Posts Tagged Konsumenten

Apr 18 2018

Online Handelsplattformen auf dem Vormarsch

Welche Auswirkungen hat das Onlinegeschäft für das Handwerk? Von Hans Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten

Online Handelsplattformen auf dem Vormarsch

Brunzel Bau GmbH, Velten in Brandenburg

Online Handelsplattformen verändern den Markt.

Online Plattformen haben in den letzten Jahren mehr Umsatz generiert und sind immens an Bedeutung gestiegen. Egal ob Ebay, Autoscout24 oderOnline Broker die Online Handelsplattformen sind nicht mehr wegzudenken und helfen den Menschen transparent mit Menschen aus der ganzen Welt zu handeln. Wie früher auf dem Marktplatz kann man Waren und Dienstleistungen anbieten oder einkaufen.

Auch große Online Warenhäuser wie Amazon oder Alibaba verdrängen nach und nach den „normalen offline“ Einkauf vom Markt. Allerdings wird heutzutage noch direkt mit dem Konsumenten gehandelt. Eine Handelsplattform für den gewerblichen Austausch konnte sich noch nicht etablieren. Doch Amazon und Alibaba haben begonnen solche gewerblichen Handelsplattformen aufzubauen. Für ein Unternehmen wie die Brunzel Bau GmbH aus Velten als gewerblicher Kunde kommt der Bezug über gewerbliche Handelsblattformen erst langsam in das Blickfeld.

Gewerbliche Handelsplattformen

Ein Problem in diesem Markt sind die komplexen Industrieprodukte wie zum Beispiel Baumaschinen. Auch die alten Strukturen dieser Industriebetriebe mit Vertriebler und Einkäufer stehen dieser Entwicklung noch im Weg. Der Handel über eine Online Handelsplattform würde eine Preistransparenz schaffen, die schlussendlich auch das Bauen verbilligt. In Deutschland gibt es seit 1932 das Unternehmen „Wer liefert was?“ eine unabhängige Datenbank für gewerbliche Einkäufer oder jetzt ein online Business-to-Business-Marktplatz. Vor der Zeit des Internets hat das Unternehmen regelmäßig Nachschlagwerke für die gewerbliche Anbieter- und Produktsuche.

„Wer liefert Was“ im Internet

Ab 2005 wurde die Datenbank ausschließlich im Internet bereitgestellt.

Derzeit sind über 428.000 Unternehmen aus Deutschland, 66.500 aus Österreich und 63.500 aus der Schweiz mit Informationen und Kontaktdaten bei „Wer liefert was“ eingetragen. Hierbei handelt es sich um Hersteller, Großhändler, Händler oder Dienstleister aus allen Branchen.

Online Handelsplattformen haben den Markt für Konsumenten transparent gemacht und helfen Personen die gewerblich einkaufen. Allerdings haben sie nicht ausschließlich Vorteile. Wer bei nicht mitmacht, mit seinen Produkten und Dienstleistungen nicht gelistet ist, kann erhebliche wettbewerbliche Nachteile hinnehmen müssen. Die Brunzel Bau GmbH steht der weiteren Öffnung des Marktes offen gegenüber.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
info@brunzel-bau.de
http://www.bauen-solide.de

Jan 22 2018

Der Begriff der Aufklärung und das Internet 2018

Was hätte Immanuel Kant zu der aktuellen Entwicklung gesagt? Von Eric Mozanowski, Berlin/Stuttgart; The Grounds Real Estate Development AG, Berlin

Der Begriff der Aufklärung und das Internet 2018

The Grounds Real Estate Development AG

Wer liest eigentlich heute noch Bücher? Oder gar philosophische Werke? Niemand. Es gibt doch das Internet, oder? Kommunikation, Diskussion und Wissensvermittlung ist ein besonderes Anliegen der Verantwortlichen des Unternehmens The Grounds Real Estate Development AG in Berlin. Die The Grounds-Gruppe fokussiert sich auf den Erwerb und die Entwicklung von Wohnimmobilien und hat es sich zum Ziel gesetzt, bezahlbaren Wohnraum für unterschiedliche Phasen von Lebensabschnitten bereit zu stellen, indem sie als Komplettanbieter die Geschäftsfelder Investments (inkl. Property-/ Asset-Management), Development und Trading abbildet. Hierbei profitiert die The Grounds-Gruppe vom langjährigen Know How und Netzwerken der Vorstandsmitglieder, Aufsichtsräte und Mitarbeiter der zweiten Führungsebene aus der Immobilienbranche, bei zugleich erfolgreicher Leistungsbilanz. Eric Mozanowski, Vorstand COO der The Grounds Reals Estate Development AG zum Wandel der Vermittlung von Wissen, Daten, Fakten und Geschichten.

Immanuel Kant (1724 – 1804), der maßgebliche Vater unserer heutigen geistigen Welt führte die Deutschen aus dem Mittelalter. Zwar war er als Philosoph körperlich niemals über die Stadt Königsberg hinaus in der Welt herumgekommen, nichtsdestotrotz hat er mit seinen Werken der Menschheit das geistige Grundgerüst überlassen, um die Geisteskrise der Scholastik nach den Höhenflügen der griechischen und römischen Philosophie für die Neuzeit hinter sich zu lassen, erläutert Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski.

Kant fordert Nachdenken und Selbstverantwortung

In seinem bahnbrechenden Beitrag „Was ist Aufklärung?“ beginnt er mit der Definition: „Die Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ Welche bahnbrechenden Worte waren dies, welch ungeheurer Angriff auf die herrschenden religiösen, ökonomischen und staatlichen Verhältnisse. Um es klar zu sagen: jeder, der nicht selber nachdenkt und sich dabei anstrengt, ist in den Augen von Kant ein armseliger „Loser“.

Kant wagt den radikalen Schritt aus dem Mittelalter

Hatte nicht noch Jesus Christus in der Bibel in dem Gleichnis von dem ungläubigen Thomas etwas ganz anderes gefordert. Dort hatte der Thomas Zweifel daran, dass der Führer ihrer kleinen Bewegung, der von der römischen Herrschaft in Israel zum Tode verurteilt worden war, tatsächlich wieder auferstanden sei. Das Christentum war völlig gescheitert. Im Grunde waren arbeitslose Taugenichtse, die genauso wie Jesus Christus sich weigerten, am Wirtschaftsleben der damaligen Zeit teilzunehmen, am Ende angekommen. Nicht nur die römische Herrschaft, sondern auch die einheimische, eigentlich unterdrückte Bevölkerung hatte den Tod ihres Anführers gefordert. Dieser war an einem Freitagnachmittag hingerichtet worden. Nun hieß es, am Wochenende danach, am Sonntag, sei er wieder von den Toten erweckt worden. Jesus Christus hörte, dass der Anhänger Thomas, der nicht bei seiner Auferstehung dabei war, Zweifel hegte. Thomas wollte einen wissenschaftlichen Beweis der Auferstehung von den Toten. Jesus begrüßte ihn und teilte mit: „Selig sind diejenigen, die glauben, ohne es zu verstehen.“ Der Glaube des Menschen beschwört und schaltet bekanntlich sein Gehirn aus, und baut nicht auf Rationalität, sondern auf einer emotionalen Entscheidung. Welche Kraft hat 1700 Jahre danach, nach einem dunklen Mittelalter und der Christianisierung der Menschheit, dann der Trennung der Christen aufgrund der Intervention Luthers in mehr demokratisch organisierte Christen oder die alten zentralistisch auf Rom hörenden Christen, der Grundgedanke der Aufklärung? Welche Kraft hat dann diese Aussage: Was ist Aufklärung? Die Aufklärung ist im Grunde genau das, was Jesus Christus dem Menschen verboten hatte. Während die Scholastik des Mittelalters die Idee verfolgte, sozusagen Jesus Christus wissenschaftlich zu beweisen, tritt mit Kant jemand auf die Bühne der Philosophie der radikal etwas anderes fordert: Bediene dich Deines Verstandes.

Was sagt Kant jetzt zum dummen Internetnutzer 2018

Das Bild lässt sich übertragen in das Jahr 2018, bei denen die Welt für die Konsumenten ähnlich ist, wie für die Christen im Mittelalter. Es hat sich mit dem Internet ein System gebildet, welches diffus das ganze Leben durchdringt. Die Algorithmen, die von anderen herrschenden Internetunternehmen geschaffen wurden, bestimmen die Welt. Die Suchmaschinen bilden den Zugang zu dem Internet. Diese entscheiden, welche Inhalte dem Konsumenten vorgeschlagen werden. Diese Macht ist privat und hat nur ökonomische Ziele. Kontrolle gibt es nicht, weder durch den einzelnen oder die Gemeinschaft in Form von staatlichen Prüfungsorganen. Wie die Kirchen vor der Erfindung des Buchdruckes bestimmen jetzt einzelne Konzerne das Wissen der Menschheit. Kant hätte nach seinem Verständnis des aufgeklärten Menschen zu einem extrem kritischen Umgang mit dem Internet geraten.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate Development AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate Development AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.thegroundsag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate Development AG
Eric Mozanowski
Leipziger Platz 3
10117 Berlin
+49 30 2021 6866
+49 30 2021 6849
info@thegroundsag.com
http://www.thegroundsag.com

Jan 9 2017

Die Konsumenten von Palmöl

Unverzichtbar für weltweite Ernährungsversorgung

Die Konsumenten von Palmöl

Grafik: Supress (No. 5729)

sup.- Ölpalmen sind die wichtigsten fettliefernden Nutzpflanzen. Der Weltmarkanteil von Palmöl an allen pflanzlichen Ölen beträgt rund 36 Prozent. Palmöl gehört in vielen Ländern wie Indien, Indonesien, China und Malaysia zu den unverzichtbaren Grundnahrungsmitteln. Das anhaltende globale Bevölkerungswachstum ist dementsprechend der Hauptgrund für den rasanten Anstieg der weltweiten Palmölerzeugung. Seit 1990 hat sich die globale Anbaufläche für Ölpalmen von rund sechs Mio. Hektar mittlerweile auf über 17 Mio. Hektar nahezu verdreifacht. Die Gesamtmenge der jährlichen Palmölproduktion liegt laut Angaben von FABRI (Food and Agriculture Policy Research Institute) bei ca. 60 Mio. Tonnen. Weltweit wird das Pflanzenfett der Ölpalme zu rund 73 Prozent als Nahrungsmittel verwendet und zu ca. 27 Prozent für den industriellen Bedarf sowie zur energetischen Nutzung.

Etwa elf Prozent (6,1 Mio. Tonnen) der globalen Palmölerzeugung werden in Europa genutzt, knapp 1,7 Prozent (1 Mio. Tonnen) in Deutschland. 54 Prozent des Palmöls werden hierzulande für die Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet und 46 Prozent für technische Prozesse, z. B. zur Produktion von Kosmetika sowie Reinigungsmitteln, aber insbesondere auch zur Erzeugung von Biokraftstoffen. Während der Einsatz von pflanzlichen Ölen für die energetische Nutzung zunehmend äußerst kritisch bewertet wird, ist Palmöl in der Lebensmittelbranche nur sehr schwer ersetzbar. Das pflanzliche Fett der Ölpalme ist bei Zimmertemperatur hitze- sowie oxidationsstabil und bietet für viele Einsatzbereiche eine sehr vorteilhafte Fettsäurezusammensetzung. Alternative Pflanzenöle müssen demgegenüber für verschiedene Anwendungen erst aufwändig gehärtet werden, wodurch auch potenziell gesundheitsschädliche Transfettsäuren entstehen können.

Hinzu kommt: Anders als viele Verbraucher glauben, sind Lebensmittel mit dem Hinweis „ohne Palmöl“ auch unter ökologischen Gesichtspunkten nicht die bessere Wahl. Das liegt vor allem an der hohen Ertragskraft von Ölpalmen im Vergleich zu anderen fettliefernden Nutzpflanzen: „Die Pflanze ist dreimal so ertragreich wie Raps und beansprucht für den gleichen Ertrag etwa sechsmal weniger Fläche als Soja“, bestätigt die Umweltorganisation WWF. Der simple Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst deshalb keine ökologischen Probleme, sondern kann sie sogar noch verschärfen. Statt Produkte ohne Palmöl zu bevorzugen, sollten umweltbewusste Konsumenten Wert darauf legen, dass sich die Unternehmen für umwelt- und sozialverträgliche Anbaubedingungen engagieren und bei ihrer Einkaufspolitik auf entsprechend nachhaltig erzeugtes Palmöl setzen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Aug 29 2016

BRAIN, AnalytiCon und Roquette unterzeichnen eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe

(Mynewsdesk) • Die drei Partner des DOLCE-Konsortiums stellen sich der Herausforderung, neue Konzepte im Bereich Zucker und Süßstoffe in verschiedenen Märkten und Anwendungen zu entwickeln
• Viele der größten Fortune 500 Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein starkes Interesse auf diesem Gebiet

Zwingenberg und Potsdam (Deutschland) und Lestrem (Frankreich), 29. August 2016: Das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), der Naturstoffspezialist AnalytiCon Discovery GmbH und Roquette, ein Marktführer für Inhaltsstoffe für Speziallebensmittel aus pflanzlichen Rohmaterialien, haben heute eine strategische Partnerschaft mit dem Namen DOLCE bekannt gegeben. Innerhalb dieses einzigartigen Konsortiums werden die Partner gemeinsam natürliche Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärker mit dem Ziel entwickeln, eine Zucker- und Kalorienreduktion in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln und Getränken zu erreichen. Diese Innovationen werden dem globalen Markt zugutekommen und die dringenden Bedürfnisse hinsichtlich des natürlichen Zuckeraustausches adressieren.

Im stetigen Bestreben nach Innovationen beabsichtigt Roquette innerhalb des DOLCE-Konsortiums von der proprietären Screening-Technologie der BRAIN sowie AnalytiCons Zugang zur einzigartigen Vielfalt von Naturstoffen, isoliert aus essbaren Pflanzenmaterialien, zu profitieren. Roquette wird in der späten Phase der Partnerschaft die Entwicklung, die Produktion und Belieferung der Inhaltstoffe für verschiedene Märkte und Anwendungsgebiete übernehmen.

Das Ziel des DOLCE-Konsortiums ist die Entwicklung von neuartigen natürlichen Süßgeschmacksverstärkern und Süßstoffen. Damit soll es gelingen, die Ernährung durch optimierte Lebensmittelzubereitungen zu verbessern. Parallel dazu wird eine an die globalen Kunden gerichtete Markenstrategie mit den neuen Konzepten aufgestellt. Viele der größten „Fortune 500“ Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein nachhaltiges Interesse an diesem Themenkomplex und es wird erwartet, dass der Markt für Konsumgüter und Getränke von der Entwicklung dieser neuen Süßungsmittel profitiert.

„Es gibt einen großen Bedarf für natürliche Süßungsmittel auf dem Gebiet der Nahrungsmittel und Getränke, um so den Kaloriengehalt in Lebensmittelzubereitungen zu reduzieren“, stellt Thierry Marcel, Executive Vice President R&D bei Roquette, fest. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses DOLCE-Konsortium einen richtungsweisenden Erfolg in der Entwicklung neuartiger Süßstoffe erzielen und einen bisher nicht ausreichend bedienten Marktbedarf für alternative Lösungen im Bereich natürlicher Süßungsmittel adressieren wird.“

„Das DOLCE-Programm verfolgt das Ziel, mit der neuen Generation von Süßungsmitteln einen attraktiven Wertzuwachs bei den DOLCE-Akteuren zu induzieren. Diese Süßungsmittel-Innovationen werden uns interessante Möglichkeiten für Produkte in verschiedenen Märkten der Konsumgüterindustrie ermöglichen. Wir sind hoch erfreut, dass sich Roquette, einer der weltweit führenden Anbieter von Lebensmittelinhaltsstoffen, für BRAIN und unserem Tochterunternehmen AnalytiCon als wichtige Partner für die Herstellung natürlicher Süßstoffe entschieden hat, um diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen“, führt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN, aus.

„Gemeinsam mit Roquette werden wir als Konsortium dieses Programm starten und so die Entwicklung von Süßstoffen in verschiedenen Märkten und Anwendungsgebieten steuern. Dabei werden wir auch aktiv eine marktübergreifende Markenstrategie für die neuen Konzepte vorantreiben sowie die Bedürfnisse der Konsumenten von Lebensmitteln und Getränken nach natürlichen Süßungsmitteln bedienen“, sagt Dr. Martin Langer, Executive Vice President Corporate Development bei der BRAIN.

„Die Kombination der Screening-Technologie der BRAIN, der Erfahrung mit dem Zugang zum Werkzeugkasten der Natur zur Identifizierung und Entwicklung neuer Lösungen, zusammen mit der Verfügbarkeit der Naturstoffbibliothek von AnalytiCon ist einzigartig und wird uns den Zugang zu einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärkern ermöglichen“, erklärt Dr. Lutz Müller-Kuhrt, CEO der AnalytiCon.

Diese DOLCE-Allianz wird einen Brückenschlag zwischen der Identifizierung & Entwicklung (BRAIN und AnalytiCon), Formulierung & Produktion (Roquette) und Marketing & Verkauf (Konsumgüterprodukt-Unternehmen) von innovativen Süßungsmitteln in verschiedenen Segmenten im Bereich Lebensmittel und Getränke ermöglichen, was neue Chancen in verschiedenen Feldern der Konsumgüterindustrie eröffnet.

Laut eines kürzlich auf der Website marketsandmarkets.com publizierten Berichts wird der Markt für Zuckerersatzstoffe im Jahr 2015 auf 13,26 Mrd. US$ taxiert und es wird erwartet, dass bis ins Jahr 2020 etwa 16,53 Mrd. US$ erreicht werden, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,5% entspräche. In Bezug auf das Volumen an Zuckerersatzstoffen werden 17,03 Mio. Tonnen bis 2020 vorhergesagt. Es gibt einen stetig wachsenden Bedarf an neuen Konzepten mit natürlichen Süßstoffen, welche auf eine gesunde Art und Weise den Süßgeschmack von Zucker nachahmen. Der globale Markt für hochpotente Süßstoffe wurde gemäß einer Studie der Credit Suisse aus dem Jahr 2013 mit jährlich 1,2 Mrd. US$ berechnet. Gemäß einer Studie von Lux Research machen Zuckerersatzstoffe heutzutage bereits 22% des gesamten Süßstoffmarktes aus, wobei natürliche Süßstoffalternativen nur 1% davon repräsentieren. Im Zuge des Trends zu natürlichen und gesunden Inhaltsstoffen, haben diese natürlichen Alternativen das Potenzial, zwischen 2 und 25% der gesamten Saccharose in produktübergreifenden Kategorien wie Backwaren, Cerealien, Getränke und Konfektwaren zu ersetzen.

Über BRAIN:
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern wie z.B. BASF, Ciba, Clariant, Evonik, DSM, Genencor, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Schering, Südzucker und Symrise, um nur einige zu nennen. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Die Gruppe erreichte eine gesamte operative Leistung etwas 25,7 Mio. EUR im Finanzjahr 2014/2015 und beschäftigte circa 220 Mitarbeiter.
www.brain-biotech.de

Über AnalytiCon Discovery
Die international agierende AnalytiCon Discovery GmbH ist der globale Marktführer auf dem Gebiet der Naturstoff (NP)-Bibliotheken mit vollständig aufgeklärten Strukturen. Mit 60 Mitarbeitern am Potsdamer Biotech-Campus, bietet AnalytiCon Dienstleistungen für jede Phase der Versorgungskette für NP-basierte Wirkstoffentdeckung und Entwicklung an. Das Unternehmen bietet die gesamte Spanne von Serviceleistungen für die schnelle Entwicklung von NP-basierten Leitstrukturen, von der Lieferung der Rohmaterialien bis zur Fermentation, der Isolierung und Strukturaufklärung im Hochdurchsatz bis hin zur NP-basierten medizinischen Chemie. Das von AnalytiCon angewendete innovative Technologiekonzept führte zu hochkarätigen Verträgen mit Unternehmen aus der pharmazeutischen, Lebensmittel und Kosmetikindustrie in Europa, USA und Japan. Mit der Zeit erlangte das Unternehmen Zugang zu 15% aller weltweit bekannten Naturprodukte, sowie zu tausenden bisher nicht veröffentlichten Strukturen. AnalytiCon hat außerdem das BIOS-Konzept (Biology Oriented Synthesis) etabliert, eine Technologie zur Entwicklung und Produktion fokussierter kombinatorischer Stoffbibliotheken basierend auf seltenen Kernstrukturen, welche bioaktive strukturelle Elemente enthalten (Nat-DiverseTM).
www.ac-discovery.com

Über Roquette
ROQUETTE „Wohlbefinden steigern durch das Beste der Natur“
Als familiengeführte Gruppe dient Roquette Kunden weltweit und ist führend bei Lebensmittel -Spezialinhaltstoffen und pharmazeutischen Hilfsstoffen. Die Produkte und Konzeptlösungen der Gruppe schaffen einen nachgewiesenen technologischen Nutzen für Ernährung und Gesundheit, maßgeschneidert für die Pharma-, Ernährungs-, Lebensmittelindustrie und für ausgewählte Märkte. Das Angebot von Roquette wird aus pflanzenbasierten Rohmaterialien wie Mais, Weizen, Kartoffeln und Erbsen produziert. Seit seiner Gründung vor über 80 Jahren beruhte das Wachstum der Gruppe auf Innovation, Leidenschaft für die Aufgaben und der Verpflichtung Ziele zu erfüllen.
Roquette ist in über 100 Ländern tätig, erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit mehr als 8000 Mitarbeiter weltweit.
www.roquette.com

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/5v1oc7

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/unternehmen/brain-analyticon-und-roquette-unterzeichnen-eine-strategische-partnerschaft-zur-entwicklung-einer-neuen-generation-natuerlicher-suessstoffe-34081

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

Firmenkontakt
BRAIN AG
Dr. Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
http://www.themenportal.de/unternehmen/brain-analyticon-und-roquette-unterzeichnen-eine-strategische-partnerschaft-zur-entwicklung-einer-neuen-generat

Pressekontakt
BRAIN AG
Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
www.brain-biotech.de

Jan 25 2016

„Die Zucker-Lüge“

Wer nicht genießt, wird ungenießbar

"Die Zucker-Lüge"

Foto: Ludwig-Verlag

sup.- Kein Ernährungswissenschaftler wird ernsthaft bestreiten, dass Kohlenhydrate in der Ernährung und speziell der daraus gewonnene Zucker zu den wichtigsten Bausteinen des Lebens zählen. Und fast alle Menschen, vom Neugeborenen bis zum Senior, lieben den süßen Geschmack. Dennoch steht der Zucker seit vielen Jahren im Mittelpunkt einer ideologischen Diskussion, in der er als ungesund, als Verursacher von Übergewicht und zahlreichen Krankheiten, als Droge oder sogar als Gift verunglimpft wird.

Wie konnte es zu solch einer gravierenden Verteufelung eines wertvollen Nährstoffs kommen? Der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel und der Ernährungswissenschaftler Sven-David Müller entlarven in ihrem eindrucksvollen Buch „Die Zucker-Lüge“ die Strategien und Interessen der Angstmacher, die eine gezielte Verunsicherung der Verbraucher fördern und damit zugleich Feinde eines genussvollen Lebens sind. „Plakative Warnungen vor Fett und Zucker, vor Alkohol und Fleisch, vor Gluten und Glutamat machen aus der Planung von Mahlzeiten Stress statt Vorfreude“, stellt Brendel im Hinblick auf die so genannten Ernährungsfundamentalisten fest, die sich als angebliche Verbraucherschützer profilieren. Mit gesundem Menschenverstand und faktenreicher Hintergrundrecherche wollen die Buchautoren dazu beitragen, dass die Konsumenten im Umgang mit Essen Sicherheit und Genuss zurückgewinnen. Denn schon Friedrich von Schiller ahnte: „Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ (Die Zucker-Lüge, Ludwig-Verlag ISBN 978-3-453-28075-5, 16,99 Euro)

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Feb 12 2015

Direct Selling – viel besser als sein Ruf

Direktvertrieb ist eine nach vorn strebende Vertriebsform weiß Thomas Reichart und räumt mit alten Vorurteilen auf

Direct Selling - viel besser als sein Ruf

Direktvertrieb-Experte Thomas Reichart

Beim Begriff Direct Selling oder Direktvertrieb denken die meisten an Haustürverkauf oder Schneeballsystem. Leider ist dieses alte Klischee noch immer tief in den Köpfen verankert. Dabei ist Direct Selling die Königsdisziplin des Verkaufens, sagt Vertriebsprofi Thomas Reichart und erklärt, warum der Direktvertrieb in Zukunft maßgeblich an Bedeutung gewinnt.

Während Erwartungen der Konsumenten immer weiter steigen, suchen Unternehmen händeringend nach Vertriebswegen, mit denen sie ihre Kunden besser erreichen. „Präsenz ist hier das Zauberwort“, so Reichart, der Unternehmen in Sachen Direktvertrieb berät und sie an diese Vertriebsform heranführt. „Nirgendwo anders ist der direkte Kontakt zum Kunden so wichtig, wie im Verkauf, denn hier können Informationen ausgetauscht, intensiv beraten und eine persönliche Beziehung aufgebaut werden.“

Die Nähe zum Endverbraucher ist seit Einführung von Mobile Apps und Social Networking sogar noch intensiver geworden und auf diesem Gebiet in vollem Gange. Wer nämlich seinen Kunden mit dem erreicht, was dieser braucht oder wünscht, hat bereits einen Fuß in der Tür. „In Zeiten von Informationsüberflutung ist der Kunde sogar dankbar, wenn er nur das angeboten bekommt, was auch wirklich interessant für ihn ist. Mit Direct Selling ist das möglich“, so der Vertriebsprofi weiter.

Auf Reichart übt der Direktvertrieb aber nicht nur wegen steigender Umsätze einen besonderen Reiz aus. Für ihn steht vor allem die persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund: „Ich arbeite täglich mit Menschen und lerne, was diese beschäftigt. Wenn ich dann verlässliche Prinzipien und individuelle Werkzeuge weitergeben kann, damit deren Leben angenehmer wird, habe ich etwas hinterlassen“, so Reichart und ergänzt: „Das gibt mir persönliche Erfüllung.“

Mehr Informationen zu Direct Selling bzw. Direktvertrieb und Thomas Reichart finden Sie unter www.thomas-reichart.de

Thomas Reichart ist Vertriebsprofi, Consultant, Redner, Autor und Impulsgeber für Macher im direkten Vertrieb. Ihn leitet eine Passion: Wachstum durch Direktvertrieb. Mit über 24 Jahren Berufserfahrung im Vertrieb, in der Beratung und im Top-Management, verfügt er über einen bemerkenswerten und einzigartigen Hintergrund im Direktvertrieb, sowohl im Vertriebsaufbau, als auch im Top-Management im nationalen wie internationalen Kontext.

Kontakt
Thomas Reichart Direct Selling
Thomas Reichart
Mies-van-der-Rohe Straße 4
80807 München
+49 89 25557-5532
mail@thomas-reichart.de
http://www.thomas-reichart.de

Dez 18 2014

Hersteller unter Zugzwang

Am 13. Dezember tritt die Kennzeichnungspflicht für Inhaltsstoffe in Kraft

Hersteller unter Zugzwang

Palmöl zerstört Regenwälder!

Es ist bekannt, dass die Palmölgewinnung ein Hauptgrund für die Abholzung der Regenwälder ist. Jährlich gehen etwa 12,55 Millionen Hektar – was einer Fläche von rund 17,5 Millionen Fußballfeldern entspricht – auf das Konto der Palmölgewinnung; Tendenz weiter steigend.
Bisher kamen die meisten Hersteller ihrer Verpflichtung nicht nach, die Verbraucher umfassend über die Inhaltstoffe ihrer Produkte zu informieren. Dies ändert sich jedoch mit der neuen Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, die ab dem 13. Dezember dieses Jahr in Kraft tritt. Nun reicht die Angabe „pflanzliches Öl oder Fett“ nicht mehr aus. Die Produzenten müssen ganz klar kennzeichnen wenn Palmöl in Lebensmitteln enthalten ist.

Billig und schädlich für Mensch und Umwelt.

„Pflanzliche Öle und Fette“ so heißt bisher noch die verschleierte Hersteller-Angabe bei Produkten, die Palmöl enthalten.
Von Schokoriegeln und Fertiggerichten über Kosmetika bis hin zu Waschmittel und Kerzen – fast jeder zweite Supermarktartikel enthält pflanzliche Öle und Fette. Diese können zwar aus heimischen Raps- und Sonnenblumenöl oder Sojaöl stammen, aber meist verbirgt sich dahinter Palmöl. Denn Palmöl ist das mit Abstand billigste Pflanzenöl auf dem Markt.
Die bereits in 2011 von der EU beschlossene Kennzeichnungspflicht tritt als Gesetz ab dem 13. Dezember in Kraft. Hersteller müssen nun genau angeben um welche Öle und Fette es sich in ihren Pizzen, Schokoladen und Nusscremes handelt.
So haben Verbraucher endlich die Möglichkeit, auf Produkte zu verzichten, die das umweltschädliche Palmöl enthalten. Mit Hilfe einer von SAVE Wildlife Conservation Fund zusammengestellten Datenbank kann der Kunde künftig Produkte aus den Bereichen Lebens- und Reinigungsmittel, Kosmetika oder Tierfutter finden, die kein Palmöl enthalten. Die Datenbank, die Teil der Kampagne Zeropalmöl ( www.zeropalmoel.de ) ist, zeigt ebenfalls an, welche Hersteller auf Palmöl ganz oder auch teilweise verzichten.
„Hersteller, die Palmöl verwenden, bringen die Regenwaldabholzung direkt in die Haushalte der Verbraucher! Sie beteiligen sie an der Umweltzerstörung, an Menschenrechtsverletzungen und dem Artensterben“, kritisiert Dr. Maike Förster vom SAVE Wildlife Conservation Fund.
Gründe auf Palmöl zu verzichten gibt es viele. Die schädlichen Auswirkungen der Palmölerzeugung auf Umwelt, Mensch und Tier sind schon lange bekannt, die Negativ-Liste lang! Für Plantagen werden in den Tropen immer noch große Regenwaldflächen – oft illegal – gerodet, Kleinbauern vertrieben, Grund und Boden durch den Einsatz von Pestiziden verseucht. Tiere verlieren ihren Lebensraum, viele Arten wie Orang Utans oder der Sumatra Tiger sind akut vom Aussterben bedroht. Dazu kommen die Gesundheitsschäden, die raffiniertes Palmöl verursacht. Studien zeigen, dass das Molekül 3-MCPD und Glycidol Fettsäureester, die beim Raffinieren entstehen, schwere Krankheiten wie Krebs verursachen können. Diese Moleküle sind in weitaus höherer Konzentration in Palmöl enthalten als in anderen pflanzlichen Ölen.
Zudem wird Palmöl auch zur Herstellung von Agrosprit verwendet, wodurch noch mehr Waldflächen verloren gehen. Und damit nicht genug! Gigantische Kohlenstoffspeicher in Form von Torfböden wurden durch die Regenwaldwaldabholzung bereits zerstört. Dadurch wird der gespeicherte Kohlenstoff frei. Dies führt zu einem nachweislich extrem hohen und schädlichen CO2-Anstieg.
Aufgrund der bekannten Problematik versuchen viele Hersteller ihre Einkaufspolitik und Verantwortung auf sogenannte „Nachhaltigkeitssiegel und Zertifizierungen“ abzuwälzen. Hiervon sollte sich der Verbraucher aber nicht täuschen lassen! Nahezu 95% aller Hersteller können die genaue Herkunft des verwendeten Palmöls nicht eindeutig nachweisen.
Das vielleicht bekannteste Beispiel eines Zertifizierungssystems ist der RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil). Zahlreiche bekannte Hersteller setzen auf RSPO zertifiziertes Palmöl und bewerben dies fleißig. Doch die vom RSPO festgelegten Kriterien sind schwammig, Verstöße gegen Umweltauflagen und Menschrechte werden kaum geahndet. Dadurch kann billig produziert werden. Tatsächlich kann von „billig“ jedoch keine Rede sein, denn die Folgen dieser Profitgier verursachen langfristig astronomische Kosten. Es ist daher wichtig, Verbraucher, Hersteller und Politik für die Probleme, die die Palmölproduktion verursacht, zu sensibilisieren.
Es geht auch anders! Das beweisen einige verantwortungsbewusste Hersteller, die bereits jetzt auf Palmöl in ihren Produkten verzichten.
„Verbraucher haben es in der Hand, den Raubbau an unseren Regenwäldern aufzuhalten! Indem sie sich für palmölfreie Produkte bzw. Alternativen entscheiden und somit Firmen zur Umstellung auf heimische Öle bewegen“, ist Förster überzeugt.

Weitere Informationen über Zeropalmöl:

Das Ziel der Kampagne ZeroPalmöl ist die drastische Reduktion des Palmölkonsums in Deutschland. Auf der Website www.zeropalmoel.de wird umfassend über Palmöl und palmölfreie Produkte informiert, sowie den Verbrauchern, Herstellern und Produzenten direkte Handlungsempfehlungen gegeben. Durch Aufklärung und Druck auf Hersteller und Politik kann jeder helfen, Palmöl aus allen in Deutschland vertriebenen Produkten zu verbannen und damit zum Erhalt der Regenwälder beitragen.

Presse-Kontakt:
SAVE Wildlife Conservation Fund
Dieselstr. 70
42489 Wülfrath
Tel.: 02058 -78 82-20
E-Mail: info@save-wildlife.com
http://www.save-wildlife.de

SAVE ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Artenschutzes einsetzt

Kontakt
SAVE Wildlife Conservation Fund
Maike Förster
Dieselstr. 70
42489 Wülfrath
02058 -78 82-20
m.foerster@save-wildlife.com
http://www.save-wildlife.com

Sep 19 2014

Der tägliche Ärger mit WLAN

zu langsam, zu kompliziert und unzuverlässig: es nervt!

Der tägliche Ärger mit WLAN

H.J. Willi, Republic of free Wi-Fi

Wussten Sie, dass ein öffentliches WLAN ganz einfach zu nutzen wäre? So einfach wie Wasser und Strom? Netzwerk anwählen und schon drin. In der Praxis braucht man oft mühsam Login und Passwort anzufordern, zu merken, aufzuschreiben und zu übertragen. Ein Passwort ist aber weder eine Vorschrift, noch ein Schutzmechanismus, es verifiziert weder Nutzer noch Endgerät. Kurz: Es ist Non-Sence und schlicht und einfach überflüssig.

Erfunden haben es die Internet-Provider, welche e-Mail Adressen und Handynummern von Konsumenten sammeln, auswerten und zu Marketingzwecken wiederverwenden. Wer in modernen und fortschrittlichen Hotels unterwegs ist, weiss es zu schätzen und ein spontanes "wow" des Gasts ist dem Gastgeber gewiss: Netzwerkname des Hotels anwählen, Browser auf und man wird durch die Hotel-eigene Willkommens-Seite begrüsst.

Die weltweit geforderte Registration des Nutzers wird vom System übernommen, Ihre benötigte Geschwindigkeit und Zeitdauer automatisch zugeteilt. Kein Login – kein Passwort – Internet der 2. Gerneration – verfügbar wie Wasser und Strom. Die einfachen und logischen Sachen werden sich schnell durchsetzten.

Wie wahr: Das Leben sollte manchmal etwas einfacher werden!

Für professionelle WLAN Lösungen:
Konzeption, Planung, Installation, Miete, Betrieb von high-speed WLAN

Kontakt
Republic of free Wi-Fi
Hansjürg Willli
Lindenstr. 1
8832 Wollerau
41 44 536 07 80
hwilli@republic-of-free-wifi.com
www.republic-of-free-wifi.com

Jul 15 2014

„E-Zigarette: Viel Dampf um nichts?“ – Expertengespräch der DKV

Elektronische Zigaretten bergen Risiken für die Gesundheit

"E-Zigarette: Viel Dampf um nichts?" - Expertengespräch der DKV

Gesundheitsrisiken der E-Zigarette

Die Zahl der Raucher in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. Die Konsumenten von sogenannten E-Zigaretten nehmen jedoch seit deren Einführung in Deutschland 2007 stetig zu. Das gilt vor allem, seitdem zum Schutz der Nichtraucher in immer mehr Bundesländern Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, Restaurants oder den öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. Auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind die elektronische Zigarette und deren „Schwester“, die elektronische Shisha, sehr beliebt. Laut einer im Auftrag von ERGO durchgeführten repräsentativen Umfrage von Ipsos* hat bereits jeder Zehnte im Alter von 16 bis 24 Jahren Erfahrungen mit E-Shishas. E-Zigaretten haben sogar bereits 13 Prozent dieser Altersgruppe probiert. Aus welchen Inhaltsstoffen die E-Zigarette besteht und welche Auswirkungen der Dampf auf die Gesundheit haben kann, erläutert Dr. Wolfgang Reuter von der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was ist der Unterschied zwischen herkömmlichen Tabakzigaretten und E-Zigaretten? Welche Inhaltsstoffe stecken in dem elektronischen Genussmittel?

Die E-Zigarette, auch elektronische oder rauchfreie Zigarette genannt, ist ein Inhalator, der einer herkömmlichen Zigarette oft in ihrer äußeren Form ähnelt. Einige Geräte sind mit LEDs ausgestattet. Dadurch sieht es so aus, als würde die Zigarette brennen. Anders als der übliche Glimmstängel verbrennt die E-Zigarette jedoch keinen Tabak, sondern verdampft eine in Kartuschen befindliche Flüssigkeit, ein sogenanntes Liquid. Es ist mit oder ohne Nikotin erhältlich. Unterschiedliche Aromastoffe, wie zum Beispiel Apfel, Vanille, Menthol oder Chili sind für den Geschmack verantwortlich. Doch auch nikotinfreie E-Zigaretten sind nicht harmlos. Die Basis des Liquids ist Propylenglykol, ein Lösungsmittel, das auch in Diskotheken oder auf Theaterbühnen als Nebel versprüht wird. Weitere Inhaltsstoffe, wie Chemikalienzusätze oder pharmakologische Wirkstoffe sowie die verschiedenen Duft- und Aromastoffe, können zu allergischen Reaktionen oder Reizungen der Atemwege führen.

Immerhin 22 Prozent der 25 bis 39-Jährigen haben Erfahrung mit elektronischen Zigaretten, so ein weiteres Ergebnis der Ipsos-Umfrage. Denn E-Zigaretten gelten gemeinhin als gesunde Alternative zum Rauchen und als geeignetes Mittel zur Rauchentwöhnung. Stimmt das? Und was gilt für Passivraucher der elektronischen Zigaretten?

Bisher gibt es keine verlässlichen wissenschaftlichen Studien darüber, welche Gesundheitsbelastungen, Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen die elektronische Zigarette mit sich bringen kann. Selbst wenn sie im Vergleich zu Tabakzigaretten weniger schädlich sein mag, so ist ihre Unbedenklichkeit derzeit nicht erwiesen. Die Gefahr für Dritte ist noch schwerer abzuschätzen. Mit dem Dampf gelangen in jedem Fall flüchtige organische Stoffe in die Umgebung, darunter krebserregende und süchtig machende Substanzen. Fest steht, dass Passivraucher die feinen Inhaltsstoffe der E-Zigarette über die Luft aufnehmen können. Kinder oder Schwangere sollten die unmittelbare Nähe der akkubetriebenen Glimmstängel also besser meiden. Übrigens: Obwohl viele Raucher hoffen, dass E-Zigaretten bei der Rauchentwöhnung helfen, gibt es auch darüber noch keine belastbaren Forschungsergebnisse. Experten befürchten im Gegenteil, dass E-Zigaretten oder E-Shishas ein Einstiegsprodukt für Jugendliche und Nichtraucher sein können.

Offizielle Stellen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum oder das Bundesinstitut für Risikobewertung warnen insbesondere vor dem Konsum von E-Zigaretten, die im Internet bezogen werden. Zu Recht? Was ist das Gefährliche an ihnen?

Was viele Konsumenten nicht wissen: E-Zigaretten unterliegen keinen Qualitätskontrollen! Auch gesetzliche Vorgaben, was genau die E-Zigaretten enthalten dürfen und wie sie deklariert werden müssen, fehlen in Deutschland bislang. Produkte aus dem Supermarkt oder Tabakwarenladen gelten dennoch nach Expertenmeinung als risikoärmer im Vergleich zu Zubehör aus dem Internet. Denn bei Online-Shops können Verbraucher Qualität und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe nicht überprüfen. Konsumenten sollten sich insbesondere vor billigen Geräten und Liquids aus dem Ausland in Acht nehmen! Denn bei minderwertiger Verarbeitung sind Verletzungen durch Überhitzung nicht ausgeschlossen. Außerdem können fehlerhafte Produkte zu einer unbeabsichtigten Überdosierung führen. In einigen Angeboten aus dem Ausland finden sich auch zusätzliche schädliche Inhaltsstoffe, wie Appetitzügler, Potenzmittel oder Verunreinigungen mit Pharmaka. Wichtig: Konsumenten sollten niemals selbst eigene Liquids zusammenmischen! Denn die Substanzen vieler Internet-Rezepte bergen unkalkulierbare Risiken für die Gesundheit.
*Quelle: Ipsos i:Omnibus
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.812

Die DKV Expertengespräche und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Versicherungsgruppe“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank! Bildquelle:kein externes Copyright

Über die DKV
Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2013 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro. Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

DKV Deutsche Krankenversicherung
Sybille Schneider
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-5187
sybille.schneider@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

HARTZKOM GmbH
Dr. Sabine Gladkov
Anglerstr. 11
80339 München
089 998 461-0
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Nov 18 2013

Soziale Netzwerke könnten bei der Interaktion zwischen Marken und Konsumenten durch die neuen „dot Brand“-Web-Domains verdrängt werden

Internet-Experten prognostizieren laut einer Umfrage von Afilias einen Rückgang bei der Nutzung von Social Media durch Unternehmen, sobald markeneigene Domains den Markt erreichen.

BUENOS AIRES, Argentinien – 18. November 2013 – Laut einer jüngsten Umfrage des Registry-Services-Anbieters Afilias könnte die Einführung markeneigener Top Level Domains (TLDs) zu einem Rückgang bei der Nutzung sozialer Netzwerke durch Marken führen.

Bei einer Befragung von Teilnehmern des von der Momentum Event Group veranstalteten Digital Marketing and gTLD Strategy Congress, der kürzlich in London stattfand, erklärten 83 Prozent der befragten gTLD-Antragsteller und Branchenexperten, dass sie Marken-Domain-Endungen (wie beispielsweise .NIKE oder .TIFFANY) für ein effektiveres Mittel für den Online-Kontakt mit den Kunden hielten als soziale Netzwerke oder andere Websites von Drittanbietern. Infolgedessen glauben 41 Prozent der Teilnehmer, dass Social Media Marketing für die Unternehmen nach dem Start ihrer neuen Domains an Bedeutung verlieren wird.

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN ) gab bekannt, dass die ersten TLDs ihres neuen gTLD-Programms am 23. Oktober 2013 vergeben wurden, was zeigt, wie schnell die Umstellung auf durch Unternehmen genutzte Marken-TLDs vorangeht.

Die neuen gTLDs stellen auch eine Gefahr für „traditionelle“ Domains wie .COM und .NET dar. 71 Prozent der befragten Veranstaltungsteilnehmer erklärten, dass sie beabsichtigen, ihren bisherigen Domainnamen durch eine passendere gTLD zu ersetzen, sobald die Marken-Domain verfügbar ist.

„Unsere Umfrage zeigt, dass die Unternehmen aller Branchen nun verstanden haben, welche Vorteile das neue gTLD-Programm bietet. Das Programm ist die größte Erweiterung des Namensvergabesystems seit Beginn des Internets, und viele Marken legen sich jetzt mächtig ins Zeug, um die Branding- und Sicherheitsvorteile, die die Änderungen bringen werden, voll zu nutzen“, erklärt Roland LaPlante, CMO bei Afilias.

„Die Markenseiten auf sozialen Netzwerken können zwar den Dialog zwischen Marke und Verbraucher begünstigen, doch sind diese Drittanbieter-Websites wie Facebook, Twitter oder Pinterest auch Eigentümer dieser Interaktion und Information. Einer der wichtigsten Vorteile einer „dot Brand“-TLD ist, dass die Unternehmen wieder die Kontrolle über ihre Online-Präsenz übernehmen und für Online-Gespräche weniger auf soziale Netzwerke angewiesen sind.“

LaPlante fügt hinzu: „Unternehmen wie Google und Amazon, die bei diesen ersten Gesprächen bereits ihre eigenen Domains beantragt haben, arbeiten nun an Plänen, um ihre neuen gTLDs in ihre Online-Strategien aufzunehmen und die Verbraucher über deren Vorteile zu informieren. Unternehmen, die in der ersten Runde keine neue gTLD beantragt haben, sollten sich auf die wettbewerblichen Auswirkungen dieser Starts vorbereiten und die Planung für die Beantragung ihrer eigenen gTLDs in der nächsten Runde der ICANN ins Auge fassen.“

Methodik
An der Umfrage beteiligten sich 51 Prozent der 134 Delegierten und Redner des von der Momentum Event Group veranstalteten Digital Marketing and gTLD Strategy Congress, der am 26. und 27. September in London stattfand.

Der nächste von der Momentum Event Group organisierte Digital Marketing and gTLD Strategy Congress findet am 3. und 4. März in New York statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.gtldworldcongress.com

Über Afilias
Afilias verbindet die Welt mit einer zuverlässigen, sicheren, skalierbaren und weltweit verfügbaren Technologie, die Internetadressen besser zugänglich und nutzbarer macht. Afilias unterstützt eine Vielzahl von Anwendungen, darunter Registrierungsdienste für Internet-Domains, Managed DNS sowie mobile Webdienste wie goMobi® und DeviceAtlas® . Weitere Informationen zu den TLD-Services von Afilias finden Sie unter http://www.afilias.info/ntlds

Kontakt
Afilias Limited
Vance Hedderel
2 LaTouche House / IFSC
Dublin Dublin 24
+1 215.706.5700
vhedderel@afilias.info
http://www.afilias.info

Pressekontakt:
ELEMENT C GmbH
Christoph Hausel
Aberlestr. 18
81731 München
089/72013720
c.hausel@elementc.de
http://www.elementc.de