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Okt 24 2017

Öko auf ganzer Schiene

„Grüner Bahnhof“ Lutherstadt Wittenberg

Öko auf ganzer Schiene

Der „Grüne Bahnhof“ ist grundsätzlich auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung ausgerichtet. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Bahnfahren ist umweltfreundlich. Das belegen zahlreiche Studien und Vergleiche zwischen unterschiedlichen motorisierten Fortbewegungsarten. Im direkten Vergleich zwischen Flugzeug, Bus, Auto oder Bahn schneidet letztere bei der CO2-Emmission am besten ab. Aber nur, wenn der Reisende auch die Ökostrom-Variante mit bucht. Etwas anders sieht es eine Untersuchung aus den USA, die neben den reinen Umweltbelastungen der einzelnen Fahrt auch den energetischen Aufwand für die Herstellung der Züge, Bahnstrecken und Bahnhöfe berücksichtigt. Offensichtlich hat sich die Deutsche Bahn AG auch mit dieser Betrachtungsweise auseinandergesetzt. Denn seit dem Frühsommer 2014 gibt es den ersten CO2-neutralen Bahnhof im nordrhein-westfälischen Kerpen-Horrem. Passend zum Reformationsjubiläum 2017 wurde im Dezember 2016 dann der klimafreundlichste Bahnhof Deutschlands in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet.

CO2-neutraler Bahnhof
Dahinter steckt das Baukonzept „Grüner Bahnhof“. Es sieht zum einen vor, Bahnhöfe klimaneutral zu betreiben, zum anderen steht der Komfort für die Reisenden und Besucher des Bahnhofs im Fokus. So ist der „Grüne Bahnhof“ grundsätzlich auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung ausgerichtet. Hierfür werden unterschiedliche Bauteile zusätzlich genutzt. Das begrünte Flachdach wirkt der Flächenentsiegelung entgegen, verbessert das Mikroklima und verzögert den Ablauf des Regenwassers. Gleichzeitig wird das überschüssige Regenwasser gesammelt und anschließend im Gebäude für die Wasserversorgung der Toiletten wiederverwendet. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach versorgt das Gebäude CO2-frei mit Strom. Mit Hilfe von Erdwärme übernimmt eine Geothermie-Anlage die Beheizung und Kühlung des „Grünen Bahnhofs“. Effiziente LED-Leuchten und ein hoher Tageslichtanteil sorgen für lichtdurchflutete Räume. Ein zentraler, offener Wartebereich mit WLAN-Hotspot in der Empfangshalle ermöglicht den Reisenden einen angenehmen Aufenthalt. Dafür sorgen auch bequeme Sitzmöbel mit Lademöglichkeiten für Elektrogeräte wie zum Beispiel Mobiltelefone.

Modular denken, digital planen, regional anpassen
Das DB-eigene Architekturbüro I.SBO der DB Station&Service AG unter der Leitung von Heiner Hühnerbein hat das Baukonzept des „Grünen Bahnhofs“ entwickelt. Mit dem Konzept kann man flexibel auf die Anforderungen von mittelgroßen bis großen Empfangsgebäuden eingehen. Ähnlich der modularen Konzepte industrieller Vorfertigung basiert die Grundstruktur des „Grünen Bahnhofs“ auf einem Raster von 5 x 5 Metern, das je nach regionalem Bedarf erweitert werden kann. Die Farbgebung und die Materialauswahl der Fassade wurden in Lutherstadt Wittenberg und Kerpen-Horrem für den jeweiligen Standort modifiziert. Materialien und Baustoffe stammen überwiegend aus der Region – im Sinne kurzer, energiesparender Wege und Stärkung des Handwerks vor Ort.

Zudem planten die Verantwortlichen das neue Empfangsgebäude in Lutherstadt Wittenberg mit „Building Information Modelling“ (BIM). Dabei entsteht ein dreidimensionales Modell des zukünftigen Gebäudes mit allen relevanten Daten und Informationen. BIM findet über die Planungsphase hinaus auch während des Bauablaufes bis hin zum Betrieb des Bahnhofes Anwendung.

Klassische Bauweise
Konstruktiv handelt es sich beim neuen Bahnhof Lutherstadt Wittenberg um eine Stahlbeton- und Stahlkonstruktion. Auf einer Bruttogrundfläche von 658 m2 bietet der neue Hallen- und Wartebereich 24 Sitzplätze mit Stromanschluss. Die Fassaden des neuen Bahnhofgebäudes bestehen zu 57 Prozent aus verglasten Flächen, die übrigen 43 Prozent aus Klinkermauerwerk. Auf dem Flachdach wurden insgesamt 230 m2 extensiv begrünt, auf weiteren 120 m2 installierte man eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 20.500 kWh pro Jahr. Mittels Geothermie lässt sich das Bahnhofsgebäude wahlweise wärmen oder kühlen. Die kalkulierte Leistung liegt für das Heizen bei 35 kW und für die Kühlung bei 18 kW. Über die Photovoltaikanlage und die Geothermieanlage wird der errechnete Jahresendenergiebedarf des „Grünen Bahnhofs“ abgedeckt. Darin enthalten sind die Energie für Heizen, Kühlen, Lüften, Warmwasserbereitung und Beleuchtung. Berücksichtigt wurde der reine Betrieb der Bahnhofsfunktionen ohne den Energiebedarf der Mieter.

Gut gegründet
Für die Gründung und den Stahlbetonanteil der Tragkonstruktion lieferte die Fenger-Beton und Kies GmbH & Co. KG aus dem Werk Pratau nahe der Lutherstadt Wittenberg rund 600 m3 Transportbeton. Zur Herstellung des Betons kam ein CEM II/B-S 42,5 N der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz. Für diesen Zement liegen entsprechende Umweltproduktdeklarationen (EPD) zur Herstellung von Betonen der Festigkeitsklassen C25/30 und C30/37 vor. Die Lieferung des Transportbetons erfolgte in enger Abstimmung mit dem Generalunternehmer gemäß Bauablauf. Zur Sicherstellung der Qualität erfolgten regelmäßige werkseitige Kontrollen.

Investition in die Zukunft
Für den Neubau des Bahnhofsgebäudes, die Modernisierung der Bahnhofsanlagen sowie die Neugestaltung des Umfelds haben die DB, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt knapp 15 Millionen Euro investiert. Der Bahnhofsneubau war auch Teil des Engagements der DB zum Reformationsjubiläum 2017. Allein zum Festgottesdienst des Kirchentages am 28. Mai auf den Elbwiesen wurden mehr als 120 zusätzliche Züge eingesetzt, um Gäste nach Wittenberg zu bringen.

Überzeugendes Konzept
Entsprechend freudig zeigten sich denn auch die führenden Spitzen des Landes und der Stadt anlässlich der Einweihung des neuen Bahnhofes am 9. Dezember 2016. So erklärte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff: „Sachsen-Anhalt ist stolz, einen der ersten CO2-freien Bahnhöfe zu haben. Der Grüne Bahnhof steht unserem Land, das führend bei der Umsetzung der Energiewende ist, gut zu Gesicht. Unseren Gästen präsentieren wir uns damit ganz im Sinne der Reformation: zeitgemäß und innovativ.“ Auch Oberbürgermeister Torsten Zugehör äußerste sich überzeugt: „Rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum bekommt Lutherstadt Wittenberg einen hochmodernen und sehr repräsentativen Bahnhof. 3.650 tägliche Pendler und die Besucher unserer Stadt nutzen künftig die moderne und besonders umweltfreundliche Station mit optimaler Verknüpfung aller Verkehrsträger.“

Klare Ziele
Das Baukonzept „Grüner Bahnhof“ ist ein Baustein zur Erreichung der Klima- und Lärmschutz-Ziele, die sich die DB bis zum Jahr 2020 gesetzt hat. So sollen 30 Prozent spezifischer CO-Emissionen gegenüber 2006 reduziert, 45 Prozent Erneuerbare Energien im DB-Bahnstrommix eingespeist und der Schienenverkehrslärm gegenüber 2000 halbiert werden.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Okt 16 2017

Neue Vorschriften für Güllelager & Silos

Verordnung AwSV für wassergefährdende Stoffe ist seit August in Kraft

Neue Vorschriften für Güllelager & Silos

Zweikomponenten Epoxidharzbeschichtung für Beton-und Metallflächen, säurefest und UV-beständig

Augsburg, Oktober 2017 – Die seit März beschlossene neue Anlagenverordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, ist seit August rechtskräftig. Das Bautenschutz-Unternehmen Polysafe www.polysafe.eu bringt sich als Lösungsanbieter in diese Problematik ein und bietet den Handwerksbetrieben Technische Merkblätter zu allen Produkten.

Aufsichtsbehörden schreiben Bauherren Produkte vor

Produkte, die bereits über ein CE-Zeichen verfügen und rechtmäßig in anderen EU-Staaten vermarktet werden, sollen in Zukunft über Bauregellisten zusätzliche Genehmigungen brauchen. Es kann aber nicht sein, dass Aufsichtsbehörden den Bauherren vorschreiben, welche Produkte bei welchem Hersteller gekauft werden müssen. Zum Beispiel ist ein im Asphalt zugelassener Bitumen ein immatrikulierter Rohstoff und kann entsprechend im Silo verwendet werden: Rezeptur ist säurefest und BAM (Bundesanstalt für Materialforschung- und prüfung) zertifiziert. Somit können auch Epoxidharze oder Polyurethane von Polysafe www.polysafe.eu verwendet werden, da diese nach REACH und CE Lieferantenerklärung zertifiziert sind.

CE-Zulassungen in doppelter Ausführung machen weder für den Fachbetrieb noch für den Handwerker Sinn

Das Bautenschutz-Unternehmen Polysafe fordert daher Zulassungsbehörden auf, künftig die Beton-Vorbereitung „SILO in SILO“ – technische Anwendung zu unterstützen. Das würde bedeuten: das Polysafe die Materialien nach der Prüfung durch KIWA vorlegen und die Verarbeitungshinweise baurechtlich bei den Zulassungsbehörden unter dem Namen „POLYREITH“ genehmigen lassen muss. (Nr. Z-59.15-402) Ein großes Augenmerk legt der Fachbetrieb hierbei auf die Beton-Vorbereitung bei Neu- und Altbauten mit Reinigung durch Höchstdruck- Wasserstrahlen oder Sandstrahlen – Haftzugfestigkeit DIN 11622 – (Bemessung, Ausführung, Beschaffenheit – Gärfuttersilos und Güllebehälter aus Stahlbeton, Stahlbetonfertigteilen, Betonformsteinen und Betonschalungssteinen). Das vollständige Verschließen der Fehlstellen, Poren und Kapillaren im Untergrund kurz Porenschluss genannt, sollte nach handelsüblichen Feinputzmaßnahmen jedoch zwingend mit Epoxidharz (Haftsiegel) grundiert werden, damit eine Dampfsperre erzeugt wird.

Polyreith EP – Vergussmasse aus zweikomponentiger Kunstharzmischung

Danach folgt die zulassungspflichtige Lackierung mit „Polyreith EP“ (JGS geprüft). An dieser Stelle jedoch ist es dem Anwender freizustellen, welche Haftdauer er gegenüber diversen Chemikalien haben möchte. Epoxidharz mit der Haftdauer von sieben Jahren, Polyurethan mit einer Haftdauer von vier Jahren oder Bitumen mit einer Haftdauer von zwei Jahren. Die Häufigkeit dieser wiederholenden Maßnahme richtet sich nach dem Grad der Beschädigungen im laufenden Betrieb oder nach den strengen Hygienemaßnahmen, die der Betreiber wünscht. Aufgrund seiner selbstnivellierenden (selbstglättenden) Eigenschaft sowie seiner hochchemischen Beständigkeit empfiehlt sich POLYREITH MD50-EPO (geprüft und zugelassen nach dibt/WHG-Wasserhaushaltsgesetz) für Innen-, Außen-, Wand- und Bodenflächen.

Zusammenfassung zu „SILO in SILO“ Zulassung

Haftzugfestigkeit nach DIN 11622
Dampfsperre mit EP Haftsiegel WAS 2K
Porenschluss durch handelsübliche Materialien
Säurefeste, dichte Lackierung wahlweise Polyreith
Oder Bitumen, SiloEmaillith, Epoxidharze, Polyurethan usw.

Die Polysafe GmbH www.polysafe.eu ist ein Bautenschutz-Unternehmen mit Stammsitz in Augsburg. Die Firma wurde 1975 von Joachim Reith gegründet und begann 1979 säurebeständige Beschichtungs-Systeme für Hoch- und Tiefsilos sowie Stallanlagen herzustellen. 1984 fing das Unternehmen mit eigenen Bautrupps an, Silos zu renovieren. Seit 1990 ist der Hersteller mit zwei Handwerks-Niederlassungen überregional tätig. Fachberater für Silolacke, Renovierungen und Asphaltbau stehen europaweit zur Verfügung.

Kontakt
Polysafe Handels-Gesellschaft M.B.H.
Beatrix Leutgeb
Riedfeldstraße 5
4770 Andorf
+43 (0) 77 66 / 41 3 71
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Okt 13 2017

BHS-Sonthofen: Mischer aus Bayern auf dem Dach der Welt

Mischen von Staudammbeton: Doppelwellen-Chargenmischer im Einsatz in 3.700 m Höhe

BHS-Sonthofen: Mischer aus Bayern auf dem Dach der Welt

Sechs Mischer von BHS-Sonthofen befinden sich im Bauwerk der Dosieranlage

Beim Bau des Staudamms „Dagu“ in der Nähe der tibetanischen Stadt Zangmu werden sechs von BHS-Sonthofen gelieferte Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKX 6.0 den Beton für den Dammkörper herstellen. Die Baustelle befindet sich auf 3.700 m Höhe über dem Meeresspiegel – noch nie sind Mischer von BHS an einem höher gelegenen Standort zum Einsatz gekommen. Für den Einsatz in dieser Höhe hat BHS die Mischer speziell an die besonderen Herausforderungen der Baustelle angepasst.

Die ersten beiden Mischer vom Typ DKX 6.0 haben am 12. Juli 2017 den ersten Beton hergestellt, vier weitere hat die Sinohydro No. 9 Engineering Company Mitte September 2017 in Betrieb genommen. Bis zum Ende der Bauzeit, voraussichtlich in 2019, werden die Mischer rund drei Millionen Tonnen Walzbeton (RCC – Roller Compacted Concrete) herstellen. Die gesamte, aus sechs Mischern bestehende Anlage ist auf eine Produktion von 160.000 m³ Festbeton pro Monat ausgelegt.

Die Mischer sind mit einem Grobkorn-Mischwerk ausgerüstet, das sich bei den im Staudammbau typischen Korngrößen von bis zu 160 mm auf vielen Baustellen weltweit bewährt hat.

Bei einem Austrag von 6 m³ Festbeton pro Charge und bis zu 48 Zyklen pro Stunde kann jeder Mischer bis zu 288 m³ Festbeton pro Stunde liefern. Zu den kurzen Taktzeiten tragen neben der intensiven Durchmischung des Betons auch die besonders großen Drehschieber am Boden des Mischtrogs bei, die den Entleervorgang deutlich beschleunigen.

Da außerordentlich große Mengen zu verarbeiten sind, hat BHS die Mischertröge mit seinen 28 mm dicken „Optilong“-Verschleißkacheln in verstärkter Ausführung ausgestattet. Ihre Lebensdauer ist im Vergleich mit den üblicherweise auf Baustellen verwendeten Rautenkacheln nahezu doppelt so hoch. Die unterschiedlichen Werkstoffhärten der einzelnen Kachelreihen gewährleisten eine gleichmäßige Abnutzung über sämtliche Verschleißzonen.

Auch der Lage der Baustelle in einer abgelegen Region trägt BHS Rechnung: Für den Fall, dass die Energieversorgung nicht zuverlässig ist, sind spezielle Motorkupplungen verbaut: Die hydrodynamischen Turbokupplungen reduzieren sowohl mechanische als auch elektrische Belastungsspitzen. Sie haben sich insbesondere bei kritischen Netzverhältnissen bewährt.

Da die Luft in großer Höhe weniger Wärme von den Elektromotoren abführt, hat BHS die Mischer mit Spezialmotoren ausgestattet, die über eine besondere Isolierung der Klasse „H“ verfügen.

Neben der außergewöhnlichen Höhe der Baustelle war auch die Entfernung eine Herausforderung: Der Transport der Mischer per Sattelschlepper von Tianjin, dem Sitz der Tochtergesellschaft von BHS-Sonthofen in der Nähe von Peking, bis zur fast 4.000 km entfernten Baustelle in Tibet dauerte 20 Tage.

Das Projekt:

Der Dagu Damm wird 126 m hoch und die Dammkrone 385 m lang sein. Das Kraftwerk wird eine Leistung von 640 MW haben.

Der Bau erfolgt im Rahmen eines Großprojektes der chinesischen Regierung, mit dem die östlichen Landesteile des Autonomen Gebietes Tibet einschließlich der entlegenen Dörfer mit elektrischer Energie versorgt werden sollen. Mit mehreren Staudämmen wird der Fluss Yarlung Tsangpo, der höchste Fluss der Welt, aufgestaut. Er fließt von West nach Ost durch Tibet und als Bramaputhra in Indien weiter.

Über BHS-Sonthofen GmbH

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

In der Bauindustrie werden die Mischer vor allem zur Herstellung von Transport-, Fertigteil-, Hochleistungs- und Staudammbeton oder von Betonpflastersteinen eingesetzt. BHS Mischer bewähren sich auch beim Mischen von Trockenmörtel, Zement und Kalksandsteinmassen sowie bei der Aufbereitung von lehmbehaftetem Gestein.

Für das Aufbereiten von Mineralgemischen, Deponiestoffen, Flugaschen, Stäuben oder Schüttgütern werden sie ebenso oft verwendet wie für das Konditionieren von Schlämmen und das Herstellen von Suspensionen – zum Beispiel bei der Rückverfüllung von Bergwerken oder dem Deponieren von mineralischen Abfällen.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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Okt 5 2017

Neue Vorschriften für Silos und Güllelager

Verordnung AwSV für wassergefährdende Stoffe ist seit August in Kraft

Neue Vorschriften für Silos und Güllelager

Zweikomponenten Epoxidharzbeschichtung für Beton-und Metallflächen, säurefest und UV-beständig

Augsburg, September 2017 – Die seit März beschlossene neue Anlagenverordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, ist seit August rechtskräftig. Das Bautenschutz-Unternehmen Polysafe bringt sich als Lösungsanbieter in diese Problematik ein, da Lackhersteller keinen Einfluss auf die Handwerkerschaft haben.

Aufsichtsbehörden schreiben Bauherren Produkte vor

Produkte, die bereits über ein CE-Zeichen verfügen und rechtmäßig in anderen EU-Staaten vermarktet werden, sollen in Zukunft über Bauregellisten zusätzliche Genehmigungen brauchen. Es kann aber nicht sein, dass Aufsichtsbehörden den Bauherren vorschreiben, welche Produkte bei welchem Hersteller gekauft werden müssen. Zum Beispiel ist ein im Asphalt zugelassener Bitumen ein immatrikulierter Rohstoff und kann entsprechend im Silo verwendet werden: Rezeptur ist säurefest und BAM (Bundesanstalt für Materialforschung- und prüfung) zertifiziert. Somit können auch Epoxidharze oder Polyurethane von Polysafe www.polysafe.eu verwendet werden, da diese nach REACH und CE Lieferantenerklärung zertifiziert sind.

Gedoppelte CE-Zulassungen machen weder für den Fachbetrieb noch für den Handwerker Sinn

Das Bautenschutz-Unternehmen Polysafe fordert daher Zulassungsbehörden auf, künftig die Produktpalette „SILO in SILO“ zur technischen Anwendung zu unterstützen. Das würde bedeuten: das Polysafe die Materialien nach der Prüfung durch KIWA vorlegen und die Verarbeitungshinweise baurechtlich bei den Zulassungsbehörden unter dem Namen „SILO in SILO“ rechtlich genehmigen lassen muss. Ein großes Augenmerk legt Polysafe hierbei auf die Betonverarbeitung bei Neu- und Altbauten mit Reinigung durch Höchstdruck- Wasserstrahlen oder Sandstrahlen – Haftzugfestigkeit DIN 11622 – (Bemessung, Ausführung, Beschaffenheit – Gärfuttersilos und Güllebehälter aus Stahlbeton, Stahlbetonfertigteilen, Betonformsteinen und Betonschalungssteinen Gärfuttersilos und Güllebehälter). Das vollständige Verschließen der Fehlstellen, Poren und Kapillaren im Untergrund kurz Porenschluss genannt, sollte nach handelsüblichen Feinputzmaßnahmen jedoch zwingend mit Epoxidharz (Haftsiegel) grundiert werden, damit eine Dampfsperre erzeugt wird.

Polyreith EP – Vergussmasse aus zweikomponentiger Kunstharzmischung

Danach folgt die zulassungspflichtige Lackierung mit „Polyreith EP“ (JGS geprüft). An dieser Stelle jedoch ist es dem Anwender freizustellen, welche Haftdauer er gegenüber diversen Chemikalien haben möchte. Epoxidharz mit der Haftdauer von sieben Jahren, Polyurethan mit einer Haftdauer von vier Jahren oder Bitumen mit einer Haftdauer von zwei Jahren. Die Häufigkeit dieser wiederholenden Maßnahme richtet sich nach dem Grad der Beschädigungen im laufenden Betrieb oder nach den strengen Hygienemaßnahmen, die der Betreiber wünscht. Aufgrund seiner selbstnivellierenden (selbstglättenden) Eigenschaft sowie seiner hochchemischen Beständigkeit empfiehlt sich Ökopox (Zweikomponenten Epoxidharzbeschichtung
für Beton-und Metallflächen, säurefest und UV-beständig. Besonders für Fahrsiloanlagen geeignet) für viele Spezialanwendungen in horizontalen Bereichen.

Zusammenfassung zu „SILO in SILO“ Zulassung

Haftzugfestigkeit nach DIN 11622
Dampfsperre mit EP Haftsiegel WAS 2K
Porenschluss durch handelsübliche Materialien
Säurefeste, dichte Lackierung wahlweise Polyreith
Oder Bitumen, SiloEmaillith, Epoxidharze, Polyurethan usw.

Die Polysafe GmbH www.polysafe.eu ist ein Bautenschutz-Unternehmen mit Stammsitz in Augsburg. Die Firma wurde 1975 von Joachim Reith gegründet und begann 1979 säurebeständige Beschichtungs-Systeme für Hoch- und Tiefsilos sowie Stallanlagen herzustellen. 1984 fing das Unternehmen mit eigenen Bautrupps an, Silos zu renovieren. Seit 1990 ist der Betrieb mit zwei Handwerks-Niederlassungen und europaweit tätigen Fachberatern für Silolacke, Renovierungen und Asphalt-Herstellung für Fahrsilo-Behälter ein Spezialist auf dem Gebiet.

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Polysafe Handels-Gesellschaft M.B.H.
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Sep 26 2017

Die Natur immer im Blick

Erstes Schlauchwehr im Spreewald

Die Natur immer im Blick

Erstes Schlauchwehr im Spreewald. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Nur knapp eine Autostunde von Berlin entfernt befindet sich mit dem Spreewald eine in Mitteleuropa einzigartige Landschaft. Nach der letzten Eiszeit teilte sich hier die Spree in ein fein gegliedertes Netz von sogenannten Fließen. Die zahlreichen Wasserläufe schlängelten sich einst durch dichten Urwald. Durch Kultivierung entstand im Laufe der Jahrhunderte ein Mosaik aus kleinen Wiesen, Äckern, Wäldern und dem rund 1575 km langen Geflecht der Fließe.

Auen- und Moorlandschaft
Bis heute ist der Spreewald eine vom Menschen geprägte und dennoch weitgehend naturnahe Auen- und Moorlandschaft. Sie bietet einer reichen Tier- und Pflanzenwelt einen außergewöhnlichen Lebensraum. Hier leben Arten, die andernorts bedroht oder bereits ausgestorben sind. 1990 wurde der Spreewald zum Biosphärenreservat erklärt, um diese Landschaft zu schützen und zu bewahren. 1991 erhielt es den UNESCO-Status.

Großflächiges Wassersystem
Um diese einmalige Niederungslandschaft mit ihren fein strukturierten Fließgewässersystemen, artenreichen Feuchtwiesen und Niederungswäldern zu schützen und zu pflegen, ist vor allem die Wasserbewirtschaftung gefragt. Denn das Wassersystem mit hohen Grundwasserständen und periodischen Überstauungen in bestimmten Teilgebieten bildet die Grundlage zur Erhaltung der Lebensräume der für den Spreewald typischen Tiere und Pflanzen. Gleichzeitig sind die Nutzungsinteressen der ortsansässigen Bevölkerung angemessen zu berücksichtigen. Und natürlich muss der Hochwasserschutz für die Siedlungsbereiche und die Nutzflächen gewährleistet werden.

Zukunftsfähige Wasserwirtschaft
Gleich zwei regionale Wasser- und Bodenverbände sorgen im etwa 475 Quadratkilometer umfassenden Spreewald für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft. Mitglieder dieser Wasser- und Bodenverbände sind Landwirte, Grundeigentümer und Gemeinden im Verbandsgebiet. „Zu den Aufgaben der Verbände zählen neben der Gewässerunterhaltung und -pflege unter anderem der Bau und die Unterhaltung von Anlagen in und an Gewässern wie Schleusen, Wehre, Durchlässen, Schächten, Dükern, usw.“, erläutert Ingolf Burisch vom Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ mit Sitz in Vetschau.

Erfahrungen sammeln
Sein Verband ist auch der Bauherr des ersten Schlauchwehres im Spreewald. Das von 2015 bis 2017 erneuerte Wehr im Nordumfluter bei Byhleguhre gehört zu den mehr als 200 Wehren, die durch diesen Verband unterhalten werden. „Im Rahmen der regelmäßigen Bauwerksinspektion wurden starke Schädigungen des Bauwerkkörpers und der Ausrüstungsteile festgestellt“, schildert Ingolf Burisch den Ablauf. „Und so stand das vorhandene Wehrbauwerk aus den 1970er Jahren mit drei sechs Meter breiten Wehrfeldern und Doppelschützen zur Erneuerung an.“ Aufgrund der Lage und der Funktion und nicht zuletzt der Investitionssumme entschied man sich, anstelle eines „klassischen“ Wehrs mit beweglichen Verschlüssen als Ersatzbauwerk ein Schlauchwehr mit zwei Wehrfeldern mit jeweils neun Metern Breite in zwei Bauabschnitten zu errichten.

Vielzahl an Vorteilen
Im Gegensatz zur klassischen Bauweise von Wehren mit beweglichen Verschlüssen bietet ein Schlauchwehr eine Vielzahl von Vorteilen. So stellt der flexible Wehrkörper keine Behinderung für Treibgut und Eis dar. Zudem ist der Staupegel stufenlos regulierbar. Durch den Verzicht auf mechanische Wehrteile besteht keinerlei Korrosionsgefahr. Auch ist der Betrieb umweltfreundlicher, da keine Schmiermittel benötigt werden. Insgesamt sind bei einem Schlauchwehr der Wartungsaufwand und die Gefahr der unsachgemäßen Betätigung bzw. der Beschädigung der mechanischen Wehrteile durch Fremde geringer.

Funktionsweise eines Schlauchwehrs
Darüber hinaus überzeugt ein Schlauchwehr durch die „Einfachheit“ seiner Konstruktion. Im Wasserbauwerk wird eine spezielle Gummimembran in Schlauchform auf der betonierten Wehrplatte und an den seitlichen Wehrwangen montiert. Befüllt wird der Schlauch mit Wasser nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße. Hierzu werden in einem Füllschacht, der mit dem Schlauch verbunden ist, durch Überpumpen oder Ablassen bestimmte Wasserstände eingestellt. Die Befestigung des Schlauches auf dem Bauwerk erfolgt durch spezielle Klemmschienen. Aufgrund des Befüllens des Schlauches kommt es zu einer Volumenzunahme, die Schlauchkrone wird angehoben und behindert den Wasserdurchfluss. Dadurch erhöht sich der Pegel des Oberwassers. Im unbefülltem Zustand faltet sich der Schlauch zusammen und kann fast flach auf der Wehrsohle abgelegt werden. Im Hochwasserfall kann so der maximale Abfluss gewährleistet und Schäden am Wehr vermieden werden.

Die Gummimembran besteht im Allgemeinen aus einer Elastomerbahn mit einer oder mehreren Gewebeeinlagen aus Polyester oder Polyamid, die als Festigkeitsträger dienen. In der Vergangenheit wurden Verschnitte aus Natur- und Synthetikkautschuk (NR und SBR), Chloroprenkautschuk (CR) oder Ethylen-Propylen-Dien-Polymere (EPDM) verwendet.

Großer Planungsvorlauf
Bevor jedoch der erste Schlauch in einem Wehr im Spreewald montiert werden konnte, waren umfangreiche Planungen und Vorbereitungen notwendig. Hiermit beauftragte der Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ die Planungsgemeinschaft Tief- und Wasserbau GmbH aus Dresden. Nach der Erteilung der Baugenehmigung und der öffentlichen Ausschreibung wurden die gesamten Bauarbeiten durch die Gruppe Wasser- und Spezialtiefbau der Strabag AG in Lübben ausgeführt.

Mit Rücksicht auf Fauna und Flora
Da die Bauarbeiten direkt am und im Wasser auszuführen waren, galt es zunächst durch einen entsprechenden Verbau für eine „trockene“ Baustelle zu sorgen. Um den Wasserfluss im Nordumfluter nicht zu behindern, ragte der erste Bauabschnitt knapp bis zur Mitte des Wasserstroms. Neben der sehr komplexen Wasserhaltung der Baustelle waren auch noch zahlreiche Auflagen seitens des Umwelt- und Naturschutzes zu berücksichtigen. Besondere Rücksicht erforderte die gesamte Sohle und Uferregion des Gewässers sowie die dort ansässige Fauna und Flora. Nach der Trockenlegung des Nordumfluters wurden z. B. alle Muscheln auf dem Grund aufgesammelt und artgerecht umgesiedelt.

Zusätzliche Regelungen
Gemäß den aktuellen Vorgaben sind im Spreewald Ersatzneubauten von Wehren immer mit Fischaufstiegsanlagen zu erstellen. Daraus ergab sich für den Ersatzneubau Wehr III „Halko“ eine über die gesamte Strombreite verlaufende Wehrplatte mit drei Wehrpfeilern und einer links angeordneten Fischaufstiegsanlage in Schlitzpassbauweise. Wehrplatte, -pfeiler und Fischaufstiegsanlage wurden komplett aus Beton gefertigt. Für diese Baumaßnahme gelten neben den normativen Vorgaben zudem die Regelungen der ZTV-W LB 215. Diese schreiben vor, dass massive Bauteile von Wasserbauwerken der Expositionsklasse XF3 zwingend mit LP-Beton (Luftporen-Beton) herzustellen sind, um die Frostbeständigkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig soll der Zementanteil im Beton möglichst gering sein und der eingesetzte Zement mit geringer Hydrationswärme abbinden, um eine Rissbildung weitgehend zu vermeiden.

Passender Zement
Für die erfahrenden Spezialisten der Strabag AG eine interessante Herausforderung. Gemeinsam mit dem Frischbetonlieferanten Kann Beton Lausitz GmbH konnte der für die Betonierung der Wehrplatte sowie der Wehrpfeiler und Fischaufstiegsanlage notwendige Beton in geforderter Qualität eingebaut werden. Zur Mischung des LP-Betons kam der Spezialzement OPTABLUE® der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz. Seine besondere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzementklinker und Hüttensand ermöglicht eine gute Frühfestigkeit bei gleichzeitig niedriger Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat). Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei OPTABLUE® durch hochwertigen Hüttensand ersetzt wird, bewirkt der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons.

Bauablaufbedingte Inbetriebnahme
Im ersten Bauabschnitt wurden die Fischaufstiegsanlage, ein erster Teil der Wehrplatte sowie zwei Wehrpfeiler betoniert. Zudem erstellten die Wasserbauspezialisten die Steuerungszentrale und verlegten die Versorgungsleitungen für den Betrieb des Schlauchwehrs. Nach der Betonage und dem Ausschalen der Bauteile konnte im ersten Feld des Wehrs der Schlauch montiert werden. Danach wurde dieser Teil des Schlauchwehrs geflutet und mit dem Verbau für den zweiten Bauabschnitt begonnen. Mit der Fertigung der restlichen Sohlplatte sowie des dritten Wehrpfeilers und dem Anschluss an das gegenüberliegende Ufer waren die Betonarbeiten beim Neubau abgeschlossen und der zweite Schlauch konnte montiert und in Betrieb genommen werden. Abschließend wurde das „alte“ vorhandene Wehr noch zurückgebaut. Zur Entfernung der Armierung im Gründungsbereich des alten Wehres tauchten Berufstaucher zum Grund des Nordumfluters und brannten die Eisen ab.

Im Frühjahr 2017 konnte das erste Schlauchwehr im Spreewald komplett an den Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ zum normalen Betrieb übergeben werden. „Die während des laufenden Betriebes gesammelten Erfahrungen und Daten sollen für den möglichen Bau weiterer Schlauchwehre ausgewertet werden. Vermutlich wird es nicht das letzte Schlauchwehr sein, das im Biosphärenreservat Spreewald erbaut wird“, resümiert Ingolf Burisch.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

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Sep 11 2017

Mit gutem Gewissen neue Wohnakzente setzen

Ideale Vorraussetzungen für ein gesundes Raumklima bietet die ökologische Profi-Silikatfarbe von AURO, mit Deckkraft Klasse 1 und natürlich ohne Konservierungsstoffe

Mit gutem Gewissen neue Wohnakzente setzen

Die ökologische Profi-Silikatfarbe, ohne synthetische Zusatzstoffe, von AURO

Mit gutem Gewissen neue Wohnakzente setzen

Ideale Vorraussetzungen für ein gesundes Raumklima bietet die ökologische Profi-Silikatfarbe von AURO, mit Deckkraft Klasse 1 und natürlich ohne Konservierungsstoffe

Braunschweig, September 2017 – Rein natürlich und mineralisch, das sind die Eigenschaften vieler Produkte des ökologischen Herstellers AURO, auch der Profi-Silikatfarbe. Aufgrund ihres hohen pH-Werts wirkt der Anstrich fungizid und algizid. Schimmel hat somit keine Chance. Vom ersten Anstrich an nehmen Wände die überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und geben sie später wieder ab. Diese natürliche, „atmende“ Funktion reguliert das Raumklima und entzieht Schimmel den feuchten Nährboden. Weitere Vorteile: Die verarbeitungsfertige Farbe ist gut für Allergikerhaushalte geeignet, da sie ohne Konservierungsmittel auskommt und keine synthetischen Zusätze enthält. Dank der Kombination aus Kaliwasserglas, verbessertem Rohstoffgemisch und dem biogenen Bindemittel sind hochwertige Produkteigenschaften garantiert. Bestätigt durch Kriterien, wie Deckkraft Klasse 1 und Nassabrieb Klasse 2 nach DIN EN 13300. Die bekannte AURO-Rohstoffphilosophie wird dabei konsequent weiterverfolgt. Für eine farbige Wandgestaltung lässt sich die Profi-Silikatfarbe für den Innenbereich bis zu zehn Prozent mit den AURO Vollton- und Abtönfarben abtönen. Für eine maximale Transparenz sorgt die lückenlose Volldeklaration der Inhaltsstoffe.

Durchatmen in den eigenen vier Wänden und sich dabei wohlfühlen, das wünscht sich jeder. Mit der schimmelvorbeugenden Profi-Silikatfarbe vom Braunschweiger Hersteller ist das kein Problem. Neue und bereits gestrichene Wandflächen lassen sich mit der mineralischen Farbe einfach in Wohlfühlwände verwandeln.

Ob Beton oder Putz, Gipskarton, Rigips, Lehm oder Raufaser im Innenbereich, der Anstrich ist für viele Oberflächen geeignet. Einfach mit Pinsel oder Rolle auf gleichmäßig saugenden Untergründen direkt ohne Grundierung aufbringen. Für unebene Wände eignet sich vorher eine Behandlung mit dem AURO-Tiefengrund oder dem Haftgrund.

Deckkraft und Nassabrieb EN 13300

Deckkraft Klasse 1 entspricht dem höchsten Deckvermögen bei der Einstufung eines Produkts, Klasse 4 der Niedrigsten. Unter Berücksichtigung des Verbrauchs wird die Farbe auf einer schwarz-weißen, genormten Kontrastkarte aufgetragen und das Deckvermögen gemessen. Der Nassabrieb ist in fünf Klassen unterteilt, die Klasse 1 beschreibt die höchste, Klasse 5 die Niedrigste. Dieses Qualitätskriterium tritt an die Stelle der bisherigen Unterscheidung in Waschbeständigkeit und Scheuerbeständigkeit nach DIN 53778. Die sogenannte „Nassabriebbeständigkeit“ beschreibt die Widerstandsfähigkeit einer Wand- und Deckenfarbe gegen mechanischen Abrieb, wie zum Beispiel bei der Reinigung der Oberfläche.

AURO unverbindliche Preisempfehlung, der Profi-Silikatfarbe Nr. 303

Gebinde 5
(Liter/Stück/kg) 59,9
Preis inkl. 50
MwSt./EUR 10
Reichweite/qm 99,9 – 100

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage auro.de unter folgendem Link: http://bit.ly/28PT17A

Über AURO
Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und einzigartig in ihrer Verbindung von Qualität und ökologischer Ausrichtung. Gründer und Öko-Pionier Dr. Hermann Fischer setzt sich bereits seit Ende der 70er-Jahre für eine „grüne Chemie“ ein. Alltagsprodukte nicht mehr auf Erdölbasis, sondern auf der Grundlage von Pflanzen, Algen, Mikroorganismen und mineralischen Stoffen herzustellen. Für das Engagement wurde er mit zahlreichen Preisen wie den Umweltpreis „Friends of Earth“ ausgezeichnet und von WWF und Capital zum Ökomanager des Jahres gewählt. Produziert wird am Standort Deutschland. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das Engagement der Firma AURO.

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Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und einzigartig in ihrer Verbindung von Qualität und ökologischer Ausrichtung. Gründer und Öko-Pionier Dr. Hermann Fischer setzt sich bereits seit Ende der 70er-Jahre für eine „grüne Chemie“ ein. Alltagsprodukte nicht mehr auf Erdölbasis, sondern auf der Grundlage von Pflanzen, Algen, Mikroorganismen und mineralischen Stoffen herzustellen. Für das Engagement wurde er mit zahlreichen Preisen wie den Umweltpreis „Friends of Earth“ ausgezeichnet und von WWF und Capital zum Ökomanager des Jahres gewählt. Produziert wird am Standort Deutschland. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das Engagement der Firma AURO.

Firmenkontakt
AURO AG
Nadine Schrader
Alte Frankfurterstraße 211
38122 Braunschweig
0531-28141-32
schrader@auro.de
http://www.auro.de

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Aug 2 2017

Massive Baustoffe für eine optimale Dämmung

http://www.gfg24.de

Ein eigenes Haus ist eine große Investition, die dem Bauherrn ein Leben lang erhalten bleiben soll. Nicht zu unterschätzen ist dabei die korrekte Dämmung; denn Fehler in der Verarbeitung oder bei der Wahl der Materialien können im Laufe der Jahre zu Problemen führen, die mitunter sehr kostspielig werden können.

Damit ein Haus optimal gegen Kälte gedämmt ist, wird zunächst der U-Wert des Baumaterials ermittelt. Dieser gibt an, wieviel Wärme durch das betreffende Bauteil hindurchgeht, wenn auf beiden Seiten unterschiedliche Temperaturen herrschen. Je niedriger der U-Wert, desto weniger Wärme strömt nach außen.
Darüber hinaus ist es wichtig, zusätzlich eine gute Wärmedämmung zu erreichen. Voraussetzung dafür ist, dass das Baumaterial eine hohe Wärmespeicherfähigkeit hat. Auf diese Weise wird das Gebäude vor Überhitzung im Sommer geschützt.
Weitere wichtige Ziele einer sehr guten Dämmung sind die Verhinderung von eindringender Feuchtigkeit in die Gebäudehülle und ausreichender Lärm- und Schallschutz. Hier gilt: Je schwerer das Material, desto besser der Schallschutz.
Massive Baustoffe wie z.B. Beton, Klinkersteine oder Ziegel sind hier die optimale Wahl.

Weitere Informationen zur optimalen Dämmung beim Hausbau erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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Apr 10 2017

Stahlbeton schnell und sicher schützen

Mit einem neuen Marker lässt sich schnell und einfach prüfen, ob Bauwerke aus Stahlbeton ausreichend vor Wasser und Salz geschützt sind.

Stahlbeton schnell und sicher schützen

Professor Dr. Andreas Gerdes zeigt eine Säule, die mit Beton gefüllt wird.

Mit einem an der Hochschule Karlsruhe entwickelten neuen Marker lässt sich schnell und einfach prüfen, ob Bauwerke aus Stahlbeton ausreichend vor Wasser und Salz geschützt sind. Das Verfahren zur Qualitätskontrolle der Hydrophobierung ist erprobt und mittlerweile reif für den praktischen Einsatz.
Brücken und Tunnel haben eine lange Lebensdauer. Damit die teuren Bauwerke die nächsten 50 bis 100 Jahre gut überstehen, gilt es sie ausreichend zu schützen. Zu schaffen machen ihnen insbesondere Wasser und Salz. Sie können durch die Poren des Betons eindringen und zur gefürchteten Korrosion der Bewehrung führen. Dies zu verhindern ist die Aufgabe der Hydrophobierung, also des Schutzes des Betons gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Dazu verwendet man schon seit langem spezielle Silane, welche eine hydrophobe, das heißt wasserabweisende Wirkung haben und somit das Innenleben der Bauwerke schützen. Silane gehören zur Familie der siliziumorganischen Verbindungen, wobei dem Heimwerker ein anderer Vertreter dieser Gruppe, das Silikonharz, besser bekannt ist.

Das Einbringen der Silane in den Beton ist relativ einfach. Allerdings stellt sich danach die Frage, ob das Silan tief genug in die Randzone eingebracht wurde, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit einer Hydrophobierung ist. Das zu messen war bislang eine schwierige und kostenintensive Arbeit, bei der rund 70 Millimeter dicke und bis zu 10 Zentimeter lange Bohrkerne aus dem Bauwerk herausgebohrt und im Labor untersucht werden mussten. Ein an der Hochschule Karlsruhe entwickeltes und jüngst patentiertes Verfahren macht die Qualitätssicherung der Hydrophobierung nun wesentlich leichter und schneller. „Bei nur sehr gering erhöhten Kosten können Zeiteinsparungen von vielen Tagen bei der Analyse der Bohrkerne erreicht werden“, verspricht Professor Dr. Andreas Gerdes, Leiter des Instituts für Prävention im Bauwesen (IPB) der Hochschule Karlsruhe, an dem das neue Verfahren entwickelt wurde.

„Mit unserer Erfindung kann man wesentlich zerstörungsärmer als bisher gleich auf der Baustelle mit einem mobilen Gerät die Verteilung des Wirkstoffs in der Betonrandzone messen“, sagt Professor Gerdes. Das Prinzip ist einfach: Den Silanen wird ein patentierter Marker beigemischt, das heißt eine siliziumorganische Verbindung mit eingebauten Silberatomen. Sie ermöglichen eine Messung der Eindringtiefe mit der laserinduzierten Plasmaspektroskopie (LIPS), einer in der chemischen Analytik etablierten Methode, die von der Bundesanstalt für Materialprüfung auf die Anwendung angepasst wurde. „Der Laser regt die Silberatome zu einer gut erkennbaren Antwort an. So kann die Eindringtiefe des hydrophobierenden Silans schnell und exakt ermittelt werden“, erklärt Professor Gerdes.

Einen weiteren Vorteil der schnellen Messung sieht Gerdes in der verkürzten Reaktionszeit. „Man erkennt sofort, ob die Hydrophobierung tief genug eingedrungen ist. Wenn das nicht der Fall war, kann man die Maßnahme sofort wiederholen und muss nicht tagelang warten, bis das Ergebnis der Probebohrung da ist. In der Praxis bedeutet das, dass Tunnel und Brücken nicht länger gesperrt werden müssen als unbedingt nötig.“

Entwickelt wurde der neue Silanmarker von Dr. Hartmut Herb und Professor Dr. Andreas Gerdes. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit verschiedenen Unternehmen kamen die Chemiker auf die Idee, ein Trägermolekül zu entwickeln, welches die Silberatome in die Randzone des Betons transportiert. Das Projekt „Silamark“ war geboren. Nach rund zwei Jahren weiterer Forschung zur Optimierung des Silan-Silber-Verhältnisses wurde vergangenes Jahr das Patent erteilt.

„Silamark ist eine vielversprechende Erfindung. Das System ist betriebsbereit für eine sichere quantitative Qualitätskontrolle der Hydrophobierungsmaßnahmen im Bautenschutz. Zudem sind viele weitere Anwendungsmöglichkeiten denkbar, beispielsweise bei der Hydrophobierung von Natursteinen und -ziegeln“, erklärt Dr. Frank Schlotter, Leiter der Abteilung Chemie, Life Sciences, Materialien und Medizintechnik bei der Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH in Karlsruhe. Die TLB GmbH unterstützt Erfinder, Hochschulen und Unternehmen bei der Patentierung innovativer Ideen und der Umsetzung in marktfähige Produkte.

Für Professor Andreas Gerdes ist der neue Marker nur ein Baustein auf dem Weg hin zu einem ökologisch und ökonomisch verantwortungsvolleren Handeln. „Wir müssen die Langlebigkeit der Bauwerke erhöhen“, fordert Gerdes, denn sowohl eine Instandsetzung als auch ein Neubau seien sehr teuer, zudem verringere sich durch eine erhöhte Dauerhaftigkeit die Umweltbelastung. „Dauerhaftes Bauen ist ökologisches Bauen“, betont der umtriebige Professor, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Hochschule Karlsruhe lehrt sowie Mitbegründer der IONYS AG und wissenschaftlicher Leiter des KIT-Innovations-Hub „Prävention im Bauwesen“ ist. Ziel der engen Verzahnung von der Hochschule Karlsruhe, KIT und der IONYS AG als Ausgründung ist es, Grundlagenergebnisse beschleunigt in die Anwendung zu bringen.

Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH unterstützt die Hochschule Karlsruhe bei der Patentierung und Vermarktung der Innovation. TLB ist im Auftrag der Hochschule mit der wirtschaftlichen Umsetzung dieser zukunftsweisenden Technologie beauftragt. Für weitere Informationen: Dr. Frank Schlotter, Mail: fschlotter@tlb.de

Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH ist eine Agentur für Erfindungs- und Patentmanagement in Deutschland. TLB begleitet Erfindungen von Hochschulen, Unternehmen und Erfindern auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zum wirtschaftlichen Produkt.

Kontakt
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH
Annette Siller
Ettlinger Str. 25
76137 Karlsruhe
0721 79004-0
asiller@tlb.de
http://www.tlb.de

Apr 6 2017

Spezialzement für massige Bauteile

Geringere Rissneigung dank OPTABLUE®

Spezialzement für massige Bauteile

OPTABLUE® ist geradezu ideal für die Herstellung von massigen Bauteilen geeignet. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Eine Vielzahl von Ingenieurbauwerken bestehen aus massigen Betonbauteilen. Um auf Dauer deren Leistungsfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit sicher zu stellen, werden besondere Anforderungen an den einzusetzenden Beton gestellt. Mit dem Spezialzement OPTABLUE® von OPTERRA können dank einer Kombination spezifischer Eigenschaften alle relevante Anforderungen erheblich einfacher erfüllt werden.

Massige Bauteile aus Beton sind besonders leistungsfähig. Dafür muss der eingesetzte Beton jedoch in vielen Fällen eine geringe Rissneigung aufweisen. Gleichzeitig soll der Baustoff über eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit verfügen. Für Betonrezepturen mit solch einem anspruchsvollen Anforderungsprofil hat OPTERRA den Spezialzement OPTABLUE® entwickelt.

Denn seine besondere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzementklinker und Hüttensand ermöglicht eine gute Frühfestigkeit. Damit ist er genau für die Betone geeignet, die schon im jungen Alter über eine hohe Festigkeit verfügen müssen. Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei OPTABLUE® durch hochwertigen Hüttensand ersetzt wird, bewirkt der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons. Aufgrund seiner niedrigen Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat) ist OPTABLUE® geradezu ideal für die Herstellung von massigen Bauteilen geeignet. Denn dank des Spezialzementes wird die thermisch bedingte Rissneigung während der Hydration deutlich minimiert. Nicht zuletzt sorgt der niedrige wirksame Alkaligehalt dafür, das OPTABLUE® auch in Verbindung mit alkaliempfindlichen Gesteinskörnungen eingesetzt werden kann.

Hergestellt wird OPTABLUE® unter Verwendung eines ausgewählten Portlandzementklinkers und Hüttensand. Damit entspricht der Spezialzement den Anforderungen an einen Hochofenzement CEM III/A 42,5 N-LH(na) nach DIN EN 197-1 sowie der DIN 1164-10. OPTABLUE® ist damit uneingeschränkt für Wasserbauwerke nach ZTV-W, Ingenieurbauwerke nach ZTV-ING, Spezialtief- und -grundbau sowie für Beton, Stahlbeton und Spannbeton nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2 und Druckfestigkeitsklassen von C30/35 geeignet.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

Kontakt
OPTERRA GmbH
Anke Wunder
Goerdelerring 9
04109 Leipzig
+49 341 39378531
+49 341 39378590
anke.wunder@opterra-crh.com
http://www.opterra-crh.com

Feb 3 2017

Gewinnbringende Verbindung

Vorgefertigte Holz-Beton-Verbunddecken von Brüninghoff

Gewinnbringende Verbindung

Einbau der vorgefertigten Decke: Nur für die Stoßfugen der einzelnen Elemente wird Ortbeton benötigt (Bildquelle: Brüninghoff)

Sie nutzt die bauphysikalischen Vorteile der beiden eingesetzten Baustoffe optimal aus: die Holz-Beton-Verbunddecke (HBV-Decke). Das bauausführende Unternehmen Brüninghoff bietet diese auch als vorgefertigte Elemente für den Neubau an und entwickelt so wirtschaftliche und ökologische Systeme. Mit der Vorfertigung wird zudem vor Ort ein schneller Baufortschritt realisiert. Insbesondere für mehrgeschossige Bauten, bei denen erhöhte Brand- und Schallschutzwerte gefordert sind und reine Holzdecken nicht verwendet werden, ermöglicht die HBV-Decke dennoch den Einsatz des natürlichen Baustoffes.

Als Holz-Beton-Verbunddecke (HBV-Decke) bezeichnet man eine Verbundkonstruktion aus Holzbalken- oder Platten und Betonplatte. Diese hybriden Elemente kombinieren die Eigenschaften der beiden Baustoffe, sodass sich sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Das System ist vor allem bekannt als Lösung für den Ausbau von Dachgeschossen oder für die Sanierung bestehender Holzdecken. Erst in den letzten Jahren wurde die HBV-Decke immer häufiger auch in Neubauten eingesetzt. Denn auch hier lassen sich die Vorzüge dieser Bauweise nutzen.

Vorgefertigte Deckensysteme
Das bauausführende Unternehmen Brüninghoff hat – basierend auf konkreten Bauprojekten der Vergangenheit – ein intelligentes Hybriddeckenelement aus Holzbalken und Stahlbeton entwickelt. Diese HBV-Decken werden im Werk unter witterungsgeschützten, kontrollierten Bedingungen vorproduziert. Dabei werden die Holzbalken mit der Stahlbetonplatte mittels Fertigteil-Verbindern und Vollgewindeschrauben zu einer tragfähigen Verbundkonstruktion montiert. Das Holz nimmt die Zug-, die Betonplatte die Druckkräfte auf. Die Verbindungsmittel sorgen für den schubfesten Verbund der beiden Baustoffe.

Alternative zur herkömmlichen Betondecke aus Ortbeton
Die vorgefertigte Decke wird zur Baustelle geliefert und eingebaut – lediglich für die Stoßfugen der einzelnen Elemente wird dann Ortbeton benötigt. Dies sorgt – im Vergleich zur herkömmlichen Betondecke – für eine trockenere Baustelle. Zugleich zeichnet sich die HBV-Decke durch ein geringeres Gewicht aus. Je nach Projekt liegt dies zwischen 330 und 370 Kilogramm pro Quadratmeter – und damit deutlich unter dem einer Betondecke aus Ortbeton. Das Schwingungsverhalten der Masse sorgt dabei dennoch für gute Werte im Bereich von Tritt- und Luftschall.

Einsatz des nachhaltigen Baustoffes Holz
Insbesondere bei mehrgeschossigen Bauten ist der Einsatz von reinen Holzdecken oftmals nur schwer umzusetzen – unter anderem der Schallschutz wirft in diesem Kontext häufig Fragen auf. Mit dem hybriden Deckensystem lässt sich problemlos die Feuerwiderstandklasse F90 erreichen. Zugleich muss auf den nachwachsenden Rohstoff Holz nicht gänzlich verzichtet werden. Im Vergleich zu reinen Holzdecken punktet das System ferner mit einer deutlich höheren Steifigkeit und Tragfähigkeit. So erreicht beispielsweise eine HBV-Decke mit einer Stärke von 12 Zentimetern Spannweiten bis zu 7,50 Metern. Um den Charakter des Holzes und seine natürliche Wirkung zu erhalten, können die Holzbalken auch nach der Montage der Decke sichtbar bleiben. So tragen sie zu einer besonderen Raumatmosphäre bei.

Durchgängiger Bauteilschutz
Damit die Sichtqualität des Holzes erhalten bleibt, kommt dem Bauteilschutz bei Brüninghoff eine besondere Rolle zu. Er gewährleistet auch einen reibungslosen Ablauf – selbst bei ungünstigen Witterungsverhältnissen. Außerdem verhindert er zuverlässig, dass das Holz über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Schäden und Verschmutzungen werden so vermieden. Brüninghoff entwickelt hierzu ein durchgängiges Abdichtungskonzept – von der Produktion bis zur Montage und Übergabe an den Bauherren.

Jedes Deckenelement wird individuell, passend zum jeweiligen Bauprojekt nach Plan angefertigt und gemäß den speziellen statischen und bauphysikalischen Anforderungen produziert. Die Vorfertigung im Werk sorgt dabei für einen hohen Qualitätsstandard und erleichtert zudem die gewerkeübergreifende Planung und Ausführung.

Weitere Informationen erhalten Planer und Interessierte direkt bei Brüninghoff in Heiden – per E-Mail (info@brueninghoff.de) oder Telefon (02867 97390) – oder im Internet unter www.brueninghoff.de.

Die Brüninghoff Gruppe gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Projektbau-Spezialisten in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im münsterländischen Heiden. Weitere Niederlassungen sind an den Standorten Hamburg, Niemberg, Villingen-Schwenningen und Münster beheimatet. Rund 470 Mitarbeiter realisieren europaweit bis zu 160 Bauprojekte im Jahr. Das Kerngeschäft des Familienunternehmens ist die Produktion von vorgefertigten Bauelementen aus Beton, Stahl, Holz, Aluminium sowie die ganzheitliche Konzeption, Planung und schlüsselfertige Ausführung von Bauprojekten.

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46359 Heiden
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