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Mrz 24 2017

Autark Invest AG: Verbraucherschützer warnen vor weiterer Zahlung

Autark-Gruppe involviert – Staatsanwälte ermitteln – Beteiligungsunternehmen insolvent – Anlagekrimi für betroffene Anleger – Hilfe zur Rettung ihres Investments?

Autark Invest AG: Verbraucherschützer warnen vor weiterer Zahlung

Autark-Gruppe involviert – Staatsanwälte ermitteln – von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Seit Wochen beherrschen negative Nachrichten im Zusammenhang mit der Autark Invest AG aus Liechtenstein Schlagzeilen einschlägiger Internetportale. Die seriöse Zeitschrift Finanztest und die Frankfurter Allgemeine Zeitung warnen ebenfalls vor den Nachrangdarlehen des Unternehmens. Betroffene Anleger sind verunsichert und suchen Hilfe. Der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke erläutert die Hintergründe.

Autark Invest AG: Von der Entstehung bis zu riskanten Kapitalanlagemodellen

„Nach den Enthüllungen der letzten Wochen klingt die Geschichte der Autark Invest AG wie ein Verbrecherepos. Die maßgebliche Figur des Unternehmens, Herr Stefan Kühn, hieß früher anders, nämlich Stefan Koschate. Unter diesem Namen soll er Medienberichten zufolge im Jahre 2010 eine Haftstrafe als Freigänger in Deutschland verbüßt haben, die er zum Aufbau der Autark-Gruppe genutzt hat. Die Autark Invest AG, nach Sitzverlegung residierend in Liechtenstein mit einer Zweigstelle in Deutschland, bot dem interessierten Publikum Nachrangdarlehen mit einer marktüblich hohen Verzinsung für derartig riskante Kapitalanlagemodelle von über 7 % an. Die Anleger gewährten dem Unternehmen die Darlehen als Einmal- oder Ratenzahlungen. Die Gesamthöhe der Darlehen soll sich auf über 120 Mio. Euro belaufen, die von ca. 3000 Anlegern gewährt wurden. Das Geld der Anleger sollen die Verantwortlichen der Autark-Gruppe u. a. bei der Sensus Vermögen GmbH und der Derivest GmbH investiert haben. Vor kurzem unternahm die Staatsanwaltschaft Hof wiederum eine Hausdurchsuchung bei diesen zwei Unternehmen aufgrund des Verdachts der Untreue in besonders schwerem Fall. Ermittelt wird gegen Herrn Markus Fürst und Herrn Gerhard Schaller, Verantwortliche für die Firmen Sensus und Derivest. Die Autark-Gruppe ihrerseits hat den deutschen Anlegern angeboten, ihre Nachrangdarlehen in Aktien des Unternehmens umzuwandeln, was allerdings von den Liechtensteinischen Behörden aufgrund widersprüchlicher Angaben im Zusammenhang mit dem Umtauschangebot untersagt wurde. In Liechtenstein ist ebenfalls ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig gegen Herrn Kühn wegen des Verdachts der Geldwäsche. Für die betroffenen Kapitalanleger in Deutschland sind dies wahrhaft beunruhigende Nachrichten“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Autark-Gruppe: Wer gehört dazu? – Investitionen und Beteiligungen

Interessant im Zusammenhang mit den Geschäften der Autark-Gruppe sind auch die Beteiligungen der Autark Invest AG und die Investitionen der Verantwortlichen. So gehört der Autark Invest AG beispielsweise die Autark Digital GmbH, die mehrfach als Erfolg unternehmerischen Handelns der Autark-Gruppe herausgestellt wurde. Über das Vermögen der Autark Digital GmbH ist allerdings am 01.03.2007 das Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Hamburg eröffnet worden. Die Firma ist damit wertlos.

Als weitere Investition der Autark Invest AG gilt das Duisburger Theater am Marientor (TaM). Nach den Angaben zur Betreibergesellschaft im Handelsregister ist Eigentümer allerdings die Quantum Capital Advisors Ltd. mit Sitz auf Tortola, British Virgin Islands. Generalbevollmächtigter dieser Gesellschaft ist Herr Stefan Kühn. Kühns Frau Sabine wiederum ist Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft des Theaters am Marientor. Geschäftsabschlüsse der TaM Betriebsgesellschaft mbH sind noch nicht veröffentlicht.

„Nach einem Pressebericht belief sich der Kaufpreis für das Theater am Marientor auf 2,5 Mio. Euro. Die TAM Betriebsgesellschaft mbH ist erst im August 2015 mit dem Minimum-Grundkapital von 25.000,00 EUR gegründet worden. Ob und wie aus dem Betrieb dieses Theaters tatsächlich Gelder für die Autark-Anleger und die versprochenen Zinszahlungen erzielt werden können, ist derzeit noch offen“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Fazit: Anleger der Autark Invest AG fühlen sich wie im Krimi – das Ende ist genauso offen wie die Frage: ob die Anleger überhaupt ihr Geld zurückbekommen?

Betroffenen Anlegern ist dringend zu raten, kompetente anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um sich frühzeitig auf die Ereignisse einstellen zu können, die in Zukunft noch in diesem Anlagekrimi drohen, rät die Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte. Für weitere Informationen und eine kostenfreie Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71 52 06 71 oder office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Mrz 14 2017

European Capital Markets Conference

Networking-Plattform für den Kapitalmarkt:

European Capital Markets Conference

München, den 14. März 2017: Am 12. April 2017 findet zum 25. Mal die European Capital Markets Conference in München statt.

Die European Capital Markets Conference versteht sich als größte bankenunabhängige Networking-Plattform für sämtliche Teilnehmer des europäischen Kapitalmarktes: institutionelle Investoren sind ebenso vertreten wie Unternehmer, Journalisten, Kapitalmarktexperten und Privatanleger.

Dr. Theo Waigel, ehemaliger Bundesfinanzminister und Ehrenvorsitzender der CSU, eröffnet die Konferenz mit einer Rede über die Börse als Finanzierungsmöglichkeit des Mittelstands.

Am Vormittag stellen die Vorstände von fünf börsennotierten Referenzunternehmen aus Deutschland ihre aktuelle Positionierung und Ausrichtung für die Zukunft vor. Am Nachmittag folgenden dann fünf Präsentationen von international bekannten Wachstumsunternehmen, vornehmlich aus dem restlichen Europa.

Moderiert werden die rund 30-minütigen Präsentationen und anschließenden Fragerunden vor rund 300 Kapitalmarktteilnehmern von der Wirtschaftsjournalistin Viola Grebe, bekannt vom Nachrichtensender N24 und dem Börsensender DER AKTIONÄR TV.

Neben den öffentlichen Präsentationen gibt es auch die Möglichkeit von 1on1-Gesprächen. Hier präsentieren sich kapitalsuchende Start-ups aus ganz Europa vor spezialisierten Investoren in den sogenannten „Deal Rooms“. Interessierte Investoren können 1on1-Präsentationen über die offizielle Website der Konferenz reservieren.

Ebenfalls über die offizielle Website – http://www.eu-cmc.com – können sich Kapitalmarkt-Teilnehmer und Börsianer einen der 300 Sitzplätze reservieren.
Der Einlass beginnt um 9:30 Uhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Veranstalter Alexander Coenen, geschäftsführender Gesellschafter der Capital Lounge GmbH: „Ziel unserer hochkarätig besetzten Kapitalmarktkonferenz ist die Förderung des Mittelstands – in Deutschland wie auch im restlichen Europa – durch die professionelle Kombination aus Unternehmertum und Kapital. Hierfür gibt es nur eine effiziente Plattform: den Kapitalmarkt.“

Agenda

09:30 – 09:45 Einlass
09:45 – 10:00 Dr. Theo Waigel, Bundesminister a.D.: „Börse als Finanzierungsmöglichkeit des Mittelstands“

10:00 – 10:30 ADVA Optical Networking SE
10:30 – 11:00 Telefonica Deutschland Holding AG
11:00 – 11:30 BayWa AG
11:30 – 12:00 Evotec AG
12:00 – 12:30 Rational AG

12:30 – 13:30 gemeinsames Mittagessen

13:30 – 14:00 Ferratum OYJ
14:00 – 14:30 Agile Content S.A.
14:30 – 15:00 Hybrigenics SA
15:00 – 15:30 Palfinger AG
15:30 – 16:00 PARA Resources Inc.

16:00 – open end gemeinsamer Umtrunk

Veranstaltungsort: Festsaal des Hotels Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6, 80333 München

Veranstalter: Capital Lounge GmbH, Emil-Riedel-Str. 21, 80538 München, http://www.capitallounge.de

Die Münchner Investment Boutique Capital Lounge GmbH veranstaltet Kapitalmarkt-Konferenzen und Unternehmenspräsentationen im Roadshow und Round-Table Format. Daneben erstellt Capital Lounge Unternehmensbewertungen und unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg an die Börse und bei der Ansprache von Investoren.

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Capital Lounge GmbH
Alexander Coenen
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Feb 13 2017

Garbe Logimac Fonds Nr. 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung

Die betroffenen Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG Anleger erhalten gelbe Briefe mit Postzustellungsurkunden von den Gerichten. Was tun?

Garbe Logimac Fonds Nr. 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung

Garbe 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung – Was tun? – von AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (Garbe 2) schickt einigen ihrer Anleger neue, vielleicht auch unerwartete, zumindest unangenehme Post. Die betroffenen Anleger erhalten gelbe Briefe mit Postzustellungsurkunden von den Gerichten. Enthalten sind Klagen der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG, in denen von den Anlegern rückständige Raten aus sog. Sprint-Verträgen geltend gemacht werden.

Klage Ratennachzahlung von Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG

Der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB aus Berlin liegt z.B. eine Klage der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG vor, in welcher diese vor dem Landgericht von einem Anleger Sprint Raten ab dem Jahr 2011 fordert. Die Beteiligung war im Jahr 2015 durch die betroffenen Anleger wegen Fehlern in der Widerrufsbelehrung widerrufen worden. Mit dem Widerruf wurden die monatlichen Zahlungen an die Anlegegesellschaft eingestellt.

Jetzt sollen die Anleger nachzahlen und zwar ordentlich!

Dies bewertet Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Partner bei AdvoAdvice in Berlin, wie folgt: „Die Forderung der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG ist aus zwei Gründen problematisch. Zum einen ist aus unserer Sicht die Verpflichtung zur Ratenzahlung mit dem Widerruf der Beteiligung im Jahr 2012 entfallen. Die Gesellschaft müsste hier vielmehr auf den Widerrufszeitpunkt abrechnen und ein eventuell noch vorhandenes Restguthaben auszahlen. Zudem dürften die Forderungen der Garbe 2 aus den Jahren 2011 bis 2012 wohl verjährt sein. Auch die Forderungen aus dem Jahr 2013 sind stark verjährungsgefährdet.“

Welche Möglichkeiten bestehen für betroffene Anleger bei Erhalt der Klage?

Anleger, die in der nächsten Zeit eine Klage von der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG erhalten, sollten nicht ohne weiteres bezahlen, sondern sich Rechtsrat beim Experten spezialisiert auf Bank- und Kapitalrecht einholen.

Dr. Tintemann vertritt seit mehreren Jahren Anlegerinnen und Anleger der Garbe 2 bei Fragen um den Widerruf der Beteiligung, Prospektfehler und Beratungsfehler. Er ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Berlin.

Eine Erstberatung oder Vertretung in einem Prozess wird oft von der Rechtsschutzversicherung der Betroffenen übernommen.

Gerne stehen die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB telefonisch unter 030 921 000 40 oder unter info@advoadvice.de zur Verfügung. Einen Fragebogen für geschädigte Kapitalanleger finden betroffene Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG unter www.advoAdvice.de Download Formulare.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisiert:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten die Mandanten vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Jan 20 2017

eToro-Anlegerstimmung zeigt: der neue US-Präsident muss das Vertrauen der Investmentgemeinde erst noch zurückgewinnen

Tel Aviv / London, 20. Dezember 2016 – Investoren an den US-Aktienmärkten sind derzeit vorsichtig und warten offenbar ab, wie sich die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten auswirken wird. Die Wahl von Donald Trump hatte etliche Anleger im November offenbar überrascht und sie bereits vor seinem Amtsantritt zu Umschichtungen in ihren Depots veranlasst. Diesen Schluss legen aktuelle Daten des Social Trading Marktführers eToro nah.

Angesichts der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump am heutigen Freitag hat eToro für die letzten 12 Monate das Trading-Verhalten seiner mehr als 5 Millionen Mitglieder ausgewertet.

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei eToro kommentiert: „Die Investoren scheinen erstmal abzuwarten, in welche Richtung sich die US-Werte unter der neuen Präsidentschaft bewegen – höchstwahrscheinlich aufgrund der Unsicherheit über Donald Trumps wirtschaftspolitische Pläne und ihre mittel- bis langfristigen Konsequenzen.“

Mit Bezug auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) war die Stimmung der Investoren auf eToro während der letzten zwölf Monate eher verhalten bis negativ. Während sich der Kurs des DJIA im Jahresverlauf positiv entwickeln konnte [Link zu Grafik untenstehend], zeigt die Auswertung der offenen „kaufen“/ „verkaufen“-Positionen auf eToro ein differenziertes Bild:

— Während der letzten 12 Monate war die eToro-Anlegerstimmung gegenüber dem DJIA weniger positiv, als es die allgemeine Marktentwicklung nahe legen würde. Im Jahresdurchschnitt lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen gerade mal bei 30,33%. Zusätzlich schwankte der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen zwischen 16,28% im Dezember sowie 41,25% (März), 41,82% (September) und 42,17% (Oktober). Allerdings lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen während des ganzen Jahres unter 50%.

— Die Anlegerstimmung scheint in Bezug auf den DJIA zudem zumindest zum Teil von Trumps Nominierung im Juli sowie dem unerwarteten Ausgang der der Präsidentschaftswahl beeinflusst worden zu sein. Um beide Ereignisse herum verzeichnet der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen einen deutlichen Einbruch.

Mati Greenspan zeigt sich verhalten optimistisch, was den Ausblick angeht: „Anfang 2017 scheint sich die eToro-Marktstimmung mit Bezug auf sie USA etwas zu entspannen. Gegenüber dem Jahrestiefpunkt im Dezember ist der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen auf den DJAI mit etwa 36% in der ersten Januarhälfte etwas gestiegen. Allerdings bedeutet dies, dass immerhin noch etwa zwei Drittel der den US-Leitindex tradenden eToro-Nutzer davon ausgehen, dass der DJAI tendenziell eher fallen anstatt steigen wird. Das ist kein gutes Zeichen für den neuen US Präsidenten, obwohl die Short-Positionen auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass der Markt bereits überbewertet ist, statt auf Trump oder den Brexit. Dennoch wird es mit Sicherheit eine Herausforderung für Donald Trump, das Vertrauen der Investmentgemeinde zurückzugewinnen.“

Eine grafische Aufschlüsselung der eToro-Anlegerstimmung in Bezug auf den DJIA, den DAX und den UK-Leitindex ist unter https://hkstrategies.egnyte.com/dl/3mpE1gY0AH abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.etoro.com/de/

Über eToro
eToro ist das weltweit führende Social Trading Netzwerk mit über 5 Millionen Mitgliedern in 140 verschiedenen Ländern und täglich tausenden neu registrierten Accounts. eToro revolutioniert den Zugang zu den Finanzmärkten und macht Trading einfacher, sozialer und transparenter. Seit der Gründung im Jahr 2007 ist es eToro gelungen, sich als Marktführer im Social Trading Bereich zu etablieren. Als globale soziale Plattform ermöglicht eToro seinen Mitgliedern, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig zu folgen und Investitionsentscheidungen zu kopieren, um den Erfolg und das Wissen anderer zu nutzen. Der Community-Ansatz ist der erste seiner Art. Er macht den Handel mit Wertpapieren transparenter und offener im Gegensatz zu den gewöhnlichen Handelsplattformen. eToro wird sowohl durch CySEC in Zypern und die FCA in Großbritannien reguliert. Weitere Informationen unter https://www.etoro.com/de/

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Sep 27 2016

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

Nach dem lebhaften Interesse bei der Erstausgabe von Genussrechten im Jahr 2015 bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG interessierten Anlegern abermals Genussrechte in Form von Genussscheinen an. Ziel ist es, die Eigenkapitaldecke des Unternehmens weiter zu stärken. Bis zu 30 Mio. Euro an zusätzlichem Kapital möchte die AGRAVIS auf diese Weise bei potenziellen Anlegern generieren.

Der Gesamtbetrag ist wie im Vorjahr auf zwei Tranchen verteilt. Für Aktionäre und Mitarbeiter beträgt das Volumen bis zu 10 Mio. Euro. Der Nennwert pro Genussschein beträgt 1.000 Euro. Die Mindestzeichnung liegt bei 2.000 Euro. Die Genussrechte in dieser Tranche werden mit 3,2 Prozent im Jahr verzinst.
An interessierte Dritte (natürliche und juristische Personen) können Genussscheine bis zu einer Gesamtsumme von 20 Mio. Euro ausgegeben werden. Der Nennwert pro Genussschein beträgt in dieser Tranche 5.000 Euro. Für diese Tranche gilt ein Zinssatz von 2,2 Prozent.

Die Laufzeit der Genussscheine beträgt einheitlich fünf Jahre. Das Ende der Angebotsfrist ist der 15. November 2016. Für die Zuteilung gilt prinzipiell das „Windhund-Verfahren“. Das heißt: Je früher gezeichnet wird, desto größer die Chance, Genussscheine zu bekommen. Die AGRAVIS behält sich jedoch vor, Anträge zu kürzen oder auch ganz abzulehnen.

Die Einnahmen aus den Genussscheinen dienen der AGRAVIS zur allgemeinen Finanzierung des Geschäftsbetriebs.
Auf eine solide und breit aufgestellte Finanzstruktur legt die AGRAVIS seit jeher großen Wert. Die Ausgabe von Genussrechten im Wert von 36 Mio. Euro hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die Eigenkapitalquote auf 27,2 Prozent erhöht werden konnte.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Wertpapierprospekt für die Ausgabe von Genussscheinen genehmigt. Der Prospekt ist auf der Homepage der AGRAVIS unter agrav.is/genussrechte abrufbar. Für Rückfragen steht der AGRAVIS-Bereich „Genossenschaften und Aktionäre“ zur Verfügung, Telefon 0251/682-2010, E-Mail: genussrecht@agravis.de.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
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bernd.homann@agravis.de
www.agravis.de

Aug 17 2016

EEV AG: Kein Hahn auf der Biomasse – kein Lüftchen im Windpark

EEV AG: Kein Hahn auf der Biomasse - kein Lüftchen im Windpark

16. August 2016. Um die Insolvenz der Erneuerbare Energie Versorgung AG (EEV AG – Papenburg) ist es still geworden. Rund 2.500 Anleger bangen um mehr als 25 Millionen Euro, doch Neuigkeiten gibt es kaum. Die Anleger scheinen in Resignationsstarre verfallen zu sein, sagt Hilmar Heinze, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Deutschen Finanzmarktschutz Vereins (DFMS), und rät Betroffenen das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

Biomasseheizkraftwerk und Offshore-Windpark in der Nordsee. Das waren die zukunftsträchtigen Technologien, mit denen die EEV AG immerhin fast 26 Millionen Euro Anlegergelder über Genussrechte und partiarische Darlehen einsammeln konnte. Doch aus der guten Anlage wurde der drohende Totalverlust. Fehlende Jahresabschlüsse, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Insolvenz; für Anleger sind dies die Indikatoren für einen drohenden Totalverlust. Doch die Geldgeber, so Hilmar Heinze vom DFMS ( www.finanzmarktschutz.de ), verhielten sich auffällig stumm: „Die 2.500 EEV-Anleger wurden in der Vergangenheit sehr stiefmütterlich behandelt, wenn es um Informationen ging.“ Heinze spielt damit unter anderem auf den Umzug des Unternehmens, die neue Geschäftsleitung und den fehlenden Eintrag im Handelsregister an.

Besonders still ist es auch um „Skua“ geworden; so heißt das Gebiet in der Nordsee, in dem der EEV-Windpark errichtet werden sollte. Dummer Weise wurde der Park mit 80 Windkraftanlagen aber in einem Übungsgebiet der Bundeswehr geplant. Dort werden Marine- und Luftübungen durchgeführt – also auch scharf geschossen. „Stellt sich die Frage, ob die Anleger darüber aufgeklärt wurden, dass das Genehmigungsverfahren sich wegen der Bundeswehr-Ansprüche so lange verzögern kann“, sagt der DFMS-Geschäftsführer. Überhaupt stellten sich viele Fragen, die es zu prüfen gelte, so Heinze weiter.

Da die Genussrechte und die partiarischen Darlehen nachrangig sind, sollten Betroffene unbedingt die Möglichkeiten der Schadensersatzansprüche prüfen lassen. „Die Anhaltspunkte, dass es solche gibt“, so Hilmar Heinze, „sind auf jeden Fall gegeben.“ Für ihn gibt es nur zwei Möglichkeiten: Den Totalverlust hinnehmen, oder kämpfen. Der DFMS bietet über Vertrauensanwälte entsprechend wirksame Hilfe an.

Der Deutsche Finanzmarktschutz Verein ist gegründet worden, um den privaten Verbraucherschutz zu erhöhen. Unterstützung bietet der Verein schnell, unkompliziert und effektiv in allen Bereichen, im Besonderen in denen des Finanzmarktes.

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Jul 26 2016

German Pellets: Die Anlegergelder glimmen vor sich hin

Eine Information des Deutschen Finanzmarktschutzes e. V.

German Pellets: Die Anlegergelder glimmen vor sich hin

Naumburg, 26. Juli 2016. Anleger der German Pellets GmbH (Wismar) sind frustriert. Aus der hoffnungsvollen Firmengründung im Jahr 2005 sei ein Wirtschaftskrimi geworden, so Hilmar Heinze, Geschäftsführer des Deutschen Finanzmarktschutzes (DFMS). Er rät Anlegern nicht den „Kopf in die Asche“ zu stecken, sondern alle möglichen Ansprüche, auch gegen Vermittler, prüfen zu lassen.

Es ist nun schon elf Jahre her, da gründete Peter Leibold in Wismar an der Ostsee ein Werk zur Herstellung von Holzpellets. Die Medien waren voll des Lobes und Leibold selbst gab an, dass der Umsatz im Jahr 2012 von gut 280 auf über 519 Millionen Euro gestiegen sei. Grund genug für das Unternehmen, das mit einer ersten Anleihe bereits 80 Millionen Euro eingesammelt hatte, verstärkt Genussrechte zu verkaufen. Denn der Kapitalbedarf war hoch und im Lauf der Jahre und mit unterschiedlichen Anleihen und Genussrechten sammelten die Holzspanpresser mehr als 226 Millionen Euro von gut 17.000 Anlegern ein.

Der Anfang vom Untergang

Im Sommer 2015 ist die Laune noch gut. Allerdings stehen dem Halbjahresumsatzplus um elf Prozent (gut 290 Millionen Euro) und dem operativen Gewinn von 26 Millionen Euro auch ein Schuldenberg gegenüber, der höher ist als die gesamten Pellets-Lagerbestände. 443 Millionen Euro Schulden veranlassen Peter Leibold dazu, eine weitere Quelle für frisches Eigenkapital zu erschließen. Im Herbst versucht das Unternehmen nun Anleger dazu zu bringen, ihre Anleihen in Genussrechte zu wandeln. „Das klingt für den Laien harmlos“, sagt Hilmar Heinze vom DFMS ( www.finanzmarktschutz.de ), „aber da Genussrechte im Gegensatz zur klassischen Anleihe nachrangig sind, ist diese Wandlung ein deutliches Warnzeichen.“

Die abgelehnte Insolvenz in Eigenregie und die Ermittlungen des Staatsanwalts

Als Lieferanten und Mitarbeiter vergeblich auf Geld warteten, bleibt Leibold im Februar 2016 nichts anderes übrig als der Gang zum Amtsgericht. Er beantragt Insolvenz in Eigenregie, die das Gericht jedoch ablehnt. Fortan bestimmt die Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde, was zu tun und zu lassen ist. Hilmar Heinze: „Auch die BaFin untersagte zwischenzeitlich den Handel mit Genussrechten. Aus der Hoffnung der Anleger auf mehr als 7 Prozent Rendite, wurde plötzlich die Angst des Totalverlustes.“

Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt seit Monaten gegen den Firmengründer Leibold wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung, Steuerhinterziehung, Bankrott und Untreue; Ermittlungen, die sich wohl noch lang hinziehen werden. Für die Gläubiger aber sieht es düster aus.

Gibt es Hoffnung für die Anleger?

„Ich sehe immer wieder, dass es Anleger gibt, die sich dem Schicksal ergeben“, so DFMS-Geschäftsführer Heinze, „und welche, die mit allen Mitteln versuchen das Beste aus ihrem finanziellen Engagement herauszuholen.“ Wer einfach nur abwartet, hat das Nachsehen. Denn Heinze erklärt, dass man als Anleger auch andere Möglichkeiten habe: „Fachkundige Anwälte, wie auch unsere Vertrauensanwälte, können andere Schadensersatzansprüche prüfen. Nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern auch gegen die Vermittler der Anleihen und Genussrechte. Auch die kommen unter gewissen Umständen in Betracht.“ Gleiches, so Hilmar Heinze gelte auch für die üblichen Prospektfehler oder die falsche Beratung zu den Risiken der Anlage. „Wer für sein Geld kämpfen will, braucht professionelle Unterstützung. Wir bieten diese“, bestätigt der DFMS-Geschäftsführer.

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Jul 11 2016

Finanzierung des Mittelstandes

Die Alternative zum Bankkredit sind private Kapitalanleger

(NL/6251624472) Immer mehr Unternehmen wollen sich für Kapitalanleger öffnen, doch um die gesetzlichen Auflagen in der EU zu erfüllen, sind rd. 100.000 Euro erforderlich. Das Geld kann man sich sparen, wenn man in Russland Anleger sucht.

Jedes Jahr legen Kapitalanleger ca. 20 Milliarden Euro außerhalb der amtlichen Börsen an, die von den Multis wie ein Staubsauger aufgesogen werden.

Reichlich viel Geld, und viele Unternehmer planen, sich für Anleger zu öffnen, denn das ist eine Alternative zum Bankkredit, der in der heutigen Zeit schwierig zu bekommen ist. Auch Kapitalanleger stehen dieser Option offen gegenüber, denn bei den Niedrigzinsen lohnen sich die standardisierten Bankprodukte finanziell kaum noch.

Doch bevor Unternehmen ein „öffentliches Angebot“ an Anleger richten dürfen, sind die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, über die die BaFin streng wacht.

Mit Rechtsanwalt, Notar und Wirtschaftsprüfer summieren sich die Kosten bis zur Genehmigung der BaFin ganz schnell auf rund 50.000 Euro und mehr. Vielfach gestaltet sich die Suche nach einem Vertrieb für die Kapitalanlage des eigenen Unternehmens
zu einem Fiasko. Aus haftungsrechtlichen Gründen gibt es kaum noch Vertriebe, die eine Kapitalanlage eines nicht professionellen Emittenten vertreiben wollen.

Findet man dann doch einen willigen Vertriebschef, muss man sich dessen Einverständnis mit Schulungsgebühren der Mitarbeiter, Events, Messeauftritten usw. teuer erkaufen und meistens geht das auch nicht unter 50.000 Euro an verlorenen Kosten über die Bühne.

Aufgrund der scharfen gesetzlichen Bestimmungen hat jeder Kapitalvertrieb große Mühe und hohe finanzielle Aufwendungen, Neukunden zu akquirieren. Meistens beschränken sich die Kapitaldienstleister deshalb darauf, ihre Stammkunden auf ein neues Produkt anzusprechen, und haben die kein Interesse … dann war es das dann auch schon mit dem Vertrieb. Außer Kosten nichts gewesen, doch welches mittelständische Unternehmen kann es sich leisten, rund 100.000 Euro als glatte Fehlinvestition abzuschreiben?

Mit easyrusinvest.com öffnet sich für alle kleinen und großen mittelständischen Unternehmen eine kostengünstige Alternative zur Finanzierung durch Kapitalanleger.

Wie schon im Namen inkludiert, akquiriert die Firma russische Kapitalanleger, die aufgrund der instabilen politischen Situation derzeit größtes Interesse haben, ihr Geld in europäische Firmen zu investieren.

In Russland hat die BaFin ihren Schrecken verloren, dort ist der Anleger noch selbst verantwortlich für sich und sein Geld. Entsprechend vollmundig kann easyrusinvest.com in Russland deshalb auch Investmentangebote europäischer Kunden unterbringen.

Derzeit sind ca. 2.5 Mio. aktive russische Geldgeber gelistet, die allesamt Informationen über das Angebot der Kapitalanlage eines Unternehmens erhalten. Die daraus entstehenden Anfragen werden zentral im eigenen Callcenter in Moskau mit 14 Agents bis zum Zeichnungsschein weiterbearbeitet.

Man muss sich das so vorstellen, wie das noch in Deutschland in den 80er Jahren möglich war. Psychologisch bestens geschulte Geldverkäufer rufen 10 Stunden am Tag einen Interessenten nach den anderen an, bis der Rubel rollt und die Kapitalanlage platziert ist.

Wenn Sie als mittelständischer Unternehmer Kapitalbedarf haben, sollten Sie sich kostenlos von Experten beraten lassen. Nähere Informationen erhalten Sie auf easyrusinvest.com

Die Finanzierung des Wachstums eines Unternehmens ist in aller Regel über Banken nicht möglich. Als Alternative zum nicht sonderlich effektiven crowdfunding bieten sich zwei Plattformen an: http://easyrusinvest.com und http://xtraboerse.com

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Mai 11 2016

Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo in Schwierigkeiten

Die HCI Capital AG hatte den Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo im Jahr 2011 mit einem Investitionsvolumen von 33 Millionen Euro auf den Markt gebracht. Bereits zu dieser Zeit befanden sich viele Schiffsfonds in der wirtschaftlichen Krise. Die Anleger konnten bislang keine Rückflüsse aus diesem Fonds verzeichnen. Insgesamt wurden 19,5 Millionen Euro an Investorenkapital eingebracht. Ganz aktuell stehen die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo vor einer schwierigen Entscheidung:

Anleger des HCI MS „JPO“ Leo sollen für Fondsschulden aufkommen

Laut Fonds- Professionell Online benötigt das Containerschiff MS “ JPO“ Leo, Kapital von rund sechs Millionen US- Dollar. Die Verhandlungen der Geschäftsführung der Schiffsgesellschaft mit der Bank haben zu keiner Lösung geführt. Die Bank hält weiterhin an ihren Forderungen fest. Der gestundete und der zukünftig vertraglich vereinbarte Schuldendienst soll in den nächsten drei Jahre vollständig von den Gesellschaftern erbracht werden.

Die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo sollen nun bis zum 08. April 2016 entscheiden, ob sie weiteres Kapital investieren möchten. Gleichzeitig wird von den Anlegern ein Vorratsbeschluss für den Verkauf des Schiffes gefordert, für den Fall, dass die Gesellschafter kein Kapital nachschießen werden.

Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo nicht schutzlos gestellt

Betroffene Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo sollten sich bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen, umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Beratung, hätten betroffene Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank umfassend über die Risiken der Beteiligung aufgeklärt werden müssten. Insbesondere über das Risiko des Totalverlustes bei einer bereits bestehenden, wirtschaftlichen Schiffskrise sowie über die gezahlten Vergütungen an die Bank hätte eine Aufklärung der Anleger erfolgen müssen.
Soweit dies nicht der Fall gewesen ist, bestehen Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Was können betroffene Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo jetzt tun?

Betroffenen Anlegern des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo wird geraten, ihre in Betracht kommenden Ansprüche durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage akh-h.de/news/schiffsfonds-hci-ms-jpo-leo-schwierigkeiten

Kanzlei für Bankrecht und Kapitalmarktrecht – seit 20 Jahren im Dienste des Verbrauchers

Seit der Gründung im Jahre 1995 hat sich unsere Rechtsanwaltskanzlei im Bereich Kapitalanlagerecht und Bankenrecht spezialisiert. Wir haben an zahlreichen positiven obergerichtliche Urteilen auf dem Gebiet des Kapitalanlagerecht und Bankenrecht mitgewirkt. Eine Vielzahl aktueller Urteile konnten wir aufgrund der anlegerfreundlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gegenüber Banken und Sparkassen hinsichtlich verschwiegener Kickbacks/Provisionen erstreiten. Diese Urteile haben dazu geführt, dass uns viele Gegner bereits außergerichtlich Vergleiche anbieten und wir so zeitnah zufriedenstellende Ergebnisse für unsere Mandanten erzielen können. Wir vertreten seit nunmehr 20 Jahren geschädigte Kapitalanleger aus dem gesamten Bundesgebiet und sind ausschließlich auf Verbraucherseite tätig. Unsere Kanzlei organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zu diversen Kapitalanlagen und klärt Kapitalanleger über ihre Rechte als Verbraucher auf.

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Mai 6 2016

Lombardium-Skandal: Anlegerinformation – Pfandbewertung liegt vor

Anlegergelder in dreistelliger Millionenhöhe vernichtet? – Fondsgesellschaft wertet das Ergebnis der Bewertung als „überraschend und ernüchternd“

Lombardium-Skandal: Anlegerinformation - Pfandbewertung liegt vor

Lombardium-Skandal: Pfandbewertung liegt vor – Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Im Anlegerdesaster rund um die Hamburger „Lombardium“-Gruppe hat Fondsgesellschaft „Erste Oderfelder GmbH & Co. KG“ (EOGK) eine Anlegerinformation zukommen lassen. Mit Schreiben vom 02.05.2016 werden die Anleger über die Ergebnisse der seit langem angekündigten Bewertung der Pfandgüter durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft informiert. Das Ergebnis wird von der Fondsgesellschaft beschönigend als „überraschend und ernüchternd“ beschrieben. Tatsächlich wirken die Zahlen beunruhigend auf die Anleger – mit einer Summe der Pfandgüter zum Bewertungsstichtag von 4,7 Mio bis 7,9 Mio Euro realisiert die Fondsgesellschaft nahezu einen Totalverlust. In der letzten im Bundesanzeiger elektronisch für das Geschäftsjahr 2013 veröffentlichten Bilanz der Zielgesellschaft „Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG“ ist von ausgereichten Pfanddarlehen in Höhe von ca. 80 Mio Euro. Die Gelder wurden über die EOGK und die Schwestergesellschaft „LombardClassic 3 GmbH & Co. KG“ (LC3) eingeworben und von diesen Gesellschaften der „Lombardium Hamburg“ als Darlehen zur Verfügung gestellt. Die Summe der eingeworbenen Anlegergelder bewegt sich Schätzungen zufolge auf über 100 Mio EUR.

Lombardium Hamburg GmbH & Co.KG: Faktor Bewertung Pfandgegenstände – Sicherheit und Risiko

Im Jahresabschluss 2013 der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG stellen die Wirtschaftsprüfer TPW GmbH fest, dass der wesentliche Faktor des Pfandgeschäftes die Bewertung der als Sicherheit angebotenen Pfandgegenstände sei. Wenn diese Bewertung nicht stimme und somit der Pfandgegenstand falsch, d.h. zu werthaltig eingeschätzt werde, bestehe die Gefahr, dass die Sicherheit nicht ausreichend ist, um Darlehen, Zinsen und Gebühren abzudecken. Die Wirtschaftsprüfer weiter: Wenn der Wert des Pfandes Darlehen, Zinsen und Gebühren nur teilweise decke, könne es sein, dass der Kunde das Geschäft als eine gute Veräußerung seines Pfandes ansehe und dem Unternehmen nur der Verwertungsweg bleibe. Bei einer Fehleinschätzung des Wertes bestehe dann die Gefahr, dass der zu erzielende Erlös nicht ausreicht und ggf. nicht mal die komplette Pfanddarlehenssumme erzielt werden könne. Dies bedeute nicht nur den Verlust des Umsatzes sondern auch einen Teilverlust des eingesetzten Geldes (des Pfanddarlehens).
Aber, so heißt es im Vermerk, „Lombardium begegne diesem Risiko durch einen – sich ständig erweiternden – Pool aus Experten und Sachverständigen, welche die Einschätzung der Pfandgegenstände übernähmen. Sofern diese Experten bei Lombardium arbeiteten, ist deren Zuverlässigkeit gegeben und bei einer sorgfältigen Mitarbeiterauswahl sei auch die Expertise für das jeweilige Fachgebiet vorhanden. Externe Sachverständige würden sorgfältig ausgewählt und müssten auch für die getroffene Aussage zum Wert haften. Auf diese Weise werde das Risiko minimiert oder von Lombardium ferngehalten.“

Erste Oderfelder GmbH & Co. KG erklärt: niedrige Bewertung durch fehlendes Käuferinteresse an den Pfandgegenständen

Dies scheint reines Wunschdenken gewesen zu sein, meint der Berliner Kapitalanlagenrechtsexperte Christian-H. Röhlke , der bereits Klagen gegen die Fondsgesellschaft EOGK führt. „Die EOGK hat ihrem Infoschreiben ein weiteres Schreiben der Lombardium Hamburg KG beigefügt, in dem es heißt, die unfassbar niedrige Bewertung liege hauptsächlich an dem fehlenden Käuferinteresse aus China, Fernost und Russland für die verpfändeten Kunstgegenstände und ungewöhnlichen Schmuck. Das ist aus unserer Sicht nicht nachzuvollziehen, da ja nach dem Emissionsprospekt und der Werbung der EOGK Kunstgegenstände nur mit 40 % des Wertes beliehen werden sollten. Ausgereichten Faustpfanddarlehen von beispielweise 100 Mio EUR müssten dann Werte von 250 Mio EUR gegenüberstehen. Tatsächlich sind, selbst wenn man die höhere Schätzung von 7,9 Mio EUR zugrunde legt, hiervon nur ca. 3 % vorhanden. Andersherum in Beziehung gesetzt: Ein Pfandwert von 4,7 Mio EUR bei z.B. 100 Mio EUR ausgereichten Darlehen bedeutet, dass die Pfänder zu über 2000 % ihres Wertes beliehen wurden. Eine absurde Vorstellung“, meint der erfahrene Jurist.

Schuldhaftes Verhalten – Verantwortungsübernahme – Rückabwicklungsverfügung – Insolvenzgefahr – Sanierungsmöglichkeit

Gleichwohl schreibt die Lombardium Hamburg KG, die Gründe für die sehr niedrige Bewertung seien vielfältig, schuldhaftes Verhalten gehöre jedoch nicht dazu. Schuld sei unter anderem die Rückabwicklungsverfügung der BaFin, die der Ansicht des Oberlandesgericht (OLG) Hamburg diametral entgegenstehe. Nach Ansicht der Lombardium Hamburg KG, sollte „eine Sanierung auf bescheidenem Niveau“ versucht werden.

„Unfassbar, wie hier die Verantwortlichen versuchen, sich in die Opferrolle zu begeben. Kein Wort z.B. zur bereits seit 2012 bekannten Rechtsprechung des Oberlandesgericht (OLG) Schleswig zur Frage, ob die Inhabergrundschuldgeschäfte unter das Pfandprivileg fallen oder der Frage, ob diese Geschäfte nach dem Mittelverwendungskatalog des Vertrages mit der Isetreuhand überhaupt zulässig waren. Kein Wort zur Frage, wie denn die Beleihungswerte überhaupt ermittelt wurden, statt dessen Schuldzuweisungen an die Finanzaufsicht und an die enttäuschten Anleger, denen auch von Seiten der Verbraucherzentrale Hamburg die Geltendmachung ihrer Rechte mit anwaltlicher Hilfe dringend nahegelegt wird. Das können wir nur unterstützen“, meint Rechtsanwalt Röhlke.

Lombardium-Anleger fragen: Was tun?

Röhlke empfiehlt seinen Mandanten ein zweistufiges Vorgehen:

1. Beteiligungen, die noch nicht 36 Monate bis zu ihrem Ende gelaufen sind, insbesondere bei der LC3, werden außerordentlich gekündigt und die Einlagen zurückgefordert.
2. Nach Auslaufen der Verträge oder Kündigung wird die Einlage vertragsgemäß oder unter Schadenersatzgesichtspunkten zurückgefordert.

Genau zu prüfen ist auch ein Vorgehen gegen die Hintermänner sowie Vermittler und Berater der stillen Beteiligungen.

Haftung von Berater und Vermittler

Doch während die Haftung der Hintermänner wohl erst nach Abschluss der Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden und entsprechender Akteneinsicht genau geprüft werden kann, stellt sich nach Röhlkes Ansicht die Frage einer Haftung der Berater und Vermittler etwas komplizierter dar.

„Sicherlich können die Vermittler nicht wissen, ob möglicherweise Monate nach Vertragsschluss die Verantwortlichen eines Fonds z.B. Gelder veruntreuen oder andere Anlegerkapitalverringerungsinstrumente, wie es das Landgericht (LG) München in einem von uns erstrittenen Urteil gegen einen Fondsinitiator einmal nannte, ins Spiel bringen. Nach unserer Prüfung konnten die Vermittler auch frühestens 2014 von den Inhabergrundschuldgeschäften wissen“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Fazit: Röhlke Rechtsanwälte empfehlen, den Rat der Verbraucherzentrale Hamburg zu beherzigen

Anleger sollten ihre Zahlungsansprüche mit anwaltlicher Hilfe gegen die Fondsgesellschaft oder ihre Berater durchsetzen. Als Betroffene können Schadensersatzansprüche gegen Fondsgesellschaft, Hintermänner und Berater geltend gemacht werden, wenn die betroffenen Anleger falsch beraten oder kriminell geschädigt wurden. Geschädigte Anleger der Lombardium-Gruppe sollten sich unabhängige anwaltliche Hilfe holen.

V.i.S.d.P.:
Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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