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Okt 12 2018

Vertriebsleitertagung Energie in Zürich – ein Rückblick

Eigenversorgung | Datenschutz & Analytics | Blockchains | Energiedienstleistungen

Vertriebsleitertagung Energie in Zürich - ein Rückblick

An der vierten Jahrestagung Vertriebsleitertagung Energie trafen sich gut 80 Energiefachleute und Experten aus dem Bereich Vertrieb, um die Themen Eigenversorgung, Datenschutz & Analytics, Blockchains und Energiedienstleistungen zu diskutieren. Der erste Tag der Vertriebsleitertagung Energie widmete sich voll und ganz den kritischen Erfolgsfaktoren für den Energievertrieb. Im ersten Teil ging es dabei um das Spannungsfeld von freiem Markt, Regulierung, Netz und Vertrieb. Eingeleitet wurde mit einer aufschlussreichen Keynote von Nationalrat Martin Bäumle. Zunächst berichtete er vom aktuellen Stand der Diskussionen zum Stromabkommen. Er sieht hier aktuell keine Mehrheiten in Bern und äussert sich besorgt über den hohen Anteil von etwa 30% Klimaskeptikern im Parlament. Seiner Ansicht nach ist die Zukunft geprägt von Erneuerbaren, Dezentralisierung und E-Mobilität. In diesem Zusammenhang sieht er das zukünftige Marktdesign als erfolgsentscheidend an. Dieses sei jedoch noch komplett offen.

Anschliessend erklärte Georg Meier (Stv. Geschäftsleiter, Energie Zukunft Schweiz), wer die Menschen der neuen Kundengruppe Prosumer eigentlich sind, welchen Herausforderungen der Energievertrieb gegenübersteht und welche erfolgversprechenden Lösungsansätze existieren. Stefan Rechsteiner (Partner, VISCHER AG) griff dazu das Thema Datenschutz bei intelligenten Mess- und Steuersystemen auf. So ist beispielsweise immer die Einwilligung der Datennutzung erforderlich, die Daten müssen im Kontext zur Datenerhebung und Nutzung stehen und nach 12 Monaten vernichtet werden. Die sich ableitende Kernfrage war: Wie bewirtschaftet man das Thema? Zu der Datenbewirtschaftung aus Vertriebssicht brachte Dr. Jan Marckhoff (CEO und Gründer, BEN Energy AG) anschliessend Licht in das Dunkel von Kundenzentrierung mittels künstlicher Intelligenz im teil-liberalisierten Markt Schweiz. Er verdeutlichte wie man mit maschinellem Lernen, neuronalen Netzen und dem Segment-of-One Kosten spart, den Umsatz steigert und Kunden begeistert.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es im zweiten Teil des Tages um das Thema Vertriebsstrategien für neue Geschäftsfelder. Eindrücklich stellte Kurt Bobst (CEO, Repower AG) seine Erfahrungen aus dem reifen und kompetitiven italienischen Markt dar. Hierzu gehörten neben einer Übersicht zur Strategie der Repower in Italien auch die Charakteristiken des Marktes, die genutzten Vertriebskanäle (Digital und Agenten), die Kundenreise sowie Einzelheiten zur digitalen Plattform. Darauf folgend zeigte Marc Ritter (Leiter Geschäftsbereich Energie, AEW Energie AG) die überaus interessante Stossrichtung der AEW zur Leistungserbringung mit regionaler Verankerung in der Schweiz. Hinter dem Ansatz verbirgt sich ein intelligentes Energiemanagementsystem namens AEW myHome. Mit diesem Gesamtlösungsangebot für Liegenschaftsbesitzer werden Einspareffekte von bis zu 20% versprochen. Das heutige Ertragsmodell besteht in Einkaufskonditionen sowie Schlüsselpartnerschaften und wird sich wahrscheinlich in Zukunft verschieben. Der letzte Referent des ersten Tages, Thomas März (Leiter Privat- und Geschäftskunden, CKW AG), zeigte auf, wie sich die digitale Transformation auf das Kundenverhalten und die Kundenerwartungen auswirkt. Mit der Customer Journey angefangen, nahm Herr März das Publikum auf eine Reise entlang der Wertschöpfungskette und berichtete von Erfolgsfaktoren, Vertriebskonzepten und CKWs Smart Energy online & offline. Abgerundet wurde der Tag durch eine spannende Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Kurt Bobst, Thomas März und Marc Ritter, moderiert durch Georg Meier.

Der zweite Tag der Vertriebsleitertagung Energie war ganz der Umsetzung in der Praxis gewidmet: Angefangen bei der Beleuchtung der neuen Technologie Blockchain. Jens Bartenschlager (Director, Leiter Beratung Energiewirtschaft, PricewaterhouseCoopers) verglich die Technologie mit dem Schweizer Taschenmesser und analysierte die Faktoren und Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz. Jesse Morris (Co-Founder and Secretary, Energy Web Foundation (EWF)) stellte eindrücklich dar, wie die Technologie den fundamentalen Wandel Richtung dezentrale, erneuerbare Stromerzeugung unterstützt. EWF bereitet die Grundlagen für die effiziente Nutzung vor und experimentiert mit der Community an neuen Anwendungsbeispielen. Das Startup „Oli Systems“ (Thomas Brenner, CTO) zeigte in ihrem Use Case eindrücklich wie Blockchain für die Energiezertifizierung und virtuelle Transaktion zwischen Anbieter und Nachfrager eingesetzt wird.

Abgerundet wurde die Vertriebsleitertagung Energie durch drei Präsentationen mit konkreter Umsetzung: IWBs (Markus Balmer, Leiter Vertrieb) Sonnenbox mit virtuellem Speicher hat Potential, bis auf weiteres attraktive Speicherbedingungen für PV Produzenten zu schaffen – ohne eigene Installation. Er strich die neuen Bedürfnisse der Kundengruppe Prosumer hervor: Beratung, Messung, Abrechnung, Services – und ging sogar soweit, das Geschäft als „neues Kerngeschäft“ zu bezeichnen. Energiewende, Marktöffnung hinter dem Zähler und innovative Ansätze für die Erhöhung des Eigenverbrauches sowie der Rentabilität zeigten Andreas Appenzeller (Vorsitzender Geschäftsleitung, ADEV) anhand des Areals Erlenmatt Ost. Wir sind überzeugt, dass solche Beispiele Schule machen werden und aktuell einen grossen Anteil der künftigen Marktaktivitäten ausmachen. Thomas Schweingruber (Geschäftsleiter, Heizungsmacher) beleuchtete die Erfolgsfaktoren des digitalen Vertriebs: Aussehen/Emotionen, Marken, geteilte Erfahrungen, Preis, Verfügbarkeit und wählbare Optionen.

Die Vertriebsleitertagung 2018 lieferte einen tiefen Einblick in die sich verändernde Energiewirtschaft der Schweiz. Die vorgestellten Handlungsoptionen stellen dabei eine hervorragende Inspirationsquelle für neue, nachhaltige Geschäftsmodelle dar, um sich im zukünftigen Energiemarkt zu behaupten. Die Moderation von Dr. Jens Bartenschlager und Georg Meier hat den hochkarätigen Beiträgen und Diskussionsrunden einen optimalen Rahmen gegeben. Nicht zuletzt die produktiven Diskussionen und das ausgezeichnete Networking sowie die sehr gute Stimmung aller Teilnehmenden und Referenten rundeten den Erfolg der Tagung ab.

BILDUNG WISSEN NETZWERK

Die Lighthouse Institute AG (LHI AG) recherchiert und organisiert erfolgreich Tagungen und Kurse für Fach- und Führungskräfte in der Schweiz rund um Themen wie Energie, Data Analytics, Finanzen, IT und Instandhaltung insbesondere für die Energiebranche.

Jährlich bestätigen über Tausend zufriedene Teilnehmende die grosse Bedeutung dieser professionell recherchierten und strukturierten Veranstaltungen für einen nachhaltigen beruflichen Erfolg.

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Aug 8 2017

Solarwirtschaft rechnet mit deutlichem Wachstum in 2017

Strom vom eigenen Hausdach ist für Hausbesitzer äußerst attraktiv und nur halb so teuer wie typischer Netzstrom vom Stromanbieter.

Solarwirtschaft rechnet mit deutlichem Wachstum in 2017

Rainer Köpsell / enerix Neumünster-Kiel

Damit der selbst produzierte Strom 24 Stunden am Tag genutzt werden kann, werden heutige Photovoltaikanlagen zu einem Großteil mit Solarstromspeicher und StromCloud-Lösung ausgestattet. Der Umstieg auf Eigenversorgung ist besonders durch die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten interessant. Zudem haben sich die Speichersysteme in den vergangenen Jahren technisch und kostentechnisch positiv entwickelt.
„Bereits zwei von drei Anlagen werden bei enerix mit Stromspeichern ausgestattet und unsere Kunden sind begeistert, wenn sie ihren Solarstrom während des Tages und in der Nacht nutzen können“, sagt Rainer Köpsell, Geschäftsinhaber enerix Neumünster-Kiel. Wir haben uns auf die Installationen dezentraler Energiesysteme und Energielösungen für den Einfamilienhaus- und Gewerbebereich spezialisiert. „Das Thema Einspeisevergütung und Rendite spielt bei der Kundenentscheidung keine Rolle mehr, nur noch Unabhängigkeit und Eigenversorgung. Eine Photovoltaikanlage und ein Stromspeicher werden schon bald zu jedem Einfamilienhaus gehören wie die Heizung“, ergänzt der Solarfachmann. Durch die Kombination mit z. B. Wärmepumpen oder Infrarotheizungen zu einer hocheffizienten Energielösung mit nachhaltig und langfristig niedrigen Energiekosten.

Wir bieten unseren Kunden schlüsselfertige Energielösungen für Privathäuser bis zu mittelständigen Unternehmen. Höchste Energieeffizienz und niedrige Nebenkosten ist unser Ziel im Interesse der Kunden. Zu den Hauptthemen gehören die Eigenenergieerzeugung und die hocheffiziente Nutzung der selbst erzeugten Energie. Alle Themenbereiche ausführlich zu beschreiben wäre an dieser Stelle zu umfangreich. Wir beschäftigen uns seit über 17 Jahren hauptsächlich mit folgenden Themen:
Photovoltaik, Solarstrom, Stromspeicher, Energieeffizienz, Infrarotheizung, LED, Energiemanagement, Wärmepumpen, Brauchwasserwärmepumpen, Elektromobilität und Heizungsunterstützung
Aus den genannten Themenbereichen, leiten wir durch Kombination von verschiedenen Komponenten aus den einzelnen Themenbereichen, entsprechende Energielösungen ab und erstellen für unsere Kunden das individuelle und bedarfsgerechte Energiekonzept.

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Mai 5 2014

BMW Service Bühler & Ruff forciert E-Mobilität

Gewerbebetrieb gewinnt eigenen Solarstrom – „Powerboxen“ liefern Solarstrom für Werkstatt, Büros und E-Mobile

BMW Service Bühler & Ruff forciert E-Mobilität

Genießt in der Branche einen exzellenten Ruf als Spezialist für Solarstrom: TECHMASTER.

Hechingen, 05. Mai 2014. Der Hechinger BMW Service Bühler & Ruff macht Ernst mit der Energiewende im eigenen Haus. Die BMW-Spezialisten haben auf ihrem Betriebsgelände vier Solargaragen installieren lassen. Mit dem dort gewonnenen Solarstrom versorgen sie Werkstatt und Büro. Eine der sogenannten „Powerboxen“ soll in Zukunft als öffentliche Ladestation für E-Mobile dienen.

„Die E-Mobilität kommt, wir wollen dazu unseren Beitrag leisten und das Thema forcieren“, erklärt Gerhard Bühler, einer der beiden Geschäftsführer des BMW Serviceunternehmens. „Außerdem gewinnen wir mit den Powerboxen natürlich auch Strom zum Eigenverbrauch.“

Dazu hat das Unternehmen vier Solargaragen des Hechinger Solarexperten TECHMASTER installieren lassen. „Die vier Powerboxen haben eine Nennleistung von 28,8 Kilowatt. Das reicht nach unseren Berechnungen aus, um einen sehr großen Teil des Strombedarfs von Bühler & Ruff für Werkstatt und Büroräume zu decken“, erklärt der Powerbox-Erfinder und TECHMASTER-Geschäftsführer Volker Pfister. „Abgesehen vom positiven Effekt für die Umwelt wird das die Energiekosten des Unternehmens spürbar verringern.“

Bühler & Ruff ist in Sachen Solarstrom nicht unerfahren. Das Unternehmen hat sein Dach schon 2010 mit fest installierten Photovoltaik-Modulen bestücken lassen, um den dort gewonnenen Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen. Die jetzt hinzugekommene Variante unterscheidet sich in zwei Punkten von der Dachanlage:

– Die Solarmodule an den Powerboxen richten sich automatisch am hellsten, also energiereichsten Punkt am Himmel aus. Auf diese Weise gewinnen sie wesentlich mehr Strom aus der Sonne als fest installierte Module.

– Den über die Powerboxen gewonnenen Strom speist Bühler & Ruff nicht ins Netz ein, sondern nutzt ihn größtenteils selbst.

„Das schützt uns vor den ständig steigenden Strompreisen“, so Gerhard Bühler. „Außerdem können wir uns CO2-neutral mit Strom versorgen – und in Zukunft Kunden, die ein E-Mobil fahren, die Möglichkeit bieten, bei uns Solarstrom zu tanken.“

Hoher Energieertrag

Ihr hoher Energieertrag macht die Nutzung der Powerboxen für den Eigenbedarf besonders interessant. So zeigen die Ertragsdaten schon jetzt, dass die Powerbox-Module pro Quadratmeter Modulfläche mehr als dreimal so viel Strom erzeugen wie die fest montierten Module auf dem Dach.

Hinzu kommen weitere Vorteile. „Ist das Dach beispielsweise schon komplett mit PV-Modulen bestückt, lässt sich mit einer Powerbox zusätzlicher Solarstrom gewinnen. Man kann ein E-Mobil einstellen und direkt in der Garage laden, oder man nutzt die Garage als Lagerfläche, die zusätzlich grünen Strom liefert.“ Außerdem eigne sich die Powerbox ideal als Ausstellungsplattform für E-Mobile. „Dazu lässt sich die Garage mit einer verglasten Seitenwand liefern.“

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Fotomaterial zu dieser Meldung finden Sie hier zum Download. Bildmaterial und mehr Informationen erhalten Sie selbstverständlich auch gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: 07127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Über TECHMASTER (www.techmaster.de):

Das Hechinger Unternehmen TECHMASTER genießt in der Branche einen exzellenten Ruf als Spezialist für die Produktion und Speicherung von Solarstrom. Die Systeme, die TECHMASTER entwickelt und installiert, erreichen überdurchschnittlich hohe Erträge. So belegen die Photovoltaik-Anlagen des Unternehmens Platz 1 bis 10 in der aktuellen Bestenliste des unabhängigen Internetportals www.sonnenertrag.eu.

Mit den heute verfügbaren Lösungen lässt sich jeder Haushalt und jedes Unternehmen mit selbst produziertem Solarstrom versorgen, weiß TECHMASTER-Geschäftsführer Volker Pfister. Energie, die nicht sofort verbraucht wird, wird gespeichert und sichert so die Stromversorgung für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. Das Ergebnis: Man muss wesentlich weniger Strom kaufen und spart mit jeder Strompreiserhöhung noch mehr Geld. Eine weitere Möglichkeit ist, überschüssigen Solarstrom in Wärme umzuwandeln und so als Heizenergie zu nutzen. Auch dazu hat TECHMASTER einfache und effiziente Lösungen entwickelt.

Der Service des Unternehmens reicht von der individuellen Beratung und Konfiguration des genau zum Bedarf passenden Systems über Installation und Wartung bis hin zur Erledigung aller bürokratischen Formalitäten für den Kunden. Kurz: Wer seine umweltfreundliche Energieversorgung selbst in die Hand nehmen und ertragreich gestalten will, ist bei TECHMASTER genau richtig.

TECHMASTER GmbH
Volker Pfister
Linsenäcker 10
72379 Hechingen
+49 (0) 74 71 / 960 1980
mail@techmaster.de
http://www.techmaster.de

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Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
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Mrz 6 2014

Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher: Eigenversorgung mit Solarstrom

DEGER auf der Clean Energy Building 2014 in Stuttgart: Große Lösungen bedienen vor allem die Interessen der großen Konzerne

Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher: Eigenversorgung mit Solarstrom

Weltmarktführer für solare Nachführung mit mehr als 50.000 Systemen: DEGER

Horb a.N./Stuttgart, 06. März 2014. Die Energiewende muss nicht annähernd so teuer sein, wie Politik, Lobbyisten und Energieversorger die Verbraucher glauben machen wollen. Der Schlüssel für die schnelle Verbreitung grüner Energie liegt vielmehr in der dezentralen Erzeugung von Solarstrom zum Eigenverbrauch. Darauf weist DEGER , Weltmarktführer für solare Nachführung, aus gegebenem Anlass hin.

Die Energiewende droht zwischen Politik und Großindustrie zerrieben zu werden. Ein besonderes Ärgernis ist die sogenannte EEG-Umlage und der politisch geprägte Umgang mit ihr. Sie macht den Strom für Privatverbraucher und mittelständische Unternehmen immer teurer, während er an den Strombörsen vor allem wegen des eingespeisten Solarstroms billiger wird.

Dass die subventionierte Netzeinspeisung gar nicht im großen Stil erforderlich wäre, wird von Politikern und Interessenvertretern offenbar nicht zur Kenntnis genommen – oder bewusst verschwiegen. Würde die Energiewende für die Masse der privaten und mittelgroßen gewerblichen Verbraucher vorrangig über dezentrale Solaranlagen zur Eigenversorgung dieser Verbraucher umgesetzt, würde weder in Strom in großen Mengen eingespeist, noch müssten die Netze im bislang angepeilten Maße für Unsummen ausgebaut werden.

Der Bock als Gärtner

Das allerdings ist weder im Interesse der Betreiber von Höchstspannungsleitungen, noch der großen Energieversorger. Deren Geschäftsmodell nämlich besteht im Wesentlichen darin, riesige Strommengen von A nach B zu befördern, beziehungsweise an ihre Kunden – Privatpersonen, mittelständische Betriebe und Industrieunternehmen – zu verkaufen. Solarpionier Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGER: „Wer die Energiewende und die Entwicklung der Strompreise vor allem den großen Playern überlässt, macht den Bock zum Gärtner.“

Dass die dezentrale Produktion von Solarstrom funktioniert, ist allein schon anhand der vielen Fotovoltaik-Anlagen zu sehen, die auf deutschen Dächern installiert sind oder in kleineren Solarparks stehen. Den dort gewonnenen Strom in die öffentlichen Netze einzuspeisen anstatt ihn direkt zu nutzen, ist eine Fehlentwicklung, die nach Ansicht von Artur Deger dringend korrigiert werden sollte.

Da eine solche Korrektur von der Politik nicht vorgenommen wird, greifen immer mehr Bürger, mittelständische Unternehmen und Kommunen zur Selbsthilfe: Sie betreiben oder planen eigene Solaranlagen oder kleinere Solarparks mit dem erklärten Ziel, sich selbst oder ihre Bürger mit grünem Strom zu versorgen – ohne Umweg über die öffentlichen Netze.

Allerdings: Wer sich von der öffentlichen Versorgung und den ständig steigenden Strompreisen abkoppeln will, muss dafür sorgen, dass er auch dann auf seine selbst produzierte Energie zurückgreifen kann, wenn die Sonne nicht scheint. Er braucht also effiziente Stromspeicher. Ein Problem, das inzwischen gelöst ist.

Die Lösung: nachgeführte Solaranlagen plus Stromspeicher

Die Komplettlösung von DEGER zur Eigenversorgung kombiniert leistungsfähige Solarmodule, MLD-Nachführtechnologie (MLD steht für Maximum Light Detection) und ein MSS-Akkusystem inklusive Batteriemanagement (MSS = Maximum Solarpower Storage).
Ertrags- und Verbrauchsmessungen zeigen: Mit nur 22 Quadratmetern nachgeführter Solarmodulfläche deckt die Referenzanlage von DEGER den Eigenbedarf von Haus, Büro und zwei Elektrofahrzeugen zu rund 115 Prozent ab. Das Batteriemanagement sorgt dafür, dass die Batteriespeicher immer zu mindestens 50 Prozent gefüllt sind. Damit ist die Energieversorgung auch dann gesichert, wenn die Solarmodule keine Energie liefern – bei Nacht etwa oder lang anhaltenden Schlechtwetterperioden – und zugleich die öffentliche Stromversorgung ausfällt.

Überschüssige Energie, die weder direkt verbraucht noch gespeichert wird, weil die Batterien voll sind, wird von einem Überschussmanager ebenfalls dem Haushalt zugeführt – zum Beispiel in die Brauchwasser- oder Heizungsanlage.

Die voll funktionsfähige Komplettlösung kostet inklusive Installation rund 25.000 Euro. Auf dieser Basis können die Nutzer ihren Strompreis für die nächsten 25 Jahre auf das jetzige Niveau festschreiben, machen sich unabhängig von den Energieversorgern und sparen mit jeder Erhöhung der Strompreise mehr Geld. Nicht zu vergessen: Auch die Erhöhung der EEG-Umlage kann den Verbraucher kalt lassen, der keinen oder nur sehr wenig Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht.

Die Zukunft gehört den intelligenten Netzen

Mit solchen Lösungen lässt sich umweltfreundliche Energie nicht nur gewinnen, sondern auch direkt dem Verbraucher zuführen. Und für Zeiten ohne Sonneneinstrahlung speichern. Dass dies, sollte es in größerem Umfang von Bürgern, Unternehmen und Kommunen realisiert werden, nicht im Interesse der großen Mitspieler auf dem Energiemarkt ist, liegt auf der Hand. Denn es entzieht ihnen Kundschaft und Umsatz.

Artur Deger: „Die Zukunft gehört nicht immer größeren, sondern intelligenten Netzen, deren Funktion auf eher dezentrale Strukturen ausgerichtet ist. Diese dezentralen Strukturen haben wir längst, schließlich ist in Deutschland jeder Haushalt und jedes Unternehmen ans Stromnetz angeschlossen.“

Jetzt müsste es nach Einschätzung des DEGER-Chefs vorrangig darum gehen, die Netze per Software in die Lage zu versetzen, die gegebenenfalls überschüssige Energie aus dezentraler Produktion aufzunehmen und intelligent an Verbraucher in der Nähe zu verteilen, die aktuell Bedarf haben. Nachbarschaftshilfe in Sachen Solarstrom sozusagen.

„Die Energiewende erfordert auch ein strukturelles Umdenken. Wir brauchen eine Stärkung der dezentralen Strukturen. Statt riesige Trassen zu bauen, die Strom beispielsweise aus Windparks an der Nordsee nach Süddeutschland transportieren und letztlich vom Verbraucher bezahlt werden müssen, wäre es aus unserer Sicht angebracht, die Netze stärker in Richtung mehr Intelligenz zu entwickeln. Damit ließe sich die Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher umsetzen, sondern im Einklang mit ihnen.“

DEGER auf der
Clean Energy Building (CEB)
Landesmesse Stuttgart
06. bis 08. März 2014
Halle 4, Stand 4J06

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Bildmaterial steht hier zum Download bereit. Selbstverständlich erhalten Sie Bildmaterial auch gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: 07127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Über DEGER (www.DEGER.biz):
DEGER ist der weltweit führende Hersteller für solare Nachführsysteme mit mehr als 50.000 installierten Systemen in 51 Ländern. Die von Artur Deger entwickelte, patentierte „Maximum Light Detection“- oder MLD-Technologie richtet die Solarmodule immer am energiereichsten Punkt am Himmel aus. So liefern MLD-geführte Solaranlagen den ganzen Tag über gleichmäßig hohe Erträge und erzielen durchschnittlich 45 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Systeme.

Auf dieser Technologie basiert die neue MSS-Komplettlösung (MSS = Maximum Solarpower Storage) von DEGER. Sie verbindet die nachgeführten Solarmodule mit leistungsfähigen Stromspeichern und einem Batterie-Management. Damit produzieren Privatverbraucher, mittelständische Unternehmen und Kommunen ihre eigene Solarenergie und koppeln sich von steigenden Strompreisen ab. Der Anschluss ans öffentliche Stromnetz dient nur noch als Absicherung und für die wenigen Zeiten, in denen der selbst produzierte Strom nicht ausreicht.

Auf das Wetter ist nicht immer Verlass. Auf ein intelligentes Steuerungssystem von DEGER schon.

DEGER
Anita Deger
Industriestraße 70
72160 Horb
+49 (0) 7451-539 14-0
sales@DEGERenergie.com
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Feb 20 2014

Raus aus der Strompreisspirale: Regensburger setzen auf Eigenversorgung mit Photovoltaikanlagen

Raus aus der Strompreisspirale: Regensburger setzen auf Eigenversorgung mit Photovoltaikanlagen

Zum Jahreswechsel haben viele Stromanbieter wie alljährlich ihre Preise erhöht. Ein Anbieterwechsel schafft hier zwar kurzfristig eine Lösung, eine langfristige Lösung zur Reduzierung der Stromkosten bietet jedoch die Eigenversorgung mit einer Photovoltaikanlage.

Bereits im Dezember haben viele Stromanbieter ihre Anschreiben mit den neuen, höheren Abschlagszahlungen verschickt. Überraschend sind diese Schreiben nicht, denn zwischenzeitig gehören sie wie der Weihnachtsgruß zum Jahreswechsel. Und die Preise werden auch künftig weiter steigen prognostizieren Experten. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Ein- und Zweifamilienhausbesitzer oder Gewerbebetriebe für die Eigenversorgung mit einer Photovoltaikanlage. Bisher ungenutzte Dachflächen werden für das eigene Solarkraftwerk genutzt und liefern künftig umweltfreundlichen Strom.

„Kein Wunder, dass sich Stromverbraucher für diese Lösungen interessieren, denn die selbst produzierte Kilowattstunde liegt aktuell bei einem Preis von circa 13,5 Cent, wogegen der Durchschnittspreis vom Stromanbieter bei zwischenzeitig 27Ct/kWh liegt“, sagt Peter Knuth, Geschäftsführer von enerix. Weiterer Vorteil ist zudem, dass der Strom vom eigenen Dach nicht teurer wird sondern konstant günstig bleibt. Den nicht selbstgenutzten Strom verkaufen die Solarstromproduzenten an den regionalen Stromnetzbetreiber und können mit diesen Einnahmen wiederum ihre Stromkosten senken.

Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresstromverbrauch von 6.000kWh kann mit einer rund 45qm großen Photovoltaikanlage diesen Strom selber herstellen. 25 Prozent des Stroms verbraucht die Familie direkt, weitere 50 Prozent können durch einen Speicher für die sonnenarmen Stunden gespeichert werden. „Wichtig bei diesem Modell ist, dass die stromintensiven Geräte möglichst dann eingeschaltet werden, wenn der Solarstrom zur Verfügung steht. Der gute alte Nachtstromtarif wird damit durch noch günstigeren Solarstromtarif ersetzt“, ergänzt Knuth.

Wer sich über das Thema umfangreich informieren möchte, kann am 13.3.2014 den Informationsabend „Stromkosten mit Photovoltaik senken“ in der enerix-Geschäftstelle, Regensburger Str. 19 in Nittendorf/Regensburg nutzen. Experten informieren über die Möglichkeiten der solaren Eigenversorgung. Bildquelle:kein externes Copyright

Unabhängig Energie erzeugen und Stromkosten senken – davon träumt jeder Hausbesitzer. Enerix-SmartEnergyHome Systeme erzeugen umweltfreundlichen Strom zu günstigsten Konditionen und schaffen ihren Eigentümern Unabhängigkeit und ein gutes Gefühl. Die Kombination aus Photovoltaikanlage, Steuerungssystem und Speicher ermöglicht es den Enerix-Kunden Solarstrom selbst herzustellen, intelligent zu verbrauchen und für die Nachtstunden zu speichern. Über 5.000 Anlagen wurden in den vergangenen Jahren von Enerix in Deutschland installiert. Enerix ist das erste Franchise-System für erneuerbare Energien und zertifiziertes Vollmitglied beim Deutschen Franchise-Verband, gegründet 2006 von Peter Knuth und Stefan Jakob. Die Enerix-Fachbetriebe werden von selbstständigen Unternehmern, den Franchise-Partnern, betrieben.

Kontakt:
Enerix Alternative Energietechnik GmbH & Co KG
Beate Knuth
Regensburger Straße 19
93152 Nittendorf
09404 641282
beate.knuth@enerix.de
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Mai 21 2013

Auto und Umwelt sauber – schwäbischer Autowaschpark ist Vorreiter in Sachen Umweltschutz

Rangendingen, 21. Mai 2013. Autowaschanlagen verbrauchen viel Wasser und Strom. Der Waschanlagenbetreiber Simon Heck zeigt, dass es auch anders geht. Mit einer Filteranlage für das Waschwasser und mit Solarstrom verbessert er die Umweltbilanz seines Waschparks drastisch.

Auto und Umwelt sauber - schwäbischer Autowaschpark ist Vorreiter in Sachen Umweltschutz

Genießt in der Branche einen exzellenten Ruf als Spezialist für Solarstrom: TECHMASTER.

Autowaschen ist aufwändig: Bis zu drei Kilowattstunden Strom und 500 Liter Wasser werden benötigt, um einen Pkw in der Waschanlage wieder auf Hochglanz zu bringen. Dass die allwöchentliche Autowäsche wesentlich umweltfreundlicher sein kann, als diese Zahlen signalisieren, beweist Simon Heck. Seit Sommer vergangenen Jahres betreibt er den Autowaschpark „Wash Me“ in Rangendingen. Und er hat die zwei Hauptfaktoren für die Umweltbelastung ebenso deutlich wie elegant verringert: Eine Filteranlage sorgt dafür, dass er pro Autowäsche nur etwa 100 bis 125 Liter Frischwasser zuführen muss. Und 60 bis 70 Prozent seines Energiebedarfs deckt er mit Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage.

Damit die Fahrzeuge bei Simon Heck nicht nur umweltfreundlich, sondern auch besonders schonend gereinigt werden, hat er zusätzlich eine Osmose-Anlage einbauen lassen. Sie entkalkt das Wasser aus der Leitung und macht es so wesentlich weicher. Der Vorteil: Das eingesetzte Wasser hat eine höhere Waschqualität und hinterlässt keine Kalkrückstände auf dem Lack.

„Mit dieser Technologie haben wir meines Wissens die umweltfreundlichste, qualitativ hochwertigste und kostengünstigste Autowaschanlage, die nach heutigem Stand der Technik möglich ist“, so der Unternehmer.

Drei Viertel wieder in den Kreislauf

Der Einsatz für die Umwelt ist nicht unerheblich. So hat Simon Heck unter seinem Waschpark einen 30.000 Liter fassenden Wassertank und eine riesige Filteranlage installiert. Sie reinigt und filtert das gebrauchte Wasser und führt rund drei Viertel davon wieder in den Kreislauf zurück. Lediglich ein Viertel wird als unbrauchbar ausgesondert und muss als Frischwasser zugeführt werden.

Der zweite Schritt in Richtung Umweltschutz gilt dem Energieverbrauch und ist jetzt vollzogen. Seit wenigen Tagen arbeitet eine Solaranlage auf dem Dach des Waschparks: 151 Photovoltaik-Module, insgesamt 250 Quadratmeter Modulfläche. Sie liefern übers Jahr zwischen 30.000 und 40.000 Kilowattstunden Strom – eine Menge, die optimal auf den Strombedarf vor Ort abgestimmt ist.

Zentrales Element der vom Hechinger Solarstrom-Spezialisten TECHMASTER installierten Energielösung ist das Leistungsmanagement. Es misst den jeweils aktuellen Verbrauch und die auf dem Dach erzeugte Energie. Die Messwerte werden verglichen, visualisiert und zur Optimierung des Stromverbrauchs herangezogen, was die Gesamteffizienz der Anlage deutlich steigert. Damit der Betreiber die ausgewerteten Daten jederzeit im Blick hat, stellt sie das System per Internet oder Smartphone zur Verfügung.

Simon Heck: „Der verfügbare Solarstrom entspricht fast unserem gesamten Strombedarf. Allerdings können wir trotzdem nicht den ganzen Betrieb auf selbst produzierten Solarstrom auslegen. Das liegt daran, dass die Zeiten, in denen die Module Strom liefern, und die Zeiten, in denen wir Strom brauchen, nicht immer zusammenfallen.“

Konkret rechnet Simon Heck damit, dass er künftig zwischen 60 und 70 Prozent seines Energiebedarfs direkt mit Solarstrom decken wird. Der Rest kommt aus dem öffentlichen Netz. Andererseits speist er Überschuss, zum Beispiel am Sonntag, wenn die Anlage steht, ins Netz ein – und tut auch damit etwas für die Umweltbilanz.

Die Sonne wäscht mit

Autofahrer, die ihr Fahrzeug bei Simon Heck waschen lassen, können übrigens seit einigen Tagen sehen, wie viel die Sonne über Rangendingen dazu beiträgt. Ein Display an der Einfahrt zeigt, wie viel Prozent des aktuell verbrauchten Stroms direkt von den Solarmodulen auf dem Dach der Anlage kommen.

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Fotomaterial zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: 07127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Über TECHMASTER (www.techmaster.de):

Das Hechinger Unternehmen TECHMASTER genießt in der Branche einen exzellenten Ruf als Spezialist für die Produktion und Speicherung von Solarstrom. Die Systeme, die TECHMASTER entwickelt und installiert, erreichen überdurchschnittlich hohe Erträge. So belegen die Photovoltaik-Anlagen des Unternehmens Platz 1 bis 10 in der aktuellen Bestenliste des unabhängigen Internetportals www.sonnenertrag.eu.

Mit den heute verfügbaren Lösungen lässt sich jeder Haushalt und jedes Unternehmen mit selbst produziertem Solarstrom versorgen, weiß TECHMASTER-Geschäftsführer Volker Pfister. Energie, die nicht sofort verbraucht wird, wird gespeichert und sichert so die Stromversorgung für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. Das Ergebnis: Man muss wesentlich weniger Strom kaufen und spart mit jeder Strompreiserhöhung noch mehr Geld. Eine weitere Möglichkeit ist, überschüssigen Solarstrom in Wärme umzuwandeln und so als Heizenergie zu nutzen. Auch dazu hat TECHMASTER einfache und effiziente Lösungen entwickelt.

Der Service des Unternehmens reicht von der individuellen Beratung und Konfiguration des genau zum Bedarf passenden Systems über Installation und Wartung bis hin zur Erledigung aller bürokratischen Formalitäten für den Kunden. Kurz: Wer seine umweltfreundliche Energieversorgung selbst in die Hand nehmen und ertragreich gestalten will, ist bei TECHMASTER genau richtig.

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Apr 3 2013

Strommanagement der Zukunft: TECHMASTER erzielt sensationelle Energiebilanz in schwäbischem Privathaus

Bisingen, 03. April 2013. Der Hechinger Solarstrom-Experte TECHMASTER schafft in einem Privathaus eine geradezu sensationelle Energiebilanz: Die Einspeisung von selbst produziertem Solarstrom bringt dem Hausbesitzer eine ansehnliche Rendite. Andererseits spart er so viel, dass er Haus und Familie unterm Strich zum Nulltarif mit Energie versorgt – und sogar noch Geld gut macht.

Strommanagement der Zukunft: TECHMASTER erzielt sensationelle Energiebilanz in schwäbischem Privathaus

Genießt in der Branche einen exzellenten Ruf als Spezialist für Solarstrom: TECHMASTER.

Der Eigenheimbesitzer im schwäbischen Bisingen ist begeistert: „TECHMASTER hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren meine Energiebilanz völlig umgekrempelt. Damit können uns künftige Preiserhöhungen für Strom und Heizöl kalt lassen. Ich bin jedenfalls mehr als zufrieden. Die Solarstromanlage läuft wunderbar, und die Prognosen von TECHMASTER werden jedes Jahr übertroffen.“

Begonnen hat das „Umkrempeln“ Ende 2009. Damals installierte TECHMASTER eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hauses: 99 Quadratmeter Solarmodulfläche, mit 30 Grad Neigungswinkel nach Süden ausgerichtet und einer nominellen Leistung von 14,1 Kilowattpeak (kWp). Und deren Erträge sind es, die das Herz des Hausbesitzers höher schlagen lassen: Innerhalb von zwei Jahren lieferte die Anlage stolze 36.815 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom, das sind pro Jahr 18.407 kWh.

Weit überdurchschnittliche Erträge

Doch auch TECHMASTER-Vertriebsleiter Christoph Hahn – er hat als Betriebswirt die kaufmännischen Aspekte im Blick – ist über diese Zahlen hoch erfreut: „Mit diesen Ergebnissen liegen wir weit über dem Branchendurchschnitt. Denn wir haben pro installiertem Kilowattpeak mehr als 1.300 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr erzeugt. Der Durchschnitt liegt in Deutschland deutlich unter 1.100 Kilowattstunden pro Kilowattpeak.“

Dass TECHMASTER mit seinen Systemen solch überdurchschnittlich hohe Erträge erzielt, ist in der Branche bekannt: Die Photovoltaik-Anlagen des Unternehmens belegen regelmäßig die vordersten Plätze in der Bestenliste des unabhängigen Internetportals www.sonnenertrag.eu , das die Ertragsdaten unzähliger Solaranlagen weltweit erfasst und auf dieser Basis die effizientesten Anlagen auflistet. Derzeit liegen elf TECHMASTER-Systeme unter den Top 20 der effizientesten Anlagen in Deutschland (siehe auch http://www.sonnenertrag.eu/bestenliste-photovoltaikanlagen.html ).

Doch zurück zu unserem Bisinger Eigenheimbesitzer. Er hat in den vergangenen Jahren im Monatsdurchschnitt rund 335 Kilowattstunden Strom aus dem Netz bezogen. Zugleich hat er im Durchschnitt pro Monat mehr als 1.500 Kilowattstunden Solarstrom ins Netz eingespeist – also etwa das Viereinhalbfache seines Verbrauchs. Dabei lag nicht nur die Menge, sondern auch der Preis für den eingespeisten Strom höher als für den eingekauften. Eine Energiebilanz, die sich sehen lassen kann.

Die Zukunft gehört dem Eigenverbrauch

Damit aber nicht genug: Im Herbst 2012 optimierte TECHMASTER das System in Richtung Eigenverbrauch. „Der Produktion von Solarstrom zum Eigenverbrauch gehört die Zukunft“, erklärt Volker Pfister, Diplom-Ingenieur und TECHMASTER-Geschäftsführer. „Gekaufte Energie wird immer teuer, die Zeit attraktiver Einspeisevergütungen ist vorbei – und Solarstrom ist schon heute günstiger als Strom aus dem Netz. Diese Tendenz wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Damit ist klar: Wer seinen Geldbeutel schonen und in Zukunft günstige Energie haben will, kommt an selbst produziertem Solarstrom nicht vorbei.“

Die Lösung in Bisingen: Seit einigen Monaten geht der auf dem Dach erzeugte Solarstrom zunächst direkt ins Hausnetz, wird also sofort vor Ort genutzt. Produziert die Solaranlage mehr Strom als gerade verbraucht wird, fließt dieser automatisch ins Netz. Erst wenn der Solarstrom den Verbrauch im Haus nicht decken kann – an trüben Tagen oder nachts etwa -, wird Strom aus dem Netz bezogen. Alexander Higi, Elektromeister und ebenfalls Geschäftsführer bei TECHMASTER: „Das Ganze läuft vollautomatisch über ein entsprechendes Messkonzept.“

Nächster Optimierungsschritt war die Umstellung der Warmwasser-Aufbereitung von Heizöl auf Strom. Volker Pfister: „Dafür setzen wir eine Warmwasser-Wärmepumpe ein, die braucht nur rund 0,4 kW Strom, um 1,6 kW Heizenergie zu erzeugen. Diesen guten Wirkungsgrad machen wir uns hier zunutze.“ Das Strommanagement-System steuert die Pumpe so, dass sie in der Regel mit Solarstrom vom Dach läuft. Reicht der Solarertrag nicht aus, kommt der Strom aus dem Netz. „Aber das ist nach unseren Erfahrungen nur etwa an 15 bis maximal 30 Tagen im Jahr der Fall.“

Aktuelle Energiebilanz auf einen Blick

Verbessert haben die schwäbischen Tüftler vor kurzem auch die Visualisierung von Stromverbrauch, Netzbezug und PV-Ertrag. Sie zeigt jetzt auf einen Blick, wie viel Strom vom Dach kommt, was davon im Haushalt verbraucht wird, wie viel aus dem Netz bezogen und wie viel eingespeist wird. „Damit hat der Verbraucher immer einen aktuellen Überblick über alle wesentlichen Faktoren für seine Energiebilanz.“ Diese von TECHMASTER entwickelte Anwendung gibt es übrigens auch als App für Android-Smartphones. „Damit kann man sogar vom Urlaub aus die aktuellen Energiedaten zuhause überprüfen.“

Zu dem Rundum-Paket, das TECHMASTER seinem Kunden bietet, gehört aber auch, dass die Beleuchtung im Haus optimiert wurde. Elektromeister Alexander Higi: „Wir haben die gesamte Beleuchtung auf LED umgestellt und bedarfsgerecht eingerichtet.“ Das heißt, die Lichtquellen sind mit Bewegungsmeldern und Beleuchtungsstärke-Messern gekoppelt. Die Bewegungsmelder schalten das Licht je nach Bedarf automatisch ein und aus – allerdings nur, wenn die Lichtverhältnisse das erfordern. Dafür wiederum sorgen die Beleuchtungsstärke-Messer. „Natürlich kann man die Empfindlichkeit beider Systeme individuell einstellen. Sicher ist jedenfalls, dass man damit Energie spart.“

Als weitere Maßnahme zur Optimierung seiner Energiekosten hat TECHMASTER für seinen Kunden ausgerechnet, welches der für ihn günstigste Stromanbieter ist, und ihn beim Anbieterwechsel unterstützt. „Auch das gehört zu unserem Service“, erklärt Geschäftsführer Volker Pfister.

Wer jetzt glaubt, damit wären die Möglichkeiten ausgereizt, der irrt. Volker Pfister: „Im kommenden Sommer werden wir voraussichtlich eine Heizungswärmepumpe installieren und unseren Kunden dabei unterstützen, die Wärmedämmung seines Gebäudes zu verbessern. Die dadurch erzielbare Einsparung werden wir in den nächsten Wochen noch genau berechnen.“

Für das dritte Quartal 2013 ist die Installation eines Solarstromspeicher-Systems geplant. „Das ist jetzt, mit der staatlichen Förderung, natürlich doppelt interessant.“ Nähere Informationen zu den staatlichen Zuschüsse für Solarstromspeicher finden sich unter http://www.techmaster.de/erneuerbare-energien/foerderung.

Über TECHMASTER (www.techmaster.de):

Das Hechinger Unternehmen TECHMASTER genießt in der Branche einen exzellenten Ruf als Spezialist für die Produktion und Speicherung von Solarstrom. Die Systeme, die TECHMASTER entwickelt und installiert, erreichen überdurchschnittlich hohe Erträge. So belegen die Photovoltaik-Anlagen des Unternehmens Platz 1 bis 10 in der aktuellen Bestenliste des unabhängigen Internetportals www.sonnenertrag.eu.

Mit den heute verfügbaren Lösungen lässt sich jeder Haushalt und jedes Unternehmen mit selbst produziertem Solarstrom versorgen, weiß TECHMASTER-Geschäftsführer Volker Pfister. Energie, die nicht sofort verbraucht wird, wird gespeichert und sichert so die Stromversorgung für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. Das Ergebnis: Man muss wesentlich weniger Strom kaufen und spart mit jeder Strompreiserhöhung noch mehr Geld. Eine weitere Möglichkeit ist, überschüssigen Solarstrom in Wärme umzuwandeln und so als Heizenergie zu nutzen. Auch dazu hat TECHMASTER einfache und effiziente Lösungen entwickelt.

Der Service des Unternehmens reicht von der individuellen Beratung und Konfiguration des genau zum Bedarf passenden Systems über Installation und Wartung bis hin zur Erledigung aller bürokratischen Formalitäten für den Kunden. Kurz: Wer seine umweltfreundliche Energieversorgung selbst in die Hand nehmen und ertragreich gestalten will, ist bei TECHMASTER genau richtig.

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Mrz 2 2013

Grüne Energie aus Algen

Warum nicht schon heute an morgen denken? – von Florian Fritsch, FG aus Regensburg

Grüne Energie aus Algen

Reinalgenzuchtanlage in industrieller Modulbauweise in Schlau-Inkubatoren, Bassum und Essen

Forscherinnen und Forscher vermuten, dass die Überlebensstrategien von Algen die Antworten auf etliche Menschheitsprobleme sind. So ist bekannt, dass sie die ältesten Pflanzen unseres Planeten sind, doch der Mensch begann erst vor 250 Jahren, sie zu kultivieren.

Klimawandel – Klimarettung, welche Lösung bietet sich an?

Florian Fritsch, Experte für Geothermie und Solarthermie: „In Niedersachsen in Bassum und Essen werden Mikroalgen in geschlossenen Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise, den Schlauch-Inkubatoren gezüchtet und von verlässlichen Unternehmen von Aufbau, Forschung, Entwicklung bis zur Verwirklichung bearbeitet und begleitet. Die bestimmende Frage angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist, was auf Kohle und Öl folgen und gleichzeitig das Klima retten könnte. Die Sonne scheint als Energielieferant besonders zur Lösung der Probleme in Frage zu kommen. Die Unternehmen wie Schumann & Schumann, ÖPAG, Dreischtrom UG und Energiestrategen GmbH haben den Bedarf und wachsenden Markt an grünen Energien erkannt und die Idee heute damit anzufangen, damit morgen die Welt auch noch grün ist, treibt zur Umsetzung an.“

Mikroalgen spielen eine herausragende Rolle, denn jedes weitere Leben hängt von ihnen ab, stehen sie doch immer an erster Stelle in den Nahrungsketten. Jedes zweite Sauerstoffmolekül, welches wir einatmen, wurde von Algen produziert.

Algen erfolgreich für die Gewinnung von Nahrungsergänzungsmitteln

„Langes Leben, gesund, fit und fröhlich“, Ziele der heutigen Zeit. Auch wenn heute alles besser ist, braucht der Organismus Unterstützung und wir lassen nichts unversucht, eine gesunde Lebensweise zu führen. Auch da spielen die Algen eine Schlüsselrolle. Im Vergleich zu den anderen Nutzungsmöglichkeiten scheint die Gewinnung von Wertstoffen aus Algen zurzeit noch erfolgversprechender. Algen stehen für einen wichtigen Beitrag zur Ernährung und Vitaminversorgung der Menschheit. Neben Eiweiß enthält die Süßwasseralge Chlorella bspw. Mineralien, Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Selen, das gesamte Spektrum der essentiellen Aminosäuren, wertvolle Fettsäuren (70 Prozent davon ungesättigt) und fast alle Vitamine. Bekannt ist, dass die Gesamtheit der Inhaltsstoffe vielfältige gesundheitsfördernde Effekte hat. Dafür benötigen wir die Züchtung von hochreinen Algen, diese können durch die Züchtung in geschlossenen Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise, wie im Pilotprojekt in Bassum bewiesen, gewährleistet werden. Diese Nutzungsmöglichkeit und weitere Entwicklung zur Züchtung der Mikroalgen auch für die Nutzung in der Medizin rechnet sich im Hinblick auf die Investitionen im Moment noch eher als die anderen Nutzungsmöglichkeiten von Algen.

Algen, der besondere Rohstoff

Florian Fritsch: „Der Klimawandel und das damit verbundene Umdenken hat begonnen. Besonders in der Energieversorgung wird ein höherer Anteil von Biomasse als Energiequelle propagiert. Doch wie kann moralisch, ethisch korrekt vorgegangen werden, um nicht die nächste Umweltkatastrophe auszulösen und trotzdem ökologisch und ökonomisch der Entwicklung Stand zu halten? Eine Möglichkeit bietet die Produktion und Nutzung von Mikroalgen.“

40.000 Arten sind bereits entdeckt, insgesamt nimmt man die Existenz von 400.000 Arten an. Die Züchtung dieser Algen in autarken Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise, wie Schlauch-Inkubatoren, erlauben eine Kultivierung auf Flächen, die ansonsten landwirtschaftlich nicht nutzbar sind. Damit entfällt eine potenzielle Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Verglichen mit Landpflanzen produzieren Algen bis zu achtmal so viel Biomasse pro Hektar und enthalten 30-40 Prozent nutzbare Öle. Zusätzlich verbrauchen sie wesentlich weniger Wasser als andere Nutzpflanzen. Mikroalgen besitzen im Vergleich zu anderen nachwachsenden Rohstoffen eine besonders hohe Produktivität bezogen auf die Fläche, bspw. 4-mal höher als die von Mais. Sie können das ganze Jahr über wachsen, während höhere Pflanzen saisonal Ruhezeiten haben. Somit kann man unter gleichbleibenden Umweltbedingungen mit Mikroalgen ein kontinuierliches Wachstum erreichen.

Florian Fritsch: „Mit Algen in die Zukunft, diese kleinen Alleskönner leisten einen großen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Schlauch-Inkubatoren Reinalgenzuchtanlagen z.B. in Bassum und Essen in Niedersachsen zeigen, dass wir in Deutschland für die weitere Entwicklung von kosteneffizienten und umweltschonenden Energiekonzepten gerüstet sind. Umwelt, Energie und der Schutz geht uns alle an, tun wir heute und schauen dann vertrauensvoll ins Morgen.“

V.i.S.d.P.:

Florian Fritsch

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Die Energiestrategen GmbH steht für Unabhängigkeit, bündelt Aktivitäten, engagiert sich in Energieprojekten im Inland sowie im europäischen Ausland und unterstützt somit die Integration der erneuerbaren Energien in die Energiemärkte.Weitere Informationen unter www.energiestrategen-gmbh.de

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Feb 28 2013

Energiewende von unten – jetzt

Eigenversorgung mit Solarstrom ist machbar – mit nachgeführten PV-Anlagen

Energiewende von unten - jetzt

Horb a.N., 28. Februar 2013. Die Energie der Zukunft wird dort gewonnen, wo sie verbraucht wird. Eine Vision, die schon heute immer mehr Privathaushalte und mittelständische Unternehmen für sich verwirklichen. Mit kleinen Produktionseinheiten für Solarstrom, Energiespeichern und einem Batterie-Managementsystem koppeln sie sich weitgehend vom öffentlichen Netz und den stetig steigenden Strompreisen ab. Den Entlastungseffekt für die großen Stromnetze unterstützt der Staat demnächst sogar noch mit Fördergeldern.

Während die Energiewende in Deutschland öffentlich zerredet wird, nehmen die Verbraucher ihre Stromversorgung verstärkt selbst in die Hand. Sie verbinden damit zwei Ziele: Ihr selbst erzeugter Solarstrom ist umweltfreundlich – und er bringt ihnen handfeste finanzielle Vorteile. Denn mit einem Invest von rund 20.000 Euro lässt sich ein Einfamilienhaus mit Büro und Elektrofahrzeug komplett mit selbst produziertem Solarstrom versorgen – und der Strompreis für die nächsten 20 Jahre auf dem heutigen Niveau festschreiben.

Die ersten MSS-Systeme (MSS = Maximum Solarpower Storage) von DEGER, dem Weltmarktführer für solare Nachführung, bieten genau dies. Und ihr Ertrag zeigt: die Rechnung geht auf.

Das Problem: Unausgeglichener Lastgang

Die Eigenversorgung von Privathäusern, Wohnungen oder ganzer Unternehmen mit Solarstrom scheiterte bislang zum einen an der Speicherung der gewonnenen Energie. Zum anderen steht der unausgeglichene Lastgang starr installierter Photovoltaik-Anlagen dem angestrebten Ideal entgegen, die gewonnene Solarenergie sofort zu nutzen. Beide Problemstellungen lassen sich mit nachgeführten Photovoltaik-Anlagen elegant lösen. Denn sowohl für die effiziente Speicherung als auch für den direkten Verbrauch ist ein ausgeglichener Lastgang – sprich: die gleichmäßige Produktion von Solarenergie den ganzen Tag über – erforderlich.

Zur Erklärung: Starr installierte PV-Anlagen haben um die Mittagszeit ihre Produktionsspitze, produzieren aber davor und danach relativ wenig Energie. Das bedeutet: Morgens und abends, wenn ein normaler Haushalt besonders viel Strom benötigt, liefern starre Systeme in der Regel nicht ausreichend Energie. Dies ist bei nachgeführten Anlagen wie etwa den MLD-Nachführsystemen (MLD = Maximum Light Detection) von DEGER anders: Sie stellen üblicherweise auch zu diesen Tageszeiten genügend Solarenergie zum Direktverbrauch zur Verfügung.

Zweiter wesentlicher Faktor beim Betrieb eines Systems zur Eigenversorgung sind die Stromspeicher. Sie versorgen den Verbraucher mit Energie, wenn die Photovoltaik-Module keinen oder zu wenig Strom liefern.

Nachführung schont Stromspeicher

Auch bei der Speicherung bieten nachgeführte Systeme einen entscheidenden Vorteil. Denn die als Energiepuffer eingesetzten Batterien lassen sich mit gleichmäßigen Einspeisemengen wesentlich schonender aufladen als mit kurzen hohen Spannungsspitzen, wie sie für starre Systeme typisch sind. Dadurch kommt das System mit weniger Batteriekapazität aus – und die Lebensdauer der Stromspeicher verlängert sich signifikant. Als Faustregel gilt: MLD-Nachführung spart rund 30 Prozent Batteriekapazität.

Hinzu kommt der bereits beschriebene Effekt: Während die Sonne am Himmel steht – das gilt im Übrigen auch für Tage mit bedecktem Himmel – liefern nachgeführte Systeme in der Regel ausreichend Energie für den Direktverbrauch. Die Batterien kommen zu diesen Zeiten also nicht zum Einsatz. Beides wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems aus.

Überschuss sinnvoll nutzen

Mit dem Batterie-Managementsystem kann der Nutzer die Anlage zur Eigenversorgung nach seinen individuellen Wünschen und Rahmenbedingungen steuern. Zunächst wird der Solarstrom, der nicht direkt verbraucht wird, in die Stromspeicher geleitet. Sind die Batterien voll, kann die überschüssige Energie entweder ins Netz eingespeist oder einem anderen Verwendungszweck zugeführt werden – der Aufbereitung von Brauchwasser oder der Versorgung einer Heizungsanlage etwa. Ein Überschuss-Manager im Verteilerkasten steuert auch das ganz nach Bedarf beziehungsweise Priorität des Nutzers.

Davon ausgehend, dass in der Regel noch ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz besteht, wird das Batterie-Management beispielsweise so eingestellt, dass die Batterien maximal zu 50 Prozent entleert werden. Ist dieser Minimalwert erreicht, ohne dass aktuell direkt produzierte Solarenergie verfügbar ist, bezieht die Anlage automatisch Strom aus dem Netz. Der Batteriepuffer lässt sich höher oder niedriger stellen. Die 50 Prozent machen Sinn vor dem Hintergrund, dass die Anlage bei Ausfall der öffentlichen Netze den Haushalt oder das Unternehmen auch dann mit Strom versorgen soll, wenn keine direkte Sonnenenergie verfügbar ist.

Der Weg zur autarken Energieversorgung

Wer sich für eine Anlage zur Eigenversorgung entscheidet, will in der Regel nicht Strom produzieren, um ihn ins Netz einzuspeisen und von der Einspeisevergütung zu profitieren. Umso mehr, als die Tage hoher Einspeisevergütungen gezählt sind – ein Trend, der längst weltweit eingesetzt hat. Sie werden in Deutschland in absehbarer Zeit unter 10 Cent pro Kilowattstunde sinken, die Gestehungskosten für Solarstrom mit nachgeführten Systemen liegen schon heute bei etwa 10 Cent pro Kilowattstunde.

Die Richtung ist klar: Den Nutzern solcher Anlagen geht es vor allem darum, sich von den öffentlichen Netzen und den steigenden Energiepreisen unabhängig zu machen. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht von den attraktiven Großkundentarifen der Energieversorger profitieren, kann die autarke Stromversorgung letztlich eine Frage der Zukunftssicherung sein. Sie können ihre Energiekosten langfristig solide kalkulieren – und dauerhaft auf dem heutigen Niveau festschreiben. Das heißt: Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigt mit jeder Preiserhöhung der öffentlichen Energieversorger.

Keine Zweifel bestehen daran, dass die Strompreise das derzeitige Niveau nicht halten werden. So prognostiziert das Karlsruher Institut für Technologie in einem Gutachten von Mitte Mai 2012, dass die Strompreise in Deutschland bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent steigen werden. Ein Wert übrigens, der für Großkunden gilt. Für Privathaushalte und kleinere Unternehmen dürften die Preise noch stärker steigen.

Positive Energiebilanz

Inzwischen liegen belastbare Ertrags- und Verbrauchsmessungen des seit Herbst 2011 laufenden Testsystems von DEGER und weiterer seither installierter Systeme vor. Sie zeigen: 22 Quadratmeter nachgeführte Solarmodulfläche decken den Eigenbedarf eines Einfamilienhauses mit angeschlossenem Büro und zwei Elektrofahrzeugen zu rund 115 Prozent ab.

Konkret: In den ersten fünf Monaten des Jahres 2012 produzierte das Testsystem rund 3.000 Kilowattstunden Solarstrom. Der Stromverbrauch des angeschlossenen Haushalts mit Büro und Elektrofahrzeugen bezifferte sich im gleichen Zeitraum auf rund 2.600 kWh.

Die positive Energiebilanz zeigt sich auch am Verhältnis von Netzbezug und Netzeinspeisung: Von Januar bis Mai wurden rund 610 kWh aus dem Netz bezogen. Eingespeist wurden in der gleichen Zeit rund 930 kWh.

Installiert sind in der Testanlage 18 Module vom Typ Sanyo 240 mit einer Gesamtleistung von 4.320 Watt peak. Sie lieferten im ersten vollen Kalenderjahr nach Inbetriebnahme stolze 7.525 Kilowattstunden Solarstrom – ein sensationelles Ergebnis, das selbst die Erwartungen von DEGER deutlich übertrifft. Sicher ist ein Teil davon wohl auch dem Standort zu verdanken: Das System hat freie Sicht vom östlichen bis zum westlichen Horizont. Und es ist in dieser Region sehr selten neblig. Damit liefert die Anlage nicht nur genügend Solarstrom für den Eigenverbrauch, sie unterstützt auch die Warmwasseraufbereitung des Hauses in durchaus nennenswertem Umfang.

Bemerkenswertes Detail: Die zwei Elektroautos brachten es im Zeitraum der ersten Messungen auf eine Gesamtlaufleistung von rund 6.000 Kilometern. Dafür verbrauchten sie rund 900 kWh Strom im Einkaufswert von rund 200 Euro. Rechnet man diese verbrauchte Energie aus der Bilanz heraus, hätte während der gesamten Messdauer kein Strom bezogen werden müssen. Zugleich aber wurden mit den Autos rund 400 Liter Benzin gespart, die bei den aktuellen Preisen mit mehr als 600 Euro zu Buche geschlagen hätten.

Ein funktionsfähiges Komplettsystem zur Eigenversorgung kostet inklusive Installation rund 20.000 Euro. Auf dieser Basis können die Nutzer ihren Strompreis für die nächsten 20 Jahre auf das jetzige Niveau festschreiben. In diese Kalkulation sind sämtliche Kosten eingerechnet – von der Anlage selbst über die Finanzierungskosten bis hin zu Wartung und Instandhaltung inklusive Kosten für Ersatzteile.

Das MLD-Prinzip

Das MLD- oder Maximum Light Detection Prinzip lebt von der genauen Nachführung der Solarmodule zur jeweils energiereichsten Stelle. Verantwortlich dafür ist das patentierte Steuermodul. Es misst ständig Intensität und Winkel der einfallenden Lichtstrahlen und richtet auf der Basis dieser Messungen die Anlage mit den Solarmodulen ständig an den tatsächlichen Lichtverhältnissen aus. Dadurch gewinnen die Module auch Energie aus diffusem Licht, das durch die Wolken dringt, oder etwa von reflektierenden Wasser- oder Schneeflächen. Dieses Verfahren bringt im Durchschnitt bis zu 45 Prozent Mehrertrag als starre Solarmodule.

Hinweis für die Redaktion:

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About DEGER (www.DEGER.biz):

DEGER is the leading manufacturer with the world“s largest product portfolio for single and dual axis solar tracking systems. Its market position is based on the unique, patented „Maximum Light Detection“ or MLD technology developed by Artur Deger. This technology makes it possible to increase the yield of solar power plants through the use of „intelligent“ control. In this case the MLD sensor constantly aligns the connected solar modules with the point in the sky that provides the greatest energy. Thus solar systems guided with MLD achieve a 45 percent greater yield on average than fixed systems – during peak periods this value is even considerably higher. With more than 50,000 systems installed in 51 countries, DEGER is world“s market and technology leader. The company offers every solution relevant to the product – from development and planning to production and sales, all the way through to maintenance and repair.

Nearly 400 employees currently work for DEGER at the company“s headquarters in Horb, its branch offices and suppliers. The company was founded in 1999 and in 2001 it was distinguished with the Baden-Württemberg Inventors Award for the MLD sensor. In 2005 DEGER opened its first branch office in Spain, in 2009 branch offices followed in the USA and Greece, and in summer 2011 production began in Australia. DEGER produces in Germany, Australia, Canada and in the USA. The company“s business is managed by Artur Deger.

You can“t always rely on the weather – but on an intelligent control system from DEGER for sure.

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Feb 28 2013

Algenproduktion – Vorteile von der Reinalgenzuchtanlage in industrieller Modulbauweise

Algenproduktion - Vorteile von der Reinalgenzuchtanlage in industrieller Modulbauweise

Reinalgenzuchtanlage in industrieller Modulbauweise in Schlauch-Inkubatoren, Bassum und Essen

Gegenwärtig werden Algen in „sonnenreichen“ Ländern in offenen Becken mit relativ geringer Ernte produziert. Genau hier setzen neue Technologien an. Die neue technische Errungenschaft heißt: geschlossene Schlauch-Inkubatoren.

Neuere Entwicklungen ermöglichen die technisch stabile und hocheffiziente Industrieproduktion von Algen. Diese wandeln Sonnenenergie mit fünffach höherem Wirkungsgrad in Biomasse um, als das in offenen Becken möglich ist. Somit funktioniert die Algenproduktion nicht nur in Ländern mit extrem hoher Sonneneinstrahlung, da die meisten Algen maximal zehn Prozent des verfügbaren Sonnenlichts benötigen. In Bassum und Essen in Niedersachsen entstehen Produktionsanlagen zur Produktion der Algen im System der geschlossenen Schlauch-Inkubatoren, die Mikroalgen herstellen. Für die Umsetzung der Planung an den Standorten Bassum und Essen arbeiten verlässliche Unternehmen Angefangen vom Aufbau, Forschung, Entwicklung bis zur Umsetzung wird mit den verbundenen Unternehmen wie z. B. Schumann & Schumann GmbH, ÖPAG, Dreischtrom UG , Energiestrategen GmbH umgesetzt. Da die Nachfrage der Alge die Produktionskapazitäten in den nächsten Jahren um ein vielfaches übersteigen wird, entwickelt sich ein Markt, der für alle Beteiligten hochinteressant sein kann.

Anwendungsgebiete und weitere Pluspunkte

Algen vollbrachten als erstes die Photosynthese und erzeugen bis heute jedes zweiter Sauerstoffmolekül auf dem Planeten. Tausendstel Millimeter kleine Wunderwerke! Es gibt über 400.000 verschiedene Arten von Algen und sie brauchen zum Wachsen nur CO2, Licht und Wasser. Verglichen mit Landpflanzen produzieren Algen bis zu achtmal so viel Biomasse pro Hektar und enthalten 30 – 40 Prozent nutzbare Öle. Da sich Algen auch in ariden, also trockenen Gegenden kultivieren lassen, die sich für den Ackerbau nicht eignen, besteht kaum Konkurrenz zu den Agrarflächen.

Weiterhin werden aus Algen wichtige Enzyme und Farbstoffe gewonnen, diese nutzt sowohl die Nahrungsergänzungsmittelindustrie und die Kosmetikindustrie. Ein Bespiel, das Alginat: Alginat ist ein Stoff, das bereits ein breites Einsatzspektrum in der Industrie eröffnet. In der Lebensmittelchemie wird dieser Stoff zur Eindickung von Lebensmitteln wie Speiseeis, Marmelade, Schlagsahne, Pudding, Suppen, Margarine und Wurst verwendet und in der Kosmetikindustrie in Salben, Lotionen, Zahnpasta, Medikamentenkapseln und neuerdings auch zur Wundbehandlung als Klebstoff in der Zahnmedizin und Chirurgie. Außerdem verwendet die Foto- und Textilindustrie Alginat, sowie zur Herstellung von Kautschuk und der Oberflächenveredelung in der Papierindustrie Verwendung.

Aus gewissen Algen, mit hohem Fettanteil, kann auch bereits Biodiesel und Ethanol in kleinen Mengen gewonnen werden. Im Vergleich produzieren Algen mehr Öl als jede andere momentan verwendete Ölsaat. Viele Mikroalgen können dazu gebracht werden, substantielle Lipidmengen anzuhäufen, oftmals mehr als 60% ihrer Biomasse.

Aber warum geschlossene Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise, welche Vorteile ergeben sich?

Neben dem Vorteil, dass der Schmutz aus der Luft abgehalten wird, sind drastische Ersparnisse an Wasser und Düngemittel ein wesentlicher Vorteil. Dabei ist auch eine Doppelnutzung zur Produktion von Lebensmitteln oder Feinchemikalien aus den Algen und der anschließenden energetischen Verwertung der Restbiomasse machbar.

Durch die Weiterentwicklungen geschlossener Reinalgenzuchtanlagen ist es in den letzten Jahren gelungen, die Kultivierung und Applikation von Mikroalgen wirtschaftlich und damit industriell nutzbar zu gestalten. Mit dem innovativen Schlauch-Inkubatoren System, ist die Möglichkeit gegeben, enorme Produktivitätssteigerungen zu erzielen und somit auch eine gigantische Menge an CO2 durch Algen sinnvoll umzuwandeln. Das Know-How von Idee, Forschung, Entwicklung bis zur Umsetzung wird mit den verbundenen Unternehmen wie z. B. Schumann & Schumann GmbH, ÖPAG, Dreischtrom UG , Energiestrategen GmbH umgesetzt und auf den Weg gebracht. Das Motto: Mit Algen in die Zukunft in Zeiten der Ökologie und Ökonomie hat Gewicht, großes Potential und leistet nebenbei einen erheblich aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Schlauch-Inkubatoren Reinalgenzuchtanlagen in Bassum und Essen in Niedersachsen zur Produktion von Algen stehen für kosteneffizienten, umweltschonenden Energiekonzept unter Anwendung neuartiger Technologien und einem größtmöglichen Grad an Eigenversorgung.

Unter diesen Erkenntnissen kann sogar so weit gegangen werden, dass Mikroalgen zur Möglichkeit herangezogen werden, um die Energieprobleme der Gegenwart zu lösen! Wie das?

– Sie produzieren 30 mal schneller Biomasse als Raps, Mais oder andere Pflanzen

– Sie benötigen keine fruchtbaren Felder

– Sie sind reich an Ölen

– Durch die Innovation, geschlossene Reinalgenzuchtanlagen in Schlauch-Inkubatoren ist eine kosteneffiziente und umweltschonende Möglichkeit der Algenproduktion entstanden.

V.i.S.d.P.:

Florian Fritsch

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Die Energiestrategen GmbH steht für Unabhängigkeit, bündelt Aktivitäten, engagiert sich in Energieprojekten im Inland sowie im europäischen Ausland und unterstützt somit die Integration der erneuerbaren Energien in die Energiemärkte.Weitere Informationen unter www.energiestrategen-gmbh.de

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