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Mrz 24 2017

Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

(Bildquelle: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad)

(pd-f/hdk) Die sogenannten S-Pedelecs sind Elektrofahrräder, die ihre Piloten bis 45 km/h beim Pedalieren unterstützen. Das macht sie juristisch zum Kraftfahrzeug – mit weitreichenden Folgen für Hersteller, Mechaniker und auch Nutzer, wie der pressedienst-fahrrad detailliert beleuchtet.

Achtung: Dieser Artikel bezieht sich auf die bis Ende 2017 gültige EU-Verordnung 2004/24. Ab 2018 gilt die Verordnung 168/2013.

Begriffsklärung und Abgrenzung

Fast alle E-Bikes sind sogenannte Pedelecs, die mit maximal 250 Watt Nenndauerleistung bis höchstens 25 km/h beim Treten unterstützen und rechtlich Fahrrädern gleichgestellt sind. Vor allem bei Pendlern werden inzwischen aber auch S-Pedelecs immer beliebter, die maximal 500 Watt Nenndauerleistung aufweisen und bis 45 km/h schieben. Das macht sie ideal als Autoersatz auch auf längeren Arbeitswegen. 2015 hatten S-Pedelecs einen Anteil von rund zwei Prozent an allen verkauften Elektrorädern. Somit wurden ca. 11.000 neue S-Pedelecs gekauft – in etwa so viele wie neue E-Autos. Während sie von außen noch sehr nach Fahrrad aussehen, sind sie verkehrsrechtlich allerdings Leichtkrafträder (Klasse L1e bei Zweirädern und L2e bei Dreirädern), was sie deutlich vom Fahrrad unterscheidet: „Man braucht in Deutschland einen Helm, ein Versicherungskennzeichen und eine Fahrerlaubnis. Man darf innerorts nicht auf den Radweg – und kann auch nicht mehr mal eben etwas daran umbauen“, fasst Anja Knaus vom schweizerischen Pedelec-Pionier Flyer zusammen. Den physikalischen Hintergrund beschreibt Gerhard Kobus vom TÜV Nord so: „Bei einer Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht sich die Bewegungsenergie des Fahrrads – darum muss ein Fahrzeug natürlich für die beabsichtigte höhere Geschwindigkeit ausgelegt sein.“ Das bloße Gewicht des Fahrzeugs spielt hierbei übrigens eine weitaus kleinere Rolle, als man gemeinhin glauben würde.

Bauliches

Rein äußerlich erkennt man zweirädrige S-Pedelecs am Rückspiegel und gelben Seitenrückstrahlern, die meist an der Gabel angebracht sind. „Zudem braucht das Rad ein Versicherungskennzeichen. Seit 2015 muss es an neu zugelassenen Rädern auch beleuchtet sein“, konkretisiert Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller. Auch ein Seitenständer ist bei S-Pedelecs vorgeschrieben, muss aber nicht mehr von selbst einklappen wie beim Motorrad.

Hersteller von S-Pedelecs müssen für jedes Modell vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine EG-Typgenehmigung einholen oder eine Einzelbetriebserlaubnis für ein bestimmtes Fahrzeug nachweisen, wofür dieses von einem Technischen Dienst oder anerkannten Sachverständigen (z. B. TÜV, Dekra) begutachtet werden muss. Hat ein S-Pedelec die Typgenehmigung einmal erhalten, darf es in der EG beliebig oft in den Handel kommen. „Aus der erteilten Betriebserlaubnis, ob im Einzelfall oder durch die Typgenehmigung, resultiert jedoch, dass man ein S-Pedelec nicht einfach baulich verändern darf“, warnt Marijke van Dijk vom niederländischen Hersteller Koga. Ist etwa ein Reifen verschlissen oder ein Bremshebel verbogen, muss er durch ein gleiches Bauteil ersetzt werden. Ein anderes Teil müsste ausdrücklich den in der Betriebserlaubnis (BE) aufgeführten Teilen entsprechen. Wenn man ein S-Pedelec davon abweichend ausstattet, muss es dem Technischen Dienst vorgeführt werden, bevor es wieder auf die Straße darf.

Für den Endverbraucher heißt das: Vorbei ist die Zeit des Selberschraubens – zumindest weitestgehend. Im Typenblatt des Fahrzeugs (dem sogenannten CoC-Papier, vergleichbar mit dem Kraftfahrzeugschein) ist beispielsweise festgehalten, welchen Spielraum man bei der Anpassung von Lenker und Lenkervorbau hat. „Wir haben einen verstellbaren Vorbau in die EG-Typgenehmigung aufgenommen, damit die ergonomische Anpassung des Rades vor und nach dem Kauf einfacher wird,“ beschreibt Sabine Kolmer vom Darmstädter Hersteller Riese & Müller einen möglichen Ausweg. Die Dimension der Reifen ist konkret im CoC-Papier festgeschrieben. „Wenn man Reifen wechseln will, findet man dort die in Frage kommenden Breiten. Außerdem benötigte der zu montierende Reifen eine ECE-R75 genannte Zulassung, um an einem S-Pedelec verbaut zu werden“, erklärt Rene Marks, Produktmanager bei Schwalbe. Auf den Verschleiß des Profils müsse man ebenfalls achten: Eine Mindestprofiltiefe von einem Millimeter ist Pflicht.

„Zum Verständnis beim etwaigen Austausch von Bauteilen am S-Pedelec gilt immer der Grundsatz: gleicher Art und Güte!“, verdeutlicht Ulf-Christian Blume, Jurist und Unternehmensberater in der Radbranche ( www.lbu-beratung.de). So darf man den persönlichen Vorlieben entsprechend etwa Griffe, Sattel und Pedale ändern – solange man vergleichbare Teile verwendet. Schraubgriffe dürfen nicht durch eventuell rutschende Gummigriffe ersetzt werden, Sättel mit Stahlgestell nicht durch Carbonsättel und gummierte Plattformpedale nicht durch Klickpedale, zumal letztere selten über die von der StVZO vorgeschriebenen Rückstrahler verfügen. Alles andere, was die Abmessungen des Rads verändert, ist ohne Eintragung tabu, wie etwa die beliebten Lenkerhörnchen. „Wir reden hier eben nicht mehr über das Fahrrad, sondern befinden uns im Kraftfahrzeugzulassungsrecht: Man kann alles ändern, aber nur in Absprache mit dem TÜV – wie beim Auto“, so Blume weiter.

Aufgrund der Spezifikation des Antriebs (Motor, Ritzel, Schaltung und Sensorik) ist außerdem eine Übersetzung vorgegeben, die man nicht ändern darf. Eine kürzere, also leichtere Übersetzung ist möglich, aber eintragungspflichtig. Bezüglich der einzelnen Schaltkomponenten braucht es keine Herstellervorgaben, etwa bei Schalthebeln und Schaltwerken. Veränderungen der Bremskomponenten hingegen sind grundsätzlich abnahmepflichtig. Verschlissene Bremsbeläge darf man eigenverantwortlich durch gleichartige wechseln – der Tausch muss aber einer eventuellen Prüfung durch den Fachhandel oder Behörden standhalten. „Es braucht schon einen versierten Hobbyschrauber, um sich mit Bremssystemen auseinanderzusetzen“, schränkt Tobias Erhard vom Komponentenhersteller Sram ein. „Im Zweifel sollte das immer eine Fachwerkstatt übernehmen. Bei S-Pedelecs ist überdies zu beachten: Der Bremshebel muss ein Kugelende aufweisen, wie Motorradbremshebel auch. Ein Tuning auf kürzere MTB-Bremshebel etwa könnte bei einer Verkehrskontrolle stillgelegt werden“, so Erhard weiter.

„Als Richtschnur gilt dabei immer die Zulassung des Fahrzeugs“, fasst Branchenjurist Blume zusammen. „Ab 2016 neu zugelassene Fahrzeuge brauchen z. B. ein Bremslicht, ältere S-Pedelecs nicht. Alles was vorher dran war, muss auch wieder dran.“

Rechtliches im Alltag

Vielen rechtlichen Vorschriften für die Fahrzeugklasse S-Pedelec liegt die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) zugrunde.

Aufgrund des bei dieser Fahrzeuggattung einmaligen Hybridantriebs Mensch/Elektromotor ergibt sich an diesem Punkt aber eine Unschärfe, denn die bbH wird unterschiedlich ausgelegt. Für die prüfenden Technischen Dienste zählt 2017 noch die EG-Verordnung 2004/24, welche die bbH als allein aus der Motorkraft resultierende Maximalgeschwindigkeit festlegt, wie bei anderen Kraftfahrzeugen auch. Beim S-Pedelec heißt das Anfahrhilfe, wird per Knopfdruck gesteuert und liegt je nach Modell (laut Typgenehmigung bzw. Einzelabnahme) bei 15 bis 24 km/h. Das Bundesverkehrsministerium ließ zwischendurch verlautbaren, dass die bbH hingegen als Punkt der Abschaltung der Motorunterstützung zu betrachten sei, demnach 45 km/h. „Das ist ganz klar eine Grauzone, die wir als ZIV klären wollen“, sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes e. V.. „In den Papieren der schnellen E-Bikes (S-Pedelecs) ist zum Teil als bbH ein Wert unterhalb 25 km/h eingetragen. Dass der Elektromotor beim Pedalieren bis 45 km/h unterstützt, ist unter den Anmerkungen des CoC-Papiers festgehalten. Bei einer etwaigen Verkehrskontrolle richten sich die Beamten nach der Angabe der bbH. Eine Auslegung des Ministeriums ändert jedoch noch kein Gesetz.“ Dass S-Pedelec-Fahrer theoretisch auch über 45 km/h hinaus pedalieren können, fällt ebenfalls nicht ins Gewicht.

Aus der bbH resultiert laut § 21a Abs. 2 StVO die Pflicht, einen „geeigneten Schutzhelm“ zu tragen. „Ob ein Radhelm oder ein Motorradhelm geeigneter ist, steht dort nicht genauer“, weiß Torsten Mendel, Sicherheitsexperte bei Abus. „Experten empfehlen durch die Reihe den Fahrradhelm. Denn auf dem S-Pedelec bewegt man sich viel aktiver als auf dem Motorrad – da wäre der Motorradhelm einfach zu schwer und warm“, schildert Ulf-Christian Blume. Schon auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag 2012 in Goslar waren sich die Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Polizei und Verbänden einig, dass ein Motorrad-Integralhelm als nicht geeignet angesehen werden kann, wie Blume direkt von der Tagung berichtete. Zwischenzeitlich zeichnet sich ab, dass eine neue Helmgattung speziell für S-Pedelecs auf den Markt kommen wird. In den Niederlanden ist der kurz „E45-Helm“ genannte Kopfschutz auch im Verkehrsgesetz schon Realität und wird über die nationale Norm NTA 8776 definiert: Er bietet mehr Schutz als ein Fahrradhelm, ist aber kaum schwerer und beeinträchtigt das Hörvermögen seines Trägers im Verkehr nicht.

„Pedelecs sind ja sehr beliebte Familienmobile. Das S-Pedelec jedoch ist ausdrücklich nicht zur Verwendung mit einem Kinderanhänger freigegeben – wie ja auch andere Kraftfahrzeuge keine Personen in Anhängern befördern dürfen“, erklärt Anne Schmidt vom Anhängerhersteller Croozer. Ein Kindersitz wäre demnach erlaubt, wenn erstens der Sitz als solcher zugelassen ist und zweitens die entsprechende Anzahl der Sitze des Fahrzeugs in der Typgenehmigung festgeschrieben ist. Dafür bedarf es einer Ausnahmegenehmigung von einer Zulassungsstelle – wie sie etwa für das schnelle Lastenrad „Load HS“ von Riese & Müller vorliegt, das mit Kindersitz in der Ladefläche erhältlich ist. Auch „ein Lastenanhänger ließe sich theoretisch zwar am schnellen E-Bike verwenden. Nur muss zum einen die Kupplung „in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sein“, wie es so schön heißt“, so Anne Schmidt weiter. Faktisch gebe es derzeit aber keine für S-Pedelecs zugelassenen Kupplungen. „Zum anderen müsste der Anhänger über die „spezifischen Beleuchtungselemente“ verfügen“, so Schmidt.

Wie Motorräder müssen S-Pedelecs permanent mit Licht fahren. Außerdem gilt ein Mindestalter von 16 Jahren, bedingt durch die Führerscheinpflicht (Klasse AM). Dieser ist im Autoführerschein (Fahrerlaubnisklasse B, vormals 3) enthalten. Menschen, die vor dem 01.04.1965 geboren wurden, dürfen schnelle Pedelecs auch ohne Fahrerlaubnis bewegen. Ausnahmen bilden zudem die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In einem Modellprojekt dürfen hier bis Ende April 2018 bereits 15-Jährige den Führerschein der Klasse AM erwerben.

Als Leichtkrafträder benötigen S-Pedelecs das Versicherungskennzeichen, das man vom Moped und Roller kennt: drei Ziffern, drei Buchstaben und jedes Jahr eine neue Farbe. Für S-Pedelecs hat das einen finanziell sehr interessanten Aspekt: In der Leistung der vorgeschriebenen Versicherung ist neben Unfallschäden auch der Diebstahl des Fahrzeugs abgedeckt – für ab etwa 50 Euro jährlich und Fahrzeugpreisen ab etwa 3.000 Euro ist das ein im Gegensatz zu Fahrradversicherungen ziemlich günstiger Posten.

Schlussendlich ändert sich übrigens auch die Promillegrenze. Während man mit dem Fahrrad bis 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration fahren darf, gilt beim S-Pedelec wie bei Auto oder Motorrad die Grenze von 0,5 Promille.

Umdenken in Sachen Streckengestaltung

„Die in Deutschland vorhandene Infrastruktur ist vornehmlich für Autos ausgelegt und selbst dort, wo etwas für den Radverkehr getan wird, profitiert man als Fahrer eines S-Pedelecs nicht davon“, erklärt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Viele mit dem Fahrrad übliche Abkürzungen darf man mit dem schnellen E-Rad nicht nutzen – für routinierte Radler keine einfache Sache. So sind zum Beispiel in Gegenrichtung freigegebene Einbahnstraßen zu umfahren, auch gilt das „Durchfahrt verboten“-Schild (roter Kreis auf weißem Grund, StVO-Schild 250) an Feld-, Wirtschafts-, Wald- und Parkwegen für S-Pedelecs ebenso wie für Autos. Selbst mit ausgeschaltetem Motor dürfen sie dort nicht bewegt werden. Innerorts dürfen S-Pedelecs grundsätzlich nicht auf dem Radweg fahren, was durchaus für Verwirrung anderer Verkehrsteilnehmer sorgen kann. Außerorts allerdings dürfen S-Pedelecs den Radweg benutzen, müssen es aber nicht. Paul Hollants vom Liegeradhersteller HP Velotechnik begrüßt diese Regelung ausdrücklich: „Die Verkehrssicherheit wird gestärkt, wenn die Fahrer von S-Pedelecs außerorts z. B. neben Bundesstraßen Radwege mitbenutzen dürfen, statt dem viel schnelleren Autoverkehr ausgesetzt zu werden. Dabei ist eine verkehrsgerechte Geschwindigkeitsanpassung und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer selbstverständlich geboten.“ Von dieser Regel gibt es jedoch zwei Ausnahmen: 1. Fahrzeuge, die per Motorkraft alleine, d. h. ohne Mittreten, schneller als 25 km/h fahren, müssen auch außerorts immer auf die Straße. 2. Alle S-Pedelecs müssen auf der Straße fahren, wenn ein Zusatzschild „Keine Mofas!“ angebracht wurde.

„Das Radwegverbot für S-Pedelecs ist in meinen Augen der Hauptgrund für das geringe Wachstum dieser Fahrzeuggattung“, vertieft Markus Riese, Geschäftsführer von Riese & Müller. „Dabei bieten die 45-km/h-Räder eine echte Chance, Pendler vom Auto aufs Zweirad zu bekommen. Natürlich dürfen S-Pedelecs auf innerstädtischen Radwegen dann nicht 45 fahren, das kann man aber über eine Geschwindigkeitsbeschränkung regeln. S-Pedelecs haben hierfür einen Tacho, die Fahrer einen Führerschein und im Übrigen fahren auch Sportradler auf dem Radweg nicht so schnell wie sie könnten.“

Umdenken in der Industrie

Das S-Pedelec hat der gesamten Fahrradbranche einen kräftigen Evolutionsschritt beschert. „S-Pedelec-Hersteller sind einem Qualitätsmanagement verpflichtet – was sich automatisch auf ihre restliche Palette auswirkt“, weiß Branchenjurist Blume. Aber auch in den Fachwerkstätten muss umgedacht und weitergebildet werden. Verständlich, dass einige Händler das ablehnen. Ein auf E-Bikes spezialisiertes Geschäft dürfte einen Vorsprung an Modellen und Knowhow haben.

Internationales

„Obacht beim Urlaub mit dem S-Pedelec!“, gibt Anja Knaus von Flyer zu bedenken. Auch innerhalb der EU gehen die geltenden Vorschriften teils stark auseinander. Man darf zwar mit einem deutschen Versicherungskennzeichen im Ausland fahren, muss sich aber zwingend an die dort geltenden Bestimmungen halten, was etwa Wegenutzung und Helmpflicht betrifft. Vorherige Recherche ist also unumgänglich!

Fazit

Die schnellen E-Räder werden immer beliebter und ersetzen vor allem bei Pendlern oft das Auto, erhöhen sie doch den Aktionsradius signifikant. „Schnelle Elektroräder helfen, die noch große Lücke in der Individualmobilität zwischen Fahrrädern und Autos zu schließen“, ist sich HP Velotechniks Paul Hollants sicher, dessen Firma immerhin ein Achtel aller motorisierten Liegedreiräder in der 45-km/h-Variante verkauft.

Letztlich erfordert das S-Pedelec ein deutliches Umdenken – auf allen Seiten.

Der Gesetzgeber muss dringend die Grauzone für diese Fahrzeuge abschaffen und insbesondere die legalen Vorgaben an die Nutzungsrealität auf den Straßen anpassen.

Im Alltag müssen sich alle Verkehrsteilnehmer daran gewöhnen, dass nicht mehr nur Rennradfahrer schnell unterwegs sind: „Ein S-Pedelec sieht wie ein Fahrrad aus. Will man es aus Gewohnheit überholen, fährt man im Ort schnell mal 70“, so Andreas Hombach.

Für S-Pedelec-Fahrer wird plötzlich das Stichwort „angepasste Geschwindigkeit“ viel wichtiger als auf dem Fahrrad: Man fährt nicht mehr immer so schnell wie man gerade kann. In Kurven auftretende Kräfte oder Bremswege heißt es neu zu bewerten. Es ist also ratsam, nur als versierter Radfahrer auf das S-Pedelec zu steigen und/oder ein Fahrtechnikseminar zu besuchen – und dann noch aufmerksamer unterwegs zu sein als mit dem Fahrrad.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Jun 17 2016

ARAG Verbrauchertipps zum Tag der Verkehrssicherheit

Morgen ist Tag der Verkehrssicherheit

Anhänger: Zugelassene Höchstgeschwindigkeit überprüfen
Ein Fahrzeugführer, der einen Anhänger ausleiht, ist dazu verpflichtet, anhand der Fahrzeugpapiere zu überprüfen, welche Höchstgeschwindigkeit mit dem Hänger erlaubt ist. In dem entschiedenen Fall wurde ein Pkw mit Anhänger mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h gemessen. Der Betroffene ging davon aus, 100 km/h fahren zu dürfen. So besagte es zumindest ein aufgeklebtes Schild auf dem Anhänger. Dies war aber nicht in der Zulassungsbescheinigung eingetragen. In dieser Situation liege, so das OLG Bamberg, kein Augenblicksversagen im Sinne einer momentanen, spontanen Unaufmerksamkeit im Verkehrsgeschehen vor. Mit dieser Begründung hatte das Amtsgericht zuvor von einem Fahrverbot abgesehen. Das Fehlverhalten des Fahrzeugführers ist nicht in einer kurzzeitigen Unaufmerksamkeit während der Fahrt zu sehen. Sondern vielmehr darin, dass er zuvor die Fahrzeugpapiere nicht überprüft hat, erläutern ARAG Experten (OLG Bamberg, Az.: 3 Ss OWi 1490/15).

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Tschechischer Führerschein
Zugegebenermaßen ist der zeitweilige Entzug der Fahrerlaubnis eine unangenehme Sache. Richtig schwierig wird es, wenn die Fahrerlaubnis einem Berufskraftfahrer entzogen wird. Darum lassen sich Taxi-, Bus- oder LKW-Fahrer gerne den ein oder anderen Trick einfallen, um nach einer Alkoholfahrt den Führerschein nicht abgeben zu müssen – oder ihn zumindest sehr schnell wiederzubekommen. Eine Möglichkeit bieten unter Umständen im Ausland erworbene Führerscheine, denn dort sind oft die Bestimmungen zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis weniger streng als in Deutschland. Doch ganz so einfach geht das laut ARAG Experten nicht! In einem aktuellen Fall wurde einem Mann 1997 wegen einer Trunkenheitsfahrt die Fahrerlaubnis entzogen. Die 2005 in den Niederlanden erworbene Fahrerlaubnis hatte er 2006 in Tschechien in einen tschechischen Führerschein umgetauscht. Mit diesem Führerschein arbeitete er in der Folge in Deutschland als Lkw-Fahrer. Nachdem die Führerscheinstelle im Oktober 2015 durch das tschechische Verkehrsministerium Mitteilung darüber erhalten hatte, dass der Antragsteller zum Zeitpunkt der Erteilung des tschechischen Führerscheines dort keinen Wohnsitz hatte, stellte der Landkreis fest, dass der Antragsteller in Deutschland nicht mit der tschechischen Fahrerlaubnis fahren dürfe und beabsichtigte, nach der Vorlage des Führerscheines dort einen Sperrvermerk anzubringen. Zu Recht, entschied das Verwaltungsgericht Trier. ARAG Experten erläutern, dass der LKW-Fahrer nach der einschlägigen Fahrerlaubnisverordnung nicht berechtigt ist, mit einer tschechischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Fahrzeuge zu führen, da er zum Zeitpunkt des Erwerbs des Führerscheines nicht in Tschechien, sondern in Deutschland gewohnt hat (VG Trier, Az.: 1 L 270/16.TR).

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Dränglern droht Fahrverbot
Um das Drängeln und das das Nichteinhalten des Mindestabstandes auf Kraftfahrstraßen und Autobahnen zu Unterbinden, verhängen die Behörden zum Teil drastische Bußgelder und auch Fahrverbote. ARAG Experten nennen einige Beispiele, wie teuer es laut aktueller Bußgeldkatalog-Verordnung bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h werden kann:
– weniger als 40 Meter Abstand = Bußgeld 100 Euro + 1 Punkt in Flensburg
– weniger als 24 Meter Abstand = Bußgeld 240 Euro + 1 Monat Fahrverbot + 2 Punkte
– weniger als 8 Meter Abstand = Bußgeld 400 Euro + 3 Monate Fahrverbot + 2 Punkte

Auch bei geringerem Tempo verhängen die Ordnungshüter mittlerweile Fahrverbote; selbst wenn diese Maßnahme berufliche Konsequenzen hat. In einem aktuellen Fall fuhr ein Kfz-Mechaniker mit seinem PKW auf der Autobahn. Bei einer Geschwindigkeit von 115 Stundenkilometern hielt er den erforderlichen Sicherheitsabstand von 57,5 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Sein Abstand betrug nur 15 Meter. Er wurde geblitzt und räumte den Sachverhalt ein. Die zuständige Richterin verurteilte ihn zu der Regelgeldbuße und dem Regelfahrverbot. Das wollte der Mann nicht einsehen und legte dem Gericht eine Bescheinigung seines Arbeitgebers vor. Daraus ging hervor, dass er im Kfz-Betrieb für das Abschleppen und Bergen von Kundenfahrzeugen verantwortlich ist. Auch müssten nach der Reparatur Überführungsfahrten bzw. Probefahrten durchgeführt werden. Der Arbeitgeber gab darüber hinaus an, eine Kündigung in Erwägung zu ziehen, wenn dem Angestellten das Fahrverbot auferlegt wird. Doch die Mühe hätten sich der Arbeitgeber und sein Mechaniker sparen können: Nach Auffassung des Gerichts reichte die vorgelegte Bescheinigung nicht aus, um einen besonderen Härtefall feststellen zu können. Außerdem erscheint das Schreiben dem Gericht eher als Gefälligkeitsbescheinigung, zumal lediglich davon gesprochen wird, dass eine Kündigung „in Erwägung gezogen würde“. Eine Kündigung des seit fast zwanzig Jahren im Betrieb beschäftigten Betroffenen wegen eines einmonatigen Fahrverbots erscheint darüber hinaus arbeitsrechtlich völlig ausgeschlossen, so ARAG Experten (AG München, Az.: 943 OWi 417 Js 204821/14).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Apr 5 2016

Mit dem Mietwagen geblitzt: Bußgeld-Tücken im Ausland

(Mynewsdesk) Tempo- und Parkverstöße gehören zu den häufigsten Gründen für Bußgeldbescheide aus dem Ausland. Oft weichen die Geldstrafen jedoch deutlich von denen in Deutschland ab und werden dadurch nicht selten zum kostspieligen Ärgernis. Das Portal billiger-mietwagen.de hat sich häufig verhängte Bußgelder in anderen Ländern genauer angesehen und gibt Tipps, worauf Mietwagen-Reisende im Ausland besonders achten müssen.

– Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h: In Deutschland kostet dieser Verstoß maximal 35 EUR. In Italien hingegen werden hierbei mindestens 170 EUR und damit mehr als das Vierfache fällig. Richtig teuer wird zu schnelles Fahren in Norwegen. Dort beginnen die Bußgelder bei 420 EUR und sind somit zwölfmal so hoch wie in Deutschland.

– Falschparken: Auch die Mindestbußgelder für Falschparken sind im Ausland oft um einiges teurer. In Deutschland beginnen die Strafen bei 10 EUR, in Italien bereits bei 40 EUR. Spitzenreiter sind Norwegen und die Niederlande. Dort beginnen die Bußgelder für falsch geparkte Fahrzeuge bei 90 EUR.

– Handy am Ohr: Wer in Deutschland beim Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung erwischt wird, muss mit 60 EUR Strafe rechnen. In den Niederlanden wird es wesentlich teurer. Mit 230 EUR beläuft sich hier das Bußgeld auf das Vierfache.

– Zona Traffico Limitato (ZTL) in Italien: Hierbei handelt es sich um Fahrverbotszonen für den touristischen Kraftfahrzeugverkehr in Innenstädten und Ortskernen. Die Schilder weisen nur auf Italienisch auf das Fahrverbot hin und werden von Touristen oft nicht verstanden. Wer unbeabsichtigt in der ZTL Auto fährt, bekommt einen Bußgeldbescheid über mindestens 74 EUR. Wichtig zu wissen: Fährt man beispielsweise bei der Parkplatzsuche immer wieder erneut in die ZTL, wird das Bußgeld jedes Mal aufs Neue fällig.

– IG-L auf Autobahnen in Österreich: Die Abkürzung IG-L steht für „Immissionsschutzgesetz Luft“ und wird aufgrund einer zu hohen Schadstoffbelastung auf manchen Streckenabschnitten neben dem Tempolimit auf der elektronischen Beschilderung angezeigt. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in IG-L-Abschnitten erhöht sich die Strafe um bis zu 75 % im Vergleich zum regulären Bußgeld.

Autofahrer, die mit einem Mietwagen unterwegs sind, müssen zusätzlich zum Bußgeld mit Bearbeitungsgebühren seitens der Autovermietung rechnen. Diese betragen je nach Land und Vermieter zwischen 30 EUR und 65 EUR pro Strafzettel. Besonders in der Zona Traffico Limitato in Italien kann hier bei mehrmaligem Befahren eine beachtliche Summe zusammenkommen.

„Autovermietungen haben keine Informationspflicht zu besonderen Verkehrsbestimmungen im jeweiligen Land. Deshalb informieren wir unsere Kunden vor Reisebeginn per E-Mail über entsprechende Regelungen in der Urlaubsregion“, erklärt Frieder Bechtel von billiger-mietwagen.de. Bemerkt man den Verstoß selbst (Blitzer, Strafzettel am Auto etc.), können Bearbeitungsgebühren durch die Autovermietung umgangen werden, indem der Mietwagen-Reisende das Bußgeld direkt bei der örtlichen Polizei bezahlt. (PM-ID: 200)

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www.billiger-mietwagen.de ist der größte Produkt- und Preisvergleich für Mietwagen in Deutschland. Nutzer sparen bis zu 50 Prozent und profitieren von der transparenten Darstellung der Angebote: Versicherungen und Zusatzleistungen sind auf einen Blick vergleichbar. Kunden können sich von Reisefachleuten über eine kostenlose Infoline beraten lassen. Bis 24 Stunden vor Anmietung ist die Stornierung des Mietwagens kostenfrei. 2014 kürte „FOCUS-MONEY“ das Internetportal zum 5. Mal in Folge zum „besten Mietwagenvermittler“. Beim „umfangreichsten Test“ deutscher Mietwagen-Portale erhielt es von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) und N24 in der Kategorie „Transparenz“ die Bestnote 1,3 und wurde Gesamtsieger aus 14 Portalen. Bei „Service-Champions“ erreichte billiger-mietwagen.de unter 7 Mietwagen-Vergleichsportalen Platz 1. TÜV SÜD zeichnete billiger-mietwagen.de 2015 zum 11. Mal in Folge mit dem „s@fer-shopping“-Zertifikat für geprüfte Qualität, Sicherheit und Transparenz aus. Über 215.000 Mietwagen-Kunden bewerten billiger-mietwagen.de durchschnittlich mit 4,5 von 5 Sternen.

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Mai 3 2011

Nokian-Winterreifen fuhren neuen Weltrekord: 331,61 km/h

Auto mit normalen Nokian-Winterreifen erreichte neue Höchstgeschwindigkeit auf Eis

Einen neuen Weltrekord fuhren Nokian-Winterreifen mit 331,610 km/h Höchstgeschwindigkeit auf Eis. Janne Laitinen, Testfahrer von Nokian Tyres, steuerte ein Auto mit normalen Nokian-Winterreifen auf der gefrorenen Ostsee vor Finnland am 6. März mit diesem Spitzen-Tempo. Extrem hohe Geschwindigkeiten erfordern auch Top-Qualitätsreifen, denn die Reifen sind die einzigen Berührungspunkte des Wagens mit der Fahrbahn. Der führende Winterreifenspezialist der Welt brach den Rekord mit Nokian-Winterspikereifen des in Skandinavien berühmten Typs Hakkapeliitta 7 in der Größe 255/35R20 97 T XL auf einer 14 Kilometer langen Strecke bei frostiger Witterung. Für das mildere deutsche Klima gibt es den Winterreifen Nokian WR beim Reifenservice.

Beim Fahren mit außergewöhnlich hoher Geschwindigkeit auf glattem Eis und Schnee müssen Winterreifen maximalen Griff, starke Festigkeit und präzise Handlingeigenschaften bieten, die der Leistungsfähigkeit des Autos entsprechen. Die Gleichung für die Geschwindigkeit und die Festigkeit ist unbarmherzig: Erreicht das Auto die Geschwindigkeit von 331 km/h, legt es mehr als 92 Meter in einer Sekunde zurück. Bei Spitzengeschwindigkeiten wirkt eine enorme Kraft auf die Reifen, wodurch sich deren Durchmesser um 15 – 20 Millimeter ausdehnt. Mit steigendem Luftwiderstand ist zur Beschleunigung auch immer mehr Griff notwendig.

„Das Testen der Winterreifen bei großen Geschwindigkeiten und unter anspruchsvollen Bedingungen ist ein wichtiger Teil ihrer Entwicklung. Mit Versuchen in Grenzbereichen können wir immer etwas Neues lernen, was später in allen unseren Produkten zu sehen und zu spüren sein wird“, erläutert Matti Morri, Leiter des technischen Kundendienstes bei Nokian Tyres.

Das Guinness-Buch der Rekorde legt für den Weltrekord auf Eis genaue Regeln fest. Die Geschwindigkeit wird auf einer Strecke von einem Kilometer in beiden Richtungen gemessen. Den Weltrekord bildet der Durchschnitt aus diesen zwei Messungen. Dabei ist ein fliegender Start vorgeschrieben, und für den Rekordversuch gibt es nur eine Stunde Zeit. Das Eis muss sich auf natürliche Weise gebildet haben, es darf weder aufgeraut noch mit Chemikalien behandelt werden. Die Reifen müssen im Handel erhältlich und für die Nutzung im Straßenverkehr in dem Land zugelassen sein, in dem der Rekord aufgestellt wird.

Erfinder des Winterreifens bewältigt extreme Bedingungen

Nokian Tyres entwickelte den ersten Winterreifen der Welt inmitten von eisigem Wind und bissiger Kälte bereits im Jahre 1934. Zwei Jahre später kam der für den nordischen Winter konzipierte Nokian Hakkapeliitta, der heute zu den bekanntesten Winterreifenmarken gehört, auf die Welt. Der nördlichste Reifenhersteller der Welt testet und entwickelt neue, für verschiedene Einsatzzwecke maßgeschneiderte Produkte für seine Winterreifenfamilie im eigenen Testzentrum in Ivalo im finnischen Lappland, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises.

Als einziger Reifenhersteller der Welt und führender Winterreifenspezialist konzentriert sich Nokian Tyres auf Produkte und Dienstleistungen, die den Menschen das sichere Fahren unter nordischen Bedingungen erleichtern. Die innovativen Reifen für Pkws und Lkws sowie für schwere Arbeitsmaschinen werden hauptsächlich in Gebieten vermarktet, in denen es neben Schnee und Wald auch anspruchsvolle Fahrbedingungen aufgrund des Jahreszeitenwechsels gibt. Daneben bietet das Unternehmen auch den speziell auf das mildere deutsche Klima zugeschnittenen Winterreifen Nokian WR an.

Nokian Tyres erwirtschaftete einen Umsatz von 1058 Millionen Euro in 2010 und hatte 3500 Mitarbeiter. Zum Unternehmen gehört auch die Vianor-Reifenhandelskette mit mehr als 770 Verkaufsstellen in 20 Ländern.

Fotos

Foto 224 Bildunterschrift:
Neuer Weltrekord für Nokian-Winterreifen mit 331,610 km/h Höchstgeschwindigkeit auf Eis Foto: Nokian Tyres

Foto 225 Bildunterschrift::
Nokian-Winterreifen fuhren einen neuen Weltrekord mit 331,610 km/h Höchstgeschwindigkeit auf Eis. Foto: Nokian Tyres

Foto 226 Bildunterschrift:
Nokian Tyres Testfahrer Janne Laitinen brach den Weltrekord mit 331,610 km/h Höchstgeschwindigkeit auf Eis mit normalen Nokian-Winterreifen Foto: Nokian Tyres

Redaktion: Dr. Falk Köhler

Fotos und Video Download:
http://www.nokiantyres.com/FastestOnIce

TV-/Video-Material Download:
http://alasin.pp.fi/Nokian/2011/speedrecord/
Format H.264-packed Quicktime MOV, full HD, 1080P/25

Weitere Infos:
http://www.nokiantyres.de/weltrekord-winterreifen

Nokian Tyres plc Direkt-Kontakt:
Matti Morri, Leiter des technischen Kundendienstes, Tel. +358 10 401 7621
Antti-Jussi Tähtinen, Direktor Marketing- und Kommunikation, Tel. +358 10 401 7940
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Nokian Tyres

Aufgrund des strengen nordischen Wetters ist Nokian Tyres aus Finnland einer der weltweit führenden Winterreifenspezialisten und vielfacher Testsieger mit über 75 Jahren Erfahrung. Entwickelt und getestet bei schwierigen, rauen Straßenverhältnissen in Finnland sollen Nokian-Winter- und Sommerreifen hohe Qualität und große Sicherheit bieten. Die hochwertige Marke Nokian steht für umweltfreundliche Premium-Reifen nur mit unschädlichen niedrigaromatischen Ölen und besitzt einen großen Bekanntheitsgrad und eine gute Reputation in Skandinavien und Russland.

Nokian Tyres erwirtschaftete einen Umsatz von 1058 Millionen Euro in 2010 und hatte 3500 Mitarbeiter. Zum Unternehmen gehört auch die Vianor-Reifenhandelskette mit mehr als 770 Verkaufsstellen in 20 Ländern. Die Aktie von Nokian Tyres ist an der NASDAQ OMX in Helsinki gelistet.

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Dr. Falk Köhler PR
Seit 20 Jahren macht die Dr. Falk Köhler PR für Marktführer erfolgreiche PR, verkauft damit deren Produkte und steigert deren Gewinn. Daher hat sie ausgezeichnete Referenzen. Hohe Qualität garantieren exzellente Beratung, qualifiziertes Konzept und kreative Strategie. Interessante Themen, wichtige Nachrichten und starke Fotos schaffen große Pressepräsenz. Der Inhaber ist Journalist, verfügt über eine 16-jährige Berufspraxis bei großen Medien und schrieb mehr als 30 Erfolgsstorys erstklassiger Unternehmen. Durch seine Kompetenz Journalist + PR-Berater weiß Dr. Köhler, wie man Produkte oder Themen in die Medien bringt und positive Presseberichte erzielt.
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Beleg-Exemplar erfreut, bitte an Dr. Falk Köhler PR

Nokian Reifen GmbH
Klaus Deussing
Neuwieder Straße 14
90411 Nürnberg
0911/52 755 0

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