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Mai 17 2018

Die „Boxenstoppfertigung“ als wichtiger Teil der Lösung

Ingenics entwickelt die Zukunft des Karosseriebaus: maximal flexibel und unabhängig

Die "Boxenstoppfertigung" als wichtiger Teil der Lösung

Visualisierung der Ingenics Boxenstoppfertigung (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Als entscheidende Hemmnisse für die Flexibilisierung, Wandlungs- und Integrationsfähigkeit von Karosseriebauanlagen gelten die Aufbaulinien und die Logistik der Anlieferung von Bauteilen. Ingenics ist es nun gelungen, das Szenario eines zukunftsorientierten Karosseriebaus, der allen absehbaren Anforderungen gerecht wird, in einem Layout zu beschreiben. Dafür wurden Restriktionen und Hemmnisse analysiert, Alternativlösungen ermittelt und zu einem schlüssigen Gesamtbild entwickelt. Diese „Boxenstoppfertigung“ ermöglicht die Unabhängigkeit der Karosseriefertigung von spezifischen Produktanforderungen bei maximaler Flexibilität.

Unter dem Druck neuer Rahmenbedingungen, gesetzlicher Vorgaben und des in Bewegung geratenen Konsumentenverhaltens ändert sich die Automobilindustrie rapide. E-Mobilität, Autonomes Fahren, kundenindividuelle Fahrzeuge, kürzer werdende Lebenszyklen bei weitgehend stabilen Preisen – Materialien, Prozesse und Kosten stehen im Zeitalter der Digitalisierung kontinuierlich auf dem Prüfstand. Da kann es nicht verwundern, dass auch die Fähigkeiten bezüglich des Karosseriebaus eine zunehmend große Rolle spielen.

Das Bild aktueller Karosseriebauanlagen wird durch vollautomatisierte, taktgebundene Routineabläufe bestimmt, die mit hoher Wiederholgenauigkeit Bauteilpositionierungen, Geometriebildung und Fügetechnologien beherrschen. Der herstellerübergreifende Konsens wurde für eine effiziente, qualitativ hochwertige und operativ beherrschbare Produktion entwickelt und weltweit etabliert – eine Quasi-Standardisierung, die der gesamten Supply Chain zugutekommt, da sich sämtliche Zulieferer auf gut planbare Anforderungen verlassen und entsprechend kalkulieren können. Allerdings hat dieser Konsens Einschränkungen zur Folge. „Einmal konzeptionell auf bestimmte Produktanforderungen ausgelegt, zeigen sich die Fertigungsanlagen unflexibel gegenüber produkt- oder prozessbedingten Änderungen bzw. Anpassungsbedarfen“, erklärt Martin Cüppers, Director Center of Competence bei Ingenics. „Deshalb können Karosseriebauanlagen häufig nur für einen Modellzyklus verwendet werden.“ Produktseitige Merkmale von Nachfolgerbaureihen, seien kaum wirtschaftlich integrierbar; doch durch die zunehmende Zahl von Karosserievarianten und die Elektromobilität sei ein neuer Bedarf an Produktionsflexibilität entstanden. „Gerade die Einführung der E-Mobilität auf dem hohen qualitativen und quantitativen Standard existierender Technologien ist noch eine Gleichung mit mehreren Unbekannten“, so Martin Cüppers. „Die Frage, ob heutige Fertigungssysteme auf diese Änderungen vorbereitet seien, muss im Interesse der Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie gestellt werden. Die entschiedene Antwort lautet: Nein, sie sind es nicht, denn es fehlt ihnen an mehreren Ausprägungen von Flexibilität – von der Produkt- und Nachfolgeflexibilität bis hin zur Wandlungs-, Integrations- und Anpassungsfähigkeit.“

Die Kombination mehrerer Innovationen ermöglicht die Boxenstoppfertigung

Unter Berücksichtigung sämtlicher Anforderungen hat Ingenics das Szenario eines zukünftigen Karosseriebaus in einem Layout beschrieben, das allen absehbaren Anforderungen gerecht zu werden verspricht. Um Flexibilität, Wandlungs- und Integrationsfähigkeit als Erfolgsfaktoren für die Fabrik der Zukunft zu berücksichtigen, wurden alle bekannten Hemmnisse analysiert, Alternativlösungen ermittelt und zu einem schlüssigen Gesamtbild entwickelt. Insbesondere Restriktionen in den Bereichen Intralogistik, Werkzeugwechsel und Aufbaulinien, die einer Flexibilisierung geradezu konzeptionell entgegenstehen, wurden detailliert untersucht.

Das Konzept der Boxenstoppfertigung geht konsequent neue Wege, ohne elementare Erfolgsfaktoren wie Durchlaufzeit, Wirtschaftlichkeit oder Qualität zu vernachlässigen. Ihr Prinzip beruht auf der Kombination von:
-der Abkehr von linearen Rollenbahnsystemen hin zu vollflexiblen fahrerlosem Transportsystemen
-der Beschreibung von standardisierten und modularen Fertigungszellen
-einer intelligenten, flächenoptimalen Anordnung und Ansteuerung der Modulzellen
-der Abkehr von taktzeitgebundenen, dezentral programmierten Programmabläufen zugunsten cloudbasierter Fügedatenbanken und einer selektiven Zuweisung von Informationen
-der mehrfachen Durchströmung der Modulzellengruppen zur Erhöhung des Nutzungsgrads
-der schrittweisen und vernetzten Erweiterungsmöglichkeiten.

Die zentrale Boxenstoppfertigung als Gesamtheit von Fertigungsmodulen kann jederzeit auch in Bestandsgebäuden realisiert werden, die vorher nicht für Karosseriebauanlagen ausgelegt waren. Und sie geht noch einen Schritt weiter, indem sie die Potenziale innovativer Industrie 4.0-Ansätze wie Predictive Maintenance, Vernetzung von Bauteil- und Produktionsinformationen zwischen Logistik und Produktion in Echtzeit, cloudbasierte Stammdatenhaltung, zentrale Anlagensteuerung durch künstliche Intelligenz und Big-Data-Anwendungen zu einem stimmigen Gesamtkonzept integriert. „In einer für die Zukunft der Automobilindustrie entscheidenden Phase streben die Hersteller an, die gesamte Wertschöpfungskette – Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service – selbstständig digital zu überblicken und den maximalen Nutzen aus dieser Transparenz zu ziehen“, sagt Martin Cüppers. „Während die etablierten Geschäftsmodelle überfordert sind, leistet die Boxenstoppfertigung einen wesentlichen Beitrag, um bisherigen wie zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.“

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Mai 3 2018

„Wer den Wandel nicht mitgeht, wird morgen kein Lieferant mehr sein.“

Ingenics AG auf der ILA Berlin: Anschub für digitale Transformationsprozesse

"Wer den Wandel nicht mitgeht, wird morgen kein Lieferant mehr sein."

Bernhard Lietzmann, Director Global Key Account der Ingenics AG, auf der ILA 2018 in Berlin (Bildquelle: Manuela Köhler/Ingenics AG)

(Ulm/Berlin) – Auf der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA, die Ende April in Berlin stattfand, standen Vernetzung und Digitalisierung im Fokus. Denn die Luft- und Raumfahrtbranche befindet sich bei der ganzheitlichen digitalen Transformation noch in der Pilotphase. Entsprechend groß war der Gesprächsbedarf mit Experten wie der Ingenics AG, die die luftfahrtspezifischen Herausforderungen des strategischen Prozessdesigns sowie alle Aspekte der Fabrik- und Fertigungsgestaltung, der Logistik und des E2E Supply Chain Managements beherrscht.

Auf der ILA Berlin präsentierte vom 25. bis 29. April die globale Luft- und Raumfahrtindustrie ihre Hightech-Produkte sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Der Bedarf an kosten- und prozessoptimierenden Lösungen ist auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie groß; dem trug die Messe mit Schwerpunktthemen wie „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ Rechnung. Vorbilder für erfolgreiche Transformationsprozesse sind bislang in der Branche, anders als in der Automobilindustrie, allerdings nicht leicht zu finden. Bernhard Lietzmann, Director Global Key Account der Ingenics AG, kennt erste Pilotanwendungen bei Tier-1-Zulieferern und OEMs. Aus seiner Sicht sind aber vor allem die KMU längst nicht so weit, wie sie sollten: „Viele Unternehmen sehen noch nicht den Vorteil, den die digitale Transformation mit sich bringt: Sie bekommen ihre Kosten und Prozesse besser in den Griff und erreichen einen höheren Anteil an der Wertschöpfungskette.“ Letztlich ist dieser Prozess – auch für deutsche Unternehmen – überlebensnotwendig: „Wer den Wandel heute nicht mitgeht, wird in Bezug auf die Kosten unattraktiv für seine Kunden und ist morgen raus aus der Supply-Chain und kein Lieferant mehr.“

Standards und Schnittstellen sind, nach Meinung des Ingenics Experten, dabei aber nur der Anfang. Die Aerospace-Industrie müsse auch über neue digitale Geschäftsmodelle diskutieren: „Unternehmen verkaufen nicht mehr Hardware, sondern sie stellen sie zur Verfügung und generieren über die Nutzung den Cashflow“, erklärt Lietzmann. „Der Kunde hat den Vorteil, dass das Produkt immer auf dem neuesten Stand der Technik ist; der Hersteller kann mit den Daten das Produkt kontinuierlich verbessern. Voraussetzung dafür ist natürlich die digitale Transformation.“

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Apr 27 2018

„Die Entwicklung ist reif für Prozesskonzepte aus einem Guss“

Ingenics AG auf der CeMAT: optimale Kombination mit Hannover Messe Industrie

"Die Entwicklung ist reif für Prozesskonzepte aus einem Guss"

Maj-Britt Pohlmann, Ingenics AG, auf der CeMAT 2018 in Hannover (Bildquelle: Claudia Levetzow/Ingenics)

(Ulm/Hannover) – Dass die Intralogistikleitmesse CeMAT in diesem Jahr als Co-Veranstaltung der Hannover Messe Industrie stattfand, war nicht unumstritten. Doch die fortschreitende digitale Transformation bringt Produktion und Logistik einander so nahe, dass ein Auseinanderhalten nicht mehr zielführend ist.

Es ist genau das, was das aktuelle Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ zum Ausdruck bringt. Verfechter integrierter Lösungen wie Ingenics können diese neue Linie nur unterstützen. Von Tag zu Tag habe das Interesse am Ingenics Stand auf der CeMAT zugenommen, sagt die für alle Logistik 4.0-Entwicklungen bei Ingenics verantwortliche Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Director Industry, die mit ihren Kollegen durchgehend vor Ort war. „Insbesondere in unseren wachsenden Branchenbereichen HighTech und Konsumgüter/E-Commerce kam es zu einer Reihe qualitativ hochwertiger Gespräche“, so Maj-Britt Pohlmann.

Für uns war die Kombination aus Hannover Messe und CeMAT auch optimal, um unsere Technologie-Datenbank zu aktualisieren und weiter zu füllen. „Wenn wir neue Prozesse planen oder optimieren, greifen wir auf unsere Technologie-Datenbank zurück, die sämtliche Automatisierungs- und Digitalisierungsthemen mit Reifegrad und konkreten Anwendungsbeispielen beinhaltet. Somit haben wir für jede Kundenherausforderung die optimale Lösung“, so Maj-Britt Pohlmann. Auch das von Ingenics selbstentwickelte Intralogistics Cockpit 4.0 traf auf großes Interesse bei den Standbesuchern, da es in kürzester Zeit Engpässe in der Intralogistik aufzeigt und so den Ressourcen- und Kapazitätseinsatz optimiert.

„Die Industrie braucht dabei aber keine weiteren Schnittstellen zwischen Insellösungen, die Entwicklung ist reif für Prozesskonzepte aus einem Guss“, so Pohlmann. Ingenics erarbeitet in Projekten ein Gesamtkonzept, das mit dem Prozess im Fokus die optimale Technologie-Landschaft beschreibt, die anschließend unternehmensübergreifend umgesetzt wird. „Wir empfehlen unseren Kunden dabei aber nur Lösungen, die einen echten Mehrwert bieten, niemals Digitalisierung um der Digitalisierung willen“, erklärt Maj-Britt Pohlmann.

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Apr 26 2018

„Die technische Entwicklung verläuft exponentiell, die Entscheidungsfähigkeit der Verantwortlichen linear“

Ingenics Vorstand Andreas Hoberg und Industrie 4.0 Experte Tobias Katai informierten sich auf der Hannover Messe über Fortschritte bei der Digitalisierung

"Die technische Entwicklung verläuft exponentiell, die Entscheidungsfähigkeit der Verantwortlichen linear"

Andreas Hoberg (li.) und Tobias Katai, Ingenics (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm/Hannover) – Auf der Hannover Messe Industrie 2018 nahmen Ingenics Vertriebsvorstand Andreas Hoberg und Ingenics Digitalisierungs-Experte Tobias Katai die Fortschritte der Digitalisierung unter die Lupe. Ihr Fazit: Die Technik steht, es gibt eine beachtliche Zahl von positiven Anwendungsbeispielen, jetzt muss die Umsetzung auf breiter Front folgen.

Auf der vorhergehenden Hannover Messe hatte Andreas Hoberg einen dringenden Handlungsbedarf als „Lotse“ erkannt. Der sollte digitalisierungswillige Unternehmen im Dschungel der Anbieter von technischen Lösungen im Umfeld von Industrie 4.0 in die Spur bringen. In der Zwischenzeit sei tatsächlich viel passiert, sagt Andreas Hoberg heute. „Viele der Lösungen und Anwendungen, auf die wir gewartet hatten, sehen wir heute in ersten Umsetzungen.“ Ein Bedarf an Orientierung bestehe aber unvermindert weiter. „Als unsere wichtigste künftige Aufgabe sehe ich die Funktion einer ,Transformation Bridge‘, die dem industriellen Anwender hilft, das für ihn optimale wertschöpfende System zu finden, selbst Systemkompetenz aufzubauen, aber auch zu entscheiden, wann, wo und unter welchen Bedingungen die Integration externer Lösungen sinnvoll ist.“

Es gebe kein plausibles Argument mehr gegen die fundamentale unternehmerische Entscheidung für die durchgängige Digitalisierung; deshalb werde sich auch im Mittelstand eine Menge bewegen, meint Ingenics Industrie 4.0 Experte Tobias Katai. „Die technische Entwicklung verläuft tatsächlich exponentiell, davon konnten wir uns hier überzeugen, doch die Entscheidungsfähigkeit der Verantwortlichen in den Unternehmen entwickelt sich eher linear.“ Deshalb gebe es einen spürbaren Unterschied zwischen der Messe und dem „wirklichem Leben“. „Selbstverständlich investieren momentan viele große Unternehmen in Fabrikneubauten auf der ,grünen Wiese‘, wobei auf Grundlage eines Masterplans die Idee Industrie 4.0 durchgängig realisiert wird.“ Es sei aber immer noch eine Minderheit, die so verfahre. „Andere fangen mit Insellösungen an und schöpfen ihre Potenziale nicht aus. Auch hier müssen die Verantwortlichen endlich den Mut aufbringen, auf Basis eines digitalen Masterplans den Transformationsprozess zu strukturieren, wobei die Effizienzsteigerung ein Leitmotiv sein muss.“

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Apr 16 2018

„Als ein im Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie tätiges Beratungsunternehmen erleben wir diese Messe als Pflichtveranstaltung“

Ingenics macht beste Erfahrungen auf der Aircraft Interiors Expo 2018 in Hamburg

"Als ein im Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie tätiges Beratungsunternehmen erleben wir diese Messe als Pflichtveranstaltung"

Stephan Großfuss auf der Aircraft Interiors Expo 2018 in München (Bildquelle: Ulrike Schacht/Ingenics)

(Ulm/Hamburg/München) – Drei Tage lang präsentierten über 500 internationale Aussteller der „Aircraft Interiors Expo“ in Hamburg ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Flugzeuginnenausstattung. Angesichts der Vielzahl der Innovationen war Manager Industry Stephan Großfuss, der als Aviation-Experte der Ingenics AG die Messe besuchte, von der positiven Stimmung beeindruckt. Er erlebte eine globale Plattform für luftfahrtspezifische Herausforderungen nicht nur im Bereich der Kabinenausstattung, sondern auch im Bereich der strategischen und operativen Herausforderungen, die z. B. der von Airbus avisierte Ratenhochlauf mit sich bringen wird.

„Als ein im Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie tätiges Beratungsunternehmen erleben wir die Aircraft Interiors Expo als eine absolute Pflichtveranstaltung“, erklärt Stephan Großfuss. „Neben den mehr als 500 internationalen Ausstellern, die ihre aktuellen Ideen und Innovationen präsentieren, sind aus meiner Sicht die zahlreichen Fachvorträge und Keynotes von namhaften Vertretern aus der Industrie, die über die gesamten drei Tage sehr positiv zum Austausch über neue Trends und Fortschritte der digitalen Innovation und Transformation in der Luft- und Raumfahrt beitrugen, von größtem Wert.“

Wie zu erwarten, war das Interesse der rund 20.000 Besucher an den auf 24.000 qm in sieben Hallen präsentierten Innovationen, Services, Materialien und Trends enorm. „Sehr interessant für mich war, zu beobachten, wie hellhörig die Gesprächspartner reagierten, wenn das Gespräch auf das Ingenics Modell der integralen Unternehmensentwicklung kam, das einen vielbeachteten Ansatz liefert, um starken Veränderungen, z. B. durch die Digitale Transformation oder durch größere organisatorische Änderungen in einem Unternehmen im ganzheitlichen Kontext zu begegnen“, so Stephan Großfuss.

Der von Airbus avisierte Ratenhochlauf fordert Lieferanten teilweise erheblich – bringt aber auch enorme Chancen. Lieferantenqualifizierung und Supply-Chain-Absicherung bekommen eine ganz neue Bedeutung.

Wie groß in der Luft- und Raumfahrtindustrie der Bedarf an kosten- und prozessoptimierenden Lösungen ist, weiß man bei Ingenics aus der Erfahrung vieler Beratungsprojekte. „Der bei Airbus geplante Ratenhochlauf vor allem der A320-Familie, aber auch die zunehmende Bedeutung neuer Technologien für den Passagierkomfort, werden einigen neuen Lieferanten die Chance bieten, sich in der Lieferkette zu etablieren“, sagt Stephan Großfuss. Deshalb spiele die Lieferantenqualifizierung und Supply-Chain-Absicherung neben der Fertigungsoptimierung eine immer wichtigere Rolle.

Nicht zuletzt, weil man weiß, welche Herausforderung ein solcher Ratenhochlauf für Zulieferer bedeutet, hat die Ingenics AG allen Grund, davon auszugehen, dass sie ihre Rolle als Partner mit überragender Expertise für die luftfahrtspezifischen Herausforderungen des strategischen Prozessdesigns sowie für alle Aspekte der Fabrikgestaltung und Fertigungsoptimierung, der Logistik und des E2E-Supply-Chain-Managements ausbauen können wird. „Wie plausibel und attraktiv unser Ansatz ist, wurde mir auf der Aircraft Interiors Expo vielfach bestätigt“, so Stephan Großfuss. „Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden die Analyse und Konzeption partnerschaftlich, geleiten sie mithilfe von Coaching, Change Management und bei Bedarf mit der integralen Unternehmensentwicklung durch das jeweilige Vorhaben, übernehmen die Projektimplementierung bis zum erfolgreichen Projektabschluss und sorgen für die nachhaltige Absicherung erreichter Optimierungsziele.“

Generell empfand Stephan Großfuss die Stimmung bei den Gesprächspartnern durchweg als positiv: „Viele bezeichneten die Aircraft Interior Expo tatsächlich als die beste Luftfahrtmesse.“

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Mrz 26 2018

ProSiebenSat.1 New Campus West prägt das Ortsbild

Ingenics koordiniert Neubauprojekte der ProSiebenSat.1 Media SE in Unterföhring

ProSiebenSat.1 New Campus West prägt das Ortsbild

Der ProSiebenSat.1 New Campus West wird das Ortsbild von Unterföhring prägen (Bildquelle: ARGE P7S1 New Campus Kohlbecker Vielmo)

(Ulm/Unterföhring bei München) – In einem auf mehrere Jahre angelegten Projekt ist Ingenics bei der Errichtung des New Campus West der ProSiebenSat.1 Media SE engagiert. Helmut Westermann ist im Projektleitungsteam auf Bauherrenseite während der ganzen Zeit zentraler Ansprechpartner für interne und externe Beteiligte. Zuletzt war das Projektteam damit beschäftigt, die Voraussetzungen für die angestrebte Baufeldfreimachung und den Baubeginn im Jahr 2018 zu bewerkstelligen. Parallel zu den Planungsprozessen begleitet Ingenics das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren, um die angestrebte Verdichtung des Grundstückes realisieren zu können.

Mit seiner großen Expertise im Bauprojektmanagement und der Erfahrung mit dem Kunden in einer früheren Gebäude-Revitalisierung ist der Bauingenieur Helmut Westermann wohl die Idealbesetzung als zentraler Ansprechpartner für interne und externe Beteiligte am Neubauvorhaben der ProSiebenSat.1 Media SE in Unterföhring bei München. Die Kenntnis aller relevanten Abläufe bei Planung und Handling von Großprojekten und das Know-how im konkreten Bauprojektmanagement macht die Expertise des Ingenics Beraters schon vor dem ersten Spatenstich zu einem Erfolgsfaktor.

Der New Campus der ProSiebenSat.1 Media SE ist das größte Bauvorhaben und damit die größte Investition in der Geschichte des Medienunternehmens. Darüber hinaus hat das Projekt eine enorme städtebauliche Relevanz, da die Liegenschaft für die Entwicklung des Campuskonzeptes mit dem Baufeld West (optional ergänzt durch das Baufeld Ost) in zentraler Lage am S-Bahnhof Unterföhring liegt. Aus dem bislang inhomogenen gewerblichen Stadtfeld soll das Bauvorhaben der ProSiebenSat.1 Media SE eine eigenständige und unverwechselbare Marke im öffentlichen Raum machen. Auf diese Weise soll der Unternehmensstandort Unterföhring nachhaltig aufgewertet und durch die Integration öffentlicher Funktionen die Kommunikation mit dem Umfeld initiiert werden. Die Gemeinde Unterföhring wird auf der anderen Bahnseite eine „Neuen Mitte“ in ihrem Stadtbild schaffen, die harmonisch mit dem ProSiebenSat.1 Neubau korreliert. Beide Vorhaben könnten durch einen mehrheitlichen Gemeindebeschluss mit einem attraktiven verkehrsberuhigten Bereich verbunden werden.

Da, abgesehen von der Bedeutung für die Gemeinde Unterföhring, für die ProSiebenSat.1 Media SE die Sicherung des Unternehmensstandorts im Mittelpunkt steht, wird für alle Mitarbeiter ein Ort optimierter Arbeitsprozesse mit einer prägnanten Unternehmensidentität geschaffen, der ein vernetztes, kreatives und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld gewährleistet. Für die Realisierung der verschiedenen Baufelder des Leuchtturmprojekts in mehreren Schritten hat die als Sieger aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangene Arbeitsgemeinschaft Kohlbecker Vielmo mit Hauptsitz in Gaggenau und Berlin/Stuttgart (ARGE GP New Campus P7S1) mit Niederlassung in München die Masterplanung erstellt, die dann in mehreren von Ingenics moderierten „Programming Workshops“ verfeinert wurde.

Mit dem markanten neuen Haupteingang beim S-Bahn-Kreisel an der Medienallee orientiert sich das Unternehmen künftig in Richtung Gemeinde Unterföhring. Die Einbeziehung der Bürger wird dadurch unterstützt, dass ProSiebenSat.1 diese in die öffentlichen Bereiche mit Café, Shop und „Open Academy“ einlädt. Bei besonderen Gelegenheiten werden auch die an diesen öffentlichen Bereich angrenzenden Studios für ein geladenes Publikum und Besucher geöffnet.

Die Bürobereiche werden in zwei Gebäudegruppen als offene Strukturen „mäandern“. Die horizontale Vernetzung im Areal erfolgt über eine entlang des Nordriegels verlaufende Brücke mit Abzweigen zum Südriegel, die alle Bereiche auf kürzestem Weg verbindet. Für die Mitarbeiter wird es eine zentrale Kantine und eine sich zur Landschaftstreppe öffnende Cafeteria geben, die ebenso wie die innenliegende „Piazza“ zu Austausch und Kommunikation anregen. Diese Landschaftsterrasse als Dach des Mitarbeiterrestaurants und die begehbare Landschaftstreppe
können auch als Tribüne für Veranstaltungen genutzt werden. Hinzu kommen „Orte für besondere Denk- und Kommunikationsprozesse“, die sich wie Satelliten im Zentrum des Areals an die horizontalen Verbindungsstege anschließen.

Bis es soweit ist, gilt es allerdings zunächst die Planung voranzutreiben und die Fläche für die Neubebauung frei zu machen. „An die Stelle der bestehenden Bebauung, die sukzessive komplett abgerissen wird, soll mit den drei Bauteilen des neuen Campus die Geschossflächenzahl des Areals deutlich erhöht werden und damit dessen Wert signifikant steigen“, erklärt Helmut Westermann. „Denn ProSiebenSat.1 will hier erheblich mehr Arbeitsplätze für Mitarbeiter sowie Parkmöglichkeiten und neben der Erneuerung der Studios auch ein neues Rechenzentrum schaffen. Meine wichtigste Aufgabe ist derzeit die Betreuung der internen und externen Stakeholder, um die Planungsprozesse für die Baugenehmigung und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu unterstützen.“ Denn ohne eine Bebauungsplanänderung wäre die Erhöhung der Geschossflächenzahl von 1,5 auf 2,0 und die damit verbundene Verdichtung (die ja auch Einfluss auf den Grundstückswert hat) gar nicht möglich.

Auch deshalb hat das aus dem Bauexperten Helmut Westermann sowie drei Mitarbeitern der ProSiebenSat.1 Media SE bestehende Projektleitungsteam die Gemeinde Unterföhring und das Landratsamt München als Genehmigungsbehörden von Anfang an in den Bauplanungsprozess einbezogen, wozu mehrere Gespräche geführt wurden und auch weiterhin werden. „Die Abrissarbeiten wurden begonnen, im Frühjahr 2018 werden wir mit dem Ausheben der Baugrube und anschließend den Rohbauarbeiten beginnen können“, so Helmut Westermann.

Helmut Westermann wird über die komplette Dauer des Vorhabens bis zur Fertigstellung des Areals West im Jahr 2022 vor Ort präsent sein, um dem Kunden eine bestmögliche Betreuung zu bieten. In der Aufgabe der übergeordneten Qualitäts-, Kosten- und Terminsicherung (mit Integration der Bauleit- und Genehmigungsplanung) bündelt Ingenics die entscheidenden Erfolgsfaktoren. „Der Kunde kann sich während der gesamten Projektzeit auf die wesentlichen Entscheidungen und damit gleichzeitig auf sein Kerngeschäft konzentrieren“, so Helmut Westermann.

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Jan 30 2018

Mit der Eröffnung des Audi-Logistikzentrums in Mexiko konnte auch Ingenics eine Punktlandung feiern

In dreieinhalb Jahren von der Planung über die Entwicklung zum Produktionsstart

Mit der Eröffnung des Audi-Logistikzentrums in Mexiko konnte auch Ingenics eine Punktlandung feiern

Audi Q5 in Mexiko (Bildquelle: Audi AG)

In San José Chiapa im Bundesstaat Puebla produziert Audi Mexico mit dem SUV Q5 seit 2017 eines der erfolgreichsten Modelle der vergangenen Jahre für den gesamten Weltmarkt. Dank der günstigen geografischen Lage, der vergleichsweise günstigen Produktionskosten und einer qualifizierten Zuliefererkette hat der Standort Mexiko zunehmend an Attraktivität gewonnen. Die angepeilten 150.000 Q5-SUVs werden auf einem neu erschlossenen Gelände hergestellt, das mit Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei, Montagehallen und Logistik-Park gut 460 Hektar umfasst.

Um schon im Vorfeld der umfangreichen Baumaßnahmen komplexe Aufgaben wie das Erstellen von Kostenvoranschlägen für die Neubauten, die Berechnung der Lagerkapazitäten sowie die Entwicklung der Intralogistik-Prozesse erfolgreich bewältigen zu können, mussten die Ingenics Logistikexperten ihre Arbeit jederzeit mit den planenden Audi-Teams synchronisieren können. Während diese am künftigen Standort in Mexiko noch an der Erschließung des Geländes arbeiteten, wurde zu Beginn der dreieinhalb Jahre, die für das Projekt insgesamt zur Verfügung standen, das Logistikgebäude sowie das Trailer- und Containerdepot von Deutschland aus geplant und erst im zweiten Schritt auf die Situation vor Ort übertragen. „Letzten Endes wurden alle vorgegebenen Ziele im neuen Audi-Werk umgesetzt, um die angestrebte Produktionskapazität von 150.000 Q5-Fahrzeugen pro Jahr realisieren zu können“, erklärt der Geschäftsführer der Ingenics Niederlassung in Puebla, Justo Perez.

Alle wichtigen Schritte – Lagerplanung, Intralogistikplanung, Lagerprozessgestaltung, Konfiguration der IT-Lagerstrategien – wurden termingerecht und in der erforderlichen Qualität bewältigt. „Zur Lagerplanung gehörte auch die Intralogistik- und Materialflussplanung sowie die Kalkulation für Personal- und Ausrüstung“, so Justo Perez weiter. „Ein Hauptfokus lag auf den Lagerstrategien und der innovativen Lager-ID Entwicklung.“

Die termingerechte Gestaltung aller Intralogistik- und Wareneingangsprozesse war die Voraussetzung dafür, auf Kundenbedürfnisse schnell reagieren und – durch mehrere Schulungen und operative Simulationstests – die ordnungsgemäße Implementierung gewährleisten zu können. „Unsere Experten mussten immer wieder ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, da es während des Produktionsstarts mehrfach zu umfassenden Änderungen kam“, betont Justo Perez. Bei der erfolgreichen Inbetriebnahme des Logistikzentrums wurden neben der perfekten Zusammenarbeit mit dem Audi-Team (Logistikplanungsabteilung, Montageteam, Transportkontrolle, Materialdisposition, IT, Anlagensicherheit und Karosserie) auch die gelungene Integration der ausgewählten externen Logistikdienstleister gewürdigt.

Ingenics hat einmal mehr unter Beweis gestellt, dass das Beratungsunternehmen auch international zu den besten Partnern für ergebnisorientierte Ingenieurleistungen und Logistik-Consulting zählt. „Dank des Ingenics Supports kann der Kunde nun sein eigenes Personal schulen und an der kontinuierlichen Optimierung der Prozesse weiterarbeiten“, erklärt der verantwortliche Gesamtprojektleiter Tobias Katai, Associate Partner und Key Account Manager bei der Ingenics AG. „Die Erfahrung aus tausenden von Projekten sichert in jedem Fall ein systematisches und nachvollziehbares Verfahren, auch in diesem Fall ermöglichten die Expertise der Berater und die Ingenics Methoden sowie die exzellente Kooperation mit dem Audi-Team die perfekte Durchführung des Projekts bis zum Produktionsstart.“

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Jan 16 2018

„Rüstzeitreduzierung verbessert die Chance, in einem Hochlohnland Produktions- und Bearbeitungsprozesse wirtschaftlich durchzuführen“

Ingenics Projekt zur Optimierung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) bei SAF-Holland – Vorgaben übertroffen

"Rüstzeitreduzierung verbessert die Chance, in einem Hochlohnland Produktions- und Bearbeitungsprozesse wirtschaftlich durchzuführen"

Produktion bei SAF-Holland S.A. (Bildquelle: SAF-Holland S.A.)

(Ulm/Bessenbach) – Um die Anlagenverfügbarkeit am Standort Bessenbach bei Aschaffenburg der SAF-Holland S.A. zu verbessern, beauftragte deren Management die Ingenics AG mit der Durchführung von Rüstworkshops im Bereich der Fertigung von Einzelkomponenten für Trailer-Lenkachsen. Bereits der Pilotworkshop an einem CNC-Fräs-Arbeitsplatz brachte eine Rüstzeitreduzierung, die mit 30 Prozent das angestrebte Ziel deutlich übertraf. Mit dem Ziel, die Gesamtanlageneffektivität (OEE) um 20 Prozent zu steigern, wird das Verfahren nun auf weitere Zerspanungsarbeitsplätze übertragen, sodass eine Einsparung von insgesamt 445 Produktionsstunden pro Jahr realisiert wird.

Rüstprozesse sind komplexe Vorgänge: Materialien und Werkzeuge müssen pünktlich, in der richtigen Menge und Qualität bereitstehen; neben dem Maschinenbediener oder Einrichter sind Qualitätssicherung, Fertigungssteuerung, Werkzeugservice und interne Zulieferer sowie die Logistik involviert. Um unabhängig von den Befindlichkeiten einzelner Betroffener zügig nachhaltige Optimierungserfolge zu generieren, werden für „Rüstworkshops“ spezialisierte technische Berater als Partner engagiert. Ingenics hat sich als Rüstzeitoptimierer ein beachtliches Renommee erarbeitet. „Wo es gelingt, den Zeitaufwand für das Rüsten zu reduzieren, nimmt die Produktivität automatisch zu“, erklärt Senior Expert Stefan Meitinger. Als gelernter Werkzeugmacher und staatlich geprüfter technischer Betriebswirt, ist er bei Ingenics „der Mann fürs Rüsten“. „Durch das Zusammenspiel vieler Einzelmaßnahmen, die in der Regel keine größeren Investitionen erfordern, kann eine Reduzierung um mindestens 25 Prozent fast immer erreicht werden; selbst 50 Prozent sind keine Seltenheit. Bei SAF-Holland haben wir auf Anhieb 30 Prozent geschafft. Mit der Übertragung des Verfahrens auf weitere Zerspanungsarbeitsplätze werden wir die OEE (Overall equipment effectiveness bzw. Gesamtanlageneffektivität) um mindestens 20 Prozent steigern und so eine Einsparung von insgesamt 445 Produktionsstunden pro Jahr realisieren.“

Nach dem beeindruckenden Erfolg des Pilotworkshops gab die Geschäftsleitung grünes Licht

Als ein weltweit führender Hersteller von qualitativ hochwertigen Produktsystemen für Nutzfahrzeuge nimmt SAF-Holland eine herausragende Marktposition unter den internationalen Systemzulieferern ein. Dennoch gilt es, sich immer wieder neu gegen Mitbewerber zu behaupten. Vor diesem Hintergrund beauftragte COO Arne Jörn im vergangenen Jahr die Ingenics AG mit der Durchführung von Rüstworkshops. Nach einem Pilotworkshop im September 2016 sollten – falls der in Aussicht gestellte Erfolg von mindestens 20 Prozent Rüstzeitreduzierung bei der CNC-Zerspanung und eine entsprechende Verbesserung der OEE realisiert würde – alle infrage kommenden Zerspanungsarbeitsplätze im Bereich Rohrlenkungssysteme im Werk 1 in Bessenbach (Kreis Aschaffenburg) optimiert werden. „Ingenics hatte bei SAF in Bessenbach schon andere Projekte erfolgreich durchgeführt“, erklärt Stefan Meitinger. „Als mich der COO gefragt hat, ob wir denn auch Kompetenzen beim Thema Rüsten hätten, war er an den Richtigen geraten.“

Peter Bahmer, Vice President Operations für den Bereich Europe, Middle East, Afrika und Indien (EMEA/Indien), ist im Konzern für das gesamte Projekt verantwortlich. „Die Rüstzeitoptimierung als Teil unserer Strategie zur OEE-Optimierung ist für uns hauptsächlich in den Bereichen Einzelkomponentenfertigung, Vorfertigung interessant“, erklärt Peter Bahmer. Eine Beschränkung auf ein Produkt oder einen Standort gebe es dabei nicht. „Wir haben in diesem Werk begonnen, weil hier unser Produktportfolio sehr weitgefächert ist, also Komponenten für viele unterschiedliche Achstypen hergestellt werden, was ein besonders häufiges Rüsten erforderlich macht.“

Mit den Ergebnissen des Pilotworkshops – nach dessen beeindruckendem Erfolg gab die Geschäftsleitung umgehend grünes Licht für ein umfassendes Coaching der Projektleiter und Mitarbeiter mit dem Ziel einer flächendeckenden Implementierung – war Peter Bahmer ebenso zufrieden wie seine beiden Projektverantwortlichen Timo Litzel (verantwortlicher Projektleiter) und Holger Pohl (Meister und Leiter der Pilotabteilung). „Nachdem es so gut angelaufen war, gab es einen zweiten Workshop im Dezember 2016, schrittweise folgten die weiteren Monat für Monat durch das ganze Jahr 2017“, so Timo Litzel. „Ende 2017 haben wir alle Ziele erreicht.“

Aufgrund ihres Engagements und ihrer Erfahrung konnten Timo Litzel und Holger Pohl bald selbst die Leitung von internen Workshops für ihre Teams übernehmen. „Mit den Beiden haben wir jetzt zwei kompetente Fachleute, die das Thema intern durch die Firma treiben können. Wenn es um ähnliche Aufgabenstellungen geht, wollen wir nämlich nicht dauerhaft mit Externen arbeiten“, erklärt Peter Bahmer, der selbst an den Eröffnungs- und Feedbackrunden der Workshops teilnahm. „Da die bisherigen Erkenntnisse so vielversprechend sind, werden wir sicherlich weitere Workshops mit Ingenics durchführen, wenn sich das Anforderungsprofil ändert.“ Stefan Meitinger ergänzt: „Meine wichtigste Aufgabe als Coach wird dann wieder das Projektmanagement beim Ausrollen des Themas von der Pilotanwendung in die Breite sein.“

Das Thema Rüstzeitoptimierung ist unsere große Chance

Auch Holger Pohl sieht für die Zukunft noch reichlich Potenzial für eine weitere Zusammenarbeit. „Das hat sehr gut geklappt, es gibt zwar noch keine verbindliche Vereinbarung mit Ingenics, aber wenn ich berücksichtige, dass die Vorgehensweise vom Fräsen in der mechanischen Fertigung beispielsweise aufs Schweißen übertragen werden soll, werden wir voraussichtlich gerne auf die fachlichen Kenntnisse von Ingenics zurückgreifen.“

Mit Stefan Meitinger habe man jemanden gefunden, der zum Unternehmen passe, sagt Peter Bahmer. „Jemand, der uns nicht nur in der Theorie, sondern auch bei der praktischen Umsetzung unterstützt. Da wir in vielen Bereichen unter Bedingungen eines Einzelfertigers und stets auftragsbezogen, also ohne ein pufferndes Fertigproduktelager arbeiten, verbessert das Thema Rüstzeitoptimierung unsere Chance, unsere Produktions- und Bearbeitungsprozesse auch in einem Hochlohnland wie Deutschland weiterhin wirtschaftlich durchzuführen, erheblich.“

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Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

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Dez 19 2017

Digitale Transformation – jetzt wird umgesetzt!

Statement des Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer zum Jahreswechsel 2017/2018

Digitale Transformation - jetzt wird umgesetzt!

Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer (Bildquelle: Ingenics AG)

Wer sich vor einigen Jahren auf den Weg ins Zeitalter der digitalen Produktion, Supply Chain und Logistik begeben hat, darf sich heute bestätigt fühlen.

Es gibt inzwischen genügend Beispiele für Leuchtturmanwendungen erfolgreicher Implementierung von Industrie-4.0-Elementen über alle Branchen hinweg. Die Digitalisierung kommt in großen Schritten voran, Anwendungen, die im Endkundenbereich bereits seit Jahren Standard sind, finden nun ihren Weg in die Industrie. Es gibt kein Zurück mehr – die Zukunft ist digital.

In der Industrie wird nach dem Prinzip „Predictive Maintenance“ revolutioniert. Ein gutes Beispiel ist die App „Shazam“, mit deren Hilfe der Nutzer herausfindet, welcher Song gerade im Radio gespielt wird. Ein Start-up aus New York hat die Brücke zur Industrie geschlagen, indem es eine App entwickelt hat, die anhand der Tonerkennung den Maschinenstatus ermitteln, weitermelden und Instandhaltungsempfehlungen geben kann.

Für die digitale Durchdringung des kompletten Lebenszyklus von Produkten und Produktionsmitteln müssen teilweise noch die Voraussetzungen geschaffen werden – was bedeutet, dass, wer nicht auf der Strecke bleiben will, die Etablierung innovativer Technologien als Chefsache in den Unternehmenszielen festschreiben muss. Von der ersten Idee bis zur Auslieferung eines Produktes muss jeder einzelne Prozess entlang der Wertschöpfungskette auf den Prüfstand gestellt und Teil der Digitalisierungsstrategie werden.

Wir können uns heute nicht mehr mit ungefähren Prognosen für die Zukunft zufriedengeben – heute handeln wir. Denn wir haben alle erforderlichen – zum Teil selbst entwickelten – Werkzeuge zur Hand. Worauf also sollten wir noch warten? Wir begleiten unsere Kunden auf ihrem anspruchsvollen Weg der Transformation ihres Geschäftsmodells, ihrer Produkte und Produktion, letztlich ihres kompletten Unternehmens.

Doch wo bleibt der Mensch? Auch die Arbeitswelt steht vor massiven Veränderungen. Bei flexiblen Arbeitsorten und -zeiten gewinnt die Digitalisierung der Arbeits- und Service-Tools mit unkomplizierten, gleichwohl sicheren Zugriffsmethoden weiter an Bedeutung.

Mitarbeiter werden vermehrt ihre Wünsche und Bedürfnisse einbringen und an der Gestaltung der Rahmenbedingungen und Geschäftsprozesse mitwirken wollen. In diesem Sinne ist die Qualität des Arbeitgebers auch aus Sicht aktueller und potenzieller Mitarbeiter zum großen Teil ein Kultur- und Wertethema.

Wo sich die Bedürfnisse zum Schutz der Arbeitsplätze entgegen dem Sinn der aktuellen arbeitspolitischen Rahmenbedingungen verändern, ist die Politik gefragt. Sie muss ein differenziertes Vorgehensmodell entwickeln, um die bereits knappen Ressourcen an qualifizierten Arbeitskräften für die Zukunft zu sichern. Noch schränkt die Politik – aus dem Bedürfnis heraus, prekäre Arbeitsplätze schützen zu wollen – die dringend notwendige Entwicklung und Gestaltung zukunftsfähiger Arbeitsmodelle ein.

Zukunftsforscher erwarten, dass im Bereich der Hochqualifizierten das Sicherheitsbedürfnis der Menschen deutlich zurückgehen wird. In der Wahl ihres Erwerbsmodells und der damit verbundenen Aufgaben legt diese Gruppe viel mehr Wert auf attraktive Arbeitsinhalte anstatt auf die Sicherheit einer „Lebensstellung“. Sie gehen zu Recht davon aus, dass sie jederzeit mindestens gleichwertige Alternativen haben.

Alle unsere Analysen zeigen, dass sich der Arbeitsmarkt zukünftig in Richtung fluider Kompetenz entwickeln wird. Die Unternehmen sind gefordert, diese aufgaben- und projektbezogene Form der „fluiden Zusammenarbeit“ zu managen, um ihre Performance und ihr Wachstum abzusichern.

Worauf sollen wir also noch warten? Die Gewinner werden die verfügbaren Digitalisierungsinstrumente einsetzen, die effiziente Gestaltung ihrer Prozesse anpacken und mit ihrer fluiden Kompetenz für Zusammenarbeitsmodelle die attraktivsten Arbeitgeber am Markt sein. Wer dabei sein will, hat jetzt alle Chancen – und muss sie jetzt nutzen.

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Dez 6 2017

„Eine Plattform zur Optimierung der Arbeitgeber- und Arbeitsplatzattraktivität im Interesse des Standorts“

Ingenics war Gastgeber einer Veranstaltung von „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis

"Eine Plattform zur Optimierung der Arbeitgeber- und Arbeitsplatzattraktivität im Interesse des Standorts"

Beim „Unternehmensaustausch“ zu „Arbeitgeberattraktivität als Wettbewerbsfaktor“ bei Ingenics (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Zahlreiche Arbeitgeber folgten der gemeinsamen Einladung von Ingenics, „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ nach Ulm. Beim „Unternehmensaustausch“ über das Thema „Arbeitgeberattraktivität und Qualität als Wettbewerbsfaktor der Zukunft“ am 28. November im Hauptquartier der Ingenics AG standen Fragen zur Arbeitgeber- bzw. Unternehmensattraktivität in Zeiten von Digitalisierung, Social Media und neuer Transparenz im Zusammenhang mit der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt. Manfred Loistl, Vorstand Personal der Ingenics AG, konnte als Gastgeber mehr als 60 Unternehmer begrüßen.

Ihre besonderen Qualitäten als attraktiver Arbeitgeber bekam die Ingenics AG im zu Ende gehenden Jahr vielfach bescheinigt. Im Februar wurde sie beim „Great Place to Work“ Landeswettbewerb in der Kategorie Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitern unter die besten Arbeitgeber in Baden-Württemberg gewählt; ausgezeichnet wurden Unternehmen mit einer überzeugenden Unternehmenskultur, die ihren Beschäftigten besonders attraktive Arbeitsbedingungen und herausragende Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Ebenfalls im Februar war Ingenics im Wettbewerb „Top Arbeitgeber Mittelstand“ des international tätigen Top Employers Institutes erfolgreich. Zwei Monate später folgte die Auszeichnung als einer der besten deutschen Arbeitgeber im Consulting im Bundeswettbewerb „Great Place to Work“. Im Mai durfte sich Ingenics über eine Top-Platzierung bei der Experten- und Klientenbefragung von brand eins Wissen freuen. Im Juli schließlich wurde die Ingenics AG für ihr EFQM Exzellenzprogramm bei der Verleihung des Ludwig-Erhard-Preises 2017 in der Kategorie „Mittelstand“ berücksichtigt und bekam als erste deutsche Unternehmensberatung das Prädikat Silber im Excellence Index.

Eine derart umfassende Anerkennung weckt natürlich nicht nur das Interesse von Zertifizierern, sondern macht Ingenics auch zum Benchmark für andere Unternehmen, die vergleichbare Ambitionen haben. Dass die Wahl eines ausrichtenden Co-Veranstalters für die gemeinsame Veranstaltung von „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ auf Ingenics fiel, ist insofern kein Zufall.

Alles dreht sich um das Thema „Digitalisierung“

Der gemeinsamen Einladung von Ingenics, „Great Place to Work“ und „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ zum „Unternehmensaustausch“ über die Themen „Arbeitgeberattraktivität und Qualität als Wettbewerbsfaktor der Zukunft“ folgten denn auch über 60 Unternehmer. Im Mittelpunkt standen die Fragen
– Wie können Unternehmen im Zeichen von Digitalisierung, Social Media und neuer Transparenz durch eine erfolgreiche Arbeitgebermarke wettbewerbsfähiger werden?
– Wie können Unternehmen im Wandel der Digitalen Transformation eine agile Kultur entwickeln, und wie können sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem Weg mitnehmen?
– Wie können Unternehmen durch eine hohe Qualität ihrer Prozesse und Leistungen sowohl die Kundenbindung steigern als auch gezielt ihre Arbeitgeberattraktivität fördern?

Die Gruppe von Experten, die das Programm bestritten, war beeindruckend. Nach der Begrüßung durch Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer folgte der erste Praxisvortrag von Andreas Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter von Great Place to Work, zum Thema „Nachhaltige Arbeitgeberattraktivität als Wettbewerbsfaktor in der Digitalisierung – Unternehmensbeispiele aus den Siegern bei ,Deutschlands Beste Arbeitgeber““. Dr. Andre Moll, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, musste zwar krankheitsbeding absagen, an seiner Stelle gab aber Volker David, ehrenamtlicher Lead-Assessor der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, Auskunft über „Mitarbeiterorientierte Organisationsentwicklung im agilen Umfeld“.

Tiefe Einblicke aus der Praxis lieferte Manfred Loistl, Vorstand Personal der Ingenics AG, mit seinem Vortrag „Strategie und Umsetzung von Qualität und Arbeitgeberattraktivität bei der Ingenics AG“. Zum abschließenden Expertengespräch über die „Strategien der Zukunft für nachhaltige Arbeitgeberattraktivität und Qualität“ komplettierte Ingrid Marold, Geschäftsführerin Profile bei der SMK Süddeutsche Medien KG, die Expertenrunde.

Nicht nur aus der Sicht des Gastgebers war die Veranstaltung mehr als eine interessante Erfahrung. „Dieses Format war für uns völlig neu, in der Regel wenden sich unsere Veranstaltungen ja an Kunden und Interessenten und haben das Ziel, neue Produkte und Strategien zu präsentieren und zu diskutieren“, sagt Manfred Loistl. „Eine solche Plattform zur Optimierung der Arbeitgeber- und Arbeitsplatzattraktivität muss im Interesse des Standorts liegen. Aus der Idee, Arbeitgeber mit anderen Arbeitgebern über Organisationsentwicklung und insbesondere die Entwicklung einer nachhaltigen attraktiven Arbeitgebermarke diskutieren zu lassen, ist eine wirklich spannende Veranstaltung geworden.“ Zweifellos gewinne das Thema Human Resources weiter an Bedeutung. „Gemeinsam mit dem Thema Digitalisierung entscheidet es heute schon über den Unternehmenserfolg.“

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