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Dez 22 2017

In fünf Stufen zum Wert eines FinTechs

Empirische Untersuchung zeigt: Multiplikatorverfahren kann realistische Einschätzung des Unternehmenswerts in der Anfangsphase liefern

FRANKFURT/M. Das Banking wird digital und FinTechs haben oft die dazu passenden Lösungen. Immer mehr Banken möchten deshalb eines dieser Startups kaufen oder sich an ihm beteiligen. Um dabei keine falsche Entscheidung zu treffen, brauchen sie Daten zum Wert des ins Auge gefassten Unternehmens. Ermittelt werden diese unter anderem mit dem Multiplikatorverfahren. „Wir haben in einer empirischen Untersuchung herausgefunden, dass die Methode zu realistischen Ergebnissen führen kann“, so Stefan Steinhoff, Partner für Risk & Regulatory der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services.

Neben Investoren von außen – wie Banken – brauchen auch Gründer und Gesellschafter eines FinTechs belastbare Zahlen zum Wert des Unternehmens – sowohl ganz am Anfang als auch bei der weiteren Expansion. Beispielsweise muss man den Wert kennen, wenn eine Private-Equity-Finanzierung oder ein Börsengang ansteht. Vor allem im Frühstadium werde oft das Multiplikatorverfahren angewendet, das leicht verständlich und zumindest auf den ersten Blick leicht durchführbar sei, sagt Steinhoff. „Allerdings muss man sich auch der möglichen Schwachpunkte bewusst sein“, ergänzt der Experte, der zusammen mit Jochen Schneider, Consulting Manager im Bereich Risk & Regulatory der TME AG, ein Whitepaper zum Thema verfasst hat.

Bezug zu vergleichbaren Unternehmen
Letztlich basiert das Multiplikatorverfahren auf einem Vergleich mit den Marktpreisen ähnlicher Unternehmen, die in der Peer Group zusammengefasst werden. Vereinfacht gesagt, wird ein Multiplikator eines Referenzunternehmens mit der entsprechenden Bezugsgröße des betrachteten FinTechs multipliziert. Beispiel: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das etablierte Unternehmen mal dem erwarteten Gewinn des FinTechs ergibt den Wert des FinTechs. Knackpunkte sind laut Schneider die Auswahl der geeigneten Vergleichsunternehmen (Peer Group) und der passenden Multiplikatoren. Bei Letzteren wird zwischen zwei Gruppen unterschieden: Equity-Multiplikatoren wie Kurs/Gewinn oder Kurs/Cashflow erlauben die Bestimmung des Marktwerts für das Eigenkapital. Entity-Multiplikatoren wie Unternehmenswert/Umsatz ergeben den Marktwert des Gesamtkapitals.

Der erste Schritt ist immer die Unternehmensanalyse, vor allem die Identifikation der wichtigsten Werttreiber. Es folgt mit der Suche nach der Peer Group die vielleicht schwierigste Aufgabe. „Mitglieder“ können börsennotierte oder in jüngster Zeit verkaufte Unternehmen sein, die vergleichbar zu dem FinTech sind, das bewertet werden soll. „Das heißt, man muss Firmen finden, die im gleichen Geschäftsfeld ein ähnliches Chancen- und Risikoprofil haben“, so Schneider. Um Fehler zu minimieren, braucht man mehrere solcher Unternehmen. Zudem müssen für diese alle notwendigen Daten zur Verfügung stehen. Und das ist noch nicht alles. Steinhoff: „In einem dritten Schritt werden die Daten aufbereitet. Dabei sind Sondereffekte herauszurechnen, weil man nicht nur eine Momentaufnahme machen möchte.“ Im vierten Schritt berechnet man die ausgewählten Multiplikatoren und schließlich im fünften Schritt den gesuchten Wert des FinTechs.

Praxistest mit Index KFTX
Für eine empirische Untersuchung zur Präzision des Multiplikatorverfahrens hat das TME Institut, wegen des in Deutschland noch relativ jungen FinTech-Markts, einen Index aus den USA gewählt. Im KBW Nasdaq Financial Technology Index (KFTX) sind 50 Unternehmen vertreten, die als repräsentativ für die neue Branche der FinTechs gelten. Für diese suchte TME sechs typische Multiplikatoren, die für die Jahre 2000 bis 2016 berechnet wurden. „Wir haben zudem nach den Geschäftsfeldern Anlage, Bezahlung, Dienstleistungen, Information und Infrastruktur sortiert, also Cluster gebildet“, erklärt Steinhoff. Mit der Bestimmung von Medianwerten bei den für ein Geschäftsfeld ermittelten Multiplikatoren wurde der Einfluss von Ausreißern verringert.

Geprüft wurden zwei Hypothesen: Da der Unternehmenswert durch das Risiko des Geschäftsmodells maßgeblich beeinflusst wird, kann ein Multiplikator auch als Ausdruck des geschäftsinhärenten Risikos gesehen werden. Diese Schlussfolgerung steht und fällt allerdings mit der Trennschärfe der gewählten Cluster. Anhand einer dezidierten Methodik stellte das TME Institut fest: Die höchsten Risiken sind bei FinTechs im Bereich Bezahlung zu finden. Ebenfalls mit Hilfe der geschäftsfeldspezifischen Multiplikatoren wurde die zweite Hypothese untersucht, die Schneider so beschreibt: „Wir nahmen an, dass die Unternehmenswerte von FinTechs im Zehnjahresvergleich ein hohes Niveau erreicht haben.“ Ergebnis: Seit der Finanzmarktkrise sind die betrachteten Multiplikatoren zwar deutlich gestiegen, sie liegen aber immer noch in etwa auf dem bereits vor dieser Krise erreichten Level. Dieses Ergebnis wird auch durch die zum Vergleich angeschauten Aktien der 100 amerikanischen Finanzdienstleister des Nasdaq Financial 100 gestützt.

Fazit der Whitepaper-Autoren: Grundsätzlich ist das Multiplikatorverfahren für FinTechs in der Anfangsphase aussagekräftig. Bleibt die Frage, ob sich diese Resultate auf den deutschen FinTech-Markt übertragen lassen. Nicht hundertprozentig, sagt Steinhoff. Für die Branche hierzulande sei es komplizierter, eine Peer Group zu bestimmen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ebenso andere wie die gesetzlichen Vorschriften. Dazu kommt, dass in den USA Eigenfinanzierung vorherrscht, während in Deutschland die Finanzierungen eine größere Bandbreite haben. Dennoch ist das Multiplikatorverfahren nach Steinhoffs Ansicht auch für deutsche FinTechs sinnvoll – sofern es gelingt, Cluster vergleichbarer Unternehmen zu finden, man Zugriff zu deren relevanten Daten hat und die Methode an die örtlichen Gegebenheiten anpasst. Steinhoff: „Mit einem solch bedachten Einsatz ist das Verfahren zur Unternehmensbewertung zu empfehlen – zumal es oft die einzig verwendbare Methode darstellt.“

Das TME Institut für Vertrieb und Transformationsmanagement hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2011 geht es in Kooperation mit Universitäten und Fachexperten aktuellen Entwicklungen im Banking nach, insbesondere in den Bereichen „Risk & Regulatory“, „Transformation Management“ sowie „Digital Banking“. Neueste Publikation des Instituts ist das im November 2017 veröffentlichte Factbook „Innovative Geschäftsmodelle im Digital Wealth Management“ (Bank Verlag 2017). Dieses stellt über 70 Geschäftsmodelle vor, die eine Referenz für die anstehende Entwicklung der Vermögensverwaltung darstellen.

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Dez 21 2017

ING-Studie: Fintechs etablieren sich im B2B-Geschäft

ING-Studie: Fintechs etablieren sich im B2B-Geschäft

(Bildquelle: Interfin GmbH)

Während die Publikumspresse häufig über Fintechs berichtet, deren Zielgruppe hauptsächlich aus Privatkunden besteht, sind technologiebasierte Finanzunternehmen mit dem Firmenkundengeschäft als Schwerpunkt weit weniger bekannt. Doch das heißt noch lange nicht, dass das Segment der digitalen Finanzdienstleister im Firmenkunden- oder B2B-Geschäft weniger bedeutsam wäre.

Eine aktuelle Studie des niederländischen Finanzkonzerns ING zeigt, auf welch vielfältige Weise Fintechs die traditionellen Geschäftsmodelle der Banken im Firmenkundengeschäft herausfordern. Die Zeiten, in denen für Unternehmer die Hausbank der erste Ansprechpartner in allen Fragen rund um Finanzierung, Zahlungsverkehr und Kapitalanlage war, neigen sich rasant dem Ende zu. Denn: Entscheidend für Unternehmer sei nicht die Zuordnung eines Finanzpartners zum Banken- oder Fintech-Sektor, sondern der Mehrwert, den dieser zu bieten habe, heißt es in der Studie.

Digitale Finanzierungslösungen sind ein Schwerpunkt

Mittlerweile stehen in allen Bereichen der unternehmerischen Finanzen Fintechs im lebhaften Wettbewerb zu Banken und anderen klassischen Finanzdienstleistern. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist dabei die Unternehmensfinanzierung. „Insbesondere auf der Finanzierungsseite haben sich zahlreiche Anbieter etabliert, die in verschiedenen Spielarten entlang der Lieferkette Finanzierungen vermitteln oder klassische Fremdfinanzierungen über Plattformen organisieren“, schreiben die Autoren der ING-Studie.

Ziel der meisten Fintechs ist es nicht, das Geschäft der Banken obsolet zu machen. Vielmehr wollen sie mit ihren Produkten und Dienstleistungen dazu beitragen, dass für Unternehmen die Finanzgeschäfte effizienter und transparenter abgewickelt werden. Die Studie zählt einige Vorteile auf, von denen Unternehmen durch das Aufkommen technologiebasierter Finanzdienstleister profitieren können: „Die Auswahl unter den Anbietern wird größer, etliche Prozesse werden schneller, verlässlicher und günstiger.“

Fintechs als Türöffner zu neuen Finanzierungswegen

Dazu kommt, dass Fintechs gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen ein Türöffner zu bislang nicht gangbaren Finanzierungswegen sein können. Weil digitale Prozesse die Fixkosten bei bestimmten Transaktionen und Geschäften drastisch verringern, lassen sich in vielen Bereichen die Untergrenzen für Finanzierungsangebote deutlich senken.

Beispiel Finetrading: Hier gelingt es der Interfin GmbH dank weitgehender Automatisierung von Prüfungs- und Abwicklungsprozessen, beim Online-Abschluss einen Finanzierungsrahmen ab 10.000 Euro anzubieten. Die bankenunabhängige Finetrading-Finanzierung erfolgt über die Einschaltung des Finetraders als Zwischenhändler, der dem Finanzierungskunden ein Zahlungsziel bis zu sechs Monaten gewährt. Damit lässt sich beispielsweise für kleinere Handelsunternehmen die Einkaufsfinanzierung von saisonalen Waren ebenso effizient wie flexibel gestalten.

So wie Finetrading als digitalisierte Fintech-Finanzierung den klassischen Bankkredit ergänzt, wird auch durch andere Fintech-Lösungen der finanzielle Werkzeugkasten für Unternehmen erweitert. Fest steht, dass der noch junge Markt gerade für den Mittelstand noch einige Innovationen bieten dürfte. Denn die Studienautoren bestätigen, dass das Segment der kleinen und mittelgroßen Unternehmen bei B2B-Fintechs besonders begehrt ist: „Zwei Drittel der Anbieter haben ausschließlich diese Zielgruppe im Visier.“

Weitere Interfin-Meldungen sind hier zu finden.

Die interFin GmbH ist innerhalb der Haller-Unternehmensgruppe, zu der auch die DFT Deutsche Finetrading AG zählt, auf einfach zu handhabende und schnell verfügbare Finetrading-Finanzierungslinien bis zu 40.000 Euro spezialisiert. Dabei setzt die interFin GmbH auf ein effizientes Online-Finanzierungsmodell, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen die schnelle und unkomplizierte Einkaufsfinanzierung ermöglicht.

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Dez 7 2017

Bessere Beratung dank digitaler Tools

Hub Conference in Berlin zeigte Handlungsdruck für Banken

FRANKFURT AM MAIN. Daten und Algorithmen werden wie überall sonst auch in der Bankenbranche immer wichtiger. Das bedeute jedoch nicht, dass die persönliche Beratung ausgedient habe, sagt Stefan Roßbach vom Management Board der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services. Auf der Hub Conference in Berlin sei erneut deutlich geworden, dass die Zukunft den Unternehmen gehöre, „die sowohl ihre Kunden als auch die stets wachsenden Datenmengen besser verstehen“. Rund 3.000 „digital leaders“ trafen sich Ende November auf dem interaktiven Business Festival, um über den digitalen Zeitenwandel zu diskutieren.

Die Frage, ob Banken ihre Angebote an den digitalen Wandel anpassen sollten oder nicht, sei völlig überflüssig, so Roßbach. „Sie müssen es so schnell wie möglich tun, wollen sie nicht abgehängt werden.“ Bei der Geldanlage und anderen Dienstleistungen sowie Produkten der Finanzbranche würden digitale Tools die Berater perfekt unterstützen – sofern man die Tools richtig anwendet. Es werde mehr Individualität und ein umfassendes Kundenerlebnis geben, wie die Hub Conference klar gezeigt habe.

Die Zukunft gehört also einer Co-Existenz von Mensch und Maschine. Ja, trotz aller Digitalisierung werde die zwischenmenschliche Interaktion weiterhin erfolgskritisch bleiben, glaubt Roßbach. „Natürlich erwarten die Kunden heute einen top-informierten Berater, was nur mit Hilfe neuer Technologie möglich ist. So muss die Vielzahl der Daten, die der Kunde angibt oder durch seine Handlungen hinterlässt, intelligent ausgewertet werden. Wie auch in anderen Bereichen der Wirtschaft ist die Verwandlung von Big Data in Smart Data angesagt, also die Extraktion von leicht anwendbaren sowie genau passenden Daten aus riesigen unstrukturierten Datenmengen. Eine fundierte Kenntnis ihrer individuellen Situation und der Märkte ist indes für die Kunden nicht genug. Gleichzeitig suchen sie gerade wegen der zunehmenden Automatisierung Dinge, bei denen der Computer dem Menschen zumindest noch lange unterlegen sein wird: Empathie, Humor, Improvisation und die Fähigkeit zum echten Zuhören.

Um diesen Kundenwünschen Genüge zu tun, müssen sich Banken radikal verändern. Statt mehr oder weniger abgeschottet zu arbeiten, sollten sie sich laut Roßbach in digitale Ökosysteme einbringen – und das mit der für ein natürliches Ökosystem typischen Offenheit nach vielen Seiten. Damit sind unter anderem Kooperationen mit FinTechs gemeint. Aktuell würde in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch viel zu wenig in die FinTech-Szene investiert, bedauert Roßbach: „In den USA sind die Venture-Capital-Investments zwölfmal so hoch wie hierzulande.“ So sei es zu begrüßen, dass die KfW künftig gezielt Startups fördern wolle, um Deutschland zukunftsfit zu machen. Das sei unabdingbar, um auch in der digitalen Welt eine wirtschaftlich führende Rolle behaupten zu können.

Agilität sichert Überleben
Auf dem Weg dorthin haben Banken einige Herausforderungen zu bewältigen, die ebenfalls Thema auf der Hub Conference waren. Da ist zum Beispiel die immer schärfere Regulierung, der sich mit Unterstützung digitaler Lösungen leichter begegnen lässt. Weniger konkret, doch wohl noch wichtiger sei der kulturelle Wandel, den Kreditinstitute angehen müssten, betont Jan Franz, Consulting Manager der TME. Neben alten Tugenden, die etablierte Banken groß gemacht haben, brauche es heute Agilität in der Zusammenarbeit mit anderen. „Nur so kann das eigene oder auch das neue, etwa in Kooperation mit einem FinTech entstandene Geschäftsmodell immer wieder verändert werden“, so Franz. Und das sei in der sich schnell entwickelnden digitalen Welt überlebenswichtig.

Ändert man die Einstellung und betrachtet man statt der Probleme oder Herausforderungen vor allem die Chancen, sieht die Lage für Banken eher gut aus. Roßbach: „Sie haben Kontakt zu vielen verschiedenen Industrien einerseits und digitalen Marktführern andererseits. Ideal, um von disruptiven Trends zu profitieren.“ Beispiele dafür seien die Nutzung von Virtual Reality, Künstlicher Intelligenz und dem Internet of Things. Funktionieren werde das jedoch nur, wenn die Banken handeln. „Do Change Management“ sei auch ein Impuls, den er aus Berlin mitgenommen habe, sagt Roßbach. Ein anderer stamme von einem Startup und lautet: „Vision vor Mission!“ In diesem Aufruf stecke genau das, was jetzt entscheidend ist: „Die Digitalisierung erfordert vor allem ein neues Denken und eine höhere Geschwindigkeit. Und die Vision sollte klar sein, bevor die Mission startet, diese zu realisieren.“

Die TME AG – mit Sitz in Frankfurt Main – ist eine Unternehmensberatung für Financial Services, die auf Digital Banking, Risk & Regulatory sowie Transformation Management spezialisiert ist. Das Team ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv – von der Konzeption über die Transformation bis zur Umsetzung, insbesondere für digitale Geschäftsmodelle und deren regulatorische Anforderungen. Zu den Kunden zählen Banken und Versicherungen, aber auch FinTechs sowie Unternehmen aus der Digitalbranche.

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Dez 5 2017

Das Unternehmen der Zukunft ist flexibel – auch bei der Finanzierung

Das Unternehmen der Zukunft ist flexibel - auch bei der Finanzierung

(Bildquelle: Interfin GmbH)

Wie wirkt sich der tiefgreifende technologische und ökonomische Wandel konkret auf die Zukunft der Unternehmen aus? Dieser Frage ist die Managementberatung Bain & Company nachgegangen, die in ihrer aktuellen Studie „The Firm of the Future“ einige Kernthesen zu den zukünftigen Erfolgsfaktoren für Unternehmen aufgestellt hat.

Wichtigste Erkenntnis: Der Wandel von Technologien und Geschäftsmodellen wird sich weiter beschleunigen, und so genannte disruptive Entwicklungen sind auf dem Vormarsch. Letzteres bedeutet, dass die Entwicklung neuer Produkte oder Geschäftsideen nicht mehr auf der organischen Modernisierung des bereits Vorhandenen beruht, sondern auf einem radikal neuen Denkansatz, der im Erfolgsfall innerhalb kurzer Zeit das Aus für traditionelle Geschäftsmodelle bedeuten kann.

Je rasanter sich die Marktbedingungen wandeln, umso mehr Flexibilität wird von den Unternehmen gefordert, so das Fazit der Bain-Studie. Beweglichkeit bei der Schaffung zusätzlicher Kapazitäten durch Netzwerke und On-Demand-Services, schnell anpassbare Organisationsformen, kurze interne und externe Kommunikationswege – diese Gesichtspunkte zählen nach Ansicht der Studienautoren zu den Eigenschaften, die ein zukunftsfähiges Unternehmen vorweisen muss.

In allen Unternehmensbereichen mehrere Optionen offenhalten

Eine weitere Kernthese aus der Studie lautet: „Für ein erfolgreiches Vorankommen reicht ein Motor allein künftig nicht mehr aus.“ Dies gelte nicht nur bei der Produktstrategie, die neben den bewährten Cash-Cows stets ein Portfolio an mutigen Neuentwicklungen enthalten sollte, sondern auch bei der Unternehmensfinanzierung. Wer sich allein auf die klassischen Finanzierungsinstrumente Eigenkapital und Bankkredit stützt, lässt wichtige Potenziale ungenutzt, wenn bei schnellen strategischen Entscheidungen um die ebenso schnelle wie passgenaue Finanzierung geht.

„Die Gewinnung von Eigenkapital und der Abschluss von Krediten wird weiterhin für Unternehmen lebensnotwendig bleiben, doch die Kapitalstrukturen werden flexibler“, schreiben die Autoren der Studie. Konkret bedeutet das, dass einzelne Finanzierungsmaßnahmen künftig noch genauer auf die zu finanzierende Investition abgestimmt werden. Auch gibt es klare Tendenzen zur Ausweitung der Zahl der Finanzierungspartner, um im Bedarfsfall aus einem Pool potenzieller Geldgeber das effizienteste Angebot herausfiltern zu können.

Projektorientierte Finanzierungsstrategie als Zukunftstrend

Für Investoren geht es bei der Unternehmensfinanzierung der Zukunft weniger darum, einen gewissen Anteil an der Gesamtfinanzierung des Betriebs zu übernehmen, als vielmehr innerhalb des vielschichtigen Finanzierungsbedarfs im Unternehmen Kapital für ein konkretes Projekt zur Verfügung zu stellen.

Der Siegeszug dieses Denkens zeigt sich nicht nur im Crowdfunding, das gerne als Paradebeispiel für die projektbasierte Unternehmensfinanzierung angeführt wird. Auch die Finanzierung immer wiederkehrender Projekte wie etwa der Einkauf von saisonalen Handelswaren oder die Beschaffung von Rohstoffen lässt sich schon heute so skalieren, dass sie mit Blick auf die Liquidität und Flexibilität optimal an die Kapitalbindung angepasst werden kann.

Finetrading als Baustein im Finanzierungsmix

Ein innovatives Instrument für die effiziente Einkaufsfinanzierung ist Finetrading, bei dem die Finanzierung durch die Einschaltung des Finetraders als virtueller Zwischenhändler über das mehrmonatige Zahlungsziel erfolgt. Wichtiger Vorteil neben der äußerst flexiblen und einfachen Handhabung: Beim Einsatz von Finetrading werden keine Pfandrechte als Sicherheit benötigt, so dass der finanzielle Gestaltungsspielraum in voller Höhe erhalten bleibt. Gerade mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens erweist sich Finetrading somit als vielseitig einsetzbares Instrument in der projektorientierten Einkaufsfinanzierung.

Die interFin GmbH ist innerhalb der Haller-Unternehmensgruppe, zu der auch die DFT Deutsche Finetrading AG zählt, auf einfach zu handhabende und schnell verfügbare Finetrading-Finanzierungslinien bis zu 40.000 Euro spezialisiert. Dabei setzt die interFin GmbH auf ein effizientes Online-Finanzierungsmodell, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen die schnelle und unkomplizierte Einkaufsfinanzierung ermöglicht.

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Dez 1 2017

Hohe Kosten hemmen Digitalisierung im Handel

Hohe Kosten hemmen Digitalisierung im Handel

(Bildquelle: Interfin GmbH)

Der deutsche Fach- und Einzelhandel befindet sich in einer epochalen Umbruchphase: Die Transformation von stationärem Handel zum Onlinehandel sowie die zunehmende Marktmacht großer Handelsketten sind vor allem für kleinere Einzelhändler eine immense Herausforderung. Wer sich auf Dauer im schärfer werdenden Wettbewerb halten will, braucht innovative Strategien für das stationäre und digitale Geschäft. Allerdings stehen gerade kleinere Handelsunternehmen vor hohen Hürden, wenn es um die Erschließung des Onlinehandels als zusätzlichen Vertriebskanal geht. Das zeigt die aktuelle Einzelhandelsstudie 2017, die gemeinsam vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Universität Regensburg erstellt wurde.

Während mehr als die Hälfte der großen Handelsbetriebe einen eigenen Onlineshop betreibt, liegt der Anteil der Shopbetreiber im Segment der kleinen Händler bei lediglich 30 Prozent. Dabei sehen Experten die besten Zukunftsaussichten für Handelsunternehmen in der Verknüpfung von stationärem und digitalem Handel – ein Fakt, der auch von bislang ausschließlich stationär agierenden Händlern durchaus wahrgenommen wird: Jeder vierte Befragte erwartet auf Sicht der nächsten fünf Jahre rückläufige Umsätze im klassischen Ladengeschäft.

Kleinere und mittelständische Händler unter Druck

Doch die Einführung des Onlinehandels als zweites Standbein ist für Händler oft nur mühsam zu bewerkstelligen. Noch vor Zeitmangel und fehlenden personellen Ressourcen stehen die hohen Kosten ganz oben auf der Rangliste der Hindernisse beim Aufbau eines Onlineshops. Gut sechs von zehn Befragten gaben an, dass hohe Kosten ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium dafür gewesen seien, vorerst auf die Einrichtung einer Onlinepräsenz zu verzichten.

Gerade aus Sicht kleinerer und mittelständischer Handelsunternehmen, deren Margen aufgrund des immer schärferen Wettbewerbs mehr denn je unter Druck stehen, erscheint das Kostenargument plausibel. Doch wer nicht investiert, riskiert auf lange Sicht den Verlust von Marktanteilen und gefährdet möglicherweise sogar die Zukunftsfähigkeit seines Betriebs.

Moderne Einkaufsfinanzierung schafft Liquidität für notwendige Investitionen

Für Händler gilt es daher Wege zu finden, um die Ertragslage und Liquidität des Unternehmens so zu optimieren, dass für die Finanzierung von Online-Investitionen ausreichende Eigenmittel zur Verfügung stehen. Ein bedeutsamer Ansatzpunkt ist hierbei die Einkaufsfinanzierung – immerhin sind im Warenbestand häufig liquide Mittel in beträchtlicher Höhe gebunden. Das gilt vor allem dann, wenn der Händler vorwiegend saisonale Produkte anbietet und einige Monate zwischen Beschaffung und Verkauf zwischenfinanzieren muss. Erschwerend kommt oft hinzu, dass kleine Händler im Einkauf weitaus engere Zahlungsziele vorgegeben bekommen als Großabnehmer, die ihre Marktmacht auch beim Aushandeln der Zahlungskonditionen ausspielen können.

Mit Finetrading als einfach zu handhabendem Finanzierungsinstrument können auch kleinere und mittelständische Handelsbetriebe ihre Einkaufskonditionen verbessern und Liquidität generieren. Der Finetrader schaltet sich dabei als Zwischenhändler ein, bezahlt die Rechnung des Lieferanten sofort und gewährt dem Händler ein bis zu sechsmonatiges Zahlungsziel. Doppelter Vorteil: Dank der großzügig bemessenen Zahlungsfrist kann der Händler nicht nur die liquiden Mittel erhöhen, sondern die Sofortzahlung durch den Finetrader in der Konditionenverhandlung mit dem Lieferanten als Argument einsetzen.

„Nun gilt es die richtigen Antworten zu finden, um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können“, schreiben die Autoren der Einzelhandelsstudie. Eine der Antworten ist der Einsatz moderner Finanzierungsinstrumente wie Finetrading, um für die mit der Digitalisierung verbundenen Investitionen Liquidität zu schaffen.

Die interFin GmbH ist innerhalb der Haller-Unternehmensgruppe, zu der auch die DFT Deutsche Finetrading AG zählt, auf einfach zu handhabende und schnell verfügbare Finetrading-Finanzierungslinien bis zu 40.000 Euro spezialisiert. Dabei setzt die interFin GmbH auf ein effizientes Online-Finanzierungsmodell, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen die schnelle und unkomplizierte Einkaufsfinanzierung ermöglicht.

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Nov 28 2017

Digitale Transformation und Kommunikation in der Immobilienwirtschaft

Social Media, DOOH und DOPE: Innovationen und Trends der Digitalisierung in der Immobilienbranche

Digitale Transformation und Kommunikation in der Immobilienwirtschaft

Digitale Transformation und Kommunikation in der Immobilienwirtschaft (Fachbeitrag von Daniel Görs)

Fachbeitrag in der Immobilienwirtschaft 09/2017 von Daniel Görs, Inhaber der Public Relations (PR) und Content Marketing Beratung und Agentur Görs Communications: Digitale Transformation und Kommunikation in der Immobilienwirtschaft.

Social Media, DOOH und DOPE: Innovationen und Trends der Digitalisierung in der Immobilienbranche

Die digitale Transformation ist längst in der Immobilienbranche angekommen. Trotzdem agieren viele Unternehmen immer noch zu zögerlich mit Blick auf die Digitalisierung. Dabei bietet insbesondere die digitale Kommunikation die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erreichen – und die digital abgehängte Konkurrenz auf Abstand zu halten.

Wie gut sind die Unternehmen der Immobilienwirtschaft in der Digitalisierung aufgestellt? Eine Frage, die erst jüngst vom „Innovationsbarometer der Immobilienwirtschaft“ der EBS Universität für Wirtschaft und Recht ernüchternd beantwortet wurde. „Die Immobilienwirtschaft erwartet für die Zukunft erheblichen Anpassungsbedarf, dennoch herrscht aktuell eine abwartende Haltung bei den Unternehmen. Obwohl das Thema Digitalisierung in aller Munde ist, bleibt die Umsetzung wegweisender digitaler Neuerungen verhalten“, heißt es dort. Einziger Lichtblick sei die Kommunikation; technologische Lösungen kommen „meist nur in der Unterstützung von Kommunikation und Prozessen zum Einsatz, ohne die Geschäftsmodelle wegweisend zu beeinflussen und zu (r)evolutionieren“, so das Innovationsbarometer.

Intensivere Social Media und digitale Kommunikation im Rahmen der EXPO REAL

In welcher Form und in welchem Ausmaß die Immobilienwirtschaft in der Kommunikation tatsächlich auf das Digitale setzt, haben wir anhand zweier Analysen zur EXPO REAL ausgewertet. Anlässlich der EXPO REAL 2013 und der EXPO REAL 2016 wurde die Social-Media-Kommunikation der teilnehmenden Unternehmen rund um die größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa untersucht. Wer twittert, wer nutzt Facebook, wer arbeitet bei der Vernetzung der Social-Media-Aktivitäten mit Video- oder Bild-Plattformen wie Instagram? Und wo steckt Verbesserungspotenzial, was können die Immobilien-Unternehmen bei ihrem nächsten Messeauftritt besser machen?

Positiv fiel beim Vergleich der Studien auf, dass sich von 2013 zu 2016 schon viel getan hat. Die Unternehmen der Immobilienwirtschaft nehmen die Herausforderung zumindest im Social-Media-Bereich an. Es wird zudem viel stärker als zuvor auf multimediale Inhalte gesetzt, die Möglichkeiten der Technik werden viel stärker als in den vergangenen Jahren genutzt. Dabei findet die Aktivität der Immobilienunternehmen hauptsächlich auf dem Micro-Blogging-Dienst Twitter statt. Facebook führt eher ein Schattendasein; gleiches gilt für in anderen Wirtschaftsbereichen bereits etablierten Diensten wie Snapchat. Insgesamt wirken die meisten Social-Media-Aktivitäten der auf der EXPO REAL jedoch noch stark nach neuen „Pflichtaufgaben“. Mehr Mut, neue Wege zu gehen, mehr Interaktion und Aktivität würde fast jedes Immobilien-Unternehmen bei der Präsentation in den sozialen Netzwerken weiterbringen. Für 2017 steht eine erweiterte Studie von Görs Communications an, die zusätzlich zur digitalen Kommunikation auch die Themen Innovation und digitale Transformation analysiert.

„Digital out of Home“ Kommunikation für Büroimmobilien

Aber Social Media ist lediglich ein Aspekt der digitalen Immobilienkommunikation. Eine digitale Kommunikationsplattform, mit der Eigentümer und Asset Manager gezielt Mieter, Mitarbeiter und Besucher von Büroimmobilien mit Echtzeitnachrichten und individuell anpassbaren Gebäudeinformationen informieren können, hat Executive Channel Network (ECN) entwickelt und international etabliert. Das Unternehmen bietet sogenannte „Digital Out of Home Media“-Lösungen. Dabei handelt es sich um digitale Bildschirmnetwerke für die interne Gebäude-Kommunikation, die in den Eingangs-, Fahrstuhl- und Lobbybereichen von Bürogebäudekomplexen aufgestellt werden. Eigentümer und Asset-, Property- und Facility-Manager gewinnen dadurch die Möglichkeit, dezentrale Portfolios zentral mit internen und lokalen Informationen und Veranstaltungshinweisen mittels Content Marketing System (CMS) zu bespielen. „Die digitalen Bildschirmnetzwerke von ECN passen sich der Innenarchitektur der Bürogebäude an und können gleichsam für zielgruppengerechte Werbung, Gebäudemarketing und Wegweisung eingesetzt werden. Ein echter Mehrwert und eine Aufwertung für Büroimmobilien, ganz ohne Eigentümerinvestitionen und Installationsaufwand“, sagt Christian Praulich, Director Business Development Real Estate Germany. Ein digitales Geschäftsmodell, das sich von Australien aus nach England, Frankreich und seit 2016 auch in Deutschland etablierte. Weltweit sind die Executive Channel Network Bildschirmnetzwerklösungen bereits in mehr als 500 Landmark Büroimmobilienkomplexen installiert und erreichen wöchentlich mehr als 600.000 Menschen.

Nischenportale und Immobilienkommunikation 50Plus

Ein weiteres Beispiel für eine digitale Innovation ist das Internet-Startup WohnPortal Plus. Ein Online-Markplatz, der Angebot und Nachfrage aus dem Senioren- und Pflegebereich zusammenbringt – mit besonderem Fokus auf das barrierefreie Wohnen und den Dienstleistungen rund um pflege- und seniorengerechte Immobilien. Im Gegensatz zu den großen allgemeinen Immobilienportalen setzt WohnPortal Plus bewusst auf den Austausch und die Vernetzung der Plattform-Nutzer, die meist der unterschätzten Altersgruppe 50Plus angehören (im Internet auch „Silver Surfer“ genannt). Zusätzlich zu innovativen digitalen Diensten bietet das junge Unternehmen auch Experten „aus Fleisch und Blut“ als regionale Koordinatoren, die ihre Expertise für die Nutzer vor Ort einbringen. „WohnPortal Plus erhält Werbe- und Anzeigeneinnahmen von Maklern, professionellen Dienstleistern und anderen Unternehmen aus dem Immobilien-, Pflege- und Sozialbereich. Senioren- und Sozial-Immobilienanbieter, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen für betreutes Wohnen, aber auch Demenz-, Behinderten- oder Senioren-Wohngemeinschaften ermöglicht WohnPortal Plus nicht nur effektive Marketing- und Vertriebslösungen, sondern den direkten Kontakt zu (Neu-)Kunden“, erklärt der Karsten Bradtke, Initiator von WohnPortal Plus. Künftig werden weitere Portale und digitale Marktplätze wie WohnPortal Plus versuchen, mit neuen Geschäftsmodellen Nischen der Immobilienwirtschaft gezielt zu besetzen und mit zusätzlichen, spezialisierten innovativen Dienstleistungen den großen Immobilienportalen Konkurrenz zu machen und die Nutzer besser miteinander interagieren lassen („Peer-to-Peer-Business“).

Innovationskultur und Innovationsmanagement

Es gibt also durchaus Unternehmen in der Immobilienwirtschaft, die die Digitalisierung vorantreiben und entsprechend profitieren, wie Nina Defounga, Geschäftsführerin der Innovationsberatung TOM SPIKE, bestätigen kann. „Real Estate Geschäftsmodellinnovationen entstehen derzeit vor allem durch PropTechs und digitale Disruption. Diese setzen die etablierten Immobilienunternehmen unter Druck, selbst innovativ zu werden. Wer langfristig erfolgreich bleiben will, sollte daher seine Geschäftsmodelle, Produkte / Dienstleistungen und Prozesse auf ihre Digitalisierungsmöglichkeiten überprüfen und Trends wie Smart Homes, Buildings und Cities sowie Big Data im Auge behalten.“ Die erfahrene Innovationsberaterin sieht ein aktuelles Dilemma in der Immobilienwirtschaft: Viele Start-Ups sind zwar von der Idee her äußert innovativ, jedoch fehlt es oftmals an der konsequenten Umsetzung unter Berücksichtigung der realen Randbedingungen der Immobilienmärkte. Vielen Big Playern der Immobilienwirtschaft hingegen geht es aufgrund des bereits lang anhaltenden Immobilienbooms so gut, dass sie keinen oder nur geringen Innovationsdruck verspüren und keine Innovations-Roadmap haben. So bleiben Innovationsberatung und Innovationsmanagement in der Immobilienbranche lediglich ein „Nice-to-Have“, aber kein „Must-Have“.

DOPE für die Immobilienwirtschaft

Im Internet und in der Marketingkommunikation geht es heute vor allem um Aufmerksamkeit, Bekanntheit und Reichweite. Dafür setzen erfolgreiche Immobilienunternehmen zunehmend auf digitales Contentmarketing und eine smarte Kombination der Medienformen Owned, Paid und Earned Media. „DOPE“ steht deshalb für Digital Content, der über Owned, Paid und Earned Media optimal verbreitet wird. Dieses Modell beschreibt die jeweiligen Kanäle und wie diese zu Kommunikationszwecken instrumentalisiert und eingesetzt werden.

Ein smartes Sprungbrett in die Köpfe der Zielgruppe(n) ist es, Inhalte über eigene Medien / Kanäle, die „Owned Media“, kundzutun. Beispielsweise in Form eigener Blogs, Apps oder über die bunte Welt der Social Media / Social Networks. Der Owned Media Content ist meist eine Mischform aus redaktionellen und werblichen Inhalten. Die Platzierung ist in der Regel gratis (keine monetären Kosten), allerdings müssen der Aufwand und die notwendigen Ressourcen (Personal und Agentur) eingeplant werden. Es gilt der Leitsatz „Love it or leave it (alone)“ – ob er den Content nutzt (oder nicht), entscheidet der User selbst. „Paid Media“ entspricht der „klassischen“ Werbung, auch digital wie Banner, sowie sämtliche gekauften Veröffentlichungen wie Advertorials und Sponsored Articles / Postings, „Paid Social“ / „Social Media Werbung“. Allerdings erkennen viele Nutzer mittlerweile bezahlte Werbung – auch online. Pop-Up- und Ad-Blocker werden zunehmend genutzt. Deshalb entwickeln und bieten auch Verlage heute viel mehr als klassische Anzeigen und Banner: Whitepaper(promotionen), Unternehmensprofile, Videos, Webinare und viele weitere Sonderwerbe- und Content-Marketing-Formen. Hochwertiger Content zahlt und breitet sich aus. Stellt man sich geschickt an, entwickeln sich aus den Owned und Paid Media die äußerst wertvollen „Earned Media“. Durch gezielte Keywords, Likes, Shares, Retweets, Faves, +1, Pins, Mundpropaganda und sonstige Empfehlungen, aber auch durch redaktionelle Medienveröffentlichungen durch Public Relations (PR) entwickelt die (virale) Verbreitung von Inhalten einen erheblichen Mehrwert für deren Glaubhaftigkeit. „Quantität durch Qualität“ ist deshalb bei Earned Media die Devise.

Fassen wir den DOPE Ansatz also bildlich zusammen: Digitaler Content ist unsere Umwelt. Owned Media ist unser Zuhause, wo wir tun und lassen können, was wir wollen. Bei Paid Media bezahlen wir für die Services und den Komfort eines Hotelzimmers. Earned Media wären dann vergleichbar mit einer Einladung zum Übernachten oder Urlaub bei Freunden: Das kostet nichts oder wenig(er), aber wir müssen die Etikette vor Ort berücksichtigen und uns „benehmen“. So ist es auch im (Social) Web mit seiner „Netiquette“ und seinen Spielregeln. Paid Media bilden für Immobilienunternehmen die Grundlage, um den notwendigen Bekanntheitsgrad zu schaffen, kosten aber (viel) Geld. Owned Media und Earned Media sind die relevanten Formen im Rahmen eines modernen Content Marketings. Um also die bestmögliche „Delle ins Universum“ zu hauen, sollten gerade die eigenen Medien regelmäßig mit kreativen, interessanten und relevanten Inhalten gefüttert werden, damit ebendiese (weiter-) empfohlen werden können. Den Bau- und Fahrplan hierfür bieten die Content Marketing Strategie sowie der Themen- und Redaktionsplan. Doch nüchtern betrachtet ist dieses Fundament bei den wenigsten Immobilienunternehmen vorhanden. Oder gibt es bei Ihnen bereits einen Head of Content, einen Innovationsmanager oder einen Digitalisierungsbeauftragten?

Im Blog der Public Relations (PR) und Werbeagentur Görs Communications (Hamburg / Lübeck) finden Sie regelmäßig Fachartikel und Blogpostings rund um Marketing, Werbung, Social Media, Digitalisierung, Innovation, PR und Öffentlichkeitsarbeit: http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Über die Public Relations, Digital und Content Marketing Agentur Görs Communications (DPRG), Hamburg / Lübeck:

Görs Communications ( www.goers-communications.de) bietet professionelle Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, Media, Digital und Content Marketing für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Nach der Maxime – Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz. – bietet die auf erklärungsbedürftige Dienstleistungen, Immobilien, Finanzen und Business to Business (B2B) spezialisierte Kommunikationsberatung mit Sitz in Hamburg und Lübeck Ratekau Spezial-Know-how, Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg. Görs Communications zeigt neue Wege in Kommunikation, PR und Marketing auf und begleitet Unternehmen vertrauensvoll und professionell durch den Dschungel der Digitalisierung, disruptiver Technologien und stürmischer Märkte.

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Nov 27 2017

wikifolio.com ist Start-up des Jahres

Wien (27. November 2017) – Das Magazin trend hat das FinTech-Unternehmen wikifolio.com zu Österreichs Start-up des Jahres gekürt. Die Auszeichnung fand im Rahmen des Start-up-Wettbewerbs, „trend@venture 2017“, statt. Eine 18-köpfige Jury, gebildet von Investoren, Unternehmen und Experten aus dem Start-up-Umfeld, hat mehr als 100 Start-ups auf ihr Zukunftspotenzial untersucht.

Die echte Innovation des wikifolio.com-Modells hat die Jury überzeugt: Das Angebot des Start-ups ergänzt seit mittlerweile mehr als fünf Jahren die klassischen Möglichkeiten der Geldanlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Den Sieg hat sich wikifolio.com redlich verdient“, findet Fabian von Trotha, Managing Director der Dieter von Holtzbrinck Ventures, einem der ersten Shareholder von wikifolio.com. „Das Unternehmen hat sich im Spannungsfeld der Finanzbranche als junger Player inmitten eingesessener Banken und Medien-Unternehmen als ernstzunehmender Anbieter alternativer Geldanlage etabliert.“

Andreas Kern, Gründer und CEO von wikifolio.com, freut sich über die Auszeichnung: „Wir verdanken unseren Erfolg neben dem einzigartigen Geschäftsmodell auch der Leistung unseres gesamten Teams. Wir wollen die Revolution der Finanzbranche mit weiteren Innovationen vorantreiben und sind auf der Suche nach talentierten Mitarbeitern, die das mit uns tun wollen.“
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Kennzahlen (Stand: 27.11.2017):
Start der operativen Tätigkeit: 2011
Start der Online-Plattform: 2012
Gründer und Vorstand: Andreas Kern
Mitarbeiter: 35
Investierbare wikifolios: Über 7.300
Unique Visitors (2016): Über 1 Mio.
Handelsvolumen: Über 15,5 Mrd. Euro
Zertifikate-Gebühr: 0,95% p.a. (taggenaue Abrechnung)
Performancegebühr: 5-30% vom Gewinn (High-Watermark-Prinzip)
Wesentliche Gesellschafter: Investorengruppe rund um Speed Invest GmbH, Österreich (24%), VHB ventures, Deutschland (16%), Andreas Kern, Gründer & CEO (12%), PostFinance AG, Schweiz (11%), NewAlpha Asset Management, Frankreich (10%), Lang & Schwarz AG, Deutschland (5%), Business Angels & Management (23%)
Emissionshaus: Lang & Schwarz Aktiengesellschaft
Listing Partner: Börse Stuttgart AG
Weitere Partner: S Broker AG & Co. KG, OnVista Media GmbH, Finanzen100 GmbH, comdirect bank Aktiengesellschaft, Consorsbank, Cash.ch

Über wikifolio.com: wikifolio.com ist die führende europäische Online-Plattform für Handelsideen von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern. Als einziger Anbieter ermöglicht sie Kapitalanlegern, über börsengehandelte Wertpapiere an der Wertentwicklung veröffentlichter Musterdepots zu partizipieren. Die wikifolio-Zertifikate sind besichert und bei nahezu allen Banken und Online-Brokern handelbar. Registrierte Nutzer können auf der Online-Plattform alle Käufe, Verkäufe und Kommentare der Social Trader in Echtzeit einsehen.

Vorstandsvorsitzender der wikifolio Financial Technologies AG ist Gründer Andreas Kern. Gesellschafter des Unternehmens sind u.a.: VHB ventures (Beteiligungsgesellschaft der Verlagsgruppe Handelsblatt), das Emissionshaus Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, NewAlpha Asset Management, die PostFinance AG sowie das Venture Capital Unternehmen Speed Invest GmbH.

2016 wurde das Unternehmen mit dem European FinTech Award in der Kategorie „Persönliches Finanzmanagement“ ausgezeichnet und erzielte den neunten Platz im Ranking der „Deloitte EMEA Technology Fast 500“. wikifolio.com ist seit Mai 2016 auch Mitglied im Kommunikationsforum „Digital Banking“ des Bundesverband deutscher Banken e.V.

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Nov 2 2017

Marktführende FinTech-Unternehmen aus dem DACH-Raum auf globaler RegTech 100 aufgeführt

RegTech-Innovationen florieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mehrere Unternehmen aus der Region sind auf der RegTech 100-Liste aufgeführt, die die weltweit innovativsten Unternehmen aufführt, die jedes Finanzinstitut im Jahr 2018 kennen sollte.

RegTech, die Abkürzung für regulatorische Technologie, ist ein schnell wachsender Sektor im FinTech-Bereich. Er wird von führenden Technologieunternehmen besetzt, die Lösungen für Banken und Finanzinstitute entwickeln, um diesen dabei zu helfen der zunehmenden Belastung durch die Regulierung ihrer Geschäftstätigkeit zu begegnen.

Es wird erwartet, dass die Entwicklung dieser Lösungen in den nächsten Jahren enorme Auswirkungen im zweistelligen Milliardenbereich haben wird. RegTech wird es Finanzinstituten ermöglichen, erhebliche Einsparungen zu erzielen, indem sie durch die Verbesserung ihrer Servicefähigkeiten die Effizienz ihrer Compliance-Prozesse erhöhen und den Umsatz steigern.

Die RegTech 100-Unternehmen wurden von einer Gruppe von Branchenexperten ausgewählt, die eine von FinTech Global, einem Daten- und Forschungsunternehmen, durchgeführte Analyse von 416 RegTech-Unternehmen auswerteten. Die DACH-Unternehmen Compendor, Finform und Kompany wurden für ihre fortschrittlichen Technologielösungen gewürdigt und ausgezeichnet.

Compendor mit Sitz in Frankfurt am Main nutzt eine Technologie, um die neuesten Gesetzesänderungen und die Auswirkungen auf Kundenorganisationen effizient und kostengünstig zu verfolgen.

Finform mit Sitz in Bern ermöglicht die effiziente Verarbeitung und Echtzeitüberprüfung von formell Compliance-relevanten Dokumenten.

Kompany mit Hauptsitz in Wien bietet einen Zugriff in Echtzeit auf offizielle und maßgebliche Handelsregisterinformationen, einschließlich Unternehmensanmeldungen für mehr als 100 Millionen Unternehmen in mehr als 150 Ländern.

Eine vollständige Liste der RegTech 100 finden Sie unter www.RegTech100.com. Eine detaillierte Analyse der DACH-Märkte und des Weltmarktes wird im Global RegTech Review geboten, der von FinTech Global erstellt wird und für eine begrenzte Anzahl von Direktkunden erhältlich ist.

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T: +44 (0) 20 7749 1282
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Okt 23 2017

Finanzunternehmen in der Legacy-Falle – neue Wege in eine offene IT-Welt senken die Kosten und machen Digitalisierung möglich

Finanzunternehmen in der Legacy-Falle - neue Wege in eine offene IT-Welt senken die Kosten und machen Digitalisierung möglich

Lösungs-Check: Was sollte ein Software Defined Mainframe unterstützen? (Bildquelle: @ TmaxSoft)

München, 23. Oktober 2017 – Die IT-Verantwortlichen bei Unternehmen der Finanzbranche geraten zunehmend unter Druck. Die über viele Jahre, oftmals durch Fusionen und Umstrukturierungen, gewachsene IT-Infrastruktur bremst die dringend benötigten Schritte hin zur Digitalisierung und dem Bereitstellen von Services, die Kunden heute erwarten. Gleichzeitig wachsen die Kosten für Betrieb und Wartung der Legacy-Systeme, während das Fachwissen für Kernelemente der Infrastruktur, wie Mainframes, buchstäblich ausstirbt. Eine neue Rehosting-Methode in die offene Systemumgebung eines sogenannten Software Defined Mainframe sowie Alternativen für Datenbank- und Middleware- Infrastruktur, um überhöhte Lizenzgebühren einzudämmen, öffnen laut dem System Software Spezialist TmaxSoft einen Ausweg aus der Legacy-Falle.

Die geschäftlichen Rahmenbedingungen, eine eher geringe Ertragslage, EZB-Refinanzierung und Niedrigzinsniveau erhöhen den Budgetdruck auf die Verantwortlichen für IT und Datacenter, insbesondere bei Banken mit Filialstrukturen. Aufgrund von immer mehr Funktionen in den Kernsystemen – z.B. durch Anwendungen für Onlinebanking, Online Portfolio Management, etc. – steigt aber zeitgleich die Komplexität der IT-Infrastruktur und damit auch der Aufwand und die Kosten. Veraltete Bank-Anwendungen verstärken dieses Problem zusätzlich, denn es gibt häufig keinen Support mehr für sie und die IT-Mitarbeiter, die die Systeme kannten, sind mittlerweile in Rente. Dieses Szenario macht eine Modernisierung der Infrastruktur dringend erforderlich.

Laut PwC sind 2017 rund 84% der Finanzmanager der Ansicht, dass die Digitalisierung der Schlüssel ist, um der seit vielen Jahren rückläufigen Margenentwicklung im klassischen Bank- und Versicherungsgeschäft entgegenzuwirken und erklärten die Integration moderner Finanztechnologien zu einem Kernelement ihrer Strategie.

Umzug in eine offene IT-Welt
Für eine solche Umstellung müssten Kernsysteme und Anwendungen in moderne, offene Systemumgebungen transferiert werden. Viele solcher Rehosting-Projekte sind jedoch gescheitert. Gerade Unternehmen der Finanz- und Versicherungsbranche, die geschäftskritische Applikationen direkt auf Mainframes ausführen, haben häufig mehrere Millionen Zeilen an Programm-Code auf dem System. Entsprechend aufwändig und riskant, weil finanziell und zeitlich kaum kalkulierbar, erwies sich der Umzug in eine neue Systemumgebung mit traditionellen Ansätzen, wie einem kompletten Re-Engineering oder dem Übersetzen von Legacy-Programmen in moderne Programmiersprachen.

Ein neuer Ansatz ist die 1:1 Migration auf einen sogenannten Software Defined Mainframe (SDM), wie OpenFrame von TmaxSoft. Dabei wird der Source Code von Legacy-Anwendungen über einen File Transfer und mittels eines Compilers weitgehend automatisch in ASCII übersetzt. Somit ist keine Emulation oder Anpassung erforderlich, die Risiken sinken erheblich, die Methode ist wesentlich schneller, mit geringerem Aufwand und Kosten umsetzbar und ermöglicht so einen schnellen ROI.

Mit OpenFrame werden Altsysteme und Anwendungen mithilfe eines mehrstufigen Ansatzes in eine offene x86-Umgebung migriert. Der Software Defined Mainframe ermöglicht, Programme von Mainframes in eine offene Systemumgebung, wie beispielsweise Linux / UNIX zu übertragen, ohne Anpassungen an den zugrunde liegenden Codes vornehmen zu müssen. OpenFrame bietet Web-Server, Web-Applikationsserver, Mainframe-Level-Sicherheitsfunktionen sowie Tools zur reibungslosen Datenmigration. Ein Test-Tool stellt zudem sicher, dass Software und Anwendungen auch nach der Migration voll funktionsfähig sind. Darüber hinaus erkennen Analyse-Tools „toten“ oder fehlerhaften Code. Damit steigert die Lösung nicht nur die Flexibilität, um neue Online-Dienste zu ergänzen, sondern optimiert auch die Leistung vorhandener Programme.

Bei GE Capital beispielsweise wurde das Volumen des Programmcodes beim Umzug auf OpenFrame von 71 Millionen Zeilen Code auf 16 Millionen reduziert. Mit dem wesentlich agileren System konnte das Unternehmen nicht nur die jährlichen Maintenance-Kosten um 66% senken, sondern auch die Performance und (Ausfall)Sicherheit erheblich verbessern.

Bei der Arbeit mit OpenFrame haben die Programmierer die Wahl, mit einem klassischen 3270 Interface zu arbeiten, sodass sich die Mainframe-Spezialisten nicht umstellen müssen, oder mit einem GUI für die Nicht-Mainframe-Experten. Die auf Eclipse basierende Programmierumgebung von OpenFrame, OFStudio, macht die Programmierung und Pflege des Codes besonders einfach und sorgt für eine hohe Akzeptanz der Lösung.

Wechsel von teuren Lizenzgebern
Nicht nur die Migration von Legacy-Daten und Anwendungen in eine offene x86 IT-Systemlandschaft kann Unternehmen erhebliche Kosten einsparen. Auch der Wechsel des Datenbanksystems kann allein bei der Lizenzierung die Kosten um mehr als die Hälfte reduzieren.

TmaxSoft hat dem von vielen Anwendern heftig kritisierten Lizenzdiktat von Oracle den Kampf angesagt. Mit Tibero bietet das Unternehmen ein hoch performantes Datenbankmanagement-System (DBMS) mit über 90% Kompatibilität zu Oracle-Datenbanken. Es unterstützt unter anderem Oracle Software-Clustering, Befehle, Datentypen sowie SQL-Erweiterungen.

Tibero ist konzipiert für Einsatzbereiche mit massiven Workloads und hohen Anwenderzahlen – etwa im High Performance- oder Big Data-Umfeld – und eignet sich insbesondere für moderne Hochleistungsserver, wie zum Beispiel die IBM Power Systems LC-Familie mit Power8-Prozessoren. Damit beschleunigt das mit dem VMready™ Siegel zertifizierte Datenbanksystem auch den Aufbau virtueller Datenzentren über VMware Cloud Infrastrukturen.

Mit vergleichsweise bis zu über 50% günstigeren Konditionen und einem einfachen, strikt nutzungsbezogenen Lizenzierungsmodell setzt das TmaxSoft DBMS nicht nur neue Maßstäbe in punkto Transparenz, sondern empfiehlt sich auch als leistungsstarke und wirtschaftliche Alternative gegenüber den Datenbanken arrivierter Hersteller.

Resümee: Das Rehosting auf eine offene Systemumgebung sowie die Befreiung von überteuerten DBMS-Lizenzen sorgt für Plattformflexibilität und hilft Finanzunternehmen dabei, die IT-Kosten deutlich zu senken. Durch einen schnellen ROI werden Budgets frei, die beispielweise für die Umsetzung von digitalen Angeboten verwendet werden können. Gleichzeitig sinkt durch die übersichtlichere Struktur und das vereinfachte Management das operationelle Risiko und das Einhalten strikter Compliance-Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kann sichergestellt werden.

TmaxSoft ist ein globaler Software-Innovator mit Fokus auf Cloud-, Infrastruktur- und Legacy-Modernisierung. TmaxSoft entwickelt Lösungen, die CIOs tragfähige Alternativen zur Unterstützung ihrer globalen IT-Infrastruktur bieten und damit Wettbewerbsvorteile für Unternehmen sichern. Tibero ist eine der leistungsstärksten Unternehmens-RDBMS für das Virtual Data Center. Die Legacy-Rehosting-Lösung OpenFrame ermöglicht die Migration aller Anwendungen, Ressourcen und Daten von Mainframe-Systemen auf ein kostengünstigeres, hochleistungsfähiges Open- oder Cloud-System bei minimalem Migrationsrisiko und effektiver TCO-Reduzierung. Als weltweit erster Web Application Server mit J2EE 1.4, JAVA EE 5 und JAVA EE 6 Zertifizierung bietet JEUS verbesserte Sicherheit gegenüber traditionellen Web Application Servern. TmaxSoft wurde 1997 in Südkorea gegründet und beschäftigt heute über 1.000 Mitarbeiter in 20 Strategiezentren weltweit. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Chicago.
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Okt 5 2017

Clinc+ gewinnt ProSiebenSat.1 Accelerator als Investor

Clinc+ gewinnt ProSiebenSat.1 Accelerator als Investor

Clinc+

Berlin, 4. Oktober 2017 – Clinc+ gewinnt mit dem ProSiebenSat.1 Accelerator einen weiteren Investor. Das Investment ermöglicht es dem Berliner Fintech Start-Up, das Nutzerwachstum mit einer zielgruppenspezifischen Kampagne weiter zu beschleunigen.

„Wir freuen uns sehr über die Investition und die Zusammenarbeit mit ProSiebenSat.1. Für uns geht es darum, die Marke Clinc+ in Deutschland bekannter zu machen. ProSiebenSat.1 ist ein idealer Partner mit einer einzigartigen Erfahrung in der erfolgreichen Skalierung von Startups“, kommentiert Andreas Sohns, Gründer von Clinc+, das Investment des ProSieben Sat.1 Accelerators.

Mit der Clinc+ App können Nutzer auf persönliche Ziele sparen und sich finanzielle Träume erfüllen. Durch den Einsatz innovativer Verfahren lernt Clinc+ intelligente Sparbeträge automatisch zu sparen. Das angesparte Guthaben kann im Anschluss auf Wunsch in ausgewählte Anlage-Angebote übertragen werden. Mit den Startups Deposit Solution/Zinspilot (europäisches Tages- und Festgeldportal), Fairr.de (Altersvorsorge-Produkte), Growney (Robo-Advice) und Fintiba (Sperrkonten für ausländische Studenten) kooperiert Clinc+ bereits. Die notwendige Banken-Infrastruktur stellt die Hamburger Sutor Bank Clinc+ zur Verfügung.

Mit dem Investment bei Clinc+ fokussiert sich der ProSiebenSat.1 Accelerator weiterhin klar auf Consumer-Startups, die schon weiter fortgeschritten sind und mit TV-Werbung ihr Wachstum beschleunigen möchten. „Wir freuen uns, mit Clinc+ ein Startup in unser Portfolio aufzunehmen, welches das Potential hat, sehr groß zu werden. Das Thema Sparen ist für eine breite Masse interessant und der Fintech Bereich einer der großen Wachstumsmärkte“, kommentiert Dr. Jens Pippig, Gründer und Geschäftsführer des ProSiebenSat.1 Accelerator.

Für die bereits angemeldeten Nutzer steht ab sofort das neue Clinc+ iOS11 Update kostenlos im Apple App Store zur Verfügung. Bedingt durch die hohe Nachfrage, kann es aktuell bei Interessenten die eine Einladung angefordert haben, leider zu Wartezeiten bis zur Freischaltung kommen.

Über Clinc+
Das Berliner Start-Up läutet mit Ihrer App das Sparen & Investieren der Zukunft ein. Der eigens entwickelte Dynamic Intelligence Algorithmus lernt, das individuelle Sparpotential auf einem verbundenen Girokonto zu erkennen und automatisch auf ein persönliches Clinc+ Konto zu sparen. Die Kontoeröffnung erfolgt in unter 2 Minuten und Ersparnisse sind vollumfänglich durch die deutsche Einlagensicherung mit bis zu 100.000 EUR abgesichert. Die Clinc GmbH wurde 2016 von Julien Arnold und Andreas Sohns gegründet. Julien hat zuvor die Multibanking App Numbrs zur führenden Banking App im Deutschen Markt gemacht. Andreas hat vor Clinc+ weltweite Bestseller Apps entwickelt, die mit dem iF Design Award ausgezeichnet wurden. Aktuell vereint das Team Experten aus den Bereichen Fintech, UX/Design, Machine Learning und Software Entwicklung.

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