Posts Tagged Aussenhandel

Nov 12 2018

Digitalsteuer: Profit oder Verlust für den Fiskus?

Digitalsteuer: Profit oder Verlust für den Fiskus?

(Bildquelle: FALK GmbH & Co KG)

Heidelberg, 12. November 2018 – Wie und nach welcher Methode teilen international tätige Unternehmen den steuerlichen Kuchen auf? Eine neue „Digitalsteuer“ soll dies laut EU-Kommission regeln: Künftig sollen Großkonzerne nicht mehr nur dort zahlen, wo es am günstigsten ist, sondern auch dort, wo sie ihre Umsätze machen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft FALK zeigt mögliche Folgen einer solchen Digitalsteuer auf.

Mit der BEPS-Initiative (Base Erosion and Profit Shifting) hatte die EU vor einigen Jahren einen ersten Versuch unternommen, den staatlichen Steuerwettbewerb und aggressive Steuerplanungen international tätiger Konzerne zu unterbinden. Bei digitalen Unternehmen leider ohne Erfolg, da das klassische Konzept lediglich das Herkunftsland aufgrund mangelnder Betriebsstätten im Empfängerland besteuert. Da die EU-Kommission sowie die Bundesregierung auch im Adressatenstaat besteuern wollen, muss das System der Zuordnung von Betriebsstätten revolutioniert werden. „Sinnvollerweise bedarf es hierzu einer internationalen Abstimmung. Allerdings sind erste Lösungsansätze noch nicht erkennbar“, so Klaus Heininger, Geschäftsführender Gesellschafter der mittelständischen Wirtschaftsprüfungs-, Steuer-, IT- und Unternehmensberatungsgesellschaft FALK.

Präsenz nur virtuell
Das konventionelle System der Betriebsstätte geht auf die Vorstellung der „old economy“ zurück: solche Unternehmen unterhalten im Ausland eine Anlage, mieten feste Büros oder beschäftigen Mitarbeiter. Digitalunternehmen wie Google, Facebook und Amazon genügt dagegen eine virtuelle Präsenz im Ausland, um Umsätze zu realisieren. Die Reichweite von Datenströmen für den weltweiten Service wird mithilfe von Algorithmen in den Zentralen entwickelt. „Entscheidend ist, welche Staatskasse die potenziellen Ertragsteuern einstreichen darf. Entweder das Herkunftsland, in dem Konzepte entwickelt werden, oder das Empfängerland, mit dem Geschäfte über Nutzer gemacht werden“, gibt Heininger zu bedenken.

Digitalsteuer als Lösung?
Der Vorschlag der EU-Kommission ist die Einführung einer neuen zeitlich begrenzten Interimssteuer in Höhe von drei Prozent für die jeweiligen Digitalumsätze. Damit werden die Ertragsteuern gewissermaßen pauschal ohne jeglichen Bezug zum tatsächlichen Gewinn am User-Standort erhoben. Betroffen wären dabei nur sehr große Unternehmen, die weltweit mehr als EUR 750 Mio. Umsatz erzielen. Da eine derartige Besteuerung systemwidrig ist, schlagen die Beteiligten eine Befristung vor. „Kurzfristig würde die vorgesehene Digitalsteuer vermutlich zu steuerlichen Mehreinnahmen in Deutschland führen“, so Heininger. Aufgrund der Verschiebung vom Staat der Erzeugung zum Staat der Nutzung könnten sich langfristig aber finanzielle Nachteile bezüglich anderer Wirtschaftsbereiche ergeben: in Zukunft könnten andere Staaten möglicherweise Exporte aus Deutschland besteuern – keine guten Aussichten für einen Exportweltmeister. Das Grundkonzept der internationalen Unternehmensbesteuerung würde wesentlich verändert werden. Staaten würden nicht mehr von der Produktentwicklung bzw. Produktion sondern vom Konsum ihrer Bürger profitieren.

Das Fazit von Klaus Heininger: „Die Umsetzung der laut dem Koalitionsvertrag gerechten Besteuerung großer Konzerne wie Google, Apple, Facebook und Amazon ist schwierig. Die scheinbar einfachste und schnellste Lösung ist oftmals nicht die beste, jedenfalls nicht für den Fiskus des Exportweltmeisters Deutschland.“

FALK ist eine führende, unabhängige und mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuer-, IT- und Unternehmensberatungsgesellschaft in Deutschland. Seit über 80 Jahren prüfen, beraten und gestalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hoher Qualität zu mittelstandstauglichen Konditionen. Das Leistungsangebot umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Digitalisierung & IT, Transaktionsberatung, International Services, Finanzbuchhaltung und Gehaltsabrechnungen, Beratung bei Sanierung & Insolvenz sowie Prüfung und Beratung von Vermögensstrukturen. Zu den Kunden zählen Unternehmen aller Branchen, aller Größen, regional, national und international. FALK ist an den Standorten Heidelberg, Mannheim, Frankfurt am Main, Berlin, München, Osnabrück, Heppenheim, Speyer, Karlsruhe und Tauberbischofsheim sowie in Shanghai (China) vertreten. An den Standorten Frankfurt am Main, Heidelberg und Shanghai verfügt das Unternehmen über eigene China Desks. FALK ist Mitglied von PRAXITY, der weltweit größten internationalen Allianz von mittelständischen Wirtschaftsprüfungskanzleien, als Grundlage für eine qualifizierte, grenzüberschreitende Beratungstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen mit 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 36 Millionen Euro Umsatz. Damit gehört FALK zu den Top 20 der Branche.

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Sep 27 2018

Maschinenbau – Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

60. Internationale Maschinenbaumesse MSV Brünn

Maschinenbau - Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

Deutsch-tschechischer Außenhandel mit Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teilen (Quelle: Destatis)

MSV Brünn ist für deutsche Maschinenbauer ein Pflichttermin

Maschinen und Autos dominieren mit Abstand den bilateralen Handel. Die Brünner MSV ist für deutsche Maschinenbau- und Automobilunternehmen somit seit Jahren das Hauptereignis des mitteleuropäischen Messekalenders. Zum 60. Jahrgang kommen aus Deutschland 241 Aussteller. Unter ihnen finden sich Neulinge, aber auch Unternehmen, die seit einigen Jahrzehnten in Brünn ausstellen. Eines der diesjährigen Highlights – ein deutscher Roboter wird eine Statue des ersten Präsidenten Masaryk schnitzen.

„Mit rund 250 Ausstellern ist Deutschland das größte Ausstellungsland der MSV. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen der deutschen und tschechischen Industrie und dem bilateralen Handel wider“, sagt Jirí Kulis, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Messe Brünn. Jeder siebte Aussteller in Brünn reist somit aus der Bundesrepublik an. Insgesamt werden auf der Messe bis zu 600 deutsche Marken vertreten sein. Der Großteil von ihnen kommt aus den Bereichen Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Bearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen und Präzisionswerkzeuge. Viele deutsche Marken sind zudem schon seit Jahren Dauergäste bei der MSV: Wafios, Trumpf oder etwa Rösler Oberflächentechnik nahmen bereits vor 25 Jahren teil, und der Technologiekonzern Siemens fehlte bislang kein einziges Mal. „Die Maschinenbaumesse ist eine hervorragende Möglichkeit zur Anbahnung aber auch zur Pflege von Kundenkontakten“, betont Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer des Bohrmaschinenherstellers Maxion Jänsch & Ortlep. Seine Firma stellt in Brünn bereits zum zehnten Mal aus. Die Traditionsmesse zieht aber auch neue Aussteller an: Etwa ein Viertel aller deutschen Unternehmen werden zum ersten Mal an der Messe teilnehmen. Mit Gemeinschaftsständen sind auf dem Messegelände des Weiteren Bayern und Mitteldeutschland mit den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten.

Runde Jubiläen

Das aktuelle Jubiläumsjahr lädt zum Bilanzieren ein. „Die Republik feiert ihr Jubiläum, die Messe wird 60, und auch die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 25 Jahre. Die Messe Brünn war 1993 unser Gründungsmitglied, 2009 hat die Kammer die Vertretung der Messegesellschaft in Deutschland übernommen. Seitdem konnten wir gemeinsam hunderten deutscher und tschechischer Unternehmen den Weg ins erfolgreiche Geschäft ebnen und Themen wie Industrie 4.0 voranbringen“, sagt Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). Als Hauptpartner der Messe 2015 hat die DTIHK in Tschechien den ersten Impuls gegeben, sich strategisch mit dem Konzept der vierten industriellen Revolution auseinanderzusetzen. Industrie 4.0 gilt auch in diesem Jahr als Hauptthema der MSV, und deutsche technologische Top-Unternehmen sind wieder dabei und präsentieren ihr Innovationspotenzial. So wird etwa ein drei Meter großer Roboter von KUKA, dem Weltführer in der Industrierobotik, direkt auf dem Messegelände eine Replik der Skulptur des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk schnitzen, die 1928 bei der Eröffnung des Pavillons stand.

Maschinen und Autos ganz vorne

Ein Drittel des deutsch-tschechischen Außenhandels entfällt auf Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teile. Mit einem Volumen von 28,9 Milliarden Euro verzeichnete der Handel mit diesen Schlüsselprodukten 2017 wieder einen Rekord und stieg zwischenjährlich um 6,8 Prozent. Auch die Zahlen aus der ersten Jahreshälfte 2018 deuten auf einen weiteren positiven Trend. Die ähnliche Industriestruktur der beiden Länder bietet noch viele Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen
Umwelt-, Elektro- und Automatisierungstechnik.

Über die DTIHK: Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und ist mit ihren rund 680 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Ihre Aufgabe ist es, das deutsch-tschechische Business und die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder zu fördern. Die DTIHK verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben.

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Sep 27 2018

Türkei-Tag auf der Automobilmesse IAA in Hannover

Deutsche Unternehmer loben die türkische Automobilindustrie aufgrund der unternehmensfreundlichen Rahmenbedingungen und geographischen Standortvorteile

Türkei-Tag auf der Automobilmesse IAA in Hannover

Klaus Bräunig – Geschäftsführer des VDA, Türkei-Tag auf der Automobilmesse IAA 2018

Beim „Turkey Day“ des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und des türkischen Pendants TAYSAD und OIB auf der Automobilmesse IAA in Hannover haben deutsche Unternehmer von ihren Erfahrungen in der Türkei berichtet. Dabei wiesen Sie insbesondere auf die Vorteile des türkischen Binnenmarktes hin.

Die Türkei ist wichtig für die deutsche Automobilindustrie – nicht nur als Absatzmarkt für die deutschen Automarken, sondern auch weil die türkische Automobil-, Ersatzteil- und Zuliefererindustrie intensiv an deutschen Produktions- und Wertschöpfungsketten teilhaben. Obwohl das deutsch-türkische Handelsvolumen stetig steigt, ist das Potenzial keinesfalls ausgeschöpft, stellte Klaus Bräunig, Geschäftsführer des VDA, in seiner Eröffnungsrede fest.

Fabian Schlegel, Vizepräsident von Knorr-Bremse, kündigte an, dass sein Unternehmen in der Türkei langfristig produzieren werde. Der deutsche Ersatzteilhersteller hat Investitionen in großem Volumen seit 2016 getätigt und im türkischen Binnenmarkt seitdem enormen Erfolg erzielt.

Von in jeder Hinsicht positiven Erfahrungen im türkischen Arbeits- und Binnenmarkt sprachen ebenfalls Hans Luginbuhl (internationale Geschäftsentwicklung bei ANGST & PFISTER). So beschrieb Luginbuhl die türkischen Produktionsbedingungen als ausgezeichnet. Die hohe Anzahl an exzellent ausgebildeten Fachkräften ermögliche eine sowohl wissensintensive wie auch kostengünstige Produktion in der Türkei. Die türkische Regierung agiere unternehmensfreundlich und unterstütze ausländische Investoren dabei großzügig, so Luginbuhl. Ebenso biete die Zollunion eine zügige Geschäftsabwicklung und müsse daher weiter vertieft werden.

Rainer Ptok, Berater von Invest Turkey, verwies auf die umfassende Unterstützung der Türkei für ausländische Markteinsteiger und hob gleichzeitig den Standortvorteil des Landes hervor: „In einem 4-stündigen Flugradius werden 1,7 Milliarden Menschen erreicht.“

Baran elik (Automobilzulieferer und Präsident des türkischen Exportverbands OIB) lud deutsche Unternehmen aus der Automobilindustrie abschließend verstärkt zu Investitionen in der Türkei ein und sicherte diesen dabei die volle Unterstützung seines Exportverbandes zu.

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Mrz 31 2017

35 Jahre für den Großhandel

35 Jahre für den Großhandel

Ursula Geller-Witt (Bildquelle: @grosshandel-bw)

Die Geschäftsführerin von grosshandel-bw, Frau Ursula Geller-Witt, geht nach 35 Jahren im Dienste des Arbeitgeberverbandes am 01 .April 2017 in den Ruhestand. Die Geschäfte führt seit 1. Januar 2017 der neue Hauptgeschäftsführer Boris Behringer.

Die 65 jährige Juristin Ursula Geller-Witt trat am 1. Januar 1982 zunächst als Rechtsanwältin in die Dienste von grosshandel-bw. Ab 1.September 1992 führte Sie den Verband als Geschäftsführerin an der Seite des damaligen Hauptgeschäftsführers und seit 1.07.2009 als alleinige Geschäftsführerin. In dieser Zeit prägte Sie das Gesicht des Verbandes in entscheidender Weise und entwickelte ihn zum Netzwerk und Sprachrohr des baden-württembergischen Groß-und Außenhandels. Am 1.4. 2017 tritt Sie nach einem beruflichen Leben für den Großhandel in den wohlverdienten Ruhestand.

Seit 1. Januar 2017 führt Boris Behringer als Hauptgeschäftsführer die Geschicke des Verbandes. Der 39 jährige Rechtsanwalt war bereits in Arbeitgeberverbänden der Chemie und der Metallindustrie tätig. In den letzten zehn Jahren vertrat er als stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter der Rechtsabteilung die Interessen der Textil-und Bekleidungsindustrie in Baden-Württemberg beim Verband Südwesttextil in Stuttgart.

„Frau Geller-Witt hat die Interessen der Mitglieder von grosshandel-bw mit großem Sachverstand, Professionalität und Ihrer ruhigen und besonnenen Art hervorragend vertreten. Wir danken Ihr für Ihren unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz und wünschen der passionierten Seglerin Mast- und Schotbruch und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Der Verband freut sich sehr darüber, mit Herrn Behringer einen erfahrenen und würdigen Nachfolger gefunden zu haben.“ Konstatiert Ulrich Gutting, Präsident des Verbandes grosshandel-bw.

Über grosshandel-bw

Gemessen am Umsatz ist der Großhandel der zweitstärkste Wirtschaftszweig in Deutschland und das unersetzbare Scharnier zwischen Industrie, Handwerk, Gastronomie und Einzelhändlern. Im Schulterschluss mit anderen Landesverbänden, dem BDEx sowie seinem Bundesverband BGA vertritt grosshandel-bw die Interessen der mittelständischen Groß- und Außenhandelsunternehmen und der grosshandelsnahen Dienstleister.

Die rd. 450 Mitgliedsunternehmen bilden ein starkes Netzwerk mit rund 45.000 Beschäftigten. Der Verband versteht sich als Sprachrohr für seine Mitglieder und bietet neben der Sozialpartnerschaft in der Tarifpolitik eine professionelle, konkret auf den Groß- und Außenhandel zugeschnittene Dienstleistungspalette. Auch die Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften ist für den Verband ein Thema mit höchster Priorität.

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Mrz 17 2017

Binnen- und Außenhandelsrisiken

Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!

Binnen- und Außenhandelsrisiken

Außenhandel ist mit Risiken (und Chancen) verbunden (Bildquelle: Pixarbay)

Sowohl Binnen- als auch Außenhandel haben unbestritten ihre Vor- und Nachteile. Beide sind allerdings auch mit gewissen Risiken verbunden, die auch Unternehmer nicht immer auf dem Radar haben. Da es sich hierbei auch um ein beliebtes Prüfungsthema handelt, sollte auch ein angehender Betriebswirt/in IHK diese Gefahren kennen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Risiken im Binnen- und Außenhandel. Dabei beleuchtet er sowohl die Sicht des Verkäufers als auch die des unternehmerischen Käufers.

Um zunächst einmal eine Grundstruktur in die Thematik zu bekommen, sind zwei Begriffspaare zu klären, nämlich Binnen- und Außenhandel und Verkäufer beziehungsweise Käufer. Binnenhandel bezieht sich auf Geschäfte im Inland, hier also innerhalb Deutschlands, Außenhandel dagegen umfasst die Beziehungen zwischen dem Land, in dem der Betrachter sich befindet, und anderen Ländern. In beiden Fällen kann der Betrachter die Rolle des Käufers einnehmen oder die des Verkäufers. Im Außenhandel werden stattdessen die Begriffe Importeur (für den Käufer) und Exporteur (für den Verkäufer) verwendet.

Ein großes Risiko für den Exporteur besteht darin, dass der Kunde zu spät zahlt, auch wenn sich das Problem durch entsprechende Zahlungsmodalitäten abfedern lässt. Die verspätete Zahlung bedeutet somit für den Exporteur ein Überbrückungsrisiko oder ein Finanzierungsrisiko.

Für den Importeur besteht zum Beispiel das Risiko, dass die Ware schlecht oder mangelhaft ist. Er hat somit ein Warenrisiko oder ein Mängelrisiko.

Es kann aber auch die Situation eintreten, dass der Exporteur sich einen neuen Markt erschließen möchte. In diesem Fall hat er das komplette Markterschließungsrisiko.

Im Zusammenhang mit der Bezahlung kann ein weiteres Problem auftreten, wenn die Geschäfte nicht innerhalb der Eurozone abgewickelt werden. Hier besteht gegebenenfalls ein Währungsrisiko, wenn etwa in Euro und Dollar oder in Euro und Yen oder in Dollar und Yen fakturiert wird. Es kann nämlich durchaus sein, dass der Exporteur in seiner Währung nachher deutlich weniger bekommt, weil zum Beispiel in drei Monaten der Kurs dann ein anderer ist als zuvor. Für den Importeur kann es dagegen bedeuten, dass er deutlich mehr bezahlen muss.

Das komplette, kostenlose Video “ Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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Jan 30 2017

Das deutsche Afrika-Jahr beginnt in Berlin

Afrika erlebt derzeit eine Revolution – und braucht hierzu Deutschlands Hilfe.

Das deutsche Afrika-Jahr beginnt in Berlin

Centurion Law Group

Jedoch benötigt Afrika keine deutschen Streitkräfte oder europäische Friedenstruppen. Es bedarf deutscher Unternehmen, Investitionen und Wissenstransfer – denn die gegenwärtige afrikanische Revolution ist keineswegs militärischer Art, sondern ein Engagement in Richtung mehr Bildung und besserer Governance, hin zum Aufbau stärkerer, diversifizierter Volkswirtschaften und einer gebildeten, prosperierenden Mittelschicht. Zur Unterstützung dieser afrikanischen Revolution bedarf es deutscher Unternehmen. Selbst rohstoffreiche afrikanische Länder, die in den letzten Jahrzehnten große Erfolge bei der Entdeckung von Öl und Gas, Gold, Diamanten, Eisenerz und anderer Mineralien verzeichnen konnten, streben nach einer Loslösung vom „Ressourcenfluch“, der viele dieser Rohstoffproduzenten bedroht.

Afrikas Mittelschicht gehört zu den weltweit am stärksten wachsenden und entwickelt sich weiterhin explosionsartig. Diese wachsende Mittelschicht bietet einzigartige Chancen in Wirtschaftssektoren wie etwa Stromerzeugung, Einzelhandel, Immobilien, Technologie, Kommunikation, Tourismus und Landwirtschaft. Laut einem Bericht des McKinsey Global Institutes dürften die Konsumausgaben in Afrika bis 2020 auf 1,4 Billionen US-Dollar steigen. Die Investitionssummen, die zum Vorantreiben dieser Branchen notwendig sind, nehmen bemerkenswerte Dimensionen an: Zum Beispiel haben ca. 600 Millionen Menschen in Afrika keinen Zugang zu Elektrizität, und es wird geschätzt, dass der afrikanische Stromerzeugungssektor 2030 ca. 30 Milliarden Dollar p.a. benötigt.

Deutschland und Afrika verbindet vieles, sowohl auf staatlicher und kommerzieller, als auch auf zwischenmenschlicher Ebene. So reisen beispielsweise viele afrikanische Bürger im Zuge ihrer Bildungs- oder Geschäftstätigkeiten nach Deutschland, und bringen dann ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auf unserem geliebten Kontinent konstruktiv ein, um von den mannigfaltigen und aufregenden Möglichkeiten hierzulande zu profitieren. Doch wenn auch bereits sehr viel Fortschritt erreicht wurde, so gibt es noch immer viel zu tun:

Afrika benötigt für kritische Investitionen in den respektiven Kernindustrien mehr Engagement deutscher Unternehmen, welche als Exportweltmeister in vielen Sektoren oft sowohl Kompetenz- als auch Marktführer sind, wie etwa in den Bereichen Maschinenbau, Technologie oder erneuerbare Energien. Auch in anderen Bereichen wie etwa der Land- oder Finanzwirtschaft, sowie in der Tourismusbranche kann Afrika viele Investmentchancen aufweisen, die für deutsche Firmen äußerst attraktiv sein dürften.

Viele afrikanische Länder haben sogenannte One-Stop-Shops eingerichtet, um Geschäftstätigkeiten zu erleichtern, und eine gute Governance gehört inzwischen zum Standardrepertoire der Erwartungshalten junger Afrikaner. Viele afrikanische Regierungen haben es sich zudem zur Aufgabe gemacht, internationale Transparenzinitiativen zu respektieren, und begrüßen somit die Unterstützung deutscher Unternehmen und Regierungseinrichtungen. Afrikas Infrastruktur hat sich drastisch verbessert, was das Geschäftsgebaren auf dem Kontinent erheblich erleichtert, aber es muss noch viel mehr getan werden, was eine Chance für Unternehmen darstellt, die in der Infrastrukturbranche tätig sind. Afrika ist mehr einladend als je zuvor, um sowohl große, multinationale Konzerne, als auch KMUs auf unserem Kontinent willkommen zu heißen. Was Afrika nun benötigt, sind Akteure und Unternehmen mit dem Interesse an Investitionen in unsere Gesundheitsversorgung, Bildung, Fertigung und Ausbeutung neuer Bodenschätze.

Der kürzlich angekündigte „Marshall-Plan für Afrika“ der deutschen Bundesregierung durch Entwicklungsminister Müller ist ein Appell an private Investoren, weitere Investitionsprogramme auf dem afrikanischen Kontinent einzuleiten. Die Initiative der Bundesregierung hinsichtlich der verstärkten Kooperation mit denjenigen afrikanischen Ländern, die Korruption bekämpfen, faire Steuersysteme entwickeln, in Bildung investieren und die Gleichstellung der Geschlechter fördern, ist berechtigt und richtig. Auf einem Kontinent, in dem über 40 Prozent der Bevölkerung noch in Armut lebt, sind robuste Wachstumsraten entscheidend, um nachhaltige Entwicklungsziele zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt des „Marshall-Plans für Afrika“ ist die verstärkte Integration Afrikas mit der deutschen Wirtschaft durch verstärkte Beteiligung am internationalen Handel. Die deutsche Bundesregierung und deutsche Unternehmen erkennen das enorme Potenzial der schnell wachsenden und dynamischen Volkswirtschaften Afrikas und sind sich einig, dass die Förderung von Partnerschaften für die nachhaltige Entwicklung und die gegenseitigen Handels- und Investitionsbeziehungen von zentraler Bedeutung sind. Afrika bietet für deutsche Investoren und Unternehmen einzigartige Chancen – und ein verstärktes Engagement würde zudem Arbeitsplätze auf dem afrikanischen Kontinent schaffen und das Zusammenleben von Deutschen und Afrikanern nachhaltig fördern.

Ich freue mich sehr über die Teilnahme der Centurion Law Group am Germany-Africa Business Forum am 23. März 2017 in Berlin (siehe weitere Informationen unter www.germanyafrica.com). Neben Charles M. Huber, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung, Okechukwu E. Enelamah, Minister für Industrie, Handel und Investitionen Nigerias, sowie anderen politischen Würdenträgern, afrikanischen und deutschen Unternehmern, präsentiert sich die Centurion Law Group als eine afrikanische Wirtschaftskanzlei, die deutschen Unternehmen für ihr afrikanisches Engagement zur Verfügung steht und die Bedeutung einer stärkeren deutschen Präsenz in Afrika unterstreicht. Dieses Forum kommt für Afrika und Deutschland zu einer entscheidenden Zeit: Angesichts einer sich schnell wandelnden Weltwirtschaft wird diese Initiative deutschen und afrikanischen Unternehmen und Regierungsvertretern ermöglichen, Wege der Zusammenarbeit zu finden, um neue Chancen und Herausforderungen zu bewältigen. Die Veranstaltung bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, sich über mögliche Wege zur Stärkung der deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen auszutauschen. Afrikas Rohstoffe und wirtschaftliche Chancen sorgen für eine zunehmende globale Bedeutung afrikanischer Volkswirtschaften in den kommenden Jahrzehnten. Jetzt ist es an der Zeit für deutsche Akteure, ihre Aktivitäten auf dem Kontinent auszuweiten, um langfristige Interessen zu schützen und zu fördern.

NJ Ayuk ist CEO und Managing Partner der Centurion Law Group, einer panafrikanischen Wirtschaftskanzlei mit Hauptsitz in Johannesburg, Südafrika. Herr Ayuk unterstützt seine Kunden bei der Strukturierung, Verhandlung und Umsetzung diverser Projekte in Afrika mit seiner umfangreichen Erfahrung in der Beratung von internationalen und lokalen Unternehmen, sowie afrikanischer Regierungen. Herr Ayuk absolvierte sein Jurastudium auf der University of Maryland College Park und verfügt über einen Juris Doktor vom William Mitchell College of Law in den Vereinigten Staaten. Zudem absolvierte er einen MBA auf dem New York Institute of Technology. Herr Ayuk wurde vom Forbes Magazine in den Top 10 der zehn einflussreichsten Personen Afrikas im Jahr 2015 genannt und ist ein Global Sharper des World Economic Forums.

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Nov 30 2016

Ex- und Importformulare sicher und schnell ausfüllen

Frisch aufgelegt: IHK-Standardwerk „Praktische Arbeitshilfe Export/Import“ mit Ausfüll-Software

Ex- und Importformulare sicher und schnell ausfüllen

Die „Praktische Arbeitshilfe Export/Import 2016“ bringt aktuelles Know-how aus der IHK-Zollpraxis in Unternehmen und Betriebe. Lieferantenerklärungen, Carnets, Ursprungszeugnisse, Überwachungsdokumente: Der Klassiker der Export-/Import-Literatur beschreibt ausführlich die Abläufe rund um die wichtigsten Ex- und Importformulare. Zur schnellen und korrekten Bearbeitung von Formularen und Vordrucken stellt die „Praktische Arbeitshilfe“ gut verknüpfte Ausfüllinformationen, die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen und eine Ausfüll-Software zur Verfügung. Jedes wichtige Formular wird in einem eigenen Kapitel vorgestellt.

Neu ist das Kapitel „Der Unionszollkodex – das neue Zollrecht der EU“ sowie Informationen zu Änderungen bei der Lieferantenerklärung, im Exportkontrollrecht und im Fachgebiet Warenursprung und Präferenzen. Auch alle anderen Kapitel des Standardwerks wurden überarbeitet und an neue, aktuelle Rechtsgrundlagen angepasst. Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint die Praktische Arbeitshilfe in neuer Optik. Die neue Innengestaltung führt die Anwender:innen schneller und gezielter zu den gesuchten Informationen.

– Informieren, ausfüllen, drucken –
Fester Bestandteil des Standardwerks ist eine Ausfüll-Software zum Bearbeiten, Speichern und Ausdrucken der vorgestellten Formulare. Die Software bietet Erklärtexte zu zentralen Formularfeldern, ist mit Windows 10 kompatibel und aktualisiert sich durch automatisierte Updates.

Darüber hinaus informiert die Praktische Arbeitshilfe Export/Import 2016 über Basis-Zollwissen, Rechtsfragen, Arbeitsabläufe sowie die Kommunikation mit Zollbehörden.

Die Autor:innen sind Fachleute für Außenwirtschaft und Zoll der ERFA-Gruppe Außenhandelspraxis der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern. Sie beraten täglich Unternehmen zu Abläufen und Fragen des Außenwirtschaft- und Zollrechts.

IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V. (Hg.)
– Praktische Arbeitshilfe Export/Import 2016 –
Basisinformationen und Hinweise zu Formularen inkl. Formular-Ausfüll-Software
W. Bertelsmann Verlag
18. Auflage, 248 Seiten, 35,90 Euro

Bestell-Nr. 6001164i
ISBN 978-3-7639-5739-2

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Feb 29 2016

Go East – Deutschland auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn

Go East - Deutschland auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn

Die 58. Internationale Maschinenbaumesse (MSV) findet vom 3. bis 10. Oktober in Brünn statt. Die Bundesländer Bayern und Hessen fördern mit ihren Gemeinschaftsbeteiligungen kleine und mittelständische Maschinenbauunternehmen bei ihrem Markteintritt in Tschechien. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind mit einem gemeinsamen mitteldeutschen Stand vertreten. Die MSV bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich in Tschechien zu präsentieren und neue Kontakte zu Geschäftspartnern in der gesamten MOE-Region anzubahnen. Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

Investitionen in Tschechien steigen
2015 war laut Berichten von Germany Trade & Invest (GTAI) für den tschechischen Maschinenbau ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr: Das Marktvolumen stieg um fast 13 Prozent. Die Zulieferindustrie spürt das positive Investitionsklima. Die Firmen Continental und Bosch verzeichneten ein deutliches Umsatzplus. Die Autobauer investieren kräftig in den Ausbau ihrer Kapazitäten. koda plant in den kommenden drei Jahren Investitionen von rund 260 Mio. Euro. Zentraler Abnehmer für Ausrüstungsgüter bleibt der tschechische Maschinenbau selbst. Zudem steigert der Staat durch den Straßen- und Schienennetzausbau den Bedarf an Bau- und Baustoffmaschinen.

Außenhandel mit Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteilen
Den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge betrug Deutschlands Außenhandel mit Tschechien 2015 über 75,8 Mrd. Euro. Der Handel mit Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteilen summierte sich auf über 24,6 Mrd. Euro. Dabei lag die deutsche Ausfuhr von Maschinen knapp 21 Prozent höher als die Einfuhr aus Tschechien. Bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen war die Einfuhr aus Tschechien hingegen fast doppelt so hoch wie die deutsche Ausfuhr.

Die Bundesländer Bayern, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die mit Gemeinschaftsbeteiligungen an der MSV 2016 teilnehmen, repräsentierten fast 40 Prozent des gesamten deutschen Außenhandels mit Tschechien.

Bayern hatte von allen Bundesländern das größte Außenhandelsvolumen mit dem Nachbarland. Das Volumen belief sich auf über 17 Mrd. Euro, allein 28 Prozent entfielen davon auf Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteile.

Die Außenhandelsvolumina Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens mit Tschechien beliefen sich zusammen auf knapp 8,5 Mrd. Euro – Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteile machten davon rund 43 Prozent aus. Allein Sachsen führte 2015 tschechische Kraftwagen und Kraftwagenteile in Höhe von über 3 Mrd. Euro ein. Auch 2015 war Tschechien nach China der zweitwichtigste Handelspartner des Bundeslandes. Beim Import in den Freistaat stand der östliche Nachbar sogar auf Platz 1, erklärte Lars Fiedler, Geschäftsführer für Standortpolitik und Kommunikation von der IHK Dresden in einem MDR Info-Beitrag, und ergänzte: „Mehr als die Hälfte der Importsumme entfällt auf den Fahrzeugbau“.

Hessens Außenhandel mit Tschechien betrug gut 4,1 Mrd. Euro. Der Anteil des Außenhandels mit Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteilen lag bei über 33 Prozent. Das Einfuhrvolumen aus Tschechien war dabei mehr als viermal höher als das hessische Ausfuhrvolumen.

Tschechien und die deutschen Autobauer
Die deutsche Automobilindustrie ist mit Tschechien stark vernetzt: Es gibt kaum einen deutschen Autobauer, der nicht Teile und Komponenten aus Tschechien bezieht. Viele „Original Equipment Manufacturer“ haben Produktionsstätten in Tschechien. Beispielsweise stellt die Firma Brose in ihrem Werk bei Ostrava Hightech-Autositze für fast alle deutschen Premium-Marken her.

Starke MSV 2016 erwartet
Für 2016 wird eine starke Auflage der MSV Brünn erwartet. Zeitgleich finden einige Spezialmessen statt: ITM (Metallbearbeitung), Fond-Ex (Gießereifachmesse), Welding (Schweißtechnik), ProFintech (Oberflächentechnik) und Plastex (Kunststoffe, Kautschuk und Verbundwerkstoffe). Deutsche Firmen stellen traditionell die größte Gruppe der ausländischen Aussteller auf der MSV dar. 2015 präsentierten sich in Brünn über 270 Firmen aus Deutschland.

Ausführliche Informationen zur Maschinenbau- und der Kraftahrzeug-Branche in Tschechien:
+ www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/Branchen/Branche-kompakt/branche-kompakt-maschinen-und-anlagenbau,t=branche-kompakt–maschinenbau-und-anlagenbau–tschechische-republik-2015,did=1289658.html
+ www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=tschechische-automobilindustrie-bleibt-auf-ueberholspur,did=1318764.html

Weitere Informationen zu den Messen: www.bvv.cz/de/msv

Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) ist mit mehr als 620 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Sie unterstützt den Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und tschechischen Firmen und setzt sich bei Politik und Verwaltung für unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen in Tschechien ein. Die DTIHK gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland; Dachorganisation ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin. Ihre 100%ige Tochtergesellschaft AHK Services s.r.o. berät und unterstützt in allen Fragen rund um die Markterschließung. Die globale Servicemarke DEinternational steht dabei als Garant für Qualität und professionelle Leistung im AHK-Verbund.

Kontakt
Deutsch-Tschechische Industrie und Handelskammer
Barbara Vávra
Václavské náměstí 40
CZ-110 00 Praha 1
+420 221 490 332
vavra@dtihk.cz
http://tschechien.ahk.de/

Jan 19 2016

MHP erwirbt Mehrheit der Advanced Information Systems AG

MHP erwirbt Mehrheit der Advanced Information Systems AG

(Neustadt) Die MHP Solution Group hat zum 1.1.2016 die Mehrheit an der aisys Advanced Information Systems AG erworben. Die Lösungen von aisys für das Warehousemanagement ergänzen die Versand- und Außenhandelslösungen von MHP ideal.

xStorage3 von Advanced Information Systems AG (Würzburg) deckt den gesamten Bereich der Lagerverwaltung ab – vom Wareneingang, der Retoure über die Kommissionierung, Verpackung und Qualitätsprüfung bis hin zum innerbetrieblichen Transport und der Inventur. Die Lösung ist seit 15 Jahren bei über 100 Unternehmen in den verschiedensten Branchen erfolgreich im Einsatz. „Zusammen mit unseren Versand- und Außenhandelslösungen bieten wir jetzt unseren Kunden eine durchgängige Optimierung all ihrer Prozesse an, die mit dem Warenfluss zusammenhängen.“ so Marc Fürstner, Geschäftsführer von MHP. Die Lösungen von aisys und von MHP sind z.B. am Packplatz integriert, so dass die Versandlabel automatisch erstellt werden. Ebenso lassen sich Verzollung und Tracking integrieren. Die mehrfache Datenerfassung in unterschiedlichen Systemen entfällt. Zusätzlich wird Zeit gespart und Fehlerquellen entfallen.

Mit der Mehrheitsbeteiligung bei aisys setzt die MHP Solution Group ihre Entwicklung zum Anbieter umfassender Logistiklösungen fort.

Die MHP Solution Group ist einer der führenden Lösungsanbieter für die Bereiche Versandlogistik, mobile Lagerlösungen und Außenwirtschaft. Weltweit setzen Anfang 2016 etwa 2.500 Unternehmen diese Lösungen ein. Jährlich werden aktuell ca. 150 Mio. Packstücke versendet und ca. 600.000 ATLAS Transaktionen mit MHP-Lösungen ausgeführt. Das Leistungsspektrum deckt die gesamte Bedarfskette von der Beratung, Lieferung und Umsetzung von Soft- und Hardwarelösungen ab. MHP bietet umfassenden Support (bis 24/7), dauerhafte Beratungsleistungen und die stetige Versorgung mit Verbrauchsmaterialien (z.B. mit Etiketten und Formularen). Die Produkte sind je nach Anforderung und Möglichkeit sowohl als Ein- oder Mehrplatzinstallation im Netzwerk des Kunden, wie auch als Cloud-Computing Lösung (SaaS/ASP) einsetzbar.

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Nov 25 2015

Unternehmen aus Sachsen-Anhalt sind Fit für den Export

Unternehmen aus Sachsen-Anhalt sind Fit für den Export

(Mynewsdesk) Der Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015 am 30. November bietet eine aktuelle Informations- und Interaktionsplattform für Außenwirtschaftsakteure und Unternehmen des Landes. Im Zentrum stehen in diesem Jahr die Chancen und Herausforderungen der Außenwirtschaft im digitalen Zeitalter.

Außenhandel belebt das Geschäft mittelständischer Unternehmen im Land

Magdeburg / Halle. „Um uns von den großen Mitbewerbern abzuheben, setzen wir seit 14 Jahren auch auf den Biomarkt und seit 2008 auf Fair-Trade“, sagt Yvonne Böhm, Geschäftsführerin der Wikana Keks- und Nahrungsmittel GmbH. Die Kekse und Gebäcke für den ernährungsbewussten Kunden finden zunehmend Interesse. Derzeit umfasst das Sortiment 48 Artikel und alljährlich kommen zwei bis drei neue Produktinnovationen hinzu. „Wir generieren derzeit etwa die Hälfte unseres jährlichen Umsatzes von 16 Millionen Euro durch den Verkauf von Bio- und Fair-Trade-Produkten“, so die Wikana-Geschäftsführerin.

Die Wikana Keks- und Nahrungsmittel GmbH ist ein Traditionsunternehmen aus der Lutherstadt Wittenberg, das seit 1906 besteht und die Zeiten der DDR-Mangelwirtschaft überstanden hat. Heute ist Wikana ein mittelständisches Unternehmen auf Wachstumskurs. Wikana produziert die bekannten Keks-Klassiker Othello und Hansa, die runden Butterkekse, sowie die Kekstorte „Kalter Hund“ und als Spezialität das „Original Wittenberger Lutherbrodt“.

In den ostdeutschen Bundesländern ist Wikana eine bekannte Marke. Um weiter zu wachsen, setzt das Unternehmen auf internationale Messen wie die ANUGA in Köln und die Biofach in Nürnberg. Bei den Messeauftritten wird Wikana durch das Land Sachsen-Anhalt mit Mitteln aus den EFRE-Strukturfonds unterstützt. „Die Unterstützung der Messeauftritte hilft uns, neue Geschäftskontakte anzubahnen“, so Yvonne Böhm. Aber auch im weltweiten Geschäft hat sich das Unternehmen bereits ein Standbein aufgebaut. Im September berichtete das Unternehmen von seinen Praxiserfahrungen im internationalen Export im „Praxis-Workshop Außenwirtschaft“. Die Veranstaltungsreihe dient dem Erfahrungsaustausch von kleinen und mittleren Firmen in Sachsen-Anhalt bei der Erschließung internationaler Märkte; sie wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes initiiert. Aktuell werden Wikana-Kekse in 16 Länder der europäischen Union exportiert. Die meisten Freunde des leckeren Gebäcks aus Sachsen-Anhalt gibt es in Frankreich, gefolgt von Dänemark, der Schweiz und Spanien.

Nicht nur die „Global Player“ unter den internationalen Großunternehmen haben also Chancen auf dem Weltmarkt. Dank moderner IT-Infrastruktur, regionaler Unternehmens-Cluster und der Nutzung von Förderprogrammen haben auch klein- und mittelständische Unternehmen aus Sachsen-Anhalt eine realistische Chance, durch Exporte zu wachsen und neue Arbeitsplätze im Land zu schaffen.

Derzeit wird bereits jeder vierte Euro im Export von Waren und Dienstleistungen verdient. Die Exporte von Unternehmen aus Sachsen-Anhalts erreichten im Jahr 

2014 ein Volumen von rund 15 Milliarden Euro. Ungeachtet dessen erwirtschaften die meisten Firmen hierzulande ihren Umsatz hauptsächlich durch Verkäufe innerhalb Deutschlands, so ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) aus dem Jahre 2013.

Von den Exportgütern geht die Mehrzahl der Produkte in Länder der Europäischen Union. Ihr globales Potenzial haben die meisten klein- und mittelständischen Unternehmen Sachsen-Anhalts bislang noch nicht ausgeschöpft. Für die Erschließung internationaler Märkte bieten staatliche Fördermaßnahmen zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten. Dennoch gilt es, die Herausforderungen, die der Schritt ins Ausland mit sich bringt, genau zu fokussieren.

Nicht nur in der Nahrungsmittelindustrie, auch in anderen Industriezweigen schreiben Unternehmen aus Sachsen-Anhalt Erfolgsgeschichten im Export. Beispielsweise die Lipocalyx GmbH aus Halle, die auf dem Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015 am 30. November einen Einblick in den Praxisalltag ihrer Exportgeschäfte geben wird. Lipocalyx ist ein Start-up-Unternehmen, gegründet im Jahr 2011 von einem Team der Novosom AG, Halle. Die Forscher haben Nanopartikel für den DNA-Transfer entwickelt und zur Marktreife gebracht. Mit den so genannten Viromeren® können DNA-Wirkstoffe wie mit einem molekularen Taxi bis an den Wirkungsort gebracht werden. Anwender der halleschen Forschungsreagenzien sind derzeit Forschungslabors an Universitäten und Pharma-Unternehmen in Europa, Großbritannien, den USA und China. „Unser Außenhandel hat derzeit einen Anteil von etwa 50 Prozent am Gesamtumsatz des Unternehmens“, so Lipocalyx-Geschäftsführer Dr. Steffen Panzner. „In Europa, Nordamerika und Asien erwarten wir auch künftig das stärkste Wachstum.“

Die Anbahnung von Exporten in Länder außerhalb der EU-Union erfordert von klein- und mittelständischen Unternehmen einen hohen Zeit- und Arbeitsaufwand. Für den Keksfabrikanten Wikana sind solche Geschäfte daher noch die Ausnahme. Bei Lipocalyx-Exporterzeugnissen im Bereich von 400 Euro pro Stück macht sich der erhöhte Aufwand bei der Prüfung von Steuernummern, den Verbleibsnachweisen und den Zollformalitäten stark bemerkbar. „Wir können nachvollziehen, dass mit diesen Prüfungen Missbrauch unterbunden werden soll und sind gern bereit zur Kooperation, allerdings muss hier die Beweislast umgedreht werden“, so Lipocalyx-Geschäftsführer Dr. Panzner.

Unterstützungen des Landes bei Messe-Präsentationen und internationalen Delegationsreisen können Unternehmen aus Sachsen-Anhalt helfen, Kontakte mit Kooperationspartnern im Ausland zu knüpfen. „Die Landes-Unterstützung auf spezifischen internationalen Messepräsentationen ist für uns sehr hilfreich“, sagt auch Dr. Panzner. So unterschiedlich die Arbeitsfelder beider Unternehmen aus Sachsen-Anhalt auch sind: Als entscheidend für die Zukunft bewerten ihre Geschäftsführer den Ausbau der IT-Infrastruktur. Moderner Online-Handel beschleunigt alle Arbeitswege wie Akquise, Logistik, Rechnungstellung sowie die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern.

Sprachliche und interkulturelle Probleme im Exportgeschäft lösen die Unternehmen, indem sie durch Einstellung fremdsprachlicher Mitarbeiter ihre Kompetenzen steigern. „Uns hat die Einstellung eines jungen Mitarbeiters mit sehr guten Französisch- Kenntnissen ganz wesentlich beim Ausbau des Exportgeschäftes geholfen“, sagt die Wikana-Geschäftsführerin Böhm.

Viele exportorientierte Unternehmen, insbesondere in den Branchen Maschinenbau und Chemie, halten Kontakte zu Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen. Für die Gewinnung hochqualifizierter Arbeitskräfte und die Entwicklung innovativer Produkte ist eine Vernetzung für Unternehmen zunehmend überlebenswichtig.

Der Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015 findet am 30. November in Halle/Saale statt und ist Plattform für alle Akteure der Außenwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Zahlreiche Unternehmen werden daher aus erster Hand von ihren praktischen Erfahrungen im Export berichten und Einblicke in Chancen, Besonderheiten aber auch Risiken bieten.

Bildunterschrift: Mit Othello-Keksen und anderen neuen Produkten stärkte das sachsen-anhaltische Unternehmen Wikana die Marktposition und den Export. (Foto: Wikana GmbH)

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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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