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Jan 16 2017

Mehr als das Tüpfelchen auf dem i: Gute Sprachkursanbieter bieten Bildungscontrolling

Mehr als das Tüpfelchen auf dem i: Gute Sprachkursanbieter bieten Bildungscontrolling

(NL/2482060567) Vielfältig sind die Gründe, die dazu führen, dass Unternehmen in die fremdsprachliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Damit die Investition nicht verpufft, gilt es in diesem Bereich Controllingmaßnahmen zu implementieren, die messbare Ergebnisse liefern.

Ausschlaggebend für einen gelungenen Sprachkurs sind sowohl eine qualitativ gute pädagogische Leistung als auch das messbare Erreichen von Unterrichtszielen. Da die Investitionen entsprechend der Unternehmensgröße und dem Profil der Mitarbeiter zuweilen beträchtlich sein können, sollte jedes Unternehmen nicht nur bei Online-, sondern auch bei Präsenzkursen Bildungscontrolling vom Sprachkursanbieter fordern, rät Frank Schott, Inhaber des inlingua Sprachencenters Friedrichshafen. Zu Beginn einer Maßnahme sollte der Auftraggeber zunächst möglichst konkret seine Erwartungen bzw. Ziele für das Sprachtraining definieren und mit dem Sprachkursanbieter vereinbaren. Spätestens dann beginnt die Arbeit der Sprachschule: Anhand der vereinbarten Ziele werden für die Weiterbildungsmaßnahme Inhalte, Kursform, Stundenumfang und Zeitrahmen festgelegt.

Nach Abschluss des Sprachkurses sollten Personaler wissen, ob sich eine Investition gelohnt hat, das heißt, ob die Teilnehmer die gesteckten Ziele im beauftragten Zeitfenster erreicht haben.

Kursinhalte und Anwesenheiten, zeitlich geordnet, sollten Personaler innerhalb des Controllings als Mindestnachweis monatlich anfordern, wenn der Bildungsanbieter sie nicht automatisch mitteilt oder digital zur Verfügung stellt. Besonders dann, wenn viele Sprachkurse parallel laufen, sparen Personaler durch eine digitale Vernetzung viel Zeit und erhalten auf einfach Weise einen Überblick über die Investition.

Neben den Anwesenheiten der Teilnehmer sind beim Bildungscontrolling insbesondere der aktuelle Stand im Lernprozess, respektive der aktuelle Grad der Zielerreichung zu messen. Dies kann beispielsweise über mündliche oder schriftliche Zwischen- und Abschlusstests als auch über die Kontrolle der Hausaufgaben geschehen. Zusätzlich sollten die Teilnehmer während des laufenden Kurses und zum Kursende die Kursqualität beurteilen. Der Kursanbieter sollte nach dem Training eine teilnehmerbezogene Fortsetzungsempfehlung abgeben, gegebenenfalls sogar Follow-up-Lernpakete anbieten.

Aufgabe des Bildungsanbieters ist, das Controlling durchzuführen und den Erfolg der Maßnahmen nachzuweisen. Die Qualität des eigenen Unterrichts sollte, beispielsweise durch Hospitationen, selbst getestet und bewertet werden. Qualifiziertes Trainerpersonal, differenziertes Lernmaterial und Lernmethodik sollte der Sprachkursanbieter je Firmenkunde kontinuierlich auf Qualität und Effizienz prüfen, dokumentieren und bei Bedarf anpassen. Wichtig ist auch die Überprüfung der Unterrichtsgeschwindigkeit, die auf einen durchschnittlichen Lerner ausgelegt ist. Wird die Unterrichtsqualität auf diese Weise regelmäßig intern kontrolliert, ist grundsätzlich von einem verantwortungsbewussten Kursanbieter auszugehen.

Erst wenn die gesetzten Ziele qualitativ und in time erreicht wurden und die geförderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Abschlussbefragung das Training und ihre persönlichen Lernerfolge positiv beurteilen und darüber hinaus motiviert sind, aufbauende Kurse zu besuchen, hat der verantwortungsbewusste Kursanbieter gute Arbeit geleistet.

Bei Weiterbildungsinvestitionen sollten Personaler unbedingt darauf achten, dass die Kursdaten nicht nur regelmäßig erfasst, sondern auch vom Bildungsanbieter ausgewertet werden. So kann der Sprachkursanbieter bei eventuellen Zielabweichungen seine Parameter nachjustieren. Es kommt immer wieder vor, dass wir bei einem neuen Auftraggeber Gruppen übernehmen, die vom Vorgänger schon lange unterrichtet wurden, jedoch sprachlich nicht nur inhomogen, sondern auch auf einem Level sind, das aufgrund der bisher erteilten Stunden sehr viel höher sein müsste, erzählt Frank Schott. Hätte ein kontinuierliches Bildungscontrolling mit regelmäßigen Review- und Progress-Tests stattgefunden, wären diese Abweichungen bereits viel früher aufgefallen. Die Sprachschule hätte nachbessern können und sogar müssen, denn ihr obliegt die Verantwortung für das Budget ihres Kunden.

Ohne Bildungscontrolling investiert der Kunde nahezu blindlings. Das Ergebnis eines Sprachtrainings kann er nicht selbst prüfen. Mit Bildungscontrolling vermeidet er Fehlinvestitionen, indem er rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung vom Kursanbieter fordert. Deshalb sollten Personaler die Daten regelmäßig anfordern, wenn sie diese nicht unaufgefordert erhalten, erläutert Frank Schott.

Ein guter Sprachkursanbieter bietet seinen Firmenkunden das Controlling aktiv an und befindet sich mit seinen Kunden diesbezüglich kontinuierlich im Austausch.
Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fremdsprachlich schulen lassen möchten, sollten genau prüfen und gegebenenfalls nachfragen, welche Zusatzleistungen in puncto Bildungscontrolling durch den Anbieter möglich sind.

Über inlingua
inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
2016 wurde inlingua vom Focus Money Deutschlandtest zum Top-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.
Mehr zu inlingua unter: www.inlingua.de

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Sep 28 2016

Englischkenntnisse sind weiterhin in vielen Jobs wichtig

Englischkurs: Auf welche Kriterien sollten Teilnehmer bei der Auswahl achten

Englischkenntnisse sind weiterhin in vielen Jobs wichtig

(NL/3243487051) Bei Fremdsprachkursen steht Englisch in Deutschland immer noch an erster Stelle, denn gute Englischkenntnisse spielen bei vielen Arbeitsplätzen eine wichtige Rolle. Wer als Arbeitnehmer oder Privatperson seine Fremdsprachenkenntnisse verbessern möchte, dem steht eine Vielzahl an Weiterbildungsformen zur Verfügung.

Sein Englisch aufzufrischen, schadet generell nie. Wer zielgerichtet für einen Job seine Englischkenntnisse verbessern möchte oder muss, der sollte bei der Kurswahl nicht nur auf einen kompetenten Anbieter, sondern auch auf die passende Kursform achten.

Professionelle Sprachkursdienstleister führen vor Kursbeginn stets einen umfangreichen Einstufungstest durch. Er gibt Aufschluss über die vorhandenen Kenntnisse des Teilnehmers und ermöglicht eine Eingruppierung in das passende Sprachlevel. Die Durchführung eines Einstufungstests ist sehr wichtig, damit der Teilnehmer sich im Kurs nicht über- oder unterfordert fühlt. Eine Selbsteinschätzung des Sprachniveaus ist meist nicht so zuverlässig, berichtet Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua AG. Die ca. 20-minütigen Tests sind online möglich, bei einigen Anbietern auch in der Sprachschule vor Ort.

Bei der Kursauswahl bieten kompetente Sprachdienstleister speziell zugeschnittene Kurse an. Ob auf die Anforderungen eines Unternehmens oder auf ein Berufsbild individualisiert, und ob im Einzeltraining, Kleinstgruppen- oder Gruppentraining, sollte je nach Bedarf abgestimmt werden.

Präsenzkurse sind die klassische Sprachkursform, die insbesondere von Privatpersonen gerne genutzt wird. Arbeitnehmer, die viel unterwegs sind oder zu keinen regelmäßigen Kurszeiten teilnehmen können, benötigen eine hohe Trainingsflexibilität. Als zeit- und ortsunabhängiges Sprachtraining buchen sie meist Blended-Learning-, E-Learningkurse oder Kurse in virtuellen Klassenzimmern, berichtet Heidrun Englert. Bei Letzteren findet das Training mit einem realen Sprachtrainer per Onlinezugang und Videokonferenzschaltung life statt. So geschieht dies beispielsweise mit einem muttersprachlichen Trainer in Übersee, wenn der Teilnehmer nur sehr spät abends Zeit hat.
Ob Verhandlungs- oder Präsentationstraining, Telefon- oder Verkaufstraining, interkulturelles Training oder Konversationskurs: Ein qualifizierter Sprachdienstleister kann sowohl auf die speziellen Anforderungen der Teilnehmer als auch auf den Standardbedarf abgestimmt passende Englischtrainings anbieten.
Wer sich einen (international tätigen) Full-Service-Sprachdienstleister heraussucht, kann bei diesem auch Übersetzungsaufträge ausführen lassen oder einen Sprachkurs, der in Deutschland begonnen wurde, bei einer verbundenen Sprachschule im Ausland fortsetzen.
Muttersprachliche Trainer und einsprachiger Unterricht sind eine der grundlegenden Voraussetzung, auf die ein Teilnehmer bei seiner Anbieterwahl achten sollte.
Für einen Sprachkurs bei einer privaten Sprachschule muss mit rund einhundert Euro pro Monat gerechnet werden. Bei einigen Sprachschulen ist eigenes Kursmaterial wie Unterrichtsbücher bereits in den Kosten inbegriffen.
Einige Sprachdienstleister bieten neben Englischkursen auch weitere Fremdsprachen an. Ein solcher Anbieter ist empfehlenswert, wenn der Teilnehmer weitere Fremdsprachen lernen oder vertiefen möchte, da er die Struktur der Sprachschule dann bereits kennt.

Infokasten:
Worauf Sie bei der Auswahl einer Sprachschule achten sollten:
1. Durchführung eines ausführlichen Einstufungstests
2. abgestimmte Kursinhalte (auf das Berufsbild, auf das Unternehmen oder auf das persönliche Job-Umfeld)
3. Wahl der passenden Kursform (Präsenztraining, Blended Learning, E-Learning, Virtuelles Klassenzimmer; je nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität des Teilnehmers)
4. muttersprachliche Trainer
5. Unterrichtsmaterial im Preis inbegriffen

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Jun 30 2016

Tipps für Geschäftskontakte in Lateinamerika

Was das berühmt-berüchtigte spanische mañana bedeutet

Tipps für Geschäftskontakte in Lateinamerika

(NL/2668557104) Bei Geschäftskontakten in Mittel- und Südamerika steht die Beziehung zum Geschäftspartner im Vordergrund. Erfolgreiche Geschäfte basieren auf Vertrauen, das mit guten Aktionen und Geduld erarbeitet wird. Den Geschäftspartner mit einem Nein vor den Kopf zu stoßen, wäre unhöflich. Ein unpräzises mañana ist taktisch viel geschickter.

Lateinamerikanische Musik, heißblütiger Tango, relaxtes Baden an der Copacabana sowie faszinierende Landschaften und quirlige Metropolen: Lateinamerika zeigt sich verlockend. Um mit dortigen Unternehmen erfolgreich internationale Geschäftsbeziehungen führen zu können, sollten sich Europäer eingehend mit der lateinamerikanischen Kultur beschäftigen.

Interkulturelles Verständnis ist notwendige Basis
Die Gesellschaft in den lateinamerikanischen Staaten unterliegt auch heute noch einer klaren Geschlechtertrennung. Männer werden als das stärkere Geschlecht angesehen. Dennoch gewinnt die Rolle der Frau im gesellschaftlichen und geschäftlichen Leben immer mehr an Bedeutung, auch wenn Frauen bisher noch weniger in führenden Positionen zu finden sind. Eine höfliche Geste seitens eines männlichen Gastgebers gegenüber einer Frau sollte nicht als chauvinistisches Verhalten fehlinterpretiert werden, erläutert Armando Lizarzaburu, Inhaber des inlingua Sprachcenters Kiel und gebürtiger Peruaner, eine der Herausforderungen im grundlegenden interkulturellen Verständnis. Emotionen, als auch die Religion, spielen im Geschäftsleben Lateinamerikas eine bedeutende Rolle. Vom ausländischen Partner wird in diesen Punkten jedoch Neutralität und Objektivität erwartet.

Vertrauen und Beziehungspflege sind das A und O
Um einen Geschäftsabschluss erwirken zu können, bildet Vertrauen die wichtige Voraussetzung. Lateinamerikanische Geschäftsleute bauen ihre Unternehmungen darauf auf. Aus diesem Grund sind die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen und das Wissen über die jeweiligen Geschäftspartner ein Teil der Geschäftsanbahnung.
Doch mit einer richtigen Freundschaft ist dieses Vertrauen nicht zu verwechseln. Freundschaften stehen in Südamerika viel stärker im Schatten der Familie als in Deutschland. Latinos leben sehr in ihrer eigenen Welt, haben starke Familienbindungen und sind mit ihrem Alltag beschäftigt. Die meisten haben ihren Kontinent noch nie verlassen. Deshalb finden sie uns Europäer zunächst interessant, aber gleichzeitig irgendwie komisch. Die meisten denken wahrscheinlich Der ist anders, der passt nicht so richtig zu uns, weshalb eine echte private Freundschaft schwierig zu erzielen ist.
Auch eine Geschäftsbeziehung aufzubauen, ist nicht so einfach. Ein einziger Besuch bei der Gastgeberfirma reicht nicht aus. Der gewünschte Unternehmenspartner sollte zwei- oder dreimal im Jahr besucht werden, denn die Beziehungen sollen gepflegt werden. Videokonferenzen, wie sie von Europäern gerne zur Reduzierung der Reisekosten durchgeführt werden, sind selbst für kleine und mittelständische Unternehmen kein Ersatz für den persönlichen Kontakt.

Eher selten: Begrüßung mit Küsschen
Bei der Begrüßung gibt es auf den ersten Blick keinen Unterschied zu Europa. In ein Fettnäpfchen kann der Europäer dabei nur schwerlich treten. Beide Gesprächspartner geben sich die Hand mit einem kurzen, festen Handschlag. In einigen Ländern wie Mexiko, Argentinien und Chile werden Frauen von Männern mit zwei Küssen begrüßt, aber nur wenn sie sich besser kennen. Bei zwei Männern ist eine Umarmung oder ein Schulterklopfen durchaus üblich. Nach der Begrüßung folgt der obligatorische Visitenkartentausch. Eine spanische Übersetzung der Kontaktdaten auf der Kartenrückseite ist empfehlenswert.
Zu Beginn des Gesprächs findet eine zwanglose Plauderei statt, doch nach dem typischen Small Talk unterscheidet sich der Gesprächsverlauf: Gegenüber dem südamerikanischen Gesprächspartner sollten die Vorteile der Beziehungen beider Unternehmen hervorgehoben werden, bevor konkret inhaltliche Themen besprochen werden. Lateinamerikaner achten bei Geschäftsverhandlungen mehr auf einen guten Vorschlag und den guten Ruf der Firma als auf das Herkunftsland des Unternehmens.
Das Ansprechen kontrovers diskutierter Themen wie beispielsweise Politik und soziale Ungleichheit in Lateinamerika sind unerwünscht und zu vermeiden. Wie in vielen Ländern, ist es auch in südamerikanischen Staaten nicht angebracht, andere Personen, Unternehmen oder das Land zu kritisieren.

Kein Vertragsabschluss ohne Geschäftsessen
Lateinamerikaner laden in der Regel ihre Geschäftspartner zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen ein. Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein Teil der Geschäftsanbahnung. Mindestens ein paar Stunden Zeit sind dazu notwendig.
Allein die Anfahrt kann in manchen Metropolen langwierig sein. Nicht umsonst gibt es beispielsweise in Sao Paulo auf den meisten größeren Bürogebäuden einen Helikopter-Landeplatz. So fliegen die Geschäftspartner mit dem Hubschrauber innerhalb der Stadt staufrei von einem Meeting zum anderen und kommen entspannt und pünktlich an. Wer doch das Taxi nimmt, sollte den Preis für längere Strecken besser vor Fahrtantritt aushandeln. In Mexiko gibt es angeblich legale Taxameter, die den Fahrpreis automatisch um 20 Prozent erhöhen. Der Taxibesitzer bezahlt bei der Anschaffung für ein solches Gerät einen Aufpreis an die Ausgabestelle, so ergibt sich unauffällig eine Win-Win-Situation für beide Parteien.
Für ein Mittagessen mit Kollegen nehmen sich Südamerikaner rund eineinhalb Stunden Zeit. Gemütlich geht es dabei zu, ein Essen in Eile oder mit Hektik gibt es bei den Latinos nicht. Ein Geschäftsessen braucht also viel Zeit. Es kann gegen 15 Uhr beginnen und erst um 21 Uhr zu Ende sein. Beim Essen jedoch wird nicht über Geschäftliches gesprochen, aber das nötige Vertrauen wird aufgebaut, um die Verhandlungen abzuschließen. Während des Essens sind deshalb unverfängliche Themen angebracht.
Die späteren Verhandlungsgespräche verlaufen nicht nach einem bestimmten Schema, nach keiner Agenda und nach keinem Protokoll. Bei den Südamerikanern steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht das Unternehmen. Ihr primäres Ziel des Gesprächs ist deshalb der Vertrauensaufbau. Sollte es zum Vertragsabschluss kommen, geschieht dies nach ein paar Stunden und wird mit folgenden Worten angekündigt: Sollen wir den Vertrag unterschreiben?. Erfolgreiche Geschäfte basieren auf Vertrauen, und dieses erarbeitet man sich mit guten Aktionen und Geduld, beschreibt Armando Lizarzaburu die Verhandlungstaktik der Lateinamerikaner.

Das berühmt-berüchtigte spanische mañana
Wenn nach vier Stunden Verhandlung kein Vertragsabschluss erzielt wurde, ist davon auszugehen, dass das Geschäft nicht zustande kommt. Ein Lateinamerikaner, der nicht bereit ist, den Vertrag abzuschließen, wird nicht nein sagen. Das würde der aufgebauten Beziehung aus seiner Sicht schaden, den Partner vor den Kopf stoßen. Stattdessen wird er behaupten, dass seine Kollegen und er noch überlegen und die Bedingungen nochmals überprüft werden müssen.
Wenn ein Lateinamerikaner mañana, also morgen sagt, kann es morgen oder aber auch nie bedeuten. Direkt nein zu sagen, fällt uns sehr schwer. In diesem Fall würden wir lieber einfach um den heißen Brei herum reden, gibt Armando Lizarzaburu zu.
Mañana kann es auch bei der Post heißen. Deshalb ist es ratsam, wichtige Dokumente wie Vertragsunterlagen oder Warensendungen niemals mit der Post zu schicken. Nehmen Sie einen Kurrierdienst, rät Armando Lizarzaburu. Denn abgesehen davon, dass die Anzahl der Postämter sehr gering ist, kommt manche Post nie beim Adressaten an.

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inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
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Mrz 1 2016

inlingua zum TOP-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet

inlingua zum TOP-Sprachlehrinstitut ausgezeichnet

(NL/8830449895) ServiceValue nahm im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST den Weiterbildungsbereich unter die Lupe. Im Zeitalter der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft wird insbesondere von Arbeitnehmern lebenslanges Lernen gefordert, dazu zählt auch die Weiterbildung im Bereich Fremdsprachen. inlingua ging als eines der Top-Sprachlehrinstitute aus dem Test hervor.

Zur allgemeinen Fortbildung im Arbeitsleben eines Menschen zählen Sprachkurse ebenso wie Teambildungskurse, um die kontinuierlich steigenden Qualifikationsanforderungen zu erfüllen. Besonders Wiedereinsteiger ins Berufsleben erhöhen ihre Jobchancen bei international tätigen Unternehmen, wenn sie mit hervorragenden Sprachkenntnissen punkten können. inlingua, der Anbieter für Sprachtraining mit über 70 Sprachcentern in Deutschland, wurde von den Befragten als Top-Anbieter bewertet. Unter den gewählten Top-Sprachlehrinstituten ist inlingua der einzige Anbieter, der Sprachkurse für verschiedene Sprachen durchführt. Da die Kurse einsprachig in der jeweiligen Fremdsprache erfolgen und alle ausgebildeten Trainer Muttersprachler sind, stellt sich ein Lernerfolg bei den Teilnehmern erfahrungsgemäß recht schnell ein.

Der Test:
Bei der Untersuchung handelte es sich um eine Online-Befragung. Eingeladen wurden sogenannte Panelisten, die die verschiedenen Anbieter aus Kundensicht bewerten sollten. Von den registrierten Teilnehmern liegen soziodemografische Merkmale vor, so dass bevölkerungsrepräsentativ eingeladen werden konnte. Darüber hinaus wurden keine Kundenadressen der Anbieter eingeholt oder genutzt. Die Kundenbefragung durchgeführt von dem Kölner Analyse und Beratungshaus ServiceValue im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST erfolgte eigeninitiiert und ohne Einbindung der untersuchten Anbieter auf dem Weiterbildungsmarkt. Jeder Teilnehmer erhielt zunächst eine für ihn überschaubare Auswahl von Anbietern zur Bewertung beziehungsweise zur Angabe, ob er bei diesem Anbieter überhaupt Kunde war oder ist. Pro Anbieter wurden mindestens 100 Kundenstimmen eingeholt. Die konkrete Fragestellung der Untersuchung lautete: Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den Produkten/Leistungen des Anbieters ()? Bitte beurteilen Sie aus eigener Kundenerfahrung in den letzten 24 Monaten. Die konkreten Antwortmöglichkeiten waren dabei: begeistert (1), sehr zufrieden (2), zufrieden (3), eher zufrieden (4), eher nicht zufrieden (5) sowie nicht zufrieden (6). Für die Auswertung wurde für jeden Anbieter der Mittelwert der abgegebenen Noten berechnet. Ein Wert von 1 würde bedeuten, dass alle Kunden begeistert von diesem Anbieter waren. Ein Wert von 6 hingegen gäbe an, dass alle befragten Kunden nicht zufrieden sind. Anhand der Mittelwerte wurde ein Ranking über alle untersuchten Anbieter innerhalb der Branchen beziehungsweise Kategorien erstellt. Die Anbieter mit der höchsten Kundenzufriedenheit innerhalb einer Kategorie tragen die Auszeichnung Bester. Anbieter, deren Zufriedenheitswerte über dem Mittelwert liegen, werden mit dem Prädikat Top ausgezeichnet. Wer unter dem Schnitt bewertet worden war, wird nicht mehr abgebildet. Insgesamt liegen der Befragung 8216 Kundenstimmen zu 79 Anbietern zu Grunde. Zugeordnet wurden die Anbieter acht Kategorien: Fernhochschulen/Fernlehrinstitute, Sprachlehrinstitute, Business Schools, Institute für berufliche Bildung, Unternehmensakademien, E-Learning-Anbieter, Apps für Fremdsprachen, Online-Plattformen für Schüler.
(Quelle: FOCUS Heft 04/16 vom 23. Januar 2016 und Service Value Oktober 2015)

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Aug 27 2015

Deutschland genießt hervorragenden Ruf bei ausländischen Musikstudenten

Deutsche Sprachkenntnisse sind Bedingung zur Aufnahmeprüfung

Deutschland genießt hervorragenden Ruf bei ausländischen Musikstudenten

(NL/5875482171) Suttgart/Fulda/Schlitz/Nagold, August 2015.
Großer Beliebtheit erfreuen sich die deutschen Musikhochschulen und -akademien bei Studenten aus dem Ausland. Die Zahl der ausländischen Musikstudenten liegt beispielsweise an der Musikhochschule Stuttgart im ersten Semester bei über 80 Prozent. Für ein Studium sind sehr gute Deutschkenntnisse Voraussetzung.

Liu Jiawen (19), Zhang Yuhan (18) und Song Yang (18) kamen vor einem Jahr nach Deutschland, um sich auf die Aufnahmeprüfung der Musikhochschule in Stuttgart vorzubereiten. Die drei jungen Damen aus der Stadt Shen Yang in Nordchina würden ein schönes Trio geben, denn sie spielen Violine, Klavier und Querflöte. In Deutschland waren sie noch nie zuvor, trotzdem machten sie sich auf die Reise, denn in ihrer Heimat hörten sie, dass Deutschland sehr gute Ausbildungen für klassische Musiker bietet. Neben den staatlichen Hochschulen und Akademien genießen auch die privaten Institutionen einen hervorragenden Ruf. In Fulda beispielsweise findet jährlich im Sommer die Pianale Klavierakademie statt, Interpretationskurse für Klavier mit Sprachkursen für Musiker sowie öffentlichen Konzerten in einem Konzept. In enger Zusammenarbeit mit der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz und der inlingua Sprachschule Fulda entstehen somit beste Voraussetzungen für die Weiterbildung und Zukunftsplanung von jungen Musikerinnen und Musikern. In diesem Jahr nahmen 42 junge Musiktalente aus Europa, Nordamerika und Asien an diesem Programm teil. Über 40 Prozent nutzen dabei das Zusatzangebot des begleitenden Sprachtrainings durch inlingua. Wer in Deutschland Musik studieren möchte, muss die Sprache sicher beherrschen.

Sprachliche Anforderungen
Liu Jiawen, Zhang Yuhan und Song Yang zieht es zur Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst nach Stuttgart, ausländische Studenten müssen dort ein B2-Zertifikat für Deutsch vorweisen.
Seit gut einem Jahr wohnen die drei Chinesinnen in Mötzingen bei Nagold, bei Verwandten von Zhang Yuhan. Nach ihrer Ankunft in Deutschland besuchten die jungen Frauen sechs Monate lang an fünf Tagen pro Woche vormittags eine Sprachschule. Es war ein Gruppenkurs mit über 15 Teilnehmern. Als wir von einer Freundin erfuhren, dass es bei inlingua individuelle Sprachkurse für Deutsch gibt, wechselten wir. Zu Dritt macht es viel mehr Spaß und wir lernen viel mehr, weil die Lehrerin individuell auf uns eingeht, erzählt Zhang Yuhan. Einen Monat hatten sie bei inlingua Stuttgart von Montag bis Samstag Deutschunterricht, Anfang August absolvierten sie den Test zum B2-Zertifikat. Einmal habe ich den falschen Zug genommen. Das war noch am Anfang. Mein Deutsch war sehr schlecht. Aber die Leute waren alle sehr nett und haben mir geholfen und gezeigt, wo ich hin muss, berichtet Liu Jiawen lachend von einem ihrer ersten Erlebnisse in Nagold. Heute würde ihr das nicht mehr passieren, denn sie könnte sich besser verständigen. Auf die Frage, warum sie denn als junge Menschen die Sprache nicht bequem mittels eines E-Learning-Programms lernen, anstatt fast täglich die weite Strecke nach Stuttgart auf sich zu nehmen, schütteln alle drei vehement den Kopf. Nein, da sind wir zu undiszipliniert. Und die Aussprache- und Grammatikfehler werden nicht so gut korrigiert wie in einem Kurs, ist Zhang Yuhan überzeugt, ohne dass sie je einen Online-Kurs gemacht hätte.

Anforderungen zur Aufnahmeprüfung
Für die Musikhochschule müssen die angehenden Studentinnen noch viel mehr können, als nur die Sprache. Die Aufnahmeprüfung besteht neben der Sprachprüfung aus Musiktheorie, Gehörbildung und dem Vorspielen im Hauptfach. Seit einem Jahr nehmen wir in unserem Hauptfach einmal wöchentlich Musikunterricht an der Musikhochschule. Fast jeden Abend gibt es dort Konzerte, in die wir gehen. So eine Möglichkeit hatten wir in China nicht, schwärmt Song Yang, die zum ersten Mal in Deutschland ist.

Unterschiede zwischen China und Deutschland
Aus ihrer Sicht gibt es viele Dinge in dem europäischen Land, die anders sind als in ihrer Heimat. Typisch deutsch ist für sie das Kaffeetrinken, das in China unüblich ist. Auch das Essen ist anders. In China isst sie zum Frühstück fast die gleichen Speisen wie am Abend, Brötchen mit Butter und Marmelade kannte sie nicht. In ihrer Heimat ist der Rhythmus deutlich schneller als hier. Die Züge und U-Bahnen fahren alle paar Minuten, die Kommunikation funktioniert weniger über E-Mail, dafür mehr über SMS und Telefonate per Handy. Was den drei Frauen am meisten auffällt und auch gefällt, sind die vielen unterschiedlichen Menschen in Deutschland. In China gibt es nur Chinesen, hier gibt es so viele verschiedene Nationalitäten. Und es sind viel weniger Menschen als in China, das ist viel entspannter. Auch die Häuser sind hier unterschiedlich. Zu Hause haben wir nur Hochhäuser, fügt Liu Jiawen hinzu. Sie fühlt sich, ebenso wie ihre Freundinnen, sehr wohl in Deutschland. Bleibt zu hoffen, dass sie nach ihrem Mut, ihre Heimat zu verlassen, alle drei einen Studienplatz bekommen.

Bildunterschriften:
Liu Jiawen (19), Zhang Yuhan (18) und Song Yang (18), angehende Musikstudentinnen aus Nordchina, beim Sprachkurs im inlingua-Sprachcenter in Stuttgart (Bild: inlingua Stuttgart/Frank P. Kistner)

inlingua
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Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.

Mehr zu inlingua unter: www. inlingua.de

Unternehmenskontakt:
Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland e. V.
Petra Schöttner, Normannenweg 17-21, D-20537 Hamburg
Fon: 49 40 32082929, Fax: 49 40 32082931
service@inlingua.de, www.inlingua.de
www.facebook.com/inlingua

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Jun 18 2015

Mehr Deutsch- als Englischkurse

Nachfrage an Integrationskursen nimmt zu

Mehr Deutsch- als Englischkurse

(NL/1540916465) Hamburg/Kempten, Juni 2015.
Sprachkompetenz spielt eine Schlüsselrolle, wenn Flüchtlinge und internationale Migranten sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden wollen. Die Zahl der Integrationskurse stieg im letzten Jahr um 26 Prozent an.

Im Jahr 2014 wurden 211.321 Teilnahmeberechtigungen zum Integrationskurs ausgestellt. Dies ist der höchste Wert nach dem Startjahr 2005 und über ein Viertel mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, laut Veröffentlichung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Anfang Juni 2015. In Deutschland waren Ende letzten Jahres über 1.300 Träger für Integrationskurse zugelassen. Mit rund 37 Prozent belegen die Volkshochschulen den größten Anteil daran, an zweiter Stelle (16,9 Prozent) finden die Kurse bei Sprach- und Fachschulen wie beispielsweise inlingua statt. Die Nachfrage nach Deutschkursen stieg im letzten Jahr explosionsartig an. Erstmals führten wir mehr Deutsch- als Englischkurse durch. Ein Grund dafür sind auch die Integrationskurse, die inlingua nun verstärkt anbietet. Anfangs wurden diese nur in Großstädten nachgefragt, doch mittlerweile haben auch unsere Sprachcenter in Städten mit unter 100.000 Einwohnern wie z.B. Ludwigsburg ihr Angebot erfolgreich ausgeweitet. Besonders ausländischen Fachkräften, die in Deutschland gesucht werden, bieten Integrationskurse eine erste sprachliche Orientierung, berichtet Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland, Hamburg. Der Integrationskurs umfasst neben 600 Stunden Sprachkurs auch 60 Stunden an Vermittlung von Kenntnissen rund um Staat, Gesellschaft und Geschichte Deutschlands. Am Ende des Sprachkurses sollen die Teilnehmer das Sprachniveau B1, die selbstständige Sprachverwendung, erreichen. Sie sollten damit das Wichtigste verstehen können, sofern es sich um ihnen vertraute Themen wie Arbeit, Schule oder ähnliche handelt und eine einfache Sprache verwendet wird. Außerdem sollten die Teilnehmer über diese Themen selbst sprechen können, über ihre Erfahrungen und Wünsche berichten sowie kurze Erklärungen geben. Ein erfolgreich absolvierter Integrationskurs ist die grundlegende Voraussetzung für ein dauerhaftes Leben in Deutschland.
Ankommende Flüchtlinge sind vorerst nicht zu einem Integrationskurs zugelassen. Erst wer dauerhaft in Deutschland lebt und eine erste Aufenthaltserlaubnis über mindestens zwölf Monate besitzt, darf einen geförderten Integrationskurs besuchen. Valentin Hingerl, der das inlingua-Sprachcenter in Kempten betreibt, engagiert sich deshalb gemeinsam mit seiner Frau ehrenamtlich für Asylsuchende. Das Ehepaar unterrichtet Sprachvermittler, stattet die Klassen kostenfrei mit Unterrichtsmaterialien aus, um eine Struktur in die Kurse zu bekommen und gibt ihre Erfahrungen weiter. Dabei sind die beiden auch immer wieder direkt vor Ort in den Wohnunterkünften und arbeiten eng mit den Helfern, der Diakonie sowie anderen Sozialarbeitern zusammen. Wir wissen, wie wichtig es für Menschen ist, die Sprache des Aufenthaltslandes zu können. Besonders zu Beginn in einem fremden Land fühlen sich die Menschen deutlich wohler, wenn sie ihre Mitmenschen verstehen und mit ihnen reden können. Viele Missverständnisse können dadurch vermieden werden, berichtet Valentin Hingerl über sein Engagement.

Hintergrundinformation zu Integrationskursen:
In den Integrationskursen werden ausländischen Mitbürgern neben der deutschen Sprache auch Geschichte, Kultur und Rechtsordnung vermittelt, damit diese leichter eine Arbeit finden, Anträge ausfüllen und neue Menschen kennenlernen können. Anspruch auf einen Integrationskurs haben jedoch nur Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben und eine erste Aufenthaltserlaubnis über mindestens zwölf Monate besitzen. Eine Stunde kostet 1,20 Euro, der gesamte Kurs mit 660 Stunden liegt somit bei 792,- Euro. Kostenbefreiung und Zuschüsse sind unter bestimmten Bedingungen möglich.

In allen inlingua-Sprachcentern werden Deutschkurse angeboten. Integrationskurse bieten derzeit folgende Standorte an:
Abensberg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Fulda, Friedrichshafen, Gütersloh, Halle, Hamburg, Hannover, Herford, Ingolstadt, Kiel, Konstanz, Leipzig, Ludwigsburg, München, Nürnberg, Schweinfurt, Singen, Stuttgart, Tauberbischofsheim, Überlingen, Ulm, Villingen-Schwenningen, Wuppertal, Würzburg

Weitere Informationen zu Integrationskursen, u. a. zu Teilnahmeberechtigungen und Kosten, finden Sie unter: http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integrationskurse/integrationskurse-node.html
sowie bei den einzelnen inlingua-Sprachcentern, die unter www.inlingua.de zu finden sind.

Informationen des BAMF über die Integrationskursgeschäftsstatistik für das Jahr 2014 (bundesweit) finden Sie unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Integration/2014-integrationskursgeschaeftsstatistik-gesamt_bund.html?nn=1694492

Hintergrundinformation zu Flüchtlingszahlen:
Im Jahr 2014 befanden sich laut UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) weltweit über 56 Millionen Menschen auf der Flucht, die größte Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Ursache für die hohe Zahl sind unter anderem der Krieg in Syrien und die Vertreibungen im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik. Hauptaufnahmeländer für Flüchtlinge sind Pakistan, Iran und Libanon, doch viele Flüchtlinge landen auch in Deutschland. Knapp 203.000 Menschen stellten im Jahr 2014 einen Asylantrag in Deutschland, was einem Anstieg von 60 Prozent gegenüber des Vorjahres entspricht. 1) Die Herkunft der meisten Asylbewerber liegt im Kosovo, in Syrien oder Albanien. Von Januar bis Mai 2015 betrug die Zahl der Erstanträge bereits nahezu 142.000. (1)Quelle: BAMF.de)
Seit 2006 steigt auch die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland in unseren Bundesländern an. Von den mehr als 1,2 Millionen internationalen Migranten im Jahr 2013 in Deutschland stammen die meisten aus Polen (16,1 Prozent), gefolgt von Rumänen (11,0 Prozent).2) Als internationaler Migrant gilt, wer seinen Lebenssitz dauerhaft aus dem Ausland nach Deutschland verlegt. (2) Quelle: BAMF.de/Statistisches Bundesamt)

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inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden hier neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.

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Mai 22 2015

Reif für die internationale Karriere in China?

Kneifen Sie bloß nicht bei Karaoke

Reif für die internationale Karriere in China?

(NL/7604011805) Hamburg, Mai 2015.
China erlebte in den vergangenen 20 Jahren einen rasanten Wandel. Viele ältere Chinesen, die heute Managementpositionen innehaben oder mittelständische Unternehmen besitzen, mussten am eigenen Leib Armut, Hunger und den staatlichen Terror Maos während der Kulturrevolution erfahren. So ist es nicht verwunderlich, dass im Land des Lächelns die Neigung zu Harmonie allgegenwärtig spürbar ist. In China gelten im Geschäftsleben andere Grundsätze als in Deutschland, um erfolgreich sein zu können.
Die meisten Deutschen, die als Expat für ihre Arbeitgeber in China waren, berichten nach ihrer Rückkehr, dass es sehr wichtig gewesen sei, nicht nur ein paar Wörter Chinesisch oder Mandarin zu sprechen, sondern auch die chinesischen Verhaltensregeln zu kennen und zu respektieren, schildert Dagmar Schneider, Inhaberin des inlingua-Sprachcenters Osnabrück.

Eine gute Vorbereitung ist ein Muss. Und trotzdem wird man viele Sachen und Riten erst verstehen, wenn man sie selbst erlebt. Die Tatsache, dass man nicht sprechen und verstehen, aber insbesondere auch nichts lesen kann, macht den Lernprozess extrem langsam und mühselig, erzählt Joachim Meister, der als Expat mit seiner Familie einige Jahre in China lebte.
Einige der Verhaltensweisen in dem fernöstlichen Land stammen noch aus der dynastischen Zeit, andere sind Überbleibsel aus der maoistischen Zeit. Sein Gesicht zu verlieren, auch nur ansatzweise, gilt als unschicklich. Das Thema loosing face ist zwar grundsätzlich bekannt, aber die potenzielle Dimension wird einem Europäer erst deutlich, wenn er ein paar Mal vom extrem schmalen Grad heruntergefallen ist. Ein Tanz auf Eierschalen erscheint manchmal einfacher, berichtet Joachim Meister. Generell heißt es deshalb in China, sich in viel Geduld zu üben. Schnell etwas zu klären, das ist definitiv die falsche Taktik, ergänzt Dagmar Schneider.

Eine gute Vorbereitung ist ein Muss
Essen spielt eine zentrale Rolle in der chinesischen Kultur. Guanxi (Beziehung) wird deshalb in erster Linie nicht im Büro, sondern im Restaurant aufgebaut, was übersetzt zahlreiche Abendessen mit viel Alkohol meist starkem Schnaps, Bier, Pflaumenwein und Reiswein bedeutet. Das Glas (0,1 l) leeren die Beteiligten üblicherweise auf einen Zug. Wer die Einladung ablehnt oder beim Trinken Nein sagt, verliert sein Gesicht. Und die geschäftlichen Angelegenheiten werden erst nach dem Essen besprochen. Meine Zeit in China war sehr anstrengend, denn nach den Geschäftsessen kam ich immer erst sehr spät und vor allem ziemlich angeheitert, um nicht zu sagen betrunken, nach Hause. Das stellte nicht nur meine Leber, sondern auch die Beziehung zu meiner Frau auf eine harte Probe. Nach dem Essen ging es oft noch in die Karaoke-Bar. Es gehört in China zum guten Ton, dann nicht zu kneifen, erzählt Joachim Meister.
Doch bereits bei der ersten Anbahnung eines Geschäftskontaktes beginnen die zu Deutschland unterschiedlichen Regeln. Pünktlichkeit ist eine der wichtigsten Tugenden in China. Wer es wie die Chinesen macht, ist bereits einige Minuten vor dem Termin vor Ort, rät Dagmar Schneider.
Bei der Begrüßung reichen sich die Beteiligten zwar auch die Hände, allerdings sollte der Händedruck nur sehr schwach sein wir würden ihn als Ineinanderlegen der Hände bezeichnen. Immer mit beiden Händen findet die Übergabe von Visitenkarten statt. Die Karten sollten auf der Vorderseite in Englisch, auf der Rückseite in Chinesisch beschriftet sein. Sich auf der Kartenrückseite Notizen zu machen, gilt bei den Chinesen als absoluter Fauxpas.
Einen ebensolchen Fehltritt begeht, wer seinem Gesprächspartner ins Wort fällt. Das gilt auch für die eigenen Arbeitskollegen. Um eine Verhandlung erfolgreich führen zu können, sollten sich die Delegierten eines Unternehmens deshalb vor dem Gespräch abstimmen, wer welchen Beitrag leisten wird. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass bei den Formulierungen immer ein Verhandlungsspielraum existiert, damit am Ende ein harmonischer Konsens erzielt werden kann. Ein lineares Abarbeiten von Punkten ist in China unüblich. Selbst schon besprochene Fragen können von Chinesen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen und neu verhandelt werden. Deshalb gilt vor allem eins: Geduld.
Auf Druck, aggressive Verhandlungsführung oder mangelnde Empathie reagieren Geschäftspartner in China äußerst empfindlich. Das Wort Nein wird im Geschäftsalltag als unhöflich empfunden, ebenso wie Das ist schlecht. Bessere Verhandlungschancen ergeben sich mit Sätzen wie Das könnte schwierig werden oder Ich werde es auf jeden Fall versuchen. Ein chinesisches Ja dagegen ist nicht unbedingt mit einem Einverständnis gleichzusetzen, denn es kann auch bedeuten: Ja, ich habe verstanden oder Nein, ich denke darüber nach.
Mit kleinen Aufmerksamkeiten und Geschenken lassen sich im Business in China Pluspunkte sammeln. Wer alles richtig machen möchte, bringt Pralinen, Bonbons, Werbegeschenke des Unternehmens, Füllfederhalter, Kugelschreiber oder alkoholische Spezialitäten seines Landes mit. Am besten eingepackt in gelbes, rotes oder rosafarbiges Papier, denn diese Farben stehen für Fröhlichkeit und Lebensfreude. Aber bitte erwarten Sie nicht, dass die Geschenke vor Ihren Augen ausgepackt werden. Das wäre für einen Chinesen unschicklich. Es wird alles zur Seite gestellt und später ohne Anwesenheit der Gäste ausgepackt gemäß dem Motto: Geduld.

Wissenswertes über China aus Sicht eines Expats
China ist nicht China: Das Land ist so groß und kulturell so vielseitig, dass es kein China gibt. Was wir Deutsche meistens als China verstehen, ist die Han-Kultur (herrschende Kultur). Aber der Süden unterscheidet sich vom Norden so sehr wie der Osten vom Westen. Es gibt muslimische Gegenden, natürlich Tibet, den kantonesischen Süden und viele weitere typisch geprägte Regionen. Selbst im Han-dominierten Osten ist der Unterschied zwischen einer Stadt wie Shanghai und den im Inland gelegenen Regionen und Orten sehr groß.
Die schnelle Wandlung und Umsetzung von geplanten Investitionen ist in China beeindruckend. Das Land besitzt mittlerweile eine der modernsten Infrastrukturen, die durch gezielte Investitionen in Hochgeschwindigkeitsbahn (High Speed Rail), Flughäfen und Häfen entstand.

Das rasante Wachstum von China kann man erst begreifen, wenn man es selber miterlebt: der schnelle Wandel der Städte wie beispielsweise in Schanghai, das Entstehen neuer Städte aus dem Nichts, die Größe von Baustellen mit teilweise mehr als 200.000 Arbeitern. Diese Dimensionen kennen wir aus Europa einfach nicht, berichtet Joachim Meister. Und noch etwas ist ihm aufgefallen: Reichtum hat großes Prestige. Er erlebte China deutlich kapitalistischer als westliche Länder.

Weitere Tipps für einen erfolgreichen, beruflichen Auslandseinsatz in China finden Sie unter: www.inlingua.de

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Mrz 9 2015

How are you? reicht für Einsatz bei Ärzte ohne Grenzen nicht aus

How are you? reicht für Einsatz bei Ärzte ohne Grenzen nicht aus

(NL/2180303139) Hamburg/Berlin, März 2015.
In vielen Berufen benötigen Mitarbeiter sehr gute Fremdsprachenkenntnisse. Fehlen diese, sehen einige Unternehmen sogar von einer Einstellung ab.
Bei der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beispielsweise ist gutes Englisch in Wort und Schrift notwendig, um ein enges Zusammenspiel von Ärzten, Pflegern, Psychologen, Logistikern und dem einheimischen Personal vor Ort zu gewährleisten. Nur durch eine extrem gute Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen allen Beteiligten lassen sich Hilfsprojekte in Krisen- und Kriegsgebieten etablieren und bewältigen. Eine einheitliche Sprache ist allerdings auch Voraussetzung, um in kritischen Situationen schnell reagieren und Missverständnisse ausschließen zu können.

Amadeus von der Oelsnitz, Krankenpfleger bei der Drogenhilfe am Hamburger Bahnhof, arbeitet seit 2002 für die in Berlin ansässige Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. 
Im Bewerbungsgespräch musste er seine Sprachkenntnisse in drei Sprachen unter Beweis stellen. Medizinisches Wissen und Projekterfahrung sind in seinem Bereich als Pfleger Grundvoraussetzungen, ohne ausreichende Sprachkenntnisse ist ein Einsatz nicht möglich. Englisch ist Pflicht, eine zweite Fremdsprache wünschenswert. Französisch dient insbesondere in vielen afrikanischen Ländern als Amtssprache und wird daher häufig von den vor Ort ansässigen Ärzten gesprochen. Das Gespräch in Berlin lief zwar überwiegend auf Deutsch, aber meine Englischkenntnisse wurden in Wort und Schrift geprüft und auch auf Französisch musste ich mich unterhalten, erläutert Amadeus von der Oelsnitz das Bewerbungsverfahren.

Wer einen Job bei Ärzte ohne Grenzen will und weder in Englisch verhandlungssicher ist, noch eine zweite Fremdsprache beherrscht, der muss sich vor seiner Bewerbung auf eigene Faust weiterbilden. Sprachschulen wie inlingua bieten dazu vielfältige Möglichkeiten. Vom zielgerichteten, intensiven Einzeltraining über Gruppensprachkurse bis hin zu E-Learning oder Blended-Learning. Der Sprachdienstleister organisiert auf Wunsch auch kombinierte Kurse in deutschen und im Ausland ansässigen inlingua-Sprachcentern, um die Fremdsprache in Deutschland zu erlernen und vor Ort zu vertiefen.
Amadeus von der Oelsnitz hatte gute Englischkenntnisse. Aber ein Gespräch auf Französisch zu führen, fiel im sehr schwer. Er frischte seine zweite Fremdsprache kurzerhand durch Sprachtraining mit einem befreundeten Französischlehrer auf und hatte Glück: Er bekam einen Vertrag bei der weltweit tätigen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.

Bei seinem ersten Einsatz schickte ihn die Hilfsorganisation nach Malawi, ein ostafrikanisches Binnenland mit Amtssprache Englisch. Rund neun Monate war Amadeus von der Oelsnitz dort in einem HIV-Langzeitprojekt von Ärzte ohne Grenzen eingebunden. Beworben habe ich mich bei Ärzte ohne Grenzen, weil ich neben dem, was ich in Hamburg tue, helfen möchte. Ich will Medizin für andere Menschen in einer anderen Welt fördern, sagt er über sein Engagement. In dem Team aus Italienern, Kanadiern, Engländern, Niederländern, Deutschen und Einheimischen wurde nur Englisch gesprochen. So konnte er vorerst auf seine Englischkenntnisse setzen, sein Französisch brauchte er bei diesem Einsatz noch nicht. Doch im Hilfscamp wurde ihm schnell klar, dass seine Englischkenntnisse für die Anforderungen vor Ort und für seine Aufgaben als Medical Team Leader nicht vollständig ausreichten. Ein Englisch-Intensivkurs vor dem Einsatz hätte ihm mit Sicherheit die ersten Tage und Wochen erleichtert. Wer nicht richtig gut Englisch kann, tut sich unabhängig vom Vokabular auch mit den Akzenten und Dialekten der Teammitarbeiter schwer. Alle Kollegen sprachen miteinander nur Englisch, deshalb konnte und musste ich mich rasch in die neue Sprachsituation einfinden. Bei meiner Arbeit lernte ich täglich automatisch neue Wörter, zumal das afrikanische Englisch anders ist als das Schulenglisch, das wir in Deutschland lernen, berichtet der Krankenpfleger.

Seine Aufgaben bei den Auslandseinsätzen bestehen überwiegend in der Evaluation, Anleitung und Weiterbildung von einheimischen Mitarbeitern vor Ort nach internationalen Gesundheitsstandards, im Einrichten von medizinischen Standards und Strukturen zur Erstversorgung sowie in der Erstellung von Dienstplänen und Dokumentationen. Alles auf Englisch. Die Patientenarbeit vor Ort machen in der Regel die einheimischen Ärzte, Psychologen und Pfleger, um sich mit den Hilfsbedürftigen in deren Muttersprache besser verständigen zu können.

Manchmal leistet Amadeus von der Oelsnitz auch selbst medizinische Hilfe, besonders bei zwei- bis dreimonatigen Kurzzeitprojekten in Notfallsituationen wie in Erdbeben- oder Kriegsgebieten. Durch seine Einsätze in Malawi, Niger, Tschad, Kongo und der Zentralafrikanischen Republik hat er sich ein paar Brocken Kisuaheli und Arabisch angeeignet. Die wichtigsten Wörter kann man sich über die Zeit hin dann doch irgendwie merken. Auch, um den Einheimischen gegenüber Respekt zu zollen und sein Bemühen zu zeigen. Aber die Kommunikation mit den Patienten in den Einsatzgebieten erfolgt grundsätzlich auf andere Weise, als wir es in Deutschland gewohnt sind, erzählt er. Die Menschen schütteln einem nicht die Hand und sagen «Danke», sondern sie drücken ihre Dankbarkeit weit mehr als über ihre sprachlichen Möglichkeiten aus. Sie äußern sich durch Blicke und Körperbewegungen. Das sind dann die Berührungen, die Gesten und die Augenblicke, über die ich mich besonders freue und die mir viel Kraft geben. Für mich sind diese Momente die schönsten, denn es gibt auch die andere Seite. Nach all den Jahren nimmt es mich immer noch sehr mit, dass die Mortalitätsrate bis zu unserer Ankunft, insbesondere von Kindern, meist sehr hoch ist. Das ist für mich jedes Mal erschütternd, obwohl es zu meinem Job dazugehört, offenbart Amadeus von der Oelsnitz. Er hat selbst einen dreijährigen Sohn.

Alle eineinhalb Jahre gibt ihm sein Arbeitgeber zwei bis drei Monate unbezahlten Urlaub für seine Auslandseinsätze. Dann muss er für seinen Arbeitsplatz in Hamburg einen Kollegen finden, der ihn vertritt. Kennt er nicht zufällig einen Krankenpfleger bei Ärzte ohne Grenzen, der gerade einen entsprechenden Job in Deutschland sucht, muss er zeitaufwendige Bewerbungsgespräche führen, bis eine Vertretung gefunden ist. Trotzdem möchte er die Einsätze für Ärzte ohne Grenzen nicht missen. Neun Auslandseinsätze hat er bis heute hinter sich und will bei weiteren mit dabei sein.

Mehr zu Amadeus von der Oelsnitz unter: http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/person-profile/mitarbeiterportraet-amadeus-von-der-oelsnitz-krankenpfleger

Bild: Amadeus von der Oelsnitz in Malawi bei einem Einsatz für Ärzte ohne Grenzen
(Bild: Amadeus von der Oelsnitz)

Ärzte ohne Grenzen bedingungslos menschlich.
Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten und nach Naturkatastrophen. Die internationale Organisation hilft schnell, effizient und unbürokratisch ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen.
Die Ärzte und Krankenschwestern, Hebammen und Logistiker von Ärzte ohne Grenzen arbeiten in mehr als 60 Ländern. Sie behandeln kranke und verwundete Menschen, kümmern sich um mangelernährte Kinder oder sorgen für sauberes Trinkwasser und Latrinen.

Weitere Informationen unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de

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Tel: 49 30 700130-240, Fax: 49 30 700130-340
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Jan 8 2015

Gibt es Inklusion beim Lernen einer Fremdsprache?

Für Gehörlose ist das Erlernen einer Fremdsprache mühsam

Gibt es Inklusion beim Lernen einer Fremdsprache?

(NL/6466999247) Hamburg/Hürth, Dezember 2014.
Behinderte und nicht-behinderte Menschen sollen gleichermaßen überall dabei sein können so steht es in der UN-Behindertenkonvention, die Deutschland 2009 unterzeichnete. Inklusion heißt das dazugehörige Wort. Wie schwierig Inklusion im Fremdsprach-Alltag von Gehörlosen sein kann, bringt der folgende Beitrag zum Ausdruck.

Wie lernen Gehörlose eine Fremdsprache?
Es gibt unzählige Lautsprachen. Allein in Europa sind es 200 offiziell registrierte. Für Gehörlose ist die Sprachenvielfalt besser gesagt die Gebärdensprachenvielfalt jedoch deutlich umfangreicher, denn jedes Land hat eine eigene Gebärdensprache. Selbst die Österreicher gebärden bereits anderes als wir Deutschen, von den Engländern oder Japanern ganz abgesehen.
Allerdings benötigen Gehörlose unterschiedlicher Nationalitäten nicht immer Fremdsprachkenntnisse, um sich auszutauschen, denn sie können über die Gebärden zumindest auf einfacher Ebene direkt gut miteinander kommunizieren. Hörende stehen im Normalfall vor viel größeren Schwierigkeiten, wenn sie einer fremden Sprache nicht mächtig sind.
Dennoch muss von Gehörlosen die jeweils andere nationale Gebärdensprache gelernt werden, wenn sich die Gesprächspartner über tiefer gehende oder abstrakte Themen austauschen möchten. Beispielsweise sind die beiden Gebärdensprachen ASL (American Sign Language) und BSL (Britisch Sign Language) sehr verschieden. Im Gegensatz zur amerikanischen und englischen Lautsprache, die, abgesehen von der Aussprache und den existierenden Dialekten, doch nahezu identisch sind. Besonders bei globalen Konferenzen oder Tagungen wird deshalb ergänzend die internationale Gebärdensprache International Signs“ eingesetzt, oder es stehen für gehörlose Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern jeweilige Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung. So kann es durchaus sein, dass bei einem internationalen Kongress sechs oder sieben Gebärdensprachdolmetscher auf der Bühne das Gehörte in die jeweilige Gebärdensprache übersetzen, parallel zu den Dolmetschern, die für die Übersetzung der Lautsprache in die Landessprachen zuständig sind.
Für Gehörlose gibt es mehrere Möglichkeiten, um eine Fremdsprache zu erlernen. Grundsätzlich gilt, dass Gehörlose, im Gegensatz zu Hörenden, sich die Schriftbilder zu den Wörtern mühsam einprägen müssen. Sie können das (Fremd-)Wort nicht hören und somit können sie auch nicht aus dem Gehörten die Buchstabierung eines Wortes ableiten. Zum Erlernen der Schriftsprache benötigen Gehörlose also in der Regel mehr Zeit als hörende Menschen. Eine entsprechende Förderung wäre hier mit Sicherheit hilfreich.
Einige Eltern schicken ihre gehörlosen Kinder heutzutage auf eine normale Schule, anstatt auf eine Förderschule. Die Kinder erlernen dort gemeinsam mit den anderen Schülern die Fremdsprache als Laut- und Schriftsprache. Dabei steht ihnen ein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung, der die Übersetzung des deutschen Sprachanteils in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) übernimmt. Das Erlernen der ausländischen Gebärdensprache findet hierbei jedoch nicht statt. Um diese zu erlernen, reisen Gehörlose meist für längere Zeit in das jeweilige Land. Die Gebärdensprache eignen sie sich dann durch den Kontakt zu gebärdend-sprechenden Gehörlosen im Land selbst an.
Aus Sicht eines Hörenden klingt das nahezu normal. Schließlich nehmen doch auch einige von ihnen einen Auslandsaufenthalt war, um die Sprache vor Ort besser zu lernen. Das unterstützende Angebot an Sprachkursen im Ausland ist für Hörende verlockend und vielfältig. Sprachschulen, bei denen Gebärdensprechende eine ausländische Gebärdensprache erlernen können, gibt es meines Wissens nach bisher nicht. Jedoch gibt es in Deutschland wohl Deutschkurse für gehörlose Migranten, entgegnet Monika Krumpen, staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin, aus Hürth. Eine weltweit vertretene Fremdsprachenschule wie inlingua bietet zwar unterschiedlichste Lernformen und auch interkulturelle Inhalte an, doch letztendlich können wir zumindest bisher nur den Laut- und Schriftteil der Fremdsprachen abdecken, gibt Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland, Hamburg, zu bedenken.
Selbst im Zeitalter von Internet, Webcam und Online-Learning existieren bis heute keine ausreichenden Videokurse zu den Gebärdensprachen unterschiedlicher Länder nicht für Hörende, und erst recht nicht für Taube. Die Problematik liegt darin, dass die Bildübertragung im Allgemeinen bisher nur zweidimensional stattfindet. Für die Gebärdensprache werden jedoch drei Dimensionen benötigt, denn neben der korrekten Handform spielen Handstellung, Mimik, Haltung und Verortung im Raum sowie weitere Faktoren eine Rolle.
Um eine fremde Gebärdensprache in Deutschland zu erlernen, wäre ein Gebärdensprachkurs besonders dann für Gehörlose hilfreich, wenn dieser von einem ebenfalls gehörlosen Lehrer durchgeführt würde. Der (taube) Gebärdensprachlehrer müsste dann zwei Gebärdensprachen können, um den Teilnehmern die fremde Gebärdensprache in die DGS zu übersetzen. Er könnte aufgrund seiner eigenen Situation deutlich besser auf die Erfordernisse der Teilnehmer eingehen, zum Beispiel auch beim gleichzeitigen Erlernen der Schriftsprache.

Inklusion durch Gebärdensprachdolmetscher
In vielen Situationen im Arbeitsalltag ist das Hinzuziehen von Gebärdensprachdolmetschern unabdingbar. Monika Krumpen wird als staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin hinzugeholt, um zwischen Hörenden und Nicht-Hörenden im Deutschen zu dolmetschen. Der Hörende spricht Lautsprache, der Gehörlose die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Das Dolmetschen ist anspruchsvoll, da nicht nur die Grammatik der Sprache, sondern auch die Kultur der Gehörlosen von der der Hörenden abweicht. Gehörlose duzen beispielsweise jeden, vergleichbar mit dem you in der englischen Lautsprache. Die Aufgabe eines Gebärdensprachdolmetschers enthält auch die Übersetzung in die jeweilige Kultur. Denn für einen Hörenden in entsprechender Position wäre es im Arbeitsalltag befremdlich, geduzt zu werden, erläutert Monika Krumpen ihr Berufsbild.
Deutlich komplexer wird es, wenn eine Fremdsprache hinzukommt. In der internationalen Geschäftswelt arbeiten Gehörlose in der Regel mit Hörenden zusammen oder tauschen sich per Telefon- oder Videokonferenz aus. Ist der Deutsche gehörlos, dann übersetzt Monika Krumpen alles, was der Gehörlose mit seinen Gebärden zum Ausdruck bringt, in die deutsche Lautsprache, um es für seine deutschen Teamkollegen verständlich zu machen. Ein weiterer Dolmetscher überträgt dann für den internationalen Gesprächspartner ihre Voice-Übersetzung beispielsweise ins gesprochene Englisch. Die darauf folgende Antwort des englischen Partners wird durch diesen Dolmetscher wiederum ins Deutsche übersetzt und Monika Krumpen übernimmt das Dolmetschen der übersetzten Aussagen in die DGS. Dieser Weg ist umständlich, aber oft die einzige Lösung zur internationalen Kommunikation. Es gibt zwar einige wenige Gebärdensprachdolmetscher, die gutes Business-Englisch in Lautsprache beherrschen und direkt in die DGS übersetzen können, oder die direkt zwischen zwei Gebärdensprachen dolmetschen können, doch das ist nicht die Regel.
In der Freizeit hingegen verbringen Gehörlose einen Großteil ihrer Zeit in der Gehörlosengemeinschaft, da ist die Verständigung untereinander kein Problem, und sie fühlen sich nicht behindert. Manche verwenden gerne den Satz: Wir sind nicht behindert wir werden behindert“. Dies trifft durchaus auch auf andere Behindertengruppen zu.

Weitere Informationen zu Gebärdensprachdolmetscherin Monika Krumpen unter:
www.diedgsdolmetscherin.de

Gebärdensprache ist für manche Gehörlose bereits die erste zu erlernende Fremdsprache
Nicht jeder Gehörlose erlernt von Kindesbeinen an die Gebärdensprache. Viele gehörlose Menschen wachsen mit der Lautsprache auf. Sie lernen Sprechenden die Worte von den Lippen abzusehen und die Laute soweit möglich mit den Lippen nachzubilden. Die Wörter von den Lippen ablesen, funktioniert nicht, denn nur 30 Prozent eines Lautes werden mit dem Mund gebildet. Der restliche Anteil eines Lautes entsteht durch Bewegungen in Lunge, Atemwegen, Kehlkopf, Stimmbändern und durch den Rachen-, Mund und Nasenraum. Ein Gehörloser kann die Laute, die er bildet, nicht überprüfen, da er sie nicht hören kann.
In der Schriftsprache muss ein Gehörloser mühevoll zu jedem Wort das Schriftbild auswendig lernen, denn es erschließt sich ihm akustisch nicht, worin der Unterschied zwischen einem langen und einem kurzen I liegt (z. B. ihn und in) oder warum das Wort Ball mit Doppel-L geschrieben wird.
Wer später zusätzlich die Gebärdensprache erlernt, für den ist diese bereits die erste Fremdsprache, denn die Grammatik in der Gebärdensprache ist völlig unterschiedlich zur Lautsprache.
In der (deutschen) Lautsprache steht häufig zuerst das Subjekt, das finite Verb folgt an zweiter Stelle, danach der Zeitpunkt und das Schlusslicht bildet das Objekt. Hörende sagen zum Beispiel: Ich gehe morgen nach Hause. Anders bei der Gebärdensprache. Bei ihr steht an erster Stelle immer der Zeitpunkt, dann folgt das Subjekt und zuletzt das Verb. Morgen ich nach Hause gehe, würde also der gleiche Satz in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) formuliert werden.
Auch in der DGS gibt es verschiedene Dialekte. Meist bleibt das Mundbild zwar gleich, aber die Gebärden weichen voneinander ab. Das Wort Sonntag beispielsweise wird bei den Katholiken wie das Beten gebärdet, also durch das Aneinanderlegen der beiden Handflächen. Doch alternativ gibt es je nach Region und Dialekt völlig unterschiedliche Gebärden zu diesem Wort. So wie zu vielen anderen Wörtern auch.

über Inklusion
Inklusion ist ein Menschenrecht. So steht es in der UN-Behindertenkonvention, die Deutschland 2009 unterzeichnet hat. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Wörtlich übersetzt steht der Begriff Inklusion für Zugehörigkeit, also für das Gegenteil von Ausgrenzung. Jeder Mensch, ob mit oder ohne Behinderung, soll also überall dabei sein können: in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Freizeit. Die Umsetzung der Vereinbarung bedeutet den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle Menschen zugänglich wird. Und sie bedeutet auch den Abbau von Barrieren in den Köpfen, d.h. mehr Offenheit, mehr Toleranz und ein besseres Miteinander.

Informationen zur Förderung und Sicherung der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen finden Sie unter: https://www.integrationsaemter.de
Internationale Organisationen von Behinderten finden Sie z. B. unter:
http://www.edf-feph.org sowie unter http://www.eud.eu

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Jan 8 2015

inlingua überreichte 10.000-Euro-Spendenscheck an Ärzte ohne Grenzen

inlingua überreichte 10.000-Euro-Spendenscheck an Ärzte ohne Grenzen

(NL/8473032229) Die Summe von 10.000 Euro stiftete der Sprachdienstleister Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland, Hamburg, für die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Der Betrag wurde bei einem unternehmensinternen Verkauf von Weihnachtskarten im letzten Jahr erzielt, der mit einer Spendenaktion gekoppelt war. Feierlich überreicht wurde der Scheck mit dem Spendenbetrag an Ärzte ohne Grenzen in Berlin. Der Betrag soll 2015 zum Einsatz kommen. Mit ihm kann die humanitäre Organisation unter anderem medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten und nach Naturkatastrophen leisten.
Folgende inlingua-Sprachschulen beteiligten sich an der Spendenaktion: Augsburg, Berlin, Bonn, Chemnitz, Dessau, Duisburg, Friedrichshafen, Fulda, Ingolstadt, Iserlohn, Kempten, Leipzig, Lübeck, Mönchengladbach, Nürnberg, Oldenburg, Regensburg, Stuttgart, Überlingen, Wiesbaden, Würzburg, AG inlingua Deutschland e.V. mit Sitz in Hamburg.

Den Verkauf von Weihnachtskarten als Spendenaktion durchzuführen ist nicht neu, aber für die Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland war es das erste Mal. Der Startschuss zu dieser Spendenaktion fiel im Oktober in der Hamburger Zentrale. Die inlingua-Sprachschulen konnten bis Ende November in Hamburg Weihnachtskarten bestellen, verbunden mit einer Spende an Ärzte ohne Grenzen. Einige Sprachschulen waren von der Idee so begeistert, dass sie spendeten ohne Karten abzunehmen.

Ärzte ohne Grenzen bedingungslos menschlich.
Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten und nach Naturkatastrophen. Die internationale Organisation hilft schnell, effizient und unbürokratisch ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen.
Die Ärzte und Krankenschwestern, Hebammen und Logistiker von Ärzte ohne Grenzen arbeiten in mehr als 60 Ländern. Sie behandeln kranke und verwundete Menschen, kümmern sich um mangelernährte Kinder oder sorgen für sauberes Trinkwasser und Latrinen.

Weitere Informationen unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de

inlingua
inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden hier neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch ein¬sprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation mit fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.

Mehr zu inlingua unter: www. inlingua.de

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