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Okt 26 2017

Prof. Dr. Richter übernimmt Präsidentschaft der weltweiten Fachgesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Von Rummelsberg in die Welt

Prof. Dr. Richter übernimmt Präsidentschaft der weltweiten Fachgesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Der neue und der bisherige Präsident der IFFAS: Prof. Dr. Martinus Richter & Dr. Charles Saltzmann.

Rummelsberg/Lissabon. Die weltweit internationale Vereinigung der Fuß und Sprunggelenkgesellschaften, kurz IFFAS, hat einen neuen Präsidenten: Prof. Dr. Martinus Richter, Chefarzt der Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg. Der Mediziner ist somit für die nächsten drei Jahre der Leiter. Sehr zur Freude von Sebastian Holm, dem Geschäftsführer am Krankenhaus Rummelsberg: „Dass unser Haus durch Prof. Dr. Richter auf der Weltbühne der Fußchirurgie würdig vertreten wird, ist eine große Auszeichnung und Ehre.“

Die Chancen, Probleme im Alter mit dem Fuß oder Sprunggelenk zu bekommen, stehen hoch: „Dreiviertel der über 60-Jährigen haben ein Problem an Fuß oder Sprunggelenk“, weiß Prof. Dr. Richter. Dabei handelt es sich um Deformitäten wie beispielsweise Hallux valgus, aber auch um Instabilitäten und Verletzungsfolgen. Mit einem Märchen kann der Experte aufräumen: „Die Schuhe haben damit nichts zu tun.“ Schließlich haben auch Völker, die barfuß laufen, die gleichen Probleme. Pro Tag knicken allein in Deutschland 8.000 Patienten um und erleiden einen Bänderriss am Sprunggelenk. „In 95 Prozent der Fälle heilen die Bänder erfolgreich, in fünf Prozent der Fälle verbleiben Instabilitäten und andere Probleme. Genau um diese fünf Prozent kümmern sich Fuß- und Sprunggelenkexperten“, so Richter. Der Mediziner leitet am Krankenhaus Rummelsberg eines der größten Zentren für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie in Deutschland und zählt seit Jahren zu den TOP-Medizinern laut FOCUS-Ärzteliste.

Richter führt pro Jahr etwa 700 Operationen an Fuß und Sprunggelenk durch

Menschen, die sich akut am Sprunggelenk verletzen, können in Rummelsberg vollumfänglich versorgt werden. „In der Regel kommen zu uns die Patienten, die Monate nach einer Verletzung immer noch Beschwerden haben. Genau für diese Fälle gibt es die Zentrumsbildung“, erklärt Richter. Etwa 700 Patienten werden von ihm pro Jahr operiert, in der Abteilung sind es über 1000. Innovative Behandlungsmethoden wie das europaweit erste 3D-Röntgengerät für Untersuchungen im Stehen mit Belastung oder Knorpeltherapie mit körpereigenen Stammzellen haben Richter weit über die Grenzen der Metropolregion und Deutschlands bekannt gemacht. Ab sofort leitet der 48-Jährige, der insgesamt über 800 wissenschaftliche Publikationen vorweisen kann, die Geschicke der weltweiten Vereinigung der Fuß- und Sprunggelenkgesellschaften ( www.iffas.org).

Engagement mit missionarischem Charakter

„Mein Ziel ist es, auch sogenannten Zweite- und Dritteweltländer mitzunehmen, dorthin Expertise zu bringen und notwendige Ressourcen zu schaffen“, sagt Richter. Dafür werden Publikationen zu Forschung und Lehre unterstützt, Kongresse ausgerichtet, sowie Operationskurse angeboten. „Zudem ist es meine Intention, sich den Ländern zu zuwenden, die noch nicht Teil der weltweiten Fachgesellschaft sind, da sie gar keine nationale Fuß- und Sprunggelenkgesellschaft haben.“ Konkret nennt Richter Regionen wie Afrika und den Nahen Osten. Auf die Frage hin, was das Spannende an der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie sei, antwortet Richter: „In der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie gibt es ganz verschieden Operationen, wir haben 30 Knochen und fast 30 Gelenke auf etwa 30 Zentimeter Fuß verteilt. Und gerade die komplexesten Probleme haben es mir angetan.“ Das weltweite Engagement in Sachen Fuß und Sprunggelenk hat für ihn auch missionarischen Charakter: „Die Hälfte der Patienten, die Probleme an Fuß oder Sprunggelenk haben, suchen zu spät einen Experten auf. Dann sind bereits irreversible Schäden entstanden. Mit meiner ehrenamtlichen Arbeit versuche ich ein stückweit Prävention zu betreiben und dafür zu sorgen, dass die volle Funktionsfähigkeit der Füße erhalten bleibt.“

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

Kontakt
Krankenhaus Rummelsberg GmbH
Dominik Kranzer
Rummelsberg 71
90592 Schwarzenbruck
09128 5043365
dominik.kranzer@sana.de
http://www.krankenhaus-rummelsberg.de

Okt 18 2017

Zum wiederholten Male: Orthopädie und Neurologie ausgezeichnet

Klinikliste 2018 bestätigt Spitzenmedizin im Krankenhaus Rummelsberg

Zum wiederholten Male: Orthopädie und Neurologie ausgezeichnet

Rummelsberg. Das Nachrichtenmagazin FOCUS hat es wieder getan und deutschlandweit über 3000 Kliniken unter die Lupe genommen. Zum wiederholten Male ganz vorne mit dabei: das Krankenhaus Rummelsberg. Die Klinikliste 2018 zählt die Rummelsberger Orthopädie und Neurologie zu den Top-Einrichtungen, wie auch schon im vergangenen Jahr. „Für unsere Patienten ist das ein externer Beleg dafür, dass wir hier Spitzenmedizin vor den Toren Nürnbergs anbieten. Für uns als Klinik ist die Auszeichnung weiterer Ansporn dafür, auch künftig dieses Niveau zu halten und die beste orthopädische und neurologische Versorgung für Patienten anzubieten“, so Prof. Dr. Richard Stangl, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Rummelsberg.

Für die Orthopädie mit ihren sechs spezialisierten Fachabteilungen ist es bereits die sechste Auszeichnung in Folge. Das Magazin FOCUS-GESUNDHEIT stellt jährlich mit der Klinikliste den größten Klinikvergleich hierzulande an. Nach geprüften Kriterien bringt damit ein unabhängiges Institut Klarheit für Patienten und Angehörige hinsichtlich der richtigen Krankenhauswahl. In die Bewertung gehen unter anderem Daten zu Fallzahlen, Behandlungsergebnissen und Komplikationsraten, ausführliche Interviews mir renommierten Ärzten sowie wissenschaftliche Publikationen ein. „Oftmals ist die zu bewertende Welt der Krankenhäuser für den Patienten nicht ganz leicht. Auszeichnungen wie vom Magazin FOCUS schaffen hier Transparenz“, erklärt Sebastian Holm, der auch betont: „Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Allein die Tatsache, dass wir zum wiederholten Male geehrt wurden, zeigt, dass es sich um keine Momentaufnahme handelt. Egal, ob Chefarzt oder Gesundheits- und Krankenpfleger: Der Verdienst gilt allen unseren Mitarbeiten, die tagtäglich daran arbeiten, dass Patienten die optimale Versorgung in Rummelsberg bekommen.“ 5.600 Patienten werden jährlich in der Orthopädie behandelt. Zudem wurde das gesamte Haus als Top-Klinik in Bayern ausgezeichnet.

Parkinsonklinik zählt ebenfalls zu den Besten
Auch die Klinik für Neurologie unter der Leitung von PD Dr. Martin Winterholler hat Grund zur Freude. Nach 2017 zählt die Parkinsonklinik auch 2018 zu den renommiertesten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Julia Nüsslein, vom Verlag BurdaNews, bestätigt: „Das Krankenhaus Rummelsberg ist eines von 46 Krankenhäusern, die für Parkinson ausgezeichnet wurden.“ Knapp 3.100 Patienten versorgt die Neurologie jährlich. Davon erhalten rund 500 Parkinson-Patienten pro Jahr in Rummelsberg ein umfangreiches und strukturiertes Therapieangebot. Dass dieses Angebot sehr gut ankommt, zeigen die Teilnehmerzahlen beim jährlichen Parkinson-Symposium. Über 300 Interessierte kommen jährlich zu dieser Veranstaltung. „Mit unserem Rummelsberger Parkinsonkonzept können wir Betroffene auf höchstem Niveau versorgen. Der Mix aus medikamentöser Therapie, psychologischer und physiotherapeutischen Einheiten sowie der hohen Kompetenz unseres Pflege- und Therapieteams kommt bei den Patienten sehr gut an“, so die Einschätzung von Chefarzt Martin Winterholler.

Das Krankenhaus Rummelsberg verfügt über 360 Betten, davon 200 im Bereich der Orthopädie. Es ist weit über die Grenzen der Region für die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation bekannt und wächst weiter. Kürzlich wurde in Rummelsberg ein Querschnittzentrum für Menschen mit Rückenmarkverletzungen eröffnet, sowie ein Herzkatheterlabor. Jährlich werden im Krankenhaus Rummelsberg 9.300 Patienten stationär und 25.000 ambulant versorgt. Das Haus befindet sich in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG.

Bildunterschrift:
Nahmen stellvertretend für alle Mitarbeiter im Haus die drei Auszeichnungen der Klinikliste 2018 entgegen: PD Dr. Martin Winterholler (Chefarzt der Klinik für Neurologie), Geschäftsführer Sebastian Holm und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Richard Stangl (v.l.n.r.).

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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Jul 19 2017

Die Ärztin, der die Adler vertrauen

Dr. Sandra Ebert-Fillmer ist Teamärztin beim Deutschen Skiverband – Faible für Frakturen

Die Ärztin, der die Adler vertrauen

Wenn nötig legt die Teamärztin Sandra Ebert-Fillmer auch bei den Skiern selber Hand an.

Rummelsberg. Ganz egal, ob Kuusamo in Finnland, Pyeongchang in Südkorea oder Planica in Slowenien – wenn Markus Eisenbichler, Andreas Wellinger, Richard Freitag und Co. von der Schanze fliegen, ist sie nicht weit: Sandra Ebert-Fillmer. Seit 2013 ist die Oberärztin aus dem Krankenhaus Rummelsberg regelmäßig am Start, wenn die Adler des Deutschen Skiverbands (DSV) um Medaillen fliegen. Zusammen mit dem leitenden Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller kümmert sie sich um die Verletzungen der Athleten und bringt scheinbar auch Glück: „Wenn ich dabei war, ist bislang noch nie viel passiert“, so die 33-jährige Bayreutherin. Wir haben uns mit Dr. Sandra Ebert-Fillmer unterhalten und sie gefragt, wie es dazu kam, worauf es ankommt, ob sie selber auch springen würde und ob ein Kreuzbandriss für Sportler das Aus ist.

Trotz ihrer jungen Jahre haben Sie als Ärztin schon einiges hinter sich. Sie waren im Ärzteteam des Boxverbands, danach ging es zur Luftrettung und seit ein paar Jahren versorgen Sie medizinisch Deutschlands Elite im Skifliegen. Wie kam es dazu?

Sandra Ebert-Fillmer: Eigentlich war es eher Zufall. Der leitende Teamarzt Marc Dorfmüller fiel für die Skiflugweltmeisterschaft 2013 in Harrachov (Tschechien) aus. Ich war bereits beim deutschen und österreichischen Boxverband tätig. Mein ehemaliger Chef, Prof. Walter Wagner aus Bayreuth, hat mich damals vermittelt, da ich bereits einige Erfahrungen im Profisport hatte. Seitdem bin ich regelmäßig im Winter mit von der Partie.

Was ist das Besondere an dieser Tätigkeit und dem Umgang mit den Stars?

Sandra Ebert-Fillmer: In erster Linie die Tatsache, dass man ausschließlich mit Spitzensportlern arbeitet. Die Springer bemerken sofort, wenn etwas mit dem Körper nicht stimmt und bereits kleinere Beschwerden können auf so hohem Niveau eine gute Platzierung kosten. Natürlich sind es auch die Reisen in die unterschiedlichsten Länder, die den Job sehr spannend und abwechslungsreich machen. Die Jungs sind alle ganz normal. Es hat niemand Starallüren. Alle sind total auf dem Boden geblieben und stets nett und freundlich.

Worauf kommt es bei Ihrer Tätigkeit an?

Sandra Ebert-Fillmer: Mein Ziel ist es, die Springer während des Weltcups oder bei Weltmeisterschaften optimal zu betreuen. Während der anstrengenden Wintersaison – es sind fast jedes oder jedes zweite Wochenende Wettkämpfe angesetzt – werden die Springer oft von grippalen Infekten oder muskulären Beschwerden geplagt. Diese gilt es zu behandeln, damit die Athleten wieder vom Schanzentisch springen können. Im Vorfeld eines jeden Springens gibt es auch viel Organisatorisches zu erledigen. Wo ist der schnellste Weg zum Ausgang, wo ist das restliche medizinische Personal im Falle eines Sturzes stationiert, steht ein Hubschrauber zur Verfügung, wo befindet sich die nächstgelegene Klinik die schwerere Verletzungen behandeln kann – solche Fragen gibt es zu klären. Für jedes Springen wird vom Internationalen Skiverband FIS ein sogenannter Medical Plan erstellt.

Ist Skispringen eine Sportart, die zwingend mit Verletzungen einhergeht?

Sandra Ebert-Fillmer: Im Vergleich zu anderen Risikosportarten passiert bei uns eigentlich wenig. Toi, toi, toi. Klar, auch in unserem Team gibt es immer mal wieder auch schwerere Verletzungen wie beispielsweise die Kreuzbandruptur von Severin Freund oder die Luxation des Sternoclaviculargelenks von Andreas Wellinger. Schlimmere Unfälle blieben uns bis jetzt erspart – und das soll auch gerne so bleiben. Bei anderen Nationen kam es leider infolge eines Sturzes schon zu inkompletten Querschnitten – das darf man nicht unter den Tisch kehren. Aber vielleicht bringt meine Anwesenheit zumindest dem deutschen Team Glück. Wenn ich dabei war, ist bislang noch nicht viel passiert.

Würden Sie selber auch mal vom Schanzentisch springen bzw. fliegen?

Sandra Ebert-Fillmer: Nein, danke. Ich war schon ein paar Mal ganz oben auf der Schanze, das hat mir gereicht. Es ist wahnsinnig steil und hoch. In Oberstdorf an der Schattenbergschanze gäbe es die Möglichkeit, an einem Seil zu springen, aber nicht mal das würde ich machen. Die Springer fahren zum Teil mit bis zu 100 km/h an den Schanzentisch. In diese Sportart muss man von klein auf reinwachsen!

In welche Sportart sind Sie reingewachsen bzw. was ist ihr sportlicher Ausgleich zur Arbeit bei den Skispringern und am Krankenhaus Rummelsberg?

Sandra Ebert-Fillmer: Da ich aus dem Allgäu komme, stand ich mit drei Jahren schon auf den Brettern. Ich denke, dass ist zumindest entfernt mit dem Skispringen verwandt. Aber auch Mountainbike und Rennradfahren sind meine Disziplinen. Vor einigen Jahren habe ich mit dem Kite-Surfen angefangen, da besteht allerdings noch Verbesserungspotential.

Stichwort „Rummelsberg“ – was genau machen Sie, wenn Sie nicht an der Schanze stehen?

Sandra Ebert-Fillmer: Dann gehe ich meiner Oberarzttätigkeit am Krankenhaus Rummelsberg nach. In der Klinik für Unfall-, Schulter- und Wiederherstellungschirurgie, Sportmedizin und Sporttraumatologie ist das zu behandelnde Spektrum extrem groß und vielfältig. Das macht es spannend und man kann jeden Tag noch sehr viel lernen.

Gibt es bei der Unfallchirurgie eine Lieblingstätigkeit oder gar ein Faible?

Sandra Ebert-Fillmer: Am liebsten behandle ich Frakturen. Damit habe ich in der Unfallchirurgie am meisten Erfahrungen gesammelt. Dabei muss man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen, jede Fraktur ist anders. Es gibt keinerlei Routine. Ich vergleiche das meistens mit einem Puzzle-Spiel: Es macht großen Spaß, wenn alles wieder an Ort und Stelle ist und es ist immer wieder eine neue Herausforderung. Aber auch die arthroskopischen Operationen an Knie- und Schultergelenken bereiten mir sehr viel Freude.

Abschließende Frage: Früher war ein Kreuzbandriss für Sportler oft das Aus. Wie ist das heute?

Sandra Ebert-Fillmer: Es ist definitiv nicht das Aus. Gregor Schlierenzauer oder Severin Freund sind beste Beispiele. Die Operation muss sitzen, das korrekte OP-Verfahren angewendet werden und die sofort beginnende Rehabilitation ist das A und O. Wichtig ist es, die Muskulatur sofort aufzubauen und die volle Kniegelenksbeweglichkeit wieder herzustellen – ohne die Einheilung des Kreuzbandtransplantats zu gefährden. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann alles so gut werden wie vorher – zumindest aus medizinischer Sicht spricht hier nichts dagegen!

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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Jul 17 2017

Über Stürze, Rippenprellungen und nachts kochende Athleten

Oberärztin Ursula Bloos ist die chirurgische Leitung beim Challenge Roth – seit zehn Jahren

Über Stürze, Rippenprellungen und nachts kochende Athleten

Seit zehn Jahren fester Bestandteil des Challenge Roth: Notärztin Ursula Bloos.

Rummelsberg/Roth. Im Rahmen der diesjährigen Auflage des Challenge Roth feierte Ursula Bloos still und heimlich ein Jubiläum: zum zehnten Mal war sie am Start. Für einen Athleten eine Leistung, der Hochachtung gebührt. Einziger Haken: Ursula Thea Bloos ist keine Athletin und hat noch nie die Ziellinie überquert. Hochachtung gebührt ihr trotzdem – schließlich ist die Oberärztin aus dem Krankenhaus Rummelsberg seit zehn Jahren die chirurgische Leitung beim weltgrößten Langdistanz-Triathlon. „Ehrenamtlich – für einen Appel und ein Ei“, wie die Fachärztin für Chirurgie und Unfallchirurgie selbst sagt.

Angefangen hat alles 1986. Als ehrenamtliche Helferin ist die Rotherin mit dem Bayrischen Roten Kreuz (BRK) das erste Mal auf der Strecke mit dabei und „leckt Blut“. Seitdem hat sie der Mythos „Triathlon Roth“ nicht mehr losgelassen. Zusammen mit Tobias Wollny und Milan Wasserburger ist sie im Ärzteteam des Challenge und kümmert sich um die medizinische Versorgung. 350 Versorgungen im Zieleinlauf, 50 auf der Strecke bei Athleten, die abgebrochen haben, und insgesamt 50 chirurgische Fälle – das ist die Bilanz 2017. „Oberarmbrüche, Prellungen sind hier dabei, aber auch Verbrennungen, Schnittverletzungen oder kuriose Geschichten. Wir hatten auch jemand, bei dem ein Gummi-Teil des Smartphone-Kopfhörers im Ohr stecken geblieben ist“, schmunzelt Bloos. „Aber auch eine Zuschauerin mit einer akuten Psychose hatten wir dieses Jahr dabei, die wir ruhigstellen, fixieren und ins Betriebsklinikum bringen mussten.“ In Erinnerung ist ihr in den letzten zehn Jahren auch ein Däne geblieben, der in komatösen Zuständen im Ziel angekommen ist und erstmal fünf Infusionen – sprich 2,5 Liter – benötigt hat. Seine Erklärung gegenüber Ursula Bloos: „I“m just hungry.“

Kai Hundertmarck kocht nachts im Keller
Ursula Bloos schwärmt von einem „faszinierenden Sport, bei dem sehr spezielle Typen dabei sind“. Sie selber ist ebenfalls speziell oder einfach nur positiv verrückt. Der Urlaub wird vor und nach dem Challenge genommen, zu Hause bietet sie regelmäßig für zwei Athleten ein sogenanntes „Home-Stay“ an und so stand auch schon Kai Hundertmarck nachts um vier in ihrem Keller und hat sich 500 g Nudeln gemacht. „Die Typen sind kurios“, so die 50-jährige Rotherin, die nicht nur beim Wettkampf sondern auch davor und danach die Athleten fachärztlich betreut. „Chiropraktik und Taping kommen hier sehr gut an – und das Wichtigste ist, es funktioniert auch auf der Bierbank.“

DRK-Truck für chirurgische Erstversorgung feiert Premiere
In diesem Jahr erstmals mit in Roth dabei: ein Truck für die chirurgische Erstversorgung vom Deutschen Roten Kreuz. „Ein geiles Teil“, schwärmt Bloos, die in der mobilen Praxis, die eigentlich für Flüchtlingsversorgung vorgesehen ist, am Wettkampftag sonografiert und die unfallmedizinische Versorgung übernimmt. Rippenprellungen seien nämlich keine Seltenheit. „Der Schwimmstart ist das Schlimmste, aber in der Disziplin Radsport gibt es sicherlich die meisten Unfälle“, weiß Bloos. Für die ideale Vorbereitung auf den Wettkampf empfiehlt sie eine ausgewogene Ernährung und den Blick auf den Flüssigkeitshaushalt. „Bereits fünf Tage vor dem Wettkampf sind diese Dinge sehr wichtig. Zudem sollten Sportler viel Kohlenhydrate, wenig Eiweiß und dafür bis zu vier Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen.“ Ihrer Ansicht nach sei auch eine mentale Ruhe 24 Stunden vor dem Start wichtig und dass man im Vorfeld „nicht übertrainiert“.

Team Garwood als emotionalster Moment der Challenge-Historie
Liebevoll nennt sie die Teilnehmer „Endorphinspinner“. Auf die Frage nach dem emotionalsten Challenge-Moment muss die 50-jährige nicht lange überlegen: „Team Garwood“, lautet ihre knappe Antwort. Challenge-Kenner wissen, was sich dahinter verbirgt: Kevin Garwood und sein behinderter Sohn Nicholas, der mit zerebraler Kinderlähmung auf die Welt gekommen ist. Beide bestritten 2015 das Abenteuer Challenge gemeinsam und auf ungewöhnliche Weise: Vater Kevin zog Nicholas beim Schwimmen im Kajak, die Radstrecke wurde per Tandem absolviert und der Marathon im Rennrollstuhl. „Einfach nur wow, da hatte auch ich beim Zieleinlauf Tränen in den Augen. Der Vater hat bei der medizinischen Versorgung alles bekommen, was er wollte“, lacht Bloos.

Unfallmedizin hat es ihr angetan
Gegen 23 Uhr neigt sich am Wettkampftag auch ihr persönlicher Arbeitstag dem Ende zu. Professionell und schnell konnte in allen Fällen medizinische Hilfe geleistet werden. Für die Patienten ist die Behandlung umsonst – bis hin zu Orthese. Viele Patienten melden sich auch im Nachgang bei der Notärztin und danken ihr für die Behandlung. Schade findet Ursula Bloos, dass die Bayerische Landesärztekammer für den Einsatz am Challenge keine Fortbildungspunkte gibt. „Dass man ehrenamtlich einen ganzen Tag hilft, ist keine Selbstverständlichkeit“, hebt Bloos den Zeigefinger – immerhin sind rund 20 Ärzte auf und neben der Strecke im Einsatz. Sie spricht dabei aber nicht von sich. Für sie zählt der Teamgedanke und sie würde auch kein Salär für ihren Einsatz nehmen. „Das geht am Sportgedanken vorbei und wäre ungerecht den ganzen anderen ehrenamtlichen Helfern gegenüber. Wir sind alle eine große Familie. Das macht Roth aus“, erklärt die Medizinerin. „Nicht jeden Tag“ braucht Ursula Bloos einen Challenge. Aber einmal im Jahr darf es schon sein. In der Zeit zwischen den Highlights erweitert sie ihr chirurgisches Feld am Krankenhaus Rummelsberg. Schließlich hat es ihr nicht nur der Challenge, sondern auch die Unfallmedizin angetan. Und hin und wieder kommt es auch dort vor, dass sie an der Klinik für Unfall-, Schulter- und Wiederherstellungschirurgie, Sportmedizin und Sporttraumatologie den ein oder anderen Profi-Sportler behandelt. Es muss ja nicht immer Frodeno, Bracht und Co. sein!

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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Jul 3 2017

FOCUS-Ärzteliste 2017: Auch Dr. Frank Kerling zählt zu den Besten

Rummelsberger Neurologe zum dritten Mal in Folge als Top-Mediziner in Deutschland im Bereich Epilepsie gelistet

FOCUS-Ärzteliste 2017: Auch Dr. Frank Kerling zählt zu den Besten

Dr. Frank Kerling ist zum dritten Mal in Folge Top-Mediziner im Rahmen der FOCUS-Ärzteliste.

Rummelsberg. Doppelter Grund zur Freude am Krankenhaus Rummelsberg: Neben Prof. Dr. Martinus Richter zählt auch Dr. Frank Kerling zu den Top-Medizinern in Deutschland – dies geht aus der aktuellen FOCUS-Ärzteliste 2017 hervor, die das Nachrichtenmagazin herausgebracht hat. „Wir freuen uns, dass gleich zwei unserer Ärzte am Krankenhaus Rummelsberg auf der FOCUS-Ärzteliste gelistet sind. Für Dr. Kerling ist es die dritte Auszeichnung in Folge und diese Tatsache unterstreicht, dass Patienten bei uns einen der führenden Ärzte im Bereich der Epilepsie vorfinden“, betont Geschäftsführer Sebastian Holm.

Jährlich vertrauen zahlreiche Patienten bei ihrer Arztwahl auf die FOCUS-Ärzteliste. Sie gilt als wichtiger Wegweiser hinsichtlich der optimalen Arztwahl. Mit Dr. Frank Kerling ist der leitende Oberarzt der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Rummelsberg im Bereich „Epilepsie“ gelistet – bereits zum dritten Mal in Folge. „Ich freue mich sehr über diese erneute Auszeichnung. Schließlich basiert dies zu einem Großteil auf den Empfehlungen von Kollegen, die bundesweit gefragt wurden, von wem sie sich selbst behandeln lassen würden. Mit dieser Auszeichnung schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Rummelsberger Epilepsiezentrums weiter“, so Dr. Kerling. Die von ihm geführte Einrichtung war 2016 die erst zweite in Bayern, die von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie mit dem Zertifikat „Epilepsiezentrum für Erwachsene“ ausgezeichnet wurde.

Für die Aufnahme in die FOCUS-Ärzteliste 2017 werden die betreffenden Mediziner in der Regel von Fachkollegen empfohlen. Weitere Daten werden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl der fachwissenschaftlichen Publikationen tragen zur Bewertung bei.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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Jun 30 2017

FOCUS-Ärzteliste 2017: Chefarzt Prof. Richter erneut ausgezeichnet

Fußspezialist zum wiederholten Male mit der höchsten Punktzahl als Top-Mediziner in Deutschland geführt

FOCUS-Ärzteliste 2017: Chefarzt Prof. Richter erneut ausgezeichnet

Zum wiederholten Male deutschlandweit unter den Top-Medizinern gelistet: Prof. Dr. Martinus Richter.

Rummelsberg. Das Nachrichtenmagazin FOCUS hat auch in diesem Jahr eine Liste der Top-Mediziner in Deutschland herausgebracht. Zum wiederholten Male ganz oben mit dabei: Prof. Dr. Martinus Richter, Chefarzt der Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg. „Die Auszeichnung unterstreicht erneut die hohe medizinische Spezialisierung an unserer Fachklinik – speziell im Bereich der Fußchirurgie“, so Geschäftsführer Sebastian Holm, dessen Haus unter der Trägerschaft der Sana Kliniken AG unter anderem auch deutschlandweit als erstes Zentrum der Maximalversorgung für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie geführt wird.

Egal, ob Hallux valgus, Achillessehnenruptur oder Fersensporn: Seit Jahren ist die FOCUS-Ärzteliste ein wichtiger Wegweiser für Patienten hinsichtlich der optimalen Arztwahl – speziell auch bei Fuß- und Sprunggelenksproblemen. Dass Patienten unweit von Nürnberg einen absoluten Experten auf diesem Gebiet vorfinden, bescheinigt die FOCUS-Ärzteliste auch 2017, denn Prof. Dr. Richter ist nach 2016 auch in diesem Jahr als Top-Mediziner dort gelistet. „Wir sind sehr stolz über diese erneute Auszeichnung, die gleichzeitig der Beleg für unsere medizinisch qualitativ hochwertige Arbeit am Patienten ist“, so Prof. Dr. Richter, der designierte nächste Präsident der internationalen Fußgesellschaft IFFAS. Bei der Erhebung wurden neben der Qualität in der Diagnostik und Therapie vor allem die Expertise bei komplexen Erkrankungsbildern berücksichtigt. Regelmäßig ist Klinik von Prof. Dr. Richter Ansprechpartner für problematische Fälle in der Fußchirurgie – darüber hinaus besteht eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Fußchirurgie in Hochfranken und Cottbus.

Jährlich wird über 1.500 Patienten in der Fußchirurgie geholfen

„Maßgeblich für die erfolgreiche Behandlung der Patienten ist neben der fachlichen Expertise auch ein hoher Standard bei Eingriffen am Fuß- und Sprunggelenk sowie die etablierte Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Fachbereichen“, betont Prof. Dr. Richter. Und hier ist seine Klinik durch die benachbarten orthopädischen Kliniken sehr gut aufgestellt und für viele andere Krankenhäuser auch ein Vorreiter. Das belegt unter anderem die Tatsache, dass Richters Abteilung europaweit die erste war, die 2011 ein 3D-Röntgengerät für eine Bildgebung im Stehen verwendet hat. Das Besondere an dieser Methode: Durch die Analyse im Stehen wird der Fuß des Betroffenen unter Belastung beleuchtet und so ist eine genaue Analyse von Fußerkrankungen möglich. Jährlich über 1.500 Patienten profitieren am Krankenhaus Rummelsberg von dieser Expertise in Diagnostik und Therapie. Wobei Chefarzt Prof. Dr. Richter stets betont: „Die Auszeichnung gilt nicht nur mir, sondern auch meinem hervorragenden Team. Nur durch die enge Zusammenarbeit können wir so vielen Patienten jährlich helfen!“

Für die Aufnahme in die FOCUS-Ärzteliste 2017 werden die betreffenden Mediziner in der Regel von Fachkollegen empfohlen. Weitere Daten werden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl der fachwissenschaftlichen Publikationen tragen zur Bewertung bei. Unter Berücksichtigung aller Kriterien erreichte Prof. Dr. Richter von allen Spezialisten die höchste Punktezahl, also die höchste Anzahl an positiven Nennungen.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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Jun 23 2017

Expertise in Sachen Orthopädietechnik ausgebaut

Christian Schäfer nun Master of Science im Bereich Neuroorthopädie

Expertise in Sachen Orthopädietechnik ausgebaut

Gemeinsame Freude über das Zertifikat „Master of Science“ von Christian Schäfer (2.v.r.).

Die ORTHOTechnik GmbH am Krankenhaus Rummelsberg hat Grund zu feiern: Bereichsleiter Christian Schäfer hat erfolgreich den Universitätslehrgang Neuroorthopädie an der Donau-Universität in Krems absolviert. Ab sofort ist der 38-jährige nicht nur Meister „Orthopädietechniker und Bandagist“, sondern auch Master of Science. „Durch diesen Abschluss profitieren in erster Linie unsere Patienten, da sich dadurch sowohl die medizinische als auch technische Zusammenarbeit nochmal stark verbessert“, betont Uwe Wehner, Kaufmännischer Leiter der ORTHOTechnik Rummelsberg GmbH.

In seiner Masterthesis untersuchte Schäfer die Auswirkung einer Dorsalsperre in Unterschenkelorthesen hinsichtlich des Gangbilds bei Patienten mit Zerebralparese. Unter letzterem versteht man eine frühkindliche Hirnschädigung, die meist mit einer Bewegungsstörung einhergeht. Das Ergebnis seiner Studie: „Es tritt eine signifikante Verbesserung ein, aber trotz aller Möglichkeiten kann eine vollständige Streckung im Kniegelenk nicht erreicht werden“, so Schäfer, dessen täglicher Anspruch es ist, das Bestmögliche aus der Hilfsmittelversorgung von Patienten herauszuholen. Gerade der interdisziplinäre Austausch auf Augenhöhe mit allen Beteiligten Personen am Therapieprozess war für ihn Motivation genug, die Strapazen der Weiterbildung neben Familie und Beruf auf sich zu nehmen. Die Betriebsleitung der ORTHOTechnik freut sich über den frisch gebackenen Master: „Unser Ziel ist es immer, Patienten ideal zu versorgen. Hier am Krankenhaus Rummelsberg arbeiten wir mit hochprofessionalisierten Ärzten eng zusammen, so dass wir gerne die Expertise unserer Mitarbeiter ausbauen und fördern, um auf Augenhöhe zu agieren“, bekräftigen Uwe Wehner und Andreas Rieppel, Technischer Betriebsleiter bei der ORTHOTechnik.

Hochspezialisiertes Zentrum für Kinder- und Neuroorthopädie
Einen großen Befürworter hierfür hat Schäfer in Prof. Dr. Walter Strobl. Der Chefarzt an der Klinik für Kinder-, Jugend- und Neuroorthopädie überreichte dem Absolventen höchstpersönlich das Zertifikat. Schließlich ist er Dozent an der Donau-Universität. „Hier in Rummelsberg haben wir ein hochspezialisiertes Zentrum für Neuroorthopädie mit der Alleinstellung, dass der Patient nicht nur die medizinische Versorgung vor Ort erhält, sondern auch Hilfsmittel sowie deren Anpassung und eine Ganganalyse. Der Abschluss von Christian Schäfer unterstreicht erneut unsere Expertise im Bereich der Kinder- und Neuroorthopädie am Standort Rummelsberg“, so Professor Strobl.

Die ORTHOTechnik GmbH mit Sitz im Krankenhaus Rummelsberg ist ein Komplettversorger rund um das Thema Orthopädietechnik. Durch den zentralen Standort ist eine schnelle und unkomplizierte Mobilisierung der Patienten vor Ort möglich. Von den kurzen Wegen zur Hilfsmittelversorgung werden auch die künftigen Querschnittpatienten in Rummelsberg profitieren, wenn diese ab Herbst 2017 am Krankenhaus Rummelsberg eine zentrale Anlaufstelle für Mittelfranken bekommen.

Die 2014 gegründete ORTHOTechnik Rummelsberg GmbH mit Sitz im Krankenhaus Rummelsberg ist ein Komplettversorger rund um das Thema Orthopädietechnik. Durch die direkte Anbindung ans Krankenhaus wurde ein einzigartiges Angebot geschaffen, das eine äußerst schnelle und kompetente Beratung von Patienten mit sofortiger Absprache der Ärzte und Therapeuten möglich macht. Das Leistungsportfolio umfasst neben Orthopädietechnik auch Orthopädieschuhtechnik, Rehatechnik bis hin zur Kinderversorgung, Sanitätshaus und Verwaltung. Mehr Informationen unter www.ot-rummelsberg.de

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Jun 20 2017

Zukunftsfähig und familienfreundlich: Krankenhaus Rummelsberg ausgezeichnet

Zertifikat berufundfamilie bescheinigt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mitarbeiter

Zukunftsfähig und familienfreundlich: Krankenhaus Rummelsberg ausgezeichnet

Die Klinikleitung freut sich über die Auszeichnung als familienfreundlicher Arbeitgeber.

Rummelsberg. Das Krankenhaus Rummelsberg ist für seine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik in Berlin ausgezeichnet worden. Ab sofort ergänzt das Zertifikat zum Audit berufundfamilie die Liste der Auszeichnungen des Krankenhauses – sehr zur Freude von Geschäftsführer Sebastian Holm: „Wir setzen uns seit Jahren aktiv für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unserer Mitarbeiter ein. Insofern freut es mich sehr, dass dies nun auch offiziell bestätigt wurde. Denn dieses Zertifikat ist ein stückweit der Lohn für die Weichenstellung und Arbeit in der Personalentwicklung in den vergangenen Jahren.“

Voraussetzung für das drei Jahre gültige Zertifikat ist die erfolgreiche Durchführung des Audit berufundfamilie, das von der berufundfamilie Service GmbH angeboten wird. Das Managementinstrument sorgt dafür, dass familienbewusste Personalpolitik nachhaltig gesteuert und umgesetzt wird. Das Krankenhaus Rummelsberg gehört zu 55 Arbeitgebern bundesweit, die das Verfahren zum Audit in diesem Jahr zum ersten Mal erfolgreich durchlaufen haben. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist bei uns keine Floskel, sondern wird aktiv gelebt. Davon zeugen unter anderem eine Vielzahl an flexiblen Arbeitszeitmodellen, die Kooperation mit der Kindertagesstätte Waldwichtel sowie die Zusammenarbeit mit dem pme Familienservice. Wir möchten dazu beitragen, dass es unseren Angestellten gelingt, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen, so dass Mitarbeiter mit freiem Kopf ihrer Arbeit nachgehen können“, so Geschäftsführer Sebastian Holm.

Darüber hinaus bietet das Krankenhaus unter der Trägerschaft der Sana Kliniken AG auch eine Kinderbetreuung am Buß- und Bettag an, sowie kostenfreie und anonyme Beratung und Coaching zu Themen wie Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Partnerschaft, Erziehung, Burnout und vieles mehr. „Wir reden nicht nur, sondern handeln. Gerade bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber spielen solche Benefits eine entscheidende Rolle. Damit die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben erfolgreich ist und zur Arbeitgeberattraktivität beiträgt, haben wir uns vor einigen Jahren dazu entschieden, noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten einzugehen“, betont Antje Henerari, Personalreferentin am Krankenhaus Rummelsberg.

Re-Auditierung findet in drei Jahren statt

An der Klinik können über 500 Angestellte von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Bis zur weiteren Re-Auditierung in drei Jahren ist eine Vielzahl an Maßnahmen geplant. „Beschäftigte in Freistellung werden auf Wunsch zu Veranstaltungen eingeladen, Führungskräfte prüfen in ihren Teams die Möglichkeit einer Kindernotfallbetreuung in Ausnahmefällen und zudem initialisieren wir Jobsharing-Angebote. Außerdem arbeiten wir unter anderem an einer eigenen Ferienbetreuung für Kinder im Sommer“, so die Personalreferentin. Mit dem deutlichen Zeichen „pro Familie“ möchte das Krankenhaus auch weitere Pflegekräfte für das neue Querschnittzentrum aus der Region gewinnen. „Wir sind nicht nur familienfreundlich, sondern auch nah, sicher und fair“, erklärt Sebastian Holm. „Das bedeutet: Wir sind vom Nürnberger Hauptbahnhof in nur 15 Minuten via S-Bahn erreichbar, wachsen weiter, treiben die Spezialisierung unseres Hauses voran und zahlen allen unseren Mitarbeitern ein gutes Gehalt“, stellt der Geschäftsführer die Besonderheiten seines Hauses in den Fokus. Aktuell werden am Krankenhaus Rummelsberg noch Gesundheits- und Krankenpfleger für das neue Querschnittzentrum gesucht, welches ab Herbst 2017 eröffnet werden soll.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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Mai 26 2017

Die Hoffnung, dass sich das Leben zum Guten wendet

Schwerkranke Najla wird im Krankenhaus Rummelsberg operiert – Großflächige Spendenaktion von Erfolg gekrönt

Die Hoffnung, dass sich das Leben zum Guten wendet

Optimistisch hinsichtlich der anstehenden Operation: Mutter Elma, Prof. Strobl, Najla u. Tina Braun.

Rummelsberg. Was vor knapp einem Jahr begonnen hat, geht nun auf die Zielgerade: Die Spendenaktion für das schwerkranke Mädchen namens Najla. Prof. Dr. Walter Strobl, Chefarzt der Klinik für Kinder-, Jugend- und Neuroorthopädie am Krankenhaus Rummelsberg, wird Najla operieren. Für das Mädchen aus Bosnien-Herzegowina ist es mehr als eine Operation. Mit diesem Tag ist der sehnlichste Wunsch verbunden, überhaupt laufen zu können. Mutter, Tochter und alle Beteiligten lassen in den Tagen vor der Operation die Hoffnung spüren, dass sich das Leben zum Guten wenden kann. „Wenn man so will, wird das ihr neuer Geburtstag“, so Tina Braun, die das Mädchen und ihre Familie bei sich in Weiden aufgenommen und die Spendenaktion überhaupt erst angestoßen hat.

Damit sich das Leben der fünfjährigen Najla zum Guten wenden kann, braucht es Menschen mit einem großen Herz. Einer davon ist Tina Braun. Seit Januar geht die Familienpflegerin aus dem Frauenhaus in Weiden Klinken putzen, damit die Operation Wirklichkeit wird. Sie habe Mutter und Tochter „in ihr Herz adoptiert“, sagt Tina Braun. „Beide gehören zu unserer Familie. Ich hoffe, dass die Mutter in Deutschland Arbeit findet und Najla einen Platz in einem heilpädagogischen Zentrum bekommt“.

Einer, der ebenfalls das Herz am richtigen Fleck hat, ist Prof. Dr. Walter Strobl. Der Experte in Sachen Kinder- und Neuroorthopädie hat sich von Anfang an bereit erklärt, dem kleinen Mädchen zu helfen. Dass er bei der Operation auf sein privatärztliches Honorar verzichtet, möchte der gebürtige Wiener nicht an die große Glocke hängen, ist aber aller Ehren wert. Für ihn ist das keine Seltenheit. Geradezu missionarisch ist er mehrmals im Jahr unterwegs und schult Kollegen in deren Heimatländern unentgeltlich. Sein Ziel: „Die Weiterbehandlung der Patienten im Heimatland sicherzustellen, so dass die jährlichen Reisestrapazen Patienten und Angehörigen erspart bleiben.“ Seit 1984 tourt er also jährlich durch diverse Entwicklungsländer, zahlt den Flug auf eigene Kosten, bildet die Kollegen aus und kombiniert den Besuch mit ein paar Tagen Urlaub. Für ihn ist das Passion. „Wissen Sie“, sagt Strobl, „ich habe einen sehr befriedigenden Beruf. Denn auch im Fall Najla ist es so, dass man sehr viel zurück bekommt und auf der anderen Seite viel bewirken kann.“

Fakt ist aber auch, dass es Kinder- und Neuroorthopäden nicht wie Sand am Meer gibt, und schon gar nicht Spezialisten wie Strobl. Nur auch darüber verliert Strobl keine großen Worte. Er stellt lieber die ganze Abteilung in den Fokus: „Es gibt nicht viele neuroorthopädische Zentren für Kinder und Jugendliche, wie am Krankenhaus Rummelsberg. Der Patient wird hier nicht nur operiert, sondern bekommt am selben Ort eine Hilfsmittelversorgung und eine Bewegungsanalyse.“ Auch auf die kleine Najla trifft dies zu. Maßgeblicher Unterschied zu den meisten anderen Patienten: Najla konnte bis vor einem Jahr noch nicht mal stehen. Nur durch regelmäßiges und tägliches Training mit ihrer Mutter Elma an einem Stehbrett, ist die Operation überhaupt möglich, denn zwei Stunden stehen zu können, ist die Voraussetzung für die anstehende Operation.

Welches Schicksal die kleine Najla mit sich herum trägt
Das kleine Mädchen mit den dunklen Augen war ein Zwilling-Frühgeborenes und erlebte in ihrem vierten Lebensmonat ein multiples Schädel-Hirn-Trauma, wobei ihre Zwillingsschwester verstarb. Aufgrund fehlender medizinischer Maßnahmen im Heimatland Bosnien-Herzegowina kann Najla seitdem nicht selbständig sitzen – geschweige denn gehen. Sie leidet an verkürzten Sehnen und Muskeln – an beiden Beinen. Das ist die Vergangenheit.

Die Zukunft für das tapfere Mädchen beginnt in Rummelsberg. Genauer gesagt im Operationssaal des Krankenhaus Rummelsberg. Prof. Strobl wird eine sogenannte Mehretagenweichteiloperation an Knie-, Waden- und Hüftmuskulatur durchführen. Sechs Wochen später kommt das kleine Mädchen dann erneut nach Rummelsberg – zur Orthesenendanpassung. Läuft alles nach Plan, kann Najla und ihre Familie erneut Geburtstag feiern. Prof. Strobl wird somit zum Geburtshelfer und gibt der Fünfjährigen und ihrem Leben eine entscheidende Wendung. Auf die Frage hin nach seiner Motivation und warum er keine Sekunde überlegen musste, antwortet der Mediziner frei nach Julius Tandler: „Wer Kindern Paläste baut, reißt Kerkermauern nieder.“

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

Über die Sana Kliniken AG:

Die Sana Kliniken AG ist die drittgrößte private Klinikgruppe in Deutschland. Mit 26 privaten Krankenversicherungen als Aktionären stellt Sana eine Besonderheit im Klinikmarkt dar. 2016 beschäftigte die Klinikgruppe 32.071 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beträgt 2,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 wurden 2,2 Millionen Patienten behandelt. Die Sana Kliniken umfassen 50 Krankenhäuser und 5 Alten- und Pflegeheime.

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Mai 10 2017

Krankenhaus Rummelsberg plant Querschnittgelähmtenzentrum

Eröffnung soll im Herbst 2017 stattfinden – Versorgungslücke in Bayern zwischen Murnau und Bayreuth wird damit geschlossen

Krankenhaus Rummelsberg plant Querschnittgelähmtenzentrum

Offene Arme für querschnittgelähmte Menschen am Krankenhaus Rummelsberg.

Rummelsberg. Das Krankenhaus Rummelsberg wächst und bietet mit der Behandlung querschnittgelähmter Patienten ein weiteres hochspezialisiertes Leistungsspektrum an. Die Eröffnung eines Therapiezentrums ist für Herbst 2017 geplant. Künftig sollen in Rummelsberg Querschnittgelähmte nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft versorgt werden – unabhängig davon, ob die Behinderung durch Verletzungen, Entzündungen oder Tumore erworben oder angeboren ist. Derzeit laufen hierfür die Umbaumaßnahmen auf der Station 15 an.

Eine Verletzung des Rückenmarks stellt das bisherige Leben vollständig auf den Kopf. Nichts ist mehr wie vorher. Im schlimmsten Fall sind Beine und Arme gelähmt und es besteht unterhalb der Rückenmarksverletzung weder Sensibilität noch Motorik. Häufig treten aber auch inkomplette Querschnittlähmungen auf, die ein gewisses Maß an Bewegung und Empfinden zulassen. Um künftig Patienten mit genau solchen Erkrankungen behandeln zu können, plant das Krankenhaus Rummelsberg die Eröffnung eines Querschnittzentrums. Unter der Leitung von Sektionsleiter Dr. Matthias Ponfick und Stationsleiterin Claudia Helbig soll Menschen, die ein solches Schicksal ereilt hat, eine neue Perspektive im Leben aufgezeigt werden. Die Sektion Querschnittmedizin wird dabei aus der Klinik für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie von Chefarzt Dr. Uwe Vieweg heraus entwickelt. Der interdisziplinäre Ansatz greift dabei auf die Expertise aus dem Bereich der Wirbelsäulenchirurgie und der Neurochirurgie im Krankenhaus Rummelsberg zurück.

Damit die Eröffnung im vierten Quartal des Jahres erfolgen kann, wird derzeit mit den Umbaumaßnahmen auf der Station 15 begonnen. Gleichzeitig arbeitet das Team um Dr. Ponfick an einem Therapiekonzept, zu dem auch die Diagnostik von Blasen- und Darmstörungen sowie deren Behandlung gehört. „Unser gemeinsames Bestreben ist es, Menschen mit Querschnittlähmung wieder zurück ins Leben, den Alltag und in die Familie zu bringen – ganz egal, ob die Lähmung frisch ist oder bereits länger zurück liegt“, so Dr. Ponfick.

Pflegekräfte für dynamisches Team gesucht
Um im Drei-Schicht-Betrieb eine adäquate 24-Stunden-Betreuung zu ermöglichen, wird aktuell nach motiviertem medizinischem Fachpersonal für das Querschnittzentrum gesucht. Ziel ist es, ein junges, dynamischer Team auf die Beine zu stellen. Als „große Chance für Bewerber“ sieht der 33-jährige Dr. Ponfick die Tatsache, dass der Aufbau des Zentrums Pflegepersonal die Möglichkeit bietet, selbst aktiv mitzugestalten. „Es kommt schließlich nicht so oft vor, dass ein Behandlungszentrum für Querschnittpatienten aus der Traufe gehoben wird“, betont Dr. Ponfick. Für Pflegedienstleiterin Sabine Brase sind der S-Bahnanschluss, die Autobahn nahe Lage, die Verdienstmöglichkeiten und langfristigen Perspektiven im Krankenhaus Rummelsberg wichtige Argumente, die für ein Engagement in der Klinik sprechen.

Geografische Lücke zwischen Murnau und Bayreuth wird geschlossen
Im Querschnittzentrum Rummelsberg werden im ersten Schritt Kapazitäten für rund 20 querschnittgelähmte Menschen entstehen. Hierzu schätzt Sebastian Holm, Geschäftsführer am Krankenhaus Rummelsberg, die Investitionssumme auf 750.000 Euro. Umfassende Diagnostik und kompetente Behandlungen durch ein interdisziplinäres Team aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Pflegekräften, Therapeuten und (Neuro-)Psychologen garantieren künftig eine optimale Versorgung, so dass die geografische Lücke zwischen den bisherigen bayrischen Zentren für Menschen mit Querschnittlähmung – Murnau und Bayreuth – geschlossen wird. „Für Betroffene in Mittelfranken bedeutet dies, dass Ihnen künftig Reisestrapazen erspart bleiben und eine wohnortnahe Behandlung stattfinden kann“, erläutert Sebastian Holm, der mit diesem neuen Angebot die Erfolgsgeschichte der Spezialisierungen in Rummelsberg fortschreiben möchte. Aktuell ist das Krankenhaus, was sich in der Trägerschaft der Sana Kliniken befindet, durch die Fachbereiche Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation über die Grenzen der Metropolregion bekannt. Langfristig soll dies auch für das Querschnittzentrum gelten.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

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