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Mai 16 2018

Erholungsoase Wald: Sperrgebiet für Fahrradfahrer?

R+V-Infocenter: über Regelungen informieren

Erholungsoase Wald: Sperrgebiet für Fahrradfahrer?

Wiesbaden, 16. Mai 2018. In der Freizeit raus in die Natur: Auch viele Radfahrer und Mountainbiker sind gerne im Wald unterwegs. Doch ist das erlaubt? Das Infocenter der R+V Versicherung informiert, wo Biker in Waldgebieten fahren dürfen – und wo nicht.

Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern
Jeder darf einen Wald zur Erholung nutzen. Das gilt grundsätzlich auch für Radfahrer oder Mountainbiker – allerdings mit Einschränkungen. Das Bundeswaldgesetz schreibt beispielsweise vor, dass sie im Wald nur auf Straßen und Wegen fahren dürfen. „Aus den länderspezifischen Regelungen können sich weitere Besonderheiten und Einschränkungen ergeben, die zum Teil sehr unterschiedlich sind“, so Nina Schilderoth, Rechtsexpertin beim R+V-Infocenter.

Einige Bundesländer schließen sich der bundesweiten Regelung an und erlauben das Radfahren auch im Wald nur auf festen Wegen. Andere Länder schreiben vor, dass Biker nur mindestens zwei Meter breite Wege nutzen dürfen – und grundsätzlich keine Sport- und Lehrpfade. Zudem kann es in allen Bundesländern vorkommen, dass für einzelne Waldwege Verbotsschilder aufgestellt sind, die die Fahrt auf diesen Waldwegen ganz verbieten. Das kann etwa der Fall sein, wenn die Nutzung durch Radfahrer eine besondere Gefahrenlage für andere Waldnutzer darstellt.

Nach örtlichen Regelungen erkundigen
„Grundsätzlich ist es ratsam, vor einer längeren Tour durch Waldgebiete die zuständige Forstbehörde nach den örtlichen Regelungen zu fragen“, erläutert Schilderoth. „Manchmal gibt es an bestimmten Stellen auch Ausnahmeregelungen für Radler.“ Dazu gehören zum Beispiel extra für Mountainbiker angelegte Trails, die in der Regel durch Markierungen an Bäumen erkennbar sind.

Wanderer, Wildtiere und Waldpflanzen
Treffen Wanderer und Biker aufeinander, ist gegenseitige Rücksichtnahme geboten. „Das heißt: Radfahrer sollten vorausschauend fahren, ihre Geschwindigkeit anpassen und das Rad in jeder Situation unter Kontrolle haben“, sagt R+V-Expertin Schilderoth.

Ein angemessenes Verhalten ist auch für den Schutz von Pflanzen und Tieren wichtig. Sie dürfen nicht gefährdet oder geschädigt werden. Für die persönliche Sicherheit ist der Radfahrer selbst verantwortlich, so das Bundeswaldgesetz: Er benutzt den Wald auf eigene Gefahr. Das gilt insbesondere für waldtypische Gefahren wie Bodenunebenheiten und herausragende Äste.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Land- und fortwirtschaftlichen Fahrzeugen sollten Radfahrer Vorfahrt gewähren, da sie diese Waldwege in der Regel für die Fahrt zur Arbeit nutzen.
– Für E-Bikes gibt es – abhängig von der Motorstärke – mitunter weitere Einschränkungen. Auch hier empfiehlt es sich, die zuständige Forstbehörde nach den örtlichen Regelungen zu fragen.
– Was Radfahrern in Grünanlagen gestattet ist und was nicht, wird in der Regel vom Grünflächenamt der Städte festgelegt. Meist ist das Radeln auf besonders gekennzeichneten Wegen zugelassen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Mai 14 2018

Sicher und komfortabel unterwegs – mit Heckträgern

Heckträger erleichtern den Transport von Zweirädern: Darauf sollten Sie achten

Sicher und komfortabel unterwegs - mit Heckträgern

SAWIKO: Sicheres Verzurren eines Rollers

Heckträgersysteme sind beliebt – vor allem bei abenteuerlustigen Urlaubern. Gegenüber dem Dachträger bietet ein Heckträger so manche Vorteile. Problemlos lässt sich jede Garage befahren und die Beladung ist um einiges einfacher, da man die Räder nicht extra hochhieven muss. Motorroller können ebenso bedenkenlos mitgenommen werden. Auch der Luftwiderstand ist geringer, was sich wiederrum positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Um stressfrei mit Heckträgersystemen fahren zu können, gilt es jedoch einige Details zu beachten.

1.Die sichere Montage
Eine sichere Montage ist das A und O. Viele der praktischen Transporthelfer werden einfach an die Anhängerkupplung des Pkws oder Reisemobils montiert. Wenn man ein Reisemobil oder einen Kastenwagen besitzt, werden eine Vielzahl von Heckträgern angeboten, welche sich an das Chassis des Fahrzeugs montieren lassen. Das ist ein wenig aufwändiger als die Option Anhängerkupplung, jedoch sitzt der Träger fest am Fahrzeug. Für fast alle Heckträgersysteme von SAWIKO müssen die Befestigungselemente am Rahmen des Reisemobils verschraubt werden. Ist dies geschehen, den Träger einfach in die Elemente schieben und mit zwei Splinten befestigen. Ein besonderes Gimmick enthält das Kastenwagenheckträgersystem „Futuro E-Lift“. Durch die stabile 4-Punkt-Befestigung an der Karosserie lässt sich der elektrisch absenkbare Heckträger komfortabel befestigen und beladen. Generell gilt: Die Montage muss strikt nach Bedienungsanleitung des Herstellers erfolgen, da ein unsachgemäß angebrachter Heckträger zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden kann.

2.Lasten
Die Nutzlast ist abhängig vom Fahrzeughersteller. Daher die maximale Nutzlast des Heckträgers mit der des Fahrzeugs abgleichen, um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden. Bei Reisemobilen und Kastenwägen ist die Nutzlast in der Regel bei weitem höher als beim einfachen Pkw. Daher kann man dort auf dem Heckträger neben Fahrrädern auch E-Bikes oder Roller transportieren. Vielfach bewährt hat sich der Reisemobil-Heckträger „Mikro II“ von SAWIKO. Dieser kann mit einer Nutzlast von bis zu 120 Kilogramm einen Roller und ein Fahrrad oder gleich vier Fahrräder transportieren. Eine neue Variante für den Ford Westfalia Nugget und den Ford Tourneo Custom ist der Heckträger „Agito Van“. Dank seiner Nutzlast von 60 Kilogramm in der Basisversion ist dieser auf zwei Fahrräder ausgelegt. Besonders praktisch: Mittels Schwenkarm lässt sich der Träger selbst im beladenen Zustand bequem zur Seite bewegen. Dadurch ist ein freier Zugang zur Hecktür gewährleistet. Wird der Träger nicht benötigt, ist dieser ohne Werkzeug schnell komplett abzumontieren.

3.Die Ladungssicherung
Vorab: Für die Ladungssicherung ist immer der Fahrzeugführer verantwortlich! Besonders bei Rollern hat nahezu jedes Modell unterschiedliche Befestigungspunkte. Daher immer nach der optimalen Lösung für den jeweiligen Roller schauen. Eine optimale Ladungssicherung gewährleisten universale Zurrbandsets. Übrigens: Beim Kauf von Heckträgern darauf achten, ob Ringösen für den Einsatz von Spanngurten vorgesehen sind. Diese erleichtern die Ladungssicherung enorm.

4.Das Fahren
Beim Fahren mit einem Heckträger unbedingt beachten, dass die Sicht nach hinten im beladenen Zustand eingeschränkt ist. Beim Parallelparken oder beim Fahren in engen Straßen darf darüber hinaus nicht vergessen werden, dass das Fahrzeug mit beladenem Heckträger um einiges länger ist. Das Fahrverhalten hingegen ändert sich nicht signifikant. Durch das erhöhte Gewicht fährt sich das Fahrzeug zwar schwerfälliger, jedoch spielen der Luftwiderstand und der damit einhergehende Kraftstoffverbrauch kaum eine Rolle. Ein Expertentipp: In manchen EU-Ländern muss ein weiß-rotes Warnschild an die Fahrräder angebracht werden. Deswegen vorab informieren!

Die ALOIS KOBER GMBH
1931 gegründet, ist die AL-KO Fahrzeugtechnik heute ein global agierendes Technologie-Unternehmen mit mehr als 40 Standorten in Europa, Südamerika, Asien und Australien. Mit hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Anhänger, Freizeitfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge steht AL-KO für beste Ergonomie und Funktionalität, höchsten Komfort sowie Innovationen für mehr Fahrsicherheit. Ausgefeilte Innovationsprozesse prägen das Unternehmen, das diesbezüglich mehrfach ausgezeichnet wurde.
Die AL-KO Fahrzeugtechnik und Dexter Axle sind vereinigt unter DexKo Global Inc. (USA). Diese Kombination ist weltweit größter Hersteller von Anhängerachsen und Chassis-Komponenten im leichten Segment. DexKo Global Inc. erwirtschaftet einen Umsatz von über 1 Milliarde US-Dollar.

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Apr 30 2018

Spezialradmesse auf Rekordhoch

Spezialradmesse auf Rekordhoch

Innovationen beim 1. Erfinderwettbewerb auf der 23. Internationalen Spezialradmesse in Germersheim.

Mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Internationalität und noch mehr Sonnenschein: Alle bisherigen Rekorde sprengte die 23. Internationale Spezialradmesse, die am 28. und 29. April in Germersheim stattfand. Über 130 Aussteller aus 19 Ländern zeigten ihre spezi-ellen Räder und Transportlösungen. Mehr als 10.000 Spezialradfans besuchten die weltweit größte Liegeradmesse, rund 4.000 davon bevölkerten die beiden großen Probeparcours, um ihre Traumrädern live zu testen.

Spezialradmesse-Veranstalter Hardy Siebecke und sein 100-köpfiges Organisationsteam hatten zwei Tage lang mit Begeisterung alle Hände voll zu tun: „Vielfalt und Ideenreichtum machen nicht nur uns sprachlos“, so Hardy Siebecke, „auch die Besucher, ganz gleich ob Fachmann oder Radfan, lassen sich mitreißen. Das macht den speziellen Charme der Spezi aus. Wer diese besondere Stimmung einmal erlebt hat, will immer wiederkommen.“

Von unzähligen Liegedreiradmodelle, flexiblen Lastenradlösungen und vollverkleideten Velomobilen bis zu vierrädrigen Crossrädern, Lenkergriffen aus Birkenrinde und Designschönheiten aus Holz – auf der Spezi gibt es radtechnisch (fast) nichts, was es nicht gibt. Weltweit führend ist die Spezialradmesse bei Liegedreirädern mit Sattel, Sessel oder Sitzschale. Einen weiteren Schwerpunkt mit über zwei Dutzend Ausstellern bildeten praxisnahe Transportlösungen vom flexiblen Anhänger bis zum Schwerlastesel mit Motor. Daneben gab es viel Neues aber auch Bewährtes zu bestaunen: einspurige Liegeräder, Falträder, Tandems, Velomobile, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad.

Erster Spezi-Erfinderwettbewerb
Premiere hatte im 23. Jahr der Messe der 1. Spezi-Erfinderwettbewerb. Tüftler, Bastler und Konstrukteure zeigten im Spezi-Labor ihre Ideen. Der erste Preis sowie ein kostenloser Stand auf der Spezi 2019 ging an das israelische Projekt TreGo: ein Lastentrolley, mit dem man schnell und einfach sein normales Fahrrad zu einem Lastenrad machen kann. Auf Platz 2 wählten Jury und Publikum das französische Projekt Benur, bei dem ein Rollstuhl ohne Umbauarbeiten einfach und schnell zum tourentauglichen Handbike wird. Der dritte Preis ging an Convert FF, ein Fahrrad, das innerhalb von weniger als fünf Minuten vom Mountainbike zum Trekking- oder Rennrad umgestaltet werden kann. Fest steht bereits jetzt: Nach dem außerordentlich erfolgreichen Start soll der Spezi-Erfinderwettbewerb 2019 wiederholt werden.
Auch das zweitägige Vortragsprogramm mit abenteuerlichen Reisereportagen und Fachvorträgen kam bei den Spezialradfans gut an. Der Familiensonntag mit Aktivitäten für Kinder machte aus dem Branchenforum eine beliebte Publikumsveranstaltung.
Der Termin für die 24. Internationale Spezialradmesse steht übrigens bereits fest: Am 27. und 28. April 2019 ist die Spezialradwelt wieder zu Gast in Germersheim. Weitere Infos unter www.spezialradmesse.de und auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

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Apr 25 2018

Magento-Agentur netz98 und Bike-Hersteller Riese & Müller mit dem „Imagine Excellence Award“ von Magento ausgezeichnet

Besondere Auszeichnung für den wegweisenden Einsatz von Magento BI

Magento-Agentur netz98 und Bike-Hersteller Riese & Müller mit dem "Imagine Excellence Award" von Magento ausgezeichnet

München, 25. April 2018 – Magento Commerce, der weltweit führende Anbieter von Cloud-basierten Digital-Commerce-Innovationen, hat auf seiner Hausmesse Imagine 2018 in Las Vegas die deutsche Magento-Agentur netz98 und den deutschen Fahrrad-Hersteller Riese & Müller mit dem begehrten „Imagine Excellence Award“ in der Kategorie „Best Use of Customer Insights“ ausgezeichnet. Der Preis honoriert netz98 und Riese & Müller für den wegweisenden Einsatz von Magento Business Intelligence im B2B-Umfeld.

Riese & Müller ist ein innovativer Fahrrad-Hersteller aus Darmstadt, der sich konsequent zum Qualitätssiegel „Made in Germany“ bekennt. Um auch im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung besten Service und hochwertige Produkte liefern zu können, entwickelte der Bike-Spezialist in Kooperation mit der E-Commerce-Agentur netz98 eine B2B-Plattform auf Basis des führenden E-Commerce-Systems Magento Commerce. Über die Online-Plattform können Fahrradhändler ganz einfach und schnell die E-Bikes von Riese & Müller konfigurieren und bestellen. Durch den Einsatz des Moduls Magento BI (Business Intelligence) ist es Händlern möglich, wichtige KPIs zu aggregieren und auszuwerten.

Für die intelligente Auswertung von Daten mit Magento BI zeichnete Magento auf der Imagine 2018, die vom 23. bis 25. April in Las Vegas stattfand, Riese & Müller und netz98 mit der Auszeichnung „Imagine Excellence Award – Best Use of Customer Insights“ aus. Dieses Jahr wurden 250 Magento-Projekte in 16 verschiedenen Kategorien für die Imagine-Awards eingereicht, knapp 50 erhielten eine Nominierung.

Magento Commerce ist der führende Anbieter von Cloud-basierten Digital-Commerce-Innovationen für Händler und Unternehmen in der B2C- und B2B-Branche. Pro Jahr wird auf der Plattform ein Brutto-Warenvolumen im Wert von mehr als 124 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Zusätzlich zu seiner Digital-Commerce-Plattform bietet Magento Commerce ein Portfolio an Cloud-basierten Omnichannel-Lösungen, die es Händlern ermöglichen, digitale und physische Einkaufserlebnisse erfolgreich zu platzieren. Unabhängige Analysten bestätigen die Position von Magento als eine der weltweit führenden E-Commerce Technologien. Magento Commerce profitiert dabei von einem globalen Netzwerk an Lösungs- und Technologiepartnern, einer weltweit aktiven Entwickler-Community und dem größten Online-Marktplatz für Erweiterungen, sog. Extensions, mit mehreren Tausend Modulen. Weitere Informationen finden Sie unter www.magento.com/de

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Apr 6 2018

Sechs wichtige Verkehrsregeln für Radfahrer

ARAG Experten beantworten die meistgestellten Fragen

Sechs wichtige Verkehrsregeln für Radfahrer

Hurra, endlich der erste Sonnenschein! Fahrradtouren haben jetzt Hochkonjunktur. Allerdings gelten auch für Fahrradfahrer die Verkehrsregeln – selbst wenn sich das noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmern mit Drahtesel rumgesprochen hat. Für Radfahrer ist das Handy am Ohr zum Beispiel ebenso tabu wie für Autofahrer. Tatsächlich gelten für Radfahrer die gleichen Verkehrsregeln wie für Autofahrer, auch wenn einige Vorschriften für Radler lockerer ausgelegt werden. ARAG Experten beantworten die meistgestellten Fragen zum Thema.

Ist man als Radfahrer verpflichtet, den Radweg zu benutzen, wenn es einen gibt?
Radwege müssen nicht immer benutzt werden, außer diese sind durch das entsprechende Schild – weißer Radler auf blauem Grund – gekennzeichnet. Dann besteht Radweg-Pflicht! Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen. Radfahrer in Fußgängerzonen müssen mit mindestens 15 Euro Bußgeld rechnen, beim Fahren auf Gehwegen werden mindestens zehn Euro fällig.

Kann ich den Radweg auf beiden Straßenseiten benutzen?
Geisterfahrer sind auch unter Radlern nicht gern gesehen. Wer einen Radweg auf der linken Seite benutzt, muss mit einem Bußgeld rechnen, da auch für Radfahrer ein Rechtsfahrgebot herrscht – es sei denn, ein Schild erlaubt die Nutzung entgegen der Fahrtrichtung.
Wichtig: Passiert ein Unfall, müssen Geisterfahrer meist einen Teil des Schadens selbst tragen.

Kann man als Radfahrer Einbahnstraßen in jede Richtung befahren?
Einbahnstraßen gelten auch für Radfahrer, wenn nichts anderes angegeben ist. Viele Kommunen geben allerdings mittlerweile Einbahnstraßen für Radler frei. Unter dem roten Verbotsschild für Autos hängt dann das Symbol „Radfahrer frei“.

Darf man mit Handy oder Kopfhörer durch die Stadt radeln?
Mit dem Handy am Ohr ist das Radfahren strikt verboten. Radfahrer, die mit einem Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung am Lenker erwischt werden, müssen 55 Euro zahlen. Das Musikhören oder Telefonieren per Ohrstöpsel oder Kopfhörer ist hingegen erlaubt, solange der Ton nicht so laut gestellt ist, dass Warnsignale nicht mehr wahrgenommen werden können.

Muss ich mit dem Fahrrad rote Ampeln und Schranken wirklich so strikt einhalten wie Autofahrer?
Wer noch schnell mit dem Drahtesel über die rote Ampel huschen will, muss 60 Euro zahlen. Bei Gefährdung anderer und wenn die Ampel schon länger als eine Sekunde rot war, werden sogar 100 Euro fällig. Noch viel teurer wird es am Bahnübergang: Wer trotz geschlossener (Halb-)Schranke über die Gleise radelt, muss mit 350 Euro Strafe rechnen.
Wichtig: Bußgelder dieser Höhe sind nicht mehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Für Ordnungswidrigkeiten ab einer Geldbuße von 60 Euro bekommen Radfahrer nämlich Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei, auch wenn sie keine Fahrerlaubnis besitzen.

Darf ich aus der Kneipe mit dem Fahrrad nach Hause fahren oder gelten für Radler dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer?
Wer nach ein paar Bierchen auf dem Rad erwischt wird, ist nicht grundsätzlich den Führerschein los, denn die Promillegrenze für Radler liegt höher als für Autofahrer. Konkret bedeutet das: Wer auf dem Rad mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut hat, für den ist die Fahrt beendet. Zudem droht auch für das Auto ein Fahrverbot, vorausgesetzt natürlich, dass ein Führerschein vorhanden ist. Darüber hinaus gibt es für die Alkoholfahrt Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Und der Radler muss sogar damit rechnen, ein bis zu sechsmonatiges Radfahrverbot aufgebrummt zu bekommen. In den meisten Fällen wird – wie auch beim Auto – sogar ein Idiotentest angeordnet, also die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU). Erst wenn man den Test bestanden hat, darf man nach dem Fahrverbot wieder auf den Drahtesel steigen. Radlern, die unter 1,6 Promille liegen und unauffällig fahren, darf die Polizei das Weiterfahren aber nicht verbieten.

Download des Textes und verwandte Themen:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Apr 3 2018

Auf in die Fahrradsaison

ARAG Experten über den Frühjahrsputz für den Drahtesel

Auf in die Fahrradsaison

Steigende Temperaturen und die stetig zunehmende Zahl an Sonnenstunden locken derzeit zahlreiche Bewegungshungrige ins Freie. Die perfekte Zeit, um sich nach der Winterpause auf den Drahtesel zu schwingen. Dieser führte aber häufig in den letzten Monaten ein vernachlässigtes Kellerdasein und muss erst einmal einem Frühjahrscheck unterzogen werden. ARAG Experten erklären, worauf es dabei ankommt.

Der Dreck muss weg
Wer das Fahrrad nach seinem letzten Einsatz ungeputzt im Winterquartier verstaut hat, sollte damit beginnen, Matschspritzer und Beläge zu entfernen. Dies macht das Rad nicht nur schöner, sondern offenbart direkt auch mögliche Schwachstellen, die es zu beheben gilt.

Genug Luft im Reifen?
Platte Reifen sind nach der langen Winterpause keine Seltenheit. Daher gilt es, diese zu überprüfen. Hat sich ein Löchlein eingeschlichen, muss dieses gestopft werden, um Sicherheit garantieren zu können. ARAG Experten raten zudem, auch das Flickzeug regelmäßig zu überprüfen, denn auch die Gummiflicken können porös werden. Ist nur Luft entwichen, können die Reifen einfach wieder aufgepumpt werden. Der empfohlene Luftdruck ist auf dem Reifen verzeichnet.

Kette und Gangschaltung prüfen
Damit das Rad geschmeidig läuft, sollte die Kette mit nicht zu viel Öl eingeschmiert werden und auf ihren Sitz überprüft werden. Nachdem einmal alle Gänge durchgeschaltet wurden, kann überschüssiges Öl entfernt werden. Sollten die Gänge beim Ausprobieren nicht so funktionieren wie es sich der Radler wünscht, sollte er die Gangschaltung in einer Werkstatt überprüfen lassen. Denn ungeübte Fahrradschrauber könnten leicht einen Schaden an der feinen Kettenschaltung hinterlassen.

Die Bremsen checken
Abgenutzte Bremsklötze können mit relativ geringem Aufwand ausgetauscht werden. Vor dem ersten Einsatz sollten diese aber ausgiebig auf ihre Festigkeit überprüft werden. Löst sich nämlich ein Klotz bei einem möglichen Bremsmanöver, ist ein Sturz nahezu vorprogrammiert.

Beleuchtung ist Pflicht
Auch wenn die Tage wieder länger werden, ist eine ausreichende Beleuchtung Pflicht für jedes Velo. Daher müssen auch die Leuchten auf defekte Lämpchen oder andere Kleinteile überprüft werden. Zudem weisen die ARAG Experten noch einmal gesondert darauf hin, dass nicht nur Vorder- und Rücklicht zur Fahrradlicht-Pflichtausstattung gehören. Dazu gehören auch auf jeder Längsseite mindestens zwei Speichenreflektoren, nach vorne und hinten wirkende Pedalreflektoren sowie jeweils ein Reflektor vorn und hinten. Der hintere Reflektor darf mit der Schlussleuchte zusammen verbaut sein.

Download des Textes
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Mrz 23 2018

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

(pd-f/tg) Die Fahrradsaison 2018 kündigt sich an. Fachjournalisten und Experten haben im Vorfeld des Saisonstarts wichtige Neuheiten intensiv testen können. Der pressedienst-fahrrad hat sich aktuelle Testurteile angeschaut und ein eigenes Ranking der „Sieger der Saison 2018“ erstellt. Speziell bei Reiserädern und E-Bikes gibt es ein paar interessante neue Erkenntnisse zu beobachten.

Velotraum – Sportlich reisen auf breiten Reifen

Ein Rennrad, das überall durchkommt und gerade abseits des Asphalts eine gute Figur macht, ist laut Fachredaktion der Trekkingbike (0617) das neue „Speedster SP4“ (Preis ab 2.600 Euro) von Velotraum. Das Rad rolle „unglaublich satt“ dank Reifenbreiten bis zu 60 Millimetern, dabei allerdings auch sehr agil. Am Gepäckträger und an der Gabel sei das Gepäck gut aufgehoben, so die Redaktion über den Allwegeflitzer. Dennoch komme der Speedster on- und offroad gleichermaßen souverän zurecht. Die Tester sprachen deshalb auch einen „Tipp“ für das „super“ Rad aus. Ebenfalls das Prädikat „Super“ erhielt die Ausstattungsvariante „Speedster SP1“ in der Kategorie Reiseräder.

Flyer – Flott und ausdauernd

Mit der „Upstreet“-Serie zeigt der schweizerische E-Bike-Pionier Flyer sein neues Konzept für urbane Elektroräder. Die Kollegen der Fachzeitschrift Elektrorad nahmen in der Ausgabe 01/18 deshalb das „Upstreet 5 7.00“ (ab 3.199 Euro) mit Mittelmotor von Panasonic und 630-Wattstunden-Akku unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Ein gut ausgestattetes Stadtrad mit „einem starken Mittelmotor, das sich auch auf längeren Touren wohlfühlt“. Speziell der Komfort komme dank 55 Millimeter breiten Ballonreifen sowie einer Luftfedergabel mit 75 Millimetern Federweg nicht zu kurz. Deshalb mache das Rad auch abseits des Asphalts eine gute Figur. Neben dem Motor überzeuge auch die Ausstattung mit Riemenantrieb, was am Ende eine Kaufempfehlung der Redaktion einbrachte.

Haibike – Fetter E-Spaß im Gelände

Die Bike Bild hat in ihrer fünften Ausgabe 2017 die Kategorie elektrifiziertes Fatbike genauer untersucht. Ihr Testsieger: das „Xduro FatSix 6.0“ von Haibike (3.999 Euro). Das E-Bike mit den monströsen Reifen mache „richtig Spaß. Die Fahreigenschaften überzeugen total.“ Nur ein paar Kleinigkeiten fehlten den Testern, um die Höchstnote zu vergeben. Aber dennoch sicherte sich der Haibike-Bolide mit großem Abstand den Testsieg.

Winora – Abenteuerrad für den Alltag

Viele Talente schreiben die Redakteure der Trekkingbike (Ausgabe 01/18) dem Trekkingrad „Nevada“ von Winora zu, das als eine Art „Mountainbike im zahmen Alltagskleid“ daher kommt. Diese Einschätzung ist nicht falsch, da dicke Stollenreifen von Schwalbe gerade auf Schotter, Gras und losem Untergrund ihre Stärken ausspielen und dem Rad eine Allwegetauglichkeit verleihen. Ein weiterer Pluspunkt: Die hochwertige Ausstattung mit Beleuchtung von Busch & Müller sowie Sattel von Selle Royal, die für einen Preis von 1.299 Euro zu haben ist. Das Gesamturteil ist deshalb „super“ und einen Tipp der Tester für Kaufinteressierte gibt es obendrein.

Stevens – Rennmaschine mit Scheibe

Mit dem neuen „Comet Disc“ haben die Entwickler von Stevens Bikes ein Rennrad mit Scheibenbremsen entwickelt – und damit die Fachredaktionen unisono begeistert. „Stern mit Scheibe“ titelte beispielsweise Europas größtes Rennradmagazin Tour in Ausgabe 11/17. Die Kollegen der Roadbike (1117) sprechen von einem „schnörkellosen Rennsportler“. Neben den Scheibenbremsen überzeugt das Rad insbesondere durch sein Baukastenprinzip: Je nach Fahrerwunsch ermöglicht es Ausstattungsvarianten von 3.199 bis über 6.000 Euro. „Im Sattel erweist sich das Comet als Rennrad, von dem 90 Prozent aller Fahrer spontan begeistert sein dürften“, schildern die Tour-Tester ihre ersten Eindrücke. „Ein geradliniger Rennsportler: schnell, direkt, willig“, lautet das Fazit der Roadbike-Tester.

HP Velotechnik – Ein junger, moderner Jubilar

Die Erfolgsgeschichte von HP Velotechnik begann vor 25 Jahren mit der ersten „Streetmachine“. Zum Jubiläum bietet der Hersteller aus Kriftel das Rad von damals in modernem Design und technisch aktuellem Stand wieder an. Die neue „Streetmachine Gte“ kommt mit Elektro-Heckmotor und Getriebeschaltung von Pinion (ab ca. 6.200 Euro). Ein stimmiges Gesamtkonzept, urteilt die Redaktion der Elektrorad (0118) und gratuliert dem hessischen Hersteller zum Jubiläum und zur Testnote „Sehr gut“. Auf abwechslungsreichen Streckenprofilen wechsle man mit dem Kurzlieger quasi ohne spürbare Krafteinbußen von der Ebene in die Steigung und könne dabei einen traumhaften Panoramablick genießen. Dabei kann das Rad auch reisetauglich bepackt werden.

Riese & Müller – Die neue Golf-Klasse

Für Familien und Pendler, die ein Lastenrad suchen und dabei wendig unterwegs sein wollen, hat Riese & Müller zur Fahrradsaison 2018 das „Packster 40“ (ab 3.999 Euro) im Angebot. Für Jochen Donner, erfahrener Tester beim Magazin Mybike, ist das Multifunktionsrad eines der Top-Räder 2018. Mit 2,35 Metern Länge sei es für ein Lastenrad noch gut manövrierbar. Eine Federgabel, eine Parallelogramm-Sattelstütze sowie dicke Reifen bügeln Unebenheiten aus. Auffällig sei zudem die „clevere Ausstattung“. Dazu zählen eine stufenlose Nabenschaltung, ein Riemenantrieb sowie Scheibenbremsen. Besonders spannend fand der Tester die Doppel-Akku-Lösung zur Erhöhung der Reichweite. Das Packster 40 gibt es sowohl als 25- als auch als 45-km/h-Version.

Koga – Verreisen mit Stil

Eine „Empfehlung“ sprachen die Kollegen der Aktiv Radfahren (Ausgabe 03/18) nach ihrer Testfahrt für den „Worldtraveller“ von Koga (2.199 Euro) aus. Man bekomme ein „grundsolides, mit viel Denkarbeit konstruiertes und spezifiziertes Frischluft-Vehikel“. Sowohl im Alltag als auch auf Reisen würden Fahrer damit ihre Freude haben. Die breiten Reifen nehmen kleineren Unwegsamkeiten den Schrecken und sorgen so für Fahrkomfort, obwohl nur eine Starrgabel verbaut ist. Dank hochwertiger Bremsanlagen können selbst steile und lange Abfahrten mit vollbeladenen Rädern absolviert werden.

My Boo – Sozialer, umweltfreundlicher Fahrspaß

Bambusräder sind im Kommen. Deshalb hat das Fahrrad-Lifestyle-Magazin Cycle in seiner zweiten Ausgabe 2018 einen Test von vier Bambusrädern durchgeführt – darunter zwei Räder von My Boo. Das Kieler Unternehmen lässt seine Rahmen in Ghana fertigen und unterstützt durch den Verkauf soziale Projekte in dem afrikanischen Land. Die Stabilität des Rahmens und der Fahrspaß der Räder überzeugte die Cycle-Redaktion. Das soziale Engagement brachte My Boo eine Top-3-Platzierung beim weltweiten Umweltpreis Green Tec Award 2017 in der Kategorie Lifestyle ein.

Brompton – Ein neues Faltrad-Kapitel

Style und Sportlichkeit verbindet laut Tester Caspar Gebel das neue „CHPT 3“ von Brompton (ab 2.300 Euro). Das Faltrad wurde zusammen mit dem ehemaligen Radprofi David Millar entwickelt und soll nicht nur Pendler, sondern auch Rennradfahrer ansprechen. Spezialitäten wie ein roter Brooks-Sattel, Gabel und Hinterbau aus Titan und griffige, aber schnelle Schwalbe-Reifen haben es dem eigentlichen Rennradtester Gebel angetan. „Ein Rad mit dem gewissen Etwas, das man überall mit hinnehmen kann“, lautet deshalb das Urteil auf der Internetseite Velomotion.de. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr, dass David Millar einen Erfolg bei der Brompton-Faltradweltmeisterschaft erzielt?

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mrz 16 2018

Fahrrad-Reisen – Offenbarung oder Zeitverschwendung?

Ein Fakten-Check für Mythen rund um das Verreisen mit dem Fahrrad

Fahrrad-Reisen - Offenbarung oder Zeitverschwendung?

In den Urlaubstagen verreisen deutsche rekordverdächtig viel. In Zeiten von Ryan Air und anderen Billigfluggesellschaften wird das Verreisen noch einfacher und erschwinglicher, was diesen Reiseboom noch weiter wachsen lässt. Wie genau man um die Welt reist, ist aber trotzdem immer ein heiß diskutiertes Thema. Die meisten Deutschen wollen in ihren Ferien einfach nur abschalten und sich von der Arbeit und dem Alltag erholen. Wenn du eher zu der aktiveren Sorte von Reisenden gehörst, bieten sich viele Möglichkeiten die Welt und die verschiedenen Kulturen kennenzulernen. Dank des Fortschritts der Technik ist mit den Fahrrad-Reisen in den letzten Jahren eine weitere Möglichkeit dazu gekommen, die es erlaubt den bereisten Ländern und den dortigen Kulturen besonders nahe zu kommen.

Für die meisten Reisenden überwiegen allerdings die negativen Argumente, welche einem bei dem Gedanken an eine Fahrrad-Reise vorschweben. Es ist anstrengend, dreckig, gefährlich, ineffizient und reine Zeitverschwendung, wenn man bedenkt, dass man mit einem Auto innerhalb eines Tages die Strecke von einer kompletten Woche auf dem Fahrrad zurücklegen kann. In diesem Artikel gehe ich auf jeden dieser Punkte einzeln ein und werde meine Erfahrungen einer 4-monatigen Fahrrad-Reise durch Süd-Ost Asien teilen.

Fahrrad-Reisen sind anstrengend

Ohne Frage, Fahrradfahren ist anstrengender als Bus fahren, Auto fahren oder Motorrad fahren. Ist Bus, Auto oder Motorrad fahren deswegen besser, um ein Land kennenzulernen? Definitiv nein. Die Freiheit, die mit dem Reisen auf einem Fahrrad kommt, überwiegt die Anstrengung. Da man nicht auf Abfahrtzeiten, Straßen, Tankstellen und Parkplätze angewiesen ist, kann man sich seine Route komplett frei auswählen und jederzeit pausieren, um sich zu erholen. Wenn man müde wird, macht man eine Pause, wenn man einen Tag Pause benötigt, kann man sein Fahrrad mit in den Zug nehmen. Je länger die Reise ist, umso einfacher wird das Fahrradfahren und umso sportlicher wird man. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man nach nur wenigen Wochen schon eine bemerkenswerte Physis aufbaut, die das Radeln einfacher und angenehmer macht.

Fahrrad-Reisen sind dreckig

Als Fahrrad-Reisender lebt man theoretisch auf der Straße. Man verbringt den Großteil des Tages draußen und ist mit Staub von Schotterstraßen und Dreck auf der Straße in Kontakt. Tägliche Duschen kann man nicht erwarten und fließend Wasser ist während der Fahrt offensichtlich nicht gegeben. Sollte man deswegen von einer Fahrrad-Reise absehen? Keines Wegs. Man lernt die sanitäre Infrastruktur zu schätzen und man hat eine komplett neue Perspektive auf die persönliche Hygiene. Auch wenn man physisch gesehen „dreckiger“ als im normalen Alltag ist, reinigt man sich mit einer Fahrrad-Reise von innen. Nach mehreren Stunden auf dem Rad findet man inneren Frieden und hat Zeit mit seinen Gedanken zu spielen und über Dinge nachzudenken, die man im hektische Alltag gerne verdrängt oder vegisst.

Fahrrad-Reisen sind gefährlich

Da man als Fahrradfahrer in die gefährdetste Verkehrsteilnehmerkategorie gehört, gibt es natürlich immer ein gewisses Risiko. Wenn man außerhalb von Städten ist, sind Fahrradwege Mangelware und Autos und LKWs fahren gefährlich nah an einem vorbei. Mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung sind Risiken aber leicht zu minimieren. Fahrradhelm, Reflektoren, helle Lichter und eine „Platzhalterfahne“, welche hinten am Rad befestigt ist, kann man anderen Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass man genügend Platz braucht.

Fahrrad-Reisen sind ineffizient

Offensichtlich ist man mit dem Fahrrad langsamer als mit motorisierten Fahrzeugen. Die Tatsache, dass man jederzeit Rast machen kann und nicht auf Straßen angewiesen ist, erlauben aber eine Nähe zu den Einheimischen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Autos unmöglich zu erreichen ist. Da eine Reise kein Rennen ist, sondern eine Erfahrung darstellt, bei der man ein fremdes Land und eine fremde Kultur kennenlernen möchte, ist Fahrradfahren als Hauptreisemittel deutlich effektiver als die Nutzung von Autos oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wer gerne über dieses Thema diskutieren möchte, kann mir in meiner Serie über die 4-monatige Fahrrad-Reise durch Süd-Ost Asien gerne einen Kommentar dalassen. Die komplette Serie ist auf der Seite der-begeisterte.com hier zu finden.

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Mrz 16 2018

Pedal-Paradies Pyrenäen: Auf dem Gravelbike vom Atlantik zum Mittelmeer

Pedal-Paradies Pyrenäen: Auf dem Gravelbike vom Atlantik zum Mittelmeer

(Bildquelle: www.pd-f.de / Gunnar Fehlau)

Abenteuer abseits der Straße erleben, aber dennoch die Tour-de-France-Klassiker erklimmen: Diesen Hintergedanken hatte pressedienst-fahrrad-Gründer Gunnar Fehlau, als er seine Radreise quer durch die Pyrenäen plante. Als Reisebegleiter diente deshalb ein Gravelbike. Eine Reportage inmitten einzigartiger Natur, Abgeschiedenheit, legendären Bergen und Schmugglerrouten.

(pd-f/gf) Biarritz, Frankreich, Anfang September. Unser Flieger ist gelandet und wir bangen der Sperrgepäckausgabe entgegen. „Das ist vielleicht der gefährlichste Teil der Reise. Ob das Rad den Flug mit Umstieg in Madrid gut überstanden hat?“, frage ich mich. Walter, mein Buddy, mit dem ich seit Jahren meine Radtouren mache, hat sein Salsa „Vaya“ wenig später ohne Schadenmeldung aufgebaut. Kaum 15 Minuten danach ist auch mein Nicolai startklar. Wir rollern in den Hafen und stecken einen Fuß in den Atlantik, schließlich ist das Motto unserer Tour: Vom Atlantik zum Mittelmeer, im Geiste der alten Tour-de-France-Heroen. Wir wollen nicht nur die namhaften Straßenpässe fahren, sondern auch auf Schotterpisten abseits des Verkehrs unterwegs sein. Neudeutsch heißt das „Gravel“. Aber sind wir doch einmal ehrlich: Schaut man sich die Fotos aus den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts an, da waren 40 Millimeter breite Reifen quasi Standard am Rennrad. Viele Pässe waren steinige Naturpisten und keine asphaltierten Kuschelkurse. Genau mit diesen Bildern im Kopf pedalieren wir ostwärts. Es ist weitgehend flach, aber der Spätsommer macht die Fahrt dennoch ein wenig beschwerlich: Wir werden in der Mittagssonne gegrillt. Auch wenn wir spartanische Ausrüstung dabei haben, läppern sich die Kilos zusammen. Schlafzeug, Kochutensilien, Werkzeug, Ersatzteile usw. machen aus den Gravelbikes doch eher behäbige Boliden.

Auf der Suche nach dem richtigen Spot

Als wir am späten Nachmittag nach Mauleon-Licharre einfahren, schauen wir uns um und anschließend an: Das Städtchen liegt tief eingeschnitten im Tal. Abseits der Hauptstraße und ihrer anliegenden Bebauung finden sich kaum Ebenen, auf denen man seinen Schlafsack ausrollen könnte. Ganz zu schweigen davon, dass es hier recht belebt ist. Erst einmal in einem Supermarkt Proviant besorgen. Wir verlassen die Bebauung südwärts Richtung Libarrenx, passieren einen wenig einladend wirkenden Campingplatz, um schließlich auf der von Feldern flankierten Hauptstraße entlang zu fahren. Zwei Augenpaare scannen die Landschaft: Eben, abgeschieden und sauber soll der Übernachtungs-Spot sein. Walter weist auf einen schmalen Weg, der rechts zwischen den Feldern in einem Wäldchen verschwindet. Wir steuern hinein. Der Weg verengt sich zum Trampelpfad und öffnet sich anschließend zu einer Wiese. Links begrenzt von einem Maisfeld, rechts von einem Flüsschen. Es liegt sogar ein wenig Bruchholz fürs Lagerfeuer parat. Noch vor fünf Minuten wussten wir nicht, ob wir einen Platz für die Nacht finden, jetzt prosten wir uns an einem perfekten Spot zu und leeren unsere Ortlieb-Taschen aus: Mit wenigen Handgriffen haben wir uns für die Übernachtung vorbereitet.

Ein gutes Blatt haben

Zweiter Tag, erster Pass: Wir steuern den Col de Marie-Blanque an. Der Anstieg ist nicht nur eine Feuertaufe für uns, sondern auch für die Technik. Zum ersten Mal fahre ich mit einem Renner ohne Umwerfer. Ich habe elf Gänge. Vorne ein 38er-Blatt und am Heck eine Force-Kassette von Sram mit 10 bis 42 Zähnen. Wird die Übersetzung für die teils steilen Rampen in den Bergen reichen? Ich habe bergauf reichlich Zeit, mir dazu Gedanken zu machen, denn ich kurble bereits seit geraumen Höhenmetern im ersten Gang. „Ganz lässig eigentlich“, denke ich mir, während ich einen Buckel in einer Rechtskurve nehme und ein wenig überraschend bereits das Pass-Schild auf 1.035 Metern über Null hinter mir lasse. Talwärts klickere ich fix aufs kleinste Ritzel. Jenseits der 50 km/h-Grenze wird das Mittreten ungemütlich. Ich schalte von Renn- auf Genussmodus und rolle der Talsohle entgegen. Die 40 Millimeter breiten G-One-Gravelreifen haben reichlich Traktion- und Komfortreserven selbst auf schlechten Asphaltpassagen. Kurz: Das Nicolai fährt wie auf Schienen und ich widme ich mich der grandiosen Aussicht.

Klassiker mit Doppelzimmer

Der Col d´Aubisque (1.709 m) erhebt sich als erster „echter Pass“ mit mythenreichem Nimbus vor uns. Seine exklusive Position sorgt dafür, dass der Aubisque noch unter dem Einfluss des Atlantikwetters steht. Plötzliche Wetterumschwünge sind keine Seltenheit. Uns sollte es auch erwischen. Auf den letzten 200 Höhenmetern vor der Passhöhe ziehen sich die Wolken zu. Es wird richtig dunkel. Und Sekunden später prasselt es los. Irgendeine Matsche zwischen Regen und Schnee. Es geht ein paar Höhenmeter hinunter. Wir kühlen fürchterlich aus, bevor wir in den Gegenanstieg zum Col du Soulor kommen. Die Beine sind schwer, die Füße nass und der Magen leer. Es werden zähe Höhenmeter, bis wir den Pass auf 1.474 Metern erreichen. Jetzt heißt es wind- und wetterfest anziehen für die 1.000 Höhenmeter Abfahrt ins Tal. Gerade bei dieser nassen Witterung bin ich froh, mit Scheibenbremsen unterwegs zu sein: Selbst mit kalten Händen kann ich jederzeit punktiert volle Bremsleistung entfalten. Dennoch, so recht Spaß will nicht aufkommen. Das Wetter soll schlecht bleiben. Die Lust auf Biwak ist am Nullpunkt und wir entschließen uns, im nächsten Dorf in einem Hotel einzuchecken.

Überraschungs-Spa

Wir haben unseren Bergrhythmus gefunden: Col du Tourmalet (2.115 m), Col d´Aspin (1.489 m),
Col d´Azet (1.580 m), das Flugfeld von Peyragudes (1.580 m) und der Col de Peyresourde (1.563 m) haben wir in den letzten Tagen gemeistert und wir haben somit die Hälfte der Tour bereits erledigt. Unsere Räder sorgen für Aufsehen und Unverständnis: Die Rennradfahrer schütteln über die breiten Reifen, Scheibenbremsen und Bikepacking-Taschen die Köpfe, klassischen Tourenradlern ist unser Setup zu spartanisch und sportlich. Auch bei der Reisegeschwindigkeit sitzen wir zwischen Stühlen: Die gepäckfreien Rennradler fahren uns bergauf aus den Schuhen und den Tourenradlern entgleiten wir mit unserer Wendigkeit. Die Allwegetauglichkeit sorgt dabei aber für manch zusätzliches Abenteuer.

In Viella biegen wir von der C-28 Straße auf einen kleinen Feldweg, der dem Fluß Garonne folgt. Ein Wäldchen trennt uns von der lauten Hauptstraße. Das ist ganz lauschig, aber ein Platz für einen Biwak findet sich hier nicht. Hungrig und von über 3.000 Höhenmetern auch reichlich platt folgen wir nahe der Schrittgeschwindigkeit den seichten Kurven des Waldwegs. Nach einer Windung aber stehen wir plötzlich vor einer Art Waldschwimmbad. Völlig klar, eine Dusche haben wir nach diesem Tag nötig und Meter machen wir heute ohnehin nicht mehr. Wir lehnen unsere Räder gegen den Hang, machen die Radhose zur Badehose und tapsen zur Dusche. Als wir anschließend ins Wasser steigen, meinen wir fast zu verbrennen. Wir sind – ohne es zu merken – in die Therme von Arties gestiegen. Die heiße Quelle liegt über einer Granitwand. Das Wasser schwappt über die Kante und fließt die leicht schräg angestellte Wand hinunter ins Badebecken. Zwei hölzerne Umkleidehäuschen und ein Dixi-Klo runden die Ausstattung ab. Laut Info-Tafel ist die Therme kostenlos und schließt abends um 20:00 Uhr. Ein kurzer Blick und Walter und ich verstehen uns einmal mehr perfekt: Dieser Spot hat alles, was wir für einen erholsamen Aufenthalt bis morgen benötigen. Im Hintergrund verschwindet die Sonne hinter den mächtigen Bergen. Mit ihr gehen auch die anderen Badegäste. Ruhe kehrt ein. Wir erheben unseren Rotwein auf einen fantastischen Radtag.

Schmugglern auf der Spur

Der Tag ist bereits über 1.500 Höhenmeter alt. Wir haben mit dem Port de la Bonaigua auf 2.050 Meter den höchsten Pass Kataloniens am Morgen gemeistert und die Abfahrt führt uns nach Llavorsí. Hier pulsiert das Geschäft mit Rafting-Touren auf der Noguera Pallaresa. Es ist laut, es ist heiß und es ist teuer. Nach einem kleinen Snack ergreifen wir die Flucht Richtung Port de Cabus, mit 2.300 Metern das Dach unserer Pyrenäen-Tour. Die Fahrt sollte in jeder Hinsicht unsere Königsetappe werden, denn wir wählen die Anfahrt von Spanien aus. Die eigentliche Passhöhe liegt in Andorra. Wir folgen bei sengender Mittagshitze der Landstraße entlang des Riu Noguera de Cardos Richtung Nordosten. An jeder Gabelung weist uns das GPS-Gerät beharrlich stets auf die kleinere Straße. Binnen weniger Kilometer ist es erst ärmlicher und schließlich richtig einsam geworden. In Alins füllen wir in einem kleinen Laden unsere Wasservorräte auf und verlassen das Tal auf einer steil ansteigenden schmalen Straße. Auf der Höhe des Dorfes Norís, welches wir links liegen lassen, gesellt sich der La Noguera de Tor zu uns. Das Tal wird immer enger, die Hänge rechts und links steigen steil an. Wir fahren trotz hochstehender Mittagssonne im Schatten und der steile, zerklüftete Flusslauf mit reichlich umschäumten Steinen sorgt für angenehme Feuchte in der Luft. Es ist klimatisch angenehm, aber dennoch irgendwie beklemmend. Das Tal wird immer enger, die Kurven barscher. Gleichzeitig wird die Straße immer schmaler und schlechter. Gerade eben passierten wir einen Tierkadaver, der mitten auf der Piste lag. „Wie soll hier ein Auto vorbeifahren?“ frage ich mich und checke auf Karte und Navi, ob wir richtig sind. Es ist verdammt einsam. Kein Wunder, dass der Port de Cabus bis in die jüngste Vergangenheit eine beliebte Route für Zigarettenschmuggler war.

Wenige Meter weiter bleibt von der Passstraße nur noch eine Naturpiste, die sich himmelwärts arbeitet. Unsere Gravelbikes sind in ihrem Element: Auf Pisten, die mit dem MTB schlicht langweilig wären und fürs normale Rennrad unfahrbar sein dürften, fahren wir komfortabel dahin. Stets versprüht das Gravelbike ein wenig Rennradromantik und wartet im entscheidenden Moment mit der Robustheit und den Nehmereigenschaften des MTB auf. Wir sind eins mit der Piste und kurbeln einsam durch eine schroffe Natur. Fahrfreude und Beklemmung mischen sich zu einem eigenartigen Gefühlscocktail. Unerwartet in dieser Einsamkeit tauchen plötzlich ein paar alte Steinhäuser auf. Wir erreichen das Dorf Tor. Es gibt zwei Wirtshäuser. Vor einem sind Tische aufgebaut und wir kehren ein. So lecker das Bier und so romantisch der große Kamin im Restaurant sind, Tor ist ein Ort zum Fürchten. Drei Menschen wurden hier umgebracht, wie Carles Porta i Gaset in seinem Buch „Tor. Das verfluchte Dorf“ schreibt.

Feuer am Fluss

Wir brechen aus dem verfluchten Dorf auf und arbeiten uns auf der schlechten Piste inklusive kleiner Flussdurchquerungen auf kaum acht Kilometern weitere 750 Höhenmeter hinauf. Unmittelbar nach Tor wird es wieder einsam. Ruinen mitten in der kargen Landschaft zeugen von ehemaliger Besiedlung. Erst an der Passhöhe treffen wir wieder auf Asphalt. Die Ostseite des Port de Cabus ist, wie fast alle Straßen in Andorra, bestens asphaltiert. Wir rauschen talwärts nach Andorra La Vella, steile Geraden, enge Haarnadelkurven und glühende Scheibenbremsen vertreiben die Geister von Tor. Gegenüber dem Deutschen Honorarkonsulat gibt es eine Pizza auf eine der schönsten Passfahrten meines Lebens. Was sollte nach einem solch fantastischen Gravel-Abenteuer noch kommen? Ein fantastischer Biwak. Mit Ausnahme der ersten Nacht konnten wir kein Lagerfeuer mehr machen. Nun brutzelt ein Bio-Steak auf dem kleinen Titangrillrost, während wir einen Rotwein schlürfen und in den La Tet schauen, an dessen Ufer wir nach einiger Zeit des Suchens östlich von Eus einen romantischen Flecken gefunden haben.

Nass auf den letzten Metern

Wir rollen Richtung Mittelmeer aus. Mit dem Col de Ternere (233 m) passieren wir die letzten Hügel. Das noch ausstehende Bad im Mittelmeer vollführen wir in Le Barcares. Die gemütliche Nacht am Strand wird aber von einem Unwetter jäh unterbrochen. Mangels Radkartons bauen wir uns am nächsten Tag aus Luftpolsterfolie, Rohrisolierungen, Kabelbinder, Müllbeutel und Klebeband zwei handliche, aber unförmige blaue Tütenmonster, die einst unsere Bikes waren. Am winzigen Flughafen in Perpignan beginnt unser Rückflug. Am Abend nehmen wir unsere verpackten Räder wohlbehalten in Frankfurt entgegen und können feststellen: So ein Gravelbike kann sogar fliegen!

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mrz 7 2018

Vom Auto aufs Rad

Mit dem Heckträger AGITO VAN von SAWIKO lässt sich das Rad bequem mitnehmen

Vom Auto aufs Rad

AL-KO SAWIKO AGITO VAN

Das Glück der Erde liegt auf … dem Sattel der Rennräder, Mountainbikes und Hollandräder. Egal, ob crazy Stunts auf dem Downhilltrail, eine Sight-Seeing-Radtour im Urlaub oder unzählige Kilometer im Training – Fahrradfahren ist Sport, Entspannung und Freiheit zugleich. Allerdings ist es nicht immer möglich, direkt aus der Garage mit kräftigen Pedaltritten die Welt zu erkunden. Ganz klar, das Fahrrad muss irgendwie transportiert werden. Die Lösung: Der neue Heckträger AGITO VAN für den Ford Westfalia Nugget und den Ford Tourneo Custom von SAWIKO, eine Marke der AL-KO Fahrzeugtechnik. Damit lassen sich alle gängigen Räder schnell und unkompliziert von A nach B transportieren.

Da der Heckträger gerade einmal 13 Kilogramm wiegt, braucht es für die Montage keinen großen Bizeps oder riesigen Kraftaufwand. Die Nutzlast der Basisversion ist für 60 Kilogramm Gewicht ausgelegt – also genug für zwei Fahrräder. Wenn mehr benötigt wird, kann nachgerüstet werden. So flexibel wie die Routen beim Fahrradfahren ist auch der AGITO VAN von SAWIKO. Ein Schwenkarm gibt dem Nutzer die Freiheit, den Fahrrad-Heckträger aus der Querlage in die Längsausrichtung zu drehen. Somit muss der Träger nicht demontiert werden, um Zugang zu den Hecktüren zu bekommen. Wird der Heckträger nicht mehr benötigt, kann er schnell und gänzlich ohne Werkzeug abgenommen werden.

Der Heckträger AGITO VAN von SAWIKO ist ab Mai 2018 beim Ford-Händler bzw. im Fachhandel oder direkt bei AL-KO Fahrzeugtechnik/SAWIKO erhältlich. Die Basisversion kostet 1.399 Euro. Bis Ende August 2018 wird auch eine AGITO VAN-Version für Fiat Ducato, Peugeot Boxer und Citroen Jumper (ab Baujahr 2006) sowie Mercedes Viano verfügbar sein.

Die ALOIS KOBER GMBH
1931 gegründet, ist die AL-KO Fahrzeugtechnik heute ein global agierendes Technologie-Unternehmen mit mehr als 40 Standorten in Europa, Südamerika, Asien und Australien. Mit hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Anhänger, Freizeitfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge steht AL-KO für beste Ergonomie und Funktionalität, höchsten Komfort sowie Innovationen für mehr Fahrsicherheit. Ausgefeilte Innovationsprozesse prägen das Unternehmen, das diesbezüglich mehrfach ausgezeichnet wurde.
Die AL-KO Fahrzeugtechnik und Dexter Axle sind vereinigt unter DexKo Global Inc. (USA). Diese Kombination ist weltweit größter Hersteller von Anhängerachsen und Chassis-Komponenten im leichten Segment. DexKo Global Inc. erwirtschaftet einen Umsatz von über 1 Milliarde US-Dollar.

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