Okt 1 2015

Volkswagen und die Folgen: Schluss mit immer strengeren Abgasgesetzen unsere Autos sind längst sauber genug

GT-Autor Ingo von Dahlern fordert: Die Manipulationen von VW sollten endlich einen lange unterdrückten Dialog in Gang setzen.

Volkswagen und die Folgen: Schluss mit immer strengeren Abgasgesetzen  unsere Autos sind längst sauber genug

(NL/6003091509) Damit wir wissen, worum es hier geht, ein kurzer Blick auf die NOx-Grenzwerte für Pkw-Diesel bei uns. Der erstmals mit der EU3 im Jahr 2000 eingeführte Grenzwert von 500 mg/km wurde mit der EU4 im Jahr 2005 auf 250 mg halbiert, mit der EU5 2009 auf 180 mg reduziert und mit der EU6 ab September 2014 noch einmal mehr als halbiert und auf 80 mg/km gesenkt. Für Benziner liegt er seit 2009 unverändert bei 60 mg/km. Sehr viel strenger sind die USA. Und: Grundsätzlich werden dort keine Unterschiede zwischen Benzinern und Dieseln gemacht. Die derzeit niedrigsten Grenzwerte hat Kalifornien, das für Diesel-Pkw maximal 34 g/km erlaubt, also weniger als die Hälfte der in Europa zulässigen Emissionen. Diesen Wert einzuhalten, ist eine gewaltige Herausforderung.

VW-Abgasskandal, Dieselgate, Umweltbetrug – Volkswagen macht Schlagzeilen seit dem 18. September 2015. In einer Notice of Violation (Mitteilung eines Rechtsverstoßes) wirft die amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) Volkswagen vor, durch den Einsatz unerlaubter Software im Abgaskontrollsystem von Dieselmotoren beim offiziellen Abgastest aktive Systeme zum Bestehen des Test im Alltagsbetrieb teilweise abzuschalten und damit gegen den Clean Air Act (CAA/Gesetz zur Luftreinhaltung) zu verstoßen.

VW hat, wie es in dem Schreiben heißt, den unerlaubten Softwareeinsatz zugegeben. Ein Vergehen, für das bei einer Zahl von 482000 Fahrzeugen mit dieser unerlaubten Software bis zu 18 Milliarden Dollar Strafzahlungen drohen.

Eine geradezu beängstigende Demontage von VW

So wurde der 18. September zu einem tiefschwarzen Freitag, an dem die bis dahin zumindest nach außen heile Welt des in diesem Jahr erstmals zum größten Autohersteller der Welt aufgestiegenen Wolfsburger Großkonzerns Volkswagen in kürzester Zeit aus den Fugen geriet. VW-Chef Winterkorn wurde in einem Tsunami von Anschuldigungen, Vorwürfen, Verdächtigungen geradezu von seinem Posten gefegt und mit ihm gleich zahlreiche Spitzenmanager. Volkswagen, gerade noch ein Leuchtturm der so erfolgreichen deutschen Industrie und weltweit anerkannter global Player, ein Unternehmen, das einen ganz entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke unseres Landes und zum Wohlstand seiner Bevölkerung leistet, wurde und wird in einem mir mit jedem Tag unverständlicher werdenden Zusammenspiel von Politik, Medien und autofeindlichen Aktivisten geradezu demontiert. Es grenzt an einen begeistert zelebrierten, kollektiven Selbstmord.

Und was genau ist der konkrete Grund für diese geradezu überbordende Hysterie?

Nun, einige sehr kreative Techniker bei Volkswagen haben die Chancen genutzt, welche die fortschreitende Digitalisierung unserer Welt für die Steuerung fortschrittlicher Dieselmotoren eröffnet. Sie haben ein sehr intelligentes System entwickelt, um die Regeln der amerikanischen und wie wir inzwischen wissen auch der europäischen Abgasgesetzgebung auszuhebeln. Die Dieselmotoren der Familie EA 189 hielten damit beim Test problemlos die Abgaswerte ein – darunter auch die besonders anspruchsvollen Werte für Stickoxide in den USA. Doch sobald sie vom Prüfstand auf die Straße entlassen wurden, wurden einige hohe Ressourcen fordernde Systeme abgeschaltet. Mit dem Ergebnis, dass insbesondere die Stickoxidemissionen deutlich je nach Fahrzeugtyp zwischen fünf und fünfunddreißig Mal über den erlaubten Grenzwerten lagen.

Doch über welche Grenzwerte sprechen wir?

Damit wir wissen, worum es hier geht, ein kurzer Blick auf die NOx-Grenzwerte für Pkw-Diesel bei uns. Der erstmals mit der EU3 im Jahr 2000 eingeführte Grenzwert von 500 mg/km wurde mit der EU4 im Jahr 2005 auf 250 mg halbiert, mit der EU5 2009 auf 180 mg reduziert und mit der EU6 ab September 2014 noch einmal mehr als halbiert und auf 80 mg/km gesenkt. Für Benziner liegt er seit 2009 unverändert bei 60 mg/km.

Sehr viel strenger sind die USA, die allerdings ein mit Europa nicht vergleichbares System für die Abgasgrenzwerte haben. Grundsätzlich werden dort keine Unterschiede zwischen Benzinern und Dieseln gemacht.

Die derzeit niedrigsten Grenzwerte hat Kalifornien, das für Diesel-Pkw maximal 34 g/km erlaubt, also weniger als die Hälfte der in Europa zulässigen Emissionen. Diesen Wert einzuhalten, ist eine gewaltige Herausforderung.

Vielleicht auch nur Notwehr gegen immer fragwürdigere Abgasgesetze?

Das Verhalten von Volkswagen in den USA ist zwar kreativ, zugleich allerdings illegal. Deshalb fühlen sich Millionen VW-Fahrer mit vollem Recht betrogen. Doch jeder Betrug hat Ursachen und derart illegal wie die VW-Ingenieure verhält man sich nicht ohne Grund. Die in den letzten Tagen so oft gehörte Behauptung, es gehe hier lediglich um Profitmaximierung um jeden Preis ist mir allerdings zu abgegriffen und zu oberflächlich, auch wenn ich anerkennen muss, dass in der globalen Autoindustrie mit harten Bandagen gekämpft wird und jeder eingesparte Cent zählt. Aber je mehr ich mir die moderne Abgasgesetzgebung anschaue, desto deutlicher erkenne ich, dass dieser Betrug gerade in deren Entwicklung einen durchaus legitimen Grund haben könnte ich nenne es einfach einmal Notwehr gegen immer fragwürdigere Abgasgesetze.

Da hat sich in insbesondere in den letzten zwei Jahrzehnten eine Spirale in Gang gesetzt, die mit einer kaum noch zu bremsenden Regelmäßigkeit zu einer permanenten Verschärfung der Grenzwerte für Verbrauch und Emissionen führt, für die ganz offenbar kein Ende abzusehen ist. Dabei wird mit jeder neuen Senkung der Grenzwerte der technische und finanzielle Aufwand zu deren Erreichen höher und der durch diese aufwändigen Maßnahmen erreichbare Verbesserungseffekt geringer. Ja, es ist eine geradezu absurde Entwicklung, die unsere Autos zusehends teurer, komplizierter und natürlich auch anfälliger für Fehlfunktionen macht, während die damit erreichten Verbesserungen für die Umwelt inzwischen so gering ausfallen, dass man sich zwangsläufig die Frage stellen muss, ob das wirklich noch sinnvoll ist oder schlicht nur noch grober Unfug.

Wie sagte Bert Brecht: „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

Und der Tesla-Chef: Wir haben die physikalischen Limits erreicht!

In diesem Zusammenhang stimmt nachdenklich, was Tesla-Chef Elon Musk mit Blick auf die VW-Abgasaffäre so auf den Punkt brachte: Wir haben die physikalischen Limits erreicht, es ist kaum noch Raum für Verbesserungen. Die VW-Ingenieure dürften unter massivem Druck gestanden haben und sind an die Grenzen von dem gestoßen, was möglich war. Tricksen war wohl die einzige Option.

Mit dieser Einschätzung trifft der Amerikaner Musk den Nagel auf den Kopf. Und damit ergibt sich eine verblüffend neue Situation.

Nicht die Autos sondern die Abgasgesetze gehören auf den Prüfstand

Ich bin der Meinung, dass trotz ihres illegalen Verhaltens nicht die so kreativen VW-Ingenieure und die von ihnen manipulierten Fahrzeuge auf den Prüfstand gehören, sondern unsere immer absurdere Formen annehmende Abgasgesetzgebung. Und die Gesetzgeber müssen sich die Frage gefallen lassen: Sind wir nicht längst an einem Punkt angelangt, an dem jeder mit den Gesetzen der Natur vertraute Mensch erkennen kann, dass unsere Autos inzwischen so sauber geworden sind, dass mit ehrlichem Blick auf die Effektivität weiterer Schadstoffreduzierungen der hohe Aufwand, der dafür getrieben werden muss, einfach nicht mehr lohnt.

Sehen wir uns doch die Entwicklung beim Diesel einmal an.

Seit 1990 wurden dessen Partikelemissionen um rund 99 Prozent reduziert. Und ein moderner Diesel hat heute eine rund 98 Prozent geringere Stickoxid-Emission als ein Selbstzünder vom Anfang der 90er-Jahre. Diese Werte aus dem Hause Bosch zeigen mit aller Deutlichkeit, dass wir hier überhaupt keine strengeren Abgasgesetze mehr brauchen. Unsere heutigen Autos sind sauber genug und das Kapitel Autoabgase darf man getrost als erfolgreich abgeschlossen bezeichnen.

Wir sollten stolz und dankbar sein, dass wir technisch an diesem Punkt gekommen sind. Verschwenden wir also keine weiteren Ressourcen auf weitere absolut unnötige Verbesserungen und wenden uns anderen Aufgaben zu zum Beispiel einer verbesserten Sicherheit des Autos, neuen Antriebskonzepten und engagiert auch der Elektromobilität. Das aber ehrlich. Denn wenn wir zum Beispiel Plugin-Hybride per Elektromobilitätsgesetz zu Elektroautos erklären und denen auch noch Privilegien einräumen, ist das ganz klar Etikettenschwindel – ähnlich wie jene Tricks, mit denen wir seit langem Atomstrom aus unseren Steckdosen zu Ökostrom schönrechnen.

Wer hier von „Dreckschleudern“ spricht lügt.

Ein besonders schlimmes Kapitel sind für mich jene im so erfolgreichen Autoland Deutschland in besonders großer Zahl agierenden autofeindlichen Aktivisten, die uns wohl wissend, wie extrem schadstoffarm heute moderne Diesel sind, weismachen wollen, dass diese Autos „Dreckschleudern“ und „Stinker“ seien. Ihnen kann man nur mit klarem Blick und fester Überzeug ins Gesicht sagen, dass sie lügen. Entweder bewusst und das mit einer mich immer wieder erstaunenden Unverfrorenheit oder aus Dummheit und Unwissenheit. Letzteres scheint immer mehr auf jene zuzutreffen, die auch heute noch nach weiterhin verschärften Abgasgesetzen schreien und solche als Politiker, Lobbyisten und Aktivisten auch ganz konkret vorbereiten. Denn es ist eine geradezu erschreckende Tatsache, dass immer weniger Akteure über das Minimum an naturwissenschaftlichen Kenntnissen verfügen, mit dem sie erfassen können, nach welchen klaren und einfachen Naturgesetzen unsere Welt tickt.

Verbrennungsprozesse in einem Motor folgen nun einmal keinem politischen Konsens von Ideologen jeglicher Couleur, sondern allein unseren Naturgesetzen. Und über die bei der Verbrennung entstehenden Abgase kann man auch nicht abstimmen und festlegen, was in welcher Menge zu entstehen hat. Das regeln die Gesetze der Physik und Chemie, die man akzeptieren und befolgen und intelligent anwenden muss.

Für diese so klaren und einfachen Gedanken scheint in den Köpfen der uns Regierenden und vieler Nichtregierungsorganisation, die in vielen Fällen auch noch von den Regierenden subventioniert werden, allerdings wenig Platz zu sein. Denn längst wird an vielen neuen Regeln für eine noch strengere Abgasgesetzgebung gearbeitet, werden Tests im realen Verkehr vorgeschrieben, bei denen man ohne großes Nachdenken erkennen kann, dass sie zwar eine Fülle hochinteressanter Messergebnisse liefern werden, aber nichts, woraus sich konkrete und verbindliche Handlungsanweisen und Vorschriften ableiten lassen; realer Verkehr ist nun mal eine absolut unverbindliche Größe. (Aber das ist eine andere Baustelle für spätere Betrachtungen.)

Zurück zu VW und der aktuellen Situation. Ja, gesetzeskonform gedacht haben sich die besonders kreativen Wolfsburger Ingenieure falsch verhalten. Volkswagen wird sich anstrengen müssen, die dadurch entstandenen Probleme aufzuarbeiten. Dennoch schulden wir diesen Technikern Dank. Auch das will ich einmal klipp und klar sagen. Denn sie haben durch ihre Kreativität darauf hingewiesen, dass wir uns endlich einmal deutlich vor Augen führen sollten, welche unserer Gesetze sinnvoll sind und welche ganz offenbar nur noch Etikettenschwindel und Selbsttäuschung.

Mit ihrem Verstoß haben sie allen, die es sehen wollen, unmissverständlich gezeigt, dass die aktuelle Abgasgesetzgebung in eine Sackgasse führt.

Ich habe in den letzten Jahrzehnten mit manchem Techniker gesprochen, der solche Gedanken äußerte, aber in der ganzen Zeit keinen gefunden, der bereit war, das an seinem Arbeitsplatz auch umzusetzen – aus Furcht um den Job, aus Angst als politisch nicht korrekt zu gelten, aus Angst, eine abweichende Meinung zu vertreten – es gibt sicher viele Gründe.

Letztlich haben sich die Autohersteller immer wieder dem Druck von außen gebeugt und zähneknirschend selbst die unsinnigsten Regeln befolgt. Ich fordere: Damit sollte so bald wie möglich Schluss sein. Ich fordere ein vernünftiges Verhältnis von Aufwand und Erfolg.

So erscheint mir der Betrug von Volkswagen trotz aller Vorbehalte fast wie ein Befreiungsschlag, eine Provokation, auf die man unbedingt antworten muss.

Und hier könnte Volkswagen, gebeutelt durch die Folgen des aktuellen Abgasskandals, eine zukunftsweisende neue Aufgabe übernehmen. Indem sich das Unternehmen mit seinen Technikern und seinem umfassenden know-how dafür einsetzt, vernünftigere Abgasgesetze zu schaffen und darauf basierend vernünftigere Autos zu bauen, deren Motoren nicht immer komplizierter sondern im Gegenteil einfacher werden. Weg mit der inzwischen an jeden Motor angehängten immer umfangreicher werdenden Chemiefabrik und hin zu preiswerteren und im Endergebnis kaum weniger effektiven Lösungen, bei denen man ganz bewusst darauf verzichtet, auch noch das letzte Milli- oder gar Mikrogramm eines Schadstoffs zu eliminieren. Denn einen Verbrennungsmotor ganz ohne Schadstoffe im Abgas wird es nie geben – aber den fast ohne haben wir längst.

Lernen wir, das endlich zu akzeptieren und lassen wir die Ingenieure möglichst schnell und ohne unnötig erschwerte Bedingungen ein optimale Lösungen erarbeiten, bei denen Aufwand und Ergebnis in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Deshalb widerspreche ich auch Tesla-Chef Musk, wenn er sich für weiter verschärfte Abgasgesetze einsetzt. Ich widerspreche ihm, obwohl ich seine Perspektive durchaus verstehe – denn nur so gelangt der Verbrennungsmotor physikalisch schon in absehbarer Zeit ans Ende und muss dann durch den Elektromotor ersetzt werden.

Manchmal durchzuckt mich der Gedanke, dass alle die verschärften Abgasgesetze nur das Fernziel haben, genau diesen Prozess zu unterstützen. Nach dem Motto: Weg mit dem Verbrennungsmotor, Dekarbonisierung der individuellen Mobilität. Doch selbst solch ein Hintergrund im Handeln der Akteure würde nichts daran ändern, dass uns der in mehr als einem Jahrhundert intensiver Entwicklungsarbeit gereifte und perfektionierte Verbrennungsmotor noch lange Zeit begleiten wird. Wir müssen allerdings dafür sorgen, dass er statt immer komplizierter zu werden künftig wieder einfacher wird.

Die große Chance für Volkswagen

Damit eröffnet sich für VW die Chance, den 18. September 2015 vom augenblicklichen Tiefpunkt zu einem positiven Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens werden zu lassen. Durch die Entwicklung ehrlicher und vernünftiger Autos auf der Basis einer durch VW geförderten realitätsbezogenen und mit den Gesetzen der Natur im Einklang stehenden Abgaspolitik. Aber nicht beschränkt auf diese, sondern zusehends auch alle anderen Disziplinen des Autobaus einschließend. Das verlangt einen offenen, permanenten und vor allen Dingen ehrlichen auf fundiertem Wissen basierenden Dialog.

Volkswagen hat das Potential, diesen zu führen. Ob die Politik diesem Dialog gewachsen ist, wird sich erweisen müssen.

Dass das alles eine gewaltige Herausforderung ist, die ein hohes Maß an Redlichkeit verlangt, gebe ich zu. Aber der Einsatz lohnt und letztlich werden es nicht nur die Kunden danken, sondern auch die von unsinnigen Gesetzen befreiten Mitbewerber. Also packen wirs an. Und bitte nicht morgen oder übermorgen sondern jetzt!

GT-Autor Ingo von Dahlern leitete fast 30 Jahre lang das Ressort Auto und Mobiles des Berliner Tagesspiegel. Er fuhr in dieser Zeit mehr als 1.500 verschiedene Modelle und Modellvarianten über mehr als 3,5 Millionen Test-Kilometer in 120 Ländern und in den unterschiedlichsten Klimazonen der Erde. Als ausgewiesener Experte für alle Fragen rund um eine bezahlbare Mobilität, um Umwelt- und Technikthemen hat er sich bei den wichtigsten Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen sowie in allen ernst zu nehmenden elektronischen Medien einen Namen gemacht.

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Norbert Gisder
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