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Mrz 12 2018

Sorgers Duett der besonderen Art

Feine Bergsalami trifft würzigen Bergkäse – diesen perfekten Brotbelag gibt es nun als „Bergduo“ vom Salami- und Rohwurstmeister Sorger.

Sorgers Duett der besonderen Art

Bergsalami trifft Bergkäse – das g‘schmackige Doppel von Sorger und Woerle.

Zu einer echten steirischen Jause gehört frisches Bauernbrot, eine g’schmackige Salami und natürlich ein würziger Hartkäse. Gleich zwei dieser drei Anforderungen erfüllt das „Bergduo“, eine Kreation vom steirischen Salami- und Rohwurstmeister Sorger gemeinsam mit Woerle. In diesem steirischen Jausenpackerl finden sich fein aufgeschnittene Sorger-Bergsalami und zarte Scheiben vom Woerle-Bergkäse.

Gemischtes Doppel
Der Geschmack der steirischen Bergsalami spiegelt die regionale Charakteristik gut wider: Ganze 155 g bestes Schweinefleisch stecken in 100 g Bergsalami – während der zwölfwöchigen Reifezeit verliert sie einiges an Gewicht, gewinnt dafür aber an Geschmack. Ausgewählte Gewürze und der feine Edelschimmelbelag, der sich während der Reifung bildet, tragen ihr Übriges zum einzigartigen, typisch-steirischen Geschmack bei. Duch die mittlere Körnung erhält die Bergsalami außerdem den richtigen Biss.

Vervollständigt wird das Bergduo durch die Käsekomponente: Der g’schmackige Bergkäse wird bei Woerle aus gentechnikfreier Heumilch hergestellt und anschließend mindestens drei Monate lang behutsam gereift. Mit seiner feinen Konsistenz und dem würzigen Geschmack passt er perfekt zur feinen Bergsalami von Sorger.

Der Salami- und Rohwurstmeister
„Für die Kreation des Bergduos haben wir uns mit Woerle zusammengetan und eine Kombination entwickelt, die bei keiner echt-steirischen Jause fehlen darf“, so Ferdinand Sorger, der das Unternehmen Sorger bereits in vierter Generation leitet. Im Jahr 1907 hat sein Urgroßvater Georg Sorger eine kleine Fleischhauerei mit angrenzendem Gasthaus in Frauental in der Steiermark gekauft und somit den Grundstein für das heutige Unternehmen gelegt.

In über 110 Jahren Geschichte hat sich Sorger vom einst kleinen Fleischereibetrieb zu dem entwickelt, was er heute ist: der Salami- und Rohwurstmeister. Das Erfolgsgeheimnis? „Wir bringen nicht nur Erfahrung und Know-how mit in die Salami- und Rohwurstproduktion, sondern vor allem auch eine große Portion Leidenschaft für das, was wir tun“, verrät Sorger. Dieses Know-how und die Leidenschaft kombiniert mit den neuesten technischen Maschinen und den höchsten Qualitätsanforderungen machen die Sorger-Produkte so einzigartig.

Mehr als nur Salami
Auch das große Sortiment trägt zum Erfolg des steirischen Unternehmens bei: Neben feinen Salamis findet sich in der Sorger-Produktpalette auch eine Vielzahl an würzigen Rohwurstsorten. Brüh-, Fleisch- und Dauerwürste sowie Schinken und Selchwaren dürfen für das g’schmackige Gesamtpaket auch nicht fehlen.

Mit Salanettis® – dem feinen Salamisnack für Party, Jause und unterwegs – und Anno dazumal® – die Produke, die nach alten Rezepten des Firmengründers Georg Sorger zubereitet werden – kommen außerdem zwei Marken aus dem Hause Sorger, die dessen breites Spektrum noch weiter unterstreichen.

„Bei uns findet man die besten altbewährten Produkte neben innovativen neuen – die Mischung ist uns wichtig“, verrät Sorger. Und diese Mischung ist es auch, die die Sorger-Produkte so einzigartig wie g’schackig machen – von Salanettis® bis Bergduo.

Die Sorger GmbH ist seit mehr als 110 Jahren der Salami- und Rohwurstmeister aus dem steirischen Frauental. Die Produktpalette des mittlerweile in der vierten Generation geführten Familienunternehmens reicht von exquisiten Salamis über zahlreiche Rohwurstsorten bis hin zum Verkaufsschlager Salanettis®.

Firmenkontakt
Sorger Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH
Friedrich Kopriva
Grazerstraße 249
8523 Frauental
+43 3462 2302
office@sorger.co.at
http://www.sorger.co.at

Pressekontakt
Agentur CMM
Ute Baumann, MA
Angergasse 41
8010 Graz
+43 316 81 11 78 35
ute.baumann@cmm.at
http://www.cmm.at

Apr 18 2017

KÄSEREI PLANGGER – Felsenkellerkäse aus Tirol

Felsenkeller bieten optimale Möglichkeiten Käse natürlich zu reifen, doch wer ist schon in der glücklichen Lage einen solchen zu haben. Herbert Plangger hat sich seinen Felsenkeller realisiert, für einen noch besseren Käse aus Tirol.

KÄSEREI PLANGGER - Felsenkellerkäse aus Tirol

Planggers-Felsenkeller-Käse

Niederndorf/Tirol – Ein im Felsenkeller höhlengereifter Käse ist würziger, kräftiger im Aroma und damit geschmackvoller als ein herkömmlich gereifter Käse. Das Geheimnis dieses Felsenkeller-Käse, der zur Gruppe des Bergkäses gehört und seines intensiveren, besseren Geschmacks, liegt in der sehr hohen relativen Luftfeuchtigkeit von über 90 % und den natürlichen Klimabedingungen im Fels, unter denen sich Mikrokulturen deutlich besser entwickeln können. Ein Felsenkeller bietet optimale Möglichkeiten zur natürlich Reifung von Käse, doch wer unter den Käsereien ist schon in der glücklichen Lage einen eigenen Felsenstollen zu haben.

Der weit über die Tiroler Grenzen hinaus bekannte Herbert Plangger, ( www.kaeserei.at) betreibt seit seiner Kindheit das Käserei Handwerk und seine Erfolgsformel ist einfach, „ich möchte den besten Käse herstellen der möglich ist, da war es einfach an der Zeit einen eigenen Felsenkeller zu haben“, so der Käse-Spezialist im Interview. 2014 konnte er das Gasthaus Sebi erwerben und in der angrenzenden Felsformation wurde dann der Keller zur optimalen Käsereifung gebaut. Das natürliche Klima im Felsenkeller zeichnet sich aus durch eine ganzjährige konstante Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur. Der Felsenkeller Käse eignet sich ideal zur längere Lagerung und erhält dadurch mit der zunehmenden Alterung seine besondere Würze. Gute 200 Tage (manchmal auch länger) lässt sich Plangger’s Felsenkeller-Käse Zeit, um zu einem einzigartigen Genuss heranzureifen und das ist es was ihn so unvergleichlich macht. Aus der Lagerung im Fels resultiert damit sein würzig, kräftiger Geschmack und das unverkennbare Aroma. So entsteht ein Käse mit Charakter und mit dieser speziellen ganz besonderen Tiroler Geschichte. Aus hygienischen Gründen kann dieser imposante Felsstollen nicht von jedermann betreten werden, doch vom Verkostungsstüberl aus, kann man einen direkten Blick auf die gelagerten Käselaibe werfen, die dort reifen und das ist eine beeindruckende Erfahrung.

Die Käserei hat Geschichte, von 1971 – 1995 war Herbert Plangger selbstständiger Pächter der Sennerei Niederndorf, dann kam die erste eigene Käserei in Durchholzen. Der dortige Laden ist seit vielen Jahrzehnten ein Treffpunkt für Käseliebhaber und Menschen, die einen gesteigerten Wert auf hohe Qualität und eine natürliche Produktion legen. Vor allem aus dem bayerischen Raum kommen viele nach Durchholzen, um sich mit den Heumilchspezialitäten einzudecken. „Die Käserei wird auch weiterhin dort bleiben“, sagt Geschäftsführerin Martina Brunner, da der finanzielle Aufwand zu groß wäre, diese nach Sebi zu verlegen. Derzeit sind bei der Firma Plangger 30 Personen beschäftigt. Seit Oktober ist der Felsenkeller der Firma Plangger in Sebi in Niederndorf bereits in Betrieb. Nun wurde auch das neue Geschäft eröffnet, der Felsenkeller-Laden. Größer, übersichtlicher und moderner ist der neue Laden, an den sich so manche Kunden erst gewöhnen müssen. Neun eigene Käsesorten, Butter, Joghurt, Fruchtmolke und Sonnenblumenöl aus eigener Produktion werden angeboten, darüber hinaus viel Regionales.

Was man über die Käserei und die Reifung wissen sollte

Felsenkeller die früher üblich im Gebrauch waren, wurden zwischenzeitlich durch die fortschreitende Industriealisierung in der Lebensmittelbranche durch vollklimatisierte Reiferäume verdrängt, doch heute ist ein Gewölbekeller oder besser noch ein Felsenstollen für die natürliche Käsereifung wieder gefragt. Durch die unterirdische Konstruktion im Fels, ist die Reifung bei konstanter Luftfeuchtigkeit und gleichmäßigen Temperaturen das ganze Jahr über auf natürliche Weise mit geringem Energieaufwand möglich. Dass sich der Natur- oder höhlengereifte Käse auch beim Endverbraucher positiver präsentieren lässt, liegt auf der Hand, vor allem in Zeiten, in denen ein Lebensmittelskandal nach dem anderen die Gemüter erregt. Die Reifekeller erleben eine Wiederauferstehung denn viele Konsumenten bauen mittlerweile auf die positiven, natürlichen Faktoren und wünschen sich lebendige, energetisch wertvolle Lebensmittel und Käse ist mehr als nur eine Ernährungskomponente, Käse ist gesund und wertvolle für den Verdauungsapparat.

Wenn man einen Reifekeller betritt, dringt einem ein erst unangenehmer Geruch in die Nase. Feine Nasen würden sagen es stinkt, doch was die einen Gestank nennen, ist für den Käser ein besonderer Duft. Der Grund für den Geruch ist Ammoniak, das bei der Käsereifung durch den Abbau von Eiweiß entsteht. Inmitten von Regalen stapeln sich wahre Käseberge, einigen Tausend Käselaibe stapeln sich fein säuberlich übereinander. Die Stollenluft alleine macht den Käse aber noch nicht zu etwas Besonderem. Damit der Tiroler Felsenkeller Käse seinen Geschmack entwickeln kann, wird er regelmäßig gebürstet und mit Salzwasser eingerieben. Die konstanten Temperaturen zwischen 12 und 13 Grad Celsius sorgen dafür dass sich die Milchsäurebakterien ideal entwickeln“, der Käse schmeckt ganz anders, kräftiger, würziger und herzhafter. So ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Käsereien auf den Felsenstollen einsteigen und das zum Vorteil der Konsumenten. Der höhlengereifte Käse ist im Kommen, vor allem in Österreich, Schweiz und Deutschland.

Wertvoll für die Konsumenten und die Region

„Durch unsere Arbeit haben rund 600 Personen in bäuerlichen Familien ihr Einkommen.“ Das Augenmerk ruht dabei nicht nur auf eine hervorragende Milchqualität, sonders es beginnt bereits bei der Bearbeitung der Böden, wobei Steinmehl, Steinsand und Mikroorganismen zum Einsatz kommen. Dadurch verbessern sich die Böden und die Qualität des Grases. Eine gesunde Kuh, voller Vitalität gibt die bessere Milch und bessere Milch ist damit die verbesserte Ursache für optimalen Käse, hier greift ein Rad ins andere. In der „Unteren Schranne“ wird vorwiegend Heumilch produziert, wofür die Bauern auch mehr Milchgeld bekommen. „Wenn die Qualität des Grundfutters passt, dann muss weniger Kraftfutter zugefüttert werden und dadurch wird die Milch für den Menschen verträglicher“, erklärt Plangger, der seit über 50 Jahren in diesem Gewerbe tätig ist. Zehn Millionen Liter Milch werden in der Sennerei jährlich verarbeitet, zum Großteil in Käse, der dann verschieden lang im Felsenkeller reift. Wenn Sie wieder einmal Tirol besuchen, dann besuchen Sie ruhig mal den Felsenkeller-Laden in Niederndorf/Sebi direkt an der Walchseestraße. (Ende) RZ

KÄSEREI PLANGGER GMBH Tiroler Käse Sennkäse Tilsiter Bergkäse Niederndorf – Felsenkellerkäse aus Tirol

Kontakt
Käserei Plangger GmbH
Martina Brunner
Sebi 26
6342 Niederndorf
+43 5373 61260
bio@kaeserei.at
http://www.kaeserei.at