Posts Tagged „Industrie 4.0“

Okt 20 2017

Akteure 4.0 – Planspiel für Industrie 4.0 Mitarbeiter

Akteure 4.0 - Planspiel für Industrie 4.0 Mitarbeiter

Digitalisierung ist in aller Munde, aber längst nicht in den Köpfen all derer, die in ihrer täglichen Arbeit davon betroffen sein werden. Das von der Schaltzeit GmbH gemeinsam mit weiteren Partnern des „Innovationsnetzwerks Produktionsarbeit 4.0“ entwickelte Bildungskonzept „Akteure 4.0“ richtet sich primär an den Werker. Schaltzeit war federführend in der Entwicklung und Produktion des Planspiels „Akteure 4.0“. Es bietet Produktionsarbeitern die Möglichkeit, Digitalisierung in Produktionsprozessen zu verstehen und Ideen für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Am 20.09.2017 wurde das Planspiel in Stuttgart nach 18 Monaten Entwicklung final mit den beteiligten Partnern durchgeführt und ist nun auch für die Öffentlichkeit verfügbar.

Das bewusst nicht digital gestaltete Spiel führt Spieler mit Karten an neue Begrifflichkeiten, Produktionsmittel und Maßnahmen heran, die im Rahmen der Digitalisierung von Produktionsprozessen an Bedeutung gewinnen. Als Gruppe müssen Entscheidungen getroffen, Lösungen erarbeitet und eine Firma gerettet werden. Die Teilnehmer einigen sich auf eine gemeinsame Strategie und setzen sich mit dem Thema Digitalisierung auf einer operativen Ebene auseinander. Durch kognitive Verarbeitung werden Chancen erkannt und Berührungsängste abgebaut. Zielgruppe sind Werker und angrenzende Berufsgruppen sowie die direkte Führungsebene. Während der Testphase mit Werkern, Auszubildenden und Dualstudenten zeigte sich eine lohnenswerte Einsatzmöglichkeit auch im Ausbildungsbereich.

Das vom Fraunhofer IAO geleitete Innovationsnetzwerk Produktionsarbeit 4.0 ist ein Innovationsverbund von Industrieunternehmen, Verbänden und Forschungspartnern, die gemeinsam aktuelle Entwicklungen im Bereich der Industrie 4.0 in der Produktion und diesen Veränderungsprozess durch eigene Projekte aktiv mitgestalten. Am Planspiel haben neben Schaltzeit die Partner Festo, Fraunhofer IAO, Kärcher, Rota Yokogawa und Siemens mitgewirkt.

Die Schaltzeit GmbH wurde 2006 gegründet und unterstützt Innovationsprozesse ihrer Kunden (kleine und große Unternehmen, Institutionen und Verbände, öffentlicher Sektor). Dies beinhaltet neben Trend- und Technologieanalysen auch die Befähigung von Akteuren in einer Organisation, Innovationen zu realisieren. Bildungskonzepte wie das Planspiel Akteure 4.0 sind dabei ein wichtiger Baustein.

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Okt 19 2017

TÜV Rheinland:

Mitarbeiterführung im Zeitalter der digitalen Transformation

Eigenverantwortung der Mitarbeiter steigt / Klare Vereinbarungen beugen Überlastung vor / Gemeinsame Ziele verbinden und motivieren

Köln, 19. Oktober 2017. Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt kontinuierlich: Neue globale Formen der Zusammenarbeit, die freie Wahl von Arbeitsort und Arbeitszeit sowie digitale Geschäftsmodelle prägen den Arbeitsalltag in vielen Berufen und Branchen. Das stellt neue Anforderungen an Unternehmen, Führungskräfte und Arbeitnehmer. „Die digitale Transformation mit ihren flexiblen Arbeitsformen gibt Mitarbeitern viel Eigenverantwortung. Dem muss die Unternehmenskultur ebenso gerecht werden wie der Führungsstil. Gemeinsame Ziele fördern beispielsweise die Zusammenarbeit im Team und motivieren jeden Einzelnen, seinen Beitrag zur Zielerreichung zu leisten“, erläutert Iris Dohmen, die als Fachgebietsleiterin bei TÜV Rheinland Unternehmen und Organisationen verschiedener Branchen zu betriebspsychologischen Fragestellungen berät.

Klare Vereinbarungen reduzieren beruflichen Stress
Die Flexibilisierung von Arbeitsorten und -zeiten birgt für die Mitarbeiter die Herausforderung, ihre Arbeiten eigenverantwortlich zu organisieren. Besonders bei der Nutzung mobiler Arbeitsmittel wie Tablet oder Smartphone gehen oft berufliche und private Nutzung ineinander über: Im Büro werden private E-Mails geschrieben oder soziale Medien bedient – wobei die Grenzen bei beruflichen Netzwerken oft fließend sind. Studien gehen davon aus, dass für private Aktivitäten täglich etwa eine Stunde Arbeitszeit pro Mitarbeiter verloren geht. Demgegenüber steht die Erreichbarkeit der Beschäftigten außerhalb der Arbeitszeit. Oftmals ist es selbstverständlich, abends, am Wochenende oder auch im Urlaub für Kollegen und Kunden telefonisch oder per E-Mail erreichbar zu sein. Verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, fällt vielen Arbeitnehmern das Einhalten von Erholungszeiten schwer: Berufliche Themen sind auch in der Freizeit präsent. Stressbedingte Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Verspannungen bis hin zu Erkrankungen wie Burnout können die Folgen sein.

Eindeutige Regelungen im Unternehmen, beispielsweise zu Zeiten der Nichterreichbarkeit oder zum Umgang mit sozialen Medien, geben Mitarbeitern Sicherheit in immer flexibler werdenden Arbeitsumfeldern. Während in Frankreich ein Gesetz seit Anfang 2017 das Recht auf Nichterreichbarkeit sichert, setzen deutsche Unternehmen auf betriebliche Vereinbarungen. Vorbildcharakter haben dabei vor allem die Führungskräfte: Leben sie auf allen Hierarchiestufen einen gesundheitsbewussten Lebensstil vor und halten Zeiten der Nichterreichbarkeit ein, fließt dies langfristig in die Unternehmenskultur ein.

Motivieren statt führen
Moderne Arbeitsformen mit einem hohen Grad an Eigenverantwortlichkeit auf Seiten der Mitarbeiter stellen Führungskräfte vor neue Herausforderungen: Sie müssen Mitarbeitern vertrauen, ihnen Verantwortung übertragen und sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen. Dazu gehören anspruchsvolle Aufgaben, die die Leistungs- und Lernbereitschaft der Mitarbeiter herausfordern. Die Vermittlung gemeinsamer Ziele und eine offene und wertschätzende Kommunikation fördern den Teamgeist und die Leistungsbereitschaft. Voraussetzung für diese Form der Mitarbeiterführung ist, dass der Vorgesetzte als Vorbild wahrgenommen wird, das inspiriert, Orientierung gibt und motiviert, zugleich aber auch berechenbar und authentisch ist. „Der sogenannte transformationale Führungsstil ersetzt bekannte Führungsmethoden wie Zielvereinbarungen nicht, er erweitert sie. Mitarbeiter gewinnen durch den Gestaltungsspielraum und gelebten Teamgeist mehr Arbeitszufriedenheit. Führungskräfte bauen bessere Beziehungen zu ihrem Team auf, berichten über weniger Stress und mehr Energie für die Arbeitsaufgaben. Daher ist die transformationale Führung ein wichtiges Thema in unseren Führungskräfteseminaren, das direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat“, so Dohmen.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/abo-psychologie bei TÜV Rheinland.

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.700 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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Okt 18 2017

MQ result stellt ERP-Systeme auf den Prüfstand

Nach gängigen Untersuchungen bleiben ERP-Systeme im Durchschnitt 15 Jahre im Einsatz. Was bei der Einführung die Prozesse beschleunigt hat, könnte also schon lange zur Produktivitätsbremse geworden sein. Deshalb bietet die MQ result consulting AG ein ERP-Audit für Industrie- und Handelsunternehmen an. Damit lässt sich schnell und sicher diagnostizieren, ob das vorhandene ERP-System den aktuellen Belastungen standhält und mit den wachsenden Anforderungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 Schritt halten kann. Vorhandene Optimierungspotenziale werden damit aufgedeckt und in Handlungsvorschläge überführt.

In einem ERP-Audit untersucht die MQ result consulting AG in Industrie- und Handelsunternehmen ausgewählte Prozesse und ermittelt den Grad der Unterstützung durch das jeweilige ERP-System. Oft sind Arbeitsabläufe nicht vollständig integriert und wichtige Aufgabenbereiche werden außerhalb des Systems erfüllt, es existieren problematische Schnittstellen. Dies gibt Hinweise auf vorhandenes Optimierungspotential. Häufig entspricht die Datenqualität nicht den heutigen Anforderungen an Vollständigkeit, Eindeutigkeit und Richtigkeit. So wird die Prozesssicherheit gefährdet. Oft sind wichtige Aufgaben durch fehlende oder unzureichende Schnittstellen nicht vollständig integriert. In Folge führen „Workarounds“ und Excel-Tabellen zu mehrfacher Datenpflege und hoher Abhängigkeit von einzelnen Personen. Doch mit operativen Fragestellungen allein wird man dem Thema nicht gerecht. Deshalb beschäftigen sich die Experten von MQ result consulting auch mit wichtigen strategischen Vorgaben der Geschäftsführung.

Fördert das ERP-System das Erreichen der Unternehmensziele? Ein wichtiges strategisches Ziel sehen viele Unternehmen in der Digitalisierung. In produktiven Bereichen werden dazu Konzepte zur Industrie 4.0 entwickelt. Das geht nicht ohne Berücksichtigung des zentralen Nervensystems eines Unternehmens. Das ERP-System entscheidet mit über die weitere digitale Durchdringung und Optimierung von Prozessen. Intern, aber auch gegenüber Kunden und Lieferanten muss das System zumindest offen und durchgängig sein, wenn es nicht sogar eigene Funktionen und Lösungen zur Digitalisierung und Industrie 4.0 aufweisen kann.

So unterschiedlich die Unternehmen der produzierenden und handelnden Branchen, so verschieden lässt sich das ERP-Audit auf einzelne Bereiche, Prozesse oder Themenstellungen fokussieren. Mit der Methodik von MQ result consulting werden schnell die richtigen Themenfelder aufgefunden. In anschaulichen Übersichten wird anschließend das Optimierungspotenzial dargestellt und mit konkreten Handlungsempfehlungen präsentiert. Eine wirtschaftliche Klassifizierung der ermittelten Nutzenpotenziale nach Aufwand und Nutzen erleichtert die Bewertung und Entscheidungsfindung. Hopp oder Top? Nach einem ERP-Audit steht MQ result consulting beratend bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen zur Seite – bei der Optimierung des vorhandenen oder Auswahl eines neuen ERP-Systems ebenso wie bei Einführungsprozessen.

Die MQ result consulting AG berät seit 2002 mittelständische Unternehmen bei der Auswahl, Einführung und Optimierung von Business Software – unabhängig von den ERP-Anbietern. Eine professionell ausgereifte Methodik führt von der Analyse über die Konzeption und Umsetzung zu positiven Ergebnissen für das gesamte Unternehmen: Anwender berichten über effizientere Prozesse, geringere Kosten und sicheres IT-Management. Mit Niederlassungen in Konstanz, Tübingen, Karlsruhe, Dortmund, Hamburg, München, Darmstadt, Berlin und Freiburg sorgen die unternehmerisch agierenden Experten für Kundennähe. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.mqresult.de

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Okt 17 2017

Webinar „Stammdaten bereinigen und optimieren mit simus classmate“

Webinar "Stammdaten bereinigen und optimieren mit simus classmate"

Sind Ihre Produktstammdaten gut genug, um valide Entscheidungen zu ermöglichen? Mit simus classmate können Sie Ihre Daten bereinigen und die gewonnene Datenqualität durch saubere Prozesse langfristig sichern. Wie? Das erfahren Sie im Webinar.
Viele Unternehmen kämpfen mit intransparenten, über Jahre uneinheitlich gepflegten Produktstammdaten.

Erfahren Sie in unserem kostenfreien Webinar, wie Ihre Stammdaten mit classmate DATA analysiert, strukturiert und bereinigt werden können. Als Ergebnis erhalten Sie einen übersichtlichen, konsolidierten Datenbestand, der Ihnen zahlreiche Vorteile bringt:

– Benennungen vereinheitlichen
– Einkaufsbestelltexte oder Typschilder automatisch generieren
– Warengruppen berechnen
und vieles mehr.

Sie sparen Kosten, können Prozesse automatisieren sowie valide Entscheidungen treffen.

Das kostenfreie Webinar findet am Dienstag, 24.10.2017, um 11 Uhr statt und dauert ca. 30-45 Minuten.

Zur Anmeldung reicht eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten.

Jetzt anmelden: webinar@simus-systems.com

Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail mit den Zugangsdaten.

Weitere Veranstaltungen unter: www.simus-systems.com/aktuelles/veranstaltungen/

Die 2002 gegründete simus systems GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist mit ihrer Produktfamilie simus classmate einer der Marktführer im Bereich automatische Klassifizierung von CAD-Modellen, Datenbereinigung von Massendaten, dem Suchen und Finden vorhandener Daten und der automatischen Kalkulation. Das eigenständige Unternehmen bietet Erfahrungen aus über 200 erfolgreichen Projekten in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik. Die Produktfamilie simus classmate integriert sich mit führenden 3D CAD- und PLM-Lösungen sowie mit ERP-Systemen wie SAP.

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Okt 16 2017

Zukunft produzieren

(Mynewsdesk) Sachsen-Anhalt Premiere auf dem 9. Deutschen Maschinenbaugipfel in Berlin

Sachsen-Anhalt präsentiert sich vom 17. bis 18. Oktober erstmals als Spitzenstandort für Produzenten und Zulieferer auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin. Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) nutzt als Aussteller den Branchengipfel sowohl zur Unterstützung der Unternehmen aus Sachsen-Anhalt als auch zur Akquisition potenzieller Investoren. Themenschwerpunkt der Sachsen-Anhalt-Präsentation sind die Digitalisierungskompetenzen des hiesigen Maschinen- und Anlagenbaus.

Dass die voll digitalisierte Baustelle längst keine Zukunftsvorstellung mehr ist, soll das Projekt „Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger“ der Magdeburger Stahlbau GmbH gemeinsam mit dem Softwareunternehmen Cosmo Consult TIC GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung IFF zeigen. Das System ist in der Lage, Logistikabläufe zu simulieren, so dass der jeweilige Projektstatus von der Maschine bis zur Montage zukünftig auch durch den Kunden in Echtzeit abrufbar ist. Die KSB AG aus Halle (Saale) wird in Berlin eine ihrer modernsten Hochleistungspumpen präsentieren. Als Mitglied der Technologie-Initiative SmartFactoryKL bietet die KSB AG mit smarten Pumpentechnologien schon heute die Industrie 4.0-Lösungen der Zukunft.

„Für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt tun sich mit der Vernetzung von industriellen Produktionsabläufen mit Informationstechnologie große Chancen auf“, erklärt Thomas Einsfelder, Geschäftsführer der IMG. „Mit zwei Universitäten, vier Fachhochschulen und über zwanzig außeruniversitären Forschungseinrichtungen im wissenschaftlichen Bereichsind wir überdurchschnittlich gut ausgestattet, um auch die Branchentrends der Zukunft mitzugestalten.“

Sachsen-Anhalt ist das Land der Maschinen- und Anlagenbauer mit internationaler Ausstrahlung. „Made in Sachsen-Anhalt“ ist weltweit gefragt: Fast 40 Prozent aller Verkäufe der bedeutendsten Branche des Landes gehen ins Ausland. In Sachsen-Anhalt arbeiten aktuell über 364 Unternehmen, die dem Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet werden. Etwa 156 Unternehmen mit über 15.000 Beschäftigten sind direkt in der Branche tätig. Diese erwirtschaften 2016 etwa 2,6 Milliarden Euro Umsatz.

Massive Kompetenzen versammelt das Land im Bau von Präzisions- und Werkzeugmaschinen, Förderanlagen, Pumpen und Kompressoren. Hier besteht zudem eine enge Symbiose zwischen dem Automobilbau und den Leichtmetallgießereien des Landes. Für Einsfelder beste Voraussetzungen für nationale und internationale Unternehmen der Branche sich in Sachsen-Anhalt anzusiedeln. „Wir erleben gerade die wohl spannendste Zeit in der Automobilindustrie seit Jahrzehnten, die sowohl Herausforderungen, aber auch Chancen für viele Unternehmen bieten. Als IMG sind wir der Partner für Investoren und begleiten während des gesamten Ansiedlungsprozesses: bei der Standortsuche im Land, bei Förder- und Finanzierungsfragen, im Umgang mit Behörden bis hin zum Aufzeigen geeigneter Partner oder Netzwerke.“

Besuchen Sie uns am Stand 37.

www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/maschinenbau-gipfel-2017

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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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Okt 16 2017

Limtronik: „Digitalisierung schafft Arbeitsplätze“

Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner setzt auf Ausbildung von Fachkräften im Sinne der Industrie 4.0

Limtronik: "Digitalisierung schafft Arbeitsplätze"

Limtronik: Digitalisierung schafft Arbeitsplätze

Limburg, 16. Oktober 2017 – Industrie 4.0, künstliche Intelligenz und technologischer Fortschritt – drei Faktoren, die die Wirtschaft der Zukunft prägen. Die zunehmende Digitalisierung bringt neue Berufe und Arbeitsplätze hervor. Die Limtronik GmbH ( www.limtronik.de) zeigt, wie der digitale Wandel in einer Elektronikfabrik neue Jobprofile und Ausbildungsberufe schafft. Die Limtronik-Auszubildenden werden von Beginn an mit Projekten in den Bereichen „Lean“ und „Digitalisierung“ vertraut gemacht. Dies bereitet sie auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vor.

Die Limtronik GmbH ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Limtronik kombiniert Lean Management-Prozesse mit smarten Technologien und Abläufen – die Voraussetzungen für eine Zukunft in der Industrie 4.0. Limtronik gehört mit diesem Konzept zu den Vorreitern der intelligenten Elektronikfabriken in Deutschland.

Industrie 4.0 als Wissensvorsprung in der Lehre
Limtronik bildet Fachkräfte in den eigenen Reihen aus. So schafft das Unternehmen jährlich neue Ausbildungsplätze und Praktikumsstellen. Seit 1970 hat das Unternehmen 550 Menschen am Standort Limburg ausgebildet – mit einer Übernahmequote von knapp 100 Prozent. Das Unternehmen ermöglicht es derzeit 16 Jugendlichen, sich fundiert auf das Berufsleben vorzubereiten. Zudem werden vier ehemalige Auszubildende bei ihrem Studium gefördert.

Die Auszubildenden dürfen an Projekten der im Hause Limtronik integrierten „Smart Electronic Factory“ – eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung für Industrie 4.0-Anwendungen – mitarbeiten. Sie erhalten zudem Einblicke in die Fertigungsbereiche der SMD-Bestückung sowie Geräte-Montage. Im Zuge dessen können die Auszubildenden unter anderem bei der nach Lean-Gesichtspunkten ausgerichteten Montage von IoT-Geräten Unterstützung leisten. Darüber hinaus erhalten engagierte Lehrlinge die Möglichkeit, neben ihrem Beruf eine weiterführende Qualifikation – beispielsweise zum Lean-Experten – zu absolvieren.

„Wir bereiten unsere Auszubildenden gezielt auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vor. IT- und IoT-Kenntnisse werden immer bedeutender in den Fabriken und dabei sind interdisziplinäre, berufsfeldübergreifende Projekte gefragt. Dass wir großen Wert auf Ausbildung legen und unsere Mitarbeiter überdurchschnittlich fördern, zeigen mehrere Landes- und Bundessiege, die unsere Lehrlinge bei Nachwuchswettbewerben in den vergangenen Jahren erzielen konnten“, erklärt Gerd Ohl, Geschäftsführer der Limtronik GmbH.

Einen weiteren Fokus legt Limtronik auf die Integration von Menschen aus anderen Kulturen. Drei Flüchtlinge befinden sich derzeit in der Ausbildung, zwei weitere sind als Facharbeiter in der Fertigung tätig. Durch Schulungen und Weiterbildungen fördert Limtronik das Know-how und bietet den Mitarbeitern somit die Chance, sich langfristig im Unternehmen zu integrieren.

Die Limtronik GmbH mit Sitz in Limburg an der Lahn hat sich auf Electronic Manufacturing Services (EMS) spezialisiert. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Fertigung von elektronischen Baugruppen und maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Dabei offeriert Limtronik ein breites Leistungsspektrum – von der Baugruppenfertigung über den Schaltschrankbau bis zur Systemmontage. Der EMS-Spezialist ist als ehemaliges Bosch-Leitwerk bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen und dabei langfristige Partnerschaften zu pflegen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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Okt 13 2017

NetModule auf der SPS/IPC/Drives 2017: Halle 6, Stand 140E

Industrial-Router NB800 mit Hardware Shields; Connectivity-Suite

NetModule auf der SPS/IPC/Drives 2017: Halle 6, Stand 140E

NetModule Industrial-Router NB800

Bern/Niederwangen, 4. Oktober 2017 – Zu den Messehighlights von NetModule zählt der NB800 EcoRouter. Er zielt auf alle Anwendungen im Umfeld von Industrie 4.0 ab, bei denen robuste Connectivity und Zuverlässigkeit Voraussetzungen sind. Der Fokus liegt auf einfacher Integration und Remote-Konfiguration / Management. Zu den Features gehören ein 3G/4G zu Ethernet-Gateway und eine leistungsstarke VPN-Protokoll-Suite. Das hochkompakte Gerät ist als UMTS und als LTE&WLAN Version erhältlich sowie in kundenspezifischen OEM-Varianten, z.B. als Tagfinder zum Freight Tracking, weitere Adaptierungen sind in Arbeit. Speziell für OEM-Versionen bietet neue Hardware-Shields zusätzliche Flexibilität, indem diese kleinen, aufsteckbaren Erweiterungsmodule auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt werden können. Derzeit gibt es Shields mit Dual CAN, mit seriellen Schnittstellen und Digital I/Os; in Arbeit sind GNSS und LoRa.

Zur einfachen und sicheren M2M-Kommunikation seiner Industrial Router zu beliebigen Cloud-Lösungen entwickelte NetModule seine Connectivity-Suite. Sie ermöglicht neben der zentralen Verwaltung des Inventars (Deployment, Konfiguration und Update der Geräte) auch den Anschluss an übergeordnete Managementsysteme und liefert den Gesamtüberblick, welche Router online bzw. im Feld aktiv sind und welche Aufgaben sie ausführen. Weitere kundenspezifische Features sind integrierbar. Dieses Softwarepaket ist in wenigen Minuten installiert und betriebsbereit; der Zugriff erfolgt über einen speziellen Webmanager. Investitionssicherheit garantiert die Connectivity-Suite indem sie leistungsstark genug ist für Projekte, die sich auf mehrere hundert Router ausdehnen können. NetModule AG

Über NetModule AG ( www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist ein führender Hersteller von Kommunikationsprodukten für M2M und IoT. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für Anwendungen im Bereich Transportation, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie Industrie 4.0. Die zertifizierten Geräte integrieren neueste Drahtlos-Technologien sowie diverse Schnittstellen für Anwendungsbereiche, in welchen robuste Kommunikation gefragt ist – Informationssysteme, Fahrerkommunikation, Passagier WLAN Fernwartung, Condition Monitoring sowie Datenaustausch in Echtzeit.
Das 1998 gegründete Schweizer Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern mit Niederlassungen in Basel und Winterthur, sowie Tochtergesellschaften in Frankfurt und Hong Kong. Zu den Kunden zählen u. a. Siemens, Philips, ABB, Alstom, Bombardier, MAN, ZF, DB, ÖBB, SBB, Vodafone und Swisscom, sowie eine Vielzahl von KMUs.

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Okt 13 2017

Staplerlokalisierung: IdentPro und Zeno Track kooperieren

Staplerlokalisierung: IdentPro und Zeno Track kooperieren

Michael Wack, IdentPro und Christian Schachinger, Zeno Track (v. l.)

Troisdorf/Wien – IdentPro lizensiert seine identplus® Technologie der 2D Laser-Lokalisierung von Fahrzeugen in der Intralogistik an die Zeno Track GmbH, ein Unternehmen der Bosch-Gruppe. Durch diese strategische Partnerschaft erhält der Markt einen schnellen Zugang zu Industrie 4.0 Lösungen. Damit sind Unternehmen hervorragend aufgestellt für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters.

„Wir freuen uns, die Laserlokalisierung von IdentPro in unseren Lösungen einsetzen zu können. Präzise Positionsangaben im Innen- und Außenbereich sind eine wichtige Basis unserer innovativen Softwaresysteme für den effizienten und zuverlässigen Einsatz innerbetrieblicher Fahrzeugflotten“, so Christian Schachinger, Zeno Track Managing Director. Eine schnelle Implementierung und der wartungsfreie Betrieb der Lokalisierung seien ebenfalls vorteilhaft.

„Mit Zeno Track gewinnen wir einen starken Partner, der unsere Vision einer digitalisierten und automatisierten Intralogistik als Basis für Industrie 4.0 und Smart Factory teilt“, freut sich Michael Wack, geschäftsführender Gesellschafter IdentPro, über die getroffene Vereinbarung. Wack weiter: „Durch die ausgezeichnete Marktposition von Zeno Track als Teil der Bosch-Gruppe erhalten Unternehmen leichteren Zugang zu innovativen Lösungen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft.“

Mit der von IdentPro entwickelten einzigartigen Laserortung anhand natürlicher Umgebungsmerkmale setzt das Unternehmen aus Troisdorf den neuen Marktstandard für die Lokalisierung von Flurförderzeugen. Auf Basis einer präzisen und wiederholgenauen Lokalisierung von Staplern in Hallen und im Außengelände ist das automatische Identifizieren und Lokalisieren von Ladeeinheiten wie Paletten, Papierrollen etc. alleine anhand deren x,y,z-Koordinaten im Lager möglich. Damit entfällt das wiederholte Scannen von Barcodes und Rückmeldungen an Lagerverwaltungssysteme o. ä. erfolgen vollautomatisch.

IdentPro – Material Tracking Innovations: Seit 2007 entwickelt und liefert die IdentPro GmbH schlüsselfertige Lösungen für das automatisierte Identifizieren und Lokalisieren von Objekten in der Intralogistik. IdentPro begleitet seine Kunden von der Beratung über die Umsetzung mit datentechnischer Anbindung an kundenseitige IT-Systeme bis hin zur Inbetriebnahme und Wartung. Track&Trace-Lösungen von IdentPro ermöglichen die Digitalisierung und Automatisierung ganz im Sinne von Industrie 4.0. Unternehmen verschiedenster Branchen profitieren bereits von umfassender Prozesstransparenz, nachhaltiger Kostenoptimierung und zukunftssicherer Ausstattung. Neben etablierten Technologien wie RFID setzt das Unternehmen dazu vor allem auf identplus®, das weltweit erste laserbasierte Ortungssystem für Gabelstapler und Ladeeinheiten. IdentPro ist ein Unternehmen der familiengeführten Dr. Wack Holding GmbH & Co. KG.

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Okt 12 2017

Stahlbau digital – Nagelprobe beim Brücken-Projekt Baakenhafen Hamburg

Stahlbau digital - Nagelprobe beim Brücken-Projekt Baakenhafen Hamburg

(Mynewsdesk) Magdeburger Brückenbauer machten sich beizeiten auf den Weg ins Industriezeitalter 4.0 Keine Stahlbrücke gleicht der anderen. Für die Stahlbau Magdeburg GmbH bedeutet das: Jeder Auftrag ist eine Einzelfertigung verbunden mit einem aufwendigen Produktionsprozess. Deshalb ist das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt auf dem Weg ins Industriezeitalter 4.0. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und der Cosmo Consult TIC GmbH als Partner entwickelt das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt neuartige Ansätze für den „digitalen Stahlbaufertiger“.

Fuß- und Radwegbrücken, Straßen- und Eisenbahnbrücken, aber auch Anlagen, Apparategerüste und Lagerhallen – die Stahlbau Magdeburg GmbH mit Sitz in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg besitzt über 60-jährige Kompetenz im Umgang mit dem metallischen Werkstoff, den sie in ihrem Firmennamen trägt. Ihre Konstruktionen aus Stahl sind ästhetische Schönheiten. Als wahre Schmuckstücke fügen sie sich in Landschaften ein. Die Bildergalerie von Referenzobjekten in ganz Deutschland ist beeindruckend.

Brückenbau mit WeitblickBrückenbauer sind mit Weitblick ausgestattet; insbesondere die Magdeburger. Aufmerksam beobachten die Geschäftsführer Ralf Luther und Dirk Linke, wie sich die Arbeitswelt verändert. So machten sie schon vor über 15 Jahren die digitalisierte Fertigung innerhalb ihres Unternehmens zum Thema. „Wenn wir durch Digitalisierung das logistische Zusammenspiel der Arbeitsschritte innerhalb eines Produktionsprozesses optimieren; wenn wir Störungen und Fehler samt ihrer Auswirkungen reduzieren, können wir im Jahr bis zu acht Brücken mehr bauen“, sagt Dirk Linke. Er berichtet von der engen Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg. Seit zwei Jahren ist Stahlbau Magdeburg ein Partner innerhalb der Initiative „Industrie 4.0 – Digitale Baustelle“, die aus Mitteln der EU und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird. „Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist es, die Kette von Digital Engineering zu Digital Construction zu schließen“, sagt Andrea Urbansky. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFF und betreut das Gemeinschaftsprojekt „Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger“. Neben dem IFF und der Stahlbau Magdeburg GmbH ist der Softwarentwickler Cosmo Consult TIC GmbH dritter Partner im Bunde..

Ziel des Gemeinschaftsprojektes „Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger“ ist die Digitalisierung der Projekt-, Fertigungs- und Montageabläufe sowie der Fertigungs- und Baustellenlogistik. „Außerdem beinhaltet es die Digitalisierung des Produktionsstandortes mit digitalem Lageplan, virtuellem 3D-Werksplan und digitalem Inventory“, sagt Andrea Urbansky. Die Stahlbau Magdeburg GmbH sei da exemplarisch. „Jedes Bauprojekt ist einzigartig. Der Fertigungsdurchlauf ist gegenüber einer Serienfertigung bei jedem Auftrag neu zu planen. Maschinenparameter sind für jeden Schritt neu einzustellen.“

BIM – Building Information Modeling als MarktvorteilBei den Magdeburger Stahlfertigern erfolgen Planung und Bau auf Basis von fachlicher und handwerklicher Kompetenz sowie jahrzehntelanger Erfahrung. Daran wird sich auch in digitalisierter Zukunft nichts ändern. Dennoch werde sich der Fertigungsprozess stark wandeln, weiß Dirk Linke und fasst die Vision in drei Buchstaben: BIM.“ Building Information Modeling heißt übersetzt „Bauwerksdatenmodellierung“. Dabei werden relevante Daten digital erfasst und bearbeitet, um am Ende ein virtuelles Computermodell vom geplanten Bauwerk zu erzeugen. In wenigen Jahren, sagt Dirk Linke, werde man in der Baubranche nur noch mit solch einem virtuellen Modell auf öffentliche Ausschreibungen reagieren können. „Und da wir kein großes Budget für Lehrgeld besitzen, haben wir uns beizeiten auf den Weg ins Industriezeitalter 4.0 begeben“, ergänzt Ralf Luther augenzwinkernd. Die beiden Geschäftsführer versprechen sich einen Marktvorteil von den hohen Investitionen, die sie in ihre digitale Infrastruktur tätigen.

Das etwa 70.000 Quadratmeter große Firmengelände ist mittlerweile komplett digital erfasst und am Computerbildschirm begehbar. Jedes Werkzeug, jede Maschine, jedes Teil ist in der Datenbank hinterlegt und abgebildet. „Im nächsten Schritt wird das digitale Inventory in Verbindung mit digitalen Bauteilen eine Simulation aller Bewegungen und Abläufe im Produktionsprozess ermöglichen“, sagt Projektleiterin Andrea Urbansky. „Wird das digitale Modell um eine digitale Bauteilverfolgung erweitert, kann man beobachten, an welcher Maschine das Bauteil gerade bearbeitet wird. Das ermöglicht einen schnellen Soll-Ist-Abgleich.“ Auch für die Arbeitskräfte sind die innovativen Ansätze zur Erzeugung und Darstellung von Informationen von hohem Nutzen. Innerbetriebliche Prozesse wie auch die Vorgänge auf der Baustelle werden transparenter.

Effiziente Produktionsprozesse dank Rumdum-SimulationIn normalen Zeiten fahren die Magdeburger Stahlbauer zwei Schichten. Wenn es die Auftragslage erfordert, kommen Nachtschichten hinzu. Auf einer digitalen Baustelle gehe da beispielsweise die Kommunikation über den Fortschritt in der Produktion oder über den Zustand der Maschinen viel schneller, sagt Dirk Linke. „Zudem könnten mit Transpondern ausgestattete Bauteile untereinander kommunizieren. Sind elektronische Erfassungsgeräte wie Mobiltelefone und Tablets in die Kommunikation eingebunden, könnten Lagerarbeiter, Monteure, Schweißer, Konservierer, Qualitätsprüfer, Bauüberwacher und all die anderen Gewerke vor Ort viel Zeit einsparen“, ergänzt die Projektleiterin.

Apropos Einsparung: Qualifizierte Fachkräfte würden in ihrem Unternehmen nach wie vor gebraucht, bekräftigen die Geschäftsführer Ralf Luther und Dirk Linke. Zudem müssten auf einer digitalen Baustelle logischerweise noch mehr IT-Spezialisten arbeiten – was ihr gerade abgeschlossenes Brückenbau-Pilotprojekt verdeutliche.

Reale Nagelprobe beim Brücken-Projekt „Baakenhafen Hamburg“ Die Brücke „Baakenhafen Hamburg“ ist ein erstes reales Gemeinschaftsprojekt der drei Partner. Mittels einer funkbasierten Tracking-Technologie werden Herstellung wie auch Montage der Brückenbauteile verfolgt – von der Produktionshalle bis zur Baustelle vor Ort. Ein Überwachungssystem verarbeitet die Informationen, so dass der jeweilige Projektstatus durch den Bauleiter wie auch durch den Kunden in Echtzeit abrufbar ist. Ein vom Fraunhofer IFF entwickeltes Standortinformationssystem visualisiert die Informationen. „Es ist gleichzeitig in der Lage, Logistikabläufe zu simulieren“, schaut Andrea Urbansky auf die digitale Baustelle der Zukunft. „In der Baubranche sind solche zeitnahen Informationen von großem Vorteil“, betont Dirk Linke. Der Unternehmer hat durchgerechnet: Bei einem digitalisierten Fertigungsprozess kann seine Firma bis zu 30 Prozent Kosten sparen.

Autorin/Foto: Kathrain Graubaum

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Okt 12 2017

bpi solutions bot auf dem IT&MEDIA FUTUREcongress Einblicke in das digitale Büro 4.0

bpi solutions bot auf dem IT&MEDIA FUTUREcongress Einblicke in das digitale Büro 4.0

(Mynewsdesk) Unter dem Motto „Business 4.0 – Alles wird digital“ präsentierten am Donnerstag, den 21. September, die rund 100 Aussteller des 2. IT&MEDIA FUTUREcongress ihre Lösungen für die aktuellsten digitalen Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Der Bielefelder IT-Dienstleister bpi solutions war auf gleich zwei Ständen vertreten und zeigte – neben einem breit gefächerten Lösungsportfolio für die Optimierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen – ein Live-Szenario zum Thema Rechnungseingangsworkflow im „FUTURE Office“.

Am Messestand der bpi solutions stand in diesem Jahr vor allem der Preview der brandneuen Version dg hyparchive 10 im Fokus, die bpi dort erstmalig potentiellen Neukunden sowie Nutzern der Vorgängerversionen präsentieren konnte. „Das neue Release beinhaltet zahlreiche Innovationen und Verbesserungen, die wir den interessierten Besuchern in einer Live-Demo an unserem Messestand vorführen konnten“, weiß Marcus Schalk, Leitung BPM & DMS bei bpi solutions, zu berichten. „Dazu zählen eine facettierte Suche über WebClient und Desktop-Anwendung, eine optimierte Unterstützung mobiler Endgeräte durch ein responsives Design sowie die Möglichkeit, die Software komplett über die Tastatur zu steuern, was zur Barrierefreiheit beiträgt. Außerdem können zukünftig E-Mails und Attachments per Drag-and-drop direkt aus Outlook in den Web Client abgelegt werden.“

Das vorgestellte bpi-Portfolio beinhaltete darüber hinaus moderne Lösungen aus den Bereichen Business Communication, Enterprise Content Management sowie dem Kundenmanagement. Große Interesse zeigten die Standbesucher u. a. an dem ECM-System enaio® von OPTIMAL SYSTEMS, der aktuellen CRM-Lösung CAS genesisWorld des Marktführers CAS Software AG, sowie an der Produktpalette für die Klassifizierung und Erkennung von Eingangsbelegen von Insiders Technologies.

Auf der Sonderfläche „FUTURE Office“ führte bpi solutions die Besucher durch einen komplett elektronischen Rechnungsdurchlauf und zeigte, wie dieser mit Hilfe moderner Digitalisierungstechniken auf Basis von BPM inspire und smartFIX effizient und automatisiert gestaltet werden kann.

Die Software-Lösung BPM inspire stand erneut am frühen Nachmittag beim Vortrag der bpi solutions im Mittelpunkt. Unter dem Thema „Machen Sie kurzen Prozess – Geschäftsabläufe leistungsfähiger gestalten“ erstellte der Referent und BPM-Experte Dr. Michael Otte live per Rapid Prototyping ein neues Prozessmodell, überführte es in die Automatisierung und gestaltete passende Browseroberflächen dazu, so dass nach ca. 15 Minuten eine funktionsfähige Anwendung ohne Programmierung entstand. So brachte er den Zuhörern die verschiedenen Module und Funktionen der Software-Lösungen einfach und nachvollziehbar näher.

„Obwohl wir Kunden in ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern haben, ist für uns als Bielefelder IT-Softwarehaus die Teilnahme an regionalen Events ein Muss. Viele Unternehmen schätzen kurze Wege und den direkten Kontakt, weshalb sie sich bewusst für einen Dienstleister aus ihrer Nähe entscheiden“, schildern Anke und Henning Kortkamp, Geschäftsführung bpi solutions. „Darüber hinaus nutzen wir den Netzwerkcharakter der Messe, pflegen bestehende Geschäftsbeziehungen und kommen mit potentiellen neuen Partnern in Kontakt.“

Die Digitalisierung des Unternehmensalltags ist für alle Akteure längst vom optionalen Trend zur aktuellen Herausforderung geworden. Digitale Dokumente und Schriftverkehre müssen revisionssicher archiviert, Prozesse abteilungsübergreifend automatisiert werden. Mit dem IT&MEDIA FUTUREcongress haben die Veranstalter daher eine in Ostwestfalen-Lippe einzigartige Kommunikationsplattform geschafften, um sich unter anderem zu den Themenbereichen Prozessoptimierung, IT-Infrastruktur, Weiterbildung und Recruiting, Cyber Security sowie Online-Marketing und Vertriebsoptimierung auszutauschen und die passende IT-Unterstützung aus der Region zu finden.

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Über bpi solutions 

Die bpi solutions gmbh & co. kg, Software- und Beratungshaus in Bielefeld, unterstützt ihre Kunden seit Beginn der 1980erJahre erfolgreich mit einem unternehmensüber­greifenden Lösungskonzept von einfach zu bedie­nender Standardsoftware und branchenorientierten Lösungen in der Möbelindustrie, Logistik und anderen Branchen. Das Leistungsspektrum reicht von der Be­ratung, über die Konzeption und die Entwicklung bis zur Integration neuer Anwendungen. Schwerpunkte sind die Optimierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse in Marketing, Verkauf und Service. Grundlage sind die eigenen Produkte und Lösungen in den Bereichen Customer Relationship Manage­ment, Cross Media Publishing, Supplier Relationship Management und integrierten Portallösungen. Die Lösungen helfen schnelle Kommunikationswege aufzubauen und umfassende Informationen sowohl dem Innen- und Außendienst als auch Kunden, Lieferanten und Partnern zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus ist bpi solutions als Systemintegrator in den Bereichen Geschäftsprozess-integration, Dokumenten Management und Archivierung tätig. Ausgangspunkt sind die auf Standardtechnologien basierenden Lösungen führender Hersteller wie CAS Software AG, dataglobal GmbH, Insiders Technologies GmbH, INSPIRE TECHNOLOGIES GMBH, OPTIMAL SYSTEMS GmbH, United Planet GmbH, die nicht nur IT-Systeme integrieren, sondern auch die Geschäftsprozessmodellierung ermöglichen, Prozesse über­wachen und Ergebnisse auswerten, sowie Echtzeitinformationen zur Optimierung der Geschäftsprozesse zur Verfügung stellen. Durch innovative Prozessintegration, effektives Datenmanagement und revisionssicheres Archivieren erreichen Unternehmen signifikante Effizienzsteigerungen und sichern durch vorausschauendes Handeln ihren Wettbewerbsvor­sprung.

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Krackser Straße 12
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