Posts Tagged Deutsches Kinderhilfswerk

Dez 7 2017

Bewerbungsphase um Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung startet

Jetzt wieder mitmachen bei der Goldenen Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes!

Bewerbungsphase um Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung startet

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Ab sofort sind Bewerbungen um die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2018, die Preisverleihung findet am 11. Juni 2018 im Europa-Park in Rust statt.

Mit der Goldenen Göre wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen. Um ihre aktive Teilnahme zu sichern, stellt das Deutsche Kinderhilfswerk Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Nur so fühlen sie sich ernst genommen, lernen Demokratie, setzen sich für andere ein und werden auch als Erwachsene gemeinschaftsfähig und engagiert sein. Priorität hat dabei auch, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die vierten Plätze mit jeweils 500 Euro dotiert. Zusätzlich vergibt der Europa-Park den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park Junior Club Award“.

„Mit der Goldenen Göre zeichnen wir das Engagement von Kindern und Jugendlichen für ihre eigenen Rechte oder die Rechte anderer aus. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, wie wichtig die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist. Kinder und Jugendliche, die sich selbst als aktiv gestaltend erfahren, beteiligen sich auch als Erwachsene eher an der Gestaltung des Gemeinwesens. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de/goldenegoere Dort sind weitere Informationen sowie Hinweise zum richtigen Ausfüllen der Bewerbung aufgeführt. Für die Endauswahl werden sechs Projekte durch eine Fachjury nominiert. Danach wird der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury die Preisträger ermitteln. Kinder und Jugendliche der nominierten Projekte für die Goldene Göre werden zur Preisverleihung in den Europa-Park in Rust eingeladen und erhalten während der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Projekt direkt auf der Bühne vorzustellen. Außerdem wird von jedem Projekt ein Kurzfilm gedreht, der zur Vorstellung der Aktivitäten dient.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
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Dez 4 2017

Borchard“s Rookhus: Erfolgreiche Spendenübergabe mit Enie van de Meiklokjes

TV-Star Enie van de Meiklokjes besuchte am Samstag, den 02. Dezember, das Familien- und Kinderhotel Borchard“s Rookhus und nahm den ersten großen Spendenscheck im Wert von 6.000 Euro im Namen des Deutschen Kinderhilfswerkes entgegen.

Borchard"s Rookhus: Erfolgreiche Spendenübergabe mit Enie van de Meiklokjes

Logo Familotel Borchard’s Rookhus

„In der Rookhus Bäckerei, gibt“s so manche Leckerei!“ Viele leuchtende Kinderaugen waren am Wochenende im gemütlichen Familienhotel Borchard“s Rookhus auf eine ganz besondere Frau gerichtet. Denn keine Geringere als TV-Star und Backqueen Enie van de Meiklokjes gab sich die Ehre und läutete, zusammen mit über 50 Kindern, die besinnliche Adventszeit ein. Es wurden Weihnachtslieder gesungen und leckere Plätzchen gebacken. Damit aber nicht genug – Enie van de Meiklokjes kam nicht nur als Weihnachtsengel, sondern auch als offizielle Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, um die bisher gesammelten Rookhus-Spenden 2017 stellvertretend entgegen zu nehmen und gleichzeitig das Rookhus-Spendenjahr 2018 einzuläuten. Ganze 6.000 Euro wurden im letzten Quartal 2017 vom Hotel und seinen Gästen für den guten Zweck gesammelt und konnten als Scheck übergeben werden. „Wir sind sehr dankbar, dass wir in dieser kurzen Zeit schon solch eine schöne Summe zusammentragen konnten und hoffen, damit viele Kinderherzen beim bevorstehenden Weihnachtsfest glücklich machen zu können. Wir freuen uns auf das kommende Spendenjahr 2018 und sind uns sicher, dass wir dann nochmal ein Vielfaches dieser Summe für die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes zur Verfügung stellen können“, so Rookhus-Gastgeber Alexander Borchard.

+++ Deutsches Kinderhilfswerk und Borchard“s Rookhus helfen +++

Getreu dem Motto „Auf die Kinder kommt es an“ engagiert sich das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) bereits seit 45 Jahren für Kinderrechte, die Beteiligung von Heranwachsenden am gesellschaftlichen Leben und gegen Kinderarmut. „Bei der Auswahl des zu unterstützenden Projektes war es uns besonders wichtig, die Kleinsten zu unterstützen. Tagtäglich sehen wir in unserem Hotel, wie wichtig eine glückliche, behütete Kindheit für das Wohl der Kinder ist. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass dies bei sehr vielen Kindern in Deutschland leider in der Realität nicht der Fall ist“, so Borchard weiter. Die Rookhus-Spenden generieren sich zum größten Teil über den wöchentlich stattfindenden Spendenlauf, bei dem die Hotelgäste jeweils 5,00 Euro pro Teilnahme in den Spendentopf für wohltätige Zwecke werfen. Zudem wird es auch im Spendenjahr 2018 wieder zahlreiche, spannende Sonder-Spende-Aktionen geben. Der gesamte Spendenerlös des Jahres 2018 wird vollständig dem Deutschen Kinderhilfswerk zugutekommen.

Weitere Informationen:

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Das „Familotel Borchard´s Rookhus“ an der Mecklenburgischen Seenplatte ist wohl eins der kinderfreundlichsten Hotels Deutschlands. Seit 20 Jahren betreibt Inhaber Alexander Borchard zusammen mit seiner Frau Andrea Borchard das familienfreundliche Urlaubsdomizil mit direktem Seeblick. Derzeit bietet die 40 Hektar große Hotelanlage alles was das Herz begehrt. Einen direkten Zugang zum Labussee zum Angeln, Schwimmen und Bootfahren, einen Fußballplatz zum Toben, einen hauseigenen Streichelzoo und Kutschfahrten sowie zahlreiche stätig wechselnde Aktionen wie zum Beispiel die Neptunspiele oder das Indianerfest an. Das Ziel der Gastgeberfamilie Borchard ist es, „mal weg vom technischen Spielzeug zu kommen und die Gäste, ob groß oder klein zur Abwechslung mit ganz natürlichen Dingen zu beschäftigen.“

Weitere Informationen unter: http://www.familotel.com

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Nov 30 2017

#ErstDenkenDannPosten

Deutsches Kinderhilfswerk zieht positive Bilanz seiner Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum

#ErstDenkenDannPosten

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Das Deutsche Kinderhilfswerk zieht eine positive Bilanz seiner Facebook-Kampagne #ErstDenkenDannPosten zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum. Drei Wochen arbeitete die Kampagne mit sechs aussagekräftigen, prägnanten Bildmotiven und entsprechenden Claims. Die Bildmotive wurden auf Facebook geschaltet und führten die Nutzerinnen und Nutzer auf die Landing-Page ( www.dkhw.de/kinderfotos-im-netz) mit Informationen rund um den verantwortungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in Sozialen Medien.

„Wir sind ziemlich überwältigt von der großen Resonanz. Durch die Berichterstattung im Fernsehen und Radio, durch die vielen Zeitungsberichte und Artikel in Nachrichtenportalen kennen unglaublich viele Menschen unsere Kampagne. Zudem haben wir alleine auf Facebook mit unseren Postings mehr als vier Millionen Menschen erreicht. Dabei haben wir sehr viel Zuspruch und Unterstützung für unsere Kampagne bekommen, wesentlich mehr als die wenigen kritischen Stimmen“, betont Luise Meergans, Bereichsleiterin Kinderrechte und Bildung des Deutschen Kinderhilfswerkes und Leiterin der Kampagne.

Ziel der Kampagne war vor allem, die Erwachsenen, und hier insbesondere Eltern, für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in Sozialen Medien zu sensibilisieren. Dabei sollten den Erwachsenen keine Vorschriften gemacht werden, sondern sie wurden in erster Linie zu Selbstreflektion und zum Dialog mit den Kindern angeregt. „Es ging und geht nicht darum, Kinderbilder komplett aus den Sozialen Medien zu verbannen. Kinder gehören zu unserer Gesellschaft, und sie müssen sichtbar sein, auch im Internet. Ein Internet ohne Kinderbilder wäre langweilig und fatal. Uns ist wichtig, dass alle, die Kinderbilder ins Internet stellen, sich bewusst sind, dass sie hier eine Entscheidung mit vielen Folgen treffen. Welche Fotos im Internet landen, muss also sehr verantwortungsvoll entschieden werden. Viele Kinderbilder sind super für das Familienalbum, aber nicht fürs Internet, wo sie oft die ganze Welt sehen kann. Darum wollen wir nichts anderes als dass die Leute, die Kinderfotos posten, kurz nachdenken: Würde ich so ein Foto von mir auch ins Netz stellen? Wer kann das Foto eigentlich sehen? Ist mein Kind damit einverstanden?“, so Meergans weiter.

Um die Social-Media-Nutzung in Familien näher zu ergründen, erstellt das Deutsche Kinderhilfswerk in Kooperation mit der Universität Köln derzeit eine qualitative Studie, in deren Rahmen Eltern und Kinder in Interviews ihren Medienalltag schildern und Nutzungspraktiken darlegen.

Die Facebook-Kampagne #ErstDenkenDannPosten erfolgte im Rahmen eines Projektes der Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die Koordinierungsstelle Kinderrechte begleitet die Umsetzung der aktuellen Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes (Sofia-Strategie 2016-2021) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Nov 16 2017

„Mehr Mut zum Ich“ fördert Mädchenprojekte des Deutschen Kinderhilfswerkes

Dove und Rossmann überreichen 160.000 Euro-Spendenscheck

"Mehr Mut zum Ich" fördert Mädchenprojekte des Deutschen Kinderhilfswerkes

Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Mehr Mut zum Ich“ haben Dove und Rossmann heute in Berlin einen Spendenscheck in Höhe von 160.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk überreicht. Ziel des Förderfonds ist die Finanzierung von Projekten, die sich im Rahmen von sozialer Arbeit mit Mädchen und ihren Müttern speziell dem Thema „Selbstwertgefühl von Mädchen“ widmen. Die Stärkung der Persönlichkeit von jungen Mädchen soll dabei Mittelpunkt der Arbeit sein.

„Ich freue mich sehr, dass ich eine so große Spendensumme für das Deutsche Kinderhilfswerk entgegennehmen kann. Ein großes Dankeschön dafür an Dove und Rossmann und auch an ihre vielen Kundinnen und Kunden, die diese tolle Spende erst möglich gemacht haben! Dass die Spendengelder dafür verwendet werden, um Mädchen und junge Frauen in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken, freut mich dabei besonders. Auch im Jahr 2017 sind wir noch nicht an dem Punkt, wo wir von Gleichberechtigung der Geschlechter sprechen können und das Deutsche Kinderhilfswerk kann mit der Förderung vieler Projekte seinen Teil dazu beitragen, Mädchen stark zu machen!“, betont Regina Halmich, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, heute bei der Scheckübergabe in Berlin.

„Wir wollen gemeinsam mit Rossmann und dem Deutschen Kinderhilfswerk helfen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche eine sorgenfreie und schöne Kindheit haben. Gerade im jugendlichen Alter entwickeln Jungen und Mädchen unterschiedliche Bedürfnisse, wenn es um ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl geht. Mit der Kampagne „Mehr Mut zum Ich“ möchten wir auf die Bedürfnisse von Mädchen in dieser Lebensphase eingehen und sie in ihren individuellen Anliegen ernst nehmen“, sagt Josipa Babic, Shopper Marketing & eCommerce Manager bei Unilever Deutschland.

„Seit vielen Jahren setzt sich Rossmann gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk für die Einhaltung und Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland ein. Wir wollen damit ein deutliches Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland setzen. Mit der Kampagne ,Mehr Mut zum Ich‘ möchten wir den Zusammenhalt von Müttern und ihren Töchtern in der Pubertät stärken und sie in der Entwicklung eines positiven Schönheitsempfindens und Selbstwertgefühls bestärken“, erklärt Uwe Matthäus, Geschäftsleitung Einkauf der Dirk Rossmann GmbH.

Um die sozialen Projekte des Deutschen Kinderhilfswerkes zu realisieren, konnten Verbraucher von Mitte Juni bis Anfang Juli drei Wochen lang mit ihrem Einkauf bei Rossmann Gutes tun: Pro gekauftem Dove Produkt flossen 10 Cent direkt in den „Mehr Mut zum Ich“-Spendentopf. Aus diesem Förderfonds werden jetzt Zuwendungen für Projekte bewilligt, die sich an Mädchen und gegebenenfalls ihre Mütter richten und einmalig, oder über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr stattfinden. Die Förderhöhe beträgt maximal 10.000 Euro als Festbetragsfinanzierung.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Okt 11 2017

real,- SB-Warenhaus GmbH spendet 62.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk

real,- SB-Warenhaus GmbH spendet 62.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk

Die real,- SB-Warenhaus GmbH unterstützt die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes mit einer Spende von 62.000 Euro. Der symbolische Scheck wurde heute in der Markthalle Krefeld überreicht. Mit der Spende sollen vor allem Projekte der Kinderrechtsorganisation zur Förderung einer gesunden Ernährung von Kindern möglich gemacht werden.

„Ein großes Dankeschön an die real,- SB-Warenhaus GmbH, die mit ihrer Spende unsere Projekte für eine gesündere Ernährung von Kindern unterstützt. Die Folgen eines schlechten Essverhaltens dauern oft ein Leben lang. Starke Gewichtszunahme, Diabetes, Knochenschwäche oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gründen oft auf falscher Ernährung in der Kindheit. Deshalb müssen wir möglichst frühzeitig Kindern die Vorteile einer gesunden und nachhaltigen Ernährung nahe bringen“, betont Birgit Schmitz, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes, heute bei der Scheckübergabe in Krefeld.

„Wir freuen uns riesig über die Spendensumme mit der wir die Projekte des Deutschen Kinderhilfswerkes unterstützen können. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Kunden für die große Spendenbereitschaft im Rahmen unseres 10-jährigen „Meistermetzger-Jubiläums“ bedanken. sagt Michaela Uphues, Abteilungsleiterin Unternehmensverantwortung/CSR, real,- SB-Warenhaus GmbH.

Förderung einer gesunden Ernährung von Kindern
Um das Deutsche Kinderhilfswerk und die Projekte für eine gesunde Ernährung von Kindern zu unterstützen, konnten real,- Kunden Mitte September eine Woche lang mit ihrem Einkauf an der „Meistermetzger“-Theke in den real-Warenhäusern Gutes tun: Zum 10. Meistermetzgerjubiläum ging von jedem Einkauf an der Wursttheke ab einem Einkaufswert von zehn Euro ein Euro direkt an das Deutsche Kinderhilfswerk. Der Großteil der Spendensumme wird vor allem zur Förderung einer gesunden Ernährung von Kindern eingesetzt. So werden beispielsweise über den Ernährungsfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes Schulen, Vereine und andere Einrichtungen bei Kochkursen finanziell gefördert. Gemeinsam wird geschnippelt und gekocht, zugleich werden den Kindern spielerisch Grundlagen einer gesunden Ernährung nahe gebracht. Auch Eltern werden in die Projekte miteinbezogen, schließlich soll das Gelernte zuhause gleich umgesetzt werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.862 Projekte mit insgesamt rund 5.859.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

real,- Meistermetzger-Konzept
Im Jahr 2007 hat real,- sein Konzept der Fleisch- und Wurstabteilung komplett überarbeitet. Dabei herausgekommen ist das auch noch nach 10 Jahren erfolgreiche „Meistermetzger-Konzept“. Der Kunde hat gerade beim Kauf von Fleisch und Wurst einen hohen Anspruch sowohl an die Produkte, aber auch an das Personal, das diese verkauft. Mit der Kombination von Tradition und Moderne wurde eine authentische Metzgereiatmosphäre geschaffen. Die Produktqualität hat dabei oberste Priorität, so stammt ein Großteil des Sortiments ausschließlich von ausgesuchten regionalen Betrieben. Selbstgemachte Fleisch und Wurstspezialitäten, wie hausgemachter Wurstsalat oder Fleischkäse, Verkostungen von Spezialitäten und besondere Angebote gehören beim „Meistermetzger“ zum Alltag wie auch die kompetente Beratung durch das Personal. Mit einem individuellen Schulungskonzept werden alle Verkäuferinnen und Verkäufer immer auf den neuesten Stand gebracht. Abgerundet wird das Konzept mit einer Heißen Theke an der es frisch zubereitete Frikadellen, Hähnchen, Schnitzel oder Fleischkäse gibt. Zum 10-jährigen Jubiläum des Meistermetzger-Konzeptes gibt es bei real,- das gesamte Jahr über verschiedene Aktionen. „Die Spendenaktion mit dem Deutschen Kinderhilfswerk war dabei sicherlich ein absolutes Highlight“, so Michaela Uphues.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Sep 18 2017

Parteien zeigen zu wenig Einsatz für den Erhalt von Spielflächen für Kinder

Parteien zeigen zu wenig Einsatz für den Erhalt von Spielflächen für Kinder

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Das Deutsche Kinderhilfswerk ist besorgt über den rasant fortschreitenden Abbau von Spielflächen für Kinder und Jugendliche in Deutschland, insbesondere weil das Thema nach wie vor kaum Aufmerksamkeit auf bundespolitischer Ebene genießt. Eine Auswertung der vom Deutschen Kinderhilfswerk und dem „Bündnis Recht auf Spiel“ vorgelegten Wahlprüfsteine zeigt deutlich, dass sowohl der Abbau von Spielflächen als auch die weit verbreitete Vernachlässigung von Qualitäten auf Spielflächen von den aktuell im Bundestag vertretenen Fraktionen nicht hinreichend in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden. So gibt es zwar vereinzelte Zustimmung zu den Vorschlägen, gesetzliche Vorgaben für ein Mindestmaß von Spielflächen in den Kommunen einzuführen oder für den Ausbau der Spielleitplanung als wichtigem Steuerungsinstrument der Stadtplanung. In der Gesamtschau sind aber alle Parteien von einer konsequent am Kindeswohl ausgerichteten Stadtentwicklung und Stadtplanung noch meilenweit entfernt und setzen weiterhin vor allem auf das freiwillige Engagement von Kommunen und Ländern.

„Für Kinder sind ausreichende Spielmöglichkeiten im öffentlichen Raum wichtig. Hierfür benötigen Kinder überall und jederzeit zugängliche, sichere und möglichst anregende Spielräume. Die räumliche Lebenswelt von Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten jedoch erheblich und nachteilig verändert. Dies gilt vor allem für städtische Räume. Das selbstständige Erkunden der häuslichen Umgebung oder ein gefahrloses Spielen auf Straßen, Gehwegen und Plätzen wird in unseren Städten zunehmend schwieriger. Diese Veränderungen haben gravierende Auswirkungen auf das Spielverhalten von Kindern. Für viele Kinder ist das Spielen im Kinderzimmer oder der Zeitvertreib vor Fernseher und PC oftmals an die Stelle der bewegungsreichen Aktivitäten im Wohnumfeld getreten. Es ist der Mangel an Brach- und Freiflächen sowie die fortschreitende Dominanz des Straßenverkehrs, die öffentliche Räume für Kinder unattraktiv machen. Die ehemals bespielbare Straße ist mittlerweile fast ausschließlich den Autofahrerinnen und Autofahrer vorbehalten. Statistisch gesehen stehen in vielen deutschen Städten und Gemeinden mittlerweile einem Kind fünf Autos gegenüber. Das bedeutet nicht nur eine Verarmung von Erlebnisqualitäten, von Erfahrungsreichtum, also dem, was Kindheit ausmacht. Unter dem Verschwinden von Kindern aus dem öffentlichen Raum leidet die Stadtqualität insgesamt – Städte ohne sichtbar spielende Kinder veröden zunehmend“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Um dem Abbau von Spielflächen zu begegnen, fordert lediglich DIE LINKE ein Mindestmaß an Spielflächen und entsprechende gesetzliche Verpflichtungen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten es für diskussionswürdig, dem „Spielraum“ einen vergleichbaren Schutzstatus zukommen zu lassen wie geschützten Landschaftsflächen und damit deren Relevanz für ein gesundes Aufwachsen hervorzuheben. Unterstützung für den Ausbau des Instrumentes der Spielleitplanung, das auch vom Deutschen Kinderhilfswerk als wichtiges Steuerungsinstrument für eine bedarfsgerechte Planung angesehen wird, kommt insbesondere von der SPD.

Dass das Kindeswohl einen maßgeblichen Vorrang im Baugesetzbuch bei allen Bauvorhaben im öffentlichen Raum und weiteren Maßnahmen der Stadtentwicklung haben muss, wird nur von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN so deutlich geteilt. Regulierungen wie die generelle Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts oder andere Maßnahmen, um die Dominanz des Individualverkehrs einzuschränken und damit Kinder besser vor Gefahren im Straßenverkehr zu schützen, halten fast alle Parteien für nötig. Ausreichend Bewegungspausen und Sportangebote werden sowohl von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als auch von CDU/CSU als wichtiges Merkmal einer Ganztagsschule angesehen. Dieses wichtige Anliegen von vielen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern findet jedoch nur bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berücksichtigung in Form eines geplanten Förderprogramms.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes fehlt es insgesamt oftmals am politischen Willen, die UN-Kinderrechtskonvention konsequent in gesetzliche Bestimmungen zu überführen. Das gilt beispielsweise auch für die Ausweitung der Privilegierung von Kinderlärm auf wohnstandortnahe Aufenthaltsorte von Jugendlichen, um diese nachhaltig vor Lärmschutzklagen und Verdrängung zu schützen.

Alle Antworten der aktuell im Bundestag vertretenen Fraktionen auf die Wahlprüfsteine zur Gestaltung von Spielräumen von Kindern finden sich unter www.dkhw.de/wahlpruefsteine

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Sep 13 2017

Deutsches Kinderhilfswerk und DFL Stiftung für Kinderrechte

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die DFL Stiftung engagieren sich zukünftig gemeinsam für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. Im Mittelpunkt der neuen Partnerschaft soll vor allem das in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebene Recht auf Spiel und Bewegung stehen. Startschuss für das gemeinsame Engagement ist das Weltkindertagsfest des Deutschen Kinderhilfswerkes am Sonntag in Berlin. Zu Deutschlands größtem nichtkommerziellen Kinderfest, das zugleich die bundeszentrale Hauptveranstaltung zum Weltkindertag ist, rechnet das Deutsche Kinderhilfswerk mit mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern. Der Weltkindertag wird von der DFL Stiftung finanziell und ideell unterstützt. Auf ihre Initiative spricht unter anderem Hertha BSC-Urgestein und U17-Cheftrainer Andreas „Zecke“ Neuendorf im Rahmen der Hauptveranstaltung in Berlin über das Engagement des Profifußballs für Kinder.

„Wir freuen uns, mit der DFL Stiftung einen weiteren starken Partner bei der Durchsetzung der Kinderrechte in Deutschland an unserer Seite zu haben, insbesondere hinsichtlich des Rechts auf Spiel und Bewegung. Wir müssen Kindern wieder mehr Bewegungsfreude vermitteln. Der Anteil übergewichtiger Kinder ist in den vergangenen 25 Jahren um ein Viertel und derer mit krankhaftem Übergewicht sogar um das Doppelte gestiegen. Deshalb brauchen wir dringender denn je innovative Instrumente der Bewegungsförderung“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Körperliches und geistiges Wohlbefinden sind Grundvoraussetzungen für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die DFL Stiftung setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Chance auf ein gesundes und aktives Aufwachsen haben. Mit den Mitteln des Fußballs fördert und unterstützt die Stiftung des Profifußballs bundesweit Projekte und Initiativen, die junge Menschen nachhaltig in Bewegung bringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderhilfswerk in diesem Bereich und viele gemeinsame Projekte für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland“, sagt Stefan Kiefer, Vorsitzender der DFL Stiftung.

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die DFL Stiftung möchten Kinder nachhaltig in Bewegung bringen, damit sie gesund aufwachsen und soziale Kompetenzen entwickeln können. Über das Spiel entwickeln Kinder motorische Fähigkeiten, lernen, sich selbst und andere einzuschätzen, anderen zu helfen, Risiken einzuordnen – und entdecken letztlich die Welt. Der besondere Wert des Rechts auf Bewegung, Spiel und kulturelle Betätigung zeigt sich durch dessen Verankerung in der UN-Kinderrechtskonvention.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Jul 6 2017

Deutsches Kinderhilfswerk: Familien mit minderjährigen Kindern von Hartz-IV-Sanktionen ausnehmen

Deutsches Kinderhilfswerk: Familien mit minderjährigen Kindern von Hartz-IV-Sanktionen ausnehmen

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, zukünftig Familien mit minderjährigen Kindern von Hartz-IV-Sanktionen auszunehmen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit leben in jedem dritten der mit Sanktionen belegten Haushalte minderjährige Kinder, dies waren im Monatsdurchschnitt des letzten Jahres rund 44.000 Haushalte. Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes sind in diesen Haushalten jeden Monat rund 76.000 Kinder und Jugendliche von den Kürzungen betroffen.

„Die geltenden Hartz-IV-Regelbedarfe haben bereits in der Ermittlung methodische Schwächen und halten durch politisch gesetzte Streichungen den sozialrechtlichen Mindestbedarf von Kindern künstlich klein. Sie entsprechen insgesamt nicht dem notwendigen soziokulturellen Existenzminimum, eine Kürzung aufgrund von Jobcenter-Sanktionen ist für die betroffenen Kinder und Jugendlichen deshalb besonders gravierend. Den Daten der Bundesagentur für Arbeit zufolge gibt es sogar Hartz-IV-Empfängerinnen und Empfänger mit Kindern, die gar keine Zahlungen erhalten. Dies kann beispielsweise mit Energiesperren oder drohender Wohnungslosigkeit weitreichende Folgen für die Familien haben. Es ist im höchsten Maße ungerecht und in keinster Weise vereinbar mit dem in der UN-Kinderrechtskonvention normierten Vorrang des Kindeswohls, dass Kinder bei Fehlern ihrer Eltern in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb sollte nach der Bundestagswahl baldmöglichst eine Reform der Hartz-IV-Gesetze sicherstellen, dass Kinder nicht von diesen Sanktionen betroffen sind“, betont Anne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen für Familien mit minderjährigen Kindern sollte nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes einhergehen mit einem umfassenden, ressortübergreifenden Aktionsplan zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Je länger Kinder in Armut aufwachsen und unter Teilhabe- und Bildungsverlusten leiden, desto weitreichender sind die Langzeitfolgen für ihre Entwicklung und beruflichen Perspektiven. Demgegenüber brauchen wir nicht nur die Ausstattung von Kindern mit dem Allernötigsten, sondern für alle Kinder muss gesellschaftliche Teilhabe ausreichend möglich sein. Nur so werden wir den Vorgaben, die uns das Bundesverfassungsgericht in seinem wegweisenden Urteil im Jahre 2010 gemacht hat, und den Bestimmungen der UN-Kinderrechtskonvention zur sozialen Sicherheit und den sozialen Rechten wie zum Beispiel dem Recht auf Bildung und Gesundheit gerecht. Kinderarmut darf nicht kleingeredet, sondern sie muss durch konkrete politische Maßnahmen beseitigt werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Jul 4 2017

Deutsches Kinderhilfswerk: Zahl von vermissten Flüchtlingskindern bis 13 Jahren weiterhin alarmierend hoch

Deutsches Kinderhilfswerk: Zahl von vermissten Flüchtlingskindern bis 13 Jahren weiterhin alarmierend hoch

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Das Deutsche Kinderhilfswerk plädiert angesichts der gestiegenen Zahl von vermissten Flüchtlingskindern bis 13 Jahren für ein zentrales europäisches Erfassungssystem zum Schutz von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Nach aktuellen Angaben des Bundeskriminalamtes sind derzeit 945 Kinder (bis 13 Jahre) und 5.502 Jugendliche (von 14 bis 17 Jahren) im Informationssystem der Polizei (INPOL) als vermisst eingetragen. „Die Zahl der vermissten Flüchtlingskinder bis 13 Jahre ist weiterhin alarmierend hoch. Während die Zahl der vermissten geflüchteten Jugendlichen weiter zurückgeht, ist die Zahl der vermissten Flüchtlingskinder bis 13 Jahre in den letzten Monaten weiter leicht angewachsen. Gerade nach diesen Kindern muss intensiv gesucht werden. Bei ihnen besteht eine große Gefahr, dass sie Kriminellen in die Hände fallen. Denn sie gehören zu den besonders schutzbedürftigen Kindern. Geflüchtete unbegleitete Kinder haben häufig keine Verwandten vor Ort, sie kennen sich schlechter in Deutschland aus und sprechen noch nicht so gut deutsch. Bei der Aufklärung der Schicksale dieser Kinder dürfen die Polizeibehörden nicht nachlassen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bei der Suche nach diesen vermissten Kindern braucht es eine noch bessere Zusammenarbeit von Polizei- und Bundesbehörden auf der einen Seite und Suchdiensten wie dem des Deutschen Roten Kreuzes und den Jugendhilfeträgern vor Ort auf der anderen Seite. An erster Stelle sieht das Deutsche Kinderhilfswerk aber die Polizeibehörden in der Pflicht, die jedem vermissten Kind, egal ob es aus Deutschland oder einem anderen Land kommt, größtmögliche Aufmerksamkeit widmen müssen. Hier darf es keine Abstriche geben, auch wenn das an vielen Stellen mit einem enormen Aufwand verbunden ist. Dabei ist auch die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden auf europäischer Ebene zu forcieren.

Grenzübergreifende und nationale Kinderschutzsysteme müssen verbessert werden, um Kinder, die nach Europa flüchten, von Anfang an besser zu unterstützen. Bisher wissen wir jedoch zu wenig über die Situation der vermissten Kinder. Es gilt verstärkt die Erforschung der Gründe dafür zu fördern, warum die Kinder vermisst werden und in welchen Lebenssituationen sie sich befinden. Nur wenn die Ursachen für das Verschwinden klar sind, kann an der entscheidenden Stelle in Präventionsmaßnahmen investiert werden. Forschung aus dem europäischen Ausland zeigt: Je unsicherer die Lage der betroffenen Kinder, je größer das Risiko, dass sie verschwinden.

Die UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet Staaten nicht nur zum Schutz aller Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Aufenthaltsstatus, sondern auch zur Kooperation mit anderen Staaten zur Umsetzung der Kinderrechte. Das mit dem bundesdeutschen Datenaustauschverbesserungsgesetz im Februar letzten Jahres geschaffene einheitliche Registrierungssystem im Ausländerzentralregister, mit dem auch Informationen zu den zuständigen Jugendbehörden für alle unbegleiteten Flüchtlingskinder erfasst werden, sollte hier als Vorbild für ein zentrales europäisches Erfassungssystem zum Schutz von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen dienen. Dieses könnte bei der europäischen Polizeibehörde Europol in Den Haag angesiedelt sein und eng mit der EU-Beauftragten für Kinderrechte zusammenarbeiten. Denkbar wäre aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes auch ein EU-Sonderbeauftragter für vermisste Flüchtlingskinder, der als Anlaufstelle für die nationalen Behörden dient und europaweite Aktivitäten koordiniert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Kontakt
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
Leipziger Straße 116-118
10117 Berlin
030-308693-11
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Jun 18 2017

Projekt „Generation Z“ aus Bonn gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Projekt "Generation Z" aus Bonn gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Jugendprojekt „Generation“ Z bei der Preisverleihung im Europa-Park in Rust

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes geht dieses Jahr an das Projekt „Generation Z“ aus Bonn. Damit können sich die Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wurde heute im Europa-Park in Rust verliehen.

Beim Projekt „Generation Z – kann doch was“ inszenieren Kinder und Jugendliche ohne professionelle Hilfe von Erwachsenen Musicals für einen guten Zweck. Ausgangspunkte der Musicals sind ein Märchen und ein von den Beteiligten identifiziertes gesellschaftliches Problem, wie beispielsweise die Missachtung von Kinderrechten. Das Märchen wird entsprechend umgeschrieben und als Musical auf die Bühne gebracht. Die Choreografien, das Bühnenbild, die Songs, die Kostüme: Alles wird gemeinsam von den Jugendlichen erarbeitet. Bei den Aufführungen sammeln die Mitwirkenden dann Spenden, um damit Kinder und Jugendliche in Not zu unterstützen.

Den 2. Platz belegte das Projekt „Lebenswege Jena“, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Die Kinder gestalten selbständig den Gruppenraum“ aus Künzelsau errang den 3. Platz und gewann damit 1.500 Euro. Zudem konnten sich die Künzelsauer über den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ freuen. Die mit 500 Euro dotierten vierten Plätze gingen an Projekte aus Bielefeld, Glinde und Wildenfels. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„Wir finden es toll, was die Jugendlichen von „Generation Z“ auf die Beine gestellt haben. Das Projekt ist vielfältig, kreativ und nachhaltig, und bringt zudem gesellschaftlich wichtige Themen einem breiten Publikum nahe. Damit kann „Generation Z“ ein Vorbild sein für alle Kinder und Jugendlichen, die sich engagieren wollen“, betonten die 16-jährige Gerda Krull und der 14-jährige Damian Schottowski, Mitglieder der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Es ist eindrucksvoll, wie sich die Kinder und Jugendlichen in den Projekten beteiligen“, erklärt Bundesfamilienministerin Katarina Barley. „Wir müssen dafür sorgen, dass ihre Rechte, auch das Recht auf Beteiligung, in Deutschland noch besser umgesetzt werden. Mit der ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz steht der entscheidende Schritt zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen noch aus.“

„Die Projekte, die bei der Verleihung der Goldenen Göre im Europa-Park präsentiert werden, zeichnen sich stets durch Kreativität und einen vorbildlichen Einsatz für Benachteiligte aus. Mir liegt es sehr am Herzen, das Engagement der Kinder und Jugendlichen zu fördern und stets ein offenes Ohr für sie zu haben. Außerdem ist die Kinderarmut in Deutschland ein wichtiges Thema für mich. Hier können wir gemeinsam viel bewirken“, betonte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Die Wahl der Siegerprojekte war für die Jury ein hartes Stück Arbeit. Alle sechs Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert“, erklärte Harald Geywitz, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Mit der Ehrung würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und möchte ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen.“

Die nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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