Posts Tagged Indien

Jun 7 2017

Projekt Fokus KG setzt auf Werkbank für Softwareentwicklung in Indien: Heidelberg meets India

Projekt Fokus KG setzt auf Werkbank für Softwareentwicklung in Indien: Heidelberg meets India

(Bildquelle: BEO GmbH, India4IT)

Die Projekt Fokus KG aus Heidelberg hat sich auf die Erstellung von Kurs- und Seminarsoftwarelösungen spezialisiert. Unternehmen, die Kurse und Seminare anbieten, profitieren durch die onlinebasierten Portale von einem deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand. Um die steigende Zahl von Aufträgen im Bereich Softwareentwicklung zu bewältigen, entschied sich Wolfram Rohlfing, Prokurist und Chief Technology Officer bei Projekt Fokus, die Programmierung der einzelnen Webportale an indische Entwickler auszulagern. Bei der Abwicklung setzt der Heidelberger Softwarehersteller auf das Outsourcing-Know-how der BEO GmbH. Unter der Marke India4IT bietet der Endinger Softwarehersteller maßgeschneiderte Outsourcing-Dienstleistungen an. Diese reichen vom Rekrutierungsprozess über die Bereitstellung von Arbeitsplätzen bis hin zur Abwicklung der Vertragsgestaltung. Die Ergebnisse des Outsourcings: eine flexiblere Projektsteuerung, die Bewältigung eines größeren Projektvolumens sowie eine deutliche Zeitersparnis.

Heute kann fast alles mit nur wenigen Klicks über das Internet gebucht und bestellt werden. Das gilt auch für Kurse und Seminare. Seit 2010 stellt die Projekt Fokus KG die individuell modifizierbare Seminar- und Kursverwaltungs-Softwarelösung k:3 her. Mit ihrer Hilfe lassen sich Teilnehmer, Termine sowie Kursleiter und Seminarreferenten zentral über eine Plattform organisieren. Die intelligente Software bietet unterschiedliche Tools zur Umsetzung des Kurs- und Seminarangebotes auf der Website sowie eine einfache Buchung und Berechnung von Kursen und Seminaren. Zudem ist es möglich, alle Unternehmensprozesse wie Customer-Relationship-Management (CRM), Dokumentenmanagement und E-Mail-Verteilerlisten über die Plattform zu steuern. Auch die Einbindung verschiedener Schnittstellen für beispielsweise Buchhaltungs-Softwarelösungen oder diverse Weiterbildungsportale ist möglich. Abnehmer kommen vor allem aus dem öffentlichen Sektor: Sowohl Universitäten als auch Sprachschulen und Vereine setzen die Software k:3 ein. Um der sich positiv entwickelnden Auftragslage gerecht zu werden, entschied Wolfram Rohlfing, Teile seiner IT auszulagern. „Als Solo-Entwickler stößt man irgendwann an seine Grenzen. Die Programmierung im Bereich der Webportale ist sehr zeitaufwändig. Ich musste schnell Entwickler finden, um neue Aufträge annehmen zu können und um gezielt auf individuelle Kundenanforderungen einzugehen“, erklärt der Prokurist. In Deutschland sind Mitarbeiter schwer zu finden und noch schwerer zu finanzieren. Die Programmierung der Webportale nach Indien auszulagern, war für den Prokuristen daher die beste Lösung.

Projekt Fokus setzt auf India4IT
Outsourcing nach Indien erfordert neben einem professionellen Projektmanagement auch den richtigen Umgang mit kulturellen Unterschieden. Um den Anforderungen der IT-Auslagerung gerecht zu werden, vertraute Projekt Fokus auf einen Outsourcing-Dienstleister. „Ich habe bereits in Bangalore Entwicklungspartner gehabt. Die Projektkoordination war allerdings mit viel Aufwand verbunden und ich hatte keine fest zugewiesenen Mitarbeiter“, resümiert Wolfram Rohlfing die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Outsourcing-Partner. Heute setzt das Heidelberger Unternehmen bei der Abwicklung auf India4IT. „Grund für die Entscheidung war vor allem die selbstständige Planung und Steuerung von Entwicklerressourcen. Zudem liegt das Projektmanagement zu 100 Prozent in meiner Hand. Das ist für mich ein entscheidender Vorteil“, so der Chief Technology Officer. Die BEO GmbH hat sich mit der Marke India4IT auf das Rekrutieren indischer Fachkräfte spezialisiert und betreibt seit über 20 Jahren das Modell einer verlängerten Werkbank für Softwareentwicklung. Der eigene Technologiepark in Südindien bietet auf einer Bürofläche von über 1.000 m² Platz für mehr als 200 Arbeitsplätze. „Wir geben Unternehmen die Möglichkeit, qualifizierte Entwickler in Indien zu finden und unsere Büroräume mit modernster IT-Infrastruktur zu nutzen“, so Swen Berbett, Leiter von India4IT. „Wir stehen unseren Auftraggebern beratend zur Seite, bieten langfristige Unterstützung und vermitteln erfahrene Entwickler. Zudem übernehmen wir die arbeitsrechtliche Abwicklung inklusive der Vertragsgestaltung und bieten Arbeitsbedingungen nach westlichen Standards.“ Auf Basis der Stellenbeschreibung und der angeforderten Programmierskills von Projekt Fokus suchte India4IT am indischen Arbeitsmarkt nach geeigneten Entwicklern. Nachdem Wolfram Rohlfing anhand der Kandidatenprofile eine Auswahl unter den Bewerbern getroffen hatte, führte er die Vorstellungsgespräche persönlich über Skype. Innerhalb von sechs Wochen stellte das Unternehmen dann zwei indische Entwickler ein. „India4IT hat mich während des gesamten Rekrutierungsprozesses unterstützt. Dadurch habe ich viel Zeit gespart. Auch in schwierigen Situationen konnte ich mich auf meinen Outsourcing-Partner verlassen: Als ich mit einem Entwickler nicht hundertprozentig zufrieden war, wurde gleich nach einem neuen Mitarbeiter gesucht“, erinnert sich der Prokurist von Projekt Fokus.

Teamwork zwischen Heidelberg und Indien
Die beiden indischen Mitarbeiter von Wolfram Rohlfing programmieren am Standort Kochi kundenindividuelle Webportale. Über Remote Stations, die in Deutschland gehostet werden, haben sie Zugriff auf den Server. Die Auftragsvergabe und die Kommunikation erfolgen über Skype. Zusätzlich gibt es ein internes Aufgabentool, um die Aufgabenverteilung besser zu organisieren, die abzurechnenden Arbeitszeiten zu erfassen und die Kunden in den Entwicklungsprozess einzubinden. Da die grundlegende Erstellung der Softwarelösungen meist in kleinen Programmierzyklen erfolgt, kommuniziert Wolfram Rohlfing mehrmals täglich mit seinen indischen Mitarbeitern. „Der Einsatz indischer Fachkräfte ermöglicht mir den Sprung von einem Einmannbetrieb hin zu einem Unternehmen, das in der Lage ist, steigende Auftragszahlen und höhere inhaltliche Anforderungen umzusetzen. Ohne meine zwei neuen Mitarbeiter hätte ich die letzten beiden Großprojekte nicht annehmen können“, berichtet Wolfram Rohlfing. Auch sein eigenes Aufgabengebiet hat sich durch das Outsourcing verschoben. Der Prokurist hat mehr Zeit für Kundenkontakt und Beratungsgespräche. Des Weiteren übernimmt er überwiegend Projektmanagementaufgaben wie die Entwicklung, Kontrolle und Sicherung der Qualität der Softwarelösungen. „Die Entscheidung, die zeitintensive Programmierung der Webportale nach Indien auszulagern, habe ich nicht bereut. Sie hat mir neue Türen geöffnet und mir zum Ausbau meiner Unternehmenskapazitäten verholfen. Ich möchte meinen Entwicklerpool auch langfristig gemeinsam mit India4IT erweitern.“

BEO – das Unternehmen
Die BEO GmbH mit Hauptstandort in Endingen bei Freiburg hat sich auf Softwareprodukte und Dienstleistungen für die Bereiche Zollabfertigung und Versandabwicklung spezialisiert. 1987 vom Geschäftsführer Clemens Sexauer gegründet, beschäftigt das Unternehmen inzwischen mehr als 150 Mitarbeiter an vier Standorten. Die Produktlinien zur Zollabfertigung sowie zur Präferenzkalkulation und Sanktionsprüfung werden kontinuierlich an die aktuellen rechtlichen Vorgaben angepasst und gewährleisten für Anwender Rechtssicherheit und die permanente Einhaltung aktueller Vorschriften und Richtlinien. Für den Versand bietet BEO Softwareanwendungen für die Packstück-, Sendungs- sowie die Gefahrgutabwicklung an. Alle Softwareprodukte von BEO sind modular konzipiert und sowohl als Inhouse- als auch als webbasierte Mietlösungen (SaaS) verfügbar.

Firmenkontakt
BEO GmbH
Swen Berbett
Ensisheimer Straße 6-8
79346 Endingen
07642-9003-43
beo@beo-software.de
http://www.beo-software.de

Pressekontakt
additiv pr GmbH & Co. KG
Charlotte von Spee
Herzog-Adolf-Straße 3
56410 Montabaur
02602/9509912
cs@additiv-pr.de
http://www.additiv-pr.de

Jun 2 2017

Stadtplanung: harmonisches Umfeld – gesunder Geist

Strukturierung und städtebauliche Entwicklung: kosmische Einflüsse bis zum bewussten Bauen, vitales und gesundes Leben in der Stadt – von Eric Mozanowski, The Grounds Real Estate AG

Stadtplanung: harmonisches Umfeld - gesunder Geist

Stadtplanung: harmonisches Umfeld – gesunder Geist, von The Grounds Real Estate AG – Berlin

Vitales und gesundes Leben mit in städtebauliche Lösungen einzubeziehen ist nicht neu. Die ganzheitliche Betrachtungsweise in Bezug auf ökologischer Ansätze, Gesundheit und vitalem Städtebau findet weitere Beachtung in der Moderne. Eric Mozanowski und Hans Wittmann von The Grounds Real Estate AG verfolgen das Ziel für ein hohes Maß an erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um Attraktivität für den Standort Deutschland zu generieren. Hohe Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, das gilt von Planung bis zur Umsetzung. Die Geschichte der Städteplanung führt weit in die erste Besiedelung zurück. Welche Anforderungen stellten sich und inwieweit prägt die Entwicklung die heutige Stadtplanung? In regelmäßigen Veröffentlichungen geht Eric Mozanowski, Vorstandsvorsitzender The Grounds Real Estate AG auf diese Fragen ein.

Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Bevölkerung. Die Sesshaftigkeit sorgte für eine Revolution der menschlichen Entwicklung, die Urbanisierung. Urbane Zentren bildeten sich und gelten als die ersten Großstädte. Die geplante Stadt mit Markt und Palast, Tempel und Stadtmauer war von jeher der Ort, der am Universum orientierte. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass Planung und Ordnung der Gebäude zwingenden Vorschriften unterlagen. Aus welchem Anlass und auf welche Weise derartige Vorschriften entstanden sind, ist nicht bekannt. Es gibt viele Beispiele für kosmisch orientierte Ordnungsvorstellungen.

Städtebauliche Planung: Das Leben in Harmonie mit der Umgebung

Auf Anhieb wohlfühlen und spüren: hier ist mein zu Hause – meine Gesundheit und mein Wohlstand werden gefördert. Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert: „Vor über 6000 Jahren wurde nach der Feng Shui Lehre gebaut. Das älteste Kulturvolk der Erde ging in seiner Planung vom Gesamten des Einzelnen aus. Der chinesische Ausdruck für diese Art der Städteplanung lautet: Feng Shui (= Wind minus Wasser) und bedeutet die Lehre von der methodischen Anpassung menschlicher Werke in das Gefüge des Universums. Die Chinesen nutzen fünf Elemente: Holz, Erde, Wasser, Feuer und Metall.“ Diese Elemente entsprechen den fünf Grundelementen, fünf Wandlungsphasen. Die Grundkräfte der Natur spiegeln sich in den Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Klimaverhältnissen, Sinnesorganen und Gefühlen beispielsweise wieder. Deshalb taucht die Zahl 5 in vielfältigen Zusammenhängen auf. Feng (= Wind) bedeutet die Beachtung alles dessen, was über der Erde vom Wind berührt existiert. Shui steht für das Wasser, für alles unter der Erde. Mit einem geomantischen Gerät, einem Kompass, mit einer Einteilung von 360°, der 24 Himmelsrichtungen zu 15°, wurde die Stadt quadratisch angelegt und nach den Himmelsrichtungen orientiert. Dabei unzählige spezielle Gesichtspunkte beachten, erläutert Eric Mozanowski. „Die Stadt lag mit dem Rücken zum Gebirge, mit dem Blick zum Wasser. Die chinesischen Städte der Frühzeit waren Fluchtstädte, deren Größe hierarchisch geordnet war, sodass eine dem Herzog gebührende Fluchtstadt die vielfache Größe jener hatte, die einem Landgrafen zustand. Die ringsum wohnenden Bauern, die bei Gefahr in bestimmte Quartiere der Stadt einströmten, taten dies äußerst ungern, da sie in unmittelbarem Zugriff ihrer Feudalherren lebten“, meint der Immobilienexperte.

Feng Shui als Harmonielehre findet in Deutschland bei unterschiedlichen Gestaltungsprinzipien Anklang. Ziele der Planungsansätze vom gesund-vitalem Städtebau beinhalten in erster Linie das Ziel der langfristigen und nachhaltigen Gesundheitsförderung. Die Gestaltung des Wohn- und Arbeitsumfeldes und des Landschafts-Feng Shui durch Farben, Düfte, Geräusche sowie Licht- und Schattenwirkungen tragen zum Wohlbefinden und gesunden Leben bei.

Nach ökologischen Planungsansätzen werden folgende Ziele angestrebt:

-Erhaltung und Förderung der Natur
-Kleinräumige Strukturierung und reichhaltige Differenzierung
-Optimierung des Energieeinsatzes

„Zur Realisierung dieser Planungsansätze gilt es in der Stadtplanung Freiflächen zu schaffen, die sich für Spielplätze, Parkanlagen und Naherholungsgebiete eignen. Verkehrsberuhigte Straßenführung ohne Sackgassen mit wechselnden Straßenbelägen und Pflasterungen als Spirale um Weite und Öffnung zu erzielen wirken förderlich auf die Vitalität. Das Größenverhältnis hat eine ausgewogene Anordnung und ist ausgeglichen. Hochwertige Außenanlagengestaltung mit entsprechender Bepflanzung verleiht ein Gefühl vom Wohnen im Park“, erläutert Eric Mozanowski die Umsetzung.

Kosmische Stadtkultur – Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen

Ein weiteres Beispiel zur Geschichte der Stadtplanung findet sich in der Kultur Indiens – vedische Architektur „Vastu“. Vastu – die Kraft der kosmischen Orientierung. „Aus Indien ist uns eine hohe Stadtkultur im Jahre 2500 bis 1400 v.Chr. bekannt. Mohenjo-Daro und Harappa am Indus waren nach Norden rechteckige Städte mit Zitadelle, Speicher, Badeanlagen und 12 Hauptwohnquartieren und einem unter der Straße verlegten Kanalisationsnetz. Die Bautechnik zeigt Ziegel- und Steinbauweise von ausgezeichneter Qualität“, erläutert Eric Mozanowski. Die vedischen Städte der 4. Vedischen Kulturepoche (1000 bis 800 v.Chr.) sind nach heiligen Regeln für die Anlage von Haus, Hof und Stadt erbaut worden. Das Ziel ist durch geschickt strukturierte Lebensumstände den Gesamtüberblick zu behalten. Bewirkung von maximaler mentaler Flexibilität und damit die Grundlange für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Die Ausrichtung erfolgte nach den Himmelsrichtungen. Die Lage des Eingangs hat beispielsweise eine magische Bedeutung. Die Vorschriften für den indischen Städtebau jener Zeit sind im „Shilpa Shastra“ enthalten, in dem das Kunstwissen der Epoche niedergeschrieben ist. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass eines der 64 Bücher, aus denen diese Sammlung besteht, in 58 Kapiteln die geltenden Regeln für die Architekten und Bildhauer aufzählt.

Fazit: Die Stadtplanung befindet sich im stetigen Wandel – Anpassung – Herausforderungen – gesellschaftlicher Wandel

Eine Stadt verfügt über ein abwechslungsreiches Gesamtbild. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Städte unterschiedlich geprägt sind. Eine Stadt vereint Altstadt mit denkmalgeschützten Gebäuden, Gewerbegebiete, Wohnblocksiedlungen, Vorstadt, Innenstadt und City. Die industrielle Revolution veränderte das Stadtbild und die Gesellschaft gravierend. Heute sind die Städte durch das digitale Wirtschaftswunder mit neuen Herausforderungen konfrontiert – der Wandel zur Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft. Der Ausbau der regionalen Strukturen ist von wesentlicher Bedeutung wie eine angepasste Infrastruktur. Aus der Geschichte lernen wir, dass Glück, Wohlstand und Gesundheit eng mit der Wohn- und Lebenskultur verbunden ist. Diese Erfahrungen werden in der städtebaulichen Planung einbezogen, um langfristig durch bewusstes Bauen, vitales und gesundes Leben in der Stadt zu generieren.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate AG
Eric Mozanowski
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
+49 30 643 87 580
info@the-grounds-ag.com
http://www.the-grounds-ag.com

Mai 15 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
Tel. 069 / 97 58 37 77.
1877 Wörter / 14.715 Zeichen

www.acatis.de
www.mpr-frankfurt.de

Presseanfragen: presse@mpr-frankfurt.de

Firmenkontakt
mpr marketing public relations
Michael Kip
Wiesenau 8
60323 Frankfurt am Main

m.kip@mpr-frankfurt.de
http://www.mpr-frankfurt.de

Pressekontakt
mpr marketing public relations
Michael Kip
Wiesenau 8
60323 Frankfurt am Main
069 71034345
presse@mpr-frankfurt.de
http://www.mpr-frankfurt.de

Mai 4 2017

50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit in Indien&Bangladesch

ANDHERI HILFE feiert Jubiläum mit Kampagne

50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit in Indien&Bangladesch

Rosi Gollmann setzt sich seit 50 Jahren für Not leidende Menschen in Indien und Bangladesch ein

1967 gründet Rosi Gollmann gemeinsam mit 15 Mitstreiter_innen die ANDHERI HILFE. Damals ging es um das Überleben der Findelkinder im St. Catherine“s Kinderheim in Andheri, einem Vorort von Mumbai. Von ihrem Schicksal hatte die Bonner Berufsschullehrerin in einer deutschen Illustrierten gelesen und mit ihren Schülerinnen zunächst Hilfspakete verschickt, bevor sie das erste Mal nach Indien reiste und ihre Arbeit intensivierte. Diese kleine private Hilfsinitiative hat sich zu einer professionellen Organisation der Entwicklungszusammenarbeit entwickelt. Am 05. Mai 2017 feiert die ANDHERI HILFE 50-jähriges Bestehen.

Heute erreicht die ANDHERI HILFE in über 7.000 Dörfern und Slums in Indien und Bangladesch mehr als 700.000 Menschen, die von Armut und Diskriminierung extrem betroffen sind. Ihnen die notwendige Starthilfe zu geben, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und verändern können – Hilfe zur Selbsthilfe -, das ist das erklärte Ziel der Organisation. Rechte stärken, Bildung fördern, Gesundheit ermöglichen und Selbstständigkeit sichern, dies sind die vier großen Aufgaben, denen sich die ANDHERI HILFE verschrieben hat. Sie sind die Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung.

Die Arbeit der ANDHERI HILFE wurde mehrfach ausgezeichnet. Erst kürzlich, am 26. April 2017, wurde die Gründerin und Ehrenvorsitzende Rosi Gollmann mit dem World’s Children’s Prize für Ihren Einsatz für Kinderrechte ausgezeichnet. Der Preis ist auch als Kindernobelpreis bekannt. Millionen von Kindern entschieden in einer weltweiten Wahl über ihren persönlichen Kinderrechtshelden_in.

Das Jubiläumsjahr 2017 begeht die ANDHERI HILFE mit einer öffentlichkeitswirksamen Spendenkampagne. Unter dem Motto „Dein Punkt gegen Armut und Unterdrückung“ werben auch prominente Gesichter wie die Telekom Baskets Bonn um Unterstützung für die Organisation, die in Indien und Bangladesch Chancen für die allerärmsten Menschen schafft.

„Unser wichtigstes Kampagnenziel ist es“, so ANDHERI HILFE-Vorstandsvorsitzende Elvira Greiner, „neben unseren langjährig treuen Spenderinnen und Spendern noch viel mehr Menschen zu motivieren, sich gemeinsam mit uns zu engagieren, damit die Ärmsten in Indien und Bangladesch eine Chance haben, in Würde zu leben. Denn obwohl in Indien die Wirtschaft boomt, leben dort mehr als 420 Millionen Menschen in extremer Armut, d.h. von weniger als einem Dollar am Tag – mehr als in irgend einem anderen Land der Erde. In Bangladesch stirbt alle vier Minuten ein Neugeborenes. Darum brauchen wir viele weitere Spenderinnen und Spender.“

Im Zuge der Kampagne ruft die ANDHERI HILFE dazu auf, auf der Website
http://www.deinpunkt.org mit einer Spende und einem Foto ein Zeichen gegen Armut und Unterdrückung in Indien und Bangladesch zu setzen. Bereits mit 50 Euro kann ein blinder Mensch in Bangladesch am Grauen Star operiert werden und sein Augenlicht wiedererhalten. Das Engagement lohnt sich!

Die ANDHERI HILFE ist eine unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist aus einer Privatinitiative – gegründet von Rosi Gollmann – für Waisenkinder in Andheri bei Mumbai (damals Bombay) entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein. Zurzeit fördert sie rund 100 Projekte und Entwicklungsprogramme in Indien und Bangladesch.

Firmenkontakt
ANDHERI HILFE e.V.
Elvira Greiner
Mackestr. 53
53119 Bonn
02289265250
info@andheri-hilfe.org
http://www.andheri-hilfe.org

Pressekontakt
ANDHERI HILFE e.V.
Bibi Sabina Tommek
Mackestr. 53
53119 Bonn
02289265250
b.s.tommek@andheri-hilfe.org
http://www.andheri-hilfe.org

Apr 20 2017

Abenteuerreise auf zwei Rädern – Motorrad-Ecke Himalaya Tour 2017

Zweiwöchige Motorrad-Tour durch das höchste Gebirge der Welt!

Abenteuerreise auf zwei Rädern - Motorrad-Ecke Himalaya Tour 2017

Die Motorrad-Ecke, Bekleidungsspezialist im Motorradbereich, plant und organisiert eine atemberaubende und unvergessliche Abenteuerreise nach Indien in das Himalaya Gebirge. Reisestart ist am 4. September und beginnt in Dehli mit einer abenteuerlichen Zugfahrt. Von dort geht es nach Shimla, wo die Reiseteilnehmer mit Ihren Motorrädern ausgestattet werden. Standesgemäß werden Royal Enfields gefahren, welche sich schon bei vielen Touren bewährt haben.
Weiter führt die Tour durch üppige Pinienwälder bei Narkand und saftig, grüne Täler, genauso wie durch karge Halbwüsten und fahrerisch herausfordernde Bergpässen wie dem Baralacha Pass. Es werden Höhen von über 5.500m überquert, auf Zeltplätzen im Hochgebirge übernachtet wie auch in heimischen Gasthäusern. Abgesehen von der beeindruckenden Landschaft trifft man im Himalaya Gebirge sehr herzliche und freundliche Menschen. Genau diese Kombination aus Begegnungen mit Menschen und diese überwältigende Landschaft machen diesen Trip so unvergesslich. Die Abenteuerreise wird von erfahrenen Guides und Mechanikern, mit allerlei Ersatzteilen im Gepäck, sowie einem Begleitfahrzeug für das Gepäck begleitet. Auch ein deutschsprachiger Arzt ist mit auf Tour, da es in diesen Höhenlagen Gefahren gibt, wie z.B. die Höhenkrankheit. Das Highlight des Trips sind die abgelegenen und unberührten Orte des Himachal Pradesh, wilde Flussüberquerungen und eine friedvolle Landschaft die Augen und Seele beruhigen.

Auch den sozialen Aspekt möchten die Motorrad-Ecke nicht vernachlässigen, allen voran natürlich den Kindern etwas zurückgeben. Während der Reise wird die Schule in Dhankar besucht und wie bei vorangegangenen Touren, Kuscheltiere gesammelt, um sie während der Tour zu verschenken..

Nach der zweiwöchigen Tour über das Dach der Welt und über 1300 gefahrenen Kilometern, geht es am 15.September 2017 zurück von Manali nach Dehli.
Wer weitere Informationen zur Tour haben möchte, kann sich auf www.motorrad-ecke.de informieren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Die MOTORRAD-ECKE bietet in den Bereichen Bekleidung und Helme sowohl ein breites wie auch tiefes Sortiment an. Vom günstigen Einstiegssortiment bis zum Premium-Segment wird die ganze Bandbreite abgedeckt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den führenden Markenlabels. Kompetente Fachberatung und ein umfassendes Service-Angebot sind maßgebliche Differenzierungsmerkmale zum Mitbewerb.

Kontakt
Motorrad-Ecke Fa. TAM TAK GmbH & Co.KG
Sandra Dölker
Steinkirchring 45
78056 Villingen-Schwenningen
07720997585
s.doelker@mot-ecke.de
http://motorradbekleidung.de

Mrz 16 2017

Manucharitam_to be – Die Geschichte einer phantastischen Reise

Als eines von weltweit sechs Ensembles reiste eine Gruppe aus Sachsen zum Internationalen Tanz- und Musikfestival nach Delhi und gastierte anschließend in drei indischen Metropolen. Nun ist die Geschichte dieser Reise noch einmal zu erleben.

Manucharitam_to be - Die Geschichte einer phantastischen Reise

Tänzerinnen bei einem Fotoshooting in der Nähe der Fashion Street in Delhi. (C) Uwe E. Nimmrichter

Neun junge Frauen vom TanzART e.V. tourten mit einer Tanzperformance durch Indien. Begleitet wurden die Auftritte von vielen Begegnungen mit Menschen in einem ursprünglich so fremden Land. Uwe E. Nimmrichter hat diese Reise mit der Kamera begleitet, von den ersten Proben im November bis zu den Auftritten in Delhi, Vadodara, Mumbai und in Goa. Die Vernissage „Manucharitam_to be – Die Geschichte einer phantastischen Reise“ zeichnet die Erlebnisse und Augenblicke noch einmal nach. Am 24.03.2017 werden beeindruckende Fotos zu sehen, Geschichten zu hören und Emotionen zu erleben sein. Gleichzeitig ist die Veranstaltung in der Galerie Flox in Schirgiswalde-Kirschau aber auch ein „Dankeschön“ an die vielen Spender und Unterstützer aus der gesamten Bundesrepublik, die diese Reise erst ermöglicht haben.

„Es war tatsächlich eine phantastische Reise“ schwärmt Anne Dietrich vom TanzART e.V. noch immer, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählt, und fügt hinzu „und das in mehrfacher Hinsicht“. Es war eine künstlerische Reise, die innerhalb von wenigen Wochen eine zeitgenössische Tanztheaterproduktion entstehen lässt, die voller Kraft, Sensibilität und Nachdenklichkeit ist. Im Mittelpunt stehen die Menschen in unserer sich schnell verändernden globalen Welt mit all ihren vielfältigen gesellschaftlichen und persönlichen Fragen und Problemen. „Manucharitam_to be“ zeigt in beeindruckender Weise mit den Mitteln des Tanzes, der Sprache und der Musik die Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen und deren Hindernissen.

Mit der Performance verbindet sich aber auch die tatsächliche Reise, die in Schirgiswalde-Kirschau ihren Ausgangspunkt nimmt und nach Delhi, Goa, Vadodara und Mumbai führt. Den Beginn war die Einladung des Indian Council for Cultural Relations (ICCR) an den TanzART e.V., als eines von sechs Ensembles beim Internationalen Tanz- und Musikfestival in Delhi aufzutreten. Innerhalb von zwei Monaten entwickelten die neun jungen Tänzerinnen das Tanztheaterstück „Manucharitam- to be“. Der Premiere in Delhi folgten Auftritte in den drei anderen Städten, darunter vor 5.000 begeisterten Zuschauern in Goa. „An diesen Erlebnissen wollen wir viele teilhaben lassen“ ergänzt Jana Schmück, die andere der beiden Macherinnen von TanzART, weshalb es nun auch die Vernissage am 24.03.2017 gibt.

Für den TanzART e.V. ist die Vernissage „Manucharitam_to be – Die Geschichte einer phantastischen Reise“ ein weiterer Höhepunkt in einem bereits sehr erlebnisreichen Jahr 2017. In der Galerie Flox im „Friese“ werden im Ambiente morbider Industriearchitektur teilweise großformatige Fotos zu sehen sein, die den Tanz und die Tänzerinnen aus Ostsachsen in Kontext zu den Menschen in Indien und dem Land setzen. Emotionale Geschichten der Tänzerinnen und Auszüge aus der Performance „Manucharitam_to be“ lassen den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden. Beginn ist 20.00 Uhr. Bei einem kleinen Empfang eine Stunde vorher möchte sich TanzART bei allen Spendern noch einmal persönlich bedanken. Leider konnte nicht von allen die Anschrift für eine Einladung ermittelt werden. Anne Dietrich und Jana Schmück hoffen jedoch, dass die Nachricht von der Veranstaltung die Unterstützer über die Öffentlichkeit erreicht. Die Ausstellung wird dann noch bis Ostern im Friese zu sehen sein.

Die Reise der neun jungen Frauen findet am 30.04.2017, 15.00 Uhr, im Theater in Bautzen ihren vorläufigen Endpunkt. Es wird die komplette Performance „Manucharitam_to be“ noch einmal aufgeführt.

Weitere Auskünfte zu dieser Meldung gibt Jana Schmück, künstlerische Leitung & Vorstand von TanzART e.V. / Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst, Friesestraße 31, 02681 Schirgiswalde-Kirschau, Tel. 0157 32 089 765, E-Mail: info@TanzART-kirschau.de, Internet: www.TanzART-kirschau.de

Das Atelier TanzART ist eine Einrichtung, die im Jahr 2014 im Rahmen der Vereinstätigkeit von TanzART e.V. entstanden ist – als Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum Ostdeutschlands, zur Bereicherung des Kunst- und Kuturlebens in Sachsen, vor allem aber für einen interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren und treffen sich an den Standorten Schirgiswalde-Kirschau (Hauptsitz) und Bischofswerda. In der ehemaligen Textilfabrik „Friese“ am Hauptsitz haben zahlreiche Künstler und die größte private Galerie Sachsens ihre Heimstatt gefunden.

Kontakt
TanzART e.V. TanzART – Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst
Jana Schmück
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
0177 / 2096604
j.schmueck@TanzART-kirschau.de
http://www.TanzART-kirschau.de

Mrz 8 2017

Weltfrauentag: Bildung ist der Schlüssel

Ausbildung von Mädchen wirkungsvollstes Werkzeug der Entwicklungsarbeit

Weltfrauentag: Bildung ist der Schlüssel

CED-Gründerin Dr. Susanne Pechel mit Schülerinnen der Piali School in Indien

Ungleiche Chancen, Löhne und Bildungsmöglichkeiten – auch 2017 ist die Gleichstellung von Frauen noch nicht umgesetzt. Dies gilt insbesondere für Schwellen- und Entwicklungsländer. Gerade hier zeigt sich die Bildung als Schlüssel für eine nachhaltig positive Entwicklung, wie auch die aktuelle Studie der Internationalen Kommission für die Finanzierung globaler Bildungschancen zeigt: Demnach generiert jeder Dollar, der in die Bildung insbesondere von Mädchen investiert wird, 10 Dollar an wirtschaftlichen Erträgen vor Ort und verbessert überdies die Gesundheitssituation. Die Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst (CED) engagiert sich deshalb vor allem in Projekten zur Förderung junger Mädchen und ermöglicht ihnen Schulausbildung, wo dies sonst nicht möglich wäre.

„Wir sehen vor Ort, welchen enormen Einfluss Bildungsangebote auf die Mädchen und jungen Frauen haben und wie sich die Gemeinschaften insgesamt positiv entwickeln“, erklärt Dr. Susanne Pechel, Gründerin und Vorsitzende des CED, der unter anderem in den letzten 15 Jahren rund 500 Mädchen in Tansania die Schulausbildung ermöglicht hat. „Unsere Absolventinnen arbeiten mittlerweile in den unterschiedlichsten Berufen und können nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten, sondern auch den ihrer Familien. Als Krankenschwestern, Gesundheits- und Entwicklungshelferinnen, Ärztinnen oder Lehrerinnen stärken sie die Infrastruktur im Land und legen so die Grundlage für eine nachhaltig positive Entwicklung.“ Ähnlich drückte es Norwegens Premierministerin Erna Solberg schon bei der Gründung der International Commission on the Financing of Global Education Opportunities aus: „Bildung ist der Schlüssel im Kampf gegen die Armut und ich glaube dass die Ausbildung von Mädchen das wirkungsvollste Instrument der Entwicklungsarbeit ist. Wenn man ein Mädchen ausbildet, bildet man ein ganze Nation aus.“

„Gerade an Tagen wie dem Internationalen Frauentag sollte man – bei allen Problemen, die auch hierzulande akut sind – die Situation der Frauen in aller Welt ins Visier nehmen und sie zu verbessern suchen“, sagt Susanne Pechel. So unterstützt der CED in Tansania die Pallotti Secondary School, in der derzeit 475 Schülerinnen unterrichtet werden. Im indischen Pilali im Ballungszentrum von Kalkutta erhalten mehr als 120 Mädchen aus schwierigen Verhältnissen nicht nur eine Ausbildung in Bengali, Englisch oder Mathematik, sondern erfahren auch Fürsorge und Zuwendung. „Es geht darum, etwas zu tun und die Dinge zu verändern anstatt sie nur zu beklagen“, so die Bundesverdienstkreuzträgerin. Dabei können auch schon kleine Beträge in den einzelnen Ländern Großes bewirken. So decken 20 Euro den Bedarf einer Schülerin in der vom CED unterstützten Palotti Secondary School an Schulmaterial für ein ganzes Jahr ab, 300 Euro sichern den Schulplatz in der indischen Pilali School für 12 Monate – und wirken ein ganzes Leben lang.

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) wurde im Jahr 1992 von der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Seitdem wuchs von Jahr zu Jahr die Zahl der Helfer, Spender und Hilfsprojekte beständig an, so dass der CED im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Stiftung überführt wurde. Heute zählt der CED deutschlandweit rund 2.000 aktive Förderer und 200 ehrenamtliche Helfer, die durch private Spenden und Hilfsaktionen humanitäre Hilfe in den Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ermöglichen – vom Bau von Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen über Obdachlosenhilfe, Gesundheitserziehung, Schulausbildung und HIV/AIDS-Hilfe bis hin zur Betreuung von AIDS-Waisen. Das Ziel ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, weshalb auch alle Hilfsprojekte des CED ausschließlich durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet werden, die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen können.

Um den persönlichen Kontakt zu den Armen und den Projektpartnern vor Ort zu stärken und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten der Hilfeleistung zu suchen, besuchen ehrenamtliche CED-Helfer – regelmäßig und auf eigene Kosten – die Hilfsprojekte vor Ort und überzeugen sich gleichzeitig bei ihren Aufenthalten von dem zweckgebundenen Einsatz der Spendengelder.

Kontakt
CED Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst
Susanne Pechel
Tengstraße 7
80798 München
(089) 272 02 29
pechel@ced-stiftung.de
http://www.ced-stiftung.de

Jan 9 2017

Großer Auftritt in Indien – dank vieler Spender aus ganz Deutschland

Von weltweit sechs Ensembles reist eine Gruppe aus Schirgiswalde-Kirschau aus Sachsen zum Internationalen Tanz- und Musikfestival nach Delhi.

Großer Auftritt in Indien - dank vieler Spender aus ganz Deutschland

Tänzerinnen bei der Probe der Performance „Manucharitam_to be“. (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Sie haben seit November trainiert, bis zu fünf Mal pro Woche drei Stunden und mehr – neben der Schule, der Ausbildung, dem Studium oder der Arbeit. Nun ist der große Tag gekommen: Am 10. Januar fliegen die jungen Tänzerinnen aus dem sächsischen Schirgiswalde-Kirschau zum Internationalen Tanz- und Musikfestival nach Indien, wo sie als erste deutsche Gruppe mit zeitgenössischen Tänzen gleich mehrfach im Land auftreten werden. In Goa, Baroda (Vadodara) und Mumbai werden zudem auch klassische indische Tänze gezeigt. Der Verein TanzART e.V., der in dem 3000-Einwohner-Städtchen nahe Bautzen eine bedeutende Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum geschaffen hat, freut sich über die zunehmende Aufmerksamkeit, die die Leistung der Tänzerinnen und Tänzer würdigt. Nach der Rückkehr aus Indien wird es in der ehemaligen Textilfabrik „Friese“, dem Hauptsitz des Vereins, eine Abschlussveranstaltung als Dankeschön geben.

Den Jahreswechsel haben neun junge Frauen gleich doppelt gefeiert: Zwischen Weihnachten und Neujahr erhielten sie die Nachricht, dass die aufregende Reise in eine spannende fremde Kultur auf der anderen Seite der Erde tatsächlich stattfinden wird. Zahlreiche Spender aus mehreren Bundesländern – von Privatpersonen wie auch von Unternehmen – haben es ermöglicht und die Finanzierung der Flüge gesichert. Verpflegung, Übernachtungen und Transfers übernimmt das Indian Council for Cultural Relations (ICCR), das den Verein TanzART aus Sachsen auf Empfehlung der indischen Botschaft in Berlin eingeladen hatte. Das Internationale Tanz- und Musikfestival in Delhi findet vom 13. bis 15. Januar im Kamani-Auditorium statt, einer der bedeutendsten Theaterhallen des gesamten Landes.

Das Ensemble von TanzART wird das Tanz- und Musikfestival in Delhi mit der Performance „Manucharitam_to be“ eröffnen, was in der Sprache Sanskrit so viel bedeutet wie „Mensch sein“. Bisher einmalig für das Festival: Gezeigt wird westlicher zeitgenössischer Tanz auf höchstem Niveau: Drehungen, fließende Tanzbewegungen, Kraft und Dynamik wechseln sich ab mit sinnlichen Gesten und Momenten. Doch es geht nicht nur um Bewegung, es geht auch um Inhalte. Die Performance stellt den Menschen in unserer schnell wachsenden globalen Welt mit all seinen vielfältigen gesellschaftlichen Fragen und Problemen in den Mittelpunkt.

Dass das semiprofessionelle Ensemble bei einem solchen Großereignis für Profis auftreten darf, ist für den Verein eine besondere Auszeichnung. TanzART ( www.TanzART-kirschau.de) ist inzwischen über die Grenzen von Ostsachsen hinaus bekannt – nicht nur für das künstlerische Niveau. Geschätzt wird auch der interkulturelle und interdisziplinäre Austausch, der für Weltoffenheit und Toleranz steht. Vor allem hat der Verein für die wirtschaftlich und politisch schwierige Region eine wichtige soziale, pädagogische, kulturelle und künstlerische Bedeutung. Am Hauptsitz in Schirgiswalde-Kirschau und am zweiten Standort Bischofswerda tanzen gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen 4 und 50 Jahren.

„Tanzen ist mehr als nur ein Hobby. Der Verein TanzART ist einer meiner Lebensmittelpunkte, ein Teil meiner Familie und bedeutet viele Freundschaften“, schwärmt die 16-jährige Naja Nimmrichter, die schon seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt. Ihr Vater, der Fotograf Uwe E. Nimmrichter, begleitet den gesamten Prozess der Indienreise fotografisch – von der intensiven Vorbereitung über die Auftritte in Asien bis zum Abschlussfest in der Textilfabrik. Und er spricht nicht nur von seiner Tochter, wenn er die Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit hervorhebt: „Das Tanzen und der Verein haben über sehr schwierige Phasen von Naja hinweggeholfen, sie hat sich zu einer selbstbewussten jungen Frau entwickelt. Ihre Disziplin ist unglaublich, vor Auftritten wird oft täglich mehrere Stunden trainiert.“

So fiebern die Jugendlichen einem ganz besonderen Highlight entgegen. Gemeinsam gefeiert wird dann noch einmal: Unter dem Titel „Emotionen erleben – Menschen verbinden“ wird es im Frühjahr in Schirgiswalde-Kirschau eine Abschlussveranstaltung mit Tanz, einer Fotoausstellung sowie kulinarischen Erlebnissen geben. Jana Schmück erklärt: „Damit wollen wir allen Spendern und Unterstützern danken und diese außergewöhnliche gemeinsame Reise noch einmal erlebbar machen.“

Doch der Wunsch, Menschen zu verbinden, ist mit der Indien-Reise und der Abschlussveranstaltung noch nicht beendet. „Nach wie vor sind wir auf Spenden angewiesen, und jeder Cent, der über die nötige Summe für die Flugkosten hinausgeht, fließt in weitere wichtige Projekte für 2017“, freut sich Anne Dietrich und nennt deshalb noch einmal die Bankverbindung: TanzART e.V. Kirschau, IBAN: DE84 8555 0000 1002 0187 02, Verwendungszweck: Indien.

Vorbereitet wird derzeit das Projekt „Alice und ihre wundersame Reise“, ein von TanzART choreografiertes und inszeniertes Tanztheater, das am 5. und 9. April mit 170 Tänzerinnen und Tänzern im Theater Bautzen aufgeführt wird. Ebenso ist „Dance on Screen“ geplant: Videoclips mit jungen Tänzern sollen die reale und die virtuelle Welt verbinden und eine Brücke zu den digitalen Medien schaffen. Das Projekt wird von LEADER, einem Förderprogramm der Europäischen Union, unterstützt.

Weitere Auskünfte zu dieser Meldung gibt Jana Schmück, künstlerische Leitung & Vorstand von TanzART e.V. / Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst, Friesestraße 31, 02681 Schirgiswalde-Kirschau, Tel. 0177 / 2096604, E-Mail: j.schmueck@TanzART-kirschau.de, Internet: www.TanzART-kirschau.de

Hintergrundinformationen zur Eröffnungs-Performance:

„Manucharitam_to be“ ist eine zeitgenössische Tanztheaterproduktion von TanzART, die den Menschen in unserer schnell wachsenden globalen Welt mit all seinen vielfältigen gesellschaftlichen Fragen und Problemen darstellt. Sie stellt die Frage nach der Rolle der Menschen, die in unserer sehr mobilen, flexiblen und virtuellen Informationsgesellschaft vermindert zu sein scheint – und gleichzeitig zeigt sie die Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen und deren Hindernisse, die innerhalb einer Sekunde ein ganzes Leben verändern können. Das abstrakte Tanzstück gibt Einblick in die Vielfalt und die Möglichkeiten des Seins, indem es das Publikum auf eine Reise mitnimmt.

Das Atelier TanzART ist eine Einrichtung, die im Jahr 2014 im Rahmen der Vereinstätigkeit von TanzART e.V. entstanden ist – als Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum Ostdeutschlands, zur Bereicherung des Kunst- und Kuturlebens in Sachsen, vor allem aber für einen interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren und treffen sich an den Standorten Schirgiswalde-Kirschau (Hauptsitz) und Bischofswerda. In der ehemaligen Textilfabrik „Friese“ am Hauptsitz haben zahlreiche Künstler und die größte private Galerie Sachsens ihre Heimstatt gefunden.

Kontakt
TanzART e.V. TanzART – Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst
Jana Schmück
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
0177 / 2096604
j.schmueck@TanzART-kirschau.de
http://www.TanzART-kirschau.de

Dez 19 2016

IndienReisen.com: Strategien gegen Geldentwertung – Probleme deutscher Touristen in Indien

IndienReisen.com bietet Arrangements für Indienreisen – all-inclusive und ohne versteckte Kosten

IndienReisen.com: Strategien gegen Geldentwertung - Probleme deutscher Touristen in Indien

Indienreisen.com – Humayun Grabmal, Delhi (Bildquelle: Thomas Fuhrmann)

Wegen der plötzlichen Geldentwertung und des Verbots von 500 und 1000 Rupien Scheinen erleben durch Indien reisende Touristen seit Mitternacht des 08. Novembers einen Liquiditätsengpass. Vikas Agarwal, Gründungsdirektor von IndienReisen.com, versteht die abschreckende Wirkung und bietet Tipps an, um diesem Ärger zu entgehen und das Beste aus Reisepaketen nach Indien zu machen.

Der Gründungsdirektor von IndienReisen.com, der Reisenden maßgeschneiderte Reisepakete nach Indien anbietet, sprach kürzlich über die Geldentwertung und das Verbot von 500 und 1000 Rupien Scheinen, was auch Indiens Besucher beeinflusst. Er betont, dass diese Unannehmlichkeit kein Grund dafür sei, sich die von seiner Firma angebotenen, speziell betreuten Indienreisen entgehen zu lassen. Vikas Agarwal gab zahlreiche Möglichkeiten an, die Währung nahtlos umtauschen zu können.

Agarwal erklärt, dass „Touristen immer noch 500 und 1000 Rupien Scheine am Flughafen umtauschen können. Beachten Sie aber bitte, dass Geldwechselschalter an Flughäfen nicht ausreichend indische Währung haben, um die Nachfrage decken zu können. Sie können außerdem Scheine in Banken jeder Stadt mit einem Limit von 5000 INR pro Reisepass umtauschen. Sie sollten aber daran denken, eine Fotokopie ihres Reisepasses mitzunehmen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Bei Banken gibt es lange Schlangen und das wird bis 30. Januar oder länger so bleiben. Am besten bitten Sie Ihren Reiseanbieter darum, alles für Sie bei Ankunft in Indien zu organisieren, damit Sie sofort indisches Geld bekommen. In Indien zahlen Sie trotzdem den gleichen Gegenwert in US-Dollar oder Euro, es spart Ihnen aber viel Zeit. In Anbetracht dessen bietet IndienReisen.com zum Vorteil der Kunden einen Geldwechselservice bei Ankunft in Indien an. Kontaktieren Sie einfach einen Berater bei IndienReisen.com. Wir helfen Ihnen gern.“

IndienReisen.com bietet Arrangements für Indienreisen, all-inclusive und ohne versteckte Kosten, auf der komplett neu gestalteten Webseite in Deutsch und Englisch an – unsere Visitenkarte ist Einfachheit. IndienReisen versteht, dass das Reisen an so einem weit entfernten Ort einschüchternd sein kann, und deswegen erleichtern wir es Reisenden, ihren Plan besser verstehen zu können – egal wie umfangreich er ist. Alle Reiseprogramme werden für jede Reise nach Indien im Detail zur Verfügung gestellt – von den Reiseleitern über private Transportmittel und feine Hotelunterkünfte bis hin zu den Sehenswürdigkeiten und Mahlzeiten – wir bieten einen bestmöglichen Kundenservice. Egal ob es eine Rajasthan-Reise, Tagesreise durch Indien, Südindienreise oder Exkursion abseits der Touristenpfade sein soll, das Ergebnis ist das gleiche. Reisende bekommen eine authentische Erfahrung abseits von Touristenfallen und werden von einem freundlichen, erfahrenen Reiseleiter sowie einem 24-Stunden erreichbaren Support betreut.

Indische Urlaubsplanende selbst können bestätigen, dass IndienReisen.com Reisenden die Wichtigkeit von Komfort und Bequemlichkeit versichert. Zu den Details einer komfortablen Reise gehören ein Reiseprogramm, das eine festgelegte Route hat, ein spezifizierter Reiseleiter, der den Reisenden auf Schritt und Tritt zur Seite steht, und private, klimatisierte Geländewagen, die so nahe wie möglich an jedem Zielort geparkt werden. Optimale Hotels sowie Mahlzeiten in lokalen Restaurants, Zugexkursionen und der gelegentliche Elefanten- und Kamelritt sowie Rikschafahrten sind inklusive. Wir bieten erstklassige, deutschsprachige Reiseleiter in fast ganz Indien an.

Für mehr Informationen besuchen Sie www.indienreisen.com

______

— /via Jetzt-PR.de/ —

IndienReisen.com ist eine Division von VacationIndia.com. Als in Indien basierte Reisemanagementfirma versorgen sie den Markt mit maßgeschneiderten Reisepakten nach Indien, Bhutan und Nepal. Mit Büros in Delhi, Agra und Chennai bietet IndienReisen.com seit mehr als acht Jahren online seinen Service an und wird von einer nationalen Reiseagentur unterstützt, die im Februar 2009 gegründet wurde.

Soziale Medien:
www.facebook.com/IndienReisenCom
plus.google.com/+IndienReisenCom

Kontakt
IndienReisen.com
Vikas Agarwal
Taj Nagari Phase 2
282001 Agra
+49-3222-109-1468
info@indienreisen.com
http://www.indienreisen.com

Dez 12 2016

Deutsche Teams freuen sich über vordere Platzierungen beim WRO Weltfinale

16 Teams aus Deutschland traten vom 25. bis 27. November 2016 beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi an und erreichten zahlreiche gute Platzierungen.

Deutsche Teams freuen sich über vordere Platzierungen beim WRO Weltfinale

(Bildquelle: @ WRO)

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik begeistern möchte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in 2er- oder 3er-Teams gemeinsam mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben und finden mit ihren aus dem LEGO MINDSTORMS Education EV3 gebauten und programmierten Robotern unterschiedliche kreative Lösungen. Das diesjährige WRO-Finale fand in Neu-Delhi statt.

Am Weltfinale nahmen insgesamt 463 Teams aus 51 Ländern teil. Darunter befanden sich auch 16 deutsche Teams mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 19 Jahren, die in den drei Wettbewerbskategorien „Regular Category“, „Football Category“ und „Open Category“ antraten. Die Teams hatten sich im Deutschlandfinale der WRO in Ludwigshafen am Rhein im Juni 2016, das unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dr. Johanna Wanka stand, für das Weltfinale in Indien qualifiziert. Der Wettbewerb wird in Deutschland von dem Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. organisiert und koordiniert.

Unter den Indien-Erfolgen der deutschen Teams ist besonders das Team „THE MINDFACTORY“ von der Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach am Taunus hervorzuheben, das einen fünften Platz in seiner Altersklasse erreichte. Daneben ergatterte das Team „Schollibotics“ von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aus Lünen einen siebten Platz in ihrer Alterskategorie. Das Team „EAGipfelstürmer“ vom Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen erreichte den 16. Platz in der Regular Category (Altersklasse Senior) gegen 81 gegnerische Teams, und das Team GymSAB Robo Guards vom Gymnasium Saarburg schaffte es beim Roboterfußball immerhin ins Achtelfinale.

Das bei diesen Wettbewerben weltweit eingesetzte Robotik-System LEGO® MINDSTORMS® Education beinhaltet ein äußerst vielseitiges Lernkonzept, das in Zusammenarbeit mit mehr als 800 Experten weltweit für den Schulunterricht geschaffen wurde. Damit können Mädchen und Jungen ab 10 Jahren in einer Schulstunde einen vollständig funktionsfähigen Roboter bauen, programmieren und praktische Lernerfahrungen mit Sensoren, Motoren und Programmiermodulen sammeln.

Im Wettbewerb treten zumeist Schulteams gegeneinander an, da viele Kinder bereits aus dem MINT-Unterricht an ihrer Schule mit den Baukästen von LEGO® Education vertraut sind. Für eine deutsche Medaille hat es zwar in diesem Jahr in keiner der Wettbewerbskategorien gereicht, aber vielleicht klappt es ja nächstes Jahr, wenn Costa Rica Gastgeberland des Weltfinals der World Robot Olympiad ist. Die Anmeldung zum deutschen Wettbewerb der WRO 2017 ist bereits unter www.worldrobotolympiad.de möglich.

LEGO® Education entwickelt Lernkonzepte und Unterrichtsmaterialien für Schulen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe und für Kindergärten, die auf den beliebten LEGO® Steinen basieren. Mit ihren haptischen und digitalen Komponenten schaffen die LEGO® Education Lernkonzepte Begeisterung und Motivation für lebenslanges Lernen und fördern Kreativität und selbstständiges Denken beim Erarbeiten eigener Problemlösungen. Dabei werden die Kernkompetenzen für die Zukunft herausgebildet und geschärft: Teamfähigkeit, Kommunikation und Kooperation. LEGO® Education greift auf über 30 Jahre im Bildungswesen zurück. Mehr Infos unter www.LEGOeducation.de

Firmenkontakt
LEGO Education
Michaela Halt
Technopark II, Werner-von-Siemens-Ring 14
85630 Grasbrunn
089-45346350
info@LEGOeducation.eu
http://www.LEGOeducation.de

Pressekontakt
PR13
Sabine Reinhart
Gartenstraße 13
82152 Krailling bei München
089-89559551
LEGOeducation@pr13.de
http://www.pr13.de