Posts Tagged Demenz

Dez 3 2018

„Hand in Hand für Norddeutschland“: Themenschwerpunkt „Menschen mit Demenz“ im NDR Fernsehen

Das NDR Fernsehen widmet sich zwei Wochen lang Menschen mit Demenz. weiterlesen…

„Hand in Hand für Norddeutschland“: Themenschwerpunkt „Menschen mit Demenz“ im NDR Fernsehen

‚Die Demenz-WG‘ mit Judith Rakers im NDR Fernsehen – Foto NDR

Im Rahmen der NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ widmet sich das NDR Fernsehen zwei Wochen lang – von Montag, 3. Dezember, bis Freitag, 14. Dezember, – dem Themenkomplex „Menschen mit Demenz“. Partner der diesjährigen Benefizaktion sind die Alzheimer Gesellschaften im Norden.

Die Sendung „Markt“ zeigt am Montag, 3. Dezember, ab 20.15 Uhr einen Erlebnisraum für Demenzkranke anhand eines Bauernhof-Projekts in Schleswig-Holstein. Einen Tag später (Dienstag, 4. Dezember) ist im Gesundheitsmagazin „Visite“ ab 20.15 Uhr ein Beitrag über Symptome von Demenz und Hilfsangebote für Angehörige zu sehen. Am Freitag, 7. Dezember, zeigt das NDR Fernsehen ab 21.15 Uhr die Reportage „Die Demenz WG – Judith Rakers zu Gast in Lübeck“. Fünf Tage lang begleitet Judith Rakers den Alltag in einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke. Dabei geht sie den Fragen nach, wie man überhaupt erkennt, dass jemand erkrankt ist und wie lebenswert ein Leben mit Demenz ist. Die Dokumentation „7 Tage… – unter Vergesslichen“ ist am Sonnabend, 8. Dezember, ab 13.30 Uhr zu sehen. Darin teilt sich die 31-jährige Reporterin Donya Farahani ein Zimmer mit einer 88-jährigen Demenzerkrankten. Im „Tatort: Altlasten“ mit Richy Müller und Felix Klare geht es ab 21.45 Uhr um einen Mordfall, bei dem eine Verdächtige mit beginnender Demenz konfrontiert ist. Die Ohnsorg Theater-Aufführung von „Honig im Kopf“ zeigt das NDR Fernsehen am Sonntag, 9. Dezember, ab 11.40 Uhr. Inwiefern Sport vorbeugen oder eine Demenz verlangsamen kann, thematisiert der „Sportclub“ ab 22.50 Uhr. Zum neuen Wochenbeginn, Montag, 10. Dezember, stellt ab 23.15 Uhr das „Kulturjournal“ den Chor für Betroffene und deren Angehörige „Die Herbstzeitlosen“ aus Neumünster vor. Am Dienstag, 11. Dezember, geht „Panorama 3“ ab 21.15 Uhr der Frage nach, wie sich Demenz im Anfangsstadium bemerkbar macht und welche Ängste und Sorgen bei Betroffenen damit verbunden sind. „Schwarze Löcher“ heißt die Folge der Serie „Großstadtrevier“, die am Mittwoch, 12. Dezember, ab 22.00 Uhr zu sehen ist. Darin treffen die Kommissare auf zwei Fälle von Alzheimer. Der Freitag, 14. Dezember, steht ganz im Zeichen des großen NDR Spendentags. In „Mein Nachmittag“ sind ab 16.20 Uhr zwei Mitglieder der Initiative „Klang und Leben“ aus Hannover, die mit Live-Musik in Seniorenheimen zur Erinnerung anregen wollen, zu Gast. Weiterhin wird während der Sendung der in den Tagen zuvor von Zuschauerinnen und Zuschauern geschmückte Weihnachtsbaum vor einer Demenzeinrichtung in Braunschweig aufgestellt. Ein prominenter Gesprächsgast nimmt ab 18.45 Uhr zum Thema „Demenz und Alzheimer“ in der Sendung „DAS!“ auf dem roten Sofa Platz. Ab 20.15 Uhr zeigt das NDR Fernsehen die Spendengala „Hand in Hand für Norddeutschland. Der große NDR Spendenabend“, moderiert von Judith Rakers und Yared Dibaba. In der 90-minütigen Live-Sendung werden verschiedene Angebote und Einrichtungen für Menschen mit Demenz aus den vier norddeutschen Bundesländern vorgestellt. An den Spendentelefonen im Studio nehmen prominente Gäste wie Cindy Berger, Anneke Kim Sarnau und Bettina Tietjen sowie Lutz Marmor, Ilka Petersen und Holger Ponik die Spenden von Zuschauerinnen und Zuschauern entgegen. Musikalische Gäste sind David Garrett, Namika, Radio Doria und Michael Schulte. In der „NDR Talk Show“ wird ab 22.00 Uhr der Spendenaufruf bis Mitternacht fortgeführt.

Die zentrale kostenfreie Spenden-Telefonnummer ist 08000 637000. Für die Benefizaktion ist bei der Bank für Sozialwirtschaft ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE 79 251 205 100 100 100 300; Empfänger: Alzheimer Gesellschaften im Norden). Unter NDR.de/handinhand kann jederzeit auch online gespendet werden. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Angeboten der Alzheimer Gesellschaften im Norden zugute.

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Nov 29 2018

„Hand in Hand für Norddeutschland“: NDR Benefizaktion für Menschen mit Demenz startet am Montag

Die diesjährige NDR Benefizaktion geht zugunsten von Menschen mit Demenz. weiterlesen…

„Hand in Hand für Norddeutschland“: NDR Benefizaktion für Menschen mit Demenz startet am Montag

Die NDR Benefizaktion 2018 geht zugunsten von Menschen mit Demenz – Foto Perry Wunderlich

Start für „Hand in Hand für Norddeutschland“: Ab Montag, 3. Dezember, stehen Menschen mit Demenz sowie die vielfältigen Hilfsprojekte der Alzheimer Gesellschaften im Norden im Mittelpunkt der NDR Benefizaktion. Bis Freitag, 14. Dezember, informieren alle NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Online-Angebot NDR.de über die Situation demenzkranker Menschen und deren Angehöriger sowie über das Hilfs-Engagement von Ehrenamtlichen. Neben der vielfältigen Berichterstattung rufen die Programme zum Spenden auf. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Angeboten der Alzheimer Gesellschaften im Norden zugute, die in diesem Jahr Partner der NDR Benefizaktion sind. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz; die Alzheimer Gesellschaften setzen sich für alle Erkrankten ein, egal, welche Demenz-Form sie haben.

NDR Intendant Lutz Marmor: „Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen vielfältige Unterstützung. Die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Alzheimer Gesellschaften im Norden ist für sie von unschätzbar hohem Wert. Jede Spende – egal wie hoch – hilft den Erkrankten.“

Schluss- und Höhepunkt der Aktion ist der große NDR Spendentag am Freitag, 14. Dezember. Von früh morgens bis spät in die Nacht nehmen zahlreiche Prominente sowie NDR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch Spenden entgegen. Ihre Hilfe zugesagt haben unter anderen Axel Bosse, Max Giesinger, Daniel Günther, Horst Hrubesch, Martin Kind, Ursula von der Leyen, Klaus Meine, Michy Reincke und Manuela Schwesig. Das NDR Fernsehen zeigt ab 20.15 Uhr „Hand in Hand für Norddeutschland. Der große NDR Spendenabend“, moderiert von Judith Rakers und Yared Dibaba. In der 90-minütigen Live-Sendung werden verschiedene Angebote und Einrichtungen für Menschen mit Demenz aus den vier norddeutschen Bundesländern vorgestellt. An den Telefonen im Studio nehmen prominente Gäste wie Cindy Berger und Anneke Kim Sarnau sowie Lutz Marmor, Bettina Tietjen, Ilka Petersen und Holger Ponik vom NDR die Spenden von Zuschauerinnen und Zuschauern entgegen. Musikalische Gäste sind David Garrett, Namika, Radio Doria und Michael Schulte. In der „NDR Talk Show“ wird ab 22.00 Uhr der Spendenaufruf bis Mitternacht fortgeführt.

Die zentrale kostenfreie Spenden-Telefonnummer ist 08000 637000. Für die Benefizaktion ist bei der Bank für Sozialwirtschaft ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE 79 251 205 100 100 100 300; Empfänger: Alzheimer Gesellschaften im Norden).  Wer lieber online spenden möchte, kann dies jederzeit unter NDR.de/handinhand tun.

Um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern, bieten die Alzheimer Gesellschaften im Norden Angebote wie Sport- und Bewegungskurse, Treffs für Betroffene, psychosoziale Begleitung, Gesprächsgruppen und Beratung für Angehörige. Ihre Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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Nov 29 2018

Der Einsatz von Licht in der Pflege von Demenzkranken

Der Einsatz von Licht in der Pflege von Demenzkranken

In Deutschland leben rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Dabei zählen deren Schlafstörungen zu den häufigsten Gründen für eine Einweisung ins Pflegeheim. In seinem im November beim GRIN Verlag erschienenen Buch Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken. Evaluation und Wirksamkeit zeigt Klaus Schrage, wie eine therapeutische Lichtexposition diesen Schlafstörungen vorbeugen kann.

Die Demenz ist eine progressive Erkrankung mit zunehmend geistigem Verfall und ausgeprägter Verwirrtheit. Die gestörte Hirnfunktion verändert auch das Schlafverhalten. Der Tagesrhythmus gerät völlig aus dem Gleichgewicht, die Patienten sind häufig auch nachts wach. Diese Schlafstörungen verursachen besondere Herausforderungen sowohl für die Betreuung als auch für die medikamentöse Intervention. Die Publikation Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken stellt die konkrete Anwendung und die Vorteile einer therapeutischen Lichtexposition vor.

Die Vorteile der Lichttherapie

Wie können Lichtexpositionen die circadiane Rhythmik von Demenzkranken positiv beeinflussen und wie können diese im Pflegealltag praktisch eingesetzt werden? Klaus Schrage erklärt anhand einer fiktiven Projektplanung, wie Lichttherapie im Klinikalltag technisch und praktisch umzusetzen ist. Dabei geht er auch auf die Frage der Bewertung sowie auf die Kalkulation von finanziellen Aufwendungen und Personalkosten ein. Sein Buch „Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken“ verdeutlicht anschaulich, welche Vorteile die therapeutische Lichtexposition bietet und wie sie in der Praxis aussehen kann. Es richtet sich so in erster Linie an Pflegekräfte, Pflegeheime und Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen.

Über den Autor

Klaus Schrage arbeitet seit 15 Jahren als Gerontopsychiatrie-Fachpfleger und ist mit den Problemen des klinischen Alltags und dem Umgang mit demenzkranken Menschen vertraut. Es ist ihm ein persönliches Anliegen, dass seine Konzeptidee in vielen Krankenhäusern Anwendung finden kann. „Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken“ ist seine vierte Publikation beim GRIN Verlag.

Das Buch ist im November 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-84550-3).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/450069/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Nov 23 2018

„Hand in Hand für Norddeutschland“: Weihnachtliches NDR 1 Benefizkonzert zugunsten von Menschen mit Demenz

NDR 1 Niedersachsen unterstützt die NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ mit einem Benefizkonzert. weiterlesen…

Mit einem Weihnachtskonzert beteiligen sich hannoversche Musikerinnen und Musiker an der NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Für das besinnliche und unterhaltsame Programm haben sich verschiedene Ensembles zusammengetan: die Blechbläser von „NDR Philharmonic Brass“, die Streicher und Bläser des „Ensemble Oktoplus“, der Mädchenchor Hannover und der Knabenchor Hannover. Die Mitglieder von „NDR Philharmonic Brass“ gehören zur NDR Radiophilharmonie, auch beim „Ensemble Oktoplus“ sind Musiker dieses NDR Orchesters dabei.Erstmals live vor Publikum singt Theo Da Vinci aus Bad Nenndorf seine gefühlvolle Interpretation des Songs „Hand in Hand sind wir das Licht“, der eigens für NDR 1 Niedersachsen geschrieben wurde. Komponiert und getextet wurde das vorweihnachtliche Lied von dem in Hannover lebenden Musikerpaar Sibylle Weidemüller und Armin Kandel. Durch den Abend führt NDR 1 Niedersachsen Moderatorin Martina Gilica.Nur 270 Tickets gehen in den Verkauf, so dass sich die Besucherinnen und Besucher auf einen besonders exklusiven Konzertabend freuen können. Der gesamte Erlös des Abends geht in die NDR Benefizaktion. Die NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ sammelt im diesem Jahr für die Alzheimer Gesellschaften in Norddeutschland.Die Karten kosten 35 Euro (inkl. Gebühren) und sind ab sofort exklusiv im NDR Ticketshop unter ndrticketshop.de oder Telefon 0511 – 27 78 98 99 erhältlich. Das Ticket gilt nicht als Fahrausweis im GVH.NDR 1 Niedersachsen sendet den Konzertmitschnitt am Sonnabend, 22. Dezember, von 20 Uhr bis 22 Uhr. Ausschnitte des Konzertes sind zudem am Heiligen Abend von 18 bis 19 Uhr zu hören.
NDR Plus wiederholt den Mitschnitt am 23. Dezember von 20 Uhr bis 22 Uhr.

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Nov 6 2018

Deutsche Alzheimer Gesellschaft begrüßt Stellungnahme des Ethikrats: Zwang in der Pflege muss letztes Mittel sein

(Mynewsdesk) Berlin, 5. November 2018. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) begrüßt die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zum Thema Hilfe durch Zwang im Sozial- und Gesundheitswesen. Menschen mit Demenz sind aufgrund ihrer Erkrankung besonders gefährdet, Opfer von Zwangsmaßnahmen zu werden. Viele demenzkranke Menschen sind unruhig, verkennen gefährliche Situationen oder zeigen Verhaltensweisen, die für andere Menschen schwer nachvollziehbar und anstrengend sind. Zu den häufigsten Zwangsmaßnahmen gehören das Einschließen, das Fixieren mit Bettgittern und Gurten sowie das Ruhigstellen mit Medikamenten.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft stimmt dem Ethikrat zu, dass Zwangsmaßnahmen im Kontext professioneller Altenpflege nur als „Ultima Ratio“ in Betracht kommen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das bedeutet, dass die Strukturen von Pflegeeinrichtungen, die internen Prozesse sowie die Arbeitsbedingungen so gestaltet werden müssen, dass Zwang eine Ausnahme bleibt. Dazu sagt Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG: „Wir müssen mehr tun, damit Einrichtungen der Altenpflege ohne Zwang auskommen. Insbesondere der große Einsatz von Medikamenten in diesem Zusammenhang ist erschreckend.“ Erst kürzlich hat ein Bericht der Techniker Krankenkasse (TK) gezeigt, dass mehr als ein Drittel der TK-Versicherten mit Demenz mit Antipsychotika behandelt werden. Die DAlzG weist außerdem darauf hin, dass das Thema Zwang auch bei der Pflege zu Hause eine Rolle spielt. Wenn pflegende Angehörige mit der Situation überfordert sind, können auch sie zu Zwangsmaßnahmen wie Einschließen übergehen. „Wir dürfen Angehörige nicht allein lassen“, sagt Monika Kaus, „sie brauchen Informationen über Demenz und die Folgen sowie mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

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Okt 12 2018

Welche Mittel haben wir, unsere geistigen Leistungsfähigkeiten in jedem Alter zu verbessern?

Das Gedächtnis ist kurz und das Leben so lang. Honoré de Balzac (1799 – 1850)

Welche Mittel haben wir, unsere geistigen Leistungsfähigkeiten in jedem Alter zu verbessern?

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. begrüßt als Referenten am 20.10.2018 von 16:27 – 18:00 Uhr, im Albert-Schweitzer-Saal, paulus-gemeindehaus, Jagdhausstr. 18, 76530 Baden-Baden: Prof. Dr. med. Bernd Fischer, Hirnforscher und Begründer des Brainjoggings® und Mitbegründer des Gehirnjoggings. Autor/Koautor von mehr als 60 Büchern und ca. 400 Veröffentlichungen. Chefarzt a. D. der ersten deutschen Memoryklinik. Träger des Hirt-Preises. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der WissIOMed® Akademie. Präsident des Verbandes der Gehirntrainer Deutschlands VGD® und der Memory-Liga.

Wie ein deutsches Sprichwort trefflich zu sagen pflegt, das Alter kommt ungeladen und bedeutet, das nicht mehr umkehrbare Ende eines hoffentlich fröhlichen und erfolgreichen Lebens. Der biologische Prozess, der diesem Ereignis in den meisten Fällen vorausgeht, ist der Alterungsprozess, ein physiologischer Vorgang, der bei mehrzelligen Organismen früher oder später zum Organverlust führt. Allgemein gibt es in der Gerontologie verschiedene Ansätze diesen Vorgang zu beschreiben und wird im Kern als eine zeitgebundene Veränderung des Organismus im Laufe seines Lebens betrachtet. Die positive Veränderung des Organismus, das Erwachsenwerden (Adoleszenz) wird dabei einer negativen Veränderung, der Vergreisung (Seneszenz), gegenübergestellt. Diese irreversible zeitliche Abhängigkeit geistiger und körperlicher Veränderungen kann anhand einer Vitalitätskurve dargestellt werden und obliegt laut einigen Autoren den Bedingungen der Universalität, der Systemimmanenz und der Irreversibilität. Allgemein kann genetische Disposition sowie das äußere Umfeld, das heißt die Wechselwirkung des Menschen mit seiner Umwelt den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen. Den negativen Veränderungen der sensorischen und körperlichen Fähigkeiten, dem physiologischen Altern, wird so ein sekundäres: durch Bewegungsmangel, äußeren Einflüssen, Krankheiten und Fehlernährung hervorgerufenes Altern gegenübergestellt.

Um die geistige Leistungsfähigkeit zu verstehen, muss man das Gedächtnis verstehen

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. befasst sich bewusst mit dem Schwerpunkt des Selbstmanagements und den damit einhergehenden Managementtechniken, Planungsmethoden, Führungslehren und der Psychologie. Die Leistungsfähigkeit und die damit verbundene körperliche sowie geistige Fitness zur Nutzung von Fähigkeiten und Fertigkeiten spielen dabei eine gewichtige Rolle. Das menschliche Gedächtnis als solches arbeitet, wie viele andere Nervensysteme unterschiedlicher Lebewesen, mit der Informationsverarbeitung und Speicherung von Informationen (Gedächtnis) sowie des Erinnerns und Vergessens. Die im Gedächtnis abgelegten Informationen werden bewusst oder unbewusst im Lernprozess verarbeitet, der somit mit der Aufnahme der Informationen betraut ist. Als Erinnerung wird der Abruf dieser Informationen verstanden. Das Gedächtnis ist stufenförmig angeordnet und in verschiedene Arbeitsbereiche gegliedert, die hinsichtlich der Speicherdauer sowie der Art des Gedächtnisinhaltes voneinander unterschieden werden. Einem sehr kurzweiligen und nur bis zu ein paar Sekunden andauernden sensorischen Ultrakurzzeitgedächtnis kann so ein über mehrere Minuten andauerndes Kurzzeitgedächtnis und ein über Tage bis zum Lebensende andauerndes Langzeitgedächtnis entgegengestellt werden. Diese Gedächtnisformen können auch hinsichtlich ihrer Speicherkapazität voneinander unterschieden werden. Die vom Arbeitsgedächtnis durch Wiederholung zugeführten Gedächtnisinhalte werden entweder dem deklarativen Langzeitgedächtnis, zur Speicherung von bewusst zugänglichen Gedächtnisinformationen wie Fakten, Ereignisse und Weltwissen zugeordnet oder dem prozeduralen Langzeitgedächtnis in Form von unbewusst abrufbaren Fertigkeiten und Fähigkeiten der Motorik. Sowohl der Abruf von Gedächtnisinhalten als auch das Lernen sind konzentrationsabhängig, wobei sich beide Prozesse ebenfalls von der Aufmerksamkeit beeinflussen lassen.

Die geistige Fitness im Alter – physiologische und psychologische Unterschiede zwischen Jung und Alt

Die Altersabhängigkeit des Körpers macht auch vor den Gehirnzellen keinen Halt und betrifft die Zellkörper der Nervenzellen gleichermaßen wie die Synapsen zwischen den Zellen. Da das Gedächtnis auf die Plastizität der Nervenenden beim Lernen neuer Gedächtnisinhalte angewiesen ist, wäre ein Verlust dieser Eigenschaft theoretisch fatal. Leider macht das Alter den grauen Zellen recht schnell schwer zu schaffen und die geistige Leistungsfähigkeit im Alter nimmt ab, da Synapsen nur bis zu einem Alter von 12 Jahren im Überschuss produziert werden. Danach geht die Synapsenbildung zurück und betrifft unterschiedliche Gehirnregionen mehr oder weniger stark. In der grauen Substanz vermindert sich die Dichte an Synapsen mit dem Alter vor allem durch einen Verlust dendritischer Dornen. In der weißen Substanz hingegen verringert sich die Dichte an Myelin umhüllten Nervenfasern. Mit zunehmendem Alter schwindet die Gehirnmasse in manchen Gehirnregionen somit regelrecht. Einer Hypothese zufolge sind demnach gerade die Gehirnregionen als Erstes vom Alter betroffen, deren Entwicklung am längsten dauerte. Dazu gehört der präfrontale Cortex, dem Areal, welches die Aufmerksamkeit steuert. Des Weiteren nimmt im Alter die Bildung von Neurofibrillen zu, die verklumpt für das Absterben von Nervenzellen gerade bei Alzheimer-Patienten verantwortlich sind. Die Demenz, die oft mit Alzheimer einhergeht, ist die häufigste Demenzerkrankung bei Personen über 65 Jahren. Die Konzentration des Botenstoffes Dopamin und anderer Neurotransmitter verringert sich im Alter zunehmend und stört die Bewegungskontrolle sowie die Motivation, geistige Konzentration und Aufmerksamkeit, die für Lernvorgänge unabdingbar sind. Bei einer neurodegenerativen Erkrankung wie zum Beispiel Demenz kann jedoch schon sehr früh durch Methoden des Gehirntrainings und Brainjoggings eine Demenzvorbeugung betrieben sowie durch eine gesunde Lebensweise der Organismus nachhaltig gestärkt werden.

Demenzvorbeugung und hohe geistige Leistungsfähigkeit im Alter

Das Alter hört sich laut vorausgegangenen Aussagen wie ein Horrorstreifen an, aber so schlimm, wie es klingt, ist es erwiesenermaßen gar nicht. Wie Studien zeigen konnten, sinkt zwar die Verarbeitungsgeschwindigkeit mentaler Prozesse mit zunehmendem Alter, dies kann aber durch Wissen und Erfahrung im Arbeitsleben und im Alltag kompensiert werden. Das heißt, die Vermeidung von Fehlern beim Ausführen einer Tätigkeit gleicht die zunächst langsamere Reaktionsgeschwindigkeit bei älteren Menschen erfahrungsgemäß wieder aus. Wissen und Erfahrungen, die sich Kinder schon in jungen Jahren durch z. B. ein anregungsreiches Umfeld angelernt haben, entwickeln ein stärker strukturiertes Gehirn mit größeren Nervenzellen und mehr Synapsen. Wird der Mensch älter, wirken sich Gehirntraining in Form von Brainjogging positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit im Alter aus. Mittels Brainjogging lassen sich so gezielt bestimmte Hirnareale trainieren und die kognitive Leistung erhöhen. Mnemotechniken schärfen nachweislich die Konzentrationsfähigkeit und steigern die Gedächtnisleistung. Durch frühes Training wird so aktiv Demenzvorbeugung betrieben und das Gedächtnis bleibt auch im Alter fit und aktiv.
Vortrag:
Kostenbeitrag: Gäste 20 €, GfA-Mitglieder ebenso wie Gabal-Mitglieder und Strategieforumsmitglieder: frei

Die GfA widmet sich der Entwicklung und Verbreitung von Kenntnissen und Methoden für die berufliche Chancenmehrung und eine aktive Lebensgestaltung.
Wir vermitteln Know-how für den privaten und beruflichen Erfolg an unterschiedliche Berufs- und Altersgruppen.

Hauptthemen sind Arbeitsmethodik, Führung, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung.
Dazu führen wir regionale Gruppenabende in ca. fünfzehn Regionen, Falkenstein-Seminare und andere überregionale Veranstaltungen durch.
Wir veröffentlichen regelmäßig die Mitgliederzeitschrift „forum“ und den Newsletter „GfA Aktuell“.

Die GfA fördert somit ihre Interessenten, mehr noch ihre Mitglieder dabei, aktiv Grundsätze und Methoden zur erfolgreichen Gestaltung ihres Arbeits- und Privatlebens zu erlernen und anzuwenden. Die GfA versteht sich als neutrales Forum, sowohl in politischer, weltanschaulicher und religiöser Hinsicht.

„Nutzen bieten – Nutzen ernten“ ist unser Grundsatz. (nach Dr. Gustav Großmann, aus dem Leitbild 2008 der GfA)

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Okt 11 2018

Ab 18. Oktober: 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar: Demenz Gemeinsam Zukunft gestalten

Ab 18. Oktober: 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar:  Demenz  Gemeinsam Zukunft gestalten

(Mynewsdesk) Der 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wird am Donnerstag, 18. Oktober, in der Neuen Weimarhalle eröffnet. Zu dem dreitägigen Kongress werden mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Er steht unter dem Motto „Demenz – Gemeinsam Zukunft gestalten“.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagt: „Demenzielle Erkrankungen werden in Zukunft immer mehr Menschen betreffen. Die Situation von Betroffenen und Pflegenden zu verbessern, ist unser gemeinsames Ziel. Dazu gibt es viele Ansatzpunkte, die wir auf dem Kongress aufgreifen.“

In mehr als 120 Vorträgen geht es um eine bessere ärztliche Versorgung von Menschen mit Demenz, kreative Konzepte für Begleitung und Therapie, die Unterstützung von Angehörigen, die zukunftsfähige Ausrichtung der Gesundheits- und Pflegepolitik und vieles mehr. Grundlage sind die Wünsche und Erfahrungen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, die ebenfalls auf dem Kongress vertreten sein werden.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey schreibt in ihrem Grußwort: „Es gibt eine Zukunft für Menschen mit Demenz. Sie gehören in die Mitte unserer Gesellschaft und sollen so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Es gibt eine Zukunft, wenn wir sie gemeinsam gestalten.“

Die Bundesfamilienministerin hat, neben dem thüringischen Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Schirmherrschaft über den Kongress.

Veranstaltungsort: congress centrum neue weimarhalle, Unesco-Platz 1, 99423 Weimar
Pressebüro beim Kongress:
Geöffnet ab 18. Oktober, 8:30 Uhr
Tel.: 03643 – 74 51 43

Mehr Informationen unter www.demenz-kongress.de

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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

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Jun 20 2018

30.000ster Demenz Partner in Hamburg geschult

30.000ster Demenz Partner in Hamburg geschult

(Mynewsdesk) Hamburg, 19. Juni 2018, Im Haus des Sports wurde am Dienstag der 30.000ste Demenz Partner geschult. Im Kompaktkurs, der von Thomas Bartel (Senioren-Assistent aus Hamburg und Mitglied der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. [BdSAD]) angeboten wurde, haben 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie sie ganz persönlich dazu beitragen können, dass Menschen mit Demenz ein gutes Leben in der Gemeinschaft führen können. In der 90-minütigen Veranstaltung wurden die Teilnehmenden über die verschiedenen Demenzerkrankungen informiert und erhielten ganz praktische Tipps zum alltäglichen Umgang mit erkrankten Menschen. „Unwissenheit über das Krankheitsbild sowie Ängste in Bezug auf die Verhaltensweisen von Erkrankten schaffen immer noch viel zu oft Barrieren“, sagt Kursanbieter Thomas Bartel. „Eine möglichst lange und selbstbestimmte Teilhabe am Leben und der Verbleib in ihrem vertrauten Lebensumfeld ist für Menschen mit Demenz immens wichtig. Und dazu möchte ich mit den Kursen beitragen“, so Bartel weiter.

Die Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hat das Ziel, in der Gesellschaft das Wissen über die Krankheit und die Bedürfnisse von Betroffenen zu verbreiten. Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach im Alltag, in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz. Dafür werden bundesweit kostenlose Kurse angeboten, in denen man lernen kann, Menschen mit Demenz respekt- und verständnisvoll zu begegnen. Die Kurse zur Erstinformation richten sich an Einzelpersonen, aber auch an Institutionen, an Mitarbeitende von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr oder Tätige im Einzelhandel, im öffentlichen Personennahverkehr oder bei Banken.

Anna Gausmann von der Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft e. V. (DAlzG) überreichte die Urkunden an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hamburg. „In Deutschland sind derzeit rund 1,7 Millionen Männer und Frauen von Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz betroffen. Im Jahr 2050 werden es drei Millionen sein, wenn es keinen Durchbruch in der Demenzforschung gibt“, so Gausmann. „Die Aufklärungsarbeit, die wir mit der Initiative leisten, hilft Berührungsängste abzubauen und trägt dazu bei, dass Menschen mit Demenz Teil unserer Gesellschaft bleiben.“

Die Schulungen werden getragen durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher. Sie werden von Mitgliedern der regionalen Alzheimer Gesellschaften, von Wohlfahrtsverbänden und vielen sozialen Einrichtungen und Organisationen durchgeführt. Die Kursanbieter werden durch umfangreiches Informations- und Schulungsmaterial der DAlzG unterstützt.

Weitere Schulungen zum Demenz Partner bundesweit unter www.demenz-partner.de.

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Hintergrund der Initiative

Die Initiative Demenz Partner knüpft an die Aktivitäten der weltweiten Aktion Dementia Friends an. In Deutschland ist sie eine Initiative der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., einer Selbsthilfeorganisation, die sich bundesweit für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Familien einsetzt.

Die Initiative wird vom Bundesgesundheitsministerium gefördert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Darüber hinaus erhält sie Unterstützung durch die gemeinnützige SKala Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten.

Kontakt

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Anna Gausmann, Saskia Weiß

Friedrichstraße 236, 10969 Berlin

Tel: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@demenz-partner.de: mailto:info@demenz-partner.de

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Mai 11 2018

Internationaler Tag der Pflege: Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

Internationaler Tag der Pflege:  Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

(Mynewsdesk) Pflegende in Deutschland brauchen mehr Anerkennung, Unterstützung und bessere Arbeitsbedingungen. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die Situation von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden zu verbessern.

Aufgrund ihrer Erkrankung sind Menschen mit Demenz auf Unterstützung und Pflege angewiesen. Einen großen Teil dieser Arbeit leisten Angehörige – oft ohne viel Hilfe und rund um die Uhr. Viele von ihnen sind dadurch sehr belastet und isoliert. Sie brauchen mehr qualifizierte Beratung und flexible Entlastungsangebote.

Aber auch die Situation professionell Pflegender muss dringend verbessert werden. Steigende Arbeitsbelastung, hohe bürokratische Anforderungen und niedrige Löhne haben den Altenpflegeberuf unattraktiv gemacht. Der aktuelle Fachkräftemangel sorgt in stationären Einrichtungen und in der häuslichen Pflege teilweise für katastrophale Arbeitsbedingungen, Vernachlässigung und Pflegefehler. Am Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft berichten regelmäßig Angehörige und Pflegekräfte über unzumutbare Zustände. Viele Angehörige übernehmen selbst pflegerische Aufgaben im Heim, weil die Pflegekräfte keine Zeit dafür haben. Besonders Menschen mit Demenz sind aber darauf angewiesen, dass Pflegende sich Zeit für sie nehmen.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG sagt: „Pflegende Angehörige und Pflegekräfte sind häufig überlastet und ausgebrannt. Unsere Gesellschaft muss dringend etwas tun, um ihre Situation zu verbessern. Das bedeutet mehr Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige sowie faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.“

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Mai 4 2018

Demenzberatung von compass als erste auditiert

Demenzberatung von compass als erste auditiert

(Mynewsdesk) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat ein Auditierungsverfahren zur Demenzberatung für Anbieter von Pflegeberatungen entwickelt. Die compass pflegeberatung wurde nun als erste zertifiziert.

Berlin/Köln, 04.05.2018 – Geprüft und für gut befunden: Die compass pflegeberatung hat als erster Anbieter das Auditierungsverfahren zur Demenzberatung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) erfolgreich durchlaufen. Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sieht in dem neu entwickelten Verfahren für ein Demenzaudit die Chance, „dass wir die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater verstärkt dafür sensibilisieren können, wie Betroffene und ihre Angehörigen eine Demenz erleben und welche Art der Beratung sie benötigen.“ Im Bereich der Schulung von Pflegeberatern kooperieren die compass pflegeberatung und die DAlzG bereits seit einigen Jahren.

„Schon 2016 hat die Apollon Hochschule in Bremen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unsere Beratungsqualität getestet. Im Anschluss haben wir unser Beratungsangebot weiter optimiert. Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Auditierungsprozess. Das Demenzaudit der DAlzG ist für uns Bestätigung und die konsequente Fortsetzung unseres Qualitätsprozesses“, erklärt Dr. Sibylle Angele, Geschäftsführerin von compass.

Die eigens geschulten Auditoren der DAlzG begleiteten in den vergangenen Monaten Pflegeberatungen, die compass bei den Klienten zuhause durchführt, sowie Beratungsgespräche am Telefon. Zudem prüften die Auditoren bei compass anhand eines strukturierten Fragebogens die von der DAlzG entwickelten Qualitätskriterien. Nun hat ein Ausschuss unter Leitung von Sabine Jansen compass offiziell zertifiziert.

Für Dr. Sibylle Angele ist die Arbeit damit nicht beendet. „Wir wollen unsere Klientinnen und Klienten optimal beraten. Demenzielle Erkrankungen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Familien sind ein großes Beratungsthema. Deshalb ist es uns sehr wichtig, unser Beratungsangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Auditierung bietet dafür eine gute Basis.“

Bildnachweis: © compass private pflegeberatung GmbH, Köln 2018

BU: compass Geschäftsführerin Dr. Sibylle Angele (rechts) erhält die Zertifizierungsurkunde von Sabine Jansen, Geschäftsführerin DAlzG, am 04.05.2018 in Berlin

Kontakt:compass private pflegeberatung GmbH
Abteilung Politik und Kommunikation
Gustav-Heinemann-Ufer 74c, 50968 Köln
Claudia Paulick
Tel: 02 21 – 933 32 108
Fax: 02 21 – 933 32 500
kommunikation@compass-pflegeberatung.de 
www.compass-pflegeberatung.de

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz
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Tel: 030 – 259 37 95 0
Fax: 030 – 259 37 95 29
info@deutsche-alzheimer.de
www.deutsche-alzheimer.de

Hintergrund:Die compass private pflegeberatung GmbH berät als unabhängiges Tochterunternehmen des PKV-Verbandes Pflegebedürftige und deren Angehörige zu Hause und telefonisch gemäß des gesetzlichen Anspruchs aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Ratsuchenden offen – auch anonym. compass ist mit rund 400 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

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