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Jul 11 2018

Horváth-CFO-Studie 2018: Niedrige Zinsen für drei Viertel der Finanzchefs kein Thema mehr

Die digitale Transformation hält CFOs so sehr auf Trab, dass klassische Steuerungsthemen in den Hintergrund geraten

Horváth-CFO-Studie 2018: Niedrige Zinsen für drei Viertel der Finanzchefs kein Thema mehr

Die aktuell größten Herausforderungen und Trends der digitalen Transformation im CFO-Bereich

Die Frage, wie ein Unternehmen in der anhaltenden Niedrigzinsphase sein Geld noch gewinnbringend anlegen kann, beschäftigt derzeit nur noch jeden vierten Finanzchef. „Viele CFOs haben aus der Not eine Tugend gemacht und Investitionen vorangetrieben, zum Beispiel auch in strategisch relevante Unternehmen wie Start-ups“, sagt Kai Grönke, Partner im Bereich Controlling & Finance bei Horváth & Partners. Zudem stehen auf der anderen Seite der „Niedrigzinsmedaille“ auch Vorteile, wie etwa Exportstärke oder günstige Finanzierungen. Damit könnte es mit Anhebung des Leitzinses Mitte 2019 vorbei sein, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) an ihren Plänen festhält. Für den Moment spielen diese Überlegungen bei den Finanzchefs jedoch eine untergeordnete Rolle, da sie voll mit den Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigt sind, wie die CFO-Studie 2018 der Managementberatung Horváth & Partners zeigt.

Ganz oben auf den To-Do-Listen der Chief Financial Officers (CFOs) steht aktuell mit großem Abstand die digitale Transformation. Für 77 Prozent der Finanzchefs ist der durch den digitalen Wandel hervorgerufene Umbruch im Unternehmen die größte „Baustelle“, an der sie arbeiten. An zweiter Stelle folgt mit 64 Prozent die Umorganisation des Finanzbereichs zur Anpassung an überwiegend digitalgetriebene neue Geschäftsmodelle. Im Vorjahr hatte der digitale Wandel erst bei jedem zweiten Unternehmen solch spürbare Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, dass eine Neujustierung des Finanzbereichs notwendig wurde.

„Der technologische Wandel und die Möglichkeiten der Digitalisierung haben die Unternehmen in ihren Geschäftsmodellen und organisatorischen Grundfesten jetzt voll erfasst“, sagt Horváth & Partners Experte Achim Wenning, der bei den Consultants den Beratungsbereich CFO-Strategie und Organisation leitet. „Für CFOs und ihre Abteilungen bedeutet das ebenfalls eine digitale Transformation. Sie müssen sich mit digitalen Geschäftsmodellen auskennen, Investitionen in digitale Systeme bewerten, mit digitalen Lösungen steuern und selbst agiler werden. Die Herausforderungen für Finanzchefs sind heute so vielfältig und komplex wie nie zuvor.“ In der Mehrheit der Unternehmen ist die CFO-Organisation historisch gewachsen und wurde im Zuge der Digitalisierung noch nicht ausreichend neu aufgestellt.

Der digitale Wandel erschwert auch eine weitere Aufgabe der CFOs, nämlich, die Compliance zu wahren. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung ist nur eines von vielen Beispielen für neue Regularien und Entwicklungen, die Auswirkungen auf Unternehmensrisiken haben. 63 Prozent der befragten Entscheider haben Probleme, die gestiegenen Anforderungen zu bewältigen.

Ohne funktionierendes Navigationssystem keine effektive Steuerung

Die Arbeit eines CFOs beruht immer stärker auf Business Intelligence beziehungsweise Big-Data-Analysen. Steuerungsanwendungen, die darauf basieren sind quasi zum Navigationssystem der Finanzchefs geworden. Ist die Qualität der darin verarbeiteten Daten mangelhaft, fehlt den Entscheidern die Übersicht, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht und wo geeignete Stellschrauben zur Effizienzsteigerung sind.

Mehr als jeder zweite Finanzchef muss sich heute nach eigenen Aussagen mit fehlerhaften oder unvollständigen Daten herumschlagen (53 Prozent). Der Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent angestiegen. „Die Dunkelziffer der Finanzchefs, die Entscheidungen auf einer unzureichenden Datengrundlage fällen, ist hoch“, sagt Kai Grönke von Horváth & Partners. Auch der Anteil der befragten Entscheider, die mit vorhandenen Steuerungsgrößen nicht mehr zurechtkommen, ist angewachsen, sogar um 25 Prozentpunkte. Fast jeder Zweite hat inzwischen erkannt, dass die aktuellen KPIs nicht mehr effektiv sind, um das Unternehmen zu steuern. Ein wenig abgenommen hat immerhin die Unzufriedenheit mit implementierten IT-Systemen. Es klagen „nur noch“ 53 Prozent der CFOs über eine IT-Landschaft, die mehr Patchwork als Gesamtkonzept ist. Im letzten Jahr waren dies fünf Prozent mehr. Hier können die CFOs langsam die Früchte ihrer Arbeit der vergangenen Jahre ernten, denn zwei Drittel der Befragten geben an, die Standardisierung von Prozessen und Vereinheitlichung von Systemen schon weit vorangetrieben zu haben.

Strategie und klassische Finanzkompetenzen nicht aus den Augen verlieren

„Neben der überfälligen digitalen Transformation in ihrem Bereich sollten die Finanzchefs auch die Unternehmensstrategie und ihre klassischen Finanzthemen nicht aus den Augen verlieren. Es wird zunehmend erforderlich, die Möglichketen der Digitalisierung zu Steuerungszwecken auszunutzen. Für die nächsten Jahre werden die meisten Unternehmen ihre CFO-Organisation dazu auch mit neuen Kompetenzen und Fähigkeiten verstärken müssen“, rät Horváth-Experte Achim Wenning.

Über die Studie:

Für die Studie „CFO Studie 2018: Chancen der Digitalisierung erkennen und die digitale Transformation der Finanzfunktion meistern“ wurden von Horváth & Partners Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Insgesamt 200 CFOs und andere Führungskräfte aus dem Finanzbereich gaben im ersten Quartal 2018 Einblick in ihre Agendas.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Kontakt
Horváth AG
Oliver Weber
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Mrz 7 2018

CFO-Bereich 2.0: Neue Technologien, neue Aufstellung

13. Fachkonferenz „Finance Excellence“ am 22. März 2018 in Düsseldorf

CFO-Bereich 2.0: Neue Technologien, neue Aufstellung

Achim Wenning, Konferenzleiter bei Horváth & Partners (Bildquelle: Horváth & Partners)

Permanent verfügbare und immer größer werdende Datenmengen, die zunehmende Automatisierung des Arbeitsalltags und virtuelle Zusammenarbeitsmodelle – Entscheider sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie sich Finanzbereiche und angrenzende Funktionen aufstellen sollten, um die Treiber der digitalen Finanztransformation als Chance zu nutzen. Antworten darauf geben Experten und Unternehmensvertreter unterschiedlicher Branchen auf der 13. Fachkonferenz „Finance Excellence“ am 22. März in Düsseldorf. Veranstalter ist die Horváth Akademie, der Weiterbildungsanbieter der Horváth & Partners-Gruppe.

„Die fortschreitende Digitalisierung stellt zahlreiche Anforderungen an die Organisation des Finanzbereichs. Vom effektiven Einsatz großer Datenmengen über die Prozessautomatisierung mit Robotics bis hin zu neu geforderten Arbeitsweisen und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Der branchenübergreifende Austausch und die Einblicke in Best-Practice-Beispiele sind für Führungskräfte sehr wertvoll, um die digitale Transformation ihres Finanzbereichs erfolgreich voranzutreiben“, erklärt Achim Wenning, Konferenzleiter und Experte im Bereich CFO-Strategie & Organisation bei Horváth & Partners.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der Finanztransformation

Die Referenten der 13. Fachkonferenz „Finance Excellence“ zeigen, wie sie neue Technologien im Rahmen der Transformation ihres Finanzbereichs erfolgreich einsetzen und geben Einblicke in unterschiedliche Anwendungsfälle. Olaf Lischke, Head of IBO Controlling Operations bei der Bayer Business Services GmbH, spricht über „New Bayer“, das neue Target Operating Model (TOM) für alle Konzernfunktionen. Dabei geht er auf die Transformation der globalen Controlling-Organisation und der Controlling-Prozesse ein. Welche Relevanz Big Data und Machine Learning für den Finanzbereich haben, erläutert Bernd Kälber, Project Manager Digitalization im Bereich Risk, Accounting & Controlling bei der E.ON SE. Er erklärt, wie spezifische Daten und Algorithmen zur Lösung von controlling-relevanten Fragestellungen eingesetzt werden können. Im Anschluss zeigen Dr. Jörg Schramm, Vice President Purchase-to-Pay Kontinentaleuropa bei der Basware GmbH, und Berenice Koch, Business Analysis Manager bei der Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, in ihrem gemeinsamen Vortrag, wie durch die Digitalisierung im End-to-End-Prozess „Source-to-Pay“ die Bereiche Einkauf und Finanzen zusammenwachsen und welche Vorteile aus dieser Zusammenarbeit entstehen.

Das ausführliche Konferenzprogramm mit allen Vorträgen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter http://www.horvath-partners.com/konferenzen/FinanceExcellence

Über die Horváth Akademie

Die Horváth Akademie bietet Weiterbildungsangebote für Experten und Manager mit Fokus auf Themen wie Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung. Zu den wichtigsten Angeboten zählen das Zertifikatsprogramm Horváth-Controller-Kolleg (HCK) und das Stuttgarter Controlling und Management Forum. Alle Veranstaltungen verbinden fachliche Expertise aus der Praxis mit State-of-the-Art-Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Der didaktische Ansatz reicht von konventionellen bis zu neuen Lernformaten und -inhalten, die stets umsetzungsorientiert vermittelt und nachhaltig im Unternehmen verankert werden.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Okt 27 2017

Versicherer müssen in Digitalisierung und Aufstellung des Finanzbereichs investieren

Horváth-Blitzumfrage untersucht veränderte Rollen und Prozesse im Finanzbereich von Versicherungsunternehmen

Versicherer müssen in Digitalisierung und Aufstellung des Finanzbereichs investieren

Finanzbereiche von Versicherungsunternehmen investieren zu wenig in die Digitalisierung. Dies bestätigt mehr als die Hälfte der Finanzchefs, die an einer Befragung der Managementberatung Horváth & Partners teilnahmen. Auch das Finance-Betriebsmodell muss den neuen Anforderungen gerecht werden. Über 70 Prozent erwarten, dass die verantworteten Bereiche des CFOs künftig zentralisiert organisiert werden.

Die Mehrheit der befragten Finanzentscheider ist der Meinung, dass ihre Unternehmen zu wenig in Digitalisierungsmaßnahmen im Finanzbereich investieren. Es gibt zwar positive Ausnahmen wie das Management Reporting, in dem rund 70 Prozent der Befragten die Digitalisierung bereits vorantreiben. In anderen wesentlichen Themenbereichen wie dem digitalen Forecast oder der strategische Planung finden derzeit noch zu wenige Investitionsmaßnahmen statt. Hier sieht Mark Rene Hertting, Finanzexperte bei Horváth & Partners, Verbesserungspotenzial: „Instrumente wie Digital Planning und Digital Forecast helfen Finanzchefs, bisherige Einschränkungen zu überwinden und sich als Gesamtunternehmen gegenüber dem Wettbewerb zu behaupten.“

Robotics-Lösungen gewinnen an Bedeutung

Besonders im Fokus steht Robotic Process Automation (RPA). Über 80 Prozent der Finanzentscheider planen den Einsatz von Robotics-Lösungen für Prozesse im Bereich Transaktionen und Accounting. „Robotics-Lösungen bieten Versicherern enorme Vorteile für die effiziente Neugestaltung von Prozessen und Aufgaben. Die Softwareroboter können repetitive und zeitintensive Prozesse übernehmen und diese schnell und kostengünstig abwickeln“, erklärt Hertting. „Mitarbeiter werden entlastet und können sich um Spezialthemen kümmern.“

Der Finanzchef hat wenig Einfluss auf die unternehmensweite Digitalisierungsstrategie

Der CFO ist neben den klassischen Tätigkeitsfeldern zukünftig stärker in strategische Themen involviert: Rund 80 Prozent bestätigen einen wesentlichen Einfluss auf Unternehmens-, Kapital- und Risikostrategien. Die Digitalisierungsstrategie gestalten hingegen lediglich knapp 40 Prozent der Finanzchefs aktiv mit.

Gestiegene Anforderungen an das Finance-Betriebsmodell

„Top-Performer richten ihre CFO Organisation nach Prozessen und Rollen im Unternehmen aus. Mit zunehmender Komplexität von Prozessen, einem wachsenden Aufgabenspektrum und gestiegener Verantwortung fungiert der CFO immer stärker als Berater des Managements und als Servicedienstleister für das Gesamtunternehmen“, sagt Hertting. Zudem stellen neue Regularien wie IFRS 17 besondere Anforderungen an den Integrationsgrad des Finance Target Operating Models (Betriebsmodells) eines Versicherers. Eine bessere Prozessqualität und Kostensenkung wird mit der Zentralisierung der Finanzbereiche, sowie der Verzahnung des Rechnungswesens, Controllings, Risikomanagements und dem Reporting vorangetrieben.

Über die Studie:
Für die „CFO-Insurance-Blitzumfrage 2020+“ hat die Managementberatung Horváth & Partners mehr als vierzig CFOs und Führungskräfte der oberen Managementebene von Versicherungsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den Anforderungen und Herausforderungen in ihrem Finanzbereich zwischen Mai und Juni 2017 befragt. Mehr zur Studie finden Sie auf unserer Website: http://hrvth.com/2y9lTqo

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Jul 12 2017

Horváth-Studie: Der digitale Wandel erfordert von CFOs neue Kompetenzen

Effizienzdruck und digitale Instrumente geben den Takt vor

Horváth-Studie: Der digitale Wandel erfordert von CFOs neue Kompetenzen

Herausforderungen im CFO-Bereich

Ein CFO muss längst mehr können als rechnen. Er muss vielmehr effizient steuern – und dabei die digitalen Instrumente nutzen. Daher ist die Transformation der Finanzabteilungen in vollem Gange. Jeder zweite Befragte hält die Anpassung der CFO-Organisation heute für wichtig. Gegenüber einer früheren Befragung im Jahr 2014 ist der Anteil um 14 Prozentpunkte gestiegen. Entsprechend sieht die Agenda der Finanzvorstände aus: Ganz oben steht die Standardisierung der Systemlandschaft, gefolgt von der Reorganisation und Automation von Prozessen. Dies sind Ergebnisse einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners, für die über 120 CFOs und andere Führungskräfte im Finanzbereich von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden.

Die größten Herausforderungen für CFOs liegen laut Studie in gestiegenen Compliance-Anforderungen (genannt von 60 Prozent der Befragten), regulatorischen Veränderungen (58 Prozent) und einer fragmentierten IT-Landschaft (58 Prozent). Hier zeigt sich, dass die Systemtechnik und ihre Optimierung bei Finanzvorständen heute stark im Fokus stehen. Kaum verwunderlich, dass auch der Maßnahmenkatalog der CFOs auf diesem Feld Verbesserungen vorsieht. 92 Prozent der Befragten haben sich die Standardisierung der Systemlandschaft auf die Fahnen geschrieben. 91 Prozent arbeiten bereits daran, Prozesse zu reorganisieren und zu automatisieren. 89 Prozent der Befragten wollen darüber hinaus die Steuerung automatisieren – diese Maßnahme verzeichnet gegenüber der Befragung von 2014 ein Plus von 22 Prozentpunkten und damit den größten Zuwachs.

Effizienzdruck sorgt für Bewegung

Die Studie identifiziert auch die Trends, die zur digitalen Transformation im Finanzbereich führen. Größten Einfluss hat der Effizienzdruck. Das bestätigen 94 Prozent der Befragten. 90 Prozent erwarten, dass sich durch die digitalen Möglichkeiten etwa der Datenanalyse auch die Art der Steuerung verändert – und zwar von reaktiv-analytisch zu proaktiv-prognostizierend. Treibende Faktoren sind dabei Real Time Data und Advanced Analytics. Neue Algorithmen erkennen geschäftsrelevante Muster in bisher nicht nutzbaren Datenquellen, Advanced Analytics liefert neue Erkenntnisse im Bereich Reporting, Forecasting und Risikomanagement.

Anforderungsprofile im Wandel begriffen

Mehr als 80 Prozent der Befragten beobachten eine radikale Veränderung der Rollen und Kompetenzen in der Finanzfunktion – aus den Kontrolleuren werden Steuermänner, die zunehmend die Richtung vorgeben. Der Erfolg dabei steht und fällt wiederum mit den Daten: 74 Prozent der Befragten glauben, dass es auf die Datenverfügbarkeit und -verknüpfung ankommt, die unternehmens- und wertschöpfungsübergreifend eine bessere Steuerung ermöglicht. Denn Daten sind die Grundlage für die Etablierung von Big Data, Cloud-Lösungen und Blockchain.

„Die Folgen dieser Trends zeigt unsere Studie auf: Im CFO-Bereich kommen Mitarbeiter mit neuen Skills zum Einsatz, um die Möglichkeiten der Digitalisierung zu realisieren. Neue Organisationseinheiten wie Financial Digital Labs oder Digital Shared Units werden aus der Taufe gehoben“, sagt Kai Grönke, Partner bei Horváth & Partners. „Deshalb sollten wesentliche Änderungen in der CFO-Organisation von einem Change-Management-Programm begleitet werden. Das unterstützen auch mehr als 60 Prozent der Befragten.“

Big Data und Artificial Intelligence noch Zukunftsmusik

Die Prozessstandardisierung ist in den Finanzabteilungen noch immer ein präferierter Hebel und weit fortgeschritten. 62 Prozent haben Maßnahmen in diesem Bereich realisiert. Der Weiterentwicklung von Shared-Service- und Factory-Ansätzen messen zwar jeweils mehr als die Hälfte der Befragten hohe Bedeutung bei, allerdings hakt es bei der Umsetzung. Nur rund ein Fünftel der Befragten spricht von der Realisierung.

Neue Technologien werden bislang sehr zurückhaltend eingesetzt. 19 Prozent nutzen Big Data bzw. Predictive Analytics, 39 Prozent planen es. Robotics, Artificial Intelligence oder auch Blockchain sind für die meisten Verantwortlichen im Finanzbereich als technische Möglichkeit noch sehr neu. Fünf Prozent nutzen Robotics-Lösungen, 21 Prozent haben es vor. Artificial Intelligence und Blockchain werden von einem Prozent bzw. gar nicht angewendet. Auch die Planungen sind nicht sehr weit fortgeschritten.

Über die Studie:

Für die Studie „Finance Excellence 2020 – Digitalisierung im CFO-Bereich“ wurden über 120 CFOs und andere Führungskräfte aus dem Finanzbereich zu den Treibern und Maßnahmen der digitalen Transformation befragt. Die teilnehmenden Unternehmen haben ihren Sitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Studie kann über die Website von Horváth & Partners bestellt werden: www.horvath-partners.com/cfo-studie-2016

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Apr 28 2016

financeAds feiert 10-jähriges Firmenjubiläum mit vielen Aktionen

Feierlichkeiten starten mit Online Marketing Finance Conference in Berlin

financeAds feiert 10-jähriges Firmenjubiläum mit vielen Aktionen

Das Premium Affiliate Netzwerk für Banken, Versicherungen und FinTechs

Nürnberg, 28. April 2016. Das führende Premium Affiliate Netzwerk financeAds feiert 2016 sein 10-jähriges Bestehen. Eingeläutet werden die Feierlichkeiten durch die OMfinCon am 8. Juni in Berlin. Im Anschluss gibt es spannende Aktionen für Advertiser und Affiliates. „Wir freuen uns über die ausgesprochen positive Entwicklung der letzten Jahre und wollen das Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen gemeinsam mit unseren Partnern feiern“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Ralf Fischer.

Seit der Gründung von financeAds im Jahr 2006 hat sich der Experte für Performance Marketing im Finanzbereich im deutschsprachigen Raum zum Marktführer entwickelt. Aktuell umfasst das Netzwerk des von Ralf Fischer und Hakan Özal geführten Unternehmens mit 50 Mitarbeitern an 3 Standorten (Nürnberg, Berlin und Leipzig), mehr als 200 Partnerprogramme und über 8.000 Publisher (davon 5.000 aus dem Finanzbereich).

Zum Auftakt der Jubiläumsmonate begrüßt financeAds seine bestehenden Geschäftspartner am 8. Juni 2016 zur zweiten Online Marketing Finance Conference (OMfinCon) in Berlin. Neben zukunftsweisenden Fachvorträgen, Workshops und zahlreichen Networking-Möglichkeiten wird dort auch das 10-jährige Jubiläum im Fokus stehen. Interessierte Gäste können sich jetzt noch ihre Tickets über www.omfincon.de sichern.

Anschließend profitieren Advertiser und Publisher von financeAds von umfangreichen Aktionen. So bietet financeAds seinen Publishern, in Zusammenarbeit mit den Advertisern, im Zeitraum von Juni bis November zahlreiche Vorteilsaktionen. Als großes Finale lädt financeAds schließlich am 1. Dezember 2016 zum traditionellen Affiliate X-Mas Meeting nach Nürnberg ein. Auch hier wird das 10-jährige Bestehen sowie die Höhepunkte der letzten Dekade und positive Zukunftsausblicke im Vordergrund stehen.

Erfolgsfaktoren von financeAds sind neben der Spezialisierung, eine ausgezeichnete persönliche Betreuung, die führende Technik der angebotenen Vergleichs-Rechner sowie Innovation und Flexibilität. So brachte financeAds seine führenden White-label Vergleichs-Rechner bereits im Jahr 2008 als erster Anbieter im Affiliate Marketing auf den Markt. Auch für die kommenden Jahre hat das Performance Netzwerk viel vor. „Mit dem FinTech RampUp haben wir als einziger Anbieter eine besondere Starthilfe für FinTechs im Angebot“, so Geschäftsführer Hakan Özal. Mit dem Joint Venture financeAds International GmbH strebt das Unternehmen zudem die europäische Marktführerschaft an und ist seit 2014 bereits in fünf europäischen Märkten aktiv.

Über financeAds
Die financeAds GmbH & Co. KG wurde 2006 in Nürnberg gegründet und ist spezialisiert auf Performance-basiertes
Online Marketing für die Finanzindustrie. Das Unternehmen betreibt im deutschsprachigen Raum das führende Affiliate
Netzwerk für Banken, Versicherungen und FinTechs. Als unabhängiger Dienstleister ist financeAds ein zuverlässiger
Partner für Finanzunternehmen auf der einen, sowie Webseitenbetreibern (Affiliates) auf der anderen Seite. Bereits über 200 Banken und Versicherungen wie die ING-DiBa, Commerzbank, norisbank, Consorsbank oder ARAG setzen bei Ihrer Neukundengewinnung auf financeAds.

Mehr Informationen unter www.financeads.net

Kontakt
financeAds GmbH & Co. KG
Hakan Özal
Schwartzkopffstraße 11
10115 Berlin
030555793222
oezal@financeads.net
http://www.financeads.net

Apr 26 2016

Theorie in Praxis umsetzen: WBS Training schult Finanzexperten in virtueller Firma „Goldberg E-Bikes“

Der Berliner Weiterbildungsspezialist WBS Training , mit 170 Standorten einer der führenden privaten Weiterbildungsanbieter, bildet Interessierte im Bereich Finanzbuchhaltung theoretisch und praktisch aus. Mit der virtuellen Firma „Goldberg E-Bikes“ haben Teilnehmer von Weiterbildungen die Möglichkeit, ihr Fachwissen in der Praxis anzuwenden und ein aussagekräftiges Arbeitszeugnis zu erhalten. Unter realen Geschäftsbedingungen bearbeiten sie als Fachkraft in der Finanzbuchhaltung das gesamte Spektrum buchhalterischer Aufgaben. Wie die beruflichen Weiterbildungen der WBS kann auch die Teilnahme an der virtuellen Firma über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Die virtuelle Firma im Bereich Finanzbuchhaltung startet erstmals am 4. Mai 2016 und danach monatlich.

Praxis-Simulation mit Goldberg E-Bikes
Die Firma Goldberg ist ein fiktives mittelständisches Unternehmen, in dem Weiterbildungsteilnehmer ihre theoretischen Kenntnisse aus der Buchhaltung praktisch anwenden können. Innerhalb von vier Wochen durchlaufen sie ein vollständiges Geschäftsjahr: Von der Eröffnungs- über die Jahresbilanz bis hin zur Bilanzpressekonferenz. Ein Mentor begleitet die Teilnehmer permanent bei diesem Prozess und gibt regelmäßig Rückmeldung. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Buchung von Ein- und Ausgangsrechnungen, die Erstellung von Quartalsabschlüssen sowie die Vorstellung von Präsentationen als Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsleitung. Mehr Informationen zum Angebot: www.wbstraining.de/weiterbildung-virtuelle-firma-finanzbuchhaltung/
Virtuelle Firma ideale Ergänzung zu WBS-Weiterbildungen
Die Praxis-Simulation bei Goldberg E-Bikes ist die ideale Ergänzung zu folgenden WBS-Weiterbildungen:
-Fachkraft für Finanzbuchhaltung mit DATEV und SAP® ERP 6.0 (FI/CO)
-Finanzbuchhaltung mit DATEV
-Finanzbuchhaltung mit DATEV und SAP® ERP 6.0

Interessierte, die wichtige Praxiserfahrungen im Bereich Finanzbuchhaltung in der virtuellen Firma von WBS sammeln wollen, sollten bereits erste Berufserfahrungen, gute theoretische Buchhaltungskenntnisse und Anwenderfähigkeiten im Buchhaltungsprogramm DATEV mitbringen.

Die WBS TRAINING AG gehört mit über 35 Jahren Erfahrung in der berufsbegleitenden Weiterbildung und der geförderten beruflichen Bildung zu den führenden Anbietern der Qualifizierungsbranche in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 84 Mio. Euro. Vorstand der WBS TRAINING AG ist Heinrich Kronbichler.

Firmenkontakt
WBS TRAINING AG
Anja Michaud
Mariendorfer Damm 1
12099 Berlin
030 6920980
info@wbstraining.de
http://www.wbsakademie.de

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Sep 8 2015

Neue App ermöglicht Leistungsvergleich des Finanzbereichs und zeigt Trends

Horváth & Partners stellt CFO-Panel Web App vor – Einfacher Zugriff vom Browser aus

Für Finanzverantwortliche aus Unternehmen und öffentlichen Organisationen gibt es eine neue Möglichkeit, schnell und komfortabel Benchmarks und eine Einschätzung zu aktuellen Trends im CFO-Bereich zu erhalten. Ermöglicht wird dies über die „CFO-Panel Web App“ der Managementberatung Horváth & Partners. In der App, die in jedem gängigen Internet Browser aufgerufen werden kann, sind ausgewählte Kennzahlen und Ergebnisse aus dem Horváth & Partners CFO-Panel und der Anfang 2015 veröffentlichten CFO-Studie enthalten und grafisch übersichtlich aufbereitet. „CFOs erhalten so nicht nur einen aktuellen Überblick über qualitative und quantitative Leistungsindikatoren von Finanzorganisationen verschiedener Unternehmen, sondern auch nützliche Impulse für Handlungsfelder, die es anzupacken gilt. Und das völlig unkompliziert und mit sehr geringem zeitlichen Aufwand“, so die für die Entwicklung der App verantwortliche Beraterin, Dr. Jana Heimel.

Die Web App ist in drei übersichtlich strukturierte Teile gegliedert: Die „CFO Agenda“ im Teil 1 zeigt auf, wie die CFO-Funktionen in vergleichbaren Unternehmen und Organisationen strukturiert sind, und gibt Hinweise, welche Maßnahmen aktuell auf der CFO Agenda stehen (sollten). Darüber hinaus bieten sich hier Einblicke, wie die über 200 Teilnehmer der aktuellen CFO-Studie Trends und Zukunftsthemen wie „Big Data“, „Industrie 4.0“ und „Value Chain Controlling“ bewerten. Die Teile 2 und 3 bieten die Möglichkeit, die Effizienz und Effektivität der Controlling- und Finanzprozesse zu analysieren. Dies geschieht über ausgewählte Top-Kennzahlen, wie zum Beispiel die Anzahl der Mitarbeiter in Controlling und Finance pro 1.000 Beschäftigte, oder Prozessleistungsgrößen, wie zum Beispiel die Durchlaufzeiten des Planungs- oder des Reporting-Prozesses. Dabei lassen sich sämtliche Ergebnisse jeweils nach Unternehmensgröße, Branche und Region (DACH, Europa, Rest of the World) filtern. „Über ein sogenanntes ‚dynamisches Charting‘ bietet die App die Möglichkeit, die Prozessleistung und andere Top-KPIs nur für diejenigen Organisationen auszuwählen, die dem eigenen Unternehmen sehr ähnlich sind“, so Heimel.

Der Zugriff auf die CFO-Panel Web App ist von jedem mobilen Endgerät und Desktop aus möglich: ( www.cfo-panel-app.com ). Voraussetzung für den Zugriff ist eine Registrierung durch den Interessenten.

Über das CFO-Panel

Das von Horváth & Partners 2003 gegründete CFO-Panel betrachtet wesentliche Aufgabenfelder des Finanzvorstands bzw. der Finanzgeschäftsführung (CFO-Bereich). Herzstück des CFO-Panels ist eine fortlaufende Benchmarking-Studie. Basis des Benchmarkings ist das CFO-Panel-Prozessmodell, ein international etablierter Standard für die Geschäftsprozesse in den Bereichen Controlling und Finance (Accounting, Treasury und Tax). Die Ziele des CFO-Panels gehen deutlich über die reine Gewinnung von Vergleichsgrößen hinaus. Die regelmäßig stattfindenden CFO-Panel-Meetings dienen dem Netzwerken und dem Austausch zwischen den Mitgliedern. Dabei werden nicht nur ausgewählte Ergebnisse sowie Best Practices intensiv diskutiert, sondern auch neue, aktuelle Trends in Controlling und Finance vorgestellt. Teilnehmer sind leitende Verantwortliche des Finanzbereichs, die einen ganzheitlichen Blick auf die Finanzfunktionen ihrer Organisation bzw. ihrer Teilorganisationen haben.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 600 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Jul 11 2013

Controller-Karriere: Zahlentalent reicht nicht

Horváth Akademie liefert aktuelle Kriterien für gezielte Weiterentwicklung

Controller-Karriere: Zahlentalent reicht nicht

Kompetenzanforderungen an die vier Rollenbilder im Controlling in der Übersicht

Was macht einen guten Controller aus? Reicht es, wenn er Informationen perfekt sammeln und managementgerecht aufbereiten kann? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind konkret weiterzuentwickeln, um die heutigen Anforderungen in modernen Controlling-Bereichen zu erfüllen und Führungskräfte als Sparring-Partner fordern zu können? Dieser Frage ist die Horváth Akademie in Stuttgart nun im Rahmen einer Studie nachgegangen.

Gezielte Entwicklung möglich
Der Weiterbildungsanbieter der Management Consultants Horváth & Partners weist in der unternehmerischen Praxis vier aufeinander aufbauende Rollenbilder im Controlling-Bereich nach. Prof. Dr. Ronald Gleich, Leiter der Horváth Akademie und Studienautor: „Mit den erstmals definierten und im Detail beschriebenen fachlichen, methodischen, persönlichen und sozialen Kompetenzen für die jeweilige Rolle haben wir wichtige Hebel für die Auswahl und Entwicklung von Controllern gefunden.“

Personalabteilung und Controlling-Verantwortliche können nun auf Basis des Horváth-Kompetenzmodells fundierte Schritte in der Personalentwicklung und -auswahl setzen: von der Ansprache potenzieller Mitarbeiter bis hin zur Verteilung der Tätigkeitsbereiche und der Beurteilung der Arbeitsleistung einzelner Mitarbeiter. Diese vier Rollenbilder und ihre dazugehörenden Kompetenzen wurden in der Studie herausgearbeitet:

Der Meister der Zahlen: „Der Analyst“
Er tut, was man bis vor kurzem von einem Controller erwartet hat: Betriebswirtschaftliche Informationen sammeln und adressaten- bzw. managementgerecht aufbereiten. Seine Kompetenzen liegen vor allem im fachlichen und methodischen Bereich. Trotzdem ist auch ein gewisses Maß an Kundenorientierung und Konfliktfähigkeit notwendig, da die aufbereiteten Informationen ja auch kommuniziert und argumentiert werden müssen. Zudem sollte er belastbar sein, da es durch die oft erforderliche rasche Informationsaufbereitung für zeitkritische Entscheidungen zu Stress kommen kann.

Das kaufmännische Gewissen: Der „Kontrolleur“
Er ist für die Überprüfung der Entscheidungsvorlagen für das Management und die Messung der Zielerreichung bereits getroffener Maßnahmen und Strategien zuständig. Im Vergleich zum Analysten braucht er mehr analytische Kompetenz. Besonders wichtig sind auch Gewissenhaftigkeit und Neutralität, da er schließlich auch die Leistungen anderer überwacht. Genauso gefragt sind Teamorientierung und Kooperation. Ziel der Arbeit des Kontrolleurs ist es ja, Fehlentwicklungen zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Eine „Wachhund“-Mentalität ist dabei nicht gewünscht.

Die kompetente Beratung: Der „Business Partner“
Er fungiert als Sparring Partner des Managements und betrachtet dessen Entscheidungen aus finanzwirtschaftlicher Perspektive. Um sich vom Kontrolleur zum Business Partner weiterzuentwickeln, braucht es vor allem verbesserte persönliche und soziale Fähigkeiten. Außerdem benötigt der Business Partner umfassendes Wissen über die Geschäftsstrategie, die Vision, die Unternehmensziele und -prozesse des Unternehmens. Hohe Lösungs- und Umsetzungskompetenz fördern dabei die Akzeptanz der Führungskräfte. Dazu kommen Proaktivität, Leistungsorientierung und Belastbarkeit. Ein Controller, der sich zum Business Partner entwickeln will, muss auch an seiner Führungskompetenz arbeiten.

Der pro-aktive Leader: „Der Change Agent“
Der Change Agent leitet pro-aktiv und eigenverantwortlich Veränderungsprozesse im Unternehmen ein. Er muss daher frühzeitig in alle Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Hinsichtlich seiner Kompetenzen bedeutet das: Er muss sowohl sein Controlling-Fachwissen als auch sein Geschäftsverständnis im Vergleich zum Business Partner weiter verbessern. Da Veränderungen auch meist mit Widerstand einhergehen, benötigt er außerdem Gewissenhaftigkeit und Neutralität, ein hohes Maß an Konfliktfähigkeit sowie Empathie und Sensitivität. Dazu kommen Teamorientierung und Kooperation.

Mehr Eigenverantwortung durch mehr Ausbildung
Alina Lauber, Mitautorin der Studie: „Die Rolle des Change Agents ist die einzige, die noch nicht ganz in der Praxis angekommen ist. Sie wird in 29 Prozent der von uns befragten Firmen bereits aktiv gelebt, bei weiteren 20 Prozent ist sie zwar definiert, aber noch nicht umgesetzt. Dennoch sind auch die anderen Rollen in Unternehmen weiter sehr relevant. Alle vier Rollen basieren grundsätzlich auf den gleichen Kompetenzen, allerdings nehmen die Anforderungen vom Analysten zum Change Agent sukzessive zu. Wir sehen insgesamt, dass der Berufsstand des Controllers in Zukunft deutlich mehr Eigenverantwortung als bisher übernimmt und daher auf seine erweiterten Tätigkeiten auch gut vorbereitet werden muss.“

Über die Studie
Die Horváth-Studie wurde in zwei Etappen realisiert. In einer qualitativen Vorstudie hat die Horváth-Akademie Experteninterviews zu den Rollen, Aufgaben und Anforderungen an Controller durchgeführt. Die Erkenntnisse daraus konnte sie dann in der Hauptstudie mit insgesamt 114 Studienteilnehmern aus mehrheitlich großen Organisationen weiter vertiefen.

Über die Horváth-Akademie
Die Horváth Akademie bietet Weiterbildungsangebote für Experten und Manager mit Fokus auf Themen wie Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung. Zu den wichtigsten Angeboten zählen das Zertifikatsprogramm Horváth-Controller-Kolleg (HCK) und das Stuttgarter Controller-Forum (SCF). Alle Veranstaltungen verbinden fachliche Expertise aus der Praxis mit State-of-the-Art-Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Der didaktische Ansatz reicht von konventionellen bis zu neuen Lernformaten und -inhalten, die stets umsetzungsorientiert vermittelt und nachhaltig im Unternehmen verankert werden.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 400 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft im internationalen Beraternetzwerk „Highland Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Kontakt:
Horváth AG
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