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Okt 18 2018

Bauen solide: Architekten planen – gestalten – verändern

Bauen macht Spaß – Planen auch! Immobilienbestand, Neubau, Zukunftsnutzung – ein Vortrag von Heiko Brunzel, Brunzel Bau GmbH, Velten, Berlin, Brandenburg

Bauen solide: Architekten planen - gestalten - verändern

Brunzel Bau GmbH, Velten in Brandenburg – bauen solide

Die zig Milliarden Menschen, die im Laufe der Geschichte an der Errichtung von zig Millionen Gebäuden beteiligt waren, lassen sich in drei Gruppen einteilen: den Bauherrn (der das Ganze bezahlt), den Architekten (der das Gebäude plant und verwirklicht) und den Nutzer, der darin wohnt. Natürlich gibt es noch die Handwerker, die das Gebäude errichten. Diese haben in der Bauphase mit dem Gebäude zu leben. Seit über 25 Jahren ist Heiko Brunzel Bauunternehmer aus Velten /Brandenburg und würde diesen Beruf heute nochmal wählen. Bauen macht Spaß. Bauen erfordert Kreativität, Handwerk und Innovationsbereitschaft. Die Zusammenarbeit mit Architekten ist inspirierend und eröffnet Synergien. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Leider entsteht in der Praxis beim Aufeinandertreffen von architektonischer Kreativität und bauherrlicher Pfennigfuchserei Streit – es kracht, die Gerichte haben viel zu tun.

Architekten planen Visionen und gestalten neue Lösungen

Architekten verwirklichen Visionen und wünschen sich durch ihre Bauten ein Teil Ewigkeit. Wer gilt in der Architekturgeschichte als wichtiger Architekt, fragt Heiko Brunzel in die Runde? Bekannte Namen aus dem Barock – Andrea Palladio und Balthasar Neumann – oder von modernen Architekten, wie z.B. Frank Lloyd Wright, Le Corbusier und Mies van der Rohe, zählen zu den Architektenpersönlichkeiten, um Beispiele zu nennen.

Architekten prägen das Bauen und die Bauwirtschaft. Als Erfinder von „Schöner wohnen“ zählt Andrea Palladio. Andrea Palladio wurde am 8.November 1508 in Padua geboren. Es gibt wenige verlässliche biografische Fakten; er erfand das „Weiße Haus“. Wie bitte? Zwischen Renaissance und US-Präsident liegen ein paar Jahrhunderte. Folgende Geschichte soll sich zugetragen haben: „Als 1792 in Washington ein Architekturwettbewerb für den zukünftigen Präsidentensitz ausgeschrieben wurde, beteiligte sich ein späterer Amtsinhaber anonym. Der Politiker Thomas Jefferson, Palladio begeisterter, kopierte die Pläne der Villa Rotonda bei Vicenza, Palladios berühmtestem Gebäude und reichte sie ein. Dieser Plan von Thomas Jefferson setzte sich nicht durch. Palladio gilt als einer der am meisten imitierten Architekten. Der auch Entwurf des schlussendlich siegreichen Konkurrenten James Hoban war deutlich bei dem Renaissancestar Palladio angelehnt, sein Entwurf wurde das Weiße Haus. Somit hat Andrea Palladio weit nach seiner Zeit ein neues Zeichen gesetzt“, erklärt Heiko Brunzel.

Welche Aufgaben hat ein Architekt?

Der Anspruch an einen Architekten wurde folgendermaßen formuliert: Wenn es dem Architekten gelingt, die Anforderung an eine Nutzung technisch, ökologisch und gestalterisch hinzubekommen, ist eine Architektur gelungen. Damit wäre die Formel, die der antike römische Architekturtheoretiker Vitruv mit „Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Anmut)“ aufstellte, erfüllt. Vielfach wird eine dieser Kriterien von den Bauten erfüllt, gibt Bauunternehmer Brunzel zu bedenken.

Die Aufgaben des heutigen Architekten sind vielfältiger als Planung. Das Berufsbild ist umfangreich. Team und Mitstreiter sind nötig, wie Spezialisten für die Planung, die Ausschreibung und die Bauleitung. Umbau, Sanierung und Betreuung der Gebäudebestände sind zur Hauptaufgabe von Architekten geworden. Das Ausbessern von Städten und deren Infrastruktur zählt zu maßgeblichen Tätigkeiten der Architekten. Die Zukunftsaufgabe ist die Energieversorgung, die klimagerechte Weiterentwicklung der gebauten Infrastruktur. Wohn- Bürogebäude, sowie die Verkehrswege stellen eine große gesellschaftliche Herausforderung für die nächsten Jahre dar.

Der Hausbau ist für die Lebensqualität der Menschen entscheidend, aber für zahlreiche Architekten eine unspektakuläre Aufgabe, als ein vielbetrachtetes, neu errichtetes Prestigeobjekt, erläutert Heiko Brunzel.

Architekt: Zukunftsaufgabe – Innovationsschub – Lösung ökologisch und lebenswert

Der Traum ist als Entwerfer spektakulärer Bauten Bekanntheit zu erlangen. „Das vorrangige Ziel, dass ein einzelner Architekt als Person berühmt wird, steht heute nicht mehr im Fokus. Die Aufgabe besteht darin, dass Architekten als Berufsgruppe mithelfen, die allgemeinen technischen und ökologischen Schwierigkeiten zu lösen, denen wir nicht erst seit dem weltweiten Klimawandel gegenüberstehen. Dies bedeutet, dass konkret Häuser gebaut werden, die aktiv zum Wandel beitragen. Die technischen und ökologischen Schwierigkeiten benötigen nicht Infrastrukturen und Bauwerke, die klimagerecht umgebaut werden, sondern ein Umdenken der Konsumenten. Die Aufgabe der Architekten, als Vermittler zwischen Investoren und Nutzern zu fungieren, wird in Zukunft auf jeden Fall noch wichtiger werden. Ein gesamt-gesellschaftlicher Innovationsschub ist notwendig, der Forschung und Technik umfasst und eine Wertediskussion auslöst“, erläutert Heiko Brunzel.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
info@brunzel-bau.de
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Okt 11 2018

Ab 18. Oktober: 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar: Demenz Gemeinsam Zukunft gestalten

Ab 18. Oktober: 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar:  Demenz  Gemeinsam Zukunft gestalten

(Mynewsdesk) Der 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wird am Donnerstag, 18. Oktober, in der Neuen Weimarhalle eröffnet. Zu dem dreitägigen Kongress werden mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Er steht unter dem Motto „Demenz – Gemeinsam Zukunft gestalten“.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagt: „Demenzielle Erkrankungen werden in Zukunft immer mehr Menschen betreffen. Die Situation von Betroffenen und Pflegenden zu verbessern, ist unser gemeinsames Ziel. Dazu gibt es viele Ansatzpunkte, die wir auf dem Kongress aufgreifen.“

In mehr als 120 Vorträgen geht es um eine bessere ärztliche Versorgung von Menschen mit Demenz, kreative Konzepte für Begleitung und Therapie, die Unterstützung von Angehörigen, die zukunftsfähige Ausrichtung der Gesundheits- und Pflegepolitik und vieles mehr. Grundlage sind die Wünsche und Erfahrungen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, die ebenfalls auf dem Kongress vertreten sein werden.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey schreibt in ihrem Grußwort: „Es gibt eine Zukunft für Menschen mit Demenz. Sie gehören in die Mitte unserer Gesellschaft und sollen so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Es gibt eine Zukunft, wenn wir sie gemeinsam gestalten.“

Die Bundesfamilienministerin hat, neben dem thüringischen Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Schirmherrschaft über den Kongress.

Veranstaltungsort: congress centrum neue weimarhalle, Unesco-Platz 1, 99423 Weimar
Pressebüro beim Kongress:
Geöffnet ab 18. Oktober, 8:30 Uhr
Tel.: 03643 – 74 51 43

Mehr Informationen unter www.demenz-kongress.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de

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Okt 5 2018

Psychologische Betreuung durch Avatare

BMBF-Projekt „EmmA“ erforscht einen emotionalen Avatar als Coaching-Assistenten

Psychologische Betreuung durch Avatare

(c) Charamel GmbH – Coaching Assistent in der psychologischen Beratung

Etwa 15 Prozent der Krankheitstage von Erwerbstätigen sind auf psychische Störungen zurückzuführen und noch immer bekommen psychische Erkrankungen in Deutschland nicht die Aufmerksamkeit, die notwendig wäre, um längeren Ausfällen und frühzeitigen Verrentungen vorzubeugen. Der Gesetzgeber hat auf diese alarmierende Entwicklung reagiert und verpflichtet Arbeitgeber, eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich psychischer Faktoren durchzuführen und geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projekt „EmmA“ arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft am Einsatz eines digitalen Coaching-Assistenten.

Das Ziel des Projektes „EmmA“ ist es, ein interaktives, mobiles, Assistenzsystem zu entwickeln, das bei psychischer Belastung individuell berät und darüber hinaus zur Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz sowie der betrieblichen Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung genutzt wird.

Aktuell verfügen weniger als ein Viertel aller Betriebe über eine ausreichende Gefährdungsbeurteilung. Nicht zuletzt, weil psychologisches Fachpersonal in Unternehmen bislang eine Seltenheit ist. Die Entwicklung eines interaktiven Assistenzsystems, das Erwerbstätige bei psychischer (Über-) Belastung individuell berät, wäre im Arbeitsalltag hilfreich, um die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.

Aus technischer Sicht soll „EmmA“ eine multimodale Echtzeit-Sensoranalyse mit Hilfe von Sensoren im Smartphone des jeweiligen Nutzers durchführen, bei der die physiologischen und sozialen Signale aufgezeichnet und interpretiert werden. Darauf aufbauend wird ein sozio-emotionales Verhaltensmodell entwickelt und an einen virtuellen Avatar gekoppelt, der kontextabhängig bei schwierigen Situationen Hilfe anbietet.

Unter Leitung der Kölner Charamel GmbH arbeiten das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH), Saarbrücken, die Universität Augsburg mit Schwerpunkt Human Centered Multimedia, die SemVox GmbH, Saarbrücken und das Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie (WIPS GmbH), Saarbrücken zur Zielerreichung in den nächsten drei Jahren zusammen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „KMU-innovativ“ mit Schwerpunkt Mensch-Technik-Interaktion gefördert. Das Projektvolumen beträgt 1,57 Mio. Euro, davon 73% Förderanteil durch das BMBF.

Mehr Informationen unter www.charamel.com

Charamel realisiert interaktive Applikationen und Softwarelösungen für eine nutzerfreundliche und lebendigere Kommunikation. Dabei werden Geschichten zu einem multimedialen Erlebnis, bei denen Avatare eine tragende Rolle spielen. Denn jeder Mensch ist es gewohnt von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Avatare schaffen eine natürliche Interaktion mit Besuchern aufgrund ihrer Körpersprache, Ausdrucksweise und ihrem Kommunikationsstil. Sie schaffen eine soziale Verbindung in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und gelten als multimodale und benutzerfreundliche Schnittstelle (HMI). In Verbindung mit Produkten und Marken stärken Avatare die Beziehung zum Kunden.

Kontakt
Charamel GmbH
Norbert Helff
Richard-Wagner-Str. 39
50674 Köln
+49 (0) 2 21 – 33 66 4-0
contact@charamel.com
https://charamel.com/

Okt 4 2018

Neue Arup-Studie skizziert das „Labor von morgen“

Die zunehmende Digitalisierung, neue Kollaborationen und ein verschärfter Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte verändern die internationale Forschungslandschaft nachhaltig.

Neue Arup-Studie skizziert das "Labor von morgen"

Arup-Studie skizziert das Labor der Zukunft (Bildquelle: Arup)

Berlin, 4. Oktober 2018 – Das weltweit tätige Planungs- und Beratungsunternehmen Arup hat in seiner Studie „Future of Labs“ die wichtigsten Trends identifiziert, die die Zukunft wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen bestimmen. Mit der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaft steigt der Bedarf an interdisziplinärer Forschung und dafür dienlichen Kollaborationen. Infolgedessen wird sich neben den traditionellen Forschungseinrichtungen eine neue Generation von Forschungsinstituten wie Inkubatorzentren, DIY Hubs und Living Labs in den Innenstädten etablieren. Diese suchen Kollaborationen mit der Wirtschaft und weiteren Forschungseinrichtungen und beziehen oft auch die Städte und ihre Bevölkerung mit ein. Damit findet wissenschaftliche Forschung nicht mehr ausschließlich in abgegrenzten und abgesicherten Räumen statt, sondern wird zu einem Teil der Gesellschaft.

Der ansteigende Bedarf an interdisziplinären Kollaborationen wird die Gestaltung der Räume, in denen Forschung stattfindet, maßgeblich beeinflussen. Über reine Funktionalität hinausgehend gewinnen die Bedürfnisse der Forscher – ihre Nutzererfahrung und ihr Wohlbefinden – zunehmend an Bedeutung.

Die Ansprüche an Forschungseinrichtungen werden komplexer
„Um für diese neuentstehende Forschungslandschaft intelligente Laborkonzepte zu entwickeln, die die Bedürfnisse der wissenschaftlichen Forschung und der dort tätigen Menschen bestmöglich unterstützen, müssen wir das Ausmaß dieses speziellen Ökosystems und die damit einhergehenden komplexen Wechselwirkungen zwischen Menschen, Räumen und Kontexten verstehen. Es geht weit über die physischen Räume der Forschungseinrichtungen hinaus. Es umfasst unter anderen die Menschen, die die Forschung ermöglichen, die Orte, an denen wissenschaftliche Entdeckungen stattfinden, und die Infrastruktur, die zur Entwicklung von Innovationen erforderlich sind“, erläutert Dr. Gereon Uerz, Leiter Foresight Europe bei Arup.

Arbeitsumgebungen werden flexibler und laden zu Interaktionen ein
Innovative Forschungseinrichtungen müssen ein breites Spektrum an hochspezialisierten und multidisziplinären Aktivitäten ermöglichen und zudem zu Interaktionen einladen. Neben der Funktionalität der Räumlichkeiten gewinnen die individuellen Bedürfnisse der Forschenden an Bedeutung. Im Trend sind modulare Gebäude, deren Nutzungen sich nach Bedarf verändern lassen. Dabei werden die Forschungsinstitute zunehmend wie Büros gestaltet. Neben aktivitätsbasierten Arbeitsbereichen mit Cloud Labs gibt es Ruhezonen, die konzentriertes Arbeiten gewährleisten. Hinzu kommen Gemeinschaftsflächen im Innen- und Außenbereich, darunter auch DIY Labs. Es werden vermehrt Plug-and-Play Räume konzipiert. Diese bieten eine Vielzahl von Aktivitäten und können an sich verändernde Nutzerbedürfnisse angepasst werden.

Digitalisierung und Interdisziplinarität führen zu neuen Arbeitsweisen
Digitale Technologien darunter künstliche Intelligenz und Robotik sowie die Automatisierung und Cloud Computing verändern die Art und Weise, wie geforscht wird. Viele Arbeitsabläufe können automatisiert werden, so dass Forscher künftig weniger Zeit mit traditionellen Labortätigkeiten verbringen werden. Open Source Tools bieten dabei einen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Daten und Erkenntnissen und können auch die engagierte Öffentlichkeit in den wissenschaftlichen Prozess einbinden. Das Labor von morgen wird ein Cluster gleichgesinnter Organisationen an unterschiedlichen Standorten sein.

Die traditionellen Forschungseinrichtungen in Vorstädten und ländlichen Regionen haben auch weiterhin Bestand. Sie werden mit neuen Arbeits-, Wohn- und Freizeitflächen ausgestattet, die mehr Interaktionen mit Kollegen, Kollaborationspartnern und der Öffentlichkeit erlauben.

„Future of Labs“ ist Teil einer Reihe von Publikationen, die Zukunftsszenarien anhand von weltweiten Innovationen aufzeigt. Es sind unter anderem auch die folgenden Titel erschienen: „Campus of the Future“, „Future of Libraries“, „Living Workplace“ und „Rethinking the Factory“.

Gern können Sie sich die Studie „Future of Labs“ auf unserer Website herunterladen. Nutzen Sie hierfür bitte den folgenden Link: http://publications.arup.com/Publications/FutureofLabs.aspx

Über Arup Foresight
Arup Foresight identifiziert Trends und Themen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft und die gebaute Umwelt haben mit dem Ziel, das Bewusstsein für bedeutende Herausforderungen in diesen Bereichen zu schärfen. Das Arup Foresight-Team unterstützt die Kunden dabei, kreative Lösungen für die Zukunft zu finden und Risiken besser zu managen.
www.driversofchange.com

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Mit 14.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 40 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit rund 270 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

Kontakt
Arup Deutschland GmbH
Cinthia Buchheister
Joachimstaler Straße 41
10623 Berlin
03088591092
cinthia.buchheister@arup.com
http://www.arup.com

Okt 2 2018

Herausforderungen für die Forschung zur Homöopathie

Forschungsinstitut Homöopathie: Prioritäten für die zukünftige Forschung über die Wirkungsweise homöopathischer Arzneimittel

Herausforderungen für die Forschung zur Homöopathie

Forschungsvorhaben zur Homöopathie. (Bildquelle: © Bits and Splits – Fotolia)

Um hochwertige, wissenschaftliche Forschung über die Homöopathie zu gewährleisten, legt das britische „Homeopathic Research Institut“ (HRI) strenge Kriterien an, wenn es um die Förderung von Forschungsvorhaben geht. Nach dem Motto: „Forschung mit schlechter Qualität ist Zeit- und Geldverschwendung“ werden Projekte, die sich für eine Förderung durch das HRI qualifizieren wollen, einem strengen Prüfungsprozess unterzogen, für den ein mit Experten besetzter wissenschaftlicher Beirat verantwortlich zeichnet. Projekte müssen den Kriterien des HRI folgend einen sogenannten Peer-Review-Prozess durchlaufen, der die Funktion eines Systems zur Qualitätskontrolle übernimmt. Dieses System dient Angaben des HRI zufolge der sicheren Investition von Spenden und Know-how in vertrauensvolle und vielversprechende Projekte. Dazu hat das Forschungsinstitut Prioritäten festgelegt.

Welche Bedingungen stellt das HRI an Forschungsvorhaben zur Homöopathie?

Das HRI fördert eigenen Angaben zufolge vor allem solche Forschungsvorhaben, die sich auf einen Bereich mit signifikantem klinischem Bedarf beziehen. Projekte, die gefördert werden, sollten sich also in einem Forschungsfeld bewegen, in dem die bestehenden Behandlungen nicht zufriedenstellend verlaufen oder in denen es noch keine Behandlungsoptionen gibt. Das HRI spricht in diesem Kontext von „Effectiveness Gap Conditions“. Berücksichtigt werden sollen zudem bestehende Nachweise über ein Wirkungspotential der Homöopathie im Forschungsgebiet. Das Projekt sollte darüber hinaus ethische Aspekte berücksichtigen. Das Setting des Forschungsvorhabens sollte so entworfen und durchgeführt werden, dass es ethisch vertretbar ist, als auch nützliche Ergebnisse erzielt.

Anpassung an die internationale Forschung zur Homöopathie

Der wissenschaftliche Beirat bringt sich mit weitreichender Expertis in die Bewertung von Forschungsvorhaben ein. Das ist nach Angaben des HRI vor allem deshalb wichtig, um den Stand der Forschung zur Homöopathie auf internationaler Ebene beständig zu überprüfen. Denn es handele sich um einen dynamischen, sich schnell entwickelnden Bereich, in dem die Methodik wie die Forschungsthemen beständig an neue Erkenntnisse von Forschungsteams auf der ganzen Welt angepasst werden müssen.

Research strategy

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Sep 27 2018

SIEDA verbessert das Leben von Menschen im Schichtdienst

Künstliche Intelligenz als nützliches Werkzeug

SIEDA verbessert das Leben von Menschen im Schichtdienst

gamOR – SIEDA beteiligt sich an Forschungsprojekt

Kaiserslautern – Glücklich ist, wer über seine Zeit selbst bestimmt. Menschen, die im Schichtdienst arbeiten – z.B. in der Pflege und im Rettungsdienst – haben diese Freiheit nicht. Das möchte die SIEDA GmbH im Rahmen des Forschungsprojekts „gamOR“ ändern. Die Erkenntnisse aus der Forschung fließen in die Software des Unternehmens ein. So forciert beispielsweise der Online-Dienstplan biduum® die aktive Beteiligung der Arbeitnehmer am Planungsprozess indem er den Dialog mit dem Arbeitgeber unterstützt.

Wer selbst schon in der Spät- oder Nachtschicht gearbeitet hat oder Menschen kennt, die im Schichtdienst arbeiten, weiß, wie schwer es ist, familiären Verpflichtungen nachzukommen oder soziale Kontakte zu pflegen. Während man selbst arbeitet, haben Familie und Freunde oft frei.

Wie können in der Wechselschicht Beschäftigte ihre Arbeitszeit aktiv beeinflussen? Wirkt sich das tatsächlich auf die Lebensqualität aus? Das beleuchtet die SIEDA GmbH als Mitglied des Forschungsprojekts „gamOR“ zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM), der Universität Siegen und weiteren Partnern.

Durch ausgewogene Planung zum Gewinner werden

„Zum glücklichen Leben gehört eine gesunde „Work-Life-Balance“. Das ist weder Floskel noch Modewort sondern das gezielte Austarieren von Arbeitsbelastung und aktivem sozialen Leben. Darauf bezieht sich auch der Name des Forschungsprojekts „gamOR – Game of Roster“: Wer im „Spiel des Dienstplans“ punktet, wird zum Gewinner“, so SIEDA-Geschäftsführer Enno Tolzmann.

In der Schicht tätige Menschen punkten vor allem mit teamorientierter Selbstorganisation. Sie sollen bei der Erstellung eines Dienstplans eigene Wünsche einbringen und sich aktiv an der Planung beteiligen, statt diese lediglich Vorgesetzten zu überlassen.

Intelligente Software als Schlüssel zur Selbstbestimmung

OC:Planner, die SIEDA-Dienstplan-Software für mittlere und große Unternehmen, ist in der Lage, Mitarbeiterwünsche mithilfe von Verfahren der künstlichen Intelligenz zu berücksichtigen und in komplexen Gesamtgebilden einzuplanen. Die Anwendung denkt aktiv mit und berücksichtigt dabei Konflikte, wie Überschneidungen oder Unterbesetzungen. Bestimmte Dienstfolgen ermöglichen die faire Verteilung der Schichten und sorgen damit für zufriedene Mitarbeiter.

Außerdem ist die langfristige Planung wichtiges Kriterium. Damit wissen die Mitarbeiter im Schichtdienst bereits weit im Voraus verbindlich, wann Sie frei haben. Sie können private Termine und Feiertage planen. Das klingt profan, erhöht aber die emotionale Stabilität und verbessert damit die Lebensqualität.

SIEDA – die Dienstplan-Spezialisten

Die SIEDA GmbH – Systemhaus für intelligente EDV-Anwendungen – wurde 1993 gegründet. Die IT-Spezialisten aus Kaiserslautern entwickeln – u.a. mit der Nutzung künstlicher Intelligenz – Software für die Personaleinsatzplanung. Mithilfe der SIEDA-Anwendungen erstellen Personalverantwortliche Dienst- und Schichtpläne wesentlich einfacher und Zeit sparend. Zudem erleichtern Werkzeuge für die Urlaubs- und Abwesenheitsplanung sowie die Zeiterfassung die Personal-Organisation erheblich.

Bereits mehr als 500 Kunden mit über 250.000 Mitarbeitern nutzen die SIEDA-Software. Der Marktführer für die Feuerwehr und Rettungsdienste verfügt auch im Sozial- und Gesundheitswesen über bestes Renommee. Schlanke, webbasierte Lösungen, wie biduum, eröffnen immer mehr kleineren und mittleren Unternehmen und Organisationen das Potential der effizienten Dienstplanung. So profitieren z.B. auch Praxen, Industriebetriebe, Gastronomie und Handel von der SIEDA-Personalorganisation.

Weitere Informationen: www.sieda.com und www.sieda.com/biduum

Softwarehaus mit Spezialisierung auf Software zur Erstellung von Dienstplanung/Schichtplanung.

Kontakt
SIEDA GmbH
Holger König
Bismarckstr. 2a
67655 kaiserslautern
0631 3630 15 887
koenig@sieda.com
http://www.sieda.com

Jun 22 2018

Neumarkter Bernsteinzimmerforscher und Ihre Publikation

Die beiden größten Verstecke von Hitlers Raubkunst. Das Bernsteinzimmer sowie die Position des Goldzuges.

Neumarkter Bernsteinzimmerforscher und Ihre Publikation

Cover

Die Neumarkter Autoren Stenz und Mederer stellen am 02.07.2018 um 10.00 Uhr ihre Sachbuch-Publikation vor.

Die Bild, Mittelbayerische, Bayerische Staatszeitung, Süddeutsche, Münchener Abendzeitung, tz uvm. sowie TV-Sender aus der Bundesrepublik und dem Ausland haben bereits über die zwei Geschichtsinteressierten Autoren berichtet.

Wir möchten Sie nun persönlich zu einem Pressetermin auf den Berggasthof Sammüller (Schafhofstraße 25, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz) einladen; die Autoren werden ihr Werk erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.

Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Thema Raubkunst aus der Zeit der Nationalsozialisten und zeigt ebenso auf, dass wir noch heute ungelöste Sachverhalte aus dieser Epoche vor uns haben, denen viel zu wenig nachgegangen wird, wichtiger noch, die Zeugen schwinden. Als Verpflichtung der Politik und Gesellschaft sollte es unbestreitbar sein, solche Dinge konsequent aufzuklären, doch machten die Autoren hier negative Erfahrungen. Sie wurden angehört, jedoch sehr misstrauisch – teils harsch angegangen – oder bekamen von entsprechenden Stellen nicht einmal eine Antwort. Auf ihren Nachforschungen stießen sie auf Hinweise auf das Bernsteinzimmer, Scheinfirmen sowie auf eine gewaltige Bunkeranlage. Teils wurden Untersuchungen gestattet, jedoch nur unter Argusaugen, sowie in genauest definierten Bereichen – als ob man mehr wüsste als man zugibt, weshalb sollte man sich sonst so sperren? Die Autoren begehen keine Unrechtmäßigkeit darin, dass sie aufklären wollen – jedoch kommt es ihnen so vor.

Ab dem 01.07.2018 wird das Buch als ebook und als Hardcover in den Buchhandlung und direkt beim Verlag verfügbar sein. Preis (D) 19,89; 121 Seiten im Format 21×21 cm in Farbe. Das ebook in Version als pdf und epub.

Zusagen oder Bitten um Zusendung der Presseunterlagen zu richten an : manuel.bogner@bogner-verlag.de
Hinweis: Die Rezensionsexemplare werden zur Pressekonferenz gereicht, bzw. nach deren Stattfinden auch an die Medien versandt. Für Verpflegung ist ebenso gesorgt.

Wir danken für Ihr Interesse und bereits vorab für die reichliche Berichterstattung!
Die Autoren Erich Stenz und Georg Mederer sowie Manuel Bogner, Bogner Verlag

Verlag für Bücher und Zeitschriften

Kontakt
Bogner Verlag
Manuel Bogner
Oberwall 24
92348 Berg
017643966107
info@bogner-verlag.de
http://www.bogner-verlag.de

Jun 7 2018

CEBIT 2018 – Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

CEBIT 2018 - Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing, Fraunhofer IGD (Bildquelle: violetkaipa–Fotolia, Trivisio, Fraunhofer IGD)

Die Medizin ist im Wandel: Weg vom allgemeinen Behandlungsweg, hin zur individuellen Therapie. Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing bieten hier gänzlich neue Möglichkeiten. Forscher des Fraunhofer IGD stellen auf der CEBIT vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover verschiedene Einsatzmöglichkeiten rund um die Künstliche Intelligenz in der Medizin vor – und zwar entlang der gesamten Behandlungskette (Halle 27, Stand E78).

Menschen sind verschieden. Diesem Punkt will auch die Medizin der Zukunft Rechnung tragen und jeden Patienten nach der für ihn individuell optimalen Strategie behandeln. Grundlage hierzu sind große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen. Um die Datenberge zu analysieren und auszuwerten, setzt man zunehmend auf intelligente Systeme. Doch wie kann der Mensch die Daten, die durch die künstliche Intelligenz erzeugt und aufbereitet werden, richtig nutzen? Visual-Computing-Technologien sind dazu ein wesentlicher Ansatz. Im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzen Forscherinnen und Forscher seit Jahren Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ein, um Vital- und Gesundheitsdaten sowie krankheitsbezogene Patientendaten zu analysieren und zu bewerten und entwickeln Technologien entlang der gesamten Behandlungskette.

KI für die Diagnose
Künstliche Intelligenz kann bereits zu Beginn der Diagnose vieles leisten. Sprich: Wenn der Patient den Arzt aufsucht. Nun gilt es zunächst einmal, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und zu diagnostizieren – es geht darum Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen in medizinischen Bilddaten zu erkennen und zu markieren. Handelt es sich um dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT, ist das ein aufwändiges Unterfangen, welches manuell kaum noch zu meistern ist. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD haben daher entsprechende Machine-Learning-Verfahren entwickelt: Diese können anatomische Strukturen in Bilddaten simultan, vollständig und automatisch segmentieren und die Ergebnisse anschaulich darstellen, um bei der Diagnose zu unterstützen.

KI in der Analyse: Effektiv aus Patienten- und Behandlungsdaten lernen
Ist dieser Schritt getan, vergleicht der Arzt die Befunde des Patienten mit denen anderen Menschen. Möchte er große Mengen an Patientendaten analysieren und damit die Aussage belastbarer machen, bildet er dafür Kohorten – also Patientengruppen, die relevante Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch hält die gebildete Kohorte, was sie verspricht? Oder könnte sie noch verfeinert werden? Diese Fragen lassen sich über individuell angepasste visuelle Analysewerkzeuge aus dem Fraunhofer IGD beantworten: Diese visualisieren die Attribute, analysieren sie detailliert und liefern dem behandelnden Arzt wichtige Erkenntnisse für die Behandlung des Patienten.

Augmented Reality während der Operation
Das Wissen aus der vorangegangenen Bild- und Datenanalyse vereinfacht die Festsetzung einer geeigneten Behandlung, bei der ebenfalls Visual Computing Technologien des Fraunhofer IGD zum Einsatz kommen. Im OP müssen Ärzte viel Geschick beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Integration eines Augmented-Reality-Systems schafft hier Abhilfe und unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Organs über eine AR-Brille virtuell eingeblendet.

KI in der Nachsorge: Anomalien in Vitaldaten erkennen
Nach der Operation wird der Patient weiter betreut – und zwar anhand seiner Vitaldaten. Wie steht es beispielsweise um die Schlafqualität und das Stressniveau des Patienten? Treten Anomalien wie Schlaf-Apnoen oder Bewusstlosigkeit auf? Dies lässt sich durch eine Analyse der Vitalparameter feststellen, beispielsweise Herzfrequenz, Herzratenvariabilität oder Atemfrequenz. Eine Lösung aus dem Fraunhofer IGD erfasst die Daten umfangreich, bewertet sie kontinuierlich und erkennt Anomalien zügig. Multiple Sensorik und situationsabhängige Algorithmik erhöhen die Robustheit der Erkennung. Die Daten unterstützen die Betreuung zu Hause, können aber auch in einen ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelten visuellen Leitstand für das Krankenhauspersonal eingepflegt werden und somit die zentrale Beobachtung des Patienten gewährleisten.

Fraunhofer IGD und die personalisierte Medizin
Individuelle Gesundheit ist seit 2016 ein zentrales Strategiethema des Fraunhofer IGD. Kernpunkt der Forschung ist der Übergang von klassischer zu personalisierter Medizin. Dabei verbinden die Forscher bildgebende Verfahren mit datengetriebenen Ansätzen in der Medizin.
Auf der Messe CEBIT werden die Visual-Computing-Lösungen des Fraunhofer IGD ausgestellt, umfassen dabei die gesamte Behandlungskette: Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/cebit-2018

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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Jun 5 2018

AVIA unterstützt die Forschung am OWI

Sponsoring des „Forschungscluster Future Fuels“

AVIA unterstützt die Forschung am OWI

Untersuchung von Brenn- und Kraftstoffproben im OWI-Labor.

Die AVIA AG unterstützt seit April 2018 die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH im Bereich künftiger Brenn- und Kraftstoffe (Future Fuels). AVIA und OWI haben eine Sponsoringvereinbarung abgeschlossen, die sich auf die Unterstützung des „OWI Forschungsclusters Future Fuels“ bezieht. Dieser umfasst nach derzeitigem Stand 13 Einzelprojekte für die Jahre 2016 bis 2020 mit einem Gesamtprojektvolumen von rund 6,3 Millionen Euro.

Die Unterstützung durch eine Gruppe von Sponsoren und Fördermitgliedern ist ergänzend zu den Zuwendungen des Instituts Wärme und Oeltechnik e.V. in finanzieller wie beratender Hinsicht am OWI sehr willkommen. Viele der Unterstützer sind auch Forschungspartner des OWI. Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung arbeitet OWI in schwerpunktmäßig öffentlich geförderten Forschungsprojekten an Themen, die einen Beitrag flüssiger Energieträger zur Energiewende darstellen. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Gegenstand aktueller Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind sowohl der Einsatz treibhausgasreduzierter Brenn- und Kraftstoffe als auch moderne Effizienztechnologien und Verbrennungskonzepte für deren Nutzung.

Ziel der AVIA AG ist es, sich aus der Energiewende ergebende Chancen zu identifizieren und dabei den Stellenwert innovativer Kraft- und Schmierstoffe in weiterführenden Entwicklungsstadien frühzeitig erkennen zu können. Dabei ermöglicht die Kooperation mit dem Oel-Waerme-Institut AVIA die Gewinnung wichtiger Informationen über den wissenschaftlichen Fortschritt bei der Herstellung und Verwendung zukunftsfähiger, treibhausgasarmer flüssiger Brenn- und Kraftstoffe. AVIA ist ein Verbund von 33 mittelständischen Unternehmen der Energiewirtschaft. Als Dachgesellschaft bündelt die AVIA AG in Deutschland unter anderem den Einkauf einer breiten Palette an Mineralölprodukten, Brennstoffen und Energie für ihre Mitglieder. Unter der Marke AVIA werden in Deutschland mehr als 800 Tankstellen betrieben.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Mai 30 2018

Fraunhofer IGD: Eurographics Gold Medal für Prof. Fellner

Fraunhofer IGD: Eurographics Gold Medal für Prof. Fellner

Die Eurographics Gold Medal ehrt als höchste Auszeichnung Prof. Fellner (Bildquelle: ©Roy Borghouts / Eurographics Association)

Höchste Auszeichnung: Die Eurographics Gold Medal 2018 geht an Prof. Dieter W. Fellner, Institutsleiter des Fraunhofer IGD und Professor an der TU Darmstadt.

Für seine außerordentliche Karriere und seine Verdienste um das Fortschreiten der Computergraphik wurde Prof. Dr. techn. Dieter W. Fellner geehrt und ausgezeichnet. Doch nicht nur für seine Forschung vergab die internationale Forschungsorganisation für Computergraphik die Gold Medal an Fellner: Auch seine seit Jahren währende Führungsrolle innerhalb der Eurographics Association wurde gewürdigt.

Fellner ist seit Oktober 2006 Professor für Informatik an der TU Darmstadt und Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD. Der gebürtige Österreicher ist überdies hinaus immer noch mit seinem Studienort Graz verbunden, wo er sein Studium der Technischen Mathematik 1981 mit Diplom, 1984 mit Doktorat und 1988 mit Habilitation abschloss. 2005 gründete er an der Technischen Universität Graz das Institut für ComputerGraphik und WissensVisualisierung und leitet dieses bis heute. Außerdem ist er seit 2008 Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH und Vorstandsmitglied der in 2017 neu gegründeten Fraunhofer Singapore.

Die Eurographics Gold Medal ehrt als höchste Auszeichnung diejenigen Mitglieder des Verbandes, die die Ziele der Eurographics in herausragender Weise unterstützen, sei dies durch bahnbrechende Forschungsergebnisse, ausgezeichnete Lehre oder die erfolgreiche Ausübung einer Funktion innerhalb der Eurographics.

Weiterführende Informationen: www.eg.org/wp/eurographics-awards-programme/the-eurographics-gold-medal

.Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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