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Apr 23 2018

Dr. Posselt, über Investment, Aktienfonds und Kapitalanlage

Am 19.4. jährte sich wiederum der Weltfondstag. In den letzten Jahren haben sich Investmentfonds sehr gut entwickelt. Wieso investieren trotzdem nach wie vor nur sehr wenig Menschen in Aktien und Aktienfonds?

Dr. Posselt, über Investment, Aktienfonds und Kapitalanlage

© Dr. Posselt Vermögensberatung

Interview Weltfondstag, 19.04.2018

Dr. Michael Posselt, Gewerblicher Vermögensberater, Fachgruppenobmann Wirtschaftskammer Tirol, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger www.drposselt.com

Leider ist es nach wie vor so, dass viele Menschen mit Aktien oder überhaupt mit unternehmerischen Investments Risiko und Spekulation verbinden. Dabei ist die unternehmerische Tätigkeit das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses Bewusstsein zu vermitteln sehe ich als eine meiner/unserer wichtigsten Aufgaben als Vermögensberater oder Finanzdienstleister – nehme hier aber gerne auch die Medien in die Pflicht. Nur allzu oft wird nämlich unzensiert über Börsencrashs und Milliardenverluste geschrieben, die so in den Köpfen der Menschen hängen bleiben, während der nachfolgende Aufschwung nur geringen medialen Niederschlag findet.

So sind beispielsweise die Verluste (wer war eigentlich damals investiert und damit als Anleger betroffen?) der letzten Finanzkrise vielen noch im Kopf, während die Gewinne der mittlerweile fast zehnjährigen Hausse – vor deren Ende und dem nächsten Crash nun aber wieder gewarnt wird – niemand so richtig mitbekommen hat.

Eine Untersuchung des österreichischen Finanzjournalistenforums im Vorjahr hat ergeben, dass selbst wer vor 11 Jahren (im Juni 2007), also kurz vor der Finanzkrise sein Geld in Aktien investiert hat, in den darauffolgenden Jahren 51 Prozent Gewinn erzielt hätte.* Und das, obwohl der Aktienmarkt dazwischen massiv eingebrochen ist und Anlegern Verluste von mehr als 50 Prozent bescherte. Hätte man zu diesen Tiefstkursen gekauft, wären die Gewinne noch deutlich höher ausgefallen. Immerhin braucht es nach einem 50 prozentigen Kursverlust eine Verdoppelung (+100 Prozent), um wieder auf den ursprünglichen Stand zu kommen.

Wäre es dann nicht besser gewesen, erst später in den Aktienmarkt zu investieren?

Natürlich wäre es besser gewesen, erst nach der Krise in den Markt einzusteigen. Weil man den optimalen Ein- (und Ausstiegszeitpunkt) aber ohnehin nie erwischt, sind regelmäßige Zahlungen ideal. Laut Zahlen des deutschen Fondsverbandes BVI lagen die durchschnittlichen Renditen von Sparplänen zwischen 2007 und 2017 in aller Regel noch über den Erträgen von Einmalinvestments. So hat ein Anleger, der im Frühjahr 2007 begann, regelmäßig Anteile von globalen Aktienfonds zu kaufen, nach zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite von 7,7 Prozent pro Jahr erzielt; Sparpläne mit europäischen Aktien warfen im Schnitt 6,4 Prozent pro Jahr ab. Ein Grund für diese höhere Rendite ist, dass Sparplan-Anleger auch in der Börsenkrise regelmäßig investierten und im Rückblick genau diese Raten die höchsten Erträge erzielten.

Weil Sparpläne gerade in der Anfangsphase ziemlich widerstandsfähig gegen Kurseinbrüche sind, eigenen sie sich besonders gut für Anleger, die sich bisher nur auf konservative Veranlagungen beschränkt haben und die Minizinsen leid sind. Für alle, die mit einem Sparplan den ersten Schritt an die Börse setzen wollen, gilt ganz besonders: Der richtige Zeitpunkt für eine ertragreiche Geldanlage ist jetzt.

Sollten Anleger ihr Vermögen nicht möglichst breit streuen?

Natürlich ist eine breite Streuung in der Vermögensanlage sinnvoll und notwendig. Allerdings ist es derzeit so, dass die klassischen Portfoliobausteine die zur Risikodiversifikation und -reduzierung herangezogen werden, nämlich Anleihen keine Zinsen abwerfen und dazu auch noch mit einem relativ hohen Verlustrisiko behaftet sind. Viele Experten sprechen dabei schon von zinslosem Risiko anstelle eines risikolosen Zinssatzes, den man früher mit solchen festverzinslichen Anlagen erzielen konnte. Ähnliches gilt für viele Immobilien, die mittlerweile auch sehr teuer sind und kaum mehr eine einträgliche Rendite erwirtschaften. Auch hier ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Preise, wenn die Zinsen wieder einmal steigen, nicht auch einmal fallen können.

Gibt es dann eigentlich keine Alternativen zu Aktien?

Doch, um sich an Unternehmen beteiligen zu können, muss man nicht unbedingt an der Börse investieren. Private Equity (als Alternative zu Public Equity) ist ein riesiger Markt. Aber auch via Crowdinvesting oder direkte Unternehmensbeteiligungen kann man sich in der Wirtschaft engagieren und an der unternehmerischen Wertschöpfung partizipieren. Für vorsichtige Anleger und zur Depotabsicherung fallen mir dann noch Gold und Silber ein, das trotz boomender Konjunktur weit unter dem letzten Höchststand notiert.

Dr. Michael Posselt, 19.04.2018
Gewerblicher Vermögensberater, Sachverständiger

www.drposselt.com dr.posselt@chello.at

* Analyse des österreichischen Finanzjournalistenforums in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, Juli 2017.

Dr. Posselt ist seit 1999 als Finanzdienstleister mit Schwerpunkt Vermögensaufbau, Veranlagung und Finanzierung tätig. Seit 2007 ist Dr. Posselt auch in der Wirtschaftskammer Österreich in verschiedenen Funktionen – seit 2010 als Fachgruppenobmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Tirol – als Interessensvertreter aktiv.

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Jul 26 2017

In Asien investieren – einfach, transparent, fundiert

In Asien investieren - einfach, transparent, fundiert

Singapur ist wichtiger Finanzplatz in Asien. Hier sind zahlreiche Fonds angesiedelt

Asien bleibt der globale Wachstums-Champion. Zu dieser Einschätzung kam der Internationale Währungsfonds (IMF) im Mai 2017.

Das Team von AsiaFundManagers.com meint: Investoren können diese Wachstums-Region nicht länger ignorieren. Schon heute erwirtschaften die Länder in Asien ein Drittel des weltweiten Sozialproduktes und wachsen beständig. Wichtige Schlüsseltechnologien kommen heute aus Asien.

Dennoch spielen Asien-Investments eine untergeordnete Rolle in den Portfolios internationaler Investoren: Rund 9 Billionen US-Dollar zusätzlich müssten eigentlich in Asien investiert sein, um der ökonomischen Rolle der Region gerecht zu werden.

Viele Investoren werden noch immer von Intransparenz, Informationsdefiziten und schlechtem Marktzugang abgeschreckt. Allesamt Herausforderungen, die schon heute von vielen Investmentfondsmanagern gemeistert werden.

AsiaFundManagers setzt auf die Kompetenz von Fondsgesellschaften und bietet auf einer Plattform Informationen zu vielversprechenden Investment-Strategien, Asien-Fonds, Fondsgesellschaften, und Ländern in Asien. Wir kombinieren Marktkenntnis, Hintergrundinformationen, Investment-Ideen und eine umfassende Datenbank an Fondsmanagern und Fonds, die Anleger gemäß ihren Investitionskriterien durchsuchen können.

Neben unserem Fondsresearch und redaktionellen Inhalten finden Nutzer auf unserer Plattform Daten und Tools. In Kooperation mit dem Informationsanbieter vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH ist ein umfassendes Angebot zu Asien-Investments entstanden. Charts, Fondspreise, Portfolios, Factsheets und Dokumente ermöglichen unser einzigartiges Informationsangebot zu Asien-Investments.

Hinter der Plattform stehen Jan Altmann und Thomas Schalow. Ihre Mission: Mehr Aufmerksamkeit für Asien als Investmentregion unter europäischen Anlegern schaffen. Damit sind die beiden Gründer im März 2017 ins Techquartier in Frankfurt eingezogen und bauen die Plattform seither auf. Wir haben ein klares Ziel. AsiaFundManagers.com soll zur führenden Plattform für Asien-Investments in Europa werden. Ein digitaler Marktplatz für Investoren und Fondsmanager.

AsiaFundMangers.com ist die Plattform für europäische Investoren, die sich ein Bild über Investments in Asien verschaffen wollen. Wir bieten News und Profile zu den wichtigsten asiatischen Volkswirtschaften, anbieterübergreifendes und neutrales Fondsresearch, Investmentstrategien und -ideen zum Anlagen in Asien. AsiaFundManagers.com schafft mehr Transparenz und ermöglicht Investoren bessere Anlageentscheidungen in Asien.

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Jun 30 2017

Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Dax-30-Unternehmen knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke

Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Naspa.

Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit: Dieses Jahr bringt den Aktionären Rekordausschüttungen. Allein für die im DAX 30 enthaltenen Unternehmen wird mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 32,2 Milliarden Euro gerechnet, verglichen mit 26,3 Milliarden Euro vor fünf Jahren. „Seit dem Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Ausschüttungshöhe um mehr als 60 Prozent steigern“, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Montabaur. Auf der anderen Seite stellen viele hochwertige Unternehmensanleihen ihren Besitzern derzeit einen Zinskupon von nicht einmal einem Prozent in Aussicht.

„Anleger sollten jedoch nicht nur auf die Ausschüttungshöhe achten“, gibt Bloch zu bedenken. „Wichtig ist vor allem die Dividendenqualität“. Dabei spiele die Marke und die Marktposition des Unternehmens eine wichtige Rolle. „Gesellschaften, die eine bessere Marktposition als ihre Wettbewerber einnehmen, können mit ihren Produkten und Dienstleistungen tendenziell bessere Preise im Markt realisieren“, erläutert Bloch. Allerdings reiche eine Momentaufnahme nicht aus. Vielmehr sei es wichtig, dass die Unternehmen ihre Dividende nicht nur heute, sondern dauerhaft verdienen und sie potenziell sogar steigern können. Deswegen rät Bloch, die Dividendenkontinuität eines Unternehmens stets im Blick zu haben.

Ein großer Unterschied zwischen Zins- und Dividendenpapieren liegt darin, dass Aktien ein höheres Kursrisiko beinhalten. Dieses kann durch eine breite Streuung der Aktienanlagen reduziert werden. Mit einem Aktienfonds investieren Anleger auf einem Schlag direkt in mehrere Unternehmen. „Dennoch müssen Anleger bei Aktien deutliche Kursschwankungen sowie Schwankungen der Dividendenzahlungen berücksichtigen und aushalten können, das ist der Preis für eine langfristig höhere Renditechance“, so Bloch.

Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit einer Bilanzsumme von 11,2 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus und Limburg-Weilburg) sowie zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz (Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd zwei Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter; mit 123 Auszubildenden, Studenten und Trainees ist sie einer der größten Ausbilder der Region. In ihrem Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 142 Finanz-, Service- und SB-Center, 15 Private Banking-Center und drei Firmenkunden-Center. Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und Leistung“ hat die Naspa mit 15,7 Millionen Euro insbesondere Projekte aus Kunst, Kultur und Jugendförderung in ihrer Region unterstützt.

Weitere Informationen über die Naspa auch unter www.naspa.de und www.naspa.de/csr; Informationen über die Stiftung „Initiative und Leistung“ und Förderantrag unter www.naspa.de/stiftung

Kontakt
Nassauische Sparkasse
Daniela Gramlich
Rheinstraße 42-46
65185 Wiesbaden
+49 (611) 36401010
daniela.gramlich@naspa.de
http://www.naspa.de

Mai 15 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
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Aug 25 2016

Sutor Bank: Mit Aktien wird VL-Sparen attraktiv

Vermögenswirksame Leistungen anlegen mit professioneller Vermögensverwaltung und mit wissenschaftlich basiertem Ansatz

Sutor Bank: Mit Aktien wird VL-Sparen attraktiv

Die Vermögensberater der Sutor Bank bilden gemeinsam mit der Geschäftsleitung den Anlageausschuss.

Angesichts niedriger Zinsen scheint VL-Sparen vielen Menschen nicht mehr interessant genug zu sein. Sie geben das Geld lieber aus. Und 40 Euro, der maximale monatliche Bonus vom Arbeitgeber, klingen erst einmal nach nicht viel. Dabei können aus diesen 40 Euro hohe Beträge anwachsen. Allerdings nicht mit Banksparplänen und auch kaum mit Bausparen, sondern am ehesten mit Aktienfonds.

Der Gesetzgeber weiß um diesen Zusammenhang und fördert die Aktienfondsanlage entsprechend. Wichtiger noch als diese Förderung ist allerdings die Wahl des richtigen Konzepts. VL-Sparen ist auf sieben Jahre angelegt. Das ist rückblickend ein Zeitraum, in dem sich Aktien in der Regel durchaus solide entwickelt haben. Wenn da nicht immer diese Schwankungen wären. Ein Aktienfondsportfolio erzielte in den vergangenen 25 Jahren einen Durchschnittsertrag von rund sieben Prozent pro Jahr. Ein schöner Durchschnittswert. Der höchste Jahresertrag lag dabei sogar bei 58 Prozent, der größte Jahresverlust allerdings auch bei rund 46 Prozent. Schlecht, wenn der Einbruch gerade zum Ende der siebenjährigen Sparzeit kommt. Dann kann ein mageres Jahr die Erträge aus sechs fetten Jahren stark schmälern oder sogar aufzehren. Vor allem dann, wenn die Anleger nur auf ein Produkt, einen einzigen Aktienfonds gesetzt haben. Hier heißt es dann Geduld bewahren. Besser auf mehrere Fonds setzen. Das verringert das Risiko und glättet die Schwankungen. Noch besser ist es, einen echten Vermögensverwalter – etwa bei der Sutor Bank – zu nutzen, der Aufteilung des Portfolios in Aktien und Anleihen je nach individueller Risikoneigung festlegt und regelmäßig je nach Marktlage anpasst. Denn auch, wenn der Gesetzgeber eine Aktienquote von 60 Prozent vorschreibt: Es gibt risikoreiche und weniger risikoreiche Aktienfonds. Und es gibt wissenschaftlich basierte Anlagestrategien, die die Wahrscheinlichkeit von der langfristig positiven Marktentwicklung zu profitieren, deutlich steigern.

Vermögensverwaltung auch für Sparanfänger?

Viele verbinden die Leistung der Vermögensverwaltung traditionell eher mit dem Gedanken an große Vermögen. Das wird vor allem mit den hohen Kosten der individuellen Vermögensverwaltung begründet. Diese lassen sich durch ein wissenschaftlich basiertes, neutrales und einfaches Vorgehen aber so deutlich verringern, dass die Leistung der Vermögensverwaltung auch für niedrigere Summen verfügbar wird. Und genau da, wo es wirklich notwendig ist, für einen Ausbau des Kapitalstocks sorgt. Am besten noch mit Unterstützung des Arbeitgebers und des Staates, also mit vermögenswirksamen Leistungen.

Mehr zum Thema findet sich in der Blogserie zum staatlich geförderten Sparen auf www.anlage-wissen.de

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist eine der wenigen unabhängigen Privatbanken Deutschlands. Sie bietet mit ihrer Vermögensverwaltung für alle den unkomplizierten Einstieg in den Kapitalmarkt, leistet individuelle Vermögensberatung und managt zahlreiche Stiftungen. Für Finanzdienstleister entwickelt die Sutor Bank Finanzprodukte und übernimmt das technische und administrative Depotmanagement. Mit der neuen Start-up-Plattform bündelt die Sutor Bank ihr technisches, administratives und kundenspezifisches Privatbank-Know-how und die notwendige Infrastruktur, um Next-Finance-Unternehmen einen schnellen Start zu ermöglichen.

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Jan 14 2016

Mit diesen Fonds gelingt Anlegern der Start im neuen Jahr

AnlageCheck: Wer jetzt auf die richtigen Fonds setzt, kann eine hohe Rendite erwarten

Frankfurt. Fonds sind für das Jahr 2016 eine aussichtsreiche Geldanlageform. Bei nach wie vor niedrigen Zinsen verschenken viele Anleger viel Geld, in dem sie Kapital auf Konten belassen, die kaum Ertrag bringen. Viele Fonds bieten dagegen bei überschaubarem Risiko ordentliche Renditen. Den Anlegern eröffnen sich dabei vielfältige Anlagemöglichkeiten, ganz nach ihren individuellen Vorstellungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Vergleichsportals AnlageCheck, das regelmäßig die Entwicklung von 28.000 Fonds analysiert.

"Wir befinden uns weiterhin im Zyklus der Niedrigzinspolitik. Viele Anleger treten zu Recht die Flucht in andere Renditeformen wie Immobilien und Aktien an. Die entsprechenden Fonds sind für 2016 eine sehr vielversprechende Geldanlage", erklärt Fondsexperte Volker Hansen, Geschäftsführer der AnlageCheck.com GmbH.

Rohstoffe, Energie und Umwelt gewinnen an Bedeutung

Rohstoffe beispielsweise werden nach seiner Einschätzung wieder interessant. Bei Erdöl, und Edelmetall zeichnet sich eine Trendwende ab. Rohstoffe haben das tiefste Tal hinter sich und entwickeln sich positiv. Ein Investment in Rohstoff-Fonds als Beimischung zum eigenen Portfolio ist daher eine clevere Strategie.

"Im neuen Jahr werden Rohstoffe, aber auch Umwelt und Energie, ein große Rolle spielen. Bekanntermaßen sollte man kaufen, wenn die Kanonen donnern. Das gilt auch für die Fonds in diesen Bereichen", so Volker Hansen.

"Anleger sollten ihr Depot zum Jahresbeginn kritisch prüfen und schwächere Fonds gegen stärkere austauschen", rät Volker Hansen. Durch einen Fondsvergleich ergeben sich schnell interessante Perspektiven. Mit vielen Fonds lassen sich sehr gute Renditen erzielen. Welche das sind, wird durch einen umfassenden Vergleich transparent.

Fonds kleinerer Fondsgesellschaften erzielen hohe Renditen

Die Experten von AnlageCheck haben zum Jahresbeginn die bestplatzierten Fonds im AC-Ranking verglichen. Die Analyse zeigt die aktuell erfolgreichsten Fonds aus 15 untersuchten Kategorien. Die Performance des jeweils besten Fonds liegt im Dreijahresvergleich zwischen fast 35 für einen globalen Rentenfonds und über 138 Prozent für einen Biotechnologiefonds. Der beste Rohstofffonds liegt bei fast 38 Prozent. Vor allem kleinere Fondsgesellschaften liegen in den verschiedenen Kategorien auf Spitzenplätzen.

"Für die deutschen Anleger wird es sich lohnen, wenn sie sich in diesem Jahr verstärkt den Fonds zuwenden. Ein Vergleich im Internet macht die Chancen dieser Anlageform schnell transparent. Beim derzeitigen Zinsniveau sind Fonds die beste Geldanlage", so das Fazit von Volker Hansen.

AnlageCheck ist eine Marke der AnlageCheck.com GmbH. AnlageCheck bietet nicht nur für Einsteiger das optimale Portal, um in den Fondsmarkt einzusteigen. Auch erfahrene Anleger finden auf AnlageCheck.com umfangreiche Fondsprofile, Fondskurse, Charts etc. bis hin zu Videos der Fondsmanager. AnlageCheck.com hilft, den Überblick über 28.000 Fonds zu behalten.

AnlageCheck.com GmbH – Grüneburgweg 18 – 60322 Frankfurt am Main – Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Volker Hansen.

Berufsbezeichnung: Finanzanlagevermittler nach §34f Abs. 1 Gewerbeordnung, Bundesrepublik Deutschland

Erlaubnis nach § 34f Abs. 1, Satz 1, Nr.1 GewO

Umfang der Erlaubnis: Anteile oder Aktien an inländischen offenen Investmentvermögen, offenen EU-Investmentvermögen oder ausländischen offenen Investmentvermögen, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen.

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Nov 25 2015

LOYS Global L/S knackt 100-Millionen-Euro-Marke

LOYS Global L/S knackt 100-Millionen-Euro-Marke

Mit dem internationalen Aktienfonds LOYS Global L/S schreibt die Oldenburger LOYS AG ihre Erfolgsgeschichte fort. Der Fonds, der eine defensive Anlagestrategie verfolgt, hat seit der Auflage im Dezember 2011 um 37,5 Prozent (Stand: 23.11.2015) zugelegt. Ein besonderes Sicherheitsnetz federt etwaige Verluste ab. Das überzeugt auch die Anleger: Diese haben dem Fonds inzwischen über 100 Millionen Euro anvertraut.

Oldenburg, 25. November 2015 – Die LOYS AG ist auf wertorientiertes Aktienfondsmanagement spezialisiert. Ihr Fonds LOYS Global L/S hat mit einer konsequent defensiven Anlagestrategie seit seiner Auflage am 30. Dezember 2011 ein Plus von 37,5 Prozent (Stand: 23.11.2015) erwirtschaftet. Diese Zahlen sprechen für sich: Soeben hat das Anlagevolumen des Fonds die 100-Millionen-Euro-Grenze überschritten.

„Sowohl private als auch institutionelle Anleger schätzen unsere Fonds und unsere Expertise. Der LOYS Global L/S eignet sich durch seine besondere Struktur gerade für vorsichtige Anleger mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis“, erklärt Ufuk Boydak, Vorstand der LOYS AG und Fondsmanager des LOYS Global L/S, und fügt hinzu: „Wir sind auf einen fundamentalen Investmentansatz spezialisiert, das heißt, wir suchen an den internationalen Börsen ganz gezielt nach unterbewerteten Aktien, von deren Potenzial wir überzeugt sind. Damit sind wir über alle Fonds hinweg sehr erfolgreich. Das Besondere am LOYS Global L/S ist das Sicherheitsnetz: Wir sichern die Investitionen über adäquate Instrumente auf Marktindizes ab, um etwaige Verluste aufzufangen. Wir freuen uns, dass dieses Modell so gut ankommt.“

Der LOYS Global L/S verfolgt einen antizyklischen, globalen Long/Short-Ansatz mit Long-Bias. Die Positionen werden über adäquate Instrumente auf Marktindizes abgesichert. Die Netto-Investitionsquote beträgt in der Regel zwischen 10 und 60 Prozent bei einer Bandbreite von 50 bis 70 Werten. Der defensivste Fonds des Hauses ist sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Anlegern beliebt und eignet sich auch bei einem kürzeren Anlagehorizont ab drei Jahren.

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Die LOYS AG ist ein Spezialist für wertorientiertes und aktives Aktienfondsmanagement mit Hauptsitz in Oldenburg. Das Fondsmanagement agiert von Chicago und Frankfurt am Main aus. Die LOYS AG konzentriert sich auf eine einzige Anlagephilosophie und kann daher als hochspezialisiertes Ein-Produkt-Unternehmen gesehen werden. Bei der Auswahl der Investments verfolgt LOYS einen streng wertorientierten Ansatz und sucht nach Aktien, die weniger kosten, als sie wert sind. Analysiert werden diese intensiv mittels eigener Bewertungsmodelle.

Gegründet 1995, betreut die LOYS AG heute ein Anlagevolumen von über 900 Mio. Euro.

Das Fondsmanagement wird seit 2005 von dem Vorstand und Teilhaber Dr. Christoph Bruns geführt, der seit 1994 als Fondsmanager arbeitet und bis 2002 das gesamte Aktienfondsmanagement von Union Investment verantwortete. Aufgrund dieser langjährigen Erfahrung verfügt die LOYS AG über eine überzeugende Leistungsbilanz und ist mit hohen Eigeninvestments in den LOYS-Fonds engagiert.

Daneben besticht die inhabergeführte LOYS AG durch personelle und strukturelle Kontinuität. Das Ergebnis ist eine Unternehmensstruktur, die hochwertiges und aktives Asset-Management zulässt.

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Nov 9 2015

Aktiv gemanagte Fonds schlagen meist ETFs

AnlageCheck.com: Anleger sollten nicht nur auf die Kosten achten

 

Frankfurt. Bei vielen Anlegern erfreuen sich Exchange Traded Funds (ETFs) großer Beliebtheit. Die Fonds werden im Normalfall nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse gehandelt. Eine gute Alternative zu diesen passiv verwalteten Indexfonds sind vergleichbare aktiv gemanagte Fonds. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Fondsvergleichsportals AnlageCheck.

ETFs haben Vorteile bei Kosten und Liquidität

Ein Vorteil von ETFs sind die Kosten für die Anleger. Sie sind in der Regel günstiger als andere Investmentfonds. Die Kostenstruktur ist einfach und übersichtlich. Im Vergleich zu herkömmlichen Fonds fallen für ETFs beim Erwerb von Fondsanteilen keine Ausgabeaufschläge an. Die Verwaltungsgebühr ist durch den Verzicht auf ein aktives Management sehr niedrig. Beim Verkauf von Fondsanteilen an der Börse fällt lediglich die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs eines ETFs an. Dies senkt die Handelskosten deutlich.

Darüber hinaus sind ETFs sehr transparent, da sie sich aus denselben Aktien wie der jeweils zugehörige Index zusammensetzen. Die Zusammensetzung der Fonds wird permanent an die Gewichtungen innerhalb des Indexes angepasst. Die Papiere können genau wie Aktien permanent an den Börsen gehandelt werden. Anleger können daher schnell und flexibel auf aktuelle Marktsituationen reagieren. Da für die ETFs jederzeit Kauf- und Verkaufskurse gestellt werden, können sie auch jederzeit gehandelt werden und garantieren eine hohe Liquidität. Aufgrund ihrer Zusammensetzung garantieren ETFs eine breite Anlagestreuung. So verringert sich das Risiko eines Totalverlustes.

Da die meisten ETFs einem Index folgen, können sie jedoch nicht besser sein als der Durchschnitt. Ein guter Fondsmanager findet dagegen auch überdurchschnittliche Werte. Über den Fondsvergleich von AnlageCheck können die Anwender diese gut gemanagten Fonds dann aus der Vielzahl der Angebote direkt selbst herausfinden und handeln.

"Ein ETF nimmt auch fallende Kurse mit, während ein Fondsmanager hier jedoch flexibel reagieren kann. Gute Fondsmanager sind häufig in der Lage besser zu agieren als eine Maschine, die emotionslos stupide Vorgaben umsetzt", erklärt Volker Hansen, Geschäftsführer der AnlageCheck.com GmbH.

Mehr Möglichkeiten dank aktiv gemanagter Fonds

Eine Analyse ausgewählter namhafter ETFs durch AnlageCheck hat gezeigt, dass die ETFs eben nicht in jedem Fall eine gute Wahl sind. Daher lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich der ETFs untereinander und mit entsprechenden Alternativen unter den gemanagten Fonds. Die Analyse macht deutlich, dass es unter den ETFs erhebliche Qualitätsunterschiede gibt. Von zwölf untersuchten Fonds konnte die Hälfte nur als "unterdurchschnittlich" oder "mangelhaft" bezeichnet werden. Lediglich drei der ETFs konnten durchgängig als überdurchschnittlich bewertet werden. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds ihrer Peergroup schneiden viele ETFs deutlich schlechter ab. Lediglich fünf der ETFs schaffen es im Vergleich mit ihrer Peergroup unter die zehn besten, die übrigen liegen allenfalls im vorderen Mittelfeld.

"Anleger sind also gut beraten, wenn sie nicht nur auf die Kosten der ETFs schauen. Wenn sie ETFs mit guten aktiv gemanagten Fonds vergleichen, stellen sie fest, dass die aktiv gemanagten Fonds oft eine bessere Alternative darstellen. Davon können sie bei ihrer Anlage profitieren", erklärt Fondsexperte Hansen.

AnlageCheck ist eine Marke der AnlageCheck.com GmbH. AnlageCheck bietet nicht nur für Einsteiger das optimale Portal, um in den Fondsmarkt einzusteigen. Auch erfahrene Anleger finden auf AnlageCheck.com umfangreiche Fondsprofile, Fondskurse, Charts etc. bis hin zu Videos der Fondsmanager. AnlageCheck.com hilft, den Überblick über 28.000 Fonds zu behalten.

AnlageCheck.com GmbH – Grüneburgweg 18 – 60322 Frankfurt am Main – Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Volker Hansen.

Berufsbezeichnung: Finanzanlagevermittler nach §34f Abs. 1 Gewerbeordnung, Bundesrepublik Deutschland

Erlaubnis nach § 34f Abs. 1, Satz 1, Nr.1 GewO

Umfang der Erlaubnis: Anteile oder Aktien an inländischen offenen Investmentvermögen, offenen EU-Investmentvermögen oder ausländischen offenen Investmentvermögen, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen.

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Mai 12 2014

Gute Investmentideen

Weltweit in Aktien anlegen.
Die historisch niedrigen Zinsen machen es Anlegern nach wie vor schwer, ihr Geld ertragreich anzulegen. Doch es gibt Anlagelösungen, die diese Herausforderung meistern können.

Gute Investmentideen

Carsten Heidebrink (Bereichsleiter Privatkundenmarkt)

Das Niedrigzinsumfeld ist und bleibt das beherrschende Thema an den Finanzmärkten. Wer heute sein Vermögen mehren will, kommt um Aktien als ertragreiche Anlageform nicht herum. So viel ist klar. Finanzexperten raten auch, dazu weltweit auf die Suche zu gehen. Denn je größer das Anlageuniversum, umso mehr Aktien finden sich, die steigende Kurse oder attraktive Dividenden erwarten lassen. Doch wie trifft man als Privatanleger dann am besten die Wahl?

Freie Wahl der besten Ideen
„Fonds sind grundsätzlich eine gute Alternative, wenn man sich die Auswahl einzelner Aktien selbst nicht zutraut oder dafür keine Zeit findet. Denn es ist ganz wichtig, genau hinzuschauen. Das Potenzial eines Unternehmens eröffnet sich meist erst nach einer ausführlichen Analyse, für die es Fachleute braucht“, erklärt Carsten Heidebrink, Leiter Privatkundenmarkt bei der Rüsselsheimer Volksbank.

Eine Erfolgsstrategie könne es zum Beispiel sein, aus dem riesigen Anlageuniversum internationaler Aktien eine konzentrierte Auswahl von rund 50 Aktien auszusuchen. Diese Zahl sei beispielsweise für einen international investierenden Fonds recht übersichtlich. „Doch nicht die Menge, sondern die Qualität jeder einzelnen Aktie führt zum Erfolg“, sagt C. Heidebrink. „Dafür nehmen die Fondsmanager die Unternehmen natürlich ganz besonders intensiv unter die Lupe. In den Fonds kommen dann ausschließlich solche Aktiengesellschaften, die ein überlegenes Geschäftsmodell haben, deren Aktien noch günstig sind und die vor fundamentalen Veränderungen stehen.“ Bei der Auswahl hätten die Manager solcher Fonds große Freiheiten. So seien sie nicht an eine bestimmte Aufteilung hinsichtlich Länder, Branchen oder Investmentstile gebunden. Auch wie hoch sie die einzelnen Werte gewichteten, läge in ihrem Ermessen.

Erfolg durch aktives Management
„Weltweit die besten Ideen für höhere Ertragschancen gezielt ausgewählt.“ So fasst C. Heidebrink die wichtigsten Merkmale einer solchen Fondsstrategie zusammen. Neben mittel- bis langfristig höheren Erträgen als der weltweite Aktienmarkt sei es ein weiteres Ziel, die Kursschwankungen unter denen der weltweiten Aktienmärkte zu halten.

Kein Wunder, dass ein solches Fondskonzept auch positive Bewertungen durch das Finanzinformations- und Analyseunternehmen Morningstar sowie die Fondsrating-Agentur FERI EuroRating Services mit der Bestnote A erhält. Eine attraktive Wertentwicklung in den letzten Jahren ist da nur einer der Gründe für die Auszeichnungen. Dennoch sollten Anleger bereit sein, für die tendenziell höheren Ertragschancen einer solchen Aktienfondsanlage auch höhere Risiken – wie beispielsweise das Risiko marktbedingter
Kursschwankungen sowie das Ertragsrisiko – in Kauf zu nehmen. Und sie sollten langfristig denken. Dazu bietet C. Heidebrink Interessierten gerne ein persönliches Gespräch in der Rüsselsheimer Volksbank an. So könne man gemeinsam ermitteln, ob sich ein solcher Aktienfonds für die persönliche Geldanlage eigne. Die Rüsselsheimer Volksbank arbeitet mit Union Investment, der Fondsgesellschaft in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, und damit einem Experten auf diesem Fachgebiet zusammen.

Bildquelle:kein externes Copyright

Die Rüsselsheimer Volksbank ist Ihr kompetenter Finanzdienstleister in Rüsselsheim. Sie unterstützt ihre Kunden mit einem individuell auf sie ausgerichteten Finanzplan bei der Erreichung von finanziellen Wünschen und Zielen. Der persönliche Kontakt zum Kunden steht stets im Vordergrund. Zum angebotenen Produktportfolio gehören Produkte für Privat- und Firmenkunden ebenso wie Existenzgründer. Das genossenschaftliche Credo garantiert dabei verlässliche und sichere Kundenbeziehungen.

Rüsselsheimer Volksbank
Timo Schmuck
Bahnhofsstrasse 15-17
65428 Rüsselsheim
06142/ 857-218
timo.schmuck@r-volksbank.de
http://www.r-volksbank.de/veranstaltung

Apr 2 2014

PORTFOLIO INVEST: Mit dem neuen Fonds PI Flexibel Plus seiner Zeit voraus!

Mit dem PI Flexibel Plus auf den richtigen Trend setzen!

(NL/3871014946) Die Salzburger Vermögensverwaltung PORTFOLIO INVEST Anlageberatung GmbH freut sich bekannt zu geben, dass sie zum 1. April 2014 ein neues Fondsprodukt mit dem Namen PI Flexibel Plus (ISIN AT0000A15VZ6 (T), AT0000A15VY9 (A)) aufgelegt hat. In diesem aktienorientierten Mischfonds sollen mehrere Strategien, die in den letzten Jahren erfolgreich getestet wurden, umgesetzt werden.

Wie schon bei den bestehenden Fonds (PI global one und PI Value Growth) zeichnet sich auch der neue Fonds durch aktives Portfoliomanagement aus.
Das hauseigene Research samt Strategieentwicklungen bildet mit der langen Berufserfahrung des Teams eine starke Basis für den zukünftigen Erfolg. Der Anlageschwerpunkt liegt neben weltweit dividendenstarken Aktien auch auf Momentums- und Turnaroundwerten.

Die Geschäftsführer Joachim Brunner und Richard Lämmermeyer meinen dazu. -Uns war es wichtig, jene Strategien nachvollziehbar umzusetzen, die sich in den letzten Jahren bei uns intern als besonders erfolgreich herausgestellt haben. Ziel ist es natürlich ganz klar eine überdurchschnittliche Performance bei möglichst niedriger Volatilität (Schwankung) zu erreichen.-

Weitere Informationen zu dem neuen Fonds finden Sie unter folgenden Links:
Kundeninformationsdokument (KIID):
http://www.portfolioinvest.at/wp-content/uploads/2014/04/PI-Flexibel-Plus_KID_01.04.2014.pdf

Verkaufsprospekt PI Flexibel Plus:
http://www.portfolioinvest.at/wp-content/uploads/2014/04/PI-Flexibel-Plus_VKProspekt_01.04.2014.pdf

PORTFOLIO INVEST Anlageberatung GmbH
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