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Okt 18 2018

Wieso feiern wir Halloween?

Wieso feiern wir Halloween?

Kürbislichter an Halloween sollen die Seelen der Verstorbenen begrüßen (Bildquelle: Bild: StockSnap)

Erntedank heißt der Brauch in Deutschland, bei dem die Menschen sich im Herbst für die eingebrachte Ernte bedanken. Halloween ist das ursprünglich irische Pendant dazu. Durch irische Auswanderer landete der Brauch in den USA. Im Laufe der 1990er-Jahre schwappte er in kommerzialisierter Form nach Europa zurück.

Die ersten Erntedankfeste sind aus dem dritten Jahrhundert nach Christus überliefert. Seit 1972 wird das Fest immer am ersten Oktobersonntag in den katholischen Kirchen gefeiert. Doch bereits die Griechen und Römer huldigten der Ernte im Herbst und feierten dazu ein Fest. Bei den Kelten hieß dieser Brauch vor Jahrhunderten „Samhain“ und wurde am ersten November (Allerheiligen, engl. All Hallows) gefeiert. Daraus entwickelte sich angeblich der Name Halloween.
„Was genau es mit Halloween auf sich hat, ist im Herbst eines der interkulturellen Themen in unseren Sprachkursen“, berichtet die aus den USA stammende Englischtrainerin Sara Conway vom inlingua Sprachcenter in Stuttgart. Die Teilnehmer fragen, warum an Halloween Kürbislichter aufgestellt werden und die Kinder gruselig verkleidet an den Haustüren klingeln, um ihren Spruch „Süßes oder Saures“ aufzusagen. Conway berichtet dann von dem Brauch in Irland und wie er sich in die USA und nach Europa verbreitet hat.
An Oíche Shamna (engl. Samhain Eve, All Hallows Evening), dem Vorabend von Samhain, bedankten sich die Menschen mit großen Feuern für die Ernte, verabschiedeten den Sommer und gedachten der Seelen ihrer Verstorbenen. Die Kelten waren der festen Überzeugung, dass die Seelen in der Nacht zum ersten November leibhaftig auf die Erde kamen, um sie zu besuchen. Die Dorfgemeinschaft warf Viehknochen in das Feuer, das ein Druide segnete. Aus diesem Feuer entzündete jede Familie im Dorf ein neues Feuer für ihr Haus. Mit Lichtern und Leckereien (Süßes) hieß man die Seelen willkommen. Einige Kelten dachten, die Geister kämen, um sich einen neuen Körper zu suchen oder an den Lebenden zu rächen. Sie verkleideten sich deshalb in totenähnlichen, abschreckenden Gewändern, um die bösen Geister zu vertreiben. Durch Millionen irischer Auswanderer im 19. Jahrhundert wurde dieser Brauch über den Ozean bis nach Amerika getragen und dort weiterhin gefeiert. Es entstand der Spruch „Trick or Treat“ („Süßes, sonst gibt’s Saures“), der überliefert bedeutet: Wenn man nichts Köstliches oder Süßes (treat) gibt, wenn die Kinder an die Tür klopfen, dann spielen sie einem einen Streich (trick).
„Eng verbunden mit dem Halloweenbrauch ist die keltische Sage vom bösen Hufschmied Jack“, so Conway. Jack gelang es durch eine List, den Teufel einzufangen. Der Hufschmied ließ den Teufel nur frei, wenn er Jacks Seele nicht holen würde. Als Jack eines Tages starb, verwehrte ihm aufgrund seiner Missetaten der Himmel den Zugang. Auch der Teufel wollte ihn in der Hölle nicht haben, gab ihm aber ein Stück glühende Kohle mit auf den Weg, damit er durch das Dunkel wandern konnte. Jack steckte es in eine Rübe, die er als Proviant dabei hatte, und nutze diese als Laterne. Das Rübenlicht sollte böse Geister fernhalten. Da in Amerika weniger Rüben als Kürbisse vorhanden waren, wurden die leuchtenden Kürbisfratzen populär. Im Laufe der 1990er-Jahre schwappte der Brauch in kommerzialisierter Form nach Europa zurück. Mehrtägige Halloweenfeste mit Kostümen, Dekoartikeln und Süßigkeiten sowie das Umherziehen von Tür zu Tür werden mittlerweile auch in Deutschland zelebriert.

Über inlingua
inlingua wurde 1968 gegründet. Es ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit 50 Jahren werden neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
2016, 2017 und 2018 wurde inlingua vom Focus Money Deutschlandtest zum Top-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 34 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.

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Mai 22 2018

Sprachendienstleister inlingua goes 2020

Über 160 Lizenznehmer trafen sich zum internationalen inlingua-Kongress in München

Sprachendienstleister inlingua goes 2020

Präsentation neuer inlingua Lehr- und Lernmaterialien für Mobile Devices (Bild: Bettina Meister)

Zum 50. Jubiläum von inlingua versammelten sich über 160 Lizenznehmer in der bayerischen Landeshauptstadt, dem Standort des weltweit umsatzstärksten inlingua-Centers. Neben dem Festakt in der Münchner Residenz standen Zukunftsthemen im Fokus. An drei Tagen erarbeiteten die Sprachschulinhaber in spannenden Workshops neue Ansätze und tauschten Informationen aus.

Im Fokus des internationalen inlingua-Kongresses in München im Mai stand das Treffen der Lizenznehmer zum Austausch von Informationen und Ideen sowie das 50-jährige Jubiläum. Nach vorne schauen lautet die Devise, aktiv die Zukunft angehen und die neuen, digitalen Medien kundenorientiert und kundenoptimiert einbinden. Aus diesem Anlass präsentierte der Sprachendienstleister neue, selbst entwickelte Lehr- und Lernmaterialien, sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form.

In einem Workshop speziell für „unter 40-Jährige“ generierten die jüngeren Lizenznehmer kreative Ideen, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei berücksichtigten sie insbesondere weltweit erkennbare Trends wie „Digital Mobility“, „Knowledge Culture“, „New Ecology“, „Connectivity“ und „Globalisation“ unter dem Aspekt der drei zusammenspielenden Kursformen Präsenztraining, Online-Learning und Virtuelles Klassenzimmer.
Welchen Enthusiasmus die Lizenznehmer mitbringen und mit wie viel Herzblut sie hinter dem Geschäftsmodell stehen, wurde deutlich, als sie in Teams gegeneinander spielten. In einem interaktiven Online-Spiel konnten sie ihr Wissen über den Lizenzgeber und das Sprachschulen-Konzept beweisen.

Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten in der Münchner Residenz erschienen neben den Lizenznehmern auch einige Vertreter „der ersten Stunde“. Warren Fulton, ein Lizenznehmer aus der Anfangszeit von inlingua, berichtete über die Entstehungsgeschichte der Organisation. Er erinnerte daran, dass das Konzept von inlingua auf dem „Lernen in einer Atmosphäre des Vertrauens“ basiert.
Mit ihrer erfrischenden Art moderierte Nina Bernreuther den Abend. „The Showpianists David & Götz“ erheiterten mit einem musikalischen Rahmenprogramm die internationalen Gäste, die aus der Mongolei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur, Indien, den USA sowie aus vielen europäischen Ländern und der Schweiz angereist waren. inlingua wurde 1968 gegründet. Im Jubiläumsjahr 2018 existieren über 300 Sprachcenter in 34 Ländern.

Neue Lern- und Lehrmittel
„Business-English“ und „Deutsch für den Beruf“ sind die weltweit gefragtesten inlingua-Sprachkurse. Da Flexibilität besonders im Berufsalltag gefordert wird, passt der Sprachendienstleister dementsprechend seine Online-Angebote stetig an den Bedarf an.

E-Books, die auf dem Tablet genutzt werden können, sollen noch interaktiver werden, ebenso wie die Online-Learning-Kurse sowie das Virtuelle Klassenzimmer. Einstufungstests für die fünf wichtigsten Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) stehen demnächst auch für alle Mobile Devices zur Verfügung.

Die stets muttersprachlichen Trainer sollen zukünftig alle digitalen, interaktiven Lehrmittel auf einer einzigen Plattform vorfinden, inklusive einem Train-the-Trainer-Programm mit unterschiedlichen Qualifikationsstufen.

Doch selbst in Online-Zeiten sind gedruckte Lernmittel für viele Sprachschüler immer noch das Lernmedium Nummer eins. Laut den weltweiten Beobachtungen von inlingua möchten viele Kursteilnehmer eigene Notizen und Randbemerkungen in den gedruckten Büchern vornehmen können. Die Printausgaben werden deshalb in den fünf europäischen Hauptsprachen rundum erneuert. Nicht nur für die Erwachsenenbildung, sondern auch für die Kinderkurse gibt es neu gestaltete Bücher.

Über inlingua
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2016, 2017 und 2018 wurde inlingua vom Focus Money Deutschlandtest zum Top-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet.
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Mrz 29 2018

Von der Geheimmission im Keller zum Welterfolg: inlingua wird 50

Von der Geheimmission im Keller zum Welterfolg: inlingua wird 50

Teilnehmer bei der inlingua-Vorstellung in Nizza ein Jahr nach Gründung (Bild: inlingua) (Bildquelle: www.inlingua.de)

In den Kellerräumen eines Frankfurter Privathauses trafen sich in den 60-er Jahren erstmals die Organisatoren des Sprachdienstleisters inlingua. Ein Rückblick zeigt, dass auf die geheime Zusammenkunft schnell eine weltweite Erfolgsgeschichte folgte. Im 50. Jubiläumsjahr 2018 bestehen über 300 inlingua-Center in 34 Ländern, zu Ehren des Gründers wird der Adalbert-Schwarz-Preis ins Leben gerufen.

Wie viel Verantwortung und Weitblick der Initiator Adalbert Schwarz (1917-1990) mit der Gründung von inlingua 1968 zeigte, bestätigt heute die Existenz von über 300 Standorten in 34 Ländern. Das Unternehmen ist eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung und entwickelt seine eigenen Lehrmittel nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen. In Deutschland ist der Anbieter in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten. Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen.

Was die wenigsten wissen: inlingua ging aus der ehemaligen europäischen Berlitz-Sprachschule hervor. Das amerikanische Unternehmen Macmillan Inc. kaufte im Sommer 1967 die europäische Sprachorganisation und wollte das bis dahin gültige Lizenzsystem in ein zentral geführtes Unternehmen ohne Lizenznehmer umwandeln. Dagegen wehrten sich einige Lizenznehmer, allen voran Adalbert Schwarz. Er führte damals die Standorte Frankfurt und Wiesbaden und war Vorsitzender der deutschen „Nationalen Kommission“. Zügig organisierte er konspirative Treffen mit seinen Kollegen, sprach sich für die Gründung einer eigenen Organisation aus und fand insbesondere Unterstützung durch Louis Blaise (1933-2017), den Sohn der damaligen Lizenznehmerin in Bern in der Schweiz.

Am 14. September 1968 wurde die „Interlingua Sprachschulen AG“ mit Sitz in Bern gegründet, die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 10. Oktober 1968. Nur einige Monate später fand aus rechtlichen Gründen eine Umfirmierung in „Internationale inlingua Sprachschulen“ statt und am 19. Juni 1969 erfolgte die Markeneintragung.

Anfang 1971 bestand das inlingua-Netzwerk bereits aus 95 Sprachcentern in zwölf europäischen Ländern. Ein Jahr später expandierte das Unternehmen nach Amerika (New York) und nach Asien (Singapur), die weltweite Tätigkeit begann. Die Sprachschule fing an, sich zu einem modern ausgerichteten Sprachdienstleister zu entwickeln.

Bis heute werden bei inlingua kontinuierlich neue Lehr- und Lernmittel entwickelt, neue Lehrmethoden ins Leben gerufen und zusätzlich zu den Präsenzkursen, Online-Trainings und virtuellen Sprachkursen auch andere Sprachdienstleistungen wie beispielsweise interkulturelles Training oder Übersetzungsdienste angeboten. Nicht nur das Angebot ist vielfältig, sondern auch die Kundenstruktur. In Deutschland bedient der Anbieter Unternehmen und Privatkunden mit hoch qualifizierten Trainings, aber auch öffentliche Träger wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Arbeitsagentur. Bei der Integration von Flüchtlingen und europäischen Migranten sowie deren Eingliederung in den Arbeitsmarkt ist der Sprachdienstleister ein wichtiger Weiterbildungsträger.

Zum 50. Jubiläum im Jahr 2018 ruft die Organisation zu Ehren ihres Gründers den Adalbert-Schwarz-Preis ins Leben. Er ist mit 10.000 EUR dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Durch den Preis werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Wissenschaftlern im Bereich der Fremdsprachendidaktik gewürdigt.
Das Unternehmen ist mit 306 Sprachzentren in weltweit 34 Ländern präsent.

INLINGUA IN ZAHLEN:
1968: formale Gründung
Gründung der „Interlingua Sprachschulen AG“ mit Sitz in Bern am 14. September 1968.
Eintragung im Handelsregister am 10. Oktober 1968

1969: erste Bekanntmachung
Umfirmierung in „Internationale inlingua Sprachschulen“.
Markeneintragung am 19. Juni 1969.
Am 29. November 1969 Treffen der inlingua Aktionäre in Frankfurt sowie Vorstellung der Organisation in einer Pressekonferenz. Zeitversetzt auch am 06. Dezember 1969 in Nizza.
Intern wird das erste inlingua Lernmaterial „Francais Premier Livre“ vorgestellt.

1970: erste Generalversammlung
Erste Generalversammlung der „International inlingua Sprachschulen“ in Belp/Schweiz

1971: inlingua-Netzwerk
Das inlingua-Netzwerk besteht in zwölf Ländern.
Weitere Expansionen in die USA und Asien sind geplant.

1977: inlingua-Journal
Erstmalig erscheint das inlingua-Journal, ein Informationsblatt für die Lernenden, das multifunktional auch für den Unterricht eingesetzt werden kann.

1978: eigenes Lehrmaterial
Das Netzwerk umfasst 150 inlingua-Sprachschulen.
Das Lehrmaterial für die Kurse wird komplett neu entwickelt: in 120 Stunden von der Anfängerstufe auf ein gutes Englischniveau.

1989: Business English
212 inlingua-Schulen agieren weltweit.
Ein spezielles Programm für professionelles Business English, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene, wird eingeführt.

1997: inlingua goes online
Der erste Internetauftritt von inlingua geht „on air“.

1999: Stärkung des Netzwerkes
Einführung eines weltweit gültigen Corporate Designs für alle inlingua-Schulen.
Durch die Verbreitung des Internets verbessert sich die Kommunikation unter den Centern, die dadurch global näher zusammenrücken.

2002: CD-Rom und E-Learning
Mit dem Internet werden neue Lernformen möglich.

2006: Blended Learning
Neben klassischem Präsenztraining ist nun auch Blended Learning möglich, was besonders Firmenkunden gerne nutzen.

2014: Virtuelles Klassenzimmer
Der Unterricht für Kleingruppen mit Teilnehmern an unterschiedlichen Standorten kann in einem virtuellen Klassenzimmer gemeinsam stattfinden.

2018: inlingua wird 50
Der Sprachdienstleister ist mit 306 Centern in 34 Ländern aktiv.
50-jähriges inlingua-Jubiläum.
Gründung des Adalbert-Schwarz-Preises, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

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Dez 5 2017

Lassen Sie sich bei internationalen Veranstaltungen und Terminen nicht von „false friends“ verführen

Rund um den Terminkalender

Lassen Sie sich bei internationalen Veranstaltungen und Terminen nicht von "false friends" verführen

Ohne „falsche Freunde“ auszukommen, wird in Business-Englisch-Sprachkursen trainiert (Bild:inlingua) (Bildquelle: www.inlingua.de)

In vielen Unternehmen beginnt im Herbst die Planung für das neue Jahr. Internationale Meetings (und internationale Messen) wollen frühzeitig vorbereitet werden, damit am entscheidenden Termin alles nach Plan läuft. Deshalb sollten Sie einige englischsprachige Formulierungen rund um das Thema Terminplanung kennen.

Insbesondere bei der Organisation von internationalen Veranstaltungen sorgen Terminverschiebungen, Absagen, Umbuchungen, Urlaubs- oder Krankheitstage für ständige Änderungen in Ihrer Planung. Das kann sprachlich zu Herausforderungen führen. Chris Mason, Englischtrainer bei der Sprachschule inlingua (die von Focus Money 2016 und 2017 als Top-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet wurde), hat deshalb die wichtigsten Sätze für das Terminmanagement zusammengestellt. Er ist englischer Muttersprachler und aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Firmenkunden stellt er immer wieder fest, wie wichtig es ist, sich keine „falschen Freunde“ (false friends) anzueignen, sondern „sprachliche Fettnäpfchen“ zu vermeiden. Beispielsweise spricht man in der Businesswelt nicht von einem „date“, wenn es um einen Termin mit dem Chef oder Mitarbeitern geht, sondern von einem „appointment“. Ein „date“ ist ein sehr privates Treffen, das bei einem Versprecher zu üblen Gerüchten führen könnte – ganz zu schweigen von einem „speed date“. Bei einem größeren Event dagegen möchten Sie mit Sicherheit Ihr Publikum (audience) und nicht die Öffentlichkeit (public) begrüßen, wenn Sie im Anschluss über aktuelle (current) Themen sprechen und dabei das englische Wort actually (dt.=eigentlich) gerne auslassen. Falls das alles zu irritierend (confusing) ist, sollten Sie nicht gleich irritated (dt.=genervt, verärgert) sein. Sie bekommen (get) sicherlich Hilfe von einem netten Kollegen oder einer Kollegin, ohne dass Sie rot werden (become). Eventuell (possibly) haben Sie irgendwann endlich (eventually) den Tag erfolgreich und engagiert (committed) zu Ende gebracht, und sich dabei hoffentlich nicht gleich mit dem hilfsbereiten Kollegen verlobt (engaged), sondern nur die Handynummer (cell number oder mobile phone number) ausgetauscht, rein aus praktischen (handy) Gründen, oder sich eine unauffällige Notiz (note) gemacht anstelle eines Aushangs (notice) am Schwarzen Brett (bulletin board) oder einer Info am „blackboard“ (dt.=Tafel). Denn schließlich sind Sie ein/e professionelle/r Unternehmer/in (businessman/businesswoman) und kein „undertaker“ (dt.=Bestatter).

Das englische kleine 1 x 1 rund um Ihre Terminplanung:

Deutsch/Englisch
Ich möchte ein Meeting mit den Vertriebskräften veranstalten./I“d like to arrange a meeting with the sales staff.
Ich benötige einen Termin mit dem Management, um alle Details zu besprechen./I need an appointment with the management to discuss all the details.
Gerne sage ich den Termin zu und nehme teil./I“m happy to confirm the appointment and take part.
Leider muss ich den Termin absagen/stornieren./I“m very sorry but I need to cancel our appointment.
Können wir den Termin bitte verschieben auf den 31. Juli 2018? /Could we put our appointment back until 31 July 2018, please?
An diesem Tag bin ich im Urlaub und kann deshalb nicht teilnehmen./As I“ll be on holiday that day, I won“t be able to join in.
Ich bin leider krank und werde deshalb nicht kommen./I“m very sorry but I“m off sick and won“t be able to make it.
Sie erreichen mich für Fragen bis 17 Uhr, danach bin ich in einem geschäftlichen Termin. /If you have any questions, you can reach me until 5 p.m., but I have a business appointment after that.
Um diese Uhrzeit habe ich heute schon Feierabend./I“ll already have finished work by that time today.

Das etwas größere 1 x 1 für den Bereich Events/Tagungen:

Deutsch/Englisch
Ich suche einen Veranstaltungsraum für 150 Personen am 01. Juli 2018./I“m looking for an event room for 150 people on 1 July 2018.
Ist der Raum ausgestattet mit Beamer, Leinwand, Flipchart, Whiteboard, Rednerpult, Mikrofontechnik, Internetverbindung (WLAN)?/Is the room equipped with a projector, screen, flipchart, whiteboard, lectern, microphone technology and internet connection (WIFI)?
Ist eine Bestuhlung mit Tischen in Reihen oder in U-Form möglich?/Is it possible to arrange the seating and tables in a theatre style or U shape?
Erfolgt die Berechnung nach Konferenzpauschale pro Teilnehmer oder bezahlen wir eine pauschale Raummiete und den tatsächlichen Konsum der Getränke? /Will we be charged a flat-rate per participant for the conference or a lump sum to rent the room with refreshments charged based on actual consumption?
Wir benötigen für die Pausen ein Büffet mit frischem Obst und Snacks am Vormittag und am Nachmittag mit Kuchenstückchen und salzigem Gebäck, dazu jeweils Kaffee, Tee, Wasser und Säfte./For the breaks, we require a buffet comprising fresh fruit and snacks for the morning, and some slices of cake and savoury biscuits along with coffee, tea, water and fruit juice for the afternoon.
Wir haben internationale Teilnehmer an der Konferenz, für einige Teilnehmer benötigen wir Simultandolmetscher vor Ort. Können Sie mir jemanden empfehlen für die Sprachen x-y und a-b?/We have participants coming to our conference from abroad. For some of them, we will need a simultaneous interpreter on-site. Is there anyone you can recommend who can translate x-y and a-b?
20 Teilnehmer haben abgesagt, sodass wir nun einen kleinen Raum benötigen. /Since 20 participants have cancelled, we now only need a small room.
Die Teilnehmerzahl übersteigt unsere Erwartung und wir benötigen einen größeren Raum./As the number of participants has exceeded our expectations, we need a larger room.
Bis wann gibt es ein kostenloses Stornierungsrecht?/How late are we allowed to cancel free of charge?

meister-plan ist eine inhabergeführte Werbe- & PR-Agentur mit Sitz in Stuttgart.

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Jan 16 2017

Mehr als das Tüpfelchen auf dem i: Gute Sprachkursanbieter bieten Bildungscontrolling

Mehr als das Tüpfelchen auf dem i: Gute Sprachkursanbieter bieten Bildungscontrolling

(NL/2482060567) Vielfältig sind die Gründe, die dazu führen, dass Unternehmen in die fremdsprachliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Damit die Investition nicht verpufft, gilt es in diesem Bereich Controllingmaßnahmen zu implementieren, die messbare Ergebnisse liefern.

Ausschlaggebend für einen gelungenen Sprachkurs sind sowohl eine qualitativ gute pädagogische Leistung als auch das messbare Erreichen von Unterrichtszielen. Da die Investitionen entsprechend der Unternehmensgröße und dem Profil der Mitarbeiter zuweilen beträchtlich sein können, sollte jedes Unternehmen nicht nur bei Online-, sondern auch bei Präsenzkursen Bildungscontrolling vom Sprachkursanbieter fordern, rät Frank Schott, Inhaber des inlingua Sprachencenters Friedrichshafen. Zu Beginn einer Maßnahme sollte der Auftraggeber zunächst möglichst konkret seine Erwartungen bzw. Ziele für das Sprachtraining definieren und mit dem Sprachkursanbieter vereinbaren. Spätestens dann beginnt die Arbeit der Sprachschule: Anhand der vereinbarten Ziele werden für die Weiterbildungsmaßnahme Inhalte, Kursform, Stundenumfang und Zeitrahmen festgelegt.

Nach Abschluss des Sprachkurses sollten Personaler wissen, ob sich eine Investition gelohnt hat, das heißt, ob die Teilnehmer die gesteckten Ziele im beauftragten Zeitfenster erreicht haben.

Kursinhalte und Anwesenheiten, zeitlich geordnet, sollten Personaler innerhalb des Controllings als Mindestnachweis monatlich anfordern, wenn der Bildungsanbieter sie nicht automatisch mitteilt oder digital zur Verfügung stellt. Besonders dann, wenn viele Sprachkurse parallel laufen, sparen Personaler durch eine digitale Vernetzung viel Zeit und erhalten auf einfach Weise einen Überblick über die Investition.

Neben den Anwesenheiten der Teilnehmer sind beim Bildungscontrolling insbesondere der aktuelle Stand im Lernprozess, respektive der aktuelle Grad der Zielerreichung zu messen. Dies kann beispielsweise über mündliche oder schriftliche Zwischen- und Abschlusstests als auch über die Kontrolle der Hausaufgaben geschehen. Zusätzlich sollten die Teilnehmer während des laufenden Kurses und zum Kursende die Kursqualität beurteilen. Der Kursanbieter sollte nach dem Training eine teilnehmerbezogene Fortsetzungsempfehlung abgeben, gegebenenfalls sogar Follow-up-Lernpakete anbieten.

Aufgabe des Bildungsanbieters ist, das Controlling durchzuführen und den Erfolg der Maßnahmen nachzuweisen. Die Qualität des eigenen Unterrichts sollte, beispielsweise durch Hospitationen, selbst getestet und bewertet werden. Qualifiziertes Trainerpersonal, differenziertes Lernmaterial und Lernmethodik sollte der Sprachkursanbieter je Firmenkunde kontinuierlich auf Qualität und Effizienz prüfen, dokumentieren und bei Bedarf anpassen. Wichtig ist auch die Überprüfung der Unterrichtsgeschwindigkeit, die auf einen durchschnittlichen Lerner ausgelegt ist. Wird die Unterrichtsqualität auf diese Weise regelmäßig intern kontrolliert, ist grundsätzlich von einem verantwortungsbewussten Kursanbieter auszugehen.

Erst wenn die gesetzten Ziele qualitativ und in time erreicht wurden und die geförderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Abschlussbefragung das Training und ihre persönlichen Lernerfolge positiv beurteilen und darüber hinaus motiviert sind, aufbauende Kurse zu besuchen, hat der verantwortungsbewusste Kursanbieter gute Arbeit geleistet.

Bei Weiterbildungsinvestitionen sollten Personaler unbedingt darauf achten, dass die Kursdaten nicht nur regelmäßig erfasst, sondern auch vom Bildungsanbieter ausgewertet werden. So kann der Sprachkursanbieter bei eventuellen Zielabweichungen seine Parameter nachjustieren. Es kommt immer wieder vor, dass wir bei einem neuen Auftraggeber Gruppen übernehmen, die vom Vorgänger schon lange unterrichtet wurden, jedoch sprachlich nicht nur inhomogen, sondern auch auf einem Level sind, das aufgrund der bisher erteilten Stunden sehr viel höher sein müsste, erzählt Frank Schott. Hätte ein kontinuierliches Bildungscontrolling mit regelmäßigen Review- und Progress-Tests stattgefunden, wären diese Abweichungen bereits viel früher aufgefallen. Die Sprachschule hätte nachbessern können und sogar müssen, denn ihr obliegt die Verantwortung für das Budget ihres Kunden.

Ohne Bildungscontrolling investiert der Kunde nahezu blindlings. Das Ergebnis eines Sprachtrainings kann er nicht selbst prüfen. Mit Bildungscontrolling vermeidet er Fehlinvestitionen, indem er rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung vom Kursanbieter fordert. Deshalb sollten Personaler die Daten regelmäßig anfordern, wenn sie diese nicht unaufgefordert erhalten, erläutert Frank Schott.

Ein guter Sprachkursanbieter bietet seinen Firmenkunden das Controlling aktiv an und befindet sich mit seinen Kunden diesbezüglich kontinuierlich im Austausch.
Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fremdsprachlich schulen lassen möchten, sollten genau prüfen und gegebenenfalls nachfragen, welche Zusatzleistungen in puncto Bildungscontrolling durch den Anbieter möglich sind.

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inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
2016 wurde inlingua vom Focus Money Deutschlandtest zum Top-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
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Mehr zu inlingua unter: www.inlingua.de

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Sep 28 2016

Englischkenntnisse sind weiterhin in vielen Jobs wichtig

Englischkurs: Auf welche Kriterien sollten Teilnehmer bei der Auswahl achten

Englischkenntnisse sind weiterhin in vielen Jobs wichtig

(NL/3243487051) Bei Fremdsprachkursen steht Englisch in Deutschland immer noch an erster Stelle, denn gute Englischkenntnisse spielen bei vielen Arbeitsplätzen eine wichtige Rolle. Wer als Arbeitnehmer oder Privatperson seine Fremdsprachenkenntnisse verbessern möchte, dem steht eine Vielzahl an Weiterbildungsformen zur Verfügung.

Sein Englisch aufzufrischen, schadet generell nie. Wer zielgerichtet für einen Job seine Englischkenntnisse verbessern möchte oder muss, der sollte bei der Kurswahl nicht nur auf einen kompetenten Anbieter, sondern auch auf die passende Kursform achten.

Professionelle Sprachkursdienstleister führen vor Kursbeginn stets einen umfangreichen Einstufungstest durch. Er gibt Aufschluss über die vorhandenen Kenntnisse des Teilnehmers und ermöglicht eine Eingruppierung in das passende Sprachlevel. Die Durchführung eines Einstufungstests ist sehr wichtig, damit der Teilnehmer sich im Kurs nicht über- oder unterfordert fühlt. Eine Selbsteinschätzung des Sprachniveaus ist meist nicht so zuverlässig, berichtet Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua AG. Die ca. 20-minütigen Tests sind online möglich, bei einigen Anbietern auch in der Sprachschule vor Ort.

Bei der Kursauswahl bieten kompetente Sprachdienstleister speziell zugeschnittene Kurse an. Ob auf die Anforderungen eines Unternehmens oder auf ein Berufsbild individualisiert, und ob im Einzeltraining, Kleinstgruppen- oder Gruppentraining, sollte je nach Bedarf abgestimmt werden.

Präsenzkurse sind die klassische Sprachkursform, die insbesondere von Privatpersonen gerne genutzt wird. Arbeitnehmer, die viel unterwegs sind oder zu keinen regelmäßigen Kurszeiten teilnehmen können, benötigen eine hohe Trainingsflexibilität. Als zeit- und ortsunabhängiges Sprachtraining buchen sie meist Blended-Learning-, E-Learningkurse oder Kurse in virtuellen Klassenzimmern, berichtet Heidrun Englert. Bei Letzteren findet das Training mit einem realen Sprachtrainer per Onlinezugang und Videokonferenzschaltung life statt. So geschieht dies beispielsweise mit einem muttersprachlichen Trainer in Übersee, wenn der Teilnehmer nur sehr spät abends Zeit hat.
Ob Verhandlungs- oder Präsentationstraining, Telefon- oder Verkaufstraining, interkulturelles Training oder Konversationskurs: Ein qualifizierter Sprachdienstleister kann sowohl auf die speziellen Anforderungen der Teilnehmer als auch auf den Standardbedarf abgestimmt passende Englischtrainings anbieten.
Wer sich einen (international tätigen) Full-Service-Sprachdienstleister heraussucht, kann bei diesem auch Übersetzungsaufträge ausführen lassen oder einen Sprachkurs, der in Deutschland begonnen wurde, bei einer verbundenen Sprachschule im Ausland fortsetzen.
Muttersprachliche Trainer und einsprachiger Unterricht sind eine der grundlegenden Voraussetzung, auf die ein Teilnehmer bei seiner Anbieterwahl achten sollte.
Für einen Sprachkurs bei einer privaten Sprachschule muss mit rund einhundert Euro pro Monat gerechnet werden. Bei einigen Sprachschulen ist eigenes Kursmaterial wie Unterrichtsbücher bereits in den Kosten inbegriffen.
Einige Sprachdienstleister bieten neben Englischkursen auch weitere Fremdsprachen an. Ein solcher Anbieter ist empfehlenswert, wenn der Teilnehmer weitere Fremdsprachen lernen oder vertiefen möchte, da er die Struktur der Sprachschule dann bereits kennt.

Infokasten:
Worauf Sie bei der Auswahl einer Sprachschule achten sollten:
1. Durchführung eines ausführlichen Einstufungstests
2. abgestimmte Kursinhalte (auf das Berufsbild, auf das Unternehmen oder auf das persönliche Job-Umfeld)
3. Wahl der passenden Kursform (Präsenztraining, Blended Learning, E-Learning, Virtuelles Klassenzimmer; je nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität des Teilnehmers)
4. muttersprachliche Trainer
5. Unterrichtsmaterial im Preis inbegriffen

Über inlingua
inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
2016 wurde inlingua vom Focus Money Deutschlandtest zum Top-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.
Mehr zu inlingua unter: www.inlingua.de

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Normannenweg 17-21, D-20537 Hamburg
Fon: 49 40 32082929, Fax: 49 40 32082931
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Jun 30 2016

Tipps für Geschäftskontakte in Lateinamerika

Was das berühmt-berüchtigte spanische mañana bedeutet

Tipps für Geschäftskontakte in Lateinamerika

(NL/2668557104) Bei Geschäftskontakten in Mittel- und Südamerika steht die Beziehung zum Geschäftspartner im Vordergrund. Erfolgreiche Geschäfte basieren auf Vertrauen, das mit guten Aktionen und Geduld erarbeitet wird. Den Geschäftspartner mit einem Nein vor den Kopf zu stoßen, wäre unhöflich. Ein unpräzises mañana ist taktisch viel geschickter.

Lateinamerikanische Musik, heißblütiger Tango, relaxtes Baden an der Copacabana sowie faszinierende Landschaften und quirlige Metropolen: Lateinamerika zeigt sich verlockend. Um mit dortigen Unternehmen erfolgreich internationale Geschäftsbeziehungen führen zu können, sollten sich Europäer eingehend mit der lateinamerikanischen Kultur beschäftigen.

Interkulturelles Verständnis ist notwendige Basis
Die Gesellschaft in den lateinamerikanischen Staaten unterliegt auch heute noch einer klaren Geschlechtertrennung. Männer werden als das stärkere Geschlecht angesehen. Dennoch gewinnt die Rolle der Frau im gesellschaftlichen und geschäftlichen Leben immer mehr an Bedeutung, auch wenn Frauen bisher noch weniger in führenden Positionen zu finden sind. Eine höfliche Geste seitens eines männlichen Gastgebers gegenüber einer Frau sollte nicht als chauvinistisches Verhalten fehlinterpretiert werden, erläutert Armando Lizarzaburu, Inhaber des inlingua Sprachcenters Kiel und gebürtiger Peruaner, eine der Herausforderungen im grundlegenden interkulturellen Verständnis. Emotionen, als auch die Religion, spielen im Geschäftsleben Lateinamerikas eine bedeutende Rolle. Vom ausländischen Partner wird in diesen Punkten jedoch Neutralität und Objektivität erwartet.

Vertrauen und Beziehungspflege sind das A und O
Um einen Geschäftsabschluss erwirken zu können, bildet Vertrauen die wichtige Voraussetzung. Lateinamerikanische Geschäftsleute bauen ihre Unternehmungen darauf auf. Aus diesem Grund sind die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen und das Wissen über die jeweiligen Geschäftspartner ein Teil der Geschäftsanbahnung.
Doch mit einer richtigen Freundschaft ist dieses Vertrauen nicht zu verwechseln. Freundschaften stehen in Südamerika viel stärker im Schatten der Familie als in Deutschland. Latinos leben sehr in ihrer eigenen Welt, haben starke Familienbindungen und sind mit ihrem Alltag beschäftigt. Die meisten haben ihren Kontinent noch nie verlassen. Deshalb finden sie uns Europäer zunächst interessant, aber gleichzeitig irgendwie komisch. Die meisten denken wahrscheinlich Der ist anders, der passt nicht so richtig zu uns, weshalb eine echte private Freundschaft schwierig zu erzielen ist.
Auch eine Geschäftsbeziehung aufzubauen, ist nicht so einfach. Ein einziger Besuch bei der Gastgeberfirma reicht nicht aus. Der gewünschte Unternehmenspartner sollte zwei- oder dreimal im Jahr besucht werden, denn die Beziehungen sollen gepflegt werden. Videokonferenzen, wie sie von Europäern gerne zur Reduzierung der Reisekosten durchgeführt werden, sind selbst für kleine und mittelständische Unternehmen kein Ersatz für den persönlichen Kontakt.

Eher selten: Begrüßung mit Küsschen
Bei der Begrüßung gibt es auf den ersten Blick keinen Unterschied zu Europa. In ein Fettnäpfchen kann der Europäer dabei nur schwerlich treten. Beide Gesprächspartner geben sich die Hand mit einem kurzen, festen Handschlag. In einigen Ländern wie Mexiko, Argentinien und Chile werden Frauen von Männern mit zwei Küssen begrüßt, aber nur wenn sie sich besser kennen. Bei zwei Männern ist eine Umarmung oder ein Schulterklopfen durchaus üblich. Nach der Begrüßung folgt der obligatorische Visitenkartentausch. Eine spanische Übersetzung der Kontaktdaten auf der Kartenrückseite ist empfehlenswert.
Zu Beginn des Gesprächs findet eine zwanglose Plauderei statt, doch nach dem typischen Small Talk unterscheidet sich der Gesprächsverlauf: Gegenüber dem südamerikanischen Gesprächspartner sollten die Vorteile der Beziehungen beider Unternehmen hervorgehoben werden, bevor konkret inhaltliche Themen besprochen werden. Lateinamerikaner achten bei Geschäftsverhandlungen mehr auf einen guten Vorschlag und den guten Ruf der Firma als auf das Herkunftsland des Unternehmens.
Das Ansprechen kontrovers diskutierter Themen wie beispielsweise Politik und soziale Ungleichheit in Lateinamerika sind unerwünscht und zu vermeiden. Wie in vielen Ländern, ist es auch in südamerikanischen Staaten nicht angebracht, andere Personen, Unternehmen oder das Land zu kritisieren.

Kein Vertragsabschluss ohne Geschäftsessen
Lateinamerikaner laden in der Regel ihre Geschäftspartner zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen ein. Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein Teil der Geschäftsanbahnung. Mindestens ein paar Stunden Zeit sind dazu notwendig.
Allein die Anfahrt kann in manchen Metropolen langwierig sein. Nicht umsonst gibt es beispielsweise in Sao Paulo auf den meisten größeren Bürogebäuden einen Helikopter-Landeplatz. So fliegen die Geschäftspartner mit dem Hubschrauber innerhalb der Stadt staufrei von einem Meeting zum anderen und kommen entspannt und pünktlich an. Wer doch das Taxi nimmt, sollte den Preis für längere Strecken besser vor Fahrtantritt aushandeln. In Mexiko gibt es angeblich legale Taxameter, die den Fahrpreis automatisch um 20 Prozent erhöhen. Der Taxibesitzer bezahlt bei der Anschaffung für ein solches Gerät einen Aufpreis an die Ausgabestelle, so ergibt sich unauffällig eine Win-Win-Situation für beide Parteien.
Für ein Mittagessen mit Kollegen nehmen sich Südamerikaner rund eineinhalb Stunden Zeit. Gemütlich geht es dabei zu, ein Essen in Eile oder mit Hektik gibt es bei den Latinos nicht. Ein Geschäftsessen braucht also viel Zeit. Es kann gegen 15 Uhr beginnen und erst um 21 Uhr zu Ende sein. Beim Essen jedoch wird nicht über Geschäftliches gesprochen, aber das nötige Vertrauen wird aufgebaut, um die Verhandlungen abzuschließen. Während des Essens sind deshalb unverfängliche Themen angebracht.
Die späteren Verhandlungsgespräche verlaufen nicht nach einem bestimmten Schema, nach keiner Agenda und nach keinem Protokoll. Bei den Südamerikanern steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht das Unternehmen. Ihr primäres Ziel des Gesprächs ist deshalb der Vertrauensaufbau. Sollte es zum Vertragsabschluss kommen, geschieht dies nach ein paar Stunden und wird mit folgenden Worten angekündigt: Sollen wir den Vertrag unterschreiben?. Erfolgreiche Geschäfte basieren auf Vertrauen, und dieses erarbeitet man sich mit guten Aktionen und Geduld, beschreibt Armando Lizarzaburu die Verhandlungstaktik der Lateinamerikaner.

Das berühmt-berüchtigte spanische mañana
Wenn nach vier Stunden Verhandlung kein Vertragsabschluss erzielt wurde, ist davon auszugehen, dass das Geschäft nicht zustande kommt. Ein Lateinamerikaner, der nicht bereit ist, den Vertrag abzuschließen, wird nicht nein sagen. Das würde der aufgebauten Beziehung aus seiner Sicht schaden, den Partner vor den Kopf stoßen. Stattdessen wird er behaupten, dass seine Kollegen und er noch überlegen und die Bedingungen nochmals überprüft werden müssen.
Wenn ein Lateinamerikaner mañana, also morgen sagt, kann es morgen oder aber auch nie bedeuten. Direkt nein zu sagen, fällt uns sehr schwer. In diesem Fall würden wir lieber einfach um den heißen Brei herum reden, gibt Armando Lizarzaburu zu.
Mañana kann es auch bei der Post heißen. Deshalb ist es ratsam, wichtige Dokumente wie Vertragsunterlagen oder Warensendungen niemals mit der Post zu schicken. Nehmen Sie einen Kurrierdienst, rät Armando Lizarzaburu. Denn abgesehen davon, dass die Anzahl der Postämter sehr gering ist, kommt manche Post nie beim Adressaten an.

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inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
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Mrz 1 2016

inlingua zum TOP-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet

inlingua zum TOP-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet

(NL/8830449895) ServiceValue nahm im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST den Weiterbildungsbereich unter die Lupe. Im Zeitalter der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft wird insbesondere von Arbeitnehmern lebenslanges Lernen gefordert, dazu zählt auch die Weiterbildung im Bereich Fremdsprachen. inlingua ging als eines der Top-Sprachlehrinstitute aus dem Test hervor.

Zur allgemeinen Fortbildung im Arbeitsleben eines Menschen zählen Sprachkurse ebenso wie Teambildungskurse, um die kontinuierlich steigenden Qualifikationsanforderungen zu erfüllen. Besonders Wiedereinsteiger ins Berufsleben erhöhen ihre Jobchancen bei international tätigen Unternehmen, wenn sie mit hervorragenden Sprachkenntnissen punkten können. inlingua, der Anbieter für Sprachtraining mit über 70 Sprachcentern in Deutschland, wurde von den Befragten als Top-Anbieter bewertet. Unter den gewählten Top-Sprachlehrinstituten ist inlingua der einzige Anbieter, der Sprachkurse für verschiedene Sprachen durchführt. Da die Kurse einsprachig in der jeweiligen Fremdsprache erfolgen und alle ausgebildeten Trainer Muttersprachler sind, stellt sich ein Lernerfolg bei den Teilnehmern erfahrungsgemäß recht schnell ein.

Der Test:
Bei der Untersuchung handelte es sich um eine Online-Befragung. Eingeladen wurden sogenannte Panelisten, die die verschiedenen Anbieter aus Kundensicht bewerten sollten. Von den registrierten Teilnehmern liegen soziodemografische Merkmale vor, so dass bevölkerungsrepräsentativ eingeladen werden konnte. Darüber hinaus wurden keine Kundenadressen der Anbieter eingeholt oder genutzt. Die Kundenbefragung durchgeführt von dem Kölner Analyse und Beratungshaus ServiceValue im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST erfolgte eigeninitiiert und ohne Einbindung der untersuchten Anbieter auf dem Weiterbildungsmarkt. Jeder Teilnehmer erhielt zunächst eine für ihn überschaubare Auswahl von Anbietern zur Bewertung beziehungsweise zur Angabe, ob er bei diesem Anbieter überhaupt Kunde war oder ist. Pro Anbieter wurden mindestens 100 Kundenstimmen eingeholt. Die konkrete Fragestellung der Untersuchung lautete: Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den Produkten/Leistungen des Anbieters ()? Bitte beurteilen Sie aus eigener Kundenerfahrung in den letzten 24 Monaten. Die konkreten Antwortmöglichkeiten waren dabei: begeistert (1), sehr zufrieden (2), zufrieden (3), eher zufrieden (4), eher nicht zufrieden (5) sowie nicht zufrieden (6). Für die Auswertung wurde für jeden Anbieter der Mittelwert der abgegebenen Noten berechnet. Ein Wert von 1 würde bedeuten, dass alle Kunden begeistert von diesem Anbieter waren. Ein Wert von 6 hingegen gäbe an, dass alle befragten Kunden nicht zufrieden sind. Anhand der Mittelwerte wurde ein Ranking über alle untersuchten Anbieter innerhalb der Branchen beziehungsweise Kategorien erstellt. Die Anbieter mit der höchsten Kundenzufriedenheit innerhalb einer Kategorie tragen die Auszeichnung Bester. Anbieter, deren Zufriedenheitswerte über dem Mittelwert liegen, werden mit dem Prädikat Top ausgezeichnet. Wer unter dem Schnitt bewertet worden war, wird nicht mehr abgebildet. Insgesamt liegen der Befragung 8216 Kundenstimmen zu 79 Anbietern zu Grunde. Zugeordnet wurden die Anbieter acht Kategorien: Fernhochschulen/Fernlehrinstitute, Sprachlehrinstitute, Business Schools, Institute für berufliche Bildung, Unternehmensakademien, E-Learning-Anbieter, Apps für Fremdsprachen, Online-Plattformen für Schüler.
(Quelle: FOCUS Heft 04/16 vom 23. Januar 2016 und Service Value Oktober 2015)

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Aug 27 2015

Deutschland genießt hervorragenden Ruf bei ausländischen Musikstudenten

Deutsche Sprachkenntnisse sind Bedingung zur Aufnahmeprüfung

Deutschland genießt hervorragenden Ruf bei ausländischen Musikstudenten

(NL/5875482171) Suttgart/Fulda/Schlitz/Nagold, August 2015.
Großer Beliebtheit erfreuen sich die deutschen Musikhochschulen und -akademien bei Studenten aus dem Ausland. Die Zahl der ausländischen Musikstudenten liegt beispielsweise an der Musikhochschule Stuttgart im ersten Semester bei über 80 Prozent. Für ein Studium sind sehr gute Deutschkenntnisse Voraussetzung.

Liu Jiawen (19), Zhang Yuhan (18) und Song Yang (18) kamen vor einem Jahr nach Deutschland, um sich auf die Aufnahmeprüfung der Musikhochschule in Stuttgart vorzubereiten. Die drei jungen Damen aus der Stadt Shen Yang in Nordchina würden ein schönes Trio geben, denn sie spielen Violine, Klavier und Querflöte. In Deutschland waren sie noch nie zuvor, trotzdem machten sie sich auf die Reise, denn in ihrer Heimat hörten sie, dass Deutschland sehr gute Ausbildungen für klassische Musiker bietet. Neben den staatlichen Hochschulen und Akademien genießen auch die privaten Institutionen einen hervorragenden Ruf. In Fulda beispielsweise findet jährlich im Sommer die Pianale Klavierakademie statt, Interpretationskurse für Klavier mit Sprachkursen für Musiker sowie öffentlichen Konzerten in einem Konzept. In enger Zusammenarbeit mit der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz und der inlingua Sprachschule Fulda entstehen somit beste Voraussetzungen für die Weiterbildung und Zukunftsplanung von jungen Musikerinnen und Musikern. In diesem Jahr nahmen 42 junge Musiktalente aus Europa, Nordamerika und Asien an diesem Programm teil. Über 40 Prozent nutzen dabei das Zusatzangebot des begleitenden Sprachtrainings durch inlingua. Wer in Deutschland Musik studieren möchte, muss die Sprache sicher beherrschen.

Sprachliche Anforderungen
Liu Jiawen, Zhang Yuhan und Song Yang zieht es zur Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst nach Stuttgart, ausländische Studenten müssen dort ein B2-Zertifikat für Deutsch vorweisen.
Seit gut einem Jahr wohnen die drei Chinesinnen in Mötzingen bei Nagold, bei Verwandten von Zhang Yuhan. Nach ihrer Ankunft in Deutschland besuchten die jungen Frauen sechs Monate lang an fünf Tagen pro Woche vormittags eine Sprachschule. Es war ein Gruppenkurs mit über 15 Teilnehmern. Als wir von einer Freundin erfuhren, dass es bei inlingua individuelle Sprachkurse für Deutsch gibt, wechselten wir. Zu Dritt macht es viel mehr Spaß und wir lernen viel mehr, weil die Lehrerin individuell auf uns eingeht, erzählt Zhang Yuhan. Einen Monat hatten sie bei inlingua Stuttgart von Montag bis Samstag Deutschunterricht, Anfang August absolvierten sie den Test zum B2-Zertifikat. Einmal habe ich den falschen Zug genommen. Das war noch am Anfang. Mein Deutsch war sehr schlecht. Aber die Leute waren alle sehr nett und haben mir geholfen und gezeigt, wo ich hin muss, berichtet Liu Jiawen lachend von einem ihrer ersten Erlebnisse in Nagold. Heute würde ihr das nicht mehr passieren, denn sie könnte sich besser verständigen. Auf die Frage, warum sie denn als junge Menschen die Sprache nicht bequem mittels eines E-Learning-Programms lernen, anstatt fast täglich die weite Strecke nach Stuttgart auf sich zu nehmen, schütteln alle drei vehement den Kopf. Nein, da sind wir zu undiszipliniert. Und die Aussprache- und Grammatikfehler werden nicht so gut korrigiert wie in einem Kurs, ist Zhang Yuhan überzeugt, ohne dass sie je einen Online-Kurs gemacht hätte.

Anforderungen zur Aufnahmeprüfung
Für die Musikhochschule müssen die angehenden Studentinnen noch viel mehr können, als nur die Sprache. Die Aufnahmeprüfung besteht neben der Sprachprüfung aus Musiktheorie, Gehörbildung und dem Vorspielen im Hauptfach. Seit einem Jahr nehmen wir in unserem Hauptfach einmal wöchentlich Musikunterricht an der Musikhochschule. Fast jeden Abend gibt es dort Konzerte, in die wir gehen. So eine Möglichkeit hatten wir in China nicht, schwärmt Song Yang, die zum ersten Mal in Deutschland ist.

Unterschiede zwischen China und Deutschland
Aus ihrer Sicht gibt es viele Dinge in dem europäischen Land, die anders sind als in ihrer Heimat. Typisch deutsch ist für sie das Kaffeetrinken, das in China unüblich ist. Auch das Essen ist anders. In China isst sie zum Frühstück fast die gleichen Speisen wie am Abend, Brötchen mit Butter und Marmelade kannte sie nicht. In ihrer Heimat ist der Rhythmus deutlich schneller als hier. Die Züge und U-Bahnen fahren alle paar Minuten, die Kommunikation funktioniert weniger über E-Mail, dafür mehr über SMS und Telefonate per Handy. Was den drei Frauen am meisten auffällt und auch gefällt, sind die vielen unterschiedlichen Menschen in Deutschland. In China gibt es nur Chinesen, hier gibt es so viele verschiedene Nationalitäten. Und es sind viel weniger Menschen als in China, das ist viel entspannter. Auch die Häuser sind hier unterschiedlich. Zu Hause haben wir nur Hochhäuser, fügt Liu Jiawen hinzu. Sie fühlt sich, ebenso wie ihre Freundinnen, sehr wohl in Deutschland. Bleibt zu hoffen, dass sie nach ihrem Mut, ihre Heimat zu verlassen, alle drei einen Studienplatz bekommen.

Bildunterschriften:
Liu Jiawen (19), Zhang Yuhan (18) und Song Yang (18), angehende Musikstudentinnen aus Nordchina, beim Sprachkurs im inlingua-Sprachcenter in Stuttgart (Bild: inlingua Stuttgart/Frank P. Kistner)

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Jun 18 2015

Mehr Deutsch- als Englischkurse

Nachfrage an Integrationskursen nimmt zu

Mehr Deutsch- als Englischkurse

(NL/1540916465) Hamburg/Kempten, Juni 2015.
Sprachkompetenz spielt eine Schlüsselrolle, wenn Flüchtlinge und internationale Migranten sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden wollen. Die Zahl der Integrationskurse stieg im letzten Jahr um 26 Prozent an.

Im Jahr 2014 wurden 211.321 Teilnahmeberechtigungen zum Integrationskurs ausgestellt. Dies ist der höchste Wert nach dem Startjahr 2005 und über ein Viertel mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, laut Veröffentlichung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Anfang Juni 2015. In Deutschland waren Ende letzten Jahres über 1.300 Träger für Integrationskurse zugelassen. Mit rund 37 Prozent belegen die Volkshochschulen den größten Anteil daran, an zweiter Stelle (16,9 Prozent) finden die Kurse bei Sprach- und Fachschulen wie beispielsweise inlingua statt. Die Nachfrage nach Deutschkursen stieg im letzten Jahr explosionsartig an. Erstmals führten wir mehr Deutsch- als Englischkurse durch. Ein Grund dafür sind auch die Integrationskurse, die inlingua nun verstärkt anbietet. Anfangs wurden diese nur in Großstädten nachgefragt, doch mittlerweile haben auch unsere Sprachcenter in Städten mit unter 100.000 Einwohnern wie z.B. Ludwigsburg ihr Angebot erfolgreich ausgeweitet. Besonders ausländischen Fachkräften, die in Deutschland gesucht werden, bieten Integrationskurse eine erste sprachliche Orientierung, berichtet Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland, Hamburg. Der Integrationskurs umfasst neben 600 Stunden Sprachkurs auch 60 Stunden an Vermittlung von Kenntnissen rund um Staat, Gesellschaft und Geschichte Deutschlands. Am Ende des Sprachkurses sollen die Teilnehmer das Sprachniveau B1, die selbstständige Sprachverwendung, erreichen. Sie sollten damit das Wichtigste verstehen können, sofern es sich um ihnen vertraute Themen wie Arbeit, Schule oder ähnliche handelt und eine einfache Sprache verwendet wird. Außerdem sollten die Teilnehmer über diese Themen selbst sprechen können, über ihre Erfahrungen und Wünsche berichten sowie kurze Erklärungen geben. Ein erfolgreich absolvierter Integrationskurs ist die grundlegende Voraussetzung für ein dauerhaftes Leben in Deutschland.
Ankommende Flüchtlinge sind vorerst nicht zu einem Integrationskurs zugelassen. Erst wer dauerhaft in Deutschland lebt und eine erste Aufenthaltserlaubnis über mindestens zwölf Monate besitzt, darf einen geförderten Integrationskurs besuchen. Valentin Hingerl, der das inlingua-Sprachcenter in Kempten betreibt, engagiert sich deshalb gemeinsam mit seiner Frau ehrenamtlich für Asylsuchende. Das Ehepaar unterrichtet Sprachvermittler, stattet die Klassen kostenfrei mit Unterrichtsmaterialien aus, um eine Struktur in die Kurse zu bekommen und gibt ihre Erfahrungen weiter. Dabei sind die beiden auch immer wieder direkt vor Ort in den Wohnunterkünften und arbeiten eng mit den Helfern, der Diakonie sowie anderen Sozialarbeitern zusammen. Wir wissen, wie wichtig es für Menschen ist, die Sprache des Aufenthaltslandes zu können. Besonders zu Beginn in einem fremden Land fühlen sich die Menschen deutlich wohler, wenn sie ihre Mitmenschen verstehen und mit ihnen reden können. Viele Missverständnisse können dadurch vermieden werden, berichtet Valentin Hingerl über sein Engagement.

Hintergrundinformation zu Integrationskursen:
In den Integrationskursen werden ausländischen Mitbürgern neben der deutschen Sprache auch Geschichte, Kultur und Rechtsordnung vermittelt, damit diese leichter eine Arbeit finden, Anträge ausfüllen und neue Menschen kennenlernen können. Anspruch auf einen Integrationskurs haben jedoch nur Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben und eine erste Aufenthaltserlaubnis über mindestens zwölf Monate besitzen. Eine Stunde kostet 1,20 Euro, der gesamte Kurs mit 660 Stunden liegt somit bei 792,- Euro. Kostenbefreiung und Zuschüsse sind unter bestimmten Bedingungen möglich.

In allen inlingua-Sprachcentern werden Deutschkurse angeboten. Integrationskurse bieten derzeit folgende Standorte an:
Abensberg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Fulda, Friedrichshafen, Gütersloh, Halle, Hamburg, Hannover, Herford, Ingolstadt, Kiel, Konstanz, Leipzig, Ludwigsburg, München, Nürnberg, Schweinfurt, Singen, Stuttgart, Tauberbischofsheim, Überlingen, Ulm, Villingen-Schwenningen, Wuppertal, Würzburg

Weitere Informationen zu Integrationskursen, u. a. zu Teilnahmeberechtigungen und Kosten, finden Sie unter: http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integrationskurse/integrationskurse-node.html
sowie bei den einzelnen inlingua-Sprachcentern, die unter www.inlingua.de zu finden sind.

Informationen des BAMF über die Integrationskursgeschäftsstatistik für das Jahr 2014 (bundesweit) finden Sie unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Integration/2014-integrationskursgeschaeftsstatistik-gesamt_bund.html?nn=1694492

Hintergrundinformation zu Flüchtlingszahlen:
Im Jahr 2014 befanden sich laut UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) weltweit über 56 Millionen Menschen auf der Flucht, die größte Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Ursache für die hohe Zahl sind unter anderem der Krieg in Syrien und die Vertreibungen im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik. Hauptaufnahmeländer für Flüchtlinge sind Pakistan, Iran und Libanon, doch viele Flüchtlinge landen auch in Deutschland. Knapp 203.000 Menschen stellten im Jahr 2014 einen Asylantrag in Deutschland, was einem Anstieg von 60 Prozent gegenüber des Vorjahres entspricht. 1) Die Herkunft der meisten Asylbewerber liegt im Kosovo, in Syrien oder Albanien. Von Januar bis Mai 2015 betrug die Zahl der Erstanträge bereits nahezu 142.000. (1)Quelle: BAMF.de)
Seit 2006 steigt auch die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland in unseren Bundesländern an. Von den mehr als 1,2 Millionen internationalen Migranten im Jahr 2013 in Deutschland stammen die meisten aus Polen (16,1 Prozent), gefolgt von Rumänen (11,0 Prozent).2) Als internationaler Migrant gilt, wer seinen Lebenssitz dauerhaft aus dem Ausland nach Deutschland verlegt. (2) Quelle: BAMF.de/Statistisches Bundesamt)

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