Posts Tagged Foster Nexthaler

Apr 9 2018

Gezielt gegen Entzündungssymptomatik bei Asthma

Intensiv-Dosierung unterstützt Therapieanpassung

sup.- Husten, pfeifende Atmung, Luftnot, Kurzatmigkeit oder ein Engegefühl in der Brust: Die anfallsartig auftretenden Symptome von Asthma können verschiedene Auslöser haben. Neben allergischen Reizen verursachen je nach Ausprägung der Atemwegserkrankung auch körperliche Anstrengung, Zigarettenrauch, Autoabgase, kalte Luft oder Infektionen die Beschwerden. Sowohl Entzündungsreaktionen in der Lunge als auch eine Verengung der Bronchien spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Die medikamentöse Asthma-Kontrolle umfasst deshalb sowohl anti-entzündliche als auch bronchienerweiternde Wirkstoffe. Bewährt haben sich z. B. so genannte Fixkombinationen aus den Wirkstoffen ICS zur dauerhaften Behandlung der Entzündungen und LABA zur Erweiterung der Atemwege. Für Patienten mit unzureichend kontrolliertem Krankheitsbild gibt es auch die Option einer Hochdosis-Therapie mit verdoppelter ICS-Dosis bei gleichbleibendem LABA-Anteil (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6). Dies ermöglicht auch Betroffenen, die auf eine stärkere LABA-Dosis sensibel reagieren würden, eine entsprechende Therapieanpassung.

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Mrz 12 2018

Testosteron als Schutzhormon gegen Asthma

Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer

Testosteron als Schutzhormon gegen Asthma

Foto: Fotolia / pathdoc (No. 5995)

sup.- Das Asthma-Risiko ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt: Frauen im Erwachsenenalter erkranken etwa doppelt so häufig an der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung wie Männer. Die Ursache für diesen erheblichen Unterschied konnte bislang medizinisch nicht erklärt werden. Da aber die Asthmarate unter Frauen nach den Wechseljahren wieder absinkt, wurde von einem möglichen Einfluss der Geschlechtshormone ausgegangen. Dass diese Vermutung in die richtige Richtung weist, hat jetzt ein amerikanisches Forscherteam um Prof. Dawn C. Newcomb von der Vanderbilt University in Nashville nachgewiesen. Die Wissenschaftler untersuchten im Labor den Einfluss von Sexualhormonen auf die so genannten ILC2-Zellen in den Lungen von Mäusen. „Studien zeigen, dass ILC2-Zellen eine wichtige Rolle für die Auslösung allergischer Reaktionen spielen, darunter auch für die allergischen Entzündungen der Atemwege bei Asthma“, so die Begründung der Wissenschaftler für diesen Forschungsansatz.

Die Ergebnisse der Versuchsreihe sorgten für eine Überraschung: Es sind nicht die weiblichen Hormone wie Östrogen, die einen Einfluss auf die Aktivität dieser Zellen und damit auf das Asthma-Risiko von Frauen haben. Stattdessen erwies sich das männliche Sexualhormon Testosteron als eine Art Schutzmechanismus, der die Produktion von Entzündungsbotenstoffen durch die ILC2-Zellen ebenso wie die Vermehrung dieser Zellen drosselt. Testosteron gehört zu der Gruppe von Kortikosteroiden (Steroidhormone). Noch können die Mediziner keine Aussagen zu den Auswirkungen dieser Erkenntnisse auf die künftige Behandlung von Asthma machen.

Fakt ist jedoch, dass Therapie-Optionen, die abmildernd auf die Entzündungsreaktionen wirken, mit fortschreitendem Krankheitsstadium eine zunehmend wichtige Rolle spielen. So wird derzeit Patienten mit einer stärkeren entzündlichen Aktivität das tägliche Inhalieren einer erhöhten Dosis von anti-entzündlichen Wirkstoffen wie z.B. Glucokortikoiden empfohlen. Sie sorgen in Kombination mit Substanzen zur Atemwegserweiterung für eine Linderung der Asthma-Symptome. Aber auch bei den traditionellen Asthma-Medikamenten gibt es Lichtblicke: Innovative Kombinationspräparate zur Hochdosistherapie wie z. B. die Inhalatoren Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6 bieten die Wirkstoffe laut Informationen von Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) in einer extrafeinen Formulierung, mit der auch die kleinen Atemwege erreicht werden. Dadurch wird die Effizienz der Asthma-Therapie deutlich erhöht und damit auch die Lebensqualität der Patienten.

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Feb 13 2018

Verbesserte Asthma-Kontrolle durch Intensiv-Dosierung

Therapie-Option bei verstärkter Entzündungssymptomatik

Verbesserte Asthma-Kontrolle durch Intensiv-Dosierung

Foto: Fotolia / Michail Petrov (No. 5976)

sup.- Das Wort Asthma stammt aus dem Altgriechischen und hatte ursprünglich die Bedeutung „Beklemmung“ oder „Keuchen“. Damit ist die Art der Beschwerden eines Asthma-Patienten bereits recht treffend umschrieben. Zur anfallsartig auftretenden Symptomatik der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung gehören Husten, pfeifende Atmung, Luftnot, Kurzatmigkeit und oft auch ein belastendes Engegefühl in der Brust. Diese typischen Anzeichen für eine Überempfindlichkeit der Atemwege können je nach Ausprägung des Asthmas durch allergische Reize, aber beispielsweise auch durch körperliche Anstrengung, Zigarettenrauch, Autoabgase, kalte Luft oder Infektionen ausgelöst werden. Beklemmend für Asthma-Patienten ist damit nicht zuletzt auch die Ungewissheit bezüglich des Zeitpunkts und der Intensität des nächsten Anfalls.

Die unmittelbare Ursache der Symptome, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken, sind Entzündungsreaktionen in der Lunge sowie eine dadurch verursachte Verengung der Bronchien. Deshalb stehen bei der medikamentösen Asthma-Kontrolle sowohl anti-entzündliche als auch bronchienerweiternde Wirkstoffe im Mittelpunkt. Bewährt haben sich so genannte Fixkombinationen z. B. aus den Wirkstoffen ICS und LABA, also einem Kortikoid zur dauerhaften Behandlung der Entzündung sowie einem atemwegserweiternden Betamimetikum wie Formoterol, das sowohl eine schnell einsetzende als auch lang anhaltende Wirkung hat.

„Von den rund 30 Millionen Asthmatikern in Europa können dank geeigneter Medikamente und Behandlung rund 70 Prozent gut mit ihrer Behandlung leben“, betont die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V., schränkt aber auch ein: „1,5 Millionen Europäer leiden jedoch an schwerem Asthma mit mindestens einem bedrohlichen Anfall pro Woche.“ Für Patienten, deren Krankheitsbild bislang noch nicht ausreichend kontrolliert werden konnte, gibt es seit 2016 die Option einer Hochdosis-Therapie mit einer verdoppelten ICS-Dosis bei gleichbleibendem Anteil an LABA (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6). Damit wird die Therapieanpassung mit einem höher dosierten ICS auch für Patienten erleichtert, die sensibel auf eine stärkere LABA-Dosis reagieren würden. „Die neue Hochdosistherapieoption gibt uns die Möglichkeit, eine effektive Entzündungskontrolle zu realisieren, ohne mehr LABA-Nebenwirkungen zu induzieren“, bestätigt der Pneumologe Dr. Ronald Doepner (Dortmund).

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Feb 13 2018

Intensivierte Therapie für Asthmatiker

Schutz vor Atemnot-Attacken in den Blütemonaten

sup.- Menschen, die unter allergischem Asthma leiden, das durch Pflanzenpollen verursacht wird, brauchen in den Blütemonaten oft zusätzlichen medikamentösen Schutz. Empfehlenswerter als der häufige Einsatz von Notfall-Sprays ist dann eine Intensivierung der Dauermedikation mit bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erläutert Dr. Ronald Doepner (Facharzt für Pneumologie aus Dortmund). Bei solch einer Hochdosis-Therapie (z. B. Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6) kommt bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiterndem Wirkstoff eine doppelt so hohe Dosis an entzündungshemmendem Wirkstoff zum Einsatz.

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Jan 15 2018

Empfehlung für schlecht eingestellte Asthmatiker

Umstieg auf Medikamente mit extrafeinen Partikeln

Empfehlung für schlecht eingestellte Asthmatiker

Foto: Fotolia / psdesign1 (No. 5960)

sup.- Studien zufolge sind viele Asthmatiker in Deutschland nicht ausreichend mit Medikamenten eingestellt. Trotz der täglichen Inhalation der verordneten Wirkstoffe, in der Regel ist dies eine Kombination aus entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Substanzen, leiden die Patienten regelmäßig unter Schlafstörungen, tagsüber unter Husten sowie Atemnot und sind insgesamt bei ihren Alltagsaktivitäten deutlich eingeschränkt. Für diese schlechte Symptomkontrolle, obwohl eine Dauermedikation erfolgt, kann es einen leicht nachvollziehbaren Grund geben: Die Wirkstoffe der inhalierten Medikamente haben oft eine Partikelgröße, mit der zwar die großen und mittleren Atemwege erreicht werden, kaum jedoch die kleinen Atemwege. Lange Zeit hat man dies für unproblematisch gehalten. Inzwischen haben Untersuchungen jedoch gezeigt, dass Entzündungsprozesse nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen am Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis, denn Verästelungen in der Lungenperipherie mit weniger als zwei Millimeter Durchmesser machen rund 95 Prozent des gesamten Lungenvolumens aus. Asthmatiker könnten deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit davon profitieren, wenn sie anstelle der häufig noch verordneten herkömmlichen Asthmasprays neue Inhalationssysteme mit extrafeinen Partikeln erhalten würden.

Die Einordnung der Partikelgröße richtet sich nach dem MMAD (Mass Median Aerodynamic Diameter). Während die Mehrzahl der gängigen Asthma-Inhalatoren die Wirkstoffe in einer durchschnittlichen Teilchengröße von 4 µm enthalten, ist die Partikelgröße bei innovativen Präparaten deutlich kleiner: „Extrafeine Wirkstoffpartikel, wie sie z. B. die Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler bieten, sind mit einer Größe von ca. 1,5 µm weniger als halb so groß“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Je nach Schweregrad der Asthma-Erkrankung können Inhalatoren mit solch einer extrafeinen Formulierung in einer mittleren oder hohen Dosierung verschrieben werden, sowohl als Dosieraerosol als auch als Pulverinhalator. Die dem neuen wissenschaftlichen Stand angepasste Größenordnung der Wirkstoffpartikel ermöglicht laut Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) eine gleichmäßige Verteilung der Substanzen im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen, was wichtig für eine bessere Symptomkontrolle ist.

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Dez 18 2017

Erkältungen erhöhen Exazerbations-Risiko

COPD-Patienten brauchen besonderen Schutz

Erkältungen erhöhen Exazerbations-Risiko

Foto: Fotolia / drubig-photo (No. 5950)

sup.- Infekte der Atemwege haben in den Herbst- und Wintermonaten Hochsaison. Während sie für die meisten Menschen zwar lästig, aber unproblematisch sind, können Erkältungserkrankungen für COPD-Patienten lebensgefährlich werden. Nach Schätzungen leidet etwa jeder Zehnte über 40-Jährige in Deutschland an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Bei den Betroffenen kann ein Atemwegsinfekt eine so genannte Exazerbation auslösen. So werden bei diesen Patienten akute Krankheitsschübe bezeichnet, die zur Verschlimmerung der Symptomatik wie z. B. zunehmende Atemnot, vermehrten Husten und Abgeschlagenheit führen. „Eine Exazerbation ist genauso gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Hinzu kommt: Auch jede überstandene Exazerbation hat weitreichende Konsequenzen, weil sie die bei COPD unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe beschleunigt sowie nachweislich die Lungenfunktion der Patienten verschlechtert und damit die Lebensqualität sowie die Aussichten des Patienten negativ beeinflussen. Sich vor Erkältungen durch penible Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen sowie vor schweren Infekten durch entsprechende Impfungen zu schützen, sollte deshalb bei COPD-Patienten oberste Priorität haben.

Zu den wesentlichen Präventions-Maßnahmen, um das Risiko für Exazerbationen zu verringern, gehört darüber hinaus eine angemessene Einstellung der chronischen Lungenerkrankung mit einer entsprechenden Dauermedikation. Neben der täglichen Inhalation von bronchienerweiternden Substanzen spielen auch entzündungshemmende Wirkstoffe eine wichtige Rolle, da die COPD mit einem Entzündungsgeschehen verbunden ist. „Jede Intervention, die die Entzündung bei COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, bestätigt Dr. Voshaar. Von Vorteil sind dabei Inhalatoren, die beide Wirkstoffgruppen kombiniert in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, weil mit solch einer innovativen Partikelgröße auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums, die einen zentralen Ort der Entzündungsprozesse ausmachen, erreicht werden können. Bei Patienten mit einer verschlechterten Symptomatik und einer besonders hohen Gefahr für Exazerbationen haben Lungenärzte seit Kurzem die weitere Option, eine extrafeine 3-fach-Fixkombination (Trimbow) zu verschreiben. Jede durch adäquate therapeutische Maßnahmen vermiedene Exazerbation kann für den Patienten ein Plus an Lebenszeit bedeuten.

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Dez 11 2017

Verbesserte Therapie bei COPD

Wirkstoffe dringen bis in die kleinen Atemwege

sup.- Etwa 13 Prozent der Bevölkerung ab 40 Jahren sind laut Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. Diese Atemwegserkrankung ist nicht heilbar, der Krankheitsverlauf kann durch eine medikamentöse Dauertherapie aber deutlich verlangsamt werden. Neue Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg der bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen, die zumeist kombiniert bei COPD zur täglichen Inhalation verordnet werden, entscheidend von der Partikelgröße der Wirkstoffe abhängt. Moderne Inhalatoren wie z. B. die Präparate Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten deshalb diese Substanzen in einer extrafeinen Formulierung, so dass auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums effektiv erreicht werden.

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Nov 27 2017

Gefährliche Kombination: COPD plus Schlafapnoe

Früherkennung nächtlicher Atemaussetzer lebenswichtig

Gefährliche Kombination: COPD plus Schlafapnoe

Foto: Fotolia / djoronimo (No. 5930)

sup.- Unbehandelt können krankhafte kurze Atemaussetzer (obstruktive Schlafapnoe, OSA) lebensbedrohend sein. Die Langzeitfolgen reichen von Bluthochdruck über Herzinfarkt bis hin zu einem Schlaganfall. Besonders gefährlich ist es, wenn Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zusätzlich unter einer Schlafapnoe leiden. Die Analyse von 21 Beobachtungsstudien hat jetzt gezeigt, dass die Kombination dieser beiden Krankheitsbilder der Atemwege sehr häufig auftritt. Bei etwa jedem sechsten Patienten mit mittelschwerer bis schwerer COPD wurde dieses so genannte Overlap-Syndrom ermittelt. Bei einem parallelen Vorliegen von COPD und OSA besteht eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko. Experten empfehlen deshalb, dass bei COPD-Patienten in fortgeschrittenen Stadien routinemäßig mit einer medizinischen Untersuchung in einem Schlaflabor nach einer Schlafapnoe gefahndet wird. Bestätigt sich der Verdacht auf behandlungsbedürftige Atemaussetzer, können bei den Betroffenen mit einer nächtlichen CPAP-Therapie per Maske (kontinuierliche Überdruckbeatmung) die Schlafqualität verbessert sowie Exazerbationen (Krankheitsschübe) der COPD und damit verbundene Krankenhausaufenthalte deutlich vermindert werden.

Gleichzeitig ist es gerade bei Patienten mit Overlap-Syndrom besonders wichtig, dass sie eine angemessene Dauermedikation zur Therapie ihrer chronischen Lungenerkrankung erhalten. Instabile COPD-Patienten mit häufigen akuten Krankheitsschüben (Exazerbationen mehr als zwei Mal im Jahr) können nach Information von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) ergänzend zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Besonders empfehlenswert sind bei einer solchen kombinierten Behandlung Studien zufolge innovative Inhalations-Geräte, die die entsprechenden Substanzen in einer extrafeinen Wirkstoffgröße (wie z. B. in den Präparaten Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, so dass auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums therapeutisch erreicht werden können.

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Nov 13 2017

COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

Vermeidung von Exazerbationen lebensrettend

COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5923)

sup.- COPD-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod. Etwa 6,8 Mio. Menschen sind in Deutschland von dieser chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. „Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist der Rotterdam-Studie zufolge mit COPD um 30 Prozent höher als ohne COPD“, warnt Dr. Thomas Voshaar, Vorstandsvorsitzender des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) und Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien, Moers. Die größte Gefahr geht dabei von akuten Krankheitsschüben, so genannten Exazerbationen aus. Diese können z. B. durch Infekte ausgelöst werden und verursachen meist eine starke Verschlechterung des Krankheitszustandes, insbesondere anhaltende Atembeschwerden. Während der ersten fünf Tage nach Einsetzen einer Exazerbation ist laut der Rotterdam-Studie das akute Herzinfarktrisiko doppelt so hoch wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. Das wichtigste Therapieziel bei der Behandlung von COPD-Patienten ist es deshalb, mit einer angemessenen medikamentösen Einstellung eine Reduzierung und optimalerweise Vermeidung von Exazerbationen zu erreichen.

Als Basistherapie hat sich bei COPD-Patienten die tägliche Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) bewährt. Sie reicht bei vielen Betroffenen allein jedoch nicht aus, um eine akzeptable Lebensqualität zu erzielen und insbesondere das Risiko für Exazerbationen wirkungsvoll zu minimieren. Solche „instabilen“ Patienten, die unter wiederkehrenden Krankheitsschüben leiden, können nach Information von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Auch Dr. Voshaar bestätigt: „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern.“ Dies gelingt nachweislich umso besser, je tiefer die entzündungshemmenden Substanzen bis in die feinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen. Von Vorteil sind Studien zufolge deshalb innovative COPD-Medikamente, die kombiniert einen bronchienerweiternden plus einen anti-entzündlichen Wirkstoff in einer extrafeinen Formulierung (wie z. B. im Inhalator Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, mit denen auch die kleinen Atemwege therapiert werden können.

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Okt 16 2017

Asthmatiker sollten auf Wirkstoff-Größe achten!

Inhalatoren mit extrafeinen Substanzen vorteilhaft

sup.- Viele Asthmatiker leiden trotz regelmäßiger Einnahme ihrer Medikamente unter einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Eine deutliche Verbesserung ihrer Situation könnte ein Umstieg auf innovative Inhalatoren bewirken. Der Grund: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Anforderung an die Wirkstoff-Größe entsprechen aber erst die Inhalationssysteme der dritten Generation (wie z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), deren extrafeine Partikel weniger als halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Da die chronischen Entzündungsprozesse bei Asthma neuen Erkenntnissen zufolge insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen, kann mit extrafeinen Substanzen ein besserer Behandlungserfolg erzielt werden.

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