Posts Tagged Gehweg

Nov 10 2017

Herbstlaub – traumhaft schön und tückisch

Verkehrssicherungspflicht bei nassem Laub im Herbst – wer ist zuständig?

Noch hat der Winter uns nicht in seinem kalten Griff. Doch auch wenn der Herbst noch ein paar schöne Tage für uns bereithält: Er hat seine Tücken. So kann ein Gehweg durch nasses Laub unversehens zur Rutschbahn werden. Klar, dass so eine Gefahrenquelle entfernt werden muss. Aber wer ist überhaupt dafür zuständig? Und was sagt die Rechtsprechung zum Thema? Die ARAG Experten klären auf.

Laubfegen: Wer ist zuständig?
Grundsätzlich gilt, dass die Gemeinden die sogenannte Verkehrssicherungspflicht tragen. Sie müssen also dafür Sorge tragen, dass die Straßen und Gehwege gefahrlos durch die Bürger genutzt werden können. Sie können diese Pflicht jedoch per Satzung auf die Grundstückseigentümer übertragen, die wiederum bei vermieteten Objekten in den meisten Fällen an die Mieter weitergegeben wird.

Als Vermieter sollten Sie bei Abschluss eines Mietvertrags darauf achten, dass die Pflichten für den Räum- und Streudienst einschließlich des Laubfegens klar geregelt sind, also entweder der Mieter übernimmt diese oder die Aufgabe wird durch ein professionelles Unternehmen erledigt, wobei die Kosten hierfür ebenfalls dem Mieter auferlegt werden können (Stichwort Nebenkosten).

Als Mieter müssen Sie die Pflichten zur Räumung und zum Fegen bzw. die Kosten hierfür nur dann übernehmen, wenn diese im Mietvertrag auf Sie abgewälzt wurden. Sollte es in dem Vertrag keine Regelung geben, so kann der Vermieter dies nicht später nachholen, sondern muss sich selbst darum kümmern und dafür aufkommen.

Wann muss gefegt werden?
Die Uhrzeiten für die Räumpflicht richten sich grundsätzlich nach den Zeiten für den Winterdienst, also i.d.R. werktags zwischen 7 und 20 Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr. Allerdings dürfen Passanten laut einem Urteil des LG Frankfurt morgens gegen 7.00 Uhr noch nicht damit rechnen, dass der Bürgersteig von Laub befreit ist (Az.: 2/23 O368/93). Zur Intensität der Räumpflicht gibt es unterschiedliche Rechtsprechungen. Einige Gerichte sehen eine umfangreiche Pflicht zur Beseitigung (z.B. Landgericht Hamburg, Az.: 309 S 234/97), andere dagegen sehen keine Veranlassung dazu, dass sofort jedes Blatt weggefegt werden muss (z.B. Landgericht Coburg, Az.: 14 O 742/07). Fest steht jedoch, dass mit wachsender Laubmenge auch die Pflicht zur Beseitigung steigt.

Wann darf man einen Laubsauger einsetzen?
Wer sich bei der Wahrnehmung der Räumpflicht eines Laubbläsers bzw. Laubsammlers bedient, muss die eingeschränkte Nutzungszeit beachten, die für manche Geräte gilt. Laut der 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV) dürfen diese in Wohngebieten nur zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr betrieben werden. Ausnahme: Es handelt sich um ein lärmarmes Gerät mit dem EU-Umweltzeichen. Dann ist ein Betrieb zwischen 7 und 20 Uhr erlaubt.

Wohin mit dem Laub?
Bei der Entsorgung ist darauf zu achten, dass das Laub nicht einfach in den Rinnstein oder den Gulli gekehrt werden darf. Wer nicht gerade selbst kompostiert, darf aber in vielen Gemeinden das Laub entweder in der Biotonne oder während bestimmter Perioden kostenfrei bei einer Deponie entsorgen. Mancherorts stellen die Gemeinden temporär auch spezielle Behälter auf.

Was passiert im Urlaub?
Wer in Urlaub fährt, muss sich darum kümmern, dass während der Abwesenheit die Aufgaben durch einen zuverlässigen Vertreter übernommen werden.

Welche Versicherung zahlt bei Schäden?
Wenn es trotzdem dazu kommt, dass jemand vor dem eigenen Haus stürzt, ist man als Eigentümer in der Regel im Rahmen einer Haus- und Grundeigentümer-Haftpflichtversicherung abgesichert (für den Fall, dass die Pflichten nicht übertragen wurden), als Mieter über die eigene private Haftpflichtversicherung.

Fazit
Für alle lohnt sich ein Blick auf die Homepage der Gemeinde oder ein kurzer Anruf, um sich über die aktuell gültige Satzung zu informieren. Dort sind meist die Zeiten, die Intensität und sonstige Details geregelt, also auch z.B. ob nicht nur der Gehweg, sondern auch die Fahrbahn mitgereinigt werden muss.

Download des Textes:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/heim-und-garten/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Nov 9 2017

Herbstlaub – Das sagen die Gerichte

ARAG Experten geben einen Überblick über Urteile rund um die fallenden Blätter.

Jedes Jahr im Herbst haben die deutschen Gerichte Hochkonjunktur. Nicht selten geht es dabei um eine ganz natürliche Sache – das Herbstlaub. Die damit zusammenhängende Verkehrssicherungspflicht obliegt je nach Statuten, Mietverträgen und Absprachen nämlich mal den Gemeinden, mal dem Grundbesitzer, Vermieter oder Mieter. ARAG Experten geben einen Überblick über rechtsverbindliche Urteile der deutschen Gerichte aus den vergangenen Jahren.

Haftung der Wohnungseigentümer
In einem Haus mit Eigentumswohnungen haften alle Eigentümer gemeinsam. Wenn allerdings im Mietvertrag geregelt wurde, dass die Mieter der Wohnungen die Räumpflicht zum Beispiel bei Herbstlaub auf den angrenzenden Gehwegen zu erfüllen haben, obliegt den Eigentümern laut ARAG Experten lediglich eine Kontroll- und Überwachungspflicht. Ist die Räumpflicht im Mietvertrag allerdings nicht geregelt, können die Eigentümer als Gesamtschuldner schadensersatzpflichtig gemacht werden, wenn jemand auf dem Gehweg vor dem Haus ausrutscht und sich verletzt, entschieden die Richter des Oberlandesgerichts in Frankfurt am Main. (OLG Frankfurt/Main, Az.: 3 U 93/01).

Eigentümer im Urlaub
Ist ein Grundstückseigentümer laut städtischer Satzung zur Säuberung der angrenzenden Gehwege verpflichtet, so muss er, wenn er in Urlaub fährt, für eine angemessene Vertretung sorgen. ARAG Experten verweisen aber auf ein Urteil, das besagt, dass es dem Eigentümer indes nicht zugemutet werden kann, seinen Urlaub zu unterbrechen, um zu prüfen, ob die Arbeit korrekt erledigt wird (OLG Schleswig, Az.: 11 U 137/11).

Rutschgefahr am frühen Morgen
Rutscht ein Fußgänger schon um sieben Uhr früh auf dem Bürgersteig auf nassem Laub aus und bricht sich dabei ein Bein, hat er keinen Anspruch auf Schadenersatz. Dem Hausbesitzer kann nämlich nach Auskunft der ARAG Experten nicht zugemutet werden, so früh schon den Gehweg zu kehren (LG Frankfurt a. M., Az.: 2/23 O 368/93).

Laub auf dem Wanderweg
Wer ist zuständig, wenn der Wanderweg im Laub versinkt? Nach Auskunft der ARAG Experten lautet die Antwort auf diese Frage verblüffenderweise: Niemand! Zumindest kann eine Kommune nicht wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht verantwortlich gemacht werden, wenn ein Spaziergänger auf einem unbefestigten Wanderweg ausrutscht und sich verletzt. Die Gemeinde ist demnach nicht verpflichtet, solche Wege regelmäßig zu reinigen und für vollständige Rutschsicherheit zu sorgen (LG Itzehoe, Az.: 3 O 153/99).

Nachbars Laub im eigenen Garten
Auch Laub von Bäumen, die dem Nachbarn oder der Gemeinde gehören, muss beseitigt werden. Das gilt laut Amtsgericht München auf jeden Fall dann, wenn die Bepflanzung mit Laubbäumen in der betroffenen Gegend üblich ist (Az.: 114 C 31118/12). Einen Anspruch auf Erstattung der Kosten für das Entfernen des Laubs – die sogenannte „Laubrente“ – gibt es in diesem Fall auch nicht (OLG Hamm, Az.: 5 U 161/08). Nimmt das Laub jedoch so überhand, dass man es selbst nicht mehr bewältigen kann und es über das Ortsübliche hinausgeht, ist im seltenen Einzelfall der Nachbar oder die Gemeinde verantwortlich. So war es z.B. in einem Fall, den das Landgericht Coburg zu entscheiden hatte. Die Richter urteilten, dass überhängendes Astwerk aus dem benachbarten Garten nicht in jedem Fall hingenommen werden muss. Zu weit über die Grundstücksgrenze ragende Äste müssen geschnitten werden. Der beklagte Gartenfreund führte zwar an, dass die besagten Bäume seit 30 Jahren die Grundstücksgrenze zierten, die Richter entschieden nach einer Ortsbegehung aber zu Gunsten des Klägers (LG Coburg, Az.: 33 S 26/08).

Wenn der Fahrradweg zur Rutschbahn wird
Werden wegen starken Laubfalls akute Maßnahmen zur Verkehrssicherung nötig, so darf sich die kehrpflichtige Gemeinde nicht auf die Durchführung der turnusgemäßen Dienste beschränken, wenn diese zur Sicherung nicht ausreichen. So kann es unter Umständen notwendig sein, Überstunden anzuordnen, wenn zum Beispiel am Samstag Rutschgefahr droht. Ansonsten kann die Kommune ein Mitverschulden an etwaigen Unfällen treffen, so die ARAG Experten (OLG Hamm, Az.: 9 U 170/04).

Klinikeingang muss täglich gekehrt werden
Ein Krankenhaus wird häufig von kranken, gebrechlichen oder älteren Menschen aufgesucht. Der Betreiber ist deshalb umso mehr verpflichtet, die Wege auf dem Klinikgrundstück regelmäßig von heruntergefallenem Laub zu befreien. In Abhängigkeit vom Laubanfall müssen die Zuwegungen täglich und notfalls auch ein zweites Mal am Tag kontrolliert und – wenn nötig – gekehrt werden. In dem vom Oberlandesgericht Schleswig-Holstein entschiedenen Fall haftete der Betreiber dennoch nicht wegen einer Verletzung seiner Verkehrssicherungspflicht. Er konnte nämlich nachweisen, dass der Weg zum Eingang weniger als zwei Stunden vor dem Sturz des klagenden Patienten gereinigt worden war. Obwohl an dem Tag stürmisches Wetter herrschte, sahen die Richter das als ausreichend an (Az.: 11 U 16/13).

Download der Textes und verwandte Themen:
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Jul 24 2017

Mit dem Rad zur Schule

Mit dem Rad zur Schule

(Bildquelle: www.puky.de | pd-f)

(pd-f/tg) In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gange. Doch nach den Ferien steht der Alltag an und für Erstklässler beginnt mit dem neuen Schuljahr ein neuer Lebensabschnitt. Der Weg dorthin ist für die meisten Grundschüler relativ kurz und kann gerne mit dem Rad absolviert werden. Der pressedienst-fahrrad klärt wichtige Fragen rund um das Thema Schulweg mit dem Fahrrad.

– Ab welchem Alter darf mein Kind mit dem Fahrrad in die Schule fahren?

Diese Frage birgt viel Konfliktpotenzial zwischen Eltern und Schulleitung, da viele Grundschulen den täglichen Schulweg mit dem Rad grundsätzlich untersagen. Rechtlich gibt es dafür jedoch keine Grundlage. Die Entscheidung, das Kind mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken, fällen ausschließlich die Eltern. Allerdings sollten sich Kinder bereits selbstständig sicher im Straßenverkehr bewegen und andere Verkehrsteilnehmer sowie Gefahrensituationen richtig einschätzen können. Eltern sollten ihre Kinder nicht überschätzen und eine Erlaubnis auch von der Art des Schulwegs abhängig machen. Eine vielbefahrene Hauptstraße oder ein steiler Berg bieten großes Gefahrenpotenzial und überfordern viele Kinder anfänglich. Deshalb macht es Sinn, rechtzeitig mit dem Nachwuchs den Schulweg per Rad zu trainieren oder das Kind zu begleiten, bis es den Weg sicher alleine meistern kann. Dabei sollte nicht die kürzeste, sondern die sicherste Route gewählt werden. Den Schulweg mit dem Fahrrad zu fahren, hat nämlich viele Vorteile: Es stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit von Kindern. Sie übernehmen Verantwortung und bewegen sich, wodurch sie aufnahmebereiter werden.

– Ist eine Radfahrprüfung Voraussetzung für die Fahrt zur Schule?

Nein. Eine Radfahrprüfung hat keine bindende Wirkung wie ein Führerschein zum Autofahren. Auch ohne Radfahrprüfung darf ich Fahrrad fahren. Die Verkehrswacht, welche die Radfahrprüfungen an den Schulen veranstaltet, rät zwar davon ab, vor einer bestandenen Prüfung mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Doch auch an der Radfahrprüfung gibt es mitunter Kritik und gerade ihre Alltagstauglichkeit steht zur Diskussion. Für Kinder ist das Üben des eigenen Schulwegs sinnvoller und praxistauglicher. Es trägt mehr zur Verkehrssicherheit bei als das Ausfüllen eines Fragebogens und das Fahren in einem verkehrsberuhigten Raum (meist dem Schulhof). Für Schulanfänger ist ein Schulwegtraining aber unerlässlich, weil der Straßenverkehr sie physisch und psychisch sehr fordert. Eltern und Schulleitung sollten dabei nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander Lösungen erarbeiten.

– Wer ist für die Verkehrssicherheit der Räder verantwortlich?

Verantwortlich sind derjenige, der mit dem Fahrrad fährt und der Fahrzeughalter. Ist das Fahrrad nicht in vorschriftsmäßigem Zustand, darf der Halter das Fahren untersagen. „Im Rahmen des Erziehungsauftrages sind dementsprechend die Eltern für die Räder ihrer Kinder verantwortlich“, wie Guido Meitler vom Kinderradhersteller Puky erklärt.

– Sind Kinder auf dem Schulweg mit dem Rad versichert?

Alle Schüler sind auf dem Weg von und zur Schule und zu Schulveranstaltungen kraft Gesetz in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Das zählt für den Schulweg mit Fahrrad, Roller, Skateboard, Skier oder auch per Boot (z. B. bei Hochwasser).

– Besteht für Kinder eine Helmpflicht?

Nein, jedoch sollten Kinder von der ersten Fahrt an einen Helm tragen. „Das dient einerseits der eigenen Sicherheit und andererseits wird das Helmtragen von Beginn an zur Selbstverständlichkeit“, meint Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

– Braucht ein Kinderfahrrad grundsätzlich eine feste Beleuchtung?

Nein. Seit August 2013 müssen Fahrräder nicht mehr mit einem Dynamo ausgestattet sein, eine StVZO-konforme Batterie- oder Akku-Beleuchtung ist ausreichend. „An Rädern für Grundschulkinder ist eine fest installierte Beleuchtung weiterhin sinnvoll, weil Stecklampen gerne vergessen werden oder die Kinder mit der Kontrolle des Akkustandes überfordert sind“, weiß Guido Meitler. Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller weist zusätzlich darauf hin, dass Eltern die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung regelmäßig überprüfen sollten. „Kinderräder haben zwar meist fest verbaute Lichtanlagen, diese funktionieren oft aber gar nicht oder nicht richtig“, hat Göttling in der Praxis feststellen müssen.

– Darf mein Kind mit dem E-Bike fahren?

Eine gesetzliche Regelung für ein Einstiegsalter zum E-Bike-Fahren gibt es nicht, es gibt lediglich eine Empfehlung des Deutschen Verkehrsgerichtstages des Mindestalters von zwölf Jahren. Das Thema wird deshalb kontrovers und heiß diskutiert. Ein Hersteller von Kinder-E-Bikes ist das Schweinfurter Unternehmen Haibike. Die Räder sind als sportives Spaßgerät für das Gelände konzipiert, eignen sich aber auch für den alltäglichen Gebrauch. Die Unterstützungsleistung ist auf maximal 20 km/h begrenzt. „Aus unserer Sicht ist eine Verkehrserziehung schon in jungen Jahren elementarer Bestandteil dafür, dass sich unsere Jüngsten sicher im Straßenverkehr bewegen können – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem E-Performance-Bike. Unsere Verkaufszahlen zeigen, dass das Thema E-Bike auch bei den Kids angekommen ist“, begründet Tom Specht von Haibike.

– Wo darf mein Kind überhaupt fahren?

Kinder bis acht Jahre müssen, bis zu zehn Jahre können auf dem Gehweg fahren. Neu seit Dezember 2016 ist, dass ein Elternteil sein Kind bis zum achten Lebensjahr auf dem Gehweg begleiten darf. Dennoch ist die Infrastruktur vielerorts noch ein Problem. Mit der Schaffung von großflächigen Tempo-30-Zonen vor Schulen ist ein erster Schritt getan, für mehr Sicherheit zu sorgen. Was sich Kinder darüber hinaus für ihren Schulweg wünschen, möchte der italienische Sattelspezialist Selle Royal wissen und hat mit „Mr. Roy“ ein Programm gestartet, mit dem Kinder wichtige Verkehrsregeln spielend lernen sollen. Zusätzlich können sie einen Wunsch für eine bessere Infrastruktur aufmalen und zurück an den Hersteller senden. Diese Wünsche werden von Selle Royal gesammelt und an politische Entscheider weitergeleitet. „Ziel der Aktion ist es, eine fahrradfreundliche, sichere Infrastruktur für Kinder zu entwickeln“, begründet Lara Cunico von Selle Royal die Aktion.

– Darf die Schule das Abstellen von Fahrrädern verbieten?

Theoretisch ja, aber das ist äußerst selten der Fall. Dann müssen die Fahrzeuge außerhalb des Schulgeländes geparkt werden. „Es gibt jedoch mittlerweile kaum noch einen ersichtlichen Grund, keine Fahrradabstellanlagen auf dem Schulgelände zu haben. Platzsparende, optisch ansprechende und meist überdachte Lösungen sind vielerorts möglich“, so Andreas Hombach vom Parkspezialisten WSM. Hombach verweist zudem auf die Landesbauverordnung der Bundesländer. In den meisten Fällen sei darin vermerkt, dass eine Schule zum Errichten von Fahrradabstellanlagen verpflichtet ist.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
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Nov 18 2013

Gut abgesichert in den Winter

Privater Winterdienst: Wer ist verpflichtet? Was ist zu tun?

Osnabrück, 18. November 2013. Die Temperaturen sinken und der Winter naht. Hauseigentümer sollten sich auf den kommenden Schnee gut vorbereiten. Besonders wichtig ist ein gewissenhaft ausgeführter Winterdienst. Denn wird dieser nicht ordnungsgemäß erledigt, können sich die Verantwortlichen warm anziehen. Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen eines Unfalls auf einem Gehweg können bis in den fünfstelligen Bereich gehen. Zudem sind gesetzliche Auflagen zu beachten. Zuverlässige, professionelle Winterdienste wie der der Osnabrücker Firma A. Ebrecht-Reker GmbH helfen, Schäden zu verhindern.

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind Grundstücksinhaber gesetzlich verpflichtet, den Winterdienst auf ihren Gehwegen durchzuführen, damit Fußgänger den Weg gefahrenlos begehen können. Wer beispielsweise aus beruflichen Gründen oder urlaubsbedingt verhindert ist, muss für Ersatz sorgen. Auch wenn der Mietvertrag den Mieter für solche Aufgaben in die Pflicht nimmt, muss der Eigentümer die Arbeiten kontrollieren und prüfen.

Der gesetzliche Winterdienst ist nichts für Langschläfer: Werktags sollte der Winterdienst bis 7 Uhr erledigt sein. Es gilt bei breiten Gehwegen, mindestens einen Meter gänzlich vom Schnee zu befreien und bei Glätte zu bestreuen.

Hilfe für Berufstätige, gesundheitlich Eingeschränkte oder auch Langschläfer bieten professionelle Winterdienstunternehmen – unter anderem die traditionsreiche Osnabrücker Firma A. Ebrecht Reker. „Wir sind seit Jahrzehnten auf Gebäudedienste spezialisiert – dazu gehört es auch, Privatgrundstücke von Schnee und Eis zu befreien“, so Geschäftsführer Dirk Reker. Er und sein Team kennen alle juristischen Finessen, die die kalte Jahreszeit für Hauseigentümer mit sich bringt. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass es mit einfachem Streuen oft nicht getan. Ein Beispiel: Das Streuen auf Privatgrundstücken und Gehwegen mit Streusalz und anderen chemischen Salzen ist per Gesetz verboten.“

A. Ebrecht-Reker ist spezialisiert auf Reinigungs-, Entsorgungs- und Hausmeisterservices. Das Unternehmen besitzt dementsprechend nicht nur das juristische Knowhow, sondern auch die professionelle und vollständige Gerätschaft, um einen korrekten Winterdienst zu gewährleisten.

Über A. Ebrecht Reker
Der traditionsreiche Osnabrücker Meisterbetrieb bietet für Verwaltung, Industrie und Privathaushalte einen umfassenden Service an. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Gebäude-, Fenster- und Glasreinigung, die Bauschlussreinigung und den umfassenden Hausmeisterservice in Osnabrück und Region. Ein eingespieltes Team von rund 150 kompetenten Mitarbeitern arbeitet routiniert, schnell und diskret. A. Ebrecht Reker kann eine mehr als 100-jährige Erfahrung in dem Gebiet vorweisen. Dabei orientiert sich das Unternehmen an den Bedürfnissen der Kunden und setzt als Familienunternehmen auf persönliche Beratung, traditionelle Werte und Qualität – ohne unnötige Kosten zu produzieren.

Kontakt:
MEDIEN LOGE
Miriam Küthe
Hafenweg 31
48155 Münster
0251 91587830
redaktion@medien-loge.de
http://www.ebrecht-reker.de

Apr 13 2012

Kiesfix statt Asphalt!: Kiesfix – Fortschritt auf allen Wegen

Wer für Gehwege, Einfahrten, Parkplätze, Gastgärten und dergleichen mehr eine nachhaltige
und optisch schöne Lösung sucht, die noch dazu kostengünstig ist, für den gibt es jetzt eine
wegweisende Neuheit: www.kiesfix.at Stabilisierungsplatten für Splitt und Kies!

Kiesfix - Fortschritt auf allen Wegen

Kiesfix Stabilisierungsplatten von Kiesfix!

Was sind Kiesfix Stabilisierungsplatten?

Kiesfix Stabilisierungsplatten wurden für das Anlegen stabiler, dauerhafter und wasserdurchlässiger Wegbefestigungen entwickelt. Die Platten mit Wabenstruktur fixieren den Kies, der nicht mehr verrutscht und dadurch jeden Weg und jede Fläche bequem begehbar und befahrbar macht, denn es gibt kein Versinken mehr. Spuren, Pfützen, Furchen und Löcher gehören ebenso der Vergangenheit an, auch wenn PKWs oder LKWs darauf fahren.
Kiesfix-Objekte sind stets stabil, weil sie barrierefrei bleiben, auch bei Steigungen. Gastgartenbesitzer können sich über einen Kiesfix-Belag freuen, weil Instandhaltung und Reinigung vergleichsweise wenig Aufwand und Zeit beanspruchen. Stühle und Tische stehen gerade und fest auf dem Boden – ein Plus, mit dem Gastwirte bei ihren Gästen immer punkten können.

Kiesfix Stabilisierungsplatten und ihre vielfältigen Einsetzungsmöglichkeiten

Die Anwendungsmöglichkeiten von www.kiesfix.at Stabilisierungsplatten sind vielfältig – ob in öffentlichen oder privaten Bereichen. Parkflächen, Friedhofswege, Terrassen, Schotterwege oder Gartengestaltung – alle Kiesfix-Objekte können einfach und schnell verlegt werden. Sie halten höchsten Belastungen stand, sind UV-beständig, wasserdurchlässig, pflegeleicht und ideal für Kinderwägen, Rollstühle und Fahrräder, die sich darauf bequem fortbewegen können.
Der trittsichere Bodenbelag macht es auch Senioren und behinderten Menschen einfach,
um komfortabel darauf zu gehen.

Wie wendet man Kiesfix an?

Kiesfix wird in Platten angeliefert. Das geringe Eigengewicht der Platten vereinfacht den
Transport und die Verlegung. Auch das Anpassen an Seitenränder oder Aussparungen funktioniert problemlos, da Kiesfix-Platten mit dem Winkelschneider oder einer Flex einfach zu schneiden sind. Ein herkömmlicher Unterbau gewährleistet eine volle Belastung und erspart zudem die Entwässerung, weil durch die Wabenstruktur das Wasser abrinnen und versickern kann.

Man sollte stets harte Kiessorten mit einem maximalen Durchmesser von 18 mm wählen,
damit man in den Waben einen optimalen Verdichtungswert erzielt. Die Wahl von Splitt/
Kies-Naturstein eröffnet außerdem eine Vielzahl neuer Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach
Verkehrsdichte und Belastung des Belags sollte man eine gelegentliche Kontrolle durchführen lassen. Kiesfix-Platten sind umweltfreundlich, denn sie werden aus Recycling-Materialien hergestellt, die zur Gänze wieder verwertet werden können.

Weitere Informationen über Kiesfix gibt es im Internet unter: www.kiesfix.at

Über Kiesfix:

kiesfix bietet die geniale Schotter, Splitt sowie Kies Stabilisierung und Befestigung. Damit lassen sich begehbare und befahrbare Kieswege, Schotterwege, Splittwege sowie Kiesflächen und Kiesterrassen anlegen, bauen, stabilisieren – und barrierefrei gestalten. Die Stabilisierungsplatten befestigen nicht nur Wege im Garten, Zugangswege, Gehwege und Fußwege sowie Straßen, Einfahrten, Auffahrten, Gartenwege und Terrassen.

Pressekontakt:

Kies Splitt und Schotter Stabilisierung und Befestigung mit kiesfix
belDOMO Markendach- & Baustoff-Vertriebsges.m.b.H.
Manfred Mayer
Braunauerstraße 4
5204 Straßwalchen
Tel.: +43 6215 20180-0
Fax: +43 6215 20180-20
E-Mail: office@kiesfix.at
www.kiesfix.at

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Nov 25 2011

Frischer Wind bei Luftbesen

Neue Luftbesen ideal für nasses Laub und schwere Gartenabfälle. Schaffen bis zu 300 l Blätter pro Akkuladung. Zehn Prozent längere Laufzeit und reduzierter Geräuschpegel.

Frischer Wind bei Luftbesen
Die neuen Akku-Luftbesen von Black & Decker sind das ganze Jahr über unentbehrliche Helfer beim Kehren von Laub, Schmutz und anderen Gartenabfällen.

Laubbesen sind praktische Helfer das ganze Jahr über, weil sie nicht nur Laub kehren, sondern auch andere Gartenabfälle, Unrat und Schmutz beseitigen. Die Einsatzgebiete sind deshalb vielfältig: Neben Rasenflächen gehören Einfahrten, Terrassen, Wege und Straßen zu ihrem Lufthoheitsgebiet. Mit zwei neuen Akku-Luftbesen bringt Black & Decker jetzt frischen Wind in die Pflege rund ums Haus. Im Gegensatz zu kabelgeführten oder benzinbetriebenen Geräten gibt es kein lästiges Kabel, keine schädlichen Abgase und der Geräuschpegel ist deutlich niedriger

Die beiden neuen 18,0 Volt-Luftbesen erzielen eine höhere Blasge-schwindigkeit als ihr Vorgänger. Mit 192 km/h sind selbst nasses Laub und schwerere Gartenabfälle kein Problem. Weil zudem die Düse verengt ist, wird der Luftstrom noch verstärkt. Trotz maximaler Leistung führt das optimierte Gehäusedesign, durch das Turbulenzen minimiert werden, zu einer verlängerten Laufzeit und einer Reduzierung des Geräuschpegels. Den 18,0 Volt-Laubsauger gibt es in zwei Versionen: mit NiCd- oder Lithium-Ionen-Akku. Die Vorteile des Lithium-Modells: Es ist kompakter, leichter und dennoch kraftvoller, immer einsatzbereit (geringe Selbstentladung) und jederzeit nachladbar (kein Memory-Effekt) und hat eine längere Lebensdauer.

Aber die beiden Neuen sind nicht nur leistungsstärker und leiser als ihr Vorgänger, sondern auch komfortabler in der Handhabung. Festsitzendes Laub oder Schmutz löst der am Rohr integrierte Laubkratzer, ohne dass man sich bücken muss. Der Ein-/Aus-Schalter lässt sich bequem mit dem Daumen bedienen und dank großflächiger Griffgummierungen und leichtem Gewicht lassen sich diese Akku-Laubbesen einfach führen – auch mit nur einer Hand. Bei Bedarf lässt sich das untere Rohr abnehmen, um an schwierige Stellen zu gelangen, und fürs Absetzen oder Lagern ist ein robuster Fuß ins Gerätedesign eingelassen.

Die beiden neuen 18,0 Volt Akku-Luftbesen von Black & Decker sind ab Januar 2012 erhältlich. Das NiCd-Modell (GWC1800) für EUR 99,95 und das Li-Ion-Modell (GWC1800) für EUR 119,95 (jeweils unverbindliche Preisempfehlung).

Stanley Black & Decker ist weltgrößter Elektrowerkzeughersteller und vertreibt Gartengeräte und Haushaltskleingeräte. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und gehört zu den Top-Ten-Unternehmen weltweit mit den meisten Produktinnovationen. Es entwickelte z.B. die erste tragbare Bohrmaschine der Welt, erfand den Handstaubsauger und den Rasentrimmer. Heute hält die Marke Black & Decker für jede Anforderung ein passendes Gerät bereit – egal ob beim Heimwerken, im Haushalt, im Garten oder bei Outdoor-Aktivitäten.

Kontakt:
Black & Decker
Susanne Hoffmann
Black & Decker Straße 40
65510 Idstein
06126-210

www.blackanddecker.de
infobdge@blackdecker.com

Pressekontakt:
Carapetyan & Krämer
Katja Seifert
An der Theisenmühle 1
63303 Dreieich
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