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Mai 23 2017

DSK Leasing: Sechs Dinge, die betroffe Anleger wissen sollten

Die DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L. meldet sich als Rechtsnachfolgerin der DSK Leasing Verwaltung AG über die Kanzlei Dr. May, Hofmann und Kollegen aus Karlsruhe und fordert die Anleger der DSK Leasing AG und Co. KG zur Zahlung auf.

DSK Leasing: Sechs Dinge, die betroffe Anleger wissen sollten

DSK Leasing: Sechs Dinge, die betroffene Anleger wissen sollten – von Dr. Tintemann, Rechtsanwalt

Viele Anleger sind verwundert. Sie dachten, dass nach dem Jahr 2012, in welchem die DSK Leasing AG und Co. KG ihnen Aktien der Autobank zur Verfügung gestellt und die Liquidation angekündigt hatte, nichts mehr von der Anlagegesellschaft hören würden. Nun meldet sich deren Komplementärin, also die Gesellschaft, die die Haftung für die Kapitalanlage übernommen hatte und fordert die DSK Leasing-Anleger zur Zahlung auf.

Betroffene DSK Leasing-Anleger Fragen: Warum?

Hintergrund der Zahlungsaufforderung ist angeblich, dass die nunmehr tätige DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L. von der Anlagegesellschaft DSK Leasing AG und Co. KG noch Geld erhalten soll. Es wird mitgeteilt, der Anspruch bestehe in Höhe von ca. 1,4 Mio Euro. Daher sollen die Anleger für die Schulden der Anlagegesellschaft aufkommen. Begründet wird dies mit einer Vorschrift aus dem Handelsgesetzbuch (HGB), wonach Kommanditisten gegenüber Dritten, denen gegenüber die Anlagegesellschaft Schulden hat, dann haften, wenn ihre Einlage nicht vollständig eingezahlt ist.

Angebot für die Anleger: Einigung durch Vergleich – Welche Auswirkungen hat der Vergleich für die betroffenen Anleger?

Den Anlegern wird angeboten, sich auf einen Vergleich zu einigen, indem die DSK Leasing GmbH i.L. auf die genannte, aber nicht konkret belegte vermeintliche Forderung zum Teil verzichtet. Der Anleger soll dann nur noch die Hälfte der angeblichen Schuld bezahlen müssen.
Das allein ist schon merkwürdig. Allerdings wird es noch interessanter, da die Anleger nahezu zeitgleich mit dem Forderungschreiben ein Schreiben der Kanzlei Dr. Greger Rechtsanwälte aus Regensburg erhalten haben, in denen Hilfe angeboten wird. Meldet sich der betroffene Anleger auf das Hilfsangebot, wird dem Anleger angeboten, die Forderung in Höhe von 50% noch einmal um weitere 50% im Wege eines über die Anwaltskanzlei Dr. Greger vermittelten Vergleichs zu reduzieren.

Die Gesellschaft ist also bei Einschaltung anwaltlicher Hilfe bereit auf 75% ihrer Forderung zu verzichten. Wie kann das sein?

Dr. Sven Tintemann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht bei der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte in Berlin, beschäftigt sich seit Jahren mit der DSK Leasing AG und Co. KG. Folgende Ratschläge und Hinweise für ein sinnvolles Vorgehen der betroffenen und verunsicherten Anleger:

1. Betroffene Anleger sollten sich die konkrete Forderung, die gegen sie als Anleger geltend gemacht wird von der Gesellschaft nachweisen lassen. Erst wenn eine konkrete Berechnung vorliegt, wissen die Anleger, ob und ggf. was sie schulden.

2. Die Behauptung, dass die DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L. von der ursprünglichen Anlagegesellschaft DSK Leasing AG und Co. KG noch einen Betrag in Höhe von 1,4 Mio Euro erhalten würde, ist nicht belegt. Woher sollen die Anleger wissen, was zwischen Anlagegesellschaft und ehemaliger Komplementärin, die auch die Geschäftsführung inne hatte vereinbart worden ist. Hier müsste die Gesellschaft erst einmal Forderungsgrund und Forderungshöhe konkret belegen.

3. Da die Anleger seit einigen Jahren nichts von der DSK Leasing AG und Co. KG gehört haben, stellt sich auch die Frage, ob die Ansprüche nicht längst gegen die Anleger verjährt sind. Prüfen ob gegen den Anspruch erst einmal die Einrede der Verjährung erhoben werden kann.

4. Die Aktien der Autobank AG werden in dem Schreiben an die Anleger mit einem sehr hohen Wert angesetzt. Dieser Wert ist in vielen Fällen nicht korrekt. Die Anleger haben die Aktien erst zu einem Zeitpunkt ins Depot eingebucht bekommen, als die Aktien schon wesentlich weniger Wert hatten. Dies müsste ggf. bei der Berechnung einer vermeintlichen Schuld berücksichtigt und einberechnet werden.

5. Ob überhaupt ein Anspruch der Komplementärin gegen die ehemaligen Anleger aus den genannten Vorschriften des HGB besteht, ist ebenfalls zweifelhaft. Die Anleger werden sich Großteils als sog. Treuhandkommanditisten im Rahmen einer mittelbaren Treuhand über einen Treuhänder an der Gesellschaft beteiligt haben. Daher ist eher nicht davon auszugehen, dass die Anleger Dritten gegenüber direkt auf Zahlung von Schulden der Gesellschaft haften. Dies müsste sich ggf. direkt aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben.

6. Unklar ist auch, welche Forderungen bei allen Anlegern insgesamt geltend gemacht wurden und wie viele Anleger bereits bezahlt haben. Wurden z.B. Anleger zur Zahlung von insgesamt 6 Mio Euro an die DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L. aufgefordert, wäre es nicht verwunderlich, warum die Gesellschaft sich insgesamt mit einem Viertel der Forderung zufrieden gibt. Es werden schließlich nach Aussage der Gesellschaft auch nur etwa 1,4 Mio Euro geschuldet. Wenn allerdings einige Anleger mehr bezahlten, kann es sein, dass die Gesamtforderung der DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L. bald getilgt ist. Gegen Anleger, die bis dahin nicht gezahlt haben, würde dann keine Forderung mehr durchsetzbar sein. Es kann sich aus diesem Grund lohnen, eine Zahlung hinauszuzögern bzw. zu verweigern.

Für weitere Informationen und fairen Rat stehen den betroffenen Anlegern und deren Familien die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB unter 030. 921 000 40 und info@advoadvice.de gerne zur Verfügung.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
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-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
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-Anwalts- und Notarhaftung
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ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten Sie vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Mai 15 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
Tel. 069 / 97 58 37 77.
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Mrz 24 2017

Autark Invest AG: Verbraucherschützer warnen vor weiterer Zahlung

Autark-Gruppe involviert – Staatsanwälte ermitteln – Beteiligungsunternehmen insolvent – Anlagekrimi für betroffene Anleger – Hilfe zur Rettung ihres Investments?

Autark Invest AG: Verbraucherschützer warnen vor weiterer Zahlung

Autark-Gruppe involviert – Staatsanwälte ermitteln – von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Seit Wochen beherrschen negative Nachrichten im Zusammenhang mit der Autark Invest AG aus Liechtenstein Schlagzeilen einschlägiger Internetportale. Die seriöse Zeitschrift Finanztest und die Frankfurter Allgemeine Zeitung warnen ebenfalls vor den Nachrangdarlehen des Unternehmens. Betroffene Anleger sind verunsichert und suchen Hilfe. Der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke erläutert die Hintergründe.

Autark Invest AG: Von der Entstehung bis zu riskanten Kapitalanlagemodellen

„Nach den Enthüllungen der letzten Wochen klingt die Geschichte der Autark Invest AG wie ein Verbrecherepos. Die maßgebliche Figur des Unternehmens, Herr Stefan Kühn, hieß früher anders, nämlich Stefan Koschate. Unter diesem Namen soll er Medienberichten zufolge im Jahre 2010 eine Haftstrafe als Freigänger in Deutschland verbüßt haben, die er zum Aufbau der Autark-Gruppe genutzt hat. Die Autark Invest AG, nach Sitzverlegung residierend in Liechtenstein mit einer Zweigstelle in Deutschland, bot dem interessierten Publikum Nachrangdarlehen mit einer marktüblich hohen Verzinsung für derartig riskante Kapitalanlagemodelle von über 7 % an. Die Anleger gewährten dem Unternehmen die Darlehen als Einmal- oder Ratenzahlungen. Die Gesamthöhe der Darlehen soll sich auf über 120 Mio. Euro belaufen, die von ca. 3000 Anlegern gewährt wurden. Das Geld der Anleger sollen die Verantwortlichen der Autark-Gruppe u. a. bei der Sensus Vermögen GmbH und der Derivest GmbH investiert haben. Vor kurzem unternahm die Staatsanwaltschaft Hof wiederum eine Hausdurchsuchung bei diesen zwei Unternehmen aufgrund des Verdachts der Untreue in besonders schwerem Fall. Ermittelt wird gegen Herrn Markus Fürst und Herrn Gerhard Schaller, Verantwortliche für die Firmen Sensus und Derivest. Die Autark-Gruppe ihrerseits hat den deutschen Anlegern angeboten, ihre Nachrangdarlehen in Aktien des Unternehmens umzuwandeln, was allerdings von den Liechtensteinischen Behörden aufgrund widersprüchlicher Angaben im Zusammenhang mit dem Umtauschangebot untersagt wurde. In Liechtenstein ist ebenfalls ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig gegen Herrn Kühn wegen des Verdachts der Geldwäsche. Für die betroffenen Kapitalanleger in Deutschland sind dies wahrhaft beunruhigende Nachrichten“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Autark-Gruppe: Wer gehört dazu? – Investitionen und Beteiligungen

Interessant im Zusammenhang mit den Geschäften der Autark-Gruppe sind auch die Beteiligungen der Autark Invest AG und die Investitionen der Verantwortlichen. So gehört der Autark Invest AG beispielsweise die Autark Digital GmbH, die mehrfach als Erfolg unternehmerischen Handelns der Autark-Gruppe herausgestellt wurde. Über das Vermögen der Autark Digital GmbH ist allerdings am 01.03.2007 das Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Hamburg eröffnet worden. Die Firma ist damit wertlos.

Als weitere Investition der Autark Invest AG gilt das Duisburger Theater am Marientor (TaM). Nach den Angaben zur Betreibergesellschaft im Handelsregister ist Eigentümer allerdings die Quantum Capital Advisors Ltd. mit Sitz auf Tortola, British Virgin Islands. Generalbevollmächtigter dieser Gesellschaft ist Herr Stefan Kühn. Kühns Frau Sabine wiederum ist Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft des Theaters am Marientor. Geschäftsabschlüsse der TaM Betriebsgesellschaft mbH sind noch nicht veröffentlicht.

„Nach einem Pressebericht belief sich der Kaufpreis für das Theater am Marientor auf 2,5 Mio. Euro. Die TAM Betriebsgesellschaft mbH ist erst im August 2015 mit dem Minimum-Grundkapital von 25.000,00 EUR gegründet worden. Ob und wie aus dem Betrieb dieses Theaters tatsächlich Gelder für die Autark-Anleger und die versprochenen Zinszahlungen erzielt werden können, ist derzeit noch offen“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Fazit: Anleger der Autark Invest AG fühlen sich wie im Krimi – das Ende ist genauso offen wie die Frage: ob die Anleger überhaupt ihr Geld zurückbekommen?

Betroffenen Anlegern ist dringend zu raten, kompetente anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um sich frühzeitig auf die Ereignisse einstellen zu können, die in Zukunft noch in diesem Anlagekrimi drohen, rät die Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte. Für weitere Informationen und eine kostenfreie Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71 52 06 71 oder office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Röhlke Rechtsanwälte
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Kastanienallee 1
10435 Berlin
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Mrz 14 2017

European Capital Markets Conference

Networking-Plattform für den Kapitalmarkt:

European Capital Markets Conference

München, den 14. März 2017: Am 12. April 2017 findet zum 25. Mal die European Capital Markets Conference in München statt.

Die European Capital Markets Conference versteht sich als größte bankenunabhängige Networking-Plattform für sämtliche Teilnehmer des europäischen Kapitalmarktes: institutionelle Investoren sind ebenso vertreten wie Unternehmer, Journalisten, Kapitalmarktexperten und Privatanleger.

Dr. Theo Waigel, ehemaliger Bundesfinanzminister und Ehrenvorsitzender der CSU, eröffnet die Konferenz mit einer Rede über die Börse als Finanzierungsmöglichkeit des Mittelstands.

Am Vormittag stellen die Vorstände von fünf börsennotierten Referenzunternehmen aus Deutschland ihre aktuelle Positionierung und Ausrichtung für die Zukunft vor. Am Nachmittag folgenden dann fünf Präsentationen von international bekannten Wachstumsunternehmen, vornehmlich aus dem restlichen Europa.

Moderiert werden die rund 30-minütigen Präsentationen und anschließenden Fragerunden vor rund 300 Kapitalmarktteilnehmern von der Wirtschaftsjournalistin Viola Grebe, bekannt vom Nachrichtensender N24 und dem Börsensender DER AKTIONÄR TV.

Neben den öffentlichen Präsentationen gibt es auch die Möglichkeit von 1on1-Gesprächen. Hier präsentieren sich kapitalsuchende Start-ups aus ganz Europa vor spezialisierten Investoren in den sogenannten „Deal Rooms“. Interessierte Investoren können 1on1-Präsentationen über die offizielle Website der Konferenz reservieren.

Ebenfalls über die offizielle Website – http://www.eu-cmc.com – können sich Kapitalmarkt-Teilnehmer und Börsianer einen der 300 Sitzplätze reservieren.
Der Einlass beginnt um 9:30 Uhr. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Veranstalter Alexander Coenen, geschäftsführender Gesellschafter der Capital Lounge GmbH: „Ziel unserer hochkarätig besetzten Kapitalmarktkonferenz ist die Förderung des Mittelstands – in Deutschland wie auch im restlichen Europa – durch die professionelle Kombination aus Unternehmertum und Kapital. Hierfür gibt es nur eine effiziente Plattform: den Kapitalmarkt.“

Agenda

09:30 – 09:45 Einlass
09:45 – 10:00 Dr. Theo Waigel, Bundesminister a.D.: „Börse als Finanzierungsmöglichkeit des Mittelstands“

10:00 – 10:30 ADVA Optical Networking SE
10:30 – 11:00 Telefonica Deutschland Holding AG
11:00 – 11:30 BayWa AG
11:30 – 12:00 Evotec AG
12:00 – 12:30 Rational AG

12:30 – 13:30 gemeinsames Mittagessen

13:30 – 14:00 Ferratum OYJ
14:00 – 14:30 Agile Content S.A.
14:30 – 15:00 Hybrigenics SA
15:00 – 15:30 Palfinger AG
15:30 – 16:00 PARA Resources Inc.

16:00 – open end gemeinsamer Umtrunk

Veranstaltungsort: Festsaal des Hotels Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6, 80333 München

Veranstalter: Capital Lounge GmbH, Emil-Riedel-Str. 21, 80538 München, http://www.capitallounge.de

Die Münchner Investment Boutique Capital Lounge GmbH veranstaltet Kapitalmarkt-Konferenzen und Unternehmenspräsentationen im Roadshow und Round-Table Format. Daneben erstellt Capital Lounge Unternehmensbewertungen und unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg an die Börse und bei der Ansprache von Investoren.

Kontakt
Capital Lounge GmbH
Alexander Coenen
Emil-Riedel-Str. 21
80538 München
0049 89 2060 21 147
coenen@capitallounge.de
http://www.capitallounge.de

Feb 13 2017

Garbe Logimac Fonds Nr. 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung

Die betroffenen Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG Anleger erhalten gelbe Briefe mit Postzustellungsurkunden von den Gerichten. Was tun?

Garbe Logimac Fonds Nr. 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung

Garbe 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung – Was tun? – von AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (Garbe 2) schickt einigen ihrer Anleger neue, vielleicht auch unerwartete, zumindest unangenehme Post. Die betroffenen Anleger erhalten gelbe Briefe mit Postzustellungsurkunden von den Gerichten. Enthalten sind Klagen der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG, in denen von den Anlegern rückständige Raten aus sog. Sprint-Verträgen geltend gemacht werden.

Klage Ratennachzahlung von Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG

Der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB aus Berlin liegt z.B. eine Klage der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG vor, in welcher diese vor dem Landgericht von einem Anleger Sprint Raten ab dem Jahr 2011 fordert. Die Beteiligung war im Jahr 2015 durch die betroffenen Anleger wegen Fehlern in der Widerrufsbelehrung widerrufen worden. Mit dem Widerruf wurden die monatlichen Zahlungen an die Anlegegesellschaft eingestellt.

Jetzt sollen die Anleger nachzahlen und zwar ordentlich!

Dies bewertet Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Partner bei AdvoAdvice in Berlin, wie folgt: „Die Forderung der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG ist aus zwei Gründen problematisch. Zum einen ist aus unserer Sicht die Verpflichtung zur Ratenzahlung mit dem Widerruf der Beteiligung im Jahr 2012 entfallen. Die Gesellschaft müsste hier vielmehr auf den Widerrufszeitpunkt abrechnen und ein eventuell noch vorhandenes Restguthaben auszahlen. Zudem dürften die Forderungen der Garbe 2 aus den Jahren 2011 bis 2012 wohl verjährt sein. Auch die Forderungen aus dem Jahr 2013 sind stark verjährungsgefährdet.“

Welche Möglichkeiten bestehen für betroffene Anleger bei Erhalt der Klage?

Anleger, die in der nächsten Zeit eine Klage von der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG erhalten, sollten nicht ohne weiteres bezahlen, sondern sich Rechtsrat beim Experten spezialisiert auf Bank- und Kapitalrecht einholen.

Dr. Tintemann vertritt seit mehreren Jahren Anlegerinnen und Anleger der Garbe 2 bei Fragen um den Widerruf der Beteiligung, Prospektfehler und Beratungsfehler. Er ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Berlin.

Eine Erstberatung oder Vertretung in einem Prozess wird oft von der Rechtsschutzversicherung der Betroffenen übernommen.

Gerne stehen die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB telefonisch unter 030 921 000 40 oder unter info@advoadvice.de zur Verfügung. Einen Fragebogen für geschädigte Kapitalanleger finden betroffene Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG unter www.advoAdvice.de Download Formulare.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisiert:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
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-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
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-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
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Jan 20 2017

eToro-Anlegerstimmung zeigt: der neue US-Präsident muss das Vertrauen der Investmentgemeinde erst noch zurückgewinnen

Tel Aviv / London, 20. Dezember 2016 – Investoren an den US-Aktienmärkten sind derzeit vorsichtig und warten offenbar ab, wie sich die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten auswirken wird. Die Wahl von Donald Trump hatte etliche Anleger im November offenbar überrascht und sie bereits vor seinem Amtsantritt zu Umschichtungen in ihren Depots veranlasst. Diesen Schluss legen aktuelle Daten des Social Trading Marktführers eToro nah.

Angesichts der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump am heutigen Freitag hat eToro für die letzten 12 Monate das Trading-Verhalten seiner mehr als 5 Millionen Mitglieder ausgewertet.

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei eToro kommentiert: „Die Investoren scheinen erstmal abzuwarten, in welche Richtung sich die US-Werte unter der neuen Präsidentschaft bewegen – höchstwahrscheinlich aufgrund der Unsicherheit über Donald Trumps wirtschaftspolitische Pläne und ihre mittel- bis langfristigen Konsequenzen.“

Mit Bezug auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) war die Stimmung der Investoren auf eToro während der letzten zwölf Monate eher verhalten bis negativ. Während sich der Kurs des DJIA im Jahresverlauf positiv entwickeln konnte [Link zu Grafik untenstehend], zeigt die Auswertung der offenen „kaufen“/ „verkaufen“-Positionen auf eToro ein differenziertes Bild:

— Während der letzten 12 Monate war die eToro-Anlegerstimmung gegenüber dem DJIA weniger positiv, als es die allgemeine Marktentwicklung nahe legen würde. Im Jahresdurchschnitt lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen gerade mal bei 30,33%. Zusätzlich schwankte der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen zwischen 16,28% im Dezember sowie 41,25% (März), 41,82% (September) und 42,17% (Oktober). Allerdings lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen während des ganzen Jahres unter 50%.

— Die Anlegerstimmung scheint in Bezug auf den DJIA zudem zumindest zum Teil von Trumps Nominierung im Juli sowie dem unerwarteten Ausgang der der Präsidentschaftswahl beeinflusst worden zu sein. Um beide Ereignisse herum verzeichnet der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen einen deutlichen Einbruch.

Mati Greenspan zeigt sich verhalten optimistisch, was den Ausblick angeht: „Anfang 2017 scheint sich die eToro-Marktstimmung mit Bezug auf sie USA etwas zu entspannen. Gegenüber dem Jahrestiefpunkt im Dezember ist der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen auf den DJAI mit etwa 36% in der ersten Januarhälfte etwas gestiegen. Allerdings bedeutet dies, dass immerhin noch etwa zwei Drittel der den US-Leitindex tradenden eToro-Nutzer davon ausgehen, dass der DJAI tendenziell eher fallen anstatt steigen wird. Das ist kein gutes Zeichen für den neuen US Präsidenten, obwohl die Short-Positionen auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass der Markt bereits überbewertet ist, statt auf Trump oder den Brexit. Dennoch wird es mit Sicherheit eine Herausforderung für Donald Trump, das Vertrauen der Investmentgemeinde zurückzugewinnen.“

Eine grafische Aufschlüsselung der eToro-Anlegerstimmung in Bezug auf den DJIA, den DAX und den UK-Leitindex ist unter https://hkstrategies.egnyte.com/dl/3mpE1gY0AH abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.etoro.com/de/

Über eToro
eToro ist das weltweit führende Social Trading Netzwerk mit über 5 Millionen Mitgliedern in 140 verschiedenen Ländern und täglich tausenden neu registrierten Accounts. eToro revolutioniert den Zugang zu den Finanzmärkten und macht Trading einfacher, sozialer und transparenter. Seit der Gründung im Jahr 2007 ist es eToro gelungen, sich als Marktführer im Social Trading Bereich zu etablieren. Als globale soziale Plattform ermöglicht eToro seinen Mitgliedern, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig zu folgen und Investitionsentscheidungen zu kopieren, um den Erfolg und das Wissen anderer zu nutzen. Der Community-Ansatz ist der erste seiner Art. Er macht den Handel mit Wertpapieren transparenter und offener im Gegensatz zu den gewöhnlichen Handelsplattformen. eToro wird sowohl durch CySEC in Zypern und die FCA in Großbritannien reguliert. Weitere Informationen unter https://www.etoro.com/de/

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Sep 27 2016

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

Nach dem lebhaften Interesse bei der Erstausgabe von Genussrechten im Jahr 2015 bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG interessierten Anlegern abermals Genussrechte in Form von Genussscheinen an. Ziel ist es, die Eigenkapitaldecke des Unternehmens weiter zu stärken. Bis zu 30 Mio. Euro an zusätzlichem Kapital möchte die AGRAVIS auf diese Weise bei potenziellen Anlegern generieren.

Der Gesamtbetrag ist wie im Vorjahr auf zwei Tranchen verteilt. Für Aktionäre und Mitarbeiter beträgt das Volumen bis zu 10 Mio. Euro. Der Nennwert pro Genussschein beträgt 1.000 Euro. Die Mindestzeichnung liegt bei 2.000 Euro. Die Genussrechte in dieser Tranche werden mit 3,2 Prozent im Jahr verzinst.
An interessierte Dritte (natürliche und juristische Personen) können Genussscheine bis zu einer Gesamtsumme von 20 Mio. Euro ausgegeben werden. Der Nennwert pro Genussschein beträgt in dieser Tranche 5.000 Euro. Für diese Tranche gilt ein Zinssatz von 2,2 Prozent.

Die Laufzeit der Genussscheine beträgt einheitlich fünf Jahre. Das Ende der Angebotsfrist ist der 15. November 2016. Für die Zuteilung gilt prinzipiell das „Windhund-Verfahren“. Das heißt: Je früher gezeichnet wird, desto größer die Chance, Genussscheine zu bekommen. Die AGRAVIS behält sich jedoch vor, Anträge zu kürzen oder auch ganz abzulehnen.

Die Einnahmen aus den Genussscheinen dienen der AGRAVIS zur allgemeinen Finanzierung des Geschäftsbetriebs.
Auf eine solide und breit aufgestellte Finanzstruktur legt die AGRAVIS seit jeher großen Wert. Die Ausgabe von Genussrechten im Wert von 36 Mio. Euro hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die Eigenkapitalquote auf 27,2 Prozent erhöht werden konnte.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Wertpapierprospekt für die Ausgabe von Genussscheinen genehmigt. Der Prospekt ist auf der Homepage der AGRAVIS unter agrav.is/genussrechte abrufbar. Für Rückfragen steht der AGRAVIS-Bereich „Genossenschaften und Aktionäre“ zur Verfügung, Telefon 0251/682-2010, E-Mail: genussrecht@agravis.de.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Aug 17 2016

EEV AG: Kein Hahn auf der Biomasse – kein Lüftchen im Windpark

EEV AG: Kein Hahn auf der Biomasse - kein Lüftchen im Windpark

16. August 2016. Um die Insolvenz der Erneuerbare Energie Versorgung AG (EEV AG – Papenburg) ist es still geworden. Rund 2.500 Anleger bangen um mehr als 25 Millionen Euro, doch Neuigkeiten gibt es kaum. Die Anleger scheinen in Resignationsstarre verfallen zu sein, sagt Hilmar Heinze, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Deutschen Finanzmarktschutz Vereins (DFMS), und rät Betroffenen das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

Biomasseheizkraftwerk und Offshore-Windpark in der Nordsee. Das waren die zukunftsträchtigen Technologien, mit denen die EEV AG immerhin fast 26 Millionen Euro Anlegergelder über Genussrechte und partiarische Darlehen einsammeln konnte. Doch aus der guten Anlage wurde der drohende Totalverlust. Fehlende Jahresabschlüsse, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Insolvenz; für Anleger sind dies die Indikatoren für einen drohenden Totalverlust. Doch die Geldgeber, so Hilmar Heinze vom DFMS ( www.finanzmarktschutz.de ), verhielten sich auffällig stumm: „Die 2.500 EEV-Anleger wurden in der Vergangenheit sehr stiefmütterlich behandelt, wenn es um Informationen ging.“ Heinze spielt damit unter anderem auf den Umzug des Unternehmens, die neue Geschäftsleitung und den fehlenden Eintrag im Handelsregister an.

Besonders still ist es auch um „Skua“ geworden; so heißt das Gebiet in der Nordsee, in dem der EEV-Windpark errichtet werden sollte. Dummer Weise wurde der Park mit 80 Windkraftanlagen aber in einem Übungsgebiet der Bundeswehr geplant. Dort werden Marine- und Luftübungen durchgeführt – also auch scharf geschossen. „Stellt sich die Frage, ob die Anleger darüber aufgeklärt wurden, dass das Genehmigungsverfahren sich wegen der Bundeswehr-Ansprüche so lange verzögern kann“, sagt der DFMS-Geschäftsführer. Überhaupt stellten sich viele Fragen, die es zu prüfen gelte, so Heinze weiter.

Da die Genussrechte und die partiarischen Darlehen nachrangig sind, sollten Betroffene unbedingt die Möglichkeiten der Schadensersatzansprüche prüfen lassen. „Die Anhaltspunkte, dass es solche gibt“, so Hilmar Heinze, „sind auf jeden Fall gegeben.“ Für ihn gibt es nur zwei Möglichkeiten: Den Totalverlust hinnehmen, oder kämpfen. Der DFMS bietet über Vertrauensanwälte entsprechend wirksame Hilfe an.

Der Deutsche Finanzmarktschutz Verein ist gegründet worden, um den privaten Verbraucherschutz zu erhöhen. Unterstützung bietet der Verein schnell, unkompliziert und effektiv in allen Bereichen, im Besonderen in denen des Finanzmarktes.

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Jul 26 2016

German Pellets: Die Anlegergelder glimmen vor sich hin

Eine Information des Deutschen Finanzmarktschutzes e. V.

German Pellets: Die Anlegergelder glimmen vor sich hin

Naumburg, 26. Juli 2016. Anleger der German Pellets GmbH (Wismar) sind frustriert. Aus der hoffnungsvollen Firmengründung im Jahr 2005 sei ein Wirtschaftskrimi geworden, so Hilmar Heinze, Geschäftsführer des Deutschen Finanzmarktschutzes (DFMS). Er rät Anlegern nicht den „Kopf in die Asche“ zu stecken, sondern alle möglichen Ansprüche, auch gegen Vermittler, prüfen zu lassen.

Es ist nun schon elf Jahre her, da gründete Peter Leibold in Wismar an der Ostsee ein Werk zur Herstellung von Holzpellets. Die Medien waren voll des Lobes und Leibold selbst gab an, dass der Umsatz im Jahr 2012 von gut 280 auf über 519 Millionen Euro gestiegen sei. Grund genug für das Unternehmen, das mit einer ersten Anleihe bereits 80 Millionen Euro eingesammelt hatte, verstärkt Genussrechte zu verkaufen. Denn der Kapitalbedarf war hoch und im Lauf der Jahre und mit unterschiedlichen Anleihen und Genussrechten sammelten die Holzspanpresser mehr als 226 Millionen Euro von gut 17.000 Anlegern ein.

Der Anfang vom Untergang

Im Sommer 2015 ist die Laune noch gut. Allerdings stehen dem Halbjahresumsatzplus um elf Prozent (gut 290 Millionen Euro) und dem operativen Gewinn von 26 Millionen Euro auch ein Schuldenberg gegenüber, der höher ist als die gesamten Pellets-Lagerbestände. 443 Millionen Euro Schulden veranlassen Peter Leibold dazu, eine weitere Quelle für frisches Eigenkapital zu erschließen. Im Herbst versucht das Unternehmen nun Anleger dazu zu bringen, ihre Anleihen in Genussrechte zu wandeln. „Das klingt für den Laien harmlos“, sagt Hilmar Heinze vom DFMS ( www.finanzmarktschutz.de ), „aber da Genussrechte im Gegensatz zur klassischen Anleihe nachrangig sind, ist diese Wandlung ein deutliches Warnzeichen.“

Die abgelehnte Insolvenz in Eigenregie und die Ermittlungen des Staatsanwalts

Als Lieferanten und Mitarbeiter vergeblich auf Geld warteten, bleibt Leibold im Februar 2016 nichts anderes übrig als der Gang zum Amtsgericht. Er beantragt Insolvenz in Eigenregie, die das Gericht jedoch ablehnt. Fortan bestimmt die Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde, was zu tun und zu lassen ist. Hilmar Heinze: „Auch die BaFin untersagte zwischenzeitlich den Handel mit Genussrechten. Aus der Hoffnung der Anleger auf mehr als 7 Prozent Rendite, wurde plötzlich die Angst des Totalverlustes.“

Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt seit Monaten gegen den Firmengründer Leibold wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung, Steuerhinterziehung, Bankrott und Untreue; Ermittlungen, die sich wohl noch lang hinziehen werden. Für die Gläubiger aber sieht es düster aus.

Gibt es Hoffnung für die Anleger?

„Ich sehe immer wieder, dass es Anleger gibt, die sich dem Schicksal ergeben“, so DFMS-Geschäftsführer Heinze, „und welche, die mit allen Mitteln versuchen das Beste aus ihrem finanziellen Engagement herauszuholen.“ Wer einfach nur abwartet, hat das Nachsehen. Denn Heinze erklärt, dass man als Anleger auch andere Möglichkeiten habe: „Fachkundige Anwälte, wie auch unsere Vertrauensanwälte, können andere Schadensersatzansprüche prüfen. Nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern auch gegen die Vermittler der Anleihen und Genussrechte. Auch die kommen unter gewissen Umständen in Betracht.“ Gleiches, so Hilmar Heinze gelte auch für die üblichen Prospektfehler oder die falsche Beratung zu den Risiken der Anlage. „Wer für sein Geld kämpfen will, braucht professionelle Unterstützung. Wir bieten diese“, bestätigt der DFMS-Geschäftsführer.

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Jul 11 2016

Finanzierung des Mittelstandes

Die Alternative zum Bankkredit sind private Kapitalanleger

(NL/6251624472) Immer mehr Unternehmen wollen sich für Kapitalanleger öffnen, doch um die gesetzlichen Auflagen in der EU zu erfüllen, sind rd. 100.000 Euro erforderlich. Das Geld kann man sich sparen, wenn man in Russland Anleger sucht.

Jedes Jahr legen Kapitalanleger ca. 20 Milliarden Euro außerhalb der amtlichen Börsen an, die von den Multis wie ein Staubsauger aufgesogen werden.

Reichlich viel Geld, und viele Unternehmer planen, sich für Anleger zu öffnen, denn das ist eine Alternative zum Bankkredit, der in der heutigen Zeit schwierig zu bekommen ist. Auch Kapitalanleger stehen dieser Option offen gegenüber, denn bei den Niedrigzinsen lohnen sich die standardisierten Bankprodukte finanziell kaum noch.

Doch bevor Unternehmen ein „öffentliches Angebot“ an Anleger richten dürfen, sind die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, über die die BaFin streng wacht.

Mit Rechtsanwalt, Notar und Wirtschaftsprüfer summieren sich die Kosten bis zur Genehmigung der BaFin ganz schnell auf rund 50.000 Euro und mehr. Vielfach gestaltet sich die Suche nach einem Vertrieb für die Kapitalanlage des eigenen Unternehmens
zu einem Fiasko. Aus haftungsrechtlichen Gründen gibt es kaum noch Vertriebe, die eine Kapitalanlage eines nicht professionellen Emittenten vertreiben wollen.

Findet man dann doch einen willigen Vertriebschef, muss man sich dessen Einverständnis mit Schulungsgebühren der Mitarbeiter, Events, Messeauftritten usw. teuer erkaufen und meistens geht das auch nicht unter 50.000 Euro an verlorenen Kosten über die Bühne.

Aufgrund der scharfen gesetzlichen Bestimmungen hat jeder Kapitalvertrieb große Mühe und hohe finanzielle Aufwendungen, Neukunden zu akquirieren. Meistens beschränken sich die Kapitaldienstleister deshalb darauf, ihre Stammkunden auf ein neues Produkt anzusprechen, und haben die kein Interesse … dann war es das dann auch schon mit dem Vertrieb. Außer Kosten nichts gewesen, doch welches mittelständische Unternehmen kann es sich leisten, rund 100.000 Euro als glatte Fehlinvestition abzuschreiben?

Mit easyrusinvest.com öffnet sich für alle kleinen und großen mittelständischen Unternehmen eine kostengünstige Alternative zur Finanzierung durch Kapitalanleger.

Wie schon im Namen inkludiert, akquiriert die Firma russische Kapitalanleger, die aufgrund der instabilen politischen Situation derzeit größtes Interesse haben, ihr Geld in europäische Firmen zu investieren.

In Russland hat die BaFin ihren Schrecken verloren, dort ist der Anleger noch selbst verantwortlich für sich und sein Geld. Entsprechend vollmundig kann easyrusinvest.com in Russland deshalb auch Investmentangebote europäischer Kunden unterbringen.

Derzeit sind ca. 2.5 Mio. aktive russische Geldgeber gelistet, die allesamt Informationen über das Angebot der Kapitalanlage eines Unternehmens erhalten. Die daraus entstehenden Anfragen werden zentral im eigenen Callcenter in Moskau mit 14 Agents bis zum Zeichnungsschein weiterbearbeitet.

Man muss sich das so vorstellen, wie das noch in Deutschland in den 80er Jahren möglich war. Psychologisch bestens geschulte Geldverkäufer rufen 10 Stunden am Tag einen Interessenten nach den anderen an, bis der Rubel rollt und die Kapitalanlage platziert ist.

Wenn Sie als mittelständischer Unternehmer Kapitalbedarf haben, sollten Sie sich kostenlos von Experten beraten lassen. Nähere Informationen erhalten Sie auf easyrusinvest.com

Die Finanzierung des Wachstums eines Unternehmens ist in aller Regel über Banken nicht möglich. Als Alternative zum nicht sonderlich effektiven crowdfunding bieten sich zwei Plattformen an: http://easyrusinvest.com und http://xtraboerse.com

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