Posts Tagged Feinstaub

Jan 17 2018

Gesunde Luft – unser Lebenselixier

Moderne Wohnungslüftung sorgt für ein pollen- und allergenfreies Innenraumklima

Gesunde Luft - unser Lebenselixier

Bereits ab Februar die Leidenszeit der rund 20 Prozent Pollen-Allergiker in Deutschland.

Köln/Bietigheim-Bissingen/Berlin im Januar 2018. Einatmen, ausatmen. Luft ist unser wichtigstes „Lebensmittel“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Etwa 15 bis 20 Atemzüge in der Minute mit einem Volumen von ca. einem halben Liter Luft macht ein Erwachsener im Durchschnitt. Frische und saubere Luft zu atmen, ist in unserer Zeit jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Heutzutage verbringt der Mensch durchschnittlich 90 Prozent seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen, die oft unzureichend belüftet werden. Vor allem in luftdicht errichteten Neubauten müsste man alle zwei Stunden die Fenster öffnen, um ein gesundes Innenraumklima zu erhalten. Dagegen gewährleistet eine automatische Lüftungsanlage auch bei geschlossenen Fenstern einen kontinuierlichen, zugluftfreien Luftaustausch. Gesundheitsgefährdende Faktoren wie Straßenlärm und Staub bleiben draußen, CO2 und überschüssige Luftfeuchtigkeit werden zuverlässig abtransportiert. Übrigens: Dank effizienter Filtertechnologie bleiben selbst Blütenpollen vor der Tür – sodass auch Allergiker entspannt durchatmen können.

Vor allem nachts herrscht in Deutschland schnell dicke Luft: Denn durch ausbleibendes Lüften in neu erbauten oder sanierten Gebäuden und Wohnungen kann der CO2-Gehalt in den Schlafzimmern innerhalb einer Stunde von einem gesunden Level von 500 ppm schnell auf bedenkliche Werte über 1.400 ppm steigen. Auch tagsüber wird meist nicht ausreichend gelüftet. Dadurch können sich weitere Schadstoffe, sog. VOC (volatile organic compound), die sich aus Farben, Möbeln oder Bodenbelägen lösen, in der Raumluft anreichern. Die Folge sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Eine bedarfsgerechte Lüftungsanlage hingegen erkennt durch intelligente Sensorik, wie stark der Raum durch überschüssige Luftfeuchte, CO2 und VOC belastet ist. Dementsprechend führt sie verbrauchte Luft inklusive Schadstoffe konstant ab – so gelangt kontinuierlich frische, sauerstoffreiche Luft in den Innenraum. Frische Luft mildert Stresssymptome, steigert die Konzentration und fördert einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Auch Blütenpollen haben mit einem Lüftungssystem keine Chance. Die meisten Geräte lassen sich ganz einfach und kostengünstig mit einem hochwirksamen Pollenfilter ausstatten. Das ist eine große Entlastung für die rund 20 Prozent Allergiker in der deutschen Bevölkerung. Mit einer Wohnungslüftung bekommen Allergiker ein Stück Lebensqualität zurück – dank kontinuierlicher Zufuhr frischer und pollenfreier Luft. Die im Lüftungsgerät enthaltenen Filter kann der Bewohner dabei ein bis zwei Mal pro Jahr problemlos selbst auswechseln.

Ein weiterer, oft unterschätzter Gesundheitsfaktor: Auch Lärm kann krank machen und beispielsweise Herzkreislaufprobleme verursachen. Wenn jedoch mit einem Lüftungssystem gelüftet wird, können die Fenster geschlossen bleiben. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung ist deshalb besonders in Wohngegenden nahe Hauptverkehrsstraßen, Bahntrassen und Flughäfen die ideale Lösung. Moderne Lüftungsanlagen arbeiten heutzutage dank spezieller, technisch ausgereifter Systemtechnik im Prinzip lautlos.

Und es gibt noch mehr gesundheitsfördernde Aspekte moderner Wohnraumlüftungssysteme: So führen die Ventilatoren der Lüftungsgeräte übermäßige Feuchtigkeit, die beispielsweise beim Duschen, Kochen oder beim Öffnen der Spülmaschine entsteht, umgehend nach draußen ab. Dadurch wird Schimmelbildung vermieden. Dies beugt nicht nur Bauschäden vor – Schimmel kann auch Allergien und Atemwegserkrankungen wie Asthma auslösen. Andererseits ist auch zu wenig Luftfeuchtigkeit problematisch – vor allem im Winter und in den Übergangszeiten entsteht trockene Heizungsluft, die die Schleimhäute austrocknet, diese in ihrer Abwehrfunktion hemmt und so Erkältungskrankheiten fördert. Immer mehr Lüftungsgeräte besitzen deshalb moderne Sensortechnologien, die automatisch für den optimalen Feuchtegehalt in der Raumluft sorgen.

Weitere, umfassende Informationen zum Thema Wohnraumlüftung liefert die Plattform www.wohnungs-lueftung.de. Hier findet der interessierte Verbraucher kompetente Informationen beispielsweise zum Unterschied zwischen zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen, über die staatlichen Fördermöglichkeiten, die Energieeffizienz-Kennzeichnung für Lüftungsgeräte oder auch die unterschiedlichen Anwendungsfelder der Wohnraumlüftung. Initiatoren dieses Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V.), FGK (Fachverband Gebäude-Klima e.V.) sowie IGDWL (Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V.).

In den Verbänden BDH, FGK und IGDWL haben sich führende Hersteller der Klima- und Lüftungswirtschaft zusammengeschlossen.

Als Vertreter dieser Branchen setzen sich die Verbände vor allem für die Verbesserung der Raumluftqualität und die Förderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien in der Klimatechnik ein. Auch die Stärkung des Bewusstseins für die Rolle der Luft als Gesundheitsfaktor ist ein Ziel, das die Mitglieder in den Verbänden vereint.

Mehr Informationen unter www.wohnungs-lueftung.de

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Nov 29 2017

Leben in der Stadt: Wie ungesund ist die Luft wirklich?

Leben in der Stadt: Wie ungesund ist die Luft wirklich?

Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten und atmen tagtäglich eine Luft, die zunehmend mit Schadstoffen belastet ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat deshalb Richtlinien aufgestellt, um die Feinstaubbelastung zu minimieren. Das bei Studylab im GRIN Verlag erschienene Buch „Luftverschmutzung in urbanen Räumen“ untersucht die aktuelle Luftqualität in Städten weltweit und stellt effiziente Lösungsansätze vor.

Wie ist die Luftqualität in Europa, China und den USA? Welche gesundheitlichen Schäden verursacht die Schadstoffbelastung und wie kann die Luft urbaner Räume verbessert werden? Werden die offiziellen Grenzwerte eingehalten? Nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch in Medienberichten werden aktuell Lösungsansätze diskutiert – bisher jedoch wenig effizient. Um sich mit den derzeitigen Fragen fundiert auseinanderzusetzen, analysiert Stefan Galler in „Luftverschmutzung in urbanen Räumen“ die klimatischen Gegebenheiten in Städten sowie die gesundheitlichen Auswirkungen der Luftverschmutzung.

Tempolimit und Co. helfen nur wenig

Wie negativ sich die Luftverschmutzung auf die Gesundheit auswirkt, hat schon 1952 die Smog-Katastrophe in London gezeigt: Während einer Nebelperiode fielen mehrere tausend Menschen den stark erhöhten Schwefeldioxid- und Ruß-Konzentrationen in der Luft zum Opfer. Heute belasten vor allem Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon die Luft in den Städten. Die bisherigen Maßnahmen zu ihrer Reduktion reichen jedoch bei weitem nicht aus. Vor allem das vielbeschworene Tempolimit hilft nur wenig. Deshalb empfiehlt Stefan Galler verschiedene Methoden der Begrünung, von Stadtparks bis hin zu Gründächern. Sein Buch „Luftverschmutzung in urbanen Räumen“ beschreibt die Vorteile dieser Methoden sowie deren konkrete Umsetzung. Es eignet sich besonders für Städteplaner, politische Entscheidungsträger und Leser, die sich für eine Steigerung der Lebensqualität in Städten interessieren.

Das Buch ist im November 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-9609-5135-3).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/375624/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Nov 24 2017

Alte Holzöfen vor dem Aus

ARAG Experten erklären, warum es Holzöfen an den Kragen geht.

Alte Holzöfen vor dem Aus

Feinstaub in der Luft ist nicht nur für das Klima schädlich, sondern vor allem für unsere Gesundheit. Die winzigen Rußteilchen führen zu erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen, wie Husten und Asthma und belastet damit das Herz-Kreislauf-System. Feinstaub steht sogar in Verdacht, krebserregend zu sein. Angesichts alarmierend hoher Emissionswerte aus Holzöfen müssen nach der so genannten 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BlmSchV) alle Geräte, die 33 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben, bis Ende des Jahres stillgelegt oder durch neue ersetzt werden. Doch wird durch neue Öfen alles gut?

Das Umweltbundesamtes (UBA)
Laut UBA übersteigen die Feinstaub-Emissionen aus kleinen Holzöfen in Deutschland mittlerweile die aus Motoren von Lkw und Pkw. Denn in mehr als einem Viertel aller deutschen Haushalte wird Holz verfeuert. Gerade in ländlichen Regionen haben Holzheizungen bis zu 30 Prozent Anteil an der gesamten Feinstaubbelastung, Tendenz steigend. Laut UBA emittiert selbst ein neuer Kaminofen üblicher Größe bei Volllast etwa 500 mg Staub pro Stunde. Das ist in etwa so viel wie ein Euro 6-Auto auf 100 Kilometer ausstößt. ARAG Experten geben zusätzlich zu bedenken, dass diese Grenzwerte reine Laborwerte sind. In der Praxis liegen sie sowohl beim Auto als auch beim Kaminofen deutlich höher.

Realitätsferne Messverfahren – „be real“
Wie sehr diese Laborwerte geschönt sind, haben Messungen des 2013 gegründeten internationalen Forschungsverbundes „be real“ herausgefunden: Forscher haben gängige Öfen und Kamine getestet und dabei teils doppelt oder gar dreimal so viel Kohlenmonoxid- und Partikel-Ausstoß gemessen als auf den Geräten offiziell deklariert war. Selbst im Labor ist es ihnen nicht gelungen, die offiziellen Zulassungsdaten durch Tests nachzuvollziehen. Demnach dürfte keiner der hierzulande geprüften und zugelassenen Öfen verkauft werden.

Welche Öfen müssen wann weg?
Schrittweise müssen bis 2024 alle Kamin- und Kachelöfen stillgelegt oder mit einem Filter nachgerüstet werden, die die geltenden Grenzwerte von 0,15 Gramm Feinstaub und vier Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter überschreiten. So sind Öfen, die auf dem Typschild ein Datum bis zum 31. Dezember 1974 hatten, bereits seit dem 1. Januar 2015 nicht mehr erlaubt. Befindet sich auf dem Typschild ein Datum zwischen dem 1. Januar 1975 und dem 31. Dezember 1984, muss das Gerät bis Ende 2017 stillgelegt oder nachgerüstet werden. Besitzer von Öfen mit dem Datum 1. Januar 1985 bis 31. Dezember 1994 müssen bis zum 31. Dezember 2020 aktiv werden. Fehlt das Typschild, muss der Schornsteinfeger nachmessen. Vor dem 1. Januar 1950 hergestellte, historische Kamin- und Kachelöfen hingegen dürfen bleiben. Eine Ausnahme gilt nach Angaben der ARAG Experten auch für Wohnungen, die ausschließlich über einen Holzofen beheizt werden.

Wie vermeidet man die Bildung von Feinstaub?
Wer auf seinen Holzofen nicht verzichten mag, sollte zumindest einige Dinge berücksichtigen. Nach Angaben der Stiftung Warentest verdoppelt sich der Feinstaub-Ausstoß, wenn das Brennholz eine Restfeuchte von mehr als 25 Prozent hat im Vergleich zu Holz mit einer Restfeuchte von 15 Prozent. Obwohl gesetzlich bis 25 Prozent erlaubt sind, ist es wichtig, nur naturbelassenes und ausreichend trockenes Holz zu verbrennen, zumal feuchtes Holz weniger Wärme produziert. Holzfeuchtemessgeräte gibt es im Baumarkt bereits für unter 20 Euro. Die ARAG Experten raten übrigens davon ab, Papier zu verfeuern. Denn auch Druckerschwärze und Bindemittel des Papieres erzeugen gefährliche, krebserregende Schadstoffe. Auch richtiges Anzünden kann helfen, Feinstaub zu vermeiden: Zunächst das Feuer mit wenig Holz starten und wenn es richtig brennt, nachlegen. Denn Holz, das anfangs nur langsam abbrennt, gibt mehr schädliche Partikel in die Luft ab.

Neue Wege in Baden-Württemberg
Seit Februar 2017 bleiben im Gemeindegebiet Stuttgart bei Feinstaubalarm nicht nur alte Dieselautos stehen, sondern analog zum Fahrverbot gibt es hier zusätzlich ein Nutzungsverbot für Kaminöfen, es sei denn, sie dienen als einzige Heizung im Haus. Auch neue Modelle, die die Grenzwerte der Stufe zwei der 1. BlmSchV einhalten, dürfen weiter qualmen.

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/heim-und-garten/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Nov 20 2017

Qualitäts-Recycling-Baustoffe verbessern Klimaschutz

Qualitäts-Recycling-Baustoffe verbessern Klimaschutz

Der Bausektor gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftszweigen. Das Bundesumweltamt schätzt die in Deutschland vorhandene Bausubstanz, zu der beispielsweise Brücken, Straßen, Wohnhäuser, Bürotürme oder Bahnanlagen zählen, auf über 28 Milliarden Tonnen Material. Davon werden jährlich zirka 200 Millionen Tonnen auf Baustellen herausgebrochen und 500 Millionen Tonnen jedes Jahr neu aufgebaut. „Zahlen, die deutlich machen, dass die Bausubstanz und Infrastruktur im gesamten Bundesgebiet weiter im Wachstum ist“, so Walter Feeß.

Für den Träger des Deutschen Umweltpreises und Geschäftsführer der Heinrich Feeß GmbH & Co. KG mit Sitz in Kirchheim/Teck, steht deshalb außer Frage, dass insbesondere die öffentliche Hand – als größter Bauherr – stärker auf geprüfte, güteüberwachte und zertifizierte Recyclingbaustoffe zurückgreifen sollte. Schließlich leistet eine effiziente Ressourcennutzung in Kombination mit einem intelligenten Mix aus Primär- und Sekundärrohstoffen einen nachhaltigen Beitrag zu den auf dem Bonner Weltklimagipfel formulierten Zielen. Umweltministerin Barbara Hendricks plädierte im Vorfeld der Konferenz für mehr Zusammenarbeit beim Klimaschutz auf regionaler Ebene: Fast die Hälfte der weltweiten Treibhausgasemissionen entstünden in Städten, sodass diese auch Teil der Lösung sein müssten. Doch dabei muss der Bausektor als ressourcenintensivster Wirtschaftszweig und größter Abfallverursacher künftig eine stärkere Berücksichtigung finden, wie Walter Feeß betont.

Der Einsatz von Recyclingbaustoffen, die in nahegelegenen Ballungsräumen aus dem Rückbau von Gebäuden gewonnen und verbrauchsnah bei Bauvorhaben Verwendung finden, kann einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Das zeigen allein die mehr als 28 Milliarden Tonnen an Baustoffen, die bundesweit aktuell in unseren Siedlungen und der gesamten Infrastruktur stecken. Um diese enormen Materialmengen verbauen zu können, waren zirka 35 Millionen Lkw-Fahrten notwendig, rechnet Walter Feeß vor. Für ihn steht damit außer Frage: Verbrauchsnah gewonnene Recyclingbaustoffe sorgen für kurze Transportwege, senken die Verkehrsbelastung, den Kraftstoffverbrauch, den CO2-Ausstoß sowie die Feinstaub- und Stickoxidbelastung. „Unsere Städte bilden ein riesiges, menschengemachtes Rohstofflager, dessen Potenziale häufig unterschätzt werden“, so Feeß. „Dabei trägt ihre nachhaltige Nutzung dazu bei die Laufzeit von Abbaustätten zu verlängern und die Rohstoffsicherheit nachfolgender Generationen zu gewährleisten.“

Seit 12 Jahren versucht der Umweltausschuss des Bundesrates eine bundeseinheitliche Regelung auf den Weg zu bringen, die den Grundwasser- und Bodenschutz mit einer hohen Recyclingquote für mineralische Ersatzbaustoffe in Einklang bringt. Rund 40 Millionen Euro sind nach Angaben des Industrieverbandes Steine und Erden (ISTE) Baden-Württemberg in Forschungen geflossen, die den Stand der Technik im Bereich Verwertung und Verfüllung evaluiert haben. Doch anstatt wie angekündigt vor den Wahlen im September die Mantelverordnung zu verabschieden, hat der Umweltausschuss des Bundesrates die Abstimmung erneut auf unbestimmte Zeit vertagt, wie Walter Feeß bedauert.
Die Tatsache, dass nach mehr als einem Jahrzehnt, ein bundesweiter Flickenteppich an unterschiedlichen Länderregelungen auf unbestimmte Zeit fortgilt, ist angesichts der auf dem Bonner Weltklimagipfel formulierten Zielsetzungen in punkto Klima- und Umweltschutz für Feeß nur schwer nachvollziehbar. Unsicherheiten und rechtliche Bedenken im Bereich von Ersatzbaustoffen bleiben damit für Bauherren weiter bestehen. Ebenso der Nutzungskonflikt zwischen vorsorgendem Bodenschutz, vorsorgendem Grundwasserschutz und Kreislaufwirtschaft, der sich noch weiter verschärfen wird. „Außerdem läuft die EU-Diskussion zur Umweltverträglichkeit von Bauprodukten weiter – ohne einheitliche Position Deutschlands“, bilanziert Walter Feeß, der bedauert, dass „die Potenziale, die der Bausektor bei einer ganzheitlichen Lösungsfindung für den Klima- und Umweltschutz bietet, nur zögerlich erkannt und genutzt werden.“

Schließlich wirbt die Politik immer intensiver beim Konsumenten das Auto stehen zu lassen, wohnortnah einkaufen und damit Kraftstoff zu sparen, was den CO2-Ausstoß und zugleich auch die vieldiskutierte Feinstaub- und Stickoxidbelastung senkt. Andererseits werden Primärrohstoffe, die dezentral in Abbaustätten gewonnen werden über weite Strecken zur Baustelle transportiert, während auf eben dieser Baustelle wertvolle Rohstoffe lagern, die an Ort und Stelle problemlos wieder verbaut werden könnten. „Ökobilanziell betrachtet ist das absolut sinnvoll“, so Walter Feeß. „Wenn der CO2- und Feinstaub-Rucksack tatsächlich kleiner werden soll, dann führt kein Weg an der Bauwirtschaft vorbei. Wer grün denkt, sollte auch grün bauen. Der Schlüssel dazu liegt in der Mantelverordnung.“

Für Rückfragen und Interviews steht Walter Feeß Medienvertretern jederzeit zur Verfügung. Der Geschäftsführer der Heinrich Feeß GmbH & Co. KG lädt Journalisten auf sein Betriebsgelände in Kirchheim/Teck ein, wo sich nicht nur der Einsatz innovativer Recyclingmethoden, sondern auch die ökologisch sensible Rohstoffgewinnung mit Hilfe einer Bodenwaschanlage hautnah erleben lässt.

Mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Feess zu den leistungsstarken Erdbauunternehmen in der Region. Zu dem stets auf modernem Stand der Technik gehaltenen Maschinen- und Fuhrpark gehören rund 30 LKW, über 50 Baumaschinen ab 8 Tonnen Einsatzgewicht und mehrere kettenmobile Brecher- und Siebanlagen.

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Okt 17 2017

Die „Grüne Box“ senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Erfinder Anton Kluge, Patent dass Feinstaub aus der belasteten Luft filtert und entsorgt. Derzeit wird die stationäre Greenbox getestet, die in der Folge viele Arbeitsplätze schaffen kann.

Die "Grüne Box" senkt die Feinstaubbelastung, reine Luft durch Filtertechnik

Better-Air „Greenbox“ (Bildquelle: © Camilla Kleinsasser)

Hier könnten für Spittal viele Arbeitsplätze entstehen“, ist Stadtrat Bernd Sengseis sicher. Denn mit Feinstaubbelastung haben viele Städte in Österreich und ganz Europa zu kämpfen und der Spittaler Unternehmer Toni Kluge hat mit seiner Firma „Better Air“ das „weltweit erste Patent, das Feinstaub aus der belasteten Luft entsorgt“, angemeldet. „Die stationäre „Greenbox“ ist eine Weiterentwicklung unserer mobilen Geräte“, sagt Kluge. Drei Stück dieser Feinstaubfilter sind derzeit in Spittal aufgestellt: einer im Innenhof von Kluges Firma, einer im Westen der Stadt und einer bei der Volksschule Ost. „Feinstaub ist gefährlich. Kleinste Partikel können in die Blutbahn geraten und gesundheitliche Schäden hervorrufen. Die Greenbox kann 99 Prozent des PM10 und 85 bis 95 Prozent PM1 aus der Umgebungsluft filtern. Den Beweis treten wir mit unserem Projekt bei der Volksschule Ost in Zusammenarbeit mit der Stadt Spittal und der Umweltabteilung des Landes Kärnten noch einmal an“, sagt Kluge.

Feinstaub reduzieren

Die dortige Anlage ist nämlich mit einer Messstation des Landes gekoppelt, „um zu untersuchen, inwieweit die Greenbox die Feinstaubbelastung reduziert“, erklärt Kluge. Die Ergebnisse werden vom Land nach dem Sommer ausgewertet. Positive Erfahrungen gibt es schon mit mobilen Filtern: „Mit den an Fahrzeugen angebrachten Greenboxen werden 20 bis 25 Prozent des durch ein Fahrzeug erzeugten Feinstaubs verringert. Das Projekt wurde von der Technischen Universität Graz begleitet“, sagt Kluge.

Die stationären Greenboxen bestehen aus beliebig vielen Modulen, von denen jedes 2500 Kubikmeter Luft pro Stunde filtern kann. Kluge: „Die Anlage bei der Volksschule hat eine Luftleistung von 10.000 Kubikmetern. Die Filter, durch die die Luft gesaugt wird, werden ein Mal pro Jahr getauscht, der Feinstaub über normalen Gewerbemüll entsorgt.“ Sengseis will nun Europaparlamentarier Eugen Freund und das Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel von den Möglichkeiten der Greenbox informieren: „Schließlich gibt die EU die Grenzwerte für Feinstaub vor, da sollen sie auch wissen, was man dagegen tun kann.“

Bild: Thomas Santer, Toni Kluge und Bernd Sengseis mit Greenbox und Messanlage im Hintergrund

Autor: Camilla Kleinsasser

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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Better AirGmbH
Anton Kluge
Am Bahndamm 8
9800 Spittal a.d. Drau
+43 4762-36200
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Sep 15 2017

Thema: Feinstaub – die Greenbox Filteranlagen von Better Air schützen die Umwelt

„Feinstaubwaffe“ erhält Platz in Spittal, Anton Kluge arbeitet gegen die Feinstaubbelastung: Zwölf Fahrzeuge in Spittal a.d. Drau mit seinem Greenbox-Filtersystem ausgestattet.

Thema: Feinstaub - die Greenbox Filteranlagen von Better Air schützen die Umwelt

Greenbox von Better Air

Mein Blick in die Zukunft ist voller Nachhaltigkeit. Ich will mit der Greenbox zur Feinstaubreduktion ebenso beitragen wie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region.“ Das sagt Anton Kluge zu seiner Filterbox ( http://www.green-box.at/), die am Dach von Fahrzeugen angebracht wird und Feinstaub aus der Luft filtert. Sein Projekt wurde in einigen Testversionen erfolgreich erprobt. Auch auf einem Linienbus der Grazer Stadtwerke, wissenschaftlich begleitet von der TU Graz.

„Der Schlussbericht dieses Praxislaufes ergab, dass wir viel mehr Feinstaub als ursprünglich errechnet aus der Luft holen“, freut sich Kluge. Möglich wurde dies durch akribische Arbeit und Verbesserungen der Greenbox. So wurde die Einlassöffnung bei der Box, die vor allem auf Lkw, Bussen und Straßenbahnen montiert werden soll, verändert. Damit veränderten sich die Luftströme, auch die Filter in der Box werden mit einer deutschen Spezialfirma ständig weiterentwickelt. Mit dem neusten Filter konnten in Graz je Betriebsstunde 11.300 Kubikmeter Luft gefiltert und daraus 98 Prozent PM10-Partikel gesammelt werden.

Der bekannte österreichische Skistar, Weltmeister und Olympiasieger Franz Klammer, unterstützt das Projekt und öffnet als Umweltbotschafter viele Türen in Östereich, Europa und der Welt in Sachen saubere Luft.

Umdenken in Spittal

Weniger erfolgreich lief es bisher, was das Echo der Stadt Spittal an Kluges Ambitionen in Sachen Feinstaub-Verringerung betraf. Jetzt scheint sich ein Umdenken breitzumachen: Vor Kurzem wurde im Stadtrat eine erste Wirtschaftsförderung für Kluges Firma „betterair“ beschlossen. Diese Firma führt die Entwicklungsarbeit mit zumindest vier Beschäftigten durch und soll später die Produktion aufbauen.

Erstmals kann Kluge seine mobile Feinstaub-Filterbox auf Fahrzeugen in Spittal montieren und praktische Werte sammeln. „Diese neue Chance freut mich riesig. Das Projekt wird wieder von der TU Graz wissenschaftlich begleitet“, erklärt Kluge. Zehn Kommunalfahrzeuge der Stadt Spittal werden mit seiner Greenbox bestückt. Ebenso wurde dieser Tage ein Postbus mit dieser Box ausgestattet. ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch sagt dazu: „Unser Interesse daran ist groß, geht es doch um Nachhaltigkeit – wie bei einigen unserer internen Projekte: So sind alle Buslenker beim Projekt Spritsparmeister integriert. Dieses ergab bereits weniger Spritverbrauch und geringere Emissionswerte.“ Die Greenbox bleibt für 25.000 Kilometer in der Region auf dem Postbus.

Erstmals Pkw

Erstmals wird auch ein Pkw, ein Fahrzeug von Taxi-Ebner in Spittal mit Kluges Filterbox bestückt. „Wir sind ein innovatives Unternehmen – Mobilität und Umweltschutz sind gleichermaßen wichtig. Mazda-Austria begleitet unser Projekt“, sagt Firmenchef Arno Ebner.

Das Video zum System:

https://www.dropbox.com/s/hbd6ixv5dgr4ol9/Greenbox_Indoor_Particular_Filter_ENG_V1.mp4?dl=0

Autor: HELMUT STÖFLIN | © Stöflin

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Sep 13 2017

Feinstaub-Filtertechnologie von Better-Air für saubere Luft in Städten, aktiver Umweltschutz

Karosseriebauer Anton Kluge kämpft erfolgreich gegen den Feinstaub. Die Erfindung von Anton Kluge wird vom Bund als Forschungsprojekt unterstützt.

Feinstaub-Filtertechnologie von Better-Air für saubere Luft in Städten, aktiver Umweltschutz

© Better Air GmbH

Der Karosseriebauer, Erfinder und Tüftler Anton Kluge in Spittal brütet über die künftige Produktionstechnik der gemeinsamen Erfindung und hat dazu die Firma „Better Air“ gegründet und dem „mobilen Feinstaubfilter“ den Namen „Greenbox“ http://www.green-box.at gegeben. Mehrere Prototypen mit ständigen Verbesserungen wurden bereits gebaut und sind im Einsatz. „Durch die Begleitung der Technischen Universität (TU) Graz wurden unter anderem die Messmethoden immer genauer und so konnten wir die Luftdurchlassmenge mehr als verdreifachen und die Filtermenge weiter erhöhen“, erklärt Kluge im Gespräch.

Die Arbeit der „Greenbox“ kann man mittlerweile auf Testfahrzeugen in Wien (Lkw), Spittal (Klein-Lkw) und auch in Graz überprüfen, wo auch alle Messdaten festgehalten werden. Diese waren bisher eindeutig: Im Schnitt werden von der „Greenbox“, die am Dach eines Schwerfahrzeuges montiert ist, zwei Drittel der Feinstaubmenge aus der (Fahrt-) Luft gefiltert.

Forschung

Die Erfindung aus Spittal ist nun vom Bund zu einem Forschungsprojekt auserkoren worden und wird für zwei Jahre finanziell unterstützt. „Dazu werden fünf Fahrzeuge in verschiedenen Regionen in Österreich mit unserer mobilen Feinstaubfilteranlage ausgestattet und von der TU Graz weiter wissenschaftlich begleitet“, erklärt Kluge. Jetzt müssen diese fünf Stück rasch produziert werden, ein Gerät wird auf einen Linienbus der Grazer Linien montiert. Der Konzernsprecher der „Holding Graz Linien“, Gerald Pichler sagt zur „Greenbox“: „Projekte, die nachhaltig und ökologisch erscheinen, testen wir entsprechend unseren Gegebenheiten.“

Feinstaub in Spittal

Welche Mengen Feinstaub die „Greenbox“ aus der Luft holt, können die Spittaler mit sehr empfindlichen Messgeräten in ihrer Heimat festhalten. „Aufgrund unserer Daten kann ich die Warnungen der Ärzte über die Auswirkungen des Feinstaubs gut verstehen“, sagt Kluge.

So zeigten sich bei einer Testfahrt durch die Lieserstadt in verschiedenen Bereichen extreme Feinstaubwerte. „Auffallend, dass diese im Bereich der offiziellen Messstation in der 10.-Oktober-Straße bei Weitem nicht am höchsten sind“, können die beiden belegen. Abhängig von der Tageszeit und vom Verkehrsaufkommen sind die Feinstaub-Konzentrationen unter anderem im Bereich Burg- und Hauptplatz, Villacher Straße oder Egarter Platz viel höher.

So wie bei der Messstation des Landes sind auch hier die Spitzenwerte meist gegen Abend vorhanden. 203 bis 355 Mikrogramm (mg) kamen oft vor, ein „Ausreißer“ zeigte sogar 525 mg an. Der bekannte Österreichische Skistar, Weltmeister und Olympiasieger Franz Klammer, unterstützt das Projekt und öffnet als Umweltbotschafter viele Türen in Östereich, Europa und der Welt in Sachen saubere Luft.

Autor HELMUT STÖFLIN

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eine innovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

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Aug 31 2017

Gesundheitliche Einschränkungen durch Fein- und Hausstaub

Geeignete Haustechnik kann Belastung deutlich reduzieren

Gesundheitliche Einschränkungen durch Fein- und Hausstaub

Durch den Einsatz einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit entsprechenden Filtersystemen können Fein (Bildquelle: ©Selfio GmbH)

Die Feinstaubbelastung in deutschen Großstädten ist eines der meist diskutierten Themen der vergangenen Jahre. Dabei geht es hauptsächlich um den Feinstaub, der im Straßenverkehr durch Autoabgase entsteht. Doch auch in den eigenen vier Wänden kann er, ähnlich wie der Hausstaub, zu einer gesundheitlichen Belastung werden. Quelle dieser Feinstaubbelastung ist hauptsächlich der von außen eingetragene Feinstaub. Aber auch Laserdrucker und Kopierer, Staub unter Möbeln, Tabakqualm, Staubsauger und die Heizkörperheizungen im Winter tragen zu einer solchen Belastung bei.
An einer Hausstauballergie, die bundesweit zu den verbreitetsten Allergiearten zählt, leiden rund 10 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen. Das auslösende Allergen ist allerdings nicht der Staub selbst, sondern vielmehr die Stoffwechselprodukte der Hausstaubmilbe. Gerade Allergiker und Asthmatiker sind daher gut beraten, die Belastungen in Innenräumen so gering wie möglich zu halten. Wichtige Faktoren für ein gesundes Raumklima sind Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie Luftqualität und -zirkulation. Neben Verhaltensregeln wie beispielsweise dem Verzicht auf das Rauchen in Innenräumen und therapeutischen Maßnahmen kann auch qualitativ hochwertige Haustechnik einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Probleme leisten.
So kann unter anderem durch den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung eine erhebliche Verbesserung der Raumluft erreicht werden. Dabei stellen moderne Lüftungsanlagen nicht nur eine gesunde Lösung für die stetige Frischluftzufuhr dar, sondern arbeiten auch äußerst komfortabel und energiesparend. Mit Hilfe von Gleichstromventilatoren wird die verbrauchte und mit Schadstoffen belastete Luft abgesaugt, über einen Wärmetauscher geführt und nach außen transportiert. Von dort wird dem Raum frische – durch Grobstaubfilter gereinigte und vorgewärmte – Außenluft zugeführt. Speziell für Allergiker bietet eine Wohnungslüftungsanlage einen zusätzlichen Vorteil, denn durch den Einbau spezieller Feinfilter können auch Feinstaub und Allergene weitestgehend ausgefiltert und die Pollenkonzentration im Gebäude so auf ein Minimum reduziert werden.
Wer gerade über eine Heizungsmodernisierung nachdenkt, ist mit einer Fußbodenheizung auch im Hinblick auf die Luftqualität gut beraten: Mit dem Austausch der alten Heizkörper verschwindet eine große Staubquelle aus den Räumen. Aufgrund der hohen Heizkörpertemperaturen kommt es zu starken Luftverwirbelungen, durch die der Staub in der Luft verteilt wird. Dabei können sowohl die Lüftung als auch die Fußbodenheizung mit etwas handwerklichem Geschick und relativ geringem Aufwand auch selbst installiert und so die Investitionskosten bei der Anschaffung gesenkt werden.
Für ein gutes Raumklima sorgen auch Zentralstaubsauger, denn während die Abluft bei einem konventionellen Staubsauger immer wieder in den gleichen Raum zurückgeblasen wird, werden bei einer zentralen Anlage Staubpartikel, Milben, Gerüche und allergene Stoffe nachhaltig aus den Räumen entfernt. Die belastete Luft wird über das Rohrsystem zum Zentralgerät befördert, gereinigt und von dort ins Freie oder die Umgebungsluft des Gerätes abgegeben.
Unterstützung für den Selbsteinbau der Haustechnik bietet die Website selfio.de der gleichnamigen Firma aus Linz am Rhein. Das Unternehmen, das eine große Auswahl an hochwertigen Produkten über seinen Online-Shop anbietet, unterstützt Selberbauer je nach Bedarf zusätzlich durch kostenfreie Beratung und Planung. Begleitend stehen Montagevideos, PDF-Anleitungen sowie eine Montage-App zur Verfügung.
Mehr Informationen unter https://www.selfio.de/de/produkte
Linz, im August 2017

Selfio GmbH ist ein Anbieter hochwertiger Produkte aus den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf dem Vertrieb von Fußbodenheizungen, Wohnungslüftungsanlagen, solarthermischen Anlagen sowie Gas- und Ölheizungen, Wärmepumpen, Kamin- und Pelletöfen, Schornsteinen, Sanitärprodukten und Pumpen an Heimwerker und Selberbauer. Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Heizungs- und Lüftungsindustrie bietet Selfio professionelle Unterstützung sowohl bei Neubau als auch bei Sanierung. Sämtliche Produkte werden direkt und hauptsächlich online vertrieben. Gleichzeitig bietet Selfio den Kunden kostenlose Beratung und umfassenden Service mit genauen Anleitungen, um ihnen das Heimwerkern zu erleichtern.

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Aug 31 2017

Küche: Luftreiniger von Distelkamp-Electronic filtert Rest-Fettpartikel aus Küchendunst

Effizienter Schutz vor Fettablagerungen auf Küchenausstattung und Möbel

Küche: Luftreiniger von Distelkamp-Electronic filtert Rest-Fettpartikel aus Küchendunst

Neuer Küchenluft-Reiniger von Distelkamp-Electronic

Beim Kochen mit Fetten und Ölen werden Fettpartikel über die Luft in der Küche verteilt, bei Wohnküchen ebenfalls in das angrenzende Ess- oder Wohnzimmer. Selbst bei Einsatz hochwertiger Abzugshauben bleiben Restmengen übrig, die sich auf die Küchenausstattung, Möbel bis Wand- und Bodenbeläge absenken. Beim Erkalten zeigt sich ein dünner Fettfilm, der nur schwer abzutragen ist oder bei Stoffen einzieht. Dieser ist zugleich Nährboden für Bakterien, Keime und Schimmel. Distelkamp-Electronic hat für diese Problemstellung jetzt einen speziellen Luftfilter für die Küche entwickelt, der Rest-Fettpartikel wie auch Schimmelsporen zuverlässig aus der Luft abfiltert.

Der neue Küchenluft-Reiniger LRK-2 von Distelkamp-Electronic absorbiert nach dem Kochen die Umgebungsluft und widmet sich damit jenen Fett-Rückständen, die von der Dunstabzugshaube nicht aufgenommen wurden. Das Besondere des neuen Küchenluft-Filters ist der patentierte biologische Spezialfilter. Der antibakterielle Zugewinn an Hygiene wird auf Basis von Silber und Kupfer erzielt. Ein zusätzlich integrierter Feinstaubfilter eliminiert darüber hinaus vorhandene Schimmelsporen und weitere Feinstaub-Belastungen.

Dank des kompakten Designs lässt sich der Küchenluft-Filter von Distelkamp-Electronic unauffällig im Raum platzieren. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium und zeichnet sich durch eine entsprechend einfache Pflege aus. Mit einer Geräuschentwicklung von gerademal 34 dBA arbeitet er ausgesprochen leise. Die Umwälzungs-Effizienz liegt bei einem Luftdurchsatz von 200 m³/h, der Energieverbrauch von 5 kWh entspricht der Energieeffizienz-Klasse A++. Der Wechsel der Filterpatrone wird bei intensivem Gebrauch nach zwei Monaten empfohlen. Der LR-3 Küchenluft-Reiniger sorgt damit für lang anhaltenden Schutz der Einrichtung vor Rest-Fettpartikel und eine gesündere Umgebung ohne Schimmelsporen.

Produktdetails:

– Küchenluft-Filter LRK-2 von Distelkamp Electronic
– Geräuschentwicklung: 34 dBA
– Energieverbrauch: 5 kWh, EEK A++
– Material Gehäuse: Eloxiertes Aluminium
– Silber/Kupfer- und Feinstaubfilter
– Preis: 159 EUR, zzgl. MwSt. & Versand
– Ersatzfilter, Doppelpack: 19 EUR, zzgl. MwSt. & Versand

Produkt-Link: www.di-li.eu/formaldehydfilter.html

Distelkamp-Electronic mit Sitz in Kaiserslautern produziert seit über 30 Jahren hochentwickelte Schadstoff- und Lötdampfabsorber wie auch Luftreiniger für alle Bereiche der Industrie und Medizin sowie für unterschiedliche Anwendungszwecke in Haushalt und Gewerbe.

Kontakt
Distelkamp-Electronic
Jochen Distelkamp
Zum Bornberg 1-3
67659 Kaiserslautern
0631-78319
jochen.distelkamp@di-li.eu
http://www.di-li.eu

Aug 17 2017

Mobile Feinstaub-Filterlanlage im Kampf gegen den Feinstaub

Zwei Düsentriebs im Kampf gegen Feinstaub, der Pensionist Walter Make und Karosseriebauer Anton Kluge aus Spittal haben eine „Mobile Feinstaub-Filteranlage“ erfunden und erproben sie mit der TU Graz.

Mobile Feinstaub-Filterlanlage im Kampf gegen den Feinstaub

GREENBOX gegen Feinstau

Feinstaub ist ein Problem für uns alle – er wird auch von fast allen produziert, auch von der Natur selbst. Diverse Versuche wurden unternommen, um das Feinstaubproblem in den Griff zu bekommen – ein Beispiel ist der Kleber-Versuch in Klagenfurt. Der Pensionist Walter Make aus Spittal hat sich seit vielen Jahren Gedanken über das „Fangen“ von Feinstaub gemacht. Dabei kam er auf die Idee einer Lärmschutzwand, die Feinstaub „fangen“ kann. Im Rahmen eines EU-Projektes wurden 2008 im Raum Viktring und Wölfnitz sowie bei der Unterflurtrasse Lendorf in Klagenfurt insgesamt einige hundert Meter solcher Lärmschutzwände aufgestellt.

Weiter gedacht. „Aus diesen Wänden entstand durch Umdenken ein Feinstaub-Filter für das Auto – das ist nun meine mobile Feinstaub-Filteranlage“, sagt der Pensionist, der im September 2008 in Kontakt zu Anton Kluge, einem Karosseriebauer in Spittal, trat. Denn Make wollte den Feinstaub-Filter in den Spoiler, der am Dach eines Lkw-Führerhauses angebracht ist, einbauen. Mit Kluge wurde während des vergangenen Winters ein Prototyp entwickelt, zwei Stück hergestellt – und in wissenschaftlicher Begleitung durch die TU Graz dann einige Versuche auf der Straße vorgenommen. „Die erfreulichen Werte haben mich bewogen, den mobilen Feinstaub-Filter patentieren zu lassen, mittlerweile schon europaweit“, sagt Make.

Lkw und (Stadt-)Busse. Der Prototyp ist auf einem Kluge-Klein-Lkw mit Dachspoiler (dieser hat die Funktion eines Windabweisers) montiert. Der Filter ist ein „Kasten“, aber das Innenleben hat es in sich. Darin befinden sich drei Filter-Zonen: ein Vor-Filter (aus Stahl), der Trockenraum und der Nach-Filter (Sackfilter). Im letzteren wird der Feinstaub PM10 (0,01 mm Durchmesser) gefangen. Bis etwa 40 km/h Fahrgeschwindigkeit wird die Luft in den Filter durch spezielle Lüfter angesaugt, darüber sorgt der Fahrtwind für genügend Bewegung durch den Filterkasten. Die Messungen der Technischen Universität (TU) Graz ergaben, dass annähernd doppelt so viel Feinstaub mit dem „Filter-Spoiler“ eingesammelt werden kann, als hinter demselben fahrenden Auto entstehen. „Der optimale Einsatz wäre, diese mobile Filteranlage auf (Stadt-)Bussen und Lkw zu montieren“, sind sich Kluge ( http://www.green-box.at) und Make einig. Einem Schreiben des Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik (Vorstand Helmut Eichelseder, TU Graz) ist zu entnehmen, dass – je nach Rahmenbedingungen – „von 60 bis 180 Prozent der produzierten Feinstaubmenge (fast doppelt so viel PM10 reduziert, wie durch das selbe Fahrzeug erzeugt) eliminiert werden kann“.

„Neue Arbeitsplätze.“ Die zwei wollen – nach weiteren Praxis-Tests in Städten und auf Autobahnen – heuer eine Produktion dieser Feinstaub-Filteranlage anpeilen. „Wir könnten schrittweise neue Arbeitsplätze in Oberkärnten schaffen“, sieht Kluge viel wirtschaftliches Potenzial in dieser Weltneuheit. Allerdings benötigen sie die Hilfe der Bundespolitik: „Es müsste ähnlich wie beim Partikel-Filter eine gesetzliche Regelung geben, verbunden mit einem Fördermodell für den Einbau“, hoffen die „Daniel Düsentriebs“ aus Spittal auf „Starthilfe“ für ihre umweltfreundliche Erfindung.

Video:
https://www.dropbox.com/s/hbd6ixv5dgr4ol9/Greenbox_Indoor_Particular_Filter_ENG_V1.mp4?dl=0

Autor: HELMUT STÖFLIN ©
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/4568249/Zwei-Duesentriebs-im-Kampf-gegen-Feinstaub

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eineinnovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

Kontakt
Better AirGmbH
Anton Kluge
Am Bahndamm 8
9800 Spittal a.d. Drau
+43 4762-36200
office@green-box.at
http://www.green-box.at