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Dez 7 2017

Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen

Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen

(Mynewsdesk) Willingmann: „Kreative Menschen mit Forscher- und Unternehmergeist sind der größte Schatz unseres Landes“

Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Dr. Armin Willingmann, hat heute in der Nationalen Akademie der Wissenschaften – LEOPOLDINA – in Halle den Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen. Fünfzehn Preisträger in fünf Kategorien erhielten Auszeichnungen für Innovationen, die Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt voran bringen. Zusammen mit dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Mirko Peglow, technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe, überreichte Willingmann, der zugleich die Schirmherrschaft übernommen hatte, symbolisch Preisgelder in Höhe von insgesamt 93.000 Euro.

Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Resonanz auf den „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation“, der sich im 26. Jahr seiner Verleihung auch über die Landesgrenzen hinweg als Gütesiegel etabliert habe. Willingmann sagte: „Die 81 Bewerbungen füllen den Begriff ‚Innovation‘ mit Leben und belegen, dass viel Innovationsgeist in Sachsen-Anhalts klugen Köpfen steckt. Mich begeistert zudem die große Bandbreite der Themen. Sie erstreckt sich von einem Lifestyle-Carbon-Fahrrad über kluges Spielzeug für Kinder bis hin zu einem hoch innovativen Gehirninterface, das verlorene Sinne wiederherstellen kann, oder einer lebensrettenden Rezeptur für künstliches Fruchtwasser. Die Finalisten und Preisträger zeigen auch, wie man Chancen ergreift, die sich durch neue technische Möglichkeiten, neue Märkte oder Veränderungen in der Gesellschaft bieten. Diese kreativen Menschen mit Forscher- und Unternehmergeist sind der größte Schatz unseres Landes. Sie stärken ihre jeweiligen Institutionen sowie den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt insgesamt.“

Zum diesjährigen Sonderpreis für die „Innovativsten Start-ups“ sagte der Minister: „Ich freue mich besonders, dass es in dieser Kategorie gleich 22 Bewerbungen gab. Denn Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen sind für unser Land elementar und ein Schwerpunkt unserer wirtschaftspolitischen Arbeit.“

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie unter www.hugo-junkers-preis.de

> Pressebilder der Preisträger finden Sie HIER: www.erfolgreich-in-sachsen-anhalt.de

Die Preisträger in den fünf Kategorien sind:
Kategorie: „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“:

1. Preis:Dr. rer. nat. Michael Lippert / Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl / Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar / Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt / Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert //Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg, / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT),
Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS) //Innovationstitel:CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface

2. Preis:Prof. Dr. Michael Friebe / Dr. Axel Boese / M.Sc. Ivan Maldonado / M.Sc. Ali Pashazadeh //Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA) //Innovationstitel:SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel

3. Preis:Prof. Dr. Edmund P. Burte / Dr. Bodo Kalkofen //Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie //Innovationstitel:Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen

Kategorie: „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“:

1. Preis:Dr. rer. nat. Werner Zuschratter / Dr. rer. nat. Ilya Kadashevich / Dr. Ing. Yury Prokazov / Dipl. Phys. Evgeny Turbin / Dipl. Phys. André Weber / Carolina Jentschke //Leibniz Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg / Photonscore GmbH, Magdeburg //Innovationstitel:Ultra-empfindliche, zeitauflösende Forschungskamera

1. Preis:Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov //Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Medizin, Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Halle (Saale) //Innovationstitel: Künstliches Fruchtwasser und Perinatales Port-System zur Behandlung eines vorzeitigen Blasensprunges

3. Preis:Prof. Dr. Jens Schneider / Prof. Frank Hülsmeier / Adrian Heller / Marko Butler //Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle (Saale) / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst (HTWK) Leipzig, Architektur-Institut Leipzig / Technische Universität Dresden, Institut für Baustoffe //Innovationstitel:
Solaroptimierte Photovoltaik in Carbonbetonfassaden

Kategorie: „Innovativste Allianz“:

1. Preis:Dr.-Ing. Ulrike Hirsch / Prof. Dr. rer. nat. Andreas Heilmann / M.Sc. Magdalena Jab?o?ska / Dr.-Ing. Stefan Schulze / Dr. rer. nat. Carsten Schellenberg / Dr.-Ing. Stefan Lehmann //Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS Halle (Saale) / IAB Ionenaustauscher Bitterfeld GmbH (LANXESS AG), Bitterfeld-Wolfen //Innovationstitel: Antifouling-Membranspacer in Umkehrosmosemodulen zur Wasserentsalzung

2. Preis:Prof. Dr. Stefan Sackmann / M.Sc. Hans Betke / M.Sc. Sebastian Lindner / Prof. Dr. Guido Schryen / Robert Pulz / Jan Halatsch //Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement / Universität Regensburg / Feuerwehr Halle (Saale) / esri Deutschland GmbH (Hannover) //Innovationstitel: KUBAS – Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen

3. Preis:Dipl. Wirt.-Ing. (FH) M.A. Sigrid Salzer (Netzwerkmanagement)ZPVP Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovation GmbH – Experimentelle Fabrik, Magdeburg //Innovationstitel: Netzwerk „Assistenz in der Logistik“

Kategorie: „Innovativste Produktentwicklung“:

1. Preis:Dr. Michael Rössle / Dr. Dominique Thielemann / Dr. Sven Thiele //Trinseo Deutschland GmbH, Schkopau //Innovationstitel:
Innovativer hochfunktionalisierter Styrol-Butadien-Kautschuk für rollwiderstandsarme Reifen

2. Preis:Dr. rer. nat. Michael Schultz, Dr. rer. nat. Grit Oblonczek, Dipl. Phys. Georg Dietrich, Dipl. Phys. Robert KlauaGesellschaft für Angewandte Medizinische Physik und Technik mbH (GAMPT mbH), Merseburg //Innovationstitel:BCC 300 – ein Luftblasenanalyser für die extrakorporale Zirkulation

3. Preis:Dipl.-Phys. Hans-Joachim Münch / Dr. Santer zur Horst-Meyer / Prof. Dr. Peter Holstein / Dipl. Des. Nicki Bader //SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH, Halle (Saale) //Innovationstitel:
Modulares Mess- und Prüfsystem SONAPHONE für die Instandhaltung 4.0

Kategorie: Sonderpreis „Innovativstes Start-up“:

1. Preis:Prof. Dr. Uwe Heuert / Dipl.-Ing. (FH) Oliver Punk //exceeding solutions GmbH, Merseburg //Innovationstitel: Testsystem für den Smart Meter Rollout

2. Preis:Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) René Gröger / Annett Gröger-Rost /.Holger Haring / Matthias Stuwe / Elias Röhler //i-bring GmbH, Magdeburg //Innovationstitel: i-depot: Home Logistic von push zu pull

3. Preis:Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Schulz / Valentin Wasner / Martin Thieme //Indalyz Monitoring & Prognostics GmbH (IM&P), Halle (Saale) //Innovationstitel: Künstlich intelligentes Maschinenzustandsüberwachungssystem CASIS

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Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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Nov 28 2017

Heilende Schwingungen

Heilende Schwingungen

(Mynewsdesk) Wernigeröder Unternehmen entwickelt einzigartige Therapiegeräte für den KlinikeinsatzFür Stillstand hat man hier nichts übrig. Das wird schnell klar, wenn man die vib.innovation GmbH in Wernigerode besucht. Das Team hat sich große Ziele gesteckt. „Wir wollen mit zahlreichen Erfindungen, Patenten und innovativen Produkten zum Technologieführer im Bereich vibrationsgestützter Sport- und Therapiegeräte werden“, sagt Bernhard Rudolph. Er ist er Geschäftsführer eines der rund 75 Medizintechnik-Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die in der Entwicklung und Herstellung innovativer medizintechnischer Produkte vorn dabei sind.

Einen ersten großen Schritt auf dem Weg zum Technologieführer hat die vib.innovation GmbH schon getan: Das Unternehmen hat ein weltweit einzigartiges mobiles Therapiegerät entwickelt, das in der Intensivmedizin und in der Frühmobilisierung von Patienten direkt am Krankenbett eingesetzt wird. Das Wirkprinzip basiert –auf mechanischen Schwingungen. „Das Ziel der ,inostation’ ist es, den Muskelabbau bei schwerkranken Patienten zu verhindern“, sagt Bernhard Rudolph. Er erläutert den medizinischen Hintergrund: „Wenn ein Patient auf der Intensivstation liegt, laufen im Körper schon nach wenigen Tagen Prozesse ab, die zum Muskelabbau führen können. Doch, wenn der Patient im Koma liegt und zusätzlich künstlich beatmet werden muss, gestaltet sich eine klassische manuelle Therapie auf Grund der Schwere der Krankheit sehr schwierig. Daraus entstand die Herausforderung, ein passives Therapiegerät zu entwickeln, mit dem man diesen Patienten helfen kann.“

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Nov 21 2017

Telemedizinische Innovation – HOME2B+ Home Monitoring of Brain and Body Functions

Telemedizinische Innovation - HOME2B+ Home Monitoring of Brain and Body Functions

(Mynewsdesk) Die Nielsen Tele Medical GmbH aus Magdeburg bringt ein drahtloses Trockenelektroden-Headset auf den MarktFür Diagnose und Therapie von neurologischen Erkrankungen sind EEGs unerlässlich. Doch die Messtechnik ist zeitaufwendig und bislang nur in einer Facharztpraxis oder Klinik anzuwenden. In Sachsen-Anhalt wird derzeit die weltweit erste drahtlose EEG-Haube speziell für klinische Anwendungen zur Marktreife geführt.

„Wir schreiben bis zu 100 EEGs im Quartal“, sagt Dr. Christiane Bertram. Sie führt im sachsen-anhaltischen Schönebeck eine Praxis für Neurologie und Psychiatrie. Die Elektroenzephalografie, kurz EEG, ist eine Methode zum Messen von Gehirnströmen. Das in der Arztpraxis aufgezeichnete EEG sei aber nur eine Momentaufnahme, sagt die Fachärztin, und gerade darin liege ein Problem. Die Herzrhythmusstörung, der Schlaganfall oder ein epileptischer Anfall würden u.a. als Symptom kurzzeitige Bewusstseinsstörungen hervorrufen, verlangen aber gänzlich unterschiedliche Therapien. „Die Gehirnströme des Patienten müssten über längere Zeit und möglichst unter gewohnter Alltagsbelastung gemessen werden“, sagt Christiane Bertram. Daran allerdings war bislang nicht zu denken. Das aufwendige Setzen einer EEG-Haube liegt bis dato allein in den erfahrenen Händen einer Medizinisch-technischen Assistentin. Die etwa 20 Elektroden müssen vorher in eine Natrium-Chlorid-Lösung gelegt werden. Die Kopfhaut wird mit Elektroden-Paste ähnlich einer Peeling-Creme vorbereitet, damit der Kontakt mit dem Elektroden-Gel hergestellt und die Gehirnströme geleitet und gemessen werden können….

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Nov 14 2017

Neue Wege für Diabetiker: Intelligente Sohle misst Druck und Temperatur

Neue Wege für Diabetiker: Intelligente Sohle misst Druck und Temperatur

(Mynewsdesk) Magdeburger Unternehmen „Thorsis Technologies“ vernetzt Forschung und Anwender

Schlaue Sohle als Soforthilfe für Diabetiker

Sie sieht unscheinbar aus, wie sie auf dem Tisch liegt. Der Geschäftsführer der Thorsis Technologies GmbH, Thorsten Szczepanski, nimmt eine Sohle in die Hand und beweist mit den ersten Sätzen, dass mehr in ihr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. „Diese Sohle kann Diabetikern das Leben erleichtern und Lebensqualität zurückgeben.“ Denn diese Sohle ist „schlau“. Sie ermittelt kontinuierlich Druck- und Temperaturverteilung am Fuß und hilft, Fehlbelastungen zu erkennen und Träger zu warnen. Die Idee, mittels einer Einlegesohle, zu messen, was gerade falsch läuft, ist zwar nicht neu. Aber das Magdeburger Unternehmen hat durch die Kombination von Druck- und Temperaturmessung trotzdem etwas Neues auf den Weg gebracht. Wie eine herkömmliche Sohle ist auch die von Thorsis im Drei-Schicht-System – Sohlenkern, Weichbettung und Schutzbezug – aufgebaut. Die Intelligenz steckt in der Mitte: In einer dünnen Schicht mit textilen Drucksensoren, die leicht aufgeklebt werden kann – von Herstellern oder auch von orthopädischen Schuhmachern. Die intelligente Elektroniklösung wird derzeit direkt im Unternehmen gefertigt. Auch der Kern wird hier gefräst. Die Rohlinge werden geliefert. Schicht für Schicht wird daraus eine Soforthilfe für Diabetiker.

Punktlösung für ein großes Bedarfsfeld

Dass der Bedarf für solche Lösungen vorhanden ist, lässt sich schon an der Zahl der Patienten ablesen. Mehr als eine Million allein in Deutschland müssen beispielswiese mit der Diagnose Polyneuropathie leben – leiden also unter Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen in den Füßen oder an Sensibilitätsstörungen. Das heißt, sie spüren Berührung, Temperatur oder Schmerz nur noch vermindert oder gar nicht mehr. Diese schlechtere Wahrnehmung von krankhaften Veränderungen an den Füßen und auch die höhere Wahrscheinlichkeit von Durchblutungsstörungen führen häufig zu Amputationen. Es gibt viele Krankheitsbilder bei Menschen, die unter Diabetes leiden, zusammengefasst werden sie unter dem Begriff „diabetisches Fußsyndrom“. Allen gemeinsam ist, dass sie Komplikationen auslösen können und bei einer zu späten oder ungenauen Behandlung eine extreme Belastung darstellen. Die ersten produzierten und eingesetzten Einlegesohlen, zeigen: Sie funktionieren so ideal wie einfach.

Denn werden Patienten gewarnt…

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Nov 10 2017

Sachsen-Anhalt sagt dem Alter den Kampf an

Sachsen-Anhalt sagt dem Alter den Kampf an

(Mynewsdesk) Vor nur zwei Jahren wurde das Bundesland Sachsen-Anhalt 25 Jahre alt, doch es war einmal Teil eines Herzogtums, gegründet von keinem Geringeren als Karl dem Großen vor etwa 1.200 Jahren, als der „Vater von Europa“ nach der Neuordnung der Welt strebte. Sachsen-Anhalt könnte heute sozusagen die Welt der MedTech-Industrie neu ordnen.

Das Bundesland hat weltweit den Ruf erworben, innovatives Denken in der Medizintechnik und Technologie zu unterstützen, um die medizinischen Fragen der Zukunft zu beantworten. Im neuesten Kapitel geht es um das ambitionierte staatliche Projekt „Autonomie im Alter“, in dem es um die Erforschung zahlloser Produkte aus den Bereichen Neurowissenschaft und Medizinische Forschung geht, die die Einschränkungen im Alter minimieren sollen. Der Fokus liegt hier auf den häufigsten Erscheinungen, die mit dem Älterwerden einhergehen, einschließlich der Früherkennung von Demenz, Telemedizin und der Behandlung weitverbreiteter Krankheiten. Eine Modell-Region für das unabhängige Leben im Alter soll in Sachsen-Anhalt entstehen. Ein Modell, das zeigt, dass Medizinunternehmen in Wirklichkeit Technologieunternehmen sind. Und dass beim Heilen Daten genauso essenziel sind wie Verbandsmaterial.

Auftritt Nielsen. Ja, dieses Nielsen. Dasselbe Unternehmen,das seit Jahrzehnten Werbetreibende berät, während welcher Sendungen oder Shows sie in Werbeblöcke investieren sollten, ist nun in der Medizin tätig. Und sie haben Sachsen-Anhalt für die Gründung ihres Unternehmens für medizinische Geräte und deren Markteinführung gewählt, und zwar mithilfe derselben Technologie, die sie verwenden, um die unterbewussten Präferenzen von Zuschauern zu bestimmen.

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Nov 10 2017

Cleantech – Stärkung der Innovationen in Ostdeutschland

(Mynewsdesk) Veranstaltung bietet Informationen über Förderprogramme für umweltfreundliche Innovationen in Unternehmen Die gemeinsame Veranstaltung der Cleantech Initiative Ostdeutschland (CIO), der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Energieagentur des Landes Sachsen-Anhalt mbH(LENA) und der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt mbH (IMG) bietet Informationen über aktuelle Förderprogramme von Land, Bund und EU für umweltfreundliche Innovationen in Unternehmen.

Auf dem Programm stehen beispielsweise Informationen zum neuen Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand ZIM, die Fördermöglichkeiten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die Förderprogramme der EU aus dem Programm HORIZON2020, die Förderprogramme der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, das Bundesförderprogramm für Elektromobilität und Ladesäuleninfrastruktur sowie die Forschungsförderung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien im 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung.

Kompetente Vertreter/innen aller Partner der Veranstaltung stehen während des gesamten Tages zu Gesprächen zur Verfügung.

Konkrete Praxisbeispiele veranschaulichen die erfolgreiche Inanspruchnahme der Förderprogramme: „Spachtelmasse aus mineralischen Recyclingmaterialien“, die „Herstellung und Anwendung einer Erdwärmesonde mit hohem Wärmeübertragungsvermögen als Ringrohrerdwärmesonde“ oder „Wasserreinigung ohne Chemie“ sind Themenbeispiele. Besonders im Fokus steht die praktische Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen.

Die Veranstaltung findet statt:
am Mittwoch, den 15. November 10.00 bis 16.00 Uhr
Im Guericke Zentrum Magdeburg
Schleinufer 1
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Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bitte an info@cleantech-ost.de

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Nov 2 2017

Presseeinladung: Weckenmann GmbH & Co. KG erweitert Standort in Staßfurt

(Mynewsdesk) Die Weckenmann GmbH & Co. KG erweitert Ihren Standort in Staßfurt und gewährt beim Werksrundgang Blicke hinter die KulissenWirtschaftsstaatssekretär Wünsch übergibt Fördermittelbescheid

mit der Entscheidung für einen neuen Standort in Brumby hatte das aus dem baden-württembergischen Dormettingen stammende mittelständische Familienunternehmen Weckenmann GmbH & Co.KG sich erneut für Sachsen-Anhalt entschieden. Das innovative Maschinen – und Anlagenbauunternehmen gehört zu den international führenden Herstellern und Entwicklern von Anlagensystemen für die Fertigung von Betonfertigteilen für Wohn- und Industriebau. Jetzt steht die offizielle Übergabe des Zuwendungsbescheides für die Erweiterung des Standortes an.

Sie sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen

Wann: 7. November 2017, 12.30 bis 13.30 Uhr
Wo: Gewerbegebiet West 3, 39443 Staßfurt (Brumby)

Nach Grußworten und der Übergabe des Fördermittelbescheides steht ab ca. 13.00 Uhr ein Werksrundgang auf dem Programm. Das Unternehmen hat auch dafür Foto/Drehgenehmigung erteilt.

Für Ihre Fragen werden Ihnen zur Verfügung stehen:

* Wolfgang Weckenmann, Geschäftsführer der Weckenmann GmbH & Co. KG
* Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
* Sven Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt
Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen und bitten um Anmeldung bis zum 06.11.2017 per Mail an flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de.

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Okt 19 2017

Biologische Gerüste für die regenerative Medizin

Biologische Gerüste für die regenerative Medizin

(Mynewsdesk) In einem einzigartigen Elektrospinnverfahren hat die SpinPlant GmbH in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IMWS) ein neuartiges Kollagenvlies hergestellt. Der Unterschied zu allen vergleichbaren Produkten: Das stabile native Kollagenvlies (biologic scaffolds) Kombination aus Nano- und Mikroporosität mit Nano- und. Dies ist noch nie zuvor gelungen.

Kollagen ist einer der Grundbausteine unseres Körpers, die natürliche Umgebung insbesondere von Knochen- und Hautzellen. Mit einem Anteil von über dreißig Prozent am Gesamtgewicht aller Proteine ist Kollagen das am häufigsten vorkommende Eiweiß im menschlichen Körper

SpinPlant, ein junges Unternehmen aus dem deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt, definiert den Einsatz von natürlichem Kollagen jetzt neu. Dafür nutzt es bovines, d.h. aus Rindshaut hergestelltes Kollagen. SpinPlant ist es gelungen, mit Hilfe des Elektrospinnings Strukturen zu schaffen, die der natürlichen Umgebung der körpereigenen Zelle entsprechen. Hierbei wird das Kollagen als natürliches Protein erhalten und bleibt so biologisch aktiv.

SpinPlants Vliese bilden damit eine natürliche Umgebung für die körpereigenen Zellen des Menschen. Die Vliese sind als Plattformtechnologie vielfältig einsetzbar. „Unsere scaffolds werden in der Regenerativen Medizin eingesetzt. Sie eignen sich für Zelltherapien, zum Einsatz als Knochenfüllmaterial, zum Knochenaufbau in der Dentalmedizin, als Gewebeersatz und zur Versorgung chronischer Wunden“, sagt Geschäftsführer Dr. Christian Herbst.

Das Kollagen bleibt nativHergestellt wird das Vlies mit einem einzigartigen Elektrospinnverfahren in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IMWS). Es ermöglicht die Produktion besonders dünner Fäden im Nanobereich mit mikroporöser Struktur. Das Vlies besteht aus mehreren Schichten, durch die Zellen hindurchwachsen können. Die Zellen haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich an den Nanofäden festzuhalten, um Klumpen bilden und sich teilen zu können. Die Kombination aus Nano- und Mikroporosität bildet den Unterschied zu herkömmlichen Produkten. SpinPlant ist es zudem gelungen, trotz des aufwendigen Produktionsprozesses den natürlichen Zustand des Kollagens zu erhalten. „Dadurch wird die Bioaktivität des Proteins erhalten und damit die Kommunikationsfähigkeit des Baustoffes Kollagen.“ So können, sagt Christian Herbst, die natürlichen Eigenschaften des Kollagens wirken. Zwei davon sind von großer Bedeutung: Zum einen ist es entzündungshemmend, was bereits in Tierversuchen nachgewiesen wurde. Zum anderen kann mit Hilfe des Kollagens die Biosynthese der umgebenden Zellen in Gang gesetzt werden. Dr. Herbst: „Wir haben beispielsweise unser Kollagen mit weiteren osteoinduktiven Zusatzstoffen versehen und im Tierversuch nachweisen können, dass wir so normale Stammzellen in Osteoblasten, also Knochenzellen, umwandeln können.“

Spin Plant hofft auf schnelle Zulassung in den USA und in EuropaDas Unternehmen verfolgt zwei Vermarktungsansätze. Die Firma plant einerseits, sich als Zulieferer für Kooperationspartner in den USA und Europa zu etablieren. Zum anderen wird SpinPlant seine Endprodukte vermarkten: das Knochenfüllmaterial SpinFill, das das Wachstum von Knochen in orthopädischen und zahnärztlichen Anwendungen unterstützt und SpinHeal, ein Wundheilstoff, der bei der Versorgung von schweren und chronischen Wunden zur Beschleunigung des Heilungsverfahrens verwendet wird. Weitere Endprodukte werden bereits erforscht und entwickelt.

Die fertigen Produkte befinden sich derzeit im Zertifizierungsprozess; SpinPlant rechnet für das kommende Jahr mit der Zulassung von SpinFill in Amerika und für Ende 2018 in Europa.

Gegründet wurde das Unternehmen von den Gesellschaftern Professor Hans Jörg Meisel, Chefarzt an einem halleschen Krankenhaus und führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der regenerativen Wirbelsäulenmedizin; Dr. Timothy Ganey, wissenschaftlicher Leiter der orthopädischen Abteilung des Atlanta Medical Centers und dem Wirtschaftsanwalt Dr. Christian Herbst. Die GmbH hat zwei Standorte in Mitteldeutschland: Leipzig in Sachsen; und der Standort in Halle in Sachsen-Anhalt ist der Produktionsstandort des Unternehmens. Denn Sachsen-Anhalt bietet zahlreiche Vorteile. Der Kooperationspartner und Mitgesellschafter IMWS hat seinen Sitz in Halle; maßgeblich unterstützt bei Forschung und Entwicklung der Produkte wurde das Unternehmen durch ein Verbundforschungsprojekt mit der Universität der Landeshauptstadt Magdeburg, gleichzeitig stiftete SpinPlant eine Professur in Magdeburg. „Und drittens sind wir in Sachsen-Anhalt maßgeblich unterstützt worden von der Investitions- und Marketinggesellschaft. Wir sind gut aufgestellt, was Förderoptionen betrifft, und fühlen uns hier gut aufgehoben“, so Dr. Christian Herbst.

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Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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Okt 17 2017

HIER haben Materialien Grips.

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(Mynewsdesk) Das Fraunhofer Materials Data Space® als „Gedächtnis“ für Werkstoffforschung macht Technikern und Ingenieuren notwendige Materialdaten verfügbarSie sind meistens eher unscheinbar und doch aus unserem alltäglichen Leben und für den technischen Fortschritt nicht wegzudenken: Smart Materials. Intelligente Werkstoffe, die sich aktiv an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Oft sind es die Wunder der Natur, wie der Lotuseffekt, das Gecko-Phänomen oder der Fin Ray Effect, die Forschern und Entwicklern als Vorlage für innovative Lösungen dienen und Hightech-Werkstoffe entstehen lassen. Für die Materialanforderungen der Zukunft Lösungen aufzuzeigen, ist ein weiterer Ansporn für die Experten verschiedenster Industrie- und Forschungszweige im Bundesland Sachsen-Anhalt. Man kann mit Recht behaupten: Sachsen-Anhalt ist ein innovativer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort für Smart Materials. Mit ganz unterschiedlichen Ansätzen entstehen hier Innovationen für den Weltmarkt.

smart³ – Von der Idee über die Forschung zur AnwendungDie Initiative zur Erforschung von Funktionswerkstoffen, zugehörigen Technologien sowie zur Entwicklung neuer, innovativer Produkte kommt vom Konsortium smart³. Hier verbindet sich Forschung und Wirtschaft, um die Innovationskraft insbesondere ostdeutscher klein- und mittelständischer Unternehmen zu befördern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der inter- und transdisziplinären Durchdringung gemeinsamer Projekte, die neue An- und Einsichten zu klassischen Problemstellungen ermöglicht. Eine der Initiatorinnen ist die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. „Materialwissenschaftler aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus entwickeln innovative Werkstoffe mit faszinierenden Eigenschaften“, so Projektleiter Professor Frithjof Meinel. „In unserem Netzwerk smart³ wollen wir mit Technologen, Designern, produzierenden Unternehmen und Forschungsinstituten diese besonderen Errungenschaften in die praktische Anwendung bringen.“ So wurde beispielsweise Cumulino entwickelt, ein aktives Lagerungskissen für Säuglinge zur Vorbeugung und Heilung von Schädelasymmetrien. Als Prototyp konnte das Kissen bereits vorgestellt werden. Eine langsame kontinuierliche Formveränderung sorgt für eine gleichmäßige seitliche Bewegung des Schädels im Schlaf und verhindert eine einseitige Belastung. In einem Folgeprojekt wird Cumulino nun weiter entwickelt. Weitere Themenfelder, die seitens der smart³-Partner bearbeitet werden, sind Produktionssysteme und -prozesse, medizinische Hilfsmittel und Instrumente, Lifestyleprodukte, intelligente Gebäudetechnik sowie der Einsatz von Smart Materials im Bereich der Mobilität.

Detaillierte Materialdaten als Basis für Industrie 4.0Mehr Verständnis für die Potenziale und die Fähigkeiten neuer smarter Werkstoffe soll auch über den Materials Data Space® vermittelt werden, den das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) initiiert hat. „Wir schaffen eine digitale Plattform, um Technikern und Ingenieuren für spezielle Anforderungen die notwendigen Materialdaten verfügbar zu machen“, erklärt Professor Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IMWS. Dafür werden unternehmensübergreifend digitale Daten zu Materialien und Werkstoffen gesammelt. Der Datenbestand wird auch als „Gedächtnis“ der Werkstoffe bezeichnet, denn erfasst werden die Zustände über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Verschleiß- und Ermüdungserscheinungen, Informationen zur Prozessoptimierung sowie die Hinweise zu den Materialeigenschaften für späteres Recycling werden in einer umfassenden Datenbank gespeichert. So entsteht ein digitales Abbild der Materialien und Werkstoffe, das in virtuelle Simulationen eingebunden werden kann. Entwickler und Ingenieure können somit die variablen Eigenschaften der Materialien besser verstehen und nutzen. Das Konzept Materials Data Space wird vom Fraunhofer-Verbund MATERIALS entwickelt, einem Zusammenschluss aus 15 materialwissenschaftlich orientierten Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Er ist eine wichtige Voraussetzung, um die vollen Potenziale der Industrie 4.0 auszuschöpfen: Durch die enge Vernetzung von Mensch, Maschinen und Produktionsabläufen, durch virtuelle Abbildungen des Ist- Zustandes und selbstlernende Systeme soll eine weitgehend selbstoptimierte Produktion entstehen. Die Daten zu Materialien und Werkstoffen ermöglichen es, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette noch gezielter zu optimieren. Nicht zuletzt kann die Entwicklung neuer Werkstoffe so entscheidend beschleunigt werden.

Weltweit einzigartige Entwicklung der Nanotechnologie kommt aus Sachsen-AnhaltNeben der Materialwissenschaft sind es vor allem die Ansprüche zukunftsorientierter Technologien, die neue Lösungen erfordern. So steigen beispielsweise sowohl in der Medizin als auch im Bereich des Umweltschutzes die Anforderungen, Luft, Gase oder Flüssigkeiten auch von feinsten Partikeln, Viren oder Rußteilchen zu befreien. Eine Herausforderung an Filterhersteller weltweit. Ob Sensorik oder Diagnostik: die Filterung feinster Nanopartikel ist Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau. Die Wissenschaftlerinnen Monika Lelonek und Dr. Petra Göring nehmen diesen Ansatz als Ansporn und haben in langjähriger Forschung ein einzigartiges elektrochemisches Ätzverfahren entwickelt. Damit können sie feinste Membranen aus Aluminiumoxid oder Silizium mit Porengrößen im Bereich von 20 Nanometern bis 100 Mikrometenr herstellen. Das Material kann durch das Verfahren so präzise beeinflusst werden, dass Membraneigenschaften und Strukturparameter wie Porengröße, Gitterkonstante, Porosität und Membrandicke individuell auf Kundenwünsche einzustellen sind. Die hohe Ordnung und Einheitlichkeit der Poren sind die Alleinstellungsmerkmale der von ihnen gegründeten SmartMembranes GmbH. Die Abweichung des Durchmessers liegt bei maximal 10 %. Anwendung finden die Membranen weltweit u. a. in der Gassensorik, Zellkultivierung, Medizintechnik oder auch in Brennstoffzellen. „Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir innovative Lösungen für zukünftige Anwendungen, beispielsweise durch spezielle Oberflächenfunktionalisierungen“, so Monika Lelonek. „Dafür haben wir hier zentral in Deutschland umgeben von hoher Forschungs- und Wirtschaftskompetenz die besten Voraussetzungen und können unsere Position als Weltmarktführer weiter ausbauen.“ Die Nanotechnologie ist ein wichtiger Teil des Leitmarkts Chemie und Bioökonomie in Sachsen-Anhalt.

Innovationen als Garant für den Unternehmenserfolg“Unseren Erfolg verdanken wir auch unseren Innovationen“, betont Bastian Runkel, Geschäftsführer der POLIFILM EXTRUSION GmbH in Weißandt-Gölzau die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für den Unternehmenserfolg. In dem Werk im südlichen Sachsen-Anhalt produzieren rund 900 Mitarbeiter intelligente Folien für unterschiedliche Branchen. Technische Folien, Verpackungsfolien, Stretchfolien und viele mehr. Das Unternehmen versteht sich dabei als Solution-Provider. Neue Anforderungen der Kunden an die Materialeigenschaften von Kunststoff-Folien verlangen smarte Lösungen, die in der eigenen Entwicklungsabteilung kreiert werden. Dazu zählen Anforderungen aus der Verpackungsindustrie, der Logistik, der Landwirtschaft oder auch der Baubranche. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen u.a. im Forschungsbündnis KoMiNaKu – „Kombinierte Mikro- und Nanostrukturierung von Kunststoffen“, in dem beispielsweise durch die Veränderung der Oberflächenstruktur neue Eigenschaften entwickelt werden. „Die Nähe zu den Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt ist für unsere Arbeit ein klarer Standortvorteil“, so Runkel. Der Standort Weißandt-Gölzau der 1.600 Mitarbeiter umfassenden Unternehmensgruppe mit Standorten weltweit wurde erst kürzlich mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ für Wachstum, Innovationskraft sowie soziales Engagement geehrt. Die POLIFILM EXTRUSION GmbH gehört zu den über 220 Betrieben der Chemie- und Kunststoffindustrie in Sachsen-Anhalt, die als Innovationszentrum im Herzen Europas gelten.

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Okt 12 2017

Stahlbau digital – Nagelprobe beim Brücken-Projekt Baakenhafen Hamburg

Stahlbau digital - Nagelprobe beim Brücken-Projekt Baakenhafen Hamburg

(Mynewsdesk) Magdeburger Brückenbauer machten sich beizeiten auf den Weg ins Industriezeitalter 4.0 Keine Stahlbrücke gleicht der anderen. Für die Stahlbau Magdeburg GmbH bedeutet das: Jeder Auftrag ist eine Einzelfertigung verbunden mit einem aufwendigen Produktionsprozess. Deshalb ist das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt auf dem Weg ins Industriezeitalter 4.0. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und der Cosmo Consult TIC GmbH als Partner entwickelt das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt neuartige Ansätze für den „digitalen Stahlbaufertiger“.

Fuß- und Radwegbrücken, Straßen- und Eisenbahnbrücken, aber auch Anlagen, Apparategerüste und Lagerhallen – die Stahlbau Magdeburg GmbH mit Sitz in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg besitzt über 60-jährige Kompetenz im Umgang mit dem metallischen Werkstoff, den sie in ihrem Firmennamen trägt. Ihre Konstruktionen aus Stahl sind ästhetische Schönheiten. Als wahre Schmuckstücke fügen sie sich in Landschaften ein. Die Bildergalerie von Referenzobjekten in ganz Deutschland ist beeindruckend.

Brückenbau mit WeitblickBrückenbauer sind mit Weitblick ausgestattet; insbesondere die Magdeburger. Aufmerksam beobachten die Geschäftsführer Ralf Luther und Dirk Linke, wie sich die Arbeitswelt verändert. So machten sie schon vor über 15 Jahren die digitalisierte Fertigung innerhalb ihres Unternehmens zum Thema. „Wenn wir durch Digitalisierung das logistische Zusammenspiel der Arbeitsschritte innerhalb eines Produktionsprozesses optimieren; wenn wir Störungen und Fehler samt ihrer Auswirkungen reduzieren, können wir im Jahr bis zu acht Brücken mehr bauen“, sagt Dirk Linke. Er berichtet von der engen Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg. Seit zwei Jahren ist Stahlbau Magdeburg ein Partner innerhalb der Initiative „Industrie 4.0 – Digitale Baustelle“, die aus Mitteln der EU und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird. „Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist es, die Kette von Digital Engineering zu Digital Construction zu schließen“, sagt Andrea Urbansky. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFF und betreut das Gemeinschaftsprojekt „Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger“. Neben dem IFF und der Stahlbau Magdeburg GmbH ist der Softwarentwickler Cosmo Consult TIC GmbH dritter Partner im Bunde..

Ziel des Gemeinschaftsprojektes „Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger“ ist die Digitalisierung der Projekt-, Fertigungs- und Montageabläufe sowie der Fertigungs- und Baustellenlogistik. „Außerdem beinhaltet es die Digitalisierung des Produktionsstandortes mit digitalem Lageplan, virtuellem 3D-Werksplan und digitalem Inventory“, sagt Andrea Urbansky. Die Stahlbau Magdeburg GmbH sei da exemplarisch. „Jedes Bauprojekt ist einzigartig. Der Fertigungsdurchlauf ist gegenüber einer Serienfertigung bei jedem Auftrag neu zu planen. Maschinenparameter sind für jeden Schritt neu einzustellen.“

BIM – Building Information Modeling als MarktvorteilBei den Magdeburger Stahlfertigern erfolgen Planung und Bau auf Basis von fachlicher und handwerklicher Kompetenz sowie jahrzehntelanger Erfahrung. Daran wird sich auch in digitalisierter Zukunft nichts ändern. Dennoch werde sich der Fertigungsprozess stark wandeln, weiß Dirk Linke und fasst die Vision in drei Buchstaben: BIM.“ Building Information Modeling heißt übersetzt „Bauwerksdatenmodellierung“. Dabei werden relevante Daten digital erfasst und bearbeitet, um am Ende ein virtuelles Computermodell vom geplanten Bauwerk zu erzeugen. In wenigen Jahren, sagt Dirk Linke, werde man in der Baubranche nur noch mit solch einem virtuellen Modell auf öffentliche Ausschreibungen reagieren können. „Und da wir kein großes Budget für Lehrgeld besitzen, haben wir uns beizeiten auf den Weg ins Industriezeitalter 4.0 begeben“, ergänzt Ralf Luther augenzwinkernd. Die beiden Geschäftsführer versprechen sich einen Marktvorteil von den hohen Investitionen, die sie in ihre digitale Infrastruktur tätigen.

Das etwa 70.000 Quadratmeter große Firmengelände ist mittlerweile komplett digital erfasst und am Computerbildschirm begehbar. Jedes Werkzeug, jede Maschine, jedes Teil ist in der Datenbank hinterlegt und abgebildet. „Im nächsten Schritt wird das digitale Inventory in Verbindung mit digitalen Bauteilen eine Simulation aller Bewegungen und Abläufe im Produktionsprozess ermöglichen“, sagt Projektleiterin Andrea Urbansky. „Wird das digitale Modell um eine digitale Bauteilverfolgung erweitert, kann man beobachten, an welcher Maschine das Bauteil gerade bearbeitet wird. Das ermöglicht einen schnellen Soll-Ist-Abgleich.“ Auch für die Arbeitskräfte sind die innovativen Ansätze zur Erzeugung und Darstellung von Informationen von hohem Nutzen. Innerbetriebliche Prozesse wie auch die Vorgänge auf der Baustelle werden transparenter.

Effiziente Produktionsprozesse dank Rumdum-SimulationIn normalen Zeiten fahren die Magdeburger Stahlbauer zwei Schichten. Wenn es die Auftragslage erfordert, kommen Nachtschichten hinzu. Auf einer digitalen Baustelle gehe da beispielsweise die Kommunikation über den Fortschritt in der Produktion oder über den Zustand der Maschinen viel schneller, sagt Dirk Linke. „Zudem könnten mit Transpondern ausgestattete Bauteile untereinander kommunizieren. Sind elektronische Erfassungsgeräte wie Mobiltelefone und Tablets in die Kommunikation eingebunden, könnten Lagerarbeiter, Monteure, Schweißer, Konservierer, Qualitätsprüfer, Bauüberwacher und all die anderen Gewerke vor Ort viel Zeit einsparen“, ergänzt die Projektleiterin.

Apropos Einsparung: Qualifizierte Fachkräfte würden in ihrem Unternehmen nach wie vor gebraucht, bekräftigen die Geschäftsführer Ralf Luther und Dirk Linke. Zudem müssten auf einer digitalen Baustelle logischerweise noch mehr IT-Spezialisten arbeiten – was ihr gerade abgeschlossenes Brückenbau-Pilotprojekt verdeutliche.

Reale Nagelprobe beim Brücken-Projekt „Baakenhafen Hamburg“ Die Brücke „Baakenhafen Hamburg“ ist ein erstes reales Gemeinschaftsprojekt der drei Partner. Mittels einer funkbasierten Tracking-Technologie werden Herstellung wie auch Montage der Brückenbauteile verfolgt – von der Produktionshalle bis zur Baustelle vor Ort. Ein Überwachungssystem verarbeitet die Informationen, so dass der jeweilige Projektstatus durch den Bauleiter wie auch durch den Kunden in Echtzeit abrufbar ist. Ein vom Fraunhofer IFF entwickeltes Standortinformationssystem visualisiert die Informationen. „Es ist gleichzeitig in der Lage, Logistikabläufe zu simulieren“, schaut Andrea Urbansky auf die digitale Baustelle der Zukunft. „In der Baubranche sind solche zeitnahen Informationen von großem Vorteil“, betont Dirk Linke. Der Unternehmer hat durchgerechnet: Bei einem digitalisierten Fertigungsprozess kann seine Firma bis zu 30 Prozent Kosten sparen.

Autorin/Foto: Kathrain Graubaum

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