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Nov 29 2018

„Hand in Hand für Norddeutschland“: NDR Benefizaktion für Menschen mit Demenz startet am Montag

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„Hand in Hand für Norddeutschland“: NDR Benefizaktion für Menschen mit Demenz startet am Montag

Die NDR Benefizaktion 2018 geht zugunsten von Menschen mit Demenz – Foto Perry Wunderlich

Start für „Hand in Hand für Norddeutschland“: Ab Montag, 3. Dezember, stehen Menschen mit Demenz sowie die vielfältigen Hilfsprojekte der Alzheimer Gesellschaften im Norden im Mittelpunkt der NDR Benefizaktion. Bis Freitag, 14. Dezember, informieren alle NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Online-Angebot NDR.de über die Situation demenzkranker Menschen und deren Angehöriger sowie über das Hilfs-Engagement von Ehrenamtlichen. Neben der vielfältigen Berichterstattung rufen die Programme zum Spenden auf. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Angeboten der Alzheimer Gesellschaften im Norden zugute, die in diesem Jahr Partner der NDR Benefizaktion sind. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz; die Alzheimer Gesellschaften setzen sich für alle Erkrankten ein, egal, welche Demenz-Form sie haben.

NDR Intendant Lutz Marmor: „Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen vielfältige Unterstützung. Die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Alzheimer Gesellschaften im Norden ist für sie von unschätzbar hohem Wert. Jede Spende – egal wie hoch – hilft den Erkrankten.“

Schluss- und Höhepunkt der Aktion ist der große NDR Spendentag am Freitag, 14. Dezember. Von früh morgens bis spät in die Nacht nehmen zahlreiche Prominente sowie NDR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch Spenden entgegen. Ihre Hilfe zugesagt haben unter anderen Axel Bosse, Max Giesinger, Daniel Günther, Horst Hrubesch, Martin Kind, Ursula von der Leyen, Klaus Meine, Michy Reincke und Manuela Schwesig. Das NDR Fernsehen zeigt ab 20.15 Uhr „Hand in Hand für Norddeutschland. Der große NDR Spendenabend“, moderiert von Judith Rakers und Yared Dibaba. In der 90-minütigen Live-Sendung werden verschiedene Angebote und Einrichtungen für Menschen mit Demenz aus den vier norddeutschen Bundesländern vorgestellt. An den Telefonen im Studio nehmen prominente Gäste wie Cindy Berger und Anneke Kim Sarnau sowie Lutz Marmor, Bettina Tietjen, Ilka Petersen und Holger Ponik vom NDR die Spenden von Zuschauerinnen und Zuschauern entgegen. Musikalische Gäste sind David Garrett, Namika, Radio Doria und Michael Schulte. In der „NDR Talk Show“ wird ab 22.00 Uhr der Spendenaufruf bis Mitternacht fortgeführt.

Die zentrale kostenfreie Spenden-Telefonnummer ist 08000 637000. Für die Benefizaktion ist bei der Bank für Sozialwirtschaft ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE 79 251 205 100 100 100 300; Empfänger: Alzheimer Gesellschaften im Norden).  Wer lieber online spenden möchte, kann dies jederzeit unter NDR.de/handinhand tun.

Um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern, bieten die Alzheimer Gesellschaften im Norden Angebote wie Sport- und Bewegungskurse, Treffs für Betroffene, psychosoziale Begleitung, Gesprächsgruppen und Beratung für Angehörige. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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Nov 29 2018

Der Einsatz von Licht in der Pflege von Demenzkranken

Der Einsatz von Licht in der Pflege von Demenzkranken

In Deutschland leben rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Dabei zählen deren Schlafstörungen zu den häufigsten Gründen für eine Einweisung ins Pflegeheim. In seinem im November beim GRIN Verlag erschienenen Buch Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken. Evaluation und Wirksamkeit zeigt Klaus Schrage, wie eine therapeutische Lichtexposition diesen Schlafstörungen vorbeugen kann.

Die Demenz ist eine progressive Erkrankung mit zunehmend geistigem Verfall und ausgeprägter Verwirrtheit. Die gestörte Hirnfunktion verändert auch das Schlafverhalten. Der Tagesrhythmus gerät völlig aus dem Gleichgewicht, die Patienten sind häufig auch nachts wach. Diese Schlafstörungen verursachen besondere Herausforderungen sowohl für die Betreuung als auch für die medikamentöse Intervention. Die Publikation Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken stellt die konkrete Anwendung und die Vorteile einer therapeutischen Lichtexposition vor.

Die Vorteile der Lichttherapie

Wie können Lichtexpositionen die circadiane Rhythmik von Demenzkranken positiv beeinflussen und wie können diese im Pflegealltag praktisch eingesetzt werden? Klaus Schrage erklärt anhand einer fiktiven Projektplanung, wie Lichttherapie im Klinikalltag technisch und praktisch umzusetzen ist. Dabei geht er auch auf die Frage der Bewertung sowie auf die Kalkulation von finanziellen Aufwendungen und Personalkosten ein. Sein Buch „Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken“ verdeutlicht anschaulich, welche Vorteile die therapeutische Lichtexposition bietet und wie sie in der Praxis aussehen kann. Es richtet sich so in erster Linie an Pflegekräfte, Pflegeheime und Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen.

Über den Autor

Klaus Schrage arbeitet seit 15 Jahren als Gerontopsychiatrie-Fachpfleger und ist mit den Problemen des klinischen Alltags und dem Umgang mit demenzkranken Menschen vertraut. Es ist ihm ein persönliches Anliegen, dass seine Konzeptidee in vielen Krankenhäusern Anwendung finden kann. „Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken“ ist seine vierte Publikation beim GRIN Verlag.

Das Buch ist im November 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-84550-3).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/450069/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Okt 12 2018

Welche Mittel haben wir, unsere geistigen Leistungsfähigkeiten in jedem Alter zu verbessern?

Das Gedächtnis ist kurz und das Leben so lang. Honoré de Balzac (1799 – 1850)

Welche Mittel haben wir, unsere geistigen Leistungsfähigkeiten in jedem Alter zu verbessern?

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. begrüßt als Referenten am 20.10.2018 von 16:27 – 18:00 Uhr, im Albert-Schweitzer-Saal, paulus-gemeindehaus, Jagdhausstr. 18, 76530 Baden-Baden: Prof. Dr. med. Bernd Fischer, Hirnforscher und Begründer des Brainjoggings® und Mitbegründer des Gehirnjoggings. Autor/Koautor von mehr als 60 Büchern und ca. 400 Veröffentlichungen. Chefarzt a. D. der ersten deutschen Memoryklinik. Träger des Hirt-Preises. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der WissIOMed® Akademie. Präsident des Verbandes der Gehirntrainer Deutschlands VGD® und der Memory-Liga.

Wie ein deutsches Sprichwort trefflich zu sagen pflegt, das Alter kommt ungeladen und bedeutet, das nicht mehr umkehrbare Ende eines hoffentlich fröhlichen und erfolgreichen Lebens. Der biologische Prozess, der diesem Ereignis in den meisten Fällen vorausgeht, ist der Alterungsprozess, ein physiologischer Vorgang, der bei mehrzelligen Organismen früher oder später zum Organverlust führt. Allgemein gibt es in der Gerontologie verschiedene Ansätze diesen Vorgang zu beschreiben und wird im Kern als eine zeitgebundene Veränderung des Organismus im Laufe seines Lebens betrachtet. Die positive Veränderung des Organismus, das Erwachsenwerden (Adoleszenz) wird dabei einer negativen Veränderung, der Vergreisung (Seneszenz), gegenübergestellt. Diese irreversible zeitliche Abhängigkeit geistiger und körperlicher Veränderungen kann anhand einer Vitalitätskurve dargestellt werden und obliegt laut einigen Autoren den Bedingungen der Universalität, der Systemimmanenz und der Irreversibilität. Allgemein kann genetische Disposition sowie das äußere Umfeld, das heißt die Wechselwirkung des Menschen mit seiner Umwelt den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen. Den negativen Veränderungen der sensorischen und körperlichen Fähigkeiten, dem physiologischen Altern, wird so ein sekundäres: durch Bewegungsmangel, äußeren Einflüssen, Krankheiten und Fehlernährung hervorgerufenes Altern gegenübergestellt.

Um die geistige Leistungsfähigkeit zu verstehen, muss man das Gedächtnis verstehen

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. befasst sich bewusst mit dem Schwerpunkt des Selbstmanagements und den damit einhergehenden Managementtechniken, Planungsmethoden, Führungslehren und der Psychologie. Die Leistungsfähigkeit und die damit verbundene körperliche sowie geistige Fitness zur Nutzung von Fähigkeiten und Fertigkeiten spielen dabei eine gewichtige Rolle. Das menschliche Gedächtnis als solches arbeitet, wie viele andere Nervensysteme unterschiedlicher Lebewesen, mit der Informationsverarbeitung und Speicherung von Informationen (Gedächtnis) sowie des Erinnerns und Vergessens. Die im Gedächtnis abgelegten Informationen werden bewusst oder unbewusst im Lernprozess verarbeitet, der somit mit der Aufnahme der Informationen betraut ist. Als Erinnerung wird der Abruf dieser Informationen verstanden. Das Gedächtnis ist stufenförmig angeordnet und in verschiedene Arbeitsbereiche gegliedert, die hinsichtlich der Speicherdauer sowie der Art des Gedächtnisinhaltes voneinander unterschieden werden. Einem sehr kurzweiligen und nur bis zu ein paar Sekunden andauernden sensorischen Ultrakurzzeitgedächtnis kann so ein über mehrere Minuten andauerndes Kurzzeitgedächtnis und ein über Tage bis zum Lebensende andauerndes Langzeitgedächtnis entgegengestellt werden. Diese Gedächtnisformen können auch hinsichtlich ihrer Speicherkapazität voneinander unterschieden werden. Die vom Arbeitsgedächtnis durch Wiederholung zugeführten Gedächtnisinhalte werden entweder dem deklarativen Langzeitgedächtnis, zur Speicherung von bewusst zugänglichen Gedächtnisinformationen wie Fakten, Ereignisse und Weltwissen zugeordnet oder dem prozeduralen Langzeitgedächtnis in Form von unbewusst abrufbaren Fertigkeiten und Fähigkeiten der Motorik. Sowohl der Abruf von Gedächtnisinhalten als auch das Lernen sind konzentrationsabhängig, wobei sich beide Prozesse ebenfalls von der Aufmerksamkeit beeinflussen lassen.

Die geistige Fitness im Alter – physiologische und psychologische Unterschiede zwischen Jung und Alt

Die Altersabhängigkeit des Körpers macht auch vor den Gehirnzellen keinen Halt und betrifft die Zellkörper der Nervenzellen gleichermaßen wie die Synapsen zwischen den Zellen. Da das Gedächtnis auf die Plastizität der Nervenenden beim Lernen neuer Gedächtnisinhalte angewiesen ist, wäre ein Verlust dieser Eigenschaft theoretisch fatal. Leider macht das Alter den grauen Zellen recht schnell schwer zu schaffen und die geistige Leistungsfähigkeit im Alter nimmt ab, da Synapsen nur bis zu einem Alter von 12 Jahren im Überschuss produziert werden. Danach geht die Synapsenbildung zurück und betrifft unterschiedliche Gehirnregionen mehr oder weniger stark. In der grauen Substanz vermindert sich die Dichte an Synapsen mit dem Alter vor allem durch einen Verlust dendritischer Dornen. In der weißen Substanz hingegen verringert sich die Dichte an Myelin umhüllten Nervenfasern. Mit zunehmendem Alter schwindet die Gehirnmasse in manchen Gehirnregionen somit regelrecht. Einer Hypothese zufolge sind demnach gerade die Gehirnregionen als Erstes vom Alter betroffen, deren Entwicklung am längsten dauerte. Dazu gehört der präfrontale Cortex, dem Areal, welches die Aufmerksamkeit steuert. Des Weiteren nimmt im Alter die Bildung von Neurofibrillen zu, die verklumpt für das Absterben von Nervenzellen gerade bei Alzheimer-Patienten verantwortlich sind. Die Demenz, die oft mit Alzheimer einhergeht, ist die häufigste Demenzerkrankung bei Personen über 65 Jahren. Die Konzentration des Botenstoffes Dopamin und anderer Neurotransmitter verringert sich im Alter zunehmend und stört die Bewegungskontrolle sowie die Motivation, geistige Konzentration und Aufmerksamkeit, die für Lernvorgänge unabdingbar sind. Bei einer neurodegenerativen Erkrankung wie zum Beispiel Demenz kann jedoch schon sehr früh durch Methoden des Gehirntrainings und Brainjoggings eine Demenzvorbeugung betrieben sowie durch eine gesunde Lebensweise der Organismus nachhaltig gestärkt werden.

Demenzvorbeugung und hohe geistige Leistungsfähigkeit im Alter

Das Alter hört sich laut vorausgegangenen Aussagen wie ein Horrorstreifen an, aber so schlimm, wie es klingt, ist es erwiesenermaßen gar nicht. Wie Studien zeigen konnten, sinkt zwar die Verarbeitungsgeschwindigkeit mentaler Prozesse mit zunehmendem Alter, dies kann aber durch Wissen und Erfahrung im Arbeitsleben und im Alltag kompensiert werden. Das heißt, die Vermeidung von Fehlern beim Ausführen einer Tätigkeit gleicht die zunächst langsamere Reaktionsgeschwindigkeit bei älteren Menschen erfahrungsgemäß wieder aus. Wissen und Erfahrungen, die sich Kinder schon in jungen Jahren durch z. B. ein anregungsreiches Umfeld angelernt haben, entwickeln ein stärker strukturiertes Gehirn mit größeren Nervenzellen und mehr Synapsen. Wird der Mensch älter, wirken sich Gehirntraining in Form von Brainjogging positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit im Alter aus. Mittels Brainjogging lassen sich so gezielt bestimmte Hirnareale trainieren und die kognitive Leistung erhöhen. Mnemotechniken schärfen nachweislich die Konzentrationsfähigkeit und steigern die Gedächtnisleistung. Durch frühes Training wird so aktiv Demenzvorbeugung betrieben und das Gedächtnis bleibt auch im Alter fit und aktiv.
Vortrag:
Kostenbeitrag: Gäste 20 €, GfA-Mitglieder ebenso wie Gabal-Mitglieder und Strategieforumsmitglieder: frei

Die GfA widmet sich der Entwicklung und Verbreitung von Kenntnissen und Methoden für die berufliche Chancenmehrung und eine aktive Lebensgestaltung.
Wir vermitteln Know-how für den privaten und beruflichen Erfolg an unterschiedliche Berufs- und Altersgruppen.

Hauptthemen sind Arbeitsmethodik, Führung, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung.
Dazu führen wir regionale Gruppenabende in ca. fünfzehn Regionen, Falkenstein-Seminare und andere überregionale Veranstaltungen durch.
Wir veröffentlichen regelmäßig die Mitgliederzeitschrift „forum“ und den Newsletter „GfA Aktuell“.

Die GfA fördert somit ihre Interessenten, mehr noch ihre Mitglieder dabei, aktiv Grundsätze und Methoden zur erfolgreichen Gestaltung ihres Arbeits- und Privatlebens zu erlernen und anzuwenden. Die GfA versteht sich als neutrales Forum, sowohl in politischer, weltanschaulicher und religiöser Hinsicht.

„Nutzen bieten – Nutzen ernten“ ist unser Grundsatz. (nach Dr. Gustav Großmann, aus dem Leitbild 2008 der GfA)

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Jun 20 2018

30.000ster Demenz Partner in Hamburg geschult

30.000ster Demenz Partner in Hamburg geschult

(Mynewsdesk) Hamburg, 19. Juni 2018, Im Haus des Sports wurde am Dienstag der 30.000ste Demenz Partner geschult. Im Kompaktkurs, der von Thomas Bartel (Senioren-Assistent aus Hamburg und Mitglied der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. [BdSAD]) angeboten wurde, haben 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie sie ganz persönlich dazu beitragen können, dass Menschen mit Demenz ein gutes Leben in der Gemeinschaft führen können. In der 90-minütigen Veranstaltung wurden die Teilnehmenden über die verschiedenen Demenzerkrankungen informiert und erhielten ganz praktische Tipps zum alltäglichen Umgang mit erkrankten Menschen. „Unwissenheit über das Krankheitsbild sowie Ängste in Bezug auf die Verhaltensweisen von Erkrankten schaffen immer noch viel zu oft Barrieren“, sagt Kursanbieter Thomas Bartel. „Eine möglichst lange und selbstbestimmte Teilhabe am Leben und der Verbleib in ihrem vertrauten Lebensumfeld ist für Menschen mit Demenz immens wichtig. Und dazu möchte ich mit den Kursen beitragen“, so Bartel weiter.

Die Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hat das Ziel, in der Gesellschaft das Wissen über die Krankheit und die Bedürfnisse von Betroffenen zu verbreiten. Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach im Alltag, in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz. Dafür werden bundesweit kostenlose Kurse angeboten, in denen man lernen kann, Menschen mit Demenz respekt- und verständnisvoll zu begegnen. Die Kurse zur Erstinformation richten sich an Einzelpersonen, aber auch an Institutionen, an Mitarbeitende von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr oder Tätige im Einzelhandel, im öffentlichen Personennahverkehr oder bei Banken.

Anna Gausmann von der Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft e. V. (DAlzG) überreichte die Urkunden an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hamburg. „In Deutschland sind derzeit rund 1,7 Millionen Männer und Frauen von Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz betroffen. Im Jahr 2050 werden es drei Millionen sein, wenn es keinen Durchbruch in der Demenzforschung gibt“, so Gausmann. „Die Aufklärungsarbeit, die wir mit der Initiative leisten, hilft Berührungsängste abzubauen und trägt dazu bei, dass Menschen mit Demenz Teil unserer Gesellschaft bleiben.“

Die Schulungen werden getragen durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher. Sie werden von Mitgliedern der regionalen Alzheimer Gesellschaften, von Wohlfahrtsverbänden und vielen sozialen Einrichtungen und Organisationen durchgeführt. Die Kursanbieter werden durch umfangreiches Informations- und Schulungsmaterial der DAlzG unterstützt.

Weitere Schulungen zum Demenz Partner bundesweit unter www.demenz-partner.de.

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Hintergrund der Initiative

Die Initiative Demenz Partner knüpft an die Aktivitäten der weltweiten Aktion Dementia Friends an. In Deutschland ist sie eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., einer Selbsthilfeorganisation, die sich bundesweit für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Familien einsetzt.

Die Initiative wird vom Bundesgesundheitsministerium gefördert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Darüber hinaus erhält sie Unterstützung durch die gemeinnützige SKala Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten.

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Friedrichstraße 236, 10969 Berlin

Tel: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

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Mai 11 2018

Internationaler Tag der Pflege: Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

Internationaler Tag der Pflege:  Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

(Mynewsdesk) Pflegende in Deutschland brauchen mehr Anerkennung, Unterstützung und bessere Arbeitsbedingungen. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die Situation von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden zu verbessern.

Aufgrund ihrer Erkrankung sind Menschen mit Demenz auf Unterstützung und Pflege angewiesen. Einen großen Teil dieser Arbeit leisten Angehörige – oft ohne viel Hilfe und rund um die Uhr. Viele von ihnen sind dadurch sehr belastet und isoliert. Sie brauchen mehr qualifizierte Beratung und flexible Entlastungsangebote.

Aber auch die Situation professionell Pflegender muss dringend verbessert werden. Steigende Arbeitsbelastung, hohe bürokratische Anforderungen und niedrige Löhne haben den Altenpflegeberuf unattraktiv gemacht. Der aktuelle Fachkräftemangel sorgt in stationären Einrichtungen und in der häuslichen Pflege teilweise für katastrophale Arbeitsbedingungen, Vernachlässigung und Pflegefehler. Am Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft berichten regelmäßig Angehörige und Pflegekräfte über unzumutbare Zustände. Viele Angehörige übernehmen selbst pflegerische Aufgaben im Heim, weil die Pflegekräfte keine Zeit dafür haben. Besonders Menschen mit Demenz sind aber darauf angewiesen, dass Pflegende sich Zeit für sie nehmen.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG sagt: „Pflegende Angehörige und Pflegekräfte sind häufig überlastet und ausgebrannt. Unsere Gesellschaft muss dringend etwas tun, um ihre Situation zu verbessern. Das bedeutet mehr Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige sowie faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.“

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Mai 4 2018

Demenzberatung von compass als erste auditiert

Demenzberatung von compass als erste auditiert

(Mynewsdesk) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat ein Auditierungsverfahren zur Demenzberatung für Anbieter von Pflegeberatungen entwickelt. Die compass pflegeberatung wurde nun als erste zertifiziert.

Berlin/Köln, 04.05.2018 – Geprüft und für gut befunden: Die compass pflegeberatung hat als erster Anbieter das Auditierungsverfahren zur Demenzberatung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) erfolgreich durchlaufen. Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sieht in dem neu entwickelten Verfahren für ein Demenzaudit die Chance, „dass wir die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater verstärkt dafür sensibilisieren können, wie Betroffene und ihre Angehörigen eine Demenz erleben und welche Art der Beratung sie benötigen.“ Im Bereich der Schulung von Pflegeberatern kooperieren die compass pflegeberatung und die DAlzG bereits seit einigen Jahren.

„Schon 2016 hat die Apollon Hochschule in Bremen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unsere Beratungsqualität getestet. Im Anschluss haben wir unser Beratungsangebot weiter optimiert. Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Auditierungsprozess. Das Demenzaudit der DAlzG ist für uns Bestätigung und die konsequente Fortsetzung unseres Qualitätsprozesses“, erklärt Dr. Sibylle Angele, Geschäftsführerin von compass.

Die eigens geschulten Auditoren der DAlzG begleiteten in den vergangenen Monaten Pflegeberatungen, die compass bei den Klienten zuhause durchführt, sowie Beratungsgespräche am Telefon. Zudem prüften die Auditoren bei compass anhand eines strukturierten Fragebogens die von der DAlzG entwickelten Qualitätskriterien. Nun hat ein Ausschuss unter Leitung von Sabine Jansen compass offiziell zertifiziert.

Für Dr. Sibylle Angele ist die Arbeit damit nicht beendet. „Wir wollen unsere Klientinnen und Klienten optimal beraten. Demenzielle Erkrankungen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Familien sind ein großes Beratungsthema. Deshalb ist es uns sehr wichtig, unser Beratungsangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Auditierung bietet dafür eine gute Basis.“

Bildnachweis: © compass private pflegeberatung GmbH, Köln 2018

BU: compass Geschäftsführerin Dr. Sibylle Angele (rechts) erhält die Zertifizierungsurkunde von Sabine Jansen, Geschäftsführerin DAlzG, am 04.05.2018 in Berlin

Kontakt:compass private pflegeberatung GmbH
Abteilung Politik und Kommunikation
Gustav-Heinemann-Ufer 74c, 50968 Köln
Claudia Paulick
Tel: 02 21 – 933 32 108
Fax: 02 21 – 933 32 500
kommunikation@compass-pflegeberatung.de 
www.compass-pflegeberatung.de

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Tel: 030 – 259 37 95 0
Fax: 030 – 259 37 95 29
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Hintergrund:Die compass private pflegeberatung GmbH berät als unabhängiges Tochterunternehmen des PKV-Verbandes Pflegebedürftige und deren Angehörige zu Hause und telefonisch gemäß des gesetzlichen Anspruchs aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Ratsuchenden offen – auch anonym. compass ist mit rund 400 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

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Apr 30 2018

Autofahren bei Demenz? Fachtagung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft informiert

Autofahren bei Demenz? Fachtagung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft informiert

(Mynewsdesk) Mit fortschreitender Demenz geht die Fähigkeit, ein Auto sicher zu fahren, verloren. Ab wann dies der Fall ist, ist allerdings oft nicht leicht zu entscheiden. Schwierigkeiten ergeben sich insbesondere dann, wenn die Erkrankten selbst nicht in der Lage sind einzusehen, dass sie auf das Autofahren verzichten müssen. Ärzte sind oftmals ebenso wie Angehörige unsicher, wie sie mit dem Thema umgehen sollen. Auf der Fachtagung „Demenz und Autofahren“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden Lösungsmöglichkeiten für Angehörige sowie Handlungsweisen im Umgang mit den Betroffenen für Beratende und Ärzte diskutiert.

Vorgestellt wird eine Handreichung für Hausärzte, die in einem von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft geförderten Projekt der Universität Düsseldorf entwickelt wurde. Der am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld erarbeitete Fragebogen SAFE unterstützt die Beratung und die Einschätzung der Fahrtauglichkeit. Antje Holst vom Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein wird konkrete Strategien vorstellen, wie Angehörige mit dem Thema umgehen können.

Zur Tagung am 5. Juli 2018 nach Kassel eingeladen sind Beraterinnen und Berater, Ärztinnen und Ärzte, Aktive aus den Alzheimer-Gesellschaften, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sowie alle Interessierten.

Fachtagung Demenz und AutofahrenTermin: 5. Juli 2018, 10.30 – 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel

Teilnahmegebühr: keine

Anmeldung: bis zum 20. Juni 2018 über die Geschäftsstelle

HintergrundIn Deutschland leben heute etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

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Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Apr 19 2018

Alzheimer-Patienten profitieren von früher Diagnosestellung

Nuklearmedizinische Bildgebungsverfahren machen Erkrankung sichtbar bevor Symptome einsetzen

(Wien, 19. April 2018) Ob ein Mensch an Alzheimer erkrankt ist, lässt sich schon lange bevor die Symptome einsetzen feststellen. Möglich macht dies die Positronen-Emissionstomographie (PET), mit der sogenannte Plaques im Gehirn sichtbar gemacht werden. Forscher haben nun untersucht, ob eine solche Diagnose dem Patienten wirklich nützt oder ihn nicht eher belastet. Denn heilbar ist Alzheimer nach wie vor nicht. Erste Ergebnisse zeigen aber, dass PET-Diagnosen bei 65% der Patienten zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung und Beratung beitrugen. „Alzheimer-Patienten profitieren eindeutig von nuklearmerdizinischer Bildgebung“, sagt Dr. Valentina Garibotto, Expertin der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin/ European Association of Nuclear Medicine (EANM).

Alzheimer ist die häufigste Demenzart und eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit in der älteren Generation. Die Krankheit bewirkt einen Abbau geistiger Fähigkeiten, der sich meistens langsam entwickelt und fortschreitet. Gedächtnis und Urteilsvermögen sind eingeschränkt, hinzukommen kann ein Persönlichkeitsverfall. Die PET-Untersuchung zielt auf Beta-Amyloid, den Hauptbestandteil von Plaques, die eines der Kennzeichen von Alzheimer sind. Neu entwickelte Tracer (radioaktiv markierte Substanzen, die dem Patienten injiziert werden) machen diese Plaques auf dem Computerbildschirm sichtbar. Dank dieser Methode lässt sich das wahrscheinliche Vorhandensein einer Alzheimer-Demenz mit größerer Sicherheit feststellen als mit den sonstigen üblichen Diagnosetechniken.

Großangelegte Studien in USA und Europa
Zwar steht die Genauigkeit der nuklearmedizinischen Bildgebung außer Zweifel, aber ihr Nutzen für die Alzheimer-Patienten wird des öfteren in Frage gestellt: Da die Krankheit nicht geheilt werden kann, könnte man meinen, das gewonnene diagnostische Wissen sei nicht nur nutzlos, sondern sogar eine Belastung für den Patienten, solange er noch fit ist. Um hier Klarheit zu schaffen und die Auswirkungen von PET-Untersuchungen auf die Versorgung und gesundheitliche Entwicklung von Alzheimer-Patienten zu erforschen, laufen momentan zwei Studien: die IDEAS-Studie (Imaging Dementia-Evidence for Amyloid Scanning) in den USA (www.ideas-study.org) und die AMYPAD-Studie (Amyloid Imaging to prevent AD) in Europa (amypad.eu). IDEAS ist 2016 gestartet und hat 18.000 Teilnehmer. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Resultate von PET-Scans konkreten Nutzen erbringen: Bei etwa 65% der Patienten haben sie zu Änderungen in der medizinischen Versorgung und der Betreuung geführt. Dazu gehörte unter anderem die Umstellung von Medikamenten. Sie ist möglich, weil die Amyloid-Bildgebung den Ärzten erlaubt, mit großer Genauigkeit festzustellen, ob bei Patienten mit leichten Symptomen tatsächlich Alzheimer die Ursache ist oder ob eine andere Art der Demenz oder eine sonstige Krankheit in Betracht zu ziehen ist.

Frühe Diagnose verbessert die Medikamentengabe
Abhängig von den Ergebnissen der PET-Untersuchung wechselten die Ärzte also entweder zu speziellen Alzheimer-Medikamenten (insbesondere Aceltycholinesterase-Hemmer) oder sie stoppten umgekehrt diese Medikation zu Gunsten besser geeigneter Mittel wie beispielsweise Antidepressiva oder Antipsychotika. PET-Untersuchungsergebnisse, die Alzheimer anzeigten, hatten außerdem zur Folge, dass Patienten sowie ihre Angehörigen und Freunde in Fragen der Sicherheit und der Zukunftsplanung angemessen beraten wurden, so dass sie vermeidbaren Risiken vorbeugen können. So würde man beispielsweise einen Diabetiker, bei dem auch Alzheimer festgestellt wurde, künftig mit der Verabreichung seiner Insulin-Dosen nicht mehr allein lassen. „Diese Zwischenergebnisse liefern bereits überzeugende Beweise dafür, dass Alzheimer-Patienten aus einer genaueren Diagnose beträchtlichen Nutzen ziehen, wobei wir erwarten, dass der weitere Studienverlauf dieses Bild vervollständigen wird“, sagt Dr. Valentina Garibotto vom EANM-Ausschuss für neurologische Bildgebung.

Nuklearmedizinische Bildgebung zentral für Alzheimer-Forschung
Weitere wichtige Erkenntnisse dürfte die gerade begonnene AMYPAD-Studie bringen. Es handelt sich um eine gemeinsame Forschungsinitiative, die Teil der European Innovative Medicines Initiative (IMI) ist. Übergreifendes Ziel ist festzustellen, welchen Nutzen die PET-Amyloid-Bildgebung für die Diagnose und die Therapieplanung bei Alzheimer, vor allem in klinischen Studien, hat. „Wissen und Verständnis bezüglich der Alzheimer-Demenz haben in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen und die PET-Bildgebung spielte und spielt eine immer wichtigere Rolle. Dementsprechend wird sich das nächste EANM-Fokus-Treffen vollständig der neurologischen Bildgebung bei Alzheimer widmen. Unter dem Titel „Molekulare Bildgebung bei Demenz – die Zukunft ist da“ wird es international profilierte Experten einladen, um die Fachwelt auf den neuesten Stand zu bringen“, sagt Dr. Garibotto.

www.whatisnuclearmedicine.com
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Apr 16 2018

Zembro Notrufarmband: Verkauf ab sofort bei Smartwatch.de

Zembro Notrufarmband: Verkauf ab sofort bei Smartwatch.de

Dresden, 16. April 2018 – Zembro, das digitale Notrufarmband für Senioren, ist ab sofort auf Smartwatch.de, Deutschlands führendem Onlineshop für Smartwatches und Wearables, erhältlich. Damit setzt Zembro seinen Wachstumskurs in Deutschland fort und baut seine Vertriebsaktivitäten im Onlinehandel weiter aus. Das Zembro Notrufarmband ist ein moderner Notruf, der im Ernstfall über eine Smartphone-App immer und überall die Angehörigen des Trägers alarmiert, um Senioren und ihren Familien Freiheit, Selbständigkeit und ein sicheres Gefühl zu geben.

Die Smartwatch.de GmbH ist ein junges Start-up aus Dresden und Deutschlands führender Onlineshop für Smartwatches und Wearables. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich Smartwatch.de von einem Blog zu einer bekannten Empfehlungsplattform sowie einem Onlineshop mit umfassendem Produktsortiment. Der Onlineshop vertreibt unter anderem Damen- und Herren-Smartwatches, Smartwatches und GPS-Uhren für Kinder, Fitness-Armbänder, Sportuhren und andere Wearables. Das Zembro Notrufarmband ist das erste speziell für Senioren konzipierte Wearable, das auf Smartwatch.de angeboten wird.

Bereits im vergangenen Jahr haben die Experten von Smartwatch.de das Zembro Notrufarmband erfolgreich getestet. Dabei überzeugte das Gerät vor allem durch seine einfache Bedienbarkeit, den hohen Tragekomfort und die lange Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen. Auch die Notruffunktion und die übersichtliche App schnitten im Test sehr gut ab.

„Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch, denn die Zahl alter und pflegebedürftiger Menschen nimmt stetig zu. Gleichzeitig bietet die fortschreitende Digitalisierung ganz neue Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Smarte Wearables wie das Zembro Notrufarmband sind die Antwort auf diese Herausforderung. Mit dem Vertrieb auf Smartwatch.de wollen wir eine neue Zielgruppe – technikaffine Wearable-User – auf das Zembro Notrufarmband aufmerksam machen. Diese können sich auf dem Portal über Zembro informieren, um das Notrufarmband ihren Eltern oder Großeltern zu empfehlen. Mit Smartwatch.de haben wir dafür einen erfahrenen Partner gefunden,“ sagt Jörg Batz, Regional Director DACH bei Zembro.

Das Zembro Notrufarmband ist ab sofort auf Smartwatch.de erhältlich.

Über Zembro
Das Zembro Notrufarmband ist ein Wearable, das Senioren mit ihren Kindern, ihrer Familie oder ihren Pflegekräften vernetzt. Das Armband sendet in Notsituationen einen Notruf an die Angehörigen des Trägers. UEST NV, das belgische Start-Up hinter Zembro, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Generationen zu verbinden. Dazu müssen sie in der Lage sein, bestmöglich füreinander zu sorgen. Für UEST NV ist Technologie das Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Neben dem Investment-Fond Fidimex von imec haben auch weitere erfolgreiche Entrepreneure in Zembro investiert.

Mehr Informationen über Zembro finden Sie unter: https://www.zembro.com/de-DE/

Die kostenlose Zembro Beratung erreichen Sie unter 0800 724 49 32 (von 9 bis 18 Uhr).

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Apr 4 2018

Forschungsergebnisse veröffentlicht: Nutzerfreundliche Ortungssysteme können Selbstständigkeit fördern und Angehörige entlasten

Forschungsergebnisse veröffentlicht: Nutzerfreundliche Ortungssysteme können Selbstständigkeit fördern und Angehörige entlasten

(Mynewsdesk) Zum Tag der älteren Generation macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) darauf aufmerksam, dass Ortungssysteme dazu beitragen können, dass sich Menschen mit Demenz länger selbstständig bewegen können. Sie können außerdem Angehörige entlasten. Dazu müssen die Geräte jedoch nutzerfreundlicher gestaltet werden. Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts an der Berliner Charité, das von der DAlzG gefördert wurde. Das Projekt „Validierung und Optimierung des individuellen Nutzens von Ortungssystemen in der häuslichen Pflege bei Demenz“ lief von 2014 bis 2017 und erhielt 99.250 € aus der Forschungsföderung der DAlzG. Der Forschungsbericht steht in Lang- und Kurzfassung auf www.deutsche-alzheimer.de zum Download zur Verfügung

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. unterstützt regelmäßig Forschungsvorhaben, die erkennbar zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen beitragen. Viele Demenzkranke haben Orientierungsschwierigkeiten. Dies kann zum Weglaufen von Zuhause und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Technische Lösungen, die eine Ortung mittels GPS ermöglichen, sind daher als Entlastung für Angehörige von großem Interesse, wie die Befragung zeigte. Die Nutzerstudie, in der verschiedene Ortungssysteme von zwanzig Paaren getestet wurden, ergab einen Verbesserungsbedarf in der technischen Zuverlässigkeit und der Produktgestaltung. Eine Schulung zur Bedienung der Systeme wurde als sehr hilfreich bewertet, insgesamt stieg das subjektive Sicherheitsempfinden durch die Nutzung eines Ortungssystems.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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