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Mrz 20 2017

Kundenindividuelle Cockpits für Mehrwert durch proaktives Handeln

Auf der LogiMAT 2017 findet Ingenics eigene Strategien bestätigt

Kundenindividuelle Cockpits für Mehrwert durch proaktives Handeln

Für Ingenics auf der Messe: Logistikexpertin Maj-Britt Pohlmann (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Stuttgart) – Die auf der Intralogistik-Fachmesse LogiMAT präsentierten aktuellen Branchentrends zu den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, Vernetzung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Data Analytics etc. bestätigen die Strategien der Ingenics AG auf der ganzen Linie. Joachim Erhard, Geschäftsführer der KNAPP Deutschland GmbH, deren „Pick-it-Easy-Robot“ als bestes Produkt 2017 ausgezeichnet wurde, begrüßt insbesondere die intensive Beschäftigung der Ingenics AG mit dem Thema Mensch-Roboter-Kollaboration.

Die 15. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss LogiMAT in Stuttgart schien exakt an den Themen ausgerichtet zu sein, die die Ingenics AG in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gestellt hat. Das Motto „Wandel gestalten“ und der Anspruch, mit intelligenten Lösungen auf die „Megatrends Industrie 4.0, das Internet der Dinge und die Digitalisierung“ zu reagieren, bildeten ab, was die dramatische Veränderung der Wertschöpfungsprozesse aktuell bestimmt. Wie exakt man damit auf die richtigen Schwerpunkte gesetzt hat, bestätigen Rekorde bei Aussteller- und Besucherzahlen, die auch die Erweiterung um zusätzliche Hallen erforderlich machten. Schließlich gewinnen, im Zusammenhang mit Industrie 4.0, Innovationen in den Bereichen Lagertechnik, Transporttechnologie, Identifikation und IT ganz neue Bedeutung. „Insbesondere die Lagertechnikanbieter haben volle Auftragsbücher, in der Intralogistik wird derzeit unglaublich viel neu geplant und realisiert“, hat Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry bei der Ingenics AG, festgestellt.

„Ingenics setzt auf Mehrwert durch proaktives Handeln – und konzipiert kundenindividuelle Cockpits, die Führungskräfte durch transparente und intuitive Darstellung der wichtigsten Entscheidungsparameter unterstützen.“

Vor dem Hintergrund der jahrelangen intensiven Beschäftigung mit Industrie 4.0 fokussiere man sich bei Ingenics in der Intralogistik stark auf den Bereich der Digitalisierung, sagt Maj-Britt Pohlmann: „Auf der LogiMAT konnten Optimierungen im Bereich der Sensortechnologie, Identifikations- und Kommunikationstechnik sowie Softwareapplikationen bestaunt werden. Um aus den so gewonnenen Daten echte Unternehmensmehrwerte generieren zu können, ist für Ingenics das Kernstück das Datenmodell, also die gezielte Verknüpfung der generierten Daten und die Auswahl der relevanten Leistungskennzahlen (KPI), um aus einer Datenflut die für die Steuerung der Prozesse wichtigsten Informationen herauszufiltern und den Nutzern mit einer interaktiven benutzerfreundlichen Oberfläche zur Verfügung zu stellen. So konzipiert Ingenics kundenindividuelle Cockpits, die den Führungskräften im Management und der Operative die wichtigsten Entscheidungsparameter transparent und intuitiv darstellen, sodass diese auf Basis dieser Kern-Informationen gezielt steuernd in die Prozesse eingreifen können. Dabei wird Real-Time-Fähigkeit immer wichtiger, um proaktiv handeln zu können.“

„Dass Menschen und Roboter immer enger verzahnt arbeiten, ist aktuell ein wichtiger Branchentrend.“

Wie genau die Logistikexperten der Ingenics AG mit ihrer Strategie die tatsächlichen Bedarfe ihrer Kunden erkannt haben und mit eigenen Lösungen bedienen, weiß Joachim Erhard, Geschäftsführer der KNAPP Deutschland GmbH. Als frisch gekürter Preisträger der Auszeichnung „Bestes Produkt 2017“ ist der internationale Anbieter von automatisierten Lagersystemen, Lösungen für Materialfluss, Kommissionierung, Pick-to-Light, Pick-by-Voice, Lagerverwaltung, Regelbediengeräte, Behälter- und Karton-Fördertechnik, stolz auf seinen „Pick-it-Easy-Robot“, einen vollautomatischen Kommissionierroboter, der – dank seiner Bilderkennungs- und -verarbeitungssoftware – den „Griff in die Kiste“ perfekt beherrscht.

Dass sich die Ingenics AG seit nunmehr zwei Jahren intensiv mit dem Thema Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in Montage und Logistik beschäftigt, kann Joachim Erhard nur gutheißen. „Wir erleben auf der LogiMAT, wie relevant diese Themen sind und wie begierig die Branche gerade Innovationen im Bereich der Automatisierungslösungen aufnimmt, um zusätzliche Effizienzpotenziale zu heben. Dass Menschen und Roboter immer enger verzahnt arbeiten, ist aktuell ein wichtiger Branchentrend.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Mrz 8 2017

Weit mehr als nur eine Fabrikerweiterung

Ingenics Generalentwicklungsplanung für Neubau der FreiLacke Emil Frei GmbH & Co. KG

Weit mehr als nur eine Fabrikerweiterung

5. v. l.: Dr. Rainer Frei; 4. v. l. Hans-Peter Frei; 5. v. r. Jörg Müller; 3. v. r. Stefan Kienzler (Bildquelle: FreiLacke Emil Frei GmbH & Co. KG)

(Ulm/Bräunlingen) – Die Pulverlackfabrik der Emil Frei GmbH & Co. KG im Bräunlinger Stadtteil Döggingen im Schwarzwald-Baar-Kreis war ihren Kapazitätsgrenzen nahe, als das Unternehmen 2014 die Ingenics AG mit einer Konzeptstudie beauftragte, um Potenziale in den bestehenden Abläufen zu analysieren und in einer Generalentwicklungsplanung die Erweiterungsoptionen am bestehenden Standort zu untersuchen. Nach dem in zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit gemeinsam entwickelten Masterplan erfolgte jetzt der erste Spatenstich für das dringend benötigte neue Produktions- und Logistikgebäude.

Da sie ohne Lösungsmitteleinsatz auskommen, gelten Pulverlacke als vergleichsweise umweltverträglich und gewinnen als Alternative zur konventionellen Lackierung in industriellen Anwendungen seit Jahren kontinuierlich an Bedeutung. Mit ihrer hochinnovativen Produktwelt von Systemlacken immer am Puls des Marktes agierend, hat die FreiLacke Emil Frei GmbH & Co. KG aus Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Unternehmensentwicklung verzeichnet. Nachdem sich die 2001 gebaute Pulverlackfabrik im Stadtteil Döggingen ab Anfang der 2010er Jahre immer deutlicher ihren Kapazitätsgrenzen näherte und um Spielraum für weiteres Wachstum zu schaffen, beschloss das Management 2014 eines der größten Investitionsvorhaben der Firmengeschichte: den Bau eines modernen und prozessorientierten Produktions- und Logistikzentrums für Pulverlacke.

Um Potenziale in den bestehenden Abläufen zu untersuchen und in einer Generalentwicklungsplanung die Erweiterungsoptionen am bestehenden Standort zu bewerten, wurde noch 2014 die Ingenics AG mit einer Konzeptstudie beauftragt. „Dass wir die Erweiterung unseres Pulverlackwerks hier in Bräunlingen planen und umsetzen wollen, ist für uns als familiengeführtes Unternehmen ein klares Bekenntnis zum Standort, der auch langfristig das Herz unserer Entwicklung und Produktion sein wird“, sagte Dr. Rainer Frei, Geschäftsführer der Emil Frei GmbH & Co. KG und in der Branche als Vorsitzender des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie in Baden-Württemberg (VdL) bekannt. Aus der Studie wurde eine Generalplanung und nach einer zweijährigen intensiven Planungsphase erfolgte im Februar 2017 der erste Spatenstich für ein neues Produktions- und Logistikgebäude.

Der Prozess bestimmt die physische Struktur des Gebäudes

In den kommenden Monaten wird auf rund 12.000 Quadratmetern ein Logistikzentrum für Rohwaren und Fertigprodukthandling entstehen. Pulverlacke werden künftig in einem fünfgeschossigen Produktionsbau hocheffizient und unter ergonomisch optimierten Rahmenbedingungen hergestellt. Nach der Inbetriebnahme der Neubauten mit einem Bruttorauminhalt von fast 100.000 Kubikmetern soll in einer zweiten Stufe das Layout der Bestandsgebäude überarbeitet und ideal am Produktentstehungsprozess ausgerichtet werden. „Bei der Potenzialanalyse und der Generalentwicklungsplanung war es dem Bauherrn ebenso wichtig wie uns, nicht nur zusätzliche Flächen zu schaffen, sondern ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das deutliche Effizienzsteigerungen in den Ablaufprozessen ermöglich“, erklärt Ingenics Projektleiter Stefan Kienzler. „Dies wäre auch bei maximaler Verdichtung in der bisherigen Gebäudestruktur nicht im gewünschten Umfang möglich gewesen, vor allem aber hätte es keinerlei Spielräume mehr für die künftige Entwicklung gegeben.“

Eine besondere Herausforderung sei es gewesen, den Produktionsprozess des Pulverlacks und dessen Anforderungen optimal abzubilden, so Stefan Kienzler. „Wir mussten beispielsweise berücksichtigen, dass feinste Rohstoffpartikel, wenn sie einmal verschleppt werden, in anderen Bereichen zu enormen Qualitätsproblemen führen können.“ Das Reinigen der Anlagen und die damit einhergehenden Stillstandzeiten der Anlagen gehörten deshalb zu den wichtigsten Prozessen im Zusammenhang mit der Absicherung einer hohen Produktqualität. Im neuen Produktionsgebäude erfolgt deshalb eine konsequente räumliche Trennung der Produktionsschritte in verschiedenen Etagen, was schnellere Rüstvorgänge und eine verschleppungsarme Produktion ermöglicht. „Das ist eine der Investitionen, von denen FreiLacke nachhaltig profitieren wird“, ist sich auch Produktionsgeschäftsführer Hans-Peter Frei sicher.

Prozesssicherheit, Logistik und Energie sind die großen Themen

Für die Logistik wurden ein Schmalganghochregallager mit 4.500 Stellplätzen und vorgelagerten Wareneingangs- und Ausgangszonen eingerichtet. Schlanke Prozesse und eine nahe Anbindung an die Produktion und Ansetzerei (Vorprozess der Pulverlackherstellung) halten die Warenbestände im Produktionsumfeld niedrig und sorgen für Transparenz und hohe Produktionssicherheit. Doppelhandlings und Platzmangel bei Rohwaren, Halbfertigprodukten und Fertigwaren werden mit der Inbetriebnahme der Vergangenheit angehören. Ein ins Hochregallager integrierter ganzjährig gekühlter Lagerbereich temperiert als 2.300 Kubikmeter großer „Kühlschrank“ empfindliche Rohwaren und Fertigprodukte auf die optimale Verarbeitungstemperatur.

Weil bei der Herstellung von hochwertigen Pulverlacken große Mengen von Abwärme entstehen (das Pulver muss immer wieder auf bestimmte Temperaturen rückgekühlt werden), ist Energie ein erheblicher Kostenfaktor. Deshalb entwickelten das FreiLacke Planungsteam und die Ingenics AG in enger Kooperation mit den Fachplanern der Planungsgruppe Schnepf und dem Architekturbüro Schmelzle + Partner für den neuen Produktions- und Logistikbau ein ausgeklügeltes Energiekonzept: Alle Wärme- und Kältebedarfe werden in einem Gesamtsystem zusammengeführt, um die optimale Energierückgewinnung zu ermöglichen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach rundet dieses Konzept ab und unterstreicht das Bestreben, in hohem Maße umweltschonend zu produzieren. Das neue Gebäude wird den Energieeffizienzstandard KfW 55 erfüllen und die Forderungen der Energieeinsparverordnung ENEV übertreffen. Die Reduktion der Temperaturschwankungen in der Produktion werden außerdem positive Effekte auf die Arbeitsplatzergonomie haben. Generell hat die Verbesserung der Arbeitsplatzqualität bei FreiLacke einen sehr hohen Stellenwert, weshalb die Mitarbeiter in jeder Phase der Planung einbezogen wurden.

Erster Realisierungsschritt eines umfassenden Masterplans

Von den ersten Skizzen über fundierte Produktionsanalysen bis zu einer zukunftsfähigen Generalentwicklungsplanung haben die Fabrikplanungsspezialisten der Ingenics AG gemeinsam mit dem FreiLacke Team ein überzeugendes Konzept entwickelt, das sie derzeit konsequent umsetzen. Als Moderator der Zusammenarbeit mit Architekten und Fachplanern ist Ingenics Projektleiter Stefan Kienzler mit dem aktuellen Stand höchst zufrieden: „FreiLacke unterstreicht mit dieser umfassenden Investition das Bekenntnis zur Region, schafft eine umweltschonende und energieeffiziente Produktion und die Basis dafür, dass die Erfolgsgeschichte am Stammsitz des Familienunternehmens fortgeschrieben wird.“ Die beiden FreiLacke Projektleiter Jörg Müller und Waldemar Steinke stimmen zu: „Dieser Neubau ist weit mehr als nur eine Fabrikerweiterung, er ist der erste Realisierungsschritt eines umfassenden Masterplans für den Standort.“

Kernaufgaben von Ingenics in diesem Projekt:
-Generalentwicklungsplanung der Pulverlackproduktion unter Berücksichtigung der Bestandsgebäudestruktur
-Produktionslayout Entwicklung mit Fokus auf einen idealen Prozessablauf
-Prozessplanung für die neuen Ablaufprozesse
-Detaillayout Planung neue Ansetzerei, Roh- und Fertigwarenlager
-Ausschreibung Logistikbetriebsmittel
-Schnittstellenkoordination der Logistikplanung, Produktionsplanung, Gebäudeplanung
-Moderation der Planungsworkshops mit dem FreiLacke Team
und den Fachplanern

Über FreiLacke Emil Frei GmbH & Co. KG
Das 1926 von Emil Frei Senior als Farbengroßhandel gegründete Unternehmen beschäftigte im 90. Jahr seines Bestehens über 520 Mitarbeiter, die weltweit einen Umsatz von 132 Millionen Euro erwirtschafteten. FreiLacke bietet seinen Kunden hochwertige, umweltverträgliche und wirtschaftliche Lösungen für alle gängigen Lacksysteme wie Industrielacke, Pulverlacke, Elektrotauchlacke und Durelastic-Oberflächenlösungen für Composites. Die Führung des modernen Familienunternehmens in der dritten Generation nimmt die Sicherung des Stammsitzes in Bräunlingen-Döggingen ebenso ernst wie den weltweiten Vertrieb über Tochterunternehmen und Partner im Ausland.
www.freilacke.de

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Feb 22 2017

Platz 1 heißt: Benchmark sein

Ingenics AG als „Top Employer Deutschland Mittelstand 2017“ zertifiziert

Platz 1 heißt: Benchmark sein

Manfred Loistl, Ingenics Vorstand Personal (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Düsseldorf) – Die Ingenics AG ist Deutschlands Top Arbeitgeber Mittelstand. Das begehrte Zertifikat vergab das international tätige Top Employers Institute am 21. Februar 2017 in Düsseldorf.

In ihren jährlichen Evaluierungsverfahren analysieren die Top Employers Institutes weltweit führende Top Arbeitgeber, die exzellente Mitarbeiterbedingungen bieten, Talente in allen Unternehmensbereichen fördern und sich in der Mitarbeiterorientierung stetig weiterentwickeln. Alle Teilnehmer des Top Arbeitgeber Zertifizierungsprogramms durchlaufen einen einheitlichen Untersuchungsprozess, indem sie die Erfüllung definierter und standardisierter Anforderungen nachweisen müssen. Um die Aussagekraft und Wertigkeit des Zertifizierungsprozesses abzusichern, werden alle Antworten und Belege einer unabhängigen Analyse unterzogen. Die aktuelle Auditierung belegt die außergewöhnlichen Leistungen der Ingenics AG in der Mitarbeiterorientierung und den berechtigten Anspruch auf den Spitzenplatz in der exklusiven Gemeinschaft zertifizierter Top Employers.

In der Kategorie „Top Employer Deutschland Mittelstand 2017“ bewertete das Top Employers Institute die Arbeitgeberqualitäten der Ingenics AG in den Kategorien
-Talentstrategie
-Personalplanung
-Onboarding
-Training und Entwicklung
-Performance Management
-Führungskräfteentwicklung
-Karriere & Nachfolgeplanung
-Compensation & Benefits
-Unternehmenskultur.

Als Ergebnis des unabhängigen Untersuchungsprozesses bestätigte das Top Employers Institute der Ingenics AG eine Vorreiterrolle im Bereich Human Resources durch zukunftsorientiertes Denken, kontinuierliche Optimierung des Arbeitsumfelds und stetige Investition in die Mitarbeiterentwicklung. „Optimale Mitarbeiterbedingungen führen dazu, dass sich Menschen im Privatleben sowie im Berufsleben weiterentwickeln“, erklärte Steffen Neefe, Country Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz des Top Employers Institutes anlässlich der feierlichen Verleihung der „Awards“ beim „Top Employers Certification Dinner“ auf den Düsseldorfer Rheinterrassen. Das Audit habe beste Voraussetzungen für die vorbildhafte Entwicklung und das gesunde Wachstum des Unternehmens bestätigt. „Unsere detaillierte Untersuchung hat ergeben, dass die Ingenics AGein herausragendes Mitarbeiterumfeld geschaffen hat und eine große Bandbreite von kreativen Initiativen bietet. Diese reichen von sekundären Vorteilen und Arbeitsbedingungen bis hin zu einem Leistungsmanagement, welches im vollen Einklang mit der Unternehmenskultur steht.“

Als erstplatziertes Unternehmen ist die Ingenics AG der Maßstab für eine herausragende Personalpolitik im Mittelstand

Dass sich die Ingenics AG als erstplatziertes Unternehmen nicht nur als „Top Employer Deutschland Mittelstand 2017“ bezeichnen darf, sondern als Benchmark der Maßstab für eine herausragende Personalpolitik ist, bestätigt Personalvorstand Manfred Loistl, Vorstand Personal, auf der ganzen Linie. „Die Ingenics AG investiert kontinuierlich in ihre Mitarbeiter und wir sind stolz darauf, dass diese Investition immer wieder anerkannt und ausgezeichnet wird – wie jetzt in Form der Zertifizierung durch das Top Employers Institute“, so Manfred Loistl, der gemeinsam mit den Branch Managern Heiko Kramer und Alexander Stolz, Personalassistentin Martina Schulz und Department Manager Recruiting Markus Werner in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt gefahren war.

Dass man sich in diesem Jahr nicht mehr wie in der Vergangenheit um die Zertifizierung als TopEmployer Ingenieure beworben hat, sondern es gleich mit dem gesamten Mittelstand „aufnahm“, erklärt Manfred Loistl so: „Wir sind inzwischen ein großes mittelständisches Unternehmen und beraten viele Kunden aus dem Mittelstand sowohl bei der Organisationsentwicklung und Effizienzsteigerung als auch bei der Persönlichkeitsentwicklung in unseren Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation.“ Deshalb suche man längst nicht mehr nur Ingenieure, sondern auch immer mehr IT-Fachleute, Logistiker und Betriebswirtschaftler.

Als attraktiver Arbeitgeber und Auftragnehmer nicht nur konkurrenzfähig, sondern sogar Benchmark zu sein, sei umso wertvoller. „Wir sind sehr stolz auf diesen ersten Platz. Dass wir die Rahmenbedingungen unserer Arbeitswelt konsequent über den Dialog mit unseren Mitarbeitern gestalten und die Weiterentwicklung stets unter Einbindung des Teams erfolgt, ist eine ganz wichtige Grundlage für dieses Resultat. Für mich ist eine wesentliche Botschaft, dass niemals das Topmanagement allein bestimmt, sondern alle wesentlichen Entscheidungen über die Entwicklung der Arbeitswelt im engen Dialog mit den Mitarbeitern und im Team getroffen werden.“

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Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
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Feb 16 2017

Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial – Wirksamkeit in Strategie und Umsetzung mit dem Ansatz der „integralen Unternehmensentwicklung“

Jahresthema 2017: Ingenics stellt „Arbeitsorganisation 4.0“ in den Mittelpunkt

Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial - Wirksamkeit in Strategie und Umsetzung mit dem Ansatz der "integralen Unternehmensentwicklung"

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt nachhaltig. (Bildquelle: Devrimb/iStock + wavebreakmedia/shutterst)

(Ulm) – Die Ingenics AG positioniert sich jeweils zum Jahresbeginn mit einem Thema, das aus der Sicht ihrer Vorstände und Partner in Zukunft von zentraler Bedeutung sein wird. Das Jahresthema 2017 lautet „Arbeitsorganisation 4.0 – Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial“. Die Beschäftigung mit diesem Thema soll aufzeigen, wo verschenkte Potenziale liegen und auf welche Weise sie wirksam erschlossen werden.

Dass die Digitalisierung alle Lebensbereiche erfasst, durchdringt und nachhaltig verändert, ist nicht mehr zu übersehen. Kaum irgendwo zeigt sich das so deutlich wie in der Arbeitswelt, wo sich Produktionsbedingungen, Märkte, Kundenbeziehungen – und auch Wertvorstellungen rasant verändern. Die „neue Arbeitswelt“ als Folge der Transformation des Themas „Smart Factory“ bzw. “ Industrie 4.0“ lenkt den Blick zwangsläufig auf die Arbeitsorganisation.

Noch wird die konsequente Digitalisierung selten auf die Spitze getrieben, doch die digitale Durchdringung des kompletten „Lifecycles“ von Produkt und Produktionsmittel ist im Gange. Dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation haben wird, ist gewiss. In welchem Umfang ist jedoch noch nicht in allen Details wirklich absehbar. Festzustellen ist aber, dass die Digitalisierung bei immer mehr Unternehmen fest auf der Agenda steht.

Was aber ist – dort wo es erkennbar schnell vorangeht – die treibende Kraft? Und warum wird da, wo es eben nicht vorangeht, gebremst? Im Rahmen des Jahresthemas wird Ingenics sukzessive Lösungen zu diesen zentralen Fragestellungen präsentieren, deren Ziel es ist, für Unternehmen die passende Digitalisierungsstrategie entwickeln und wirksam umsetzen zu können.

Mensch und Wertschöpfungssystem

Dr. Jens Nitsche, Partner und Leiter R&D bei Ingenics, hat die beiden Studien zum Themenkomplex “ Industrie 4.0 und Arbeitsorganisation„, die Ingenics gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO erstellt und veröffentlicht hat, in vielen Diskussionen und auf Veranstaltungen vorgestellt und erläutert. Dabei hat er stets auch darauf hingewiesen, dass die Digitalisierung eine Herausforderung für die gesamte Arbeitsorganisation bedeutet. „Für uns ist eindeutig, dass die Technologie nicht allein im Vordergrund stehen darf, sondern immer die Auswirkungen auf das Wertschöpfungssystem und damit auch die Auswirkungen auf den Menschen und die Organisation berücksichtigt werden müssen“, so Dr. Nitsche. „Selbstverständlich wird das Thema Industrie 4.0 durch neue technologische Möglichkeiten getrieben, aber wie bei jeder Weiterentwicklung eines Wertschöpfungssystems muss ich die Prozesse, die Arbeitsstrukturen, die organisatorischen Rahmenbedingungen anpassen und den Menschen mitnehmen, um die Technologie wirksam zu machen.“ Mit der Digitalisierung greife man in einem Maß in die Strukturen ein, das über einen „herkömmlichen“ KVP weit hinausgehe. „Das Thema Arbeitsorganisation 4.0 ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil das Wertschöpfungssystem auch in Zukunft ohne den Menschen nicht funktionieren kann.“

Neues Rollenverständnis der IT

„Doch Vorsicht! Die Digitalisierung ist eine komplexe Angelegenheit, die sich auf alle Unternehmensbereiche erstreckt“, sagt CEO Prof. Oliver Herkommer. „Neben der technologischen Perspektive ist es von elementarer Bedeutung, Unternehmen als ganzheitliche, komplexe Organisation zu verstehen und sie systematisch auf dem Weg zur Digitalisierung zu begleiten. Nur so lassen sich die prognostizierten Potenziale auch nachhaltig realisieren.“ Aus diesem Grund werden auch laufend die Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien in diesem Themenkontext in die Beratungskonzepte überführt bzw. neue Modelle entwickelt. Gleichzeitig wird die Grundlagenforschung weiter intensiviert – z. B. im Förderprojekt MyCPS, mit dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung den deutschen Mittelstand im Themenbereich „Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“ unterstützt. Hier wirkt Ingenics im Projektbereich „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems“ mit. „MyCPS“ erarbeitet und erprobt systematische Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung (Migration) digitalisierter Produktionsprozesse und entwickelt ein Modell zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen.

Ein wesentlicher Aspekt für die Erfolgsaussichten der Digitalisierung sei „das Rollenverständnis der IT“, erklärt Prof. Herkommer. „Die IT muss sich weg entwickeln vom reinen Technologiedienstleister im Unternehmen, hin zu einer treibenden Kraft als Unternehmer im Unternehmen, weil durch die Digitalisierung neue Geschäftsmodelle und die Optimierung von Geschäftsprozessen in einem neuen Maß möglich sind. Es wird nicht nur ein neues Qualifizierungsportfolio benötigt; die IT muss ein ganz anderes Gewicht bekommen.“

Das Integrale Kompetenzmodell – Wirksamkeit in Strategie und Umsetzung

„Bisher reden wir, wenn wir über die Digitalisierung eines Unternehmens sprechen, mit der Geschäftsführung und der Produktionsleitung, die IT und das Personalwesen sitzen meistens gar nicht mit am Tisch“, sagt Vertriebsvorstand Andreas Hoberg. „Unsere neue Idee von Arbeitsorganisation sieht aber ein ganz anderes Rollenverständnis für IT und Personalwesen vor. Denn Digitalisierung macht weder an Abteilungsgrenzen oder Abläufen noch an der Qualifikation der Mitarbeiter und an liebgewonnen Gewohnheiten der Zusammenarbeit halt. Erst die Verzahnung aller Perspektiven stellt sicher, dass Vorteile auch in zählbare Renditen umgemünzt werden.“

Dazu bedarf es aber einer neuen Sicht auf Unternehmen und Zusammenhänge. Die Ingenics ManagementConsulting hat für unternehmensweite oder „crossfunktionale“ strategische und operative Herausforderungen den Ansatz der integralen Unternehmensentwicklung erarbeitet. Er lässt sich unter anderem auch auf die Verzahnung von Digitalisierung und Arbeitsorganisation anwenden und zeigt präzise die Wirkzusammenhänge zwischen beiden Themen auf. „Mit dem Ingenics Unternehmensentwicklungsansatz haben wir erstmals ein ebenso umfassendes wie schlüssiges Analyse- und Bewertungsinstrument zu Hand, das sämtliche Perspektiven zu den Themen Führung, Mensch und System in Einklang mit Digitalisierung und Arbeitsorganisation 4.0 bringt“, sagt Andreas Hoberg. „Die zentrale Botschaft ist, dass wir die Potenziale der Digitalisierung im Wertschöpfungssystem des Unternehmens konkret darstellen können.“ Das gelingt, weil die Ingenics ManagementConsulting das Unternehmen integral, also als Ganzes betrachtet. Diese ganzheitliche Betrachtung zeigt auf den Ebenen des einzelnen Menschen, der Abteilungen, der Geschäftsprozesse, der Aufbauorganisation, der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterqualifikation konkrete Handlungsfelder und deren operatives und strategisches Zusammenwirken auf. Für Andreas Hoberg ist dieser Ansatz der entscheidende Schritt in Richtung Arbeitsorganisation 4.0: „Damit weiß ich, was ich tun muss und in welcher Reihenfolge ich es tun muss, um die hochwirksame Umsetzung zu garantieren. Die Anwendung des Ingenics Unternehmensentwicklungsansatzes führt dazu, dass Maßnahmen schnell, ohne Produktivitätsverluste und widerstandsarm im Unternehmen umgesetzt werden können.“

Bisher habe man mit technologischen Treibern vor allem punktuelle und durchaus beeindruckende Erfolge in der Produktion verbucht, heute gehe es darum, das Potenzial im gesamten Wertschöpfungssystem zu heben. Um quasi die Digitalisierung zur vollen Wirkung zu bringen, müsse man an den wirksamsten Stellhebeln ansetzen, dieser neue Ansatz stelle das „nicht nur singulär in der Produktion, sondern in allen Unternehmensbereichen sicher“, so Andreas Hoberg.

Digitalisierung ist Chefsache

Deswegen wendet sich die Ingenics ManagementConsulting in erster Linie an die Unternehmensführung. „Unser Anspruch ist es, auf höchstem Niveau die Wirksamkeit von Strategie und Umsetzung für Unternehmen sicherzustellen“, so Prof. Herkommer. ManagementConsulting nutze den Ansatz der integralen Unternehmensentwicklung in den Beratungsfeldern Strategy, Attractivity, Agility, Digitality und Personality. „Es ist ein Instrument zur Diagnostik, Bewertung und Prognostizierung der gegenwärtigen und zukünftigen strategischen und operativen Unternehmenssituation und vereint die drei Exzellenztreiber Führung, Mensch und System in einem Instrument.“

Ziel ist es, daten- und erfahrungsbasierte Antworten auf die drei zentralen Fragen des Topmanagements – Was ist zu tun? Warum ist es zu tun? Wie wird es wirksam umgesetzt? – zu geben. „Unternehmenslenkern und Topmanagern vermittelt Ingenics eine doppelte Steuerungskompetenz“, erklärt Dr. Nitsche. „Sie bewerten die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens vollständig, also ohne Blind Spots, und minimieren das Risiko von Fehleinschätzungen, indem sie mit den wirksamsten Hebeln die strategische Entwicklung des Unternehmens steuern und Ressourcenverschwendung eliminieren.“

Insofern ist die Frage, ob Ingenics dazu beitragen kann, die potenziellen Auswirkungen der Digitalisierung nicht nur zu untersuchen, sondern beherrschbar zu machen, klar mit „ja“ zu beantworten. „Es geht um die Entwicklung eines ganzheitlichen Unternehmensverständnisses, das alle Aspekte einer Organisation beinhaltet. Mit diesem Verständnis können digitale Lösungen ihren gesamtwertschöpfenden Nutzen optimal entfalten“, erklärt Prof. Herkommer

Ganz sicher werde sich das Anforderungsprofil für die Mitarbeiter deutlich verändern, sagt Dr. Nitsche. „Wie sich dies im Einzelnen ausprägt, untersuchen wir weiter. Verständlicherweise will jeder potenziell betroffene Mitarbeiter wissen, welche Aufgaben ihm die dynamische Entwicklung übriglassen wird.“ Die Technologien entwickelten sich momentan deutlich schneller als die Rahmenbedingungen in Bezug auf Betriebsvereinbarungen, Datenschutz, Persönlichkeitsrechte etc.

Kostspielige Fehler vermeiden, neue Rollenverständnisse herausarbeiten

Mit jeder technologischen Veränderung sind stets neue Arbeits- und Betätigungsfelder bzw. Berufsbilder entstanden. Welche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt die Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfungssysteme haben werden, kann noch nicht verlässlich vorhergesagt werden. „Wir sehen aber heute schon, dass bestimmte Rollen neu definiert werden“, erklärt Prof. Herkommer. „In der kurzzyklischen Produktionsplanung übernehmen Algorithmen Aufgaben, die bisher Menschen erledigt haben, in der gesamten Fertigungsplanung werden Menschen künftig weniger Aufgaben haben; in anderen Rollen werden sie in der Zukunft aber umso mehr gebraucht. Ich sehe vor allem eine Verschiebung von Rollenverständnissen, die es jetzt herauszuarbeiten gilt.“

Um den konkreten Nutzen für Ingenics Kunden so deutlich wie möglich zu machen, will Andreas Hoberg erst einmal bestehende Arbeitssysteme transparenter machen und Ziele definieren. Dann gelte es mit dem Management und den Sozialpartnern die Einführungsstrategie zu erarbeiten: „Bei der Aufgabe, Industrie 4.0 auf den Hallenboden zu bringen, müssen wir die Mitarbeiter mitnehmen, Fragen der Qualifikation und der Aufbauorganisation sowie zur Absicherung von Rechtsbeständen klären.“ „Der gemeinsam erarbeitete Handlungsleitfaden mit einem strukturierten Einführungsplan und klaren Rollenmodellen führt dazu, dass kostspielige Fehler vermieden werden“, ergänzt Dr. Nitsche.

Selbstverständlich ist dieses neue Jahresthema auch als Konsequenz aus der letzten gemeinsamen Studie der Ingenics AG und des Fraunhofer IAO, „Industrie 4.0 – Wo steht die Revolution der Arbeitsgestaltung?“ zu sehen. Auch diese Untersuchung aus dem vergangenen Jahr – kostenloser Download unter www.ingenics.de/I40-studie-2016
hatte Teile des Topmanagements als „Bremser“ identifiziert und eine neue Rolle für die IT im Unternehmen angemahnt. „Wo Unternehmen sich noch nicht an die Umsetzung von IT-Innovationen in der Produktion wagen, sind als Haupthemmnisse Unsicherheit bezüglich des wirtschaftlichen Nutzens und mangelndes Fachwissen bzw. fehlende Fachkräfte angegeben worden“, lautete eine zentrale Erkenntnis.

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Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Feb 7 2017

Stephan Großfuss ist neuer Manager Industry Aerospace

Ingenics baut Beratungskompetenz für Luft- und Raumfahrtindustrie aus

Stephan Großfuss ist neuer Manager Industry Aerospace

Der neue Ingenics Manager Industry Aerospace Stephan Großfuss (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Die Ingenics AG baut ihre Beratungskompetenz im Industriesegment Luft- und Raumfahrt konsequent weiter aus. Als neuer Manager Industry Aerospace hat Stephan Großfuss zum Jahreswechsel zentrale Aufgaben übernommen.

Für Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie ist es ebenso wichtig, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten und neue Absatzmärkte zu erschließen wie für Unternehmen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus. Vor dem Hintergrund von weit mehr als 5.000 Beratungs-, Optimierungs- und Effizienzsteigerungsprojekten, die Ingenics in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich realisiert hat, ist die Luft- und Raumfahrtindustrie eines der zentralen Geschäftsfelder für das weitere Wachstum der Ingenics Group geworden.

Vielfältige Expertise trägt Früchte

Mit dem 41-jährigen Stephan Großfuss hat sich Ingenics zusätzliches Know-how ins Team geholt. Als Manager Industry Aerospace wird der gebürtige Ostwestfale, der mit seiner Familie bei München lebt, auch Vertriebsvorstand Andreas Hoberg unterstützen, der als Director Global Key Account zahlreiche Projekte bei namhaften Unternehmen in der Aerospace Branche durchführt und in weiteren Funktionen und Projekten unterwegs ist. „Stephan Großfuss wird von unserer Münchner Niederlassung aus arbeiten, da wir im Großraum München und in der Bodensee-Region immer mehr mittelständische Kunden aus der Luftfahrtindustrie von unserer Expertise überzeugen können“, erklärt Andreas Hoberg.

Zuletzt arbeitete Stephan Großfuss, der bei namhaften Unternehmen im In- und Ausland, darunter in Projekten in Nordamerika und Singapur, Erfahrungen sammeln konnte, bei Diehl Aircabin in Laupheim bei Ulm, einem bedeutenden Systemlieferanten für Flugzeugkabinen und -klimaverrohrungen. Seine umfassende Ausbildung kommt Stephan Großfuss auch bei Ingenics zugute: Nach seinem Maschinenbaustudium an der TU Darmstadt und einer intensiven Beschäftigung mit Automobilbau und Luftfahrt, Triebwerkstechnik, Leichtbau und Faserverbundstoffen entschied er sich für die ergänzende Ausbildung zum REFA Industrial Engineer und REFA Ingenieur. In diesem Zusammenhang konnte er Expertise in Arbeitswissenschaft, Zeiterfassung, Ergonomie, Lean Management, Prozessoptimierung und Logistikplanung erwerben – durchweg Themen, die auch bei Ingenics relevant sind. „Das wird mir in meiner Querschnittsfunktion die Zusammenarbeit mit unserem Center-of-Competence-Team wesentlich erleichtern“, so Stephan Großfuss.

„…weil wir die Branche kennen und verstehen“

Die wichtigsten Herausforderungen werden zunächst in den Bereichen
– Einführung von Lean Management bzw. Lean Production
– Coaching von Lean-Projekten und KVP-Prozesse
– Absicherung der Ratenfähigkeit in den Programmen
– Aufsetzen und Betreuen von Industrial-Engineering-Projekten
– Professionalisierung der Produktionsplanung unter Berücksichtigung von One-Touch-, Pull- und Line-Back-Prinzipien
– zielgerichtete Entwicklung von Innovationsbausteinen im Hinblick auf die Digitale Revolution der Industrie 4.0
– Übertragung von Know-how aus erfolgreichen Digitalisierungsprojekten auf Unternehmen der Luftfahrtindustrie
– Support bei Industrie-4.0-Anwendungen
– Support bei Entwicklung und Einführung neuer Materialien
– Einführung weiterer Ingenics Tools zur Optimierung der Prozesse in Produktion und Logistik
– Profilierung von Kommunikationsstrukturen
liegen.

Für Andreas Hoberg, geht es jetzt darum, die Gunst der Stunde optimal zu nutzen: „Die Luftfahrtindustrie steht heute an einem ganz entscheidenden Punkt. Im Zuge der Digitalisierung wird sich die Branche so schnell und so radikal verändern wie nie zuvor, Industrialisierung und Digitalisierung werden noch mehr Einfluss auf Produktions- und Logistiksysteme haben als in der Automobilindustrie.“

Auch deshalb sei die Neuorientierung bei Ingenics unerlässlich gewesen. „Wir wollen und werden in dieser Branche weiterwachsen, weil wir die Branche kennen und verstehen – und auch weil es uns gelingt, weitere Spezialisten zu gewinnen, um die Basis dieser Expertise zu verbreitern.“

Dass der neue Manager Industry Aerospace neben seinen Erfahrungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie auch über Kompetenzen verfügt, die er in Funktionen im Vertrieb und als Manager für Operational Excellence in einem Pharmazeutischen Unternehmen erworben hat, klingt wie die ideale Ergänzung. „Tatsächlich sehe ich mich auf der Position des Managers Industry Aerospace als Experten, wenn es darum geht, Potenziale von Querschnittsaufgaben zu erkennen und zu nutzen“, so Stephan Großfuss.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Feb 1 2017

Benchmark internationaler Produktionsstandorte

Die Neuauflage der Ingenics Studie zur optimalen Standortwahl steht zum Download bereit

Benchmark internationaler Produktionsstandorte

Die Studie wurde unter der Verantwortung von Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer erstellt. (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Mehr denn je ist die Entwicklung von Auslandsstandorten fester Bestandteil der Wachstumsstrategien vieler großer und auch immer mehr mittelständischer Unternehmen. Dabei spielen sowohl die Nutzung attraktiver Produktionsfaktoren als auch die Erschließung neuer Märkte in räumlicher Nähe zu wichtigen Kunden wichtige Rollen. Unbestritten ist, dass Industrieunternehmen die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs desto besser bewältigen, je gezielter sie die Chancen der Globalisierung zu nutzen verstehen. Aus diesem Grund hat Ingenics die erstmals 2015 veröffentlichte Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ weiterentwickelt und aktualisiert.

Wer sich auf einen Produktionsstandort festlegt, ohne seine Entscheidung durch Heranziehung sämtlicher verfügbarer Informationen und Erkenntnisse abgesichert zu haben, handelt riskant. Von vornherein den richtigen Standort zu wählen, ist deshalb durchaus eine strategisch bedeutende Aufgabe.

Mit der Neuauflage der Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ bietet die Ingenics AG ihren Kunden bei derartigen Herausforderungen mit Daten, Fakten, Bewertungen und Schlussfolgerungen eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Sie wurde unter der Verantwortung von Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer erstellt. „Ingenics stellt mit dieser neuen Studie vor allem den deutschen Industrieunternehmen wichtige Entscheidungshilfen zur Verfügung“, erklärt Prof. Oliver Herkommer.

Die aktualisierte Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ steht ab sofort auf der Ingenics Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung unter: https://www.ingenics.de/download-studie-benchmark-2017

Deutschland ist der neue Benchmark, USA auf Platz zwei

Um Potenziale und Risiken einschätzen und fundierte Hilfe für Verlagerungsentscheidungen geben zu können, hat Ingenics mithilfe eines eigens entwickelten Modells die Wettbewerbsfähigkeit attraktiver Produktionsländer analysiert und aktuelle Entwicklungen recherchiert. Darüber hinaus wurden Studien aus vielen Ländern und Unternehmen sowie die makroökonomischen Kennzahlen analysiert, um auch die Frage, welche Länder in Zukunft als Produktionsstandorte an Bedeutung gewinnen werden, fundiert beantworten zu können.

Die USA und Deutschland stellen noch immer den Benchmark für Entscheidungen über Produktionsstandorte bezüglich der industriellen Wettbewerbsfähigkeit dar. Und noch wiegen die hohe Zulieferer- und Infrastrukturqualität sowie der zuverlässige und stabile politische und rechtliche Ordnungsrahmen schwer genug, um sich gegen „Newcomer“ zu behaupten. Dennoch holen einige aufstrebende Staaten auf: attraktive Mitspieler, die viele Voraussetzungen mitbringen, um den Etablierten in Zukunft die Benchmark-Position streitig machen zu können.

Neun der untersuchten dreizehn Länder konnten ihren „Score“ aus der früheren Studie verbessern, fünf davon – darunter Deutschland – sogar erheblich. Vier Länder blieben deutlich hinter ihrem früheren Ergebnis zurück. In der Rangfolge gibt es aber lediglich zwei Platzwechsel: Zum einen hat sich Deutschland an den USA vorbeigeschoben und ist nun in der Gesamtbetrachtung Benchmark für die Wettbewerbsländer. Zum anderen konnte Mexiko in die „Top Ten“ aufsteigen und Indonesien auf Rang elf verweisen. Mexiko hat zuletzt an Attraktivität und Qualität gewonnen – seiner geografischen Lage verdankt es die Rolle als prädestinierter Standort zur Erschließung der nord- und südamerikanischen Märkte. Ob das Land diese Position unter veränderten Bedingungen auf dem US-Markt halten können wird, lässt sich noch nicht beurteilen.

Konkrete Empfehlungen sind direkt ableitbar

Obligatorisch wird die Methodik zur Bewertung der Qualität der ausgewählten Standorte in den Potenzialländern sowie der detaillierten Gegenüberstellung der ermittelten Studienergebnisse beschrieben. Zusätzliche Bedeutung gewinnt die Studie durch die Verknüpfung mit dem Produkt „Ingenics Strategische Bedarfsanalyse“, mit dessen Hilfe Berater und Kunden auf der Basis standardisierter Tools gemeinsam die geeigneten Maßnahmen für die Absicherung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ermitteln. Vor allem aber gibt die Studie Aufschluss darüber, welche Länder in der nahen und mittleren Zukunft eine herausragende Bedeutung als Produktionsstandorte haben werden.

Um die Entwicklung, den aktuellen Stand und die Prognosen vergleichbar zu halten, wurden dieselben Produktionsstandorte wie zuletzt analysiert und dieselbe Berechnungsmethodik angewendet. Das Ranking zeigt im Vergleich zum Benchmark, wie einzelne Länder z. B. bezüglich der Kategorien Kosten oder Personalverfügbarkeit aufgestellt sind. Bedeutende Entwicklungen innerhalb der vergangenen beiden Jahre werden aufgezeigt und Trends abgeleitet. Die Fragestellung wird stets von speziellen Branchenanforderungen, individuellen Unternehmenszielen und Visionen bestimmt. Bei Betrachtung aller unternehmensspezifischen Gegebenheiten und vor dem Hintergrund konkreter Verlagerungsmotive können dann konkrete Empfehlungen erfolgen.

Die Benchmark-Standorte müssen sich auf stärker werdende Wettbewerber einstellen. „Es ist keine Frage, dass sich etablierte Akteure wie Deutschland und die USA in zunehmendem Maße mit Wettbewerbern auseinandersetzen müssen, die ihnen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität den Rang abzulaufen versuchen“, erklärt Prof. Oliver Herkommer. „Es wird aber auch deutlich, dass gerade Deutschland, etwa im Bereich komplexer Produktionsstrukturen, und die USA, vor allem bei energieintensiven Herstellungsprozessen, sehr gute Karten haben.“

Die Bedeutung der Identifikation signifikanter Faktoren für die Bewertung der Standortqualität eines Landes kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. „Für die Schaffung einer strategisch optimalen Ausgangsposition im Wettbewerb sind proaktive Analysen unverzichtbar“, so Prof. Herkommer. „Mit dieser Studie stellen wir einen Guide zur Verfügung, der Fehlentscheidungen bereits in einer frühen Phase unwahrscheinlich macht.“ Die Struktur der Studie mache es auch möglich, aus dem Verlagerungsmotiv entsprechende Rückschlüsse zu ziehen. So könnten Unternehmen auf der Basis von reellen Daten und Fakten optimale Lösungen erarbeiten. „Wenn das in Zusammenarbeit mit Ingenics geschieht, profitiert der Kunde darüber hinaus von unserer langjährigen intensiven Beschäftigung mit dem Thema Standortwahl.“

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Dez 15 2016

Digitale Geschäftsmodelle – Einblicke in die Praxis

Ingenics DigitalSolutions unterstützt Mitglieder des Clusters Nutzfahrzeuge Schwaben bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle

Digitale Geschäftsmodelle - Einblicke in die Praxis

Ingenics CEO Prof. O. Herkommer (li.) und M.Rausch, Director Center of Competence IT und Prozesse (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm) – Einen halben Tag lang war der Verein Cluster Nutzfahrzeuge Schwaben (CNS) bei der Ingenics AG zu Gast. Der CNS-Arbeitskreis Digitale Transformation tagte in den Räumen des Beratungsunternehmens zum Thema „Neue Geschäftsmodelle“. Matthias Rausch, Ingenics Director Center of Competence IT und Prozesse, gab in dem ambitionierten Programm Einblicke in die Praxis der Modellierung von Geschäftsmodellen.

Natürlich beschäftigen sich auch die Hersteller und Anwender von Nutzfahrzeugen längst mit den Themen Industrie 4.0 und Digitale Fabrik. Allerdings fokussieren sie in der Regel auf Abläufe in Logistik und Produktion und lassen damit weitere große Potenziale der Digitalen Transformation oft unbeachtet.

Nun sind die Ziele des Clusters Nutzfahrzeuge Schwaben – Schaffung dauerhafter Wettbewerbsvorteile, Sicherung von Arbeitsplätzen und Förderung des Unternehmenswachstums, selbstbewusste Vermarktung des wichtigsten deutschen Nutzfahrzeugstandorts, weitere Verbesserung von Image und Bekanntheitsgrad – reichlich ambitioniert. Um bewährte Strategien – Vernetzung der Unternehmen untereinander, Vernetzung der Unternehmen mit Wissenschaft und Forschung, Etablierung einer offenen und eigenmotivierten Innovationskultur, konsequente und systematische Projektbearbeitung mit Fortschrittskontrolle – zu aktualisieren und zu ergänzen, hat der inzwischen 45 Mitglieder starke Verein im Juni 2016 den Arbeitskreis Digitale Transformation gegründet. Die Mitglieder dieser Gruppe werden dabei unterstützt, innovative Wege zur durchgehenden Digitalisierung der Fabriken über die Industrie-4.0-Ansätze hinaus zu erkennen und erhalten praktische Unterstützung bei ihrer „digitalen Reise“.

Als dem ersten regulären Treffen nach der konstituierenden Sitzung kam dem Treffen bei Ingenics erhebliche Bedeutung zu. Entsprechend hochkarätig waren Programm und Teilnehmer.

Die Begrüßung übernahmen der CNS Vorstandsvorsitzende Jürgen Fischer und der Arbeitskreisleiter Manfred Plechaty, Professor für Informationsmanagement mit Schwerpunkt Automotive Product-Lifecycle- und Qualitätsmanagement sowie Praxisbeauftragter Information Management Automotive und Direktor am „Institut Digitale Transformation“ der Hochschule Neu-Ulm. Der Ingenics Vorstandsvorsitzende Prof. Oliver Herkommer übernahm die Überleitung vom Thema Industrie 4.0 zur „Grundlage neuer Geschäftsmodelle“, über die Prof. Dr. Klaus Lang, Direktor am „Institut Digitale Transformation“, Studiendekan der Fakultät Informationsmanagement und Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Informationsmanagement der Hochschule Neu-Ulm, sprach. Darauf aufbauend erfolgte ein Methodenvergleich verschiedener Business Canvas Ansätze durch Matthias Rausch. Ergänzend wurde der „Einsatz des Business Canvas von Prof. Schallmo bei der Geschäftsmodellentwicklung der Ingenics AG“ vorgestellt. Georg Kästle, CIO bei der Ulmer Wieland Werke AG, vervollständigte den Praxisfokus der Veranstaltung und berichtete über die Digitale Transformation bei den Wieland-Werken.

Das ambitionierte Programm wurde durch Diskussionsrunden sowie Angebote zum direkten Austausch bzw. Vernetzung der Teilnehmer verstärkt.

Mit der Veranstaltung wurde die Ingenics DigitalSolutions ihrer Zielsetzung gerecht, die aus gemeinsamen Projekten mit verschiedenen Forschungseinrichtungen und Kunden gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu transferieren und Unternehmen bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle umfassend zu unterstützen. Dass es sich dabei nicht um umfangreiche Investitionsprojekte handelt, machte Matthias Rausch zusammenfassend deutlich: „Um die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle anzustoßen, braucht man zunächst nicht viel mehr als eine freie Wand, Post-its, eine effiziente Visualisierungsmethode sowie Kreativität im Umgang mit innovativen Technologien und Daten.“

Am Ende dieses an Arbeit wie an Erkenntnissen reichen Tages waren sich die Teilnehmer einig, dass die Ingenics AG ihre Gastgeberrolle optimal ausfüllen konnte. „Es ist auf beeindruckende Weise gelungen, die sowieso schon anspruchsvolle Agenda durch kompetente und wichtige Informationen zur Praxis zu ergänzen“, erklärte der CNS Vorstandsvorsitzende Jürgen Fischer. „Wir sind froh, hier vor Ort einen kompetenten Partner in allen Fragen der Digitalisierung zu haben.“

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Dez 13 2016

Elektromobilität auf der Einbahnstraße Richtung vorwärts

Statement des Vorstands zum Jahreswechsel 2016/17

Elektromobilität auf der Einbahnstraße Richtung vorwärts

Prof. Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm) – Mit dem traditionellen Statement zum Jahreswechsel positioniert sich der Vorstand der Ingenics AG jeweils zu einem Thema, das aus seiner Sicht im kommenden Jahr von zentraler Bedeutung sein wird:

Das Elektroautomobil hat Fahrt aufgenommen – und ist im zu Ende gehenden Jahr 2016 rasanter vorangekommen, als viele erhofft bzw. befürchtet hatten. Je nach Standpunkt.

Der sich vollziehende Umbruch erreicht allerdings nicht alle Bereiche der individuellen Mobilität gleichzeitig. Heute spricht alles dafür, dass – Stichwort: Smart City – die Neuausrichtung überall dort, wo es nicht darum geht, lange Strecken mit dauerbetriebstauglichen Fahrzeugen zu bedienen, sehr schnell gelingen wird. Bei den öffentlichen Dienstleistungen in den großen Städten lässt sich auch kein Gegenargument mehr finden: Vom ÖPNV über die Warenfeinverteilung bis zur Entsorgungswirtschaft gibt es in Zeiten von Umweltzonen, Feinstaubalarmen und temporären Fahrverboten handfeste Gründe für den Einsatz elektrisch betriebener Omnibusse, Lieferwagen und Müllfahrzeuge. Hier wird sich sehr schnell sehr viel tun.

Etwas langsamer geht es im Fernverkehr. Erstaunlicherweise diskutieren einige Fahrzeughersteller tatsächlich noch darüber, ob es ratsam sei, in Deutschland Batteriezellenproduktionen aufzubauen. Aktuelle Meldungen deuten immerhin darauf hin, dass jetzt auch die Belegschaften Druck machen, um die durch die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren wegfallenden Stellen durch neue Arbeitsplätze in der Batterieproduktion zu kompensieren.

Sich allein auf die Veränderung bei den Fahrzeugantrieben zu fokussieren, wäre freilich zu kurz gesprungen. Wie wir wissen, wird der Individualverkehr zwei grundsätzliche Mobilitätstrends mit unterschiedlichen Fahrzeugfamilien entwickeln bzw. noch stärker ausprägen: Die eine Familie umfasst Autos für die Shared Economy („Teilen ist das neue Haben“, „Nutzen statt besitzen“ etc.) und zeichnet sich durch hohen Nutzwert, günstige Kaufpreise und reduzierte Individualität aus. Die zweite Familie definiert sich über höchste Individualität und maximalen Luxus, wird dabei aber so wenig wie möglich provozieren wollen.

Beide Fahrzeugfamilien werden schnellstmöglich nur noch elektrisch angetrieben, voll „connected“ sein und autonom fahren können. Wenn die heute führenden OEMs dann immer noch ganz vorne stehen wollen, müssen sie sich schnellstens in diese Struktur einsortieren – ohne die heutigen Differenzierungsmerkmale ihrer Marken aufzugeben.

Über die weitere Optimierung der Emissionen von Verbrennungsmotoren müssen wir uns voraussichtlich keine großen Gedanken mehr machen. Der Abgasskandal der Industrie hat nicht nur das Image der Verbrennungsmotoren, vor allem der Dieselmotoren, nachhaltig beschädigt, sondern uns auch mit brutaler Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass die NOX-Werte bei Dieselfahrzeugen ohne einen immens hohen technischen Aufwand mit den entsprechenden Kosten nicht auf eine akzeptable Größe zu reduzieren sein werden.

Täglich werden wir mit dem Argument der immer noch nicht zufriedenstellenden Energiespeicherung konfrontiert. Doch seit dem Beginn der ernst zu nehmenden modernen Forschung zur Entwicklung neuer Akkumulatoren in den 1990er Jahren konnte deren technische Leistungsfähigkeit erheblich verbessert werden und die Kosten für die Batterieproduktion sinken laufend. Derzeit werden (vergleichbar mit der industriellen Entwicklung von Photovoltaikmodulen) vor allem in Asien enorme Kapazitäten für die Fertigung von Batteriezellen aufgebaut, ein beschleunigter Preisverfall ist zu erwarten. Parallel dazu hat TESLA die Erwartungshaltung der Konsumenten sowohl in Bezug auf die elektrischen Antriebe als auch auf teilautonomes Fahren fast schon dramatisch verschoben. Die Kalifornier schicken sich an, die klassischen OEMs vor sich herzutreiben. Auf die Messen 2017 von der CES in Las Vegas bis zur IAA in Frankfurt/Main dürfen wir gespannt sein!

Die politische Diskussion zur Luftqualität der Innenstädte ist so weit fortgeschritten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die freundliche Bitte auf freiwilligen Verzicht durch rigide Einfahrverbote für Verbrennungsmotoren ersetzt werden, um die gesetzlich definierten Grenzwerte für Feinstaub einhalten zu können. Spätestens dann stellt sich – neben der Einschränkung der persönlichen Mobilität – die Frage nach dem potenziellen Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

Wir sehen: Alle Überlegungen und Erwägungen laufen darauf hinaus, das „Ob“ abzuhaken. Es ist weitaus Erfolg versprechender, sich jetzt mit allen Kräften darauf zu konzentrieren, unsere Automobilindustrie wieder so unwiderstehlich zu machen, wie wir sie kennen: als zukunftsorientierten, dynamischen Industriezweig, der andere Industrien inspiriert und mitzieht, der mutig die Rolle des „Pacemakers“ sucht, anstatt sich mit der zweitbesten Rolle eines „First Followers“ zufriedenzugeben.

Wer den Takt angeben will, darf sich also nicht in Kerntechnologien von anderen abhängig machen. Das muss nicht nur die Maxime der Industrie sein, sondern auch das Credo der Wirtschafts-, Forschungs- und Industriepolitik! Da die Leistungsfähigkeit künftiger Fahrzeuge unmittelbar mit der Leistungsfähigkeit der Batterien zusammenhängt, müssen deutsche Unternehmen mit aller Kraft der asiatischen Batteriezellenherstellung eigene Lösungen entgegensetzen. Der Aufbau dieses Know-hows muss – als Chefsache! – politisch und wirtschaftlich gefördert werden. Gleichzeitig müssen die OEMs ihre Kräfte durch Gemeinschaftsunternehmen bündeln, Batteriezellen gemeinsam entwickeln und in jedem Werk lokale Modulfertigungen aufbauen. Und parallel müssen die OEMs und der Staat beim massiven Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur kooperieren.

Vorausgesetzt, Politik und Unternehmen agieren jetzt schnell und richtig, kann der Wandel auch für viele Zulieferunternehmen eine bedeutende Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle bedeuten. Dann könnten sich mehr Arbeitsplätze in der Mobilitätswirtschaft – wenn auch nicht allein in der Produktion – erhalten lassen, als heute viele für möglich halten.

Wir arbeiten daran.

Prof. Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Dez 6 2016

Wer vorne ist, gibt den Takt an

Ingenics baut Beratungskompetenz zum Thema Karosseriebau konsequent aus

Wer vorne ist, gibt den Takt an

Martin Cüppers, Director Center of Competence bei der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Die Ingenics AG baut ihre Beratungskompetenz im Karosseriebau konsequent aus. Um in diesem zentralen Bereich der Automobilproduktion weiteres Know-how zu entwickeln, hat Martin Cüppers die Position des Director Center of Competence Karosseriebau übernommen.

Nach zwölf Jahren in der Produktionsplanung Karosseriebau bei einem Premiumhersteller hat der 44-jährige Diplom-Maschinenbauingenieur Martin Cüppers eine neue Herausforderung gefunden, die genau seinen Vorstellungen entspricht. Er bringt Erfahrung aus zahlreichen Karosseriebau-Planungs- und Realisierungsprojekten in Deutschland, Südafrika, Japan, Mexiko und den USA mit und verfügt über alle Voraussetzungen, um die Entwicklung von Strategien zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen im Automobilbau für Ingenics voranzutreiben und das fachliche und methodische Know-how auf diesem Gebiet zu optimieren. Dass es in vielerlei Hinsicht ein Neuanfang ist, macht er deutlich: „Bei Ingenics sehe ich die Chance, mich wieder mehr auf den Beratungsaspekt zu verlegen und mich in einem außerordentlich dynamischen Umfeld nicht nur fachlich und methodisch, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln und in großer Verantwortung reizvolle neue Aufgaben zu übernehmen.“

Als Verantwortlicher für den Kompetenzbereich Karosseriebau bei Ingenics ist Martin Cüppers Ansprechpartner für alle Anfragen und Projekte sowie die strategische Weiterentwicklung dieser Abteilung. Als wichtigste Herausforderungen, die ein Automobilhersteller im Zusammenhang mit dem Karosseriebau als zentralem Gewerk einer Automobilfabrik zu bewältigen hat, nennt er neben der Auswahl des am besten geeigneten Produktionsstandorts
– die Entwicklung technischer Lösungen zur weiteren Modularisierung und Flexibilisierung der Produktionsanlagen
– die weitere Entwicklung von Kompetenzen in der Prozess- und Fügetechnik bedingt durch gewichtsoptimierte Multi-Material-Kombinationen
– die Beratung von neuen Herstellern auf dem globalen Markt (v. a. durch den zunehmend auch politisch geförderten Wandel hin zum Elektroantrieb)
– die zielgerichtete Entwicklung von Innovationsbausteinen im Hinblick auf die Digitale Revolution der Industrie 4.0 und – neben den Engineering-Beratungen und Dienstleistungen rund um eine kosten- und flächeneffiziente Prozessplanung für Karosseriebauanlagen –
– die laufende Integration aller innovativen technischen Entwicklungen im Karosseriebau in die Ingenics Beratungskompetenz im Bereich Fabrikentwicklungsplanung, Machbarkeitsstudien und Prozessabsicherung.

Als Taktgeber soll Ingenics Kompetenzen zum Thema Industrie 4.0 zügig in konkrete Beratungsleistungen umsetzen

Um seine Vorstellungen in Beratungsprodukte und Projekte umsetzen zu können, setzt Martin Cüppers entschieden auf die enge Vernetzung aller Ingenics Fachbereiche. „Es geht hier ja nicht um isolierte Karosseriekompetenz, das würde weder die Situation in der Fabrik noch bei Ingenics abbilden. Im Zusammenspiel der Kompetenzen lässt sich der maximale Nutzen für unsere Kunden generieren.“ Vernetzung bedeute natürlich, dass man gegenseitig voneinander profitieren und gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen von Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Mensch-Roboter-Kollaboration finden werde. „Hier ist unser Anspruch – gerade auch in Bezug auf die Bedürfnisse neuer Unternehmen im Bereich Elektromobilität -, Taktgeber statt nur ´Fast Follower´ zu sein.“

Er sei bei Ingenics auf viele rohbaukompetente Mitarbeiter gestoßen, die bereits zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert haben. Besonders eng will Martin Cüppers mit dem ebenfalls in diesem Jahr neu geschaffenen Bereich DigitalSolutions und dessen Director Center of Competence Matthias Rausch zusammenarbeiten. „Wir müssen uns gegenseitig ergänzen und gemeinsam Produkte entwickeln, mit denen wir unsere Kunden konkret unterstützen können.“ Dass Ingenics das eigene Portfolio laufend überprüfe und optimiere, sei schließlich ein zentraler Aspekt der Unternehmenskultur.

Um Kunden und Interessenten darüber zu informieren, dass Ingenics die Beratungsangebote im Bereich Karosseriebau erheblich ausweiten wird, will Martin Cüppers so schnell wie möglich Kontakt zu den Entscheidungsträgern aufnehmen: „Wir müssen die aktuellen Entwicklungsziele und den Mehrwert, den wir bieten können, aktiv kommunizieren.“ Intern will er dazu beitragen, so effizient wie möglich Kompetenzen zu bündeln und fachbereichsübergreifend das Know-how zum Thema Industrie 4.0 in konkrete Beratungsleistungen umzusetzen.

„Aus den Feedbacks unserer Kunden einerseits und als Konsequenz aus der Zusammenarbeit mit den Fraunhofer Instituten IAO und IPA in gemeinsamen Projekten andererseits leiten wir unseren weiteren Entwicklungsbedarf ab“, erklärt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. „Dabei ist es selbstverständlich, dass wir zur Ergänzung der aus den eigenen Reihen entwickelten Kompetenzen laufend weitere kompetente Leuten wie Martin Cüppers und Matthias Rausch integrieren.“ Von der neuen Ausrichtung des Fachbereichs Karosserie erwartet Prof. Herkommer die präzise Identifikation aktueller und zukünftiger Problemstellungen, die kontinuierliche Weiterentwicklung der Engineering- und Consultingprodukte und damit einen entscheidenden Beitrag für das weitere weltweite Wachstum der Ingenics Gruppe.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
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Nov 15 2016

Duale Akademie Bratislava eröffnet

Ingenics InterimManagement-Projekt in der Slowakei

Duale Akademie Bratislava eröffnet

Jörg Halbauer, Project Manager Ingenics, 6. v. l. bei der Eröffnung der Dualen Akademie Bratislava (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm/Bratislava) – Die neu gegründete Duale Akademie Bratislava ging mit Beginn des slowakischen Schuljahres im September termingerecht an den Start. Ingenics brachte das im Auftrag von Volkswagen, Siemens, Matador und der slowakischen Hauptstadtregion realisierte Projekt auf den Weg. Die Ingenics Tools und Methoden für Standortentwicklung, Mitarbeiterqualifizierung, Logistik, Fabrik- und Produktionsplanung bewährten sich auch hier.

Eine Tradition, die allgemeinbildendes und beruflich ausgerichtetes Wissen und Können in einem Ausbildungsgang vermittelt, gibt es bisher nur in einigen wenigen Ländern. Dabei gilt die Idee der dualen Ausbildung als einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der deutschen Industrie.

Da auch in der Slowakei die Automobilproduktion das Rückgrat des industriellen Sektors ist, werden neben Ingenieuren ständig gut ausgebildete Techniker, Mechatroniker und Mechaniker gesucht. Allerdings machen inzwischen rund 90 Prozent der Jugendlichen Abitur und wollen studieren. Deshalb wird das erklärte Ziel der Politik, der Automobilindustrie genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stellen zu können, mehr und mehr zur Herausforderung.

Um einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden, hat Volkswagen Slovakia a.s., eine 100prozentige Tochter der Volkswagen AG, die Idee einer dualen Ausbildung nach deutschem Vorbild entwickelt. Die neue „Duálna Akademia“ wurde in der Hauptstadt Bratislava angesiedelt, wo VW eines seiner effizientesten Werke betreibt.

Um das Projekt auf eine breite Basis zu stellen, kooperiert VW mit Siemens Slovakia, dem Automobilzulieferer Matador sowie dem Selbstverwaltungskreis der Hauptstadt (Bratislavsky kraj). Der Bratislavsky kraj stellte eine vorhandene Schule zur Verfügung, die das „Konsortium“ um VW für ein langfristiges Engagement anmieten und mit Werkstätten ausrüsten konnte.

Das Know-how aus der Planung bewährt sich auch bei der Entwicklung einer Bildungsstätte

Nachdem die Initiatoren der Dualen Akademie Bratislava bis Herbst 2015 ihre konzeptionellen Vorstellungen formuliert hatten, entschieden sie sich, Ingenics mit den nächsten Schritten zu beauftragen, die erforderlich waren, um die Duálna Akademia bis zum September 2016 realisieren zu können. „Wenn man den Zeitplan noch einhalten wollte, musste die Einigung mit den Partnern und dem Bezirk Bratislava in kürzester Zeit erfolgen“, erklärt Jörg Halbauer, der im September 2015 als Interim-Manager die Aufgabe des Projektleiters übernahm. „Das Vertrauen in Ingenics gründete vor allem auf Erfahrungen aus Managementprojekten in den Bereichen Standort- und Fabrikplanung, Produktionsoptimierung und Logistik.“

So übernahm Jörg Halbauer zunächst für die Übergangszeit bis Februar 2016 die Aufgabe, den Betrieb der Dualen Akademie Bratislava vorzubereiten. Nachdem der Vorstand von VW Slovakia um weitere Unterstützung gebeten hatte, verlängerte er bis Mai 2016. „In dieser Zeit habe ich das Projekt aufgesetzt, strukturiert und das Reporting aufgebaut. Ich habe aufgezeigt, welches die wichtigsten Handlungsfelder sind und wo die Risiken liegen, habe erstmals alle Partner zusammengebracht und dafür gesorgt, dass die Verträge mit dem Bratislavsky kraj fristgerecht unterzeichnet wurden“, fasst Jörg Halbauer seine wichtigsten Aufgaben zusammen.

Gleichzeitig stellte er den Kern des neuen Projektteams zusammen. „Genauso wichtig wie der Aufbau der offiziellen Kontakte war es, die Mitarbeiter zu motivieren und dafür zu sorgen, dass sie dran glaubten, dass diese Riesenaufgabe in der kurzen Zeit zu schaffen ist. Das Team ist in wenigen Monaten so zusammengewachsen, dass jeder den gemeinsamen Willen, die modernste Ausbildungsstätte der Slowakei termingerecht zu eröffnen, spüren konnte. Auch die Einstellung der Lehrer und Ausbilder sowie die Prüfung und Auswahl der Bewerber benötigten einen größeren zeitlichen Vorlauf.“

Internationales Zertifikat und Arbeitsplatzgarantie bei VW Slovakia

Die Betreiber werden neun Millionen Euro investieren und 30 neue Anlagen kaufen. Aus der bestehenden Staatlichen Automobil-Fachmittelschule konnten einige Lehrkräfte übernommen werden, aktuell stehen 15 Lehrer und 19 handwerkliche Ausbilder unter Vertrag.

Nachdem die Duale Akademie zunächst mit 60 Schülern in einer Klasse starten sollte, zeichnete sich in der Bewerbungsphase eine riesige Nachfrage ab. Es gelang, im September 2016 mit 100 Schülern in vier Klassen – Mechatroniker, Automatisierungstechniker, Industrie- und Werkzeugmechaniker – zu starten. Nun soll sogar noch eine fünfte Klasse für Kfz-Mechatroniker dazu kommen. In vierjährigen Programmen erlangen die Auszubildenden die Zertifizierung durch die Slowakisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer und eine der fachlich besten Ausbildungen in der Automobilindustrie. Sie kommen mit modernsten Technologien und Prozessen, z. B. der Produktion von Hybrid-, Gas und Elektrofahrzeugen in Kontakt und lernen alles, was in einer modernen Kfz-Fabrik benötigt wird. Die praktische Ausbildung erfolgt teilweise in den Werkstätten des Produktionsbetriebs VW Slovakia in Bratislava, auch Praktika in ausländischen Betrieben des Volkswagen-Konzerns sind möglich.

Das Zusammenspiel von Praxis und Theorie ist sorgfältig kalkuliert und liegt aktuell bei 70:30 zugunsten der Praxis. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung mit Facharbeiterzeugnis, Abiturzeugnis und international gültigem zweisprachigen deutschen Zertifikat für die fachliche Befähigung wird den Absolventen ein Arbeitsplatz garantiert. Ausbildungssprachen sind Slowakisch, Englisch und Deutsch, das bei Volkswagen Konzernsprache ist.

Bewährte Methoden bringen Erfolg auf ganzer Linie

Auch für Ingenics ist der Entwicklung einer Dualen Akademie kein alltägliches Projekt, obgleich die Qualifizierung von Kundenmitarbeitern seit Jahren in Form von exakt auf die Bedarfe zugeschnittenen „Ingenics Academies“ erfolgt. „Als uns die Anfrage erreichte, konnten wir natürlich noch nicht im Detail wissen, was auf uns zukommen würde“, sagt Andreas Hoberg, CSO der Ingenics AG und verantwortlich für alle Aktivitäten in Tschechien und der Slowakei. „Es war uns aber klar, dass wir mit unserer Erfahrung in der internationalen Standortentwicklung sowie unseren bewährten Werkzeugen, Methoden und Trainings der richtige Partner sein mussten. Letztlich wurde bestätigt, dass Ingenics über alle benötigten Kompetenzen und auch über die Mitarbeiter verfügt, um auch ein solches Projekt in kürzester Zeit auf Kurs zu bringen.“

Nachdem Ingenics die Verantwortung Ende Mai 2016 an die neue Akademieleitung übergeben hatte, zeigte sich, wie sorgfältig die Meilensteine abgearbeitet worden waren. „Alle Beteiligten trugen zu einer beeindruckenden Teamleistung bei, sodass das Projekt ein Erfolg auf ganzer Linie wurde“, sagt Jörg Halbauer. So sieht es auch die aus Mähren stammende Akademiedirektorin Jana iroká, auf die sich Volkswagen frühzeitig festgelegt hatte, die aber noch bis Februar in einem russischen VW-Werk beschäftigt gewesen war. „Dass wir heute diesen Erfolg feiern können, ist auch wesentlich dem Engagement von Ingenics zu verdanken“, so Janá iroká. Es sei mit ein Verdienst von Ingenics, dass junge Slowakinnen und Slowaken erstmals die Möglichkeit haben, nach der Mittelstufe gleichzeitig eine Ausbildung zu absolvieren, das Abitur abzulegen und einen durch die Deutsche Industrie- und Handelskammer anerkannten Abschluss zu erwerben.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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