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Apr 24 2018

EU-Recht versus US-Recht: Wer darf auf in Europa gelagerte Cloud-Daten zugreifen?

EU-Recht versus US-Recht: Wer darf auf in Europa gelagerte Cloud-Daten zugreifen?

(Bildquelle: Flickr Kin Lane)

Kelkheim, 24. April 2018

Ein anstehendes Urteil des amerikanischen Supreme Court wird auch hier in Europa mit Spannung erwartet. Haben US-Behörden Anspruch auf die Herausgabe von Cloud-Daten, die sie bei einem US-amerikanischen Unternehmen anfragen, auch wenn die Daten in Europa gespeichert sind? Die Entscheidung wird voraussichtlich im Juni fallen.

Der konkrete Fall: Microsoft weigert sich die Daten aus dem Outlook-Postfach eines möglichen Drogenhändlers an amerikanische Ermittler herauszugeben. Denn die Daten lagern in einer Cloud in einem Rechenzentrum in Irland. Das heißt: Hier treffen zwei verschiedene Rechtssysteme aufeinander: EU- und US-Recht. Die in Irland verarbeiteten Daten unterliegen EU-Recht. Dieses regelt den Datentransfer in Nicht-EU-Staaten. Nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt, werden Anordnungen zur Herausgabe von Daten nur bei Ländern anerkannt, die ein Abkommen mit der EU haben.

Die US-Ermittler hingegen berufen sich gegenüber Microsoft auf ein US-Gesetz aus dem Jahr 1986, das die Freigabe der Daten ermöglicht. Damals gab es jedoch noch keine Cloud. Microsoft sagt daher, US-Recht gelte nur innerhalb der Grenzen der USA und weigert sich die Daten herauszugeben, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. Die US-Regierung hingegen warnt, eine Entscheidung zugunsten von Microsoft können weitreichende Folgen haben, wenn es um die Sicherung von Beweisen geht, zum Beispiel wenn es um Kinderpornografie gehe.

Eine weitreichende Entscheidung für die Cloud-Branche

Vor dem Supreme Court sind zwei Gerichte zu keiner Entscheidung gekommen. Das Urteil ist für die gesamte Cloud-Branche relevant. Entsprechend schauen viele auf die Entscheidung des Supreme Court. Mehr als 30 nicht beteiligte Parteien haben sich zu dem Fall geäußert – IT-Konzerne und Interessengruppen genauso wie die EU. Es wird befürchtet, dass eine Entscheidung zugunsten der Herausgabe zu Milliardenverlusten für die Cloud-Branche führen könnte. Schließlich könnten US-Behörden dann auch im Ausland auf Daten zugreifen.

US- versus EU-Recht

Die Entscheidung des Gerichts wird bis Juni erwartet. Parallel dazu hat eine Gruppe von Senatoren einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, nach dem auch Durchsuchungsbefehle für im Ausland gelagerte Daten ausgestellt werden könnten. Gleichzeitig sollten Unternehmen bestimmte Rechte erhalten, die es ihnen ermöglichen ihre betroffenen ausländischen Kunden zu schützen. Mit diesem Gesetz würde die Entscheidung des Supreme Court von der Politik überholt.

Den originalen Artikel inklusive Bildquelle finden Sie auf unserem Blog: http://blog.easy-insure.eu

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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Feb 22 2018

Data Logging: Intelligently and Efficiently

Ethernet Live Monitor by Ruetz System Solutions Optimizes Error Analysis in Real Time

Data Logging: Intelligently and Efficiently

Ethernet Live Monitor scans data frames on the bus directly without influence on the network

Ruetz System Solutions – experts in automotive data communications – present the new Ethernet Live Monitor (ELM) for intelligent and efficient error analysis of data transports in automotive networks. „The enormous amount of audio and video data (A/V) challenges data monitoring systems, with the result that loggers do not monitor permanently and thus only analyze audible and visible errors,“ explained Wolfgang Malek, General Manager and Co-Founder of Ruetz System Solutions. „With the Ethernet Live Monitor, we close the gap and do complete, live monitoring of Ethernet traffic.“ Once the Ethernet Live Monitor detects an irregularity it triggers the data logger, initiating the recording of relevant data. It is available in two versions. The Ethernet Live Monitor 1000BASE-T uses an external Ethernet TAP (Terminal Access Point) that timestamps the hardware-related packages. The Ethernet Live Monitor 100BASE-T1 has this TAP already implemented. For configuration and display, test engineers simply require a PC. The Live Monitor can easily be integrated in existing test systems or test vehicles for in-system diagnosis of AVB/TSN.

Live Testing with Intelligent Data Management

The Ethernet Live Monitor detects errors in the live stream by means of the various complex test algorithms. It then triggers the data logger in order to record the relevant data. It automatically identifies irregularities and non-audible and non-visible errors. In addition, it sends an error description to the data logger and stores it with the filed traces for subsequent, effective error analysis. During the following analysis, test engineers already know what issue and time stamp to look for. In addition, data loggers have to provide less storage space. The Ethernet Live Monitor scans data frames directly on the bus without influencing the original network. Thus, Ruetz System Solutions provides intelligent data management: only truly relevant data is recorded and errors are reported to the corresponding log file. It contains more than 40 complex test algorithms for IEEE 802.1AS, 1722/1722a, which can be expanded by costumer-specific test algorithms. In addition, it offers low power input, a robust body, passive cooling, and EMC-proof aluminum housing. Consequently, it perfectly qualifies for vehicle testing. A separate offline analysis tool is also available.

About Ruetz System Solutions

With comprehensive expertise in data communication for automotive electronic systems, Ruetz System Solutions provides full service to carmakers and suppliers for a smooth and timely production start (SOP). The technology partner based in Munich offers engineering services for system specification and integration, compliance tests, technology assessment, and training. Part of the test laboratory solutions are test systems and platforms. With broad competency in data bus systems for all in-car data transmission standards such as, amongst others, AVB, Bluetooth, CAN, Automotive Ethernet, FlexRay, LIN, MOST, USB, and WLAN are supported competently and reliably by the general contractor. More information is available at www.ruetz-system-solutions.com

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Wolfgang Malek
Oskar-Schlemmer-Strasse 13
80807 München
Phone: +49 89 200 04 130
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Feb 22 2018

Datenloggen: intelligent und effizient

Ethernet Live Monitor von Ruetz System Solutions optimiert Fehleranalyse in Echtzeit

Datenloggen: intelligent und effizient

Der Ethernet Live Monitor erkennt die Fehler im Livestream und triggert den Datenlogger

Ruetz System Solutions – die Experten für automobile Datenkommunikation – stellt den neuen Ethernet Live Monitor (ELM) zur intelligenten und effizienten Fehleranalyse des Datentransports in automobilen Netzwerken vor. „Die großen Mengen an Audio- und Videodaten (A/V) fordern Datenaufzeichnungssysteme heraus, mit der Konsequenz, dass Logger nicht permanent aufzeichnen und damit nur hörbare oder sichtbare Fehler analysieren“, erläutert Wolfgang Malek, Geschäftsführer und Mitgründer von Ruetz System Solutions. „Mit dem Ethernet Live Monitor schließen wir die Lücke und überwachen den Ethernet-Datenverkehr live und vollständig.“ Entdeckt der Ethernet Live Monitor eine Abweichung, triggert er den Datenlogger, der die relevanten Daten abspeichert. Er steht in zwei Ausführungen bereit: Der Ethernet Live Monitor 1000BASE-T nutzt einen externen Ethernet-TAP (Terminal Access Point), der die Pakete hardwarenah zeitstempelt. Der Ethernet Live Monitor 100BASE-T1 hat diesen TAP bereits integriert. Zur Konfiguration und zur Anzeige der Livestreams und deren Auswertungen benötigt der Testingenieur lediglich einen PC. Der Live Monitor lässt sich für die In-System-Diagnose von AVB/TSN einfach in bestehende Testsysteme oder Versuchsfahrzeuge integrieren.

Live testen mit intelligentem Datenmanagement

Der Ethernet Live Monitor erkennt mithilfe der verschieden komplexen Test-Algorithmen die Fehler im Livestream und triggert den Datenlogger, damit dieser die relevanten Daten speichert. Er erkennt Unregelmäßigkeiten und nicht hör- und sichtbare Fehler automatisch. Zusätzlich sendet er eine Fehlerbeschreibung an den Datenlogger und legt diese bei den gespeicherten Traces für nachträgliche, effektive Fehleranalysen ab. Der Testingenieur weiß bei der nachfolgenden Analyse dann bereits, nach was und zu welchem Zeitpunkt er suchen muss. Zudem müssen Datenlogger weniger Speicherplatz bereitstellen. Der Ethernet Live Monitor tastet Datenframes direkt auf dem Bus ab, ohne das ursprüngliche Netzwerk zu beeinflussen. Damit bietet Ruetz System Solutions intelligentes Datamanagement: Nur das wirklich Notwendige wird aufgezeichnet und Fehler im passenden Logfile gemeldet. Über 40 komplexe Test-Algorithmen für IEEE 802.1AS, 1722/1722a, sind enthalten und lassen sich durch kundenspezifische Test-Algorithmen ergänzen. Zudem bietet er eine geringe Leistungsaufnahme, ein robustes Gehäuse, passive Kühlung und ein Aluminiumgehäuse zur EMV-Schirmung. Damit eignet er sich perfekt für die Fahrzeugerprobung. Ein Offline-Analysetool ist separat erhältlich.

Über Ruetz System Solutions

Mit umfassender Expertise für automotive Datenkommunikation bietet Ruetz System Solutions Fahrzeugherstellern und Zulieferern Full-Service für einen reibungslosen und pünktlichen Produktionsstart (SOP). Der Technologie-Partner mit Sitz in München bietet Engineering-Services rund um Systemspezifikation und -integration, Compliance-Tests, Technologie-Bewertung und Training. Zu den Testlabor-Lösungen gehören eigene Testsysteme und -plattformen. Mit umfangreicher Kompetenz für Datenübertragung zu sämtlichen Datenübertragungsstandards im Auto wie beispielsweise Ethernet, CAN, FlexRay, LIN, MOST, USB und WLAN unterstützt der Generalunternehmer kompetent und zuverlässig. Weitere Informationen stehen unter www.ruetz-system-solutions.com zur Verfügung.

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Okt 11 2017

Aktuelle Preispolitik – Preisstrategien für stationär und online

Mit umfangreichem kostenlosen Download

Die Preispolitik – im Englischen Pricing genannt – ist eine der diffizilsten Überlegungen im Marketing des Handels. Bin ich zu teuer, verschrecke ich die Kunden, bin ich zu preiswert, „vertrockne“ ich die eigenen Bilanzen.

„Die Preispolitik (auch Preismanagement) ist Teil der Distributionspolitik eines Unternehmens und befasst sich mit der Analyse, Festlegung und Überwachung von Preisen und Konditionen von Produkten oder Dienstleistungen. Ziel der Preispolitik ist es für das Unternehmen, optimale Preise bezogen auf die Unternehmensziele festzulegen (Beispiel: Gewinnmaximierung, Kundenzufriedenheit, Wachstum).“

So beschreibt Wikipedia Preispolitik im ersten Absatz der dort wiedergegebenen Definition.
Im Grunde genommen gibt es zwei verschiedene zentrale Überlegungen, den richtigen Preis für die Produkte zu finden:
• Kostenorientierte Preispolitik
Mit Blick auf G+V, Bilanzen, die Ertragsentwicklung, wird häufig ein hoher Preis oder eine
Preiserhöhung angesagt sein.
• Markt- und wettbewerbsorientierte Preispolitik
Sie erfordert, um im Markt zu bleiben oder gar Marktanteile zu erobern, in der Regel relativ niedrige Preise bzw. Preissenkungen.

Der Traum aller Händlers ist es sicherlich, im Markt mit relativ hohen und konstanten, festen Preisen zu agieren. Aber das Internet und damit der E-Commerce, der ja einen immer größeren Anteil am Handels-Geschäft langsam aber sicher erobert, steht diesen Überlegungen strikt entgegen: Auf der einen Seite ist das Internet eine gigantische „Preisvergleichsmaschine“, die es jedem Kunden ermöglicht, zu sehen, wer der Preiswerteste am Markt ist. Zum Zweiten aber haben Amazon und andere Anbieter vorgemacht, dass Preise nicht konstant sein müssen, sondern dass sie bei ein und denselben Artikel pro Woche, ja sogar pro Tag mehrfach geändert werden können: „Dynamic Pricing“. Ja, die neuesten Tendenzen gehen sogar dahin, dass in Einzelfällen zwischen einzelnen Kunden unterschieden wird und je nach Faktenlage und Zeitpunkt dem einzelnen Kunden ein anderer Preis geboten wird („Personal Pricing“). So ist es immer wieder ein Gerücht (?), dass die Internetnutzer, die mit einem Apple-Gerät auf bestimmten Seiten recherchieren, einen höheren Preis offeriert bekommen als andere Nutzer.
Viele Unternehmen verschenken Gewinne, weil sie ausschließlich auf den Marktanteil fixiert sind und glauben, durch Preispolitik – genauer gesagt durch Senken der Preise – Marktanteile erobern zu können.

Aber zusätzliche Marktanteile sind nur dann lohnend, sofern der Gewinn stärker steigt als der Absatzzuwachs. Gerade bei restrukturierten Unternehmen ist direkt nach dem Turnaround häufig festzustellen, dass bei gesunkenem Umsatz die Gewinne drastisch steigen. Prof. Dr. Herbert Simon, Frank Bilstein und Frank Luby fordern deshalb in ihrem Buch „Der gewinnorientierte Manager“ die Renaissance des Gewinns. Dazu schlagen sie global drei Ansätze vor:
• Differenzierungen bringen die ersten Zusatzgewinne.
Produkte müssen nicht immer neu erfunden werden, sie müssen aber vom Angebot des
Wettbewerbs klar abgesetzt werden.
• Unprofitable Marktanteile müssen aufgegeben werden.
Die Profitabilität der Kunden- und Marktsegmente muss untersucht werden, ABC-Analysen
Helfen dabei. Was nichts bringt, wird aufgegeben.
• Preise dürfen nicht reflexhaft gesenkt werden.
Eingriffe des Wettbewerbs sollten nicht sofort mit Preissenkungen beantwortet werden. Der
Ansatz zur Gegenstrategie ist die Differenzierung!

Preise dürfen nicht ad hoc festgelegt werden. Eine „echte“ Preispolitik ist erforderlich, basierend auf einem effektiven Pricing-Prozess. Der Preis selbst, der ständig unter einer Zerreißprobe steht, zerfällt dabei in vier Elemente, nämlich Preisimage, Preislogik, Preisdifferenzierung und Preisattraktion.

Aber Variables Pricing – auf der einen Seite die permanente Preisänderung im Zeitverlauf, auf der anderen Seite die individuelle, an der einzelnen Person ausgerichtete Preispolitik – scheint sich in allen Segmenten des Onlinehandels immer stärker durchzusetzen und von dort auf den stationären Handel nicht nur „abzufärben“, sondern sich dort ebenso fest zu etablieren. Der Onlinehandel ist dabei immer mehr auf dem Weg, sich in der Preispolitik auf einzelne Kunden mehr oder weniger automatisiert einzustellen, zumindest jedoch auf eng gefasste Kundengruppen, um so die Kaufwahrscheinlichkeit enorm zu steigern. Diese Strategie basiert auf Big Data: Daten, Daten, Daten…

Im stationären Handel sieht die Situation jedoch etwas anders aus: Auf der einen Seite hinterlassen die Kunden dort nicht so breite „Datenspuren“ wie beim Onlinekauf, aber auch hier hinterlassen die Kunden immer mehr Daten – vor allen Dingen dann, wenn mit Kundenkarten oder Ähnlichem operiert wird. Basis aller künftigen Überlegungen im stationären Handel wird es denn auch sein, möglichst viele Daten über den Kunden zu erfahren. Dazu sind Kundenbefragungen und Kundenkarten mit laufenden Erfassungen von Aktivitäten der einzelnen Kunden von äußerster Wichtigkeit. Auf diese Art und Weise wird zwar nicht unbedingt „Big Data“ entstehen, aber doch so etwas wie „Mini Data“. Ob mit dieser Bass dann auch mit Hilfe von automatisierten Algorithmen operiert werden kann, sei einmal dahingestellt, aber auf Basis solcher Daten dürften Category Manager in der Lage sein, vernünftige Preisanpassungen vorzunehmen, etwa im Monats-, Wochen- oder auch Tages- sowie Tageszeitenrhythmus.
Wesentliche Voraussetzungen dafür – die häufigere Preisänderung – sind jedoch im stationären Handel elektronische Preisetiketten, die es seit Langem gibt, jedoch bisher nur selten im Handel eingesetzt werden. Nur sie ermöglichen die schnelle Preisänderung an allen präsentierten Artikeln in der Auslage der Geschäfte.

Dynamic Pricing ist ein wahnsinniger Umsatzhebel für Handelsunternehmen. Big Data pusht Dynamic Pricing und so gesehen liegt der Onlinehandel auf diese Weise in Front im Rennen um den Kunden. Aber auch der stationäre Handel wird im Laufe der Zeit Methoden entwickeln, hier besser mithalten zu können, wie zuvor beschrieben. Die REWE, Lekkerland und Media-Saturn testen solche Systeme in verschiedenster Form. Vollautomatisiertes Dynamic Pricing wird im stationären Handel sicherlich eher für Massenartikel möglich sein. Personal Pricing, im Sinne von personalisierten Rabatten, dürfte jedoch vorläufig auf bestimmte Aktionen beschränkt bleiben, da ja nicht im Laden für einzelne Kunden verschiedene Preise ausgezeichnet werden können.

In einem kostenlosen umfangreichen Download zeigt die UEC|Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien wie und was in der Zukunft der Preispolitik „State oft he Art“ ist.

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

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An der Ronne 238
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Jul 10 2017

Welcome to the show: Geballte Kompetenz auf der dmexco Conference 2017

(Mynewsdesk) #dmexco #2017 #conference

Sheryl Sandberg, Marc Pritchard, Sir Martin Sorrell, Alison Lewis, Bob Greenberg, Jack Dorsey, Margit Wennmachers… – unter dem Conference-Motto „Lightening the Age of Transformation“ präsentiert die dmexco die ersten Conference-Stars 2017. Für weitere außergewöhnliche Impulse sorgen in diesem Jahr u. a. Stewart Copeland (Founder & Drummer der Band „The Police“) und Thomas Reiter (Astronaut & ESA Koordinator). Alle Informationen und das komplette dmexco Conference-Programm (in Kürze) finden sich unter http://dmexco.de/conference/.

Köln, 10. Juli 2017 – Die wichtigsten Themen, Marken und Köpfe des Digital Business – die dmexco Conference 2017 bringt sie alle in einer nie dagewesenen Vielfalt und Qualität auf die Bühne! Aus dem unvergleichlichen Line-up ihres diesjährigen Konferenz-Programms präsentiert die dmexco die ersten von vielen weiteren Top-Speakern.

Große Werbespender und Agenturen: Pure Business auf der dmexco
Ob Congress Hall, Debate Hall, Experience Hall oder Motion Hall: Die dmexco präsentiert alle Spitzenvertreter der globalen Top-Werbespender gleichermaßen auf allen vier Programm-Bühnen. Darunter nationale und internationale Unternehmenslenker wie Marc Pritchard (CBO P&G), Alison Lewis (Global CMO Johnson & Johnson), Philipp Markmann (CMO L’Oréal Deutschland), Aline Santos Farhat (EVP Unilever), Alessio Rossi (CDO Shiseido), Claudia Willvonseder (CMO Ikea Global), Jean-Marc Pailhol (Head of Global Market Management & Distribution Allianz), Pieter Nota (CEO Personal Health Businesses / CMO Philips), Susan Schramm (CMO McDonald’s Deutschland), Marc Mathieu (CMO Samsung US) und Dieter May (SVP Digital Products & Services BMW). Neben vielen nationalen Vertretern wird das globale Agenturgeschäft von den führenden Köpfen der wichtigsten Agentur- und Beratungs-Netzwerke auf der dmexco Bühne vertreten, z. B. durch Sir Martin Sorrell (CEO WPP Group), Bob Greenberg (Founder, CEO & Chairman R/GA), Dana Anderson (CMO Medialink), Alicia Hatch (CMO Deloitte Digital), Michael Kassan (CEO & Founder MediaLink), Margit Wennmachers (Partner Andreessen Horowitz & Co-Founder OutCast), Steve King (CEO Publicis Media), Nigel Morris (Chief Strategy & Innovation Officer Dentsu Aegis Network), Simon Mulcahy (CMO Salesforce), Paul Papas (Global Leader IBM Interactive Experience), Jean Lin (CEO Isobar), Daryl Lee (CEO UM Global), Nikki Mendonca (President OMD EMEA), Carsten Thoma (Founder & President SAP Hybris) und Sir John Hegarty (CEO & Founder BBH).

Digital Brands, Publisher und weitere Highlights
Wertvolle Einblicke aus der Welt der führenden digitalen Marken und Plattformen liefern u. a Sheryl Sandberg (COO Facebook), Jack Dorsey (Chairman & Co-Founder Twitter), Jascha Kaykas-Wolff (CMO Mozilla), Tim Kendall (President Pinterest), Nicolas Darveau (Chief Search Evangelist Google) und Imran Khan (CSO Snapchat). Wie sich der aktuelle Transformationsprozess speziell bei den Medienhäusern abbildet, zeigen führende Publisher wie Mark Thompson (CEO New York Times), Andy Bird (Chairman The Walt Disney Company), Julia Jäkel (CEO Gruner + Jahr), Miriam Meckel (Herausgeberin Wirtschaftswoche), Philippe von Borries (Founder Refinery29) und Sabine Eckhardt (CCO ProSiebenSat1 Gruppe). Eine hochklassige Anreicherung und weitere Highlights der dmexco Conference 2017 werden die Auftritte von u. a. Stewart Copeland (Founder & Drummer der Kult-Band „The Police“), Thomas Reiter (ehem. Astronaut & ESA Koordinator), David Meza (Chief Knowledge Architect NASA), Rachel Levin (Influencerin & YouTuberin RCL Beauty 101) und Shelley Zalis (CEO & Founder The Female Quotient) sein, die einen etwas anderen Blick auf die aktuellen Digital Trends, wie Artificial Intelligence, Influencer Marketing, Smart Data, eSports und das Top-Thema Diversity & Equality, wagen.

Christian Muche und Frank Schneider, beide dmexco: „Wie die dmexco selbst, so ist auch die Vielfalt der Speaker und Themen auf den Bühnen der dmexco Conference exponentiell gewachsen. 2017 dürfen sich die dmexco Besucher auf so viel Kompetenz und große Namen wie nie zuvor freuen, was die unstrittige Bedeutung der dmexco über die Landesgrenzen hinweg unterstreicht. Nicht nur als führender und für das Business relevantester nationaler Event, sondern inzwischen auch als eine der vier globalen Leit-Veranstaltungen neben der CES, dem Mobile World Congress und den Cannes Lions. Wir bringen erneut eine in dieser Fülle und Relevanz unvergleichliche Anzahl der maßgeblichen Entscheider und Strategen der gesamten digitalen Wertschöpfungskette zusammen: Die größten Marken, die spannendsten Persönlichkeiten, die einflussreichsten Frauen unserer Branche und nicht zuletzt neue Themen und wiederum einige zusätzliche Highlights werden auf der diesjährigen dmexco zu sehen sein. Unsere dmexco Besucher haben die Qual der Wahl, bekommen aber zwei Tage geboten, die sie so bei keinem anderen Event vorfinden. Schon jetzt können wir voller Stolz feststellen: Wir haben es geschafft, mit der dmexco in Deutschland eine Show zu etablieren, die aufgrund ihrer Breite und Qualität im Digital Business weltweit einzigartig ist!“

Vorschlag für Twitter:
Welcome to the show: Geballte Kompetenz auf der #dmexco #Conference #2017 – http://dmexco.de/conference/

Vorschlag für Facebook:
Sheryl Sandberg, Marc Pritchard, Sir Martin Sorrell, Alison Lewis, Bob Greenberg, Jack Dorsey, Margit Wennmachers… – unter dem Conference-Motto „Lightening the Age of Transformation“ präsentiert die dmexco die ersten Conference-Stars 2017. Für weitere außergewöhnliche Impulse sorgen in diesem Jahr u. a. Stewart Copeland (Founder & Drummer der Band „The Police“) und Thomas Reiter (Astronaut & ESA Koordinator). Alle Informationen und das komplette dmexco Conference-Programm (in Kürze) finden sich unter http://dmexco.de/conference/

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im dmexco

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Über #dmexco

Die dmexco ist die globale Business- und Innovationsplattform der digitalen Wirtschaft. Sie setzt die digitale Agenda und treibt als Ideen- und Wachstumsmotor die nationale und internationale Wirtschaft voran: Mit direkten Geschäftsabschlüssen, wertvollen Neukontakten, inspirierenden Erkenntnissen und der Evaluierung von Geschäftsideen. Die dmexco steht damit für Pure Business, verbindet die entscheidenden Marktteilnehmer aus aller Welt und präsentiert die vielversprechendsten Strategien, Lösungen und Trends aus der Marketing Communications & Technology. dmexco die weltweit führende Messe und Konferenz der digitalen Wirtschaft.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist unter besonderer Mitwirkung des Online-Vermarkterkreis (OVK) ideeller und fachlicher Träger der dmexco sowie Inhaber der Marke. Veranstalter der dmexco ist die Koelnmesse.

Die dmexco 2017 findet am 13. und 14. September 2017 in Köln statt. Alle Informationen sowie Fotos, Videos und O-Töne zur dmexco 2016 finden sich unter http://www.dmexco.de, http://www.facebook.com/dmexco, http://twitter.com/dmexco und http://www.youtube.com/dmexcovideo

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Jul 4 2017

BITMi kritisiert Digital-Aktionismus der Bundesregierung

BITMi kritisiert Digital-Aktionismus der Bundesregierung

Aachen/Berlin 04. Juli 2017 – Der Bundesverband IT-Mittelstand lehnt den nach seiner Auffassung ungewöhnlichen Aktionismus der Bundesregierung zur Regulierung der Digitalisierung kurz vor dem Ende der Legislaturperiode entschieden ab: „Mit den handwerklichen Fehlern im Netzwerkdurchsetzungsgesetz, der Einführung von Netzsperren im WLAN-Gesetz und dem gestrigen Vorstoß des Bundesjustizminister Heiko Maas zu einem möglichen digitalen Antidiskriminierungsgesetz hat die Bundesregierung binnen 7 Tagen digitales Unverständnis bei gleich drei verabschiedeten oder angekündigten Gesetzen dokumentiert“, erklärte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

Der jüngste vom BITMi kritisierte Vorfall ereignete sich gestern, als Bundesjustizminister Heiko Maas in Berlin die Schaffung eines digitalen Antidiskriminierungsgesetzes und einer kontrollierenden behördlichen Digitalagentur ins Spiel brachte. Dies soll laut Maas für „eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ohne Diskriminierungen“ in der digitalen Welt sorgen. Durch Big Data und unbekannte Algorithmen zu deren Auswertung sei es möglich, dass Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften oder Verhalten diskriminiert werden, ohne dieses überhaupt zu erfahren. Um Diskriminierungen zu verhindern, sollen Unternehmen ihre Algorithmen offenlegen. Die Nutzer seien dann in der Lage, diese zu verstehen und wahrzunehmen, wie sie von Unternehmen und den verwendeten Algorithmen beeinflusst werden. Algorithmen, die in den Augen der Digitalagentur gegen das digitale Antidiskriminierungsgesetz verstoßen, wären dann nicht zulässig.

„Natürlich ist es wichtig, dass Menschen wissen, wie automatische Technologien mit ihren Daten umgehen und welche Folgen dies hat“ äußerte sich Grün, „aber mal wieder ist der Weg, der eingeschlagen werden soll, der absolut falsche“.

Laut Grün sei es bisher unstrittig gewesen, dass innovative, datenbasierte Geschäftsmodelle die Zukunft seien und Deutschland sich deswegen als so attraktiv wie möglich präsentieren muss, um einen Teil der Wirtschaft der Zukunft auch hierzulande zu entwickeln. „Zwingt man Unternehmen mit datenbasierten Geschäftsmodellen ihre Algorithmen als absolutes Kern-Asset offenzulegen, werden diese Deutschland sicher meiden und wir verspielen erneut die Chance, hierzulande weltweit führende digitale Innovationen zu erschaffen“ zeigte sich der BITMi Präsident besorgt.

Wie auch schon beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), welches am Freitag im Bundestag verabschiedet wurde, liegt hier eine grundsätzlich unterstützenswerte Idee vor – die Lösung geht aber in eine absolut falsche Richtung. Der BITMi kritisierte das Gesetz bereits für grundsätzliche handwerkliche Mängel, aber auch für die Gefahr, dass die Betreiber von sozialen Netzwerken eher dazu angeleitet werden, eine Löschkultur zu etablieren, was am Ende eine Gefahr für die Meinungsfreiheit im Internet bedeutet.

Die ebenfalls in der letzten Woche vom Bundestag verabschiedete Modifikation des Telemediengesetzes, welche faktisch die WLAN-Störerhaftung abschaffen soll, wird grundsätzlich vom BITMi begrüßt. Auch hier gibt es aber handwerkliche Fehler, denn der Sperranspruch gegen Hotspotbetreiber hemmt die Verbreitung von WLAN Hotspots weiterhin unnötig. Zumal sei mit Digitalkompetenz erkennbar, dass sogenannte Netzsperren ein unwirksames Mittel sind, da diese technisch leicht zu umgehen seien.

Um in Zukunft Gesetze zu vermeiden, die überhastet und unausgegoren wirken, und auch um sinnvolle Lösungen für tatsächlich vorhandene Probleme zu finden, ist nicht nur der Dialog mit betroffenen Akteuren von Anfang an wichtig. Auch benötigt es eine übergeordnete Koordination der Digital-Gesetzgebung. So merkte ja Heiko Maas selbst an, dass die aktuelle Gesetzgebung mit der Digitalisierung nur schwer Schritt halte. Oliver Grün sagte dazu: „Eine von uns geforderte Lösung wäre da ein ordentlich ausgestatteter Digitalminister, der nicht nur koordinativ tätig wird, sondern den Fachministerien durch seine Expertise hilft, Gesetze zu schaffen, die mit der digitalen Realität wirtschafts- und freiheitsfreundlich Schritt halten können.“ Der BITMi wertet somit die aktuellen Vorfälle als Bestätigung seiner Forderung nach einem eigenständigen Digitalministerium, siehe Positionspapier Digitaler Mittelstand 2020.

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Mai 15 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
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Apr 28 2017

DRZP 2017 – Das Gewinner-Projekt der innovIT AG

Die innovIT AG ist Gewinner des Deutschen Rechenzentrumspreises 2017 – Preisverleihung für die revolutionäre Neubetrachtung von IT-Infrastruktur

DRZP 2017 - Das Gewinner-Projekt der innovIT AG

Übergabe des 1. Preises an die innovIT AG

Am Galaabend der Fachmesse future thinking im Kongress und Wissenschaftszentrum darmstadtium wurde am 25. April das Projekt „Infrastructure follows compute power – konvergente HPC Infrastruktur“ der innovIT AG mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis 2017 in der Kategorie „Gesamtheitliche IT und FM-Projekte im Rechenzentrum“ ausgezeichnet.

Unter der Moderation der aus dem TV bekannten Joey Grit Winkler wurden aus über 65 Einreichungen die innovativsten Ideen prämiert. Die Idee der in Seeheim-Jugenheim ansässigen innovIT AG überzeugte die Jury dabei vor allem mit Ihrer Kombination aus signifikanten Verbesserungen der technischen Infrastruktur zur Steigerung der Energieeffizienz und der gleichzeitigen Neubetrachtung der kaufmännischen Bewertung zum Betrieb eines Rechenzentrums.

„Optimale Effizienz entsteht durch die perfekte Abstimmung der Infrastruktur auf die Server- und Storagesysteme – unsere Betrachtung gilt der Symbiose von IT Systemen und der Infrastrukturumgebung“ so Jörg Tennigkeit, Gründer und Vorstand der innovIT AG. „Unser Projekt verknüpft die Vorteile eines High Performing Computing Centers mit denen eines modularen Rechenzentrums“ so Tennigkeit weiter, „…wir erzielen damit über 400.000 Teraflops an Rechenkapazität mit einem minimalen Aufwand an Ressourcen und maximaler Energieeffizienz auf einer Fläche von nur 36 qm für die gesamte Infrastruktur“.

Waren es früher also die Garagen im Silicon Valley, in denen die Ideen der Zukunft des Internets geboren wurden, kann es jetzt also auch auf der Fläche eines Carports im heimischen Odenwald so weit sein: das Internet der Dinge braucht eine Vielzahl kleiner, aber leistungsfähiger, sicherer und verteilter Rechenzentren, um zu funktionieren. Dieser Trend zum sogenannten „EDGE-Rechenzentrum“ ist ein an diesem Abend oft zitiertes Thema, dem sich auch viele andere Anbieter gewidmet haben. „Wir sind sozusagen doppelt stolz auf den heute an uns verliehenen Preis. Wir haben nicht nur für eine hochaktuelle Fragestellung eine äußerst attraktive Antwort gefunden, sondern wurden durch die Jury vor vielen anderen namhaften Anbietern zum Preisträger ernannt. Das gibt uns Bestätigung und Motivation gleichermaßen, unsere Arbeit als deutsche Rechenzentrumsmanufaktur weiterhin erfolgreich fortzusetzen“ so der glückliche Gewinner des Abends.

Die innovIT AG ist die deutsche Rechenzentrumsmanufaktur – Maßgeschneiderte Lösungen und Produkte für innovative und energieeffiziente IT-Infrastrukturen.

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Apr 26 2017

Die innovIT AG belegt den 1. Platz beim Deutschen Rechenzentrumspreis 2017

1. Platz in der Kategorie „Ganzheitliche IT und FM-Projekte im Rechenzentrum“ für die innovIT AG

Die innovIT AG belegt den 1. Platz beim Deutschen Rechenzentrumspreis 2017

Alle Preisträger 2017

Nach der erfolgten Nominierung für den Deutschen Rechenzentrumspreis war die Spannung bis zur Gala-Verleihung am gestrigen Dienstag groß.

Unser Vorstandsvorsitzender Jörg Tennigkeit und unsere Vorstandsmitglieder Anke Tennigkeit, Frank Zachmann sowie unsere Vertriebsleiterin Anja Reuter waren schon auf der Fahrt zur Gala nach Frankfurt gespannt. Sie wussten bereits, dass die innovIT AG einen von drei Plätzen belegt haben. Deshalb war die Stimmung richtig gut.

Sie genossen die tolle Gala-Veranstaltung und den feierlichen Rahmen. Als es dann soweit war und die Gewinner in der Kategorie „Gesamtheitliche IT und FM-Projekte im Rechenzentrum“ aufgerufen wurden, war plötzlich klar:

Wir haben den 1. Platz belegt! Wir freuen uns sehr darüber und werden weiterhin alles geben, um innovative Produkte und Lösungen zu entwickeln.

Die innovIT AG ist die deutsche Rechenzentrumsmanufaktur – Maßgeschneiderte Lösungen und Produkte für innovative und energieeffiziente IT-Infrastrukturen.

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Feb 16 2017

BITMi begrüßt Empfehlung zur Neuordnung der IT-Berufe

-Bundesinstitut für Berufsbildung empfiehlt Neuordnung der IT-Berufe
-BITMi unterstützt Untersuchung im Beirat
-Weiterbildung und Anrechnung der Ausbildung an Hochschulen muss vorangetrieben werden

Aachen, 16. Februar 2017 – Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) hat die Ergebnisse seiner Voruntersuchung zu den IT-Berufen veröffentlicht und empfiehlt darin eine Neuordnung der IT-Berufe. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) hatte die Untersuchung mit angestoßen und das Projekt im Beirat aktiv unterstützt. Die abschließende Empfehlung einer Neuordnung trifft im BITMi auf Zustimmung: „Im IT-Mittelstand werden 85% aller IT-Berufe ausgebildet, daher unterstützen wir die Neuordnung der vor 20 Jahren entworfenen IT-Berufe mit Nachdruck“, erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün.

Zu den Ergebnissen des Abschlussberichts des BiBB gehört unter anderem die Empfehlung, besonders IT-Sicherheit in allen IT-Ausbildungsberufen stärker zu berücksichtigen, sowie relevante Digitalisierungsthemen wie Virtualisierung, Cloud-Computing, Big Data, Mobile Computing, Mobile Devices als neue Inhalte aufzunehmen. Zur Umsetzung empfiehlt das Projektteam, Wahlmodule einzuführen, da sich so die unterschiedlichen Anforderungen an IT-Fachkräfte in verschiedenen Wirtschaftszweigen am besten berücksichtigen ließen. Ein weiterer positiver Aspekt der Wahlqualifikation sei ein möglicher Anschluss zur Hochschule oder Weiterbildung, wo diese Zusatzqualifikationen Anrechnung finden könnten.

„Die Durchlässigkeit bei der Weiterbildung von IT-Fachkräften ist für den BITMi schon lange ein Kernthema“, betont Oliver Grün. „Es müssen bessere Möglichkeiten geschaffen werden, dass Qualifikationen aus der Ausbildung auch in einem Studium berücksichtigt werden. So könnten beispielweise Fachinformatiker berufsbegleitend einen Studienabschluss erhalten, ohne Zeit auf Wiederholung bekannter Inhalte zu verschwenden. Gerade für mittelständische Unternehmen mit einer knappen Personaldecke ist das eine wichtige Möglichkeit, dem Fachkräftemangel und den Herausforderungen der digitalen Transformation zu begegnen.“ Die Studie bekräftigt den Aspekt: So genieße die berufliche Weiterbildung einen hohen Stellenwert bei den IT-Fachkräften und den Personalverantwortlichen. Im Gegensatz dazu sei das tatsächliche Weiterbildungsverhalten der IT-Fachkräfte aber ausbaufähig.

Das BiBB hat die Untersuchung im Auftrag des Wirtschafts- und des Bildungsministeriums durchgeführt. Hier können Sie den vollständigen Abschlussbericht herunterladen: https://www2.bibb.de/bibbtools/tools/dapro/data/documents/pdf/eb_42497.pdf

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