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Dez 7 2017

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

Verband fordert verpflichtende THG-Minderungsregelung für alle EU-Mitgliedsländer

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

THG-Potenzial nicht voll genutzt: Stagnierende Biodieselmenge trotz steigendem Dieselabsatz

Mit etwa 38 Millionen Tonnen erreichte der Dieselverbrauch im Jahr 2016 in Deutschland, vor allem konjunkturbedingt durch den steigenden Güterverkehr auf der Straße, einen neuen Rekordwert. Verbrauchsreduzierungen im Pkw-Sektor wurden hierdurch kompensiert. Eine sofort wirksame Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) ist daher vorrangig nur über den Kraftstoff möglich. Nachhaltige Biokraftstoffe bieten hier mit einer durchschnittlichen THG-Einsparung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel einen idealen Ansatz. Dennoch stagniert die Biokraftstoffmenge im Diesel bei etwa 2,15 Millionen Tonnen.

Ursache dafür ist die nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestiegene Effizienz der eingesetzten Rohstoffe bei der THG-Minderung. Die 2015 nur in Deutschland eingeführte „THG-Minderungspflicht“ hat dazu geführt, dass Unternehmen der Mineralölwirtschaft diese Verpflichtung mit immer weniger Biokraftstoffen erfüllen können. Es hat ein Wettbewerb eingesetzt, die THG-Emissionen in der gesamten Biokraftstoff-Warenkette zu optimieren und zudem kosteneffizient zu produzieren. Dieser Ansatz einer verpflichtenden THG-Minderungsregelung müsste jetzt bei der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie auf EU-Ebene für alle Mitgliedsländer eingeführt werden, fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP).

Gleichzeitig mahnt der Verband, dass bei der Auswahl der Rohstoffe für die Biodieselherstellung heimisches Rapsöl mit seiner nachvollziehbar nachhaltigen Erzeugung und der großen Bedeutung für die Bereitstellung von gentechnikfreiem Proteinfuttermittel, das bei der Ölproduktion anfällt, wieder stärker berücksichtigt werden sollte. Die zunehmende Verwendung von Palmöl bei der Produktion von Biokraftstoffen trägt aus Sicht der UFOP zu einer kritischen Beurteilung von Biokraftstoffen durch Verbraucher und Politik bei. Die differenzierte Betrachtung der Rohstoffarten und ihrer Herkünfte sei daher von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Biokraftstoffmarktes.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Dez 7 2017

ECG veröffentlicht Energie-Meldefristenkalender 2018

Maßgeschneidertes Beratungsangebot für komplexe Fälle mit dem „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“

Kehl, 07.12.2017 – Die ECG Energie Consulting GmbH, Kehl, hat jetzt ihren Energie-Meldefristenkalender 2018 veröffentlicht. Kostenfrei und detailliert, bietet das bewährte Tool eine schnelle Übersicht über sämtliche energiewirtschaftlichen Termine des kommenden Jahres, die Unternehmen zwingend im Blick behalten müssen, wenn sie die vom Gesetzgeber z.B. über Sondertatbestände und Härtefallregelungen vorgesehenen Einsparmöglichkeiten bei den Energiekosten nutzen möchten. Bei Nutzung aller Möglichkeiten lassen sich so Umlagen, Steuern und Abgaben um bis zu 40 Prozent reduzieren. Mit dem Kalender werden die Unternehmen frühzeitig an die ab diesem Jahr deutlich stärker sanktionierten Fristen erinnert und erhalten außerdem Orientierung, worauf jeweils zu achten ist. Damit ersparen sie sich nicht nur die aufwendige Recherche bei unterschiedlichsten Behörden, sondern verfügen über ein einfach, verlässlich und auch mobil nutzbares Meldefristenmanagement, das sich inklusive einer Erinnerungsfunktion zudem mühelos in sämtliche Kalenderprogramme importieren lässt und bei Bedarf zusammen mit den Experten der ECG in einem persönlichen „ECG Quick Check“ noch weiter optimieren lässt: http://termine.energie-consulting.com

Wer jederzeit auch im Detail auf Nummer sichergehen möchte, dass er im Dschungel der knapp 40 geltenden Fristen keine attraktiven Einsparmöglichkeiten verpasst oder wegen mangelnder Gesetzeskonformität sogar eine der empfindlichen Strafen wie etwa einer Erhöhung von Umlagen riskiert, dem bietet die ECG mit dem „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ schnelle, kompetente und auf den jeweiligen Einzelfall exakt zugeschnittene Hilfe. Energieexperte Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG: „Die Unternehmen stehen aktuell vor der Herkulesaufgabe, immer mehr und unterschiedlichste Fristen und Voraussetzungen einhalten zu müssen, wenn sie die vom Gesetzgeber eigentlich gut gemeinten Entlastungsmöglichkeiten auch tatsächlich nutzen möchten. Besonders herausfordernd wird es dann dort, wo es komplexere Energieversorgungsstrukturen gibt. Das gilt für verschachtelt organisierte Unternehmen, bei denen häufig Mitarbeiter von Personal- oder Tochtergesellschaften an den Standorten beschäftigt sind und Strom verbrauchen. Aber auch für Organisationen wie Krankenhäuser, wo es verschiedenste Abnahmestellen und Stromweiterleitungen an beispielsweise angeschlossene Apotheken, Küchen oder Ärzte gibt. Wenn dann, wie in solchen Fällen häufig, noch Eigenstromerzeugungsanlagen hinzukommen, wird die Sache wegen der umfangreichen Mess- und Meldepflichten vollends kompliziert. Um auch in solchen Situationen gesetzeskonform zu handeln und alle Kostenvorteile realisieren zu können, ist es deshalb wichtig, dass man die verschiedensten Dinge immer im Blick behält und organisiert abarbeitet. Das ECG Mess- und Meldepflichtenaudit setzt genau hier an: Unsere Energieberater analysieren in einem ersten Schritt zusammen mit dem Unternehmen die konkrete Situation vor Ort und geben Anleitung zur korrekten Messung der selbstverbrauchten, weitergeleiteten und ggf. eigenerzeugten Strommengen. Darauf aufbauend erstellen unsere Energieexperten einen umfassenden Bericht, der die Versorgungssituation mitsamt allen relevanten gesetzlichen Hintergründen exakt zusammenfasst. Endergebnis ist schließlich ein für die Kunden maßgeschneiderter und leicht zu nutzender Meldefristenplan, der die für sie individuell geltenden Terminen, die jeweils zu meldenden Daten sowie alle Pflichten und Zuständigkeiten enthält. So bleiben keine Fragen offen und jeder weiß exakt, was wann und wo zu tun ist, um gesetzeskonform unterwegs zu sein und maximal zu sparen.“

Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf des „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ erhalten Interessenten unter Telefon +49 78 54 / 98 75-287 von ECG-Energieberater David Ahrens.

Über die Energie Consulting GmbH (ECG):
Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 40 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 4,5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com

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Dez 5 2017

Verantwortung der Verteilnetzbetreiber steigt

Verantwortung der Verteilnetzbetreiber steigt

Im historischen Schloss Hünigen in Konolfingen wurde bei der ersten Ausgabe des Verteilnetzforums mit rund 40 Teilnehmern intensiv über die aktuellen und künftigen Herausforderungen für Schweizer Verteilnetzbetreiber, insbesondere im Kontext der am 1. Januar 2018 in Kraft tretenden revidierten Energie- und Stromversorgungsgesetzgebung, diskutiert.

Dr. Mohamed Benahmed, Leiter Sektion Netze vom BFE hat zu Beginn der Tagung die Position des BFE in Bezug auf das neue Marktdesign bzw. die Versorgungssicherheit bekräftigt. Dabei hat er unter anderem auf die Importabhängigkeit der Schweiz und damit auf die zentrale Rolle der Übertragungs- und Verteilnetze hingewiesen. Alle im Rahmen der sog. „System Adequacy-Studie“ geprüften Szenarien gehen vom geplanten Netzausbau, insbesondere auf Stufe des Übertagungsnetzes aus. Dabei wurde auch der notwendige Netzausbau im benachbarten Ausland berücksichtig. Damit ist auch der Netzausbau für die Versorgungssicherheit entscheidend. Umso wichtiger ist es, dass die im Parlament hängige „Strategie Stromnetze“ nun im Rahmen der Einigungskonferenz in der Wintersession verabschiedet und nicht aufgrund artfremder Themen (Durchschnittspreismethode, Messwesen und Regel- und Steuersysteme) gefährdet wird.

Aeneas Wanner, Geschäftsleiter von Energie Zukunft Schweiz, ging in seinem Referat auf die Chancen der neuen Energiegesetzgebung ein. Aus seiner Sicht gewinnt die gesamte Energiegesetzgebung mit dieser Revision weiter an Konsistenz. Ebenfalls ist klar, dass mit der „Cost+-Regulierung“ die Margen der Netzbetreiber zwar noch gesichert sind, das Monopol aber mit Themen wie z.B. Eigenverbrauch sowie möglicher zukünftiger Liberalisierungsschritte im Messwesen zunehmend unter Druck gerät. Hinsichtlich der neuen Gesetzgebung ging Wanner dabei primär auf die Neuregelung der Flexibilität ein, welche nach neuem Recht dem Kunden gehört und bei Nutzung durch den Netzbetreiber von diesem auch über attraktivere Zusatzprodukte vergütet werden muss. Die ebenfalls angepasste Neuregelung der Bemessung der Rückliefervergütung für dezentral erzeugte und eingespeiste Energie dürfte laut Wanner noch ein grosser Diskussionspunkt darstellen, da der Einbezug der Gestehungskosten der eigenen Kraftwerke von einzelnen betroffenen EVU kaum einfach so akzeptiert werden dürfte.

Dr. Katja Keller, Leiterin Netzwirtschaft der BKW Energie AG, hielt fest, dass die Eigenverbrauchsthematik, auch die Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG), nicht eigentlich neu sei. Neu ab 2018 ist die Möglichkeit zum Zusammenschluss von mehreren Grundeigentümern und die damit verbundene Rechtsstellung der EVG als ein Endverbraucher. Die neue Regelung vereinfacht die Bildung von EVG und soll durch die Einsparung von Grundgebühren und Zählermieten sowie durch die Erlaubnis zur Bündelung beim Netzzugang die Attraktivität des Eigenverbrauchs erhöhen. Aufgrund der Kostentragungspflicht von Anschlussänderungen und der Komplexität im Handling von EVG (v.a. im Fall von Mietern) besteht insbesondere im Fall von Bestandesbauten die Gefahr eines „Papiertigers“ bzw. wird das Risiko der Entsolidarisierung als limitiert beurteilt. Im Fall von Neubauten ist das Potential für entsprechende EVG-Lösungen indes deutlich höher. Bei BKW wurden entsprechende Produkte bereits eingeführt und die Lösung ab 2018 etwas vorweggenommen.

Sven Schlittler, leitender Berater bei EVU Partners AG, analysierte in seinem Referat die heutige Tarifierungspraxis bei Verteilnetzbetreibern in Bezug auf die Netznutzungstarife. Vielfach sind diese Praxen historisch gewachsen. Entsprechend ist die Verursachergerechtigkeit solcher gewachsenen Tarifstrukturen eingeschränkt. Oft sind auch Fehlanreize oder unerwünschte Nebeneffekte wie Tarifsprünge zu beobachten. Die neue Regulierung der Netznutzungstarife im Rahmen der Revision der StromVV schränkt bestehende Freiheitsgrade der Netzbetreiber bei der Tarifierung ab 2019 im Bereich der kleineren Endkunden erheblich ein. Bis 30 kVA Anschlussleistung muss neu ein einheitliches „Basisprodukt“ angeboten werden. Wahlprodukte sind nur noch in Kombination mit Leistungspreisen vorgesehen. Zudem wird die Vorgabe eines 70%tigen Arbeitspreisanteils auf alle Endkunden bis 50 MWh ausgeweitet. Es bleibt zu hoffen, dass der Verursachergerechtigkeit dann ab 2022 mit dem revidierten StromVG wieder mehr Gewicht beigemessen werden wird.

Ulrich Rosen, Partner bei B E T Aachen, thematisierte in seinem Beitrag die Erfolgsfaktoren beim anstehenden Smart Meter Rollout. Aufgrund der damit verbundenen, steigenden Messkosten ist die Kostentransparenz ein wichtiger Faktor. Heute fehlt diese Kostentransparenz vielfach da die Relevanz der Messkosten als Teil der Netznutzungstarife bis anhin tief war. Der Rollout der Smart Meters selber ist ein operationelles Vorhaben, welches vor allem gute Datenqualität und ein effektives Projektmanagement voraussetzt. Die zentral damit verbundene, strategische Frage ist jedoch diejenige nach dem Nutzen des Smart Meter. Erst mit entsprechenden „smarten“ Produkten oder Dienstleistungen entsteht mit dem Smart Meter Rollout ein Kundennutzen. In diesem Kontext stellen sich weitere strategische Fragen nach der Eigenleistungstiefe (make or buy) und der Bedeutung des Messwesens als eigenes, konkurrenzfähiges Geschäftsfeld in einem zumindest teilliberalisierten oder strenger regulierten Markt.

Gerhard Bräuer, Leiter Netzwirtschaft der Repower AG, präsentierte das neue Asset Management (AM) Tool „EASYASSET“ von Repower. Mit dem neuen Tool will Repower ihr eigenes Asset Management unterstützen, in dem die dafür notwendigen Anlagedaten einfach und klar sowie für alle Involvierten zugänglich bereitgestellt werden. Das neue Tool verkauft Repower auch anderen Netzbetreibern als Produkt. Bräuer ist überzeugt, dass das Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zu anderen AM-Produkten sehr attraktiv ist und das Tool gerade auch für kleinere und mittlere Netzbetreiber interessant ist. Voraussetzung für eine erfolgreiche Einführung und damit für ein aktives Asset Management ist und bleibt aber letztlich eine hohe Datenqualität und eine klare, interne Organisation bzw. Rollendefinition des Asset Management als interner Auftraggeber.

Dr. Christina Würthner, Geschäftsführerin der enersis suisse AG, stellte anlässlich des ersten Schweizer Digitaltages dar, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die traditionelle Wertschöpfung von Energieversorgungsunternehmen im Allgemeinen und von Netzbetreibern im Speziellen haben kann. Der Einfluss wird dabei insbesondere in den Bereichen Handel, Verteilnetz und Vertrieb gross eingeschätzt. Das regulatorisch vorgegebene Unbundling stellt dabei aufgrund der Datentrennung bzw. der Limitierung der Datennutzung aktuell eher ein Hindernis für neue Geschäftsmodelle dar. Anhand konkreter Use Cases (z.B. Optimierung des Smart Meter Rollouts) auf ihrer Plattform namens GRIDS zeigte Würthner auf, was mit der Verknüpfung verfügbarer Daten und mit deren Visualisierung heute bereits möglich ist und was, insbesondere auch aufgrund der zunehmenden Datenverfügbarkeit und -qualität, in Zukunft möglich sein wird. Ziel von Data Analytics ist letztlich aufgrund von grossen Datenmassen konkrete Fragen zu beantworten und damit Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

In der abschliessenden Podiumsdiskussion diskutierten Aeneas Wasser, Ulrich Rosen und Dr. Andreas Beer (Leiter Netze von Repower AG) über die künftige Rolle der Verteilnetzbetreiber, insbesondere über die Auswirkungen der Energiestrategie 2050 und die damit verbundene Regulierungstiefe. Im Fokus der Diskussion standen dabei die Auswirkungen des Eigenverbrauchs und die Kostenfolgen des Smart Meterings insbesondere im Kontext einer möglichen Teilmarkt-Liberalisierung des Messwesens sowie die notwendigen tariflichen Handlungsoptionen. Auf die Frage zur langfristigen Entwicklung waren sich die Podiumsteilnehmer einig, dass es auch 2050 noch Verteilnetze und damit Verteilnetzbetreiber für Strom geben wird. Eine Substitution der Stromverteilung ist mittel- und längerfristig noch nicht absehbar. Eine Reduktion des Monopols und dabei der „Cost+-Sicherheit“ jedoch sehr wohl.

Dieser Rückblick wurde vom Tagungsmoderator Dr. Markus Flatt, Partner bei EVU Partners AG verfasst. Markus Flatt hat den hochkarätigen Beiträgen und Diskussionsrunden einen optimalen Rahmen gegeben. Nicht zuletzt die produktiven Diskussionen und das ausgezeichnete Networking sowie die sehr gute Stimmung aller Teilnehmenden und Referenten rundeten den Erfolg der Tagung ab.

Das nächste Verteilnetzforum findet am 13. November 2018 in Luzern statt. Informationen zu Agenda, Referenten und Anmeldung finden Sie unter www.verteilnetzforum.ch.

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Jährlich bestätigen mehrere Tausend zufriedene Teilnehmende die grosse Bedeutung dieser professionell recherchierten und strukturierten Veranstaltungen in den Themenbereichen Banken, Finanzen, Chemie und Pharma, Energie, IT, Marketing und Vertrieb sowie Recht und Steuern für ihren nachhaltigen beruflichen Erfolg.

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Dez 5 2017

Unabhängige Versorgerstudie 360° bescheinigt EGRR besonderen Service als Energieversorger in Dinslaken und ganz Deutschland

Unabhängige Versorgerstudie 360° bescheinigt EGRR besonderen Service als Energieversorger in Dinslaken und ganz Deutschland

Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR. (Bildquelle: EGRR)

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) hat die Prämierung „Ausgezeichnet“ vom Verbraucherportal STUDIE360 in der unabhängigen Versorgerstudie 2018 verliehen bekommen. Das Siegel kennzeichnet transparente und faire Energieversorger. Mit einem Ergebnis von 85,7% setzt der Energieversorger aus Dinslaken vorbildliche Maßstäbe in der Energiewirtschaft und bietet faire und transparente Vertragskomponenten. Die EGRR wird den Nutzern des Verbraucherportals www.studie360.de nun empfohlen und darf sich als fairer und transparenter Energieversorger ausweisen.

„Wie freuen uns über diese Auszeichnung, weil sie uns von unabhängiger Seite in unserer Philosophie bestätigt. Fairness und Transparenz bilden die wichtigsten Grundbausteine für unser Handeln“, erklärt der EGRR-Vorstandsvorsitzende Gerfried I. Bohlen. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

Auszeichnung setzt sich aus vier Kernkompetenzen zusammen

Die Bewertung der EGRR erfolgte in vier Kategorien: Servicekultur, Vertragskomponenten, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Für das Erreichen der Auszeichnung ist es erforderlich, in jeder Kategorie zu überzeugen. Somit werden neben einem guten Preis-Leistungsverhältnis insbesondere Fairness und Transparenz für den Kunden in den Fokus gerückt.

Unabhängige Versorgerstudie

STUDIE360 ist ein Verbraucherportal, das eine unabhängige Versorgerstudie durchführt, die den Energiemarkt 360 Grad durchleuchtet. Dabei analysiert STUDIE360 alle Leistungen, die ein Energieversorger für seine Kunden erbringt. Von Vertragslaufzeit bis Datenschutz, von Nachhaltigkeit bis zur Servicequalität. Die Kommunikationsspezialisten und Analysten der STUDIE360 haben seit Jahren einen tiefen Einblick in die Energiewirtschaft und wissen um deren Schwachstellen. Dieses Fachwissen wird mit den Verbrauchern geteilt. Transparente und faire Energieversorger können am Siegel der STUDIE360 erkannt werden.

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Jahr 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Dez 1 2017

Im Gewerbegebiet Malchow ist die Energie wieder im Fluss

Schalthaus mit Mittelspannungsschaltanlage von Ormazabal ausgestattet

Im Gewerbegebiet Malchow ist die Energie wieder im Fluss

Ormazabal hat das neue Schalthaus in Malchow mit einer Mittelspannungsschaltanlage ausgerüstet. (Bildquelle: Ormazabal)

Um die Versorgungssicherheit im Gewerbegebiet Malchow zu erhöhen, veranlassten die Stadtwerke Malchow den Bau eines neuen Schalthauses. Die moderne Station sollte einen Raum für die Mittel- und Niederspannung sowie einen Bereich für den Transformator beinhalten. Vorgesehen war eine Mittelspannungsschaltanlage, die unter anderem eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet und mit Schutzrelais der neuesten Generation ausgestattet ist. Darüber hinaus sollten Netzanalysegeräte zur Überwachung der Netzqualität eingebaut sein. All diese Anforderungen erfüllt die Schaltanlage gae630-1ts-4lsv/5-1lsv/6 von Ormazabal. In Kooperation mit den beteiligten Partnerunternehmen hat der Mittelspannungsexperte eine kundenspezifische Lösung für die Station in Malchow realisiert.

Die bisherige Station zur Versorgung des Gewerbegebiets in Malchow stand auf einem Privatgelände, so dass sie nicht in erforderlichem Maße zugänglich war. Zudem konnten die alten Schaltgeräte nicht mehr die aktuell vorgegebenen Staffelzeiten für die Einstellung der Schutzgeräte erfüllen. Der Anlagenschutz musste an die geforderte Versorgungssicherheit des Gebiets angepasst werden. Aus diesen Gründen beauftragten die Stadtwerke Malchow die Scheidt GmbH & Co. KG damit, eine neue Station zu errichten.

Technik der neuesten Generation gefordert

In die Betonstation der Firma Scheidt sollte eine wartungsarme SF6-Mittelspannungsschaltanlage eingesetzt werden. Zuverlässigkeit sowie eine hohe Betriebsverfügbarkeit der Anlage waren dabei wichtige Voraussetzungen. Ferner waren Schutzgeräte auf dem aktuellen Stand der Technik gefragt. Die Ausstattung mit Netzanalysegeräten sollte es dem Betreiber ermöglichen, jederzeit den Verlauf der Netzqualität abrufen zu können. Informationen zu Strom und Spannung sowie die Analyse der Oberwellen waren erforderlich, da Verbraucher mit erhöhten Ansprüchen an das Netz angeschlossen sind und ideal versorgt werden sollen.

Kundenspezifisch angepasst

Ormazabal ist langjähriger Partner der Firma Scheidt. Auch bei diesem Projekt in der Region Nord-Ost sorgte der Mittelspannungsspezialist dafür, dass die Energie wieder im Fluss ist und realisierte eine Lösung, die alle Anforderungen optimal erfüllt. „Von der Planung über die Projektierung bis zur Umsetzung hat uns Ormazabal bestens bei dem Projekt unterstützt. Wir sind mit dem Ergebnis zu 100 Prozent zufrieden“, fasst Ingo Ziegler von den Stadtwerken Malchow zusammen.

Zum Einsatz kam die gae630-1ts-4lsv/5-1lsv/6 mit einem Transformatorfeld inklusive Sicherung sowie fünf Leistungsschalterfeldern. Sie ist für eine Bemessungsspannung von 24 kV, einen Sammelschienenbemessungsstrom von 630 A und einen Kurzschlussstrom bis 20 kA/1s ausgelegt. Die Anlage ist gasisoliert und wartungsarm. Die aktiven Schaltelemente sind wartungsfrei. Da die Gesamtanlage klimaunabhängig und widerstandsfähig gegenüber sonstigen Umwelteinflüssen ist, eignet sie sich für den dauerhaften Einsatz. Zudem besteht eine hohe Anlagenvarianz. Die modulare Bauweise gewährt Anwendern große Flexibilität bei möglichen Erweiterungen.

Gemäß der kundenspezifischen Vorgaben ist die Anlage mit entsprechender Technik ausgestattet worden: Die moderne Schutztechnik mit Erdschlussrichtungserfassung gewährleistet die sofortige Fehlerlokalisierung.

Über die Leittechnik ist die Eingrenzung von Störungen und die schnelle Wiederversorgung möglich. Die Vakuumleistungsschalter besitzen einen Motorantrieb, der die Betriebsführung aus der Leitzentrale vereinfacht. An die Leistungsschalterfelder konnten metallgekapselte Spannungswandler angebunden werden. Diese sind schaltbar, so dass z. B. bei Kabelprüfungen keine Demontage notwendig ist. Die Felder der Anlage sind mit Netzanalysegeräten der Firma Janitza ausgerüstet. Dadurch ist die permanente Verfügbarkeit relevanter Leistungsdaten gegeben. Auf deren Grundlage kann der Betreiber unter anderem die Lastflüsse im Netz optimieren.

Im Kollektiv gelöst

Die Mittelspannungsschaltanlage speist einen Transformator. Auch dieser stammt aus dem Produktspektrum von Ormazabal und wurde in der eigenen Fertigung am Standort Loeches in Spanien hergestellt. Die Niederspannungshauptverteilung kommt aus dem Hause uesa GmbH. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung wurde von der etros Elektro-Service GmbH abgewickelt. Actemium H&F war für die speicherprogrammierbare Steuerung zuständig. In Kooperation haben die Partnerunternehmen eine Komplettlösung umgesetzt, mit der die Stadtwerke Malchow die Energieversorgung des Gewerbegebiets wieder langfristig sicherstellen kann.

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Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 1.600 Mitarbeiter an über 20 Standorten rund um den Globus sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Mit seinen zukunftsweisenden Lösungen rund um die Mittelspannung reagiert der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche und ist wichtiger Partner für Energieversorger, Planer sowie Installateure. Die Produkte von Ormazabal kommen u.a. im Bereich Erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Fußballstadien zum Einsatz. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ormazabal.com/de

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Nov 8 2017

Markteinführung Gasaggregat TCG 3016 / CG132B – Effizienz wird digital

Caterpillar Energy Solutions stellt seine neue Baureihe MWM TCG 3016 / Cat CG132B vor. Die neuen Aggregate zeichnen sich durch die höchste Effizienz in ihrer Leistungsklasse aus: Im Erdgasbetrieb beträgt der elektrische Wirkungsgrad bis zu 43,5 %.

Markteinführung Gasaggregat TCG 3016 / CG132B - Effizienz wird digital

Das neue MWM TCG 3016 Aggregat.

Mit einer neuen Generation an Gasaggregaten setzt Caterpillar Energy Solutions Maßstäbe im Markt der dezentralen Energieerzeugung. Die neu entwickelten Aggregate zeichnen sich durch eine einzigartige Kombination aus Effizienz und Robustheit aus. So verfügen sie beispielsweise über die höchste Effizienz in ihrer Leistungsklasse. Im Erdgasbetrieb beträgt der elektrische Wirkungsgrad bis zu 43,5 Prozent. Bei der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme wird ein Gesamtwirkungsgrad von bis zu 90 Prozent erreicht.

Weiterhin sorgen ein stark verringerter Ölverbrauch von weniger als 0,1 g/kWhel und verlängerte Ölwechselintervalle auch im Betrieb der Gasaggregate für Einsparungen. Die Betriebsdauer bis hin zur Grundüberholung hat sich verlängert. Bei Erdgas-Anwendungen wurde sie von 64.000 auf 80.000 Betriebsstunden deutlich ausgedehnt.

Zudem wurde die Robustheit der neuen Baureihe durch eine Reihe von Maßnahmen weiter verbessert. So ist jetzt beispielsweise der Generator über einen Flansch mit dem Gasmotor verbunden und die Schwingungsentkopplung erfolgt nun direkt zwischen den Komponenten und dem Grundrahmen. Hierdurch sind die Aufbaukosten für das Fundament im Vergleich zu anderen Gasmotoren geringer. Weiterhin kommt es dank einer optimierten Verbrennung zu einer reduzierten Belastung wichtiger Bauteile, wodurch das Aggregat insgesamt robuster wird und sich durch höchste Verfügbarkeit auszeichnet.

Mit der neuen Baureihe führt Caterpillar Energy Solutions auch die vollständig integrierte digitale Kraftwerkssteuerung TPEM (Total Plant & Energy Management) ein. Damit läutet das neuentwickelte Aggregat ein digitales Zeitalter am Markt für dezentrale Energielösungen ein. Das System, das individuell an Kundenwünsche und den einzelnen Anwendungsfall anpassbar ist, ersetzt bei allen zukünftigen Baureihen das bisherige Steuerungssystem und überzeugt durch hohe Wirtschaftlichkeit und Flexibilität.

Moderne Gaskraftwerke zeichnen sich durch komplexe Anwendungen und kundenindividuelle Anlagen aus. So spielen Automatisierung und Regelung mit höchster Betriebssicherheit und nahtloser Kommunikation eine Schlüsselrolle, welche TPEM im Kern umfasst. Dadurch werden zusätzliche Steuerungen überflüssig und eine optimale Regelung der Energieerzeugung durch das Gaskraftwerk wird gewährleistet.

Mit der Baureihe TCG 3016 / CG132B bringt Caterpillar Energy Solutions eine neue Generation von Gasaggregaten auf den Markt, die mit wegweisenden Komponenten und modernster Sensorik in Kombination mit der digitalisierten Kraftwerkssteuerung TPEM für höchste Effizienz und Verfügbarkeit sorgt.

Über Caterpillar Energy Solutions
Caterpillar Energy Solution steht mit seinen beiden Marken MWM und Cat für hocheffiziente und umweltfreundliche Lösungen zur dezentralen Energieerzeugung und produziert Gasmotoren, Strom-Kraftwerke sowie Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Der Firmensitz in Mannheim geht auf die Gründung des Autopioniers Carl Benz zurück, der 1871 mit den „Mechanischen Werkstätten Mannheim“ den Grundstein dafür legte. Weitere Informationen finden Sie unter www.caterpillar-energy-solutions.de

Über Caterpillar
Seit 90 Jahren macht Caterpillar Inc. nachhaltigen Fortschritt möglich und sorgt für positiven Wandel auf allen Kontinenten. Kunden gehen zu Caterpillar, damit Caterpillar ihnen bei der Entwicklung von Infrastruktur, Energie und Vermögenswerten natürlicher Ressourcen hilft. Mit Umsätzen von 47,011 Milliarden $ im Jahr 2015 ist Caterpillar der weltweit führende Hersteller von Bau- und Bergwerksausrüstung, Diesel- und Erdgasmotoren, Industriegasturbinen und Diesel-Elektro-Lokomotiven. Das Unternehmen ist hauptsächlich über seine drei Produktsegmente tätig – Baubranchen, Ressourcenbranchen und Energie und Transport – und stellt ferner Finanz- und zusammenhängende Dienstleistungen über sein Finanzproduktesegment zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter caterpillar.com ( http://www.caterpillar.com)

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Nov 6 2017

Klimapolitik tritt auf der Stelle? – Jetzt aktiv werden!

Klimadetektive in der Schule

Klimapolitik tritt auf der Stelle? - Jetzt aktiv werden!

(NL/5790011385) Das ganze große Klima-Thema in die Schule holen und dabei nicht resignieren, wenn die Klimaschutzpolitik mal wieder auf der Stelle tritt. Gemeinsam Energiefresser aufspüren oder dem Papierverbrauch und der Pausenversorgung auf den Grund gehen. Ideen für eine umwelt- und klimagerechte Schule entwickeln und sie auch umsetzen. Und dabei Wissen bzw. Kompetenzen aus dem Fachunterricht vertiefen… Das ist die Idee der Aktion Klimadetektive in der Schule, welche sich an die Klassenstufen 5-10 richtet.

Die jetzt erschienene 3. Auflage der gleichnamigen Broschüre enthält dafür Arbeitsanleitungen und Praxisbeispiele aus Schulen sowie als Dateien auf einer CD die Checklisten für den Klimacheck.

Der Klimacheck ist modular aufgebaut, d.h. es gibt mehrere Themen, die unabhängig voneinander bearbeitet werden können. Jedes Thema ist einer Klassenstufe und den jeweils passenden Fächern zugeordnet. Die Klassenstufe 5-6 untersucht demnach die anschaulichen und greifbaren Bereiche des Schulbetriebs: den Papierverbrauch, die Abfallentsorgung und das Schulgelände. Die Klassenstufe 7-8 wendet sich dem Verkehr, dem Wasser und der Pausenversorgung zu. Die ältesten Schüler durchleuchten den technisch anspruchsvollen Bereich der schulischen Energiewirtschaft. Die Untersuchungsergebnisse können zu einer CO2-Bilanz der Schule zusammengeführt werden und als Grundlage für sinnvolle Klimaschutzaktivitäten dienen.

Die vom Umweltbüro Nord e.V. herausgegebene Broschüre wird von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. und dem Bundesverband Klimaschutz e.V. unterstützt. Das Alfred-Wegener Institut. Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, die Allianz Umweltstiftung, der BINE Informationsdienst (FIZ Karlsruhe GmbH, Büro Bonn), die co2online gemeinnützige GmbH und Germanwatch e.V. haben aktuelle Info- und Lehrmaterialien bereitgestellt, welche sich ebenfalls auf der CD befinden.

Tilman Langner: Klimadetektive in der Schule III. erweiterte Auflage 2017. 72 Seiten. Umweltbüro Nord e.V. Stralsund (Hrsg.). ISBN 978-3-00-057686-7. Preis: 10,00 zuzüglich Versandkosten.

www.umweltschulen.de/klima

Informationen zum Herausgeber dieser Presseinformation
Das Umweltbüro Nord e.V. ist ein gemeinnütziger Umweltverein mit Sitz in der Hansestadt Stralsund. Es wurde 1997 gegründet. Mit unseren Projekten und Dienstleistungen wollen wir umweltgerechtes Lehren, Lernen und Handeln ermöglichen. Wir entwickeln umweltpädagogische Materialien für Kitas und für Schulen so etwa die Umweltkisten für Kitas und Grundschulen sowie die Materialien zur Aktion Klimadetektive in der Schule. Wir stellen Referenten für die Umweltbildung, z.B. für Projekttage in Schulen. Wir unterstützen kommunale Klimaschutzprozesse mit den Mitteln der Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. In der Umweltbibliothek Stralsund sammeln wir Materialien zu fast allen Fragen des Umweltschutzes und zur Umweltbildung. www.umweltschulen.de/umweltbuero/

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Okt 26 2017

revolt Kfz-USB-Ladegerät mit Quick Charge 3.0

In kürzester Zeit Smartphone u.v.m. aufladen

revolt Kfz-USB-Ladegerät mit Quick Charge 3.0

revolt Kfz-USB-Ladegerät mit Quick Charge 3.0, www.pearl.de

Zwei Mobilgeräte in Auto & Co. laden: Das Mini-USB-Ladegerät von revolt ist an jedem 12- und 24-Volt-Kfz-Anschluss einsatzbereit. So geht den Geräten unterwegs nie die Energie aus.

Extraschnelle Lade-Leistung: Die Mobilgeräte werden mit bis zu 3 A geladen. Per Quick Charge 3.0 sind Smartphone und Tablet-PC bis zu 4-mal schneller wieder einsatzbereit als mit herkömmlichen Geräten.

– USB-Ladegerät für 12- und 24-V-Kfz-Anschluss
– Je 1 Standard-USB- und Quick-Charge-USB-Ladeport
– Quick Charge 3.0 mit automatischer Ladestrom-Anpassung: bis zu 4-mal schnelleres Laden für Mobilgeräte mit zertifiziertem Qualcomm-Chipsatz, z.B. HTC 10/One A9, LG G5/G6/V20, Sony Xperia XZ/ XZ Premium, BlackBerry KEYone u.v.m.
– Ausgangsleistung Standard-Port: 5 V / 2,4 A, Quick-Charge-Port: 3,65 – 6,5 V / 3 A, 6,5 – 9 V / 2 A, 9 – 12 V / 1,5 A
– Gesamtleistung: 31,5 Watt
– Universell einsetzbar für alle USB-Geräte wie MP3-Player, Navi, Smartphone, Tablet-PC, iPhone, iPad u.v.m.
– Status-LED für Betriebsanzeige
– Kompakte Maße: 27 x 27 x 87 mm, Gewicht: 30 g
– Kfz-USB-Ladegerät inklusive deutscher Anleitung

Preis: 8,90 EUR statt empfohlenem Herstellerpreis von 19,90 EUR
Bestell-Nr. ZX-2808-625
Produktlink: https://www.pearl.de/a-ZX2808-1421.shtml

PEARL.GmbH aus Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen eines internationalen Technologie-Konzerns. Ihr Schwerpunkt ist der Distanzhandel von Hightech-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten.
Mit 10 Millionen Kunden, 10 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr, einer täglichen Versandkapazität von bis zu 40.000 Paketen – alleine in Deutschland – und Versandhaus-Niederlassungen in Österreich, der Schweiz, Frankreich und China gehört PEARL zu den größten Versandhäusern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. Eigene Ladengeschäfte in vielen europäischen Großstädten und ein Teleshopping-Unternehmen mit großer Reichweite in Europa unterstreichen diesen Anspruch. In Deutschland umfasst das Sortiment von PEARL über 15.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie z.B. VisorTech, Rosenstein & Söhne, newgen medicals und Royal Gardineer. Dank ihrer äußerst engen Kooperation mit internationalen Großherstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neuentwicklung und kontinuierliche Optimierung von Produkten. ( www.pearl.de).

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Okt 17 2017

WUN Energie bringt Energiewende vor Ort voran

Grundsteinlegung für Pelletwerk mit angeschlossenem hocheffizienten BHKW

Für die Energiewende brauche es erneuerbare regionale Erzeugung, aber auch Vernetzung und Flexibilität, so Karl-Willi Beck, Erster Bürgermeister von Wunsiedel. All das berücksichtige das Konzept des Pelletwerks mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk (BHKW), das die WUN Energie GmbH am Energiepark im Wunsiedel-Holenbrunn baut und voraussichtlich in 2018 fertigstellen wird. Dort wird für die Erzeugung eines ökologischen Brennstoffs die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme verwendet. „Eine innovative Kombination, die zu hoher Effizienz führt und uns einer nachhaltigen Energieversorgung in der Region erneut einen Schritt näher bringt“, betont Beck anlässlich der Grundsteinlegung am 16. Oktober 2017.

Bereits seit sechs Jahren produziert die WUN Bioenergie GmbH, einer der Gesellschafter der WUN Energie, Pellets in einem Werk in Holenbrunn. Hierfür werden Späne mit der Wärme aus dem Biomasseheizkraftwerk am selben Ort getrocknet. Um nun noch mehr Haushalte mit einem nachhaltigen Brennmaterial beliefern zu können, wurde die Ausweitung der Pelletierung beschlossen. Wunsiedel sei der ideale Standort für ein zweites Pelletwerk, sagt Marco Krasser, Geschäftsführer der WUN Bioenergie. „Wir haben auf den bereits gemachten Erfahrungen aufgebaut und ein Konzept entwickelt, mit dem wir gerüstet sind für die Energiewelt der Zukunft.“

Beck und Krasser freuen sich, dass sie für die WUN Energie neben der WUN Bioenergie und der Gasversorgung Wunsiedel GmbH – beide Töchter der kommunalen SWW Wunsiedel GmbH – weitere kompetente Gesellschafter gewinnen konnten: die Bayernwerk-AG-Tochter GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG und die BayWa AG, welche die Pellets abnehmen wird.

„Als Bayernwerk möchten wir mit unserer besonderen Stärke in flexibler Erzeugung auch künftig den erfolgreichen WUNsiedler Weg Energie mitgehen. Die Mitgründung der WUN Energie GmbH ist für uns als regional verwurzeltes Unternehmen die Fortsetzung und Weiterentwicklung unseres vielfältigen Beteiligungsengagements“, sagt Werner Dehmel, Geschäftsführer der Bayernwerk Natur GmbH. Das Bayernwerk ist den verschiedenen WUNsiedler Energieprojekten mehrfach verbunden. Zum einen besteht seit langer Zeit eine Beteiligung der Bayernwerk AG an der Gasversorgung Wunsiedel. Zum anderen bringt sich die Bayernwerk Natur-Tochter GHD in die neue Energie-Gesellschaft in Wunsiedel ein. „Die Stärken des Projekts liegen in der regionalen Ausrichtung und in der Kombination aus Holzpelletproduktion und Kraftwerk. Das passt technologisch und ökologisch hervorragend zum Bayernwerk“, so Dehmel weiter.

Im neuen Pelletwerk sollen über 100.000 Tonnen Pellets pro Jahr produziert werden. Eine Menge, die für Raumheizung und Warmwasser von ca. 25.000 Einfamilienhäusern reicht. Dank großer Lagerflächen ist es möglich, im Sommer einen Vorrat anzulegen, der Versorgungssicherheit auch in extrem kalten Wintern garantiert. Rohmaterial sind Späne, die als Nebenprodukt in Holzsägewerken und holzverarbeitenden Industrien der Region anfallen. Für ihre Trocknung wird die Wärme aus dem BHKW verwendet, das aus drei Gasmotoren mit je 6.200 PS besteht. Die gesamte maximale elektrische Leistung beträgt 13.500 Kilowatt und entspricht etwa der Gesamtleistung im Netzgebiet der SWW Wunsiedel GmbH. Mit dem im BHKW erzeugten Strom können ca. 40.000 Haushalte versorgt werden.

Emissionsarmes Erdgas als Brücke
Brennstoff für die BHKWs ist Erdgas, das Krasser als unverzichtbaren Brückenenergieträger bezeichnet: „Wir werden den emissionsarmen, umwelt- und klimaschonenden Energieträger noch lange brauchen.“ Bisher nämlich reiche die Energieerzeugung aus regenerativen Quellen nicht aus und vor allem fehle es noch an Möglichkeiten zur Speicherung von Sonnen- und Windstrom. Gleichzeitig müsse rasch sehr viel CO2 eingespart werden. Mehr Erdgas zu nutzen, sei dafür die kostengünstigste Strategie. Mit dem sehr langen Erdgas-Leitungssystem habe man bereits sowohl ein Transport- als auch ein Speichersystem für Energie, während Überland-Stromtrassen nur dem Transport dienen. Zudem besitze das Erdgasnetz freie Kapazitäten und könne künftig mit regenerativem Strom hergestelltes Methan aufnehmen, das sich wie Erdgas einsetzen lässt.

Natürlich gilt es, aus dem Erdgas sehr viel herauszuholen und genau das leistet die neue Anlage. Zu ihrem Gesamtwirkungsgrad von 95 Prozent trägt auch die intelligente Anbindung an das Pelletwerk bei, denn: Die in die Trocknung der Späne gesteckte Wärme aus dem Kraftwerk entspricht in etwa der Erhöhung des Heizwerts im Vergleich zu an der Luft getrocknetem Scheitholz. Man habe also eine Verbindung des saubersten fossilen Brennstoffs mit extrem hoher Effizienz und Herstellung eines klimaneutralen Energieträgers, fasst Krasser zusammen. „Eine der in meinen Augen besten Strategien für schnell und bezahlbar realisierbaren Klimaschutz.“

Mehr Netzstabilität
Die beeindruckende Effizienz und die Einbindung eines nachwachsenden Rohstoffs Holz sind aber nicht alles, was das neue Pelletwerk-Kraftwerk-Duo auszeichnet. Vielmehr sei es damit möglich, besser auf Schwankungen im Stromangebot und Stromverbrauch zu reagieren, ohne wertvolle Energie zu verschenken, erläutert Krasser. Das Stichwort lautet Flexibilität. So wird die im Kraftwerk erzeugte elektrische Energie ins Netz abgegeben, wenn dieses aufnahmefähig ist. Und wenn zu viel Strom im Netz vorhanden ist, was künftig wegen des Ausbaus von erneuerbaren Energien noch öfter vorkommen dürfte? Dann will die WUN Energie das Netz entlasten, indem sie Strom entnimmt.

Letztendlich ist das schnell an- und abschaltbare BHKW also ein Regelenergie-Kraftwerk. Es dient sowohl bei einem Unter- als auch bei einem Überangebot an Strom der Stabilisierung des Netzes. Und Pelletwerk plus Kraftwerk sorgen laut Krasser für mehr Dezentralität, die unabdingbar sei, solle die Energiewende funktionieren. Bei den Pellets ist das dezentrale Element sofort einsichtig, doch auch das BHKW ist typisch dezentral. Denn: Die Wärme wird vor Ort abgenommen und das Kraftwerk hat durch die zwei Betriebsphasen die Fähigkeit, das Netz vor Ort stabiler zu machen. Letztlich dient die Trägheit der Wärme der Stützung der Frequenz im Stromnetz. Bislang werde allerdings die Bereitstellung derartiger Flexibilitäten nicht angemessen vergütet, bedauert Krasser. Er richtet daher einen Appell an den Gesetzgeber: „Es ist nötig, der Flexibilität einen Preis zu geben, damit es sich lohnt, in diese zu investieren.“

Zudem sollten die Verantwortung und damit auch die nötigen finanziellen Mittel für das Thema Netzstabilität an die Verteilnetzbetreiber gegeben werden, was letztlich unserem föderalen System entspreche. „Bottom-up statt Top-down“, bringt Krasser seine Forderung auf eine griffige Formel. Da bis zum Jahr 2022 alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden und wir gleichzeitig aus Klimaschutzgründen weniger Kohle- und mehr erneuerbaren Strom bräuchten, seien mehr regionale schnell reagierende Kraftwerkskapazitäten unumgänglich.

Und in Wunsiedel denkt man noch weiter. Beispielsweise wird dort im nächsten Jahr der bayernweit größte Batteriespeicher in Betrieb gehen. Der gemeinsam mit der Gruppe Dezentrale Energiesysteme der Siemens AG konzipierte Mega-Akku kann Strom liefern und aufnehmen – ein weiterer Beitrag zur Netzstabilität. „Nur mit solchen Ideen ist die Energiewende schnell umsetzbar und bezahlbar“, ist Krasser überzeugt. „Wir sollten von dem profitieren, was die Digitalisierung erlaubt, also Energieerzeuger und -verbraucher intelligent vernetzen.“ Viele hundert Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Trassen, die Windstrom von Nord nach Süd bringen, würden dagegen zu teuer sein, Landschaft zerstören und auf den Widerstand der Bürger stoßen.

Schritt auf dem Wunsiedler Weg
Die Kombination aus Pelletwerk und Blockheizkraftwerk ist für den Ersten Bürgermeister Beck ein weiterer Baustein des WUNsiedler Wegs Energie, den die Stadt und ihr Energieversorger seit 2010 verfolgen. Ziel sei eine nachhaltige, umwelt- und klimaschonende Energieversorgung, bei der man alle erneuerbaren Quellen der Region nutze, aber auch Erdgas als sauberste fossile Energie. Die WUN Energie und ihr erstes Projekt fügten sich optimal in die geplante Energielandschaft ein, was auch am Input der sehr renommierten und kompetenten Mitstreiter liege. Auch künftig werde man nur erfolgreich sein, wenn das Fachwissen, das Engagement und die Visionskraft zahlreicher Partner gebündelt würden, glaubt Beck.

So geht sein Dank außer an die Gesellschafter der WUN Energie an die vielen am neuen Kraftwerk Beteiligten – etwa Berater und Planer wie Sterr-Kölln & Partner und die eta Umweltberatung, die Umweltbank AG als Kreditgeber und ausführende Firmen wie die in der Region ansässige Baufirma Roth. Dank gebühre zudem der regionalen Politik und den Behörden, ergänzt Krasser. Seitens der lokalen Politik brauche es Mut und Durchhaltevermögen den eingeschlagenen Weg auch konsequent umzusetzen. „Mit den Aufsichtsräten, allen voran Bürgermeister Karl-Willi Beck als Vorsitzender, haben wir immer die nötige Unterstützung erhalten.“ Das Landratsamt Wunsiedel als genehmigende Behörde habe das Projekt von Anfang an unterstützt. Auch das sei typisch für den WUNsiedler Weg, der nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme, denn: „Mehr Energieerzeugung vor Ort bedeutet mehr Wertschöpfung und die nun in Holenbrunn investierten rund 28 Millionen Euro werden wieder qualifizierter Arbeitsplätze schaffen.“

Die Gesellschafter der WUN Energie GmbH sind die WUN Bioenergie GmbH, die Gasversorgung Wunsiedel GmbH, die BayWa AG und die GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG. Gegründet wurde die WUN Energie GmbH im Jahr 2017 und ihr erstes Projekt ist der Bau eines Regelenergie-Kraftwerks mit drei Gasmotoren sowie eines Pelletwerks am Energiepark in Wunsiedel-Holenbrunn.

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Okt 16 2017

Ist eine Grundlastenergieversorgung ohne fossile Energieträger und Atomkraft möglich?

Ja, in Zukunft mit Neutrino Energy!

Ist eine Grundlastenergieversorgung ohne fossile Energieträger und Atomkraft möglich?

Neutrino Deutschland GmbH

Von Prof. Dr. Ing.-habil Günther Krause, Bundesverkehrsminister a. D.
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Neutrino Group

Mit der Entwicklung großer zentraler Dampfkraftwerke mit Kohlefeuerung war der Grundstein der „modernen“ Elektroenergiewirtschaft gelegt.
Heute wissen wir, dass was damals ein Fortschritt war, ist nun zum „Klimakiller“ mit gravierenden Problemen für den Fortbestand unseres Planeten geworden.
Das Team der Neutrino Group entwickelt gegenwärtig mit Partnern einen Automaten, mit dem es möglich wird, industriell Folien zu beschichten, auf deren Oberflächen elektrischer Strom entsteht. Die „Geisterteilchen“ – Neutrinos – geben dabei einen Teil ihrer Bewegungsenergie (Impulse) ab und – in nanotechnologisch verändertem Graphen und Silizium – fließt Strom, permanent, kontinuierlich, im Dunkeln, über der Erde, unter der Erde und sogar unter Wasser usw. Das klingt wie eine Utopie – ist aber ein realistisches Entwicklungsziel.
Da Licht, wie bei der Photovoltaik, keine Rolle mehr spielt, wo sichtbare Strahlen der Sonne gewandelt werden, werden diese Folien bei der Neutrino-Technologie übereinandergestapelt und verpresst, z. B. ein A4 Neutrino-Energie-Modul mit einer geschätzten Leistung von ca. 150 Wh, also am Tag 3600 W (3,6 KW). Mit 35 bis 40 solcher Neutrino-Energie-Module, die in Schaltung verbunden werden, sind dann z. B. Kleinstkraftwerke von mind. 5 KWh möglich, die als kontinuierliche, permanente Hausversorgung Grundlastenergie bereitstellen. Alles, was im Haushalt von dieser Energie nicht benötigt wird, kann ins bestehende Netz eingespeist werden – als Grundlast und steht anderen Verbrauchern zur Verfügung.
Auf diesem Weg wird die „zentrale“ Versorgung von dezentralen Nutzern durch das Netz „auf den Kopf“ gestellt. Dezentral liegen diese Neutrino-Kleinst-Grundlastkraftwerke, die das Netz versorgen und somit Großverbraucher keine Großkraftwerke mehr brauchen. Am Ende ist es eine Frage der Mathematik. Heutige Elektrogeräte kommen auch mit immer weniger Energie aus. Die erneuerbaren Energien, wie Solar und Wind, werden durch Neutrino-Grundlastkraftwerke ergänzt und schrittweise kann der Gesamtkomplex der Erneuerbaren Energien über die nächsten Dekaden zu 100 % den Energiegesamtbedarf abdecken.
Die neuen Technologien haben einen grundlegend anderen Ansatz. Keine Utopie, sondern schon ab 2020 schrittweise möglich.

Pressekontakt:
Heiko Schulze
Haus der Bundespressekonferenz 0413
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10117 Berlin

Tel. +49 30 726262700
FAX +49 30 726262701
E-Mail: heiko.schulze.bpk@gmail.com

NEUTRINO Deutschland GmbH ist ein Deutsch-US-Amerikanisches Forschungs-und Entwicklungsunternehmen unter Führung des Mathematikers Holger Thorsten Schubart. Dieses, mit Hauptsitz in Berlin, steht in Kooperation mit einem weltweiten Team an Wissenschaftlern und verschiedensten internationalen Forschungsstätten, welche sich mit der Anwendungsforschung, der Wandlung nichtsichtbarer Strahlenspektren der Sonne, unter anderem den Neutrinos (hochenergetischen Teilchen, die unaufhörlich die Erde erreichen) in elektrischen Strom beschäftigt.

Besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen im Bereich der Grundlagenforschung dar sowie die Bildung eines internationalen Forschungsnetzwerkes für alternative Energietechnologien.

Das wirtschaftliche Ziel der NEUTRINO ENERGY Gruppe ist, aus den Erkenntnissen der Grundlagen-forschungen, technische Anwendungslösungen für den täglichen Gebrauch zu entwickeln und diese zu vermarkten.

Die US-Amerikanische Muttergesellschaft NEUTRINO INC., gegründet 2008, plant in den nächsten Jahren den Börsengang an der US Technologiebörse NASDAQ. Der Werbeslogan des Unternehmens lautet: „NEUTRINO ENERGY, THE ENERGY OF THE FUTURE.“

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