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Jun 20 2017

KOOPERATION FÜR STEUERFREIE GEHALTSEXTRAS

Edenred und DATEV vereinfachen Benefit Management für Unternehmen

KOOPERATION FÜR STEUERFREIE GEHALTSEXTRAS

Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern durch steuerbegünstigte Zusatzleistungen – das sollten Arbeitgeber nicht mit großem Aufwand und mangelnder Steuer-Expertise verbinden, sondern mit unkomplizierten und rechtssicheren Prozessen. Zu diesem Zweck haben Edenred, einer der führenden Anbieter von Gutscheinen und Gutscheinkarten in Deutschland, und die DATEV eG eine Kooperation vereinbart, die für Unternehmen die Anwendung von Lohnnebenleistungen attraktiver macht. Im ersten Schritt erhalten DATEV-Mitglieder und ihre Mandanten Sonderkonditionen auf ausgewählte Angebote.

Steuerfreie Gehaltsextras eignen sich für Arbeitgeber gut, um die Leistung von Mitarbeitern anzuerkennen und sie ans Unternehmen zu binden. Bei der steuerlich und gesetzlich korrekten Umsetzung derartiger Lohnnebenleistungen herrscht in der Praxis jedoch häufig Unsicherheit. Der geeignete Ansprechpartner zu diesem Thema ist der Steuerberater.

„Der demografische Wandel in der Wirtschaft bedeutet: Unternehmen müssen attraktive Arbeitgeber sein. Zusätzliche Gehaltselemente unterstützen diese Wahrnehmung. Durch die Kooperation mit Edenred können wir den Unternehmen anbieten, über ihren Steuerberater von günstigen Konditionen zu profitieren“, sagt Michael Eß, Leiter Produktmanagement und Service für die Personalwirtschaftslösungen bei DATEV. Christel Constant, Director Sales & Customer Experience und Prokuristin von Edenred Deutschland, ergänzt: „Durch die Kooperation mit DATEV lassen sich die steuerrechtlichen Fragestellungen insbesondere für unsere kleinen und mittelständischen Kunden einfacher handhaben. Wir können so den Entscheidungsprozess der Unternehmen hinsichtlich steuerfreier und steuerbegünstigter Gehaltsextras noch sicherer und zielgerichteter gestalten.“

Gehaltsplus für Mitarbeiter mit staatlicher Förderung

Im Einzelnen umfasst die Kooperation die Edenred-Produkte Ticket Plus®, Ticket Shopping® und Ticket Restaurant®. Ticket Plus® und Ticket Shopping® sind elektronische Guthabenkarten, auf die der Arbeitgeber steuer- und sozialabgabenfreie Gehaltsextras aufbuchen kann. Dies ist monatlich bis zu einem Sachbezugswert von 44 Euro (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) möglich, bei einmaligen Anlässen wie Geburtstagen oder Hochzeiten liegt die Freigrenze bei 60 Euro (R. 19.6, Abs. 1 LStR). Mit den Ticket Restaurant® Menü-Schecks können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen Zuschuss zum Mittagessen steuerbegünstigt zukommen lassen. Die Vorteile für Unternehmen: Sie sparen Lohnnebenkosten, drücken ihren Mitarbeitern gegenüber Anerkennung und Wertschätzung aus und stärken ihre Arbeitgebermarke.

DATEV-Mitglieder und ihre Mandanten erhalten Sonderkonditionen auf die Produkte. In einem weiteren Schritt planen DATEV und Edenred darüber hinaus, den Datenaustausch zwischen ihren Systemen zu erleichtern.

Edenred Deutschland
Edenred ist in Deutschland der führende Anbieter von Gutscheinen und Gutscheinkarten für Mitarbeiter, Kunden und Vertriebspartner. Die Lösungen lassen persönliche Anerkennung, gezielte Belohnung wie auch nachhaltige Bindung der jeweiligen Zielgruppe zu.

Das vielfältige Leistungsspektrum reicht dabei von staatlich geförderten Arbeitgeberzuwendungen in Form von Essensgutscheinen und Gutscheinkarten bis hin zu zielgruppen- und branchenspezifischen Incentivierungsmaßnahmen für Kunden und Vertriebspartner. Edenred betreut in Deutschland über 13.500 Kunden und bietet rund einer Million Arbeitnehmern mit seinen Gutscheinen und Guthabenkarten ein Netzwerk von mehr als 54.000 Handelspartnern. Mit diesen Services gelingt es Edenred die Kaufkraft der Arbeitnehmer zu stärken, die Kosten in den Unternehmen zu optimieren und den Umsatz der angeschlossenen Händler zu steigern.

Das Unternehmen ist in Deutschland bereits seit 1974 vertreten und beschäftigt an den Standorten München, Berlin, Hamburg und Wiesbaden über 100 Mitarbeiter aus neun verschiedenen Nationen. Die Führungspositionen sind zu 50 Prozent mit Frauen besetzt. Edenred Deutschland findet 2017 zum vierten Mal in Folge Aufnahme in die Top 100-Arbeitgeber Deutschlands und erhält zum dritten Mal das Qualitätssiegel „Bayerns Beste Arbeitgeber“ – beides Auszeichnungen des Great Place to Work® Institutes. Edenred ist Logib-D geprüft (Lohngleichheit der Geschlechter) und hat sich den Werten der „Charta der Vielfalt“ verschrieben.

www.edenred.de
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Über DATEV eG
Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit rund 40.500 Mitgliedern, mehr als 7.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 928 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2016) zählt die DATEV zu den größten IT-Dienstleistern und Softwarehäusern in Deutschland. So belegte das Unternehmen im Jahr 2015 Platz 3 im Ranking der Anbieter von Business-Software in Deutschland (Quelle: IDC, 2016).

Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Kanzleiorganisation, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Dienstleistungen sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von 2,5 Millionen Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

www.datev.de

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Okt 23 2012

E-Bilanz – so meistern Steuerberater die Umstellung

Die Zeit drängt – auch an die selbstbuchenden Mandanten denken

E-Bilanz - so meistern Steuerberater die Umstellung

DATEV: Software und IT Dienstleistungen für Kommunen, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Nürnberg, 23. Oktober 2012: Es dauert zwar noch eine Weile, bis die Finanzverwaltung tatsächlich die ersten E-Bilanzen sehen will. Da aber vielfach Auswirkungen auf die Buchhaltung zu erwarten sind, drängt die Zeit dennoch; Steuerberater sollten daher spätestens jetzt mit den Vorbereitungen beginnen: Sie müssen ihre selbst buchenden Mandanten mit den Änderungen vertraut machen und die in der Kanzlei verbuchten Mandate auf Umstellungsbedarf hin überprüfen. Andernfalls verursachen nachträgliche Anpassungen nicht nur erheblichen Mehraufwand, sondern verärgern auch die Mandanten. Eine Handlungsanleitung.

Was noch vor nicht allzu langer Zeit immer wieder als das Schreckgespenst einer überbordenden Datengier der Finanzverwaltung gehandelt wurde, hat sich zu einem Regelwerk entwickelt, mit dem sich Steuerberater, Mandanten und Finanzbeamte nach Expertenansicht künftig arrangieren können und müssen: Die so genannte E-Bilanz hat seit Herbst vergangenen Jahres nicht nur einen konkretisierten Anwendungsrahmen, sondern wurde bis zu ihrer jetzt gültigen Fassung in mehreren Schritten den praktischen Erfordernissen angepasst. Zuletzt wurde per gemeinsamer Pressemitteilung von Bundesfinanzministerium und Bundeswirtschaftsministerium angekündigt, einige bisher vorläufige Einführungserleichterungen dauerhaft aufrechterhalten zu wollen.

Nichtsdestotrotz müssen Steuerberater handeln. Der lange Diskussionsprozess und das Ringen um den endgültigen Startpunkt verstellen vielfach den Blick auf die Dringlichkeit des Unterfangens. Steuerberater und Mandanten sollten sich rechtzeitig vor dem kommenden Jahreswechsel mit allen Facetten der E-Bilanz vertraut machen und die erforderlichen Entscheidungen im Hinblick auf das Buchungsverhalten treffen.

Schritt 1: Mandanten klassifizieren

Steuerberater müssen dazu zunächst einen detaillierten Blick auf ihre Mandanten werfen – und werden ganz unterschiedlichen Handlungsbedarf identifizieren. „Denn es gilt grundsätzlich, dass die Umstellung für das Gros der in der Kanzlei verbuchten Mandanten vergleichsweise einfach zu bewerkstelligen ist“, weiß Steuerberater Per Baumgarten aus dem thüringischen Arnstadt. Anders verhält es sich dagegen bei denjenigen Mandanten, die ihre Finanzbuchführung in Eigenregie erledigen und nur den Jahresabschluss von der Kanzlei erstellen lassen. Sie benötigen eine intensive individuelle Beratung und gegebenenfalls Unterstützung ihrer Rechnungswesen-Mitarbeiter.

Ehe Steuerberater aber damit beginnen können, müssen sie selbst Know-how aufbauen, idealerweise tun sie dies ganz praktisch – bei der Umstellungsvorbereitung der in der Kanzlei verbuchten Mandate. Diese lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen: kleine und mittlere Unternehmen, die einen normalen Kontenrahmen nutzen und solche mit Branchen- oder individuellen Kontenrahmen. Hinzu kämen noch Unternehmen mit internationalen Bezügen, die gegebenenfalls mit Kontenrahmen von ausländischen Muttergesellschaften buchen und dadurch ganz erheblich von der Umstellung betroffen sein können; sie dürften aber eher selten zur Klientel der kleinen und mittleren Kanzleien zählen.

Zur Unterstützung der Information der Mandanten bietet die DATEV eG ein Präsentationspaket an, das umfangreiches Material zur Organisation und Durchführung von Veranstaltungen bereitstellt. Auf einer CD sind unter anderem eine vorbereitete Präsentation und ein detailliert ausgearbeiteter Referentenleitfaden mit Vortragstexten zu jeder Folie enthalten. Zum Paket gehört auch eine Ausgabe der Mandanten-Info „Die E-Bilanz kommt – was ist zu tun?“, in der kurz und knapp die wichtigsten Aspekte des Themas erklärt werden.

Schritt 2: Mitarbeiter schulen und Konten prüfen

Benutzen Mandanten den Standardkontenrahmen, ergeben sich vergleichsweise wenige Änderungen. Handlungsbedarf besteht an den Stellen, wo selbst angelegte, individuelle Konten genutzt werden. Eine Überprüfung aller bilanzierungspflichtigen Mandate auf derartige Sachverhalte steht daher am Anfang der Umstellungsarbeiten. Im Idealfall können die Mitarbeiter der Kanzlei nach entsprechender Schulung diese Aufgabe übernehmen. Die DATEV bietet etwa dafür neben ihren Chefseminaren zur E-Bilanz Online- und Präsenzseminare für Mitarbeiter an. Im oben genannten Präsentationspaket „E-Bilanz“ ist zudem aus der Schriftenreihe Kompaktwissen die Ausgabe „Die E-Bilanz“ als Print- und E-Book-Ausgabe enthalten.

Bei der Prüfung der einzelnen Mandate wird verglichen, inwieweit sich die eingesetzten Konten mit der neuen Taxonomie decken – und wo Anpassungsbedarf besteht. Hierbei helfen beispielsweise die von DATEV im Internet zum Download bereitgestellten Formularvarianten ausgewählter Standardkontenrahmen mit gesellschaftsformspezifischen Taxonomiepositionen. Auch die bereits ausgelieferten E-Bilanz-Zuordnungstabellen für die SKR 03 und 04 erleichtern die Vorbereitung enorm, weil mit ihnen eine frühzeitige Simulation einer E-Bilanz möglich ist.

Aus den Tabellen lässt sich erkennen, welches Konto in welche Taxonomie-Position der E-Bilanz einfließt. Auch die Eigenschaft der Position wie „Pflichtfeld“ oder „Auffangposition“ ist enthalten. Die Kontenpläne sollten im Übrigen derzeit in erster Linie als Informationsquelle betrachtet werden – denn eine unterjährige Umstellung der Mandanten macht keinen Sinn.

Schritt 3: Buchungsverhalten im Einzelfall definieren

Damit der Einstieg in eventuell erforderliche neue Konten oder zusätzliche Differenzierungen beim Buchungsverhalten zum 1. Januar 2013 reibungslos klappen, müssen im Vorfeld einige Entscheidungen getroffen werden. So legt der Steuerberater im Einzelfall individuell für jedes Mandat fest, ob und – wenn ja – in welchem Umfang Auffangpositionen der E-Bilanz-Taxonomie genutzt werden. Diese können genutzt werden, wenn für einen bestimmten Sachverhalt eine durch Mussfelder vorgegebene Differenzierung in der E-Bilanz nicht aus der Buchführung abgeleitet werden kann. Ob und wie weitgehend das Instrument der Auffangpositionen genutzt wird, sollten Steuerberater sorgfältig abwägen und gemeinsam mit dem Mandanten erörtern. Bei einem bewussten Verzicht auf Kontendifferenzierungen müssen nämlich auch Nachfragen der Finanzverwaltung in Kauf genommen werden.

Schritt 4: Änderungen im Lohn bedenken

Neben der Finanzbuchhaltung ist im Übrigen auch die Lohnabrechnung von der E-Bilanz betroffen. „Die pauschal besteuerten Bezüge der geringfügig Beschäftigten müssen neu aufgeschlüsselt werden, das fällt bei den Buchungslisten im Lohn an“, erläutert Steuerberater Baumgarten. Er hat als einer der Pilotanwender der DATEV seine Mandate bereits Anfang dieses Jahres umgestellt und kennt daher bereits die Einzelprobleme in der konkreten Umsetzung.

Parallel: Selbstbuchende Mandanten informieren und begleiten

Die meisten davon tauchen seiner Erfahrung nach bei den selbstbuchenden Unternehmen im Handel auf. Die Selbstbucher sind gefordert, die Regelungen der E-Bilanz in Eigenregie korrekt umzusetzen, da es sonst beim Jahresabschluss zu unnötigen Nacharbeiten kommen kann.

Abhilfe schafft nur die rechtzeitige Beratung. „Wir klären unsere Mandanten auf, dass sie beim Wareneinkauf und den Fremdleistungen detaillierter aufteilen und sich die Unterscheidung klar machen sollten“, berichtet Baumgarten. Die DATEV unterstützt Berater im Übrigen bei der Betreuung ihrer selbstbuchenden Mandanten mit Informationen, Broschüren und Leitfäden. Neben allem Aufwand bietet die E-Bilanz für Steuerberater damit letztlich auch die Chance, Mandanten langfristig zu binden und sich als verlässlicher Berater zu profilieren – so sie rechtzeitig und professionell agieren.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Interessierte im DATEV-Pressearchiv unter http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=130584

Firmenbeschreibung DATEV
Die DATEV eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Über den Kreis der Mitglieder hinaus zählen auch Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen zu den Kunden. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Sicherheit sowie Organisation und Planung. Mit nahezu 40.000 Mitgliedern, rund 6.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 731 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt die 1966 gegründete DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen beispielsweise im bekannten Lünendonk-Ranking Platz Vier in der Kategorie Softwarehäuser (gelistet nach Umsatz in Deutschland).

Kontakt:
DATEV eG
Claudia Specht
Paumgartnerstr. 6 – 14
90429 Nürnberg
0911 319- 1450
claudia.specht@datev.de
http://www.datev.de/presse

Okt 18 2012

Schadsoftware in vorgeblicher Finanzverwaltungs-E-Mail: Trojaner getarnt als Steuerbescheid

Schadsoftware in vorgeblicher Finanzverwaltungs-E-Mail: Trojaner getarnt als Steuerbescheid

DATEV: Software und IT Dienstleistungen für Kommunen, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Nürnberg, 18. Oktober 2012: Wieder einmal als offizielle Nachricht der Finanzverwaltung getarnt, versucht derzeit ein neuer Trojaner Fuß auf den Rechnern argloser Computer-Nutzer zu fassen. Die E-Mail trägt in unterschiedlicher Zusammensetzung die Bestandteile „ELSTER“ „Ihr Finanzamt“, „Ihre Steuerverwaltung“ sowie „092012“ im Betreff und enthält eine Datei im PDF-Format, die angeblich verschlüsselte Steuerbescheiddaten bereitstellt. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter jedoch eine Attacke auf den betroffenen PC. Öffnet der Empfänger wie in der Nachricht aufgefordert die Datei, startet er damit die Installation eines Trojaners auf seinem System.

Der Nürnberger IT-Dienstleister DATEV eG weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Finanzverwaltung das Medium E-Mail grundsätzlich nur zu Benachrichtigungszwecken verwendet. Keinesfalls werden steuerliche Daten in Form von Dateianhängen verschickt. Zudem ist bei den gefälschten E-Mails die eigentliche Absenderadresse im erweiterten Adressheader relativ leicht als nicht von der Finanzverwaltung erkennbar.

Vorsicht zahlt sich aus, professioneller Schutz greift

Zum Schutz vor dem „Elster-Trojaner“ gilt es, aufmerksam mit eingehenden E-Mails zu verfahren. Grundsätzlich sollten Dateianhänge nur geöffnet werden, wenn der Empfänger absolut sicher sein kann, dass die E-Mail vom angegebenen Absender stammt. Darüber hinaus empfiehlt es sich, alle genutzten Programme immer auf möglichst aktuellem Stand zu halten. Zum Schutz gegen den aktuellen „Elster-Trojaner“ hilft es bereits, den Adobe Reader auf die neueste Version (10.1.4) zu aktualisieren. Die Schadsoftware nutzt in diesem Fall eine Sicherheitslücke in älteren Versionen des Programms, um sich auf dem Rechner zu installieren.

Bewährt hat sich bei dem Angriff die Sicherheitsdienstleistung DATEVnet pro, mit der die DATEV den Internetzugang ihrer Kunden absichert. Deren Nutzer waren frühestmöglich geschützt. Zudem erwies sich der integrierte Web-Radar als hilfreich. Diese Funktion greift auf ein stets aktuelles Verzeichnis der bekannten mit Viren oder Trojanern verseuchten Internetseiten zu und blockiert den Zugriff darauf. In diesem Fall wurden Rechner, die bereits mit dem Trojaner infiziert waren, daran gehindert, mit einem von dessen Urhebern betriebenen Server in Kontakt zu treten. So konnten sie weder Informationen übermitteln noch Schadcode nachladen.

Mithilfe des im Hintergrund laufenden Reverse-Scan-Verfahrens wurden darüber hinaus sechs Anwender ausfindig gemacht und benachrichtigt, deren Rechner sich potenziell vor der Entdeckung des Trojaners infiziert haben könnten. Im Rahmen dieses Verfahrens prüft DATEV Kopien der ausgelieferten E-Mails für einen gewissen Zeitraum mit den permanent aktualisierten Schutzmechanismen.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Interessierte im DATEV-Pressearchiv unter http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=130584

Firmenbeschreibung DATEV
Die DATEV eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Über den Kreis der Mitglieder hinaus zählen auch Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen zu den Kunden. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Sicherheit sowie Organisation und Planung. Mit nahezu 40.000 Mitgliedern, rund 6.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 731 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt die 1966 gegründete DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen beispielsweise im bekannten Lünendonk-Ranking Platz Vier in der Kategorie Softwarehäuser (gelistet nach Umsatz in Deutschland).

Kontakt:
DATEV eG
Benedikt Leder
Paumgartnerstr. 6 – 14
90429 Nürnberg
0911 319- 1246
benedikt.leder@datev.de
http://www.datev.de/presse

Okt 11 2012

Auf Nummer sicher mit DATEV: Schutz von mobilen Geräten und sensiblen Unternehmensdaten

it-sa, Nürnberg, 16.-18. Oktober 2012

Auf Nummer sicher mit DATEV: Schutz von mobilen Geräten und sensiblen Unternehmensdaten

DATEV: Software und IT Dienstleistungen für Kommunen, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Nürnberg, 11. Oktober 2012: Laut einer kürzlich vom Hightech-Verband BITKOM vorgestellten Studie treffen 42 Prozent der Unternehmen keine speziell angepassten Sicherheitsvorkehrungen für mobile Endgeräte. Dabei ermöglichen viele Smartphones und Tablet-Computer, auf wichtige Unternehmensdaten zuzugreifen, die es unbedingt zu schützen gilt. Eine Lösung für den sicheren Zugriff auf Unternehmens- und Kanzleidaten, mit der sich dieses Manko beseitigen lässt, zeigt die Nürnberger DATEV eG auf der it-sa. Daneben präsentiert das Unternehmen am Stand 425 in Halle 12 seine gesamte Bandbreite an Sicherheitsdienstleistungen, mit denen Unternehmen den Gefahren aus dem Netz begegnen, ihren elektronischen Geschäftsverkehr schützen und Daten sichern können.

Schwerpunkte des DATEV-Messeauftritts sind Sicherheitslösungen aus der Cloud und für das mobile Arbeiten. Mit DATEVnet pro mobil können Anwender vom Smartphone oder Tablet aus auf sichere Weise E-Mails, Kalender und Kontakte synchronisieren sowie auf Anwendungen zugreifen. Dazu setzt der Dienst auf eine systematische, über das Rechenzentrum abgewickelte zentrale Verwaltung der mobilen Endgeräte sowie auf durchgängige Authentifizierungsverfahren.

Auch Sicherheit lässt sich outsourcen

Bestandteil einer Strategie, mit der sich Unternehmen erfolgreich im Markt behaupten, sind heute in der Regel auch digitale Geschäftsprozesse. Wie sich diese auf komfortable Weise gegen unbefugte Eingriffe sichern lassen, erläutert ein DATEV-Experte im Rahmen des Vortrags „IT-Sicherheit im Unternehmen durch Outsourcing“, den Interessierte sich an jedem der drei Messetage im Rahmen des Forums Rot (Management) in Halle 12 anhören können. Der Vortrag beginnt am Messe-Dienstag und -Donnerstag um 11:00 Uhr, am Mittwoch um 11:45 Uhr.

Wer sich einen umfassenden Überblick über die IT-Sicherheitslage seines Betriebes verschaffen möchte, kann direkt vor Ort oder später via Internet einen kostenfreien und anonymen Sicherheitscheck durchführen und erhält einen Überblick über die konkrete Standortbestimmung. Am DATEV-Messestand werden auch Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt: Der Internetzugang lässt sich beispielsweise mit der Sicherheitsdienstleistung DATEVnet pro absichern. Eine zentrale Sicherheitszone bei DATEV schützt dabei die Anwender zuverlässig vor Viren, Trojanern oder Phishing-Versuchen. Die Verbreitung von Schadcode durch präparierte Web-Inhalte hilft das Web-Radar einzudämmen, das den Zugriff auf mit Viren oder Trojanern verseuchte Seiten blockt. Der DATEV Reverse-Scan prüft E-Mails rückwirkend auf aktuelle Virenmuster.

Gegen das Ausspähen oder Manipulieren von E-Mails auf dem elektronischen Kommunikationsweg kann eine zentrale E-Mail-Verschlüsselung Sicherheit bieten. Für den Schutz von Datenbeständen im Unternehmen vor Verlust oder Zerstörung bietet DATEV mit der „Datensicherung online“ ein softwaregestütztes und automatisches Backup in das Nürnberger Rechenzentrum an.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Interessierte im DATEV-Pressearchiv unter http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=130584

Firmenbeschreibung DATEV
Die DATEV eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Über den Kreis der Mitglieder hinaus zählen auch Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen zu den Kunden. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Sicherheit sowie Organisation und Planung. Mit nahezu 40.000 Mitgliedern, rund 6.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 731 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt die 1966 gegründete DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen beispielsweise im bekannten Lünendonk-Ranking Platz Vier in der Kategorie Softwarehäuser (gelistet nach Umsatz in Deutschland).

Kontakt:
DATEV eG
Benedikt Leder
Paumgartnerstr. 6 – 14
90429 Nürnberg
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Jul 6 2012

DATEV weiter auf Erfolgsspur

Jahrespressekonferenz 2012:

DATEV weiter auf Erfolgsspur

DATEV: Software und IT Dienstleistungen für Kommunen, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

– Umsatzwachstum von 3,1 Prozent auf 382,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2012
– Kempf: „E-Government muss entscheidender Treiber zum Bürokratieabbau werden“

Nürnberg, 06. Juli 2012: Der IT-Dienstleister DATEV eG, Nürnberg, ist im ersten Halbjahr 2012 deutlich besser als der Markt gewachsen und hat die Zahl der Mitarbeiter weiter erhöht. So stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten auf 382,6 Mio. Euro (Vorjahr: 371,2 Mio. Euro) und damit um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich beim viertgrößten deutschen Softwarehaus seit Jahresanfang um 159. „Wir sind in das Geschäftsjahr 2012 hervorragend gestartet und wachsen weiter deutlich dynamischer als die Branchenentwicklung es erwarten ließ“, sagte Prof. Dieter Kempf, Vorstandsvorsitzender der DATEV, heute in Nürnberg auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens. „Für das gesamte Geschäftsjahr gehen wir von einem Umsatzwachstum von nahezu vier Prozent aus.“

Der Umsatzanstieg im ersten Halbjahr resultiert aus der wachsenden Nachfrage in allen Produktgruppen. Um das steigende Geschäftsvolumen bewältigen zu können, soll die Zahl der Mitarbeiter in diesem Jahr um rund 340 steigen. Für die IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland insgesamt wird nur eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 1,6 Prozent erwartet.

DATEV baut Leistungen rund ums Rechenzentrum aus

Das Geschäftsjahr 2011 hatte DATEV mit einem Umsatz von 730,8 Mio. Euro abgeschlossen, der Vorjahresumsatz wurde damit um 4,6 Prozent übertroffen. Das Betriebsergebnis betrug 38,3 Mio. Euro. Davon werden 30,5 Mio. Euro als genossenschaftliche Rückvergütung (4,6 Prozent des rückvergütungsfähigen Umsatzes) an die Mitglieder ausgeschüttet. Deren Zahl stieg bis Ende 2011 auf 39.771 (Vorjahr: 39.756), die der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf 6.110 (Vorjahr: 5.844). Treiber der geschäftlichen Entwicklung war 2011 vor allem das Angebot für Kanzleien. Unter anderem profitierten die Programme zur Lohnabrechnung von der höheren Beschäftigungsquote in Deutschland. Zudem gelang es dem Nürnberger Unternehmen seine hervorragende Position bei den Leistungen rund um das Rechenzentrum auszubauen.

Wesentliche Herausforderung für die Genossenschaft war 2011 die Einführung der neuen Produktlinie DATEV pro. So sind bis zum März 2012 in einem Zwei-Jahres-Zeitraum knapp 32.000 Kanzleien und rund 92.000 Unternehmen auf DATEV pro umgestiegen. „DATEV pro ist ein wichtiger Meilenstein, damit unsere Kunden für die Anforderungen der künftigen digitalen Entwicklungen gewappnet sind“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende.

Der Wirtschaft und damit auch dem Berufsstand bieten sich durch die Digitalisierung der Prozesse neue Chancen, administrative Prozesse effizienter zu gestalten. Das gilt aber auch für die öffentliche Verwaltung. Kempf: „E-Government muss ein entscheidender Treiber zum Bürokratieabbau werden.“

Kempf kritisiert zeitliche Verzögerungen bei E-Government-Projekten

Bisher papiergebundene Abläufe dürften allerdings nicht eins zu eins in elektronischen Abläufen abgebildet werden. Auf diese Art würden Bürokratielasten nicht abgebaut, sondern nur verlagert – meist auf die private Wirtschaft. Weiter kritisierte der DATEV-Vorsitzende, dass eine Reihe der in der E-Government-Agenda der Bundesregierung angelegten Projekte mit „erheblichen zeitlichen Verzögerungen in der Umsetzung“ zu kämpfen habe.

Das gelte etwa für die elektronisch abrufbaren Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM), auf die Arbeitgeber für die korrekte Berechnung der Lohnsteuer zugreifen müssen. Sie werden erst mit zwölf Monaten Verspätung, voraussichtlich zum kommenden Jahreswechsel, zur Verfügung stehen. Ähnlich sieht es bei der E-Bilanz aus, die nun erst für die Geschäftsjahre ab 2013 vorgesehen ist. Neue Impulse fordert Kempf zudem für den Einsatz der sicheren elektronischen Identifizierung (eID) durch die eID-Funktion des neuen Personalausweises (nPA).

Gründe für diese Verzögerungen sieht Kempf auf verschiedenen Ebenen: So führe die angesichts komplexer politischer Strukturen mangelnde Abstimmung zwischen Bund und Ländern immer wieder dazu, dass sinnvolle Projekte scheiterten oder sich so lange verzögerten, bis sie technisch überholt seien. „Bei solchen Projekten scheint es auch ratsam, vom deutschen Hang zum Perfektionismus Abstand zu nehmen und kleinere Module eines Gesamtkonzeptes in kürzerer Zeit sukzessive umzusetzen.“

„Direkter Zugriff auf Mandantendaten ist dringend erforderlich“

Kritisch bewertete der DATEV-Vorstandsvorsitzende zudem das Vorgehen rund um die vorausgefüllte Steuererklärung. Für den steuerberatenden Berufstand sei es dringend erforderlich, einen Zugriff auf die bei der Finanzverwaltung für seine Mandanten gespeicherten Pflichtmeldungen von Kreditinstituten, Sozialversicherern, Arbeitgebern und sonstigen Institutionen zu erhalten. Die Verwaltung der für den Zugriff auf die Daten jeweils notwendigen Vollmachten der Mandanten könnte eine vom Berufsstand geführte zentrale Vollmachtsdatenbank übernehmen, die in Bayern bereits gemeinsam mit den Steuerberaterkammern München und Nürnberg sowie der bayerischen Finanzverwaltung im Pilotverfahren erprobt wurde.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Interessierte im DATEV-Pressearchiv unter http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=130584

Firmenbeschreibung DATEV
Die DATEV eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Über den Kreis der Mitglieder hinaus zählen auch Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen zu den Kunden. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Organisation und Planung. Mit nahezu 40.000 Mitgliedern, mehr als 5.800 Mitarbeitern und einem Umsatz von 698,6 Millionen Euro im Jahr 2010 zählt die 1966 gegründete DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen beispielsweise im bekannten Lünendonk-Ranking Platz Vier in der Kategorie Softwarehäuser (gelistet nach Umsatz in Deutschland).

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