Posts Tagged Hybrid-Logistik

Mai 15 2018

Deutscher Einzelhandel überlässt Amazon das Feld

Heribert Trunk: „Der Einzelhandel sucht verzweifelt nach Frequenz – ausgerechnet mit Hilfe des Wettbewerbers, der sie ihm wegnimmt“

Deutscher Einzelhandel überlässt Amazon das Feld

(Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 15. Mai 2018. Immer mehr deutsche Handelshäuser stellen Amazon-Locker in ihren Filialen auf. Damit überlassen sie dem US-Giganten freiwillig ihr Feld. Und sie stellen die Grundlage ihres Geschäftsmodells, die gewachsenen Handelsstrukturen, zur Disposition. Meint Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk. „Das ist eine Bankrotterklärung, die der eigenen Ideen- und Mutlosigkeit geschuldet ist. Und dem mangelnden Willen zum gemeinsamen Handeln.“

Wer in eine der bekannten Suchmaschinen die Begriffe Weltherrschaft“ und „Amazon“ eingibt, wird fündig. Und zwar nicht etwa in obskuren Zirkeln, die sich gerne in Verschwörungstheorien verlieren. Sondern bei gemeinhin als seriös geltenden Medien wie dem „manager magazin“, der „Zeit“ oder der „Welt“.

Ob nun Amazon-Gründer Jeff Bezos tatsächlich die Weltherrschaft anstrebt oder sein Unternehmen einfach nur wachsen lassen will bis nichts mehr geht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass ihm der traditionelle Handel sein weiteres Wachstum mehr als leicht macht. Jetzt auch in Deutschland, wie Supermarktblog alarmiert feststellt. Und die jüngsten Locker-Kooperationen großer Einzelhandelsunternehmen mit Amazon als „Umarmungs-Trugschluss des deutschen Handels“ bezeichnet.

„Die Branche macht den Bock zum Gärtner“

Denn immer mehr Einzelhändler suchen angesichts sinkender Kundenfrequenz ihr Heil ausgerechnet bei jenem Unternehmen, das diesen Frequenzrückgang maßgeblich befördert: Sie stellen Schließfächer von Amazon ihren Filialen auf. Mitunter wählen sie deren Aufstellungsort sogar so ungeschickt, dass man geneigt ist, am Verstand der Verantwortlichen zu zweifeln. Zum Beispiel direkt an der Abholtheke für Click & Collect Kunden. Damit diese sehen, wie viel schneller und einfacher das bei Amazon geht.

„Die Branche macht den Bock zum Gärtner“, kommentiert Heribert Trunk die Entwicklung. „Seit Jahren ist offensichtlich, dass Amazon dem Einzelhandel, ob stationär oder online, massenhaft Kunden abspenstig macht. Und fast ebenso lange werden mehr oder minder schlüssige Gegenkonzepte entwickelt. Aber statt sie ähnlich entschlossen durchzusetzen wie Amazon sein Geschäftsmodell ausrollt, bleiben diese Konzepte in der Schublade.“

Kooperationen mangels Eigeninitiative

Dass die Branche jetzt auch noch den irrwitzigen Versuch unternehme, den Mangel an Mut und Eigeninitiative durch Locker-Kooperationen mit Amazon zu überdecken, gleiche „einer Bankrotterklärung“, so Trunk. „Ich bin überzeugt, dieser Trend lässt sich nur noch stoppen, wenn es gelingt, ein flächendeckendes, Anbieter unabhängiges Locker-Netz aufzubauen. Aber das muss jetzt sehr schnell gehen, sonst gehört der Markt bald Amazon.“

Unterstützung bekommt Trunk vom Branchendienst exciting commerce. Dessen Kopf, der profilierte E-Commerce-Experte Jochen Krisch, resümiert nüchtern: „In jedem Fall lässt die Art und Weise, wie stationäre Händler mit dem Thema umgehen, gute Rückschlüsse zu, ob und wie sehr sie schon in Plattform-Strukturen denken können. Denn zumindest bei Amazon ist klar, dass der Locker-Service Teil einer Plattform-Strategie ist.“

Die Weltherrschaft lässt grüßen.

Hinweis für die Redaktion:
Ein Foto von Heribert Trunk und weiteres Bildmaterial zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bilog-warenhotel.de
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Mai 2 2018

Online-Lebensmittelhandel vor dem Durchbruch – „Die nächste Branche, die den Online-Zug verpennt“

Etablierter Einzelhandel läuft Gefahr, überrollt zu werden – Fast 200 Milliarden Euro im Topf – Trunk mahnt Mut zum Handeln an

Online-Lebensmittelhandel vor dem Durchbruch - "Die nächste Branche, die den Online-Zug verpennt"

Heribert Trunk: „Branche muss entschlossen und konzertiert handeln.“ (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 02. Mai 2018. 40 Prozent der Verbraucher in Deutschland planen, in den nächsten zwölf Monaten Lebensmittel online zu kaufen, so eine Umfrage der Wirtschaftprüfungsgesellschaft PwC. Zugleich zweifeln viele potenzielle Kunden die Lebensmittel-Kompetenz von Amazon an. „Höchste Zeit, dass die etablierten Mitspieler entschlossen und konzertiert handeln“, so Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk. „Stattdessen sieht es aus, als ob die nächste Branche in Deutschland den Online-Zug verpennt.“

Der Markt ist gigantisch: Annähernd 200 Milliarden Euro werden in Deutschland jedes Jahr mit Lebensmitteln umgesetzt. Und obwohl der Online-Einkauf inzwischen auch hierzulande zum Alltag gehört – die Lebensmittelbranche ist von der Abwanderung ihrer Kunden in digitale Kanäle bislang weitestgehend verschont. Lediglich 1,1 Prozent der Umsätze im Food-Markt wurden in 2017 über digitale Kanäle erzielt, wie der Hauptverband der Deutschen Einzelhandels HDE in seinem Online-Monitor 2018 feststellt.

Doch der Markt wächst schneller als der E-Commerce insgesamt, wenn auch noch auf relativ niedrigem Niveau: 2017 wuchs Food online um 17,5 Prozent, während der übrige Einzelhandel in Deutschland auf 10,3 Prozent Online-Wachstum kam. Und 15 Prozent der von PwC Anfang des Jahres befragten Konsumenten kaufen schon heute mehr als die Hälfte ihrer Lebensmittel online. Tendenz steigend.

Vertrauensvorschuss für etablierte Händler

Die gute Nachricht: Lebensmittelkauf ist offenbar mehr als der Kauf anderer Produkte Vertrauenssache. Denn gut als jeder Dritte (35 Prozent laut PwC) gibt an, er würde frische Lebensmittel, wenn online, dann bevorzugt im Webshop seines stationären Einzelhändlers kaufen. Weitere 25 Prozent nennen ihren bevorzugten Discounter als potenzielle Online-Quelle.

Und während neue Player wie Picnic auf den Markt drängen, legt die Nürnberger Marktforschungsagentur Mafowerk dar, viele von ihr befragte Verbraucher zweifelten die grundsätzliche Kompetenz von Amazon an, was die Themen „Lebensmittel“ und „Frische“ angeht.

„Hoffen auf bessere Zeiten aus dem Nichts“

„Statt diesen Vertrauensvorschuss zu nutzen, hofft der Einzelhandel offenbar immer noch auf bessere Zeiten aus dem Nichts“, kommentiert Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk trocken.

Dabei sei die Erfolgsformel klar, wie Umfragen seit Jahren bestätigen: „Der Kunde kauft dort, wo er ein gutes Sortiment zu einem guten Preis findet – und seine Waren schnell und bequem geliefert bekommt.“ Wettbewerbsfähigkeit im E-Commerce sei also untrennbar mit einer guten Logistik verknüpft. „Für den Lebensmittelhandel, wo es um frische Produkte geht, gilt das noch mehr als für andere Branchen.“

In Sachen Sortiment seien die etablierten Handelshäuser ohne Zweifel exzellent aufgestellt, und ihre Preise seien in aller Regel marktgerecht und wettbewerbsfähig. „Allerdings gibt es schon hier einen klaren Zusammenhang mit der Logistik. Denn wenn künftig die großen Zustelldienste für ein bis an die Haustür zugestelltes Paket 50 Cent oder mehr verlangen wollen, wie inzwischen kolportiert wird, dann macht das das Onlinegeschäft nicht eben einfacher.“

Die Lösung liegt beim Logistiker

Die Lösung liege beim Logistiker. „Er muss extrem leistungsfähig und schnell sein, muss IT genauso beherrschen sein wie Konfektionierung, Transport und begleitende Dienstleistungen. Und elegante, wirtschaftliche Lösungen für die letzte Meile bieten“, erklärt Heribert Trunk. Das sei nicht nur möglich, daran führe letztlich kein Weg vorbei.

Woran es allerdings immer noch mangele, sei die Einsicht der etablierten Händler, „dass Abwarten keine Option ist. Die Digitalisierung entwickelt sich exponentiell, und wir sind längst am Beginn der Steilkurve angelangt. Dabei ist alles bereits da: Konzepte, Kompetenz, Know-how. Was fehlt ist Mut und Entschlossenheit. Und der Wille zum gemeinsamen Handeln.“

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Bildmaterial zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bilog-warenhotel.de
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Apr 25 2018

Im Trend: Nutzen statt besitzen – mieten statt kaufen – Verbraucher wollen sich nicht mit Besitz belasten

Sharing Economy: Während die Digitalisierung das Teilen als neuen Megatrend befeuert, gibt der Handel das „Kaninchen vor der Schlange“

Im Trend: Nutzen statt besitzen - mieten statt kaufen - Verbraucher wollen sich nicht mit Besitz belasten

Heribert Trunk: „Der Handel gibt nach wie vor das Kaninchen vor der Schlange.“ (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 25. April 2018. Fast zwei Drittel der Stadtbewohner unter 25 Jahren finden ein eigenes Auto unwichtig. So eine aktuelle Umfrage des Center of Automotive Management (CAM). Doch das ist erst der Anfang: Mietmodelle für Elektronik, Haushaltsgeräte oder Kinderkleidung werden offenbar für die Verbraucher immer attraktiver. Digitalisierung und E-Commerce befeuern den Trend. Offen allerdings ist bislang, wie sich das Thema langfristig logistisch darstellen lässt, meint Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk.

So viel ist klar: Die Wirtschaft muss umdenken. Sie braucht neue Geschäftsmodelle, die den zunehmenden Hang der Verbraucher, Produkte zu mieten statt zu kaufen, aufgreifen. So haben nach einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PwC 40 Prozent der Bundesbürger schon einmal Angebote der sogenannten Share Economy genutzt, wie der Handels-Branchendienst etailment berichtet.

„Damit zeichnen sich völlig neue Geschäftsmodelle für den Handel ab“, kommentiert Heribert Trunk, Mitinhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG mit Sitz in Bamberg. „Ein Händler, der dieses wachsende Bedürfnis der Verbraucher bedient, kann sich so gegen Amazon und andere auf Kauf ausgerichtete Anbieter positionieren. Er kann neue Kunden und gegebenenfalls Käufer gewinnen und Mietmodelle mit zusätzlichen wertschöpfenden Services anreichern.“

Kaninchen vor der Schlange

Das Problem allerdings sei, dass die meisten traditionellen Handelsunternehmen noch immer zu zögerlich und schwerfällig seien. „Die großen Online-Player sind letztlich nur mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Datenkompetenz und gut funktionierende Logistik. Aber die meisten Handelshäuser verhalten sich noch immer wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange und warten ab. Das ist angesichts der rasanten Entwicklung der digitalen Transformation lebensgefährlich, wie sich jetzt einmal mehr zeigt.“

Denn was für die den traditionellen Handel gelte, sei für Sharing Economy Geschäftsmodelle erst recht essentiell: „Sie funktionieren nur mit einer extrem leistungsfähigen Hybrid-Logistik, die weit mehr leistet als nur den effizienten Transport von Waren.“

Hybrid-Logistik als Schlüssel

Der Hybrid-Logistiker müsse sich unter anderem durch hohe Datenkompetenz auszeichnen. Er müsse in der Lage sein, unkonventionelle Geschäftsideen flexibel und schnell logistisch umzusetzen. „Dazu gehören auch Lösungen, um die letzte Meile zu überbrücken. Außerdem gilt es Zustell- und Abhol-Services intelligent miteinander zu koppeln, um Verkehrsaufkommen und Kosten zu minimieren.“

Administrative Dienstleistungen wie Rechnungsstellung für den Endkunden und die Überwachung des Zahlungsflusses dürften für den Logistiker der Zukunft ebenso wenig ein Problem sein wie etwa die Abwicklung von Versicherungsfällen. „Nicht zu vergessen: Der Logistiker, der Sharing Economy Modelle unterstützt, muss Produkte im Konfektionierungsprozess individualisieren können – sonst dauert das zu lange – und extrem schlanke und effiziente Retouren- und Refurbishment-Prozesse beherrschen“, so der Logistik- und E-Commerce-Experte.

„Das alles muss wirtschaftlich darstellbar sein, sonst brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Und es muss schnell gehen, denn wo ein attraktiver Markt ist, sind die großen digitalen Player nicht weit.“

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Bildmaterial zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bilog-warenhotel.de
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Mrz 19 2018

Heribert Trunk: „Handel und Logistik können nur gemeinsam gegen die globalen Giganten bestehen“

Gerade in Deutschland hat der Mittelstand gute Chancen – Doch er braucht vernetzte Systeme und neue gemeinschaftliche Ansätze

Heribert Trunk: "Handel und Logistik können nur gemeinsam gegen die globalen Giganten bestehen"

(Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 19. März 2018. Die digitale Transformation wirft gewachsene Strukturen über den Haufen. Und sie ist das Wasser, mit dem die globalen Handelsgiganten kochen. Der Mittelstand kann sehr wohl dagegenhalten – wenn er die digitalen Möglichkeiten ähnlich konsequent nutzt und neue Strukturen und Wertschöpfungsmodelle schafft, meint Hybrid-Logistiker Heribert Trunk. „Die Basis dafür sind vernetzte Systeme, die standardisierte Prozesse und individuelle Lösungen unter einen Hut bringen.“

Der Widerstand formiert sich. Je mehr der deutsche Mittelstand erkennt, dass ihn Amazon & Co. zu überrollen drohen, desto mehr innovative Querdenker stecken ihre Köpfe zusammen, um den gemeinsamen Widerstand zu organisieren. Denn eins ist allen klar: Gegen die Marktmacht und die aggressive Wachstumsstrategie der großen Pure Player kommen sie nur mit gemeinschaftlichen Lösungen an.

Dass diese Lösungen nicht warten können, versteht sich fast von selbst. Denn die digitale Transformation entwickelt sich nicht linear, sondern exponentiell. Und sie entzieht sich über weite Strecken der Planbarkeit.

Mut und Entschlossenheit gefragt

„Die globalen Digital-Giganten machen aus dieser Not eine Tugend“, so Heribert Trunk, einer der Inhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG mit Sitz in Bamberg. „Sie analysieren das Kundenverhalten, setzen davon ausgehend ständig neue Features und Services auf und kalkulieren bewusst das Scheitern einzelner Ansätze ein. Denn wenn nur einer von zehn Ansätzen durch die Decke geht, hat sich das Scheitern der übrigen neun gelohnt.“ Im Übrigen lieferten auch die Dinge, die nicht funktionieren, wertvolle Informationen über die Bedürfnisse und Erwartungen des Kunden. „Wenn man die verfügbaren Daten systematisch erfasst und auswertet.“

Ähnlich konsequent müssten Deutschlands Handelsunternehmen und Einzelhändler vorgehen. „Was wir brauchen ist Mut und die Entschlossenheit, schnell zu handeln. Und gemeinsame Strukturen zu schaffen, mit denen wir die Erwartungen der Kunden frühzeitig aufgreifen und die Stärken des Mittelstandes in konkrete Dienstleistungen umsetzen.“

Ökosysteme statt Einzelkämpfertum

Nicht von ungefähr hat Werner Conrad, Besitzer der Elektronikkette Conrad Electronic, jetzt im Gespräch mit dem Handelsblatt angekündigt, er wolle mit Partnern ein Ökosystem bauen, das zumindest für einige Zeit ein Gegengewicht zu Amazon & Co. darstellen könne.

Und die aktuelle Studie von JDA Software “ Retail Disruptors Survey 2018“ benennt drei Faktoren, die innovative Händler auszeichnen:
-Sie liefern qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen (53 Prozent)
-Sie sind reaktionsschneller als die traditionellen Einzelhändler (51 Prozent)
-Sie bieten ein grundlegend neues Kundenerlebnis (42 Prozent)

Mit der zunehmenden Digitalisierung wachse das Bedürfnis der Menschen nach Individualität und Convenience einerseits, auf der anderen Seite aber auch nach Nähe und Verbindlichkeit. „Darauf und auf seine Innovationskraft muss der deutsche Mittelstand setzen“, ist Heribert Trunk überzeugt.

Das aber setze eine hoch leistungsfähige IT beim Handelsunternehmen wie beim Logistiker voraus. Und eng vernetzte Systeme, die alle relevanten Informationen zu Kunden und Aufträgen in Echtzeit verfügbar machen. „Nicht zu vergessen einen Logistiker, der das alles leisten und zu wirtschaftlich darstellbaren Konditionen umsetzen kann.“

Hinweis für die Redaktion:
Diese und weitere Pressetexte sowie druckfähiges Bildmaterial dazu finden Sie hier. Weiteres Bildmaterial erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bilog-warenhotel.de
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Mrz 9 2018

Der Logistiker ist tot – es lebe der Logistiker: Moderne Handelslogistik muss mehr können

Heribert Trunk: „Begleitende Services werden zum entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Handel und Logistik“ – Klassische Logistik ist die Basis, Hybrid-Logistik die Lösung

Der Logistiker ist tot - es lebe der Logistiker: Moderne Handelslogistik muss mehr können

Visionärer Vordenker für Handel und Logistik: Heribert Trunk, BI-LOG. (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 09. März 2018. Digitalisierung und E-Commerce-Boom, stetig steigende Kundenerwartungen und globale Giganten, die aggressiv jeden Markt besetzen – die gewachsene Handelslandschaft erodiert rasant. Wer als Händler seine Kunden auch morgen noch erreichen will, braucht schlüssige neue Konzepte. Und Logistik-Partner, die mehr können als Waren bewegen. Meint Logistik-Experte und E-Commerce-Kenner Heribert Trunk, einer der Inhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG.

„Nur wer die Erwartungen des Kunden kennt und bedienen kann, wird die aktuellen Verwerfungen erfolgreich überstehen und auch künftig seinen Platz im Markt finden“, ist Heribert Trunk überzeugt. Als sicher dürfe gelten, dass die großen Player von eBay über Zalando bis hin zu Amazon in ihrem Bestreben, jeden einigermaßen attraktiven Markt zu okkupieren, nicht nachlassen werden.

„Zu diesem Zweck setzen sie gezielt ihre Kompetenzen auf zwei Gebieten ein: dem systematischen und kreativen Umgang mit Daten und einer hoch effizienten Logistik. Auf der Basis der vom Kunden hinterlassenen Daten loten sie dessen aktuelle und künftige Bedürfnisse aus, und die bedienen sie mittels datengetriebenen Logistik- und Unternehmens-Prozessen.“ Handelsunternehmen, die ihr Feld nicht kampflos aufgeben wollen, müssten ihre Kernkompetenzen um genau diese Komponenten erweitern.

Knackpunkte: Individualität und Geschwindigkeit

Lebensmittel-Anbieter etwa werden künftig nicht umhin kommen, möglichst viele ihrer Produkte über alle Bestellkanäle verfügbar zu machen – und diese dann per individuell zusammengestellten Paketen an den vom Endkunden gewünschten Ort zu liefern. Idealerweise binnen weniger Stunden, kostengünstig und bei Bedarf gekühlt.

Der Hersteller von Hardware – ob Telekommunikations-Equipment, Weiße Ware oder HiFi-Ausstattung – muss seine aus Standard-Komponenten bestehenden Einzelprodukte individualisieren können. Und dennoch dürfen zwischen Bestellung und Versand nicht mehr als ein, zwei Tage vergehen.

Besonders für Textilanbieter gilt: Wer gegenüber Amazon & Co. punkten will, muss sämtliche Prozesse und Statusinformationen über alle Vertriebskanäle hinweg transparent und in Echtzeit überblicken. Und in der Lage sein, die Wünsche des Kunden in jeder Hinsicht höchst flexibel zu erfüllen.

Differenzierung durch Add-On-Services

Für die meisten Hersteller und Handelsunternehmen macht es wenig Sinn, eigene Kompetenzen für diese zusätzlichen Herausforderungen aufzubauen. Umso mehr, als die entscheidende Größe neben der Individualität die Geschwindigkeit ist. Und die Konfektionierung, um die es hier im Wesentlichen geht, meist zu weit von ihrer eigentlichen Kernkompetenz entfernt ist.

„Das sind Aufgaben, die ein moderner Hybrid-Logistiker zu leisten hat“, konstatiert Heribert Trunk. „Die klassische Logistik, also Ware einlagern, verpacken und auf den Weg bringen, ist heute so selbstverständlich wie vier Räder und der Motor fürs Auto.“

Die entscheidende Aufwertung von Produkten durch Dienstleistung finde innerhalb des Fulfillment-Prozesses statt. „Hier lassen sich Produkte ohne nennenswerten Zeitverzug veredeln und an die individuellen Kundenwünsche anpassen. Und genau in diesen Add-Ons liegt das Differenzierungspotenzial und die eigentliche Wertschöpfung der Zukunft.“

Produkte und Dienstleistungen, wie sie früher typischerweise vom Auftraggeber erbracht wurden, werden gebündelt und auf längere Sicht vollständig miteinander verschmelzen. Der Logistiker der Zukunft verantwortet hybride Services, „deren Kern oft wissensintensive Teile der Wertschöpfungskette sind. Diese Entwicklung sehen wir in unserem täglichen Geschäft deutlich.“

IT-Kompetenz gewinnt an Bedeutung

Logisch, dass dafür alle relevanten Unternehmensprozesse und IT-Systeme beim Logistiker und dessen Auftraggeber sehr eng miteinander verknüpft sein müssen. Dies erfordere leistungsfähige onlinebasierte Plattformen, auf denen die beteiligten Partner interagieren. „Der Logistiker braucht einen kontrollierten Echtzeit-Zugriff auf die Systeme seines Auftraggebers und umgekehrt. Damit gewinnt IT-Kompetenz auf beiden Seiten enorm an Bedeutung.“

Heribert Trunk ist überzeugt: „Künftig werden nicht nur Dienstleistungen ausgelagert, sondern ganze Prozesse. Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit ist dabei der Nutzen für den Kunden. Ich bin sicher, diese Tendenz wird sich noch verstärken.“

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Bildmaterial zu dieser Meldung finden Sie hier. Weiteres Bildmaterial erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bilog-warenhotel.de
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Nov 28 2017

Logistiker im Vorweihnachtsstress: Neue Lieferkonzepte helfen gegen Verkehrskollaps

Heribert Trunk: Anbieter übergreifende Locker-Systeme reduzieren Verkehr und erleichtern Verbrauchern das Leben

Logistiker im Vorweihnachtsstress: Neue Lieferkonzepte helfen gegen Verkehrskollaps

Visionär mit Praxiserfahrung: Heribert Trunk von BI-LOG.

Bamberg, 28. November 2017. Unseren Innenstädten droht der vorweihnachtliche Verkehrsinfarkt, weil der ungebremste Online-Handel die Zahl der Pakete immer weiter steigen lässt. Höchste Zeit für intelligente Zustell-Konzepte, meint Heribert Trunk, einer der Inhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG.

Der Vorweihnachtsstress bei Logistikern und Paketdienstleistern treibt skurrile Blüten. Da plädiert Post-Chef Frank Appel allen Ernstes im Handelsblatt dafür, dem drohenden Verkehrskollaps in unseren Innenstädten entgegenzuwirken, indem nur noch ein Anbieter eine ganze Stadt bedienen darf. Und DPD-CEO Boris Winkelmann fordert eigens für Zusteller reservierte Parkflächen.

Würden diese Vorschläge umgesetzt, ließen sich dadurch jedoch weder die Zahl der Sendungen noch die Wegstrecken reduzieren, gibt Heribert Trunk zu bedenken. Der gelernte Handelsfachwirt hat den Paketdienstleister German Parcel mit aufgebaut und ist heute geschäftsführender Gesellschafter des Bamberger Hybrid-Logistikers BI-LOG.

Intelligente Lösungen gefragt

„Wir brauchen eine intelligente Lösung für die letzte Meile. Und wenn ich schon die Zahl der verschickten Päckchen und Pakete nicht verringern kann, dann muss ich die Wege optimieren.“ Der Ansatz von Amazon mit Schließfächern an hoch frequentierten Orten, idealerweise mit ausreichend Parkmöglichkeiten, sei vor diesem Hintergrund nicht schlecht. „Wenn die Menschen auf ihren alltäglichen Wegen ohnehin an diesen Lockern vorbeikommen, können sie ihre Sendungen dort abholen.“

Wirklich sinnvoll werde eine solche Lösung allerdings erst, wenn sie nicht auf einen Anbieter wie Amazon beschränkt bleibt, sondern Anbieter übergreifend funktioniere. „Wenn ich zum Beispiel 100 persönliche Schließfächer an einem Platz habe, die alle an die beteiligten Endverbraucher gerichteten Sendungen aufnehmen, dann verringert das die Wegstrecken insgesamt signifikant.“

Damit erleichtere man nicht nur den Zustellern ihre Arbeit, es reduziere auch den innerstädtischen Lieferverkehr. „Und es macht den Verbrauchern das Leben leichter, weil sie ihre Bestellungen etwa auf dem Weg zur Arbeit gesammelt abholen können.“

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Bildmaterial zu dieser Meldung finden Sie hier. Weiteres Bildmaterial erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bilog-warenhotel.de
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Nov 13 2017

Heribert Trunk: „Der Handel braucht Lösungen für die letzte Meile“

Amazon befeuert den „Convenience“-Boom und stellt damit den Einzelhandel vor Probleme – Bequem einkaufen als Margenkiller – Überlebensstrategien für den Handel

Heribert Trunk: "Der Handel braucht Lösungen für die letzte Meile"

Praxisnaher Visionär: Heribert Trunk, Geschäftsführer des Hybrid-Logistikers BI-LOG. (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg, 13. November 2017. Digitale Giganten wie Amazon bedrängen den stationären Handel. Ihr Erfolgsgeheimnis: ein souveräner Umgang mit Kundendaten und eine extrem effiziente Logistik. Der klassische Einzelhandel muss dem Kunden die gleiche „Convenience“ bieten, um zu überleben. Er braucht deshalb eine Lösung für die letzte Meile, meint Heribert Trunk, einer der Inhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG.

Die Marschrichtung ist klar: Amazon kauft Lebensmittelketten und setzt, wo das nicht möglich ist, auf Kooperationen. Wie aktuell auch in Deutschland, wo Amazon Fresh die Partnerschaft mit lokalen Lebensmittellieferanten sucht. Die Lebensmittelbranche ist nur der Anfang eines groß angelegten Angriffs auf den stationären Einzelhandel insgesamt – davon jedenfalls gehen alle Handelsexperten aus.

Dass der US-Gigant über den Lebensmittelmarkt einsteigt, kommt nicht von ungefähr: Die Branche tut sich schwer mit dem Online-Geschäft. Zum einen, weil Lebensmittel als Versandartikel deutlich schwieriger zu handeln sind als etwa Bücher oder Elektrogeräte. Zum anderen, weil die Margen hier ohnehin schmal sind. Ganz zu schweigen von der Retourenproblematik bei Lebensmitteln.

Gigantische Umsätze

Auf der anderen Seite geht es um gigantische Umsätze. Allein in Deutschland verkauft die Branche Lebensmittel im Wert zwischen 180 und 200 Milliarden Euro pro Jahr. Davon setzt sie bislang nur etwa ein Prozent über Online-Kanäle um. Doch Marktkenner rechnen damit, dass dieser Anteil binnen weniger Jahre auf bis zu 20 Prozent steigen könnte. Damit stehen 30 bis 40 Milliarden Euro zur Umverteilung unter den Vertriebskanälen im Raum. Nur in Deutschland wohlgemerkt.

Hybrid-Logistiker Heribert Trunk: „Die Dynamik von Amazon trifft hier auf den wachsenden Wunsch der Verbraucher, auch Produkte des täglichen Bedarfs möglichst bequem online einzukaufen. Schließlich sind die meisten Menschen heute eingespannt in berufliche und private Verpflichtungen – und wenn sie die Möglichkeit haben, Zeit zu sparen, dann wollen sie diese Chance auch nutzen.“

Die Antwort: Lösungen für die letzte Meile

Wenn der Einzelhandel das Feld nicht kampflos aufgeben will, davon ist Trunk überzeugt, wird er seinen Kunden die gleiche Service- und damit Lieferqualität bieten müssen wie die mächtigen Wettbewerber. „Der Handel braucht also Lösungen, wie er seine Ware an den Kunden bringt, Lösungen für die letzte Meile. Schnell, effizient und kostengünstig.“

Das muss übrigens nicht zwingend die Lieferung bis an die Haustür oder ins Büro sein. So testet Amazon derzeit Schließfächer, die dort stehen, wo der Kunde ohnehin regelmäßig vorbeikommt: Bei ALDI, an Tankstellen oder Drogeriemärkten zum Beispiel.

Anbieter übergreifende Konzepte

„Diese Locker sind sicher eine gute Idee, sie haben allerdings einen gravierenden Nachteil: Der Verbraucher bekommt dorthin nur Produkte geliefert, die er bei Amazon bestellt hat. Was der Handel braucht, sind Lösungen, die Anbieter übergreifend funktionieren.“ In seinem persönlichen Fach finde er dann alles, was er in den vergangenen Tagen geordert hat – wo auch immer. „Und er kann es dann abholen, wenn es in seinen Tagesablauf passt.“

Mehr noch: Wer den Trend zu immer mehr „Convenience“ konsequent zu Ende denke, müsse über Konzepte nachdenken, die zusätzliche Serviceleistungen integrieren. „Wer beispielsweise ein Paar Schuhe reparieren lassen muss, gibt sie an der Locker-Station ab und findet sie ein, zwei Tage später neu besohlt wieder in seinem Fach.“

Solche Liefer- und Add-On-Services, zum Beispiel in Kooperation mit anderen lokalen Händlern und Dienstleistern, bieten nach Überzeugung von Heribert Trunk mehrere Chancen: „Der Handel kommt dem Einkaufsverhalten des modernen Menschen entgegen. Und er kann seinen Kunden einen Mehrwert bieten, mit dem er sich von Amazon & Co. absetzen kann.“

Hinweis für die Redaktion:
Druckfähiges Bildmaterial zu dieser Meldung finden Sie hier. Weiteres Bildmaterial erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bi-log.info
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Okt 12 2017

Hybride Logistik beflügelt den Handel von morgen

Hybride Logistik beflügelt den Handel von morgen

Claus Huttner (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

München / Scheßlitz, 12. Oktober 2017. Diese gute Nachricht schafft der Handel selbst: Der E-Commerce hat als Feindbild ausgedient. Damit ist der Weg endlich frei für die Gestaltung des Handels von morgen. Zu den wesentlichen Elementen gehört eine hoch leistungsfähige Logistik auf der Basis digitalisierter Prozesse. Sie muss unter anderem in der Lage sein, in die Eigenschaften von Produkten einzugreifen, muss begleitende Services bieten und Waren räumlich wie zeitlich punktgenau ausliefern. Wie hybride Logistik den Handel beflügelt, darüber informierte Claus Huttner, geschäftsführender Gesellschafter des BI-LOG Warenhotels, gestern auf dem Internet World Kongress in München.

Es scheint paradox: Je mehr die Digitalisierung unseres Alltags voranschreitet, desto mehr gewinnt die physische Logistik an Bedeutung – der Transport von Waren von A nach B. Die Gründe dafür liegen in den Lebensbedingungen des modernen Menschen. Sie sind gekennzeichnet von Mobilität und Geschwindigkeit, von Flexibilität und Zeitnot – von Digitalisierung, Überangebot und damit steigenden Ansprüchen der Verbraucher. Ansprüche, die nicht zuletzt potente Online-Wettbewerber immer effizienter erfüllen.

Was das für den Handel bedeutet, ist bekannt: Der Kunde äußert seine Wünsche, und das zunehmend in digitalen Kanälen – und der Anbieter hat zu liefern. Nicht mehr der Kunde kommt zur Ware, sondern umgekehrt. Zu den Gewinnern gehört der Anbieter, der die Bequemlichkeit für den Kunden noch ein wenig mehr auf die Spitze treibt. Der seine Produkte individualisiert, schnell und punktgenau liefert, wann und wohin der Kunde will. Und das alles natürlich zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Das geht nur mit einer Logistik, die weit mehr kann als Waren schnell und kostengünstig transportieren, Tracking- und Tracing-Daten in Echtzeit liefern und Retouren effizient bearbeiten. Mehr also als herkömmliche Logistik heute leistet.

„Convenience“-Services gewinnen an Bedeutung

„Begleitende „Convenience´-Services gewinnen angesichts immer ähnlicher werdender Produkte und nach wie vor steigender Kundenerwartungen weiter an Bedeutung“, meint Claus Huttner. „Solche Services gehen aber in aller Regel über die Kernkompetenzen eines Herstellers oder Handelsunternehmens hinaus – und oft wollen und können diese Unternehmen solche Dienstleistungen gar nicht selbst zu wirtschaftlich akzeptablen Konditionen erbringen.“

Huttners Logistik-Unternehmen ist seit Jahren spezialisiert auf hybride Logistik-Dienstleistungen. Unter anderem distribuiert BI-LOG als Worldwide Distribution Center für Loewe TV-Geräte in das weltweite Loewe Händlernetz und konfiguriert die Geräte im Umschlaglager gemäß ihren länderspezifischen Anforderungen. So passt der Logistiker etwa Stecker und Softwarestände den Anforderungen im jeweiligen Land an und erbringt zahlreiche zusätzliche Services. Darüber hinaus ist BI-LOG E-Commerce-Logistikpartner namhafter Unternehmen etwa in der Textil- und Lebensmittelbranche sowie in der Telekommunikation.

Claus Huttner: „Wir befinden uns bereits mitten im digitalen Wandel. Und er stellt Unternehmen jeder Größenordnung in allen Branchen vor erhebliche Herausforderungen. Zugleich bietet er aber auch unzählige Chancen für neue Geschäfts- und Wertschöpfungsmodelle. Das gilt nicht zuletzt für den Handel.“

Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation sei eine Orientierung an der Zufriedenheit jedes einzelnen Kunden „in einem Maße und einer Konsequenz, wie wir sie bislang nicht kannten. Vor diesem Hintergrund ist es sehr zu begrüßen, dass im Handel mittlerweile ein Umdenken stattfindet – weg vom E-Commerce als vermeintlichem Gegner hin zur aktiven Gestaltung der neuen Möglichkeiten. Wir als Hybrid-Logistiker sind bereit dazu.“

Hinweis für die Redaktion:

Druckfähiges Bildmaterial und weitere Informationen zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bi-log.info
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Sep 21 2017

Handelslogistik von morgen – Zukunftsmodell hybride Dienstleistungen

Handelslogistik von morgen - Zukunftsmodell hybride Dienstleistungen

Claus Huttner, BI-LOG Warenhotel: „Der Handel braucht hybride Logistik-Dienstleister.“ (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Bamberg / Scheßlitz, 21. September 2017. Gute Nachrichten für den stationären Handel: Der Wunsch der Verbraucher nach „Convenience“ wächst. Wer ihn erfüllt, hat gute Karten. Convenience heißt in erster Linie: Einkaufen wann und wo man will – und Ware liefern lassen wann und wohin man will. Der Schlüssel dazu ist eine Logistik, die mehr kann als nur Omnichannel, meint Claus Huttner, geschäftsführender Gesellschafter des BI-LOG Warenhotels. „Notwendig sind hybride Dienstleistungen, die Handel und Logistik mittels Digitalisierung eng verknüpfen.“

Amazon zeigt wie´s geht. Der US-Gigant, der so viele etablierte Handelsunternehmen das Fürchten lehrt, hat vor allem zweierlei im Griff: seine Logistik und den Umgang mit Daten. Jetzt drängt das Unternehmen auch ins stationäre Geschäft und will mit den Eigenschaften punkten, die es groß gemacht haben: Konsequente Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden und schnelle, bequeme Lieferung – Stichwort: Convenience. Nicht von ungefähr gilt die sogenannte Same-Day-Lieferung laut E-Commerce-Branchenblatt Internet World Business als einer der Top-Trends für das Jahr 2017.

„Kundennähe gehört seit eh und je zu den elementaren Stärken eines guten Händlers“, konstatiert Claus Huttner. „Was er für die Sicherung seiner Zukunft jetzt zusätzlich braucht, sind Geschäftsmodelle, die alle Kanäle einbeziehen und dem Kunden die gewünschte Bequemlichkeit bieten – vor allem in Sachen Lieferung und Retoure.“ Dazu seien Logistiker erforderlich, die dreierlei beherrschen: Warenlogistik, Datenlogistik und flexible Dienstleistungen – unter anderem, um Produkte durch Services zu veredeln oder zu individualisieren. „Wir nennen das Hybrid-Logistik.“

Für die Beherrschung des Datenaufkommens muss der Logistiker nicht nur über weit reichende IT-Kompetenz verfügen. Er muss vor allem mit einer IT-Umgebung arbeiten, die reibungslos arbeitende Multi-User-Schnittstellen bietet. Nur dann kann er mit jedem Shopsystem, jedem Payment-Dienstleister, jedem ERP-System, jedem Online-Marktplatz und jeder Middleware kommunizieren.

Auch ein effizientes Retouren-Handling und schlankes Refurbishment gehören zu den Merkmalen eines guten Hybrid-Logistikers. Und seine IT muss in der Lage sein, automatisch den anhand verschiedener Sendungsmerkmale optimalen Transport-Dienstleister zu beauftragen. Gleiches gilt für die Ausrichtung der Verpackungseinheit an der tatsächlich benötigten Größe – der Versand zu großer Pakete geht sonst unnötig zu Lasten der ohnehin schmalen Margen.

Claus Huttner: „Ich bin überzeugt, dass die Digitalisierung und die steigenden Erwartungen der Kunden nicht nur den Handel, sondern auch die Logistikbranche zwingen, ihre Geschäftsmodelle neu zu definieren. BI-LOG hat das schon sehr früh erkannt und setzt diese Erkenntnis seit Jahren um. Unsere Auftraggeber kommen aus den unterschiedlichsten Branchen, und ihre E-Commerce-Aktivitäten sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ebenso das Niveau ihrer Digitalisierung. Ihnen gemeinsam ist allerdings, dass hybride Logistik-Dienstleistungen ihr Geschäft in hohem Maße unterstützen.“

Hinweis für die Redaktion:
Mehr Informationen zur Zukunft des Handels, der Handelslogistik und zu aktuellen Lösungen:
Internet World Kongress, 10. – 11. Oktober 2017, München
Das muss die Handelslogistik von morgen leisten
Claus Huttner, Geschäftsführender Gesellschafter, BI-LOG Warenhotel

Druckfähiges Bildmaterial und weitere Informationen zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bi-log.info
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de

Sep 8 2017

Hybrid-Logistik im Textilhandel: Produkt und Dienstleistung verschmelzen

Katalysator für hybride Wertschöpfung: Produkt und Dienstleistung verschmelzen, Individualisierung ist Trumpf

Hybrid-Logistik im Textilhandel: Produkt und Dienstleistung verschmelzen

Claus Huttner: „Entscheidend ist der Nutzen für den Kunden.“ (Bildquelle: BI-LOG Warenhotel GmbH)

Frankfurt / Scheßlitz / Schwabach, 08. September 2017. Gute Produkte allein reichen heute nicht mehr aus, um erfolgreich Handel zu treiben. Vielmehr gründet sich unternehmerischer Erfolg zunehmend auf dem Wissen um die Bedürfnisse und Erwartungen des Kunden – und der Fähigkeit, diesen gerecht zu werden. Für den Logistiker bedeutet das: Produkt und Dienstleistung verschmelzen, Individualisierung gewinnt an Bedeutung. Das Ergebnis sind hybride Wertschöpfungskonzepte. Eindrücke vom gestrigen Textillogistik-Kongress in Frankfurt.

„Der Kunde ist verwöhnt. Er erwartet vom stationären Handel die gleiche Flexibilität und logistische Exzellenz wie von den großen Playern, die online gestartet sind und zunehmend auch ins stationäre Geschäft drängen. Und diese Erwartung will er in allen Kanälen und an allen Touchpoints erfüllt sehen.“

Claus Huttner, einer der Gründer des Bamberger Hybrid-Logistikers BI-LOG und Geschäftsführer des BI-LOG Warenhotels in Scheßlitz, erlebt die Folgen dieser Entwicklung tagtäglich. Zusammen mit Michael Bayerlein, Head of E-Commerce and Marketing beim Young Fashion Anbieter mister*lady mit Sitz in Schwabach, erläuterte er beim gestrigen Textillogistik-Kongress, mit welchen logistischen Prozessen mister*lady und BI-LOG die hohen Erwartungen ihrer Kunden abbilden.

„Wer heute gegenüber Amazon & Co. punkten will, muss sämtliche Prozesse und Statusinformationen über alle Vertriebskanäle hinweg transparent und in Echtzeit überblicken“, so Michael Bayerlein. Und in der Lage sein, die Wünsche des Kunden höchst flexibel zu erfüllen. „Das ist im Textilhandel besonders ausgeprägt.“

Dazu gehören nicht zuletzt immer kürzer werdende Lieferzeiten – selbst bei Auftragsspitzen, wie sie sich im e-Commerce vor allem übers Wochenende aufbauen. „Das heißt, Handelslogistik für das stationäre und nicht-stationäre Geschäft muss idealerweise aus einem integrierten Netzwerk heraus agieren. Oder aus parallelen Netzen, die dann aber sehr eng miteinander verknüpft sein müssen.“

Service am Produkt und Individualisierung

Die Bündelung von Produkt und Dienstleistungen, die früher vom Auftraggeber erbracht wurden, gehöre für einen guten Logistiker heute vielfach zum alltäglichen Geschäft, so Claus Huttner. „In Zukunft aber werden Produkt und Dienstleistung vollständig verschmelzen. Wir Logistiker werden hybride Dienstleistungen erbringen, deren Kern oft wissensintensive Teile der Wertschöpfungskette sind. Der Transport von Waren von A nach B liegt dann zwar immer noch in unserer Verantwortung. Er ist aber so selbstverständlich wie vier Räder bei einem Auto. Die differenzierende Dienstleistung und eigentliche Wertschöpfung liegt in den Add-Ons.“

Neue Dimension logistischer Arbeit

Dies sei nicht mehr und nicht weniger als ein Sprung in eine neue Dimension logistischer Arbeit. „Um dabei erfolgreich zu sein, brauchen wir ein gemeinsames Verständnis von Anbieter und Kunde, was die Aufgaben und Ziele angeht, und großes Vertrauen in die gegenseitige Leistungsfähigkeit.“

Zu den wesentlichen Voraussetzungen gehöre auch, arbeitsteilige Prozesse extrem schlank und effizient zu koordinieren. Dafür sei intensive Kommunikation erforderlich – und leistungsfähige onlinebasierte Plattformen, auf denen die Systeme der beteiligten Partner herstellerübergreifend interagieren.

Der Logistiker ist überzeugt: „Künftig werden nicht nur Dienstleistungen ausgelagert, sondern ganze Prozesse. Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit ist dabei der Nutzen für den Kunden. Ich bin sicher, das wird sich noch verstärken.“

Hinweis für die Redaktion:
Zum Online-Shop von mister*lady: www.mister-lady.com.

Mehr Informationen zur Zukunft des Handels, der Handelslogistik und zu aktuellen Lösungen:
Internet World Kongress, 10. – 11. Oktober 2017, München
Das muss die Handelslogistik von morgen leisten
Claus Huttner, Geschäftsführender Gesellschafter, BI-LOG Warenhotel

Druckfähiges Bildmaterial und weitere Informationen zu dieser Meldung erhalten Sie gerne auf Anfrage an Herbert Grab, Tel.: (+49) 7127-5707-10, Mail: herbert.grab@digitmedia-online.de.

Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Namhafte Lebensmittelproduzenten, Einzelhandelsketten, Telekommunikationsanbieter, Textilhersteller und Hightech-Unternehmen nutzen die Services des BI-LOG Warenhotels. Zu den besonderen Stärken des BI-LOG Warenhotels zählen Omnichannel Services. Damit realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zur Zufriedenheit des Endkunden – und des Auftraggebers. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, der Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer ist Claus Huttner.

Firmenkontakt
BI-LOG Warenhotel GmbH
Claus Huttner
Am Steinernen Kreuz 9
96110 Scheßlitz
+49 (0) 951 / 6050 – 201
info@bi-log.info
http://www.bilog-warenhotel.de

Pressekontakt
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
07127 57 07 10
herbert.grab@digitmedia-online.de
http://www.digitmedia-online.de