Posts Tagged Anleger

Feb 13 2017

Garbe Logimac Fonds Nr. 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung

Die betroffenen Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG Anleger erhalten gelbe Briefe mit Postzustellungsurkunden von den Gerichten. Was tun?

Garbe Logimac Fonds Nr. 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung

Garbe 2 verklagt Anleger auf Ratennachzahlung – Was tun? – von AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (Garbe 2) schickt einigen ihrer Anleger neue, vielleicht auch unerwartete, zumindest unangenehme Post. Die betroffenen Anleger erhalten gelbe Briefe mit Postzustellungsurkunden von den Gerichten. Enthalten sind Klagen der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG, in denen von den Anlegern rückständige Raten aus sog. Sprint-Verträgen geltend gemacht werden.

Klage Ratennachzahlung von Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG

Der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB aus Berlin liegt z.B. eine Klage der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG vor, in welcher diese vor dem Landgericht von einem Anleger Sprint Raten ab dem Jahr 2011 fordert. Die Beteiligung war im Jahr 2015 durch die betroffenen Anleger wegen Fehlern in der Widerrufsbelehrung widerrufen worden. Mit dem Widerruf wurden die monatlichen Zahlungen an die Anlegegesellschaft eingestellt.

Jetzt sollen die Anleger nachzahlen und zwar ordentlich!

Dies bewertet Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Partner bei AdvoAdvice in Berlin, wie folgt: „Die Forderung der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG ist aus zwei Gründen problematisch. Zum einen ist aus unserer Sicht die Verpflichtung zur Ratenzahlung mit dem Widerruf der Beteiligung im Jahr 2012 entfallen. Die Gesellschaft müsste hier vielmehr auf den Widerrufszeitpunkt abrechnen und ein eventuell noch vorhandenes Restguthaben auszahlen. Zudem dürften die Forderungen der Garbe 2 aus den Jahren 2011 bis 2012 wohl verjährt sein. Auch die Forderungen aus dem Jahr 2013 sind stark verjährungsgefährdet.“

Welche Möglichkeiten bestehen für betroffene Anleger bei Erhalt der Klage?

Anleger, die in der nächsten Zeit eine Klage von der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG erhalten, sollten nicht ohne weiteres bezahlen, sondern sich Rechtsrat beim Experten spezialisiert auf Bank- und Kapitalrecht einholen.

Dr. Tintemann vertritt seit mehreren Jahren Anlegerinnen und Anleger der Garbe 2 bei Fragen um den Widerruf der Beteiligung, Prospektfehler und Beratungsfehler. Er ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Berlin.

Eine Erstberatung oder Vertretung in einem Prozess wird oft von der Rechtsschutzversicherung der Betroffenen übernommen.

Gerne stehen die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB telefonisch unter 030 921 000 40 oder unter info@advoadvice.de zur Verfügung. Einen Fragebogen für geschädigte Kapitalanleger finden betroffene Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG unter www.advoAdvice.de Download Formulare.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisiert:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten die Mandanten vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

Kontakt
AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Dr. Sven Tintemann
Malteserstrasse 172
12277 Berlin
+49 30-921 000 40
+49 03-921 000 410
info@advoadvice.de
http://www.advoadvice.de

Jan 20 2017

eToro-Anlegerstimmung zeigt: der neue US-Präsident muss das Vertrauen der Investmentgemeinde erst noch zurückgewinnen

Tel Aviv / London, 20. Dezember 2016 – Investoren an den US-Aktienmärkten sind derzeit vorsichtig und warten offenbar ab, wie sich die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten auswirken wird. Die Wahl von Donald Trump hatte etliche Anleger im November offenbar überrascht und sie bereits vor seinem Amtsantritt zu Umschichtungen in ihren Depots veranlasst. Diesen Schluss legen aktuelle Daten des Social Trading Marktführers eToro nah.

Angesichts der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump am heutigen Freitag hat eToro für die letzten 12 Monate das Trading-Verhalten seiner mehr als 5 Millionen Mitglieder ausgewertet.

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei eToro kommentiert: „Die Investoren scheinen erstmal abzuwarten, in welche Richtung sich die US-Werte unter der neuen Präsidentschaft bewegen – höchstwahrscheinlich aufgrund der Unsicherheit über Donald Trumps wirtschaftspolitische Pläne und ihre mittel- bis langfristigen Konsequenzen.“

Mit Bezug auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) war die Stimmung der Investoren auf eToro während der letzten zwölf Monate eher verhalten bis negativ. Während sich der Kurs des DJIA im Jahresverlauf positiv entwickeln konnte [Link zu Grafik untenstehend], zeigt die Auswertung der offenen „kaufen“/ „verkaufen“-Positionen auf eToro ein differenziertes Bild:

— Während der letzten 12 Monate war die eToro-Anlegerstimmung gegenüber dem DJIA weniger positiv, als es die allgemeine Marktentwicklung nahe legen würde. Im Jahresdurchschnitt lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen gerade mal bei 30,33%. Zusätzlich schwankte der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen zwischen 16,28% im Dezember sowie 41,25% (März), 41,82% (September) und 42,17% (Oktober). Allerdings lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen während des ganzen Jahres unter 50%.

— Die Anlegerstimmung scheint in Bezug auf den DJIA zudem zumindest zum Teil von Trumps Nominierung im Juli sowie dem unerwarteten Ausgang der der Präsidentschaftswahl beeinflusst worden zu sein. Um beide Ereignisse herum verzeichnet der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen einen deutlichen Einbruch.

Mati Greenspan zeigt sich verhalten optimistisch, was den Ausblick angeht: „Anfang 2017 scheint sich die eToro-Marktstimmung mit Bezug auf sie USA etwas zu entspannen. Gegenüber dem Jahrestiefpunkt im Dezember ist der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen auf den DJAI mit etwa 36% in der ersten Januarhälfte etwas gestiegen. Allerdings bedeutet dies, dass immerhin noch etwa zwei Drittel der den US-Leitindex tradenden eToro-Nutzer davon ausgehen, dass der DJAI tendenziell eher fallen anstatt steigen wird. Das ist kein gutes Zeichen für den neuen US Präsidenten, obwohl die Short-Positionen auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass der Markt bereits überbewertet ist, statt auf Trump oder den Brexit. Dennoch wird es mit Sicherheit eine Herausforderung für Donald Trump, das Vertrauen der Investmentgemeinde zurückzugewinnen.“

Eine grafische Aufschlüsselung der eToro-Anlegerstimmung in Bezug auf den DJIA, den DAX und den UK-Leitindex ist unter https://hkstrategies.egnyte.com/dl/3mpE1gY0AH abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.etoro.com/de/

Über eToro
eToro ist das weltweit führende Social Trading Netzwerk mit über 5 Millionen Mitgliedern in 140 verschiedenen Ländern und täglich tausenden neu registrierten Accounts. eToro revolutioniert den Zugang zu den Finanzmärkten und macht Trading einfacher, sozialer und transparenter. Seit der Gründung im Jahr 2007 ist es eToro gelungen, sich als Marktführer im Social Trading Bereich zu etablieren. Als globale soziale Plattform ermöglicht eToro seinen Mitgliedern, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig zu folgen und Investitionsentscheidungen zu kopieren, um den Erfolg und das Wissen anderer zu nutzen. Der Community-Ansatz ist der erste seiner Art. Er macht den Handel mit Wertpapieren transparenter und offener im Gegensatz zu den gewöhnlichen Handelsplattformen. eToro wird sowohl durch CySEC in Zypern und die FCA in Großbritannien reguliert. Weitere Informationen unter https://www.etoro.com/de/

Pressekontakt
Hill+Knowlton Strategies
E-Mail: etoro2@hkstrategies.com
Tel: +49 30 288 758 0

Firmenkontakt
eToro c/o Hill+Knowlton Strategies
Hill Knowlton
Friedrichstr. 148
10117 Berlin
+49302887580
etoro2@hkstrategies.com
http://www.hkstrategies.de/de

Pressekontakt
eToro/Hill+Knowlton Strategies
Hill Knowlton
Friedrichstr. 148
10117 Berlin
+493028875828
etoro2@hkstrategies.com
http://www.hkstrategies.de/de

Sep 27 2016

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

Nach dem lebhaften Interesse bei der Erstausgabe von Genussrechten im Jahr 2015 bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG interessierten Anlegern abermals Genussrechte in Form von Genussscheinen an. Ziel ist es, die Eigenkapitaldecke des Unternehmens weiter zu stärken. Bis zu 30 Mio. Euro an zusätzlichem Kapital möchte die AGRAVIS auf diese Weise bei potenziellen Anlegern generieren.

Der Gesamtbetrag ist wie im Vorjahr auf zwei Tranchen verteilt. Für Aktionäre und Mitarbeiter beträgt das Volumen bis zu 10 Mio. Euro. Der Nennwert pro Genussschein beträgt 1.000 Euro. Die Mindestzeichnung liegt bei 2.000 Euro. Die Genussrechte in dieser Tranche werden mit 3,2 Prozent im Jahr verzinst.
An interessierte Dritte (natürliche und juristische Personen) können Genussscheine bis zu einer Gesamtsumme von 20 Mio. Euro ausgegeben werden. Der Nennwert pro Genussschein beträgt in dieser Tranche 5.000 Euro. Für diese Tranche gilt ein Zinssatz von 2,2 Prozent.

Die Laufzeit der Genussscheine beträgt einheitlich fünf Jahre. Das Ende der Angebotsfrist ist der 15. November 2016. Für die Zuteilung gilt prinzipiell das „Windhund-Verfahren“. Das heißt: Je früher gezeichnet wird, desto größer die Chance, Genussscheine zu bekommen. Die AGRAVIS behält sich jedoch vor, Anträge zu kürzen oder auch ganz abzulehnen.

Die Einnahmen aus den Genussscheinen dienen der AGRAVIS zur allgemeinen Finanzierung des Geschäftsbetriebs.
Auf eine solide und breit aufgestellte Finanzstruktur legt die AGRAVIS seit jeher großen Wert. Die Ausgabe von Genussrechten im Wert von 36 Mio. Euro hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die Eigenkapitalquote auf 27,2 Prozent erhöht werden konnte.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Wertpapierprospekt für die Ausgabe von Genussscheinen genehmigt. Der Prospekt ist auf der Homepage der AGRAVIS unter agrav.is/genussrechte abrufbar. Für Rückfragen steht der AGRAVIS-Bereich „Genossenschaften und Aktionäre“ zur Verfügung, Telefon 0251/682-2010, E-Mail: genussrecht@agravis.de.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
www.agravis.de

Aug 17 2016

EEV AG: Kein Hahn auf der Biomasse – kein Lüftchen im Windpark

EEV AG: Kein Hahn auf der Biomasse - kein Lüftchen im Windpark

16. August 2016. Um die Insolvenz der Erneuerbare Energie Versorgung AG (EEV AG – Papenburg) ist es still geworden. Rund 2.500 Anleger bangen um mehr als 25 Millionen Euro, doch Neuigkeiten gibt es kaum. Die Anleger scheinen in Resignationsstarre verfallen zu sein, sagt Hilmar Heinze, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Deutschen Finanzmarktschutz Vereins (DFMS), und rät Betroffenen das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

Biomasseheizkraftwerk und Offshore-Windpark in der Nordsee. Das waren die zukunftsträchtigen Technologien, mit denen die EEV AG immerhin fast 26 Millionen Euro Anlegergelder über Genussrechte und partiarische Darlehen einsammeln konnte. Doch aus der guten Anlage wurde der drohende Totalverlust. Fehlende Jahresabschlüsse, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Insolvenz; für Anleger sind dies die Indikatoren für einen drohenden Totalverlust. Doch die Geldgeber, so Hilmar Heinze vom DFMS ( www.finanzmarktschutz.de ), verhielten sich auffällig stumm: „Die 2.500 EEV-Anleger wurden in der Vergangenheit sehr stiefmütterlich behandelt, wenn es um Informationen ging.“ Heinze spielt damit unter anderem auf den Umzug des Unternehmens, die neue Geschäftsleitung und den fehlenden Eintrag im Handelsregister an.

Besonders still ist es auch um „Skua“ geworden; so heißt das Gebiet in der Nordsee, in dem der EEV-Windpark errichtet werden sollte. Dummer Weise wurde der Park mit 80 Windkraftanlagen aber in einem Übungsgebiet der Bundeswehr geplant. Dort werden Marine- und Luftübungen durchgeführt – also auch scharf geschossen. „Stellt sich die Frage, ob die Anleger darüber aufgeklärt wurden, dass das Genehmigungsverfahren sich wegen der Bundeswehr-Ansprüche so lange verzögern kann“, sagt der DFMS-Geschäftsführer. Überhaupt stellten sich viele Fragen, die es zu prüfen gelte, so Heinze weiter.

Da die Genussrechte und die partiarischen Darlehen nachrangig sind, sollten Betroffene unbedingt die Möglichkeiten der Schadensersatzansprüche prüfen lassen. „Die Anhaltspunkte, dass es solche gibt“, so Hilmar Heinze, „sind auf jeden Fall gegeben.“ Für ihn gibt es nur zwei Möglichkeiten: Den Totalverlust hinnehmen, oder kämpfen. Der DFMS bietet über Vertrauensanwälte entsprechend wirksame Hilfe an.

Der Deutsche Finanzmarktschutz Verein ist gegründet worden, um den privaten Verbraucherschutz zu erhöhen. Unterstützung bietet der Verein schnell, unkompliziert und effektiv in allen Bereichen, im Besonderen in denen des Finanzmarktes.

Firmenkontakt
Deutscher Finanzmarktschutz Verein
Hilmar Heinze
Georgenmauer 1 a
06618 Naumburg
034456773162
034456773163
info@finanzmarktschutz.de
www.finanzmarktschutz.de

Pressekontakt
Pressekontakt
Udo Hofmann
Am Brachberg 45
99428 Nohra
034456773162
info@finanzmarktschutz.de
www.finanzmarktschutz.de

Jul 26 2016

German Pellets: Die Anlegergelder glimmen vor sich hin

Eine Information des Deutschen Finanzmarktschutzes e. V.

German Pellets: Die Anlegergelder glimmen vor sich hin

Naumburg, 26. Juli 2016. Anleger der German Pellets GmbH (Wismar) sind frustriert. Aus der hoffnungsvollen Firmengründung im Jahr 2005 sei ein Wirtschaftskrimi geworden, so Hilmar Heinze, Geschäftsführer des Deutschen Finanzmarktschutzes (DFMS). Er rät Anlegern nicht den „Kopf in die Asche“ zu stecken, sondern alle möglichen Ansprüche, auch gegen Vermittler, prüfen zu lassen.

Es ist nun schon elf Jahre her, da gründete Peter Leibold in Wismar an der Ostsee ein Werk zur Herstellung von Holzpellets. Die Medien waren voll des Lobes und Leibold selbst gab an, dass der Umsatz im Jahr 2012 von gut 280 auf über 519 Millionen Euro gestiegen sei. Grund genug für das Unternehmen, das mit einer ersten Anleihe bereits 80 Millionen Euro eingesammelt hatte, verstärkt Genussrechte zu verkaufen. Denn der Kapitalbedarf war hoch und im Lauf der Jahre und mit unterschiedlichen Anleihen und Genussrechten sammelten die Holzspanpresser mehr als 226 Millionen Euro von gut 17.000 Anlegern ein.

Der Anfang vom Untergang

Im Sommer 2015 ist die Laune noch gut. Allerdings stehen dem Halbjahresumsatzplus um elf Prozent (gut 290 Millionen Euro) und dem operativen Gewinn von 26 Millionen Euro auch ein Schuldenberg gegenüber, der höher ist als die gesamten Pellets-Lagerbestände. 443 Millionen Euro Schulden veranlassen Peter Leibold dazu, eine weitere Quelle für frisches Eigenkapital zu erschließen. Im Herbst versucht das Unternehmen nun Anleger dazu zu bringen, ihre Anleihen in Genussrechte zu wandeln. „Das klingt für den Laien harmlos“, sagt Hilmar Heinze vom DFMS ( www.finanzmarktschutz.de ), „aber da Genussrechte im Gegensatz zur klassischen Anleihe nachrangig sind, ist diese Wandlung ein deutliches Warnzeichen.“

Die abgelehnte Insolvenz in Eigenregie und die Ermittlungen des Staatsanwalts

Als Lieferanten und Mitarbeiter vergeblich auf Geld warteten, bleibt Leibold im Februar 2016 nichts anderes übrig als der Gang zum Amtsgericht. Er beantragt Insolvenz in Eigenregie, die das Gericht jedoch ablehnt. Fortan bestimmt die Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde, was zu tun und zu lassen ist. Hilmar Heinze: „Auch die BaFin untersagte zwischenzeitlich den Handel mit Genussrechten. Aus der Hoffnung der Anleger auf mehr als 7 Prozent Rendite, wurde plötzlich die Angst des Totalverlustes.“

Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt seit Monaten gegen den Firmengründer Leibold wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung, Steuerhinterziehung, Bankrott und Untreue; Ermittlungen, die sich wohl noch lang hinziehen werden. Für die Gläubiger aber sieht es düster aus.

Gibt es Hoffnung für die Anleger?

„Ich sehe immer wieder, dass es Anleger gibt, die sich dem Schicksal ergeben“, so DFMS-Geschäftsführer Heinze, „und welche, die mit allen Mitteln versuchen das Beste aus ihrem finanziellen Engagement herauszuholen.“ Wer einfach nur abwartet, hat das Nachsehen. Denn Heinze erklärt, dass man als Anleger auch andere Möglichkeiten habe: „Fachkundige Anwälte, wie auch unsere Vertrauensanwälte, können andere Schadensersatzansprüche prüfen. Nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern auch gegen die Vermittler der Anleihen und Genussrechte. Auch die kommen unter gewissen Umständen in Betracht.“ Gleiches, so Hilmar Heinze gelte auch für die üblichen Prospektfehler oder die falsche Beratung zu den Risiken der Anlage. „Wer für sein Geld kämpfen will, braucht professionelle Unterstützung. Wir bieten diese“, bestätigt der DFMS-Geschäftsführer.

Der Deutsche Finanzmarktschutz Verein ist gegründet worden, um den privaten Verbraucherschutz zu erhöhen. Unterstützung bietet der Verein schnell, unkompliziert und effektiv in allen Bereichen, im Besonderen in denen des Finanzmarktes.

Firmenkontakt
Deutscher Finanzmarktschutz Verein
Hilmar Heinze
Georgenmauer 1 a
06618 Naumburg
034456773162
034456773163
info@finanzmarktschutz.de
www.finanzmarktschutz.de

Pressekontakt
Pressekontakt
Udo Hofmann
Am Brachberg 45
99428 Nohra
034456773162
info@finanzmarktschutz.de
www.finanzmarktschutz.de

Jul 11 2016

Finanzierung des Mittelstandes

Die Alternative zum Bankkredit sind private Kapitalanleger

(NL/6251624472) Immer mehr Unternehmen wollen sich für Kapitalanleger öffnen, doch um die gesetzlichen Auflagen in der EU zu erfüllen, sind rd. 100.000 Euro erforderlich. Das Geld kann man sich sparen, wenn man in Russland Anleger sucht.

Jedes Jahr legen Kapitalanleger ca. 20 Milliarden Euro außerhalb der amtlichen Börsen an, die von den Multis wie ein Staubsauger aufgesogen werden.

Reichlich viel Geld, und viele Unternehmer planen, sich für Anleger zu öffnen, denn das ist eine Alternative zum Bankkredit, der in der heutigen Zeit schwierig zu bekommen ist. Auch Kapitalanleger stehen dieser Option offen gegenüber, denn bei den Niedrigzinsen lohnen sich die standardisierten Bankprodukte finanziell kaum noch.

Doch bevor Unternehmen ein „öffentliches Angebot“ an Anleger richten dürfen, sind die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, über die die BaFin streng wacht.

Mit Rechtsanwalt, Notar und Wirtschaftsprüfer summieren sich die Kosten bis zur Genehmigung der BaFin ganz schnell auf rund 50.000 Euro und mehr. Vielfach gestaltet sich die Suche nach einem Vertrieb für die Kapitalanlage des eigenen Unternehmens
zu einem Fiasko. Aus haftungsrechtlichen Gründen gibt es kaum noch Vertriebe, die eine Kapitalanlage eines nicht professionellen Emittenten vertreiben wollen.

Findet man dann doch einen willigen Vertriebschef, muss man sich dessen Einverständnis mit Schulungsgebühren der Mitarbeiter, Events, Messeauftritten usw. teuer erkaufen und meistens geht das auch nicht unter 50.000 Euro an verlorenen Kosten über die Bühne.

Aufgrund der scharfen gesetzlichen Bestimmungen hat jeder Kapitalvertrieb große Mühe und hohe finanzielle Aufwendungen, Neukunden zu akquirieren. Meistens beschränken sich die Kapitaldienstleister deshalb darauf, ihre Stammkunden auf ein neues Produkt anzusprechen, und haben die kein Interesse … dann war es das dann auch schon mit dem Vertrieb. Außer Kosten nichts gewesen, doch welches mittelständische Unternehmen kann es sich leisten, rund 100.000 Euro als glatte Fehlinvestition abzuschreiben?

Mit easyrusinvest.com öffnet sich für alle kleinen und großen mittelständischen Unternehmen eine kostengünstige Alternative zur Finanzierung durch Kapitalanleger.

Wie schon im Namen inkludiert, akquiriert die Firma russische Kapitalanleger, die aufgrund der instabilen politischen Situation derzeit größtes Interesse haben, ihr Geld in europäische Firmen zu investieren.

In Russland hat die BaFin ihren Schrecken verloren, dort ist der Anleger noch selbst verantwortlich für sich und sein Geld. Entsprechend vollmundig kann easyrusinvest.com in Russland deshalb auch Investmentangebote europäischer Kunden unterbringen.

Derzeit sind ca. 2.5 Mio. aktive russische Geldgeber gelistet, die allesamt Informationen über das Angebot der Kapitalanlage eines Unternehmens erhalten. Die daraus entstehenden Anfragen werden zentral im eigenen Callcenter in Moskau mit 14 Agents bis zum Zeichnungsschein weiterbearbeitet.

Man muss sich das so vorstellen, wie das noch in Deutschland in den 80er Jahren möglich war. Psychologisch bestens geschulte Geldverkäufer rufen 10 Stunden am Tag einen Interessenten nach den anderen an, bis der Rubel rollt und die Kapitalanlage platziert ist.

Wenn Sie als mittelständischer Unternehmer Kapitalbedarf haben, sollten Sie sich kostenlos von Experten beraten lassen. Nähere Informationen erhalten Sie auf easyrusinvest.com

Die Finanzierung des Wachstums eines Unternehmens ist in aller Regel über Banken nicht möglich. Als Alternative zum nicht sonderlich effektiven crowdfunding bieten sich zwei Plattformen an: http://easyrusinvest.com und http://xtraboerse.com

Firmenkontakt
wowpromotion
Peter Müller
Ackerstr. 13
10115 Berlin

pm@easyrusinvest.com

Pressekontakt
wowpromotion
Peter Müller
Ackerstr. 13
10115 Berlin

pm@easyrusinvest.com
http://easyrusinvst.com

Mai 11 2016

Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo in Schwierigkeiten

Die HCI Capital AG hatte den Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo im Jahr 2011 mit einem Investitionsvolumen von 33 Millionen Euro auf den Markt gebracht. Bereits zu dieser Zeit befanden sich viele Schiffsfonds in der wirtschaftlichen Krise. Die Anleger konnten bislang keine Rückflüsse aus diesem Fonds verzeichnen. Insgesamt wurden 19,5 Millionen Euro an Investorenkapital eingebracht. Ganz aktuell stehen die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo vor einer schwierigen Entscheidung:

Anleger des HCI MS „JPO“ Leo sollen für Fondsschulden aufkommen

Laut Fonds- Professionell Online benötigt das Containerschiff MS “ JPO“ Leo, Kapital von rund sechs Millionen US- Dollar. Die Verhandlungen der Geschäftsführung der Schiffsgesellschaft mit der Bank haben zu keiner Lösung geführt. Die Bank hält weiterhin an ihren Forderungen fest. Der gestundete und der zukünftig vertraglich vereinbarte Schuldendienst soll in den nächsten drei Jahre vollständig von den Gesellschaftern erbracht werden.

Die Anleger des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo sollen nun bis zum 08. April 2016 entscheiden, ob sie weiteres Kapital investieren möchten. Gleichzeitig wird von den Anlegern ein Vorratsbeschluss für den Verkauf des Schiffes gefordert, für den Fall, dass die Gesellschafter kein Kapital nachschießen werden.

Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo nicht schutzlos gestellt

Betroffene Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo sollten sich bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen, umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Beratung, hätten betroffene Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank umfassend über die Risiken der Beteiligung aufgeklärt werden müssten. Insbesondere über das Risiko des Totalverlustes bei einer bereits bestehenden, wirtschaftlichen Schiffskrise sowie über die gezahlten Vergütungen an die Bank hätte eine Aufklärung der Anleger erfolgen müssen.
Soweit dies nicht der Fall gewesen ist, bestehen Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Was können betroffene Anleger des Schiffsfonds HCI MS „JPO“ Leo jetzt tun?

Betroffenen Anlegern des Schiffsfonds HCI MS “ JPO“ Leo wird geraten, ihre in Betracht kommenden Ansprüche durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage akh-h.de/news/schiffsfonds-hci-ms-jpo-leo-schwierigkeiten

Kanzlei für Bankrecht und Kapitalmarktrecht – seit 20 Jahren im Dienste des Verbrauchers

Seit der Gründung im Jahre 1995 hat sich unsere Rechtsanwaltskanzlei im Bereich Kapitalanlagerecht und Bankenrecht spezialisiert. Wir haben an zahlreichen positiven obergerichtliche Urteilen auf dem Gebiet des Kapitalanlagerecht und Bankenrecht mitgewirkt. Eine Vielzahl aktueller Urteile konnten wir aufgrund der anlegerfreundlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gegenüber Banken und Sparkassen hinsichtlich verschwiegener Kickbacks/Provisionen erstreiten. Diese Urteile haben dazu geführt, dass uns viele Gegner bereits außergerichtlich Vergleiche anbieten und wir so zeitnah zufriedenstellende Ergebnisse für unsere Mandanten erzielen können. Wir vertreten seit nunmehr 20 Jahren geschädigte Kapitalanleger aus dem gesamten Bundesgebiet und sind ausschließlich auf Verbraucherseite tätig. Unsere Kanzlei organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zu diversen Kapitalanlagen und klärt Kapitalanleger über ihre Rechte als Verbraucher auf.

Kontakt
Rechtsanwälte Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann
Andreas Frank
Freihofstrasse 6
73730 Esslingen
0711-9308110
a.frank@akh-h.de
http://www.akh-h.de

Mai 6 2016

Lombardium-Skandal: Anlegerinformation – Pfandbewertung liegt vor

Anlegergelder in dreistelliger Millionenhöhe vernichtet? – Fondsgesellschaft wertet das Ergebnis der Bewertung als „überraschend und ernüchternd“

Lombardium-Skandal: Anlegerinformation - Pfandbewertung liegt vor

Lombardium-Skandal: Pfandbewertung liegt vor – Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Im Anlegerdesaster rund um die Hamburger „Lombardium“-Gruppe hat Fondsgesellschaft „Erste Oderfelder GmbH & Co. KG“ (EOGK) eine Anlegerinformation zukommen lassen. Mit Schreiben vom 02.05.2016 werden die Anleger über die Ergebnisse der seit langem angekündigten Bewertung der Pfandgüter durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft informiert. Das Ergebnis wird von der Fondsgesellschaft beschönigend als „überraschend und ernüchternd“ beschrieben. Tatsächlich wirken die Zahlen beunruhigend auf die Anleger – mit einer Summe der Pfandgüter zum Bewertungsstichtag von 4,7 Mio bis 7,9 Mio Euro realisiert die Fondsgesellschaft nahezu einen Totalverlust. In der letzten im Bundesanzeiger elektronisch für das Geschäftsjahr 2013 veröffentlichten Bilanz der Zielgesellschaft „Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG“ ist von ausgereichten Pfanddarlehen in Höhe von ca. 80 Mio Euro. Die Gelder wurden über die EOGK und die Schwestergesellschaft „LombardClassic 3 GmbH & Co. KG“ (LC3) eingeworben und von diesen Gesellschaften der „Lombardium Hamburg“ als Darlehen zur Verfügung gestellt. Die Summe der eingeworbenen Anlegergelder bewegt sich Schätzungen zufolge auf über 100 Mio EUR.

Lombardium Hamburg GmbH & Co.KG: Faktor Bewertung Pfandgegenstände – Sicherheit und Risiko

Im Jahresabschluss 2013 der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG stellen die Wirtschaftsprüfer TPW GmbH fest, dass der wesentliche Faktor des Pfandgeschäftes die Bewertung der als Sicherheit angebotenen Pfandgegenstände sei. Wenn diese Bewertung nicht stimme und somit der Pfandgegenstand falsch, d.h. zu werthaltig eingeschätzt werde, bestehe die Gefahr, dass die Sicherheit nicht ausreichend ist, um Darlehen, Zinsen und Gebühren abzudecken. Die Wirtschaftsprüfer weiter: Wenn der Wert des Pfandes Darlehen, Zinsen und Gebühren nur teilweise decke, könne es sein, dass der Kunde das Geschäft als eine gute Veräußerung seines Pfandes ansehe und dem Unternehmen nur der Verwertungsweg bleibe. Bei einer Fehleinschätzung des Wertes bestehe dann die Gefahr, dass der zu erzielende Erlös nicht ausreicht und ggf. nicht mal die komplette Pfanddarlehenssumme erzielt werden könne. Dies bedeute nicht nur den Verlust des Umsatzes sondern auch einen Teilverlust des eingesetzten Geldes (des Pfanddarlehens).
Aber, so heißt es im Vermerk, „Lombardium begegne diesem Risiko durch einen – sich ständig erweiternden – Pool aus Experten und Sachverständigen, welche die Einschätzung der Pfandgegenstände übernähmen. Sofern diese Experten bei Lombardium arbeiteten, ist deren Zuverlässigkeit gegeben und bei einer sorgfältigen Mitarbeiterauswahl sei auch die Expertise für das jeweilige Fachgebiet vorhanden. Externe Sachverständige würden sorgfältig ausgewählt und müssten auch für die getroffene Aussage zum Wert haften. Auf diese Weise werde das Risiko minimiert oder von Lombardium ferngehalten.“

Erste Oderfelder GmbH & Co. KG erklärt: niedrige Bewertung durch fehlendes Käuferinteresse an den Pfandgegenständen

Dies scheint reines Wunschdenken gewesen zu sein, meint der Berliner Kapitalanlagenrechtsexperte Christian-H. Röhlke , der bereits Klagen gegen die Fondsgesellschaft EOGK führt. „Die EOGK hat ihrem Infoschreiben ein weiteres Schreiben der Lombardium Hamburg KG beigefügt, in dem es heißt, die unfassbar niedrige Bewertung liege hauptsächlich an dem fehlenden Käuferinteresse aus China, Fernost und Russland für die verpfändeten Kunstgegenstände und ungewöhnlichen Schmuck. Das ist aus unserer Sicht nicht nachzuvollziehen, da ja nach dem Emissionsprospekt und der Werbung der EOGK Kunstgegenstände nur mit 40 % des Wertes beliehen werden sollten. Ausgereichten Faustpfanddarlehen von beispielweise 100 Mio EUR müssten dann Werte von 250 Mio EUR gegenüberstehen. Tatsächlich sind, selbst wenn man die höhere Schätzung von 7,9 Mio EUR zugrunde legt, hiervon nur ca. 3 % vorhanden. Andersherum in Beziehung gesetzt: Ein Pfandwert von 4,7 Mio EUR bei z.B. 100 Mio EUR ausgereichten Darlehen bedeutet, dass die Pfänder zu über 2000 % ihres Wertes beliehen wurden. Eine absurde Vorstellung“, meint der erfahrene Jurist.

Schuldhaftes Verhalten – Verantwortungsübernahme – Rückabwicklungsverfügung – Insolvenzgefahr – Sanierungsmöglichkeit

Gleichwohl schreibt die Lombardium Hamburg KG, die Gründe für die sehr niedrige Bewertung seien vielfältig, schuldhaftes Verhalten gehöre jedoch nicht dazu. Schuld sei unter anderem die Rückabwicklungsverfügung der BaFin, die der Ansicht des Oberlandesgericht (OLG) Hamburg diametral entgegenstehe. Nach Ansicht der Lombardium Hamburg KG, sollte „eine Sanierung auf bescheidenem Niveau“ versucht werden.

„Unfassbar, wie hier die Verantwortlichen versuchen, sich in die Opferrolle zu begeben. Kein Wort z.B. zur bereits seit 2012 bekannten Rechtsprechung des Oberlandesgericht (OLG) Schleswig zur Frage, ob die Inhabergrundschuldgeschäfte unter das Pfandprivileg fallen oder der Frage, ob diese Geschäfte nach dem Mittelverwendungskatalog des Vertrages mit der Isetreuhand überhaupt zulässig waren. Kein Wort zur Frage, wie denn die Beleihungswerte überhaupt ermittelt wurden, statt dessen Schuldzuweisungen an die Finanzaufsicht und an die enttäuschten Anleger, denen auch von Seiten der Verbraucherzentrale Hamburg die Geltendmachung ihrer Rechte mit anwaltlicher Hilfe dringend nahegelegt wird. Das können wir nur unterstützen“, meint Rechtsanwalt Röhlke.

Lombardium-Anleger fragen: Was tun?

Röhlke empfiehlt seinen Mandanten ein zweistufiges Vorgehen:

1. Beteiligungen, die noch nicht 36 Monate bis zu ihrem Ende gelaufen sind, insbesondere bei der LC3, werden außerordentlich gekündigt und die Einlagen zurückgefordert.
2. Nach Auslaufen der Verträge oder Kündigung wird die Einlage vertragsgemäß oder unter Schadenersatzgesichtspunkten zurückgefordert.

Genau zu prüfen ist auch ein Vorgehen gegen die Hintermänner sowie Vermittler und Berater der stillen Beteiligungen.

Haftung von Berater und Vermittler

Doch während die Haftung der Hintermänner wohl erst nach Abschluss der Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden und entsprechender Akteneinsicht genau geprüft werden kann, stellt sich nach Röhlkes Ansicht die Frage einer Haftung der Berater und Vermittler etwas komplizierter dar.

„Sicherlich können die Vermittler nicht wissen, ob möglicherweise Monate nach Vertragsschluss die Verantwortlichen eines Fonds z.B. Gelder veruntreuen oder andere Anlegerkapitalverringerungsinstrumente, wie es das Landgericht (LG) München in einem von uns erstrittenen Urteil gegen einen Fondsinitiator einmal nannte, ins Spiel bringen. Nach unserer Prüfung konnten die Vermittler auch frühestens 2014 von den Inhabergrundschuldgeschäften wissen“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Fazit: Röhlke Rechtsanwälte empfehlen, den Rat der Verbraucherzentrale Hamburg zu beherzigen

Anleger sollten ihre Zahlungsansprüche mit anwaltlicher Hilfe gegen die Fondsgesellschaft oder ihre Berater durchsetzen. Als Betroffene können Schadensersatzansprüche gegen Fondsgesellschaft, Hintermänner und Berater geltend gemacht werden, wenn die betroffenen Anleger falsch beraten oder kriminell geschädigt wurden. Geschädigte Anleger der Lombardium-Gruppe sollten sich unabhängige anwaltliche Hilfe holen.

V.i.S.d.P.:
Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

Kontakt
Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
Kastanienallee 1
10435 Berlin
0049 (0)30 715 206 71
anwalt@kanzlei-roehlke.de
http://www.kanzlei-roehlke.de

Mai 6 2016

German Pellets: Insolvenzverfahren eröffnet, mehrere Werke verkauft

Eine Information des Deutschen Verbraucherschutzrings e. V.

German Pellets: Insolvenzverfahren eröffnet, mehrere Werke verkauft

Logo DVS

6. Mai 2016. Wie das Amtsgericht Schwerin mitteilt, wurde über das Vermögen der German Pellets GmbH am 1. Mai 2016 das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS) rät Anlegern ihre Forderungen zügig anzumelden, als Frist wurde der 1. September 2016 bestimmt.

Für die Gläubiger der German Pellets GmbH (Wismar) wird es nun ernst. Bis spätestens 1. September 2016 muss die Anmeldung der Insolvenzforderungen geschehen. Darüber hinaus wird Anlegern geraten, auch andere Ansprüche von auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwälten prüfen zu lassen.

Am vergangenen Sonntag wurde das Insovlenzverfahren wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eröffnet. Betroffen sind die Anleihen DE000A1H3J67, DE000A1TNAP7 und DE000A13R5N7. Davon sollen bis zu 12.000 Anleger in einem Gesamtvolumen von mehr als 200 Millionen Euro betroffen sein.

Unsicherheit gibt es unter manchen Anlegern, da verschiedene Werke der German Pellets GmbH zwischenzeitlich verkauft wurden. Der amerikanische Finanzinvestor Metropolitan Equity Partners LLC aus New York (MEC) will mit der neugegründeten Wismar Pellets GmbH eine langfristige Perspektive schaffen. Die Geschäftsführerin des DVS (www.dvs-ev.net), Jana Vollmann: „Das Geld, das der amerikanische Investor für das Werk in Wismar zahlt, fließt zwar in die Insolvenzmasse, dennoch sollten Anleger nun nicht glauben, dass damit ihr Kapitaleinsatz gerettet ist.“ Neben dem Hauptwerk in Wismar gibt es auch für Werke in Herbrechtingen und Ettenheim eine Übernahme durch die J. Rettenmaier & Söhne GmbH aus Baden-Württemberg. Lediglich die Zukunft des Werkes im sächsischen Torgau ist nach wie vor ungewiss.

Wie berichtet geht die Staatsanwaltschaft Rostock zurzeit einer Anzeige wegen Unterschlagung nach. Darin soll es – so die SVZ Mecklenburg Vorpommern am 2. Mai – um einen Schaden von 27 Millionen Euro gehen. „Wenn sich der Verdacht der Unterschlagung, in diesem Fall von Steuergeldern, erhärtet, steht auch das Finanzamt vorrangig auf der Insolvenztabelle. Eine Prüfung der Unterlagen und möglicher Schadensersatzansprüche ist in jedem Fall ratsam“, so die DVS-Geschäftsführerin.

Für die Anleihegläubiger der German Pellets GmbH hat der DVS eine Arbeitsgemeinschaft gegründet.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

Der DVS bündelt unter anderem die Interessen geschädigter Kapitalanleger und setzt diese gegen die schädigenden Unternehmen durch. Als eingetragener Verein arbeitet er mit spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten zusammen.

Geschäftsstelle Jena
Löbderrgraben 11
07743 Jena
Telefon 03641 35 35 04
Fax 03641 35 35 22

Firmenkontakt
Deutscher Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
Jana Vollmann
Langer Berg 7
99094 Erfurt
0361 65 31 96 96
info@dvs-ev.net
http://www.dvs-ev.net

Pressekontakt
All4press
Erich Jeske
Martinskloster 3
99094 Erfurt
0361 5506710
info@all4press.de
http://www.all4press.de

Apr 29 2016

Deutsche kaufen im ersten Quartal Gold für 1 Milliarde Euro

12% mehr Investmentgoldabsatz in Q1

Deutsche kaufen im ersten Quartal Gold für 1 Milliarde Euro

Krügerrand Goldmünze (Bild: CDN Freiburg)

Die Deutschen haben im ersten Quartal 2016 für über 1 Milliarde Euro Gold als Investment gekauft, teilt der süddeutsche Edelmetallversender CDN Freiburg mit. Dabei stützt sich Geschäftsführer Schneider auf die Zahlen, die das World Gold Council, eine Produzentenvereinigung und GFMS, ein Statistikservice für Edelmetalle ermittelt haben.

Demnach wurden im ersten Quartal 30,7 Tonnen Gold (vor allen Dingen in Form von Goldbarren und Goldmünzen) in Deutschland verkauft. Im Jahr zuvor waren es in Q1 nur 27,4 Tonnen, was einer Steigerung von rund 12% entspricht.

30,7 Tonnen Gold sind nach aktuellem Goldpreis am Markt ca. 1,1 Miliarden Euro wert. Dies spiegele so Schneider exakt das wieder, was die Leute hauptsächlich zum Gold kaufen antreibt: Angst vor Geldentwertung. Die Suche nach Alternativanlagen zu den Minizinsen auf Sparbücher und Festgelder sei ein weiterer Grund, warum viele Deutsche Gold kaufen. Während der Sparer auf Festgeld oder Sparbuch kaum noch Zinsen von über 1% p.a. erhält, sei der Goldpreis in Euro seit Jahresbeginn schon um mehr als 15% gestiegen. Ein Umstand, der viele Anleger ins Geld treibt.

Die Deutschen haben damit mehr als doppelt so viel Gold gekauft wie die Schweizer (12 Tonnen in Q1) und sind für die Hälfte der gesamteuropäischen Investment-Goldnachfrage verantwortlich. Insgesamt seien in Europa in Q1 im Jahr 2016 62,9 Tonnen Gold verkauft worden. Nach Deutschland sind dabei grosse Märkte in der Schweiz und in Großbritannien. Die Nachfrage in Deutschland konzentriere sich vor allen Dingen auf 100 Gramm Goldbarren und 1-Unzen Goldmünzen Krügerrand.

Beide können mehrwertsteuerfrei (§25 UStG) als Anlagegold in Deutschland erworben werden. Die Krügerrand-Goldmünzen sind auch fast 50 Jahre nach Einführung im Jahr 1967 die am häufigsten nachgefragten Goldmünzen. Spezialisierte Edelmetallversender verkaufen diese häufig in den Originalgebinden, kleine Plastikröhrchen, die im Fachhandel "tubes" genannt werden, mit je 10 Goldmünzen." Bei dem Platzbedarf eines WICK-Töpfchens" können man so ca. 12.000 Euro in Gold anlegen, was die meisten Anleger gleich mehrfach täten. Die aktuellen Preise für Krügerrand Goldmünzen kann man z.B. auf http://www.Silber-Philharmoniker.de ersehen.

CDN Freiburg ist ein Edelmetallversender mit Sitz im süddeutschen Freiburg. CDN Freiburg ist spezialisiert darauf, auch grosse Mengen Goldbarren und Goldmünzen an Privatanleger diskret zu versenden. Handelsgegenstand sind nur die weltweit anerkannten Goldbarren und Goldmünzen renommierter Hersteller, die zum aktuellen Goldpreis plus Aufgeld für Form und Vertrieb gehandelt werden. Über die Plattform www.Silber-Philharmoniker.de können auch Privatanleger rund um die Uhr dort Ware einkaufen.

Firmenkontakt
CDN Freiburg Ltd.
Roman Schneider
Rieselfeldallee 35
79111 Freiburg
0761-137311-0
schneider@faircoin.de
www.Silber-Philharmoniker.de

Pressekontakt
CDN Freiburg Ltd.
Roman Schneider
Rieselfeldallee 35
79111 Freiburg
0761-137311-0
info@Silber-Philharmoniker.de
www.Silber-Philharmoniker.de