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Apr 10 2017

Stahlbeton schnell und sicher schützen

Mit einem neuen Marker lässt sich schnell und einfach prüfen, ob Bauwerke aus Stahlbeton ausreichend vor Wasser und Salz geschützt sind.

Stahlbeton schnell und sicher schützen

Professor Dr. Andreas Gerdes zeigt eine Säule, die mit Beton gefüllt wird.

Mit einem an der Hochschule Karlsruhe entwickelten neuen Marker lässt sich schnell und einfach prüfen, ob Bauwerke aus Stahlbeton ausreichend vor Wasser und Salz geschützt sind. Das Verfahren zur Qualitätskontrolle der Hydrophobierung ist erprobt und mittlerweile reif für den praktischen Einsatz.
Brücken und Tunnel haben eine lange Lebensdauer. Damit die teuren Bauwerke die nächsten 50 bis 100 Jahre gut überstehen, gilt es sie ausreichend zu schützen. Zu schaffen machen ihnen insbesondere Wasser und Salz. Sie können durch die Poren des Betons eindringen und zur gefürchteten Korrosion der Bewehrung führen. Dies zu verhindern ist die Aufgabe der Hydrophobierung, also des Schutzes des Betons gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Dazu verwendet man schon seit langem spezielle Silane, welche eine hydrophobe, das heißt wasserabweisende Wirkung haben und somit das Innenleben der Bauwerke schützen. Silane gehören zur Familie der siliziumorganischen Verbindungen, wobei dem Heimwerker ein anderer Vertreter dieser Gruppe, das Silikonharz, besser bekannt ist.

Das Einbringen der Silane in den Beton ist relativ einfach. Allerdings stellt sich danach die Frage, ob das Silan tief genug in die Randzone eingebracht wurde, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit einer Hydrophobierung ist. Das zu messen war bislang eine schwierige und kostenintensive Arbeit, bei der rund 70 Millimeter dicke und bis zu 10 Zentimeter lange Bohrkerne aus dem Bauwerk herausgebohrt und im Labor untersucht werden mussten. Ein an der Hochschule Karlsruhe entwickeltes und jüngst patentiertes Verfahren macht die Qualitätssicherung der Hydrophobierung nun wesentlich leichter und schneller. „Bei nur sehr gering erhöhten Kosten können Zeiteinsparungen von vielen Tagen bei der Analyse der Bohrkerne erreicht werden“, verspricht Professor Dr. Andreas Gerdes, Leiter des Instituts für Prävention im Bauwesen (IPB) der Hochschule Karlsruhe, an dem das neue Verfahren entwickelt wurde.

„Mit unserer Erfindung kann man wesentlich zerstörungsärmer als bisher gleich auf der Baustelle mit einem mobilen Gerät die Verteilung des Wirkstoffs in der Betonrandzone messen“, sagt Professor Gerdes. Das Prinzip ist einfach: Den Silanen wird ein patentierter Marker beigemischt, das heißt eine siliziumorganische Verbindung mit eingebauten Silberatomen. Sie ermöglichen eine Messung der Eindringtiefe mit der laserinduzierten Plasmaspektroskopie (LIPS), einer in der chemischen Analytik etablierten Methode, die von der Bundesanstalt für Materialprüfung auf die Anwendung angepasst wurde. „Der Laser regt die Silberatome zu einer gut erkennbaren Antwort an. So kann die Eindringtiefe des hydrophobierenden Silans schnell und exakt ermittelt werden“, erklärt Professor Gerdes.

Einen weiteren Vorteil der schnellen Messung sieht Gerdes in der verkürzten Reaktionszeit. „Man erkennt sofort, ob die Hydrophobierung tief genug eingedrungen ist. Wenn das nicht der Fall war, kann man die Maßnahme sofort wiederholen und muss nicht tagelang warten, bis das Ergebnis der Probebohrung da ist. In der Praxis bedeutet das, dass Tunnel und Brücken nicht länger gesperrt werden müssen als unbedingt nötig.“

Entwickelt wurde der neue Silanmarker von Dr. Hartmut Herb und Professor Dr. Andreas Gerdes. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit verschiedenen Unternehmen kamen die Chemiker auf die Idee, ein Trägermolekül zu entwickeln, welches die Silberatome in die Randzone des Betons transportiert. Das Projekt „Silamark“ war geboren. Nach rund zwei Jahren weiterer Forschung zur Optimierung des Silan-Silber-Verhältnisses wurde vergangenes Jahr das Patent erteilt.

„Silamark ist eine vielversprechende Erfindung. Das System ist betriebsbereit für eine sichere quantitative Qualitätskontrolle der Hydrophobierungsmaßnahmen im Bautenschutz. Zudem sind viele weitere Anwendungsmöglichkeiten denkbar, beispielsweise bei der Hydrophobierung von Natursteinen und -ziegeln“, erklärt Dr. Frank Schlotter, Leiter der Abteilung Chemie, Life Sciences, Materialien und Medizintechnik bei der Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH in Karlsruhe. Die TLB GmbH unterstützt Erfinder, Hochschulen und Unternehmen bei der Patentierung innovativer Ideen und der Umsetzung in marktfähige Produkte.

Für Professor Andreas Gerdes ist der neue Marker nur ein Baustein auf dem Weg hin zu einem ökologisch und ökonomisch verantwortungsvolleren Handeln. „Wir müssen die Langlebigkeit der Bauwerke erhöhen“, fordert Gerdes, denn sowohl eine Instandsetzung als auch ein Neubau seien sehr teuer, zudem verringere sich durch eine erhöhte Dauerhaftigkeit die Umweltbelastung. „Dauerhaftes Bauen ist ökologisches Bauen“, betont der umtriebige Professor, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Hochschule Karlsruhe lehrt sowie Mitbegründer der IONYS AG und wissenschaftlicher Leiter des KIT-Innovations-Hub „Prävention im Bauwesen“ ist. Ziel der engen Verzahnung von der Hochschule Karlsruhe, KIT und der IONYS AG als Ausgründung ist es, Grundlagenergebnisse beschleunigt in die Anwendung zu bringen.

Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH unterstützt die Hochschule Karlsruhe bei der Patentierung und Vermarktung der Innovation. TLB ist im Auftrag der Hochschule mit der wirtschaftlichen Umsetzung dieser zukunftsweisenden Technologie beauftragt. Für weitere Informationen: Dr. Frank Schlotter, Mail: fschlotter@tlb.de

Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH ist eine Agentur für Erfindungs- und Patentmanagement in Deutschland. TLB begleitet Erfindungen von Hochschulen, Unternehmen und Erfindern auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zum wirtschaftlichen Produkt.

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Apr 6 2017

Spezialzement für massige Bauteile

Geringere Rissneigung dank OPTABLUE®

Spezialzement für massige Bauteile

OPTABLUE® ist geradezu ideal für die Herstellung von massigen Bauteilen geeignet. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Eine Vielzahl von Ingenieurbauwerken bestehen aus massigen Betonbauteilen. Um auf Dauer deren Leistungsfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit sicher zu stellen, werden besondere Anforderungen an den einzusetzenden Beton gestellt. Mit dem Spezialzement OPTABLUE® von OPTERRA können dank einer Kombination spezifischer Eigenschaften alle relevante Anforderungen erheblich einfacher erfüllt werden.

Massige Bauteile aus Beton sind besonders leistungsfähig. Dafür muss der eingesetzte Beton jedoch in vielen Fällen eine geringe Rissneigung aufweisen. Gleichzeitig soll der Baustoff über eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit verfügen. Für Betonrezepturen mit solch einem anspruchsvollen Anforderungsprofil hat OPTERRA den Spezialzement OPTABLUE® entwickelt.

Denn seine besondere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzementklinker und Hüttensand ermöglicht eine gute Frühfestigkeit. Damit ist er genau für die Betone geeignet, die schon im jungen Alter über eine hohe Festigkeit verfügen müssen. Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei OPTABLUE® durch hochwertigen Hüttensand ersetzt wird, bewirkt der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons. Aufgrund seiner niedrigen Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat) ist OPTABLUE® geradezu ideal für die Herstellung von massigen Bauteilen geeignet. Denn dank des Spezialzementes wird die thermisch bedingte Rissneigung während der Hydration deutlich minimiert. Nicht zuletzt sorgt der niedrige wirksame Alkaligehalt dafür, das OPTABLUE® auch in Verbindung mit alkaliempfindlichen Gesteinskörnungen eingesetzt werden kann.

Hergestellt wird OPTABLUE® unter Verwendung eines ausgewählten Portlandzementklinkers und Hüttensand. Damit entspricht der Spezialzement den Anforderungen an einen Hochofenzement CEM III/A 42,5 N-LH(na) nach DIN EN 197-1 sowie der DIN 1164-10. OPTABLUE® ist damit uneingeschränkt für Wasserbauwerke nach ZTV-W, Ingenieurbauwerke nach ZTV-ING, Spezialtief- und -grundbau sowie für Beton, Stahlbeton und Spannbeton nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2 und Druckfestigkeitsklassen von C30/35 geeignet.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Feb 3 2017

Gewinnbringende Verbindung

Vorgefertigte Holz-Beton-Verbunddecken von Brüninghoff

Gewinnbringende Verbindung

Einbau der vorgefertigten Decke: Nur für die Stoßfugen der einzelnen Elemente wird Ortbeton benötigt (Bildquelle: Brüninghoff)

Sie nutzt die bauphysikalischen Vorteile der beiden eingesetzten Baustoffe optimal aus: die Holz-Beton-Verbunddecke (HBV-Decke). Das bauausführende Unternehmen Brüninghoff bietet diese auch als vorgefertigte Elemente für den Neubau an und entwickelt so wirtschaftliche und ökologische Systeme. Mit der Vorfertigung wird zudem vor Ort ein schneller Baufortschritt realisiert. Insbesondere für mehrgeschossige Bauten, bei denen erhöhte Brand- und Schallschutzwerte gefordert sind und reine Holzdecken nicht verwendet werden, ermöglicht die HBV-Decke dennoch den Einsatz des natürlichen Baustoffes.

Als Holz-Beton-Verbunddecke (HBV-Decke) bezeichnet man eine Verbundkonstruktion aus Holzbalken- oder Platten und Betonplatte. Diese hybriden Elemente kombinieren die Eigenschaften der beiden Baustoffe, sodass sich sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Das System ist vor allem bekannt als Lösung für den Ausbau von Dachgeschossen oder für die Sanierung bestehender Holzdecken. Erst in den letzten Jahren wurde die HBV-Decke immer häufiger auch in Neubauten eingesetzt. Denn auch hier lassen sich die Vorzüge dieser Bauweise nutzen.

Vorgefertigte Deckensysteme
Das bauausführende Unternehmen Brüninghoff hat – basierend auf konkreten Bauprojekten der Vergangenheit – ein intelligentes Hybriddeckenelement aus Holzbalken und Stahlbeton entwickelt. Diese HBV-Decken werden im Werk unter witterungsgeschützten, kontrollierten Bedingungen vorproduziert. Dabei werden die Holzbalken mit der Stahlbetonplatte mittels Fertigteil-Verbindern und Vollgewindeschrauben zu einer tragfähigen Verbundkonstruktion montiert. Das Holz nimmt die Zug-, die Betonplatte die Druckkräfte auf. Die Verbindungsmittel sorgen für den schubfesten Verbund der beiden Baustoffe.

Alternative zur herkömmlichen Betondecke aus Ortbeton
Die vorgefertigte Decke wird zur Baustelle geliefert und eingebaut – lediglich für die Stoßfugen der einzelnen Elemente wird dann Ortbeton benötigt. Dies sorgt – im Vergleich zur herkömmlichen Betondecke – für eine trockenere Baustelle. Zugleich zeichnet sich die HBV-Decke durch ein geringeres Gewicht aus. Je nach Projekt liegt dies zwischen 330 und 370 Kilogramm pro Quadratmeter – und damit deutlich unter dem einer Betondecke aus Ortbeton. Das Schwingungsverhalten der Masse sorgt dabei dennoch für gute Werte im Bereich von Tritt- und Luftschall.

Einsatz des nachhaltigen Baustoffes Holz
Insbesondere bei mehrgeschossigen Bauten ist der Einsatz von reinen Holzdecken oftmals nur schwer umzusetzen – unter anderem der Schallschutz wirft in diesem Kontext häufig Fragen auf. Mit dem hybriden Deckensystem lässt sich problemlos die Feuerwiderstandklasse F90 erreichen. Zugleich muss auf den nachwachsenden Rohstoff Holz nicht gänzlich verzichtet werden. Im Vergleich zu reinen Holzdecken punktet das System ferner mit einer deutlich höheren Steifigkeit und Tragfähigkeit. So erreicht beispielsweise eine HBV-Decke mit einer Stärke von 12 Zentimetern Spannweiten bis zu 7,50 Metern. Um den Charakter des Holzes und seine natürliche Wirkung zu erhalten, können die Holzbalken auch nach der Montage der Decke sichtbar bleiben. So tragen sie zu einer besonderen Raumatmosphäre bei.

Durchgängiger Bauteilschutz
Damit die Sichtqualität des Holzes erhalten bleibt, kommt dem Bauteilschutz bei Brüninghoff eine besondere Rolle zu. Er gewährleistet auch einen reibungslosen Ablauf – selbst bei ungünstigen Witterungsverhältnissen. Außerdem verhindert er zuverlässig, dass das Holz über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Schäden und Verschmutzungen werden so vermieden. Brüninghoff entwickelt hierzu ein durchgängiges Abdichtungskonzept – von der Produktion bis zur Montage und Übergabe an den Bauherren.

Jedes Deckenelement wird individuell, passend zum jeweiligen Bauprojekt nach Plan angefertigt und gemäß den speziellen statischen und bauphysikalischen Anforderungen produziert. Die Vorfertigung im Werk sorgt dabei für einen hohen Qualitätsstandard und erleichtert zudem die gewerkeübergreifende Planung und Ausführung.

Weitere Informationen erhalten Planer und Interessierte direkt bei Brüninghoff in Heiden – per E-Mail (info@brueninghoff.de) oder Telefon (02867 97390) – oder im Internet unter www.brueninghoff.de.

Die Brüninghoff Gruppe gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Projektbau-Spezialisten in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im münsterländischen Heiden. Weitere Niederlassungen sind an den Standorten Hamburg, Niemberg, Villingen-Schwenningen und Münster beheimatet. Rund 470 Mitarbeiter realisieren europaweit bis zu 160 Bauprojekte im Jahr. Das Kerngeschäft des Familienunternehmens ist die Produktion von vorgefertigten Bauelementen aus Beton, Stahl, Holz, Aluminium sowie die ganzheitliche Konzeption, Planung und schlüsselfertige Ausführung von Bauprojekten.

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Jan 27 2017

BHS-Sonthofen: Neuer Sales Manager für die Mischtechnik in den Vereinigten Staaten

Mischtechnik für Beton

BHS-Sonthofen: Neuer Sales Manager für die Mischtechnik in den Vereinigten Staaten

Mike Kerins, der neue Sales Manager für die Mischtechnik bei BHS-Sonthofen Inc. in Charlotte (USA)

Mike Kerins ist neuer Sales Manager für die Mischtechnik in der amerikanischen Tochtergesellschaft BHS-Sonthofen Inc. in Charlotte, North Carolina. Mit ihm stärkt BHS-Sonthofen den Vertrieb, der seit 2011 die Anzahl der in Nordamerika installierten Mischer vervierfacht hat. Außerdem bietet BHS mit Labormischern in Charlotte ab sofort seinen Kunden mehr Möglichkeiten, Material- und Feldtests in ihren Werken durchzuführen.

Mit Mike Kerins stellt BHS-Sonthofen sich auf die beständig steigende Akzeptanz der BHS Mischer in Nordamerika ein. Er hat mehr als zehn Jahre Berufserfahrung mit dem Mischen von Beton bei führenden amerikanischen Herstellern wie Pavestone Company und CEMEX. An mehreren Standorten in den Vereinigten Staaten hat er Mischanlagen in Betrieb genommen, betrieben und den technischen Service durchgeführt sowie die Qualitätskontrollen verantwortet. Neben seinem Abschluss als Bachelor of Science (B.Sc.) mit „Magna cum laude“ an der Clarion University of Pennsylvania verfügt er über qualifizierte Weiterbildungen und Zertifikate des American Concrete Institute (ACI), der National Ready Mixed Concrete Association (NRMCA), des North Carolina Dept. of Transport (NCDOT) und des South Carolina Dept. of Transport (SCDOT).

Kerins wird zukünftig die technische und fachliche Beratung der Kunden zu allen Fragestellungen der BHS Mischtechnik sein. Daneben betreut er mit seiner Expertise Testinstallationen und Materialversuche mit Labormischern, die Interessenten und Kunden mieten können, um Mischversuche in ihrem eigenen Werk durchzuführen.

Bei BHS-Sonthofen Inc. wird Kerins im Projektmanagement noch kürzere Lieferzeiten von Mischern sowie von Ersatz- und Verschleißteilen in den Vereinigten Staaten sicherstellen.

Dennis Kemmann, der Geschäftsführer der BHS-Sonthofen GmbH: „Mit Mike haben wir einen anerkannten Spezialisten gewonnen, der weiß, worauf es im Betonwerk und auf der Baustelle ankommt. Während seiner beruflichen Laufbahn hat er unterschiedlichste Mischertypen kennengelernt. Wir freuen uns, dass er sich jetzt für BHS-Sonthofen entschieden hat und seine ganze Expertise einbringt.“

Seit Etablierung des Vertriebsbereiches Mischtechnik in 2011 hat die BHS-Sonthofen Inc. die Mischer aus Bayern erfolgreich im amerikanischen Markt etabliert. Doppelwellen-Chargenmischer stellen zum Beispiel den Löwenanteil der 220.000 m³ Ortbeton für die in Bau befindliche New NY Tappan Zee Bridge her. Außerdem produzieren sie Zehntausende m³ Beton für die gewaltigen Fertigteile der Brückenkonstruktion, von denen einige mehr als 300 t wiegen. Auch bei Staudammprojekten und beim Konditionieren von Versatzmaterial im Bergbau setzen sich die Doppel- und Einwellenmischer von BHS-Sonthofen mehr und mehr in Nordamerika durch.

Die Kontaktdaten von Mike Kerins:
-Tel. +1-704-845-1190
-E-Mail: michael.kerins@bhs-sonthofen.com

Über BHS-Sonthofen Inc. (USA)
BHS-Sonthofen Inc. mit Sitz in Charlotte, North Carolina wurde 1998 als erste Tochtergesellschaft von BHS-Sonthofen gegründet, um der wachsenden Nachfrage nach der BHS Filtrationstechnik in Nordamerika zu entsprechen und die Kunden vor Ort intensiv zu betreuen. Mittlerweile verantwortet BHS-Sonthofen Inc. seit 2011 auch den Vertrieb der Mischtechnik und seit 2015 der Recyclingtechnik in Nordamerika.

Der 2011 etablierte Vertriebsbereich „Mischtechnik“ liefert Ein- und Doppelwellenmischer für den kontinuierlichen und den chargenweisen Betrieb. Das Vertriebsteam berät die Kunden in Nordamerika bei Auswahl und Dimensionierung der Anlagen und gewährleistet schnellen Service. Neben einem umfangreichen Lager für Ersatz- und Verschleißteile stehen in Charlotte Labormischer zur Verfügung, die Interessenten für eigene Material- und Testmischungen nutzen können.
Zudem ist BHS-Sonthofen Inc. zertifiziertes Mitglied des amerikanischen Verbandes „Concrete Plant Manufacturers Bureau (CPMB)“ im Bereich Mischerhersteller.

Über BHS-Sonthofen
BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu.
Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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Jan 25 2017

Spezialzement für Betonfertigteile

Effiziente Fertigung mit OPTAVELOX®

Spezialzement für Betonfertigteile

OPTAVELOX® unterstützt signifikant höhere Frühfestigkeiten im Beton für Fertigteile. (Bildquelle: OPTERRA)

Bauen mit industriell vorgefertigten Betonbauteilen liegt im Trend der Zeit. Optimale Fertigungsbedingungen führen zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen. Um dem gestiegenen Qualitätsanspruch bei der Herstellung von technisch anspruchsvollen Bauteilen aus Beton Rechnung zu tragen, hat OPTERRA mit dem Spezialzement OPTAVELOX® eine neue Produktlösung entwickelt.

Auch die serielle Vorfertigung von Betonfertigbauteilen unterliegt einem hohen wirtschaftlichen Druck. Gleichzeitig steigen die technischen Anforderungen an die zu produzierenden Fertigteile. Um die Auslastung und Effizienz der Betonfertigteilproduktion zu optimieren und zugleich die technische Qualität sicher zu stellen, sind neben idealen Prozessbedingungen auch die eingesetzten Rohstoffe und Bindemittel ausschlaggebend.

Der Spezialzement OPTAVELOX®, ein spezifisch zusammengesetzter Normzement, unterstützt signifikant höhere Frühfestigkeiten im Beton. In der Folge lassen sich teure Spezialschalungen effektiver auslasten und die Energiebilanz der Warmbehandlung deutlich verbessern. Gleichzeitig fördert OPTAVELOX® besonders gute Verarbeitungseigenschaften hinsichtlich Konsistenz und reduziert die Neigung zur Luftporenbildung im Beton deutlich.

OPTAVELOX® entspricht den Anforderungen eines CEM I 52,5 R nach EN 197-1. Damit ist der Spezialzement uneingeschränkt in allen Expositionsklassen einsetzbar. Ideal ist seine Verwendung für die Produktion von großformatigen Betonbauteilen. Die Kombination mit einer anschließenden Warmbehandlung ist insbesondere bei der Herstellung von dünnwandigen Betonfertigteilen mit OPTAVELOX® vorteilhaft.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Dez 16 2016

Sicherheit für die ökologische Zukunft

Rissfreie Rundbecken aus Beton mit erhöhter Frühfestigkeit

Sicherheit für die ökologische Zukunft

Biogasanlage der Agrargenossenschaft eG Dobra mit einer Leistungskapazität von bis zu 450 kW. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Öko-Strom aus regenerativen Quellen liegt voll im Trend. Neben Sonne, Wind und Wasser spielen hierbei auch Erdwärme und Biomasse eine wichtige Rolle. Gerade in den hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Regionen Deutschlands stellen Biogasanlagen eine überaus wirtschaftliche Alternative zur herkömmlichen Stromgewinnung dar.

Vorplanungen

Auch für die Agrargenossenschaft eG Dobra mit rund 1.500 Stück Fleckvieh war die wirtschaftliche Nutzung der tierischen Nebenprodukte ein überzeugendes Argument, um eine Biogasanlage zu erbauen. Obgleich auf dem eigenen Gelände ausreichend Platz vorhanden war, musste natürlich zunächst eine entsprechende Planung erstellt werden. Hierfür nahm Eckhard Kmetsch, Leiter der Agrargenossenschaft eG Dobra, mit dem Ingenieurbüro „Beratende Ingenieure Bau-Anlagen-Umwelttechnik SHN GmbH“ aus Chemnitz Kontakt auf.

Beregnen statt Verrühren

Da bei der Agrargenossenschaft eG Dobra vor allem Gülle als Biomasse anfällt, schloss sich die Feststoff- oder Trockenfermentierung von vorne herein aus. Zudem entschied man sich für ein spezielles, von der Sauter Biogas GmbH, Klipphausen, entwickeltes System, das auf Beregnen statt Rühren setzt. Zur Umwälzung wird flüssiges Substrat unten aus dem Fermenter über eine Pumpe entnommen und oben über spezielle Düsen auf die Substratoberfläche gespritzt. Besonderer Vorteil dieses Systems: Es sind keine zusätzlichen Einbauten wie Rührwerke im Fermenter notwendig.

Für die hohen qualitativen Anforderungen des Anlagenbauers wurden zahlreiche Rohrfutter aus PE z.B. für die Beregnungsdüsen, die Schaugläser, Gasentnahmen, Sensoren etc. an den notwendigen Stellen exakt platziert, und nach dem Ausschalen mit der ebenso einbetonierten PE-Noppenfolie gasdicht verschweißt. Dadurch wird verhindert, dass die aggressive Atmosphäre den Beton direkt angreifen kann.

Hohe Frühfestigkeit ohne Risse dank OPTABLUE®

Neben der Steuereinheit und dem Blockheizkraftwerk sind die beiden mit einem Durchmesser von je 30 m großen Rundbauten der wesentliche Teil der Anlage. Sie wurden nach den Plänen der Sauter Biogas GmbH vor Ort betoniert. Neben den statischen Eigenschaften galt als Hauptanforderung an die 7 m hohen und 0,26 m starken Betonwände der beiden Rundbecken die absolute Rissfreiheit. Innerhalb eines Monats wurden die beiden Rundbauten von der Sommer Bau AG im Auftrag der Wolf System GmbH, Osterhofen, erstellt. Zu den gewünschten technischen Eigenschaften kam noch die Forderung einer schnellen Druckfestigkeitsentwicklung, um zügig mit den Folgearbeiten starten zu können. Die verwendeten Betone C25/30 und C35/45 wurden mit Zement der OPTERRA Zement GmbH aus dem Werk Karsdorf hergestellt. Um eine schnelle Festigkeit ohne Rissbildung zu sichern, kam der Spezialzement OPTABLUE® zum Einsatz. Seine besondere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzementklinker und Hüttensand ermöglicht eine gute Frühfestigkeit bei gleichzeitig niedriger Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat). Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei Optablue® durch hochwertigen Hüttensand ersetzt wird, bewirkt der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons. Alles Eigenschaften, die gerade bei den Rundbecken der Biogasanlage gewünscht waren.

Kurze Bauzeit, schneller Anlagenbetrieb

Im Anschluss an die Fertigstellung der Rundbecken erfolgte die Installation der anlagentechnischen Komponenten sowie das Aufbringen des Doppelmembran-Tragluftdaches. Nach technischer Abnahme und Anschluss an das öffentliche Stromnetz an einer speziellen Übergabestation startet die Stromproduktion. Die mit Gülle (60 %), Festmist (20 %), Maissilage (10 %) und Grassilage (10%) betriebene Biogasanlage der Agrargenossenschaft Dobra eG hat eine Leistungskapazität von bis zu 450 kW.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Dez 2 2016

Wanduhren von C

Neue Webseite

Wanduhren von C

C-CLOCK Wanduhr C No. 1

Kuckucksuhren und Holz sucht man hier vergebens. Eine C-CLOCK steht für eine minimalistische, moderne Form und ein außergewöhnliches Material – Beton.

Zusammen mit Architekten, Designern, Uhrmachern und Materialforschern entwickelt die C-Manufaktur die heute so typische Materialkomposition und Form, die sich in jeden Raum harmonisch einpasst. Neben reinem Beton finden sich an einer C erstmals auch hochwertiges Carbon und Naturdiamanten. Ein nur 8 mm dünner Bogen Beton bildet das Ziffernblatt, welches durch vier quadratische Prägungen bei 3, 6, 9 und 12 Uhr, sowie das markante C-Logo veredelt wird. Durch die bewusst zurückgesetzte Anordnung des Uhrwerks schwebt die Uhr förmlich vor der Wand und betont damit die ihr eigene markante Filigranität und Leichtigkeit. Weil weniger mehr ist, wird jede C lediglich mit einem Minuten- und Stundenanzeiger gefertigt. Nachdem eine Uhr liebevoll vollendet und geprüft wurde, verlässt sie die Manufaktur in einer hochwertigen Verpackung.

Neben dem beliebten Klassiker – der C No. 1 – gehören Editionen und Sonderanfertigungen zum Repertoire der C-Manufaktur.

Seit November existiert eine neue Webseite – wie die Uhren – minimalistisch und auf das Wesentliche beschränkt.

www.c-clock.com

C sind hochwertige und zeitlose Wanduhren aus Beton und Carbon. Jede C ist ein Unikat. Die präzise Fertigung erfolgt händisch in der Manufaktur.

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Sep 23 2016

Neues Zentrum für Krebspatienten

OPTERRA Zemente für die Kölner Uniklinik

Neues Zentrum für Krebspatienten

Betonage von Pfeilern und Wänden des 1. OG für das neue CIO in Köln. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Inmitten des Campus der Uniklinik Köln entsteht zur Zeit das „Centrum für Integrierte Onkologie“ (CIO). Als Onkologisches Spitzenzentrum wird das CIO von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet und gefördert. Nach der geplanten Inbetriebnahme in 2018 erhalten darüber hinaus ausgewählte Klinik-Ambulanzen Flächen in dem neuen Gebäude. In der obersten Etage bezieht zudem der Verein „Lebenswert e.V.“ neue Räumlichkeiten für die psychoonkologische Betreuung von Krebspatienten.
Zwischen Herzzentrum, Nuklearmedizin, Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns und Studierenden- und Vorstandsgebäude entsteht seit April 2015 das neue Gebäude für die Behandlung von Krebspatienten. Die Planer der medfacilities GmbH haben ein Maximum an natürlich belichteten und belüfteten Flächen zur Behandlung von Krebspatienten aller Fachrichtungen auf minimaler Grundfläche vorgesehen.
Der siebengeschossige Bau aus Stahlbeton gruppiert sich um zwei Lichthöfe, von denen einer als Eingangs-Atrium dreigeschossig überdacht ist. Über Tunnel und Brücken wird der Neubau an der Nord- und Südseite direkt an das Zentralklinikum angebunden. Gebäudestruktur und Grundriss sorgen für flexible Raumausbildung mit minimalem Aufwand.
Aktuell sind die beiden Ebenen des Untergeschosses fertiggestellt. Im nächsten Schritt werden der Boden und die Stützen des Erdgeschosses betoniert. Anfang Oktober 2016 sollen diese Arbeiten voraussichtlich fertig gestellt sein. Parallel zu den Bauarbeiten auf der Baustelle wurde mit den Arbeiten zur Realisierung der Geothermie-Brunnen begonnen.
Erstmalig wird eine Baumaßnahme auf einem Uniklinik-Campus auch vom Arbeitskreis Baufachpresse e.V., einer berufsständigen Vereinigung von baupublizistisch tätigen Journalisten/Innen, besucht, der das Projekt als einen der Themenschwerpunkte seiner Jahrestagung Anfang Oktober ausgewählt hat. Unterstützt wird der Baustellenbesuch der Journalisten von der OPTERRA GmbH, die verschiedene Zemente für die Baumaßnahme liefert. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der medfacilities GmbH sollen den BaufachjournalistenInnen aus ganz Deutschland mit Vorträgen und einem Baustellenrundgang die Hintergründe und Aufgabenstellung zu diesem Bauvorhaben dargelegt werden.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Aug 30 2016

Erfolgreiche Betonage von Bindern aus Carbonbeton

OPTERRA liefert nachhaltiges Bindemittel

Erfolgreiche Betonage von Bindern aus Carbonbeton

Der Einsatz von Carbon als Bewehrung bringt eine Gewichtsersparnis von bis zu 40 Prozent. (Bildquelle: OPTERRA/Tino Sieland)

Im Betonwerk Oschatz sind zum Abschluss eines C3-Teilprojektes sechs Meter lange Binder aus Carbonbeton hergestellt worden. Rund 30 Vertreter aus Wirtschaft und Forschung verfolgten die Fertigung dieses typischen Fertigbetonbauteils. Das Werk Karsdorf der OPTERRA Zement GmbH hat für das Teilprojekt B2 ein spezielles Bindemittel OPTERRA C3 für Carbonbeton der Güte C45/55 geliefert.

C3- Carbon Concrete Composite ist ein neuer Materialverbund von Carbon und Beton. Die Erforschung und Entwicklung von C_-Carbonbeton wird im derzeit größten deutschen Bauforschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, vorangetrieben. Das Konsortium, C_-Carbon Concrete Composite e.V., mit aktuell über 140 Partnern aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den neuen Baustoff Carbonbeton zu entwickeln und zu etablieren. Der junge Baustoff kann und soll als Alternative für Stahlbeton eine neue Art des Bauens begründen. Begleitet wird die Entwicklung durch zahlreiche Basis- und Praxisvorhaben.

Bindemittel und Betone

Im Basisvorhaben B2 werden Anforderungsprofile an Bindemittel und Betone zusammengestellt. Darüber hinaus entwickelt man Rezepturen für hydraulisch erhärtende mineralische Matrices für Carbonbeton und stimmt Prüftechniken sowie Prüfkriterien für Kerneigenschaften der Matrices ab. Ziel ist es, eine höhere Lebensdauer als bei bisher verwendeten Betonen zu gewährleisten, den Verbund zur Bewehrung zu optimieren sowie eine deutlich verbesserte Energie- und CO2-Bilanz zu erreichen. In diesem Basisvorhaben engagiert sich OPTERRA mit der Entwicklung und Bereitstellung eines nachhaltigen zementbasierten Bindemittels für normalfeste Betone.

Mit der Anfang August im Betonwerk Oschatz erfolgten Schaubetonage von Bindern aus Carbonbeton konnte ein praxisbezogenes Teilprojekt der C3-Entwicklung abgeschlossen werden. Im direkten Vergleich zu einem Stahlbetonträger bringt der Einsatz von Carbon als Bewehrung in den hergestellten Bindern eine Gewichtsersparnis von bis zu 40 Prozent. Es war die letzte von drei erfolgreichen Betonagen im Betonwerk Oschatz.
Birgit Zocher, Mitglied der Geschäftsführung des Betonwerkes, zeigte sich zufrieden. Gleichzeitig wies sie auf die nächsten Aufgaben hin, die zu lösen sind. Ziel müsse es sein, so die Betonexpertin, das engmaschige Gelege in der Bewehrung aufzubrechen. Denn um eine industrielle und wirtschaftliche Umsetzbarkeit zu erreichen, sind größere Maschenweiten notwendig. Parallel sollte auch an einer Stabbewehrung geforscht werden.

Auch das Strategieteam des C3-Projektes zieht nach der Betonage, mit dem das Teilprojekt abgeschlossen ist, eine positive Bilanz. Dr. Carsten Geisenhanslüke, Leiter der Anwendungsberatung, würdigte im Namen von OPTERRA als mitwirkendem Unternehmen ebenfalls die konstruktive Zusammenarbeit aller Partner bei diesem Projekt.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Aug 22 2016

Rupieper BWE saniert Burg Vischering

Rupieper erneuert Rückverankerungen und saniert Siegelkappen aus Beton

Rupieper BWE saniert Burg Vischering

Die Siegelkappen aus Beton sieht man als graue Quadrate über der Wasserlinie

Neue Rückverankerungen und Betonsanierung für die westfälische Burg: Rupieper BWE erledigte diese Aufgaben binnen drei Wochen.

Die Geschichte der Burg Vischering im westfälischen Lüdinghausen reicht bis in das Jahr 1271 zurück. Heute ist die Burg eines der beliebtesten Ausflugsziele im Münsterland. Der Zahn der Zeit nagt beständig an alten Bauwerken, und so wurde es nötig, die Rückverankerungen innerhalb der Burg zu erneuern. Im Außenmauerwerk sieht man die Verankerungen direkt oberhalb des Wasserspiegels der die Burg umgebenden Gräfte.

Der Auftrag für Rupieper BWE begann mit einer Bestandsaufnahme, um festzustellen, welche Anker erneuert werden mussten. Die betroffenen Ankerplatten waren stark korrodiert und hatten durch die Ausbreitung des Rosts die darüber liegende Betonversiegelung zum Abplatzen gebracht. Teilweise lagen die „Plomben“ aus Beton, die eigentlich die Ankerplatten vor Korrosion schützen sollen, auch hohl. Insgesamt sieben Rückverankerungen wurden erneuert und mit neuen Betonversiegelungen versehen.

Sämtliche Arbeiten erfolgten unter Denkmalschutzbedingungen. Farb- und Materialmuster wurden vorab beim Denkmalschutzamt zur Abnahme eingereicht. Die Betonverschalungen wurden in eine extra angefertigte Form gegossen und anschließend mit einem Spezialgranulat gestrahlt, um einen „Used-Look“ zu erzeugen. Für die Montage zweier Verankerungen unternahmen die Rupieper-Mitarbeiter sogar eine Bootsfahrt, da diese nicht anders erreichbar waren. Binnen drei Wochen waren die Arbeiten abgeschlossen. www.rupieper-bwe.de

Das Ingenieurteam von Rupieper Bauwerkserhaltung hat sich seit 2003 voll und ganz auf die Bauwerkinstandsetzung und -verstärkung von Betonkonstruktionen spezialisiert.

Als beratende Ingenieure mit langjähriger Erfahrung in der Erhaltung von Betonbauwerken hat Rupieper BWE seine Kompetenz in vielen anspruchsvollen Projekten unter Beweis gestellt. Entsprechende Referenzen finden sich auf der Internetseite des Unternehmens.

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