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Mai 22 2017

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Schauspielerin Janina Fautz unterstützt Schutzprojekt für bedrohte Delfinart

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Bleifarbener Delfin: In einem Hainetz ertrunken. (Bildquelle: Brett Atkins)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will gemeinsam mit südafrikanischen Wissenschaftlern die drohende Ausrottung Bleifarbener Delfine an der Ostküste von Südafrika verhindern. Unterstützt werden sie von der Schauspielerin Janina Fautz („Das Weiße Band“, „Tatort“, „Wilsberg“). Sie hatte das Glück, den Delfinen in Richards Bay 2016 bei einem Südafrikabesuch zu begegnen. Es war ein Schlüsselerlebnis für die Schauspielerin, die sich als Projektpatin für den Schutz dieser bedrohten Delfine engagiert.

Unterschätzte Gefahr: Beifang in Hainetzen
Bleifarbene Delfine (Sousa plumbea) sind die am stärksten vom Aussterben bedrohten Meeressäuger in Südafrika. An der Ostküste, entlang der Küste der Provinz KwaZulu-Natal, soll es noch etwa 200 Individuen geben. Diese zu den Buckeldelfinen zählende Delfinart lebt und wandert extrem küstennah. Oft sind die Tiere in 25 m Entfernung vom Ufer anzutreffen. So geraten sie leicht in die Netze lokaler Fischer.

In KwaZulu-Natal kommt eine bislang völlig unterschätzte Gefahr hinzu: Hainetze an Badestränden zum Schutz der Menschen vor Angriffen großer Haie. Entlang der 37 hainetzbestückten Strände der 320 Kilometer langen Küste von KwaZulu-Natal stehen Hainetze mit einer Gesamtlänge von 23,4 Kilometern.

Delfin-Todesfalle Richards Bay
Forschungen der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Universität Witwatersrand in Johannesburg zeigten, dass die sechs Hainetze vor Richards Bay für 60 Prozent aller Todesfälle unter den Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal verantwortlich sind. „Wenn die Verluste nicht gestoppt werden, wird diese seltene Delfinart an der Ostküste Südafrikas in wenigen Jahren verschwunden sein“, warnt der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Delfine via Internet live entdecken und als Bürgerforscher mithelfen!
Das im Mai gestartete Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für wirkungsvolle Strandschutzmaßnahmen zu finden, mit denen keine Tiere mehr getötet werden. Die Hainetze sollen verschwinden.

In der Startphase wird untersucht, wann und wie Bleifarbene Delfine das Gebiet rund um das Netz mit der höchsten Delfin-Beifangrate (net 99) am Newark Beach bei Richards Bay nutzen. Hierzu wurde eine Videokamera installiert. Sie liefert laufende Bilder auf die Webseite des Projekts. Menschen aus der ganzen Welt können jetzt als Bürgerforscher mithelfen und ihre Delfinsichtungen vom heimischen PC oder Smartphone als Screenshot an die südafrikanischen Forscher melden.

Weitere Unterstützter dieses innovativen Schutz- und Forschungsprojekts sind: Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Universität Witwatersrand (WITS-University), KwaZulu-Natal Sharks Board (KSNSB), Endangered Wildlife Trust (EWT) aus Johannesburg.

Hainetze – Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung
In Australien, Brasilien oder Südafrika werden Badestrände vielfach noch durch das hoch umstrittene Hainetz-Konzept geschützt. Schwimmer und Surfer sollen so vor den Angriffen großer Haie sicher sein. Meist stehen vor einem Strandabschnitt mehrere dieser etwas über 200 Meter langen, sechs Meter hohen, knapp unter Wasseroberfläche schwebenden Stellnetze in etwa 400 m Entfernung vor der Küste.

Hainetze agieren wie eine kommerzielle Fischerei, Haie und andere Meerestiere verfangen sich in ihnen und sterben elendig. Ihre Beifangrate ist erschreckend hoch und kann bei 80 Prozent und mehr liegen.

Für das Schwimm- und Badevergnügen der Menschen müssen unzählige Meerestiere einen hohen Preis zahlen. Billigend wird in Kauf genommen, dass große und kleine Haie, Meeresschildkröten, sehr viele Rochen und Delfine in großer Zahl elendig in den Netzen ertrinken.

In KwaZulu-Natal starben innerhalb von 30 Jahren 33000 Haie, über 2200 Schildkröten, fast 8500 Rochen und 2500 Delfine in den Hainetzen. Neben Bleifarbenen Delfinen verenden auch Indopazifische Große Tümmler (Tursiops aduncus) sowie Langschnäuzige Gemeine Delfine (Delphinus capensis).

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Karlowski 37
81375 München
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Mai 5 2017

Muttertag – Auch Delfinmütter leisten Großartiges

Am 14. Mai ist Muttertag – der Tag, an dem die Leistungen der Mütter – leider viel zu selten – besonders gewürdigt werden. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will an diesem Tag an die Mütter aus dem Reich der Delfine erinnern, die maßgeblich zum Populationserhalt beitragen. Auch sie leisten schier Unglaubliches und sind dabei noch vielen Gefahren ausgesetzt.

Delfinmütter haben es schwer
Delfine vermehren sich langsam und bekommen in der Regel nur ein Kind: 12 Monate wächst das Junge im Mutterleib heran, bis es das Licht der Welt erblickt. Dann wird etwa ein Jahr lang gesäugt, es folgen 2 bis 5 Jahre, in denen sich die Mutter bemüht, den Nachwuchs auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Doch viele Gefahren lauern im Meer, kaum dass das Kleine seinen ersten Atemzug genommen hat. Die meisten davon sind menschengemacht, denn der größte (und nahezu einzige) Feind der Delfine ist der Mensch.

Viele Jungtiere sterben
Im Mittelmeer oder im Ärmelkanal ist die Muttermilch stark mit Giftstoffen belastet, was zu einer hohen Jungensterblichkeit im ersten Lebensjahr führt. Ein traumatisches Erlebnis für jede Mutter.

In der industriellen Fischerei sterben unzählige Mütter und Jungtiere als Beifang. Bei grausamen Jagden auf Delfine, wie auf den Färöern oder in Japan, werden auch Delfinmütter, egal ob trächtig oder mit Nachwuchs und Jungtiere brutal ermordet. Abgesehen vom unvorstellbaren Tierleid werden auf diese Weise ganze Populationen in ihrem Bestand gefährdet.

Mit einer Patenschaft Delfinmütter schützen
Mit ihren Projekten und Kampagnen setzt sich die GRD für bedrohe Delfinpopulationen und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Für einige dieser Projekte bietet die GRD symbolische Patenschaften für individuelle Delfine an. Darunter befinden sich etliche Delfinmütter und ihre Jungtiere:

„Crta“ oder „Ypsilon“ in der kroatischen Adria, „Bo“ aus den mosambikanischen Küstengewässern, die bereits zwei Kleine aufgezogen hat, oder die 18 Jahre alte „Ferdinand-Destiny“ aus dem Roten Meer, die im letzten Juli erneut Mutter wurde.

Delfinpatenschaften online: Delfine mit einer Patenschaft schützen

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Mrz 16 2015

Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung

Eine Ölpest in der Adria würde den Tourismus und die Fischerei in Kroatien und Italien ruinieren.

Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) sieht hierin einen ersten spürbaren Erfolg der seit Monaten stärker werdenden Protestaktionen im In- und Ausland gegen die Pläne der kroatischen Regierung, in der Adria Hunderte von Öl- und Gasförderplattformen errichten zu lassen.

Sie wissen nicht, was sie tun
„Das Ökosystem der Adria und besonders die vom Aussterben bedrohten letzten Adria-Delfine haben etwas Zeit gewonnen“, erklärt Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der GRD. „Seit Bekanntwerden der Öl- und Gasförderpläne hat die kroatische Regierung das Projekt dilettantisch, rücksichtslos und unter Missachtung geltenden EU-Rechts vorangetrieben“.

Eigentlich sollten Anfang April die Lizenzverträge mit fünf Ölkonzernen für den Beginn erster Probebohrungen unterzeichnet werden. Doch Slowenien, Italien und Montenegro wurden bislang nicht in die Verabschiedung der Strategischen Studie zur Umweltverträglichkeit einbezogen. Dies ist ein Verstoß gegen die Espoo-Konvention zur grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung, denn der Öffentlichkeit in diesen Ländern muss eine Stellungnahmemöglichkeit im selben Umfang eingeräumt werden wie der Öffentlichkeit in Kroatien.

Des Bären Fell sollte verteilt werden, bevor er erlegt wurde
„Ein typisches Bespiel für das Vorgehen der kroatischen Regierung war u.a. die voreilige Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne noch bevor die öffentliche Anhörung zur Umweltverträglichkeit im eigenen Land abgeschlossen war“, erläutert Karlowski.

Kampagne „Rettet die Adria!“
Mit der Kampagne „Rettet die Adria“ will die GRD gemeinsam mit kroatischen Initiativen die Förderung von Erdöl und Erdgas in der kroatischen Adria verhindern. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, fordert Ulrich Karlowski.

Zum Hintergrund:
Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Öl- und Gasbohrinseln die Küsten der kroatischen Adria verschandeln. Die Territorialgewässer des Landes wurden in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Fast die gesamte Küste mit ihren mehr als 1.200 Inseln wird betroffen sein. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

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Jan 21 2015

Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Probebohrungen werden in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati stattfinden

Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation „Eko Kvarner“ hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata.

Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen Anhörung zu den Umweltauswirkungen der Öl- und Gasförderung in der Adria, fallengelassen haben, will Vjeran Pirsic, Vorsitzender von „Eko Kvarner“, es mit Hilfe der Bevölkerung stoppen.

Das Referendum wird bislang von der kroatischen Bauernpartei HSS und der OraH, den kroatischen Grünen, unterstützt.

Probebohrungen in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati
Dessen ungeachtet hat die Regierung, also noch vor Abschluss der öffentlichen Anhörung, bereits 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne, darunter die österreichische OMV, vergeben. Drei Bohrfelder, die Blöcke 8, 10 und 11, liegen vor der Insel Kornati und dem Mutersko More in unmittelbarer Nähe zum Kornaten-Meeresnationalpark. Die OMV will hier gemeinsam mit Marathon Oil aus den USA erste Probebohrungen durchführen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) befürchtet, dass es bereits während der Probebohrungen zu schwerwiegenden Schädigungen des Meeresökosystems kommt. Bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Kampagne „Rettet die Adria!“
Mit der Kampagne “ Rettet die Adria “ will die GRD gemeinsam mit kroatischen Initiativen die Förderung von Erdöl und Erdgas in der kroatischen Adria verhindern.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt der Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Zum Hintergrund:
Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Öl- und Gasbohrinseln die Küsten der kroatischen Adria verschandeln. Die Territorialgewässer des Landes wurden in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Fast die gesamte Küste mit ihren mehr als 1.200 Inseln wird betroffen sein. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

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Dez 4 2014

Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria

Der gesamten Küstenregion Kroatiens drohen stinkende, ölverseuchte Küsten und Strände, die von verwesenden Meerestierkadavern übersät sind.

Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor der Gefahr einer massiven Ölpest in der kroatischen Adria. In nur wenigen Jahren sollen unzählige Ölplattformen und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet errichtet werden. Eine Katastrophe, vergleichbar mit der Ölpest im Golf von Mexiko 2010, ist nach Ansicht der GRD nur eine Frage der Zeit.

Die kroatische Regierung hat die Adria für die Vergabe von Bohrlizenzen in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Damit könnten bis zu 90% der kroatischen Territorialgewässer für die Öl- und Gasföderung freigegeben werden, schätzt die Umweltorganisation „Sunce“ aus Split.

Deepwater Horizon bald auch in der Adria
Der Mindestabstand der Bohrplattformen zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt. Zum Vergleich: Die im Golf von Mexiko explodierte und untergegangene „Deepwater Horizon“ bohrte in etwa 84 Kilometern Entfernung vor der Küste des US-Bundestaates Louisiana.

„In Kroatien hat man nichts aus den Katastrophen der Vergangenheit gelernt“, kritisiert der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD. „Die Entscheidung der Regierung für eine großflächige Ausbeutung fossiler Ressourcen ist ein gewaltiger Schritt zurück in die Steinzeit der Energiepolitik. Statt auf regenerative Energien zu setzen, bauen Oligarchen und hochrangige Politiker auf das schnelle, schmutzige Geld mit dem „schwarzen Gold“ unter Einsatz einer Hochrisikotechnologie. Die Folgeschäden für Natur, Tourismus und Fischerei werden langfristig und größtenteils irreparabel sein“.

Zerstörung einer der ökologisch wertvollsten Regionen Europas ab 2015?
Mit seinen mehr als 1.200 Inseln und fast 1.800 Kilometern Küstenlinie gehört die kroatische Adria zu einem der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei.

In den vielfach noch intakten Küstengewässern leben seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie die letzten Adria-Tümmler und Mittelmeermönchsrobben. Die Insel Cres ist einer der letzten Lebensräume des Gänsegeiers in Europa.

Jetzt drohen der gesamten Küstenregion stinkende, ölverseuchte Küsten und Strände, die von verwesenden Meerestierkadavern übersät sind. Bereits im kommenden Jahr kann es so weit sein, dann sollen die ersten Probebohrlizenzen vergeben werden.

Noch verhallen Proteste im Land
Eine aus besorgten Bürgern gebildete Allianz, die Clean Adriatic Sea Alliance (CASA), hat an verschiedene Minister in Kroatien sowie EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz, den Präsidenten des EU-Parlaments, gerichtete Online-Petition gegen die Öl- und Gasförderung gestartet.
Hands off – Die Adria darf nicht sterben!

Die GRD unterstützt CASA und fordert jetzt mit ihrer Online-Petition Hands off – Die Adria darf nicht sterben! dass die Adria langfristig von der Öl- und Gasförderung ausgenommen und vor der Gefahr einer Ölverseuchung geschützt wird.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreifache Weltumsegler Rollo Gebhard
(* 07.07.1921 in Salzburg † 27.12.2013 in Bad Wiessee) nach der Rückkehr von seiner dritten Weltumseglung Anfang 1991 die GRD.

Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

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Apr 2 2014

Saisonstart im Fliegenfischer-Paradies Osttirol

Wo die letzten ungezähmten Gletscherflüsse fließen, schwingen Urlauber die Schnur in echten Traum-Revieren. Für Neulinge und Fortgeschrittene gibt“s ab Mitte April passende Packages

Saisonstart im Fliegenfischer-Paradies Osttirol

Natur pur: Fliegenfischen in Osttirol.

Einige nennen es Meditation, andere Sport. Aber für die meisten ist es die perfekte Kombination aus beiden. Wer sich zum Fliegenfischen gleich Osttirol aussucht, wählt nicht nur die höchsten Berge Österreichs als Kulisse, sondern auch eines der absoluten Top-Reviere im gesamten Alpenraum. Denn wo die letzten ungezähmten Gletscherflüsse fließen, können sich Saibling, Bachforelle, Regenbogenforelle und Äsche noch frei bewegen. Und weil Fliegenfischen als schonendste Art der Fischerei hier schon Tradition war, bevor es überhaupt in Mode kam, finden Urlauber neben perfekten Bedingungen auch maßgeschneiderte Angebote. Gleich zum Saisonstart Mitte April können Neulinge und Anfänger in Kursen mit den ersten Trockenübungen beginnen und Fortgeschrittene an ihrer Wurftechnik feilen, während Könner einfach mit ihrer Lizenz ins individuelle Abenteuer aufbrechen und sich bei Bedarf den Selbstgefangenen abends im Hotel servieren lassen.

„Ein Fisch pro Tag darf mitgebracht und in der Küche abgegeben werden“, erklärt Michael Obwexer, dem das Hotel Rauter in Matrei gehört. Sein Vater hat schon in den 1960er Jahren die Fliegenfischer unter den Urlaubern um sich versammelt und ihnen exklusive Erlebnisse im hoteleigenen Revier beschert, das sich inzwischen über 40 Kilometer entlang der Isel erstreckt. „Der Besatz ist einmalig“, schwärmt Michael Obwexer, „weil die Wasserqualität einzigartig ist und es weder Staustufen noch Rückhaltebecken gibt.“ Daher lässt sich hier auch die seltene Äsche blicken, die alljährlich von der Drau über die Isel bis zum Tauernbach aufsteigt, um am gewohnten Platz zu laichen.

Michael Obwexer, der schon im Alter von vier Jahren mit dem Präzisionssport angefangen hat und das Wasser lesen kann wie andere den Schnee, freut sich schon auf den Saisonbeginn Mitte April und die Fachsimpelei mit den zahlreichen Stammgästen. Gerne geht er auch mal mit oder gibt Tipps für den perfekten Tag. Oder auch für den perfekten Schwung, der ein Höchstmaß an Feinmotorik verlangt. Denn die Rute wiegt nichts, die fast 30 Meter lange Schnur auch nicht und die kleine Insekten-Attrappe, die am Ende der Schnur baumelt, sowieso nicht. Es ist also ein Hauch von Nichts, den man beim Fliegenfischen durch die Luft schwingt, um den Köder möglichst genau zu platzieren. Das will gelernt sein. Aber auch dann hat, so betont Michael Obwexer, „der Fisch immer noch bessere Chancen als der Fischer“. Weil auf Widerhaken verzichtet wird, kommt so mancher Kandidat locker wieder frei. Und wer sich festgebissen hat, aber noch zu klein ist, wird sanft gelöst und kann ohne Verletzungen weiterschwimmen. „Nicht der Beutezug steht beim Fliegenfischen im Vordergrund, sondern das sportlich-meditative Erlebnis in der unberührten Natur“, betont der Experte.

Wer“s lernen möchte, kann am Basiskurs „Werfen & Fischen“ teilnehmen, der von 11. bis 13. April stattfindet und 270 Euro kostet. Zum selben Preis gibt“s den Aufbaukurs „Wurf-Präsentationstechniken“ von 14. bis 16. April. Weitere Termine auf Anfrage. Fortgeschrittene Fliegenfischer können darüber hinaus Packages buchen: Das Arrangement „Short Stay“ mit vier Übernachtungen inklusive Halbpension, drei Tagen Fischereilizenz und weiteren Extras gibt es im Zeitraum von 12. April bis 30. Mai ab 517 Euro pro Person im Doppelzimmer. Wer eine Woche zum „Anfischen“ kommt, zahlt für sieben Nächte und sechs Tage Lizenz ab 757 Euro. Bis Saisonende Mitte November können sich Fliegenfischer und solche, die es werden wollen, über zahlreiche attraktive Angebote in Osttirol freuen.

Über Osttirol: Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und 32 Gemeinden gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Staufreie Anreise inklusive Landschaftserlebnis über die Felbertauernstraße.

Weitere Infos: Osttirol Information, Albin-Egger-Str. 17, A-9900 Lienz
Tel. +43 (0) 50 212 212, www.osttirol.com

Bildrechte: Osttirol Werbung, Böhm Bildquelle:Osttirol Werbung, Böhm

In Osttirol ruft der Berg – in der Nationalpark-Region Hohe Tauern und dem Defereggental im Norden ebenso wie in den Lienzer Dolomiten im Südosten und dem Hochpustertal im Südwesten. Im Winter stehen 350 Pistenkilometer und ein 400 Kilometer großes Loipenparadies zur Auswahl. Im Sommer garantieren 241 Dreitausender Gipfelerlebnisse und 120 Alm- und Schutzhütten laden Wanderer und Mountainbiker zur Rast. Das ganze Jahr über genießen Urlauber das fast südländische Flair der Bezirkshauptstadt Lienz und die besondere Gastfreundschaft in den 32 Gemeinden Osttirols.

Osttirol Werbung
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Kunz & Partner
Judith Kunz
Mühlfelderstr. 51
82211 Herrsching
08152/3958870
office@kunz-pr.com
http://www.kunz-pr.com

Jan 23 2014

DEUTSCHES NATUR & DENKMAL FORUM (DNDF) online

Internetplattform mit Dienstleistungen für gemeinnützige oder öffentliche Organisationen und Unternehmen

Oberthal, 17.01.2014 – Die Internetplattform DEUTSCHES NATUR & DENKMAL FORUM (DNDF) steht unter der Internetadresse www.dndf.de für eine Nutzung bereit.

Die Plattform bietet gemeinnützigen oder öffentlichen Organisationen und Unternehmen Unterstützung bei der Suche nach Spenden, Paten und Sponsoren. Darüber hinaus werden
Marktplatzfunktionen, Vermittlungs- und Nachforschungsleistungen, Ausschreibungsfunktionen sowie weitere Serviceleistungen angeboten.

Abgedeckt werden die Fachgebiete Denkmalschutz und Kulturgutschutz, Tierschutz sowie der Bereich Umweltschutz. Dort werden die Gebiete Naturschutz, Artenschutz, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Erneuerbare Energien, Gewässerschutz, Immissionsschutz, Klimaschutz, Verkehr und Mobilität sowie Wasserwirtschaft behandelt. Darüber hinaus erfasst die Plattform die Fachgebiete Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd, Fischerei und Imkerei. Schließlich werden die Bereiche Siedlungswesen und Freiraumgestaltung sowie der Bereich Wissenschaft und Forschung angesprochen.

Die Plattform folgt dem Prinzip bekannter Internetmarktplätze, auf denen Angebote veröffentlicht und angenommen werden können. Zusätzlich kann die Mittelverwendung durch einen Verwendungsreport dokumentiert werden.

Gründerin und Betreiberin des DEUTSCHEN NATUR & DENKMAL FORUMS (DNDF) ist die ABIGRO GmbH & Co. KG, Oberthal. Ausführliche Informationen stehen unter https://www.dndf.de bereit.

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ABIGRO GmbH & Co. KG
Achim Biegel
Humweilerstr. 73 b
66649 Oberthal

presse.dndf@abigro.de

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Jan 13 2014

APRO.CON auf der Fish International in Bremen

Praxisnahes Qualitätsmanagement für Fischbetriebe

APRO.CON auf der Fish International in Bremen

APRO.CON stellt auf der Fish International aus

Rastede, 13. Januar 2014 – Auf der Fish International 2014 in Bremen (9. bis 11. Februar, Halle 5, Stand J-23) präsentiert APRO.CON das Qualitätsmanagement-System APRO.QMS für eine effiziente Qualitätskontrolle vom Wareneingang bis zum Verkauf. Betriebe in der Herstellung und dem Vertrieb von Fischerzeugnissen erfüllen mit APRO.QMS leicht die Anforderungen aktueller Standards zur Lebensmittelsicherheit und Zertifikate wie IFS.

APRO.CON beteiligt sich auf der Fish International am Gemeinschaftsstand „Hotspot Traceability“. Der neu geschaffene Messebereich bündelt Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Rückverfolgbarkeit. Im Fokus bei APRO.CON steht die Qualitätsmanagement-Software APRO.QMS. Mit dem leistungsstarken und leicht zu bedienenden Werkzeug überwachen Betriebe kritische Kontrollpunkte, dokumentieren Abläufe, geben Produktinformationen weiter und stellen so eine gleichbleibend hohe Qualität sicher. Anwender haben dabei alle Freiheiten, eigene Qualitätskriterien und Kontrollpunkte für ihren Betrieb zu festzulegen.

Zertifizierungen und Standards für mehr Erfolg

„APRO.QMS haben wir insbesondere mit Blick auf klein- und mittelständische Unternehmen entwickelt. Ihnen wird es mit APRO.QMS leicht fallen, die vielfältigen Vorgaben zur Qualitätskontrolle und Produktsicherheit zu erfüllen – und so alle Zertifizierungen zu erhalten, die sie für ihren Markterfolg brauchen“, so APRO.CON Geschäftsführer und SYNER.CON Mitglied Jens Eden.

APRO.QMS kann zentral vom Büro aus und dank einer webbasierten Oberfläche von nahezu jedem netzwerkfähigen Endgerät bedient werden. Dazu gehören Industrie-PCs und Terminals, Thekenwaagen mit Browser-Funktion sowie alle Mobilgeräte mit iOS- oder Android-Betriebssystem. Die Software sorgt für mehr Genauigkeit und Zeitersparnis bei der Erfassung von Qualitätsdaten nach dem HACCP-Konzept und gibt Geschäftsführern nützliche Kennzahlen zur Betriebsoptimierung an die Hand.

Besucher können APRO.QMS am Messestand im Livebetrieb ausprobieren und erfahren mehr über das APRO.CON-Portfolio rund um Warenwirtschafts- und Deklarationslösungen für Lebensmittelbetriebe. Für weitere Informationen:
www.aprocon.de .

Syner.con ist ein deutschlandweiter Verbund von Fachhändlern und Fachberatern für Metzgereien und das Lebensmittelhandwerk. Als Fachhandelsgruppe vertreibt Syner.con herstellerneutral Waagen, Kassen, Schneide-, Verpackungs- und Etikettiermaschinen sowie sämtliches Zubehör betrieblicher Technik. Mithilfe der vertriebsexklusiven Warenwirtschaft Apro.con leistet Syner.con eine Systemintegration aller Komponenten und bietet erweiterte Controlling-Werkzeuge, unter anderem zur Betriebsführung und Rückverfolgung, an. Syner.con berät Fleischereien und Lebensmittelbetriebe zu ihrem Technikeinsatz sowie zur Betriebsoptimierung und betreut ferner die Installation, Wartung und Pflege der betrieblichen Technik. Zu den Kunden von Syner.con zählen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der Lebensmittelbranche mit Schwerpunkt Metzgereien. Mit sieben Standorten ist Syner.con in Deutschland flächendeckend präsent. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.syner-con.com.

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Dez 4 2012

„Jagen und Fischen“: Eldorado für Schnäppchenjäger

Spezialausrüster Fisherman“s-/Hunterman“s Partner mit Top-Angeboten re-nommierter Markenhersteller

"Jagen und Fischen": Eldorado für Schnäppchenjäger

Eldorado für Schnäppchenjäger: Auf der „Jagen und Fischen“ in Augsburg (17. – 20. Januar) erwartet Messebesucher Top-Angebote.

Gersthofen/Augsburg, 04. Dezember 2012 – Nach der gelungenen Premiere im Januar diesen Jahres ist Fisherman“s-/Hunterman“s Partner auch bei der Zweitauflage der Fachmesse „Jagen und Fischen“ vertreten (17. bis 20 Januar 2013, Messe Augsburg). Am Messestand von Schwabens großem Fachmarkt für Jagen, Fischen und Outdoor (Halle 7, Stand 402) zeigen Vertreter namhafter Hersteller innovative Spitzenprodukte. Darüber hinaus erwartet Angler, Jäger und Outdoor-Begeisterte eine Fülle an attraktiven Sonderangeboten.

Markenprodukte von Rang und Namen

Der große Erfolg der „Jagen und Fischen“ Anfang des Jahres hatte eine deutliche Magnetwirkung auf die großen renommierten Markenhersteller. Dies offenbart sich dem Besucher bereits direkt am Messeeingang in Halle 7 an Stand 402 von Fisherman“s-/Hunterman“s Partner. Dort positionieren sich auf nahezu 200 Quadratmetern Top-Unternehmen wie u.a. Zeiss, Swarovski. Leica (Optik), Meindl (Schuhe), Fjällräven, Farmland (Bekleidung) sowie Blaser, Winchester, Sauer, Browning, Heym und Smith & Wesson (Waffen). Kompetente Fachberater des österreichischen Herstellers Steyr geben im Rahmen einer Sonderausstellung Einblick in modernste Jagdwaffentechnik.

Paradies für Schnäppchen-Jäger

Nicht nur die Vielzahl an verschiedenen Anbietern, sondern auch attraktive Messeangebote machen den Besuch am Stand von Fisherman“s-/Hunterman“s Partner zum Einkaufserlebnis. Neben einem umfangreichen Gebrauchtwaffensortiment bilden täglich abwechselnde Sonderaktionen das Highlight.
Angelfreunde finden eine Produktauswahl mit einem verlockenden Preis-Leistungsverhältnis von Spezialausrüstern wie u.a. Spro, Daiwa, Suxxess, Black Cat oder Balzer. Auch Naturliebhaber, die professionelle Funktionsbekleidung für alle Wetter- und Witterungsverhältnisse von Anbietern wie z.B. Fjällräven oder Blaser suchen, kommen voll auf ihre Kosten.

„Wir bieten für jeden ein Schnäppchen, egal ob Jäger, Angler oder Outdoorfreund“, sagt Bruno von Mengden. Zusätzlich, so der Geschäftsführer von Fisherman“s-/Hunterman“s Partner, gebe es im 650 Quadratmeter großen Geschäft des Spezialausrüsters in Gersthofen regelmäßige Sonderaktionen für den Angel-, Jagd- und Outdoor-Bedarf.

Jagen und Fischen 2013, 17. bis 20. Januar 2013, 09.30 bis 16.00 Uhr.
Fischerman“s-/Hunterman“s Partner: Halle 7, Stand 402.

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Bildrechte: Messe Augsburg

Die Hunterman“s Partner GbR, im Jahr 2003 gegründet, ist spezialisiert auf die Beratung und den Vertrieb in allen Fragen rund um die Jagd, den Schießsport und Outdoor. Zum Produktportfolio gehören u.a. zweckmäßige und strapazierfähige Bekleidung, ein komplettes Sortiment an Angelbedarf, Jagd- und Schießsportwaffen sowie Ferngläser, Spektive und Nachtsichtgeräte für Hobby und Profi-Einsatz.
Die Inhaber sind selbst Jäger und Fischer, leiten mit großem Erfolg eine Jagdschule und sind daher prädestiniert für eine perfekte und individuelle Beratung in Sachen Jagd- und Outdoorausrüstung. Diese Kompetenz in Kombination mit einem breiten Produktangebot machen Hunterman“s Partner zur Topadresse für Naturliebhaber, Jäger, Sportschützen und Outdoorfreaks.

Kontakt:
Hunterman`s Partner GbR
Bruno von Mengden
Augsburger Str. 130
86368 Gersthofen
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Sep 11 2012

Feuer und Wasser: Schutz der Natur auf La Gomera

Nationalpark und Biosphärenreservat müssen dringend auf das Meer erweitert werden

Feuer und Wasser: Schutz der Natur auf La Gomera

Feuer und Wasser: Schutz der Natur auf La Gomera

Berlin, La Gomera, 10. September 2012: Die schweren Waldbrände auf La Gomera waren eine Ka-tastrophe für die Menschen auf der kleinen Kanareninsel. Und für die Natur, denn ein wesentlicher Teil des einzigartigen Nationalparks Garajonay ist abgebrannt. Dieser Nationalpark steht als UNESCO Weltnaturerbe unter höchstem Schutz. Nur Wenige wissen, dass auch das Meer vor der Insel einzigartig ist: Hier findet sich die größte Vielfalt an Walen und Delfinen in Europa. Doch während die Natur der Kanaren an Land gut geschützt ist, sieht es im Meer ganz anders aus. Überfischung, Schnellfähren und zunehmendes Whale Watching machen den Tieren das Leben schwer. Nun schlagen Umweltschützer ein spezielles Walschutzgebiet vor.

Das Meer vor La Gomera beherbergt die höchste bekannte Artenvielfalt an Delfinen und Walen in Europa. Das ergaben die Forschungen, die der Berliner Verein M.E.E.R. seit über 15 Jahren vor der kleinen Kanareninsel betreibt. Von insgesamt 29 Arten im gesamten Kanaren-Archipel konnten allein 23 vor La Gomera nachgewiesen werden. Vom kleinen Zügeldelfin bis zum riesigen Blauwal, vom Schnabel- bis zum Grindwal ist alles vertreten, was das Herz eines Walfreundes höher schlagen lässt. Dieser Reichtum im Meer zieht auch immer mehr Touristen an. So wurde Teneriffa inzwischen zu einer Hochburg für massenhaftes Whale Watching. Täglich fahren hier zig Boote hinaus zu den Tieren, was nicht selten zu Störungen führt. ?Solch eine Situation wollen wir auf Gomera unbedingt vermeiden, deswegen verfolgen wir seit vielen Jahren zusammen mit unserem Partner OCEANO Whale Watching den Ansatz der sanften Walbeobachtung. Dazu gehören auch Forschung und Aufklärungsarbeit? sagt Fabian Ritter, Vorsitzender des M.E.E.R. e.V. ?Öffentliche Bildung und das Wissen um die Ökologie der Tiere spielen eine wichtige Rolle, wenn es um ihren Schutz geht.?

Der Verein legte jetzt einen wissenschaftlichen Bericht vor, der das Modell eines speziellen Schutz-gebietes entwirft, in dem Whale Watching nachhaltig betrieben wird und auch alle anderen Nutzungen ? Fischerei, Schiffsverkehr, Ausbau der Küste, etc. ? dem Vorsorgeprinzip gerecht werden. Auf Grundlage der Erkenntnisse über die Biologie von Walen und Delfinen liefert der Bericht ein umfassendes Konzept für erfolgreichen Meeresschutz. ?Die Voraussetzungen La Gomeras für die Einrichtung eines marinen Schutzgebietes für Meeressäuger sind gut. Die Insel wurde erst kürzlich zum Biosphärenreservat erklärt, aber dieses erstreckt sich nur an Land. Zwar sind Große Tümmler im Süden der Insel per EU-Gesetzgebung bereits geschützt. Doch weder geht das weit genug, noch gibt es bisher geeignete Maßnahmen, die den Schutz untermauern?, erläutert Ritter. ?Was wir brauchen, ist integrativer Schutz bei effektiver Regulierung aller Nutzungsformen. Wir wollen mit unserem Bericht Wege aufzeigen, wie man Delfine und Wale nachhaltig nutzen und gleichzeitig ein Einkommen erwirtschaften kann – ohne dabei die Tiere in ihrem Lebensrhythmus zu stören. Wir plädieren letztlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit einer ?Naturressource?, so wie das mit dem Nationalpark an Land bereits geschieht?.

Kernstück des Berichtes sind die spezifischen Empfehlungen. Sie zielen ab auf den Schutz des gesamten marinen Ökosystems vor La Gomera, inklusive aller Delfin- und Walarten. Dazu gehören z.B. Maßnahmen wie die Begrenzung von Bootszahlen und Anbietern, effektive Überwachung, nachhaltige Fischerei und Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Schiffsverkehr. Der Bericht wurde kürzlich beim Treffen der Internationalen Walfang Kommission (IWC) in Panama vorgestellt und als ?wichtiges Dokument? gelobt. Zeitgleich wurde er den zuständigen Behörden der spanischen Regierung in Madrid und auf den Kanaren vorgelegt.

Die Handlungsempfehlungen beschränken sich nicht auf La Gomera bzw. die Kanaren, sondern sind auch für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in Europa und weltweit relevant. Denn auch in-ternational besteht dringender Bedarf an der Regulierung des Whale Watching-Tourismus.

?Schließlich ist kein Walbeobachter daran interessiert, den Tieren auf die Nerven zu gehen?, sagt Meeresbiologe Fabian Ritter. ?Unsere Erfahrung zeigt ohnehin, dass die schönsten Begegnungen mit Walen und Delfinen immer dann passieren, wenn man den Tieren den größten Respekt entgegenbringt und sie mit ihrer Neugier und Verspieltheit die Situation bestimmen können. Und diesen Raum sollten wir ihnen unbedingt lassen, denn schließlich sind wir auf dem Meer die Gäste?.

Kontakt:
M.E.E.R. e.V.
Fabian Ritter
Bundesallee 123
12161 Berlin
030-644 97 230
info@m-e-e-r.de
www.m-e-e-r.org