Posts Tagged Kinderrechte

Dez 7 2017

Bewerbungsphase um Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung startet

Jetzt wieder mitmachen bei der Goldenen Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes!

Bewerbungsphase um Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung startet

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Ab sofort sind Bewerbungen um die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2018, die Preisverleihung findet am 11. Juni 2018 im Europa-Park in Rust statt.

Mit der Goldenen Göre wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen. Um ihre aktive Teilnahme zu sichern, stellt das Deutsche Kinderhilfswerk Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Nur so fühlen sie sich ernst genommen, lernen Demokratie, setzen sich für andere ein und werden auch als Erwachsene gemeinschaftsfähig und engagiert sein. Priorität hat dabei auch, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die vierten Plätze mit jeweils 500 Euro dotiert. Zusätzlich vergibt der Europa-Park den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park Junior Club Award“.

„Mit der Goldenen Göre zeichnen wir das Engagement von Kindern und Jugendlichen für ihre eigenen Rechte oder die Rechte anderer aus. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, wie wichtig die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist. Kinder und Jugendliche, die sich selbst als aktiv gestaltend erfahren, beteiligen sich auch als Erwachsene eher an der Gestaltung des Gemeinwesens. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de/goldenegoere Dort sind weitere Informationen sowie Hinweise zum richtigen Ausfüllen der Bewerbung aufgeführt. Für die Endauswahl werden sechs Projekte durch eine Fachjury nominiert. Danach wird der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury die Preisträger ermitteln. Kinder und Jugendliche der nominierten Projekte für die Goldene Göre werden zur Preisverleihung in den Europa-Park in Rust eingeladen und erhalten während der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Projekt direkt auf der Bühne vorzustellen. Außerdem wird von jedem Projekt ein Kurzfilm gedreht, der zur Vorstellung der Aktivitäten dient.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Uwe Kamp
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Nov 30 2017

#ErstDenkenDannPosten

Deutsches Kinderhilfswerk zieht positive Bilanz seiner Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum

#ErstDenkenDannPosten

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Das Deutsche Kinderhilfswerk zieht eine positive Bilanz seiner Facebook-Kampagne #ErstDenkenDannPosten zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum. Drei Wochen arbeitete die Kampagne mit sechs aussagekräftigen, prägnanten Bildmotiven und entsprechenden Claims. Die Bildmotive wurden auf Facebook geschaltet und führten die Nutzerinnen und Nutzer auf die Landing-Page ( www.dkhw.de/kinderfotos-im-netz) mit Informationen rund um den verantwortungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in Sozialen Medien.

„Wir sind ziemlich überwältigt von der großen Resonanz. Durch die Berichterstattung im Fernsehen und Radio, durch die vielen Zeitungsberichte und Artikel in Nachrichtenportalen kennen unglaublich viele Menschen unsere Kampagne. Zudem haben wir alleine auf Facebook mit unseren Postings mehr als vier Millionen Menschen erreicht. Dabei haben wir sehr viel Zuspruch und Unterstützung für unsere Kampagne bekommen, wesentlich mehr als die wenigen kritischen Stimmen“, betont Luise Meergans, Bereichsleiterin Kinderrechte und Bildung des Deutschen Kinderhilfswerkes und Leiterin der Kampagne.

Ziel der Kampagne war vor allem, die Erwachsenen, und hier insbesondere Eltern, für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in Sozialen Medien zu sensibilisieren. Dabei sollten den Erwachsenen keine Vorschriften gemacht werden, sondern sie wurden in erster Linie zu Selbstreflektion und zum Dialog mit den Kindern angeregt. „Es ging und geht nicht darum, Kinderbilder komplett aus den Sozialen Medien zu verbannen. Kinder gehören zu unserer Gesellschaft, und sie müssen sichtbar sein, auch im Internet. Ein Internet ohne Kinderbilder wäre langweilig und fatal. Uns ist wichtig, dass alle, die Kinderbilder ins Internet stellen, sich bewusst sind, dass sie hier eine Entscheidung mit vielen Folgen treffen. Welche Fotos im Internet landen, muss also sehr verantwortungsvoll entschieden werden. Viele Kinderbilder sind super für das Familienalbum, aber nicht fürs Internet, wo sie oft die ganze Welt sehen kann. Darum wollen wir nichts anderes als dass die Leute, die Kinderfotos posten, kurz nachdenken: Würde ich so ein Foto von mir auch ins Netz stellen? Wer kann das Foto eigentlich sehen? Ist mein Kind damit einverstanden?“, so Meergans weiter.

Um die Social-Media-Nutzung in Familien näher zu ergründen, erstellt das Deutsche Kinderhilfswerk in Kooperation mit der Universität Köln derzeit eine qualitative Studie, in deren Rahmen Eltern und Kinder in Interviews ihren Medienalltag schildern und Nutzungspraktiken darlegen.

Die Facebook-Kampagne #ErstDenkenDannPosten erfolgte im Rahmen eines Projektes der Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die Koordinierungsstelle Kinderrechte begleitet die Umsetzung der aktuellen Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes (Sofia-Strategie 2016-2021) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Okt 16 2017

Das Beste für Kinder im Netz! Am 21. Oktober ist „Tag der Kinderseiten“

Das Beste für Kinder im Netz! Am 21. Oktober ist "Tag der Kinderseiten"

Am 21. Oktober ist Tag der Kinderseiten

Köln, 16. Oktober 2017. „Das Beste für Kinder im Netz“ verspricht der diesjährige „Tag der Kinderseiten“ am 21. Oktober. Das Motto ist Programm: Eine große digitale Schatztruhe mit allerlei Überraschungen aus der vielfältigen Welt der Kinder-Onlineangebote wurde zusammengestellt. Kinder, Eltern und Lehrkräfte sind eingeladen, die Truhe zu öffnen und Online-Schätze, wie zum Beispiel Spiele, Videos, Quiz, Wissens- oder Mitmachangebote, zu entdecken. Die gesammelten Kinderseiten-Schätze bleiben auch nach dem 21.10. im Netz. Sie können Stück für Stück erkundet und bei Gefallen mit goldenen Münzen bedacht werden.
„Mit dem Tag der Kinderseiten am 21. Oktober setzt der Seitenstark e.V., unterstützt vom Bundesjugendministerium, ein Zeichen für Kinderrechte in der digitalen Welt. Kinder brauchen attraktive und sichere Kindermedien, um ihrem Alter und ihren Fähigkeiten entsprechend in die digitale Welt hineinzuwachsen“, so Bundesjugendministerin Dr. Katarina Barley. „Gute Kindermedien machen Spaß, fordern Kinder in ihrem Wissen und ihrer Kreativität heraus und bieten gleichzeitig die für das Kindesalter notwendige Sicherheit. Damit verwirklichen sie das Recht von Kindern auf Information, Teilhabe und Schutz in der digitalen Welt. Zum Tag der Kinderseiten am 21. Oktober können digitale Angebote für Kinder zeigen, was in ihnen steckt“, begrüßt Dr. Barley den Ehren- und Aktionstag für Kinderseiten.
Anlässlich des Tags der Kinderseiten laden das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ und Seitenstark am Freitag, 20. Oktober 2017 von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr zur Online-Konferenz „Kinderwebseiten im Blick – Lesen, Recherchieren, Forschen“ ein. Fachkräfte aus Schulen und Bibliotheken und andere Interessierte lernen exemplarisch drei Kinderseiten kennen und erhalten Anregungen und Tipps, wie sie die Webseiten in der pädagogischen Praxis einsetzen können, um Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren gezielt beim Lesen, Recherchieren und Forschen zu unterstützen.
Weitere Infos, Tipps und Aktionen zum Tag der Kinderseiten finden sich unter Tag-der-Kinderseiten.de.

Internet-Adressen:
Digitale Schatztruhe
Webinar

Initiiert und organisiert wird der Tag der Kinderseiten von dem gemeinnützigen Seitenstark e.V., Trägerverein der Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten. „Eintrittstüren“ in die Welt der Kinderseiten sowie Bildmaterial stehen unter www.Tag-der-Kinderseiten.de zur Verfügung.

wir-machen-kinderseiten.de wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und bietet allen Kinderseitenbetreibern Information, Rat und Austausch.

Seitenstark, die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten, engagiert sich seit 2003 für den Ausbau und das Sichtbar-machen von positiven, hochwertigen und partizipativen Inhalten für Kinder im Netz.

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Sep 21 2017

Schülerinnen und Schüler übergeben Kinderrechtsresolution an die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte

Am Vortag des Weltkindertags, dem 20. September, überreichten der Landesschulsprecher Hessens Fabian Pflume und eine Delegation des Landesschülerrates der neuen Kinder- und Jugendbeauftragen des Landes Hessen, Frau Dr. Katharina Gerarts, die im Mai m

Wiesbaden/Königstein am 20. September 2017 – Am Vortag des Weltkindertags, dem 20. September, überreichten der Landesschulsprecher Hessens Fabian Pflume und eine Delegation des Landesschülerrates der neuen Kinder- und Jugendbeauftragen des Landes Hessen, Frau Dr. Katharina Gerarts, die im Mai mit hessischen Schulsprechern beschlossene Resolution zu Kinderrechten. Anschließend nahm sie sich Zeit für einen tiefergehenden Austausch über Wege der Sensibilisierung und Einbindung von Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen.
„Für die Not der Kinder gibt es keine gute Entschuldigung: In unserer Welt gibt es genügend Ressourcen, um allen Kindern ihre Grundrechte zuzusichern“, stellt Dr. Martin Kasper, ehrenamtlicher Vorstand des Kinderhilfswerks Childaid Network fest. Anlässlich des zehnten Jubiläums der Stiftung und des 25. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonventionen trafen sich im Mai SchülerInnen aus ganz Hessen, um die Lage der Kinderrechte in Deutschland und weltweit zu diskutieren. An diesem Tag entstand die heute überreichte Resolution, in der die SchülerInnen die Landesregierung auffordern, die Verwirklichung der Kinderrechte stärker in den Fokus der Gesellschaft zu rücken.

Konkret fordern die SchülerInnen:
– die Beschäftigung mit dem Thema Kinderrechte und den Maßnahmen zum Schutz der Kinder in den schulischen Curricula aller Altersstufen verstärkt zu verankern
– das Amt eines hessischen Kinderrechtsbeauftragten zu schaffen
– jährlich einen umfassenden Bericht zur Situation der Einhaltung der Kinderrechte in Hessen zu veröffentlichen
– die Mitwirkung der Schüler und Schülerinnen an diesen Inhalten und Prozessen in geeigneter Form sicherzustellen
– einen Preis zu schaffen, mit dem jährlich die Person oder die Organisation in Hessen, die sich am wirksamsten für die Verwirklichung der Kinderrechte eingesetzt hat, geehrt wird.

„Die UN Kinderrechtskonventionen sind weltweit anerkannt – außer in den USA. Dennoch werden viele Kinderrechtsverletzungen einfach hingenommen. Selbst in Hessen steht es nicht so gut um sie, wie wir es uns wünschen“, beschreibt Fabian Pflume, Landeschulsprecher Hessens, bei der Übergabe der Resolution an Frau Dr. Gerarts. „Wir hoffen sehr, dass Sie in Ihrer Position Zeichen dafür setzen können, dass Kinderrechte mehr in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Bewusstseins rücken. Alle Kinder müssen wissen, welche Rechte sie haben und auch, dass sie ein Recht darauf haben, ihre Belangen mitzugestalten.“ Das Stichwort für Frau Dr. Gerarts, denn die Partizipation ist für sie einer der wesentlichen Punkte und die

Übergabe der Resolution nur der Auftakt für einen von drei Bausteinen, die sie für die Erstellung einer Kinderrechte-Charta angekündigt hatte: nämlich die Kommunikation zur Umsetzung der Kinderrechte in Hessen mit hiesigen Kindern und Jugendlichen.

Dr. Katharina Gerarts: „Das ist ein guter Start auf dem Weg zu Vorschlägen für eine Charta für Kinder- und Jugendrechte. Ich danke den Schülerinnen und Schülern, dass sie nicht nur eine Resolution übergeben, sondern sich auch die Zeit genommen haben, zu diskutieren. Denn das ist eines meiner wesentlichen Anliegen, ich möchte mit den Kindern und Jugendlichen und nicht nur über sie sprechen, wenn es um die breitere Bekanntmachung und die Umsetzung ihrer Rechte geht.“

Hessen hat mit der Einrichtung des Amtes der Kinder- und Jugendrechtsbeauftragten, Teile der Resolution bereits umgesetzt. „Ich freue mich, dass mit der neugeschaffenen Position einer Kinder- und Jugendrechtsbeauftragten und meinem Vorhaben, den Jugendlichen mehr Mitspracherecht einzuräumen, tatsächlich schon zwei Forderungen der Resolution auf Landesebene umgesetzt sind“, so Gerarts. Für ihre Arbeit kündigte sie an, dass sie die jungen Erwachsenen und Jugendlichen zu ihrer Meinung befragen möchte, wie Jugendliche gut in die Erstellung der Charta eingebunden werden können. „Hier denke ich ganz besonders auch an Kinder und Jugendliche, denen eine Beteiligung zunächst „fremder“ ist und die ich ebenfalls für den Prozess gewinnen möchte. Und ich bin sicher, dass wir viel werden bewegen können, denn dieser Tag heute zeigt auch sehr deutlich, dass die Jugendlichen sich schon sehr intensiv mit der Thematik Kinderrechte in Hessen und weltweit auseinandergesetzt haben“, betonte Gerarts abschließend.

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Sep 13 2017

Deutsches Kinderhilfswerk und DFL Stiftung für Kinderrechte

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die DFL Stiftung engagieren sich zukünftig gemeinsam für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. Im Mittelpunkt der neuen Partnerschaft soll vor allem das in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebene Recht auf Spiel und Bewegung stehen. Startschuss für das gemeinsame Engagement ist das Weltkindertagsfest des Deutschen Kinderhilfswerkes am Sonntag in Berlin. Zu Deutschlands größtem nichtkommerziellen Kinderfest, das zugleich die bundeszentrale Hauptveranstaltung zum Weltkindertag ist, rechnet das Deutsche Kinderhilfswerk mit mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern. Der Weltkindertag wird von der DFL Stiftung finanziell und ideell unterstützt. Auf ihre Initiative spricht unter anderem Hertha BSC-Urgestein und U17-Cheftrainer Andreas „Zecke“ Neuendorf im Rahmen der Hauptveranstaltung in Berlin über das Engagement des Profifußballs für Kinder.

„Wir freuen uns, mit der DFL Stiftung einen weiteren starken Partner bei der Durchsetzung der Kinderrechte in Deutschland an unserer Seite zu haben, insbesondere hinsichtlich des Rechts auf Spiel und Bewegung. Wir müssen Kindern wieder mehr Bewegungsfreude vermitteln. Der Anteil übergewichtiger Kinder ist in den vergangenen 25 Jahren um ein Viertel und derer mit krankhaftem Übergewicht sogar um das Doppelte gestiegen. Deshalb brauchen wir dringender denn je innovative Instrumente der Bewegungsförderung“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Körperliches und geistiges Wohlbefinden sind Grundvoraussetzungen für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die DFL Stiftung setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Chance auf ein gesundes und aktives Aufwachsen haben. Mit den Mitteln des Fußballs fördert und unterstützt die Stiftung des Profifußballs bundesweit Projekte und Initiativen, die junge Menschen nachhaltig in Bewegung bringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderhilfswerk in diesem Bereich und viele gemeinsame Projekte für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland“, sagt Stefan Kiefer, Vorsitzender der DFL Stiftung.

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die DFL Stiftung möchten Kinder nachhaltig in Bewegung bringen, damit sie gesund aufwachsen und soziale Kompetenzen entwickeln können. Über das Spiel entwickeln Kinder motorische Fähigkeiten, lernen, sich selbst und andere einzuschätzen, anderen zu helfen, Risiken einzuordnen – und entdecken letztlich die Welt. Der besondere Wert des Rechts auf Bewegung, Spiel und kulturelle Betätigung zeigt sich durch dessen Verankerung in der UN-Kinderrechtskonvention.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Jul 3 2017

Deutlich mehr nachhaltiger Kakao angestrebt

Sicherung der Kinderrechte hat oberste Priorität

Deutlich mehr nachhaltiger Kakao angestrebt

Foto: Fotolia / foliavectorolirz (No. 5849)

sup.- Der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in den in Deutschland verkauften Schokoladen- und Süßwaren soll bis zum Jahr 2020 auf 70 Prozent steigen. Diese Absichtserklärung wurde auf der Mitgliederversammlung der Multistakeholder-Initiative „Forum Nachhaltiger Kakao“ im Mai 2017 beschlossen. Derzeit stammen bei den Forumsmitgliedern 57 Prozent des verwendeten Kakaos aus nachhaltigem Anbau, in der gesamten Branche beträgt der Anteil 45 Prozent. Namhafte Mitglieder des Forums mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle streben bis spätestens 2020 sogar den ausschließlichen Einsatz von entsprechend zertifiziertem Kakao an.

Das von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 ausgezeichnete Forum ( www.kakaoforum.de) verbindet bei seinen Aktivitäten soziale und ökologische Verantwortung mit ökonomischer Vernunft. Im Fokus steht dabei vor allem die Verbesserung der Lebensbedingungen der Kakaobauern, um auf diese Weise zur Sicherung der Menschenrechte und insbesondere der Rechte der Kinder beizutragen. Denn Armut ist die hauptsächliche Ursache für gefährliche und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaoanbau.

Ein grundlegender Ansatz, um Kinder vor Ausbeutung zu schützen, besteht darin, ihren Müttern und Frauen generell zu helfen, ein höheres Einkommen zu erzielen. Denn Frauen nutzen ihren Verdienst vor allem für Ausgaben in Ernährung und Bildung ihrer Kinder. Hinzu kommt: „Frauen unterstützen die Qualität der Ernte und helfen beim Beschnitt, der Fermentation und der Trocknung – den wesentlichen Maßnahmen, um die Erträge nachhaltig zu gewährleisten“, bestätigt die Umweltorganisation Rainforest Alliance, die als Mitglied des Forums zu den standardsetzenden Vereinigungen gehört. Die Stärkung der Position von Frauen gehört deshalb zu den vorrangigen Zielen der zahlreichen Projekte der Forumsmitglieder, mit denen allein in Westafrika mehr als eine Million Bauernfamilien durch Aufklärung und Schulungsmaßnahmen u. a. bei der Optimierung der Qualität und Quantität der Kakao-Ernte gefördert werden.

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Jun 18 2017

Projekt „Generation Z“ aus Bonn gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Projekt "Generation Z" aus Bonn gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Jugendprojekt „Generation“ Z bei der Preisverleihung im Europa-Park in Rust

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes geht dieses Jahr an das Projekt „Generation Z“ aus Bonn. Damit können sich die Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wurde heute im Europa-Park in Rust verliehen.

Beim Projekt „Generation Z – kann doch was“ inszenieren Kinder und Jugendliche ohne professionelle Hilfe von Erwachsenen Musicals für einen guten Zweck. Ausgangspunkte der Musicals sind ein Märchen und ein von den Beteiligten identifiziertes gesellschaftliches Problem, wie beispielsweise die Missachtung von Kinderrechten. Das Märchen wird entsprechend umgeschrieben und als Musical auf die Bühne gebracht. Die Choreografien, das Bühnenbild, die Songs, die Kostüme: Alles wird gemeinsam von den Jugendlichen erarbeitet. Bei den Aufführungen sammeln die Mitwirkenden dann Spenden, um damit Kinder und Jugendliche in Not zu unterstützen.

Den 2. Platz belegte das Projekt „Lebenswege Jena“, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Die Kinder gestalten selbständig den Gruppenraum“ aus Künzelsau errang den 3. Platz und gewann damit 1.500 Euro. Zudem konnten sich die Künzelsauer über den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ freuen. Die mit 500 Euro dotierten vierten Plätze gingen an Projekte aus Bielefeld, Glinde und Wildenfels. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„Wir finden es toll, was die Jugendlichen von „Generation Z“ auf die Beine gestellt haben. Das Projekt ist vielfältig, kreativ und nachhaltig, und bringt zudem gesellschaftlich wichtige Themen einem breiten Publikum nahe. Damit kann „Generation Z“ ein Vorbild sein für alle Kinder und Jugendlichen, die sich engagieren wollen“, betonten die 16-jährige Gerda Krull und der 14-jährige Damian Schottowski, Mitglieder der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Es ist eindrucksvoll, wie sich die Kinder und Jugendlichen in den Projekten beteiligen“, erklärt Bundesfamilienministerin Katarina Barley. „Wir müssen dafür sorgen, dass ihre Rechte, auch das Recht auf Beteiligung, in Deutschland noch besser umgesetzt werden. Mit der ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz steht der entscheidende Schritt zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen noch aus.“

„Die Projekte, die bei der Verleihung der Goldenen Göre im Europa-Park präsentiert werden, zeichnen sich stets durch Kreativität und einen vorbildlichen Einsatz für Benachteiligte aus. Mir liegt es sehr am Herzen, das Engagement der Kinder und Jugendlichen zu fördern und stets ein offenes Ohr für sie zu haben. Außerdem ist die Kinderarmut in Deutschland ein wichtiges Thema für mich. Hier können wir gemeinsam viel bewirken“, betonte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Die Wahl der Siegerprojekte war für die Jury ein hartes Stück Arbeit. Alle sechs Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert“, erklärte Harald Geywitz, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Mit der Ehrung würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und möchte ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen.“

Die nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Mrz 30 2017

Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung geht in die Endphase

Nominierte Projekte für die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes stehen fest

Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung geht in die Endphase

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Sechs Kinder- und Jugendprojekte aus ganz Deutschland dürfen sich ab heute große Hoffnung auf die Goldene Göre machen. Eine Jury hat Projekte aus Bielefeld, Bonn, Glinde, Jena, Künzelsau und Wildenfels für die Endrunde nominiert. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Preis wird am 18. Juni 2017 im Europa-Park in Rust verliehen. Dazu werden die nominierten Projekte in den nächsten Wochen mit einem Kurzfilm porträtiert und zur Preisverleihung mit beteiligten Kindern und Jugendlichen in den Europa-Park eingeladen.

„Es freut uns ganz besonders, dass sich im Jubiläumsjahr der UN-Kinderrechtskonvention so viele tolle Projekte beworben haben. Da ist uns die Nominierungsentscheidung wirklich schwer gefallen. Mit der Goldenen Göre setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen ein. Oberstes Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Ehrung soll das Können von Kindern und Jugendlichen aufzeigen, sie für ihre Leistung auszeichnen und ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, freut sich, mit dem „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ einen zusätzlichen Preis für außerordentliches Engagement verleihen zu können. Seit letztem Jahr können die Besucher der Europa-Park JUNIOR CLUB Seite www.ep-juniorclub.de für eines der nominierten Projekte abstimmen, die dann den „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ in Höhe von 1000 Euro erhalten. „Damit zeichnen wir Kinder und Jugendliche für ihr vorbildliches Engagement aus. Sie setzen sich für ihre Mitmenschen und die Umwelt ein und können damit viel bewegen“, so Miriam Mack.

Bei der Verleihung der Goldenen Göre wird kein Projekt leer ausgehen: Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die Plätze 4 bis 6 mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Preisträger werden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt. Zusätzlich wird Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ vergeben.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Mrz 8 2017

Jetzt bewerben und gewinnen

Wettbewerb „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes

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Ab sofort können sich Schulklassen und außerschulische Gruppen für das Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes bewerben. Bei diesem Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Kinderrechte in ihrem Alltag bei Kindern und Erwachsenen bekannter gemacht und umgesetzt werden können. Möglich sind beispielsweise Videos, Fotostorys, gemalte Bilder, geschriebene Geschichten, Comics oder Hörspiele. Die Dokumentationen der durchgeführten Aktionen können bis zum 17. Juli 2017 als eingereicht werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen des Deutschen Kinderhilfswerkes wählt die drei kreativsten Einsendungen aus. Die Gewinner werden zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres nach Berlin eingeladen, um dort die Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Auch fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen wir in unserem Land feststellen, dass wir von einer vollständigen Umsetzung der in der Konvention festgeschriebenen Kinderrechte noch weit entfernt sind. Ein Fünftel der Kinder hat noch nichts über die Kinderrechtskonvention gehört oder gelesen. Und fast zwei Drittel der Kinder kennen Kinderrechte nur vom Namen her und wissen über Einzelheiten nicht so gut Bescheid. Das möchten wir mit diesem Wettbewerb ändern“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 garantiert allen Kindern das Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und Religion. Die Kinderrechte gelten in den Entwicklungsländern ebenso wie in Industrieländern wie Deutschland. Deutschland hat die Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren, im April 1992, ratifiziert und sich verpflichtet, diese umzusetzen.

Weitere Infos zum Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes finden sich unter: www.kindersache.de/wettbewerb Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Nov 16 2016

Nein zu Kinderarbeit – Ja zu Bildung -„Kinderfreundliche Städte“ in Indien zeigen, wie es geht

UN-Tag für Kinderrechte 20. November 2016

Nein zu Kinderarbeit - Ja zu Bildung -"Kinderfreundliche Städte" in Indien zeigen, wie es geht

Eine Kinderarbeiterin aus Indien fordert das Recht zur Schule zu gehen (Bildquelle: Don Bosco Mission Bonn/Remil Tilak)

Wir wollen in die Schule gehen, lernen und uns eine bessere Zukunft aufbauen“, so die Forderung eines indisches Mädchens, das wie Millionen anderer Kinder in dem asiatischen Land arbeiten muss, anstatt zur Schule zu gehen. Das Don Bosco Netzwerk in Indien hat jetzt die Initiative „Kinderfreundliche Städte“ gestartet, um Kinderrechte umzusetzen und Kinderarbeit abzuschaffen.

„Kinderfreundlich bedeutet, dass es eine Nulltoleranzpolitik gegenüber Kinderrechtsverletzungen gibt. Hierzu zählt etwa Kinderarbeit. Ein Kind, das arbeitet, geht nicht zur Schule, hat keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Zukunftsperspektiven“, betont Pater Thomas Koshy Salesianer Don Bosco (SDB), Leiter des Netzwerks.

„Die Beschäftigung von Minderjährigen unter 14 Jahren ist nach indischem Recht verboten. Trotzdem ist Kinderarbeit weit verbreitet. Damit diese Gesetze nicht nur Papiertiger bleiben, sollten wir Allianzen für Kinderrechte schmieden – nicht nur in Indien, sondern weltweit“, so Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn.

Dass eine solche Allianz erfolgreich sein kann, zeigt die südindische Metropole Vijayawada. 1997 gab es dort noch 7000 Kinderarbeiter, aktuell sind es nur noch 150. „Wir konnten die Zahl senken, weil alle, das heißt die Politik, die Polizei und sogar die Unternehmen an einem Strang gezogen haben. Alleine wäre uns das nicht gelungen“, sagt Pater Koshy.

Weltweit müssen mehr als 168 Millionen Jungen und Mädchen arbeiten. In Indien wird ihre Zahl auf mehr als 12 Millionen geschätzt. Ein Großteil von ihnen arbeitet in der Landwirtschaft. Manche verrichten Schwerstarbeiten in Ziegeleien oder Steinbrüchen. Don Bosco ist schon seit 1926 in Indien und setzt sich für die Rechte von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein.

Am 28. Januar 2017 wird Pater Koshy SDB auf dem Don Bosco Forum Bonn über das Projekt „Kinderfreundlichen Städte“ berichten. Mehr Infos www.donboscomission.de

Don Bosco Mission Bonn koordiniert die Projekte der Salesianer Don Boscos (SDB) für benachteiligte KInder Jugendliche weltweit. Ein Fokus sind Straßenkinder.

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