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Jul 6 2015

Der historische Roman als Gegengewicht zu staatlicher Propaganda

München, 07.07.2015. Für die Freunde historischer Romane gibt es eine interessante Neuigkeit: Der Roman "Rebellenblut" von Walter Weil, bisher nur als e-Buch erhältlich, wird jetzt auch in einer Druckversion angeboten (ISBN: 978-1508778264).

In dem vorliegenden Werk entrollt der Autor ein farbiges Panorama aus der Zeit Barbarossas. Er zeichnet von ihm das Bild eines Herrschers, der mit heißem Herzen und kämpferischem Willen bemüht war, das Reich der Deutschen zusammenzuhalten, vor allem dort, wo sich Teile abzuspalten drohten. Im Roman ist es die Lombardei, die unter dem Einfluß des Klerus und der Städtepolitik rebellierte.

Den Lesern mag hierbei in den Sinn kommen, die Handlungsweise Friedrichs mit derjenigen heutiger Politiker zu vergleichen. Sie werden finden, daß die Intrigen und Machtgelüste jener Zeit ihnen bekannt vorkommen, denn sie erleben diese heutzutage aus eigener Anschauung. Ein entscheidender Unterschied aber dürfte ins Auge springen: Vom geringsten Hörigen bis zum mächtigsten Fürsten waren sich alle einig – das Reich der Deutschen war ihre angestammte Heimat, für die sie sich mit all ihrer Kraft einsetzten, wenn es notwendig war.

Nach Meinung des Autors leben wir in einer Zeit, in der es mehr denn je geboten ist, die Deutschen daran zu erinnern, wo ihre Wurzeln liegen. Nach seinen Beweggründen gefragt, weist er auf eine seltsame Strategie deutscher Medien hin: Schlägt man heutzutage eine Zeitung auf, schaltet man den Fernseher ein, fährt man im Auto und möchte sich mit Radiomusik die Zeit verkürzen, was bekommt man vorgesetzt – jene zwölf Jahre, die offenbar als Standardbuße den Deutschen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit unter die Nase gerieben werden. Das macht nicht nur aufmerksame Schriftsteller stutzig.

Der Autor sieht im historischen Roman ein Mittel gegen den propagandistischen Versuch, die heute lebenden Generationen in Sippenhaft zu nehmen. Dem stellt er auf unterhaltsame Art historische Prosawerke entgegen, die zeigen, wie weit man zurückgehen muß, um zu den Ursprüngen der Deutschen zu gelangen. Zwangsläufig macht er damit seine Leser auf den langen Atem deutscher Geschichte aufmerksam, auf eine Vergangenheit, die nicht erst 1933 beginnt!

Der Roman "Rebellenblut", eingekleidet in eine spannende Abenteuer- und Liebesgeschichte, wirft die ewig neue Frage auf, ob es möglich ist, ein durch die Zeitläufte scheinbar vorbestimmtes Lebensschicksal zu ändern. Dazu stellt er seine ins Leben gerufenen Protagonisten vor gewaltige Hindernisse. Wie schon in dem Vorgängerroman "Die Klinge des Löwen" läßt der Autor dabei anklingen, daß Zaudern und Zögern zu nichts führt, sondern rebellisches Blut vonnöten ist, wenn Gefahren abgewendet werden sollen. Denn wer sich duckt unter einer wie immer gearteten Knute, so die in seinen Romanen bekundete Maxime, wird sein Leben lang ein Lakai der jeweils Mächtigen bleiben.

Interessierte Leser finden auf www.netzromane.de eine kurze Inhaltsbeschreibung.

Walter Weil ist ein unabhängiger Schriftsteller, geboren in Offenburg, am Westrand des Schwarzwaldes. Er begann mit dem Schreiben in jungen Jahren, verfaßte Kurzgeschichten für eine Jugendzeitschrift, arbeitete vorübergehend in der PR-Sparte, ehe er sich für das Studium der Biologie an der Universität Freiburg einschrieb, das er mit dem Diplom abschloß. Danach war er für lange Jahre als Freiberufler im Gesundheitssektor beschäftigt. In den 1990er Jahren begann er als freier Schriftsteller zu arbeiten. Er lebt derzeit abwechselnd in Bayern und Kanada.

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Mrz 13 2014

Barbarossa vor den Toren

Zwischenbericht aus der Schriftstellerwerkstatt: Walter Weil, der Verfasser der e-Buch-Trilogie „Die Klinge des Löwen“, arbeitet an einem neuen historischen Roman, der die Welt der Deutschen zur Zeit Barbarossas widerspiegelt.

Barbarossa vor den Toren

Komm gesund wieder!

Wiederum bildet der Schwarzwald mit seinen zahlreichen Burgen den Lebensraum, in den der Autor die handelnden Charaktere hineinstellt. Es ist die Herrschaftszeit des sagenumwobenen deutschen Königs Friedrichs I. (1152 – 1190), den man später Barbarossa nannte. Deshalb öffnet sich im Roman der Vorhang zu einem weiteren Schauplatz: Italien im Spannungsfeld zwischen dem deutschen König und dem römischen Papst Hadrian.

Weils neuer Roman zeichnet unter anderem ein historisches Ereignis des turbulenten 12. Jahrhunderts nach. Es ist der Beginn eines Ringens zweier Giganten um die Macht in Europa, verkörpert durch den deutschen König und den Kardinal Roland von Siena, dem listenreichen Kanzler Hadrians.

Der Protagonist des Romans weiß nichts von den Machenschaften der Mächtigen. Bei ihm handelt es sich wie im Löwen-Roman um einen jungen Mann, dem kein Adelstitel in die Wiege gelegt wurde. Dennoch findet er sich eines Tages inmitten der dramatischen Ereignisse um die Kaiserkrönung in Rom. Zurück als ein anderer, sieht er sich in der Heimat mit Problemen konfrontiert, die schon vor dem Romzug ihren Anfang nahmen. In einer Zeit festgefügter Ständeordnung, strenger Sitten und eherner Gesetze versucht er, seinen eigenen Weg zu behaupten. Daß dabei eine bildhübsche junge Grafentochter eine dominierende Rolle spielt, daß überhaupt wieder den Frauen ein wichtiger Part zukommt, ist alles, was der Autor im jetzigen Stadium des Romans verrät. Das Werk soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen.

Bisherige Veröffentlichungen Walter Weils in der e-Buch-Version: „Die Klinge des Löwen“, ein historischer Roman in drei Bänden (‚Gefährliche Reise‘, ‚Das Tribunal‘, ‚Der Slawensturm‘); ferner „Das letzte Mandat“ – ein Justiz-Krimi, der die Mißstände in Justiz und Politik kritisiert und ein grelles Licht auf die Praxis der Doktormacher wirft. Mehr zu den einzelnen Publikationen finden die Leser hier: www.netzromane.de

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