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Jan 11 2019

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Foto: Hope Future von ehrenberg-bilder

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob bestimmte Studiengänge auch ohne Abitur studieren werden können.

Die klare Antwort hierauf lautet: JA!

Es sind aber – wie immer – auch hier Voraussetzungen und Fristen zu erfüllen, an denen das Vorhaben Wunschstudium ohne Abitur scheitern kann. Um Enttäuschungen vorzubeugen, weil eine Frist versäumt oder Voraussetzungen aus Unkenntnis nicht erbracht wurden, wollen wir Ihnen aufzeigen, was z.B. in Hessen nötig sein kann, um Humanmedizin ohne Abitur studieren zu können.

§ 54 Abs.2 Hessisches Hochschulgesetz lautet:

„Die Qualifikation für ein Studium, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt, wird nachgewiesen durch:

1. die allgemeine Hochschulreife,
2. die fachgebundene Hochschulreife,
3. die Fachhochschulreife,
4. eine Meisterprüfung oder einen vergleichbaren Fort- oder Weiterbildungsabschluss nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach Abs. 6,
5. einen sonstigen durch die Rechtsverordnung nach Abs. 6 geregelten Zugang.

Der Nachweis nach Nr. 1 oder 4 berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen, der Nachweis nach Nr. 2 in der entsprechenden Fachrichtung an allen Hochschulen, der Nachweis nach Nr. 3 zu einem Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder in einem gestuften Studiengang an einer Universität oder der Hochschule Geisenheim. Andere Bildungsnachweise berechtigen zum Studium, wenn sie gleichwertig sind. Hierüber entscheidet bei inländischen Nachweisen das Kultusministerium, im Übrigen das Ministerium; es kann die Zuständigkeit auf die Hochschulen oder eine zentrale Anerkennungsstelle übertragen. Das Nähere regelt das Ministerium durch Verwaltungsvorschrift.“

Nr.1, die allgemeine Hochschulreife, ist das Abitur, das Sie nicht haben. Aber Sie sehen bereits an der Auflistung in § 54 Abs. 2 HHG, dass auch andere Nachweise als das Abitur zum Studium berechtigen können.

Seit einigen Jahren gibt es in Hessen noch eine zusätzliche Möglichkeit. Ihnen wird als sogenannte(r) beruflich Qualifizierte(r) die Möglichkeit geboten, eine Hochschulzugangsprüfung abzulegen, durch die Vorbildung und Eignung für ein Hochschulstudium festgestellt werden, z.B. Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, aber auch eine Vielzahl anderer Studiengänge, zu sogenannten Studienbereichen zusammengefasst, werden abgedeckt.

Zu einer solchen Prüfung können Sie zugelassen werden, wenn Sie

1. eine nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder sonstigen Bundes- oder Landesrecht geregelte mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem dem angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich abgeschlossen haben und
2. eine mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in einem dem angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich ausgeübt haben.

Sollte dies auf Sie zutreffen, werden Sie nach dem frist- und formgerecht eingereichten Antrag für eine solche Prüfung zugelassen, an deren Ende ein Zeugnis steht, dass Ihnen die Berechtigung verleiht, nach Maßgabe der jeweils geltenden Vorschriften in einem Studiengang aus dem beantragten Studienbereich an den Hochschulen und Berufsakademien in Hessen zu studieren. Das Zeugnis weist eine Gesamtnote für die von Ihnen erbrachten Leistungen aus. Damit können Sie sich dann z.B. bei hochschulstart.de für den Studiengang Humanmedizin bewerben.

Wegen der Vielzahl der deutschlandweit unterschiedlichen Regelungen können wir an dieser Stelle nicht sämtliche Details darstellen.

Wir hoffen, dass sich in Zukunft das Wissen um die Studienmöglichkeiten ohne Abitur in Deutschland besser verbreitet und stehen Ihnen für die Sie betreffende fall- und sachbezogene Beratung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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Dez 19 2017

Entscheidung des BVerfG zum Zweiten NC Urteil 19.12.17

Presseerklärung der Kanzlei der Kanzlei Dr. Brehm & Brehm-Kaiser

Entscheidung des BVerfG zum Zweiten NC Urteil 19.12.17

Bundesverfassungsgericht

Presseerklärung zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zum Zweiten Numerus-Clausus-Urteil vom 19.12.2017

Das Bundesverfassungsgericht erklärt das derzeitige Vergabesystem zum Studium der Medizin in Teilen für verfassungswidrig!

Die mit dem Grundgesetz für unvereinbar erklärten Vorschriften gelten bis zu einer Neuregelung, die bis zum 31.12.2019 zu treffen ist, fort.

Dr. Robert Brehm und Alexandra Brehm-Kaiser, beide Spezialisten auf dem Gebiet des Hochschulzulassungsrechts, die beide an der mündlichen Verhandlung vor dem BVerfG am 04.10.2017 teilgenommen haben, geben eine erste Bewertung des Urteils des BVerfG vom 19.12.2017 zur künftigen Ausgestaltung des Studienzulassungsrechts, insbesondere zum künftigen Recht der Vergabe von Studienplätzen in den medizinischen Studiengängen:

Es bleibt nur der Rahmen der Studienplatzvergabe: Nämlich die drei Quoten von jeweils 20 % für Abiturbeste und die Wartezeitbewerber und 60 % im Auswahlverfahren der Hochschulen. In den Quoten muss sich jedoch bis zum 31.12.2019 vieles ändern. So lange hat das BVerfG den Gesetzgebern von Bund und Ländern Zeit gegeben, seine Vorgaben umzusetzen.

Die Wartezeitquote ist verfassungsrechtlich nicht unzulässig, darf aber nicht über den Anteil von 20 % hinaus erhöht werden. Mehr noch: „Die Einrichtung einer Wartezeitquote ist verfassungsrechtlich zulässig, wenngleich nicht geboten.“ Verfassungswidrig ist, dass der Gesetzgeber die Wartezeit in ihrer Dauer nicht angemessen begrenzt hat. Das BVerfG hält eine Wartezeit von vier Jahren und länger für disfunktional. Dies gelte auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass viele Bewerber am Ende keinen Studienplatz über die Wartezeitquote erhalten können. Näheres hoffen wir hierzu aus den Gründen zu erfahren. Das würde dann für diese Bewerber das „Aus“ für ihren Berufswunsch bedeuten. Dies erscheint uns äußerst problematisch. Auch müsste unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes eine Lösung für diejenigen gefunden werden, die bereits lange auf den Platz warten.

Weiter ist nach Auffassung des BVerfG für die Wartezeitquote – ebenso wie für die Abiturbestenquote – eine verfahrensökonomische Notwendigkeit zur zahlenmäßigen Beschränkung der Ortswahlangaben nicht erkennbar. Auch habe der Gesetzgeber dem Grad der Ortspräferenz eine zu große Bedeutung beigemessen. Vorrangig sei die Abiturnote.

Am unproblematischsten war für das BVerfG die Abiturbestenquote. Deren Einzelregelung ist nur verfassungswidrig, soweit der Bewerber auf 6 Ortswünsche beschränkt ist und die Ortwünsche bei der Vergabe vorrangig vor der Abiturnote berücksichtigt werden.

Zahlreiche Änderungen muss es in der 60 % Quote für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) geben. Es ist unzulässig – wie es derzeit noch einige Universitäten tun – auch diese Studienplätze ausschließlich nur nach der Abiturnote ohne weiteres Auswahlkriterium zu vergeben und auf diese Weise die Abiturbestenquote auf 80 % aufzustocken. So muss der Gesetzgeber vorschreiben, dass die Hochschulen neben der Abiturnote mindestens ein „ergänzendes, nicht schulnotenbasiertes Auswahlkriterium“ zur Bestimmung der Eignung verwenden.

Da es im AdH bisher keine Landesquoten für die Abiturnoten gibt, muss der Gesetzgeber einen „Ausgleichsmechanismus zur Herstellung einer hinreichenden Vergleichbarkeit der Abiturnoten über die Landesgrenzen hinweg“ schaffen.

Für den Fall, dass die Hochschulen Eignungsprüfungsverfahren durchführen oder Berufsausbildungen oder -tätigkeiten berücksichtigen wollen, muss der Gesetzgeber genügend Vorgaben machen, standardisiert und strukturiert. Er muss dabei auch festlegen, dass in den hochschuleigenen Studierfähigkeitstests und Auswahlgesprächen nur die Eignung geprüft wird. Die den Hochschulen eingeräumte Konkretisierungsbefugnis darf sich ausschließlich auf die fachliche Ausgestaltung und Schwerpunktsetzung unter Einbeziehung auch hochschulspezifischer Profilbildungen beziehen.

Die den Hochschulen im bayerischen und im hamburgischen Landesrecht gegebene Möglichkeit, weitere Auswahlkriterien festzulegen, die sich nicht im gesetzlichen Kriterienkatalog finden – „Kriterienerfindungsrecht“ – ist verfassungswidrig.

Als Vertreter zahlreicher Studienbewerber, die seit längerer Zeit auf einen Studienplatz warten, ist es unsere Aufgabe, die Regelung der Begrenzung der Wartezeit kritisch zu beobachten. Jedenfalls müssen solche Bewerber, die irgendwann aus der Wartequote herausfallen und auch nach den anderen Quoten keine Chance haben, über ein Auslandsstudium oder den Kapazitätsprozess die Möglichkeit haben, einen Studienplatz in ihrem Wunschstudiengang zu erhalten.

Seit über 40 Jahren sind wir, Rechtsanwalt Dr. Robert Brehm in Frankfurt am Main und Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Zimmerling in Saarbrücken, auf dem Gebiet des Hochschulzulassungsrechts, besser bekannt als „Studienplatzklagen“, tätig und haben in dieser Zeit viele tausend Studienbewerber in den verschiedensten Studiengängen gegenüber Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaft (früher: Fachhochschulen), aber auch gegenüber der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH oder hochschulstart.de; früher: ZVS) beraten und vertreten.

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Mrz 25 2015

Zum 30. Geburtstag verlost das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) bis Ende Dezember 2015 monatlich einen Freivertrag für Weiterbildungen

Zum 30. Geburtstag verlost das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) bis Ende Dezember 2015 monatlich einen Freivertrag für Weiterbildungen

Unternehmenslogo BTB

– 9 Chancen auf berufliches Fortkommen: Geschenk-Aktion des BTB gilt vom 01.04. bis 31.12.2015
– Das BTB bietet fundierte Ausbildungen in Gesundheitsvorsorge und Prävention, Beratung und Therapie, Sport und Fitness, Pflege und Betreuung sowie Psychologie und Pädagogik
– Ein besonderes Weiterbildungsgeschenk zum Aktionsschluss im Dezember

Remscheid, 25.03.2015: Zum 30. Geburtstag gibt es beim BTB Geschenke: Vom 1. April bis 31. Dezember 2015 können sich Interessierte auf der Website des BTB unter www.btb.info/gewinnspiel_30_jahre_btb/ registrieren, um einen Freivertrag für eine Weiterbildung zu gewinnen. Alle, die sich eintragen, nehmen automatisch an der Verlosung teil. Die Registrierung ist jeweils vom 01. eines Monats (00:00 Uhr) bis zum letzten Tag des Monats (23:59 Uhr) möglich. Da das BTB vielfältige Studiengänge aus dem Gesundheitswesen anbietet, wechseln die zu verschenkenden Weiterbildungen monatlich. Im Dezember bildet eine Sonderverlosung den Abschluss der Geschenke-Aktion.

BTB – Wegweiser für Weiterbildung in der Gesundheitsbranche

Das BTB wurde 1985 in Wuppertal gegründet. Seit 30 Jahren ist es Experte für Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitsbereich. Das Bildungswerk hat sich auf Lehrgänge in den Bereichen Gesundheitswesen, Beratung, Human- & Veterinärmedizin, Betreuung & Pflege, Fitness & Sport sowie Psychologie & Pädagogik spezialisiert. Das BTB zeigt sich dabei innovativ: Als erstes Institut in Deutschland bot es bereits 1993 die Weiterbildung zum Entspannungspädagogen an. 1996 erhielt der Studiengang „Klassische Homöopathie“ die staatliche Zulassung. Es folgten unter anderem die Ausbildungen Heilpflanzenkunde und Psychotherapie sowie im Jahr 2005 die erste modulare Ausbildung zum Gesundheitspädagogen/Gesundheitsberater.

Das BTB baut sein Lehrgangsangebot kontinuierlich aus, um seinen Absolventinnen und Absolventen berufliche Chancen auf dem sich verändernden Markt der Gesundheitsberufe zu gewährleisten. Dazu filtert es Wachstumsmärkte heraus, wie die Tiergesundheits- und Fitnessbranche sowie die Betreuung und Pflege, die angesichts des demografischen Wandels immer stärkere Bedeutung erlangt. Aktuell können Interessierte beim BTB zwischen mehr als vierzig Fortbildungen wählen.

Geschenke schaffen neue Chancen

Nur eine fachlich hochwertige Ausbildung ermöglicht es, sich langfristig in einem Berufsfeld zu positionieren. Alle Kurse des BTB sind staatlich geprüft und zugelassen. Die Konzeption der Fernlehrgänge erlaubt den Studierenden die Konzentration auf verschiedene Fachrichtungen und verschafft ihnen dadurch einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Die Möglichkeit zur Spezialisierung macht die Weiterbildungen des BTB einzigartig in Deutschland.

BTB – Partner für berufliche Entwicklung

Gute Beratung gehört für das BTB dazu. Bei einem Test der Beratungsqualität durch das Magazin „Hauptsache Bildung“ belegte es mit der Note 1,4 den zweiten Platz. Die Ausbildungen beim BTB verbinden Fachwissen mit unternehmerischer Kompetenz: Studierende, die sich für eine Existenzgründung entscheiden, werden in allen Fragen zu Gründung, Marketing und Werbung kostenlos vom BTB beraten. Absolventinnen und Absolventen berufsbildender Ausbildungen erhalten nach Abschluss eine kostenfreie einjährige Mitgliedschaft in anerkannten Berufsverbänden.

Jürgen Obst, Geschäftsführer und Schulleiter des BTB: „Zum 30. Geburtstag des BTB möchten wir mit unserer Geschenke-Aktion alle Interessierten ermutigen, mit unseren Fernlehrgängen ihr berufliches Fortkommen in die Hand zu nehmen. Die Verbindung von selbstbestimmtem Lernen zu Hause mit intensiven Präsenzseminaren ist eine optimale Grundlage für den Erfolg. Mit einer qualitativ hochwertigen, praxisnahen Ausbildung beim BTB können die Studierenden ihr berufliches Wunschziel auf dem wachsenden Markt der Gesundheitsberufe verwirklichen.“

Mehr Informationen finden Sie hier: www.btb.info

Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) ist seit 30 Jahren auf Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen spezialisiert. Alle Lehrgänge in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung, Human- und Veterinärmedizin, Pflege und Betreuung, Fitness und Sport sowie Psychologie und Pädagogik zeichnen sich durch Praxisnähe und hohe fachliche Qualität aus. Das BTB ist Kooperationspartner wichtiger Berufsverbände. Damit gehört das BTB zu den führenden Anbietern im Weiterbildungssektor.

Die Ausbildungen des BTB sind nach dem Leitsatz ‚Aus der Praxis – für die Praxis‘ konzipiert. Durch die Möglichkeit, bestimmte Studiengänge von Anfang an mit unterschiedlichen Fachrichtungen zu kombinieren, erhalten Absolventinnen und Absolventen einen fachlich umfassenden Einstieg in die Praxis. Das pädagogische Konzept des BTB verknüpft Fernlehrgänge mit Präsenzseminaren, so dass die Studierenden von den Vorteilen beider Unterrichtsmethoden profitieren.

Alle Fernlehrgänge sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen. Über 40 erfahrende Dozenten und Tutoren leiten die Ausbildungen sowie Seminare. Dazu betreut das BTB die Studierenden noch zwei Jahre nach Ende der Studienzeit. Diejenigen, die sich für eine berufliche Selbstständigkeit entscheiden, haben Anspruch auf eine kostenlose Beratung zu sämtlichen Fragen der Existenzgründung und des Marketings. Absolventinnen und Absolventen einer berufsbegleitenden Ausbildung erhalten eine kostenfreie Mitgliedschaft in einem Berufsverband.

Kontakt
BTB – Bildungswerk für therapeutische Berufe
Stefan Waloschek
Lobirke 1
42857 Remscheid
02191/4 64 31 – 15
02191/4 64 31 – 50
waloschek@btb.info
http://www.btb.info

Mrz 24 2015

visueller einstieg in vegane rohkost

weil bilder mehr sagen als tausend worte

visueller einstieg in vegane rohkost

(NL/2765183927) topaktueller bildband zur veganen rohkost online zum gratis download erhaeltlich

das visuelle einstiegsbuch zur veganen rohkost ist seit fruehlingsanfang 2015 zum gratis download
und anschauen online erhaeltlich
http://ginsterkatze.org/2015/03/19/veganizer-das-buch/
auf ca. 60 seiten werden grundlegende prinzipien und einfache rezepte in moderner ansprechender
infografik praesentiert. das konzept ist so simpel wie alt und fusst auf der hippokratischen medizin.
dabei soll das buch nicht ein weiteres in der endlosen reihe guter buecher ueber gesundheit sein,
sondern dem interessierten leser wichtige prinzipien, weblinks, kinotipps und weiterfuehrende buecher
schmackhaft machen. der text ist minimal gehalten, damit das buch an einem nachmittag gelesen werden
kann. kuenstlerische grafiken und verbindungen zu quantenphysik, mystik und einem neuen weltbild machen den inhalt ansprechend und „leicht verdaulich“
mehr einblicke in die vegan rohkost gibt es unter http://ginsterkatze.org/

der autor befasst sich seit seinem medizinstudium mit wissenschaftstheorie, ernaehrung und dem geheimnis von langlebigkeit, berufserfahrung als homeopath, wissenschaftler und freier journalist ermoeglichten einblicke in verschiedenste lebensstile
nach einer promotion in traditioneller westlicher hochschulmedizin und lastertechnologie folgte eine aerztliche ausbildung in homeopathie in belgien, verwaltungstaetigkeit an einer deutschen hochschule und schliesslich wissenschaftliche arbeit auf dem gebiet der medizinethik
gegenwaertig stehen guerilla gardening und raw food lifestyle beratung im zentrum eines wahrhaft postmaterialistischen lebensstils des autors

Kontakt
ginsterkatze.org
Andreas Tuengler
Vaalser Str. 143
52074 Aken – Aachen – Aix-la-Chapelle (Federal Republic of Germany)
491773683606
andreastuengler@gmail.com
ginsterkatze.org

Dez 17 2012

Yoga Vidya: Metastudie – Yoga wirkt präventiv und unterstützend

Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke.

An der Universität Witten/Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Fazit: Die Stärken des Yogas als Gesundheitsmethode liegen vermutlich in seiner Universalität und Vielschichtigkeit. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. Geleitet wurde die „Zusammenfassung der Ergebnisse aus systematischen Studien zur klinischen Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen“ von Univ.-Prof. Dr. Arndt Büssing von der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke, Department für Humanmedizin. Die Metastudie bezog sich auf zusammenfassende Übersichtsarbeiten zu jeweils spezifischen Fragestellungen (Reviews) hinsichtlich der wissenschaftlichen Belastbarkeit der entsprechenden Ergebnisse.

Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin.

Psyche: Hilfe bei Stress und milden Depressionen

Im Bezug auf mentale Wirkungen scheint Yoga eine „vielversprechende supportive Intervention“ zu sein, um Stress und milde depressive Symptome günstig zu beeinflussen. Beim Thema Stress zeigte sich, dass Yoga ähnlich effektiv sein kann, wie beispielsweise Entspannungsverfahren, kognitive Verhaltenstherapie oder Tanz. Hinsichtlich der Beschwerdebilder Ängstlichkeit und Angst (beispielsweise Prüfungsangst), beschrieben viele der untersuchten Studien förderliche Effekte, insbesondere im Vergleich zur Einnahme von Medikamenten und (reinen) Entspannungsverfahren.

Yoga als ganzheitliches Übungssystem

Mitverantwortlich für die förderlichen Effekte könnte die Vielfalt an Yoga-Übungen sein, so die Vermutung der Metastudie, die es aber künftig noch weiter zu untermauern gelte. In der Praxis vermittelt ein ganzheitlich ausgerichtetes Yoga neben Körperübungen zur Entspannung und Blutdruckregulation auch Verhaltensempfehlungen – beispielsweise zu Bewegung und Ernährung – sowie Übungen für mehr Achtsamkeit, Gelassenheit und Empathie.

Physis: Vitalität für Jung und Alt

Die Vermutung, dass sich spezifische Sequenzen der Yoga-Übungen (Asanas) auf die körperliche Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Flexibilität der Übenden auswirken müssten, sehen die Wissenschaftler als größtenteils bestätigt an. Dabei wurde auch eine Studie zur Fitness älterer Menschen gefunden. Weiterhin gibt es deutliche Hinweise für eine unterstützende Wirkung bei Schmerzen – insbesondere im Zusammenhang mit den entspannenden und meditativen Übungen. Wie im Bereich Psyche liefern die Ergebnisse Argumente für den Einsatz von Yoga als komplexe Interventionsmaßnahme, die neben den Asanas auch Atemübungen (Pranayama), Entspannung und Meditation (Dhyana) mit einbezieht. Psychologische Variablen wie Selbstvertrauen und Selbstautonomie können den Therapieeffekt beeinflussen, was laut der Metastudie tendenziell eher für Yoga als Maßnahme spricht.

Physiologie: Prävention für Herz und Lungen

Im Themenfeld Physiologie wurden unter anderem Wirkungen auf Herz-Kreislauf-System, Lungenfunktion und Blutdruckregulation untersucht. Die diesbezüglichen Ergebnisse deuten darauf hin, dass Yoga helfen kann, bestimmte kardiovaskuläre Erkrankungen zu verhindern bzw. deren Risikofaktoren zu minimieren. In den diesbezüglichen Studien vermissten die Wissenschaftler allerdings die Berücksichtigung lebensstilbezogener Faktoren – laut Professor Büssing ein interessantes Feld für künftige Untersuchungen.

Fazit: Yoga wirkt, wenn die Übenden mithelfen

Yoga besitzt ein breites, gesundheitsförderndes Wirkungspotenzial, so das Fazit der Studie. Allerdings müsse der Übende auch aktiv mithelfen, dieses Potenzial auszuschöpfen. Lassen sich Patienten und Schüler auf Yoga als komplexes Interventionsprogramm ein, können hilfreiche Verhaltensänderungen eintreten. Anders als fortgeschrittene Yoga-Übende können sich die Forscher aber noch nicht restlos entspannen. „Aus unserer Sicht sind noch gezielte Studien mit guter Methodik nötig, um die gefundenen Ergebnisse zu untermauern“, resümiert Professor Büssing. „In Anbetracht der aktuellen Studiensituation ist die präventive und supportive Breitenwirkung eines ganzheitlichen Yoga-Ansatzes aber plausibel.“

Eine Zusammenfassung der Studie in deutscher Sprache ist auch unter http://wiki.yoga-vidya.de/Wirkungen_des_Yoga hinterlegt.

Die komplette Veröffentlichung der Studie in englischer Sprache kann unter http://www.hindawi.com/journals/ecam/2012/165410/ eingesehen werden.

Ausführliche Informationen zum Thema Yoga sowie das komplette Seminarangebot des Yoga Vidya e.V. sind unter http://www.yoga-vidya.de zu finden.

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Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

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http://www.pr4you.de/pressefaecher/yoga-vidya

Über den Yoga Vidya e.V.

Der Yoga Vidya e.V. wurde 1995 von Volker Bretz in Frankfurt am Main gegründet und zählt heute mit zu Europas größten Yoga-Seminaranbietern.

Der Verein unterhält drei große Seminarhäuser: Im lippischen Bad Meinberg, im Westerwald und in Horumersiel an der Nordsee. Dazu gibt es sieben vereinseigene Yoga-Zentren in verschiedenen deutschen Großstädten mit insgesamt über 160 hauptberuflichen Mitarbeitern. Bundesweit kooperieren über 90 weitere Yoga-Zentren eng mit Yoga Vidya. Jährlich kommen neue Partner dazu.

Interessenten haben die Auswahl aus jährlich über 2.000 Seminaren und Ausbildungen rund um die Themen Yoga und Meditation, aber auch Ayurveda, ganzheitliche Gesundheit und spirituelles Leben werden angeboten. Über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben darüber hinaus bereits die Yoga-Lehrer-Ausbildung bei Yoga Vidya absolviert und geben ihr Wissen in eigenen Kursen weiter.

Weitere Informationen über den Yoga Vidya e.V. sind im Internet unter http://www.yoga-vidya.de abrufbar.

Kontakt:
Yoga Vidya e.V.
Inka Aichinger
Haus Yoga Vidya Bad Meinberg, Yogaweg 7
32805 Horn-Bad Meinberg
+49 (0) 5234 87 – 22 24
inka.aichinger@yoga-vidya.de
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