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Okt 24 2018

Das Haus fit machen für den Winter

5 Tipps, um das Gebäude vor Feuchte zu schützen

Das Haus fit machen für den Winter

Durch Risse in der Hauswand kann Feuchte eindringen

Der Sommer 2018 war einer der heißesten überhaupt seit dem Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen 1881. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach maß in den Monaten Juni, Juli und August 2018 im Durchschnitt 19,3 Grad. Doch so schön die Sonnenstunden im Oktober waren: Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Hausbesitzer sollten spätestens jetzt prüfen, ob das Gebäude fit für den Winter ist. Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter beim Sanierungs-Spezialisten ISOTEC zeigt, welche Stellen des Hauses unter die Lupe genommen werden sollten, um Feuchteschäden zu vermeiden.

Gartenbewässerung
Vor dem Winter müssen außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung unbedingt abgestellt werden. Vielfach steht in den Leitungen noch Wasser. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, bringt es die Leitungen zum Platzen und das Wasser gelangt unkontrolliert in die Außenwand.

Regenrinne
Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Jetzt aber sollte es entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann – und überlaufendes Wasser nicht die Fassade durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt.

Hauswände
Die Hauswände sollten untersucht werden, ob dort Risse sichtbar sind. Sie entstehen immer, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit „setzt“ oder der Verputz marode wird. Die Risse werden schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit möglichen Folgeschäden. Gegebenenfalls sollten Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der diese Schäden noch vor dem Wintereinbruch in Ordnung bringt.

Dachziegel
Nur wenige heftige Regenfälle und Stürme sind in diesem Jahr übers Land gezogen. Trotzdem können sie bewirken, dass Dachziegel sich verschieben und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude eindringen kann. Deshalb sollte das Dach jetzt überprüft und mögliche Schäden von einem Dachdecker vor dem „richtigen“ Wintereinbruch behoben werden. Zudem stellen verschobene Dachziegel eine Gefahr da, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann, wenn andere zu Schaden kommen.

Kellertreppen
Ein besonderes Augenmerk verdienen außenliegende Kellertreppen eines Hauses. „Hier kommt es vor, dass Rinnen und Abflüsse durch Laub verstopfen, sodass sie überlaufen und Wasser unter der Kellertür eindringt. Eine sorgfältige Reinigung der Rinne vermeidet unangenehme Feuchteschäden“, betont Ingenieur Thomas Molitor.

Weitere Tipps und Hinweise – insbesondere gegen den Feuchteeintritt ins Haus – unter: www.isotec.de

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

www.isotec.de

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Thomas Bahne
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Sep 27 2018

Wie Hausbesitzer der Energieverteuerung entkommen

Anstieg der Rohölpreise von fast 30 Prozent

Wie Hausbesitzer der Energieverteuerung entkommen

Heizkosten senken durch fachgerechte Dämmung

Energieexperten sind sich einig: Die von August 2017 bis August 2018 um mehr als 28 Prozent gestiegenen Rohölpreise (von 51,70 auf 71,85 Dollar) werden auch die Gaspreise für Verbraucher in die Höhe treiben. In der kommenden Heizperiode wird das Heizen also deutlich teurer. Eine Möglichkeit, um gegenzusteuern und den Energieverbrauch zu drosseln, ist eine energetische Gebäudesanierung. Eine Maßnahme empfiehlt sich dabei besonders.

Der Ruf der Außendämmungen hat in den letzten Jahren gelitten. Dabei ging es um die Brennbarkeit des Dämm-Materials, zudem um Algen- und Pilzbefall an den Hausfassaden, was einen unschönen und ungepflegten Eindruck des Hauses macht. „Im Vergleich dazu sind Innendämmungen relativ kostengünstig anzubringen“, erläutert Diplom-Ingenieur Thomas Molitor von ISOTEC, einem Spezialunternehmen für die Sanierung von feuchtegeschädigten Gebäuden. Denn die Hausfassaden bleiben dabei unberührt. Bei einer Innendämmung werden die Außenwände des Gebäudes von innen her mit Dämmplatten versehen. „Die Platten sind in der Regel auch nur wenige Zentimeter dick“, so Ingenieur Molitor. „Dadurch wird wenig Wohnraum verschenkt und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können problemlos in die Sanierung miteinbezogen werden.“ Zusätzlich verwendete Dämmkeile sorgen dafür, dass auch Wärmebrückenbereiche, wie z.B. auskragende Balkone, dauerhaft gedämmt sind.

Beispielrechnung zeigt Reduktion des Wärmeverlustes

Und so funktioniert diese Form des Energiesparens im Detail: Die ISOTEC Innendämmung beispielsweise erhöht die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um ca. 5 °C. Bei schlechter Wandkonstruktion (z.B. Beton) kann eine bis zu 10 Zentimeter dicke Innendämmung die innenseitige Außenwandoberflächentemperatur sogar um ca. 10°C erhöhen. So werden Raumluft und innere Wandoberflächen ohne großen Energieaufwand schnell aufgeheizt. Das zahlt sich vor allem bei nur temporär genutzten Räumen (z.B. Versammlungssäle, Kirchen, wenig genutzte Wohnräume etc.) aus. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 Quadratmetern Wohnfläche beispielsweise bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71% und eine Heizkostersparnis von bis zu 320 Euro pro Jahr“, so Diplom.-Ingenieur Molitor. Dieses kapillaraktive Innendämmsystem wurde in Bezug auf Feuchteschutz und Wärmedämmeigenschaften wissenschaftlich und praktisch geprüft.
Nachgewiesenermaßen entspricht es bauphysikalisch allen praktischen und behördlichen Anforderungen.

Angenehmes Raumklima und Schutz vor Feuchteschäden

Ein weiterer Vorteil: Die vollmineralischen Innendämmplatten nehmen die Raumluftfeuchtigkeit auf – und geben sie nach Absinken der Raumluftfeuchte durch Lüftung auch wieder ab. So entsteht in den Räumen ein ausgewogenes und angenehmes Wohnklima – und der Entstehung von Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall wird dauerhaft Einhalt geboten. Kalte Wände, auf denen sich Kondenswasser absetzt und ein Schimmelpilzbefall entstehen kann, sind Dank der Dämmplatten passe.

Auch für einzelne Räume und Wohnungen möglich

Ein zusätzlicher Nutzen des Energiesparens mit einer Innendämmung ist, dass sie auch für einzelne Räume eines Gebäudes oder einzelne Wohnungen eines Mehrfamilienhauses ausgeführt werden kann. Nicht zuletzt werden Innendämmungen in bestimmten Fällen von der KfW-Bank im Rahmen der Programme 151/152 „Bauen, Wohnen, Energie sparen“ gefördert. Dies gilt insbesondere für Baudenkmäler und besonders erhaltenswerte Bausubstanz. Genauere Informationen und aktuelle Konditionen finden sich unter www.kfw.de

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Jun 5 2018

Feuchteschäden – auch beim Neubau ein Problem

Mängel und „Pfusch am Bau“ als Ursache

Feuchteschäden - auch beim Neubau ein Problem

Dieses schöne Haus wurde fehlerhaft unterkellert

Nasse Keller, feuchte Außenwände, Schimmelpilzbefall. Viele Menschen denken, dies seien typische Probleme alter Häuser. Doch auch Neubauten sind betroffen: mangelhafte Planung und eine schlechte Ausführung sind die Hauptursachen.

Bausachverständige entdecken immer häufiger Pfusch am Bau und verdeckte Mängel. „Die ständig steigenden Anforderungen an die Bauausführung, Handwerker, die nicht entsprechend ausgebildet sind und unterschiedlichste Subunternehmer auf den Baustellen sind Hauptgründe dafür“, meint Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC. Die Schäden, die jedes Jahr durch sogenannten „Pfusch am Bau“ entstehen, addieren sich auf Milliarden Euro-Beträge.

Vorbeugen ist auch hier besser als Nachsorgen. Schon am Anfang eines Bauvorhabens sollte deshalb immer ein Bodengutachten stehen. „Da das Bodengutachten meist nicht zu den vertraglich vereinbarten Leistungen der Baufirma gehört, sondern dem Bauherren obliegt, wird aus Kostengründen oft darauf verzichtet“, so Helge-Lorenz Ubbelohde, Vizepräsident des Bundesverbandes öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger, BVS. „Manche Firmen drängen zwar darauf, aber anderen ist es egal, und sie lassen die Baulaien ins offene Messer laufen.“ Dabei sind diese rund 1.000 Euro gut angelegtes Geld. Denn beim Bodengutachten werden die konkreten Bodenverhältnisse genau analysiert, die Tragfähigkeit des Baugrunds und die Wasserverhältnisse (Grundwasser, drückendes Wasser etc.) festgestellt. Die Gefahr unzureichender Planung für die Abdichtung von Fundamenten, Kelleraußenwänden oder Bodenplatten kann dadurch schon verringert werden.

Eine weitere Ursache von Feuchteschäden an Neubauten: Bauteile werden bei schlechtem Wetter nicht geschützt, saugen sich mit Wasser voll – und können danach nicht mehr richtig trocknen. Infolge dessen ist der Wärmedämmwert der Wandkonstruktion erheblich schlechter und es kann in den Wintermonaten zu Schimmelbefall kommen.

Weitere Schwachpunkte bei der Bauausführung sind in den Bereichen Fenster und Türen, Balkon- und Terrassentüren zu finden. Hier werden sehr häufig Abdichtungsfehler gemacht. Deshalb kann Feuchtigkeit ins Haus eindringen, Raumwärme entweichen und Schimmelpilz auf den ausgekühlten Wandoberflächen entstehen.

Nicht zuletzt werden beim Einbau bodengleicher Duschen häufig Fehler gemacht. Durch unzureichende Planung und Fehler in der Ausführung können in diesen Bereichen enorme Feuchteschäden entstehen.

„Diese und andere mögliche Schäden sind ärgerlich bis katastrophal, haben Bauherren doch in der Regel hohe Kredite aufgenommen und ihr angespartes Geld in den Bau ihres Traumhauses gesteckt“, so Dipl.-Ingenieur (FH) Thomas Molitor. Deshalb ist es ratsam, bei der Auswahl des Baupartners genau hinzuschauen und sich von den Qualitätsstandards zu überzeugen. Außerdem sind regelmäßige Kontrollen bei jedem einzelnen Bauabschnitt durch externe Bausachverständige empfehlenswert. Denn so können Mängel rechtzeitig entdeckt und noch relativ einfach behoben werden. Sind sie erst einmal überbaut, nimmt das Unglück seinen Lauf. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, auf möglichst lange Gewährleistungszeiten zu achten: Bei den meisten Hausherstellern beträgt diese fünf Jahre, bei einigen aber sogar zehn Jahre.

Und wenn der Neubau feucht ist? „Durch spezielle Verfahren der Trocknung und Gebäudeabdichtung lassen sich die Ursachen der verschiedenen Feuchteprobleme nachträglich punktgenau beseitigen“, betont Thomas Molitor von ISOTEC. „Außen- und Innenabdichtung, Kellerbodensanierung, professionelle Schimmelpilzsanierung und andere zertifizierte Verfahren sorgen dafür, dass der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird.“

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Mai 18 2018

Feuchte Kellerräume dauerhaft nutzbar machen

Außen- oder Innenabdichtung ist entscheidend

Feuchte Kellerräume dauerhaft nutzbar machen

Eine Möglichkeit beim nassen Keller: von innen abdichten

Muffiger Geruch, abgeplatzter Putz und abblätternde Farbe: Beim Frühjahrscheck entdecken viele Hausbesitzer in ihren Kellern diese altbekannten Probleme. Die Ursache ist klar: Seitlich eindringende Feuchtigkeit, die dem Mauerwerk zusetzt. Verschiedene Problemlösungen stehen parat. Experten empfehlen eine professionelle Außenabdichtung oder alternativ eine fachgerechte Innenabdichtung. Vor dieser Wahl stand auch Hausbesitzer Stefan Wiedemann.

„Eine nicht vorhandene oder unzureichende Außenabdichtung der Kellerwände ist eine weitverbreitete Schwachstelle vor allem älterer Gebäude“, erläutert Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC. „Durch diese „Achillesferse“ dringt ungehindert Feuchtigkeit aus dem seitlich angrenzenden Erdreich in das Kellermauerwerk ein. Erst nach einer Außenabdichtung bzw. Innenabdichtung werden die Kellerräume wieder zu trockenen Lager,- Hobby- und Wohnräumen.“

Zwei bewährte Verfahren
Für eine Außenabdichtung wird das Kellermauerwerk unter Einsatz eines Baggers freigelegt. In Abhängigkeit von der Kellereinbautiefe wird an den abzudichtenden Wänden ein Graben erstellt. Die ISOTEC-Außenabdichtung gegen seitlich eindringende Feuchte wird dann in einem mehrstufigen Verfahren aufgetragen. Oft lassen ein neu angelegter Garten oder aufwendig gestaltete Außenanlagen rund ums Gebäude die Hausherren von dieser Lösung Abstand nehmen. Oder eine Überbauung mit einer Garage oder eine angrenzende Bebauung wie etwa bei Doppel- oder Reihenhäusern lassen diese Lösung erst gar nicht zu. Dann steht mit der Innenabdichtung eine exzellente Alternative zur Verfügung.

Über diese Möglichkeit freute sich auch Hausbesitzer Stefan Wiedemann. „Die Außenanlagen und Gehwege um unser Haus wurden vor ein paar Jahren erst neu angelegt. Wir hatten die Befürchtung, es müsste für eine Außenabdichtung des Gebäudekellers alles nochmal aufgerissen werden. Entsprechend erleichtert waren wir über den Vorschlag, mit der ISOTEC-Innenabdichtung der seitlich aus dem Erdreich eindringenden Feuchtigkeit Herr zu werden.“

Bei der Innenabdichtung im Keller von Kunde Wiedemann wurde die Kelleraußenwand innenseitig mit einem Sandstrahler gründlich gereinigt, um die Oberflächen für die eigentliche Abdichtung vorzubereiten. Anschließend wird ein spezieller Dichtputz aufgebracht. Im dritten Schritt kommt die ISOTEC-Kombiflexabdichtung in zwei Lagen zum Einsatz, bevor schließlich ein Schutzputz zum mechanischen Schutz der Innenabdichtung aufgebracht wird. Auch der Wand-Sohlen-Anschluss, der Übergangbereich zwischen Kellerbodenplatte und Außenwänden, wird bei diesen Schritten eingebunden, um eine nahtlose Abdichtung zu gewährleisten.

Nach der Innenabdichtung ist der Keller nicht nur absolut trocken von innen abgedichtet. Frisch verputzt und gestrichen ist er auch optisch enorm aufgewertet.

So zeigt sich auch Hausherr Wiedemann nach dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung sehr zufrieden. „Die ausgeführte Innenabdichtung sichert den Wert unserer Immobilie. Jetzt haben wir endlich einen trockenen Vorratsraum und einen tollen Hobbyraum. Was will man mehr.“

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Apr 4 2018

Frühjahrscheck fürs Haus

Hinschauen hilft Gesundheit und schont Geldbeutel

Frühjahrscheck fürs Haus

Abfallender Putz ist ein Warnzeichen

Dieser Winter hatte es in sich. Sturmtief „Fredericke“ im Januar, dann frostige Nächte mit Tiefsttemperaturen von bis zu – 30,5 °C im Februar. Nicht nur wir Menschen bekommen die Kraft solcher Witterungseinflüsse zu spüren, unsere Häuser sind diesen Belastungen permanent ausgesetzt. Die Folgen zeigen sich als verrutschte Dachziegel, Risse in der Fassade, Kondenswasser an Zimmerwänden und Schimmelbefall in Räumen. Deshalb lohnt es sich, jetzt im Frühjahr sein Haus genau zu inspizieren und entdeckte Schäden umgehend beheben zu lassen.

Dach- und Fassadenkontrolle
Besonders belastet werden die Dächer unserer Häuser. Nach den heftigen Stürmen der letzten Saison können Ziegel verrutscht oder sogar zerbrochen sein. Auch Einfassungsbleche rings um die Schornsteine an den Gauben und in Kehlen sind möglicherweise beschädigt. Schnee und Feuchtigkeit können so ungehindert ins Gebälk und Mauerwerk eindringen. Morsche Balken, feuchte Wände und drohender Schimmelpilzbefall können daraus resultieren.

Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Jetzt aber sollte es entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann – und überlaufendes Wasser nicht die Fassade durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt.

Apropos Hausfassade: Sie ist wie das Dach der Witterung ausgeliefert. Oftmals bilden sich im Winter Risse oder Frostabplatzungen. Auch alte Haarrisse können durch die eisigen Temperaturen deutlich größer geworden sein. Eine Fassadeninspektion ist deshalb angesagt und sollte vor allem die Hausecken, Fenster und Türen berücksichtigen.

Innencheck in Keller- und Wohnräumen
Nach dem Außencheck gilt es, das Hausinnere genau unter die Lupe zu nehmen. „Los geht es drinnen mit den Fensterlaibungen. An diesen Wärmebrücken entsteht oft Schimmelpilzbefall, der bei oberflächlichem Hinschauen leicht übersehen wird“, berichtet Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC.

Eckbereiche genau anschauen
Außerdem sollten, so sein Rat, alle Eckbereiche des Hauses inspiziert werden. In besonders verwinkelten oder verdeckten Ecken, zum Beispiel im Keller, empfiehlt sich sogar das Ausleuchten mit der Taschenlampe. Da die Außenwände des Hauses im Winter stark auskühlen, sind gerade sie besonders anfällig für die Ablagerung von Tauwasser und die Entwicklung von Schimmelpilzen. „Daraus entsteht auch der typische muffige Kellergeruch, der aus einer wenig beachteten Stelle kommen kann, die im Laufe der Zeit durchfeuchtet worden ist“, betont Ingenieur Molitor.

Salz-Ausschlag an Kellerwänden
Ebenfalls im Kellerbereich entdecken viele Bewohner nach den Wintermonaten weiße „Ausschläge“ an den Wänden. Dabei handelt es sich um sogenannte „Salzausblühungen“. Der Grund? Viele Sockelabdichtungen von Gebäuden sind undicht, sodass Streusalz, das im Winter auf die Wege rund ums Haus gestreut wurde, durch die Außenwände ins Innere eingedrungen ist. Im Keller oder Erdgeschoss entstehen dann die beschriebenen Salzausblühungen. Sie sehen nicht nur hässlich aus, sie lassen auch Farbe und Putz abplatzen. Langfristig ruinieren sie sogar die Fugen zwischen den Steinen, sodass das ganze Mauerwerk marode und die Bausubstanz zerstört wird.

Schimmelpilzbefall hinter Schränken
Und noch ein Blick lohnt sich: „Nach den vielen frostigen Tagen und Nächten kann es sein, dass sich hinter Schränken, insbesondere Küchen- und Kleiderschränken, die direkt an Außenwänden stehen, Kondenswasser gesammelt und Schimmelpilz gebildet hat“, so ISOTEC-Fachmann Molitor. Hier empfiehlt er, immer einen Abstand von ca. 10 bis 15 Zentimetern einzuhalten. Sonst kann die Luft hinter den Schränken nicht mehr zirkulieren und Kondensationsfeuchte nicht mehr abgeführt werden. So bildet sich der optimale Nährboden für Schimmelpilzbefall.

Schimmelbefall in Räumen – 40 Prozent höheres Gesundheitsrisiko
Wie gefährlich feuchte Wohnräume und Schimmelpilzbefall nicht nur für die Bausubstanz, sondern auch für die Wohngesundheit sind, hat Professor Gunnar Grün, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer IBP und sein Team in einer Grundlagenstudie eingehend untersucht. Sie beziffern die Risikowahrscheinlichkeit Atemwegserkrankungen oder Allergien zu erleiden mit bis zu 40%, wenn man bewusst oder unbewusst in schimmelbelasteten Räumen lebt.

Unbedingt Fachmann hinzuziehen
Wird beim Frühjahrscheck also Schimmelpilzbefall im Haus entdeckt, sollte unverzüglich gehandelt werden. So empfiehlt das Umweltbundesamt ab einem Befall von über einem halben Quadratmeter unbedingt einen Fachmann zu Rate zu ziehen – und den Befall fachgerecht beseitigen zu lassen.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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Feb 28 2018

Dämmt Deutschland die Wohnungen zu dicht?

Gesamtkonzept wichtig, sonst droht Schimmelbefall

Dämmt Deutschland die Wohnungen zu dicht?

Vor jeder Dämmung: Problemlage analysieren

Heizenergie sparen ist eines der Mega-Themen für jeden Bauherren und Bestandseigentümer. „Je dichter desto besser“, lautet oft das Motto. Doch die Kritik an dieser Sichtweise wird lauter, der Vorwurf heißt: Häuser in Deutschland werden inzwischen übermäßig gedämmt – und der Schimmelpilzbefall steige deshalb explosionsartig an. Ein berechtigter Vorwurf?

„Früher konnten Wände besser atmen“, beklagen manche Experten und Kritiker über die aktuelle Entwicklung bei der Gebäudedämmung. Dabei ist das nur ein Teil der Wahrheit. „Der Luftaustausch in den Räumen fand früher vor allem über Fenster und Kamine, weniger über die Wände statt“, erläutert Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsunternehmens ISOTEC. „Kamine beispielsweise führten die feuchte Raumluft permanent nach außen ab. Und die meist nur einfach verglasten Fenster dienten als zusätzliche Entfeuchtungsanlage.“ Heute gibt es immer weniger Kamine – und Fenster sind doppelt, in Neubauten und sanierten Altbauten oft dreifach verglast. Damit spart man einerseits viel Energie, aber andererseits wird die Raumfeuchte nicht mehr automatisch abgeführt.

In Neubauten verschärft sich das Problem sogar. Ein Objekt mit einer Grundfläche von ca. 140 Quadratmetern kann bis zu 10.000 Liter Baustofffeuchte in sich tragen. Erfahrungsgemäß dauert es zwei bis drei Jahre, bis der Neubau „trocken gewohnt“ ist. Da Fenster und Türen heute luftdicht angeschlossen sein müssen, steht das Gebäude nach der Fertigstellung „im eigenen Saft“. Es ist deshalb gängige Praxis geworden, Neubauten zusätzlich Lüftungsanlagen auszustatten. Denn so können energetisch die besten Ergebnisse erzielt und die feuchte Raumluft unabhängig vom Nutzer permanent abgeführt werden.

Gesamtkonzept: neue Fenster plus Dämmung der Außenwände
Die Nachrüstung von Altbauten mit geregelten Be- und Entlüftungsanlagen ist ebenfalls möglich, aber auch kostspielig. Deshalb empfehlen Experten bei Bestandsgebäuden möglichst ein Gesamtkonzept umzusetzen, das übermäßige Raumfeuchte und zwangsläufigen Schimmelpilzbefall verhindert. Das heißt konkret: Sinnvollerweise kombiniert man den Einbau neuer Fenster mit einer Dämmung der Außenwände. Wenn die neuen Fenster auf einmal dicht sind, kondensiert die Raumfeuchtigkeit in den Wintermonaten an den kalten Raumaußenwänden. Schimmelpilzbildung kann die Folge sein. „Um das zu verhindern, macht die Kombination von neuen Fenstern plus Dämmung der Außenwände am meisten Sinn“, betont Thomas Molitor. Gedämmt werden können je nach Objekt auch das Dach oder die oberste Geschossdecke. Eine Außendämmung von acht Zentimetern kann seiner Erfahrung nach bereits eine hohe Energieeinsparung bieten. Um Förderkredite zu gewähren, gibt die KfW hohe Anforderungen an die zu erreichende Dämmfähigkeit der Fassade vor. Um diese zu erfüllen, müssen häufig 16 oder sogar 20 Zentimeter Dämmung aufgebracht werden. Hier stehen nach Meinung des Sanierungsexperten Molitor Kostenaufwand und Energieeinsparung in keinem vernünftigen Verhältnis mehr.

Außendämmung hat echte Nachteile
Zudem gibt es echte Nachteile bei der klassischen Außendämmung: Sie kann nicht teilweise ausgeführt werden, sondern sie muss das komplette Gebäude „einpacken“. Anders sieht das bei vielen am Markt angebotenen Innendämmungen aus. Sie können auch für einzelne Räume eines Gebäudes oder einzelne Wohnungen eines Mehrfamilienhauses durchgeführt werden. Dabei werden die Außenwände von Innen mit Dämmplatten versehen, die in der Regel nur wenige Zentimeter dick sind. Dadurch wird kein Wohnraum vergeudet und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können in die Sanierung miteinbezogen werden. Beispiel: die diffusionsoffene ISOTEC-Innendämmung erhöht die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um bis zu 5 °C. Bei schlechter Wandkonstruktion (z.B. Beton) kann eine bis zu 10 Zentimeter dicke Innendämmung die Außenwandoberflächentemperatur sogar um ca. 10°C erhöhen. Entsprechend werden die Heizkosten spürbar gesenkt, da sich die Räume schneller aufheizen. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 m2 Wohnfläche bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71% und eine Heizkostenersparnis von bis über 300 Euro pro Jahr“, so Dipl.-Ingenieur Molitor.

Richtiges Lüften ist absolutes Muss
All diese Maßnahmen führen allerdings nur dann zum gewünschten Erfolg, wenn auch das Lüftungsverhalten der Bewohner stimmt. „Unsere Experten vor Ort erleben immer wieder, dass bei Mieter- oder Bewohnerwechsel dieselbe Wohnung, die über viele Jahre trocken war, auf einmal von Schimmelpilz befallen ist“, berichtet Thomas Molitor. Das gilt ganz besonders dann, wenn neue Fenster eingebaut und Dämmmaßnahmen ausgeführt wurden. Der Grund: Die früheren Bewohner haben regelmäßig gelüftet, vorzugsweise per Stoßlüftung bei komplett geöffneten Fenstern. Die neuen Bewohner, berufstätige Singles oder Paare, sind tagsüber außer Haus – und lüften gar nicht oder viel zu wenig. Die Folge? Die ständig im Raum verbleibende feuchte Luft kondensiert an den kältesten Stellen (Fensterlaibungen oder kalten Außenwänden) – und der Schimmelpilz ist da. „Dann nützen auch die besten Fenster und Dämmmaßnahmen nichts. Mindestens zweimal täglich für fünf bis zehn Minuten bei komplett geöffneten Fenstern zu lüften, ist ein absolutes Muss, um auch in sanierten Räumen und Gebäuden den Schimmelpilzbefall zu verhindern“, so der Rat des Experten.

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Sep 12 2017

Feuchteschäden beseitigen – Immobilienwert erhalten

Betongold in Zeiten von Nullzinsen

Für 91% der Immobilienbesitzer in Deutschland bedeutet das eigene Heim Freiheit und Unabhängigkeit. Genauso viele sehen ihr Wohneigentum zugleich als finanzielle Absicherung fürs Alter. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts „heute und morgen“ aus Köln im Auftrag des Sanierungsspezialisten ISOTEC. 59 % der Befragungsteilnehmer gaben sogar an, all ihre Ersparnisse in die Immobilie gesteckt zu haben. Und da es seit der Finanzkrise keine solidere Kapitalanlage als „Betongold“ gibt, haben sie auch klug gehandelt.

„Umso wichtiger ist es, diesen Wert dauerhaft zu erhalten – und anstehende Reparatur- und Sanierungsarbeiten nicht auf die lange Bank zu schieben“, betont Horst Becker, Gründer und Geschäftsführer der ISOTEC-Grupppe.

Dramatische Wertverluste möglich
Wie bedrohlich gerade Feuchteschäden von den Immobilienbesitzern gesehen werden, zeigen die Befragungsergebnisse: Drei Viertel der Eigentümer befürchten in diesem Fall einen erheblichen Wertverlust ihres Hauses. 34 % sehen eine drohende Unbewohnbarkeit, 31 % fürchten Schäden an der Bausubstanz als mögliche Folgen an. Fast zwei Drittel (64 %) der Befragten sind sich der Tatsache bewusst, dass feuchte Wände sogar die Statik eines Hauses gefährden können.

„Vor jeder optischen Aufwertung und Verbesserung des Wohngefühls müssen erst einmal Schäden analysiert und ein fachliches Konzept für ihre Beseitigung stehen“, betont Horst Becker. „Ansonsten schafft man sich nur optische Scheinlösungen, die teuer werden können und nur für kurze Zeit Freude bereiten.“

Für jedes Schadensbild individuelle Lösungen
Ganz wichtig: Bei der regelmäßigen Überprüfung sollten vor allem die Kellerräume inspiziert werden. Denn über ein Drittel (34 %) der Befragten gaben an, in den letzten fünf Jahren mit feuchten Wänden im Kellerbereich konfrontiert worden zu sein. Die Ursache liegt in einer veränderten Bauweise: „Vor 1970 wurden Gebäude auf Streifenfundamenten gegründet, die ungeschützt im feuchten Erdboden stehen. Und dort treffen wir in der Praxis auf aufsteigende Feuchte als Ursache eines Bauschadens“, berichtet ISOTEC-Fachmann Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor. Feuchte Kellerböden und feuchte Kelleraußenwände sind die Folge.

Aufsteigende Feuchte stoppen
Feuchtigkeit, die kapillar im Mauerwerk aufsteigt, kann jedoch mit einer Horizontalsperre dauerhaft Einhalt geboten werden. Mit der Paraffininjektion hat ISOTEC in den letzten 25 Jahren dieses Problem in tausenden von Fällen nachhaltig gelöst.

Abdichtung gegen seitlich eindringende Feuchte
Ein zweites Einfallstor für Feuchtigkeit: eine gar nicht vorhandene oder unzureichende Außenabdichtung der Kellerwände. Dadurch dringt Feuchtigkeit aus dem seitlich angrenzenden Erdreich ungehindert ein. Mit einer professionellen Außenabdichtung bzw. Innenabdichtung werden Keller zu trockenen Lager,- Hobby- oder sogar Wohnräumen aufgewertet.

Wohngefühl und Immobilienwert steigern
Die Investition in eine fachgerechte Abdichtung lohnt sich. Ein Objekt im Top-Zustand ohne Feuchteschäden bietet nicht nur ein tolles Wohngefühl, sondern sichert auch den Wert des Hauses auf Jahrzehnte hin. Und wer irgendwann einmal verkaufen möchte, sollte beachten: Je besser der Zustand, desto eher findet sich ein Käufer. Wenn die Lage der Immobilie stimmt, ist der Substanzerhalt des Objektes die goldrichtige und finanziell lohnenswerte Entscheidung. Insbesondere in Zeiten von Nullzinsen.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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Jun 22 2017

Lüftungstipps für den Keller an heißen und schwülen Sommertagen

Lüftungstipps für den Keller an heißen und schwülen Sommertagen

Im Sommer richtig lüften

Während viele Menschen in den kühleren Jahreszeiten ihre Wohnungen und Kellerräume nur mäßig lüften um Wärmeverluste zu vermeiden, neigen sie in den Sommermonaten zum Gegenteil. Vor allem die Keller sollen in der heißen Jahreszeit durch Dauerlüften vom muffigen Geruch befreit werden. „Grundverkehrt“, sagen Experten. Denn dadurch werden die kühlen Kellerräume noch feuchter und entwickeln ideale Voraussetzungen für Schimmelpilzbefall. Durch das Dauerlüften im Sommer dringt warme und feuchte Außenluft in den Keller ein und trifft auf kühle Kellerwände. Und was passiert? Die feucht-warme Luft kann auf den kalten Oberflächen kondensieren, die Wände werden feucht, Schimmelpilzbefall kann die Folge sein. Allerdings nicht nur auf den Kellerwänden. Sollte die Luftfeuchte in einem Kellerraum mehrere Tage über 80% liegen, kann das gelagerte Inventar von Schimmelpilz befallen werden. „Diese Gefahr wird unterschätzt, zumal das Kondensat mit bloßem Auge häufig kaum zu erkennen ist“, erläutert Dipl.-Ing. Thomas Molitor von ISOTEC, einem seit über 25 Jahren auf die Beseitigung von Feuchtigkeits- und Schimmelpilzschäden spezialisierten Fachunternehmen.

Altbauten besonders gefährdet
Da Keller in Altbauten in der Regel über keine richtigen Fenster, sondern nur über luftdurchlässige Gitterroste an den Fensteröffnungen verfügen, sind sie besonders gefährdet. Denn so kann die feuchte Sommerluft permanent eindringen und auf den kalten Wänden kondensieren. Hier empfiehlt es sich, im Rahmen einer anstehenden Sanierung richtige und luftdichte Fenster einbauen zu lassen, um dieses Grundproblem zu lösen. Neubauten haben demgegenüber den Vorteil, dass sie auch im Kellerbereich häufig mit Thermofenstern ausgestattet sind. Hier gelten die im Folgenden beschriebenen Lüftungsregeln uneingeschränkt. Die Gefahr besteht eher darin, dass in den Kellerräumen Wäsche getrocknet und anschließend gar nicht gelüftet wird. Dadurch erhöht sich die relative Luftfeuchte und diese kann auf den Kellerwänden kondensieren und zu Schimmelbefall führen. Eine andere Möglichkeit zur Reduzierung der Luftfeuchte ist das Aufstellen eines hygrostatisch gesteuerten Kondenstrockners. Dieser springt beim Erreichen einer kritischen Luftfeuchte (ca. 70%) an und entzieht der Luft die Feuchtigkeit.

Goldene Regeln fürs Kellerlüften
Wenn ein Keller aber gut isoliert ist und trockene Außenwände hat, lässt sich Sommerkondensation durch richtiges Lüften vermeiden. Dabei sollten Bewohner einfach ein paar goldene Regeln beachten, rät Dipl.-Ing. Thomas Molitor:
1.An besonders heißen Sommertagen tagsüber gar nicht lüften, sondern gezielt morgens und abends, wenn es noch nicht bzw. nicht mehr so warm ist.
2.An kühleren Sommertagen den Keller im Idealfall mehrmals am Tag für etwa 10 bis 15 Minuten durchlüften.
3.Besonders wenn im Keller Wäsche gewaschen, getrocknet oder gebügelt wird, sollte man wie oben beschrieben durchlüften oder einen Kondenstrockner betreiben.
4.Selten benutzte Kellerräume sollte man auch im Winter nie ganz auskühlen lassen, sondern immer leicht temperieren und täglich kurz lüften.

Klimaplatte zur Prävention
Als weitere Präventionsmaßnahme empfiehlt Molitor, die Kellerwände mit sogenannten „ISOTEC-Klimaplatten“, Innendämmplatten aus Kalziumsilikat, auszustatten. Dieser „intelligente“ Baustoff ist mineralisch, „kapillaraktiv“ und „diffusionsoffen“. Das bedeutet, die Klimaplatten sind in der Lage, pro Quadratmeter literweise Feuchtigkeit aufzunehmen – und nach Absinken der Raumluftfeuchte auch wieder Feuchtigkeit abzugeben. So entsteht ein permanent ausgewogenes und angenehmes Raumklima. Die Entstehung von Feuchteschäden in den Kellerräumen und Schimmelpilzbefall wird damit effektiv gestoppt. „Kalte Wände, auf denen sich Kondenswasser absetzen und Schimmelpilz blühen könnte, sind dann passe“, so Thomas Molitor.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

www.isotec.de

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ISOTEC GmbH
Thomas Bahne
Cliev 221
51515 Kürten
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bahne@isotec.de
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Nov 3 2016

Nach Wetterkapriolen 2016: der Winter-Check fürs Haus

Durch die Witterung im Sommer sind Immobilien vielen Belastungen ausgesetzt, die zu Schäden und Feuchteproblemen führen können. Die schweren Starkregen Ende Mai und Anfang Juni dieses Jahres haben die Belastungen noch erhöht. Es lohnt sich, noch vor dem Wintereinbruch einen genauen Blick auf einige Schwachstellen des Hauses zu werfen und gegebenenfalls Schäden jetzt zu beseitigen.
Im Juni 2016 gab es mit 115 Litern pro Quadratmeter über 30 Prozent mehr Niederschlag, als im durchschnittlichen Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 (85 Liter). Die Monate August und September 2016 waren dagegen viel trockener als in den vergangenen Jahrzehnten. Diese Wetterkapriolen mit teilweise stark wechselnden Temperaturen sind für Gebäude eine Belastung. Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter beim Immobilien-Sanierers ISOTEC, weiß um diese Problematik und zeigt sieben neuralgische Punkte eines jeden Gebäudes auf.

1.Außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung müssen vor dem Winter unbedingt abgestellt werden. In den Leitungen steht vielfach noch das Wasser. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, bringt es die Leitungen zum Platzen und das Wasser gelangt unkontrolliert in die Außenwand.

2.Als nächstes ist es wichtig, die Hauswände auf Risse hin zu untersuchen. Sie entstehen immer, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit „setzt“ oder der Verputz marode wird. Die Risse in den Außenwänden werden schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit verbundenen Folgeschäden. Gegebenenfalls sollten Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der diese Schäden noch vor dem Wintereinbruch in Ordnung bringt.

3.Heftige Sommergewitter, Regenfälle und Stürme sind in diesem Jahr übers Land gezogen. Sie können bewirken, dass Dachziegel sich verschieben und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude eindringen kann. Deshalb sollte das Dach jetzt überprüft und mögliche Schäden von einem Dachdecker vor dem „richtigen“ Wintereinbruch behoben werden. Zudem stellen verschobene Dachziegel eine Gefahr da, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann, wenn andere zu Schaden kommen.

4.Regenrinnen und Abflüsse sind ein weiterer Schwachpunkt im Dachbereich. Durch Herbstlaub sind sie häufig verstopft, laufen über und Wasser kann in die Gebäudewände eindringen. Deshalb sollten Dachrinnen noch vor dem Winter gereinigt werden.

5.Ein besonderes Augenmerk verdienen außenliegende Kellertreppen eines Hauses. Auch hier sind Rinnen und Abflüsse regelmäßig durch Schmutz und Laub verstopft, sodass sie überlaufen und Wasser unter der Kellertür nach Innen eindringt. Eine sorgfältige Reinigung der Rinne vermeidet unangenehme Feuchteschäden.

6.Dichtungen und Schließmechanismen von Fenstern und Türen sind ebenfalls „wunde Punkte“ eines Gebäudes. Denn im Laufe der Jahre werden sie spröde und verschleissen. Wenn es draußen kalt und windig wird, zieht es unangenehm in der Wohnung und es wird ungemütlich. Nicht zuletzt geht durch defekte Dichtungen und Schließmechanismen kostbare Heizenergie verloren. Deshalb gilt: noch vor dem Kälteeinbruch Fenster und Türen überprüfen und gegebenenfalls reparieren lassen!

7.A propos Energieverlust: Durch schlechte Dämmung der Gebäude geht viel Energie verloren. Deshalb lohnt es sich, jetzt noch die Gebäudehülle zu checken und bei Bedarf nachzurüsten. Durch Systeme wie die ISOTEC-Innendämmung sind in diesem Zusammenhang effektive Alternativen zu einer aufwändigen Außenwanddämmung möglich.

„Wer diese Punkte beachtet, hat das Haus gut auf den Winter vorbereitet und vermeidet Feuchteschäden, Energie- und Wertverluste des Gebäudes“, so Dipl.-Ing. Thomas Molitor.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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Okt 6 2016

Trend: Immer mehr investieren in eigene Immobilie und schaffen neuen Wohnraum

Experten raten zu gründlicher Bauplanung und warnen vor schmerzhaften Fehlinvestitionen

Trend: Immer mehr investieren in eigene Immobilie und schaffen neuen Wohnraum

Vor dem Umbau auf Feuchteschäden achten

Der Bedarf an Wohnraum in Deutschland ist enorm. Bis zum Jahr 2025 werden in Deutschland jährlich über 300.000 neue Wohnungseinheiten benötigt. Der tatsächliche Wohnungsneubau liegt jedoch bei nur knapp 180.000 Einheiten pro Jahr, wie Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes ergeben haben. Diese Zahlen machen deutlich, dass der Neubau allein die bestehende Kluft nicht schließen kann. Viele Bemühungen von Investoren und privaten Hausbesitzern gehen dahin, bestehende Gebäudeflächen zu Wohnraum umzugestalten, entweder durch Umbau, Anbau oder Aufstockung. Dieser Trend im Baubestand zeichnet sich seit Jahren ab. In den Jahren von 2010 bis 2016 haben sich die amtlichen Baugenehmigungen für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden mehr als verdoppelt, von rund 20.000 Genehmigungen in 2010 auf mehr als 41.000 Bestands-Baugenehmigungen im Jahr 2015.

Baufachliche Expertise einholen
Fachleute weisen darauf hin, dass bauliche Veränderungen im Bestand eine baufachliche Expertise erfordern, um schmerzhafte Fehlinvestitionen zu vermeiden. „Gerade Feuchteschäden werden in der Baupraxis leider häufig unterschätzt“, betont Architekt Jan Cousin, vom Architekturbüro Cousin aus Hamburg. Deshalb sollten entsprechende Untersuchungen und Messungen vor Planungsbeginn von Umbau und Renovierungsarbeiten erfolgen. Dazu gehört, die entsprechenden Kosten – und dazu gehört auch die Bestandsanalyse – in der Kostenschätzung zu ermitteln und zu berücksichtigen. „Eine nachträgliche Beseitigung dieser Feuchteschäden ist um ein vielfaches teurer und aufwändiger, als wenn sie direkt erkannt und in einer gesamten Baumaßnahme saniert werden“, betont Cousin. Doch wie sieht dieses Verfahren dann in der Praxis aus?

Bauliche Veränderungen können mit Sanierungen kombiniert werden
„Oft lassen sich die baulichen Veränderungen sehr gut mit der Behebung von Feuchteschäden in einer Baumaßnahme zusammenführen“, berichtet Dipl.-Ing. Thomas Molitor von ISOTEC, einer Unternehmensgruppe, die auf die Beseitigung von Feuchteschäden spezialisiert ist. Dringt zum Beispiel Feuchtigkeit in das Mauerwerk ein und eine Außenabdichtung ist notwendig, dann „können unsere Abdichtungsarbeiten mit der anschließenden Neugestaltung von Terrasse oder Garten optimal kombiniert werden“, sagt ISOTEC-Fachmann Molitor. Wer ins eigene Heim baulich investieren möchte, muss bei der Bauplanung sicherstellen, dass substantielle Schäden spätestens zusammen mit der Umgestaltung saniert werden. Dass Feuchteschäden keine Ausnahme sind, belegt eine Studie des Marktforschungs-Instituts „HEUTE und MORGEN“ aus Köln. Danach hatten bereits 58% der Deutschen in den letzten fünf Jahren Schäden in Form von Feuchte oder Schimmelpilz im Wohnraum vorliegen. Zahlen die verdeutlichen, wie wichtig eine gründliche Bauplanung ist – auch bei Bestandbauten.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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