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Apr 20 2017

Abenteuerreise auf zwei Rädern – Motorrad-Ecke Himalaya Tour 2017

Zweiwöchige Motorrad-Tour durch das höchste Gebirge der Welt!

Abenteuerreise auf zwei Rädern - Motorrad-Ecke Himalaya Tour 2017

Die Motorrad-Ecke, Bekleidungsspezialist im Motorradbereich, plant und organisiert eine atemberaubende und unvergessliche Abenteuerreise nach Indien in das Himalaya Gebirge. Reisestart ist am 4. September und beginnt in Dehli mit einer abenteuerlichen Zugfahrt. Von dort geht es nach Shimla, wo die Reiseteilnehmer mit Ihren Motorrädern ausgestattet werden. Standesgemäß werden Royal Enfields gefahren, welche sich schon bei vielen Touren bewährt haben.
Weiter führt die Tour durch üppige Pinienwälder bei Narkand und saftig, grüne Täler, genauso wie durch karge Halbwüsten und fahrerisch herausfordernde Bergpässen wie dem Baralacha Pass. Es werden Höhen von über 5.500m überquert, auf Zeltplätzen im Hochgebirge übernachtet wie auch in heimischen Gasthäusern. Abgesehen von der beeindruckenden Landschaft trifft man im Himalaya Gebirge sehr herzliche und freundliche Menschen. Genau diese Kombination aus Begegnungen mit Menschen und diese überwältigende Landschaft machen diesen Trip so unvergesslich. Die Abenteuerreise wird von erfahrenen Guides und Mechanikern, mit allerlei Ersatzteilen im Gepäck, sowie einem Begleitfahrzeug für das Gepäck begleitet. Auch ein deutschsprachiger Arzt ist mit auf Tour, da es in diesen Höhenlagen Gefahren gibt, wie z.B. die Höhenkrankheit. Das Highlight des Trips sind die abgelegenen und unberührten Orte des Himachal Pradesh, wilde Flussüberquerungen und eine friedvolle Landschaft die Augen und Seele beruhigen.

Auch den sozialen Aspekt möchten die Motorrad-Ecke nicht vernachlässigen, allen voran natürlich den Kindern etwas zurückgeben. Während der Reise wird die Schule in Dhankar besucht und wie bei vorangegangenen Touren, Kuscheltiere gesammelt, um sie während der Tour zu verschenken..

Nach der zweiwöchigen Tour über das Dach der Welt und über 1300 gefahrenen Kilometern, geht es am 15.September 2017 zurück von Manali nach Dehli.
Wer weitere Informationen zur Tour haben möchte, kann sich auf www.motorrad-ecke.de informieren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Die MOTORRAD-ECKE bietet in den Bereichen Bekleidung und Helme sowohl ein breites wie auch tiefes Sortiment an. Vom günstigen Einstiegssortiment bis zum Premium-Segment wird die ganze Bandbreite abgedeckt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den führenden Markenlabels. Kompetente Fachberatung und ein umfassendes Service-Angebot sind maßgebliche Differenzierungsmerkmale zum Mitbewerb.

Kontakt
Motorrad-Ecke Fa. TAM TAK GmbH & Co.KG
Sandra Dölker
Steinkirchring 45
78056 Villingen-Schwenningen
07720997585
s.doelker@mot-ecke.de
http://motorradbekleidung.de

Mrz 16 2017

Manucharitam_to be – Die Geschichte einer phantastischen Reise

Als eines von weltweit sechs Ensembles reiste eine Gruppe aus Sachsen zum Internationalen Tanz- und Musikfestival nach Delhi und gastierte anschließend in drei indischen Metropolen. Nun ist die Geschichte dieser Reise noch einmal zu erleben.

Manucharitam_to be - Die Geschichte einer phantastischen Reise

Tänzerinnen bei einem Fotoshooting in der Nähe der Fashion Street in Delhi. (C) Uwe E. Nimmrichter

Neun junge Frauen vom TanzART e.V. tourten mit einer Tanzperformance durch Indien. Begleitet wurden die Auftritte von vielen Begegnungen mit Menschen in einem ursprünglich so fremden Land. Uwe E. Nimmrichter hat diese Reise mit der Kamera begleitet, von den ersten Proben im November bis zu den Auftritten in Delhi, Vadodara, Mumbai und in Goa. Die Vernissage „Manucharitam_to be – Die Geschichte einer phantastischen Reise“ zeichnet die Erlebnisse und Augenblicke noch einmal nach. Am 24.03.2017 werden beeindruckende Fotos zu sehen, Geschichten zu hören und Emotionen zu erleben sein. Gleichzeitig ist die Veranstaltung in der Galerie Flox in Schirgiswalde-Kirschau aber auch ein „Dankeschön“ an die vielen Spender und Unterstützer aus der gesamten Bundesrepublik, die diese Reise erst ermöglicht haben.

„Es war tatsächlich eine phantastische Reise“ schwärmt Anne Dietrich vom TanzART e.V. noch immer, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählt, und fügt hinzu „und das in mehrfacher Hinsicht“. Es war eine künstlerische Reise, die innerhalb von wenigen Wochen eine zeitgenössische Tanztheaterproduktion entstehen lässt, die voller Kraft, Sensibilität und Nachdenklichkeit ist. Im Mittelpunt stehen die Menschen in unserer sich schnell verändernden globalen Welt mit all ihren vielfältigen gesellschaftlichen und persönlichen Fragen und Problemen. „Manucharitam_to be“ zeigt in beeindruckender Weise mit den Mitteln des Tanzes, der Sprache und der Musik die Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen und deren Hindernissen.

Mit der Performance verbindet sich aber auch die tatsächliche Reise, die in Schirgiswalde-Kirschau ihren Ausgangspunkt nimmt und nach Delhi, Goa, Vadodara und Mumbai führt. Den Beginn war die Einladung des Indian Council for Cultural Relations (ICCR) an den TanzART e.V., als eines von sechs Ensembles beim Internationalen Tanz- und Musikfestival in Delhi aufzutreten. Innerhalb von zwei Monaten entwickelten die neun jungen Tänzerinnen das Tanztheaterstück „Manucharitam- to be“. Der Premiere in Delhi folgten Auftritte in den drei anderen Städten, darunter vor 5.000 begeisterten Zuschauern in Goa. „An diesen Erlebnissen wollen wir viele teilhaben lassen“ ergänzt Jana Schmück, die andere der beiden Macherinnen von TanzART, weshalb es nun auch die Vernissage am 24.03.2017 gibt.

Für den TanzART e.V. ist die Vernissage „Manucharitam_to be – Die Geschichte einer phantastischen Reise“ ein weiterer Höhepunkt in einem bereits sehr erlebnisreichen Jahr 2017. In der Galerie Flox im „Friese“ werden im Ambiente morbider Industriearchitektur teilweise großformatige Fotos zu sehen sein, die den Tanz und die Tänzerinnen aus Ostsachsen in Kontext zu den Menschen in Indien und dem Land setzen. Emotionale Geschichten der Tänzerinnen und Auszüge aus der Performance „Manucharitam_to be“ lassen den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden. Beginn ist 20.00 Uhr. Bei einem kleinen Empfang eine Stunde vorher möchte sich TanzART bei allen Spendern noch einmal persönlich bedanken. Leider konnte nicht von allen die Anschrift für eine Einladung ermittelt werden. Anne Dietrich und Jana Schmück hoffen jedoch, dass die Nachricht von der Veranstaltung die Unterstützer über die Öffentlichkeit erreicht. Die Ausstellung wird dann noch bis Ostern im Friese zu sehen sein.

Die Reise der neun jungen Frauen findet am 30.04.2017, 15.00 Uhr, im Theater in Bautzen ihren vorläufigen Endpunkt. Es wird die komplette Performance „Manucharitam_to be“ noch einmal aufgeführt.

Weitere Auskünfte zu dieser Meldung gibt Jana Schmück, künstlerische Leitung & Vorstand von TanzART e.V. / Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst, Friesestraße 31, 02681 Schirgiswalde-Kirschau, Tel. 0157 32 089 765, E-Mail: info@TanzART-kirschau.de, Internet: www.TanzART-kirschau.de

Das Atelier TanzART ist eine Einrichtung, die im Jahr 2014 im Rahmen der Vereinstätigkeit von TanzART e.V. entstanden ist – als Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum Ostdeutschlands, zur Bereicherung des Kunst- und Kuturlebens in Sachsen, vor allem aber für einen interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren und treffen sich an den Standorten Schirgiswalde-Kirschau (Hauptsitz) und Bischofswerda. In der ehemaligen Textilfabrik „Friese“ am Hauptsitz haben zahlreiche Künstler und die größte private Galerie Sachsens ihre Heimstatt gefunden.

Kontakt
TanzART e.V. TanzART – Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst
Jana Schmück
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
0177 / 2096604
j.schmueck@TanzART-kirschau.de
http://www.TanzART-kirschau.de

Mrz 8 2017

Weltfrauentag: Bildung ist der Schlüssel

Ausbildung von Mädchen wirkungsvollstes Werkzeug der Entwicklungsarbeit

Weltfrauentag: Bildung ist der Schlüssel

CED-Gründerin Dr. Susanne Pechel mit Schülerinnen der Piali School in Indien

Ungleiche Chancen, Löhne und Bildungsmöglichkeiten – auch 2017 ist die Gleichstellung von Frauen noch nicht umgesetzt. Dies gilt insbesondere für Schwellen- und Entwicklungsländer. Gerade hier zeigt sich die Bildung als Schlüssel für eine nachhaltig positive Entwicklung, wie auch die aktuelle Studie der Internationalen Kommission für die Finanzierung globaler Bildungschancen zeigt: Demnach generiert jeder Dollar, der in die Bildung insbesondere von Mädchen investiert wird, 10 Dollar an wirtschaftlichen Erträgen vor Ort und verbessert überdies die Gesundheitssituation. Die Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst (CED) engagiert sich deshalb vor allem in Projekten zur Förderung junger Mädchen und ermöglicht ihnen Schulausbildung, wo dies sonst nicht möglich wäre.

„Wir sehen vor Ort, welchen enormen Einfluss Bildungsangebote auf die Mädchen und jungen Frauen haben und wie sich die Gemeinschaften insgesamt positiv entwickeln“, erklärt Dr. Susanne Pechel, Gründerin und Vorsitzende des CED, der unter anderem in den letzten 15 Jahren rund 500 Mädchen in Tansania die Schulausbildung ermöglicht hat. „Unsere Absolventinnen arbeiten mittlerweile in den unterschiedlichsten Berufen und können nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten, sondern auch den ihrer Familien. Als Krankenschwestern, Gesundheits- und Entwicklungshelferinnen, Ärztinnen oder Lehrerinnen stärken sie die Infrastruktur im Land und legen so die Grundlage für eine nachhaltig positive Entwicklung.“ Ähnlich drückte es Norwegens Premierministerin Erna Solberg schon bei der Gründung der International Commission on the Financing of Global Education Opportunities aus: „Bildung ist der Schlüssel im Kampf gegen die Armut und ich glaube dass die Ausbildung von Mädchen das wirkungsvollste Instrument der Entwicklungsarbeit ist. Wenn man ein Mädchen ausbildet, bildet man ein ganze Nation aus.“

„Gerade an Tagen wie dem Internationalen Frauentag sollte man – bei allen Problemen, die auch hierzulande akut sind – die Situation der Frauen in aller Welt ins Visier nehmen und sie zu verbessern suchen“, sagt Susanne Pechel. So unterstützt der CED in Tansania die Pallotti Secondary School, in der derzeit 475 Schülerinnen unterrichtet werden. Im indischen Pilali im Ballungszentrum von Kalkutta erhalten mehr als 120 Mädchen aus schwierigen Verhältnissen nicht nur eine Ausbildung in Bengali, Englisch oder Mathematik, sondern erfahren auch Fürsorge und Zuwendung. „Es geht darum, etwas zu tun und die Dinge zu verändern anstatt sie nur zu beklagen“, so die Bundesverdienstkreuzträgerin. Dabei können auch schon kleine Beträge in den einzelnen Ländern Großes bewirken. So decken 20 Euro den Bedarf einer Schülerin in der vom CED unterstützten Palotti Secondary School an Schulmaterial für ein ganzes Jahr ab, 300 Euro sichern den Schulplatz in der indischen Pilali School für 12 Monate – und wirken ein ganzes Leben lang.

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) wurde im Jahr 1992 von der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Seitdem wuchs von Jahr zu Jahr die Zahl der Helfer, Spender und Hilfsprojekte beständig an, so dass der CED im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Stiftung überführt wurde. Heute zählt der CED deutschlandweit rund 2.000 aktive Förderer und 200 ehrenamtliche Helfer, die durch private Spenden und Hilfsaktionen humanitäre Hilfe in den Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ermöglichen – vom Bau von Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen über Obdachlosenhilfe, Gesundheitserziehung, Schulausbildung und HIV/AIDS-Hilfe bis hin zur Betreuung von AIDS-Waisen. Das Ziel ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, weshalb auch alle Hilfsprojekte des CED ausschließlich durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet werden, die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen können.

Um den persönlichen Kontakt zu den Armen und den Projektpartnern vor Ort zu stärken und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten der Hilfeleistung zu suchen, besuchen ehrenamtliche CED-Helfer – regelmäßig und auf eigene Kosten – die Hilfsprojekte vor Ort und überzeugen sich gleichzeitig bei ihren Aufenthalten von dem zweckgebundenen Einsatz der Spendengelder.

Kontakt
CED Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst
Susanne Pechel
Tengstraße 7
80798 München
(089) 272 02 29
pechel@ced-stiftung.de
http://www.ced-stiftung.de

Jan 9 2017

Großer Auftritt in Indien – dank vieler Spender aus ganz Deutschland

Von weltweit sechs Ensembles reist eine Gruppe aus Schirgiswalde-Kirschau aus Sachsen zum Internationalen Tanz- und Musikfestival nach Delhi.

Großer Auftritt in Indien - dank vieler Spender aus ganz Deutschland

Tänzerinnen bei der Probe der Performance „Manucharitam_to be“. (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Sie haben seit November trainiert, bis zu fünf Mal pro Woche drei Stunden und mehr – neben der Schule, der Ausbildung, dem Studium oder der Arbeit. Nun ist der große Tag gekommen: Am 10. Januar fliegen die jungen Tänzerinnen aus dem sächsischen Schirgiswalde-Kirschau zum Internationalen Tanz- und Musikfestival nach Indien, wo sie als erste deutsche Gruppe mit zeitgenössischen Tänzen gleich mehrfach im Land auftreten werden. In Goa, Baroda (Vadodara) und Mumbai werden zudem auch klassische indische Tänze gezeigt. Der Verein TanzART e.V., der in dem 3000-Einwohner-Städtchen nahe Bautzen eine bedeutende Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum geschaffen hat, freut sich über die zunehmende Aufmerksamkeit, die die Leistung der Tänzerinnen und Tänzer würdigt. Nach der Rückkehr aus Indien wird es in der ehemaligen Textilfabrik „Friese“, dem Hauptsitz des Vereins, eine Abschlussveranstaltung als Dankeschön geben.

Den Jahreswechsel haben neun junge Frauen gleich doppelt gefeiert: Zwischen Weihnachten und Neujahr erhielten sie die Nachricht, dass die aufregende Reise in eine spannende fremde Kultur auf der anderen Seite der Erde tatsächlich stattfinden wird. Zahlreiche Spender aus mehreren Bundesländern – von Privatpersonen wie auch von Unternehmen – haben es ermöglicht und die Finanzierung der Flüge gesichert. Verpflegung, Übernachtungen und Transfers übernimmt das Indian Council for Cultural Relations (ICCR), das den Verein TanzART aus Sachsen auf Empfehlung der indischen Botschaft in Berlin eingeladen hatte. Das Internationale Tanz- und Musikfestival in Delhi findet vom 13. bis 15. Januar im Kamani-Auditorium statt, einer der bedeutendsten Theaterhallen des gesamten Landes.

Das Ensemble von TanzART wird das Tanz- und Musikfestival in Delhi mit der Performance „Manucharitam_to be“ eröffnen, was in der Sprache Sanskrit so viel bedeutet wie „Mensch sein“. Bisher einmalig für das Festival: Gezeigt wird westlicher zeitgenössischer Tanz auf höchstem Niveau: Drehungen, fließende Tanzbewegungen, Kraft und Dynamik wechseln sich ab mit sinnlichen Gesten und Momenten. Doch es geht nicht nur um Bewegung, es geht auch um Inhalte. Die Performance stellt den Menschen in unserer schnell wachsenden globalen Welt mit all seinen vielfältigen gesellschaftlichen Fragen und Problemen in den Mittelpunkt.

Dass das semiprofessionelle Ensemble bei einem solchen Großereignis für Profis auftreten darf, ist für den Verein eine besondere Auszeichnung. TanzART ( www.TanzART-kirschau.de) ist inzwischen über die Grenzen von Ostsachsen hinaus bekannt – nicht nur für das künstlerische Niveau. Geschätzt wird auch der interkulturelle und interdisziplinäre Austausch, der für Weltoffenheit und Toleranz steht. Vor allem hat der Verein für die wirtschaftlich und politisch schwierige Region eine wichtige soziale, pädagogische, kulturelle und künstlerische Bedeutung. Am Hauptsitz in Schirgiswalde-Kirschau und am zweiten Standort Bischofswerda tanzen gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen 4 und 50 Jahren.

„Tanzen ist mehr als nur ein Hobby. Der Verein TanzART ist einer meiner Lebensmittelpunkte, ein Teil meiner Familie und bedeutet viele Freundschaften“, schwärmt die 16-jährige Naja Nimmrichter, die schon seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt. Ihr Vater, der Fotograf Uwe E. Nimmrichter, begleitet den gesamten Prozess der Indienreise fotografisch – von der intensiven Vorbereitung über die Auftritte in Asien bis zum Abschlussfest in der Textilfabrik. Und er spricht nicht nur von seiner Tochter, wenn er die Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit hervorhebt: „Das Tanzen und der Verein haben über sehr schwierige Phasen von Naja hinweggeholfen, sie hat sich zu einer selbstbewussten jungen Frau entwickelt. Ihre Disziplin ist unglaublich, vor Auftritten wird oft täglich mehrere Stunden trainiert.“

So fiebern die Jugendlichen einem ganz besonderen Highlight entgegen. Gemeinsam gefeiert wird dann noch einmal: Unter dem Titel „Emotionen erleben – Menschen verbinden“ wird es im Frühjahr in Schirgiswalde-Kirschau eine Abschlussveranstaltung mit Tanz, einer Fotoausstellung sowie kulinarischen Erlebnissen geben. Jana Schmück erklärt: „Damit wollen wir allen Spendern und Unterstützern danken und diese außergewöhnliche gemeinsame Reise noch einmal erlebbar machen.“

Doch der Wunsch, Menschen zu verbinden, ist mit der Indien-Reise und der Abschlussveranstaltung noch nicht beendet. „Nach wie vor sind wir auf Spenden angewiesen, und jeder Cent, der über die nötige Summe für die Flugkosten hinausgeht, fließt in weitere wichtige Projekte für 2017“, freut sich Anne Dietrich und nennt deshalb noch einmal die Bankverbindung: TanzART e.V. Kirschau, IBAN: DE84 8555 0000 1002 0187 02, Verwendungszweck: Indien.

Vorbereitet wird derzeit das Projekt „Alice und ihre wundersame Reise“, ein von TanzART choreografiertes und inszeniertes Tanztheater, das am 5. und 9. April mit 170 Tänzerinnen und Tänzern im Theater Bautzen aufgeführt wird. Ebenso ist „Dance on Screen“ geplant: Videoclips mit jungen Tänzern sollen die reale und die virtuelle Welt verbinden und eine Brücke zu den digitalen Medien schaffen. Das Projekt wird von LEADER, einem Förderprogramm der Europäischen Union, unterstützt.

Weitere Auskünfte zu dieser Meldung gibt Jana Schmück, künstlerische Leitung & Vorstand von TanzART e.V. / Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst, Friesestraße 31, 02681 Schirgiswalde-Kirschau, Tel. 0177 / 2096604, E-Mail: j.schmueck@TanzART-kirschau.de, Internet: www.TanzART-kirschau.de

Hintergrundinformationen zur Eröffnungs-Performance:

„Manucharitam_to be“ ist eine zeitgenössische Tanztheaterproduktion von TanzART, die den Menschen in unserer schnell wachsenden globalen Welt mit all seinen vielfältigen gesellschaftlichen Fragen und Problemen darstellt. Sie stellt die Frage nach der Rolle der Menschen, die in unserer sehr mobilen, flexiblen und virtuellen Informationsgesellschaft vermindert zu sein scheint – und gleichzeitig zeigt sie die Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen und deren Hindernisse, die innerhalb einer Sekunde ein ganzes Leben verändern können. Das abstrakte Tanzstück gibt Einblick in die Vielfalt und die Möglichkeiten des Seins, indem es das Publikum auf eine Reise mitnimmt.

Das Atelier TanzART ist eine Einrichtung, die im Jahr 2014 im Rahmen der Vereinstätigkeit von TanzART e.V. entstanden ist – als Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum Ostdeutschlands, zur Bereicherung des Kunst- und Kuturlebens in Sachsen, vor allem aber für einen interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren und treffen sich an den Standorten Schirgiswalde-Kirschau (Hauptsitz) und Bischofswerda. In der ehemaligen Textilfabrik „Friese“ am Hauptsitz haben zahlreiche Künstler und die größte private Galerie Sachsens ihre Heimstatt gefunden.

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Dez 19 2016

IndienReisen.com: Strategien gegen Geldentwertung – Probleme deutscher Touristen in Indien

IndienReisen.com bietet Arrangements für Indienreisen – all-inclusive und ohne versteckte Kosten

IndienReisen.com: Strategien gegen Geldentwertung - Probleme deutscher Touristen in Indien

Indienreisen.com – Humayun Grabmal, Delhi (Bildquelle: Thomas Fuhrmann)

Wegen der plötzlichen Geldentwertung und des Verbots von 500 und 1000 Rupien Scheinen erleben durch Indien reisende Touristen seit Mitternacht des 08. Novembers einen Liquiditätsengpass. Vikas Agarwal, Gründungsdirektor von IndienReisen.com, versteht die abschreckende Wirkung und bietet Tipps an, um diesem Ärger zu entgehen und das Beste aus Reisepaketen nach Indien zu machen.

Der Gründungsdirektor von IndienReisen.com, der Reisenden maßgeschneiderte Reisepakete nach Indien anbietet, sprach kürzlich über die Geldentwertung und das Verbot von 500 und 1000 Rupien Scheinen, was auch Indiens Besucher beeinflusst. Er betont, dass diese Unannehmlichkeit kein Grund dafür sei, sich die von seiner Firma angebotenen, speziell betreuten Indienreisen entgehen zu lassen. Vikas Agarwal gab zahlreiche Möglichkeiten an, die Währung nahtlos umtauschen zu können.

Agarwal erklärt, dass „Touristen immer noch 500 und 1000 Rupien Scheine am Flughafen umtauschen können. Beachten Sie aber bitte, dass Geldwechselschalter an Flughäfen nicht ausreichend indische Währung haben, um die Nachfrage decken zu können. Sie können außerdem Scheine in Banken jeder Stadt mit einem Limit von 5000 INR pro Reisepass umtauschen. Sie sollten aber daran denken, eine Fotokopie ihres Reisepasses mitzunehmen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Bei Banken gibt es lange Schlangen und das wird bis 30. Januar oder länger so bleiben. Am besten bitten Sie Ihren Reiseanbieter darum, alles für Sie bei Ankunft in Indien zu organisieren, damit Sie sofort indisches Geld bekommen. In Indien zahlen Sie trotzdem den gleichen Gegenwert in US-Dollar oder Euro, es spart Ihnen aber viel Zeit. In Anbetracht dessen bietet IndienReisen.com zum Vorteil der Kunden einen Geldwechselservice bei Ankunft in Indien an. Kontaktieren Sie einfach einen Berater bei IndienReisen.com. Wir helfen Ihnen gern.“

IndienReisen.com bietet Arrangements für Indienreisen, all-inclusive und ohne versteckte Kosten, auf der komplett neu gestalteten Webseite in Deutsch und Englisch an – unsere Visitenkarte ist Einfachheit. IndienReisen versteht, dass das Reisen an so einem weit entfernten Ort einschüchternd sein kann, und deswegen erleichtern wir es Reisenden, ihren Plan besser verstehen zu können – egal wie umfangreich er ist. Alle Reiseprogramme werden für jede Reise nach Indien im Detail zur Verfügung gestellt – von den Reiseleitern über private Transportmittel und feine Hotelunterkünfte bis hin zu den Sehenswürdigkeiten und Mahlzeiten – wir bieten einen bestmöglichen Kundenservice. Egal ob es eine Rajasthan-Reise, Tagesreise durch Indien, Südindienreise oder Exkursion abseits der Touristenpfade sein soll, das Ergebnis ist das gleiche. Reisende bekommen eine authentische Erfahrung abseits von Touristenfallen und werden von einem freundlichen, erfahrenen Reiseleiter sowie einem 24-Stunden erreichbaren Support betreut.

Indische Urlaubsplanende selbst können bestätigen, dass IndienReisen.com Reisenden die Wichtigkeit von Komfort und Bequemlichkeit versichert. Zu den Details einer komfortablen Reise gehören ein Reiseprogramm, das eine festgelegte Route hat, ein spezifizierter Reiseleiter, der den Reisenden auf Schritt und Tritt zur Seite steht, und private, klimatisierte Geländewagen, die so nahe wie möglich an jedem Zielort geparkt werden. Optimale Hotels sowie Mahlzeiten in lokalen Restaurants, Zugexkursionen und der gelegentliche Elefanten- und Kamelritt sowie Rikschafahrten sind inklusive. Wir bieten erstklassige, deutschsprachige Reiseleiter in fast ganz Indien an.

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IndienReisen.com ist eine Division von VacationIndia.com. Als in Indien basierte Reisemanagementfirma versorgen sie den Markt mit maßgeschneiderten Reisepakten nach Indien, Bhutan und Nepal. Mit Büros in Delhi, Agra und Chennai bietet IndienReisen.com seit mehr als acht Jahren online seinen Service an und wird von einer nationalen Reiseagentur unterstützt, die im Februar 2009 gegründet wurde.

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Dez 12 2016

Deutsche Teams freuen sich über vordere Platzierungen beim WRO Weltfinale

16 Teams aus Deutschland traten vom 25. bis 27. November 2016 beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi an und erreichten zahlreiche gute Platzierungen.

Deutsche Teams freuen sich über vordere Platzierungen beim WRO Weltfinale

(Bildquelle: @ WRO)

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik begeistern möchte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in 2er- oder 3er-Teams gemeinsam mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben und finden mit ihren aus dem LEGO MINDSTORMS Education EV3 gebauten und programmierten Robotern unterschiedliche kreative Lösungen. Das diesjährige WRO-Finale fand in Neu-Delhi statt.

Am Weltfinale nahmen insgesamt 463 Teams aus 51 Ländern teil. Darunter befanden sich auch 16 deutsche Teams mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 19 Jahren, die in den drei Wettbewerbskategorien „Regular Category“, „Football Category“ und „Open Category“ antraten. Die Teams hatten sich im Deutschlandfinale der WRO in Ludwigshafen am Rhein im Juni 2016, das unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dr. Johanna Wanka stand, für das Weltfinale in Indien qualifiziert. Der Wettbewerb wird in Deutschland von dem Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. organisiert und koordiniert.

Unter den Indien-Erfolgen der deutschen Teams ist besonders das Team „THE MINDFACTORY“ von der Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach am Taunus hervorzuheben, das einen fünften Platz in seiner Altersklasse erreichte. Daneben ergatterte das Team „Schollibotics“ von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aus Lünen einen siebten Platz in ihrer Alterskategorie. Das Team „EAGipfelstürmer“ vom Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen erreichte den 16. Platz in der Regular Category (Altersklasse Senior) gegen 81 gegnerische Teams, und das Team GymSAB Robo Guards vom Gymnasium Saarburg schaffte es beim Roboterfußball immerhin ins Achtelfinale.

Das bei diesen Wettbewerben weltweit eingesetzte Robotik-System LEGO® MINDSTORMS® Education beinhaltet ein äußerst vielseitiges Lernkonzept, das in Zusammenarbeit mit mehr als 800 Experten weltweit für den Schulunterricht geschaffen wurde. Damit können Mädchen und Jungen ab 10 Jahren in einer Schulstunde einen vollständig funktionsfähigen Roboter bauen, programmieren und praktische Lernerfahrungen mit Sensoren, Motoren und Programmiermodulen sammeln.

Im Wettbewerb treten zumeist Schulteams gegeneinander an, da viele Kinder bereits aus dem MINT-Unterricht an ihrer Schule mit den Baukästen von LEGO® Education vertraut sind. Für eine deutsche Medaille hat es zwar in diesem Jahr in keiner der Wettbewerbskategorien gereicht, aber vielleicht klappt es ja nächstes Jahr, wenn Costa Rica Gastgeberland des Weltfinals der World Robot Olympiad ist. Die Anmeldung zum deutschen Wettbewerb der WRO 2017 ist bereits unter www.worldrobotolympiad.de möglich.

LEGO® Education entwickelt Lernkonzepte und Unterrichtsmaterialien für Schulen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe und für Kindergärten, die auf den beliebten LEGO® Steinen basieren. Mit ihren haptischen und digitalen Komponenten schaffen die LEGO® Education Lernkonzepte Begeisterung und Motivation für lebenslanges Lernen und fördern Kreativität und selbstständiges Denken beim Erarbeiten eigener Problemlösungen. Dabei werden die Kernkompetenzen für die Zukunft herausgebildet und geschärft: Teamfähigkeit, Kommunikation und Kooperation. LEGO® Education greift auf über 30 Jahre im Bildungswesen zurück. Mehr Infos unter www.LEGOeducation.de

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Nov 24 2016

Große Ehre für Verein TanzArt: Jugendliche aus Sachsen als kulturelle Botschafter in Indien

Indische Botschaft in Berlin lädt sächsischen Tanzverein zu einem der größten Festivals in Asien ein. Jetzt werden Spender zur Finanzierung der Reise gesucht.

Große Ehre für Verein TanzArt: Jugendliche aus Sachsen als kulturelle Botschafter in Indien

Tänzerinnen von TanzART zeigen eine Performance zur Geschichte der Textilregion Oberlausitz. (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Die Freude in einem kleinen Ort im Osten Deutschlands könnte nicht größer sein: Von weltweit nur sechs Ensembles, die die indische Behörde für kulturellen Austausch zum Internationalen Tanz- und Musikfestival im Januar in Delhi einlädt, wird eine Gruppe aus dem sächsischen Schirgiswalde-Kirschau anreisen und ihr Tanztalent in Delhi und Kalkutta beweisen. In dem 3000-Einwohner-Städtchen nahe Bautzen hat der Verein TanzArt e.V. eine bedeutende Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum geschaffen. In einer Region, wo nicht wenige Menschen „Fremden“ eher ablehnend gegenüberstehen, setzen gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Zeichen – sie lernen neben Tänzen vor allem Teamgeist, Gemeinschaft und immer wieder auch Kulturen aus aller Welt kennen. Für die Reise nach Delhi suchen die Jugendlichen jetzt finanzielle Unterstützung.

„Ich schreibe Ihnen, um zu erkunden, ob TanzArt gerne beim Festival teilnehmen möchte.“ Mit diesem unscheinbaren Satz beendete der indische Botschafter in Berlin, Manjistha Mukherjee Bhatt, sein Schreiben an Anne Dietrich und Jana Schmück, die beiden künstlerischen Leiterinnen eines einzigartigen Projekts für Kinder und Jugendliche in Ostdeutschland. „Und wie wir daran teilnehmen wollen!“, erinnern sich die beiden an geradezu überschwängliche Freude nach dem Lesen des Briefes. Denn obwohl das Projekt „TanzART – Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst“ mit Hauptsitz im sächsischen Schirgiswalde-Kirschau erst seit zwei Jahren besteht und schon auf viele besondere Erlebnisse und interkulturelle Begegnungen zurückblicken kann, so ist die Einladung nach Indien doch der bisherige Höhepunkt. „Dass wir mit unserem semiprofessionellen Ensemble bei einem Großereignis für Profis auftreten können, ist eine besondere Ehre und Herausforderung für uns.“

Das Internationale Tanz- und Musikfestival in Delhi findet vom 13. bis 15. Januar im Kamani-Auditorium statt, einer der bedeutendsten Theaterhallen des gesamten Landes. Nur sechs Jugendgruppen weltweit wurden eingeladen. „Und wir gehören dazu!“, freut sich Anne Dietrich. „Das ist eine riesengroße Motivation und Bestätigung nicht nur für unsere Arbeit, sondern für alle, die den Verein so lebenswert machen.“ Ihre Mitstreiterin Jana Schmück fügt hinzu: „Es ist wirklich unglaublich, dass wir vor so vielen Zuschauern aus aller Welt auftreten dürfen. Neben dem klassischen indischen Tanz werden wir vor allem den zeitgenössischen zeigen – das ist nach unserem Wissen dort bislang einmalig.“

Zum Festival werden etwa zehn Jugendliche reisen und bei mehreren Auftritten in Delhi und zudem in Kalkutta ihr Können zeigen, das sie bereits in der Botschaft in Berlin, im Theater Bautzen oder auch im Grassi-Museum in Leipzig unter Beweis gestellt haben. Allerdings werden zwar die Kosten für Visa, Übernachtung, Verpflegung und den Transport im Land von der indischen Behörde ICCR finanziert, doch für die Flüge von und nach Indien müssen die Teilnehmer selbst aufkommen. Anne Dietrich gibt zu: „Das ist selbst für unseren Verein ein sehr großer Batzen von etwa 6000 Euro, den wir nur durch großzügige Spenden schultern können.“ Aber auch kleinere Beträge auf das Spendenkonto des Vereins (TanzArt e.V. Kirschau, IBAN: DE84 8555 0000 1002 0187 02, Verwendungszweck: Indien) würden die Jugendlichen der Erfüllung ihres Traumes einen wichtigen Schritt näherbringen.

TanzArt ( http://www.tanzart-kirschau.de) ist inzwischen über die Grenzen von Ostsachsen hinaus bekannt – nicht nur für das hohe künstlerische Niveau mit internationalem Standard. Geschätzt wird auch der interkulturelle und interdisziplinäre Austausch, der für Weltoffenheit und Toleranz steht. Anne Dietrich erklärt: „Wir versuchen immer wieder neue Wege zu gehen und gerade hier im „Niemandsland“ qualitativ hochwertige internationale Kunstprojekte zu etablieren, die aber stets einen Bezug zu den Menschen vor Ort haben.“

Vor allem hat der Verein für die wirtschaftlich und politisch schwierige Region eine wichtige soziale, pädagogische, kulturelle und künstlerische Bedeutung. „Für viele Kinder aus sozial und politisch schwierigem Umfeld ist TanzArt oft das einzige Fenster in die Welt“, stellt Jana Schmück fest. Der Hauptsitz ist im „Friese“, einer ehemaligen Textilfabrik – an diesem und am zweiten Standort Bischofswerda tanzen gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen 4 und 50 Jahren.

Das Atelier TanzART ist eine Einrichtung, die im Jahr 2014 im Rahmen der Vereinstätigkeit von TanzArt e.V. entstanden ist – als Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum Ostdeutschlands, zur Bereicherung des Kunst- und Kuturlebens in Sachsen, vor allem aber für einen interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren und treffen sich an den Standorten Schirgiswalde-Kirschau (Hauptsitz) und Bischofswerda. In der ehemaligen Textilfabrik „Friese“ am Hauptsitz haben zahlreiche Künstler und die größte private Galerie Sachsens ihre Heimstatt gefunden.

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Nov 16 2016

Nein zu Kinderarbeit – Ja zu Bildung -„Kinderfreundliche Städte“ in Indien zeigen, wie es geht

UN-Tag für Kinderrechte 20. November 2016

Nein zu Kinderarbeit - Ja zu Bildung -"Kinderfreundliche Städte" in Indien zeigen, wie es geht

Eine Kinderarbeiterin aus Indien fordert das Recht zur Schule zu gehen (Bildquelle: Don Bosco Mission Bonn/Remil Tilak)

Wir wollen in die Schule gehen, lernen und uns eine bessere Zukunft aufbauen“, so die Forderung eines indisches Mädchens, das wie Millionen anderer Kinder in dem asiatischen Land arbeiten muss, anstatt zur Schule zu gehen. Das Don Bosco Netzwerk in Indien hat jetzt die Initiative „Kinderfreundliche Städte“ gestartet, um Kinderrechte umzusetzen und Kinderarbeit abzuschaffen.

„Kinderfreundlich bedeutet, dass es eine Nulltoleranzpolitik gegenüber Kinderrechtsverletzungen gibt. Hierzu zählt etwa Kinderarbeit. Ein Kind, das arbeitet, geht nicht zur Schule, hat keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Zukunftsperspektiven“, betont Pater Thomas Koshy Salesianer Don Bosco (SDB), Leiter des Netzwerks.

„Die Beschäftigung von Minderjährigen unter 14 Jahren ist nach indischem Recht verboten. Trotzdem ist Kinderarbeit weit verbreitet. Damit diese Gesetze nicht nur Papiertiger bleiben, sollten wir Allianzen für Kinderrechte schmieden – nicht nur in Indien, sondern weltweit“, so Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn.

Dass eine solche Allianz erfolgreich sein kann, zeigt die südindische Metropole Vijayawada. 1997 gab es dort noch 7000 Kinderarbeiter, aktuell sind es nur noch 150. „Wir konnten die Zahl senken, weil alle, das heißt die Politik, die Polizei und sogar die Unternehmen an einem Strang gezogen haben. Alleine wäre uns das nicht gelungen“, sagt Pater Koshy.

Weltweit müssen mehr als 168 Millionen Jungen und Mädchen arbeiten. In Indien wird ihre Zahl auf mehr als 12 Millionen geschätzt. Ein Großteil von ihnen arbeitet in der Landwirtschaft. Manche verrichten Schwerstarbeiten in Ziegeleien oder Steinbrüchen. Don Bosco ist schon seit 1926 in Indien und setzt sich für die Rechte von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein.

Am 28. Januar 2017 wird Pater Koshy SDB auf dem Don Bosco Forum Bonn über das Projekt „Kinderfreundlichen Städte“ berichten. Mehr Infos www.donboscomission.de

Don Bosco Mission Bonn koordiniert die Projekte der Salesianer Don Boscos (SDB) für benachteiligte KInder Jugendliche weltweit. Ein Fokus sind Straßenkinder.

Kontakt
Don Bosco Mission Bonn
Kirsten Prestin
Sträßchensweg 3
53113 Bonn
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k.prestin@donboscomission.de
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Aug 30 2016

Bioseide als Chance für das Handwerk in Nord-Indien

Seidentraum und GIZ starten nachhaltige Textilproduktion in Meghalaya

Bioseide als Chance für das Handwerk in Nord-Indien

Spinnerinnen in Meghalaya

In Meghalaya, einem schönen Hügelland in der Nordost-Ecke Indiens, leben 12,5% der ländlichen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Durch den Klimawandel mit steigenden Temperaturen und geringeren Niederschlägen werden die bisherigen landwirtschaftlichen Aktivitäten (wie zum Beispiel Fischzucht) weiter eingeschränkt. Als alternative Möglichkeit zur Einkommensgenerierung ist jetzt geplant, eine nachhaltige und faire textile Kette von der Seidenzucht bis hin zur Produktion von Kleidung aufzubauen.

Die natürlichen Ressourcen für die Intensivierung der Seidenproduktion sind vorhanden und die Jahrhunderte lange handwerkliche Tradition der Eri-Seidenzucht und Verarbeitung bietet eine hervorragende Grundlage, innovative Techniken einzuführen und neue Produkte herzustellen.. Durch die Einbeziehung lokaler Akteure und NGOs sowie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Projektpartner werden faire und sozial verträgliche Arbeitsbedingungen geschaffen.

Dr. Matias Langer, Geschäftsführer von Seidentraum, berichtet: „Es ist so schön zu erleben, mit welcher Hingabe die Frauen in Meghalaya die Seide verarbeiten. Sie freuen sich über das Interesse an ihren Produkten aus Peace Silk und sind offen für jegliche Unterstützung.“

Es ist geplant, die biologische Seidenzucht zu intensivieren, Handspinnräder und Handwebstühle einzuführen und die Färbetechniken mit heimischen Pflanzen zu verbessern. Das Projekt „Socio-economic empowerment of rural women artisans working in the eri silk value chain in Meghalaya“ ist unter dem Dach der Indisch-Deutschen Entwicklungszusammenarbeit angesiedelt und gehört zu den Maßnahmen der Klimawandelanpassung in Nordost-Indien.

Designer und Labels sind als Partner im Zuge des Produktdesigns willkommen. Die
Vermarktung der Naturtextilien in Europa erfolgt über Seidentraum sowie Händler
und Messen.

Seidentraum – Dr. Matias Langer
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Start Up gegründet 2011 in Leipzig

Import und Vertrieb von nachhaltig und fair produzierten Textilien aus Seide, Versand im Groß- und Einzelhandel, Damenoberbekleidung und Babykleidung aus reiner Seide

Seidentraum versteht sich als kompetenter Partner für Designer, Schneider, Textilschaffende, Einzelhändler und für Endverbraucher

Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien

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Aug 9 2016

Coffee-Bike expandiert mit Masterfranchisepartner nach Indien

Coffee-Bike expandiert mit Masterfranchisepartner nach Indien

Von Deutschland in die Welt. Mit einem Masterfranchisepartner in Indien setzt die Coffee-Bike GmbH ihr kontinuierliches Wachstum fort und legt so den Grundstein für ihren Eintritt in den asiatischen Markt. Durch die Kooperation mit der GIAAN Corporate Services Private Ltd. nutzt der deutsche Coffee-Allrounder vor allem die Chance, die Marke Coffee-Bike auch im asiatischen Markt zu etablieren. Ritesh Manchanda, Gopal Mohan Gupta und Charanjit Singh Arora (und weitere Geschäftspartner) verfügen zusammen über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Betriebsmanagement, Unternehmensführung sowie Consulting und sehen für das Konzept Coffee-Bike eine große Chance auf dem indischen Markt.

Längst hat Kaffee den Tee in Indien als „In-Getränk“ abgelöst, das Kaffeebusiness in asiatischen Ländern boomt. Die steigende internationale Markenaffinität und die wachsende Mittelschicht in Indien lassen das allgemeine Interesse an Franchisekonzepten aus dem Westen immer weiter wachsen. „Indien birgt ein enormes Potential im to-go Lebensmittelbereich. Das einzigartige, mobile Konzept lässt sich flexibel in indische Einkaufszentren integrieren und liegt mit dem steigenden Konsum von hochqualitativem Kaffee direkt am Puls der Zeit“, so Gopal Mohan Gupta.

„Der Markteintritt in Asien ist eine unglaublich spannende Sache! Am anderen Ende der Welt Coffee-Bikes, made in Germany, unter unserer Marke zu führen, macht uns stolz und zeigt uns, dass wir unser erfolgreiches System noch in vielen weiteren Teilen der Welt etablieren können und werden. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit GIAAN Corporate Services Private Ltd. und zahlreichen Coffee-Bikes in Indien“, sagt Tobias Zimmer, Geschäftsführer der Coffee-Bike GmbH. Die Marke Coffee-Bike wurde bereits offiziell in Neu-Delhi und Bangalore eingeführt.

Die Coffee-Bike GmbH zählt zu den schnellst wachsenden Franchisesystemen in Deutschland und wurde für das innovative Geschäftsmodell der mobilen Coffee-Shops bereits mehrfach ausgezeichnet (u.a. vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der NBank).

Kontakt
Coffee-Bike GmbH
Christina Glösekötter
Adolf-Köhne-Straße 6
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