Posts Tagged investitions- und marketinggesellschaft sachsen-anhalt

Dez 7 2017

Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen

Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen

(Mynewsdesk) Willingmann: „Kreative Menschen mit Forscher- und Unternehmergeist sind der größte Schatz unseres Landes“

Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Dr. Armin Willingmann, hat heute in der Nationalen Akademie der Wissenschaften – LEOPOLDINA – in Halle den Hugo-Junkers-Preis 2017 verliehen. Fünfzehn Preisträger in fünf Kategorien erhielten Auszeichnungen für Innovationen, die Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt voran bringen. Zusammen mit dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Mirko Peglow, technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe, überreichte Willingmann, der zugleich die Schirmherrschaft übernommen hatte, symbolisch Preisgelder in Höhe von insgesamt 93.000 Euro.

Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Resonanz auf den „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation“, der sich im 26. Jahr seiner Verleihung auch über die Landesgrenzen hinweg als Gütesiegel etabliert habe. Willingmann sagte: „Die 81 Bewerbungen füllen den Begriff ‚Innovation‘ mit Leben und belegen, dass viel Innovationsgeist in Sachsen-Anhalts klugen Köpfen steckt. Mich begeistert zudem die große Bandbreite der Themen. Sie erstreckt sich von einem Lifestyle-Carbon-Fahrrad über kluges Spielzeug für Kinder bis hin zu einem hoch innovativen Gehirninterface, das verlorene Sinne wiederherstellen kann, oder einer lebensrettenden Rezeptur für künstliches Fruchtwasser. Die Finalisten und Preisträger zeigen auch, wie man Chancen ergreift, die sich durch neue technische Möglichkeiten, neue Märkte oder Veränderungen in der Gesellschaft bieten. Diese kreativen Menschen mit Forscher- und Unternehmergeist sind der größte Schatz unseres Landes. Sie stärken ihre jeweiligen Institutionen sowie den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt insgesamt.“

Zum diesjährigen Sonderpreis für die „Innovativsten Start-ups“ sagte der Minister: „Ich freue mich besonders, dass es in dieser Kategorie gleich 22 Bewerbungen gab. Denn Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen sind für unser Land elementar und ein Schwerpunkt unserer wirtschaftspolitischen Arbeit.“

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie unter www.hugo-junkers-preis.de

> Pressebilder der Preisträger finden Sie HIER: www.erfolgreich-in-sachsen-anhalt.de

Die Preisträger in den fünf Kategorien sind:
Kategorie: „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“:

1. Preis:Dr. rer. nat. Michael Lippert / Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl / Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar / Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt / Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert //Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg, / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT),
Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS) //Innovationstitel:CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface

2. Preis:Prof. Dr. Michael Friebe / Dr. Axel Boese / M.Sc. Ivan Maldonado / M.Sc. Ali Pashazadeh //Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA) //Innovationstitel:SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel

3. Preis:Prof. Dr. Edmund P. Burte / Dr. Bodo Kalkofen //Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie //Innovationstitel:Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen

Kategorie: „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“:

1. Preis:Dr. rer. nat. Werner Zuschratter / Dr. rer. nat. Ilya Kadashevich / Dr. Ing. Yury Prokazov / Dipl. Phys. Evgeny Turbin / Dipl. Phys. André Weber / Carolina Jentschke //Leibniz Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg / Photonscore GmbH, Magdeburg //Innovationstitel:Ultra-empfindliche, zeitauflösende Forschungskamera

1. Preis:Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov //Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Medizin, Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Halle (Saale) //Innovationstitel: Künstliches Fruchtwasser und Perinatales Port-System zur Behandlung eines vorzeitigen Blasensprunges

3. Preis:Prof. Dr. Jens Schneider / Prof. Frank Hülsmeier / Adrian Heller / Marko Butler //Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle (Saale) / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst (HTWK) Leipzig, Architektur-Institut Leipzig / Technische Universität Dresden, Institut für Baustoffe //Innovationstitel:
Solaroptimierte Photovoltaik in Carbonbetonfassaden

Kategorie: „Innovativste Allianz“:

1. Preis:Dr.-Ing. Ulrike Hirsch / Prof. Dr. rer. nat. Andreas Heilmann / M.Sc. Magdalena Jab?o?ska / Dr.-Ing. Stefan Schulze / Dr. rer. nat. Carsten Schellenberg / Dr.-Ing. Stefan Lehmann //Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS Halle (Saale) / IAB Ionenaustauscher Bitterfeld GmbH (LANXESS AG), Bitterfeld-Wolfen //Innovationstitel: Antifouling-Membranspacer in Umkehrosmosemodulen zur Wasserentsalzung

2. Preis:Prof. Dr. Stefan Sackmann / M.Sc. Hans Betke / M.Sc. Sebastian Lindner / Prof. Dr. Guido Schryen / Robert Pulz / Jan Halatsch //Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement / Universität Regensburg / Feuerwehr Halle (Saale) / esri Deutschland GmbH (Hannover) //Innovationstitel: KUBAS – Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen

3. Preis:Dipl. Wirt.-Ing. (FH) M.A. Sigrid Salzer (Netzwerkmanagement)ZPVP Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovation GmbH – Experimentelle Fabrik, Magdeburg //Innovationstitel: Netzwerk „Assistenz in der Logistik“

Kategorie: „Innovativste Produktentwicklung“:

1. Preis:Dr. Michael Rössle / Dr. Dominique Thielemann / Dr. Sven Thiele //Trinseo Deutschland GmbH, Schkopau //Innovationstitel:
Innovativer hochfunktionalisierter Styrol-Butadien-Kautschuk für rollwiderstandsarme Reifen

2. Preis:Dr. rer. nat. Michael Schultz, Dr. rer. nat. Grit Oblonczek, Dipl. Phys. Georg Dietrich, Dipl. Phys. Robert KlauaGesellschaft für Angewandte Medizinische Physik und Technik mbH (GAMPT mbH), Merseburg //Innovationstitel:BCC 300 – ein Luftblasenanalyser für die extrakorporale Zirkulation

3. Preis:Dipl.-Phys. Hans-Joachim Münch / Dr. Santer zur Horst-Meyer / Prof. Dr. Peter Holstein / Dipl. Des. Nicki Bader //SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH, Halle (Saale) //Innovationstitel:
Modulares Mess- und Prüfsystem SONAPHONE für die Instandhaltung 4.0

Kategorie: Sonderpreis „Innovativstes Start-up“:

1. Preis:Prof. Dr. Uwe Heuert / Dipl.-Ing. (FH) Oliver Punk //exceeding solutions GmbH, Merseburg //Innovationstitel: Testsystem für den Smart Meter Rollout

2. Preis:Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) René Gröger / Annett Gröger-Rost /.Holger Haring / Matthias Stuwe / Elias Röhler //i-bring GmbH, Magdeburg //Innovationstitel: i-depot: Home Logistic von push zu pull

3. Preis:Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Schulz / Valentin Wasner / Martin Thieme //Indalyz Monitoring & Prognostics GmbH (IM&P), Halle (Saale) //Innovationstitel: Künstlich intelligentes Maschinenzustandsüberwachungssystem CASIS

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/klw65k

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/multimedia/hugo-junkers-preis-2017-verliehen-81436

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/multimedia/hugo-junkers-preis-2017-verliehen-81436

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/klw65k

Nov 30 2017

Einladung nach Halle (Saale): Die Finalisten stehen fest – Willingmann verleiht Hugo-Junkers-Preis 2017

Einladung nach Halle (Saale): Die Finalisten stehen fest - Willingmann verleiht Hugo-Junkers-Preis 2017

(Mynewsdesk) Minister zeichnet die Innovativsten aus Wirtschaft und Wissenschaft des Landes ausSpannend bis zur letzten Stunde bleibt der Wettbewerb! 81 vielversprechende Projekte und Produkte aus dem gesamten Land wurden beim „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2017“ eingereicht. 23 haben es in die finale Runde geschafft, 15 von ihnen werden am 6. Dezember in der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle (Saale) ausgezeichnet. Erst dann wird bekannt gegeben, wer die ersten drei Plätze in den fünf Kategorien belegt.

In kurzen Präsentationen werden sich die 23 Finalisten ab 17.00 Uhr im Rahmen einer Begleitausstellung vorstellen. Im Anschluss wird Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, die Innovativsten aus Wirtschaft und Wissenschaft 2017 auszeichnen.

Medienvertreter/innen sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen!

Wo:
Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Jägerberg 1 (ehemals Moritzburgring 10), 06108 Halle (Saale)

Wann:
Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17:00 Uhr Finalisten-Präsentation mit dem Schirmherren, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, 17:30 Uhr Beginn der Preisverleihung

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an der Preisverleihung teilnehmen werden. Anmeldungen sind ab sofort möglich an frauke.flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de.

Gern stellen wir Ihnen kostenfreie Fotos der Juroren zur Verfügung oder stellen Kontakt zu den Finalisten her.

Bleiben Sie gespannt und seien Sie uns ganz herzlich willkommen!

Hintergrund Seit nunmehr 26 Jahren lobt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung den Innovationspreis aus. Mit dem „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ soll die Leistung innovativer Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen ausgezeichnet und ihre Arbeit unterstützt werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 90.000 EUR dotiert. Die diesjährigen Sonderpreise werden in der Kategorie „Innovativstes Start-up“ vergeben. Gesucht wurden junge Unternehmen, die mit ihren Visionen, ihrem kreativen Denken sowie mit ihren innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte schaffen oder bestehende Märkte verändern. Bei den Bewerbungsgegenständen sollte es sich um marktreife Innovationen handeln.

Die Jury bilden der Vorsitzende Prof. Dr. Mirko Peglow, (Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe), Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker, (Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina), Prof. Dr. Sylvia Rohr, (Geschäftsführerin Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering (GSaME)), Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS), Prof. Dr. Ingo Schellenberg, (Geschäftsführender Direktor des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt), Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau, (Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal), Michael Krüger, (Geschäftsführer GISA GmbH), Dr. Jan Alberti (Vorstand der bmp Ventures AG) sowie Dr. Franziska Krüger (Referatsleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung).

Zu den Partnern des Preises gehören unter anderem die Handwerkskammern Magdeburg und Halle, die Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Metropolregion Mitteldeutschland.

Die 23 Finalisten des Hugo-Junkers-Preises 2017…in der Reihenfolge der Präsentation im Rahmen der Jurysitzung

/// Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA)
Innovationstitel: SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel.
Prof. Dr. Michael Friebe, Dr. Axel Boese, M.Sc. Ivan Maldonado, M.Sc. Ali Pashazadeh

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg
Innovationstitel: Aufklärung eines Wirkmechanismus von Amyloid Beta, für neue Therapieansätze für die Alzheimer-Krankheit
Dr. Michael Kreutz, M.Sc. Katatzyrna M. Grochowska, Prof. Dr. Hans-Ulrich Demuth

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Innovationstitel: CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface
Dr. rer. nat. Michael Lippert, Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl, Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar, Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt, Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie
Innovationstitel: Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen
Prof. Dr. Edmund P. Burte, Dr. Bodo Kalkofen

Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Institut für Pharmazie
Innovationstitel: Therapeutische lipid-basierte Nukleinsa?uretransporter fu?r die Gentherapie
Dr. Christopher Janich, Dr. Christian Wölk

/// Innovativste Projekte der angewandten Forschung
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Informatik, Institut für Simulation und Graphik
Innovationstitel: GeoHemIA – Geometrische und HämodynamischeBehandlungsunterstützung für Intrakranielle Aneurysmen
Dr. Sylvia Saalfeld, Dr.-Ing. Philipp Berg, Dr. med. Oliver Beuing, Prof. Dr. Bernhard Preim

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle
Innovationstitel: PIDcheck: Bestimmung der Anfälligkeit installierter Solarmodule für Potential-induzierte Degradation
Dr. Volker Naumann, Dr. Dominik Lausch,Dr. Nadine Schüler?

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Fachbereich Medizin, Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin
Innovationstitel: Künstliches Fruchtwasser und Perinatales Port-System zur Behandlung eines vorzeitigen Blasensprunges
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Maschinenbau, Institut Maschinenkonstruktion, Lehrstuhl für Maschinenelemente und Tribologie
Innovationstitel: Tribo-X: Software zur Effizienzsteigerung von geschmierten Systemen
Prof. Dr.-Ing. Dirk Bartel, Dr.-Ing. Lars Bobach, Dipl.-Ing. Ronny Beilicke

Leibniz Institut für Neurobiologie (LIN), Magdeburg / Photonscore GmbH, Magdeburg
Innovationstitel: Ultra-empfindliche, zeitauflösende Forschungskamera
Dr. rer. nat. Werner Zuschratter, Dr. rer. nat. Ilya Kadashevich, Dr. Ing. Yury Prokazov, Dipl. Phys. Evgeny Turbin, Dipl. Phys. André Weber, Carolina Jentschke

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, Halle / Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst (HTWK) Leipzig, Architektur-Institut Leipzig / Technische Universität Dresden, Institut für Baustoffe
Innovationstitel: Solaroptimierte Photovoltaik in Carbonbetonfassaden
Prof. Dr. Jens Schneider, Prof. Frank Hülsmeier, Adrian Heller, Marko Butler

/// Innovativste Allianz
Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement / Universität Regensburg / Feuerwehr Halle (Saale) / esri Deutschland GmbH, Hannover
Innovationstitel: KUBAS – Koordination ungebundener Vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen
Prof. Dr. Stefan Sackmann, M.Sc. Hans Betke, M.Sc. Sebastian Lindner, Prof. Dr. Guido Schryen, Robert Pulz, Jan Halatsch

ZPVP Zentrum für Produkt‐, Verfahrens‐ und Prozessinnovation GmbH – Experimentelle Fabrik, Magdeburg
Innovationstitel: Netzwerk „Assistenz in der Logistik“
Dipl. Wirt.-Ing. (FH) M.A. Sigrid Salzer (Netzwerkmanagement)

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle / IAB Ionenaustauscher Bitterfeld GmbH (LANXESS AG)
Innovationstitel: Antifouling-Membranspacer in Umkehrosmosemodulen zur Wasserentsalzung
Dr.-Ing. Ulrike Hirsch, Prof. Dr. rer. nat. Andreas Heilmann, M.Sc. Magdalena Jab?o?ska, Dr.-Ing. Stefan Schulze, Dr. rer. nat. Carsten Schellenberg, Dr.-Ing. Stefan Lehmann

/// Innovativste Produktentwicklung
SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH
Innovationstitel: Modulares Mess- und Prüfsystem SONAPHONE für die Instandhaltung 4.0
Dipl.-Phys. Hans-Joachim Münch, Dr. Santer zur Horst-Meyer, Prof. Dr. Peter Holstein

Trinseo Deutschland GmbH, Schkopau
Innovationstitel: Innovativer hochfunktionalisierter Styrol-Butadien-Kautschuk für rollwiderstandsarme Reifen
Dr. Michael Rössle, Dr. Dominique Thielemann, Dr. Sven Thiele

FEHA LaserTec GmbH, Bitterfeld-Wolfen
Innovationstitel: Neuartiger gütegeschalteter CO2-Laser hoher Leistung
Alexander Letzsch, Dr. rer. nat. habil. Gisbert Staupendahl

Gesellschaft für Angewandte Medizinische Physik und Technik mbH (GAMPT mbH), Merseburg
Innovationstitel: BCC 300 – ein Luftblasenanalyser für die extrakorporale Zirkulation
Dr. rer. nat. Michael Schultz, Dr. rer. nat. Ronny Habel, Prof. Dr. rer. nat. Klaus-Vitold Jenderka, Dipl. Phys. Georg Dietrich, Dipl. Phys. Robert Klaua

/// Sonderpreis: Innovativstes Start-up
exceeding solutions GmbH, Merseburg
Innovationstitel: Testsystem für den Smart Meter Rollout
Prof. Dr. Uwe Heuert, Dipl.-Ing. (FH) Oliver Punk?

SciFlow GmbH, Magdeburg
Innovationstitel: Digitale Publikationsplattform für Forschende
Dr. Carsten Borchert, Frederik Eichler, Viktor Hahn

TinkerToys GmbH, Magdeburg
Innovationstitel: Umweltfreundliches, individuelles Kinderspielzeug aus dem 3D-Drucker
Dr. Marko Jacob, Sebastian Friedrich, Tobias Klein

Indalyz Monitoring & Prognostics GmbH (IM&P), Halle (Saale)
Innovationstitel: Künstlich intelligentes Maschinenzustandsüberwachungssystem (CASIS)
Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Schulz, Valentin Wasner, Martin Thieme

i-bring GmbH, Magdeburg
Innovationstitel: i-depot: Home Logistic von push zu pull
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) René Gröger, Dr.-Ing. Peter von Pokrzywnicki, Dipl. Volkswirt Mathias Pafelinsky, Elias Röhler

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/7j55yd

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/multimedia/einladung-nach-halle-saale-die-finalisten-stehen-fest-willingmann-verleiht-hugo-junkers-preis-2017-14707

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/multimedia/einladung-nach-halle-saale-die-finalisten-stehen-fest-willingmann-verleiht-hugo-junkers-preis-2017-14707

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/7j55yd

Nov 10 2017

Cleantech – Stärkung der Innovationen in Ostdeutschland

(Mynewsdesk) Veranstaltung bietet Informationen über Förderprogramme für umweltfreundliche Innovationen in Unternehmen Die gemeinsame Veranstaltung der Cleantech Initiative Ostdeutschland (CIO), der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Energieagentur des Landes Sachsen-Anhalt mbH(LENA) und der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt mbH (IMG) bietet Informationen über aktuelle Förderprogramme von Land, Bund und EU für umweltfreundliche Innovationen in Unternehmen.

Auf dem Programm stehen beispielsweise Informationen zum neuen Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand ZIM, die Fördermöglichkeiten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die Förderprogramme der EU aus dem Programm HORIZON2020, die Förderprogramme der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, das Bundesförderprogramm für Elektromobilität und Ladesäuleninfrastruktur sowie die Forschungsförderung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien im 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung.

Kompetente Vertreter/innen aller Partner der Veranstaltung stehen während des gesamten Tages zu Gesprächen zur Verfügung.

Konkrete Praxisbeispiele veranschaulichen die erfolgreiche Inanspruchnahme der Förderprogramme: „Spachtelmasse aus mineralischen Recyclingmaterialien“, die „Herstellung und Anwendung einer Erdwärmesonde mit hohem Wärmeübertragungsvermögen als Ringrohrerdwärmesonde“ oder „Wasserreinigung ohne Chemie“ sind Themenbeispiele. Besonders im Fokus steht die praktische Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen.

Die Veranstaltung findet statt:
am Mittwoch, den 15. November 10.00 bis 16.00 Uhr
Im Guericke Zentrum Magdeburg
Schleinufer 1
39104 Magdeburg

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten bitte an info@cleantech-ost.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/hikfmp

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/energie/cleantech-staerkung-der-innovationen-in-ostdeutschland-59337

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/energie/cleantech-staerkung-der-innovationen-in-ostdeutschland-59337

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/hikfmp

Okt 25 2017

Faserverbundkunststoffe mit integrierten Sensoren halten mit Leichtigkeit viel aus

Faserverbundkunststoffe mit integrierten Sensoren halten mit Leichtigkeit viel aus

(Mynewsdesk) Forschungspartner in Mitteldeutschland bündeln Kompetenzen zur Entwicklung neuer intelligenter WerkstoffeSportgeräte, Orthesen zur Stabilisierung von Kniegelenken oder Strukturbauteile für Flugzeuge müssen leicht sein und dabei hohen Belastungen sicher standhalten. Filamentsensoren sollen eine wirtschaftliche Zustandsüberwachung in solchen Leichtbaustrukturen aus faserverstärkten Kunststoffen ermöglichen. Im mitteldeutschen Forschungsverbundprojekt EFFI-Sens werden Wege zur effizienten Sensorierung interdisziplinär erforscht. Zahlreiche Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft aus dem deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt tragen dabei zur Entwicklung bei.

Forschungsbündnis für den Material-ÜberwacherMaterialeffizienz heißt Kosteneffizienz, denn immerhin liegt der Materialkostenanteil im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland bei 35 bis 55 Prozent. Materialeffizienz spart Kraftstoff, reduziert Emissionen und schont die natürlichen Ressourcen. Enormes Potenzial bieten faserverstärkte Kunststoffe, sie ermöglichen die Fertigung maßgeschneiderter Bauteile zum Beispiel für Flugzeuge, Boote und Pkw, für medizintechnische Produkte oder auch für die Rotorblätter von Windkraftanlagen.

„All diese Teile sollen nicht nur material- und gewichtsoptimiert hergestellt werden, sie müssen zum Teil starken und wechselnden Belastungen über lange Zeiträume standhalten und dabei ihre Funktion jederzeit sicher erfüllen. Das erfordert eine zuverlässige Zustandsüberwachung der Werkstoffe an den hochbeanspruchten Stellen“, sagt Dr. Ralf Schlimper, Leiter der Arbeitsgruppe Bewertung von Faserverbundsystemen im Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle.

Das Forschungsprojekt EFFI-Sens der Forschungsvereinigung Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e.V., gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, stellt sich dieser Herausforderung zur Entwicklung entsprechend intelligenter Materialien. Wissenschaftler des Fraunhofer IMWS in Halle in Sachsen-Anhalt, des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU mit Standorten in Dresden, Chemnitz und Zittau sowie SKZ – Das Kunststoffzentrum mit seinem Standort in Halle in Sachsen-Anhalt bündeln hierfür ihr Know-how.

Im projektbegleitenden Ausschuss wirken mitteldeutsche Unternehmen aus Thüringen, Sachsen sowie aus Sachsen-Anhalt mit, die faserverstärkte Kunststoffe weiterverarbeiten oder Bauteile und Baugruppen aus diesen Werkstoffen einsetzen. Dazu gehören in Sachsen-Anhalt der innovative Hersteller von Kunstflugzeugen XtremeAir in Cochstedt und die FVK Faserverstärkte Kunststoffe Dessau GmbH,

Den Sensor ans Bauteil legenBei EFFI-Sens liegt der Fokus auf Filamentsensoren auf der Basis von pseudoelastischen Formgedächtnislegierungen, bei denen über die Belastung hinaus im Material eine reversible Phasenumwandlung und damit eine Formänderung stattfindet. Die Sensoren ermöglichen eine lastgerechte Auslegung und zerstörungsfreie Prüfung der Bauteile. Spezialist auf diesem Gebiet ist das Fraunhofer IWU. „Durch die Phasenumwandlung wird eine starke elektrische Widerstandsänderung hervorgerufen. Diese machen wir uns als Sensoreffekt zur Messung von Dehnungen nutzbar“, sagt Dr. Thomas Mäder, Leiter des Teilprojekts am Fraunhofer IWU. Das Institut entwickelt Sensoren, erforscht und testet das Verhalten unterschiedlicher Legierungen, stellt Sensoren bereit und baut sie prototypisch ein. Im Projekt werden vom Fraunhofer IWU zudem Verfahren zur Sensorherstellung und -kontaktierung erarbeitet.

Der Standort Halle des SKZ – Das Kunststoff-Zentrum beschäftigt sich mit Technologien in der Herstellung von Faserverbundstoffen und untersucht, wie die vom Fraunhofer IWU bereitgestellten Sensoren am besten mit der Faserverbundstruktur verbunden werden können und was bei der Materialauswahl zu beachten ist. „Zwei Wege sind möglich und werden parallel erforscht: Die feinen Drähte können bei der Herstellung des Bauteils direkt in die Faserverbundstruktur eingebracht werden oder auf die ausgehärtete Struktur appliziert werden“, erklärt Dr. Jana Fiedler, Leiterin des Teilprojektes des SKZ.

Von der Projektgruppe des Fraunhofer IMWS werden die hergestellten Muster schließlich getestet und analysiert, um die Qualität des Messsignals bewerten zu können: „Das Verfahren muss verlässlich und reproduzierbar sein. Auf der Grundlage der Messergebnisse erfolgt die Interpretation, welche Last kurzeitig tolerierbar ist oder wann die Last kritisch wird und welches Signal an den Anwender gegeben werden soll“, sagt Dr. Marianne John, Leiterin des Teilprojekts am Fraunhofer IMWS.

Digitale Lösung für den Werkstoff 4.0EFFI-Sens ist ein Aspekt eines großen Forschungskomplexes, der sich mit der Entwicklung maßgeschneiderter Faserverbundstrukturen entlang der gesamten Wertschöpfungskette befasst. Dazu gehören zum Beispiel das Forschungsprojekt DigiLab oder die Initiative Materials Data Space. Bei DigiLab erforschen und entwickeln Wissenschaftler des Fraunhofer-Pilotanlagenzentrums für Polymersynthese und -Verarbeitung PAZ in Schkopau eine virtuelle Entwicklungsplattform für die Rezeptierung und Verarbeitung von maßgeschneiderten Thermoplasten. Im Materials Data Space der Fraunhofer-Gesellschaft geht es um die Sensorierung von Materialien und Produktionsprozessen und die Verarbeitung und Auswertung der dabei anfallenden riesigen Datenmengen. Ziele sind zum Beispiel, das Strukturverhalten von Werkstoffen und Bauteilen im Einsatz vorherzusagen, ein umfassendes Bild des Materialzustandes über den kompletten Lebenszyklus zu erhalten oder die Identifikation von originalen Bauteilen zu sichern.

Auf der Grundlage dieser Innovationen können Bauteile lastgerecht ausgelegt und zerstörungsfrei geprüft sowie Entwicklungszeiten für neue Produkte erheblich verkürzt werden. Hohe Kosteneffizienz und Sicherheit sind so auch bei einer steigenden Kundennachfrage nach individuellen Komponenten und der damit verbundenen Variantenvielfalt beherrschbar.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/icua5q

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wissenschaft/faserverbundkunststoffe-mit-integrierten-sensoren-halten-mit-leichtigkeit-viel-aus-83638

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/wissenschaft/faserverbundkunststoffe-mit-integrierten-sensoren-halten-mit-leichtigkeit-viel-aus-83638

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/icua5q

Okt 19 2017

Biologische Gerüste für die regenerative Medizin

Biologische Gerüste für die regenerative Medizin

(Mynewsdesk) In einem einzigartigen Elektrospinnverfahren hat die SpinPlant GmbH in Halle (Saale) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IMWS) ein neuartiges Kollagenvlies hergestellt. Der Unterschied zu allen vergleichbaren Produkten: Das stabile native Kollagenvlies (biologic scaffolds) Kombination aus Nano- und Mikroporosität mit Nano- und. Dies ist noch nie zuvor gelungen.

Kollagen ist einer der Grundbausteine unseres Körpers, die natürliche Umgebung insbesondere von Knochen- und Hautzellen. Mit einem Anteil von über dreißig Prozent am Gesamtgewicht aller Proteine ist Kollagen das am häufigsten vorkommende Eiweiß im menschlichen Körper

SpinPlant, ein junges Unternehmen aus dem deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt, definiert den Einsatz von natürlichem Kollagen jetzt neu. Dafür nutzt es bovines, d.h. aus Rindshaut hergestelltes Kollagen. SpinPlant ist es gelungen, mit Hilfe des Elektrospinnings Strukturen zu schaffen, die der natürlichen Umgebung der körpereigenen Zelle entsprechen. Hierbei wird das Kollagen als natürliches Protein erhalten und bleibt so biologisch aktiv.

SpinPlants Vliese bilden damit eine natürliche Umgebung für die körpereigenen Zellen des Menschen. Die Vliese sind als Plattformtechnologie vielfältig einsetzbar. „Unsere scaffolds werden in der Regenerativen Medizin eingesetzt. Sie eignen sich für Zelltherapien, zum Einsatz als Knochenfüllmaterial, zum Knochenaufbau in der Dentalmedizin, als Gewebeersatz und zur Versorgung chronischer Wunden“, sagt Geschäftsführer Dr. Christian Herbst.

Das Kollagen bleibt nativHergestellt wird das Vlies mit einem einzigartigen Elektrospinnverfahren in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IMWS). Es ermöglicht die Produktion besonders dünner Fäden im Nanobereich mit mikroporöser Struktur. Das Vlies besteht aus mehreren Schichten, durch die Zellen hindurchwachsen können. Die Zellen haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich an den Nanofäden festzuhalten, um Klumpen bilden und sich teilen zu können. Die Kombination aus Nano- und Mikroporosität bildet den Unterschied zu herkömmlichen Produkten. SpinPlant ist es zudem gelungen, trotz des aufwendigen Produktionsprozesses den natürlichen Zustand des Kollagens zu erhalten. „Dadurch wird die Bioaktivität des Proteins erhalten und damit die Kommunikationsfähigkeit des Baustoffes Kollagen.“ So können, sagt Christian Herbst, die natürlichen Eigenschaften des Kollagens wirken. Zwei davon sind von großer Bedeutung: Zum einen ist es entzündungshemmend, was bereits in Tierversuchen nachgewiesen wurde. Zum anderen kann mit Hilfe des Kollagens die Biosynthese der umgebenden Zellen in Gang gesetzt werden. Dr. Herbst: „Wir haben beispielsweise unser Kollagen mit weiteren osteoinduktiven Zusatzstoffen versehen und im Tierversuch nachweisen können, dass wir so normale Stammzellen in Osteoblasten, also Knochenzellen, umwandeln können.“

Spin Plant hofft auf schnelle Zulassung in den USA und in EuropaDas Unternehmen verfolgt zwei Vermarktungsansätze. Die Firma plant einerseits, sich als Zulieferer für Kooperationspartner in den USA und Europa zu etablieren. Zum anderen wird SpinPlant seine Endprodukte vermarkten: das Knochenfüllmaterial SpinFill, das das Wachstum von Knochen in orthopädischen und zahnärztlichen Anwendungen unterstützt und SpinHeal, ein Wundheilstoff, der bei der Versorgung von schweren und chronischen Wunden zur Beschleunigung des Heilungsverfahrens verwendet wird. Weitere Endprodukte werden bereits erforscht und entwickelt.

Die fertigen Produkte befinden sich derzeit im Zertifizierungsprozess; SpinPlant rechnet für das kommende Jahr mit der Zulassung von SpinFill in Amerika und für Ende 2018 in Europa.

Gegründet wurde das Unternehmen von den Gesellschaftern Professor Hans Jörg Meisel, Chefarzt an einem halleschen Krankenhaus und führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der regenerativen Wirbelsäulenmedizin; Dr. Timothy Ganey, wissenschaftlicher Leiter der orthopädischen Abteilung des Atlanta Medical Centers und dem Wirtschaftsanwalt Dr. Christian Herbst. Die GmbH hat zwei Standorte in Mitteldeutschland: Leipzig in Sachsen; und der Standort in Halle in Sachsen-Anhalt ist der Produktionsstandort des Unternehmens. Denn Sachsen-Anhalt bietet zahlreiche Vorteile. Der Kooperationspartner und Mitgesellschafter IMWS hat seinen Sitz in Halle; maßgeblich unterstützt bei Forschung und Entwicklung der Produkte wurde das Unternehmen durch ein Verbundforschungsprojekt mit der Universität der Landeshauptstadt Magdeburg, gleichzeitig stiftete SpinPlant eine Professur in Magdeburg. „Und drittens sind wir in Sachsen-Anhalt maßgeblich unterstützt worden von der Investitions- und Marketinggesellschaft. Wir sind gut aufgestellt, was Förderoptionen betrifft, und fühlen uns hier gut aufgehoben“, so Dr. Christian Herbst.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/4rsb90

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/multimedia/biologische-gerueste-fuer-die-regenerative-medizin-55965

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/multimedia/biologische-gerueste-fuer-die-regenerative-medizin-55965

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/4rsb90

Okt 17 2017

HIER haben Materialien Grips.

HIER haben Materialien Grips.

(Mynewsdesk) Das Fraunhofer Materials Data Space® als „Gedächtnis“ für Werkstoffforschung macht Technikern und Ingenieuren notwendige Materialdaten verfügbarSie sind meistens eher unscheinbar und doch aus unserem alltäglichen Leben und für den technischen Fortschritt nicht wegzudenken: Smart Materials. Intelligente Werkstoffe, die sich aktiv an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Oft sind es die Wunder der Natur, wie der Lotuseffekt, das Gecko-Phänomen oder der Fin Ray Effect, die Forschern und Entwicklern als Vorlage für innovative Lösungen dienen und Hightech-Werkstoffe entstehen lassen. Für die Materialanforderungen der Zukunft Lösungen aufzuzeigen, ist ein weiterer Ansporn für die Experten verschiedenster Industrie- und Forschungszweige im Bundesland Sachsen-Anhalt. Man kann mit Recht behaupten: Sachsen-Anhalt ist ein innovativer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort für Smart Materials. Mit ganz unterschiedlichen Ansätzen entstehen hier Innovationen für den Weltmarkt.

smart³ – Von der Idee über die Forschung zur AnwendungDie Initiative zur Erforschung von Funktionswerkstoffen, zugehörigen Technologien sowie zur Entwicklung neuer, innovativer Produkte kommt vom Konsortium smart³. Hier verbindet sich Forschung und Wirtschaft, um die Innovationskraft insbesondere ostdeutscher klein- und mittelständischer Unternehmen zu befördern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der inter- und transdisziplinären Durchdringung gemeinsamer Projekte, die neue An- und Einsichten zu klassischen Problemstellungen ermöglicht. Eine der Initiatorinnen ist die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. „Materialwissenschaftler aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus entwickeln innovative Werkstoffe mit faszinierenden Eigenschaften“, so Projektleiter Professor Frithjof Meinel. „In unserem Netzwerk smart³ wollen wir mit Technologen, Designern, produzierenden Unternehmen und Forschungsinstituten diese besonderen Errungenschaften in die praktische Anwendung bringen.“ So wurde beispielsweise Cumulino entwickelt, ein aktives Lagerungskissen für Säuglinge zur Vorbeugung und Heilung von Schädelasymmetrien. Als Prototyp konnte das Kissen bereits vorgestellt werden. Eine langsame kontinuierliche Formveränderung sorgt für eine gleichmäßige seitliche Bewegung des Schädels im Schlaf und verhindert eine einseitige Belastung. In einem Folgeprojekt wird Cumulino nun weiter entwickelt. Weitere Themenfelder, die seitens der smart³-Partner bearbeitet werden, sind Produktionssysteme und -prozesse, medizinische Hilfsmittel und Instrumente, Lifestyleprodukte, intelligente Gebäudetechnik sowie der Einsatz von Smart Materials im Bereich der Mobilität.

Detaillierte Materialdaten als Basis für Industrie 4.0Mehr Verständnis für die Potenziale und die Fähigkeiten neuer smarter Werkstoffe soll auch über den Materials Data Space® vermittelt werden, den das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) initiiert hat. „Wir schaffen eine digitale Plattform, um Technikern und Ingenieuren für spezielle Anforderungen die notwendigen Materialdaten verfügbar zu machen“, erklärt Professor Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IMWS. Dafür werden unternehmensübergreifend digitale Daten zu Materialien und Werkstoffen gesammelt. Der Datenbestand wird auch als „Gedächtnis“ der Werkstoffe bezeichnet, denn erfasst werden die Zustände über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Verschleiß- und Ermüdungserscheinungen, Informationen zur Prozessoptimierung sowie die Hinweise zu den Materialeigenschaften für späteres Recycling werden in einer umfassenden Datenbank gespeichert. So entsteht ein digitales Abbild der Materialien und Werkstoffe, das in virtuelle Simulationen eingebunden werden kann. Entwickler und Ingenieure können somit die variablen Eigenschaften der Materialien besser verstehen und nutzen. Das Konzept Materials Data Space wird vom Fraunhofer-Verbund MATERIALS entwickelt, einem Zusammenschluss aus 15 materialwissenschaftlich orientierten Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Er ist eine wichtige Voraussetzung, um die vollen Potenziale der Industrie 4.0 auszuschöpfen: Durch die enge Vernetzung von Mensch, Maschinen und Produktionsabläufen, durch virtuelle Abbildungen des Ist- Zustandes und selbstlernende Systeme soll eine weitgehend selbstoptimierte Produktion entstehen. Die Daten zu Materialien und Werkstoffen ermöglichen es, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette noch gezielter zu optimieren. Nicht zuletzt kann die Entwicklung neuer Werkstoffe so entscheidend beschleunigt werden.

Weltweit einzigartige Entwicklung der Nanotechnologie kommt aus Sachsen-AnhaltNeben der Materialwissenschaft sind es vor allem die Ansprüche zukunftsorientierter Technologien, die neue Lösungen erfordern. So steigen beispielsweise sowohl in der Medizin als auch im Bereich des Umweltschutzes die Anforderungen, Luft, Gase oder Flüssigkeiten auch von feinsten Partikeln, Viren oder Rußteilchen zu befreien. Eine Herausforderung an Filterhersteller weltweit. Ob Sensorik oder Diagnostik: die Filterung feinster Nanopartikel ist Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau. Die Wissenschaftlerinnen Monika Lelonek und Dr. Petra Göring nehmen diesen Ansatz als Ansporn und haben in langjähriger Forschung ein einzigartiges elektrochemisches Ätzverfahren entwickelt. Damit können sie feinste Membranen aus Aluminiumoxid oder Silizium mit Porengrößen im Bereich von 20 Nanometern bis 100 Mikrometenr herstellen. Das Material kann durch das Verfahren so präzise beeinflusst werden, dass Membraneigenschaften und Strukturparameter wie Porengröße, Gitterkonstante, Porosität und Membrandicke individuell auf Kundenwünsche einzustellen sind. Die hohe Ordnung und Einheitlichkeit der Poren sind die Alleinstellungsmerkmale der von ihnen gegründeten SmartMembranes GmbH. Die Abweichung des Durchmessers liegt bei maximal 10 %. Anwendung finden die Membranen weltweit u. a. in der Gassensorik, Zellkultivierung, Medizintechnik oder auch in Brennstoffzellen. „Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir innovative Lösungen für zukünftige Anwendungen, beispielsweise durch spezielle Oberflächenfunktionalisierungen“, so Monika Lelonek. „Dafür haben wir hier zentral in Deutschland umgeben von hoher Forschungs- und Wirtschaftskompetenz die besten Voraussetzungen und können unsere Position als Weltmarktführer weiter ausbauen.“ Die Nanotechnologie ist ein wichtiger Teil des Leitmarkts Chemie und Bioökonomie in Sachsen-Anhalt.

Innovationen als Garant für den Unternehmenserfolg“Unseren Erfolg verdanken wir auch unseren Innovationen“, betont Bastian Runkel, Geschäftsführer der POLIFILM EXTRUSION GmbH in Weißandt-Gölzau die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für den Unternehmenserfolg. In dem Werk im südlichen Sachsen-Anhalt produzieren rund 900 Mitarbeiter intelligente Folien für unterschiedliche Branchen. Technische Folien, Verpackungsfolien, Stretchfolien und viele mehr. Das Unternehmen versteht sich dabei als Solution-Provider. Neue Anforderungen der Kunden an die Materialeigenschaften von Kunststoff-Folien verlangen smarte Lösungen, die in der eigenen Entwicklungsabteilung kreiert werden. Dazu zählen Anforderungen aus der Verpackungsindustrie, der Logistik, der Landwirtschaft oder auch der Baubranche. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen u.a. im Forschungsbündnis KoMiNaKu – „Kombinierte Mikro- und Nanostrukturierung von Kunststoffen“, in dem beispielsweise durch die Veränderung der Oberflächenstruktur neue Eigenschaften entwickelt werden. „Die Nähe zu den Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt ist für unsere Arbeit ein klarer Standortvorteil“, so Runkel. Der Standort Weißandt-Gölzau der 1.600 Mitarbeiter umfassenden Unternehmensgruppe mit Standorten weltweit wurde erst kürzlich mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ für Wachstum, Innovationskraft sowie soziales Engagement geehrt. Die POLIFILM EXTRUSION GmbH gehört zu den über 220 Betrieben der Chemie- und Kunststoffindustrie in Sachsen-Anhalt, die als Innovationszentrum im Herzen Europas gelten.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/2ujgld

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wissenschaft/hier-haben-materialien-grips-60080

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/wissenschaft/hier-haben-materialien-grips-60080

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/2ujgld

Okt 16 2017

Zukunft produzieren

(Mynewsdesk) Sachsen-Anhalt Premiere auf dem 9. Deutschen Maschinenbaugipfel in Berlin

Sachsen-Anhalt präsentiert sich vom 17. bis 18. Oktober erstmals als Spitzenstandort für Produzenten und Zulieferer auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin. Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) nutzt als Aussteller den Branchengipfel sowohl zur Unterstützung der Unternehmen aus Sachsen-Anhalt als auch zur Akquisition potenzieller Investoren. Themenschwerpunkt der Sachsen-Anhalt-Präsentation sind die Digitalisierungskompetenzen des hiesigen Maschinen- und Anlagenbaus.

Dass die voll digitalisierte Baustelle längst keine Zukunftsvorstellung mehr ist, soll das Projekt „Industrie 4.0 – Digitaler Stahlbaufertiger“ der Magdeburger Stahlbau GmbH gemeinsam mit dem Softwareunternehmen Cosmo Consult TIC GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und –automatisierung IFF zeigen. Das System ist in der Lage, Logistikabläufe zu simulieren, so dass der jeweilige Projektstatus von der Maschine bis zur Montage zukünftig auch durch den Kunden in Echtzeit abrufbar ist. Die KSB AG aus Halle (Saale) wird in Berlin eine ihrer modernsten Hochleistungspumpen präsentieren. Als Mitglied der Technologie-Initiative SmartFactoryKL bietet die KSB AG mit smarten Pumpentechnologien schon heute die Industrie 4.0-Lösungen der Zukunft.

„Für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt tun sich mit der Vernetzung von industriellen Produktionsabläufen mit Informationstechnologie große Chancen auf“, erklärt Thomas Einsfelder, Geschäftsführer der IMG. „Mit zwei Universitäten, vier Fachhochschulen und über zwanzig außeruniversitären Forschungseinrichtungen im wissenschaftlichen Bereichsind wir überdurchschnittlich gut ausgestattet, um auch die Branchentrends der Zukunft mitzugestalten.“

Sachsen-Anhalt ist das Land der Maschinen- und Anlagenbauer mit internationaler Ausstrahlung. „Made in Sachsen-Anhalt“ ist weltweit gefragt: Fast 40 Prozent aller Verkäufe der bedeutendsten Branche des Landes gehen ins Ausland. In Sachsen-Anhalt arbeiten aktuell über 364 Unternehmen, die dem Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet werden. Etwa 156 Unternehmen mit über 15.000 Beschäftigten sind direkt in der Branche tätig. Diese erwirtschaften 2016 etwa 2,6 Milliarden Euro Umsatz.

Massive Kompetenzen versammelt das Land im Bau von Präzisions- und Werkzeugmaschinen, Förderanlagen, Pumpen und Kompressoren. Hier besteht zudem eine enge Symbiose zwischen dem Automobilbau und den Leichtmetallgießereien des Landes. Für Einsfelder beste Voraussetzungen für nationale und internationale Unternehmen der Branche sich in Sachsen-Anhalt anzusiedeln. „Wir erleben gerade die wohl spannendste Zeit in der Automobilindustrie seit Jahrzehnten, die sowohl Herausforderungen, aber auch Chancen für viele Unternehmen bieten. Als IMG sind wir der Partner für Investoren und begleiten während des gesamten Ansiedlungsprozesses: bei der Standortsuche im Land, bei Förder- und Finanzierungsfragen, im Umgang mit Behörden bis hin zum Aufzeigen geeigneter Partner oder Netzwerke.“

Besuchen Sie uns am Stand 37.

www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/maschinenbau-gipfel-2017

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/9fif6p

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/zukunft-produzieren-74169

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/zukunft-produzieren-74169

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/9fif6p

Okt 10 2017

Lösungen zur Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz im Machinenbau aus Sachsen-Anhalt

Lösungen zur Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz im Machinenbau aus Sachsen-Anhalt

(Mynewsdesk) Energieeffizienz-Netzwerk am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen hilft bei der Erreichung der Klimaschutzziele und spart KostenDas Bessere ist der Feind des Guten. Auf der Suche nach dem Besseren haben sich am traditionsreichen mitteldeutschen Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen Unternehmen zusammengetan, um gemeinsam mit ihrem Energielieferanten envia THERM GmbH und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF aus Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg Energiereserven zu heben: Seit gut einem Jahr gibt es das Energieeffizienz-Netzwerk. Es zeigt beispielsweise die Vorteile von Energiespeichern auf. Simulationsrechnungen belegen, dass sich diese schon binnen eines Jahres amortisieren können.

Energieeffizienz als Beitrag zu deutschen EnergiewendeDie Gründung solcher Netzwerke sieht der Nationale Aktionsplan für Energieeffizienz vor, den die deutsche Regierung 2014 verabschiedete „Wir haben uns als envia THERM sehr rasch entschieden, ein Energieeffizienznetzwerk an unserem Heimatstandort‘ im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen zu gründen. Die Steigerung der Energieeffizienz in allen Verbrauchs-sektoren ist maßgeblich mitbestimmend für das Erreichen der Klimaschutzziele und eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Wir als Energieversorger sind uns dieser Aufgabe sowie Verantwortung bewusst und wollen die Energiewende aktiv vorantreiben und mitgestalten“, erläutert Sebastian Seidel, Kundenbetreuer bei envia THERM GmbH und für die Koordination der Netzwerkarbeit zuständig.

Zugegeben, das Interesse der Firmen war zunächst verhalten, Überzeugungsarbeit war nötig. „Alle haben bereits ihre Energiemanagement-Systeme“, weiß auch Dr. Matthias Gohla. Er ist der Projektverantwortliche beim Fraunhofer-Institut in Magdeburg. Envia THERM hat mit dem Fraunhofer IFF einen fachlich kompetenten und zuverlässigen Partner gesucht, der mit seiner anwendungsorientierten wissenschaftlichen Arbeit Effizienzreserven heben kann, wofür den Netzwerk-Teilnehmern schlicht die Ressourcen fehlen. „Natürlich konzentrieren sich die Unternehmen auf ihre Kerngeschäfte“, unterstreicht Dr. Gohla. Matthias Gohlas Kerngeschäft ist die Energietechnik. Reserven wie das simple Austauschen von Beleuchtung haben die Netzwerkteilnehmer längst selbst gehoben. Um herauszufinden, wo sich in den Produktionsprozessen mit weniger Energie dasselbe Ergebnis oder – noch besser – mit demselben Energieaufwand mehr Output erreichen lässt, braucht es einen tieferen Blick und aufwendigere Veränderungen. Häufig auch hohe Investitionen.

So heterogen die Prozesse bei den Netzwerk-Teilnehmern Akzo Nobel Industrial Chemicals GmbH, Allnex Resins Germany GmbH, Bayer Bitterfeld GmbH, EVIP GmbH, Heraeus Quarzglas GmbH & Co. KG, Island Polymer Industries GmbH, ORGANICA Feinchemie GmbH Wolfen und Trevira GmbH in Guben sowie bei envia THERM selbst auch sind, der „Instrumentenkasten“ des Fraunhofer IFF setzt bei allen gleich an: Analyse.

Zur Bestandsaufnahme gehören insbesondere die Bewertung der technischen Gebäudeausrüstung, der Energieversorgung der Herstellungsprozesse sowie der Produktionsorganisation. Anknüpfungspunkte finden sich bei allen Teilnehmern. „So lassen sich entsprechende technologische Schwerpunkte für die Netzwerkarbeit und -laufzeit identifizieren, z. B. die industrielle Wärmerückgewinnung“, erläutert Sebastian Seidel.

Innovationsfreudiger IndustrieverbundMitunter kommen allgemeine Analyse und konkreter Veränderungsbedarf zusammen. „Ein Netzwerk-Teilnehmer braucht mehr Kapazität, um seine Abprodukte zu entsorgen. Möglichst ohne noch mehr Gas zu verbrennen und damit CO2 zu erzeugen“, berichtet Dr. Matthias Gohla von einer Aufgabenstellung. „Wir konnten dank Digital Engineering und unserer Simulationstools berechnen, welche Feuerräume sinnvoll, welche Veränderungen notwendig sind.“

Simulationsrechnungen halfen auch einem anderen Netzwerk-Teilnehmer, seine Skepsis gegenüber Energiespeichern abzubauen. Sie helfen ihm, teure Verbrauchsspitzen zu kappen, erläutert Matthias Gohla. Dadurch spielen sich die Anschaffungskosten in nicht einmal einem Jahr wieder ein.

Parallel zur Umsetzung einzelner Effizienzmaßnahmen zielt das Netzwerk auf die dauerhafte Optimierung bestehender Versorgungs- und Produktionsprozesse in den Unternehmen ab. Neben der Reduzierung der Kosten für den Energieeinsatz werden den Netzwerk-Teilnehmern gezielt Möglichkeiten zum Erzielen von zusätzlichen Erlösen aufgezeigt. „Der Einsatz flexibler industrieller Produktionsanlagen zur Netzstabilisierung gewinnt im Kontext der Energiewende zunehmend an Bedeutung. An dieser Stelle können die Unternehmen ebenfalls von der langjährigen Expertise auf dem Gebiet der Flexibilitäts- und Regelleistungsvermarktung der enviaM-Gruppe profitieren“, weiß Matthias Kunath, Geschäftsführer der envia THERM GmbH. Diese Prozesse mit der energieträgerübergreifenden Erfassung und Prognose von Verbrauchern sowie Erzeugern im Rahmen eines Managementsystems in Echtzeit zu koppeln und kostenoptimiert zu steuern, ist einer der Lösungsansätze, den das Fraunhofer IFF gemeinsam mit envia THERM verfolgt.

Von einer Stärkung des Standortes Bitterfeld-Wolfen durch den Austausch von Wissen profitieren letzten Endes alle. Energie rationell zu verwenden und die damit verbundene Produktivität in den Unternehmen zu steigern, stärkt die Wertschöpfung an Wirtschaftsstandorten, wie hier im Chemiepark, und trägt maßgeblich zu einem leistungsstarken, zukunftsfähigen und innovationsfreudigen Industrieverbund bei.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/8xgp9g

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/loesungen-zur-nachhaltigkeit-und-ressourceneffizienz-im-machinenbau-aus-sachsen-anhalt-39636

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/loesungen-zur-nachhaltigkeit-und-ressourceneffizienz-im-machinenbau-aus-sachsen-anhalt-39636

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/8xgp9g

Okt 5 2017

Maschinen- und Anlagenbauer in Sachsen-Anhalt setzen auf Industrie 4.0

Maschinen- und Anlagenbauer in Sachsen-Anhalt setzen auf Industrie 4.0

(Mynewsdesk) Die neue 62 Meter lange Fußgängerbrücke „Baakenhafen Mitte“ in der neuen Hamburger Hafen-City ist nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk. Unternehmen und Forscher aus Sachsen-Anhalt haben den Brückenbau in einem Pilotprojekt auch zur „Digitalen Baustelle“ gemacht. Mittels funkbasierter Tracking-Technologie wurden die Bauteile der Brücke bei der Herstellung im Werk der Stahlbau Magdeburg GmbH, wie auch bei der Montage getrackt.

Diese Informationen werden in einem vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg entwickelten Standortinformationssystems verarbeitet, das gleichzeitig in der Lage ist, Logistikabläufe zu simulieren, so dass der jeweilige Projektstatus von der Maschine bis zum Montage zukünftig auch durch den Kunden in Echtzeit abrufbar ist. Das innovative Industrie 4.0- Projekt „Digitaler Stahlbaufertiger“ wird durch das Land Sachsen-Anhalt und die EU gefördert.

Industrie 4.0 – Nach Einschätzung des VDI Verein Deutscher Ingenieure ist Sachsen-Anhalt für die vierte industrielle Revolution gut aufgestellt. Immer mehr Unternehmen erkennen die Relevanz der Digitalisierung und arbeiten teilweise bereits damit. Dem Maschinen- und Anlagenbau kommt in diesem Prozess eine besondere Bedeutung zu. Denn die Branche gehört zu den fünf stärksten Umsatzbringern und entwickelt sich weiterhin hervorragend. Sachsen-Anhalt verfügt aktuell über 364 Unternehmen, die dem Maschinen- und Anlagenbau zugeordnet werden. Diese erwirtschaften aktuell etwa 2,3 Milliarden Euro Umsatz. Etwa 80 Unternehmen mit 12.000 Beschäftigten sind direkt in der Branche tätig. Mehr als ein Drittel aller Betriebe im verarbeitenden Gewerbe Sachsen-Anhalts arbeiten auf dem Gebiet des Maschinenbaus sowie der Herstellung von Metallerzeugnissen und der Metallbearbeitung.

Sachsen-Anhalt ist eine Hochleistungsregion im Maschinen- und Anlagenbau mit internationaler Ausstrahlung. „Made in Sachsen-Anhalt“ ist weltweit gefragt: Fast 40 Prozent aller Verkäufe gehen ins Ausland. Das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt hat den Maschinen- und Anlagenbau als Treiber für das Land erkannt und die Branche in der „Regionalen Innovationsstrategie Sachsen-Anhalt 2014 bis 2020“ als einen der wirtschaftlichen Leitmärkte definiert, die es politisch zu unterstützen gilt. Dieser Zukunftsmarkt Sachsen-Anhalts heißt „Energie, Maschinen- und Anlagenbau sowie Ressourceneffizienz“.

Und die Auftragsbücher sind voll. In den vergangenen Jahren zeigten sich konstante Monatsumsatzwerte, die über dem Niveau des Vorjahres lagen. Ebenso konnten Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung eine Erhöhung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. 150 Jahre Erfahrung bilden die Grundlage für diesen Erfolg. Weltweit tätige Unternehmen sind beispielsweise ENERCON GmbH, SKET Maschinen- und Anlagenbau GmbH, FAM Magdeburger Förderanlagen und Baumaschinen GmbH, MAP Werkzeugmaschinen GmbH oder die Laempe & Mössner GmbH. In den Chemieparks des Landes werden die großen Anlagen gebaut. Zur Chemieregion Mitteldeutschland gehören beispielsweise die Dow Olefinverbund GmbH oder die TOTAL Raffinerie am Chemiestandort Leuna, eine der modernsten Raffinerien Europas.

Früher Schwermaschinenbau-Zentrum, setzt Sachsen-Anhalt heute auf die Hightech-Produktion für Produzenten und Zulieferer der Maschinen- und Anlagenbaubranche. Als eines der führenden Bundesländer bei der Nutzung erneuerbarer Energien nutzt Sachsen-Anhalt in diesem Zukunftsmarkt zudem den bestehenden Technologievorsprung bei regenerativen Energieanlagen. Ein weiterer Standortvorteil: Im Land gibt es zudem qualifizierte, flexible Fachkräfte – und auf Ingenieurnachwuchs spezialisierte Universitäten unter anderem mit rund 11.000 Studenten der Ingenieurwissenschaften.

Um auch künftig bestehen zu können, muss der Zukunftsmarkt Maschinen-und Anlagenbau in Sachsen-Anhalt auf die Digitalisierung setzen. Der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Professor Michael Schenk, erwartet, dass durch die Digitalisierung von Produkten und Produktionsprozessen immense Potenziale gehoben werden können. Ganz besonders hoch seien die Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen, wenn es gelingt, Unternehmen zur aktiven Mitgestaltung von digitalen Wertschöpfungsketten zu befähigen. Im Maschinen- und Anlagenbau Sachsen-Anhalt arbeitet ein überdurchschnittlich hoher Teil der Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Laut dem Mittelstandsberichts des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2014 ist empirisch nachgewiesen, dass „mittelständische Betriebe eine hohe Innovationsneigung aufweisen“.

Vor allem aber ist Sachsen-Anhalt mit zwei Universitäten, vier Fachhochschulen und verschiedenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen im wissenschaftlichen Bereich als Forschungsstandort überdurchschnittlich gut ausgestattet. „Diese hocheffiziente Wissenschafts- und Forschungslandschaft ist ein echter Standortfaktor des Landes, gerade bei der Industrie 4.0“, sagt Andrea Urbansky. Die Wissenschaftlerin vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF ist auch Geschäftsführerin des Zweckverbandes zur Förderung des Maschinen- und Anlagenbaus FASA.

„Die Interaktion zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist zwingend notwendig, um den Anschluss in die digitale Arbeitswelt nicht zu verpassen“, sagt Andrea Urbansky. Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt hat der FASA e.V. Anfang dieses Jahres gemeinsam mit dem KAT (Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung) deshalb das „Partnernetzwerk Wirtschaft 4.0“ gestartet. Ziel ist die nachhaltige Bündelung der regionalen Aktivitäten im Bereich der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Verbreitung technologischer Neuentwicklungen. Unternehmer in Sachsen-Anhalt sollen ein noch besseres Verständnis dafür entwickeln, was dies für ihr Unternehmen bedeutet und wie die Schritte in Richtung der digitalen Vernetzung aussehen können.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/aihdfx

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/maschinen-und-anlagenbauer-in-sachsen-anhalt-setzen-auf-industrie-4-0-29388

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/maschinen-und-anlagenbauer-in-sachsen-anhalt-setzen-auf-industrie-4-0-29388

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/aihdfx

Okt 4 2017

Remanufacturing gebrauchter Verpackungsmaschinen mit dem Gütesiegel Made in Germany

Remanufacturing gebrauchter Verpackungsmaschinen mit dem Gütesiegel Made in Germany

(Mynewsdesk) Qualität „Made in Germany“ ist ein Versprechen deutscher Maschinen- und Anlagenbauer, das sie mit jedem einzelnen Produkt zu beweisen haben. Das Unternehmen „Used German Machines“ (UGM GmbH) aus Magdeburg im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt wirbt damit im Firmennamen. UGM ist spezialisiert auf das Remanufacturing von Verpackungsanlagen der Getränke- und Molkereiindustrie. Nahezu alle der von UGM ausgelieferten Maschinen und Anlagen gehen an Kunden im Ausland. Um zukünftig auch den asiatischen Raum noch besser bedienen zu können, hat UGM jüngst eine selbständige Niederlassung in Malaysia gegründet.

Ein schonender Umgang mit endlichen Ressourcen gehört zu den wichtigen Treibern von Innovationen im Maschinen- und Anlagenbau. Das gilt nicht nur für technische Neuentwicklungen, sondern auch für die Wiederaufarbeitung gebrauchter Produkte. Reparatur und technische Überholung sind weltweit gefragt. Daraus ein Unternehmenskonzept entwickelt hat der seit 1998 in Magdeburg ansässige Unternehmer René Schneider, Managing Director der Firma „Used German Machines“ (UGM). „Unser Hauptgeschäft ist der Im- und Export gebrauchter und technisch wideraufbereiteter TetraPak® -Verpackungsanlagen“, so der Firmeninhaber.

Ein Teil dieser Originalanlagen wurde bereits vor über einem Jahrzehnt vom Weltmarktführer für Tetra Pak® produziert. Nicht jeder Kunde kann sich moderne Neuanlagen mit einer Investitionssumme von mehreren Millionen Euro leisten. Das gilt nicht nur für Marktneueinsteiger aus Schwellen- und Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Hier kommt das Unternehmen UGM ins Spiel. Es kauft genutzte Anlagen, Maschinen und Maschinenteile zur Verpackung von Lebensmitteln wie Milch, Softgetränke und andere Nahrungsmittel weltweit auf, recycelt diese Anlagen nach Kundenwünschen und verkauft sie dann weiter. Damit greift UGM den Grundgedanken des Remanufacturing auf und macht ihn zum Exportschlager: Die Wiederaufarbeitung gebrauchter Geräte gilt als ein zukunftsweisender Weg des umwelt- und klimaschonenden Umgangs mit den endlichen Ressourcen der Erde. Wissenschaftliche Prognosen sagen voraus, dass Remanufacturing in den kommenden Jahren eine immer größere Bedeutung in der Industrieproduktion haben wird.

Die Anlagen, die UGM aufbereitet, bestehen aus bis zu 7.000 Einzelteilen, die zerlegt, gereinigt, überprüft und ggf. ausgetauscht werden. UGM kauft weltweit Ersatzteile auf, um sie seinen Kunden im Bedarfsfall sofort zur Verfügung stellen zu können. So können diese unrentable Standzeiten ihrer Anlagen vermeiden. Konkurrent zum weltweit führenden Hersteller von Tetra Pak®Neuanlagen ist UGM jedoch nicht. In den sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern gibt es viele Interessenten, die sich die Investition in Neumaschinen nicht leisten können, erläutert Geschäftsführer Schneider. Demgegenüber sind wiederaufbereitete Originale deutlich günstiger und für manchen Betrieb ein Neuanfang, den auch der Neumaschinenhersteller aus der Schweiz mit Interesse verfolgt. Aus diesem Grund unterstützt er die UGM auch mit der Lieferung von Ersatzteilen. Die Referenzliste des in Magdeburg ansässigen Unternehmens umfasst Lieferungen rund um die Welt – von Guatemala, über den Iran bis nach Simbabwe und Tunesien. Bis zu 60 Prozent günstiger als Neumaschinen sind die wiederaufbereiteten Qualitäts-Produkte, die UGM seinen Kunden anbieten kann. Die größten Einsparpotentiale bestehen bei den Rohstoff- und Materialkosten. Auf alle Produkte gibt das Unternehmen 12 Monate Garantie.

Mit seiner Firmenphilosophie des Remanufakturing „Made in Germany“ von Lebensmittel-Verpackungsanlagen ist UGM inzwischen zum führenden europäischen Player aufgestiegen. Monatlich liefert „Used German Machines“ zwei Anlagen weltweit aus. An seinem Hauptsitz in Magdeburg besitzt das Unternehmen Fertigungskapazitäten auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern. Ein Teil der Produktion ist ausgelagert in eine Niederlassung in Mexiko, die den Nord- und Lateinamerikanischen Markt versorgt.

Mit dem neuen Produktions-Standort in Malaysia will „Used German Machines“ die asiatische Region zwischen Pakistan und Indonesien künftig besser mit Nahrungsmittel-Verpackungsmaschinen und -Anlagen versorgen. Der weitere Ausbau der Geschäfte in Asien wird auch die Firmenzentrale im Bereich Vermarktung und Vertrieb stärken, ist sich Geschäftsführer René Schneider sicher.

Um das Geschäftsfeld zu erweitern, setzt das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt in Deutschland auf die Weiterentwicklung von Industrie 4.0 und das Thema Nachhaltigkeit im Maschinenbau. In einer eigenen IT-Abteilung beschäftigt das mittelständische Unternehmen Fachkräfte, um weltweit Aufträge via Internet einzuwerben und zu bearbeiten. Die UGM-Mitarbeiter sprechen neun verschiedene Sprachen. Insbesondere in rohstoffarmen Ländern, aber auch mit Blick auf die Energie- und Rohstoffkosten weltweit, die einen wachsenden Teil der Gesamtproduktionskosten ausmachen, wird das Remanufacturing von Anlagen, Maschinen und Werkzeugen, eine immer wichtigere Rolle spielen. Zudem trägt das Remanufacturing einen großen Teil dazu bei, jährlich mehrere Millionen Tonnen CO2-Emissionen einzusparen, die bei der Herstellung von Neugeräten entstehen würden.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/m5csro

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/remanufacturing-gebrauchter-verpackungsmaschinen-mit-dem-guetesiegel-made-in-germany-58368

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/remanufacturing-gebrauchter-verpackungsmaschinen-mit-dem-guetesiegel-made-in-germany-58368

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/m5csro