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Nov 24 2017

Barmenia-Fairplay-Pokal: Blau-Weiß Langenberg gewinnt erstmals und TSV Beyenburg verteidigt Titel

Barmenia-Fairplay-Pokal: Blau-Weiß Langenberg gewinnt erstmals und TSV Beyenburg verteidigt Titel

(Mynewsdesk) Premiere beim 41. Barmenia-Fairplay-Pokal: Der Blau-Weiß Langenberg 1963 e. V. gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die begehrte Trophäe im Seniorenwettbewerb. Im Jugendpokal gelingt dem TSV Beyenburg die Verteidigung seines Titels aus dem Vorjahr. Und: die Breiten Burschen Barmen stehen erneut sowohl im Senioren- wie auch dem Jugendwettbewerb auf dem Treppchen.

Tolle Überraschung für einen Velberter Fußballverein: In der 41-jährigen Barmenia-Fairplay-Pokalgeschichte gewinnt dieses Jahr zum ersten Mal der Blau-Weiß Langenberg 1963 e. V. den Hauptwettbewerb. Mit 88,00 Punkten verwies der Verein aus dem Herzen des Niederbergischen Landes die Breite Burschen-Barmen und den SV Jägerhaus Linde auf die Plätze. Das Rennen im Jugendwettbewerb hat dieses Jahr, wie bereits vergangenes Jahr, der TSV Beyenburg gemacht. Zudem haben die Breiten Burschen Barmen etwas Unglaubliches geschafft: Der Wuppertaler Verein steht zum sechsten Mal in den vergangenen vier Jahren auf den Siegertreppchen, je viermal im Hauptwettbewerb und zweimal im Jugendwettbewerb.

Ein besonderes Präsent gab es zudem für den Sieger des Hauptwettbewerbs, Blau-Weiß Langenberg. Der Verein gewann neben dem Pokal ein „Benefiz-Spiel“ gegen die Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Teammanager Bernd Dreher, in seiner aktiven Zeit Bundesligatorwart bei Bayer 04 Leverkusen, Bayer 05 Uerdingen und Bayern München, ließ es sich nicht nehmen, den Gutschein persönlich zu überreichen.

Für Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen, ist der Fairplay-Pokal zu einer Institution im Amateur-Fußball geworden. Nicht zuletzt wegen der regen Teilnahme: „Mich freut es, dass in dieser Saison erneut mehr als 40 Vereine um die Preise gekämpft haben. Leider geraten heute Werte wie Fairness, Respekt, Sportlichkeit und Teamgeist oft im Sport in den Hintergrund. Daher wollen wir mit dem Fairplay-Pokal eben diese Werte fördern und für einen faireren Wettbewerb im lokalen Amateur-Fußball sorgen. Dies tun wir seit 41 Jahren und dies werden es auch in der Zukunft so umsetzen.“

Als besonders faire Vereine werden in diesem Jahr geehrt:

Hauptwettbewerb

1. Platz: Blau-Weiß Langenberg(88,00 Punkte)

2. Platz: SC Breite Burschen Barmen (82,00 Punkte)

3. Platz: Jägerhaus Linde(68,80 Punkte)

Jugendwettbewerb

1.Platz: TSV Beyenburg(95,29 Punkte)

2.Platz: Viktoria Rott(93,13 Punkte)

3.Platz: Breite Burschen Barmen(91,14 Punkte)

Alle Amateurvereine des Fußballkreises Wuppertal/Niederberg nehmen automatisch am Haupt- sowie am Jugendwettbewerb teil, der unter dem Motto: Chancengleichheit, Sportlichkeit und Vereinsarbeit bereits zum 41. Mal seit 1976 vergeben wird. Unabhängig von der Spielstärke haben alle Mannschaften die Chance, den Pokal zu gewinnen. Schirmherr des Fairplay-Pokals ist der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Andreas Mucke.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Barmenia Versicherungen

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Sep 19 2016

Fußball: Fan-Fairplay-Petition nimmt Kommerz aufs Korn

Fußball-verrückter Unternehmer setzt sich für „Kulturgut Fußball“ ein.

Fußball: Fan-Fairplay-Petition nimmt Kommerz aufs Korn

Er bezeichnet sich selbst als „Fußball-verrückter Unternehmer“: Claus Vogt, Vorsitzender der Geschäftsführung des Facility Management Unternehmens Intesia Group in Böblingen, hat genug von der um sich greifenden Kommerzialisierung im Fußball:

Frei nach seinem Motto „Besser machen statt besser wissen“ hat er daher die Initiative „Fan-Fairplay-Petition“ ins Leben gerufen:

Jeder Profifußball-Verein soll künftig dazu verpflichtet werden, im obersten Clubgremium mindestens einen Fanvertreter zu platzieren. Damit mithilfe der Fans dem wachsenden Kommerz nach Möglichkeit ein Riegel vorgeschoben wird. Und es auch in Zukunft frei nach Sepp Herberger heißt, dass die Menschen zum Fußball gehen, weil keiner weiß, wie es ausgeht. Denn Fußball ist Teil unserer Kultur und deshalb schützenswert, so Claus Vogt. Unter dem Motto „Steht auf, wenn ihr Fußball-Fans seid“ hofft Vogt auf viele weitere Unterzeichner der Petition. Diese soll dann an die für Fußball zuständigen Verbände und Gremien in Deutschland und Europa weitergeleitet werden, um so, ihre größtmögliche Wirkung zu entfalten.

Denn Fakt ist, dass die Erfolge in der Champions League noch mehr Geld in die Kassen der immer gleichen Top-Clubs spülen. Und die finanzielle Schere zwischen den „Normalen“ und den „Reichen“ immer weiter auseinander klafft. Und dass Leicester City als Englischer Meister zwar eine erfreuliche, aber eben eine absolute Ausnahme ist und bleiben wird.

Claus Vogt hat mit der Initiative „Fan-Fairplay-Petition“ einen Stein ins Wasser geworfen. Und der schlägt bereits hohe Wellen:

Neben der rasant wachsenden Zahl von Petitions-Unterzeichnern steigt nun auch die Presse auf das Thema ein: So veröffentlichten die Stuttgarter Nachrichten am 26. August 2016 einen interessanten Artikel mit dem Titel „VfB-Fan kämpft gegen Macht der Moneten“. Beste Voraussetzungen also, nicht nur die Zahl der Unterzeichner und Unterstützer der Petition nach oben zu bringen, sondern auch gegenüber den Entscheidern im Deutschen und europäischen Fußball ein deutliches Zeichen zu setzen.

Mehr zur Fan-Fairplay-Petition unter: www.respect-the-fan.org

Den Artikel der Stuttgarter Nachrichten finden Sie unter:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.online-petition-vfb-fan-kaempft-gegen-macht-der-moneten.5d8898f0-8cd3-48b7-899b-5b96a72f00bc.html

Ziel der Petition ist es, eine gesetzliche Grundlage im Profifußball zu schaffen in der verlangt wird, dass mindestens ein gewählter Fanvertreter im obersten Entscheidungsgremium eines Profivereins sitzt und dort die jeweiligen Faninteressen vertritt. Dabei wollen wir in kurzer Zeit so viele Fans wie möglich zur Unterzeichnung der Fan-Fairplay-Petition zu gewinnen. Wir werden die Petition und unsere Ziele an die für Fußball zuständigen Verbände und Gremien in Deutschland und Europa weiterleiten. Wir wollen damit als Fans und Fundament des Fußballs ein Umdenken und wieder etwas mehr Sportlichkeit erreichen.

Kontakt
Claus Vogt
Claus Vogt
Otto-Lilienthal-Straße 24
71034 Böblingen
+49 7031 / 436 1000
+49 7031 / 436 1001
info@respect-the-fan.org
http://www.respect-the-fan.org