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Aug 11 2014

MRSA Krankenhauskeime – Dagegen ist ein Kraut gewachsen

…doch der Bundesgesundheitsminister stellt sich taub…

MRSA Krankenhauskeime - Dagegen ist ein Kraut gewachsen

Horst Boss, 11. August 2014. Bei einem Krankenhausaufenthalt kann vieles schiefgehen. Aber auch wenn die Behandlung erfolgreich verläuft, lauern unerwartete Gefahren. Immer mehr Personen versterben an nosokomialen (im Krankenhaus erworbenen) Keimen. Der bekannteste und gefürchtetste Erreger dieser Art ist der viel diskutierte MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Staphylokken besiedeln die Haut eines jeden Menschen. Letztendlich verursachen diese Erreger aber keine Probleme, solange unser Abwehrsystem gut funktioniert. Kommt es zu einer Infektion, dann ist diese in der Regel mit Antibiotika gut zu behandeln. Aber eben nur dann, wenn der MRSA noch keine Resistenz gegen Antibiotika aufgebaut hat. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. In der Vergangenheit wurden Antibiotika leichtfertig, massenweise und somit unsachgemäß verordnet. Trotz vieler Warnungen scheinen viele Verordner bis heute nichts dazu gelernt zu haben. Die Quittung dafür sind jetzt die häufigen Resistenzen. Mit anderen Worten: Die Bakterien haben sich mittlerweile auf Antibiotika eingestellt und haben gelernt, sich davor zu schützen. Man schätzt, dass sich in Deutschland jährlich mehr als 500.000 Menschen neu mit MRSA-Keimen infizieren. Infolge sollen jährlich über 40.000 Patienten daran versterben.

Krankenhausaufenthalte lassen sich nicht immer vermeiden. Der Infektion mit MRSA kann der Patient aber selbst entgegenwirken, denn auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen durch das Personal ist nicht immer Verlass. Auch wenn die Erreger Resistenzen gegen künstliche Antibiotika entwickelt haben – die Natur hat durchaus Lösungen parat. Die spezielle Kombination aus zwei altbewährten Heilpflanzen1,2, (Oregano und schwarze Johannisbeere) konnte beim Menschen nachgewiesene MRSA komplett vernichten4! Das soll ein künstliches Antibiotikum erst einmal nachmachen! In Kremo058®-Mundreinigungspastillen sorgt die Kombination beider Pflanzen für einen wirkungssteigernden Effekt3. Dabei werden weder Nebenwirkungen noch Resistenzbildung der Erreger beobachtet. Das Präparat ist in allen Apotheken freikäuflich erhältlich. Ein Tipp: Ob Krankenhausaufenthalt oder nicht, besorgen Sie sich diese Pastillen in Ihrer Apotheke. Und lassen Sie zwei Wochen lang, 3-mal täglich, zwei im Mund langsam zergehen.

Nehmen Sie Ihre Gesundheit einfach selbst in die Hand. Auf die Politik können wir lange warten.
Ich habe unseren Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bereits im Februar 2014 schriftlich über das therapeutische Potential von „Kremo 058®“ informiert und u. a. gefragt: „Wie kann es sein, dass hochwirksame natürliche Mittel, wie von der WHO längst in deren Agenda gefordert, einfach vom Tisch gewischt und nicht schnellstens aufgegriffen und eingesetzt werden? Was können Sie tun, damit zukünftig nicht weiterhin jährlich zig-tausende Menschen sinnlos frühzeitig z. B. an einer Lungenentzündung in den Krankenhäusern versterben müssen? Es kann doch nicht wahr sein, dass die Wissenschaft mit dem Rücken zur Wand steht und natürliche, effiziente Alternativen ignoriert werden.“ Die Antwort blieb bis heute schlichtweg aus. Auch Kordula Schulz-Asche, (Bündnis 90/Die Grünen, MdB und Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft sowie für Bürgerschaftliches Engagement), hat seit April 2014 nicht geantwortet. So gehen unsere gewählten Vertreter mit der ihnen übertragenen Verantwortung für ihre Mitmenschen um.

Vieles zu MRSA, wie z. B. Bakterien Informationen untereinander austauschen, wie es infolge zu Resistenzen kommt, welches Potential in Kremo058® steckt usw., erfahren Sie im ausführlichen Interview mit Prof. Jens Träder, Professor für Lehre der Allgemeinmedizin an der Universität zu Lübeck, im Podcast unter: www.abenteuer-heilung.de

Bildnachweis
von Antimicrobial resistance interactive database (EARS-Net), part of the European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) [CC-BY-SA-3.0 ( http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 )], via Wikimedia Commons
http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AEARS-Net_MRSA_2012.svg

Quellen
(1) Bäumler, S. (2007). Heilpflanzen Praxis Heute. Munchen: Elsevier: Urban & Fischer.
(2) Blaschek, W., & Ebel, S. H. (2011). Hagers Enzyklopädie der Arzneistoffe und Drogen. Springer-Verlag.
(3) Mladenka, P. Z. (15. Sep 2010). Cardiovascular effects of flavonoids are not caused only by direct antioxidant activity. Free Radic Biol Med , S. 49(6):963-75.
(4) Planz, & Träder. (2013). Wirksamkeit von Kremo058 gegen Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Bakterienstamme. Zeitschrift für Phytotherapie – Supplement S1: Phytokongress 2013 (S. S26- 27). Leipzig: Haug-Verlag.

Horst Boss ist Medizinjournalist. Er berichtet über die neuesten Erkenntnisse in Wissenschaft und Forschung, Medizin und Naturheilkunde. Eine sauber recherchierte, neutrale und gut verständliche Berichterstattung ist dem Autor wichtig. Dazu steht er teilweise in direktem Kontakt zu namhaften Wissenschaftlern, besucht diese zu Interviews in den Universitäten und nimmt an Kongressen teil. Parallel ist Boss Inhaber einer Praxis für Naturheilverfahren.

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Apr 22 2014

Husten: Dauer- und Reizhusten selbst lindern

7 Tipps gegen quälenden Hustenreiz

Husten: Dauer- und Reizhusten selbst lindern

(NL/9908764082) Ein akuter Husten dauert maximal drei Wochen. Anders verhält es sich bei hartnäckigem Dauer- und Reizhusten oder einer chronischen Bronchitis. Hierbei handelt es sich um dauerhafte Erkrankungen der Atemwege. Sie gehören unbedingt in fachärztliche Behandlung. Doch man kann begleitend auch selber viel tun, um den quälenden Hustenreiz zu lindern.

Werden die Bronchien immer wieder belastet, kann es leicht zu einem trockenen Reizhusten kommen. Wird nichts dagegen unternommen, setzt sich der Husten fest und die Bronchien verschleimen immer mehr mit Hustensekret. Die Folgen: Dauerhusten, chronische Bronchitis und fortschreitende Atembeschwerden. Wer so vorbelastet ist, muss in der Erkältungszeit und auch noch an kalten Tagen im Frühjahr besonders vorsichtig sein. Denn festsitzender Schleim in den Bronchien ist der ideale Nährboden für Erkältungsviren. Das Hustensekret ist dabei so zäh, dass es selbst mit einem starken Hustenstoß nicht abtransportiert werden kann. Es besteht das Risiko einer, oftmals lebensgefährlichen, Lungenentzündung.

Ursachen für eine chronische Bronchitis

Größtes Risiko für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen. Bei jedem zweiten Raucher über 40 Jahre diagnostizieren die Ärzte diese Krankheit. Je mehr Zigaretten geraucht werden, desto höher ist das Risiko. Deshalb sind 90 % aller Erkrankten aktive oder ehemalige Raucher. In minderschweren Fällen, also da, wo die Lungen noch nicht völlig „zugeteert“ sind, kann ein sofortiger Rauchstopp in Verbindung mit einer medikamentösen Behandlung helfen, die chronische Bronchitis los zu werden. Dabei verschwindet der Husten meist schon vier Wochen nach der letzten Zigarette.

Eine weitere Gefährdung stellen Schadstoffe dar, die über die Atmung ins Lungensystem gelangen. Dadurch sind bestimmte Berufsgruppen, wie zum Beispiel Bergleute, besonders gefährdet, an einer chronischen Bronchitis zu erkranken. Werden die Beschwerden durch solche Schadstoffe oder Umweltgifte ausgelöst, ist ein Ortswechsel in einen Luftkurort eine mögliche Therapie.

So lässt sich quälender Hustenreiz lindern

Wenn Dauer- und Reizhusten hartnäckig sind oder eine chronische Bronchitis schon irreparabel ist, kann man mit natürlichen Mitteln den Hustenreiz lindern und erträglicher machen (das gilt auch für jeden akuten Erkältungshusten):

* Richtige Luftfeuchtigkeit. Sorgen Sie für eine optimale Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Wichtig ist vor allem das Schlafzimmer. Ideal ist hier ein Wert zwischen 45 und 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.

* Hustentee. Gibt es in Apotheken fertig zu kaufen. Kann man aber auch selber aus Salbei, Thymian, Pfefferminze und Spitzwegerich herstellen.

* Hustensaft. Überwiegend werden hier Mono-Extrakte aus Efeublättern eingesetzt, um das zähe Sekret zu lockern und den Schleim in den Bronchien zu lösen. Das reicht aber bei einem hartnäckigen Reizhusten oder einer chronischen Bronchitis oft nicht aus. Besser sind Hustensäfte, welche bewährte Heilpflanzen wie Efeu, Thymian und Süßholzwurzel miteinander kombinieren (z.B. in Broncholitan® Hustenlöser, rezeptfrei Apotheke, oder Muc-Sabona® Sirup). Dadurch wird der Hustenreiz effektiv gehemmt und die Bronchien werden beruhigt.

* Hausmittel. Hustenbonbons lutschen. Brust und Rücken mit Gänseschmalz einreiben oder mit einem Quarktuch umwickeln. Brustwickel mit einem mit Zitronensaft getränkten Handtuch. Warme Milch mit Honig, alternativ mit Zwiebelsaft oder geriebenem Meerrettich. Füße warmhalten, denn kalte Füße verschlimmern den Husten. Die Schleimhäute befeuchten, indem man mit einer Salzlösung inhaliert oder gurgelt (1 TL Salz auf einen Liter Wasser).

* Brustkorb abklopfen. Beim Husten mit Schleim sollte der Partner den Betroffenen abklopfen – etwa viermal von unten nach oben, jeweils einmal rechts, einmal links. Diese Erschütterungen des Brustkorbs lockern den Schleim.

* Richtig Atmen. Bei Reizhusten hilft das richtige Atmen. Oft wird er nämlich durch zu schnelles und oberflächliches Atmen ausgelöst. Wer langsamer und tiefer Luft holt, kann seine Schleimhäute dadurch ein wenig entlasten.

* Zärtlich Husten. Richtig zu husten, bedeutet „zärtlich“ zu husten. Das gilt für beide Arten von Husten: den produktiven und unproduktiven. Der unproduktive Husten ist trocken und quälend, beim produktiven löst sich Schleim. Während beim produktiven Husten häufiges – aber nicht zu heftiges – Husten zur Schleimlösung beiträgt, ist das beim trockenen Reizhusten anders. Ihm sollte man nicht freien Lauf lassen, sondern mit „zärtlichem“ Husten begegnen. Das funktioniert so: Man bildet mit der linken Hand eine Faust, in die man sanft hineinhustet. Dabei sollten sich die Wangen aufplustern. Dadurch bildet sich eine kleine Luftbarriere bis in die Bronchien hinunter. Das sorgt dafür, dass sie beim Husten nicht so stark aufeinanderprallen – denn genau hier liegt das Problem des trockenen Reizhustens.

Quellen:
dpa, http://www.mydoc.de
Baenkler H.-W. et al.: Innere Medizin. Thieme Verlag. 2. Auflage 2009
Piper W.: Innere Medizin. Springer Verlag. 1. Auflage 2007
Herold G.: Innere Medizin. Selbstverlag. 2011
Leitlinien der Dt. Ges. f. Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): Diagnostik und Therapie bei Patienten mit akutem und chronischem Husten (Stand: Februar 2010)
Hiddemann, W. et al.: Die Onkologie – Teil 1. Springer Medizin Verlag. 2. Auflage 2010

Über das Portal Naturheilkunde:
Das Portal Naturheilkunde ( http://www.portal-naturheilkunde.de ) ist eine unabhängige Kooperation von naturheilkundlich interessierten Ärzten, Heilpraktikern, Apothekern und Wissenschaftlern. Hier haben sich Menschen zusammengetan, die bereits über viele Jahre Erfahrungen in den Bereichen der Naturheilkunde und der ganzheitlichen Medizin gesammelt haben und gerne diese Erfahrungen weitergeben möchten.
Ziel der Kooperation ist es, Informationen über medizinische Sachverhalte, Naturprodukte und gesundheitsbewusstes Verhalten einer breiten und interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie möchte Patienten fundierte Informationen über Krankheiten, Diagnosen, Therapien und Möglichkeiten der Prävention zur Verfügung stellen, wobei ein naturheilkundlicher Ansatz bei der Beratung immer im Vordergrund steht.

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