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Jul 17 2017

Erreichbarkeit für den Chef im Urlaub

Schutz vor digitalem Stress – Unternehmen müssen betriebliche Regelungen treffen

Erreichbarkeit für den Chef im Urlaub

30 Prozent der Beschäftigten müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein.

Endlich Urlaub! Ferien vom Alltag und von der Arbeit. Doch jeder dritte Arbeitnehmer hat sein Diensthandy oder Laptop mit im Reisegepäck. 30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein, so das Ergebnis des Randstad Arbeitsbarometers (Q2/2015). Fast 59 Prozent führen in dieser Zeit berufliche Telefonate oder verschicken Mails, wie eine weitere Umfrage des Onlinemagazins randstadkorrespondent (Q3/2015) herausgefunden hat. Die Mehrheit der Befragten gibt zwar an, das Ganze freiwillig zu machen, doch auf Dauer kann dieses permanente Erreichbarsein enormen Stress verursachen.

Die fortschreitende Digitalisierung macht es in einigen Branchen möglich, flexibel und ortsunabhängig zu arbeiten, was häufig mit einer höheren Work-Life-Balance in Verbindung gebracht wird. Schließlich kann man sich die Zeit weitestgehend frei einteilen. Wer aber rund um die Uhr auf seine Arbeit zugreifen kann, und das auch im Urlaub, wird es schwer haben, ein Ende zu finden und Ruhezeiten einzuhalten. „Die Verschmelzung von Beruflichem und Privatem ist auf Dauer für beide Parteien ungesund – auf regelmäßige und ständige Überlastung folgen vermehrt krankheitsbedingte Ausfälle“, warnt Klaus Depner, Manager Health & Human Safety bei Randstad Deutschland.

Wichtig ist, dass Unternehmen betriebliche Regelungen für flexibles und mobiles Arbeiten aufsetzen, um ihre Mitarbeiter vor Stress, Überforderung oder psychischer Ermüdung zu schützen. „Aber nicht nur für den Geschäftsalltag sollte es hier klare Spielregeln geben, sondern auch für die Urlaubszeit. Ferien sollen zur Erholung dienen. Davon profitiert schließlich auch der Chef, wenn der Mitarbeiter ausgeruht nach dem Urlaub wieder im Job durchstartet“, so Klaus Depner.

Über die Studien
Das Randstad Arbeitsbarometer, eine Online-Umfrage, wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Das Online-Magazin randstadkorrespondent, das vom Personaldienstleister Randstad herausgegeben wird, erscheint alle zwei Monate und bietet viel Wissenswertes rund um das Thema Personalarbeit. Das Online-Magazin führt regelmäßig Umfragen unter seinen Lesern durch. An der Befragung zum Thema „Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben“ haben über 2.000 Leser teilgenommen.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Aug 18 2016

Im Urlaub für den Chef erreichbar sein

Randstad Arbeitsbarometer: Umfrage zu „Arbeiten in den Ferien“

Im Urlaub für den Chef erreichbar sein

30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein

Der August ist Ferienzeit. Doch nicht alle Arbeitnehmer können im Urlaub vom Job ausspannen. 30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein. Das geht aus dem Randstad Arbeitsbarometer hervor. Im europäischen Vergleich sind die Mitarbeiter in Deutschland aber noch gut dran. Im Süden Europas gibt es für die Mehrheit keine Sendepause vom Job.

Klare Spielregeln für den Urlaub
56 Prozent der Befragten in Portugal geben an, dass von ihnen seitens des Arbeitgebers erwartet wird, in den Ferien erreichbar zu sein. In Italien sind es 55, in Griechenland 53 und in Spanien immerhin noch 50 Prozent. Besser haben es da die Beschäftigten in Nordeuropa. Die Mehrheit der Arbeitnehmer kann während der schönsten Tage des Jahres ihren Job einfach Job sein lassen

„Durch die Digitalisierung gehen Arbeit und Privatleben immer stärker ineinander übergehen. Aber nicht nur für den Geschäftsalltag sollte es hier klare Spielregeln geben, sondern auch für die Urlaubszeit. Ferien sollen zur Erholung dienen. Davon profitiert schließlich auch der Chef, wenn der Mitarbeiter ausgeruht nach den Ferien wieder im Job durchstartet“, so Petra Timm, Director Communications bei Randstad Deutschland.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Aug 1 2016

Mahr EDV Monitoring auf 4 Kontinenten installiert

Mahr EDV Monitoring auf 4 Kontinenten installiert

Das automatisierte permanente Überwachen der eigenen IT-Struktur mittels Monitoring Software erweist sich für immer mehr Unternehmen als lohnend. Entsprechend steigt die Zahl der auf dem Markt verfügbaren Monitoring Tools.

Mahr EDV Monitoring

So hat auch das vergleichsweise junge MONItoring der Mahr EDV inzwischen einigen Erfolg aufzuweisen. Noch ist das Mahr EDV MONItoring zwar erst auf einigen hundert PCs und Servern installiert, doch ist der Anstieg an Neuinstallationen, die Wachstumsrate also, beträchtlich. Zudem werden heute schon Server und Rechner auf vier Kontinenten vom MONItoring der Mahr EDV geschützt.

Warum das Mahr EDV MONItoring so beliebt ist

Monitoring schützt, schafft Transparenz wie Sicherheit und vergünstigt die Wartung für Kunden erheblich! Monitoring ist für Kunden ab einem bis zu mehreren 100 Servern interessant. Monitoring sieht viele drohende Ausfälle (bspw. sich anbahnender Festplattendefekt) und ermöglicht präventive Maßnahmen. Monitoring informiert Endkunden und Dienstleister transparent. Monitoring hilft bei der Inventarisierung, da die wichtigsten Daten über PCs und Server bekannt sind – egal, wo auf der Welt sie im Einsatz sind. Monitoring vereinfacht den Support, da Techniker sehen können, an welchem PC der Anrufer angemeldet ist, wie funktionstüchtig dieser ist und wie man den PC erreichen kann. Monitoring ermöglicht ökonomische kaufmännische Entscheidungen, da Auslastungen und Leistungsgrenzen messbar gemacht und Prognosen für Neuanschaffungen und Erweiterungen ermöglicht werden. Monitoring stellt die Compliance sicher, indem es prüft, ob u.a. Virenschutz, Firewall, Updates, Backups, Verschlüsselung aktuell und funktionstüchtig sind und den Vorgaben entsprechen. Monitoring deckt Ursachen von Problemen auf, denn ob nun die CPU ausgelastet, der RAM oder die Festplatten erschöpft sind, lässt sich 24/7 ablesen. Monitoring stellt Qualität sicher, denn nur durch ein hervorragendes 24/7 Monitoring kann die Verfügbarkeit zuverlässig und ehrlich gemessen werden. Monitoring kann noch viel mehr, nämlich beispielweise Router, Switche und andere Hardware überwachen.

Funktionen (Sensoren) des MONItoring*

CPU-Status, CPU-Auslastung (aktuell, Durchschnitt)
Arbeitsspeicher-Auslastung (gesamt, frei, frei %)
Festplatten-Kapazität (gesamt, frei, frei %)
Festplatten-Auslastung (Durchschnitt Lesezeit%, Schreibzeit%, Gesamtzeit%)
Netzwerkkarten-Auslastung (Durchschnitt Durchsatz)
Überwachung von Diensten (läuft, gestoppt – bspw. Exchange, SQL, Terminal Server)
Überwachung von Prozessen (ausgeführt, nicht ausgeführt)
SQL-Datenbanken (SQL-Abfragen und Ergebnisüberwachung)
Hyper-V (laufende virtuelle Server/Instanzen, fehlerhafte Server/Instanzen)
Temperaturen der Komponenten (bspw. Lüfter, CPU, Netzteil, RAM, Mainboard)
Stromverbrauch (aktuell)
Unterschiedlichste Geräte per Telnet (bspw. viele Router, Switche, NAS)
Unterschiedlichste Daten per Windows Management Instrumentation (WMI)
Ping (bspw. Internetanschluss, Servererreichbarkeit, Test von WAN/VPN-Strecken)
Inhaltsüberwachung von Webseiten und Webanwendungen
Raid-Überwachung (Raid-Status, Anzahl logischer/physischer Datenträger)
Festplatten-Überwachung (SMART-Fehler, Media Fehler, Sonstige Fehler, Power Status, Status)

* Viele weitere Sensoren nutzbar, Voraussetzung: Daten werden von den vorhandenen Systemen unterstützt

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste und vieles mehr.

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Jul 14 2016

Das A und O im Service Center: Die Personaleinsatzplanung

Worauf es ankommt und wie es geht – auch ohne teure Software!

Das A und O im Service Center: Die Personaleinsatzplanung

Word Cloud Bolzhauser AG

Eine der wichtigsten Säulen in der Ablauforganisation eines Service Centers ist die Personaleinsatzplanung. Sie regelt wann welcher Agent den unterschiedlichen Kontaktkanälen zugeordnet ist, um die Kundenanfragen bearbeiten zu können. Klingt eigentlich ganz einfach, oder?! Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wichtige Aspekte zu einer optimalen und zielgerichteten Einsatzplanung nicht ausreichend betrachtet werden. Doch wie sieht sie nun aus, die optimale Personaleinsatzplanung? „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“ – soweit so gut, dennoch möchten wir Ihnen die wichtigsten Aspekte und „Regeln“ für Ihre optimale Einsatzplanung in unserem aktuellen Blogbeitrag erläutern.

Die korrekte Zeiteinheit
Elementar für eine gute Einsatzplanung ist die korrekte Wahl der Zeiteinheit, welche für die Planung zugrunde gelegt wird. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Einteilung auf halbstündiger Basis die meisten Vorteile bietet. Zum einen ist die Zeiteinheit nicht zu groß gewählt, um wichtige, produktive Zeiten zu verlieren. Sie ist hingegen auch nicht zu klein gewählt, weil Ihre Mitarbeiter zwischen unterschiedlichen Kontaktkanälen und Tätigkeiten flexibel wechseln können. Schritt 1 sollte also die Einteilung Ihrer Servicezeiten auf Halbstundenbasis sein.

Das Kontaktvolumen und historische Daten
Genauso wichtig ist die korrekte Bestimmung des Anfragenaufkommens, bzw. des Kontaktvolumens je nach Kanal. Bedenken Sie bei der Bestimmung der Daten, dass Kunden ggf. doppelte Anliegen platzieren, wenn es ihnen nicht zu schnell ging. So kann ein Kunde z. B. zwei oder mehrmals angerufen haben (Wiederanrufer / Wiederwähler) oder gar noch eine E-Mail oder einen Facebook-Post mit dem identischen Anliegen platziert haben. Treffen Sie hier die richtige Entscheidung bei der Bestimmung der Kontaktanfragen. In Bezug auf die telefonischen Kontakte, wird Ihre Telefonanlage Sie mit den richtigen Daten versorgen. Doch auch hier gibt es je nach Telefonanlagenmodell und Reporting einiges zu beachten. Schnell ist man in der falschen Spalte und rechnet mit den angenommenen Anrufen und nicht mit den angebotenen Anrufen. Ähnlich verhält es sich mit E-Mails, Facebook, Chats und weiteren Kanälen. Wir empfehlen Ihnen, die letzten 10 – 14 Wochen, sowie einen Vorjahreswert (falls vorhanden) für die optimale Planung in Betracht zu ziehen. Somit kann eine sichere Prognose für die Kontaktzahlen der kommenden Monate errechnet (!) werden.

Die Bestimmung Ihrer Prozesszeiten
Die Dauer, wie lange Ihre Mitarbeiter für die Abarbeitung der Anfragen (je nach Kanal) benötigen, ist eine weitere, wichtige Säule für die Einsatzplanung. Verlassen Sie sich nicht gleich auf systemische Zeiten aus der Telefonanlage oder aus Ihrem Mail System. Hinterfragen Sie Calldauer, Wartezeiten, Warteschleifen, Nachbearbeitungszeiten, Systemdokumentation, interne Klärungen, …, … um die korrekte Prozesszeiten pro Vorgang, bzw. Vorgangsart zu bestimmen. Gegebenenfalls macht eine händische, stichprobenartige Messung der Zeiten Sinn, wenn Sie sich sicher sein wollen.

Personalvolumen und Arbeitsaufkommen
Haben Sie schon Ihr zur Verfügung stehendes Personalvolumen korrekt bestimmt? Haben Sie alle Aspekte bedacht? Urlaub, Krankheit, Tätigkeiten für den Betriebsrat, Meetingzeiten, Weiterbildungszeiten, Schulungen, sonstige geplante und ungeplante unproduktive Zeiten? Wenn ja, dann sind Sie auf dem richtigen Weg Wenn nein, empfehlen wir Ihnen die Erstellung eines „Produktivzeitmodells“ um das echte und korrekte Personalvolumen für die Abarbeitung der Kundenanfragen zu bestimmen. Selbst vermeintlich klein oder unwichtig wirkende Zeiten, die bei der Planung vergessen werden, können je nach Größe und Anzahl Ihrer Mitarbeiter verheerende Folgen nach sich ziehen. Bestimmen Sie Ihr zur Verfügung stehendes Personal je nach Kanal / Vorgangsart und machen Sie eine Gegenüberstellung zum Arbeitsaufkommen, welches Sie anhand der korrekten Prozesszeiten und des Kontaktvolumens recht schnell bestimmen können. Gibt es hier bereits große Unterschiede? Eine Unterdeckung sorgt für unzufriedene Kunden, lange Wartezeiten und schlechten Erreichbarkeitswerten. Eine Überdeckung sorgt ggf. für „gelangweilte“ Mitarbeiter und Gewinnverlust!

Einsatzplanung mit Excel?
Nun, was fange ich mit den ganzen Daten und Kennzahlen an? Welches System, welches Tool ist das Richtige, um die Planung zu vollenden?! Es gibt sicherlich viele, (zum Teil teure) Softwarenanbieter am Markt, die eine gute Planung versprechen. Manche halten auch diese Versprechen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass bei einem Personalkörper kleiner 100 Mitarbeiter die Personaleinsatzplanung mit Microsoft Excel optimal funktioniert. Die Planung mit Excel bietet viele Vorteile: Es muss keine teure, zusätzliche Software angeschafft werden, die Planung mit Excel lässt sich ganz individuell auf viele unterschiedliche Szenarien anpassen und eine Einweisung dauert nur wenige Stunden. Steht „die Planungsdatei“ mit all ihren Informationen und Kennzahlen, ist die Einsatzplanung fast ein Kinderspiel. Mit der Einsatzplanung via Microsoft Excel haben wir in vielen Projekten fantastische Ergebnisse erzielen können. Nicht nur, dass die Prognose sehr genau war, nein – die Planung funktionierte perfekt. Keine Über- oder Unterdeckung, keine wartenden und unzufriedenen Kunden, tolle Erreichbarkeit und perfekt verplante Mitarbeiter in Bezug auf die geforderte Erreichbarkeit.

Und die Moral von der Geschicht´?
„halb geplant funktioniert einfach nicht!“. Eine gute und solide Einsatzplanung sollte in jedem Service Center vorhanden sein. Ganz egal ob sie wenige oder sehr viele Kontakte zu bearbeiten haben. Die Planung funktioniert nur dann, wenn verlässliche und realistische Daten zugrunde liegen. Sie benötigen keine teure Software und kein „Projekt“ für eine gute Einsatzplanung. Mit Excel und den oben dargestellten Informationen steht Ihre Einsatzplanung innerhalb eines halben Tages – versprochen! Um ebenfalls eine Planungssicherheit für Ihre Mitarbeiter zu gewährleisten, sollten Sie mit Ihrer Planung stets 1-2 Monate im voraus sein. Somit können Sie auch auf plötzliche Ereignisse reagieren.

Gerne unterstützt Sie die Bolzhauser AG bei Ihrer Personaleinsatzplanung! Steigern Sie die Produktivität, die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und Ihre Erreichbarkeit. Reduzieren Sie Ihre unproduktiven Zeiten und die Wartezeiten Ihrer Kunden: Wir sind für Sie da!

Die Bolzhauser AG – Ihr strategischer Wertschöpfungspartner bei der Steigerung Ihrer Kundenzufriedenheit!

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Jan 14 2016

Bundesurlaubsgesetz – Regeln bei der Urlaubsplanung

Muss der Arbeitgeber die Wünsche der Angestellten immer berücksichtigen?

In vielen Firmen kommt es mit dem Chef oder den Kollegen besonders zum Jahresbeginn zu Streit darüber, ob, wann und wie die Mitarbeiter ihren Jahresurlaub nehmen können. So manche Auseinandersetzung wird allerdings völlig unnötig geführt, da die Urlaubsansprüche von Arbeitnehmern im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) genauestens geregelt sind. Danach hat jeder Arbeitnehmer – bezogen auf eine Sechstagewoche – einen gesetzlich verankerten Mindestanspruch von 24 Werktagen Erholungsurlaub pro Jahr. Bei Schwerbehinderten sind es fünf Tage mehr. Während dieser Zeit hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Fortzahlung seines Arbeitsentgeltes. Die weiteren Regeln erläutern ARAG Experten.

Malochen im Urlaub?
Wie es das Wort „Erholungsurlaub“ schon zum Ausdruck bringt, dient dieser auch tatsächlich der Erholung des Arbeitnehmers. Eine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit ist während des Urlaubs daher laut BUrlG nicht gestattet.

Wann hat man Urlaub?
Der Arbeitgeber hat bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass diesen „dringende betriebliche Belange“ oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter „sozialen Gesichtspunkten“ den Vorrang verdienen würden, entgegenstehen. Genau daran entzündet sich in den Abteilungen eines Unternehmens gerne mal ein Streit. „Dringend“ im Sinne des Gesetzes sind betriebliche Belange, wenn die Urlaubsgewährung für den Arbeitgeber zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Betriebsablaufes führen würde. Maßgeblich ist hierfür vor allem die konkrete Situation des Betriebes, aber auch die Bedeutung des Arbeitnehmers und der von ihm ausgeübten Tätigkeiten für den Betrieb. Vor diesem Hintergrund können einer Urlaubsgewährung z.B. personelle Engpässe zu bestimmten Zeiten (Hochsaison, Messezeiten), plötzlich auftretende Produktionsnachfragen oder Jahresabschluss- und Inventurarbeiten entgegenstehen.

Wer hat vorrangig Urlaub?
Bei der „Sozialauswahl“ hingegen können dem Urlaubswunsch die Belange anderer Arbeitnehmer entgegenstehen, die der Arbeitgeber aufgrund gesetzlicher Vorgaben zu berücksichtigen hat. Von Bedeutung sind hierbei das Lebensalter, die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Alter und die Anzahl der Kinder unter besonderer Berücksichtigung der Schulpflicht und der Urlaub anderer Familienangehöriger, aber auch ein „bestehendes Erholungsbedürfnis“ oder Urlaubsregelungen in den vergangenen Jahren. Vor diesem Hintergrund dürfte der Urlaubswunsch eines Arbeitnehmers, der gerade seit einigen Monaten im Betrieb beschäftigt und dazu noch ledig ist, vor dem Urlaubswunsch eines Familienvaters mit drei Kindern, der schon seit 20 Jahren im Betrieb ist, kaum bestehen. Stehen dem Urlaubswunsch des Arbeitnehmers allerdings weder dringende betriebliche Belange noch die Urlaubswünsche anderer Betriebsangehöriger entgegen, kann der Arbeitgeber den Urlaub nicht verweigern und die Entscheidung über das Urlaubsgesuch auch nicht auf die lange Bank schieben. Auf Zusagen wie „Im Moment spricht nichts dagegen“, sollte man sich allerdings nicht verlassen. Denn eine Urlaubsgenehmigung „unter Vorbehalt“ gibt es nicht. Da mündliche Zusagen aber immer schwer zu beweisen sind, raten ARAG Experten zum klassischen Urlaubsschein mit Unterschrift vom Chef.

Erreichbar im Urlaub?
Wenn der Urlaub einmal gewährt ist, muss man für die Firma auch nicht auf Stand-by stehen. Wer sich im Urlaub befindet, soll sich erholen. Er muss also nicht erreichbar sein und darf in der Regel auch nicht zurückbeordert werden. Das Bundesarbeitsgericht hat in mehreren Entscheidungen bestätigt, dass selbst spezielle Verabredungen zwischen Chef und Mitarbeiter dahingehend unwirksam sind (BAG, Az.: 9 AZR 405/99). Die Richter halten es auch nicht für notwendig, dass der Arbeitnehmer – außer bei Krankheit – seine Urlaubsadresse mitteilt.

Selbstbeurlaubung
Sich bei Ablehnung eines Urlaubsgesuches allerdings „selbst“ Urlaub zu gewähren, ist keine allzu gute Idee. In diesem Fall ist der Arbeitnehmer vielmehr verpflichtet, seinen Urlaubsanspruch unter Umständen gerichtlich durchzusetzen. Die eigenmächtige Selbstbeurlaubung kann im schlimmsten Fall zur fristlosen Kündigung führen.

Download des Textes:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Jul 23 2015

Randstad Arbeitsbarometer: Immer erreichbar für den Chef in den Ferien?

Ergebnisse der Online-Umfrage zeigen innerhalb Europas ein Nord-Süd-Gefälle

Randstad Arbeitsbarometer: Immer erreichbar für den Chef in den Ferien?

Im Urlaub für den Chef erreichbar sein? Damit beschäftigt sich das Randstad Arbeitsbarometer.

30 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein. Das geht aus dem aktuellen Randstad Arbeitsbarometer hervor. Im europäischen Vergleich belegen die in Deutschland Beschäftigten damit im Ranking aber einen der hinteren Plätze. Im Süden Europas sieht es nämlich ganz anders aus. Dort ist Schluss mit Dolce Vita – zumindest im Arbeitsleben. Eine Sendepause vom Job gibt es im Urlaub für die Mehrheit der Befragten nicht.

Ergebnisse der Online-Umfrage zeigen Nord-Süd-Gefälle
Mit dem Handy und Laptop an den Strand: Für viele Arbeitnehmer in Südeuropa scheint das die „nüchterne“ Urlaubs-Realität zu sein. 56 Prozent der Befragten in Portugal geben an, dass von ihnen seitens der Arbeitgeber erwartet wird, in den Ferien erreichbar zu sein. In Italien sind es 55, in Griechenland 53 und in Spanien immerhin noch 50 Prozent. Besser haben es da die Beschäftigten in Nordeuropa. Die Mehrheit der Arbeitnehmer kann während der schönsten Tage des Jahres ihren Job einfach Job sein lassen. In den Niederlanden müssen beispielsweise nur 24 Prozent für ihren Arbeitgeber telefonisch oder per Mail verfügbar sein, in Dänemark sind es sogar nur 19 Prozent.

„In Nordeuropa scheint das Thema ,Work-Life-Balance“ mehr Gewicht zu haben. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie daran gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen nicht mehr vorbeikommen. Es ist ein ganz entscheidender Aspekt für die Mitarbeiterbindung und für die Attraktivität als Arbeitgeber“, so Petra Timm, Director Communications bei Randstad Deutschland.

Obwohl die Beschäftigten in Südeuropa für den Chef erreichbar sein müssen, verspürt die Mehrheit aber nicht den Druck, sich auch im Urlaub ständig über berufliche Angelegenheiten auf dem Laufenden zu halten. So wird aus dem Urlaub doch noch Erholung.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 550 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,95 Milliarden Euro (2014) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio von Randstad unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente.
Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 17,3 Milliarden Euro (Jahr 2014), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Jun 30 2015

Ich bin dann mal off! Müssen Mitarbeiter im Urlaub erreichbar sein? Unternehmerwissen24.de gibt Antworten!

Ich bin dann mal off! Müssen Mitarbeiter im Urlaub erreichbar sein? Unternehmerwissen24.de gibt Antworten!

Mit Smart-Phones, Tablet PCs und WLAN Hotspots sind Mitarbeiter selbst an entlegenen Orten rund um die Uhr erreichbar. Berufliches und Privates vermischen sich auch in der Ferienzeit zunehmend. Viele Arbeitgeber möchten daher über den Aufenthaltsort ihrer Mitarbeiter im Urlaub informiert werden und ihre Beschäftigten erreichen können. Zu Recht?

Die Gesetzeslage ist klar

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind eindeutig: Der Erholungsurlaub dient allein der Regeneration und der Wiederherstellung der Arbeitskraft. Jeder Arbeitnehmer darf nach dem Bundesurlaubsgesetz (BurlG) seinen Urlaub so verbringen, wie er es möchte. Die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte sieht das ähnlich: Alle Beschäftigten haben einen Anspruch darauf, Urlaub und Freizeit selbstbestimmt nutzen zu können – was aber nicht gewährleistet ist, wenn Arbeitnehmer ständig damit rechnen müssen, zur Arbeit abgerufen zu werden.

Urlaubswahl nicht von Erreichbarkeit abhängig

Deshalb ist auch kein Arbeitnehmer verpflichtet, in seinen Ferien für die Firma erreichbar zu sein. Im Gegenteil, jeder Mitarbeiter kann sein Urlaubsziel nach den eigenen Vorstellungen auswählen, auch wenn er dort nicht erreichbar ist. Es besteht auch keine gesetzliche Verpflichtung, das Handy mitzunehmen oder während des Urlaubs das E-Mail-Postfach abzurufen. Der Mitarbeiter muss auch nicht die Urlaubsadresse in seiner Firma hinterlegen.

Keine Ausnahme möglich

Mangels gesetzlicher oder tariflicher Verpflichtungen haben manche Arbeitgeber deshalb mit ihren Mitarbeitern vertragliche Vereinbarungen getroffen. Arbeitnehmer sollen auf diese Weise verpflichtet werden, ihren Urlaub abzubrechen, wenn sie dringend im Betrieb gebraucht werden, einmal am Tag die Mailbox abzuhören oder während eines festgelegten Zeitfensters täglich telefonisch erreichbar zu sein.

Zulässig ist diese Vorgehensweise jedoch nicht, denn das Bundesarbeitsgericht hat sämtliche Abmachungen, die das Urlaubsrecht einschränken, als rechtsunwirksam eingestuft (BAG, 20.06.2000 – 9 AZR 405/99). Arbeitnehmer sind deshalb weder verpflichtet, eine solche Vorlage zu unterschreiben. Noch müssen sie sich in den nächsten Flieger setzen, wenn ein Anruf aus der Firma kommt.

Im Notfall Rückholung nur mit Kostenübernahme

Ist ein Rückruf des Mitarbeiters aus dem Urlaub unumgänglich, muss der Arbeitgeber ohne Wenn und Aber auch alle Kosten übernehmen, die dem Mitarbeiter durch die verfrühte Rückreise der gesamten Familie entstehen.

Sorgfältige Urlaubsplanung unumgänglich

Durch die oben beschriebenen Rahmenbedingungen wird eines klar: Unternehmen sollten bei der Urlaubsplanung sorgfältig vorgehen. Wichtiges Wissen und Handlungsfähigkeit des Unternehmens müssen verfügbar bleiben. Dazu ist es oft unumgänglich, im Vorfeld Wissen zu teilen und für handlungsfähige Vertretung abwesender Mitarbeiter zu sorgen.

Weitere Informationen und Praxisbeispiele finden Sie im Personalmodul von Unternehmerwissen24.de .

Über www.versicherungspraxis24.de

VersicherungsPraxis24 – das Portal für Versicherungsprofis. Hier erhalten Vermittler ihr komplettes Handwerkszeug in nur einem Portal. Ob mit Fachbeiträgen, Gesetzen & Urteilen oder täglichen News – das Expertenteam stellt alles Wissenswerte aus der Versicherungs- und Finanzbranche kompakt und verständlich zusammen. Diverse praxisnahe Arbeitshilfen & Serviceangeboten runden das Portfolio ab.

Über Wolters Kluwer

Die Wolters Kluwer Deutschland GmbH ist ein Wissens- und Informationsdienstleister, der
insbesondere in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern fundierte Fachinformationen in
Form von Literatur, Software und Services für den professionellen Anwender bietet. Das
Unternehmen mit Hauptsitz in Köln beschäftigt an über 20 Standorten rund 1.200 Mitarbeiter
und agiert seit über 25 Jahren auf dem deutschen Markt.

Wolters Kluwer Deutschland ist Teil des internationalen Informationsdienstleisters Wolters
Kluwer n.v. mit Sitz in Alphen aan den Rijn (Niederlande), der bei einem Jahresumsatz (2014)
von 3,7 Milliarden Euro weltweit rund 19.000 Mitarbeiter beschäftigt und Kunden in über 170
Ländern bedient. Die Aktien sind an der Euronext Amsterdam (WKL) gelistet, außerdem werden
sie in der AEX und im Euronext 100 Index geführt. In den Vereinigten Staaten wird die Aktie in
Form eines Sponsored Level 1 Amercian Depositary Receipt (ADR) Programms auf dem Over the
Counter-Markt gehandelt (WTKWY).

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wolterskluwer.de

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Dez 16 2014

Top-Manager arbeiten auch zu Weihnachten

Führungskräfte sitzen mit Laptop unterm Weihnachtsbaum

Top-Manager arbeiten auch zu Weihnachten

(NL/5349048725) 68 % bearbeiten berufliche E-Mails sogar an Weihnachtsfeiertagen. Jeder siebte Manager arbeitet Weihnachten mindestens einige Stunden. Mehr als die Hälfte unterbrechen Weihnachtsurlaub bei wichtigen Aufgaben. Erwartungshaltung an Erreichbarkeit zu Weihnachten & Neujahr ist gestiegen.

Deutschlands Führungskräfte gönnen sich auch in der Weihnachtszeit keine Ruhepause. 68 % bearbeiten ihre beruflichen E-Mails selbst an den Weihnachtsfeiertagen. Noch mehr (83 %) lesen dann ihre Mails. Immerhin jeder siebte Manager (14 %) arbeitet an Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen gleich mehrere Stunden. Und die meisten von diesen (65 %) tun das ebenfalls an Silvester oder Neujahr. Das ergab eine Umfrage der internationalen Personalberatung LAB & Company unter 483 Führungskräften im Rahmen des 31. LAB Managerpanels. Danach wären 54 % der Befragten sogar bereit, ihren fest geplanten Weihnachtsurlaub für wichtige Aufgaben zu unterbrechen oder abzubrechen.

Die Arbeitsverdichtung ist mittlerweile so hoch, dass selbst ein kurzes Abschalten vielfach keine Option ist, sagt Klaus Aden, Geschäftsführer von LAB & Company. Der Druck hat sogar noch zugenommen und ein Ende des Trends ist nicht erkennbar. Tatsächlich berichten 38 % der Führungskräfte, dass die Erwartungshaltung an ihre Erreichbarkeit und Arbeitsbereitschaft zu Weihnachten und Neujahr in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist.

Dabei besitzen die meisten Führungskräfte gerade zu Weihnachten ein hohes Ruhe- und Familienbedürfnis, wie viele Antworten der Befragten zeigen. Eigentlich ist das eine perfekte Zeit, um die Akkus wieder aufzuladen. Und um einmal darüber nachzudenken, ob wir unsere Rolle im Hamsterrad so weiterspielen wollen, so Aden.

LAB & Company untersuchte auch, inwiefern sich Faktoren wie Familienstand, Kinder im Haushalt, Alter, Geschlecht oder Gehaltsklassen auf die Intensität des beruflichen Engagements zum Jahresende auswirken. Ergebnis: Zwar steigt die Belastung mit der Höhe des Einkommens. Insgesamt aber sind die Abweichungen überraschend gering: Selbst zwischen Managern mit und ohne kleine Kinder gibt es kaum Unterschiede. Das Unternehmen steht an erster Stelle. Keine Kunden, keine Einnahmen, kein Arbeitsplatz, beschreibt ein Manager und Familienvater seinen inneren Konflikt.

Ergebnisse aller LAB Managerpanel unter www.labcompany.net

Zum 31. LAB Managerpanel: An der Umfrage haben sich bundesweit 483 Führungskräfte beteiligt. Drei Viertel von ihnen beziehen ein Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro. Die Manager haben ihre Antworten um insgesamt rund 150, teilweise ausführliche persönliche Kommentare ergänzt.

Zum Unternehmen: LAB & Company ist eine international tätige Personalberatung, spezialisiert auf die Suche und Auswahl von Top-Führungskräften in allen wichtigen Marktsegmenten. LAB & Company gehört zu den Top 20 der führenden Personalberatungen in Deutschland. Die Gesellschaft mit etwa 35 Mitarbeitern verfügt über Büros in Düsseldorf, München und Wien. LAB & Company ist Mitglied des globalen Netzwerks Penrhyn International sowie des weltweit bedeutendsten Verbands für Personalberatungen, der Association of Executive Search Consultants (AESC

Kontakt
LAB & Company
Klaus Aden
Steinstr. 4
40212 Düsseldorf
0211/15979910
aden@labcompany.net
www.labcompany.net

Jun 30 2014

Gut erreichbar: Zahnarzt in der Kölner City

Wer in Köln eine Zahnarztpraxis mit idealer Erreichbarkeit sucht, der findet in Kölns Innenstadt auf der St. Apern Str. 20 die Praxis von Herrn Dr. Gregor Schlegel.

Für Patienten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kölner Innenstadt fahren, um die Praxisräume von Herrn Dr. Schlegel auf der St. Apern Str. aufzusuchen, sei der allseits mit dem WDR als Sitz bekannte Appelhofplatz als Zieladresse genannt. Dort treffen diverse Linien des öffentlichen Personennahverkehrs ein und die Anbindung ist hervorragend für alle geeignet, die auf öffentliche Verkehrsmittel in Köln zurückgreifen. Die Haltestelle am Appelhofplatz liegt etwa nur 250 Meter von der Praxis entfernt und ist innerhalb von 2 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Wer mit dem Auto die Zahnarztpraxis von Herrn Dr. Gregor Schlegel aufsuchen möchte, der findet rund um die St. Apern Straße zahlreiche Parkmöglichkeiten in Parkhäusern, wie im Parkhaus des benachbarten Kolpinghaus, das über die die Helenenstraße mit dem PKW erreicht werden kann und direkt neben der Praxis liegt. Aber auch das Hotel Pullmann-Cologne auf der Helenenstraße bietet direkt um die Ecke Parkplätze an.
In weniger als zwei Minuten Entfernung liegen weitere Parkhäuser, wie das Getrudenparkhaus oder das Parkhaus auf der Wolfstraße. Zahlreiche, weitere Parkmöglichkeiten befinden sich in der näheren Umgebung, die in drei bis vier Minuten Gehweg zu bewältigen sind.
Mit der Praxis von Herrn Dr. Gregor Schlegel in der Kölner Innenstadt finden Patienten nicht nur eine zentrale Praxis, sondern auch einen kompetenten Zahnarzt, der sich auf dem Gebiet der zahnästhetischen Behandlungen, Implantate und der Behandlung von Angstpatienten spezialisiert hat.

Die Zahnarztpraxis in Köln mit ästhetischem Schwerpunkt – für ein ansprechendes Lächeln!

Zahnarzt-Schlegel.de
Dr. Gregor Schlegel
St.-Apern-Straße 20
50667 Köln
0221 2576067
dr-schlegel@gmx.net
http://www.zahnarzt-schlegel.de

frankfutt.de
sabine puttins
Am Quellberg 24
45665 Recklinghausen
02361 9917952
sabine@frankfutt.de
http://frankfutt.de

Apr 7 2014

Urlaub ohne Arbeit – für viele Arbeitnehmer heutzutage leider nur noch ein schöner Traum

Von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Die modernen Kommunikationsmittel machen es möglich und angeblich auch notwendig: Über die Hälfte aller Deutschen müssen einer Studie von lastminute.de zufolge im Urlaub für den Arbeitgeber erreichbar sein. Doch müssen sie es wirklich? Wie ist die Rechtslage?

Immer wieder versuchen Arbeitgeber sich über so genannte Erreichbarkeitsklauseln Leistungen der Arbeitnehmer auch während des Erholungsurlaubs zu sichern. Solche Klauseln sind regelmäßig unwirksam. Das Urlaubsrecht ist zwingend. Der Arbeitnehmer soll den Urlaub als Erholung von der Arbeit nutzen können und seine Zeit nicht permanent auf Abruf verbringen müssen.

Im bestehenden Arbeitsverhältnis entsteht allerdings häufig ein gewisser sozialer Druck dahingehend, dass der Arbeitnehmer freiwillig erreichbar bleibt. Freiwillige Erreichbarkeit ist natürlich nicht verboten. Gleichwohl sollten sich sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer überlegen, ob die Erholung des Arbeitnehmers nicht wichtiger ist, als die Erreichbarkeit während des Urlaubs. Entsprechend Vertretungsregelungen wirken Wunder.

Wo dies nicht möglich ist, sollte im Interesse aller mit Anfragen während des Urlaubs zurückhaltend umgegangen werden. Die zunehmend empfundene Stressbelastung am Arbeitsplatz hängt sicher maßgeblich auch damit zusammen, dass die Erholungsphasen nicht ernst genommen werden. Dies schlägt sich dann in erhöhten Krankheitszahlen nieder und schädigt damit letztlich auch den Arbeitgeber.

Fazit 1: Die Frage der Erreichbarkeit ist weniger ein rechtliches, als ein soziales Problem.

Wer auf seinem Recht bestehen will, kann sich auf die herrschende Rechtsprechung berufen. Danach darf der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nur in seltenen Ausnahmefällen, das Bundesarbeitsgerichts (NZA 2001, 100, 101) spricht von „zwingenden Notwendigkeiten, welche einen anderen Ausweg nicht zulassen“ im Urlaub anrufen. Der Arbeitnehmer muss auch nicht erreichbar sein, d.h. wenn der Arbeitgeber ihn nicht erreicht, kann dem Arbeitnehmer daraus kein Nachteil erwachsen. Von solchen Extremfällen abgesehen, darf der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auch nicht aus dem Urlaub zurückbeordern.

Klauseln im Arbeitsvertrag, die etwas anderes vorsehen, sind regelmäßig wegen Verstoßes gegen die zwingenden Vorschriften des deutschen Urlaubsrechts unwirksam. Der gesetzliche Urlaubsanspruch ist gemäß § 13 BUrlG einseitig zwingendes Recht, darf also auch durch Betriebsvereinbarung nur zugunsten des Arbeitnehmers verändert werden.

Warum setzen so wenige Arbeitnehmer ihre Rechte durch?

Das Arbeitsverhältnis ist ein Dauerschuldverhältnis. Der Spruch, wonach man sich im Leben mindestens zweimal sehe, trifft hier nicht zu. Man sieht sich permanent. Manchmal empfiehlt es sich, vor diesem Hintergrund im Arbeitsverhältnis nicht auf jedes gesetzlich verbriefte Recht zu pochen. Auch im Team wird man nicht beliebter, wenn man sich einer für alle sinnvollen Regelung rigoros verschließt. Darüber vergessen viele ihre Gesundheit. Wer ausgebrannt ist oder krank verliert meistens auch den Job. Man sollte also rechtzeitig Prioritäten setzen.

Vor übereilten Verweigerungen ist aber zu warnen! Aufforderungen des Chefs abzulehnen, ist (wenn sie nicht unsittlich sind) im Arbeitsrecht gefährlich. War man zu den Leistungen tatsächlich verpflichtet, riskiert man eine Abmahnung oder gar Kündigung wegen Arbeitsverweigerung. Eleganter und sicherer ist es, ggf. das Bestehen der Verpflichtung gerichtlich klären zu lassen. Ein solcher Prozess belastet zwar das Arbeitsverhältnis, allerdings bei weitem nicht so sehr wie eine Kündigungsschutzklage.

Fazit: Man sollte auf seine Urlaubsansprüche und deren regelmäßige und konsequente Durchsetzung achten. Das sollte allerdings nicht mit dem Holzhammer geschehen.

2.6.2013

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

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