Posts Tagged Dr. Marius Ebert

Nov 13 2018

Geld oder Ware?

Unterscheiden Sie Geld- und Warenkredit!

Geld oder Ware?

Beim Warenkredit muss die Ware nicht gleich bezahlt werden (Bildquelle: pixabay)

Wenn es um die Unterschiede bei Krediten geht, denken die meisten an Laufzeiten und Zinsen. Es gibt jedoch noch andere Unterschiede, die insbesondere ein Unternehmer oder Betriebswirt kennen sollte. So wird denn auch in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) auch gerne mal gefragt nach dem Unterschied zwischen Geld- und Warenkredit. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert klärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, worin sich diese beiden Kreditarten unterscheiden.

„Ware gegen Ware“ beziehungsweise „Ware gegen Geld“ ist im Handel eine geflügelte Redewendung. Gemeint ist damit, dass die Tauschwaren bzw. die gekaufte Ware und der dafür fällige Geldbetrag gleichzeitig über die Ladentheke wandern. Dies ist übrigens auch fairer als die ebenfalls verbreitete Abwandlung „Erst das Geld und dann die Ware“ oder umgekehrt, mit der dem Geschäftspartner ein Stück weit Misstrauen entgegengebracht wird.

Die Frage nach dem Unterschied zwischen Geld- und Warenkredit lässt sich recht einfach beantworten, indem man sie auf eine andere Frage zurückführt, nämlich: „In welcher Form bekommt man den Kredit?“ Und hier ergeben sich in der Tat zwei Varianten.

Geld wird verliehen oder Ware auf Ziel gekauft

Beim Geldkredit wird schlicht und ergreifend Geld verliehen. Dies ist genau das, was im Alltagsgebrauch mit dem Wort „Kredit“ gemeint ist und wie es die meisten Verbraucher auch interpretieren. Eine andere Bezeichnung wäre Gelddarlehen.

Beim Warenkredit ist es dagegen nicht ganz so, sondern hier werden Waren auf Ziel gekauft. Hier werden also Waren als Kredit gewährt. Das bedeutet: Der Händler kauft Ware ein vom Produzenten, zahlt aber die Ware beispielsweise erst in sechs Wochen. Und in dieser Zeit hat der Händler die Ware dann hoffentlich weiterverkauft und kann dann von dem Erlös dann die Ware beim Produzenten bezahlen. Um es noch kürzer zu formulieren: Ein Warenkredit ist ein Warenzielkauf.

Während es sich beim Geldkredit um ein Gelddarlehen handelt, stellt der Warenkredit ein Sachdarlehen dar. Auch dies ist nicht nur im B2B-Bereich üblich, etwa als Lieferantenkredit, sondern auch im Konsumenten- und Endkundenbereich bzw. im B2C-Bereich, etwa in Form von Finanzierungsangeboten wie der beliebten Null-Prozent-Finanzierung.

Das komplette, kostenlose Video “ Unterscheiden Sie Geld- und Warenkredit!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Okt 22 2018

Auflösungserscheinungen

Wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst?

Auflösungserscheinungen

Personengesellschaften werden meist infolge Insolvenz aufgelöst (Bildquelle: pixabay)

Unternehmen werden gegründet und können entsprechend auch wieder aufgelöst werden. Das gilt sowohl für Kapital- als auch für Personengesellschaften. Doch wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst? Dieses Wissen sollte ein Kandidat in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) parat haben. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zählt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die wichtigsten Gründe für die Auflösung einer Personengesellschaft auf und erläutert kurz die Zusammenhänge.

Anders als Kapitalgesellschaften wird bei einer Personengesellschaft nicht getrennt zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern. Es handelt sich dabei demnach nicht um juristische, sondern um natürliche Personen. Typische Beispiele für Personengesellschaften sind Offene Handelsgesellschaft (OHG), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und Kommanditgesellschaft (KG). Auch der eingetragene Kaufmann (e.K) ist eine Einzelgesellschaft und wird folglich ebenfalls wie eine Personengesellschaft behandelt.

Doch wie sieht es nun aus, wenn eine solche Personengesellschaft aufgelöst werden soll? Wann kann dies erfolgen?

Häufigster Auflösungsgrund: Insolvenz

Wie so oft lautet auch hier lautet die Antwort zunächst einmal: Das kann mehrere Gründe haben. Zur Beantwortung der Prüfungsfrage kann man diese z.B. nach der Häufigkeit der Gründe angeben.

Der Hauptgrund ist, wie auch bei Kapitalgesellschaften, eine Insolvenz. Die Auflösung erfolgt genau betrachtet am Ende der Insolvenz, wenn zum Beispiel auch die Insolvenz mangels Masse eingestellt oder gar nicht erst eröffnet wird.

Dann kann auch die Personengesellschaft aufgelöst werden durch Beschluss der Gesellschafter. Dass eine solche Regelung sinnvoll ist, kann man sich leicht vorstellen. Wenn eine (zukünftige) Personengesellschaft durch Beschluss der Gesellschafter gegründet werden kann, dann kann sie auch wieder aufgelöst werden.

Ein weiterer möglicher Grund für die Auflösung einer Personengesellschaft kann darin bestehen, dass die Gesellschaft überhaupt nur auf Zeit gegründet war. In diesem Fall erfolgt die Auflösung automatisch durch Fristablauf.

Des Weiteren gibt es noch den seltenen Fall, dass eine Personengesellschaft durch einen gerichtlichen Beschluss aufgelöst wird. Dies könnte z.B. geschehen bei Gefährdung des Gemeinwohls, etwa durch gesetzwidrige Handlungen. Denkbar wäre hier beispielsweise der Weiterverkauf von Lebensmitteln entgegen den Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes nach entsprechenden vorangegangenen Kontrollen oder der Weitervertrieb nicht zugelassener Potenzmittel über das Internet trotz vorangegangenen Verbots. Dieser Grund für die Auflösung einer Personengesellschaft ist allerdings die große Ausnahme.

Das komplette, kostenlose Video “ Wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Jul 11 2018

So lernt der Betriebswirt das ABC

Was ist die ABC Analyse

So lernt der Betriebswirt das ABC

Die ABC-Analyse ermöglicht eine Einteilung in Werteklassen (Bildquelle: pixabay)

Das ABC lernen Kinder bekanntlich bereits in der ersten Schulklasse. Doch was ist eine ABC-Analyse? Mit dieser Frage werden Prüfungskandidaten im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) häufig konfrontiert: Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erklärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo nicht nur, warum auch die ABC-Analyse etwas mit Klassen zu tun hat, sondern gibt zudem auch wertvolle Tipps und Strategien für die Prüfung.

Eine Prüfungsfrage nach dem Muster „Was ist …?“ erscheint zunächst recht einfach, birgt aber für den Prüfungskandidaten ihre Tücken und kann ihn schnell ins Schleudern bringen. Um hier zu einer sicheren Antwort zu gelangen, haben sich zwei Strategien als hilfreich erwiesen: die Brückenbau-Strategie und die Trittstein-Strategie. Bei der Brückenbau-Strategie ersetzt man das Verb „ist“ durch ein anderes, zum Beispiel indem man sagt „Was macht die ABC-Analyse?“, „Was bewirkt die ABC-Analyse?“, „Wofür ist die ABC-Analyse gut?“. Bei der Trittstein-Methode findet man ein Synonym, das wie eine Art Trittstein funktioniert, über den man durch das Wasser treten kann, um zum Inhalt zu kommen. Wie diese Strategie funktioniert, wird anhand der Frage „Was ist die ABC Analyse?“ demonstriert.

ABC-Analyse ist eine Einteilung in Werteklassen

Der Trittstein ist hier das Wort „Klasse“ beziehungsweise „Einteilung in Klassen“. So kann die Antwort zunächst beginnen mit dem Satz: „Die ABC-Analyse ist eine Einteilung in Klassen…“, wobei die Klassen bereits im Begriff vorgegeben sind, nämlich „… in die drei Klassen A, B und C“.

Diese drei Klassen bezeichnen eine Stufe der Wichtigkeit: A ist wichtig, B ist weniger wichtig, und C ist unwichtig. Somit handelt es sich bei den drei Klassen um Werteklassen.

Der nächste Schritt ist nun die Antwort auf die implizite Frage „Wertung in Bezug auf was?“ Hier bieten sich dem Prüfungskandidaten vielfältige Beispiele, etwa in Bezug auf Kunden, Produkte oder Umweltrelevanz.

Eine ABC-Analyse in Bezug auf Kunden bedeutet: Diese Kunden sind die wichtigen Kunden. Warum sind sie wichtig? Weil das Unternehmen damit das meiste Geld verdient. Die B-Kunden sind weniger wichtig. Diese Information sollte man natürlich nicht nach außen geben, da es sich dabei um eine interne Einteilung handelt. Und die C-Kunden sind unwichtige Kunden.

Ähnlich gestaltet sich die ABC-Analyse bei Produkten: Die A-Produkte sind wahrscheinlich die 20 Prozent derjenigen Produkte, mit denen das Unternehmen 80 Prozent des Umsatzes erzielt.

Umweltrelevanz ist wieder ein anderer Aspekt. Da könnte man sagen: Die A-Produkte oder auch Prozesse sind die, die besonders umweltrelevant sind, das heißt hier muss der Unternehmer besonders viel an Sicherung und an Filtern im Hinblick auf Umweltmaßnahmen tätigen. Und die C-Prozesse oder -Produkte sind umwelttechnisch eher unwichtig, das heißt sie erfordern diesbezüglich keine Aufmerksamkeit.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist die ABC Analyse?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Jun 22 2018

Versetzen und auslösen

Verpfändung, Vor- und Nachteile

Versetzen und auslösen

Wer aus Geldnot seinen Besitz verpfänden möchte, sollte die Vor- und Nachteile kennen (Bildquelle: pixabay)

Wer Geld benötigt, kann dabei viele Wege gehen. Einer davon ist die Verpfändung. Doch auch sie hat ihre Licht- und Schattenseiten. Und genau diese sollten im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) bekannt sein, wenn gefragt wird: „Nennen Sie Vorteile und Nachteile der Verpfändung!“ In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur die Lösung, sondern gibt auch weitere wertvolle Tipps und Strategien für die Prüfung.

Grundsätzlich gilt: Wenn in einer Prüfung ganz allgemein gefragt wird nach „Vor- und Nachteile von…“, dann sollte sich der Prüfungskandidat erst einmal klarmachen: Es gibt hier zwei Parteien. Auf die Pfändung bezogen ist dies der Kreditnehmer und der Kreditgeber. Ersteren könnte man auch Schuldner nennen und den Kreditgeber Pfandleihhaus.

Sollen nun hier Vorteile und Nachteile generiert werden, um Punkte zu bekommen, besteht die geeignete Antwortstrategie darin, das Problem aus verschiedenen Perspektiven beobachten, nämlich mindestens aus diesen zwei Perspektiven. Und vielleicht gibt es sogar noch eine dritte Perspektive – die Perspektive der Gesellschaft zum Beispiel, und auch aus dieser Perspektive ergäbe sich vielleicht ein Vorteil oder Nachteil. Denn hier ist nicht gefragt „Nennen Sie Vorteile und Nachteile der Verpfändung für den Schuldner“, sondern es heißt ganz allgemein „Vorteile und Nachteile der Verpfändung“. Und da gilt grundsätzlich: Vorteile der einen Seite können Nachteile der anderen Seite sein und umgekehrt. So kann man im Grunde relativ schnell seine Punkte zusammenbekommen, wenn man sich klar macht, dass es hier keine Einschränkung in Bezug auf die Perspektive gibt.

Wie lässt sich nun vor diesem strategischen Hintergrund die Frage beantworten?

Verpfändung ist eine Art Kreditsicherheit

Wichtig ist dabei der grundlegende Zusammenhang: Verpfändung ist eine Art Kreditsicherheit. Man nimmt einen sogenannten Pfandkredit und verpfändet dafür eine Sache, etwas Materielles, wie zum Beispiel wertvollen Schmuck. Eine wertvolle Uhr kann man zum Beispiel verpfänden. Und das Entscheidende ist hier, dass man die Sache übergeben muss. Man überträgt also den Besitz auf den Kreditgeber und behält das Eigentum.

Vorteile sind also: Der Schuldner, man könnte auch Kreditnehmer sagen, bleibt Eigentümer. Er überträgt den Besitz, erhält aber die Sache zurück, wenn er den Kredit bezahlt hat. Und ein weiterer Vorteil ist: Relativ günstige Konditionen. Betonung liegt hier wirklich auf „relativ“, ja. Relativ günstige Konditionen für diese Art von Kredit.

Die Nachteile sind: Der Schuldner kann die Sache nicht mehr nutzen. An dieser Stelle könnte der mündliche Prüfer einhaken und sagen: „Können Sie mir den eine Kreditsicherheitsform nennen, bei der der Schuldner die Sache nutzen kann?“ Und wenn der Prüfungskandidat dann an dieser Stelle die Sicherheitsübereignung nennt, dann hat er gute Pluspunkte gesammelt. Denn die Sicherheitsübereignung ist genau die Alternative und löst dieses Problem der Verpfändung, dass der Kreditnehmer den Besitz übertragen muss beim Verpfänden und bei der Sicherheitsübereignung den Besitz behält und die Sache weiter nutzen kann. Bei der Verpfändung kann der Schuldner die Sache eben nicht mehr nutzen. Dann weiterer Nachteil, und das ist wiederum ein Nachteil für den Schuldner: Der Beleihungssatz ist oft gering. Was ist der Beleihungssatz? Die Sache, die man verpfänden will, wird taxiert: Was ist sie wert? Und dann kann man sie nur vielleicht zu dreißig oder vierzig Prozent beleihen. Und ein weiterer großer Nachteil bei der Verpfändung ist: Der Kreditgeber, also das Pfandleihhaus, braucht Platz. Denn er muss ja die Sachen in Besitz nehmen als Sicherheit.

Das komplette, kostenlose Video “ Verpfändung, Vor- und Nachteile“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Jun 11 2018

No market is perfect

Unterscheiden Sie vollkommene u. unvollkommene Märkte

No market is perfect

Der vollkommene Markt ist ein Idealtypus (Bildquelle: pixabay)

Märkte können viele Eigenschaften aufweisen. Vor allem in den theoretischen Betrachtungen wird häufig von einem vollkommenen Markt ausgegangen. Da dieser jedoch eher die ideale Form darstellt, wird im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) gerne gefragt: „Unterscheiden Sie vollkommene u. unvollkommene Märkte!“. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, wie die Antwort auf diese Frage ebenso einfach wie auch fachlich korrekt abgeleitet werden kann.

Um sich gegen die mögliche Frage nach der Unterscheidung zwischen vollkommenen und unvollkommenen Märkten zu wappnen, genügt es im Grunde, wenn der Prüfungskandidat sich einen einzigen kleinen Wissensanker setzt: Ausgehend von dem Begriff „vollkommen“ lässt sich folgern, dass ein unvollkommener Markt vorliegt, wenn auch nur eine einzige Bedingung eines vollkommenen Marktes verletzt ist.

Aus dieser Prämisse lässt sich die Antwort auf die Prüfungsfrage nun relativ einfach formulieren, indem die Bedingungen für einen vollkommenen Markt genannt und erläutert werden. Im Wesentlichen sind dies Homogenität der Güter, vollkommene Markttransparenz, unendlich schnelle Reaktion auf Veränderungen und die Abwesenheit von Präferenzen.

Homogenität der Güter bedeutet, dass die Güter gleichartig sind.

Vollkommene Markttransparenz oder auch vollkommene Markdurchsichtigkeit bedeutet, dass jeder alles weiß und dass jeder alle Informationen über Preisveränderungen etc. hat.

Eine unendlich schnelle Reaktion auf bedeutet: Wenn irgendwo eine Veränderung, zum Beispiel beim Preis, stattfindet, dann reagieren die Marktteilnehmer unendlich schnell.

Und keine Präferenzen bedeutet, dass es keine Bevorzugungen, zum Beispiel persönliches Bevorzugen („Ich kaufe bei dem, der ist zwar ein bisschen teurer, aber der ist so kompetent oder der ist so nett…“) vorliegen.

Sind alle diese Bedingungen erfüllt, bildet sich auf dem vollkommenen Markt ein Gleichgewichtspreis.

Bei einem unvollkommenen Markt ist mindestens eine Bedingung des vollkommenen Marktes verletzt

Ist dagegen auch nur einen einzige dieser Bedingungen verletzt, liegt ein unvollkommener Markt vor. Aufgrund der Bedingungen eines vollkommenen Marktes lässt sich so ein Markt sehr schnell auf seine Vollkommenheit oder eben Unvollkommenheit überprüfen.

So können, wie bereits beschrieben, Präferenzen vorliegen, etwa persönliche oder räumliche Präferenzen. Beispiel Friseur: Man fährt zu einem bestimmten Friseur, weil der näher ist, oder man fährt weiter zu einem anderen Friseur, weil der sich auskennt und weil man dem nicht groß erklären muss, wie die Haare geschnitten werden sollen.

Auch eine unendlich schnelle Reaktion auf Veränderungen ist eher selten gegeben. Zwar ermöglicht das Internet eine sehr schnelle Reaktion auf Veränderungen. So kennen etwa viele Anbieter, die zum Beispiel mit Amazon kooperieren, das Phänomen, wie schnell man über ein Preisvergleichsportal die Preise überprüfen kann für ein bestimmtes Produkt. Das geht tatsächlich schon sehr schnell, und die Kunden reagieren dann auch darauf.

Auch mit der vollkommenen Markttransparenz sieht es eher schlecht aus: Zwar wissen Kunden und Unternehmer heute mehr und können sich heute schneller informieren. Von einer vollkommenen Marktdurchsichtigkeit ist dies aber noch immer weit entfernt.

Das Internet hat die Märkte vielleicht ein bisschen mehr in Richtung Vollkommenheit gebracht, aber in der Praxis liegen trotzdem nur unvollkommene Märkte vor. Das ist also die Praxis, und der vollkommene Markt ist die Theorie, ein theoretischer idealer Markt.

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Mai 21 2018

Fair Play – UWG gegen Fouls im Wettbewerb

UWG, Grundidee

Fair Play - UWG gegen Fouls im Wettbewerb

Das UWG schützt Unternehmen vor unfairen Handlungen eines Mitbewerbers (Bildquelle: pixabay)

Eines der wesentlichen Merkmale in der nicht-monopolistischen Wirtschaft ist der Wettbewerb. Und auch hier gelten bestimmte Gesetze. Eines davon ist das UWG. Doch was besagt dieses Gesetz bzw. was ist seine Grundidee? In seinem kostenlosen Schulungsvideo zur Vorbereitung zur mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert genau diese Frage.

In einer Monopol-Wirtschaft beherrscht ein einziges Unternehmen einen bestimmten Markt. Dabei kann es sich um ein privatwirtschaftliches Unternehmen handeln oder auch um ein staatliches. Solche Monopol-Tendenzen werden im europäischen Wirtschaftsraum jedoch mit Argusaugen beobachtet und in der Regel auch unterbunden. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen kleinen Markt handelt oder einen großen. Typische Beispiele sind Verschmelzungen großer Unternehmen.

Gängig und typisch und auch gewollt dagegen ist das Nebeneinander von Mitbewerbern, also von Unternehmen, die in einem Wettbewerb um den Kunden stehen. Auch hier kann man sich durchaus Praktiken vorstellen, die dazu geeignet sind, einen Mitbewerber aus dem Feld zu kicken. Und genau solche unsportlichen Fouls soll das UWG verhindern.

UWG soll unfaire Wettbewerbs-Praktiken verhindern

Damit ist der Rahmen bereits abgesteckt: Es geht hier um das Wettbewerbsrecht. Das UWG ist das „Unlautere-Wettbewerbs-Gesetz“, oder, besser ausgedrückt, das „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“. Es ist also wohlgemerkt kein Gesetz gegen den Wettbewerb überhaupt. Das Wort „unlauter“ ist hier sehr wichtig. Also: Wettbewerb ist okay, aber unlauter darf er nicht sein.

Doch was ist nun die Grundidee dieses Gesetzes? Die Grundidee ist: Marktteilnehmer sollen sich anständig benehmen. Marktteilnehmer, vor allem Unternehmen, dürfen ihre Produkte anbieten, dürfen auch in Wettbewerb treten mit anderen, dürfen den andern auch irgendwie übertreffen oder unterbieten, aber das alles anständig. Und „anständig“ heißt hier: Unlautere, man könnte auch sagen: unfaire Handlungen vermeiden.
In § 4 des UWG gibt es eine Menge Beispiele dafür, was solche unlauteren Handlungen sind. Zu beachten ist dabei aber, dass der § 4 immer nur im Zusammenhang mit dem § 3 gilt. Der § 4 gibt die Beispiele zum § 3. In $ 3 steht, dass man keine unlauteren Handlungen begehen soll, und der § 4 bietet dann die Beispiele.

Wer als Unternehmer oder auch als angehender Betriebswirt/in (IHK) dann noch eine genauere Vorstellung entwickeln möchte, was „unlautere Handlungen“ sein können, sollte einfach einmal reinschauen in dieses sehr kurze und sehr übersichtliche Gesetz, weil es dort entsprechende Beispiele gibt.

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Mai 11 2018

Wenn die Firma über den Ladentisch geht

Veräußerungsverbot im Rahmen der Firmengrundsätze

Wenn die Firma über den Ladentisch geht

Eine Firma (Name) und deren Handelsgeschäft dürfen nicht getrennt voneinander verkauft werden (Bildquelle: pixabay)

Kaufen und verkaufen – das ist der wirtschaftliche Grundsatz schlechthin. Weniger profane Begriffe dafür sind erwerben und veräußern. Und genau hier setzt eine beliebte Frage im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) ein: „Was ist das Veräußerungsverbot?“ Prüfungskandidaten geraten hier schnell ins Schwimmen, denn die Frage birgt einen doppelten Pferdefuß. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, worauf bei dieser Frage zu achten ist und wie sie fachlich korrekt beantwortet werden kann.

Generell könnte ein Unternehmer davon ausgehen, dass er so ziemlich alles verkaufen oder veräußern kann, was er legal hergestellt oder erworben hat, solange dabei auch die entsprechenden anderen Gesetze, Verordnungen und Auflagen beachtet werden, etwa im Hinblick auf den Umweltschutz, auf Hygienebestimmungen usw.

Umso erstaunlicher mag es erscheinen, dass es hier offensichtlich ein Verbot über all diese Bestimmungen hinaus gibt. Anders ausgedrückt: Der Statt greift in die Geschäfte des Unternehmens ein und verbietet etwas rigoros. Was also ist hier gemeint, und worum geht es?

Genau diese Gedankengänge sind es, die einen Prüfungskandidaten und auch so manchen gestandenen Unternehmer an dieser Frage scheitern lassen. Der erste Pferdefuß besteht nämlich darin, dass sich die Frage „Was ist das Veräußerungsverbot?“ so gar nicht beantworten lässt, da der Bezug fehlt bzw. nicht offensichtlich ist und auch nicht genannt wird. Da es sich um ein Verbot handelt, muss dies also ein rechtlicher Rahmen sein.

Das Veräußerungsverbot berührt die Firmengrundsätze

Der korrekte Bezug für das Veräußerungsverbot sind die Firmengrundsätze. Damit lässt sich der Zusammenhang zunächst grob abstecken: Der Bezug ist das Handelsgesetzbuch, und zwar hier die Firma. In diesem Rahmen gibt es bestimmte Firmengrundsätze, und einer dieser Firmengrundsätze ist eben das Veräußerungsverbot.

Und hier wiederum lauert der zweite Pferdefuß. Umgangssprachlich wird der Begriff Firma häufig gleichgesetzt mit dem Gebäude, in dem sich das Unternehmen befindet, etwa wenn man sagt: „Ach, ich habe mein Telefon vergessen, ich muss nochmal die Firma fahren…“. Der Begriff „Firma“ rechtlich gesehen ist gleichbedeutend mit „Name“. Es geht also nicht um das Gebäude und entsprechendes Gebäuderecht, sondern um die Bezeichnung des Unternehmens und damit um ein Namensrecht.

Und das Veräußerungsverbot besagt nun: Eine Firma, also der Name, darf nicht ohne das Handelsgeschäft verkauft werden, für welches sie, also die Firma, geführt wird. Man darf also den Namen nicht alleine verkaufen, sondern man muss immer den Namen, also die Firma, zusammen mit dem Geschäft verkaufen. Das ist das Veräußerungsverbot im Handelsgesetzbuch.

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Apr 20 2018

Wenn der Kuckuck winkt

Vollstreckungsbescheid, Möglichkeiten des Schuldners

Wenn der Kuckuck winkt

Bei einem Vollstreckungsbescheid droht eine Zwangsvollstreckung (Bildquelle: pixabay)

Zu den härteren Bandagen gegen Schuldner zählt der Vollstreckungsbescheid. Darauf kann der Schuldner nun wiederum auf verschiedene Weise reagieren. Und genau diese fragen die Prüfer in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) gelegentlich ab. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur auf, welche Möglichkeiten der Schuldner hat, sondern wie man sich dieses Wissen für die Prüfung merkt.

Zahlt ein Kunde seine Rechnung für erhaltene Waren oder Dienstleistungen nicht, kann der Verkäufer oder Dienstleister darauf unterschiedlich reagieren. Er kann zum Beispiel einfach geduldig und vertrauensvoll weiter warten und nichts tun, oder er kann den säumigen Kunden mahnen. Eine Steigerung, um legal Druck auf den Kunden auszuüben, bildet der Mahnbescheid. Gegen diesen wiederum kann der Schuldner Widerspruch einlegen. Versäumt er dies, besteht die nächste Stufe im Vollstreckungsbescheid. Und um genau diesen geht es hier.

Der Schuldner hat nun genau 3 Handlungsmöglichkeiten: zahlen, widersprechen oder nichts tun. Wichtig für die Wissensverankerung im Hinblick auf die Prüfung ist also zunächst einmal die Strukturzahl 3 für die 3 Möglichkeiten.

3 Handlungsmöglichkeiten bei Vollstreckungsbescheid

Doch was bedeuten diese Handlungsmöglichkeiten nun im Einzelnen?

Die erste Möglichkeit ist für den Schuldner die wahrscheinlich beste: Er zahlt. Und das bedeutet dann: Die Sache ist beendet. Das setzt natürlich voraus, dass die Forderung berechtigt ist etc. Grundsätzlich aber gilt: Wenn er zahlt, ist die Sache beendet, dann hat er Ruhe.

Die zweite Möglichkeit ist etwas unbequemer und aufwändiger: Wenn der Schuldner Widerspruch innerhalb von zwei Wochen einlegt, dann kommt es automatisch zu einer Klage. Wenn der Widerspruch allerdings erst nach zwei Wochen einlegt wird, wenn also die Frist versäumt wird, kommt es zu einer Vollstreckung.

Die dritte Möglichkeit erscheint auf den ersten Blick am bequemsten, hat dafür aber auch die weitreichendsten Konsequenzen: Wenn der Schuldner nichts tut, dann kommt es ebenfalls zur Vollstreckung, denn dann wird nach zwei Wochen der Vollstreckungsbescheid zu einem vollstreckbaren Titel, dann wird der Vollstreckungsbescheid erlassen, und dann kommt der Gerichtsvollzieher und führt die Zwangsvollstreckung durch.

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Apr 11 2018

Es geht auch ohne Mahnung…

Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?

Es geht auch ohne Mahnung...

Mit einer Mahnung wird der Schuldner in Verzug gesetzt (Bildquelle: pixabay)

Was man kauft, muss man auch bezahlen – so viel steht fest. Doch wann genau wird die Kaufsumme fällig? Das sollte auch ein angehender Betriebswirt wissen. Die Frage „Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?“ taucht deshalb gerne in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) auf. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erörtert die Zusammenhänge in seinem kostenlosen Schulungsvideo und zeigt, wie die Inhalte im Gedächtnis über Struktur und Schlüsselwort verankert werden können.

Wer kauft, der zahlt. Und das am besten sofort. Es geht auch im Voraus, also per Vorkasse, oder etwas später. Das hängt im Wesentlichen davon ab, was der Verkäufer und der Käufer miteinander vereinbart haben, etwa im Rahmen der AGB oder durch einen entsprechenden Passus auf der Rechnung. Doch was, wenn ein Kunde nicht sofort zahlt oder nicht spätestens bis zum vereinbarten Termin? Der Fachbegriff lautet hier „Verzug“, genauer „Zahlungsverzug“.

Zahlungsverzug ist auch ohne Mahnung möglich

Wann ein Zahlungsverzug eintritt, ist wiederum rechtlich geregelt. Die Rechtsgrundlage ist in diesem Fall § 286 BGB. Es gilt also zunächst einmal, die Struktur dieses Paragrafen zu erfassen. Der Verzug des Schuldners, also des säumigen Käufers, wird hier in insgesamt 5 Absätzen geregelt, wobei allerdings nur die ersten drei die wichtigsten sind. Der erste Absatz beschreibt wie so oft die Grundregel, der zweite die Ausnahmen und der dritte eine weitere wichtige Regel.

Die Grundregel in § 286, Abs. 1 BGB besagt, dass der nicht zahlende Kunde durch eine Mahnung in Verzug kommt.

Die wichtigste Aussage in Absatz 2 lautet: Der Mahnung bedarf es nicht, zum Beispiel wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist.

Ebenfalls wichtig ist die Regelung in Absatz 3: Der Schuldner kommt auch ohne Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsausstellung leistet.

Ein zentraler Begriff, d.h. ein Schlüsselbegriff für das Merken des Lernstoffs, ist hier also die „Mahnung“.

Damit erschließt sich der Lernstoff zum Thema Zahlungsverzug des Kunden wie folgt: Rechtsgrundlage ist § 286 BGB. Dieser enthält im Absatz 1 das Schlüsselwort „Mahnung“, das ist der Grundsatz oder die Grundregel: Wenn jemand nicht zahlt, muss er erst einmal gemahnt werden. Aber es gibt die wichtige Ausnahme im Absatz 3 — Kurzformel: 30 Tage genug für Verzug. Wenn der Kunde oder Käufer also 30 Tage nach Zugang der Rechnung nicht bezahlt hat, gerät er auch dadurch in Verzug ohne Mahnung. Und Absatz 2 enthält die wichtige Regel, dass die Mahnung entbehrlich ist, wenn für die Zahlung eine Zeit kalendermäßig bestimmt war.

Das komplette, kostenlose Video “ Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Mrz 21 2018

Verbotene Früchte

Was besagt der Verbotsgrundsatz?

Verbotene Früchte

Das Kartellverbot untersagt wettbewerbseinschränkende Vereinbarungen (Bildquelle: pixabay)

In der freien Wirtschaft und somit im betrieblichen Alltag ist zwar vieles erlaubt, aber auch einiges verboten. Den rechtlichen Rahmen stecken dabei die zahlreichen Gesetze und Verordnungen ab. Im Zusammenhang mit diesen Verboten taucht auch immer wieder der sogenannte Verbotsgrundsatz auf, der auch gerne in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) abgefragt wird. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erläutert in seinem kostenlosen Schulungsvideo, was es damit auf sich hat.

Wenn in der Prüfung die Frage auftaucht, was der Verbotsgrundsatz besagt, ist zunächst etwas Klärungsbedarf angesagt. Die lässt sich im Grunde nur aus dem Zusammenhang überhaupt beantworten, und diesen gilt es zunächst zu erkennen und zu benennen. Und der Zusammenhang ist das Wettbewerbsrecht. Die Frage „Was besagt der Verbotsgrundsatz?“ kann man deshalb eigentlich so gar nicht stellen, denn Verbotsgrundsätze gibt sicher auch anderswo. Im Rahmen der Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) müsste die Frage also korrekt lauten: „Was besagt der Verbotsgrundsatz im Wettbewerbsrecht?“, damit man es überhaupt einordnen kann.

Ist dieser Rahmen geklärt, ist der Bogen nun gespannt, und vor diesem Hintergrund kann die Frage nun im Sinne der Prüfungskommission richtig beantwortet werden: Das Wettbewerbsrecht besteht im Wesentlichen aus zwei Gesetzen, nämlich einmal dem GWB, also dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, und dem UWG, dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Kartellverbot

Der Verbotsgrundsatz berührt das GWB, genauer gesagt § 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung). Dort findet sich dieser Verbotsgrundsatz. Man könnte ihn auch „das Kartellverbot“ nennen, obwohl dieser Begriff dort überhaupt nicht vorkommt. Stattdessen spricht man hier von Vereinbarungen, die verboten werden. Der Verbotsgrundsatz verbietet also Vereinbarungen zwischen Unternehmen, und zwar solche Vereinbarungen, die darauf zielen, den Wettbewerb zu verhindern, einzuschränken, zu verfälschen. Verbotsgrundsatz bedeutet also: Vereinbarungen zwischen Unternehmen, die Wettbewerbsverhinderung, -einschränkung oder -verfälschung bezwecken oder bewirken, sind verboten. Das ist das Kartellverbot, § 1 GWB, und eigentlich wäre damit das GWB schon abgeschlossen.

Aber das ist es leider nicht, sondern im Folgenden kommen Ausnahmen zu diesem Kartellverbot. Andernfalls könnte man auch das Wettbewerbsrecht sehr leicht abhandeln und sehr schnell verstehen. Aber es gibt eben auch Ausnahmen. Falls der Prüfer nun noch fragt: „Können Sie eine Ausnahme nennen?“, könnte die Antwort darauf lauten: „Ja, zum Beispiel Mittelstandskartelle sind unter gewissen Bedingungen erlaubt.“

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