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Okt 30 2018

Chancengleichheit und Vielfalt als Wettbewerbsvorteile in der Arbeitswelt von morgen

31.10.2018 – Heute werden in Stuttgart fünfzig TOTAL E-QUALITY Prädikate für Chancengleichheit im Beruf verliehen.

Chancengleichheit und Vielfalt als Wettbewerbsvorteile in der Arbeitswelt von morgen

Udo Noack und Elisabeth Wallrath vom Vorstand des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.

Am Mittwoch werden in Stuttgart fünfzig TOTAL E-QUALITY Prädikate für Chancengleichheit im Beruf verliehen. 29 der zu ehrenden Organisationen erhalten eine zusätzliche Auszeichnung für ihr erfolgreiches Engagement für Vielfalt. Sie hatten sich in den vergangenen Monaten um die Auszeichnung beworben und dabei eindrucksvoll belegt, dass Chancengleichheit und Vielfalt feste Bestandteile ihrer Personalpolitik sind.

„Gelebte Chancengleichheit ist für die Herausforderungen der Arbeitswelt im digitalen Zeitalter nicht mehr länger nur ein Erfordernis, sondern ist bei unseren Prädikatsträgern bereits zum Erfolgsfaktor geworden. Die Prädikatsträger sind Leuchttürme in unserem Land, denn sie leben ein vorbildliches, modernes und zukunftsorientiertes Personalmanagement“, so Eva Maria Roer, Vorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V.

Vielfältig sind nicht nur die Aktivitäten der Organisationen sondern auch diese selbst: von Institutionen, die der gesetzlichen Frauenquote unterliegen über die zahlreichen Leistungsträger des Mittelstands hin zu großen, renommierten Unternehmen, die ehrgeizige Ziele für die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen verfolgen. Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sind ebenfalls dabei. – Sie alle setzen auf wirtschaftlichen Erfolg auch durch die Vielfalt ihrer Teams.

Die Prädikatsträger weisen eindrucksvoll, überzeugend und teils auf sehr kreative Weise nach, dass sie die individuellen Ressourcen aller ihrer Mitarbeitenden gewinnbringend nutzen. Sie präsentieren sich als attraktive Arbeitgeber mit dem Ziel der langfristigen Motivation und Bindung ihrer Beschäftigten. Wissenschaftseinrichtungen stellen Chancengleichheit zusätzlich als einen Teil ihrer Exzellenz heraus.
„Zu einem modernen, zukunftsfähigen Personalmanagement gehört es, weit über bestehende Geschlechterstereotype, klassisches Schubladendenken und typische Erwartungshaltungen hinauszudenken. Es geht um die Wertschätzung jedes/jeder Einzelnen mit all seinen individuellen Merkmalen, die sich in der Organisation wie in einem Puzzle als ein Ganzes ergänzen.“, so Eva Maria Roer. „Vielfalt wird ein immer wichtigerer Faktor. Neue, erfolgversprechende Wege zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen finden wir nur, indem wir offen, kreativ und klar in die Zukunft schauen.“

Die Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach ist Gastgeber der Auszeichnungsveranstaltung. Christoph Kübel, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, betont die Bedeutung von Vielfalt im Prozess der Gestaltung digitaler Transformation: „Diversity ist fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, denn verschiedene Sichtweisen liefern Impulse für neue Ideen und tragen so zum Unternehmenserfolg bei. Gleichzeitig wertschätzen wir Unterschiede und fördern so die Motivation unserer Mitarbeiter.“

Neben dem Imagegewinn ist es den Prädikatsträgern ein Anliegen, sich zu Chancengleichheit und Vielfalt zu bekennen und somit Maßstäbe in unserer Gesellschaft zu setzen.

Den Sonderpreis für nachhaltiges Engagement erhalten in diesem Jahr die Stadt Ulm und die Technische Universität Ilmenau. Die Jury bescheinigt diesen Organisationen ein außergewöhnliches, erfolgreiches und vor allem nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit aller Beschäftigten.

Übersicht aller Prädikatsträger unter https://bit.ly/2EPOCEI

Seit 1997 zeichnet TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände aus, die sich nachhaltig für Chancengleichheit engagieren. TOTAL E-QUALITY Management (zusammengesetzt aus TOTAL QUALITY MANAGEMENT und EQUALITY) ist ein Personalmanagement, das sich einerseits am Geschlecht und orientiert, andererseits in zunehmendem Maß auch an sehr unterschiedlichen Lebensereignissen der Beschäftigten. Das Prädikat beruht auf einem freiwilligen Selbstcheck und wird für drei Jahre vergeben.

Der Verein wurde 1997 von Vertreter/innen großer deutscher Unternehmen mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründet. Der Verein hat heute über 100 Mitglieder.

Die Initiative vergibt jährlich das TOTAL E-QUALITY Prädikat für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung. 785 Prädikate konnten bisher verliehen werden. TOTAL E-QUALITY wird von renommierten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Kuratorium) und seit 2001 von der Bundesregierung empfohlen.

Kontakt
TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.
Manuela Butkus
Mangelsfeld 11-15
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Mrz 8 2018

Bilanz zum Weltfrauentag: Frauen beim Entgelt immer noch benachteiligt

Bilanz zum Weltfrauentag: Frauen beim Entgelt immer noch benachteiligt

(Bildquelle: @ Skillsoft)

Seit dem 6. Juli 2017 ist das Entgelttransparenzgesetz in Kraft. Doch hat das Gesetz – abgesehen von einem legitimierten Auskunftsanspruch zu den betrieblichen Entgeltstrukturen seit 2018 – berufstätigen Frauen tatsächlich zu mehr Lohngerechtigkeit und Gleichbehandlung verholfen? Tara O“Sullivan, Top Managerin bei Skillsoft, zieht eine erste Bilanz und zeigt wichtige Maßnahmen für Unternehmen auf.

Laut dem Statistischen Bundesamt hat sich der Gender Pay Gap (GPG), also die geschlechtsspezifischen Verdienstunterschiede, in den letzten 10 Jahren kaum verändert: 2006 lag der Verdienst von Frauen in Deutschland rund 23 Prozent unter dem von Männern in gleichen Positionen, Ende 2016 waren es noch 21 Prozent. Zum Vergleich: in 33 OECD-Ländern verdienen Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer, wie der aktuelle „Women-in-Work“ Index 2018 von PwC ergab.

Ähnlich eingeschränkt sind die Fortschritte beim Frauenanteil in Führungspositionen: Aus dem Bericht der Europäischen Kommission zum Weltfrauentag 2017 geht hervor, dass Deutschland mit einem Anteil von 22 Prozent von Frauen in Führungspositionen im europäischen Vergleich einen der hintersten Plätze belegt. Hinzu kommt, so der Bericht, dass jene Frauen in Führungspositionen in der EU im Schnitt sogar 23,4 Prozent weniger verdienen als männliche Führungskräfte in gleichen Positionen – eine noch größere Differenz als 2006. Hat das Gesetz versagt? Werden die gesetzlichen Bestimmungen von Unternehmen ignoriert? Oder sind am Ende die Frauen selbst schuld an ihrer Situation?

„Ich glaube, gesetzliche Vorgaben und gesellschaftlicher Druck sind wichtige Kriterien, um das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu bereinigen – aber auch die Unternehmen und die Frauen selbst sind gefragt“, ist Tara O“Sullivan überzeugt. Als Chief Creative Officer von Skillsoft und SumTotal ist sie das kreative Mastermind eines der weltgrößten Anbieter digitaler Lern- & Talent Management-Systeme und damit maßgeblich mitverantwortlich für den globalen Erfolg der Unternehmensgruppe.

„Frauen müssen beispielsweise in Gehaltsfragen besser verhandeln“, gibt die Top-Managerin, die sich seit ihrer Jugend aktiv für Frauenrechte engagiert, zu bedenken. „Frauen neigen dazu, Job- und Gehaltsofferten einfach anzunehmen. Während Männer meist offensiv bei Gehalt, Urlaub und anderen Leistungen verhandeln, glauben viele Frauen absurderweise, sie könnten dadurch zu unverschämt wirken. Dabei ist ein ausgeprägtes Verhandlungsgeschick in vielen Positionen heute eine essenzielle Fähigkeit, die Arbeitgeber bei der Besetzung neuer Stellen einfordern und schätzen.“

Fünf Schritte, die Gleichstellung im Unternehmen fördern
Neben dem gesetzlichen Verbot einer Gehalts-Differenzierung aus geschlechtsspezifischen Gründen sind Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern seit dem 1. Januar 2018 gesetzlich verpflichtet, auf die Gleichstellung von Männern und Frauen im Hinblick auf Entgelt, Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten hinzuarbeiten sowie über den Stand der Gleichstellung zu berichten.
Doch was sind geeignete Maßnahmen? Frau O“Sullivan empfiehlt Unternehmen, 5 kritische Punkte besonders zu verfolgen:

1. Ungleichbehandlung analysieren
Unternehmen, die Entgeltstrukturen in ihrer Organisation aktiv offenlegen, können viel gewinnen. Durch Analyse und Quantifizierung geschlechtsspezifischer Lohndifferenzen erlangen Unternehmen ein umfassendes Verständnis über die Ursachen, die zum Lohngefälle beigetragen haben. Auf dieser Grundlage können sie unbewusste Vorurteile oder gar bewusst entwickelten Strategien, die zu Ungleichbehandlung und Lohnungerechtigkeit geführt haben, gezielt entgegentreten.

2. Bewusstsein schärfen
Um das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu verringern, sollten Entscheidungsträger, die in den Lohn- und Beförderungsprozessen involviert sind, Trainings zum Abbau bewusster und unbewusster Vorurteile absolvieren. Die Führungskräfte müssen ein Bewusstsein für Diversität in ihrem Unternehmen entwickeln, einschließlich Frauen in Führungspositionen. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass nicht nur Lohnerhöhungen an diejenigen vergeben werden, die forsch darüber verhandeln – üblicherweise sind das weit mehr Männer.

3. Einstellungspraktiken überdenken
Im Durchschnitt wird Frauen für dieselbe Position weniger Gehalt als Männern angeboten. Um dieses geschlechtsspezifische Lohngefälle abzubauen, müssen Frauen und Männer im Einstellungsprozess von Beginn an gleichgestellt werden. Bei Einstiegsgehältern sollte daher auf variable Gehaltsmodelle verzichtet werden. Vielmehr ist die Gehaltshöhe eines Mitarbeiters einzig auf der Grundlage seiner Fähigkeiten und seines Fachwissens zu berechnen und nicht aufgrund seines bisherigen Gehalts, das möglicherweise durch Verzerrungen oder Ungerechtigkeiten bei früheren Arbeitgebern erzielt wurde.

4. Nachfolge mit weiblichen Führungskräften planen
Laut einem aktuellen Skillsoft Whitepaper beklagen 92 Prozent der berufstätigen Frauen das Fehlen weiblicher Führungskräfte, 71 Prozent beklagen zudem unzureichende Unternehmensstrategien zur Entwicklung weiblicher Führungskräfte. Unternehmen, die anhand ihrer GPG-Analyse feststellen, dass Führungspositionen mehrheitlich von Männern besetzt sind und das Lohngefälle groß ist, sollten unbedingt eine konsequente Strategie zur Nachfolgeplanung entwickeln, um künftig eine bessere Ausgewogenheit in der Besetzung ihrer Führungsriege zu erreichen.

5. Best Practice erfolgreicher Unternehmen adaptieren
Zahlreiche Initiativen, wie z.B. die internationale Paradigm for Parity Bewegung, wurden von Unternehmen initiiert, die hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz eine Vorreiterrolle eingenommen haben. Coca Cola, Bloomberg, Skillsoft und viele andere Pioniere in diesem Umfeld haben die Paradigm for Parity-Richtlinien unterzeichnet. Diese Bewegungen zeigen die Produktivitätsvorteile auf, die Unternehmen mit einer vielfältigeren Belegschaft und Frauen in Führungspositionen erzielen können. Darüber hinaus bieten sie Impulse, Handlungsempfehlungen und Best Practice, wie das geschlechtsspezifische Lohngefälle eingedämmt und wahre Gleichstellung in einem Unternehmen geschaffen werden können.

„Women in Action“ – Aktive Förderung von Frauen mit Lernangeboten
Neben einer Verstärkung der gesetzlichen Vorgaben und entsprechenden Prüfverfahren ist die aktive Förderung aller Mitarbeiter im Unternehmen aus Sicht von Tara O“Sullivan der wichtigste Schritt, um die Ungleichbehandlung von Frauen gegenüber Männern in gleichwertigen Positionen abzuschaffen.

Skillsoft hat zu diesem Zweck beispielsweise das Studienprogramm Women in Action entwickelt. Das Lernangebot besteht aus Videos, Büchern, Leitfäden und Aktivitäten, die Frauen dabei helfen können, in Führungsrollen hineinzuwachsen, ihre Fähigkeiten und Erfolge besser zu vermarkten und Vorurteile in ihren Organisationen zu überwinden.

„Für Frauen bedeuten Jobs und Karrieren in Branchen, die traditionell von Männern dominiert sind, nach wie vor eine große Herausforderung“, resümiert Tara O“Sullivan. „So sind beispielsweise viele Technologieunternehmen designierte Männer-Clubs. Sie neigen dazu, diejenigen anzuwerben, die sie aus stereotypen Identifikationsmustern erkennen, und diese unbewusste Voreingenommenheit behindert Frauen in ihrer gesamten Karriereentwicklung.“

„Es geht bei Gleichstellung nicht darum, mehr wie ein Mann zu sein, sondern mit den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen“, lautet der abschließende Rat der Managerin an alle Frauen im Job.

Über Skillsoft
Skillsoft ist der global führende eLearning-Anbieter. Wir schulen mehr Fachkräfte als jedes andere Unternehmen. Führende Organisationen weltweit vertrauen auf uns, darunter 65 Prozent der Fortune 500. Unsere Motivation bei Skillsoft ist es, elegante Technik mit ansprechenden Inhalten zu verknüpfen. Auf unsere mehr als 165.000+ Kurse, Videos und Bücher wird jeden Monat mehr als 130 Millionen Mal zugegriffen, in 160 Ländern und 29 Sprachen, mit 100% Cloud-Zugang, jederzeit und überall.
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Nov 24 2017

Talent und Motivation müssen gefördert werden

Rainer Matla: „Bildung sehen wir als ein Grundrecht an.“

Talent und Motivation müssen gefördert werden

Mutige Kinder an der Nordsee auf Helgoland

Bielefeld. Chancengleichheit bedeutet gleiche Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für alle ohne Rücksicht auf Herkunft und soziale Verhältnisse.

Der Verein „Karlsson E.V“ hat sich seit 2005 zum Ziel gesetzt, Kindern aus ärmeren Familien rund um Bielefeld und Herford zu unterstützen.
Viele Eltern besitzen nicht die finanziellen Möglichkeiten ihre Kinder ausreichend zu fördern.
Karlsson E.V. begleitet die Kinder und hilft ihnen mit Sachleistungen, Ernährung, Kleidung und Freizeit. Sie unterstützt im Bereich Bildung mit der Organisation von Nachhilfestunden, Musikunterricht, sowie die Finanzierung von Lernmaterial und Büchern.

Laut Vereinsleitung Jutta La Mura sind die Chancen in Deutschland immer noch ungleich verteilt. Mehr Chancengleichheit würde den Benachteiligten bessere Möglichkeiten zum Aufstieg gewähren. Es werden jedoch viele Maßnahmen benötigt, um Chancengleichheit vom Kita-Besuch bis zum Studium herzustellen. Chancengleichheit sollte frühzeitig ermöglicht werden, sodass keine Hilflosigkeit aufkommt und den Kindern die Motivation nimmt, ihre Träume zu verwirklichen.

Seit mehreren Jahren unterstützt Crea Union den Verein mit monatlichen Geldspenden und setzt sich dadurch für die Chancengleichheit im jungen Alter ein. „Wir von Crea Union sind der Meinung, dass jeder die Chance erhalten sollte sein Talent zu entfalten. Für uns persönlich ist die Motivation einer Person und die dazu gehörige Leistung wichtiger als eine Zeugnisnote. Dennoch ist eine gute Bildung die absolute Grundlage, welche nicht durch finanzielle Mittel bedingt sein dürfte. Bildung sehen wir als ein Grundrecht an“, so Geschäftsführer Rainer Matla.

Die Firma Crea Union GmbH mit Hauptsitz in Bielefeld wurde im Jahr 2004 von Herrn Rainer Matla gegründet und betreibt Vertriebsförderung durch die Entwicklung von Software und Marketing – Lösungen für den Direktvertrieb.

Die Firma Crea Union GmbH wurde im Jahr 2004 von Herrn Rainer Matla gegründet und betreibt Vertriebsförderung durch die Entwicklung von Software und Marketing – Lösungen für den Direktvertrieb.
Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung ganzheitlicher Online-Software und Apps die modular und insbesondere Kundenspezifisch angepasst / erweitert werden.

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33609 Bielefeld
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Nov 24 2017

Barmenia-Fairplay-Pokal: Blau-Weiß Langenberg gewinnt erstmals und TSV Beyenburg verteidigt Titel

Barmenia-Fairplay-Pokal: Blau-Weiß Langenberg gewinnt erstmals und TSV Beyenburg verteidigt Titel

(Mynewsdesk) Premiere beim 41. Barmenia-Fairplay-Pokal: Der Blau-Weiß Langenberg 1963 e. V. gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die begehrte Trophäe im Seniorenwettbewerb. Im Jugendpokal gelingt dem TSV Beyenburg die Verteidigung seines Titels aus dem Vorjahr. Und: die Breiten Burschen Barmen stehen erneut sowohl im Senioren- wie auch dem Jugendwettbewerb auf dem Treppchen.

Tolle Überraschung für einen Velberter Fußballverein: In der 41-jährigen Barmenia-Fairplay-Pokalgeschichte gewinnt dieses Jahr zum ersten Mal der Blau-Weiß Langenberg 1963 e. V. den Hauptwettbewerb. Mit 88,00 Punkten verwies der Verein aus dem Herzen des Niederbergischen Landes die Breite Burschen-Barmen und den SV Jägerhaus Linde auf die Plätze. Das Rennen im Jugendwettbewerb hat dieses Jahr, wie bereits vergangenes Jahr, der TSV Beyenburg gemacht. Zudem haben die Breiten Burschen Barmen etwas Unglaubliches geschafft: Der Wuppertaler Verein steht zum sechsten Mal in den vergangenen vier Jahren auf den Siegertreppchen, je viermal im Hauptwettbewerb und zweimal im Jugendwettbewerb.

Ein besonderes Präsent gab es zudem für den Sieger des Hauptwettbewerbs, Blau-Weiß Langenberg. Der Verein gewann neben dem Pokal ein „Benefiz-Spiel“ gegen die Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Teammanager Bernd Dreher, in seiner aktiven Zeit Bundesligatorwart bei Bayer 04 Leverkusen, Bayer 05 Uerdingen und Bayern München, ließ es sich nicht nehmen, den Gutschein persönlich zu überreichen.

Für Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen, ist der Fairplay-Pokal zu einer Institution im Amateur-Fußball geworden. Nicht zuletzt wegen der regen Teilnahme: „Mich freut es, dass in dieser Saison erneut mehr als 40 Vereine um die Preise gekämpft haben. Leider geraten heute Werte wie Fairness, Respekt, Sportlichkeit und Teamgeist oft im Sport in den Hintergrund. Daher wollen wir mit dem Fairplay-Pokal eben diese Werte fördern und für einen faireren Wettbewerb im lokalen Amateur-Fußball sorgen. Dies tun wir seit 41 Jahren und dies werden es auch in der Zukunft so umsetzen.“

Als besonders faire Vereine werden in diesem Jahr geehrt:

Hauptwettbewerb

1. Platz: Blau-Weiß Langenberg(88,00 Punkte)

2. Platz: SC Breite Burschen Barmen (82,00 Punkte)

3. Platz: Jägerhaus Linde(68,80 Punkte)

Jugendwettbewerb

1.Platz: TSV Beyenburg(95,29 Punkte)

2.Platz: Viktoria Rott(93,13 Punkte)

3.Platz: Breite Burschen Barmen(91,14 Punkte)

Alle Amateurvereine des Fußballkreises Wuppertal/Niederberg nehmen automatisch am Haupt- sowie am Jugendwettbewerb teil, der unter dem Motto: Chancengleichheit, Sportlichkeit und Vereinsarbeit bereits zum 41. Mal seit 1976 vergeben wird. Unabhängig von der Spielstärke haben alle Mannschaften die Chance, den Pokal zu gewinnen. Schirmherr des Fairplay-Pokals ist der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke.

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Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Das Produktangebot der Unternehmensgruppe reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen. Die Barmenia zeichnet sich seit Jahren durch nachhaltiges Wirtschaften und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung aus. Ökonomisches Handeln, soziale Verantwortung und ökologisches Bewusstsein sind Leitgedanken der Barmenia und fest in den Unternehmenszielen verankert.

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Sep 7 2017

Success needs women – Erfolg braucht Frauen

Eine Kultur, in der Frauen und Männer gleichermaßen erfolgreich sein können – Astrid Varchmin zeigt, wie das geht und wie dadurch mehr Erfolg für Unternehmen möglich wird

Success needs women - Erfolg braucht Frauen

Astrid Varchmin – success needs women

„Nehmen Sie es nicht persönlich, aber ich akzeptiere keine Frauen in Führungspositionen!“, diese Aussage ist in heutigen Unternehmen keine Seltenheit, sondern noch häufig verbreitet. Leider führt das noch viel zu wenig zu Kopfschütteln und Umdenken, denn „nur wer heutzutage eine Kultur der Gleichberechtigung schafft, kann für die Zukunft erfolgreich aufgestellt sein“, so Astrid Varchmin, die mit success needs women Frauen und Unternehmen erfolgreich macht.

Frauen machen den Unterschied: Mittlerweile gibt es genügend Studien, die belegen, dass Unternehmen mit einem höheren Anteil an Frauen in Führungspositionen wirtschaftlich erfolgreicher sind. „Unternehmen sollten nicht länger das Potenzial von weiblichen Fach- und Führungskräften brachliegen lassen. Investieren Sie in Ihren eigenen Erfolg, indem Sie Frauen in Ihrer Organisation erfolgreich machen“, rät Astrid Varchmin, die Unternehmen bei diesem Kulturwandel als Change Guide, Coach und Impulsgeberin unterstützt und begleitet.

„Wir leben im 21. Jahrhundert und der Ruf ist laut nach einem neuen Führungsstil und einer neuen Unternehmenskultur, die emotional intelligenter, transparenter und agiler ist. Es braucht weibliche Eigenschaften wie Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Diplomatie und Sensibilität, um Erfolg in der VUCA-Welt zu haben“, erklärt Varchmin weiter. Unternehmen erhöhen nicht nur ihren Erfolg, sondern steigern auch ihre Attraktivität als Arbeitgeber für die Generation Y.

Als Erfolgsfrau weiß Astrid Varchmin genau, wovon sie spricht, wenn sie sagt Ich mache Frauen erfolgreich. Denn auch sie als Mutter, Ehefrau und Berufstätige hatte und hat mit den Herausforderungen zu kämpfen, die sich Frauen und ihrem persönlichen Erfolg in Business und Alltag in den Weg stellen.

Wer mehr zum Thema und zur Erfolgsfrau Astrid Varchmin erfahren will, kann das auf ihrer neuen Website unter www.astrid-varchmin.com

Astrid Varchmin ist Change Guide, Coach und Impulsgeberin, wenn es darum geht, Frauen und Unternehmen erfolgreich zu machen. Ihren professionellen Background als Unternehmensberaterin und Führungskraft verbindet sie mit ihren persönlichen Erfahrungen im Spannungsfeld Frau – Karriere – Familie. Empathisch, strukturiert und mit modernen Ansätzen begleitet sie Veränderungen in Organisationen und die persönliche Entwicklung von Menschen. Als passionierte Bergsportlerin bringt sie Ausdauer und Energie mit, um ihre Kunden langfristig auf ihrer Change Journey zu begleiten und zum Erfolg zu führen.

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Mai 31 2017

ULA gewinnt EWMD Germany als neuen Mitgliedsverband

Die Führungskräftevereinigung ULA hat mit dem European Womens Management Development International Network (EWMD Germany) einen weiteren Mitgliedsverband hinzugewonnen.

(Mynewsdesk) Damit erhöht sich die Zahl der unter dem Dach der ULA zusammengeschlossenen Verbände für Fach- und Führungskräfte auf sechzehn. „Mit der Aufnahme des EWMD Germany verstetigt die ULA ihr Engagement für und mit den Frauenführungskräfteverbänden“, so ULA-Präsident Dr. Roland Leroux. „Der Anteil von Frauen in Führungspositionen wird in den nächsten Jahren rasant ansteigen. Was läge da näher, als den spezifischen Anliegen der Spitzenfrauen auch in der Gesellschaftspolitik mehr Raum zu geben.“

In ihrer Rolle als politische Interessenvertretung hat die ULA immer wieder darauf hingewiesen, dass sich auch viele Männer heute mehr Partnerschaft bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Karriere sowie eine entsprechende Rückendeckung des Gesetzgebers wünschen. Dazu ULA-Präsident Leroux: „Ich bin überzeugt, dass dies mit Unterstützung der EWMD noch besser gelingen kann. Unser neuer Mitgliedsverband bringt ein reiches Erfahrungswissen ein, das sich insbesondere aus einem dichten und gut funktionierenden Netzwerk hochkarätiger weiblicher Führungskräfte speist.“

Die Präsidentin von EWMD Germany Sieglinde Schneider ergänzt: „Für ein Netzwerk ist es essenziell, sich mit anderen Gleichgesinnten weiter zu vernetzen, um mehr Schlagkraft zu gewinnen, mehr Türen zu öffnen und seine Interessen durchzusetzen.“ Als international tätiges Business-Netzwerk von Frauen werde der EWMD dazu beitragen, die Vielfalt der ULA als Dachorganisation der Führungskräftevereinigungen noch zu erweitern. „Die gemeinsame Klammer ist klar: das Engagement für Management- und Leadership-Development und das Einsetzen für Gender-Diversity in den Führungspositionen der Wirtschaft sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, diese Themen auf die Berliner Agenda sowie in Wirtschaft, Gesellschaft und Medien zu bringen und die Entwicklung hin zu einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern im Management zu beschleunigen.“

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Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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ULA Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände
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Mrz 8 2017

Führungskräfte Chemie zum Internationalen Frauentag: Chancengleichheit muss gelebt werden

Bei der Entwicklung der Einkommens- und Karriereperspektiven müssen Frauen schnellstmöglich zu den Männern aufschließen.

(Mynewsdesk) Dies fordern die im VAA zusammengeschlossenen Führungskräfte der chemisch-pharmazeutischen Industrie anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2017. Im Schnitt verdienen Frauen in Deutschland nach wie vor weniger als Männer – auch in Führungspositionen. Dies belegt die jährliche VAA-Einkommensumfrage unter außertariflichen und leitenden Angestellten der Chemie- und Pharmabranche. „Während im ersten Drittel des Berufslebens die Gesamteinkommen von Frauen und Männern ungefähr auf gleicher Höhe liegen, geht die Schere danach langsam, aber sicher auseinander“, berichtet VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch. „Nach 30 Berufsjahren beträgt der Einkommensunterschied etwa 15 Prozent.“ Sowohl die mittelbare als auch die unmittelbare Diskriminierung aufgrund des Geschlechts müsse in Bezug auf alle Entgeltbestandteile und Entgeltbedingungen beseitigt werden, erklärt Kronisch. „Dies fordert nicht nur das AGG, sondern auch eine geltende EU-Richtlinie aus dem Jahr 2006.“

Die Benachteiligung von Frauen hat verschiedene Gründe. Dazu gehören neben dem niedrigen Frauenanteil in Führungspositionen, der geringeren Beschäftigungsquote von Frauen in Großunternehmen auch die enormen Unterschiede bei der Teilzeitarbeit. Gerhard Kronisch erläutert: „22 Prozent der im Jahr 2015 vom VAA befragten Frauen arbeiten in Teilzeit, während es bei den Männern nur vier Prozent sind.“ Dies hat die VAA-Umfrage zur Chancengleichheit ergeben. „Elternzeit wird von Frauen mehr als doppelt so häufig und mehr als dreimal so lange genommen als von Männern.“ Hier brauche es einen echten Sinneswandel, betont Kronisch.

Gerade die moderne, zunehmend digitalisierte Arbeitswelt ermöglicht es immer mehr Frauen, Beruf, Familie und Karriere besser zu vereinbaren. Zu einer erfolgreichen Vereinbarkeit gehören aber nicht nur die Möglichkeiten flexibler Arbeitsformen und Arbeitszeitmodelle, sondern auch deren praktische Umsetzung. Gerhard Kronisch mahnt: „Hier haben wir trotz der Fortschritte in den letzten Jahren noch ein großes Stück des Weges vor uns.“ Führungskräfte seien hier besonders in der Pflicht: „Sie sind diejenigen, die den Wandel vorleben müssen. Letztendlich geht es um ein Mehr an Gerechtigkeit.“

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Nov 28 2016

bbw-Gruppe für Chancengleichheit ausgezeichnet

Fünf Gesellschaften der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft erhalten das TOTAL E-QUALITY-Prädikat

bbw-Gruppe für Chancengleichheit ausgezeichnet

Gerhard Ubl, Geschäftsführer der TRAIN, mit den fünf TOTAL E-QUALITY-Prädikaten

München, 28. November 2016: Für Erfolge auf dem Gebiet der Chancengleichheit wurden im November fünf Gesellschaften der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) bereits zum wiederholten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet:

– die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH
– die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH
– die Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH
– die Gesellschaft für personale und soziale Dienste (gps) mbH
– sowie die TRAIN Transfer und Integration GmbH

„Chancengleichheit ist fest in unseren Unternehmenszielen verankert. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen. Sie sind eine Anerkennung unserer Aktivitäten zur Umsetzung der Gleichberechtigung“, so Anna Engel-Köhler, Hauptgeschäftsführerin des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Bei der Prädikatsübergabe in Nürnberg sagte Eva Maria Roer, die Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.: „Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit und Vielfalt zu mehr Erfolg führen. Sie präsentieren sich als zukunftsweisende Vorbilder in unserer Gesellschaft.“

Gerhard Ubl, Geschäftsführer der TRAIN, nahm die Prädikate stellvertretend für die fünf ausgezeichneten Gesellschaften entgegen.

bfz und gfi haben sich zudem erfolgreich für das in diesem Jahr erstmalig verliehene Add-On Prädikat für Diversity beworben. Angelika Hilbert als Beauftragte für Chancengleichheit und Bereichsleiterin in der gfi freut sich über diese Auszeichnung: „Dem Motto „Stark durch Vielfalt“ haben wir uns bereits seit vielen Jahren verschrieben. Vielfalt ist Garant für Zukunftsfähigkeit. Und Vielfalt ist Grundvoraussetzung für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens.“

Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre.

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.
Seit 1997 zeichnet TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände aus, die sich nachhaltig für Chancengleichheit engagieren. TOTAL E-QUALITY Management ist ein Personalmanagement, das sich einerseits am Geschlecht orientiert, andererseits in zunehmendem Maß auch an sehr unterschiedlichen Lebensereignissen der Beschäftigten. Das Prädikat beruht auf einem freiwilligen Selbstcheck und wird für drei Jahre vergeben. Der Verein wurde 1997 von Vertretern großer deutscher Unternehmen mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründet. Der Verein hat heute über 100 Mitglieder.
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Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.)
Unter dem Dach des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. sind 19 Bildungs- und Beratungsunternehmen, Personal- und Sozialdienstleister mit bundesweit 9.500 Mitarbeitern in einem weit verzweigten Netzwerk aktiv. Mit ihren vielfältigen Dienstleistungen bringen die bbw-Gruppe seit mehr als 40 Jahren die Interessen von Unternehmen und Menschen in Einklang.

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Okt 6 2016

Gemeinsam für mehr Chancengleichheit in Medienberufen

MEDIA WOMEN CONNECT präsentiert zum zweiten Mal in Folge ein Aktionsprogramm für und mit Medienfrauen auf den Medientagen München 2016

Gemeinsam für mehr Chancengleichheit in Medienberufen

Media Women Connect: Gemeinsam für mehr Chancengleichheit in Medienberufen

– Thementag am Mittwoch, 26. Oktober von 9.30-13.30 Uhr auf dem Aktionsforum im Messebereich (Foyer Erdgeschoss)
– Frauen-Netzwerkfrühstück, sponsored by Sky
– Gespräche, Impulsvorträge und eine Paneldiskussion zum Thema „Kommunikation 4.0 – Wie wollen wir künftig im Netz interagieren?“

Zum zweiten Mal in Folge veranstalten acht Frauennetzwerke aus der Medienszene den Aktionstag MEDIA WOMEN CONNECT auf den Medientagen München. Der Thementag wird in diesem Jahr in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung – PlanW – Frauen gestalten Wirtschaft präsentiert. Das im letzten Jahr erfolgreich gestartete Event-Programm, bei dem mehr als 250 Medienfrauen anwesend waren, wird erneut mit einem Netzwerkfrühstück starten, zu dem Sky ab 9.30 Uhr einlädt. Im Anschluss an das Frühstück präsentieren sich die beteiligten Frauennetzwerke mit einem vielfältigen Aktionsprogramm sowie mit dem Panel: „Kommunikation 4.0 – Wie wollen wir künftig im Netz interagieren?“ Bei diesem Panel geht es um Vielfalt im Netz, um Qualität, Ethik und Kompetenz in der digitalen Kommunikation, aber auch um Algorithmen, die unser digitales Informations- und Konsumverhalten bestimmen.

Zum Thema digitaler Wandel wird die bekannte österreichische Journalistin Ingrid Brodnig sprechen, Autorin des im Frühjahr 2016 erschienenen Buches „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können.“

Für die Teilnahme am Aktionstag benötigen Interessierte ein Tagesticket für den Messebereich (Messeticket only, 4,20 Euro zzgl. MwSt). Für das Netzwerkfrühstück wenden sich Interessierte bitte an die beteiligten Netzwerke.

Der Aktionstag entstand in Zusammenarbeit mit den Medientagen München, die für die zweite MEDIA WOMEN CONNECT erneut ihre Aktionsfläche auf der Messe zur Verfügung stellen. Im Mittelpunkt des Veranstaltungstages, der von den Frauennetzwerken ehrenamtlich konzipiert und auf die Beine gestellt wird, steht die Forderung nach Chancengleichheit in Medienberufen. Zu den acht Frauennetzwerken zählen: Fachgruppe Chancengleichheit-BJFrau vom Bayerischen Journalistenverband, Business Professional Women in München, Digital Media Women, Journalistinnenbund, Pro Quote, ProQuote Regie, webgrrls und Women in Film and Television (WIFT)

Programmablauf (vorläufig):

09.30-10.30 Netzwerk-Frühstück „Vitaminanstoß“, sponsored by SKY
10.00-10.15 Gitta Blatt, HR Sky, im Gespräch mit PlanW, Alexandra Borchardt, SZ

ab 10.30 Tages-Programm
10.30-11.15 Ilse Brodnig Impulsvortrag
Panel-Diskussion: „Kommunikation 4.0 – Wie wollen wir künftig miteinander im Netz interagieren?“ Über Vielfalt, Qualität, Ethik, Kompetenz und Algorithmen, die unser digitales Informations- und Konsumverhalten bestimmen.
11.15-13.30 Die Netzwerke stellen sich mit einem informativen und unterhaltsamen Programm vor

Moderation:
Sissi Pitzer

Zu den diesjährigen Sponsoren und Medienpartnern zählen Sky, Allegra, Dverse Media, Missy Magazine, She Works und WoMenPower Kongress

Kooperationspartner der MEDIA WOMEN CONNECT 2016:
PlanW – Frauen gestalten Wirtschaft (SZ)

Laufend ergänztes/aktualisiertes Programm unter: http://www.medientage.de/events/media-women-connect/

Offizieller Hashtag: #mediawomen16 #mtm16
Twitter: @mediawomen16
Facebook: www.facebook.com/media.women.connect/

Eine separate Anmeldung für den Vitamin-Anstoß um 9:30 Uhr ist erforderlich.
Informationen über die Homepage der Veranstalter: proquote-regie.de, pro-quote.de, bpw-muenchen.de, wiftg.de, journalistinnen.de, bjv.de/fachgruppen, webgrrls-bayern.de, digitalmediawomen.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sissi Pitzer

Der Aktionstag entstand in Zusammenarbeit mit den Medientagen München, die für die zweite MEDIA WOMEN CONNECT erneut ihre Aktionsfläche auf der Messe zur Verfügung stellen. Im Mittelpunkt des Veranstaltungstages, der von den Frauennetzwerken ehrenamtlich konzipiert und auf die Beine gestellt wird, steht die Forderung nach Chancengleichheit in Medienberufen. Zu den acht Frauennetzwerken zählen: Fachgruppe Chancengleichheit-BJFrau vom Bayerischen Journalistenverband, Business Professional Women in München, Digital Media Women, Journalistinnenbund, Pro Quote, ProQuote Regie, webgrrls und Women in Film and Television (WIFT)

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Mai 27 2016

VAA-Umfrage zur Chancengleichheit: Frauen benachteiligt

Frauen sind seltener in Führungspositionen vertreten als Männer, weil sie aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Dies stellt die VAA-Chancengleichheitsumfrage fest.

(Mynewsdesk) An der Chancengleichheitsumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA haben mehr als 2.000 Führungskräfte aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie teilgenommen. Ihr zufolge sind trotz vergleichbarer Alters- und Qualifikationsverteilung nur 26 Prozent der befragten Frauen, aber 36 Prozent der Männer als leitende Angestellte in ihren Unternehmen tätig.

Besonders deutlich ist der Geschlechterunterschied bei höheren Funktionen wie Bereichsleitung, Geschäftsführung oder Vorstand: Während nur vier Prozent der Frauen eine solche Tätigkeit ausüben, liegt dieser Anteil bei den Männern mit neun Prozent mehr als doppelt so hoch. Abgefragt und methodisch kontrolliert wurden bei der Umfrage auch Variablen wie das Alter, die Höhe des Ausbildungsabschlusses sowie die Dauer und der Umfang der Berufstätigkeit. Sie können deshalb als Erklärung für die Nachteile von Frauen bei der Karriereentwicklung in der chemischen Industrie ausgeschlossen werden.

„Die Umfrageergebnisse belegen, dass wir von echter Chancengleichheit bei der beruflichen Entwicklung nach wie vor weit entfernt sind“, betont VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch. „Es gibt positive Entwicklungen, aber die Unternehmen müssen ihre Anstrengungen in diesem Bereich noch deutlich verstärken.“

Positive Entwicklungen zeigen sich im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2010 im Bereich der Elternzeit, deren Inanspruchnahme ebenfalls abgefragt wird. Zwar nehmen Frauen noch immer mehr als doppelt so häufig und mehr als dreimal so lange Elternzeit in Anspruch wie Männer. Allerdings ist der Anteil der Männer, die Elternzeit genommen haben, im Vergleich zur vorherigen Befragung von zwei auf fast 15 Prozent deutlich angestiegen. Dabei zeigt sich eine Veränderung zwischen den Generationen: Je jünger die Befragten, desto eher gleichen sich die Geschlechterunterschiede an.

Bereits seit 1990 führt der VAA alle fünf Jahre seine Chancengleichheitsumfrage durch. Wegen der langen Zeitreihe und der regelmäßig hohen Teilnehmerzahl ist sie ein wichtiges Barometer für die berufliche Situation weiblicher und männlicher Führungskräfte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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