Posts Tagged fahrrad

Dez 8 2017

Zehn Tipps zum richtigen Anschließen des Fahrrads

Zehn Tipps zum richtigen Anschließen des Fahrrads

(Bildquelle: www.pd-f.de / gregor bresser)

Eine schlimme Situation, die aber leider häufig vorkommt: Man lässt sein Fahrrad nur kurz stehen und bei der Rückkehr ist es gestohlen. Doch das muss nicht sein. Der pressedienst-fahrrad gibt zehn Tipps, wie man das Fahrrad bestmöglich absichern kann.

1. An und nicht nur ab
Ganz wichtig: Anschließen und nicht nur abschließen. Ein Rad, das nicht an einen festen Gegenstand gekettet ist, lässt sich einfach wegtragen und das Schloss später in Ruhe andernorts knacken. „Am besten bringt man das Schloss möglichst weit oben am Rahmen an. Das erschwert dem Dieb die Arbeit. Im Idealfall sollte das Schloss den Rahmen und das Vorderrad an einem festen Gegenstand absichern“, rät Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

2. Guter Gegenspieler
Aus Punkt eins resultiert natürlich: Ein Schloss ist immer nur so gut wie sein Konterpart. „Ein morscher Zaun oder ein dünnes Stäbchen sind schneller geknackt als das Schloss. Idealerweise finden Radler Anlehnparker vor“, bekräftigt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Verbreitet sind große Bügel mit einer oben angebrachten Schließöse, deren Verwendung verhindert, dass zum Beispiel der Boden als Widerlager für einen Bolzenschneider genutzt werden kann.

3. Zehn Prozent
Etwa ein Zehntel des Fahrrads solle ein Schloss kosten, raten die Experten. Das Preisgefüge beläuft sich zwischen 20 bis 150 Euro. Die teureren Modelle verfügen neben schwer zu durchtrennendem Material auch über hochwertige Schließzylinder, die selbst Schloss-Picking-Methoden standhalten. „Und ein gutes Schloss hat einfach auch abschreckende Wirkung, denn es kann eben bedeuten, dass sich der Dieb ein leichteres Opfer sucht“, sagt Daniel Gareus vom Markenvertreiber Cosmic Sports.

4. Zum Lichte drängt doch alles
Hat man eine Wahl, sollte ein Fahrrad immer an belebten, hellen Stellen angeschlossen sein – und nicht in einer dunklen Gasse. Denn dies wäre eine Einladung, sich in aller Ruhe mit dem Rad zu befassen. Der Rat im Umkehrschluss lautet natürlich: Aufmerksamkeit und Zivilcourage zeigen. Also einschreiten, wenn man einen Diebstahl beobachtet.

5. Komponenten sichern
„Hat man das Rad mit einem guten Schloss angeschlossen, sind trotzdem oft die Komponenten einfach demontierbar: Räder und Sattelstütze sind mit Schnellspanner gesichert, Bremsen, Schaltung oder Lenker mit handelsüblichen Inbusschrauben“, erklärt Torsten Mendel. Er rät darum einerseits zu Schlossschlaufen, die schnell durch Laufräder oder Sättel gezogen werden und auch andere Räder oder Kinderanhänger mit absichern können. Zweitens gibt es Spezialmuttern oder -nüsse, die die Demontage der Teile nur mit Spezialschlüsseln oder bestimmten Bedingungen erlauben. Für das „Nutfix“-System von Abus etwa muss das Rad zum Öffnen der Nüsse auf der Seite liegen. Bei richtig angeschlossenen Fahrrädern unmöglich.

6. Zwei Schlösser
Doppelt hält besser? Ja, das auch. Fast noch wichtiger ist es aber, zwei in Bauform und Schließsystem unterschiedliche Schlösser zu verwenden. Denn oftmals haben Raddiebe sich auf eine bestimmte Schlossart spezialisiert. Und sie gehen gern den Weg geringeren Widerstands …

7. Gruppenschließung
Unterschiedliche Schlösser oder die Absicherung des gesamten Familienfuhrparks können eine anstrengende Sammlung an Fahrradschlüsseln verursachen. „Abhilfe schafft hier die Gruppenschließung, durch die sich mehrere Schlösser mit demselben Schlüssel öffnen lassen“, weiß Markus Riese von Riese & Müller, wo man die Gleichschließung für E-Bike-Akkus und Faltschlösser anbietet. „Nachschlüssel oder neue Schlösser kann man einfach per Key-Card beim Hersteller ordern.“

8. „Vernetzte“ Sicherheit meiden
Ein Rad mit einem GPS-Sender auszustatten mag eine nette Spielerei sein, die eventuell sogar dazu führen kann, ein gestohlenes Rad wieder aufzufinden. Viel wichtiger aber ist, dem Diebstahl selbst vorzubeugen. Und dagegen helfen nur Stahl und eine gute Schließung. Zur Vernetzung hat Trainingsexpertin Mareen Werner von Sport Import noch einen Hinweis: „Radsportler, die ihre Fahrten minutiös aufzeichnen und im Netz teilen, sollten Einstellungen wählen, die Dieben nicht verraten, wo exakt sie ihr teures Rad immer abstellen.“

9. Routine ist die Mutter der Porzellankiste
„Ich wollte doch nur eben schnell…“- wer hat den dauernden Ausruf des Beklauten noch nicht gehört? Gelegenheit macht Diebe, weiß der Volksmund und wer aber nicht unbedingt den kleinen Kick braucht, ob das ungesicherte Rad noch da steht, wo man es gelassen hat, ist am besten damit beraten, einfach konsequent immer zum Schloss zu greifen. Auch wenn das An- und Losschließen länger dauert, als das Brötchenkaufen beim Bäcker.

10. Versicherung prüfen
Ist das Rad tatsächlich gestohlen, wenden sich Radler an ihre Versicherung. Leider oft erst dann. Regelmäßig sollte man prüfen, ob neue Räder – etwa teurere E-Bikes – noch von der Police abgedeckt sind, oder ob sich eine eigene Velo-Versicherung anbietet. „Die folgenden Dinge sollte man immer sicher aufbewahren: Fahrradpass, insofern vorhanden, Kaufvertrag mit Rahmennummer und etwaigen weiteren Belegen – und auch Fotos vom Rad“, beschreibt Anwältin Dr. Anja Matthies von Bikeright. Notfalls könne man sich auch im Fachhandel ein Gutachten über den Wert eines Rads ausstellen lassen. Übrigens: Geleaste Diensträder sind eigens mit einer Vollkasko versichert, welche Diebstahl mit abdeckt. Damit der Diebstahlschutz greift, muss das Rad, z. B. beim Leasing-Anbieter Jobrad, mit einem Markenschloss (Preis mindestens 49 Euro) an einem festen, im Boden verankerten Gegenstand angeschlossen sein.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Dez 1 2017

Cyclocross oder doch Gravel?

Cyclocross oder doch Gravel?

(Bildquelle: www.pd-f.de / koga.com)

Wer träumt nicht davon, wie die Fahrer der Tour de France dahinzugleiten, aber gleichzeitig auf schlechten Pisten und Radwegen sicher unterwegs zu sein? Das ist die Idee des Gravelbikes, es ist das universelle Breitreifenrennrad. Und dann gibt es auch noch Cyclocrosser, auch Querfeldein-Rennräder genannt. Gravelbike und Crosser sehen zwar ähnlich aus, versprechen ähnliches und beide machen viel Spaß. Dennoch gibt es feine, aber entscheidende Unterschiede. Der pressedienst-fahrrad zeigt diese auf und gibt Entscheidungshilfen bei der Wahl des richtigen Trainingspartners.

(pd-f/tg) Beide Radgattungen sind etabliert, das Geländerennrad und das Breitreifenrennrad. Viel länger schon als man annehmen würde. Zwei Faktoren beschleunigen jedoch die aktuelle Entwicklung. Erstens die Scheibenbremse: Ihre Vorteile sind die wetterunabhängig gute Funktion und, bei hydraulischen Systemen, die geringen Handkräfte bei ideal dosierbarer Bremskraft. Zweitens etabliert sich der Tubeless-Reifen, der statt eines Schlauchs einen Schluck Dichtmilch enthält. „Die Milch schützt einerseits auch bei geringem Luftdruck vor Pannen und andererseits reduziert sie den Rollwiderstand, den die Reibung des Schlauchs im Reifen verursacht, um ein deutlich spürbares Maß“, wie Peter Krischio vom Reifenhersteller und Tubeless-Vorreiter Schwalbe weiß.

Für den knackigen Sport: Cyclocrosser

Cyclocross bzw. Querfeldein-Fahren ist eine der Grundfesten des europäischen Radsports und das schon seit mehr als hundert Jahren. Seine traditionelle Saison löst die der Rennräder ab, startet also im Herbst und dauert bis in den Frühling. Die Räder sind so konzipiert, dass sie es mit Matsch und Hindernissen aufnehmen können. Die Sitzposition ist ähnlich sportlich-aggressiv wie am Rennrad. Steuer- und Sitzrohr haben aber einen steileren Winkel und auch das Tretlager ist höher als bei einem Straßenflitzer. So geraten die Pedale nicht so schnell in Bodenkontakt. Zudem verfügen Cyclocrosser über einen größeren Reifendurchlass, damit Matsch und Schlamm nicht stecken bleiben. Hintergrund des Cyclcrossens ist der sportliche Wettkampf. Die Rennen sind kurz, schnell und anspruchsvoll. Sie werden auf zuschauerfreundlichen Rundkursen ausgetragen. Die Beschaffenheit des Kurses richtet sich dabei nach den natürlichen Bedingungen der Umgebung. Dabei kann es schon einmal matschig oder sandig werden. „Während eines Rennens müssen die Fahrer je nach Beschaffenheit auf- und abspringen, wenn Treppen, steile Anstiege oder ca. 40 Zentimeter hohe Hürden zu bewältigen sind. Auch auf solche Anforderungen müssen die Räder ausgelegt sein“, beschreibt Volker Dohrmann, Leiter Produkt, Strategie und Marketing bei Stevens Bikes.

Der Hamburger Hersteller gilt als einer der Experten beim Thema Cyclocross in Deutschland, unterstützt Rennen sowie Teams von der Nachwuchsförderung bis zur Weltelite und hat auch ein breites Portfolio an unterschiedlichen Rädern im Angebot, z. B. das Weltcup-bewährte „Super Prestige“ mit Carbonrahmen (3.899 Euro). Mit dem Rad wurden bereits Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften gefeiert. „Wir sind seit über 15 Jahren im Cyclocross-Bereich unterwegs. Dabei entwickeln wir uns stetig weiter und schauen nach Verbesserungen“, so Dohrmann.

Die Reifenbreite für Cross-Rennen ist durch den Internationalen Radsportverband UCI genau definiert: Maximal 33 Millimeter breit dürfen sie sein. „Wir haben für den Cross-Einsatz in unserer „X-one“-Familie drei unterschiedliche Profile im Programm – je nach Untergrund von trockenen bis matschigen Bedingungen“, erklärt Peter Krischio. „Je schlammiger es ist, desto mehr mechanischer Grip wird benötigt.“

Einfach-Schaltung rollt an

Hydraulische Scheibenbremsen gehören mittlerweile zum Standard an Cyclocrossern. „Speziell dank ihrer guten Dosierbarkeit bei feuchten und nassen Bedingungen sind sie die beste Wahl“, erklärt Tobias Erhard vom Bremsenhersteller Sram. Einfach-Schaltungen sind zusehends etabliert. Ihr Vorteil: Durch das Wegfallen des Umwerfers bleibt weniger Dreck und Schlamm im Antriebsbereich hängen und man spart zusätzliches Gewicht. Lange Anstiege, die ein zusätzliches kleines Kettenblatt erfordern würden, gibt es im Cross-Sport ohnehin selten. Mit dem „F4x“ (2.699 Euro) bietet Radhersteller Felt einen Einstiegsflitzer aus Carbon, der dem aktuellen Stand der Technik entspricht. „Scheibenbremsen und Einfach-Schaltung bringen definitiv Vorteile mit, die der Fahrer direkt spüren kann. Aber der Zweifach-Antrieb hat weiterhin seine Daseinsberechtigung, gerade für Fahrer, die ihren Crosser auch auf der Straße nutzen“, erläutert Martin Ohliger von Felt. Ein vielseitiger Einsatzbereich sowie feinere Gangabstufungen sind Argumente, die für eine Zweifach-Schaltung sprechen.

Überall-Renner: Gravel Bikes

Das Prinzip des Gravel Racers ist ebenfalls schon sehr alt, der Name ist aber relativ neu. Gravel ist das englische Wort für Schotter. Schon frühe Rennräder hatten breite Reifen und waren für losen Untergrund geeignet – kein Wunder, gab es doch noch kein glattes Asphaltnetz. Wenn man nun breite Reifen mit guten Bremsen sowie modernen, leichten Rahmen und Komponenten verbindet, erhält man das neue Vielzweckrennrad. Mit den Cyclocrossern gemein haben Gravel-Renner die sportlichen Gene. Sie sind reinrassige Ganzjahres-Rennräder mit einer sportlichen oder langstreckentauglichen Sitzposition und tiefen Tretlagern. Auf der Straße überzeugen sie dank eines geringen Rollwiderstands der breiteren Reifen. Allerdings sind sie durch deren größere Stirnfläche bei hohen Geschwindigkeiten aerodynamisch im Nachteil gegenüber reinen Straßenrennrädern. Hersteller mit eher sportlichem Hintergrund, wie Stevens oder Koga, bieten Allwege-Rennräder derzeit mit Reifenbreiten bis maximal 40 Millimetern an. Aktuelle Modelle sind etwa das „Tabor“ von Stevens (999 Euro) oder Kogas „Colmaro Allroad“ mit Aluminiumrahmen und Carbongabel (1.899 Euro) sowie Einfach-Schaltung und Scheibenbremsen. Interessant: Für mehr Steifigkeit setzt Koga bei der Montage auf Steckachsen. „Mit neun Kilogramm ist unser Rad dennoch sportlich leicht“, sagt Harald Troost vom niederländischen Fahrradhersteller. Andere Anbieter wie die US-Pioniere von Salsa haben dagegen Räder mit bis zu 50 Millimetern Reifenbreite im Angebot. „40 Millimeter Reifen sind für uns jedoch die beste Wahl in Sachen Durchschlagsschutz und Komfort“, meint Krischio.

Einen Einstieg ins Segment hat Haibike aus Schweinfurt im Katalog: Das „Seet Alltrack 2.0“ für 1.299 Euro ermöglicht die Aufnahme von Reifen bis zu 40 Millimetern Breite. Alternativ können auch schmalere Reifen und Schutzbleche montiert werden. Gravel-Bikes eignen sich nicht nur zur deutlichen Erweiterung der „Hausrunde“, sondern auch für sportliches Reisen. Befeuert wird das vom Trend zum Bikepacking, also leichtes Gepäck in Taschen an Sattel, Lenker und Rahmen unterzubringen, die die Fahrdynamik des Rades nicht stark verändern. „Sportliche Fahrer können abseits der Straße das Abenteuer suchen und neue Wege erkunden. Wir bieten mit unseren Taschen die passenden wasserdichten Produkte für den Wochenend-Trip. Die Trends Gravel-Racer und Bikepacking unterstützen sich gegenseitig“, unterstreicht Peter Kühn vom Taschenspezialisten Ortlieb.

Crossover – bis zum Reiserad

Der wichtigste Effekt der Neuerungen ist das Aufweichen der über Jahrzehnte festgeschrieben Radgattungen – und der Nutzen, den alle Radfahrer davon haben. Wer z. B. seinen Crosser zusätzlich im Sommer nutzen möchte, der kann auch herkömmliche Rennradreifen aufziehen. Felt bringt mit der „VR“-Serie (ab 999 Euro) Komfortrennräder auf den Markt, mit denen dank 30 Millimeter Reifenbreite auch einmal Schotter- und Feldwege befahren werden können. „Der Rennradgedanke steht dabei aber im Vordergrund. Es ist aus unserer Sicht kein Gravel-Racer“, stellt Martin Ohliger klar. Die Vielfalt der Griffpositionen am Rennradbügel schätzen andererseits immer häufiger Alltagsvielfahrer oder Radreisende.

In diesem Zusammenhang kommen sogenannte Endurance-Renner ins Spiel, die auch Scheibenbremsen und etwas breitere Reifen haben als Rennräder, bei denen aber der Sitzkomfort im Mittelpunkt steht. Die Position ist also gemäßigter als bei Renner, Gravelbike oder Crosser: Ihre Lenker sind höher, etwas näher am Sattel und haben mitunter eine ergonomischere Form. Viele Hersteller verbauen an ihren neuen Rennlenker-Rädern Aufnahmen für Gepäckträger, Schutzbleche und feste Beleuchtung, was ihre Tourentauglichkeit unterstreicht. Das Angebot an diesen Rädern ist derzeit fast unüberschaubar vielfältig. Ein aktuelles Beispiel ist das „Speedster SP-300“ von Velotraum (ca. 3.500 Euro). Eine Reifenbreite von maximal 60 Millimeter, ein Rennradlenker und eine aufrechte Sitzposition machen es zu einem Crossover-Fahrrad par excellence.

Fachmeinungen

Laut den Testern der Rennradzeitschrift RoadBike werden Cyclocross-Räder in Zukunft deutlich sportlicher, die Unterschiede zu Gravel Racern stärker spürbar. Dies sei „ein wichtiger Schritt“, um die beiden Radtypen in Zukunft zu unterscheiden, was allerdings wiederum für eine stärkere Segmentierung spräche. Die Redakteure des Fachmagazins Trekkingbike schreiben hingegen, dass nicht jeder Hersteller den Trend zum Gravel Bike mitgehen wird und sich weiterhin auf die klassische Unterscheidung konzentriere. Die Beispiele zeigen: Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten sind in der Radszene umstritten, nicht jeder Hersteller geht den neuen „Trend“ mit. „Wir bauen seit 1993 Räder mit Rennlenkern und breiten Reifen für den robusten Einsatz. Klar, könnten wir das jetzt auch Gravel nennen“, meint beispielsweise Stefan Stiener von Velotraum.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Nov 24 2017

Mit dem Rad zum Kindergarten – auch im Winter

Mit dem Rad zum Kindergarten - auch im Winter

(Bildquelle: www.pd-f.de / gregor bresser)

Speziell für Familien mit kleinen Kindern wird das Fahrrad mehr und mehr zum Autoersatz. Doch was im Sommer so einfach aussieht, kann bei Schnee und Eis schnell für Herausforderungen sorgen. Der pressedienst-fahrrad zeigt, was zu beachten ist, damit Radfahren den Kindern auch im Winter Spaß macht.

(pd-f/tg) Kinder brauchen täglich frische Luft – das gilt auch im Winter. Die Bewegung draußen stärkt das Immunsystem und ist förderlich für das Kind. Erkältungen bekommt man durch Ansteckung und nicht durch Kälte. Die Wintersonne versorgt den Körper mit Licht, was zusätzlich für die Bildung von Vitamin D und somit auch für das Knochenwachstum gut ist. „Richtig eingepackt, geht es dem Kind auch bei kalten Temperaturen gut“, weiß Stephanie Herrling vom Bekleidungsspezialisten Vaude. Eltern können deshalb getrost ihren Nachwuchs genau wie im Sommer mit dem Fahrrad zur Kita bringen – wenn sie ein paar Tipps beachten.

Spaß muss an erster Stelle stehen
Eltern sollten selbst entscheiden, wann es sinnvoll ist, das Kind mit dem Fahrrad zu transportieren (sei es im Kinderanhänger, Kindersitz oder Lastenrad) oder wann das Kind noch selbst fahren kann (z. B. mit dem Laufrad oder dem Kinderrad). „Kinder müssen in erster Linie Spaß am Fahrradfahren haben und sollten nicht ängstlich sein. Beim Radfahren auf Schnee und Eis müssen sie erst einmal selbst Erfahrungen sammeln und eine Routine entwickeln, um sich bei winterlichen Bedingungen sicher fortzubewegen. Deshalb sollte man Kinder langsam an das Radfahren im Winter heranführen“, rät Guido Meitler, Marketingmanager beim Kinderradspezialisten Puky. Speziell das veränderte Bremsverhalten und Kurvenfahren müsse trainiert werden, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. „Bevor das Kind den Spaß verliert und es gefährlich wird, sollte man das Kinderrad bei stark winterlichen Bedingungen auch einmal stehen lassen“, so Meitler.

Keine Beleuchtungsvorschrift
Kinderräder bis 18 Zoll Reifengröße (Alter des Kindes ca. fünf bis sechs Jahre) zählen offiziell nicht als Fahrräder, sondern werden laut Paragraph 24 der Straßenverkehrsordnung wie Fußgänger eingeordnet. Das hat zur Folge, dass mit Kinderrädern nur auf dem Gehweg gefahren werden darf. Außerdem müssen die Räder nicht über Beleuchtung nach der Straßenverkehrszulassungsordnung verfügen. Kinderräder wie das „ZLX 16 Alu“ von Puky (219,99 Euro) haben darum lediglich einen Front- und Rückreflektor. Sinnvoll ist es, mit Reflektoren am Körper des Kindes für mehr Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu sorgen. Der „Reflektor-Button“ von Fahrer Berlin (6 Euro) beispielsweise kann per Klett oder als Anstecknadel am Körper befestigt werden. Außerdem sind viele Kinderhelme mit zusätzlichen Reflektoren ausgestattet oder wie der „Hubble 1.1“ von Abus (39,95 Euro) gar mit einem integrierten Rücklicht für eine 180-Grad-Sichtbarkeit nach hinten. Um gegen Kälte, Wind und Nässe geschützt zu sein, kann ein Regenüberzug wie das „Kids Luminum Helmet Raincover“ von Vaude (18 Euro) helfen. Zudem reflektiert das wasserabweisende Material in alle Richtungen.

Wärmend und sichtbar im Anhänger
Wenn Schnee, Eis und Minustemperaturen dann doch überhand nehmen, ist es ratsam, die Kleinen zu transportieren. Ein Kinderanhänger (z. B. „Kid Plus“ von Croozer, ab 749 Euro) ist hier eine sichere und bewährte Möglichkeit. Da Kinder allerdings passiv im Anhänger sitzen und sich nicht bewegen, ist warmes Einpacken Pflicht. Neben wärmender Kleidung sind spezielle Fußsäcke (ab 79,95 Euro) erhältlich, die den Nachwuchs zusätzlich vor Kälte schützen. „Ein Regenverdeck bewahrt nicht nur gegen Matsch und Schnee, sondern auch gegen Kälte“, gibt Hanna Gehlen, Projektmanagerin bei Croozer, noch als Tipp mit. „Außerdem gelten ab 1. Januar 2018 neue Richtlinien für die Beleuchtung von Fahrradanhängern, die für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln sorgen. Wir bieten als bislang einziger Hersteller beim Kid Plus eine integrierte Lösung an, die den rechtlichen Vorgaben entspricht“, erklärt sie. Ab 2018 müssen zwei weiße und zwei rote Reflektoren sowie eine rote Schlussleuchte am Hänger angebracht sein.

Winterfeste Zugmaschine
Damit sich das Kind nicht über aufwirbelnde Gischt vom Hinterrad des elterlichen Fahrrades ärgern muss, bietet es sich zusätzlich an, eine Schutzblechverlängerung (z. B. „Latz XL“ von Fahrer Berlin, 12,90 Euro) an der Zugmaschine zu befestigen. „Überhaupt sollte das ziehende Fahrrad ,winterfest“ sein, d. h. über eine funktionierende Beleuchtung, Bremsen und Schaltung verfügen“, meint Harald Troost, Marketingmanager beim niederländischen Fahrradhersteller Koga. Ein Alltagstipp: Den Sattel niedriger stellen, um schneller die Füße auf den Boden zu bekommen. Auch profilierte Reifen mit spezieller Gummimischung (z. B. der Ganzjahresreifen „Marathon GT 365“ von Schwalbe, 39,90 Euro) können eine lohnenswerte Anschaffung sein. Bei vereisten Flächen sollten dann aber Spike-Reifen aufgezogen werden. Meist sind die Straßen jedoch nicht komplett vereist, sondern nur teilweise. „Oft sind das Stellen, wo man gar nicht damit rechnet“, meint Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik. „Unsere Dreiräder bieten den Vorteil, dass sie anders als zweirädrige Fahrräder auch bei schwierigen Bedingungen standsicher bleiben und ein kleiner Rutscher nichts ausmacht.“ Beim Anbringen eines Kinderanhängers zeigt sich ein weiterer Vorteil des Dreirads: Wo vorne beide Räder durchkommen, passt auch hinten der Hänger durch.

Im urbanen Bereich setzt sich das Lastenrad bei Familien als Transportmittel mehr und mehr durch. Die Kleinen können auch hier unter einer Plane gut geschützt sitzen und sind, anders als im Anhänger, im Blickfeld des Radfahrers. Doch obwohl Lastenräder optisch einen fahrstabilen Eindruck machen, ist auch bei ihnen im Winter die Reifenwahl entscheidend. Bei einem sogenannten Long-John-Lastenrad kann ein Wegrutschen des Vorderrades bei winterlichen Bedingungen passieren. „Bei Schnee und Eis kann ich deshalb den Spike-Reifen ,Marathon Ice“ von Schwalbe nur empfehlen. Ich konnte damit locker drei mit Kindern besetzte Schlitten durch die verschneite Landschaft ziehen“, berichtet Markus Riese, Geschäftsführer des Anbieters Riese & Müller. Damit die elektrifizierten Varianten auch auf dem Rückweg noch genug Akku-Reichweite haben, bietet sich zudem ein spezielles „Akku Cover“ wie z. B. das von Fahrer Berlin (29,90 Euro) an. Radfahren im Winter kann also durchaus allen Beteiligten Spaß machen. Die richtige Ausstattung macht es möglich.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Nov 3 2017

Die neue, einmalige Verbindung aus Ganzkörpertraining und Fortbewegung

Für das Standup Varibike aus Schwaben interessiert sich auf Kickstarter.com die Welt.

Die neue, einmalige Verbindung aus Ganzkörpertraining und Fortbewegung

„Das Standup Varibike“ / weitere Bilder / höhere Auflösung etc. anfordern: info@varibike.com

Ein echtes Ganzkörpertraining und Spaß bietet das neue „Standup Varibike“ des schwäbischen Erfinders Martin Kraiß. Zudem eignet sich das neue Outdoor-Sportgerät praktisch zur Fortbewegung wie ein Roller oder Bike. Hierbei ist es allerdings um einiges effektiver und wesentlich vielfältiger. Schließlich können die Arme gleichzeitig oder abwechselnd in unterschiedlichster Weise mit eingesetzt werden. Eine mögliche Bewegung dabei erinnert stark an das Skilanglaufen. Dadurch dass das „Standup Varibike“ faltbar ist, kann es überall hin mitgenommen werden und ist somit auch für Pendler ideal. Der „Hingucker Effekt“ dürfte hierbei durch die patentierte Technologie des Armeinsatzes garantiert sein.

Bisher stellt Martin Kraiß mit seiner Firma bereits hochwertige Varibike „Full Body Bikes“ im Preissegment von ca. 5000.- EUR her, wobei die Serienteilfertigung und die just-in-time Montage rein mit Eigenkapital vorfinanziert sind.
Zur Finanzierung einer Erstserie des neuen „Standup Varibike“ wurde eine Crowdfunding Kampagne ins Leben gerufen. Dazu wird das „Standup Varibike“ zu einem günstigen Kaufpreis von 1.099 EUR (inkl. Mwst und Versand) auf der Plattform Kickstarter.com weltweit vorgestellt. Auf dieser Crowdfunding Plattform soll ein Gesamtauftragswert von 240.000 EUR gesammelt werden, um damit die Serien-Produktion zu starten.

Für den schwäbischen Erfinder und Unternehmer ist diese Art der Präsentation und Finanzierung noch neu. Doch manchmal muss man für einzigartige Ideen besondere Wege gehen. Dadurch, dass das „normale Varibike“ schon weltweit Fans hat, sind internationale Kontakte vorhanden und die Chancen, dass das „Standup Varibike“ aus Schwaben eine internationale Erfolgsgeschichte schreiben könnte besteht durchaus. Ein Bedarf nach einer attraktiven Kombination aus Verkehrsmittel und effektivem Sportgerät für ein Ganzkörpertraining mit hohem Spaßfaktor besteht sicherlich an vielen Orten dieser Welt.

http://varibike.de/Geschichte.html

Kontakt
Varibike GmbH
Martin Kraiß
Bergstr. 16/1
89081 Ulm
(0)731 940 25 429
info@varibike.com
http://www.varibike.com

Okt 9 2017

Die neue Bett+Bike App für Radfahrer

Die neue Bett+Bike App für Radfahrer

Bett+Bike App

Wir haben unsere Bett+Bike APP für Sie optimiert und angepasst. Ab sofort finden Sie alle Informationen zu Bett+Bike zertifizierten, fahrradfreundlichen Gastbetrieben in unserer mobilen APP. Wer per Rad unterwegs ist, findet jetzt auch unterwegs schnell und unkompliziert alles rund um den Urlaub auf zwei Rädern.

Die verbesserte App ist speziell für die Nutzung unterwegs konzipiert und ermittelt den Standort des Radlers, sodass ihm die im Umkreis verfügbaren Bett+Bike Unterkünfte angezeigt werden, einschließlich Angaben über die bis zur Herberge zu fahrenden (Rest-) Kilometer. Die Suche funktioniert europaweit auch in Dänemark, Belgien, Luxemburg und Österreich. Informationen zu über 6000 Hotels, Pensionen, Hostels, Ferienwohnungen, und Campingplätzen sind verfügbar und so unterwegs für den Radler eine unverzichtbare Orientierungs- und Planungshilfe.

Die zur Verfügung stehenden Daten sind tagesaktuell. Verschiedene Suchfunktionen nach Ort, Radweg oder touristischer Region ergänzen die App auf sinnvolle Weise, sodass sie ganz individuell und auf die Reise abgestimmt genutzt werden kann. Ob Sie nach der nächsten Etappe ihrer Tour eine minimalistische Einkehr für die Nacht mit stärkendem Frühstück suchen oder ein gemütliches Zimmer in einem rustikalen Hotel finden wollen – mit der Bett+Bike App stehen Ihnen rund um die Uhr und überall eine Fülle an Optionen zur Verfügung.

Alle Informationen zur Bett+Bike APP finden Sie auf unserer Webseite: www.bettundbike.de/app/

Sie sind nicht nur im Alltag gerne mit dem Fahrrad unterwegs, sondern Sie möchten auch im Urlaub die Welt auf zwei Rädern entdecken? Sie wollen während Ihrer Radtour in besonders schönen Unterkünften übernachten, welche auf die Bedürfnisse von Radfahrern eingestellt sind? Sie suchen Radwege und Tourenvorschläge in Deutschland und Europa? Sie planen eine oder mehrere Tagesradtouren an Ihrem Urlaubsort? Sie suchen überhaupt und grundsätzlich Ideen für eine Radreise?

Dann sind Sie genau richtig bei BETT+BIKE!

Firmenkontakt
ADFC Bett+Bike Service GmbH
Wolfram Hinnenthal
Mohrenstraße 69
10117 Berlin
030 2091498-0
030 2091498-55
kontakt@bettundbike.de
http://www.bettundbike.de

Pressekontakt
april agentur GbR
Benjamin Blust
Stierstraße 8
12159 Berlin
03029030031
stump@aprilagentur.de
http://aprilagentur.de

Sep 19 2017

Magdeburger erfinden das Rad neu

Magdeburger erfinden das Rad neu

(Mynewsdesk) Start-Up „Urwahn“ mit dem Stadtfuchs auf der Pirsch in die Fahrrad-ZukunftSachsen-Anhalt ist ein Land der Erfin­der, Tüft­ler, Den­ker und radelt auch in Sachen Fortbewegung weit vorn mit. Das Start-Up „Urwahn Engineering“ ist ein Beispiel dafür, wie man hierzulande für den Erfolg moderner Räder kräftig in die Pedale tritt. Das Magdeburger Gründer-Team überzeugte kürzlich bei der Messe „Eurobikeshow“ zahlreiche Branchenkenner und Liebhaber von ihrem innovativen Fahrrad – und trifft damit im Jubiläumsjahr des Drahtesels den Nerv vieler.

Eine Erfolgsgeschichte seit 1817Es ist eine Erfolgsgeschichte: Im Jahr 1817 dreht der technikbegeisterte Forstmeister Karl Freiherr von Drais eine erste Runde mit seinem Rad. Nach 200 Jah­ren ist das Fahr­rad welt­weit das am meis­ten genutzte Trans­port­mit­tel. Mehr als 70 Millionen Fahrräder gibt es allein in Deutschland. Der „Drahtesel“ ist zu einem zen­tra­len Ele­ment für die Ent­wick­lung einer nach­hal­ti­gen und zukunftsfähigen Mobilität geworden. Die Fahrrad-Zukunft kommt immer weiter in Schwung – vor allem dank neuer Konzepte und Optimierungen. Auch Sachsen-Anhalt steuert viele Ideen rund ums klassische Fahrrad bei, liefert aber auch Innovatives rund ums Zubehör oder E-Bikes für den nationalen und internationalen Markt.

Das Magdeburger Gründer-Trio von „Urwahn Engineering“ beispielsweise steht in den Startlöchern, um sein Unternehmen auf die Beine zu stellen und seine innovativen Räder auf die Straßen zu bringen. Gerade sind die „Urwahn“-Gründer Sebastian Meinecke, Konrad Jörß und Marcel Pawlowski von einer der wichtigsten europäischen Fahrradmessen, der „Eurobikeshow“, aus Friedrichshafen zurück – mit Satteltaschen voller Ideen, möglichen Kooperationen und Geschäftsanfragen.

Die Magdeburger präsentierten dem kritischen Fachpublikum und den interessierten Fahrrad-Liebhabern die Prototypen ihrer Modelle „Stadtfuchs“ und „Platzhirsch“. Mit diesen Velos haben sie das Rad neu erdacht. Die Tüftler von der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität haben entscheidende Änderungen in der Baustruktur des Rahmens vorgenommen. Ein innovativer Stahl-Rahmen verbindet schwungvoll den Vorder- und Hinterbau. „Das ergibt ein völlig neues Rahmenkonzept, mit dem mehr Fahrkomfort generiert werden kann“, erklärt Sebastian Meinecke. Das Sattelrohr haben die kreativen Tüftler umgelenkt, um das Hinterrad elastisch aufzuhängen. Front- und Rücklicht befinden sich bei den Bikes von „Urwahn“ direkt im Rahmen. Und dank eines GPS-Tracking-Systems kann das Fahrrad jederzeit geortet werden – was vor allem bei Diebstahl wichtig werden könnte.

Modelle für vernarrte FahrradfahrerIn beiden Modellen stecken monatelange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Gründergespanns, das selbst mehr als 15 Räder im Schuppen stehen hat. Alle drei Gründer sind ins Fahrradfahren vernarrt – schon aus Umweltschutzgründen, wie Sebastian Meinecke meint. Was sie aber außerdem interessiert, sind die Möglichkeiten, mit denen das Radfahren noch besser, leichter, innovativer werden kann. Derzeit sind die drei Jung-Unternehmer noch in der Magdeburger Uni angesiedelt, am Jahresende soll jedoch das eigene Unternehmen am Start sein. „Wir können es kaum erwarten, auch wenn wir Respekt davor haben“, sagt Meinecke. Beim Aufbau des eigenen Unternehmens profitierten die Elbestädter von der Gründer-Förderung des Landes und der Europäischen Union. „Das hat uns sehr geholfen“, so Sebastian Meinecke. Die ersten Räder will „Urwahn“ im Frühjahr 2018 ausliefern. Das Flaggschiff soll der „Stadtfuchs“ werden, der „Platzhirsch“ wird als abgespeckte „Light-Version“ auf den Fahrradmarkt gebracht. Schon jetzt dreht das „Urwahn“-Team darum die Runden durch die Öffentlichkeit, nutzt Presseauftritte, die sozialen Medien, bringt einen eigenen Newsletter unters interessierte Fahrrad-Volk oder nutzt Plattformen wie den Landeswettbewerb BESTFORM, um auf sich und die Räder aus Magdeburg aufmerksam zu machen. Beim Wettbewerb schafften sie gemeinsam mit dem Fertigungsspezialisten „citim“ aus Barleben, der seriennahe Bauteile für Prototypen lieferte, den Sprung auf die Nominierten-Liste.

Zu den Werbemaßnahmen gehören auch zahlreiche Messe-Auftritte. Am Bodensee zeigte „Urwahn“ jetzt am Stand des Kooperationspartners „Kappstein“, wie innovativ Manufakturen in Sachsen-Anhalten arbeiten. Sie konnten unzählige Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern, Lieferanten und Fahrradenthusiasten führen und das Interesse für ihre ihren „Urwahn“-Bikes wecken. Sie seien motiviert und mit viel Lust aufs eigene Unternehmen von der Messe zurückgekommen, erzählt Meinecke. Bald geht es ohnehin los: Die Teile, aus denen die formschönen Velos entstehen, werden regional gefertigt, während die Endmontage von Hand im Umkreis des „Urwahn“-Standortes Magdeburg erfolgen wird. Der Start scheint geebnet. Sebastian Meinecke sagt: „Wir haben schon jetzt Anfragen aus Deutschland, aber auch aus Australien, Spanien oder Kanada und werden gezielt von Händlern angefragt, die unsere Räder cool finden.“

Neuer Schwung für MobilitätMit den Rädern von „Urwahn“ erfindet man in Sachsen-Anhalt das Rad zwar nicht ganz neu, aber sie befördern weiter den Schwung der Fahrradindustrie und urbanen Mobilität hierzulande. Auch andere Unternehmen sind weit über die Grenzen des Bundeslandes bekannt – so wie die „Weltradmanufactur“ in Schönebeck. Vor mehr als 13 Jahren wurde die historische Marke wiederbelebt und das nostalgische Outfit mit moderner Technik verknüpft. Die Räder mit den exzellenten Fahreigenschaften im Retrolook werden gut nachgefragt. Zum Unternehmen gehören inzwischen neben der „manufactur“ und einem Fahrradladen, auch eine Pension und ein Restaurant an der Elbe. Im Süden des Landes wird ebenfalls die Tradition gepflegt. Die frohe Botschaft lautete vor kurzem bei den „Mitteldeutschen Fahrradwerken“ (MIFA): Nach vielen Wirrungen und Umwegen stehen die Signale wieder auf grün. Es geht weiter für den gefragten Fahrradbauer in Sachsen-Anhalt. Aus „MIFA“ ist die „Sachsenring Bike Manufaktur“ geworden, in der auch das E-Bike-Geschäft weiterhin eine Rolle spielen könnte.

Es dreht sich was im Fahrradgeschäft. Studenten, Forscher und die Industrie beschäftigen sich mit innovativen E-Bikes oder Entwicklungen rund ums Rad. Vom kettenlosen Fahrrad bis zu einem Kofferraum für Fahrräder reichen beispielsweise die Ideen und Prototypen, die bislang bei BESTFORM, dem Landeswettbewerb für kreative Ideen, eingereicht wurden. Forschungseinrichtungen wie das Magdeburger Institut für Kompetenz in AutoMobiliät – IKAM beschäftigen sich laufend mit neuen Lösungen fürs Rad.

Der Antrieb ist für alle Akteure unterschiedlich. Die „Urwahn“-Gründer beschreiben ihren so: „Wir glauben, dass Zweiräder künftig ein zentraler Baustein der Mobilität werden. Wir gestalten ihn mit.“

Autorin: Manuela Bock

www.urwahnbikes.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/u5nhry

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/multimedia/magdeburger-erfinden-das-rad-neu-67440

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/multimedia/magdeburger-erfinden-das-rad-neu-67440

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/u5nhry

Sep 4 2017

Leas“ das mal!

Leas" das mal!

(Bildquelle: www.jobrad.org | pd-f)

Das Fahrrad über den Arbeitgeber beziehen? Selbstverständlich! Dienstrad-Leasing wird immer beliebter. Was dabei oft vergessen wird: Neben hochwertigen Rädern und E-Bikes können auch ausgewählte Zubehörprodukte in einen Leasing-Vertrag aufgenommen werden. Doch nicht alles, was man toll und praktisch findet, ist auch Leasing-fähig. Der pressedienst-fahrrad zeigt an ausgewählten Neuheiten der Eurobike, was über den Arbeitnehmer geleast werden kann – und was nicht.

(pd-f/tg) E-Bike, Lastenrad, Trekkingrad, Mountainbike oder gar Rennrad – so gut wie jeder Radtyp kann heutzutage geleast werden, wenn der Arbeitgeber eine entsprechende Leasing-Möglichkeit im Angebot hat. „Einzige Bedingung: Das Rad muss einen bestimmten Mindestwert haben. Bei unserer Marke Jobrad sind das 749 Euro“, erklärt Rita Leusch, PR-Referentin beim deutschen Pionier Leaserad. Möglich machen dies die steuerlichen Vorteile der Ein-Prozent-Regel, die vom Dienstwagen bekannt sind und seit 2012 auch auf Dienstfahrräder angewendet werden können. Per Gehaltsumwandlung wird dem Leasing-Nehmer eine monatliche Nutzungsrate (inkl. Vollkaskoversicherung und optional Inspektion) für das Fahrrad (oder E-Bike) vom Bruttogehalt abgezogen. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen. Das Fahrrad darf dabei grundsätzlich privat genutzt werden und es ist keine Mindestnutzung für den Arbeitsweg vorgegeben. Der Leasing-Vertrag läuft anschließend über 36 Monate und bringt dem Arbeitnehmer diverse Ersparnisse gegenüber einem Direktkauf. Nach Ablauf des Vertrages besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, das Fahrrad zu erstehen.

Doch damit nicht genug: Auch ausgewähltes Zubehör und Anbauteile können geleast werden. „Wichtig ist, dass der Händler eine einheitliche Rechnung über das gesamte Rad sowie das Zubehör erstellt und zusätzlich eine unverbindliche Preisempfehlung auf Basis des Rads zuzüglich der ausgetauschten Einzelteile. Nur dann können wir das Jobrad korrekt abrechnen“, erklärt Leusch. Dies gelte übrigens auch für Individualaufbauten, wie sie z. B. beim Custom-made-Anbieter Velotraum möglich sind. Ähnlich dem Autokauf kann der Kunde das Rad nach persönlichen Ausstattungswünschen zusammenstellen. Generell gilt für Leasing die grobe Regel: Alles, was am Fahrrad fest verschraubt wird, darf man leasen. Die praktische Umsetzung zeigt der pressedienst-fahrrad an ausgewählten Beispielkombinationen.

Sattel und Ersatz-Akku für das E-Bike

Für Pendler sind E-Bikes beliebte Leasing-Räder, da bei teureren Modellen die Ersparnis durch die Gehaltsumwandlung relativ hoch ausfällt. Das „Upstreet 5“ von Flyer (ab 3.199 Euro) ist ein neuer Vertreter für die Radsaison 2018. Doch trotz seiner hochwertigen Ausstattung ist der individuelle Sitzkomfort gerade bei langen Touren und vielen Fahrten ein wichtiges Thema und braucht ggf. eine Anpassung. Selle Royal bietet mit dem neuen „E-Zone“ (89,90 Euro) erstmals einen Sattel speziell für E-Biker. „Da der Sattel am Rad fest verschraubt wird, kann er trotz Austausch mit geleast werden. Dafür muss der Austausch allerdings zu Beginn erfolgen, so ist eine vertragliche Berücksichtigung möglich. Eine spätere Umrüstung geht ansonsten auf eigene Rechnung“, meint Leusch. Nach Ablauf des Leasing-Vertrages muss das Rad nämlich in seiner vertraglichen Grundausstattung wieder hergestellt werden. „Es sei denn, der Leasing-Nehmer übernimmt das Rad. Dann müssen die Umbauten nicht zurückgeführt werden“, erklärt die Leaserad-Sprecherin. Für E-Biker auch interessant: Ein Zusatz-Akku kann zusammen mit dem E-Bike geleast werden. Oder er ist bereits von vornherein am E-Bike verbaut, z. B. beim „Supercharger“ von Riese & Müller (ab 4.499 Euro), das optional zwei Akkus direkt in den Rahmen integriert.

Beispielrechnung: Flyer Upstreet 5: 3.199 Euro + Sattel E-Zone: 89,90 Euro + Ersatz-Akku von Panasonic: 879 Euro = 4.168,90 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 3.500 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse IV: 1.531,15 Euro (32,62 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 114,91 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 76,28 Euro.

Beleuchtung, Gepäckträger und Reifen für das urbane Rad

Schicke Urban-Bikes sind gerade bei jungen Leuten in Großstädten im Kommen. Das neue „Supermetro“ von Koga (1.349 Euro) ist durch den Riemenantrieb von Gates ein wartungsarmes, modisch-cleanes Bike für den alltäglichen Einsatz. Für den Gepäcktransport bietet es sich an, einen Gepäckträger (z. B. „Single Rack“ von Fahrer Berlin, 89 Euro) anzubauen. Im Leasing-Vertrag kann zudem auch noch eine leistungsfähige Akku-Beleuchtung wie der Frontscheinwerfer „Ixon Space“ von Busch & Müller (199 Euro) aufgenommen werden. Wer das ganze Jahr mit dem Rad unterwegs ist, braucht für winterliche Bedingungen auch einen besonderen Reifen. Ein Ganzjahresreifen wäre z. B. der „Marathon GT 365“ von Schwalbe (pro Reifen ab 39,90 Euro). „Die Leasing-Bedingung für den Austausch von Reifen ist: Die neuen Reifen müssen gleichwertig oder hochwertiger als die bisherigen sein“, erklärt Leusch. Das Leasen von Spike-Reifen für den extremen Wintereinsatz ist ebenfalls möglich, allerdings nur als festes Reifenpaar am Rad. Ein zweites Reifenpaar zu leasen ist bei Jobrad nicht durchführbar.

Beispielrechnung: Koga Supermetro: 1.349 Euro + Gepäckträger Single Rack: 89 Euro + Beleuchtung Ixon Space: 199 Euro + Reifen Marathon GT 365: 2 x 39,90 Euro = 1.716,80 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.200 Euro Bruttomonatseinkommen eines unverheirateten Angestellten in Steuerklasse I: 569,86 Euro (29,48 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 47,32 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 33,10 Euro.

Laufradsatz und Trainingscomputer für das Rennrad

Rennradfahrer nutzen ihren geleasten Renner natürlich auch für sportliche Trainingsfahrten. Bekanntlich stehen bei ihnen Aerodynamik und die Erfassung der Trainingsdaten im Fokus. Ein neuer, leichterer Carbon-Laufradsatz wie der „454 NSW Carbon Clincher Disc-brake“ von Zipp geht mit 4.000 Euro schnell ins Geld. „Deshalb sollte man sich im Vorfeld bereits Gedanken machen, ob man den Laufradsatz durch einen hochwertigeren im Leasing-Vertrag ersetzt“, rät Leusch. Fahrradhersteller Stevens etwa bietet bei seinen Rennrädern neben den Serienrädern auch eine Custom-Aufbau-Option Ein passender Rahmen dazu ist der neue „Comet Disc“ (Rahmenpreis 1.999 Euro). Übrigens können auch Trainingscomputer (z. B. „Mini GPS“ von Leyzne / 139,95 Euro) mit geleast werden, ebenso Fahrradcomputer mit Navigationssystemen bis zu einem Preis von 150 Euro.

Beispielrechnung: Stevens Comet Disc mit Schaltgruppe Sram Red: 4.399 Euro + Laufradsatz 454 NSW Carbon Clincher Disc-brake; 4.000 Euro + Trainingscomputer Mini GPS: 139,95 Euro = 8.538,95 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 5.000 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse III: 2.530,25 Euro (26,32 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 235,36 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 173,07 Euro.

Schloss und Gepäcktaschen für das Trekkingrad

Wer sein Leasingbike neben dem Alltag für eine Reise nutzen möchte, der greift zum Trekkingrad. Mit dem „Nevada“ (1.299 Euro) bietet der Schweinfurter Hersteller Winora ein robustes Beispiel mit 30-Gang-Schaltung und breiten Reifen. Für Reise und Alltag fast schon unverzichtbar: Packtaschen. Ortlieb zum Beispiel zeigt mit der neuen „Free“-Serie eine wasserdichte Taschenkollektion, die ohne PVC auskommt. „Packtaschen können ab sofort bei Jobrad mit geleast werden“, stellt Leusch klar. Und auch hochwertige Schlösser zum Absichern fallen unter einen Leasing-Vertrag. Das neue „Bordo Alarm 6000A“ von Abus (139,95 Euro) beispielsweise verfügt über einen eingebauten Alarmmechanismus, der einen Diebstahlversuch akustisch bemerkbar macht.

Beispielrechung: Winora Nevada: 1.299 Euro + Back-Roller Free: Set für 129,99 Euro + Bordo Alarm 6000A: 139,95 Euro = 1.568,94 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.800 Euro Bruttomonatseinkommen eines alleinerziehendes Angestellten in Steuerklasse II mit Kinderfreibetrag: 540,34 Euro (30,59 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 43,24 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 29,70 Euro.

Das Angebot an Leasing-fähigem Zubehör ist entsprechend groß, man sollte sich deshalb vorher genau überlegen, was man braucht und benötigt. Zubehör, das sich später als nötig herausstellt, muss regulär gekauft werden, darf aber auch am Rad verbaut sein. Es gibt zudem auch Produkte, die nicht geleast werden können. Dazu zählen u. a. auch Bekleidung und Helme. „Da beim Leasing die Möglichkeit der Rückgabe vorhanden sein muss, ist es bereits aus hygienischen Gründen nicht möglich, Leasing für Bekleidung zu ermöglichen“, begründet Leusch. Ähnlich verhält es sich bei Kinderanhängern und Kindersitzen, die ebenfalls nicht unter einen Leasing-Vertrag bei Jobrad fallen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Aug 25 2017

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Seit ihrer Gründung 1991 hat sich die Eurobike in Friedrichshafen zur weltweiten Leitmesse für Fahrradtrends entwickelt. Rund 1.400 Hersteller von Fahrrädern und Zubehör präsentieren Ende August am Messegelände ihre Neuheiten für die kommende Fahrradsaison. Dabei passiert natürlich auch einiges neben und hinter der Hochglanzpräsentation auf den Messeständen. Der pressedienst-fahrrad hat sich abseits der großen Show unter den Ausstellern umgehört.

(pd-f/tg) Am Samstag, 2. September wird der übliche Messetrubel in den Hallen der Eurobike nochmals verstärkt. Zum 200. Jubiläum des Fahrrads fordern die Veranstalter der Messe Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit Sponsoren wie Puky, Abus und Ortlieb die Menschen rund um den Bodensee zu einer besonderen Wette heraus. 200 Kinder sind eingeladen, mit ihrem Laufrad zur Messe zu kommen. Die Erfindung von Karl Drais war vor 200 Jahren die Initialzündung zur individuellen Mobilität. Noch heute ist das Laufrad für kleine Kinder interessant, um das richtige Balancieren zu lernen, damit der Umstieg später aufs Rad auch spielend klappt. „Wir wollen mit der Aktion dem Thema Laufrad und Fahrradfahren lernen weiteren Auftrieb geben“, begründet Guido Meitler, Marketingmanager bei Puky, die Aktion. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld hat sich deshalb Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich auf eine historische Laufmaschine geschwungen und zum Vergnügen der Anwesenden eine Runde gedreht. Die Eurobike spannt mit ihrem vorerst letzten Publikumstag den Bogen zwischen historisch und aktuell. Und auch bei den Ausstellern gibt es einige lustige Aktionen und Anekdoten aus ihren zahlreichen Jahren am Bodensee.

Gabelstapler macht Bierprobe

Ein Foto mit zwei lachenden Polizisten erinnert Gerhard Schwarz, Geschäftsführer von Cosmic Sports, an sein besonderes Eurobike-Erlebnis. „Beim Standabbau in der Dämmerung ist uns einmal ein Gabelstapler in die geöffnete Heckkappe von unserem VW-Bus gerauscht“, erzählt er. Da kurz davor im Bus eine Palette Bier umgefallen und ausgelaufen war, roch es entsprechend stark nach Alkohol. Der Fahrer des Gabelstaplers begann deshalb eine Diskussion über die Schuldfrage und rief die Polizei. Nach etwas Hin und Her habe sich die Sache dann in Wohlgefallen aufgelöst und die Polizisten standen noch für ein Foto mit einem Lieferanten aus den USA zur Verfügung. „Solche Geschichten und Erlebnisse zeichnen die Messe aus“, erinnert sich Schwarz.

Seit der Firmengründung von Cosmic Sports vor 20 Jahren reist er jedes Jahr nach Friedrichshafen. Als Markenvertreiber und Großhändler mit vielen internationalen Partnern schätzt er an der Messe besonders die Kontaktmöglichkeiten. „Es kommen Aussteller aus Übersee, die nur auf der Eurobike ausstellen. Uns erspart das eine Menge Reisestress“, erklärt Schwarz. Ihm fällt allerdings auf, dass die Stimmung bei Besuchern und Ausstellern früher ausgelassener und relaxter war. „Dass es jetzt deutlich professioneller zugeht, ist natürlich kein Nachteil.“

Der Kaffeetreff für Familienmitglieder

Trotz der wachsenden Professionalisierung ist die familiäre Atmosphäre ein wesentliches Merkmal der Eurobike. Dazu tragen Menschen wie Andreas Pooch und Gisela Daubitz bei. Seit nunmehr 24 Jahren organisieren sie auf der Gemeinschaftsfläche für Liegeradhersteller einen Kaffeetreffpunkt. „Wenn am Stand viel los ist oder man einfach etwas Abstand braucht, kann man sich bei Andreas und Gisela bequem mit seinen Gästen niederlassen“, freut sich Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik, über das Angebot. Pooch und Daubitz veranstalten zusätzlich mit ihrem Verlag eine Sonderschau zu Fahrradbüchern auf dem Messegelände, die sich 2017 zum zehnten Mal jährt.

Für die beiden Liegerad-Fans ist die Eurobike deshalb auch eine Möglichkeit, um alte Bekannte zu treffen. „Mit Firmen wie HP Velotechnik verbindet uns eine sehr lange Geschichte. Es ist ungefähr so, als träfe man jedes Jahr seine Familienmitglieder wieder“, blickt Pooch mit Vergnügen auf die diesjährige Messe voraus. Die Hersteller schätzen hingegen die Erfahrungen und Feedbacks der beiden erfahrenen Liegeradfahrer, bei denen das Radfahren viel mehr als ein Hobby ist. Ein absolutes Highlight aus fast einem Vierteljahrhundert Messegeschichte war für Pooch die Organisation der HPV-Weltmeisterschaft (Human Power Vehicle) im Jahr 2003. Teile des Rennens wie der 50-Meter-Sprint und ein Geschicklichkeitsparcours führten direkt durch die Messehalle A6. „Bei der heutigen Dichte von Ausstellern unvorstellbar“, so Pooch.

Radfahrende Aussteller sind Seltenheit

Die wachsende Anzahl an Ausstellern bringt auch die Infrastruktur rund um Friedrichshafen jährlich an ihre Grenzen. Die Folge ist ein Messestau, der sich täglich gerade in den Morgen- und Abendstunden beobachten lässt. Gernot Moser, Vertriebsleiter beim Bikewear-Anbieter Vaude, fährt deshalb mit dem Rad zur Messe. „Einerseits ist da natürlich die angespannte Verkehrslage, viel wichtiger ist für mich allerdings der Ausgleich zum Messealltag“, begründet Moser seine Verkehrsmittelwahl. Rund 18 Kilometer legt er pro Strecke auf seinem Weg zurück. „Morgens ist es Entspannung und Vorbereitung, abends lasse ich die Gespräche und Themen des Tages Revue passieren.“

Während er den Stau passiert, sind ihm neidvolle Blicke Gewiss. „In vielen Gesichtern steht: Das hätten wir auch manchen sollen“, berichtet Moser. Allerdings sind die Leute trotz der nervigen Situation immer recht entspannt und haben nur nette und positive Sprüche für den Radfahrer übrig. Ein weiterer Vorteil für Moser: Er muss sich an den Messehallen keinen Parkplatz suchen, sondern parkt direkt hinter der Halle. Bevor er allerdings die ersten Termine macht, gönnt er sich noch eine Dusche an den Messehallen.

Zur Erholung in den Pool

Das Fahren mit dem Rad zur Messe ist auch für Andreas Opitz vom Kinderanhängerspezialisten Croozer eine entspannende Abwechslung vom stressigen Messetag. „Rund um Friedrichshafen gibt es traumhafte Radstrecken durch die Obstplantagen. Gerade in der Fahrradbranche sollten eigentlich mehr Leute diesen Weg der Anreise wählen“, stellt er jedes Jahr fest. Anders als die meisten seiner Kollegen reist er bereits am Montagmorgen von Köln nach Friedrichshafen, um den Standaufbau zu übernehmen. Dabei freut er sich jedes Jahr, bekannte Gesichter zu sehen. „Man kennt sich und schaut während des Aufbaus gerne einmal bei den Kollegen vorbei, um sich die aktuellen Neuheiten anzusehen“, beschreibt Opitz die Atmosphäre vor dem eigentlichen Messestart.

Seit 2009 kümmert er sich bei Croozer um die Messevorbereitungen. Dabei läuft auch nicht immer alles glatt. „Einmal wurden wir auf der Autobahn von Zollbeamten angehalten, die die Zuladung unserer Transporters kontrollierten“, erzählt Optiz. Dabei hat sich das Gewicht genau im Rahmen der möglichen Toleranz gehalten. „Da ging mir ganz schön die Muffe. Sonst hätten wir auf dem Autobahnrastplatz unsere neuen Produkte und Kataloge ausladen müssen“, lacht er. Ein Ziel hat sich Optiz für dieses Jahr gesteckt: Er möchte beim Aufbau rechtzeitig fertig sein, um am Ende des Tages noch in den Hotelpool springen zu können.

Ein Praktikant am Siebdrucker

Ob Alexander Döring überhaupt mit nach Friedrichshafen fahren kann oder ob er im Büro die Stellung halten muss, wusste der 27-Jährige im Vorfeld der Messe noch nicht genau. Döring macht gerade ein dreimonatiges Praktikum beim Bambusradhersteller My Boo in Kiel. Die Zeit rund um die Messe ist für ihn besonders interessant, weil er Einblick in diverse Projekte erhält. Gerade in familiären Teams wie bei My Boo fallen diverse Aufgaben an. So konnte Döring sich im händischen Bedrucken von 120 Jutebeuteln ausprobieren. „Über so etwas habe ich mir bislang noch überhaupt keine Gedanken gemacht“, meint der Student.

Die Beutel werden als Goodiebags während einer Veranstaltung von My Boo im Rahmen der Messe verteilt und sind mit dem Schriftzug „2 wheels for a better world“ bedruckt. Gefüllt sind sie mit verschiedenen nachhaltig produzierten Produkten, z. B. einer Zahnbürste aus Bambus oder einem regional hergestellten Getränk. My Boo möchte damit zeigen, dass eine umweltfreundliche Produktion von Artikeln aller Art möglich ist. Deshalb wurde das Bedrucken der Beutel in einer Druckerei in Kiel in Handarbeit durchgeführt. „Es bedarf ein wenig Einarbeitung, aber nach der ersten Stunde habe ich meinen Rhythmus gefunden und die Vorgehensweise verinnerlicht. Ich hatte Spaß an der Sache“, fasst Döring seinen Tag abseits des Schreibtisches zusammen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Aug 21 2017

Die neue Website von Bett+Bike ist online

Die neue Website von Bett+Bike ist online

Mit Bett+Bike hat es sich der ADFC zum Ziel gemacht, Radreisenden einen perfekten Urlaub zu ermöglichen. Auf der Seite www.bettundbike.de finden Radler Informationen rund um den Urlaub auf zwei Rädern: Von fahrradfreundlichen Unterkünften über Vorschläge zu Radtouren bis zu allgemeinen Inspirationen und Ideen für Fahrradreisen – die Seite ist eine echte Schatztruhe für Leute, die Lust auf aktive Erholung haben. Zusätzlich bietet die Seite nützliche Tipps für die Planung und Organisation der Radreise. Die gelisteten Unterkünfte sind so verschieden und zahlreich, dass für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist. Egal, ob Sie sportlich Rad fahren und spezifische Wünsche an Ihre Unterkunft haben, Fan von gemütlichem Urlaub im rustikalen Hotel mit entspannten Tagestouren sind oder ob Sie gern unabhängig reisen und einfach nach geeigneten Campingplätzen auf Ihrer Route Ausschau halten – bei Bett+Bike finden Sie ganz sicher die passende Unterkunft.

Ab sofort ist die neu gestaltete Webseite online und bietet neben einem modernen Design und stimmungsvollen Fotos auch optimierte Suchmasken mit denen die individuelle Urlaubsplanung praktisch und zielgerichtet funktioniert. Einem perfekt auf Sie zugeschnittenen Radurlaub steht also nichts mehr im Wege.

Schauen Sie doch einfach einmal auf der neuen Seite vorbei und lassen sich inspirieren.

Wir konzipieren und gestalten Kommunikationsstrategien und Designlösungen für Ihr Unternehmen. Dabei legen wir großen Wert auf Individualität, damit sich Ihr Projekt von der Masse abhebt. Eine enge und ehrliche Zusammenarbeit mit Ihnen als Kunden bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt.

Kontakt
april agentur GbR
Benjamin Blust
Stierstraße 8
12159 Berlin
03029030031
stump@aprilagentur.de
http://aprilagentur.de

Jul 24 2017

Mit dem Rad zur Schule

Mit dem Rad zur Schule

(Bildquelle: www.puky.de | pd-f)

(pd-f/tg) In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gange. Doch nach den Ferien steht der Alltag an und für Erstklässler beginnt mit dem neuen Schuljahr ein neuer Lebensabschnitt. Der Weg dorthin ist für die meisten Grundschüler relativ kurz und kann gerne mit dem Rad absolviert werden. Der pressedienst-fahrrad klärt wichtige Fragen rund um das Thema Schulweg mit dem Fahrrad.

– Ab welchem Alter darf mein Kind mit dem Fahrrad in die Schule fahren?

Diese Frage birgt viel Konfliktpotenzial zwischen Eltern und Schulleitung, da viele Grundschulen den täglichen Schulweg mit dem Rad grundsätzlich untersagen. Rechtlich gibt es dafür jedoch keine Grundlage. Die Entscheidung, das Kind mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken, fällen ausschließlich die Eltern. Allerdings sollten sich Kinder bereits selbstständig sicher im Straßenverkehr bewegen und andere Verkehrsteilnehmer sowie Gefahrensituationen richtig einschätzen können. Eltern sollten ihre Kinder nicht überschätzen und eine Erlaubnis auch von der Art des Schulwegs abhängig machen. Eine vielbefahrene Hauptstraße oder ein steiler Berg bieten großes Gefahrenpotenzial und überfordern viele Kinder anfänglich. Deshalb macht es Sinn, rechtzeitig mit dem Nachwuchs den Schulweg per Rad zu trainieren oder das Kind zu begleiten, bis es den Weg sicher alleine meistern kann. Dabei sollte nicht die kürzeste, sondern die sicherste Route gewählt werden. Den Schulweg mit dem Fahrrad zu fahren, hat nämlich viele Vorteile: Es stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit von Kindern. Sie übernehmen Verantwortung und bewegen sich, wodurch sie aufnahmebereiter werden.

– Ist eine Radfahrprüfung Voraussetzung für die Fahrt zur Schule?

Nein. Eine Radfahrprüfung hat keine bindende Wirkung wie ein Führerschein zum Autofahren. Auch ohne Radfahrprüfung darf ich Fahrrad fahren. Die Verkehrswacht, welche die Radfahrprüfungen an den Schulen veranstaltet, rät zwar davon ab, vor einer bestandenen Prüfung mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Doch auch an der Radfahrprüfung gibt es mitunter Kritik und gerade ihre Alltagstauglichkeit steht zur Diskussion. Für Kinder ist das Üben des eigenen Schulwegs sinnvoller und praxistauglicher. Es trägt mehr zur Verkehrssicherheit bei als das Ausfüllen eines Fragebogens und das Fahren in einem verkehrsberuhigten Raum (meist dem Schulhof). Für Schulanfänger ist ein Schulwegtraining aber unerlässlich, weil der Straßenverkehr sie physisch und psychisch sehr fordert. Eltern und Schulleitung sollten dabei nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander Lösungen erarbeiten.

– Wer ist für die Verkehrssicherheit der Räder verantwortlich?

Verantwortlich sind derjenige, der mit dem Fahrrad fährt und der Fahrzeughalter. Ist das Fahrrad nicht in vorschriftsmäßigem Zustand, darf der Halter das Fahren untersagen. „Im Rahmen des Erziehungsauftrages sind dementsprechend die Eltern für die Räder ihrer Kinder verantwortlich“, wie Guido Meitler vom Kinderradhersteller Puky erklärt.

– Sind Kinder auf dem Schulweg mit dem Rad versichert?

Alle Schüler sind auf dem Weg von und zur Schule und zu Schulveranstaltungen kraft Gesetz in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Das zählt für den Schulweg mit Fahrrad, Roller, Skateboard, Skier oder auch per Boot (z. B. bei Hochwasser).

– Besteht für Kinder eine Helmpflicht?

Nein, jedoch sollten Kinder von der ersten Fahrt an einen Helm tragen. „Das dient einerseits der eigenen Sicherheit und andererseits wird das Helmtragen von Beginn an zur Selbstverständlichkeit“, meint Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

– Braucht ein Kinderfahrrad grundsätzlich eine feste Beleuchtung?

Nein. Seit August 2013 müssen Fahrräder nicht mehr mit einem Dynamo ausgestattet sein, eine StVZO-konforme Batterie- oder Akku-Beleuchtung ist ausreichend. „An Rädern für Grundschulkinder ist eine fest installierte Beleuchtung weiterhin sinnvoll, weil Stecklampen gerne vergessen werden oder die Kinder mit der Kontrolle des Akkustandes überfordert sind“, weiß Guido Meitler. Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller weist zusätzlich darauf hin, dass Eltern die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung regelmäßig überprüfen sollten. „Kinderräder haben zwar meist fest verbaute Lichtanlagen, diese funktionieren oft aber gar nicht oder nicht richtig“, hat Göttling in der Praxis feststellen müssen.

– Darf mein Kind mit dem E-Bike fahren?

Eine gesetzliche Regelung für ein Einstiegsalter zum E-Bike-Fahren gibt es nicht, es gibt lediglich eine Empfehlung des Deutschen Verkehrsgerichtstages des Mindestalters von zwölf Jahren. Das Thema wird deshalb kontrovers und heiß diskutiert. Ein Hersteller von Kinder-E-Bikes ist das Schweinfurter Unternehmen Haibike. Die Räder sind als sportives Spaßgerät für das Gelände konzipiert, eignen sich aber auch für den alltäglichen Gebrauch. Die Unterstützungsleistung ist auf maximal 20 km/h begrenzt. „Aus unserer Sicht ist eine Verkehrserziehung schon in jungen Jahren elementarer Bestandteil dafür, dass sich unsere Jüngsten sicher im Straßenverkehr bewegen können – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem E-Performance-Bike. Unsere Verkaufszahlen zeigen, dass das Thema E-Bike auch bei den Kids angekommen ist“, begründet Tom Specht von Haibike.

– Wo darf mein Kind überhaupt fahren?

Kinder bis acht Jahre müssen, bis zu zehn Jahre können auf dem Gehweg fahren. Neu seit Dezember 2016 ist, dass ein Elternteil sein Kind bis zum achten Lebensjahr auf dem Gehweg begleiten darf. Dennoch ist die Infrastruktur vielerorts noch ein Problem. Mit der Schaffung von großflächigen Tempo-30-Zonen vor Schulen ist ein erster Schritt getan, für mehr Sicherheit zu sorgen. Was sich Kinder darüber hinaus für ihren Schulweg wünschen, möchte der italienische Sattelspezialist Selle Royal wissen und hat mit „Mr. Roy“ ein Programm gestartet, mit dem Kinder wichtige Verkehrsregeln spielend lernen sollen. Zusätzlich können sie einen Wunsch für eine bessere Infrastruktur aufmalen und zurück an den Hersteller senden. Diese Wünsche werden von Selle Royal gesammelt und an politische Entscheider weitergeleitet. „Ziel der Aktion ist es, eine fahrradfreundliche, sichere Infrastruktur für Kinder zu entwickeln“, begründet Lara Cunico von Selle Royal die Aktion.

– Darf die Schule das Abstellen von Fahrrädern verbieten?

Theoretisch ja, aber das ist äußerst selten der Fall. Dann müssen die Fahrzeuge außerhalb des Schulgeländes geparkt werden. „Es gibt jedoch mittlerweile kaum noch einen ersichtlichen Grund, keine Fahrradabstellanlagen auf dem Schulgelände zu haben. Platzsparende, optisch ansprechende und meist überdachte Lösungen sind vielerorts möglich“, so Andreas Hombach vom Parkspezialisten WSM. Hombach verweist zudem auf die Landesbauverordnung der Bundesländer. In den meisten Fällen sei darin vermerkt, dass eine Schule zum Errichten von Fahrradabstellanlagen verpflichtet ist.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de