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Okt 9 2017

Die neue Bett+Bike App für Radfahrer

Die neue Bett+Bike App für Radfahrer

Bett+Bike App

Wir haben unsere Bett+Bike APP für Sie optimiert und angepasst. Ab sofort finden Sie alle Informationen zu Bett+Bike zertifizierten, fahrradfreundlichen Gastbetrieben in unserer mobilen APP. Wer per Rad unterwegs ist, findet jetzt auch unterwegs schnell und unkompliziert alles rund um den Urlaub auf zwei Rädern.

Die verbesserte App ist speziell für die Nutzung unterwegs konzipiert und ermittelt den Standort des Radlers, sodass ihm die im Umkreis verfügbaren Bett+Bike Unterkünfte angezeigt werden, einschließlich Angaben über die bis zur Herberge zu fahrenden (Rest-) Kilometer. Die Suche funktioniert europaweit auch in Dänemark, Belgien, Luxemburg und Österreich. Informationen zu über 6000 Hotels, Pensionen, Hostels, Ferienwohnungen, und Campingplätzen sind verfügbar und so unterwegs für den Radler eine unverzichtbare Orientierungs- und Planungshilfe.

Die zur Verfügung stehenden Daten sind tagesaktuell. Verschiedene Suchfunktionen nach Ort, Radweg oder touristischer Region ergänzen die App auf sinnvolle Weise, sodass sie ganz individuell und auf die Reise abgestimmt genutzt werden kann. Ob Sie nach der nächsten Etappe ihrer Tour eine minimalistische Einkehr für die Nacht mit stärkendem Frühstück suchen oder ein gemütliches Zimmer in einem rustikalen Hotel finden wollen – mit der Bett+Bike App stehen Ihnen rund um die Uhr und überall eine Fülle an Optionen zur Verfügung.

Alle Informationen zur Bett+Bike APP finden Sie auf unserer Webseite: www.bettundbike.de/app/

Sie sind nicht nur im Alltag gerne mit dem Fahrrad unterwegs, sondern Sie möchten auch im Urlaub die Welt auf zwei Rädern entdecken? Sie wollen während Ihrer Radtour in besonders schönen Unterkünften übernachten, welche auf die Bedürfnisse von Radfahrern eingestellt sind? Sie suchen Radwege und Tourenvorschläge in Deutschland und Europa? Sie planen eine oder mehrere Tagesradtouren an Ihrem Urlaubsort? Sie suchen überhaupt und grundsätzlich Ideen für eine Radreise?

Dann sind Sie genau richtig bei BETT+BIKE!

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Sep 19 2017

Magdeburger erfinden das Rad neu

Magdeburger erfinden das Rad neu

(Mynewsdesk) Start-Up „Urwahn“ mit dem Stadtfuchs auf der Pirsch in die Fahrrad-ZukunftSachsen-Anhalt ist ein Land der Erfin­der, Tüft­ler, Den­ker und radelt auch in Sachen Fortbewegung weit vorn mit. Das Start-Up „Urwahn Engineering“ ist ein Beispiel dafür, wie man hierzulande für den Erfolg moderner Räder kräftig in die Pedale tritt. Das Magdeburger Gründer-Team überzeugte kürzlich bei der Messe „Eurobikeshow“ zahlreiche Branchenkenner und Liebhaber von ihrem innovativen Fahrrad – und trifft damit im Jubiläumsjahr des Drahtesels den Nerv vieler.

Eine Erfolgsgeschichte seit 1817Es ist eine Erfolgsgeschichte: Im Jahr 1817 dreht der technikbegeisterte Forstmeister Karl Freiherr von Drais eine erste Runde mit seinem Rad. Nach 200 Jah­ren ist das Fahr­rad welt­weit das am meis­ten genutzte Trans­port­mit­tel. Mehr als 70 Millionen Fahrräder gibt es allein in Deutschland. Der „Drahtesel“ ist zu einem zen­tra­len Ele­ment für die Ent­wick­lung einer nach­hal­ti­gen und zukunftsfähigen Mobilität geworden. Die Fahrrad-Zukunft kommt immer weiter in Schwung – vor allem dank neuer Konzepte und Optimierungen. Auch Sachsen-Anhalt steuert viele Ideen rund ums klassische Fahrrad bei, liefert aber auch Innovatives rund ums Zubehör oder E-Bikes für den nationalen und internationalen Markt.

Das Magdeburger Gründer-Trio von „Urwahn Engineering“ beispielsweise steht in den Startlöchern, um sein Unternehmen auf die Beine zu stellen und seine innovativen Räder auf die Straßen zu bringen. Gerade sind die „Urwahn“-Gründer Sebastian Meinecke, Konrad Jörß und Marcel Pawlowski von einer der wichtigsten europäischen Fahrradmessen, der „Eurobikeshow“, aus Friedrichshafen zurück – mit Satteltaschen voller Ideen, möglichen Kooperationen und Geschäftsanfragen.

Die Magdeburger präsentierten dem kritischen Fachpublikum und den interessierten Fahrrad-Liebhabern die Prototypen ihrer Modelle „Stadtfuchs“ und „Platzhirsch“. Mit diesen Velos haben sie das Rad neu erdacht. Die Tüftler von der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität haben entscheidende Änderungen in der Baustruktur des Rahmens vorgenommen. Ein innovativer Stahl-Rahmen verbindet schwungvoll den Vorder- und Hinterbau. „Das ergibt ein völlig neues Rahmenkonzept, mit dem mehr Fahrkomfort generiert werden kann“, erklärt Sebastian Meinecke. Das Sattelrohr haben die kreativen Tüftler umgelenkt, um das Hinterrad elastisch aufzuhängen. Front- und Rücklicht befinden sich bei den Bikes von „Urwahn“ direkt im Rahmen. Und dank eines GPS-Tracking-Systems kann das Fahrrad jederzeit geortet werden – was vor allem bei Diebstahl wichtig werden könnte.

Modelle für vernarrte FahrradfahrerIn beiden Modellen stecken monatelange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Gründergespanns, das selbst mehr als 15 Räder im Schuppen stehen hat. Alle drei Gründer sind ins Fahrradfahren vernarrt – schon aus Umweltschutzgründen, wie Sebastian Meinecke meint. Was sie aber außerdem interessiert, sind die Möglichkeiten, mit denen das Radfahren noch besser, leichter, innovativer werden kann. Derzeit sind die drei Jung-Unternehmer noch in der Magdeburger Uni angesiedelt, am Jahresende soll jedoch das eigene Unternehmen am Start sein. „Wir können es kaum erwarten, auch wenn wir Respekt davor haben“, sagt Meinecke. Beim Aufbau des eigenen Unternehmens profitierten die Elbestädter von der Gründer-Förderung des Landes und der Europäischen Union. „Das hat uns sehr geholfen“, so Sebastian Meinecke. Die ersten Räder will „Urwahn“ im Frühjahr 2018 ausliefern. Das Flaggschiff soll der „Stadtfuchs“ werden, der „Platzhirsch“ wird als abgespeckte „Light-Version“ auf den Fahrradmarkt gebracht. Schon jetzt dreht das „Urwahn“-Team darum die Runden durch die Öffentlichkeit, nutzt Presseauftritte, die sozialen Medien, bringt einen eigenen Newsletter unters interessierte Fahrrad-Volk oder nutzt Plattformen wie den Landeswettbewerb BESTFORM, um auf sich und die Räder aus Magdeburg aufmerksam zu machen. Beim Wettbewerb schafften sie gemeinsam mit dem Fertigungsspezialisten „citim“ aus Barleben, der seriennahe Bauteile für Prototypen lieferte, den Sprung auf die Nominierten-Liste.

Zu den Werbemaßnahmen gehören auch zahlreiche Messe-Auftritte. Am Bodensee zeigte „Urwahn“ jetzt am Stand des Kooperationspartners „Kappstein“, wie innovativ Manufakturen in Sachsen-Anhalten arbeiten. Sie konnten unzählige Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern, Lieferanten und Fahrradenthusiasten führen und das Interesse für ihre ihren „Urwahn“-Bikes wecken. Sie seien motiviert und mit viel Lust aufs eigene Unternehmen von der Messe zurückgekommen, erzählt Meinecke. Bald geht es ohnehin los: Die Teile, aus denen die formschönen Velos entstehen, werden regional gefertigt, während die Endmontage von Hand im Umkreis des „Urwahn“-Standortes Magdeburg erfolgen wird. Der Start scheint geebnet. Sebastian Meinecke sagt: „Wir haben schon jetzt Anfragen aus Deutschland, aber auch aus Australien, Spanien oder Kanada und werden gezielt von Händlern angefragt, die unsere Räder cool finden.“

Neuer Schwung für MobilitätMit den Rädern von „Urwahn“ erfindet man in Sachsen-Anhalt das Rad zwar nicht ganz neu, aber sie befördern weiter den Schwung der Fahrradindustrie und urbanen Mobilität hierzulande. Auch andere Unternehmen sind weit über die Grenzen des Bundeslandes bekannt – so wie die „Weltradmanufactur“ in Schönebeck. Vor mehr als 13 Jahren wurde die historische Marke wiederbelebt und das nostalgische Outfit mit moderner Technik verknüpft. Die Räder mit den exzellenten Fahreigenschaften im Retrolook werden gut nachgefragt. Zum Unternehmen gehören inzwischen neben der „manufactur“ und einem Fahrradladen, auch eine Pension und ein Restaurant an der Elbe. Im Süden des Landes wird ebenfalls die Tradition gepflegt. Die frohe Botschaft lautete vor kurzem bei den „Mitteldeutschen Fahrradwerken“ (MIFA): Nach vielen Wirrungen und Umwegen stehen die Signale wieder auf grün. Es geht weiter für den gefragten Fahrradbauer in Sachsen-Anhalt. Aus „MIFA“ ist die „Sachsenring Bike Manufaktur“ geworden, in der auch das E-Bike-Geschäft weiterhin eine Rolle spielen könnte.

Es dreht sich was im Fahrradgeschäft. Studenten, Forscher und die Industrie beschäftigen sich mit innovativen E-Bikes oder Entwicklungen rund ums Rad. Vom kettenlosen Fahrrad bis zu einem Kofferraum für Fahrräder reichen beispielsweise die Ideen und Prototypen, die bislang bei BESTFORM, dem Landeswettbewerb für kreative Ideen, eingereicht wurden. Forschungseinrichtungen wie das Magdeburger Institut für Kompetenz in AutoMobiliät – IKAM beschäftigen sich laufend mit neuen Lösungen fürs Rad.

Der Antrieb ist für alle Akteure unterschiedlich. Die „Urwahn“-Gründer beschreiben ihren so: „Wir glauben, dass Zweiräder künftig ein zentraler Baustein der Mobilität werden. Wir gestalten ihn mit.“

Autorin: Manuela Bock

www.urwahnbikes.de

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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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Sep 4 2017

Leas“ das mal!

Leas" das mal!

(Bildquelle: www.jobrad.org | pd-f)

Das Fahrrad über den Arbeitgeber beziehen? Selbstverständlich! Dienstrad-Leasing wird immer beliebter. Was dabei oft vergessen wird: Neben hochwertigen Rädern und E-Bikes können auch ausgewählte Zubehörprodukte in einen Leasing-Vertrag aufgenommen werden. Doch nicht alles, was man toll und praktisch findet, ist auch Leasing-fähig. Der pressedienst-fahrrad zeigt an ausgewählten Neuheiten der Eurobike, was über den Arbeitnehmer geleast werden kann – und was nicht.

(pd-f/tg) E-Bike, Lastenrad, Trekkingrad, Mountainbike oder gar Rennrad – so gut wie jeder Radtyp kann heutzutage geleast werden, wenn der Arbeitgeber eine entsprechende Leasing-Möglichkeit im Angebot hat. „Einzige Bedingung: Das Rad muss einen bestimmten Mindestwert haben. Bei unserer Marke Jobrad sind das 749 Euro“, erklärt Rita Leusch, PR-Referentin beim deutschen Pionier Leaserad. Möglich machen dies die steuerlichen Vorteile der Ein-Prozent-Regel, die vom Dienstwagen bekannt sind und seit 2012 auch auf Dienstfahrräder angewendet werden können. Per Gehaltsumwandlung wird dem Leasing-Nehmer eine monatliche Nutzungsrate (inkl. Vollkaskoversicherung und optional Inspektion) für das Fahrrad (oder E-Bike) vom Bruttogehalt abgezogen. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen. Das Fahrrad darf dabei grundsätzlich privat genutzt werden und es ist keine Mindestnutzung für den Arbeitsweg vorgegeben. Der Leasing-Vertrag läuft anschließend über 36 Monate und bringt dem Arbeitnehmer diverse Ersparnisse gegenüber einem Direktkauf. Nach Ablauf des Vertrages besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, das Fahrrad zu erstehen.

Doch damit nicht genug: Auch ausgewähltes Zubehör und Anbauteile können geleast werden. „Wichtig ist, dass der Händler eine einheitliche Rechnung über das gesamte Rad sowie das Zubehör erstellt und zusätzlich eine unverbindliche Preisempfehlung auf Basis des Rads zuzüglich der ausgetauschten Einzelteile. Nur dann können wir das Jobrad korrekt abrechnen“, erklärt Leusch. Dies gelte übrigens auch für Individualaufbauten, wie sie z. B. beim Custom-made-Anbieter Velotraum möglich sind. Ähnlich dem Autokauf kann der Kunde das Rad nach persönlichen Ausstattungswünschen zusammenstellen. Generell gilt für Leasing die grobe Regel: Alles, was am Fahrrad fest verschraubt wird, darf man leasen. Die praktische Umsetzung zeigt der pressedienst-fahrrad an ausgewählten Beispielkombinationen.

Sattel und Ersatz-Akku für das E-Bike

Für Pendler sind E-Bikes beliebte Leasing-Räder, da bei teureren Modellen die Ersparnis durch die Gehaltsumwandlung relativ hoch ausfällt. Das „Upstreet 5“ von Flyer (ab 3.199 Euro) ist ein neuer Vertreter für die Radsaison 2018. Doch trotz seiner hochwertigen Ausstattung ist der individuelle Sitzkomfort gerade bei langen Touren und vielen Fahrten ein wichtiges Thema und braucht ggf. eine Anpassung. Selle Royal bietet mit dem neuen „E-Zone“ (89,90 Euro) erstmals einen Sattel speziell für E-Biker. „Da der Sattel am Rad fest verschraubt wird, kann er trotz Austausch mit geleast werden. Dafür muss der Austausch allerdings zu Beginn erfolgen, so ist eine vertragliche Berücksichtigung möglich. Eine spätere Umrüstung geht ansonsten auf eigene Rechnung“, meint Leusch. Nach Ablauf des Leasing-Vertrages muss das Rad nämlich in seiner vertraglichen Grundausstattung wieder hergestellt werden. „Es sei denn, der Leasing-Nehmer übernimmt das Rad. Dann müssen die Umbauten nicht zurückgeführt werden“, erklärt die Leaserad-Sprecherin. Für E-Biker auch interessant: Ein Zusatz-Akku kann zusammen mit dem E-Bike geleast werden. Oder er ist bereits von vornherein am E-Bike verbaut, z. B. beim „Supercharger“ von Riese & Müller (ab 4.499 Euro), das optional zwei Akkus direkt in den Rahmen integriert.

Beispielrechnung: Flyer Upstreet 5: 3.199 Euro + Sattel E-Zone: 89,90 Euro + Ersatz-Akku von Panasonic: 879 Euro = 4.168,90 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 3.500 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse IV: 1.531,15 Euro (32,62 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 114,91 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 76,28 Euro.

Beleuchtung, Gepäckträger und Reifen für das urbane Rad

Schicke Urban-Bikes sind gerade bei jungen Leuten in Großstädten im Kommen. Das neue „Supermetro“ von Koga (1.349 Euro) ist durch den Riemenantrieb von Gates ein wartungsarmes, modisch-cleanes Bike für den alltäglichen Einsatz. Für den Gepäcktransport bietet es sich an, einen Gepäckträger (z. B. „Single Rack“ von Fahrer Berlin, 89 Euro) anzubauen. Im Leasing-Vertrag kann zudem auch noch eine leistungsfähige Akku-Beleuchtung wie der Frontscheinwerfer „Ixon Space“ von Busch & Müller (199 Euro) aufgenommen werden. Wer das ganze Jahr mit dem Rad unterwegs ist, braucht für winterliche Bedingungen auch einen besonderen Reifen. Ein Ganzjahresreifen wäre z. B. der „Marathon GT 365“ von Schwalbe (pro Reifen ab 39,90 Euro). „Die Leasing-Bedingung für den Austausch von Reifen ist: Die neuen Reifen müssen gleichwertig oder hochwertiger als die bisherigen sein“, erklärt Leusch. Das Leasen von Spike-Reifen für den extremen Wintereinsatz ist ebenfalls möglich, allerdings nur als festes Reifenpaar am Rad. Ein zweites Reifenpaar zu leasen ist bei Jobrad nicht durchführbar.

Beispielrechnung: Koga Supermetro: 1.349 Euro + Gepäckträger Single Rack: 89 Euro + Beleuchtung Ixon Space: 199 Euro + Reifen Marathon GT 365: 2 x 39,90 Euro = 1.716,80 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.200 Euro Bruttomonatseinkommen eines unverheirateten Angestellten in Steuerklasse I: 569,86 Euro (29,48 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 47,32 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 33,10 Euro.

Laufradsatz und Trainingscomputer für das Rennrad

Rennradfahrer nutzen ihren geleasten Renner natürlich auch für sportliche Trainingsfahrten. Bekanntlich stehen bei ihnen Aerodynamik und die Erfassung der Trainingsdaten im Fokus. Ein neuer, leichterer Carbon-Laufradsatz wie der „454 NSW Carbon Clincher Disc-brake“ von Zipp geht mit 4.000 Euro schnell ins Geld. „Deshalb sollte man sich im Vorfeld bereits Gedanken machen, ob man den Laufradsatz durch einen hochwertigeren im Leasing-Vertrag ersetzt“, rät Leusch. Fahrradhersteller Stevens etwa bietet bei seinen Rennrädern neben den Serienrädern auch eine Custom-Aufbau-Option Ein passender Rahmen dazu ist der neue „Comet Disc“ (Rahmenpreis 1.999 Euro). Übrigens können auch Trainingscomputer (z. B. „Mini GPS“ von Leyzne / 139,95 Euro) mit geleast werden, ebenso Fahrradcomputer mit Navigationssystemen bis zu einem Preis von 150 Euro.

Beispielrechnung: Stevens Comet Disc mit Schaltgruppe Sram Red: 4.399 Euro + Laufradsatz 454 NSW Carbon Clincher Disc-brake; 4.000 Euro + Trainingscomputer Mini GPS: 139,95 Euro = 8.538,95 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 5.000 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse III: 2.530,25 Euro (26,32 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 235,36 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 173,07 Euro.

Schloss und Gepäcktaschen für das Trekkingrad

Wer sein Leasingbike neben dem Alltag für eine Reise nutzen möchte, der greift zum Trekkingrad. Mit dem „Nevada“ (1.299 Euro) bietet der Schweinfurter Hersteller Winora ein robustes Beispiel mit 30-Gang-Schaltung und breiten Reifen. Für Reise und Alltag fast schon unverzichtbar: Packtaschen. Ortlieb zum Beispiel zeigt mit der neuen „Free“-Serie eine wasserdichte Taschenkollektion, die ohne PVC auskommt. „Packtaschen können ab sofort bei Jobrad mit geleast werden“, stellt Leusch klar. Und auch hochwertige Schlösser zum Absichern fallen unter einen Leasing-Vertrag. Das neue „Bordo Alarm 6000A“ von Abus (139,95 Euro) beispielsweise verfügt über einen eingebauten Alarmmechanismus, der einen Diebstahlversuch akustisch bemerkbar macht.

Beispielrechung: Winora Nevada: 1.299 Euro + Back-Roller Free: Set für 129,99 Euro + Bordo Alarm 6000A: 139,95 Euro = 1.568,94 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.800 Euro Bruttomonatseinkommen eines alleinerziehendes Angestellten in Steuerklasse II mit Kinderfreibetrag: 540,34 Euro (30,59 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 43,24 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 29,70 Euro.

Das Angebot an Leasing-fähigem Zubehör ist entsprechend groß, man sollte sich deshalb vorher genau überlegen, was man braucht und benötigt. Zubehör, das sich später als nötig herausstellt, muss regulär gekauft werden, darf aber auch am Rad verbaut sein. Es gibt zudem auch Produkte, die nicht geleast werden können. Dazu zählen u. a. auch Bekleidung und Helme. „Da beim Leasing die Möglichkeit der Rückgabe vorhanden sein muss, ist es bereits aus hygienischen Gründen nicht möglich, Leasing für Bekleidung zu ermöglichen“, begründet Leusch. Ähnlich verhält es sich bei Kinderanhängern und Kindersitzen, die ebenfalls nicht unter einen Leasing-Vertrag bei Jobrad fallen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Aug 25 2017

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Seit ihrer Gründung 1991 hat sich die Eurobike in Friedrichshafen zur weltweiten Leitmesse für Fahrradtrends entwickelt. Rund 1.400 Hersteller von Fahrrädern und Zubehör präsentieren Ende August am Messegelände ihre Neuheiten für die kommende Fahrradsaison. Dabei passiert natürlich auch einiges neben und hinter der Hochglanzpräsentation auf den Messeständen. Der pressedienst-fahrrad hat sich abseits der großen Show unter den Ausstellern umgehört.

(pd-f/tg) Am Samstag, 2. September wird der übliche Messetrubel in den Hallen der Eurobike nochmals verstärkt. Zum 200. Jubiläum des Fahrrads fordern die Veranstalter der Messe Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit Sponsoren wie Puky, Abus und Ortlieb die Menschen rund um den Bodensee zu einer besonderen Wette heraus. 200 Kinder sind eingeladen, mit ihrem Laufrad zur Messe zu kommen. Die Erfindung von Karl Drais war vor 200 Jahren die Initialzündung zur individuellen Mobilität. Noch heute ist das Laufrad für kleine Kinder interessant, um das richtige Balancieren zu lernen, damit der Umstieg später aufs Rad auch spielend klappt. „Wir wollen mit der Aktion dem Thema Laufrad und Fahrradfahren lernen weiteren Auftrieb geben“, begründet Guido Meitler, Marketingmanager bei Puky, die Aktion. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld hat sich deshalb Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich auf eine historische Laufmaschine geschwungen und zum Vergnügen der Anwesenden eine Runde gedreht. Die Eurobike spannt mit ihrem vorerst letzten Publikumstag den Bogen zwischen historisch und aktuell. Und auch bei den Ausstellern gibt es einige lustige Aktionen und Anekdoten aus ihren zahlreichen Jahren am Bodensee.

Gabelstapler macht Bierprobe

Ein Foto mit zwei lachenden Polizisten erinnert Gerhard Schwarz, Geschäftsführer von Cosmic Sports, an sein besonderes Eurobike-Erlebnis. „Beim Standabbau in der Dämmerung ist uns einmal ein Gabelstapler in die geöffnete Heckkappe von unserem VW-Bus gerauscht“, erzählt er. Da kurz davor im Bus eine Palette Bier umgefallen und ausgelaufen war, roch es entsprechend stark nach Alkohol. Der Fahrer des Gabelstaplers begann deshalb eine Diskussion über die Schuldfrage und rief die Polizei. Nach etwas Hin und Her habe sich die Sache dann in Wohlgefallen aufgelöst und die Polizisten standen noch für ein Foto mit einem Lieferanten aus den USA zur Verfügung. „Solche Geschichten und Erlebnisse zeichnen die Messe aus“, erinnert sich Schwarz.

Seit der Firmengründung von Cosmic Sports vor 20 Jahren reist er jedes Jahr nach Friedrichshafen. Als Markenvertreiber und Großhändler mit vielen internationalen Partnern schätzt er an der Messe besonders die Kontaktmöglichkeiten. „Es kommen Aussteller aus Übersee, die nur auf der Eurobike ausstellen. Uns erspart das eine Menge Reisestress“, erklärt Schwarz. Ihm fällt allerdings auf, dass die Stimmung bei Besuchern und Ausstellern früher ausgelassener und relaxter war. „Dass es jetzt deutlich professioneller zugeht, ist natürlich kein Nachteil.“

Der Kaffeetreff für Familienmitglieder

Trotz der wachsenden Professionalisierung ist die familiäre Atmosphäre ein wesentliches Merkmal der Eurobike. Dazu tragen Menschen wie Andreas Pooch und Gisela Daubitz bei. Seit nunmehr 24 Jahren organisieren sie auf der Gemeinschaftsfläche für Liegeradhersteller einen Kaffeetreffpunkt. „Wenn am Stand viel los ist oder man einfach etwas Abstand braucht, kann man sich bei Andreas und Gisela bequem mit seinen Gästen niederlassen“, freut sich Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik, über das Angebot. Pooch und Daubitz veranstalten zusätzlich mit ihrem Verlag eine Sonderschau zu Fahrradbüchern auf dem Messegelände, die sich 2017 zum zehnten Mal jährt.

Für die beiden Liegerad-Fans ist die Eurobike deshalb auch eine Möglichkeit, um alte Bekannte zu treffen. „Mit Firmen wie HP Velotechnik verbindet uns eine sehr lange Geschichte. Es ist ungefähr so, als träfe man jedes Jahr seine Familienmitglieder wieder“, blickt Pooch mit Vergnügen auf die diesjährige Messe voraus. Die Hersteller schätzen hingegen die Erfahrungen und Feedbacks der beiden erfahrenen Liegeradfahrer, bei denen das Radfahren viel mehr als ein Hobby ist. Ein absolutes Highlight aus fast einem Vierteljahrhundert Messegeschichte war für Pooch die Organisation der HPV-Weltmeisterschaft (Human Power Vehicle) im Jahr 2003. Teile des Rennens wie der 50-Meter-Sprint und ein Geschicklichkeitsparcours führten direkt durch die Messehalle A6. „Bei der heutigen Dichte von Ausstellern unvorstellbar“, so Pooch.

Radfahrende Aussteller sind Seltenheit

Die wachsende Anzahl an Ausstellern bringt auch die Infrastruktur rund um Friedrichshafen jährlich an ihre Grenzen. Die Folge ist ein Messestau, der sich täglich gerade in den Morgen- und Abendstunden beobachten lässt. Gernot Moser, Vertriebsleiter beim Bikewear-Anbieter Vaude, fährt deshalb mit dem Rad zur Messe. „Einerseits ist da natürlich die angespannte Verkehrslage, viel wichtiger ist für mich allerdings der Ausgleich zum Messealltag“, begründet Moser seine Verkehrsmittelwahl. Rund 18 Kilometer legt er pro Strecke auf seinem Weg zurück. „Morgens ist es Entspannung und Vorbereitung, abends lasse ich die Gespräche und Themen des Tages Revue passieren.“

Während er den Stau passiert, sind ihm neidvolle Blicke Gewiss. „In vielen Gesichtern steht: Das hätten wir auch manchen sollen“, berichtet Moser. Allerdings sind die Leute trotz der nervigen Situation immer recht entspannt und haben nur nette und positive Sprüche für den Radfahrer übrig. Ein weiterer Vorteil für Moser: Er muss sich an den Messehallen keinen Parkplatz suchen, sondern parkt direkt hinter der Halle. Bevor er allerdings die ersten Termine macht, gönnt er sich noch eine Dusche an den Messehallen.

Zur Erholung in den Pool

Das Fahren mit dem Rad zur Messe ist auch für Andreas Opitz vom Kinderanhängerspezialisten Croozer eine entspannende Abwechslung vom stressigen Messetag. „Rund um Friedrichshafen gibt es traumhafte Radstrecken durch die Obstplantagen. Gerade in der Fahrradbranche sollten eigentlich mehr Leute diesen Weg der Anreise wählen“, stellt er jedes Jahr fest. Anders als die meisten seiner Kollegen reist er bereits am Montagmorgen von Köln nach Friedrichshafen, um den Standaufbau zu übernehmen. Dabei freut er sich jedes Jahr, bekannte Gesichter zu sehen. „Man kennt sich und schaut während des Aufbaus gerne einmal bei den Kollegen vorbei, um sich die aktuellen Neuheiten anzusehen“, beschreibt Opitz die Atmosphäre vor dem eigentlichen Messestart.

Seit 2009 kümmert er sich bei Croozer um die Messevorbereitungen. Dabei läuft auch nicht immer alles glatt. „Einmal wurden wir auf der Autobahn von Zollbeamten angehalten, die die Zuladung unserer Transporters kontrollierten“, erzählt Optiz. Dabei hat sich das Gewicht genau im Rahmen der möglichen Toleranz gehalten. „Da ging mir ganz schön die Muffe. Sonst hätten wir auf dem Autobahnrastplatz unsere neuen Produkte und Kataloge ausladen müssen“, lacht er. Ein Ziel hat sich Optiz für dieses Jahr gesteckt: Er möchte beim Aufbau rechtzeitig fertig sein, um am Ende des Tages noch in den Hotelpool springen zu können.

Ein Praktikant am Siebdrucker

Ob Alexander Döring überhaupt mit nach Friedrichshafen fahren kann oder ob er im Büro die Stellung halten muss, wusste der 27-Jährige im Vorfeld der Messe noch nicht genau. Döring macht gerade ein dreimonatiges Praktikum beim Bambusradhersteller My Boo in Kiel. Die Zeit rund um die Messe ist für ihn besonders interessant, weil er Einblick in diverse Projekte erhält. Gerade in familiären Teams wie bei My Boo fallen diverse Aufgaben an. So konnte Döring sich im händischen Bedrucken von 120 Jutebeuteln ausprobieren. „Über so etwas habe ich mir bislang noch überhaupt keine Gedanken gemacht“, meint der Student.

Die Beutel werden als Goodiebags während einer Veranstaltung von My Boo im Rahmen der Messe verteilt und sind mit dem Schriftzug „2 wheels for a better world“ bedruckt. Gefüllt sind sie mit verschiedenen nachhaltig produzierten Produkten, z. B. einer Zahnbürste aus Bambus oder einem regional hergestellten Getränk. My Boo möchte damit zeigen, dass eine umweltfreundliche Produktion von Artikeln aller Art möglich ist. Deshalb wurde das Bedrucken der Beutel in einer Druckerei in Kiel in Handarbeit durchgeführt. „Es bedarf ein wenig Einarbeitung, aber nach der ersten Stunde habe ich meinen Rhythmus gefunden und die Vorgehensweise verinnerlicht. Ich hatte Spaß an der Sache“, fasst Döring seinen Tag abseits des Schreibtisches zusammen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Aug 21 2017

Die neue Website von Bett+Bike ist online

Die neue Website von Bett+Bike ist online

Mit Bett+Bike hat es sich der ADFC zum Ziel gemacht, Radreisenden einen perfekten Urlaub zu ermöglichen. Auf der Seite www.bettundbike.de finden Radler Informationen rund um den Urlaub auf zwei Rädern: Von fahrradfreundlichen Unterkünften über Vorschläge zu Radtouren bis zu allgemeinen Inspirationen und Ideen für Fahrradreisen – die Seite ist eine echte Schatztruhe für Leute, die Lust auf aktive Erholung haben. Zusätzlich bietet die Seite nützliche Tipps für die Planung und Organisation der Radreise. Die gelisteten Unterkünfte sind so verschieden und zahlreich, dass für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist. Egal, ob Sie sportlich Rad fahren und spezifische Wünsche an Ihre Unterkunft haben, Fan von gemütlichem Urlaub im rustikalen Hotel mit entspannten Tagestouren sind oder ob Sie gern unabhängig reisen und einfach nach geeigneten Campingplätzen auf Ihrer Route Ausschau halten – bei Bett+Bike finden Sie ganz sicher die passende Unterkunft.

Ab sofort ist die neu gestaltete Webseite online und bietet neben einem modernen Design und stimmungsvollen Fotos auch optimierte Suchmasken mit denen die individuelle Urlaubsplanung praktisch und zielgerichtet funktioniert. Einem perfekt auf Sie zugeschnittenen Radurlaub steht also nichts mehr im Wege.

Schauen Sie doch einfach einmal auf der neuen Seite vorbei und lassen sich inspirieren.

Wir konzipieren und gestalten Kommunikationsstrategien und Designlösungen für Ihr Unternehmen. Dabei legen wir großen Wert auf Individualität, damit sich Ihr Projekt von der Masse abhebt. Eine enge und ehrliche Zusammenarbeit mit Ihnen als Kunden bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt.

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Jul 24 2017

Mit dem Rad zur Schule

Mit dem Rad zur Schule

(Bildquelle: www.puky.de | pd-f)

(pd-f/tg) In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gange. Doch nach den Ferien steht der Alltag an und für Erstklässler beginnt mit dem neuen Schuljahr ein neuer Lebensabschnitt. Der Weg dorthin ist für die meisten Grundschüler relativ kurz und kann gerne mit dem Rad absolviert werden. Der pressedienst-fahrrad klärt wichtige Fragen rund um das Thema Schulweg mit dem Fahrrad.

– Ab welchem Alter darf mein Kind mit dem Fahrrad in die Schule fahren?

Diese Frage birgt viel Konfliktpotenzial zwischen Eltern und Schulleitung, da viele Grundschulen den täglichen Schulweg mit dem Rad grundsätzlich untersagen. Rechtlich gibt es dafür jedoch keine Grundlage. Die Entscheidung, das Kind mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken, fällen ausschließlich die Eltern. Allerdings sollten sich Kinder bereits selbstständig sicher im Straßenverkehr bewegen und andere Verkehrsteilnehmer sowie Gefahrensituationen richtig einschätzen können. Eltern sollten ihre Kinder nicht überschätzen und eine Erlaubnis auch von der Art des Schulwegs abhängig machen. Eine vielbefahrene Hauptstraße oder ein steiler Berg bieten großes Gefahrenpotenzial und überfordern viele Kinder anfänglich. Deshalb macht es Sinn, rechtzeitig mit dem Nachwuchs den Schulweg per Rad zu trainieren oder das Kind zu begleiten, bis es den Weg sicher alleine meistern kann. Dabei sollte nicht die kürzeste, sondern die sicherste Route gewählt werden. Den Schulweg mit dem Fahrrad zu fahren, hat nämlich viele Vorteile: Es stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit von Kindern. Sie übernehmen Verantwortung und bewegen sich, wodurch sie aufnahmebereiter werden.

– Ist eine Radfahrprüfung Voraussetzung für die Fahrt zur Schule?

Nein. Eine Radfahrprüfung hat keine bindende Wirkung wie ein Führerschein zum Autofahren. Auch ohne Radfahrprüfung darf ich Fahrrad fahren. Die Verkehrswacht, welche die Radfahrprüfungen an den Schulen veranstaltet, rät zwar davon ab, vor einer bestandenen Prüfung mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Doch auch an der Radfahrprüfung gibt es mitunter Kritik und gerade ihre Alltagstauglichkeit steht zur Diskussion. Für Kinder ist das Üben des eigenen Schulwegs sinnvoller und praxistauglicher. Es trägt mehr zur Verkehrssicherheit bei als das Ausfüllen eines Fragebogens und das Fahren in einem verkehrsberuhigten Raum (meist dem Schulhof). Für Schulanfänger ist ein Schulwegtraining aber unerlässlich, weil der Straßenverkehr sie physisch und psychisch sehr fordert. Eltern und Schulleitung sollten dabei nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander Lösungen erarbeiten.

– Wer ist für die Verkehrssicherheit der Räder verantwortlich?

Verantwortlich sind derjenige, der mit dem Fahrrad fährt und der Fahrzeughalter. Ist das Fahrrad nicht in vorschriftsmäßigem Zustand, darf der Halter das Fahren untersagen. „Im Rahmen des Erziehungsauftrages sind dementsprechend die Eltern für die Räder ihrer Kinder verantwortlich“, wie Guido Meitler vom Kinderradhersteller Puky erklärt.

– Sind Kinder auf dem Schulweg mit dem Rad versichert?

Alle Schüler sind auf dem Weg von und zur Schule und zu Schulveranstaltungen kraft Gesetz in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Das zählt für den Schulweg mit Fahrrad, Roller, Skateboard, Skier oder auch per Boot (z. B. bei Hochwasser).

– Besteht für Kinder eine Helmpflicht?

Nein, jedoch sollten Kinder von der ersten Fahrt an einen Helm tragen. „Das dient einerseits der eigenen Sicherheit und andererseits wird das Helmtragen von Beginn an zur Selbstverständlichkeit“, meint Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

– Braucht ein Kinderfahrrad grundsätzlich eine feste Beleuchtung?

Nein. Seit August 2013 müssen Fahrräder nicht mehr mit einem Dynamo ausgestattet sein, eine StVZO-konforme Batterie- oder Akku-Beleuchtung ist ausreichend. „An Rädern für Grundschulkinder ist eine fest installierte Beleuchtung weiterhin sinnvoll, weil Stecklampen gerne vergessen werden oder die Kinder mit der Kontrolle des Akkustandes überfordert sind“, weiß Guido Meitler. Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller weist zusätzlich darauf hin, dass Eltern die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung regelmäßig überprüfen sollten. „Kinderräder haben zwar meist fest verbaute Lichtanlagen, diese funktionieren oft aber gar nicht oder nicht richtig“, hat Göttling in der Praxis feststellen müssen.

– Darf mein Kind mit dem E-Bike fahren?

Eine gesetzliche Regelung für ein Einstiegsalter zum E-Bike-Fahren gibt es nicht, es gibt lediglich eine Empfehlung des Deutschen Verkehrsgerichtstages des Mindestalters von zwölf Jahren. Das Thema wird deshalb kontrovers und heiß diskutiert. Ein Hersteller von Kinder-E-Bikes ist das Schweinfurter Unternehmen Haibike. Die Räder sind als sportives Spaßgerät für das Gelände konzipiert, eignen sich aber auch für den alltäglichen Gebrauch. Die Unterstützungsleistung ist auf maximal 20 km/h begrenzt. „Aus unserer Sicht ist eine Verkehrserziehung schon in jungen Jahren elementarer Bestandteil dafür, dass sich unsere Jüngsten sicher im Straßenverkehr bewegen können – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem E-Performance-Bike. Unsere Verkaufszahlen zeigen, dass das Thema E-Bike auch bei den Kids angekommen ist“, begründet Tom Specht von Haibike.

– Wo darf mein Kind überhaupt fahren?

Kinder bis acht Jahre müssen, bis zu zehn Jahre können auf dem Gehweg fahren. Neu seit Dezember 2016 ist, dass ein Elternteil sein Kind bis zum achten Lebensjahr auf dem Gehweg begleiten darf. Dennoch ist die Infrastruktur vielerorts noch ein Problem. Mit der Schaffung von großflächigen Tempo-30-Zonen vor Schulen ist ein erster Schritt getan, für mehr Sicherheit zu sorgen. Was sich Kinder darüber hinaus für ihren Schulweg wünschen, möchte der italienische Sattelspezialist Selle Royal wissen und hat mit „Mr. Roy“ ein Programm gestartet, mit dem Kinder wichtige Verkehrsregeln spielend lernen sollen. Zusätzlich können sie einen Wunsch für eine bessere Infrastruktur aufmalen und zurück an den Hersteller senden. Diese Wünsche werden von Selle Royal gesammelt und an politische Entscheider weitergeleitet. „Ziel der Aktion ist es, eine fahrradfreundliche, sichere Infrastruktur für Kinder zu entwickeln“, begründet Lara Cunico von Selle Royal die Aktion.

– Darf die Schule das Abstellen von Fahrrädern verbieten?

Theoretisch ja, aber das ist äußerst selten der Fall. Dann müssen die Fahrzeuge außerhalb des Schulgeländes geparkt werden. „Es gibt jedoch mittlerweile kaum noch einen ersichtlichen Grund, keine Fahrradabstellanlagen auf dem Schulgelände zu haben. Platzsparende, optisch ansprechende und meist überdachte Lösungen sind vielerorts möglich“, so Andreas Hombach vom Parkspezialisten WSM. Hombach verweist zudem auf die Landesbauverordnung der Bundesländer. In den meisten Fällen sei darin vermerkt, dass eine Schule zum Errichten von Fahrradabstellanlagen verpflichtet ist.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Jun 27 2017

Die schönsten Touren für Mountainbike und Co

Freudenstadt lässt die Herzen von Radfans höherschlagen

Die schönsten Touren für Mountainbike und Co

Die atemberaubende Landschaft rund um Freudenstadt bietet Radwege für jeden Anspruch. (Bildquelle: epr/Freudenstadt Tourismus)

(epr) Ob im Wald, durch die offene Landschaft oder über imposante Bergrücken: Mountainbiking ist ein Sport nahe an der Natur und mit einem hohen Anspruch an die eigenen Kraftreserven. Dabei kann man sich richtig auspowern und seine persönlichen Grenzen austesten. In Freudenstadt, dem malerischen Städtchen in Baden-Württemberg, sind durch das dort herrschende Heilklima und die reizvolle Höhenlandschaft die besten Voraussetzungen gegeben, um die Herzen von Radsportliebhabern höherschlagen zu lassen.

Hier, inmitten des schönen Schwarzwalds, gibt es ausgeschilderte Radwege, die einige hundert Kilometer lang sind und für die man ordentlich in die Pedale treten muss. Die insgesamt zehn Strecken besitzen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Deshalb kommen weniger erfahrene Radler und Familien auf ebenen Routen genauso auf ihre Kosten. Zum Beispiel bei der mittelschwierigen Genießer-Tour, die auf 22,5 Kilometern rund um Freudenstadt führt. Oder auch auf der längeren, aber ebenso einfach zu bewältigenden Schwarzwald-Hochroute. Sie eröffnet auf dem Weg von Mitteltal über Zuflucht wunderschöne Ausblicke in das atemberaubende Panorama der Region. Die richtig sportlichen Radler wählen allerdings die Zwei-Täler-Tour mit 51 Kilometern Länge und 1.130 Höhenmetern in das Reichenbach- und Kinzigtal oder aber die Flößer-Brauer-Tour mit 58 Kilometern Länge und 1.234 Höhenmetern. Neu seit Juni 2017 ist der Rundweg Freudenstadt-Christophstal, der als Single-Trail auch einmal im Jahr als Bundesligastrecke genutzt wird. Alle Details zu diesen und weiteren Routen findet man in der Radmappe „RadFreuden“ mit detailliert beschriebenen Einzeltouren im radtourentauglichen Format.

Darin enthalten ist auch eine Service-Liste mit Orten, in denen es für E-Biker Radverleihstationen, Lade- und Akkutauschstationen gibt. Wer schon einmal in Freudenstadt ist, sollte sich den Charme der Stadt nicht entgehen lassen. Auf Deutschlands größtem Marktplatz sprudeln 50 Fontänen, um die herum man wunderbar in den zahlreichen Cafes und Restaurants entspannen kann. Aber auch kulturell hat der Ort einiges zu bieten, zum Beispiel das Erlebnismuseum „Experimenta“ oder Themenführungen durch die Stadt. Mehr dazu unter www.freudenstadt.de

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Jun 26 2017

COURTYARD BY MARRIOTT DÜSSELDORF HAFEN: MIT DEM FAHRRAD INS BETT – Mit Begeisterung engagiert sich das Hotelteam für die ETU Sprint Triathlon EM 2017

Die Leidenschaft für den Sport teilen sie alle: das Team vom Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen. So ist das bekannte Hotel direkt am Rhein auch seit der Erstauflage des Stadttriathlons im Jahr 2011 der offizielle Hotelpartner.

COURTYARD BY MARRIOTT DÜSSELDORF HAFEN: MIT DEM FAHRRAD INS BETT - Mit Begeisterung engagiert sich das Hotelteam für die ETU Sprint Triathlon EM 2017

Bildunterschrift: Sie freuen sich auf die anstehenden „ETU Sprint Triathlon Europameisterschaften 2017“ (v.l.): Sportliche Leiterin Sonja Oberem, Hoteldirektor Rolf D. Steinert, Triathletin Laura Lindemann, Präsident ETU Renato Bertrandi, Oberbürgermeiste

Die Leidenschaft für den Sport teilen sie alle: das Team vom Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen. So ist das bekannte Hotel direkt am Rhein auch seit der Erstauflage des Stadttriathlons im Jahr 2011 der offizielle Hotelpartner.

„Da ich selbst ein Sportverrückter bin, wie so mancher meiner Mitarbeiter auch, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns für solch ein hochkarätiges Event in unserer Stadt engagieren“, betont Rolf D. Steinert, Managing Director der beiden Hotels Courtyard by Marriott Düsseldorfer Hafen und Seestern. So sind im Verlauf der Jahre sogar einige Freundschaften entstanden und das Team weiß, was den Athleten wichtig ist und versucht, alles möglich zu machen. „Mancher lebt seinen Sport mit jeder Faser“, weiß Gesine Kemper, Cluster Director of Sales & Marketing. „Da nimmt der eine oder andere auch schon mal wortwörtlich das Fahrrad mit ins Bett.“

Zur anstehenden „ETU Sprint Triathlon Europameisterschaften 2017“ wird das bekannte Hotel im Düsseldorfer Medienhafen wieder dreißig Zimmer für die Athleten und Organisatoren sowie Räume für die täglichen Besprechungen stellen. Ein traditionelles Highlight steht mit der großen Pasta-Party am kommenden Samstagabend auf dem Programm. Hierzu werden wieder mehrere Hundert Hobbytriathleten erwartet, die für die nötigen Kraftreserven beim Wettkampf jede Menge frisch zubereitete Nudeln mit unterschiedlichen Soßen schlemmen können. „Da mehr als 2.000 Elite- und Altersklassenathleten erwartet werden, sind wir gespannt, wer schließlich das Rennen um den europäischen Meistertitel macht“, erklärt Rolf D. Steinert. „Denn wir sind ja hier im Hafen hautnah dabei.“

Courtyard by Marriott Düsseldorfer Hafen
Das Courtyard by Marriott Düsseldorf Hafen bietet seinen Gästen einen außergewöhnlichen Blick auf den Medienhafen. 139 frisch renovierte, klimatisierte und komfortabel ausgestattete Zimmer und Suiten beeindrucken mit großzügigen Betten und hellen Bädern. Für einen angenehmen Aufenthalt sorgen unter anderem auch ein Mini‐Kühlschrank, ein Flachbild-TV und High-Speed W-Lan. Der 24‐Stunden-Shop „The Market“ in der Hotellobby präsentiert verschiedene Getränke, Snacks und nützliche Reiseutensilien. Zum täglichen Workout lädt der Fitnessbereich „Go Relax“ mit angrenzender Sonnen‐Dachterrasse ein. In Julian´s bar & restaurant mit 100 Sitzplätzen kann sich der Gast zu einer kulinarischen Weltreise entführen lassen. Die Konferenz‐ und Veranstaltungsräume, mit eigener Terrasse und spektakulärem Ausblick, bieten Kapazität für bis zu 200 Personen auf einer Gesamtfläche von 350 m².

Courtyard by Marriott
In den Häusern der Marke Courtyard by Marriott werden bestmögliche Anbindung, Produktivität und Balance groß geschrieben. Intuitives Serviceangebot und Design erfüllen den Wunsch der Gäste sowohl nach Vielfalt als auch nach Einflussnahme. Mit mehr als 1.100 Standorten in knapp 50 Ländern ist Courtyard by Marriott Partner des preisgekrönten Bonusprogramms Marriott Rewards®, zu dem auch The Ritz-Carlton Rewards® gehört. Auf members.marriott.com können Mitglieder ihre Konten mit Starwood Preferred Guest® verbinden. Elite-Status und Punkte sind übertragbar. Weitere Informationen oder Reservierungen unter courtyard.marriott.com, auf Facebook, unter @CourtyardHotels auf Twitter und auf Instagram

Marriott International
Marriott International, Inc. (NASDAQ: MAR) ist der größte Hotelkonzern weltweit mit mehr als 6.100 Häusern in 124 Ländern. Das Portfolio umfasst direkt und als Franchise betriebene Hotels sowie lizensierte Timeshare-Anlagen unter dem Dach 30 führender Marken. Zum Unternehmen gehört außerdem das preisgekrönte Bonusprogramm Marriott Rewards® inklusive The Ritz-Carlton Rewards® und Starwood Preferred Guest®. Weitere Informationen zu Marriott International sowie Reservierungen unter: www.marriott.de, auf Facebook sowie unter @MarriottIntl auf Twitter und Instagram Aktuelle Unternehmens-News unter: www.marriottnewscenter.com

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Jun 20 2017

Taiwan präsentiert sich als Radsportdestination auf der VELOFrankfurt

Taiwan präsentiert sich als Radsportdestination auf der VELOFrankfurt

(Mynewsdesk) Vom 10. bis 11. Juni präsentierte das Taiwan Tourismus Büro die beliebte Urlaubsdestination mit einem eigenen Stand auf der VELOFrankfurt, Hessens größter Fahrrad-Erlebnismesse. Über 10.000 Besucher zeigten sich interessiert am taiwanesischen Radsportangebot. Neben 200 weiteren Ausstellern informierte das Taiwan Tourismus Büro über die Radsport-Trenddestination 2017. Besonders hervorgehoben wurde die Radstrecke um den Sonne-Mond-See, die vom US-amerikanischen Fernsehsender CNN zu einer der schönsten Radstrecken weltweit gekürt wurde.

Reiseblogger Juan Martinez teilte seine Erfahrungen über die Formosa 900
Ein Highlight des Messe-Wochenendes waren die Erfahrungsberichte des Reisebloggers Juan Martinez von „The Traveler’s Buddy“. Er nahm 2016 am Formosa 900 Rennen teil und stand den Messebesuchern in Frankfurt Rede und Antwort.
Die Formosa 900 ist eines der wichtigsten Ereignisse des Taiwan Cycling Festivals. Zahlreiche Teams aus verschiedenen Städten und Ländern umrunden die Insel in neun Tagen: Dieses Jahr können nationale und internationale Privatpersonen und Firmen von 4. November bis 12. November ihr sportliches Können zeigen. Nach erfolgreicher Absolvierung der 900 Kilometer erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde. Die Tour beinhaltet Übernachtung und Verpflegung.
http://theme.taiwanbike.tw/event/2017/en/F2.html

Mit China Airlines zur Universidade
Das Taiwan Tourismus Büro verloste in Kooperation mit China Airlines während des Messe-Wochenendes zwei Flugtickets nach Taiwan zur 29. Universidade von 19. – 30. August in Taiwans Hauptstadt Taipeh. Eine Fotobox lud dazu ein, Erinnerungsbilder mit dem Oh Bear, dem Maskottchen des Taiwan Tourismus Büros, zu machen und anschließend auf Instagram oder Facebook mit Fans und Freunden zu teilen. 

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Taiwan Tourismusbüro

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Über Taiwan

Die Insel im Westpazifik vereint die schönsten Seiten Asiens auf kleinster Fläche. Portugiesische Seefahrer tauften die Insel rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas einst Ilha Formosa Schöne Insel. Die atemberaubende Landschaft besticht mit beeindruckenden Schluchten, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und anderen Städten jahrhundertealte Traditionen mit der Moderne des 21. Jahrhunderts verschmelzen. Bei maximaler Reisesicherheit bietet Taiwan einen Mix aus fernöstlichem Flair, asiatischer Kulturen und subtropische Natur. Auch Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt bietet Taiwan bei einem Kurzaufenthalt eine wunderbare Möglichkeit in alte Traditionen, die pulsierende Metropole Taipeh und faszinierende Naturwunder einzutauchen und die Herzlichkeit der Menschen kennenzulernen. 

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Jun 16 2017

Autotechnik fürs Fahrrad

Autotechnik fürs Fahrrad

(Bildquelle: www.pinion.eu| pd-f)

Die Fahrradschaltung grundlegend revolutionieren – diese Idee hatten Christoph Lermen und Michael Schmitz bei der Gründung ihrer Firma Pinion. Ihr Unternehmen ist dieser Tage für den „Deutschen Gründerpreis 2017“ nominiert. Der pressedienst-fahrrad zeigt die Hintergründe des Erfolgs der Getriebeschaltung.

(pd-f/tg) Gute Ideen haben sicher viele – doch diese in die Tat umzusetzen, bedarf Überzeugung und Leidenschaft. Bei den beiden Jung-Ingenieuren Christoph Lermen und Michael Schmitz kamen alle drei Faktoren zusammen. „Grundsätzlich haben wir uns gefragt: Warum sind gerade die feinmechanischen, aber wichtigen Teile einer Schaltung an einem Fahrrad ungeschützt gegenüber Witterung und Schmutz? Das ist bei keinem anderen Fahrzeug der Fall“, erklärt Lermen, der Schmitz bei der gemeinsamen Arbeit bei Porsche kennenlernte. Ihre Idee: Eine Fahrradschaltung mit dem Herz eines Sportwagens bauen. Oder mit Lermens Worten: „Die Technik aus dem Automobil für Fahrräder – zuverlässig, langlebig, wartungsarm und eine feine Gangabstufung ohne Gangüberschneidung.“ Das Ergebnis ist eine gekapselte Getriebeschaltung. Dank des geschlossenen Aufbaus kommt keine Feuchtigkeit an die Schaltteile, damit ist die Getriebeschaltung äußerst wartungs- und Service-arm. Die Idee hatten die beiden Erfinder 2006, bereits zwei Jahre später wurde das Unternehmen Pinion gegründet. 2010 stellten sie dann den ersten Prototyp vor, die ersten Räder mit Zentralgetriebe folgten ein Jahr später. Mit dem Umzug nach Denkendorf 2012 begann anschließend die Serienproduktion. „Wir bieten auf unsere Produkte fünf Jahre Garantie. Das macht kein anderer Schaltungshersteller“, unterstreicht Lermen den hohen Qualitätsanspruch. Einzig ein Ölwechsel nach jeweils ca. 10.000 Kilometern sollte durchgeführt werden. Gefertigt wird übrigens in Denkendorf bei Stuttgart. Auch die meisten Zulieferer stammen aus dieser Region.

Nominierung zum Gründerpreis

Aktuell freuen sich die Pinion-Gründer mit zwei weiteren Unternehmen über die Nominierung zum „Deutschen Gründerpreis“ in der Kategorie „Aufsteiger“. Bedingung: Die Firmen dürfen nicht älter als neun Jahre sein und müssen ein außerordentliches Wachstum aufzeigen. Für Pinion begann die Erfolgsgeschichte mit der Einführung der Getriebeschaltung „P1.18“, die bis heute unverändert das Premiumprodukt der Firma ist. Das Gehäuse besteht aus Aluminum und wird aus einem Block CNC-gefräst – ein aufwendiges Verfahren, das sich auch im Preis der Produkte widerspiegelt. Die P1.18 ist an Rädern ab 3.000 Euro aufwärts verbaut. „Die P1.18 eignet sich sehr gut für Reiseradfahrer. Sie ist in acht verschiedenen Eloxalfarben erhältlich und deshalb gerade für Custom-made-Aufbauten interessant“, beschreibt Stefan Stiener, Geschäftsführer des individuellen Reiseradanbieters Velotraum den Nutzerkreis des Highend-Produkts.

Immer im richtigen Gang

Anders als die gängigen Naben- oder Kettenschaltungen sitzt das Pinion-Getriebe direkt am Tretlager und nicht an der Hinterradnabe. Baulich hat das zur Folge, dass für die Aufnahme ein speziell geformter Rahmen benötigt wird. „Die zentrale Position wirkt sich aber positiv auf das Fahrverhalten der Räder aus“, so Stiener. Beim Schalten lassen sich alle Gänge der Reihe nach oder in beliebigen Gangsprüngen durchschalten – egal, ob das Fahrrad rollt oder steht. Die Kraftübertragung findet über zwei Zahnradpaare statt. „Diese technische Besonderheit sorgt in jedem Gang für ein gleichbleibendes, verlustfreies Fahrgefühl“, meint Pinion-Gründer Lermen. Mit 636 Prozent bietet die P1.18 eine hohe Übersetzungsbandbreite, laut Hersteller die Größte am Markt. „Das Getriebe ist ein Top-Produkt und hat unsere Kunden schon einige Jahre begeistert und überzeugt“, weiß Volker Dohrmann, Leiter Strategie, Produkt und Marketing bei Stevens Bikes, aus eigener Erfahrung. Der Hamburger Fahrradhersteller verbaut bei hochwertigen Trekkingrädern das Premiumprodukt aus Denkendorf.

Kostengünstige Alternative geschaffen

Mit der „C-Linie“ hat Pinion seit vergangenem Jahr eine weitere Getriebelösung im Angebot. Die neuen Produkte werden in einem schnellen, kostengünstigen und ebenfalls aus der Automobilindustrie bekannten Magnesium-Druckgussverfahren produziert. Räder mit C-Linie können deshalb ab 2.000 Euro angeboten werden und sind gerade für Einsteiger interessant. Mittlerweile umfasst das Pinion-Angebot sieben unterschiedliche Zentralgetriebetypen von sechs bis 18 Gängen, abgestimmt auf diverse Einsatzmöglichkeiten. „Mountainbiker, Vielfahrer und Pendler beginnen die Vorzüge zu schätzen. Mit unseren beiden Produktlinien decken wir viele Spektren ab und sind für die Zukunft gerüstet“, ist Lermen überzeugt.

Das wartungsarme Rad

Der Erfolg des jungen deutschen Unternehmens ist jedoch auch eng mit dem Trend der Fahrradbranche zum Service-armen Alltagsfahrrad verbunden. So gewann der Riemenantrieb in den vergangenen Jahren an Popularität. Er steht für eine wartungsarme, langlebige Alternative zur Fahrradkette und sinnbildlich für das Service-arme Radfahren. Das Angebot an Riemenfahrrädern hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Riemen ist mittlerweile massenmarkttauglich. „In Verbindung mit einer Getriebeschaltung bekomme ich ein fast wartungsfreies Rad“, meint Frank Schneider vom Riemenspezialisten Gates. Wie sich der technische Fortschritt von P-Linie und Carbonriemen im harten Reisealltag bewährt, testet gerade der Dauerradfahrer Kamran Ali. Der Nürnberger mit pakistanischen Wurzeln ist auf seiner Reise von Feuerland nach Alaska auf der Panamericana nach gut 13.000 Kilometern mittlerweile in Mittelamerika angelangt. Sein Begleiter: Ein „P 18 Lite“ von Stevens (3.799 Euro) mit Gates-Riemen und Pinion-Getriebe.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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