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Mai 17 2018

20 Jahre Weiterbildung auf Mallorca

Erfolgsmodell „Qualifikation mit Urlaubsfeeling“ feiert Jubiläum

20 Jahre Weiterbildung auf Mallorca

Den Trainerschein im Sonnenschein absolvieren

Bereits 20 Jahre ist es her als Fitnessbegeisterte, die ihr Hobby zum Beruf machen oder sich in ihrem Berufsfeld weiterbilden wollten, das erste Mal nach Mallorca reisten, um mit Gleichgesinnten in entspannter Urlaubsatmosphäre zu lernen und nach einer Woche mit einer qualifizierten Trainer-Lizenz im Gepäck in die Heimat zurückzukehrten. Denn 1998 war der Startschuss für das Erfolgsmodell „BSA-Lehrgangsreise Mallorca“. Ein einwöchiges Event, welches seitdem zweimal jährlich stattfindet und sich zu einem Jahreshöhepunkt in der Branche entwickelt hat.

Was erwartet mich auf Mallorca?
Seit mittlerweile 20 Jahren erhalten Teilnehmer der „BSA-Lehrgangsreise Mallorca“ die Möglichkeit, an einem staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgang mit einer einzigartigen Lernatmosphäre im sonnigen Mallorca teilzunehmen. Die Lerneinheiten Praxiseinheiten absolvieren Teilnehmer beispielsweise unter freiem Himmel, am Strand oder im hoteleigenen Fitnessstudio. In den Pausen genießen die Lehrgangsteilnehmer die Sonnenseiten des Lebens am Pool, am Strand oder nutzen die vielfältigen Sportmöglichkeiten, wie Fitness, Tennis, Joggen Wandern, Mountainbike, Wassersport und vieles mehr. Die Teilnehmer wählen aus einem vielfältigen Angebot an Lehrgängen und qualifizieren sich z.B. als „Fitnesstrainer-B-Lizenz“, „Gruppentrainer-B-Lizenz“, „Kursleiter Pilates“, oder „Berater für Sporternährung“. Gerade Lehrgänge aus dem Bereich Entspannung, wie die „Mentaltrainer-B-Lizenz“ oder der „Entspannungstrainer“ eignen sich besonders auf Mallorca, denn für diese Lehrgänge bietet die herrliche Umgebung eine zusätzliche Inspiration.

Starker Bildungspartner
Die Durchführung der Lehrgänge übernimmt seit 20 Jahren die BSA-Akademie, die wiederum mit 35 Jahren Erfahrung ein hohes Ansehen in der Branche genießt. Von über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Qualifikationen, welche die BSA-Akademie an bundesweiten Lehrgangszentren in Deutschland und Österreich anbietet, kann eine Vielzahl auch auf Mallorca absolviert werden. Die Lehrgänge bestehen aus Fernlernen mit kompakten Präsenzphasen. Zeitnah nach der Anmeldung wird den Teilnehmern das Lehrgangsmaterial zugesandt, damit sie sich fachlich vorbereiten können, um gut gerüstet nach Mallorca zu kommen und den Lehrgang erfolgreich abzuschließen.

Weiteres Plus der Lehrgangsreise
Teilnehmer an den „B-Lizenz-Lehrgängen“, beispielsweise am Lehrgang „Fitnesstrainer-B-Lizenz“ oder der „Gruppentrainer-B-Lizenz“ können nicht nur die Präsenzphase auf Mallorca absolvieren, sondern auch direkt vor Ort die Prüfung ablegen. Durch die familiäre Atmosphäre zwischen Lehrgangsteilnehmern und Referenten können Teilnehmer zum einen stets offene Fragen klären und zum anderen ist eine optimale Vorbereitung auf die zu erstellende Hausarbeit möglich.

Neuer Lehrgang aus dem Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement
Die Veranstalter der Lehrgangsreise bieten in diesem Jahr zum ersten Mal die Qualifikation „Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ an. Absolventen erhalten nach ihrem Abschluss sowohl eine Urkunde der BSA-Akademie als auch ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammer. In Deutschland erkranken Arbeitnehmer immer häufiger wegen Überlastung und Erschöpfung, was den Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal unterstreicht.

Was beinhaltet das Leistungsangebot?
Das exklusive Leistungsangebot der BSA-Lehrgangsreise umfasst neben dem gebuchten BSA-Lehrgang und der kompletten Reisebetreuung, den einwöchigen Aufenthalt mit HP inklusive Rail & Fly Ticket und Bustransfer zum Hotel, freie Flughafenwahl (soweit möglich), Tischgetränke, das BSA-Unterhaltungsprogramm sowie eine Reiserücktrittsversicherung.

Alle weiteren Infos finden Interessierte unter www.bsa-akademie.de/mallorca

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die BSA-Akademie ist mit ca.180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Teilnehmer profitieren dabei vom modularen Lehrgangssystem der BSA-Akademie. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu den Fachwirtqualifikationen „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“ erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen. In Zusammenarbeit mit der IHK wurden mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ (1997) sowie dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK“ (2006) bereits zwei öffentlich-rechtliche Berufsprüfungen entwickelt. 2010 kam mit der „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile über 8.000 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement sowie zum Master of Business Administration MBA Sport-/Gesundheitsmanagement. Mehr als 4.300 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Düsseldorf, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch Fernlehrer und E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

Kontakt
BSA-Akademie
Sebastian Fess
Hermann Neuberger Sportschule 3
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Mai 15 2018

Übergewicht ist zentraler gesundheitlicher Risikofaktor

Nicht einzelne Zutaten machen dick

Zu der am heutigen Tag wiederholt artikulierten Forderung einer „Strafsteuer auf Zucker“ in Deutschland erklärt Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker e.V. (WVZ): „Übergewicht ist ein zentraler gesundheitlicher Risikofaktor und Wurzel vieler Zivilisationskrankheiten. Nicht einzelne Zutaten machen uns dick. Es kommt auf das Gesamtpaket aus Ernährung und Bewegung an. Entscheidend für das Körpergewicht ist die persönliche Kalorienbilanz. Eine Strafsteuer hilft im Kampf gegen Übergewicht nicht weiter. Sie ist vielmehr kontraproduktiv, weil sie den Fokus ausschließlich auf einen Nährstoff, den Zucker, legt. Denn damit wird eine ehrliche Ernährungsdiskussion über Kalorien verhindert. Wer Übergewicht ernsthaft bekämpfen will, muss das Gesamtpaket aus Ernährung, Genuss und Bewegung im Blick haben. Auch Erfahrungen aus dem Ausland geben keine Hinweise darauf, dass eine Strafsteuer auf Zucker zu weniger Übergewicht führt.“

Die WVZ ist die zentrale Organisation der deutschen Zuckerwirtschaft. Ihr gehören die Verbände der 28.000 Rübenanbauer, die vier Zucker erzeugenden Unternehmen und Firmen des Zuckerhandels an. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen insbesondere auf den Gebieten Anbau und Verarbeitung von Zuckerrüben, Zucker und Nebenerzeugnissen, Zuckermarkt- und Agrarpolitik sowie Außenhandelsrecht und Handelspolitik.

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Mai 15 2018

Nährstoffe aus Orangensaft haben hohe Bioverfügbarkeit

Nährstoffe aus Orangensaft haben hohe Bioverfügbarkeit

Der Gesundheitswert von Orangensaft hängt im Wesentlichen von der Bioverfügbarkeit der enthaltenen Nährstoffe und sekundären Pflanzenstoffe ab. Mittlerweile zeigen viele Studien, dass diese höher ist als bisher gedacht. Bei bestimmten Flavonoiden schneidet industriell hergestellter Orangensaft sogar besser ab als frisch gepresster Orangensaft oder ganze Früchte.

Orangensaft ist wegen seines guten Geschmacks, aber auch aufgrund seines hohen Gehaltes an Nährstoffen sehr beliebt: Mit 35,4 mg Vitamin C, 32 mg Folat und 227 mg Kalium pro 100 ml deckt ein kleines Glas von 150 ml etwa 50 % der empfohlenen Zufuhr für Vitamin C und rund 11 % für Folat und Kalium. Von noch größerem Interesse ist jedoch sein beachtlicher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, vor allem den Carotinoiden ß-Cryptoxanthin, Lutein und Zeaxanthin sowie den Flavonoiden Hesperidin und Narirutin. Deren potenzieller Gesundheitswert steht schon länger im Fokus weltweiter Forschung. So schildert beispielsweise eine Review aus 2017 die antientzündlichen, antioxidativen und lipidsenkenden Effekte von Hesperidin.[1]

Ähnlich intensiv gehen Wissenschaftler der Frage nach, ob verarbeiteter Orangensaft ganzen Orangen oder frisch gepresstem Saft gleichwertig ist. Das hängt entscheidend von der Bioverfügbarkeit dieser Nährstoffe und bioaktiven Substanzen ab und weniger vom absoluten Gehalt im jeweiligen Lebensmittel. Die Bioverfügbarkeit besagt, welche Menge eines Stoffes wie schnell ins Blut gelangt, damit dem Stoffwechsel überhaupt zur Verfügung steht und sich so letztendlich positiv auf die Gesundheit auswirken kann.

Tatsächlich zeigen die Studien der letzten Jahre immer deutlicher, wie gut sowohl Vitamine und Mineralstoffe als auch sekundäre Pflanzenstoffe aus Orangensaft verfügbar sind. In einer placebokontrollierten Studie mit zwölf Probanden fanden sich 88 % der über Orangensaft aufgenommenen Polyphenole in Form ihrer Metabolite im Urin. Das deutet auf eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit hin als bisher angenommen.[2] In einer weiteren Studie stiegen nach dreiwöchigem Verzehr von Orangensaft die Plasmaspiegel im Blut von Vitamin C um 59 %, von Folat um 46 % und von Carotinoiden um 22 %. Der Gehalt an Flavanonen hatte sich im Blutplasma verachtfacht, im Urin verneunfacht.[3]

Höhere Bioverfügbarkeit von Carotinoiden aus Orangensaft im Vergleich zu Orangen
Ein Forscherteam um Julian Aschoff an der Universität Hohenheim erzielte interessante Ergebnisse beim Vergleich von Orangensaft und ganzen Orangen in Bezug auf ß-Cryptoxanthin. Das ist das mengenmäßig wichtigste Carotinoid in Orangen und spielt eine wichtige Rolle als Antioxidans und Provitamin A. Danach war die Bioverfügbarkeit des ß-Cryptoxanthin aus Orangensaft in der Crossover-Studie mit zwölf Teilnehmern fast doppelt so hoch und damit signifikant höher (1,8-fach) als aus frischen Orangen. Ähnlich erhöhte, jedoch nicht signifikante Werte, ergaben sich für Lutein und Zeaxanthin. Diese Carotinoide können möglicherweise zur Vorbeugung der Makuladegeneration sowie der kognitiven Leistungseinbußen bei älteren Menschen beitragen.[4]

In einer jüngeren Studie der gleichen Forschergruppe wurden ähnliche Hinweise zur Bioverfügbarkeit der Flavonoide Hesperidin und Narirutin gefunden. Diese fast ausschließlich in Zitrusfrüchten vorkommenden Flavanone könnten über verschiedene Mechanismen einen protektiven Effekt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Obwohl die Probanden in dieser Studie über Orangen eine 2,3-fach höhere Menge an Hesperidin als über Orangensaft zu sich nahmen, war die Menge der Abbauprodukte (Hesperitin) im Urin vergleichbar. Das deutet auf einen Sättigungsmechanismus hin, der oberhalb einer bestimmten Zufuhrmenge zum Tragen kommt.[5] Eine logische Erklärung für ihre Ergebnisse sehen die Autoren der beiden Studien im Gehalt an Ballaststoffen, speziell Pektin, der in Orangen 16-mal höher war als im Orangensaft. Möglicherweise erhöhen auch Prozesse bei der Saftherstellung wie die mechanische Zerstörung der Zellwände sowie die Erhitzung im Rahmen der Pasteurisierung die Bioverfügbarkeit der bioaktiven Substanzen.

Mehr Flavanone und bessere Bioverfügbarkeit bei industriell hergestelltem Orangensaft
Vielversprechende Ergebnisse erbrachte auch der direkte Vergleich zwischen industriell hergestelltem und frisch gepresstem Orangensaft mit Blick auf Gehalt und Pharmakokinetik der Inhaltsstoffe in einer Studie mit 24 Probanden: Der kommerzielle Saft enthielt insgesamt 3,6-mal mehr Flavanone mit einer unterm Strich 1,6-fach höheren Bioverfügbarkeit. Diese Unterschiede hängen vermutlich damit zusammen, inwieweit die jeweiligen Stoffe wie Hesperidin gelöst oder ausgefällt vorliegen bzw. sich eher in klaren oder trüben Saftbestandteilen finden. Hier unterscheiden sich die beiden Saftsorten deutlich und die Verarbeitung scheint sich positiv auszuwirken.[6]

Quellen:
[1] Li C und Schluesener H (2017): Health-promoting effects of the citrus flavanone hesperidin. Crit Rev Food Sci Nutr 57: 613-631
[2] Pereira-Caro G et al. (2014): Orange juice (ploy)phenols are highly bioavailable in humans. Am J Clin Nutr 100: 1378-84
[3] Franke AA et al. (2005): Bioavailability and antioxidant effects of orange juice components in humans. J Agric Food Chem 53: 5170-8
[4] Aschoff JK et al. (2015): Bioavailability of ß-Cryptoxanthin is greater from pasteurized orange juice than from fresh oranges – a randomized cross-over study. Mol Nutr Food Res 59: 1896-904
[5] Aschoff JK et al. (2016): Urinary excretion of Citrus flavanones and their major catabolites after consumption of fresh oranges and pasteurized orange juice: A randomized cross-over study. Mol Nutr Food Res 60: 2602-2610
[6] Silveira JQ et al. (2014): Pharmacokinetics of flavanone glycosides after ingestion of single doses of fresh-squeezed orange juice versud commercially processed ornage juice in halthy humans. J Agric Food Chem 62: 12576-84

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Mai 7 2018

Ernährung zum Wohlfühlen

Schluss mit Hiobsbotschaften

Ernährung zum Wohlfühlen

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 6027)

sup.- Zuerst einmal die gute Nachricht: Neugeborene und auch lebende ältere Menschen können in Deutschland mit einer höheren Lebenserwartung rechnen als noch vor ein paar Jahren. Im Schnitt liegt sie laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) für Mädchen bei 83 Jahren und für Jungen bei 78 Jahren. Maßgeblich für die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung ist eine kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie der allgemeinen Lebensbedingungen, zu denen ganz wesentlich auch ein Ernährungsangebot auf sehr hohem Qualitäts- und Transparenzniveau gehört. Eigentlich geht es uns also gut.

Nun zur schlechten Nachricht: Einen ganz anderen Eindruck erhält man, wenn man sich für die Ernährungsdebatten interessiert, mit denen wir heute in den Medien und sozialen Netzwerken überschwemmt werden. Die Lebensmittelindustrie steht zunehmend unter dem ideologisch motivierten Generalverdacht, uns mit ihren Produkten dick, krank und süchtig zu machen. „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden“, warnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag). Dabei ist es unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten angesichts unseres immens vielseitigen Lebensmittelangebots keineswegs schwer, sich ausgewogen, abwechslungsreich und genussvoll zu ernähren. Doch gegen diese einfachen Grundregeln verstoßen nahezu alle Ernährungsideologien, weil sie zu Verzicht und damit Einseitigkeit auffordern, außerdem die tägliche Ernährung völlig unnötig problematisieren und damit den Verbraucher in erheblichem Maße verunsichern. Zudem sind die dogmatischen Ernährungsvorschriften durch die Bank genussfeindlich.

Brendel fordert deshalb: „Schluss mit pseudowissenschaftlichen Hiobsbotschaften und dem Schüren von unbegründeten Ängsten. Vertrauen Sie auf Ihre Körpersignale sowie Ihre Genussbedürfnisse und wählen Sie die Ernährung, mit der Sie sich wohlfühlen“. In Kombination mit einem bewegungsaktiven Alltag kann mit dieser lebensfreudigen Einstellung kaum etwas falsch gemacht werden.

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Apr 24 2018

Mainz / Wiesbaden: Adipositas mit vielen Ursachen

Endokrinologe informiert über mögliche Hintergründe von Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt

Mainz / Wiesbaden: Adipositas mit vielen Ursachen

Nicht immer sind die Ernährung und der nicht getätigte Sport an starkem Übergewicht schuld. (Bildquelle: © cutimage – Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN / FRANKFURT AM MAIN. Adipositas ist längst zu einer weltweiten Volkskrankheit geworden. Man geht davon aus, dass allein in Deutschland rund ein Viertel der Bevölkerung krankhaft übergewichtig ist. Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen können die unmittelbare Folge von Adipositas sein. „Längst weiß man, dass Adipositas mehrere Ursachen haben kann. Eine reine Ernährungsfrage ist Fettleibigkeit nicht. Immer häufiger stellt sich im Einzelfall die Frage, welche Rolle Gene und Hormone spielen und ob auch die persönlichen Lebensumstände und das soziokulturelle Umfeld ursächlich für Adipositas sein können“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster, der in seinem Hormon- und Stoffwechselzentrum in der Landeshauptstadt Mainz insbesondere Patienten aus der Rhein-Main Region um die Städte Wiesbaden und Frankfurt am Main betreut.

Endokrinologe betreut Patienten aus der Rhein-Main Region um die Städte Wiesbaden und Frankfurt

Sport und gesunde Ernährung sind nicht immer die richtigen Antworten auf Adipositas. Auch liefert der Body-Mass-Index (BMI) keine Hinweise darauf, ob ein Mensch gesund oder ungesund ist. „Es gibt gesund adipöse Menschen. Die Fähigkeit, Fett abzuspeichern, ist zunächst einmal eine sinnvolle Einrichtung von Mutter Natur. Bedauerlicherweise speichern viele Menschen zu viel Fettreserven ab. Adipositas hat viele Gesichter. Es gibt Faktoren, die Betroffene durch ihr Verhalten nicht beeinflussen können. Auch sollten Endokrinologen bei der Ursachenfindung einbezogen werden. Tatsächlich ist die Gewichtsregulation stark von Hormonen abhängig. Vereinfacht gesagt sind Hormone in unserem Körper für die Kommunikation zuständig. Ein Beispiel: Jedes Mal, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, wird durch die Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster.

Adipositas: Sport und gesunde Ernährung sind nicht für jeden Patienten ein Allheilmittel

Das Hormon, so Professor Wüster, sorge dafür, dass die gewonnene Energie ins Innere unserer Zellen transportiert werde. „Überschüssige Energie wird abgespeichert. Dafür zuständig ist das Mobilisierungshormon Glucagon. Hinzu kommt das Hormon Leptin, das vornehmlich das Gehirn über den aktuellen Ernährungszustand informiert“, klärt der Mainzer Endokrinologe auf.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Apr 23 2018

Süße Entwicklungspolitik

Nachhaltiger Kakao verbessert Lebensqualität

Süße Entwicklungspolitik

Foto: Fotolia / aedkafl (No. 6019)

sup.- Die Ziele des Forums Nachhaltiger Kakao sind klar definiert. Von derzeit 55 Prozent soll der Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos in deutschen Schokoladen- und Süßwaren auf 70 Prozent im Jahr 2020 steigen. Einige prominente Mitglieder des Forums wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestlé wollen spätestens dann sogar ausschließlich zertifizierten Kakao in ihren Produkten einsetzen. Die Arbeit des Forums ist sehr transparent. Alle Informationen über Projekte und Mitglieder bietet die Website www.kakaoforum.de.

Die Verbraucher, die beim Einkauf auf Nachhaltigkeit achten, betreiben damit eine wirkungsvolle Entwicklungspolitik. Die vom Forum gemeinsam mit staatlichen Initiativen geförderten Projekte in den Anbauländern, in erster Linie die Elfenbeinküste mit fast 50 Prozent größter Kakaolieferant Deutschlands, verbessern die Lebensbedingungen der Kakaobauern und ihrer Familien. Primär geht es darum, den landwirtschaftlichen Anbau zu stärken, um die Ernteerträge und damit auch das Einkommen der Familienbetriebe zu steigern. Vor allem die Kinder profitieren von diesen Projekten. Armut ist der wesentliche Grund für gefährliche und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaoanbau. Um diese Kinder vor Ausbeutung zu schützen, müssen ihre Familien und hier speziell die Mütter ein höheres Einkommen erzielen. Die Frauen nutzen ihren Verdienst vor allem für Ausgaben in Ernährung und Bildung ihrer Kinder. So trägt nachhaltig erzeugter Kakao dazu bei, die aktuelle Lebensqualität zu verbessern und den Kindern bessere Perspektiven für die Zukunft zu geben. Nachhaltige Schokolade hat also noch einen zusätzlich positiven Beigeschmack.

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Apr 19 2018

Lebensmittel-Unverträglichkeit: Bluttest identifiziert reaktive Nahrungsmittel

Lebensmittel-Unverträglichkeit: Bluttest identifiziert reaktive Nahrungsmittel

Alcat Test – Studie Yale University: Wirkmechanismen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Erstmals konnten Forscher der Yale University die Wirkmechanismen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit aufdecken. Die neuen Studienerkenntnisse zum Alcat Test zeigen, dass Lebensmittel entzündliche Zellabwehrprozesse auslösen, die mit chronischen Erkrankungen und Autoimmunität in Zusammenhang stehen können.

Die von Yale-Wissenschaftlern im Fachjournal „BIOMEDCENTRAL Nutrition & Metabolism“ veröffentlichte Studie [1] stützt sich auf einen Bluttest, den Alcat Test, bei dem Abwehrreaktionen der Blutimmunzellen durch Nahrungsmittel und -zusätze patientenspezifisch identifiziert werden. Ärzte können Patienten mit diesem dabei helfen, ernährungsbedingte Ursachen von Autoimmunerkrankungen und anderen entzündungsbedingten Erkrankungen aufzudecken.

Schon die Ergebnisse einer klinischen Studie in 2017 zeigt, dass eine auf Alcat Laborergebnissen ausgerichtete Diät die Symptomatiken signifikant verringern kann. „Diese […] Studie zeigt klar, dass die Entfernung von via Alcat positiv getesteten Lebensmitteln zu einer signifikanten Verbesserung beim Reizdarmsyndrom führt“, so Prof. Wajahat Mehal von der Yale University [2, 3].

Die Yale-Forscher untersuchten für ihre Studie verschiedene immunologische Phänomene, die mit Abwehrreaktionen durch Immunzellen verknüpft sind. „Der einbezogene Alcat Test ist ein zellbasierter Test. […] Er misst eine Kombination von Veränderungen in Immunzellen, die mit der Größe, Anzahl und der Leitfähigkeit zusammenhängen – also mit der Immunzellaktivierung“, so Prof. Mehal [3]. Durch das Platzen von reagierenden Immunzellen wird u.a. deren DNA freigesetzt, die als ein körpereigenes Gefahrenmolekül Entzündungsreaktionen auslösen kann. In der Yale Studie sollte geklärt werden, ob die Verbesserung der Reizdarmsymptomatik mit der Freisetzung von DNA aus aktivierten weißen Blutzellen zusammenhängt.

Das Yale-Team konnte diese Hypothese nun mit dem Alcat Test bestätigen: Lebensmittel, bei denen Zellabwehrreaktionen gemessen wurden, setzen signifikant stärker DNA frei als dies bei nicht-reaktiven Lebensmitteln der Fall ist.

Die Wissenschaftler identifizierten neben dem am stärksten involvierten Immunpfad ebenso den primär auslösenden Zelltyp: die eosinophilen und neutrophilen Granulozyten. Diese angeborenen Immunzellen besitzen im Zellinneren hochgiftige biochemische „Kampfstoffe“, um Mikroben abzuwehren. Aber sie können auch Schäden des eigenen Körpergewebes verursachen. Die Aktivierung des Zelltyps und Signalwegs sind daher oft mit abnormalen Immunantworten verbunden (Grafik 1). Epigenetische Studien legen zudem nahe, dass Lebensmittel die Gen-Expression verändern können, ebenso wie das Immunsystem möglicherweise Lebensmittel erkennt, die dies negativ beeinflussen.

Die Studienergebnisse zeigen, dass Ernährung bei weitreichenden und verschiedenartigen Entzündungen eine Rolle spielen könnte. Hierzu gehören Multiple Sklerose, Gastroenteropathien, Asthma, Arthritis, das metabolische Syndrom (Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz), Entzündungen der Leber und anderer Zielorgane, Demenz, Ekzeme, Schuppenflechte und Speiseröhrentzündungen, um einige zu nennen.

Mit den neuen Ergebnissen der Yale University werden damit zum ersten Mal stichhaltige, wissenschaftliche Belege zu den Wirkmechanismen einer Lebensmittelunverträglichkeit präsentiert.

„Der Alcat Test ist derzeit der einzige klinisch validierte Test für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (kein Allergietest)“, sagt Roger Deutsch, CEO von Cell Science Systems. Er fügt hinzu: „Andere Tests können nur allgemeine Ernährungsempfehlungen bieten oder zeigen lediglich die vorherige Aufnahme eines Lebensmittel an, aber keine aktive individuelle Unverträglichkeit. Im Gegensatz dazu zeigt der Alcat Test die reale biologische Echtzeit-Reaktion einer Person auf die fraglichen Lebensmittel. Die Ergebnisse sind daher viel genauer und konnten durch doppelblinde Provokationsstudien, dem Goldstandard für diese Art von Labortests, bestätigt werden.“ [2-5]

Der Alcat Test wird von der Cell Science Systems GmbH in Potsdam angeboten ( www.alcat-europe.com).

Erläuterung zur Pressegrafik:

Wie kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit durch Immunzellaktivierung (Alcat Test) „krank machen“? – Erklärungsmodel: (1) Viele unspezifische Reize können Granulozyten aktivieren (hier neutrophile Granulozyte). (2) In Folge flachen die Immunzellen ab und die Zellkernmembran beginnt sich aufzulösen. (3) Die Segmentierung des Zellkerns geht verloren, die Granula mit proentzündlichen Mediatoren lösen sich auf und das Zellkernplasma inklusive der DNA vermischt sich mit dem Zellplasma. (4) Aufgrund des Platzens der Zelle werden die entzündlichen Zellinhalte („Kampfstoffe“) inklusive DNA freigesetzt. Diese sollen Mikroben abwehren. Sie können aber auch bei Überaktivierung, Fehlsteuerung oder Überlastung des Immunsystems zu chronischen Entzündungskaskaden und Gewebsschädigungen führen, die mit vielen chronisch entzündlichen Erkrankungen assoziiert werden. Die Yale Forscher identifizierten die DNA Überstände, die durch das Platzen der Zelle freigesetzt werden und als spezifischer Entzündungsmarker gilt.

Literaturangaben:
1. Wajahat Z. Mehal et al; „Leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes“; BMC Nutrition & Metabolism 2018; 13.04.2018; https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12986-018-0260-4
2. A. Ather et al., „Efficacy of individualized diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial“; BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017, http://bmjopengastro.bmj.com/content/bmjgast/4/1/e000164.full.pdf
3. Yale researchers report on study of the efficacy of the Alcat Test for patients with irritable bowel syndrome and the pathomechanisms of food sensitivity“ Webinar mit Dr. Mehal, Nov 16,2017: https://cellsciencesystems.com/education/webinars
4. Pressemitteilung Yale Universität, Z. Kashef, „Individualized diets for irritable bowel syndrome better than placebo“, Yale University, Sep20,2017: https://news.yale.edu/2017/09/20/individualizeddiets-irritable-bowel-syndrome-better-placebo
5. Fell PJ, Soulsby S, Brostoff J; „Cellular responses to food in irritable bowel syndrome – an investigation of the Alcat Test.“ Journal of Nutritional & Environmental Medicine; 1991;2(2):143-149; https://www.researchgate.net/publication/237626374_Cellular_Responses_to_Food_in_Irritable_Bowel_Syndrome_-_an_Investigation_of_the_ALCAT_Test

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Kontakt
Cell Science Systems GmbH
Anja Noa Koch
August-Bebel-Str. 68
14482 Potsdam

info@alcat-europe.com
http://www.alcat-europe.com

Apr 17 2018

Sportmedizin / Training ohne Kohlenhydrate – Mythos oder bessere Leistung?

Deutscher Olympischer Sportärztekongress in Hamburg klärt auf

Sportmedizin / Training ohne Kohlenhydrate - Mythos oder bessere Leistung?

(Bildquelle: Pixabay)

Immer wieder geistert der Mythos einer „gesunden“ Ernährung ohne oder mit wenigen Kohlenhydraten durch das Netz. Doch Ernährungswissenschaftlerin Jun.-Prof. Dr. Anja Carlsohn, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, beweist das Gegenteil. Wie wichtig Kohlenhydrate für Gesundheit und Leistung von Sportlern wirklich sind – darüber berichtet sie auf dem Deutschen Olympischen Sportärztekongress vom 24. bis 26. Mai in Hamburg.

Kartoffeln, Nudeln, Gemüse, Brot – häufig wird Freizeitsportlern suggeriert, bestimmte Lebensmittel zu meiden und sich möglichst kohlenhydratarm zu ernähren. “ Low Carb“, so heißt das Versprechen, lässt das Körperfett schmelzen und die Leistung besser werden. Carlsohn: „Wir können als Ernährungswissenschaftler davon nur abraten. Kohlenhydratreiche Lebensmittel sind für Gesundheit und Leistungsfähigkeit notwendig.“ In ihren Studien mit Freizeit- und Hochleistungssportlern konnte Carlsohn beobachten, dass eine eingeschränkte Kohlenhydratzufuhr – dauerhaft oder phasenweise – mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit vor allem bei Ausdauersportlern einhergeht.

Carlsohn und Kollegen untersuchten zum Beispiel die Leistung von Freizeitsportlern, die drei Monate lang unter entleerten Kohlenhydrat-Speichern trainierten. So gab es unter anderem einen Dauerlauf am Abend, danach kein Abendbrot oder ein kohlenhydratarmes Gericht. Am nächsten Morgen fanden Tempo-Läufe statt, noch bevor die Sportler etwas gegessen hatten.
Diesen Doppelblock absolvierten die Athleten zweimal pro Woche. Nach drei Monaten hatten sie, im Vergleich zur Kontrollgruppe mit normaler Ernährung, eine tendenziell geringere Leistungsentwicklung im 5000 m Testwettkampf, hatten nicht einmal Körperfett verloren und waren zudem während der 3 Monate auch noch häufiger krank!

Laut Carlsohn müsse man einen Unterschied innerhalb der Kohlenhydrate machen. Es geht – auch im Sport – nicht nur immer um die Energie oder die reine Kohlenhydratmenge. Süßigkeiten sind wenig wertvoll für Sport oder Gesundheit. Obst und Gemüse aber seien enorm wichtig, für Energie-, Vitamin- und Mineralstoffversorgung. Zudem enthalten sie viele gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe.

In der Sportlerernährung ist neben dem Gehalt an Energie oder Nährstoffen aber auch die individuelle Verträglichkeit von Lebensmitteln wichtig. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Erbsen und auch Kohlsorten sind wertvolle Lebensmittel, aber kurz vor einer Trainingseinheit wenig bekömmlich. Lebensmittel, die reich an komplexen Kohlenhydraten sind, wie Müsli, Brot, Reis, Pasta oder Kartoffeln sollten in der Basisernährung von Sportlern einen großen Stellwert einnehmen, werden langsamer abgebaut, erzeugen später nicht so einen Hunger. Hochglykämische Kohlenhydrate z.B. in Form von Getränken können wiederum während einer längeren Belastung zugeführt werden, wenn „richtige Lebensmittel“ nicht verzehrt werden können.

Im Leistungssport stellt sich am ehesten die Frage: wie kann ich meinen Speiseplan so erstellen, dass er mein Training optimal unterstützt? „Hier wird die Ernährung noch einmal sportart-spezifisch, an den Trainingszyklus und an die Präferenzen des Sportlers angepasst. Je nach Ausdauer-, Schnelligkeits-, Kraft-Training brauchen die Athleten unterschiedliche Mengen an Energie, Eiweiß und Kohlenhydraten in ihren Mahlzeiten. Dazu kommt der unterschiedliche Verbrauch: eine zarte Turnerin hat einen anderen Bedarf als, als ein Triathlet, der im Training sehr viel Energie umsetzt“, so Carlsohn.
Sportler sollten sich daher nicht von aktuellen Trends leiten lassen, sondern kohlenhydratreiche Lebensmittel sinnvoll in ihren Speiseplan integrieren.

Der Deutsche Olympische Sportärztekongress wird veranstaltet von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin und von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Apr 11 2018

Viele „Große und Kleine“ hatten Spaß beim Ernaehrung- Parkour

Viele "Große und Kleine" hatten Spaß beim Ernaehrung- Parkour

La Cantina Küchenführung und Erklärungen – Kinder lernen die verschiedenen Zubereitungsschritte.

Weit mehr als 250 Besucher waren beim Kooperationsprojekt des AK Gesunde Gemeinde mit der La Cantina in Eningen vor Ort. Kindern und Eltern der Region wurde gezeigt, wo Lebensmittel herkommen und wie das Essen vorbereitet wird.

Die Informationen der Küchentour, des spielerischen Ernährung-Parkour und der interaktiven Kindervorträge wurden sehr gut angenommen. Die Kinder waren sehr interessiert, beantworteten die kindgerechten Fragen der Profis, machten mit und hatten sichtlich Spaß. Der Ursprung der Produkte, frischer Speisen, der Kochvorgang und die Nachhaltigkeit wurde für die jungen Zuhörer anschaulich „zubereitet“. Darüber hinaus wurde das Event mit Spielbereich, Kinderschminken, einem Clown und Ballonkünstler ergänzt – niemand sollte es langweilig werden. So hatte jedes Kind und die interessierten Erwachsenen einen fröhlichen Tag voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse.

Volker Feyerabend, als Co-Vorsitzender AK Gesunde Gemeinde vor Ort, freute sich, dass durch den Tag das Thema gesunde Kinder-Ernährung richtig gut angekommen ist. Denn das Thema Ernährung wird im Arbeitskreis hoch gehandelt und die aktuelle Veranstaltung ergänzte die bisherigen Vorträge oder die Kochkurse und Workshops des Kooperationspartners der VHS Eningen.

Oezlem und Murat Hosgör“s Team beliefern öffentliche Schulen und Kindergärten in Eningen, Reutlingen und Umgebung täglich mit frisch gekochtem Essen. Die Spezialisten aus den Bereichen Ernährungsberatung und Herstellung vor Ort freuten sich ihr Wissen den interessierten Besuchern weiter zu geben. Damit konnte eindrucksvoll gezeigt werden welcher Aufwand hinter regionalen Produkten, frischem gesunden Essen und der Arbeit steckt. So freuten die Betreiber des Catering und Restaurantunternehmens sich, dass viele Kinder aller Altersstufen mit ihren Eltern oder ErzieherInnen und LehrerInnen aus Eningen und weiterer Umgebung den Blick hinter die Kulissen wahrnahmen.
Wir sagen Danke und allen „Guten Appetit“.

Weitere Informationen: www.lacantina-eningen.de

La Cantina, Ihre öffentliche Kantine in Eningen unter Achalm. Ob Mittagessen, ein kleiner Salat, Kaffee und Kuchen oder ein kleiner Snack zwischendurch, wählen Sie aus unserem großen Angebot an verschiedenen Speisen. Für Vegetarier hält die La Cantina Köstlichkeiten auf rein pflanzlicher Basis bereit.

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Apr 9 2018

MAP-Amino: Endlich effizient Muskeln aufbauen

MAP-Amino: Endlich effizient Muskeln aufbauen

MAP Amino

Sie wollen Ihren Körper nach Ihren Vorstellungen in Form bringen und kommen nicht voran? Sie sind extrem fleißig beim Training und doch entspricht Ihr Muskelaufbau nicht Ihren Erwartungen? Dann fehlen Ihrem Körper mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtigen Nährstoffe. MAP-Amino beseitigt diesen Mangel und gibt Ihrem Körper was er benötigt.

Jeder hat so seine Idealvorstellung wie sein Körper aussehen sollte. Ausdefinierte Muskeln mit der richtigen Masse in den richtigen Proportionen sind oft das erklärte Ziel ambitionierter Pumper. Das Problem ist häufig, dass trotz enormen Trainingsfleißes viele Sportler hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben.

Sie trainieren hart und regelmäßig und dennoch bleiben sichtbare Erfolge aus, oder zumindest kommen sie nicht im gewünschten Maße. Es bildet sich jetzt eine kleine Abwärtsspirale. Die anfängliche Motivation weicht der Ernüchterung oder Enttäuschung, was sich wiederum auf den Trainingsfleiß auswirkt. Das Ziel – der perfekte Körper – rückt in weite Ferne.

Oftmals ist jedoch nicht die Trainingsmethode schuld. Eisern trainieren ist nämlich nur ein Teil, der für den richtigen Muskelaufbau sorgt. Die passende Ernährung ist der andere. Was der normale Mensch über die alltägliche Nahrung aufnimmt, ist für ihn ausreichend. Wer aber ordentlich Nährstoffe verbrennt, muss diese auch wieder zuführen – über Supplements.

MAP-Amino sorgt für den gewünschten Trainingseffekt. Warum ist das so? Die richtigen Proteine sind enthalten. Verglichen mit Nahrungsproteinen sind sie ungleich schneller verfügbar. In MAP-Amino sind 8 essentielle Aminosäuren enthalten. Es ist also von L-Leucin bis L-Tryptophan alles drin, was Ihr Körper braucht.

Das Supplement sorgt außerdem für einen Boost in Ihren Sessions. Sie haben mehr Power, mehr Kondition und können dadurch härter und länger trainieren. Es sorgt außerdem für eine schnellere Regeneration. Sie können also schneller wieder vollumfänglich trainieren. Es macht satt und hat nur wenige Kalorien. Ihr Körper baut somit garantiert Fett ab.

MAP-Amino beinhaltet nur Stoffe von höchster Qualität. Es hat keine Nebenwirkungen, ist vegan, und seine Wirkung ist klinisch bewiesen. Sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist nahezu unschlagbar. Der Clou ist, zur Einführung auf dem deutschen Markt wird jede Bestellung mit 20 Euro Rabatt belohnt.

Mehr unter: https://hs-map-amino.com/

HS Activa ist ein Online Shop für Nahrungsergänzungsmittel.

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Josef Hölzl
Industrial Estate, Mariah Building-Tiq il-Kappar 1
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