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Okt 24 2017

Öko auf ganzer Schiene

„Grüner Bahnhof“ Lutherstadt Wittenberg

Öko auf ganzer Schiene

Der „Grüne Bahnhof“ ist grundsätzlich auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung ausgerichtet. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Bahnfahren ist umweltfreundlich. Das belegen zahlreiche Studien und Vergleiche zwischen unterschiedlichen motorisierten Fortbewegungsarten. Im direkten Vergleich zwischen Flugzeug, Bus, Auto oder Bahn schneidet letztere bei der CO2-Emmission am besten ab. Aber nur, wenn der Reisende auch die Ökostrom-Variante mit bucht. Etwas anders sieht es eine Untersuchung aus den USA, die neben den reinen Umweltbelastungen der einzelnen Fahrt auch den energetischen Aufwand für die Herstellung der Züge, Bahnstrecken und Bahnhöfe berücksichtigt. Offensichtlich hat sich die Deutsche Bahn AG auch mit dieser Betrachtungsweise auseinandergesetzt. Denn seit dem Frühsommer 2014 gibt es den ersten CO2-neutralen Bahnhof im nordrhein-westfälischen Kerpen-Horrem. Passend zum Reformationsjubiläum 2017 wurde im Dezember 2016 dann der klimafreundlichste Bahnhof Deutschlands in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet.

CO2-neutraler Bahnhof
Dahinter steckt das Baukonzept „Grüner Bahnhof“. Es sieht zum einen vor, Bahnhöfe klimaneutral zu betreiben, zum anderen steht der Komfort für die Reisenden und Besucher des Bahnhofs im Fokus. So ist der „Grüne Bahnhof“ grundsätzlich auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung ausgerichtet. Hierfür werden unterschiedliche Bauteile zusätzlich genutzt. Das begrünte Flachdach wirkt der Flächenentsiegelung entgegen, verbessert das Mikroklima und verzögert den Ablauf des Regenwassers. Gleichzeitig wird das überschüssige Regenwasser gesammelt und anschließend im Gebäude für die Wasserversorgung der Toiletten wiederverwendet. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach versorgt das Gebäude CO2-frei mit Strom. Mit Hilfe von Erdwärme übernimmt eine Geothermie-Anlage die Beheizung und Kühlung des „Grünen Bahnhofs“. Effiziente LED-Leuchten und ein hoher Tageslichtanteil sorgen für lichtdurchflutete Räume. Ein zentraler, offener Wartebereich mit WLAN-Hotspot in der Empfangshalle ermöglicht den Reisenden einen angenehmen Aufenthalt. Dafür sorgen auch bequeme Sitzmöbel mit Lademöglichkeiten für Elektrogeräte wie zum Beispiel Mobiltelefone.

Modular denken, digital planen, regional anpassen
Das DB-eigene Architekturbüro I.SBO der DB Station&Service AG unter der Leitung von Heiner Hühnerbein hat das Baukonzept des „Grünen Bahnhofs“ entwickelt. Mit dem Konzept kann man flexibel auf die Anforderungen von mittelgroßen bis großen Empfangsgebäuden eingehen. Ähnlich der modularen Konzepte industrieller Vorfertigung basiert die Grundstruktur des „Grünen Bahnhofs“ auf einem Raster von 5 x 5 Metern, das je nach regionalem Bedarf erweitert werden kann. Die Farbgebung und die Materialauswahl der Fassade wurden in Lutherstadt Wittenberg und Kerpen-Horrem für den jeweiligen Standort modifiziert. Materialien und Baustoffe stammen überwiegend aus der Region – im Sinne kurzer, energiesparender Wege und Stärkung des Handwerks vor Ort.

Zudem planten die Verantwortlichen das neue Empfangsgebäude in Lutherstadt Wittenberg mit „Building Information Modelling“ (BIM). Dabei entsteht ein dreidimensionales Modell des zukünftigen Gebäudes mit allen relevanten Daten und Informationen. BIM findet über die Planungsphase hinaus auch während des Bauablaufes bis hin zum Betrieb des Bahnhofes Anwendung.

Klassische Bauweise
Konstruktiv handelt es sich beim neuen Bahnhof Lutherstadt Wittenberg um eine Stahlbeton- und Stahlkonstruktion. Auf einer Bruttogrundfläche von 658 m2 bietet der neue Hallen- und Wartebereich 24 Sitzplätze mit Stromanschluss. Die Fassaden des neuen Bahnhofgebäudes bestehen zu 57 Prozent aus verglasten Flächen, die übrigen 43 Prozent aus Klinkermauerwerk. Auf dem Flachdach wurden insgesamt 230 m2 extensiv begrünt, auf weiteren 120 m2 installierte man eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 20.500 kWh pro Jahr. Mittels Geothermie lässt sich das Bahnhofsgebäude wahlweise wärmen oder kühlen. Die kalkulierte Leistung liegt für das Heizen bei 35 kW und für die Kühlung bei 18 kW. Über die Photovoltaikanlage und die Geothermieanlage wird der errechnete Jahresendenergiebedarf des „Grünen Bahnhofs“ abgedeckt. Darin enthalten sind die Energie für Heizen, Kühlen, Lüften, Warmwasserbereitung und Beleuchtung. Berücksichtigt wurde der reine Betrieb der Bahnhofsfunktionen ohne den Energiebedarf der Mieter.

Gut gegründet
Für die Gründung und den Stahlbetonanteil der Tragkonstruktion lieferte die Fenger-Beton und Kies GmbH & Co. KG aus dem Werk Pratau nahe der Lutherstadt Wittenberg rund 600 m3 Transportbeton. Zur Herstellung des Betons kam ein CEM II/B-S 42,5 N der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz. Für diesen Zement liegen entsprechende Umweltproduktdeklarationen (EPD) zur Herstellung von Betonen der Festigkeitsklassen C25/30 und C30/37 vor. Die Lieferung des Transportbetons erfolgte in enger Abstimmung mit dem Generalunternehmer gemäß Bauablauf. Zur Sicherstellung der Qualität erfolgten regelmäßige werkseitige Kontrollen.

Investition in die Zukunft
Für den Neubau des Bahnhofsgebäudes, die Modernisierung der Bahnhofsanlagen sowie die Neugestaltung des Umfelds haben die DB, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt knapp 15 Millionen Euro investiert. Der Bahnhofsneubau war auch Teil des Engagements der DB zum Reformationsjubiläum 2017. Allein zum Festgottesdienst des Kirchentages am 28. Mai auf den Elbwiesen wurden mehr als 120 zusätzliche Züge eingesetzt, um Gäste nach Wittenberg zu bringen.

Überzeugendes Konzept
Entsprechend freudig zeigten sich denn auch die führenden Spitzen des Landes und der Stadt anlässlich der Einweihung des neuen Bahnhofes am 9. Dezember 2016. So erklärte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff: „Sachsen-Anhalt ist stolz, einen der ersten CO2-freien Bahnhöfe zu haben. Der Grüne Bahnhof steht unserem Land, das führend bei der Umsetzung der Energiewende ist, gut zu Gesicht. Unseren Gästen präsentieren wir uns damit ganz im Sinne der Reformation: zeitgemäß und innovativ.“ Auch Oberbürgermeister Torsten Zugehör äußerste sich überzeugt: „Rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum bekommt Lutherstadt Wittenberg einen hochmodernen und sehr repräsentativen Bahnhof. 3.650 tägliche Pendler und die Besucher unserer Stadt nutzen künftig die moderne und besonders umweltfreundliche Station mit optimaler Verknüpfung aller Verkehrsträger.“

Klare Ziele
Das Baukonzept „Grüner Bahnhof“ ist ein Baustein zur Erreichung der Klima- und Lärmschutz-Ziele, die sich die DB bis zum Jahr 2020 gesetzt hat. So sollen 30 Prozent spezifischer CO-Emissionen gegenüber 2006 reduziert, 45 Prozent Erneuerbare Energien im DB-Bahnstrommix eingespeist und der Schienenverkehrslärm gegenüber 2000 halbiert werden.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

Kontakt
OPTERRA GmbH
Anke Wunder
Goerdelerring 9
04109 Leipzig
+49 341 39378531
+49 341 39378590
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Sep 12 2017

Reaktivierung des Schienen-Personen-Nahverkehrs (SPNV) zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus

Größtes Projekt in der Historie von LINDSCHULTE Ingenieure Architekten

Reaktivierung des Schienen-Personen-Nahverkehrs (SPNV) zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus

(NL/9897731049) Die Bahnstrecke zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus, ein 28,23 Kilometer langer eingleisiger Teilabschnitt der Strecke 9203 Bad Bentheim Coevorden, soll bis Ende 2018 für den Schienen-Personen-Nahverkehr reaktiviert werden. Er verbindet die Orte Bad Bentheim mit Anschluss an das Streckennetz der DB AG über die Kreisstadt Nordhorn mit der Stadt Neuenhaus.

SPNV-Konzept 2013
Die Landesregierung Niedersachsen hat sich zum Ziel gesetzt, alle Regionen des Landes bedarfsgerecht in den öffentlichen Nahverkehr einzubeziehen und an die überregional bedeutsamen Bahnknoten anzubinden. Deshalb hat sie im August 2013 die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen beauftragt, zu ermitteln, welche Schienenstrecken und Haltepunkte mit wirtschaftlicher Vernunft reaktiviert werden können. Dazu hat die LNVG ein dreistufiges Untersuchungskonzept entwickelt. In einer ersten Stufe wurden landesweit alle in Betracht kommenden Strecken bewertet. Aus insgesamt 74 Vorschlägen wurden zunächst 28 Strecken herausgefiltert und einer vertieften Prüfung unterzogen. In dieser zweiten Stufe sind 8 Strecken identifiziert worden, welche die abgestimmten Bewertungskriterien am besten erfüllen. In der dritten Stufe wurden die Strecken von externen Gutachtern nach einem standardisierten Kosten-Nutzen-Verfahren bewertet. Damit hatte das Land Niedersachsen eine objektive Grundlage für die Entscheidung, welche Strecken reaktiviert werden. Dazu gehörte auch die auf Rang 2 liegende Strecke der Bentheimer Eisenbahn (BE) von Bad Bentheim nach Neuenhaus. die Finanzierung des SPNV ausführlich erläutert: was der SPNV kostet, wie sich diese Kosten zusammensetzen und woher das Geld kommt das kleine 1×1 der SPNV-Finanzierung.

Strecken-Infrastruktur
Die zu reaktivierende Strecke wird zurzeit nur für den Güterverkehr mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h genutzt, war aber bereits für einen Personenverkehr bis maximal 60 km/h zugelassen. Für die Reaktivierung ist geplant, die vorhandene Strecken-Infrastruktur für den Personenverkehr und eine Geschwindigkeit von 80 km/h zu ertüchtigen. Angestrebt wird eine Fahrzeit zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus von ca. 30 Minuten, wobei die Züge an allen Wochentagen ganztägig im Stundentakt fahren sollen, eingebettet in einen Integralen-Takt-Fahrplan (ITF systematische Koordination in Knotenbahnhöfen zu einem netzweiten, vertakteten Angebotssystem). Begleitende Investititonen in den öffentlichen Verkehr sollen auch optimierte Anschlüsse an bestehende SPNV-Verbindungen sowie an das Bus-Netz sicherstellen.

Das Projekt im Überblick
Die gesamte Planungsmaßnahme zur Reaktivierung umfasst
– die Gleisanlagen,
– die Bahnübergänge,
– die Bahnsteige mit barrierefreien Zugängen an den Haltepunkten und in den Bahnhöfen,
– die Bahnhöfe Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus,
– die Ingenieurbauwerke (Sanierung einer Eisenbahnbrücke über den Nordhorn-Almelo-Kanal sowie etwa 150 neue bzw. zu sanierende Durchlässe),
– die landschaftspflegerischen Begleitarbeiten sowie
– die komplett neu zu errichtende Leit- und Signalisierungstechnik

Große Herausforderung an Fachkunde und Leistungsfähigkeit
Mit geschätzten ca. 15.000 Ingenieur- und Technikerstunden, welche zur Erarbeitung der genehmigungsreifen Planunterlagen innerhalb von 8 Monaten zu erbringen sind, stellt dieses Projekt allerhöchste Ansprüche an das Personalmanagement. Diese terminliche Herausforderung konnte nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Gesellschaften der LINDSCHULTE-Gruppe sowie der ZPP LauPlan als Fachplaner für die Leit- und Sicherungstechnik realisiert werden. Der Auftrag für die Reaktivierung des SPNV stellt, über alle Leistungen betrachtet, mit ca. 60.000 Ingenieur- und Technikerstunden den größten Auftrag in der Geschichte der LINDSCHULTE-Gruppe dar.

Koordination
Bei einem solch umfassenden Projekt mit sehr engen Zeitschienen für alle Beteiligten stellt alleine die Erarbeitung eines groben Rahmen-Terminplans schon eine Herausforderung dar. Im blauen Kasten unten stellen wir einen Überblick über die wesentlichen Meilensteine der bereits erfolgten sowie der noch kommenden Arbeitsschritte vor. Aufgrund der Vielzahl an Projektbeteiligten und Schnittstellen war es erforderlich, den Kommunikationsfluss so zu gestalten, dass alle wesentlichen Informationen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ansprechpartner gelangen. Das gilt sowohl im Kontakt mit den unterschiedlichen Ansprechpartnern beim Auftraggeber als auch für die LINDSCHULTE-interne Kommunikation selbst. Dafür wurde mit thinkproject ein spezielles Dokumenten- und Planmanagementsystem zur umfassenden digitalen Projektkoordination eingerichtet. Anders kann man den Anforderungen an ein solches Projekt nicht in dem Maß gerecht werden, dass eine reibungslose Projektabwicklung gesichert ist trotz bestehender Erfahrung in der Realisierung komplexer Projekte. Gleichzeitig kann die Projektleitung und Projektsteuerung, deren Funktion LINDSCHULTE ebenfalls übertragen wurde, die Abläufe in technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht besser koordinieren, steuern und überwachen. thinkproject ermöglicht
– eine einheitliche und verbindliche Plattform des Informationsaustauschs,
– die Steuerung des Dokumentenund Planmanagements,
– die zentrale Erfassung und Weitergabe projektrelevanter Informationen sowie
– eine Minimierung von Verschwendungen innerhalb der Wertschöpfungskette (Lean Management).

Bahnhöfe, Haltepunkte und Kreuzungen
Neben den zu sanierenden vorhandenen Bahnhöfen Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus werden auch drei Haltepunkte entlang der 28 Kilometer langen zu reaktivierenden Strecke neu errichtet: Quendorf, Nordhorn-Blanke und Neuenhaus-Süd.
Zusätzlich werden zwei Kreuzungsgleise im Bereich Hestrup und Nordhorn-Süd für die planmäßige Begegnung von Güterzügen mit Personenzügen auf dem eingleisigen Streckenabschnitt hergestellt. Alle Bahnsteige der drei neuen Haltepunkte sowie die neu zu errichtenden Bahnsteige an den bestehenden Bahnhöfen Bad Bentheim und Neuenhaus werden mit einer Nutzlänge von 110 Metern und einer Mindestbreite von 2,5 Metern ausgebildet. Die zukünftige Bahnsteighöhe beträgt 76 Zentimeter. Neben den geplanten Treppenzugängen erhalten die Bahnsteige auch barrierefreie und behindertengerechte Zugänge in Form von Rampen mit einer maximalen Steigung von 6 Prozent sowie bei Rampenlängen von über 6 Metern Zwischen-Podeste mit einer Länge von 1,5 Metern. Die Bahnsteige werden mit taktilen Bodenindikatoren (Auffinde-, Leit-, Sperr- und Warnfunktionen für die Barrierefreiheit) und ausreichender Beleuchtung versehen. Die weitere Ausstattung besteht aus Fahrplan- Vitrine, Müllbehälter, Streugutbehälter, Spiegel für die Abfertigung, Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) sowie einem Wetter- und Windschutz mit Sitzbänken.

Bahnhöfe Nordhorn und Neuenhaus
Der Bahnhof Nordhorn erhält einen neuen Bahnsteig in Mittellage zwischen den Gleisen 1 und 2. Der bisherige Hausbahnsteig an Gleis 1 entfällt dafür. Der Zugang zum Mittelbahnsteig erfolgt beidseitig über Rampen, für die Querung von Gleis 1 ist jeweils ein Übergang mit technischer Reisenden-Sicherung (ReSi) vorgesehen. Im Bahnhof Nordhorn werden sich die von Bad Bentheim und von Neuenhaus kommenden Personenzüge begegnen. Die Stellwerktechnik wird in einem zentralen Funktionshaus im Bahnhof Nordhorn untergebracht. Dieses wird zwei Kameras erhalten, die für die Aufnahme der Leit- und Sicherungstechnik, der ReSi, der elektrotechnischen Anlagen (einschließlich der Weichen-Heizung) und der Zug-Funkanlagen vorgesehen ist. Am Bahnhof Neuenhaus wird der vorhandene Hausbahnsteig entsprechend der neuen Höhen- und Längenanforderungen ausgebaut. Die Züge des SPNV fahren hier ausschließlich nach Gleis 1 an den Hausbahnsteig. Güterzüge können auch Gleis 2 zum Kreuzen oder Überholen nutzen.

Bahnhofs-Umfelder
Begleitend zu der eigentlichen Reaktivierung sind die Bahnhofs-Umfelder der Stationen Bad Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus zu ertüchtigen. Darüber hinaus sind im Rahmen von Einzelprojekten in Nordhorn und Neuenhaus die Empfangsgebäude zu revitalisieren insbesondere mit Blick auf zukünftige SPNV-relevante Funktionen wie Wartehallen, Reisezentren etc.

Nebenkriegsschauplätze
Eventuelle Auswirkungen auf die Umwelt Wasser, Boden, Luft, Pflanzen, Tiere, Menschen , die durch die Reaktivierung des SPNV auftreten könnten, wurden im Vorfeld sowie im Zuge des Verfahrens durch die Fachingenieure von LINDSCHULTE analysiert und in den Planungen berücksichtigt.
Umwelt- und Artenschutz
So führten wir unter anderem eine Artenschutzprüfung als Potenzialanalyse sowie eine Umweltverträglichkeits-Vorprüfung (UVP) durch. Ein Ergebnis daraus war u.a. die Erstellung und Abstimmung von 8 Durchlässen gemäß MAms (Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen).

Landschaftspflegerische Belange
Weiterhin ermittelten wir Schutzgebiete und führten eine FFH-Verträglichkeitsprüfung durch. Bautätigkeiten im FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie) Bentheimer Wald sind nur außerhalb der Brutzeit erlaubt (September bis Februar). Im gesamten Prozess zur Reaktivierung des SPNV auf der Strecke Bad Bentheim bis Neuenhaus sind mit der umweltfachlichen Beurteilung bautechnischer Maßnahmen zur Trassenoptimierung die wesentlichen Untersuchungen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes erfolgt.

Weitere zu integrierende Maßnahmen
Neben der Koordination der gesamten Leit- und Sicherungstechnik müssen Teile der Bestandsstrecke durch SGFFG-Maßnahmen (Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz) ertüchtigt werden. Dazu gehört ein kompletter Austausch von Gleisen, Schwellen und Schienen. Zeitgleich werden die Bahnübergänge neu erstellt. Alle Bahnübergänge, die in Betrieb bleiben, werden nach neuestem technischem Stand gesichert eine Erhöhung der Sicherheit ist ein wesentlicher Aspekt bei der Reaktivierung des Schienennetzes.

Mehr zum Projekt unter http://www.lindschulte.de/blog/referenzen/reaktivierung-des-schienen-personen-nahverkehrs-spnv-zwischen-bad-bentheim-und-neuenhaus/?=newsmaxPR

LINDSCHULTE Ingenieure Architekten
… ist ein unabhängig beratendes Bauplanungsunternehmen in den Bereichen
– Infrastruktur und Umwelt,
– Brückenbau und Ingenieurbau,
– Hochbau und Industriebau,
– Energy Services,
– Technische Gebäudeausrüstung

Mit über 320 Mitarbeitern an mehreren Standorten in Deutschland bietet der Ingenieurdienstleister alle Ingenieur- und Architekturleistungen mit regionaler Präsenz aus einer Hand. LINDSCHULTE projektiert, plant, entwirft, überwacht und begleitet die Ausführung. Es bietet eine Rundum-Betreuung des Bauherrn von der Bedarfsanalyse bis zur schlüsselfertigen Projektabwicklung – und einen festen Ansprechpartner für Kostensicherheit, Terminsicherheit und Planungssicherheit.
Die LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 und SCC(P) (TÜV CERT). Planungsprozesse und Bauüberwachungsfunktionen sind eingebunden in ein transparentes und klar strukturiertes Qualitätssicherungssystem.

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Jun 13 2016

Geschichten, die man nie vergisst

Bewegende Ausstellung der DB in Kooperation mit dem STERN tourt ab Juni bundesweit durch Einkaufsbahnhöfe

Geschichten, die man nie vergisst

STERN-Titelbild von 1964

Unter dem Motto „Geschichten, die man nie vergisst“ präsentiert der Berliner Hauptbahnhof vom 10. bis 20.06.2016 eine bewegende Ausstellung der Deutschen Bahn in Kooperation mit dem Magazin STERN. 30 spektakuläre STERN-Titelbilder aus den vergangenen fast 70 Jahren – von den ersten Nachkriegsjahren über den Kennedy-Mord bis hin zum düster leuchtenden Eiffelturm nach den Anschlägen im vergangenen November – touren erstmals durch insgesamt acht deutsche Einkaufsbahnhöfe. Die Darstellung ist dabei selbst Teil der Zeitreise, denn jedes Bild atmet den Geist aus dem Moment seiner Entstehung. Der Eintritt ist frei!

Seit 1948 bilden STERN-Titelbilder ab, was aktuell wichtig für die Menschen ist. Mehr als 3.000 sind mittlerweile erschienen. Wer sie durchsieht, begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Bundesrepublik. Jedes Cover ruft persönliche Erinnerungen wach. Angefangen bei der ersten Mondlandung über die Weltsensation „schwimmende Föten“ – das erste Bild eines ungeborenen Kindes in der Fruchtblase – bis hin zum Rekordkanzler Helmut Kohl. Themen, Sprache, Farben und auch die Ästhetik sind ganz der jeweiligen Zeit verhaftet und eng mit ihr verbunden. Die Bilder sind Momentaufnahmen, die dazu einladen, miteinander zu sprechen und sich über selbst Erlebtes zu diesem Zeitpunkt auszutauschen.

Die Tourdaten der Ausstellung „Geschichten, die man nie vergisst“:

Berlin Hauptbahnhof: 10.06. – 20.06.
Stuttgart Hauptbahnhof: 24.06. – 04.07.
München Hauptbahnhof: 12.08. – 23.08.
Duisburg Hauptbahnhof:24.09. – 07.10.
Düsseldorf Hauptbahnhof: 08.10. – 18.10.
Essen Hauptbahnhof:19.10. – 28.10.
Dresden Hauptbahnhof:01.11. – 10.11.
Nürnberg Hauptbahnhof:11.11. – 17.11.

An 80 deutschen Bahnhöfen mit der Marke „IHR EINKAUFSBAHNHOF“; laden über 3.000 attraktive Geschäfte an 365 Tagen im Jahr zum Flanieren, Einkaufen, Schlemmen, Sehen und Gesehen werden ein. Mit dem vielfältigen Angebot der Geschäfte ist der Bahnhof nicht nur Reisezentrum, sondern attraktiver Rundum-Versorger und die praktische Einkaufsmöglichkeit vor und nach der Reise. Im Fokus haben die Bahnhofsgeschäfte deutschlandweit die täglich 14 Millionen Reisenden und Besucher

Kontakt
DB Station & Service
Anja Herold
Koppenstr. 3
10243 Berlin
061197777101
anja.herold@db.com
https://www.einkaufsbahnhof.de/

Aug 10 2015

VTIS GmbH – Full-Service-Dienstleister im Bereich Videoüberwachung und Securitylösungen

Zeit ist heute ein wertvolles und teures Gut. VTIS schenkt seinen Kunden wertvolle Zeit indem bestellte Videokomponenten zuvor aufgebaut, getestet und vorkonfiguriert werden.

VTIS GmbH - Full-Service-Dienstleister im Bereich Videoüberwachung und Securitylösungen

Als professioneller Partner für intelligente Videoüberwachung steht die Kundenzufriedenheit an oberster Stelle Maßgeschneiderte Videoüberwachungslösungen sind zeitintensiv. Zeit die in der heutigen Welt wertvoll und kostbar ist. VTIS schenkt seinen Kunden als Full-Service-Dienstleister genau diese Zeit indem bestellte Videokomponenten zuvor durch VTIS aufgebaut, getestet und vorkonfiguriert werden.

Vor Projektbeginn erhält der Kunde eine Liste von Fragen. Darunter z.B. Fragen zum Netzwerk, IP Adressen, Stromversorgung, örtliche und räumliche Begebenheiten. Hat der Kunde diesen Fragenkatalog beantwortet werden die bestellten Videokomponenten bei VTIS komplett aufgebaut, getestet und weitestgehend vorkonfiguriert.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Eventuell defekte Geräte oder mögliche Inkompatibilitäten werden frühzeitig erkannt und können zeitnah behoben werden. Die zeitaufwendige Konfiguration vor Ort entfällt. Die Komponenten sind bereits aufeinander abgestimmt wodurch die Installation vor Ort spürbar schneller abgeschlossen ist.

Die verantwortlichen Systemtechniker von VTIS stehen dem Kunden jederzeit für Rückfragen telefonisch als auch via TeamViewer zur Verfügung.

Kunden müssen vor Ort nur noch die Hardware montieren und alles in das Netzwerk integrieren. Einstellungen wie Masking oder Motion Detektion müssen allerdings den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden und können durch die Systemtechniker nicht vorab eingestellt werden.

VTIS bietet maßgeschneiderte Videolösungen für jede Branche:
Industrie, Einzelhandel, Transportwesen (Züge, Busse, Bahnhöfe, Gleisanlagen), Logistik, Gesundheits- & Sozialwesen (Krankenhäuser, Altenheime), Öffentliche Hand (Schulen, Jugendeinrichtungen, Ämter), Kultureinrichtungen (Theater, Ausstellungen, Kinos) Haus & Eigenheim. Speziallösungen abseits der Branchenlösungen sind problemlos umsetzbar.

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Web: www.vtis.de
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VTIS plant und installiert seit über 15 Jahren individuelle Videoüberwachungslösungen für Privat und Unternehmen. Durch die TÜV-Zertifizierung können sich unsere Kunden auf Qualität in Service und Produktion verlassen. Mit Schwerpunkt auf netzwerkbasierte Lösungen blickt VTIS auf eine Vielzahl zufriedener Kunden aus Industrie, Einzelhandel sowie aus dem privaten Segment zurück.

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Jun 15 2015

Feiern im Szeneclub Traffic am Alexanderplatz

Feiern im Szeneclub Traffic am Alexanderplatz

Traffic Berlin / Nikolai Jahn

Das Traffic Berlin, einer der besten Clubs der Stadt, liegt direkt am Verkehrsknotenpunkt der Hauptstadt. Am Alexanderplatz, an dem sich 350.000 Menschen pro Tag über den Weg laufen, und rund 280.000 Reisende diesen Bahnhof zum größten Umsteigeplatz Europas machen. Im neuen Szeneclub, im Herzen von Berlin, legen die besten DJ’s der Stadt auf. Mit Mainstream-Klassikern, House- & Ibiza-Beats und rhythmischen R’n’B- & Soul-Klängen nimmt das Traffic den Puls der Großstadt mit. Von unserer rund 100m² großen Terrasse genießt man eine fantastische Aussicht auf den Alexanderplatz, den Fernsehturm und die Weltzeituhr. Mit einer 11m langen Bar und diversen Lounges & Séparées ist das Traffic ein Ort zum Spaß haben, kennenlernen und feiern. Das Traffic ist der Knotenpunkt des Berliner Nachtlebens in dem man die Zeit vergisst und der Anonymität des Alltags entflieht.

Die Gastgeber am 27.6. der Labels Starblaze und Unique Berlin begrüßen Sie ab 22 Uhr.
Als musikalischen Special Guest präsentieren wir DJ CRUZE aus Bangkok.

Als liquiden Appetizer verteilen wir Tequila Shots an unserer Promotionstation und bieten den ganzen Abend über Vodka-Longdrinks für 6€ an.

Als weiteren Bonus bekommen alle Personen bis 23 Uhr freien Eintritt über unsere Gästeliste.

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Unique Berlin
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14167 Berlin
017659867549
nikolai.jahn@gmail.com

Apr 8 2015

Osteraktion im Kulturbahnhof Halberstadt

Osteraktion im Kulturbahnhof Halberstadt

Am Gründonnerstag war im Kulturbahnhof Halberstadt Pink angesagt. Die Mieter des Kulturbahnhofs Halberstadt überraschten die Besucher des Bahnhofs mit kleinen pinken Tütchen. Gedacht war diese Osteraktion als kleine Aufmerksamkeit und Dankeschön für alle Pendler und Besucher des Kulturbahnhofs. Natürlich waren viele verwundert über diese ungewöhnliche Aktion.

„Wir wollten den Leuten einfach mal so ein kleines Lächeln auf die Gesichter zaubern“, so Katharina Fischer Geschäftsführerin der MACO Vision GmbH, welche den Kulturbahnhof vermarktet. Gefreut haben sich aber alle die beschenkt wurden.

Möglich macht dies die NOSA die den Bahnhof 2010 übernommen hat und die MACO Vision seit März 2013 mit dem Projekt beauftragt. Ziel ist es, dass Image des Bahnhofs positiv zu beeinflussen und Sympathie bei den Besuchern und Nutzern zu erzeugen. Nicht zuletzt, weil es immer wieder zu mutwilliger Zerstörung kommt. Was passt da besser, als mit noch mehr Freundlichkeit aufzutreten und Gesicht zu zeigen. Unterstützt wurde die Osteraktion weiterhin durch die Mieter und Sponsoren wie z.B. dem Landkreis Harz oder dem FSZ Halberstadt.

Im Jahr 2011 wurde der Halberstädter Bahnhof neben dem Leipziger Hauptbahnhof zum „Bahnhof des Jahres 2011“ gekürt. Kriterien waren unter anderem Kundeninformation, Sauberkeit, Einbindung in die Stadt und Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln.

Ziel der NOSA und der Stadt Halberstadt war es, den Bahnhof 2010 so zu sanieren, dass er das Stadtbild Halberstadts aufrecht erhält. Der Bahnhof wurde demnach zurecht von Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre als ein Schmuckstück für die Domstadt bezeichnet

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Unter den Weiden 11-12
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rs@maco-vision.com
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Jun 12 2014

Bahnhofsgebäude erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Gelungene Sanierung und Wiederbelebung des brachgelegenen Pirmasenser Bahnhofsgebäudes fußen auf Engagement und Initiative aus vielen Bereichen des städtischen Lebens

Bahnhofsgebäude erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Blick auf den HBf Pirmasens mit Bahnhofsgebäude (Juni 2014)

Pirmasens, Juni 2014. Vom Sorgenkind zum wahren Vorzeigeobjekt: Die heutige feierliche Eröffnung einer Sportsbar in dem 1954 erbauten und seit Einstellung des Schalterbetriebs im Jahr 1972 dem langsamen Verfall preisgegebenen Bahnhofsgebäudes in der Stadt Pirmasens markiert einen Wendepunkt. Bereits seit mehreren Monaten im Betrieb befindet sich daneben ein elsässisches Bistro-Cafe nebst Boulangerie mit typisch französischen Bäckerei- und Konditorei-Spezialitäten im Angebot. In den beiden Obergeschossen sollen schon bald einige lokale Vereine ihre neue Heimat finden. Hier sind bereits erste Mieter eingezogen, es stehen aber noch Flächen für weitere Vereine zur Verfügung.

Die vollzogene Wiederbelebung des wichtigen Eingangstors der Stadt wurde erst möglich durch das große Engagement und die vielfältige Initiative aus den unterschiedlichsten Bereichen des städtischen Lebens. Dazu zählen vereinzelte Impuls-Eigenleistungen aus der Unternehmerschaft bereits zu der Zeit, in der sich das dreistöckige Gebäude noch im Eigentum der Deutschen Bundesbahn befand, beispielsweise ein neuer Anstrich und die Reparatur der großen Bahnhofsuhr an der Frontfassade.

Impulse und Unterstützung bereiten Weg
Weil die mehrfach angekündigte Sanierung des Bahnhofsgebäudes durch den damaligen Eigentümer ausgeblieben war, erwarb die Stadt das Anwesen im Jahr 2008. In den damals noch maroden Räumen legte die Initiative „Tatort Leere“ den Finger in die Wunde und wies auf die Problemstellung des Leerstands hin. Die von kreativen Künstleraktionen begleitete Themenausstellung hauchte dem Bahnhof an einem Wochenende im April 2012 neues Leben ein. Dabei wurden auch Ideen gesammelt, wie die städtischen Leerstände nicht nur im Bahnhofsgebäude mit Leben gefüllt werden könnten, um sie wieder in die städtische Struktur einzubinden.

Aber erst eine großzügige Spende aus der Stiftung des früheren Schuhfabrikanten Klaus Rheinberger über 600.000 Euro nebst weiterer Spenden aus der Region und der Bewilligung von 280.000 Euro durch das Land Rheinland-Pfalz machten die im Oktober 2012 gestartete Sanierung möglich. Nach nur acht Monaten und investierten 1,6 Mio. Euro wurde das Bahnhofsgebäude Mitte Juni 2013 wieder eingeweiht und konnte rechtzeitig zum in Pirmasens ausgerichteten Rheinland-Pfalz-Tag im neuen Glanz erscheinen.

Überhaupt hat sich der erste Eindruck von der Stadt, den die per Bahn anreisenden Gäste über den Gang durch das renovierte und wiederbelebte Bahnhofsgebäude und über seinen begrünten Vorplatz vermittelt bekommen, deutlich verbessert. Neben dem modern gestalteten Feuerwehrgebäude erscheint als städtebaulicher Kontrast in unmittelbarer Nähe die gerade erst eingeweihte Kulturstätte Forum ALTE POST, die sich von außen noch ganz im königlich bayerischen Stil zeigt.

„Die Wiederbelebung des Bahnhofsumfelds steht exemplarisch für eine Vielzahl von Beispielen in Pirmasens, wie das gemeinsame Engagement und die Initiative von Bürgern, Unternehmen und der Stadt Pirmasens für Bewegung sorgen“, erklärt Dr. Bernhard Matheis, Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens. Erst im letzten Jahr hatte Pirmasens von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte mittlerer Größe“ erhalten. „Hier zeigt sich eine starke Verbundenheit und Identifizierung mit der Region, die angesichts der großen Herausforderungen von unschätzbar hohem Wert für die weitere Entwicklung unserer Stadt sind“, so Dr. Bernhard Matheis weiter.

Ergänzendes zum Pirmasenser Bahnhofsgebäude
Im Jahr 1875 entstand in Pirmasens das erste Bahnhofsgebäude, das sich nach 25 Jahren als nicht mehr ausreichend für die wachsende Zahl von Reisenden erwies. Bereits 1902 wurde daher ein neues, äußert repräsen-tatives Bahnhofsgebäude eingeweiht. Der Prachtbau fiel jedoch den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Direkt neben dem Standort des alten Baus entstand im Jahr 1953 das neue Gebäude. Bereits 1972 stellte die Bundesbahn den Schalterbetrieb ein und die Nebengebäude mit der Bahnhofsgaststätte wurden abgerissen. Danach fiel das Gebäude des Pirmasenser Hauptbahnhofs in einem Dornröschenschlaf, bis es die Stadt Pirmasens jetzt erweckte.

Bildrechte: Stadt Pirmasens Bildquelle:Stadt Pirmasens

Ergänzendes zur Stadt Pirmasens
Erste urkundliche Erwähnung fand Pirmasens um 850 als „pirminiseusna“, angelehnt an den Wanderprediger Pirminius. Der als Stadtgründer geltende Landgraf Ludwig IX. errichtete im heutigen Pirmasens die Garnison für ein Grenadierregiment, es folgten 1763 die Stadtrechte. Am südwestlichen Rand des Pfälzerwalds gelegen und grenznah zu Frankreich ist das rund 40.000 Einwohner zählende, rheinland-pfälzische Pirmasens wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. In ihrer Blütezeit galt die Stadt als Zentrum der deutschen Schuhindustrie und ist in dieser Branche heute noch wichtiger Dreh- und Angelpunkt; davon zeugen unter anderem der Sitz der Deutschen Schuhfachschule, des International Shoe Competence Centers (ISC) oder der Standort der ältesten Schuhfabrik Europas. Zu den tragenden Wirtschaftsbereichen zählen unter anderem chemische Industrie, Kunststofffertigung, Fördertechnik-Anlagen und Maschinenbau. Pirmasens positioniert sich heute als Einkaufsstadt mit touristischem Anspruch und gut ausgestattetem Messegelände. Seit 1965 wird eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Poissy gepflegt. Weitere Informationen sind unter http://www.pirmasens.de erhältlich.

Stadtverwaltung Pirmasens
Dunja Maurer
Rathaus am Exerzierplatz
66953 Pirmasens
+49(0)6331/84-2222
DunjaMaurer@pirmasens.de
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ars publicandi GmbH
Martina Overmann
Schulstraße 28
66976 Rodalben
+49(0)6331/5543-13
MOvermann@ars-pr.de
http://www.ars-pr.de

Mai 27 2014

SSP und EDEKA bauen mit Marke SPAR Express Präsenz an Bahnhöfen aus Partnerschaft zwischen EDEKA-Verbund, SSP – The Food Travel Experts und DB Station & Service AG

40 Convenience Stores an Bahnhöfen werden zu SPAR Express umgebaut Neue Flagship-Konzepte mit Spar Express 24/7

(Mynewsdesk) Frankfurt, 27.05.2014 —— Der EDEKA-Verbund eröffnet in Zusammenarbeit mit SSP – The Food Travel Experts, Marktführer in der deutschen Verkehrsgastronomie, 40 Convenience Stores unter der Marke SPAR Express. Dazu werden alle Geschäfte der SSP-Eigenmarke Point zu SPAR Express umgebaut. Alle Umbauten im SSP Portfolio werden bis Herbst 2014 abgeschlossen sein. Auch Umbauten in drei Flagship-Konzepte sind geplant. Hierzu gehört auch ein SPAR Express 24/7, der Tag und Nacht geöffnet sein wird. Insgesamt wird es zukünftig rund 410 SPAR Express Shops geben, davon über 50 an Bahnhöfen.

Cornelius Everke, internationales Vorstandsmitglied der SSP-Gruppe und Geschäftsführer DACH & FRABEL (Deutschland, Österreich, Schweiz & Frankreich, Belgien, Niederlande) betont die hohe Kundenorientierung: „Das Bedürfnis nach Nahversorgung mit hochwertigen Lebensmitteln wird immer wichtiger für Pendler und Reisende. Mit dem Angebot gehen wir optimal auf die Wünsche der Kunden ein. SSP betreibt bereits erfolgreich elf SPAR Express Shops an Bahnhöfen und hat sich aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit und dem starken kontinuierlichen Wachstum des Geschäfts seit 2010 für SPAR Express entschieden.“

Rolf Lange, Geschäftsbereichsleiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs der EDEKA-Zentrale, unterstreicht die Bedeutung des Travel Channels Bahnhöfe für Absatzvolumen und Markenbekanntheit: „Der Vertriebskanal Bahnhof ist zu jeder Tageszeit ein dynamisches Hochfrequenzgeschäft und bietet gleichzeitig die Möglichkeit einer attraktiven Sortimentsgestaltung für eine kaufkräftige Zielgruppe.“

Die DB Station&Service AG freut sich auf die Intensivierung der Partnerschaft. Die Mietverträge für die neuen Convenience Stores der Marke SPAR Express werden in diesem Zuge bis 2024 verlängert. Horst Mutsch, Leiter Geschäftseinheit Vermietung/ Marketing/ Service-Stores DB begrüßt die Entscheidung für eine Vereinheitlichung des SSP-Retailportfolios unter der Marke SPAR Express. „Ein umfangreiches und attraktives Angebot von Lebensmitteln gehört zu den wesentlichen Punkten der Versorgung von Reisenden. Zuverlässige und leistungsfähige Partner wie SSP und EDEKA sind für uns enorm wichtig um den Kunden relevante Sortimente und Innovationen zu bieten.“

Allgemeine Presseanfragen bitte an: Michael Glatz, SSP Deutschland GmbH – The Food Travel Experts, The Squaire 24, Ebene 07, Am Flughafen, 60549 Frankfurt, Tel.: +49 (0) 6196 9986 130 oder +49-173 72 11 251; E-Mail: pressekontakt@ssp-ce.de; http://www.foodtravelexperts.com/germany/
und Thomas Knäbke, EDEKA C+C großmarkt GmbH, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel: +49 40 63 77 – 3772, E-Mail: thomas.knaebke@eccg.edeka.de
Fragen der Wirtschafts- und Finanzpresse bitte an Rob Greening/Lisa Kavanagh, Powerscourt +44 (0) 207 250 1446

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SSP – The Food Travel Experts , ist ein führendes Verkehrsgastronomieunternehmen mit Restaurants, Bars, Cafés, Food Courts, Lounges und Handelseinrichtungen an Flughäfen, Bahnhöfen, Autobahnen, Tankstellen und Freizeiteinrichtungen. Das mehr als 60 Jahre alte Unternehmen beschäftigt heute 30.000 Mitarbeiter und bedient täglich über eine Million Kunden. Es ist weltweit in 29 Ländern mit 2000 Standorten vertreten, u.a. an 130 Flughäfen und 270 Bahnhöfen.
Das Portfolio umfasst mehr als 300 internationale, nationale und lokale Marken sowie Spezialmarken. Dazu zählen neben Upper Crust, Starbucks, Caffè Ritazza, Burger King, M&S Simply Food, Millies Cookies, OLearys und Caviar House & Prunier, führende asiatische Marken wie Ajisen Ramen und Saboten sowie herausragende Konzepte wie das Montreux Jazz Café in Genf und die preisgekrönte Center Bar in Zürich.
Das individuelle Markenportfolio der SSP bietet maßgeschneiderte Lösungen für jeden einzelnen Verkehrsstandort basierend auf Analysen der Gästeprofile und Kundenbedürfnisse.

SSP Deutschland GmbH The Food Travel Experts
Michael Glatz
The Squaire 24, Ebene 07, Am Flughafen
60549 Frankfurt
+49 (0) 6196 9986 130 / +49 40 63 7
pressekontakt@ssp-ce.de ; thomas.knaebke@eccg.edeka.de
http://www.foodtravelexperts.com/germany/

Jan 30 2014

Bus fahren – Eintritt sparen

Kooperation Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH – KomBus GmbH

Bus fahren  - Eintritt sparen

Mit dem Bus in die Saalfelder Feengrotten fahren.

„Bus fahren – Eintritt sparen“ so heißt das ab 1. Februar gültige Kooperationsangebot, das die Feengrotten-Geschäftsführerin Yvonne Wagner und der KomBus-Chef Dirk Bergner am 30.01.2014 unterzeichnet haben.

Bei Vorlage eines tagesaktuellen Busfahrscheins wird eine Ermäßigung von 20 % auf die Eintrittspreise der Erlebnisbereiche im Feengrottenpark und den Besuch des Heilstollens gewährt. „Damit können insbesondere Familien mit Kindern und Schulklassen die Feengrotten, das Grottoneum und das Feenweltchen bequem und günstig besuchen. Aber auch ältere und nicht mobile Gäste erhalten so einen Anreiz, z. B. den Inhalationsheilstollen der Feengrotten und die gesundheitsfördernde Wirkung dieser Naturtherapie kennenzulernen“, so Frau Wagner.

Das Angebot gilt für Inhaber von Einzelfahrscheinen, Mehrfahrtenkarten, Tages-, Wochen- und Monatstickets der KomBus; Job- und Mobilitätstickets sind ausgenommen. KomBus-Geschäftsführer Dirk Bergner betont: „Das Kooperationsangebot gilt in unserem gesamten Bedienungsgebiet in den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla. Auch auf das Gut-unterwegs-Ticket der Marketingkooperation bus & bahn thüringen erhält man die Ermäßigung auf den Feengrotten-Eintrittspreis, was vor allem für Touristen interessant ist.“

„Mit dieser Kooperation möchten wir die umwelt- und kinderfreundliche Anreise zu den Feengrotten unterstützen und einen echten Mehrwert für die Nutzer des ÖPNV schaffen.“ so Frau Wagner. „Für viele Kinder ist es heutzutage etwas Besonderes, Bus zu fahren und so wird bereits die Anfahrt in das Reich der Feen und Bergleute zu einem Erlebnis.“

Text und Bildmaterial zum Download unter www.feengrotten.de/presse

Die Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH ist eines der größten Tourismusunternehmen in Thüringen und vermarktet das Ausflugsziel Feengrotten, den Erlebnispark Feenweltchen sowie zahlreiche Zusatzangebote, wie zum Beispiel untertägige Hochzeiten, Inhalationskuren, Gruppenreisen u.v.m.

Kontakt:
Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH
Franziska Schreyer
Feengrottenweg 2
07318 Saalfeld
03671550410
presse@feengrotten.de
http://www.feengrotten.de

Nov 29 2013

Casualfood: Nächste Station „Bahnhof“

Der Frankfurter Spezialist für Flughafengastronomie baut seine Kompetenz nun auch auf Bahnhöfen weiter aus: Mit einem „Hermann’s“ eröffnete casualfood im Frankfurter Hauptbahnhof erstmalig einen Spezialitäten-Imbiss außerhalb eines Flughafens. Weitere Standorte sind für 2014 bereits in konkreter Planung.

Casualfood: Nächste Station "Bahnhof"

Casualfood eröffnete einen Spezialitäten-Imbiss im Frankfurter Hauptbahnhof

Frankfurt am Main, 29. November 2013. Die casualfood GmbH, Frankfurt, setzt ihr rasches Wachstum fort: Nach der erfolgreichen Umsetzung ihres Konzepts für Wurstspezialitäten an den Flughäfen (derzeit 6 Einheiten) eröffnete Casualfood jetzt auch am Frankfurter Hauptbahnhof ein „Hermann’s“. Auch dieses Food Konzept im 50er-Jahre-Stil wurde von casualfood individuell entwickelt und als Pilotshop in Frankfurt direkt gegenüber von Gleis 2 umgesetzt. Hier gibt es von Hermann“s hausgemachter Rostbratwurst über original Frankfurter bis hin zur heißgeliebten Currywurst alles was das Herz begehrt. Das speziell geschulte Personal kennt sich beim Thema Wurst bestens aus und brät und berät gerne. Individuell und sensationell ist auch die individuell entwickelte Soßenauswahl, die für jede Wurst und Pommes das gewisse Tüpfelchen auf dem „i“ ist. Neben den allseits beliebten Klassikern Ketchup, Mayo, Senf gibt es bei Hermann“s noch viele andere Soßen-Kreationen zu probieren: von exotisch-würziger Curry-Frucht-Mayo oder Trüffel Mayo bis hin zu richtig scharfen Sachen, wie Chilisenf. Und eine Punkte-Karte verleitet dazu, zum Wiederholungstäter zu werden.

Damit ist casualfood nun an den drei unterschiedlichen Verkehrsknotenpunkten der Reisegastronomie – Flughafen, Autobahn und Bahnhof – vertreten. Kapazitäten an weiteren Bahnhöfen sind für 2014 bereits in der konkreten Planung. So werden im Bahnhof von Hagen/Westfalen bereits im Februar nächsten Jahres mit Hermann’s und Kamps weitere Food Konzepte von Casualfood eröffnet werden.

Die Casualfood GmbH ist Spezialist für innovative C-Gastronomie- und C-Store-Konzepte an Airports, Bahnhöfen und Autobahnen. Das Unternehmen erzielt im laufenden Geschäftsjahr mit seinen 36 Shops, Bars und mobilen Einheiten einen Nettoerlös von über 26 Mio. Euro. Sieben unterschiedliche Gastrokonzepte bedienen ein vielseitiges Portfolio vom hochwertigen Fast Food bis zum italienischen Wohlfühlambiente. Die eigenen Konzepte wie Quicker’s, Italissimo, Mondo, Hermann’s, Mayer’s und Beyond prägen mittlerweile das Bild an den Airports. Die gelungene Kombination aus attraktivem Sortiment und klarem Markenprofil macht die inhabergeführte Casualfood hier zu einem der wachstumsstärksten Unternehmen in der Verkehrsgastronomie

casualfood im Internet

Die Casualfood GmbH ist Spezialist für innovative C-Gastronomie- und C-Store-Konzepte an Airports, Bahnhöfen und Autobahnen. Das Unternehmen erzielt im laufenden Geschäftsjahr mit seinen 36 Shops, Bars und mobilen Einheiten einen Nettoerlös von über 26 Mio. Euro. Sieben unterschiedliche Gastrokonzepte bedienen ein vielseitiges Portfolio vom hochwertigen Fast Food bis zum italienischen Wohlfühlambiente. Die eigenen Konzepte wie Quicker“s, Italissimo, Mondo, Hermann“s, Mayer“s und Beyond prägen mittlerweile das Bild an den Airports. Die gelungene Kombination aus attraktivem Sortiment und klarem Markenprofil macht die inhabergeführte Casualfood hier zu einem der wachstumsstärksten Unternehmen in der Verkehrsgastronomie.

Kontakt:
casualfood GmbH
Stefan Weber
Hugo-Eckener-Ring
60549 Frankfurt am Main
069 6500726-0
info@casualfood.de
http://www.casualfood.de