Posts Tagged Agamon Consulting

Okt 23 2017

Wenn Geschäftspartner zum Risiko werden

Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen ihre Geschäftspartner nicht in ihr Compliance-Programm einbeziehen. Ein Versäumnis mit hohen Risiken.

Berlin, 23. Oktober 2017 – Aus gesetzlichen Bestimmungen wie beispielsweise dem Handelsgesetzbuch oder dem Aktienrecht ergibt sich, dass Unternehmen, aber auch einzelne Organe und Mitarbeiter, für das rechtswidrige Verhalten von Geschäfts- bzw. Vertragspartnern haftbar gemacht werden können.

Ein praktisches Beispiel zeigt die grundsätzliche Problematik auf: ein Unternehmen setzt externe Vertriebspartner ein, die auf Provisionsbasis vergütet werden. Ihr Verdienst hängt damit vom vermittelten Umsatz ab. Nimmt ein Vertriebspartner nun dolose Handlungen vor, um Geschäfte erfolgreich zu vermitteln – etwa die Bestechung des potenziellen Auftraggebers – fällt das Verhalten des Geschäftspartners auf das Unternehmen zurück, auch wenn es hier selbst nicht rechtswidrig gehandelt hat. Dem Unternehmen drohen finanzielle und strafrechtliche Folgen sowie ein empfindlicher Reputationsverlust.

Geschäftspartner werden häufig nicht einbezogen

Auf dieses Risiko sind viele Unternehmen nur mangelhaft vorbereitet. Die Studie „Compliance Management – die unternehmerische Herausforderung“ der AGAMON Consulting GmbH ( www.agamon-consulting.de) zeigt die Defizite mittelständischer Unternehmen in diesem Punkt auf. Bei der Mehrzahl der befragten Unternehmen richten sich deren Compliance-Programme zu jeweils 100% an Führungskräfte und Mitarbeiter. Lieferanten und Subunternehmer werden mit rund 75% einbezogen, während Geschäftspartner nur zu etwa 25 Prozent berücksichtigt werden. Dabei ist bekannt, dass Externe bei etwa der Hälfte der Wirtschaftsdelikte zumindest beteiligt sind.

Ein häufig unterschätztes Risiko

„Die Risiken, die von Geschäftspartnern wie Vermittlern, Unterhändlern und Beratern ausgehen können, sind nicht zu unterschätzen. Deren Compliance-Verstöße können zu Bußgeldern und Schadensersatzforderungen führen“, so Eckart Achauer, Geschäftsführer und zertifizierter Compliance Officer der AGAMON Consulting GmbH. „Weitere Folgen können der Ausschluss von öffentlichen Aufträgen bis hin zu strafrechtlicher Verfolgung sein. Die Unternehmen gefährden Image und Reputation, wenn sie ihre Partner nicht sorgfältig auswählen“.

Das Compliance Programm eines jeden Unternehmens sollte daher im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes auf jeden Fall auch das Business Partner Compliance Management mit einbeziehen.

Zum Autor: Eckart Achauer ist Geschäftsführer der AGAMON Consulting GmbH und auf Risiko- und Compliance Management spezialisiert. Er ist zertifizierte Compliance Officer (TÜV). Zusätzlich ist er als Wirtschaftsmediator tätig.
www.agamon-consulting.de

Nähere Informationen zum Thema Compliance Management unter:
http://www.agamon-consulting.de/private/5_4_3_compliancemanagement.htm

AGAMON Consulting GmbH ist eine Managementberatungsgesellschaft, die sich auf Risikomanagement und Compliance Management spezialisiert hat. Die Leistungsschwerpunkte liegen in der individuellen Beratung mittelständischer Unternehmen bei Aufbau und Implementierung von Risiko- und Compliance Management Systemen. Daneben bietet AGAMON Consulting die Durchführung von Compliance-Audits, Risiko-Audits sowie Compliance Inhouse Schulungen an. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin sowie einen weiteren Standort in München und ist bundesweit tätig.

Kontakt
AGAMON Consulting GmbH
Dipl.-Bw. Eckart Achauer
Friedrichstr. 171
10117 Berlin
0049 30 5200 484 94
0049 30 5200 484 95
eckart.achauer@agamon-consulting.de
http://www.agamon-consulting.de

Aug 24 2017

Compliance Audit wird staatlich gefördert

Mittelständische Unternehmen können sich jetzt ein von AGAMON Consulting GmbH durchgeführtes Compliance Audit vom Staat fördern lassen.

Berlin, 24.08.2017 – Die deutsche Rechtsprechung lässt keinen Zweifel mehr daran, dass von den Unternehmen – ohne Rücksicht auf Rechtsform (GmbH, AG, Verein) oder Geschäftszweig bzw. Branche – erwartet wird, dass sie über eine wirksame Compliancefunktion verfügen. Wer im Falle eines Rechtsverstoßes an dieser Stelle nichts nachweisen kann, hat als Unternehmensleitung vor Gericht schlechte Karten.

Der erste Schritt bei der Einführung einer Compliancefunktion ist die Feststellung des Status quo des Unternehmens: wo steht das Unternehmen, was hat es bereits an einschlägigen Maßnahmen eingeführt, wie gut sind Führungskräfte und Mitarbeiter geschult? Um diese „Standortbestimmung“ zu erlangen ist es sinnvoll, ein sog. „Compliance Audit“ durch einen externen Spezialisten durchführen zu lassen.

Experten wie die AGAMON Consulting GmbH aus Berlin sind auf diese Audits spezialisiert. Auf der Grundlage umfassender Interviews und durch Prüfung geeigneter Nachweisdokumente analysieren sie mittelständische Unternehmen im Hinblick auf ihre „Compliance-Fitness“. Dabei werden u.a. Aspekte wie Compliance-Kultur, -Organisation, -Kommunikation, -Risiken sowie das Vorhandensein von Compliance-Programmen im Unternehmen geprüft. Gleichzeitig erfolgt eine Unternehmensbegehung durch die Analysten, um einen lebendigen Eindruck zu gewinnen.

Die Ergebnisse der Interviews sowie der Dokumentenprüfung werden ausgewertet und bewertet. Mittels eines Punktesystems erfolgt eine Einstufung des Unternehmens in eine Reifegradstufe. Das zugrundeliegende Reifegradmodell beinhaltet dabei vier Stufen: der „Starter“ liegt auf Stufe 1, der „Anspruchsvolle“ dagegen auf Stufe 4. Dass ein Unternehmen auf Stufe 0 steht, kommt in der Praxis nicht vor: „Bisher hat jedes Unternehmen, das wir betrachtet haben, schon Maßnahmen eingeleitet, die einer Compliancefunktion zuzurechnen sind“, so der Geschäftsführer der AGAMON Consulting GmbH, Eckart Achauer. Er selbst ist seit über zwanzig Jahren in der Managementberatung und als Interim Manager tätig und verfügt neben seiner juristischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung über die Qualifikation als Certified Compliance Officer.

Das Ergebnis des Audits wird in einem Bericht zusammengefasst und mit der Unternehmensleitung persönlich besprochen. Dieser Auditbericht enthält – neben den Ergebnissen und der Einstufung in das Reifegradmodell – konkrete Handlungsempfehlungen für die Geschäftsführung, so dass diese unmittelbar im Anschluss daran handeln kann.

Die Kosten für ein solches Compliance Audit hängen von Größe und Struktur des Unternehmens ab. AGAMON Consulting beantragt für das Unternehmen die Förderung des Compliance Audits, die – je nach Standort (alte oder neue Bundesländer) – zwischen 1.500 EUR und 2.000 EUR liegen kann. Diesen Service bietet AGAMON Consulting ihren Kunden kostenfrei an.

Nähere Informationen hierzu unter:
http://www.agamon-consulting.de/private/5_4_3_compliancemanagement.htm

AGAMON Consulting GmbH ist eine Managementberatungsgesellschaft, die sich auf Risikomanagement und Compliance Management spezialisiert hat. Die Leistungsschwerpunkte liegen in der individuellen Beratung mittelständischer Unternehmen bei Aufbau und Implementierung von Risiko- und Compliance Management Systemen. Daneben bietet AGAMON Consulting die Durchführung von Compliance-Audits, Risiko-Audits sowie Compliance Inhouse Schulungen an. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin sowie einen weiteren Standort in München und ist bundesweit tätig.

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Aug 23 2017

AGAMON Consulting bei BAFA akkreditiert

Berliner Managementberatung ist bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Beratungsgesellschaft gelistet.

Berlin, 23.08.2017 – Seit kurzem ist die Berliner AGAMON Consulting GmbH, eine auf Risiko- und Compliance Management spezialisierte Beratungsgesellschaft, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gelistet. Mit dem Nachweis eines nachhaltigen Qualitätsmanagementsystems erlangte die Gesellschaft die Akkreditierung.

Warum ist diese Akkreditierung so bedeutsam?

Das BAFA bietet ein Förderprogramm im Bereich der Unternehmensberatung an. Das neue Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind. Hierzu zählen:
– Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
– Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern)
– Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen.

Gefördert werden allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

Die Bemessungsgrundlage für die Förderung liegt zwischen 3.000 EUR und 4.000 EUR – je nach Standort (alte oder neue Bundesländer) werden zwischen 50% und 80% gefördert, so dass der Förderbetrag zwischen 1.500 EUR und 3.200 EUR liegt.

Beim BAFA akkreditierte Beratungsunternehmen können für ihre Kunden die Förderung beantragen. AGAMON Consulting GmbH bietet diesen Service für ihre Kunde kostenfrei an und übernimmt die Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Bei AGAMON Consulting wird die Förderung konkret für die Beratungsleistung „Compliance Audit“ angeboten. Nähere Informationen hierzu unter
www.agamon-consulting.de

AGAMON Consulting GmbH ist eine Managementberatungsgesellschaft, die sich auf Risikomanagement und Compliance Management spezialisiert hat. Die Leistungsschwerpunkte liegen in der individuellen Beratung mittelständischer Unternehmen bei Aufbau und Implementierung von Risiko- und Compliance Management Systemen. Daneben bietet AGAMON Consulting die Durchführung von Compliance-Audits, Risiko-Audits sowie Compliance Inhouse Schulungen an. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin sowie einen weiteren Standort in München und ist bundesweit tätig.

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Jun 28 2017

Compliance im Arbeitsrecht

Im Arbeitsrecht existiert eine Vielzahl von Vorschriften und Regelungen, die es zu beachten gilt. Compliance gewinnt hier zunehmend an Bedeutung.

Zu den einschlägigen Rechtsvorschriften gehören beispielsweise das Mindestlohngesetz, die Vorschriften zur Antidiskriminierung im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, die Regelungen im Betriebsverfassungsrecht oder tarifvertragliche Vorschriften. Compliance im Umfeld des Arbeitsrechts gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Unternehmen müssen sich regelmäßig mit den bestehenden Compliance-Richtlinien ihres Hauses sowie mit den neuen gesetzlichen Anforderungen auseinandersetzen, um die Einhaltung der Richtlinien zu kontrollieren und Haftungen auszuschließen. An dieser Stelle den Überblick zu behalten ist aufgrund der Vielzahl der Themenfelder eine besondere Herausforderung und ohne ein systematisches Vorgehen kaum noch zu bewältigen.

Compliance entlang der Personalwertschöpfungskette
In der praktischen Personalarbeit finden sich bereits beim Recruiting, d.h. bei der Anbahnung eines Anstellungsverhältnisses, erste Compliance-Anforderungen, auf die geachtet werden muss. Dies beginnt bei der korrekten Stellenausschreibung und geht über den vom Bundesarbeitsgericht geprägten Fragenkatalog „Was darf man als Arbeitgeber fragen und was ist nicht erlaubt?“ bis hin zum ordnungsgemäßen Kündigungsverfahren. Was im Bewerbungsverfahren begonnen hat, muss im laufenden Arbeitsverhältnis fortgesetzt werden. Compliance begleitet somit die gesamte Personalwertschöpfungskette, somit auch die arbeitsvertragliche Gestaltung und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Die Handhabung der Compliance-Anforderungen in der Praxis
Für die Unternehmen gilt es nun, die einschlägigen Anforderungen zu kennen und diese wirksam zu kontrollieren. Dabei spielen – neben der Kontrolle – insbesondere auch Prävention und Sanktion eine wichtige Rolle.

Das wichtigste Instrument der Prävention ist ein wirksames Compliance Management System, das in die Unternehmensorganisation eingebettet sein muss. Dieses beinhaltet – neben Compliance-Kultur und -zielen – auch die Compliance Organisation. Hierzu gehören u.a. ein Compliance Beauftragter sowie ein Meldesystem (Whistleblowing System). Weiterer Bestandteil der Prävention ist die Sensibilisierung und Schulung der Führungskräfte und Mitarbeiter.

Im arbeitsrechtlichen Umfeld gibt es eine Vielzahl so genannter Risikofelder, aus welchen sich korrespondierende Verpflichtungen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen ableiten. Hierzu zählen beispielsweise der Arbeitnehmerdatenschutz, das Arbeitszeitrecht, die Mitarbeiterüberwachung sowie das Begründen und Auflösen von Dienstverhältnissen. Die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Vorschriften gehört ebenso dazu wie die Beachtung der Anforderungen an Lohnsteuervorgaben.

Die aktuelle Rechtsprechung verlangt von der Unternehmensleitung ein „wirksames Compliance Management System“. Das bedeutet, dass die Leitung verpflichtet ist, das einmal eingerichtete System laufend auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen. Die geschieht durch eine ständige Kontrolle sowie durch eine konsequente Sanktionierung von Compliance-Verstößen.

Der Einstieg erfolgt über ein Compliance Audit
Für mittelständische Unternehmen, die sich bisher noch nicht mit Compliance befasst haben, ist es oft schwierig, sich diesem Thema zu nähern. Der erste Schritt beinhaltet stets, sich einen Überblick zu verschaffen, wo das Unternehmen steht, also eine Art „Standortbestimmung“ vorzunehmen. Diesen Überblick erhält das Unternehmen im Rahmen eines sog. Compliance-Audits.

In einem Compliance-Audit wird das Unternehmen aus externer Sicht geprüft, wie es im Hinblick auf die Anforderungen an ein Compliance Management System aufgestellt ist. Dabei spielen z.B. die Organisation, die Unternehmenskultur und die Kommunikation eine wichtige Rolle. Das Audit beinhaltet drei Elemente: das Führen von Interviews mit der Leitung sowie ausgewählten Mitarbeitern anhand eines strukturierten Fragebogens, die Prüfung von einschlägigen Dokumenten sowie die Begehung des Unternehmens vor Ort.

Zum Autor: Eckart Achauer, Jurist und Diplom-Betriebswirt, ist zertifizierter Compliance Officer (TÜV). Er ist Geschäftsführer der AGAMON Consulting GmbH, Berlin.

AGAMON Consulting GmbH: Compliance im Arbeitsrecht

AGAMON Consulting GmbH ist eine Managementberatungsgesellschaft, die sich auf Risikomanagement und Compliance Management spezialisiert hat. Die Leistungsschwerpunkte liegen in der individuellen Beratung mittelständischer Unternehmen bei Aufbau und Implementierung von Risiko- und Compliance Management Systemen. Daneben bietet AGAMON Consulting die Durchführung von Compliance-Audits, Risiko-Audits sowie Compliance Inhouse Schulungen an. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin sowie einen weiteren Standort in München und ist bundesweit tätig.

Kontakt
AGAMON Consulting GmbH
Dipl.-Bw. Eckart Achauer
Friedrichstr. 171
10117 Berlin
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eckart.achauer@agamon-consulting.de
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