Posts Tagged Kraft-Wärme-Kopplung

Aug 3 2017

KYOCERA entwickelt erste 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle mit innovativer Keramiktechnologie

Das neue, hocheffiziente SOFC-System ist insbesondere für den Einsatz in gewerblichen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen geeignet

KYOCERA entwickelt erste 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle mit innovativer Keramiktechnologie

Komplette SOFC-Einheit

Kyoto/Neuss, 27. Juli 2017. Als erster Hersteller weltweit hat Kyocera eine 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle für gewerbliche Anwendungen entwickelt*1. Das sogenannte SOFC-System (englisch für Solid Oxide Fuel Cell), das seit diesem Monat in Japan erhältlich ist, nutzt die patentierten Keramiktechnologien von Kyocera und erreicht mit 52 Prozent die höchste Effizienz aller vergleichbaren SOFC-Systeme auf dem Markt*2. Der Gesamtwirkungsgrad wird durch die Wärmerückgewinnung sogar auf 90 Prozent erhöht. Das neue, innovative System arbeitet mit dem Kyocera Zellenstack, der sich bereits in der Massenproduktion bewährt hat und in Anlagen für den japanischen Wohnungsmarkt zum Einsatz kommt. Das SOFC-System erzeugt effizient Energie und kann sogar die entstehende Abwärme aus dem Energieerzeugungsprozess nutzen, um Wasser zu erhitzen. Damit eignet es sich insbesondere für den Einzelhandel und für Gewerbebetriebe einschließlich kleiner Restaurants.

Hintergrund zur Entwicklung
Japans Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hat im Rahmen seiner Vision einer Gesellschaft mit wasserstoffbasierter Energieversorgung das Ziel ausgegeben, bis 2020 1,4 Millionen Wohngebäude mit Brennstoffzellen auszurüsten. Bis 2030 sollen 5,3 Millionen Brennstoffzellen installiert werden. Mit dem Ziel einer kommerziellen Verfügbarkeit noch in diesem Jahr unterstützt das Ministerium die Forschung und Entwicklung von industriellen SOFC-Systemen.

Durch die Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff gewinnen Brennstoffzellensysteme aus Gas oder Flüssiggas (LPG) Wasserstoff. Dieser wird in der Brennstoffzelle in Elektrizität und Wärme (Warmwasser) umgewandelt. Schon heute verwenden SOFC-Systeme dazu auch Keramik als Elektrolyt, um die Abgaswärme zu recyceln und einen höheren Effizienzgrad zu erzielen – bisher allerdings mit Kompromissen bei der Haltbarkeit. Diese bereits seit vielen Jahren bestehende Herausforderung hat Kyocera mit seinem innovativen Brennstoffzellenstack gelöst.

Kyocera begann bereits 1985 mit der Entwicklung eigener keramischer Technologien für SOFC-Anwendungen. Im Jahr 2011 startete das Unternehmen mit dem „ENE-FARM Typ S“ die Massenproduktion von Geräten auf Basis seiner inzwischen weltweit führenden Brennstoffzellenstacks für den Einsatz in Wohngebäuden. Das im April 2016 vorgestellte effizientere und kompaktere Nachfolgesystem diente nun als Grundlage für das neue 3-Kilowatt-SOFC-System.

Bei der dezentralen Stromerzeugung am Verbrauchsort bieten SOFCs ein großes Potenzial, um Energieverluste im Zusammenhang mit der Stromübertragung zu reduzieren. Des Weiteren können sie die beim Energieerzeugungsprozess entstehende Abwärme besonders effektiv nutzen, zum Beispiel für die Erzeugung von Heißwasser. Dadurch eröffnen SOFC-Systeme erhebliche Möglichkeiten zur Energieeinsparung bei deutlich geringerer CO2-Emission als bei herkömmlichen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit Verbrennungsmotoren oder Gasturbinen.

Hauptmerkmale und Spezifikationen

1. Branchenweit höchste SOFC-Stromerzeugungseffizienz von 52 Prozent
Das neue SOFC-System erreicht seine 3-Kilowatt-Leistung, indem es vier der kleinen und hocheffizienten 700-Watt-Zellenstacks von Kyocera in einem System zusammenfasst. Diese kleineren und bewährten Systeme werden in Japan bereits seit vielen Jahren verkauft. Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung erreicht das neue System mit 52 Prozent die branchenweit höchste Energieeffizienz, sowie eine Gesamtenergieeffizienz von
90 Prozent durch die Abgaswärmerückgewinnung.

2. Bedarfsgerechte und nachfrageabhängige Steuerung
Das System ist zudem in der Lage, die Stromerzeugung proportional zur Nachfrage anzupassen. Neben der Bereitstellung einer konstanten 3-Kilowatt-Leistung kann es so auch zur bedarfsgeregelten Stromversorgung eingesetzt werden.

*1 Erstes kommerziell erhältliches SOFC-KWK-System in der 3-5 kW-Klasse für gewerbliche Anwendungen, basierend auf der Forschung von Kyocera (Stand: 1. Juni 2017)
*2 Höchste Effizienz eines derzeit auf dem Markt erhältlichen 3-5 kW-Klasse-SOFC-Systems. Basierend auf einer Kyocera Recherche (Stand: 1. Juni 2017) gibt es hier, je nach Verbrauch, einen Spielraum von -2,0 Prozent

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 360.000 Euro*).

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Jul 28 2017

HOHE SAISONALE ENERGIEEFFIZIENZWERTE – DIE NEUEN GASMOTORWÄRMEPUMPEN VON PANASONIC

Gasbetriebene VRF-Systeme von Panasonic

HOHE SAISONALE ENERGIEEFFIZIENZWERTE - DIE NEUEN GASMOTORWÄRMEPUMPEN VON PANASONIC

(NL/3265547889) Die neuen ECO G-Gasmotorwärmepumpen GE3 von Panasonic überzeugen durch sparsamen Betrieb und flexible Einsatzmöglichkeiten. Bei der GE3-Gerätereihe handelt es sich um 2-Leiter-VRF-Systeme, deren Verdichter nicht durch einen Elektromotor, sondern durch einen Gasmotor angetrieben wird. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung wird die Abwärme des hocheffizienten Miller-Kreismotors für Heizung oder Warmwasserbereitung genutzt. Dank vieler Verbesserungen ist die GE3-Generation der ECO G-Gasmotorwärmepumpen noch energieeffizienter. Die Panasonic-Ingeneieure verbesserten den SEER um 20 und den SCOP um 10 %.

Die Panasonic ECO G GE3 werden mit Erdgas oder Flüssiggas angetrieben und kommen mit einer einphasigen Stromversorgung aus. Das ermöglicht den Einsatz leistungsstarker VRF-Klimasystemen auch an Orten mit geringer Netzkapazität oder in Gebäuden mit großer Stromlast.

Die Geräte lassen sich flexibel einsetzen, z. B. als herkömmliches VRF-System an das bis zu 64 Direktverdampfungs-Innengeräte angeschlossen werden können. In diesem Fall sorgt das gasbetriebene VRF-System für eine energieeffiziente Gebäudeklimatisierung. Mit dem für die ECO G-Reihe optimierten Wasserwärmeübertrager von Panasonic besteht zudem die Möglichkeit, auch Kaltwasser-Innengeräte zu betreiben. Sogar Mischsysteme sind möglich. Natürlich lassen sich alle ECO G-Anlagen über Protokolle wie BACnet, KNX usw. in das Gebäudeleitsystem einbinden.

Die Panasonic ECO G-Reihe ist insbesondere auf die Bedürfnisse kommerzieller Anwender zugeschnitten. So können die neuen GE3-Systeme jetzt mit der Panasonic Kältemittel-Sammelstation zur Leckageüberwachung und zur Aktivierung des Abpumpbetriebs abgesichert werden. Dank einer Warmwasservorrangschaltung lässt sich auch ein größerer Warmwasserbedarf bis zu einer Außentemperatur von -21 °C zuverlässig decken.

Die ECO G GE3 Gasmotorwärmepumpen sind in Leistungsgrößen von 16 bis 30 PS (45 bis 85 kW) lieferbar. Durch Gerätekombinationen können 2-Leiter-Systeme mit einem Leistungsbedarf von bis zu 60 PS (170 kW) realisiert werden. Eine maximale Stranglänge von 200 m und ein maximaler Höhenunterschied von 50 m sind beste Voraussetzungen für eine sehr flexible Systemplanung. Übrigens: Alle Panasonic-Innengeräte, die mit dem elektrischen VRF-System ECOi zusammenarbeiten, sind auch optimal für den Einsatz mit den gasbetriebenen ECO G-Systemen geeignet.

Wie alle VRF-Systeme von Panasonic kann auch die neue Generation ECO G GE3 über die Panasonic AC Smart Cloud weltweit über das Internet gesteuert und überwacht werden.

Über Panasonic Heiz- und Kühlsysteme
Mit über 30 Jahren Erfahrung, Standorten in mehr als 120 Ländern und über 200 Millionen verkauften Verdichtern ist Panasonic eines der führenden Unternehmen der Heiz- und Klimabranche weltweit. Panasonic bietet innovative Lösungen zum Klimatisieren und Beheizen von Wohngebäuden, Büros, gewerblichen Einrichtungen und Industriegebäuden.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität gelegt. Alle Geräte müssen den hohen Qualitätsanforderungen der Panasonic-Entwicklungsabteilung an Haltbarkeit, Funktion und Design entsprechen, bevor sie auf dem Weltmarkt angeboten werden. Dabei achten die Entwicklungs-Ingenieure von Panasonic stets darauf, dass die strengsten Normen in Bezug auf Energieverbrauch, Umwelt und Geräuschemission erfüllt werden. So sorgt Panasonic weltweit für gesundes Raumklima, umweltschonende Heizungen und sparsame Warmwasserbereitung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.aircon.panasonic.de

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Jul 17 2017

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Kontrollierte Brennstoffversorgung sichert Effizienz

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5859)

sup.- In der Industrie sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen könnten innerhalb weniger Jahre durch sinnvolles Energiemanagement und den Einsatz effizienter Technologien rund 44 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart werden. Und beim Verbrauch von Brennstoff entspricht das gemeinsame kurzfristige Einsparpotenzial sogar einer Leistung von 53 Mrd. kWh. Diese Zahlen des Umweltbundesamtes verdeutlichen, welche Chancen sich aus energetischen Modernisierungen nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ergeben. Besonders in Betrieben mit gleichzeitig hohem Strom- als auch Wärmeverbrauch lässt sich durch solche Maßnahmen der Energiebedarf deutlich reduzieren. Oft ist es in diesen Fällen sinnvoll, den Strom vor Ort selbst zu produzieren und die dabei anfallende Wärme für die Beheizung oder für Fertigungsprozesse zu nutzen. Genau dies ist das Funktionsprinzip eines Blockheizkraftwerks (BHKW). Die dort eingesetzte Technologie der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt als eine der effizientesten Methoden der Energieverwertung: Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom zur Eigennutzung oder zur Netzeinspeisung produziert. Die vom Motor und auch vom Generator abgegebene Wärme kann dann praktisch verlustfrei z. B. an die Heizungsanlage weitergeleitet werden.

Die Effizienz-Rechnung geht natürlich nur auf, wenn auch schon beim Bezug der für den Verbrennungsmotor erforderlichen Energie auf Kostenoptimierung geachtet wird. Abrechnungsfehler oder unzulänglich gemessene Liefermengen könnten den Spar-Effekt der Kraft-Wärme-Kopplung stark einschränken. Nach jeder energetischen Betriebssanierung ist es also umso wichtiger, auf die Seriosität und die Lieferzuverlässigkeit des Energieversorgers zu achten. Beim Bezug von leitungsunabhängigen Brennstoffen wie z. B. Heizöl steht dafür mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ein wirksames Kontroll-Instrument zur Verfügung. Bei Anbietern mit diesem Prädikat werden Liefertechnik, Zähleranlagen sowie die Abrechnungsmodalitäten kontinuierlich von externen Sachverständigen überwacht ( www.guetezeichen-energiehandel.de). Fehlfunktionen oder Ungenauigkeiten, die sich auf die Rechnungsstellung auswirken, können so nicht verborgen bleiben. Vorteilhaft für BHKW-Betreiber ist es auch, dass die Gutachter die Qualität der angebotenen Energien kontrollieren. Denn eine anspruchsvolle Technologie wie die Kraft-Wärme-Kopplung braucht die uneingeschränkte Produktgüte des Brennstoffs, um ihr volles Leistungspotenzial zu entfalten.

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Jun 14 2017

E&M startet KWK-Newsletter – für KWK-Experten der BHKW-Branche

BHKW-Experten schreiben, BHKW-Experten kommentieren E&M startet KWK-Newsletter für die KWK-Branche

E&M startet KWK-Newsletter - für KWK-Experten der BHKW-Branche

E&M startet KWK-Newsletter für die BHKW-Branche

Der Fachverlag Energie & Management erweitert mit dem neuen Newsletter „E&M kwk“ sein Angebot für Entscheider aus dem Bereich der dezentralen Energieversorgung. Geboten werden Nachrichten, Hintergrundberichte und Interviews mit Schwerpunkt Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Contracting und Wärmeversorgung. „Die Energiewende mit ihren Änderungen betrifft auch in zunehmendem Maße die Hersteller und Betreiber von dezentralen Erzeugungsanlagen. Dem wollen wir mit unserem neuen Newsletter E&M kWk Rechnung tragen“, sagt E&M-Herausgeber und Verleger Helmut Sender.

E&M kWk berichtet über Innovation aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Sektor, neue Blockheizkraftwerke in Unternehmen aber auch über aktuelle politische Entscheidungen und Gesetzgebungsverfahren. Contracting und Effizienz runden die Themenpalette ab. Der Newsletter erscheint alle 14 Tage und enthält rund 15 Beträge, abgerundet wird das Infoangebot mit zahlreichen aussagekräftigen Charts.

„E&M ist der führende Fachverlag im Bereich KWK und dezentrale Versorgung“, sagt E&M-Chefredakteur Stefan Sagmeister. „Mit dem neuen Online-Newsletter wollen wir diese Zielgruppe noch gezielter kompetent und schnell informieren.“ Ein spezieller KWK-Index und Charts zu Strom- und Gaspreisen so wie der Einspeisung von Biomasse, Wind und Solar reichern das Textangebot an.

Die zehn fest angestellten Redakteure und ein Netz aus Korrespondenten in ganz Deutschland sind laufend auf der Suche nach spannenden Themen aus dem Bereich dezentrale Energieversorgung. Die KWK spielt dabei eine herausragende Rolle. Mit dem neuen Newsletter E&M kWk will der Fachverlag alle Beteiligten aus der Branche ansprechen. Ob Hersteller, Betreiber, Contractoren, Politiker aus Kommunen, Land und Bund – der E&M-Fachverlag will mit E&M kWk für diese Zielgruppe seinen Ruf als führende Informationsplattfom stärken und ausbauen.

Die Energie & Management Verlagsgesellschaft mit Sitz im bayerischen Herrsching am Ammersee ist ein verlegerisch unabhängiger, inhabergeführter Informations- und Serviceanbieter für die Energiewirtschaft. Der Fachverlag wurde 1994 von Helmut Sendner gegründet und bietet ein breites Spektrum an Publikationen und Online-Informationsdiensten mit aktuellen Themen und Daten, die das Meinungsspektrum der Energiewirtschaft und -politik widerspiegeln.

Testen Sie jetzt den KWK-Newsletter völlig unverbindlich 4 Wochen lang kostenfrei
https://www.energie-und-management.de/e-und-m-kwk/

Energie & Management – Informationen für bessere Entscheidungen

Sachlich – Unabhängig – Aktuell

Die 14-täglich erscheinende Zeitung Energie & Management zählt mit einer verbreiteten Auflage von rund 5.500 Exemplaren und ihren aktuellen Berichten, Reportagen, Interviews und Analysen seit 1994 zu den führenden Fachmedien in Europa.
Das Themenspektrum der Zeitung deckt alle Facetten und Bereiche der Energie ab:

Energiewirtschaft und -politik
Energieerzeugung und -verteilung
Energietechnik und -management
Energiedienstleistungen und -services
Dezentrale Energien
Erneuerbare Energien
Energie- und Emissionshandel

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Mai 22 2017

Einsatzmöglichkeiten für Blockheizkraftwerke

Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung

Einsatzmöglichkeiten für Blockheizkraftwerke

Grafik: wolf.eu (No. 5821)

sup.- Es gibt viele Bereiche des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft oder der Industrie, in denen eine verlässliche Stromversorgung unverzichtbar ist. Das gilt für OP-Räume in Kliniken ebenso wie für die Kühlkettensicherung in Handel und Logistik oder für die Aufrechterhaltung sensibler Produktionsprozesse. Eine autarke Stromerzeugung verhindert im Fall eines Netzausfalls verlustreiche Stillstände oder sogar echte Katastrophen. Da rund um diese Abläufe mit Strombedarf meist auch Raumwärme bzw. warmes Wasser erzeugt werden müssen, sind die entsprechenden Gebäude klassische Anwendungsbeispiele für Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese Anlagen sind überall dort eine besonders energieeffiziente Lösung, wo regelmäßig sowohl Elektrizität als auch Wärme in größeren Mengen benötigt werden. Das Funktionsprinzip zielt auf eine möglichst vollständige Verwertung der zugeführten Energie ab: Mit einem Verbrennungsmotor wird ein Generator zur Stromerzeugung angetrieben und gleichzeitig die als Begleitprodukt anfallende Wärme weitergeleitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wärme aus dem BHKW für Heizungsaufgaben oder beispielsweise als industrielle Prozesswärme genutzt werden soll. Und der vor Ort erzeugte Strom kann entweder den internen Bedarf decken oder ins Leitungsnetz für die allgemeine elektrische Versorgung eingespeist werden.

Diese Flexibilität in der Anwendung erlaubt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für die so genannte Kraft-Wärme-Kopplung: Neben Kliniken, Supermärkten oder Hotel- und Gastronomiebetrieben rechnet sie sich z. B. auch in Sportstätten wie Schwimmhallen oder Stadien, in Verwaltungsgebäuden und Bildungseinrichtungen, aber auch in Handwerksbetrieben und größeren Wohnimmobilien. Der wirtschaftliche Vorteil der dezentralen Stromerzeugung liegt nicht zuletzt an den kurzen Wegen: Während der Strom aus konventionellen Großkraftwerken wegen der hohen Übertragungsverluste oft nur zu weniger als 40 Prozent beim Verbraucher ankommt, erzielen Blockheizkraftwerke einen Wirkungsgrad von ca. 90 Prozent. Um diese Werte dauerhaft abrufen zu können, sollten die Anlagen nur von Kraft-Wärme-Fachleuten unter Berücksichtigung der gesamten Gebäudetechnik installiert werden. Ein Spezialist wie Power Systems, die BHKW-Sparte des Systemanbieters Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg), führt für diese Aufgaben sowohl das Projektmanagement als auch Produktion, Vertrieb und Realisierung in einer Hand durch. So kann das BHKW von vornherein als Teil einer kompletten, auf den individuellen Bedarf ausgelegten Heizzentrale geplant werden (www.wolf.eu). Der Systemgedanke unter Einbindung von Heizung, Klima und Lüftung ermöglicht auch künftige Anlagenerweiterungen, ohne die Gesamteffizienz zu beeinträchtigen.

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Mrz 3 2017

Dezentrale Energieversorgung ermöglicht langfristige wirtschaftliche Lösung.

Bei den Erweiterungen des Sauna- und Rutschenbereichs des Badeparadies Schwarzwald sorgt die Südwärme AG für die optimale Energieversorgung.

Dezentrale Energieversorgung ermöglicht langfristige wirtschaftliche Lösung.

„Erweiterter Sauna und Rutschen-Bereich im Badeparadies Schwarzwald, Titisee-Neustadt“ (Bildquelle: Badeparadies Schwarzwald TN GmbH)

Titisee-Neustadt / Unterschleißheim, 28.02.2017: Im Bereich des Energie Contracting gilt die Unterschleißheimer Südwärme AG inzwischen als Spezialist der Branche, wenn es um die wirtschaftlich und ökologisch ausgerichtete Energieversorgung von Erlebnisbädern geht. Diese Einrichtungen gelten gemeinhin als immense Energieverbraucher, sodass dem Versorgungskonzept höchste Priorität zukommt. Für die Friedrichshafener Unternehmensgruppe Wund werden bereits die Therme in Erding, die Thermen & Badewelt in Sinsheim und Euskirchen sowie das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt wirtschaftlich über Energie-Contracting mit Wärme und Strom durch die Südwärme versorgt. In Titisee-Neustadt standen umfangreiche Erweiterungen im Sauna- und im Rutschenbereich an. Dies erforderte eine ergänzende Konzeption, um dem dadurch ansteigenden Energiebedarf gerecht zu werden. Nach den bisher äußerst positiven Erfahrungen – und vor allem wegen des vorgelegten, ökologisch und ökonomisch sinnvollen Erweiterungs-Konzepts – bekam die Südwärme AG erneut den Zuschlag. Im Rahmen eines Energie-Contracting-Vertrages investiert die Südwärme gesamt ca. 1,1 Mio Euro und setzt so unter dem Aspekt der ganzheitlichen Wirtschaftlichkeit, bezogen auf den Lebenszyklus der Anlage, die Energieversorgung um. Dabei rechnen sich die zunächst hohen Investitionskosten in hochwertige Technik durch die dauerhaft niedrigen Energiekosten während der Vertragslaufzeit. Natürlich werden damit die hohen gesetzlichen Anforderungen von EnEV und EWärmeG mehr als erfüllt. Die Installation und den anschließenden professionellen Betrieb der Anlage mit 24 Std. Monitoring und Vollgarantie-Wartung übernimmt das Südwärme-Kompetenzzentrum vor Ort, die Firma Binkert Haustechnik GmbH. Die Ergänzung der Anlage im Badeparadies Schwarzwald besteht aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 590 kWel und 838 kWth sowie einem Dampfkessel mit 1.120 kg/h mit 2 x 380 kW Feuerungsleistung. Die beim BHKW entstehende Wärme wird vollständig zu Heizzwecken genutzt. Damit verfügt das Badeparadies Schwarzwald über eine sichere, flexible Wärme- und Stromerzeugung durch gesamt 6 Energie-erzeugungsanlagen mit einem breiten Energiemix (Holz, Gas, Öl als Primärenergie). Dies garantiert eine extrem hohe Betriebssicherheit und hohe Flexibilität bei auftretenden Energiepreisschwankungen.
Fazit: Eine beispielhafte, zukunftssichere Lösung, sowohl unter wirtschaftlichen als auch ökologischen Aspekten.
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

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Dez 5 2016

Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme

Zertifizierte Lösungen gewährleisten Effizienz

Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme

Foto: Fotolia / Coloures-pic (No. 5706)

sup.- Schnellschüsse helfen nicht weiter und falsche Prioritäten können unnötige Kosten verursachen: Das Energiemanagement eines Unternehmens muss systematisch angegangen werden. Wenn es darum geht, Effizienzpotenziale zu erschließen und den Energieverbrauch zu senken, sind auch mittelständische Betriebe gut beraten, auf weltweit gültige Normen und zertifizierte Verfahren zurückzugreifen. Bewährte Lösungen wie das Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 funktionieren branchenübergreifend und haben zudem den Vorteil, dass das Unternehmen für die Umsetzung zahlreiche Hilfestellungen in Anspruch nehmen kann. So vergibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) attraktive Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme, die jedes Unternehmen unabhängig von seiner Größe beantragen kann (www.bafa.de).

Förderfähig nach den BAFA-Konditionen sind bis zu 80 Prozent der Kosten für die Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagement-Systems, maximal werden 6.000 Euro gewährt. Darüber hinaus kann der Erwerb von erforderlicher Messtechnik mit bis zu 8.000 Euro bezuschusst werden. Bei den Aufwendungen für Software liegt der Höchstbetrag der Förderung bei 4.000 Euro. Und was neben diesen Förderschwerpunkten oft nur im Kleingedruckten der Richtlinien zu finden ist, dürfte für viele Gewerbebetriebe eine maßgebliche Entscheidungshilfe sein: Die Inanspruchnahme externer Beratung kann mit bis zu 3.000 Euro unterstützt werden, für die Schulung der Mitarbeiter stehen maximal 1.000 Euro bereit. Damit ist gewährleistet, dass die Maßnahmen zielführend durchgeführt werden und nicht aus Unkenntnis der Beteiligten ihre Wirksamkeit verfehlen.

Das Risiko von folgenschweren Fehlplanungen, beispielsweise bei der Erneuerung der Heiztechnik, ist ohne fachkundige Hilfe beträchtlich. Auf der anderen Seite liegen hier die ergiebigsten Einsparpotenziale, denn die Wärmeproduktion ist in den meisten Fällen der mit Abstand größte Energieverbraucher. Systematik ist allerdings auch bei diesen Sanierungsmaßnahmen oberstes Gebot: Das energetische Verhalten von Anlagen zur Heiz- oder Prozesswärmeerzeugung hängt heute nicht mehr von der Leistung einzelner Geräte ab, sondern von der intelligenten Vernetzung und zentralen Regelfähigkeit aller Komponenten. Systemanbieter wie Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg), die sich nicht nur auf gesundes Raumklima im Wohnbereich, sondern auch im Arbeitsumfeld spezialisiert haben, entwickeln für gewerbliche Bauten maßgeschneiderte Gesamtlösungen aus einer Hand (www.wolf.eu). Nach der energetischen Sanierung koordiniert die Steuereinheit dieser Systeme konstant Wärmebedarf und Wärmeerträge, um die Abstimmung z. B. von Heizkesselleistung, Kraft-Wärme-Kopplung sowie regenerativen Energiekonzepten wie Solaranlagen oder Wärmepumpen zu optimieren. Die staatliche Förderung von genormten Energiemanagement-Systemen sorgt für Transparenz bei diesen Effizienzmaßnahmen.

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Nov 30 2016

Umweltfreundliche Wärmeversorgung inmitten der Drei-Flüsse-Stadt.

Die Südwärme versorgt das neue Passauer Stadtquartier auf dem ehemaligen innerstädtischen Brauereigelände umweltfreundlich mit Wärme über Pellets und Gas.

Umweltfreundliche Wärmeversorgung inmitten der Drei-Flüsse-Stadt.

Grafik: Innenhof der geplanten Bebauung im Passauer Innviertel (Bildquelle: Grafik: Friedl und Partner)

Passau / Unterschleißheim, 25.11.2016: In der Drei-Flüsse-Stadt Passau stand nach der Fusion der Innstadt Brauerei mit der Brauerei Hacklberg und dem damit verbundenen Umzug des Brauereibetriebs nach Hacklberg das Brauereigelände in der Innstadt leer. Die in der Folge gegründete Innstadt Brauhaus Projekt GmbH & Co. KG entwickelte eine Nutzungskonzeption für das rund 16.000 Quadratmeter große Gelände. Investoren sind der bisherige Grundstückseigentümer, die Innstadt AG und deren Muttergesellschaft Ottakringer Brauerei sowie die Kapfinger Vermögensverwaltung. Das inzwischen auf gesamt 30 Mio. Euro veranschlagte Projekt, sieht unter anderem einen größeren, in sich verschachtelten Wohn-Komplex mit drei Gartenhöfen und fünf schlanke in den unteren Hangbereich eingelassene Wohnhäuser für zirka 200 Bewohner vor. Ebenso sind ein Hotel, Flächen für Dienstleistung und kleinteiliges Gewebe sowie Parkflächen und begrünte, mit Wasserelementen angereicherte Bereich vorgesehen. Von der Projektgesellschaft wurde eine zentrale, umweltfreundliche Wärmeversorgung für das gesamte Passauer Inn-Viertel vorgegeben.
Im Bereich des Energie Contracting gilt die Unterschleißheimer Südwärme AG inzwischen als Spezialist der Branche, wenn es um die wirtschaftlich und ökologisch ausgerichtete Energieversorgung von ähnlichen Projekten geht. Hinzu kamen bereits vorangegangene, langjährige positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit der Projektgesellschaft im Energie-Contracting mit Südwärme.
Nach den ersten Vorgaben von Planer und Bauherr, entwickelte Südwärme mehrere Varianten der Wärmeversorgung, aus der dann die jetzt beschlossene Versorgunglösung entwickelt wurde. Durch die Lage am Rand der Hochwasserzone, war vor allem die Suche nach einem Standort für die Heizzentrale eine besondere Herausforderung.
Dieser Standort wurde im historischen Brauereigelände, oberhalb der aktuellen Hochwassermarke, gefunden. Durch die Vorgaben des Bauherrn kam hier nur eine Wärmeversorgung mit Pellets und Gas in Frage. Die Südwärme-Lösung besteht aus einer Heizzentrale im historischen Brauereigelände, gegenüber dem jetzigen Neubauareal. Über einen Kriechkanal und eine Nahwärmeleitung wird das Passauer Inn-Viertel aus der Heizzentrale durch einen 220 kW Holzpelletskessel für die Grundlast und einen 300 kW Gas-Brennwertkessel für die Spitzenlast mit Wärme versorgt. Der Pufferspeicher umfasst 3 x 2.000 Liter. Beeindruckende 90% der erzeugten Wärmemenge werden umweltfreundlich und regenativ über Holzpellets erzeugt. Der Gaskessel erzeugt die restlichen 10%, ersetzt den Holzkessel bei Wartungsarbeiten und garantiert so die absolute Versorgungssicherheit. Den Bau und Betrieb dieser Energieerzeugungsanlage übernimmt das renommierte Passauer Südwärme-Kompetenzzentrum, die Firma Klaus Burke GmbH & Co. KG. Der erste Wärmeverbaucher wird das in Bau befindliche Hotel sein, das voraussichtlich Mitte 2017 seinen Betrieb aufnehmen wird. Die Projektverantwortlichen für das Passauer Inn-Viertel sichern sich mit Südwärme-Energie-Contracting eine Reihe von entscheidenden Vorteilen, die sofortigen Nutzen garantieren: die Wärmeversorgung wird unter dem Gesichtspunkt der ganzheitlichen Wirtschaftlichkeit umgesetzt, d.h. die Lebenszykluskosten sind der Maßstab; hohe Investitionen in aufwändige Technik ermöglichen günstige Verbrauchskosten; alle hohen gesetzlichen Anforderungen werden deutlich erfüllt; höchste Betriebssicherheit wird durch den professionellen Betrieb durch die Südwärme und ihr regionales Kompetenzzentrum garantiert und – last but not least – gibt es durch die Verwendung von Pellets einen minimalen Co2-Ausstoß als „ökologische Zugabe“.
Fazit: Eine innerstädtische umweltfreundliche Wärmeversorgung, die auch allen wirtschaftlichen und versorgungstechnischen Aspekten gerecht wird.
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

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Okt 4 2016

BHKW-Einsatz im Industriebetrieb führt zu erheblicher Einsparung an Energiekosten.

In 8 von 10 Industriebetrieben arbeiten Blockheizkraftwerke wirtschaftlich. Das Unternehmen Pfisterer Kontaktsysteme profitiert vom innovativen Energieversorgungskonzept der Südwärme.

BHKW-Einsatz im Industriebetrieb führt zu erheblicher Einsparung an Energiekosten.

Das Firmengebäude der Pfisterer Unternehmensgruppe wird von Südwärme mit Energie versorgt. (Bildquelle: Pfisterer, Winterbach)

Winterbach / Unterschleißheim, 23.09.2016: Die im Jahr 1921 gegründete Pfisterer Unternehmensgruppe ist an den Schnittstellen des elektrischen Energieflusses tätig. Als Spezialist für Energieübertragung und Energieverteilung bietet die Firma ein differenziertes, zukunftsorientiertes Angebot und nimmt damit eine führende Stellung im Markt ein. Mittlerweile erstreckt sich das Programm auch auf das Transportwesen und in die Industrie. Pfisterer beschäftigte 2.700 Mitarbeiter, ist weltweit präsent und begründet seinen Erfolg mit innovativen Lösungen und einem hohen Qualitätsbewusstsein.
Als nun in der Unternehmenszentrale in Winterbach die Heizungsanlage am Ende der Lebensdauer angelangt war, wurde nach einer zukunftsfähigen und die Energiekosten reduzierenden Lösung gesucht. Den Zuschlag bekam die Südwärme mit ihrem Kompetenzzentrum vor Ort, der Wilhelm Schetter GmbH aus dem nahegelegenen Kernen. Der sich nun in der Umsetzung befindliche Energie-Contracting-Vertrag umfasst den Bau und den eigenverantwortlichen Betrieb der Anlage durch Südwärme und sein Kompetenzzentrum. Basis des Südwärme-Konzepts ist der Einsatz innovativer Kraft-Wärme-Kopplung durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das rund 30% des gesamt benötigten Stromes erzeugt und dessen anfallende Wärme zu 100% im Unternehmen genutzt werden kann. Dabei deckt das BHKW zirka 53% des gesamten Wärmebedarfs ab. Die Energieerzeugungsanlage besteht aus einem BHKW mit einer Leistung von 130 kW thermisch und 100 kW elektrisch. Für die Spitzenlast kommt ein 900 kW Gas-Brennwertkessel zum Einsatz sowie ein Pufferspeicher mit 2 x 4.000 Liter. Durch diesen Einsatz innovativer dezentraler Energieerzeugung, werden sowohl Strom- als auch Heizkosten drastisch reduziert. Hinzu kommt eine erhebliche Reduzierung der CO2-Emissionen: Gegenüber der alten Gasheizung werden 57% weniger CO2- das sind 231 Tonnen pro Jahr – an die Umwelt ausgestoßen. Das entspricht einer PKW-Fahrleistung von rund 1.700.000 km pro Jahr (Basis 135g/km CO2 Ausstoß). Dieses Projekt belegt zum wiederholten Mal die gemachten Erfahrungen der Südwärme der letzten Jahre: „In 8 von 10 Industriebetrieben arbeiten Blockheizkraftwerke wirtschaftlich, wenn der Maßanzug passt!“
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

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Aug 30 2016

Wärmeversorgung für 10 Jahre gesichert.

Im Ulmer Stadtteil Söflingen entsteht gerade eine beispielhafte Wohnanlage. Dank eines Energie-Contracting-Vertrages mit Südwärme, müssen sich die neuen Eigentümer keine Sorgen
um die Wärmeversorgung machen.

Wärmeversorgung für 10 Jahre gesichert.

Wohnanlage Maienweg, Ulm-Söflingen, Grafik (Bildquelle: Eberhardt Immobilienbau GmbH)

Ulm / Unterschleißheim, 22.08.2016: In ruhiger Wohnlage am Westrand des Ulmer Stadtteils Söflingen, entstehen im Wohnpark Maienweg hochwertige Eigentumswohnungen mit grünem Innenhof sowie einer ansprechenden Außenanlage. Das Bauvorhaben wird in drei Bauabschnitten bis 31.12.2018 fertiggestellt. Die Wohnanlage bietet 2 Zi.- bis 6 Zi.- Wohnungen mit einer Fläche zwischen 40 und 190 qm Wohnfläche. Alle Wohnungen im Erdgeschoss erhalten Sonnenterrassen und einen eigenen Gartenanteil. Die Wohnungen in den oberen Etagen großzügige Loggien. Im Obergeschoss gibt es hochwertige Penthouse-Wohnungen mit schönem Ausblick und sonnigen Dachterrassen. Die moderne Architektur mit hochwertiger Ausstattung, wird durch eine energieeffiziente und hochwärmegedämmte Bauweise – kombiniert mit einer richtungweisenden Wärmeversorgung – abgerundet. Die Südwäme konnte unlängst zusammen mit ihrem Kompetenzzentrum vor Ort, der Firma Gaiser, einen Energie-Contracting-Vertrag mit 10 Jahren Laufzeit, mit dem Bauträger abschließen. Im Rahmen des Vertrages, der Bau, Finanzierung und eigenverantwortlichen Betrieb der Anlage einschließt, werden gesamt ca. 8.000 qm Wohnfläche mit Wärme versorgt. Dabei stellen die Einhaltung komplexer gesetzlicher Vorschriften und die Anforderung nach einer ökonomisch orientierten und dabei ökologisch sinnvollen Energieversorgung, Höchstanforderungen an das Energieversorgungskonzept. Südwärme legte hier das überzeugendste Angebot vor. Die zukünftige Heizzentrale umfasst für die Grundlast ein Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung von 82 kW, zwei Gas-Brennwertkessel mit einer Leistung 225 kW für die Spitzenlast sowie einem Pufferspeicher mit einem Nenninhalt 2 x 2.500 Liter. Der Primärenergiefaktor beträgt bei diesem Objekt < 0,55. Die erste Inbetriebnahme und Wärmelieferung ist für den 1. Juni 2017 geplant. Damit verfügt der Wohnpark Maienweg über eine zukunftssichere Wärmeversorgung. Der eigenverantwortliche Betrieb der Anlage durch die Südwärme mit ihrem Kompetenzzentrum vor Ort bringt höchste Versorgungssicherheit. Die Eigentümer müssen sich über 10 Jahre lang nicht mit dem komplexen Thema der Wärmeversorgung auseinandersetzen und haben transparente Kosten.
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

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