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Mai 22 2018

Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana)

Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana)

Sir Liam Donaldson, Yvonne Willems Cavalli, James Titcombe, Prof. Dr. Annegret Hannawa, 15.05.2018

Beim Expertenforum zur Patientensicherheit in der USI ( Università della Svizzera italiana) in Lugano, Schweiz, wurden am 15. Mai 2018 Verbesserungsvorschläge diskutiert. Auf dem Podium kamen alle Beteiligten zusammen: Politiker, Ärzteschaft, Pflege, Pharmazeutiker, Patienten.

Sir Liam Donaldson ist Kanzler der Universität Newcastle und wurde bekannt als Gründer und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety. Er gilt als Herz, Kopf und Gründungsvater der internationalen Patientensicherheit. Sir Liam wurde vom Rektor der USI, Prof. Boaz Eres, als Ehrengast begrüßt. Der Brite beschrieb das Problem als universal: jedes Land weltweit, ob hochentwickelt wie die Schweiz und Deutschland oder als sogenanntes Entwicklungsland in Asien und Afrika – alle müssten dringend die Patientensicherheit verbessern. Dabei sind die gravierenden Folgen mindestens seit Mitte der 1990er Jahre bekannt: 1 von 10 Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, erleidet dort einen Fehler in der Pflege oder Behandlung.
Woran liegt das? Sir Liam Donaldson gab zu Beginn der Experten-Diskussion die Antwort: „Wir sind nicht gut darin, Probleme zu lösen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten bedrohen.“

Wir müssen also besser werden. Andere Branchen sind da viel weiter: obwohl in der Luftfahrt „nur“ 1 von 10 Millionen Menschen stirbt, bekommen wir Sicherheitshinweise in die Hand und haben oft genug ein mulmiges Gefühl, wenn wir in´s Flugzeug steigen (obwohl wir als Passagier nicht helfend eingreifen könnten). Im Gesundheitswesen könnten wir als Patienten sogar selbst zur Sicherheit beitragen, wenn wir nur wüßten, dass das gewollt ist. Nötig ist es auf jeden Fall.

Prof. Dr. Annegret Hannawa, Director of CAHQS, Faculty of Communication Sciences, USI Lugano, wird konkreter: „Bis zu 80% der schweren Schadensfälle werden durch unsichere Kommunikation verursacht; das bedeutet in Zahlen, dass 4 Patienten täglich in Schweizer Krankenhäusern sterben, nicht wegen einer Krankheit, nicht wegen schlechter Versorgung, sondern weil die Pflegepersonen (und Ärzte) kein gemeinsames Verständnis erreicht haben.“
Fehlende Patientensicherheit ist also auch ein Kommunikationsproblem. Die Kommunikationswissenschaftlerin hat hunderte von Krankenakten analysiert und ist sicher, dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen zusammenarbeiten müssen. Dafür hat sie 5 Kernkompetenzen für sichere Kommunikation vorgelegt, die als „SACCIA“ bekannt sind.
Dr. med Kai Schnabel, Direktor Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre der Universität Bern und zuständig für den Inhalt der medizinischen Staatsexamen in der Schweiz, gibt zu bedenken, dass immerhin 25% der Note der eidgenössischen Zulassungsprüfung für Medizinstudenten mit Kommunikation zu tun hat. Scheinbar fehlt trotzdem noch etwas, denn die Zahlen haben sich nicht grundlegend verbessert seit 2011. Vielleicht liegt es an der Ausgangslage. Sehr viele unterschiedliche Beteiligte müssen so miteinander kommunizieren, dass alle sicher sind, sich wirklich verstanden zu haben. Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH, dem Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft, ging auf diesen Punkt ein. „Wenn man verschiedene Kulturen zusammenbringen muss, also unterschiedliche Wertesysteme, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Fachkenntnisse, braucht man Zeit – weil man keine Kommunikationskultur aufbauen kann, geht es um Beziehungen zwischen Menschen.“

Yvonne Willems-Cavalli, Vorstand der öffentlichen Spitäler des Kantons Tessin (EOC) und dort zuständig für die Pflege, gibt allen Beteiligten auf den Weg: „Höre aufmerksam zu, sprich mit Absicht, sei dir der Wirkung deiner Worte auf andere bewusst.“

Sir Liam Donaldson mahnte, dass das uns alle betreffende Thema der Patientensicherheit nach wie vor das Interesse einer Minderheit von Forschern und Enthusiasten ist. Einer von ihnen ist James Titcombe, Vater von Joshua. Der Säugling starb am 9. Tag nach seiner Geburt an einem Behandlungsfehler im Krankenhaus. Seitdem kämpft James Titcombe für Patientensicherheit und ist zu einem Experten geworden. Sie Liam Donaldson sieht es als „große Chance für Universitäten, ihre Lehrpläne so zu ändern, dass die neu ausgebildeten Gesundheitsfachkräfte im 21. Jahrhundert ihre Dienste verbessern.“
Das braucht natürlich seine Zeit.

Dr. med. Kai Schnabel will auch eine neue Fehlerkultur im Gesundheitswesen etablieren: „Teilen Sie Ihre Fehler (lernen Sie sowohl von Ihren eigenen Fehlern und von den Fehlern, die andere gemacht haben).“ Auch Prof. Dr. Annegret Hannawa sieht hier großen Bedarf: für sie beginnt Sicherheitskultur mit dem Vorgesetzten, der mit dem Team über seine eigenen Fehler spricht.
Und wie passt die Digitalisierung zur Patientensicherheit? „Technologie kann verwendet werden, um den Kommunikationsprozess zu unterstützen, aber wir dürfen niemals Kommunikation an die Technologie delegieren, weil Technologie nur ein Informationsträger ist – die Sinnbildung dieser Information bleibt zwischen Menschen,“ ist Prof. Dr. Hannawa überzeugt.

Das hochkarätige Podium hat mindestens in der Schweiz Aufsehen erregt. Alle Teilnehmer hoffen, dass ihr Engagement zu mehr Aufmerksamkeit für eine verbesserungswürdige Patientensicherheit führt.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
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Mai 8 2018

Podiumsdiskussion „Patientensicherheit“ in Lugano

15. Mai 2018, 18:00-20:30 Uhr

„Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar“ stellt das Bundesamt fur Gesundheit (BAG) fest.

Die Zahl der vermeidbaren Toten und Geschädigten im Gesundheitssystem zu senken, ist relativ einfach. Kommunikation ist die Lösung – sichere Kommunikation. Wie können die neuen Forschungs-Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden? Das soll am 15. Mai 2018 an der USI in Lugano aufgezeigt werden. Erstmalig mit allen Beteiligten auf einem Podium: Politiker, Ärzteschaft, Pflege, Pharmazeutiker, Patienten. Ziel der Diskussion ist es, eine sichere Kommunikationskultur im Gesundheitswesen herauszuarbeiten und damit die Implementierung von mehr Patientensicherheit in der Schweiz voran zu bringen.

Alle Podiums-Teilnehmer sind als Interviewpartner verfügbar!

James Titcombe, er spricht aus der Perspektive eines Patientenopfers
Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH
Yvonne Willems Cavalli, Vorstand EOC
Dr. med. Kai Schnabel, Direktor Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre, Universität Bern
Prof. Annegret Hannawa, Director of CAHQS, Faculty of Communication Sciences, USI Lugano
Dr. med. Marco Egbring, Pharmakologe (Oberarzt) am Universitätsspital Zürich
Sir Liam Donaldson, Herz, Kopf und Gründungsvater der internationalen Patientensicherheit, WHO, Kanzler der Newcastle University

15. Mai 2018, 18:00-20:30 Uhr in der Aula Magna
UNIVERSITÄT DELLA SVIZZERA ITALIANA (USI), Lugano, Schweiz
Eintritt kostenfrei
Sprache: Englisch / Italienisch (Übersetzung)

Ihre Ansprechpartnerin für (Hintergrund-)Informationen: annegret.hannawa@usi.ch
Ihre Ansprechpartnerin für Interview-Wünsche: info@katharina-gerlach.de


Mehr Informationen finden Sie unter
http://www.patientsafetycenter.org/
http://www.saccia.ch/

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Apr 13 2018

Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen

Podiumsdiskussion mit Sir Liam Donaldson, WHO

Patientensicherheit ist weltweit ein dringliches Thema: jährlich werden 43 Millionen Patienten in Krankenhäusern Opfer eines Behandlungsfehlers.

Wie sieht es in der Schweiz aus?
Leider nicht besser. „Jeder zehnte Spitalpatient erleidet einen gesundheitlichen Schaden und die Hälfte dieser Schäden wäre vermeidbar“ stellt das Bundesamt für Gesundheit fest. In Zahlen sind das 2000 bis 3000 Todesfälle pro Jahr und rund 60.000 Schadensfälle, die vermeidbar wären! Das sind also 7 Tote am Tag an Schweizer Spitälern, und zwei Drittel dieser Fälle können vor allem durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegenden und Patienten vermieden werden.

Medikationsfehler spielen eine besonders wichtige Rolle. Deshalb hat die WHO die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) priorisiert: Bis 2022 sollen Medikationsfehler weltweit auf die Hälfte reduziert werden. Dieses aktuelle Thema wird auch in der Podiumsdiskussion behandelt. Die Experten werden diskutieren, wie eine sicherere Kommunikation die Arzneimitteltherapiesicherheit nachhaltig stärken kann.

Was ist zu tun?
Die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Annegret Hannawa ist anerkannte Botschafterin für Patientensicherheit und Direktorin des CAHQS, dem „Kompetenzzentrum für die Förderung von Versorgungsqualität und Patientensicherheit“ der Universität Lugano. Sie holt erstmals alle Beteiligten auf einem Podium zusammen: Politik, Ärzteschaft, Pflege, Pharmakologen, Patienten. Als Ehrengast wird Sir Liam Donaldson erwartet. Der Vorkämpfer der globalen Patientensicherheit und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety sagte zu, die mit hochkarätigen Teilnehmern besetzte Podiumsdiskussion zu moderieren. Ziel ist es, praxisorientierte Lösungsansätze aufzuzeigen, die sofort umgesetzt werden können.

Alle Podiumsteilnehmer stehen für Interviews zur Verfügung!
Bitte melden Sie Ihre Interview-Wünsche bis zum 1. Mai 2018 an
Kontakt: annegret.hannawa@usi.ch
Pressekontakt: info@katharina-gerlach.de

Es diskutieren am 15. Mai 2018, 18:00-20:30 Uhr in der Aula Magna
Università della Svizzera italiana (USI), Lugano, Schweiz:

James Titcombe, Vater von Joshua. Der Säugling starb am 9. Tag nach seiner Geburt an einem Behandlungsfehler im Krankenhaus. James Titcombe spricht aus der Perspektive eines Patientenopfers und zugleich eines (beruflichen) Patientensicherheitsspezialisten.
Dr. med. Yvonne Gilli, Politikerin und Zentralvorstand der FMH, dem Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft. Sie ist dort zuständig für eHealth/Digitalisierung in der Schweiz und nimmt in dieser Funktion an der Diskussion teil.

Yvonne Willems Cavalli, Vorstand der öffentlichen Spitäler des Kantons Tessin (EOC), sie ist dort zuständig für die Krankenpflege und spricht aus der Perspektive der Pflegenden.

Dr. med. Kai Schnabel, Abteilungsleiter für Ausbildung und Medien am Institut für medizinische Lehre, Universität Bern – er vertritt die nationale Arbeitsgruppe, die im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die Eidgenössische Prüfung verantwortet.

Prof. Annegret Hannawa, Direktorin des CAHQS, Fakultät für Kommunikationswissenschaften, Universität Lugano. Sie hat mit ihrem „SACCIA“ Modell eine sichere Kommunikation für die gesamte Gesundheitsversorgung entwickelt.

Dr. med. Marco Egbring, Pharmakologe (Oberarzt) am Universitätsspital Zürich. Sein Fokus ist die Arzneimitteltherapiesicherheit durch Digitalisierung.

Moderation: Sir Liam Donaldson, Herz, Kopf und Gründungsvater der globalen Patientensicherheit. Er ist Gründer und Leiter der WHO World Alliance for Patient Safety, wurde von der Queen für seine Verdienste im britischen Gesundheitssystem zum Ritter geschlagen und war Chief Medical Officer in GB.

Ziel der Diskussion ist es, eine sichere Kommunikationskultur im Gesundheitswesen herauszuarbeiten und damit die Implementierung von mehr Patientensicherheit in der Schweiz voranzubringen. Das Publikum wird einbezogen und diskutiert mit.


Mehr Informationen finden Sie unter
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https://annegrethannawa.com/
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Feb 27 2018

Das Thema Patientensicherheit ist weltweit im Fokus

Mit gutem Grund: es geht um Menschenleben.

Das Thema Patientensicherheit ist weltweit im Fokus

Joe Kiani, Bill Clinton, Prof. Annegret Hannawa, Alicia Cole in London, 24.02.2018

Über drei Millionen „Schadensfälle“ gibt es pro Jahr. Das bedeutet, dass über 3 Millionen Patienten sterben oder verletzt werden, wenn sie sich in Krankenhäuser begeben, sagt die WHO – das sind drei Millionen Menschen pro Jahr zu viel. Und das sind vorsichtige Schätzungen ohne die Länder Indien und China und ohne Kinder.
„Null vermeidbare Todesfälle in Krankenhäusern bis 2020 ist ein Ziel, für das es sich lohnt, zu kooperieren“, sagt Joe Kiani, Vorstandsvorsitzender und CEO des Medizintechnik-Unternehmens Masimo. Zur Verbesserung der Patientensicherheit sind alle Beteiligten gefordert, alle sollten zusammen arbeiten. Gemeinsam mit Bill Clinton gründete Joe Kiani die „Patient Safety Movement Foundation“, um vermeidbare Fehler in Krankenhäusern zu reduzieren. Das Ziel sind null vermeidbare Todesfälle bis 2020. Die Stiftung und die Bewegung, die sie angestoßen hat, sind enorm gewachsen: Vorstandsvorsitzende konkurrierender Firmen der Medizintechnik, führende Ärzte, Leiter von Krankenhäusern, Vertreter von Behörden und Politiker, Patienten aus aller Welt wollen gemeinsam arbeiten, um das Ziel zu erreichen.

Letztes Wochenende trafen sie sich beim „6. Weltgipfel zu Patientensicherheit, Wissenschaft und Technologie“ in London. Dabei kündigte Jeremy Hunt, britischer Minister für Gesundheit und Soziales, neue Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit im Nationalen Gesundheitsdienst an (National Health Service, NHS). Die Einführung von elektronischen Verschreibungssystemen in den NHS-Krankenhäusern soll schnell umgesetzt werden, denn auch Medikationsfehler sind ein ernst zu nehmender Faktor für Patientensicherheit. Nach einer neuen Studie können sie in GB etwa 1.700 Todesfälle verursachen und zu 22.000 weiteren beitragen. Bei dem Thema Patientensicherheit geht es um Menschenleben – und gleichzeitig um die Vermeidung von finanziellen Verlusten. Der NHS schätzt seine jährlichen Verluste allein wegen der Auswirkungen von Medikationsfehlern auf 1,6 Milliarden Pfund.

Krankenhäuser in aller Welt werden durch die Stiftung aufgefordert, sich zu „Actionable Patient Safety Solutions“ (umsetzbare Lösungen für die Patientensicherheit) zu verpflichten. Und die Umsetzung beginnt: Bisher haben sich ca. 4.600 Krankenhäuser in 44 Ländern haben dazu verpflichtet (letztes Jahr waren es 3500 Krankenhäuser).
„Das unnötige Leiden der Patienten und ihrer Familien ist schlimm genug. Aber jedes unerwünschte Ereignis zerstört die wertvollste Ressource im Gesundheitswesen: das Vertrauen. Wenn die Menschen sich nicht sicher sind, ob es sicher ist, Versorgung zu beanspruchen, werden sie aufhören, Versorgung in Anspruch zu nehmen“, sagte Dr. Tedros Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Annegret Hannawa von der Universität Lugano forscht seit 8 Jahren zum Thema. Aus Hunderten von Fallanalysen hat sie fünf Kernkompetenzen einer „sicheren Kommunikation“ definiert. Beim 6. Weltgipfel zur Patientensicherheit in London stellte sie das Ergebnis vor: das „SACCIA“ Kommunikations-Konzept, das ein einheitliches Verständnis unter den Beteiligten fördert und so für mehr Patientensicherheit sorgt. „Eine SACCIA-sichere Kommunikation bedeutet, dass Patienten künftig nicht mehr an der falschen Seite operiert werden, nicht mehr die falschen Medikamente einnehmen, nicht mehr die Folgen einer verspäteten Diagnose davontragen, und endlich mit Entlassungsanweisungen nach Hause gehen, die sie verstehen und richtig anzuwenden wissen.“ In London ist das Konzept so gut angekommen, dass sich Sponsoren fanden, um in den USA eine SACCIA-Akademie aufzubauen.

Das möchte Prof. Hannawa auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen. Ihr Ziel ist es, dass jede Pflegeeinrichtung und jedes Krankenhaus in Deutschland eine zuständige Person hat, die dafür sorgt, dass in ihrem Haus eine sichere Kommunikation fortgebildet und praktiziert wird. Und dass aus dieser sicheren Kommunikationspraxis eine nachhaltige Sicherheitskultur für uns alle entsteht, die Patientenleben schützt und die Gesundheitsberufe wieder attraktiv macht.

Die Qualität der Gesundheitsversorgung ist weltweit sehr unterschiedlich. In Deutschland ist sie gut. Aber auch hier steht das Thema Patientensicherheit auf die Agenda, denn auch hier sind die Zahlen erschreckend: Jedes Jahr kommt es an deutschen Krankenhäusern zu 2 Millionen „unerwünschten Ereignissen mit Patientenschaden“. Das heißt, aktuell erfährt jeder 10. Krankenhauspatient in Deutschland nicht Heilung, sondern Schädigung. Prof. Hannawa sagt: „Wir haben kein Erkenntnisproblem. Wir haben ein Umsetzungsproblem.“ Etwa 80% der schweren Schadensfälle entstehen aus unsicherer zwischenmenschlicher Kommunikation – trotzdem ist die Förderung einer sicheren Kommunikationspraxis bisher kein bzw. ein ungenügender Bestandteil der medizinischen und pflegerischen Ausbildung. Mittels einer sichereren Kommunikation könnten allein in deutschen Krankenhäusern täglich über 1400 Schadensfälle vermieden werden, errechnet Prof. Hannawa. Außerdem könnten bis zu 15% der jährlichen Krankenhausausgaben eingespart werden. Sichere Kommunikation bedeutet also mehr Patientensicherheit und gleichzeitig mehr Sicherheit für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Ärzte und Pflegende.

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Feb 9 2018

Achtung Fusion!

Wenn praktisch über Nacht neue Kollegen da sind! Wie Unternehmens- und Abteilungszusammenschlüsse besser vorbereitet werden können, weiß Konflikt-Expertin Andrea Langhold

Achtung Fusion!

Andrea Langhold kennt sich mit gelingenden Fusionen aus.

Ganze Unternehmen und Teams werden zusammengeführt, oft ohne ausreichende Vorbereitung der Betroffenen. Lediglich eine E-Mail über eine geplante Fusion und der „Flurfunk“ informieren die Mitarbeiter, dass sie am Zeitpunkt X mit dem Unternehmen Y oder Team Z gemeinsame Sache machen werden. „Dass ein solcher Ansatz nicht funktioniert, steht außer Zweifel“, weiß Konflikt-Expertin Andrea Langhold. Sie selbst hat es erlebt – und zeigt heute Unternehmen und speziell Krankenhäusern einen erfolgreichen Weg auf.

Der grundsätzliche Ansatzfehler, so Langhold, ist, dass meist hinter verschlossenen Türen, wirtschaftlich gut überlegt und berechnet, die Fusionen strategisch geplant werden.

Meist überschlagen sich dann die Ereignisse und eine Information sowie eine Erklärung des Grundes der Zusammenlegung erscheinen ausreichend. Für Kommunikation, welche die Mitarbeiter ins Boot holt und in die Veränderung mitnimmt, bleibt oft keine Zeit. Denn es soll ja, wo nun die Katze aus dem Sack ist, bitte auch schnell gehen!

Was passiert, wenn zwei Unternehmen oder Teams zusammengeführt werden? „Zum einen verändert sich schlagartig die Kultur und die Identität, gemeinsames Neues muss erst einmal erarbeitet werden“, erklärt die Konflikt-Expertin. Passiert dies nicht, bauen sich Fronten auf. „Zum anderen gehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Routinen im Arbeitsablauf und im Miteinander verloren, dies resultiert nicht nur in Konflikten, sondern auch in Qualitätsverlust und Fehleranfälligkeit.“

Alles hätte also besser laufen können, wenn in der Vorbereitung der Fusion auch sogenannte „softe“ Faktoren mitberücksichtigt worden wären? Anstatt nur zu schauen, dass betriebswirtschaftlich gut kalkuliert wird? „Auf jeden Fall“, bestätigt Langhold und fährt fort: „Vor einem Unternehmens- oder Teamzusammenschluss sollte man sich unbedingt damit auseinandersetzen und klären, ob sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem neuen Konstrukt zurechtfinden werden, was alle voneinander lernen können und wie eine gemeinsame Identität und neue Routinen entstehen können, um nur Einiges zu nennen. Das ist die Basis für den geplanten wirtschaftlichen Erfolg.“

Selbstverständlich ist das alles mit Arbeit und viel Vorbereitung verbunden – doch wer kann schon behaupten, dass seine Fusion von allen Mitarbeitern mitgetragen wurde?

Nähere Informationen zu Andrea Langhold und dem Thema Konflikte in Unternehmen finden Sie unter www.andrea-langhold.com.

Als am 11. September 2001 die ersten Meldungen auf CNN zu sehen waren, standen Betroffenheit und Verwirrung im Vordergrund. Für Andrea Langhold war in der Sekunde klar, was zu tun war: Sie holte sofort alle Flieger „ihrer“ Airline zurück. Aufgrund ihrer schnellen Reaktion war ihr damaliger Arbeitgeber eines von wenigen Flugunternehmen, die alle ihre Flieger zum Standort gebracht hatten. Es ist die Fähigkeit, die noch fehlenden Informationen mit einer ganzheitlichen Wahrnehmung, wie bei einem Puzzle, zu einem Ganzen zusammenzufügen.

In der Arbeit mit ihren Kunden, die überwiegend Führungspositionen in Krankenhäusern und Unternehmen innehaben, spricht Andrea Langhold Klartext. Ohne Umschweife bringt sie auf den Punkt, was sie wahrnimmt und wo sie Verbesserungs- und/oder Handlungsbedarf erkennt. Ihr Ziel ist es, dass ihre Kunden in schwierigen Führungssituationen handlungsfähig bleiben. Gemeinsam werden neue Lösungen und Wege gefunden, die nicht nur gewinnbringend für ihre Kunden sind, sondern auch für das gesamte System, ob in Krankenhäusern oder Unternehmen.

Kontakt
Andrea Langhold – Konflikte bewegen
Andrea Langhold
Fellnergasse 22
7083 Purbach
+43 676 3809110

office@andrea-langhold.com
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Jan 25 2018

Wenn die Mitarbeiter abhauen

Konflikt-Expertin Andrea Langhold erklärt, wie Führungskräfte in schwierigen Führungssituationen zur Abwanderung von Mitarbeitern beitragen – und wie sie es besser machen können

Wenn die Mitarbeiter abhauen

Andrea Langhold weiß, wie man Konflikte zielführend löst.

Konflikte am Arbeitsplatz sind nichts Ungewöhnliches oder per se Grund zur Sorge. Ressourcenmangel, ob personell oder finanziell, führt oft zu außergewöhnlichen und nicht vorhersehbar schwierigen Führungssituationen. Tiefgreifenden Veränderungsprozessen in der Organisation folgen oft Konflikte, Widerstand und Kündigungen, weiß auch die Konflikt-Expertin Andrea Langhold, die Führungskräfte und Unternehmen in solchen Situationen begleitet.

Die Zunahme von Konflikten ist ihr zufolge in Krankenhäusern schon seit längerem zu beobachten und das Ergebnis einer einfachen Rechnung: „Kostensenkung bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung lässt auf allen Ebenen Druck entstehen“, erklärt sie. Wenn Führungskräfte in solchen Situationen den Druck durch unpassende Maßnahmen noch zusätzlich erhöhen, führe das leider nur allzu oft dazu, dass wertvolle Mitarbeiter abwanderten.

Damit genau das nicht passiert, ist Andrea Langhold zufolge Fingerspitzengefühl statt Druck gefragt. „Wichtig ist und bleibt das persönliche Gespräch und das Fingerspitzengefühl, wie viel Veränderung verträgt welches Team“, sagt die Konflikt-Expertin. Damit Mitarbeiter gar nicht erst auf die Idee kommen, abzuhauen, müssten sie abgeholt und mitgenommen werden: Führungskräften rät Langhold daher, sich die Bedenken, Befürchtungen oder Ängste der eigenen Mitarbeiter genau anzuhören.

Weiterhin sind der Konflikt-Expertin zufolge klare Grenzen ebenso essenziell wie das Installieren von Freiräumen. Führungskräfte sollten zwar in ihrer Rolle bleiben, gleichzeitig aber auch in der Lage sein, Teile der Führung aus der Hand zu geben. „Das Zulassen von eigenverantwortlichem Handeln steuert dem Gefühl von Angst entgegen“, erklärt Langhold, „Und Angst entsteht in der Regel nur dort, wo das Gefühl des Ausgeliefertseins vorherrscht“.

Kritisch werde es, wenn die Führungskräfte selbst emotional an dem Konflikt beteiligt sind oder sich handlungsunfähig fühlen. „Dann kann ich nur empfehlen, sich Unterstützung zu holen. Nur wer selbst mit den Füßen auf dem Boden steht, kann sicheren Schrittes mit seinem Team in die Zukunft gehen“, rät Langhold abschließend.

Nähere Informationen zu Andrea Langhold finden Sie unter www.andrea-langhold.com.

Als am 11. September 2001 die ersten Meldungen auf CNN zu sehen waren, standen Betroffenheit und Verwirrung im Vordergrund. Für Andrea Langhold war in der Sekunde klar, was zu tun war: Sie holte sofort alle Flieger „ihrer“ Airline zurück. Aufgrund ihrer schnellen Reaktion war ihr damaliger Arbeitgeber eines von wenigen Flugunternehmen, die alle ihre Flieger zum Standort gebracht hatten. Es ist die Fähigkeit, die noch fehlenden Informationen mit einer ganzheitlichen Wahrnehmung, wie bei einem Puzzle, zu einem Ganzen zusammenzufügen.

In der Arbeit mit ihren Kunden, die überwiegend Führungspositionen in Krankenhäusern und Unternehmen innehaben, spricht Andrea Langhold Klartext. Ohne Umschweife bringt sie auf den Punkt, was sie wahrnimmt und wo sie Verbesserungs- und/oder Handlungsbedarf erkennt. Ihr Ziel ist es, dass ihre Kunden in schwierigen Führungssituationen handlungsfähig bleiben. Gemeinsam werden neue Lösungen und Wege gefunden, die nicht nur gewinnbringend für ihre Kunden sind, sondern auch für das gesamte System, ob in Krankenhäusern oder Unternehmen.

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Dez 7 2017

ECG veröffentlicht Energie-Meldefristenkalender 2018

Maßgeschneidertes Beratungsangebot für komplexe Fälle mit dem „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“

Kehl, 07.12.2017 – Die ECG Energie Consulting GmbH, Kehl, hat jetzt ihren Energie-Meldefristenkalender 2018 veröffentlicht. Kostenfrei und detailliert, bietet das bewährte Tool eine schnelle Übersicht über sämtliche energiewirtschaftlichen Termine des kommenden Jahres, die Unternehmen zwingend im Blick behalten müssen, wenn sie die vom Gesetzgeber z.B. über Sondertatbestände und Härtefallregelungen vorgesehenen Einsparmöglichkeiten bei den Energiekosten nutzen möchten. Bei Nutzung aller Möglichkeiten lassen sich so Umlagen, Steuern und Abgaben um bis zu 40 Prozent reduzieren. Mit dem Kalender werden die Unternehmen frühzeitig an die ab diesem Jahr deutlich stärker sanktionierten Fristen erinnert und erhalten außerdem Orientierung, worauf jeweils zu achten ist. Damit ersparen sie sich nicht nur die aufwendige Recherche bei unterschiedlichsten Behörden, sondern verfügen über ein einfach, verlässlich und auch mobil nutzbares Meldefristenmanagement, das sich inklusive einer Erinnerungsfunktion zudem mühelos in sämtliche Kalenderprogramme importieren lässt und bei Bedarf zusammen mit den Experten der ECG in einem persönlichen „ECG Quick Check“ noch weiter optimieren lässt: http://termine.energie-consulting.com

Wer jederzeit auch im Detail auf Nummer sichergehen möchte, dass er im Dschungel der knapp 40 geltenden Fristen keine attraktiven Einsparmöglichkeiten verpasst oder wegen mangelnder Gesetzeskonformität sogar eine der empfindlichen Strafen wie etwa einer Erhöhung von Umlagen riskiert, dem bietet die ECG mit dem „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ schnelle, kompetente und auf den jeweiligen Einzelfall exakt zugeschnittene Hilfe. Energieexperte Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG: „Die Unternehmen stehen aktuell vor der Herkulesaufgabe, immer mehr und unterschiedlichste Fristen und Voraussetzungen einhalten zu müssen, wenn sie die vom Gesetzgeber eigentlich gut gemeinten Entlastungsmöglichkeiten auch tatsächlich nutzen möchten. Besonders herausfordernd wird es dann dort, wo es komplexere Energieversorgungsstrukturen gibt. Das gilt für verschachtelt organisierte Unternehmen, bei denen häufig Mitarbeiter von Personal- oder Tochtergesellschaften an den Standorten beschäftigt sind und Strom verbrauchen. Aber auch für Organisationen wie Krankenhäuser, wo es verschiedenste Abnahmestellen und Stromweiterleitungen an beispielsweise angeschlossene Apotheken, Küchen oder Ärzte gibt. Wenn dann, wie in solchen Fällen häufig, noch Eigenstromerzeugungsanlagen hinzukommen, wird die Sache wegen der umfangreichen Mess- und Meldepflichten vollends kompliziert. Um auch in solchen Situationen gesetzeskonform zu handeln und alle Kostenvorteile realisieren zu können, ist es deshalb wichtig, dass man die verschiedensten Dinge immer im Blick behält und organisiert abarbeitet. Das ECG Mess- und Meldepflichtenaudit setzt genau hier an: Unsere Energieberater analysieren in einem ersten Schritt zusammen mit dem Unternehmen die konkrete Situation vor Ort und geben Anleitung zur korrekten Messung der selbstverbrauchten, weitergeleiteten und ggf. eigenerzeugten Strommengen. Darauf aufbauend erstellen unsere Energieexperten einen umfassenden Bericht, der die Versorgungssituation mitsamt allen relevanten gesetzlichen Hintergründen exakt zusammenfasst. Endergebnis ist schließlich ein für die Kunden maßgeschneiderter und leicht zu nutzender Meldefristenplan, der die für sie individuell geltenden Terminen, die jeweils zu meldenden Daten sowie alle Pflichten und Zuständigkeiten enthält. So bleiben keine Fragen offen und jeder weiß exakt, was wann und wo zu tun ist, um gesetzeskonform unterwegs zu sein und maximal zu sparen.“

Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf des „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ erhalten Interessenten unter Telefon +49 78 54 / 98 75-287 von ECG-Energieberater David Ahrens.

Über die Energie Consulting GmbH (ECG):
Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 40 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 4,5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com

Firmenkontakt
ECG Energie Consulting GmbH
Alexander Henze
Wilhelm-Leonhard-Straße 10
77694 Kehl-Goldscheuer
07854 9875-0
info@ecg-kehl.de
http://www.energie-consulting.com.

Pressekontakt
Thomas Pfaff Kommunikation
Dr. Daniel Haussmann
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81675 München
089 99249654
haussmann@pfaff-kommunikation.de
http://pfaff-kommunikation.de

Nov 23 2017

Plötzlich Führungskraft!

Bei einer Beförderung in eine leitende Funktion gibt es viele Stolpersteine – Andrea Langhold erleichtert den Wechsel in eine Führungsrolle

Plötzlich Führungskraft!

Andrea Langhold erleichtert den Wechsel in eine Führungsrolle

Eine möglicherweise lang ersehnte Beförderung steht vor der Tür. Endlich wird der Einsatz der ganzen Jahre belohnt und Wertschätzung gezeigt. Endlich kann man seine Visionen realisieren und in Ziele formulieren. Doch meist zeigen sich nach der ersten Euphorie auch erste Stolpersteine. Damit der Wechsel in eine Führungsrolle keinem Kaltstart gleicht, gibt Andrea Langhold wichtige Tipps. Ihre Berufung ist es, dass Menschen in schwierigen Führungssituationen handlungsfähig bleiben, denn eins kann sich eine Führungskraft nicht erlauben: Handlungsunfähigkeit.

„Es ist schon nicht einfach, von außen im Krankenhaus in eine Führungsposition berufen zu werden – einen Tick schwieriger noch, aus einem bestehenden Team zum Chef oder zur Chefin gemacht zu werden, denn gemeinsame Verbindlichkeiten und/oder Freundschaften können zu Stolpersteinen werden“, weiß Langhold, die ihren Schwerpunkt auf die Arbeit mit Krankenhauspersonal legt.

So spricht die Sparringspartnerin für Menschen in Konflikten davon, dass man in der neuen Rolle nicht nur Befürworter der Beförderung, sondern sicher auch Neider haben wird. Auf diese Weise findet man sich nach einer Beförderung schnell in einem Spannungsfeld zwischen den neuen Anforderungen, die die neue Rolle mit sich bringt und der Erwartungshaltung der ehemaligen Kollegen und Kolleginnen sowie des neuen Verantwortungsbereichs.

„Um einen ungewollten Kaltstart zu vermeiden, braucht es eine klar definierte Führungsstrategie, die der eigenen Persönlichkeit entspricht“, erklärt Langhold die Situation und hebt hervor, dass diese Rollenklärung unbedingt bereits vor dem Wechsel in die neue Rolle definiert sein muss. Hierin werden Fragen geklärt wie unter anderem, was man in seinem neuen Verantwortungsbereich erreichen möchte, wie man diese erreichen möchte und was in diesem Zusammenhang bleiben darf und was verändert werden muss. Weitere Klärungspunkte sind die eigene Wertehaltung, der Umgang mit Ablehnung, Konflikten und Widerständen sowie die Frage, wo potenzielle Mitstreiter oder Verbündete gefunden werden können.

Andrea Langhold hat die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die in eine Führungsrolle aufgestiegen sind, viel zu wenig bis gar nicht vorab auf diese neue Rolle vorbereitet und ein Stück weit begleitet werden. Dabei hebt sie noch einmal hervor, dass Führungskräfte, in die von Beginn an investiert wurde, gleichzeitig ein Garant für eine hohe Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind.

Als am 11. September 2001 die ersten Meldungen auf CNN zu sehen waren, standen Betroffenheit und Verwirrung im Vordergrund. Für Andrea Langhold war in der Sekunde klar, was zu tun war: Sie holte sofort alle Flieger „ihrer“ Airline zurück. Aufgrund ihrer schnellen Reaktion war ihr damaliger Arbeitgeber eines von wenigen Flugunternehmen, die alle ihre Flieger zum Standort gebracht hatten. Es ist die Fähigkeit, die noch fehlenden Informationen mit einer ganzheitlichen Wahrnehmung, wie bei einem Puzzle, zu einem Ganzen zusammenzufügen.

In der Arbeit mit ihren Kunden, die überwiegend Führungspositionen in Krankenhäusern und Unternehmen innehaben, spricht Andrea Langhold Klartext. Ohne Umschweife bringt sie auf den Punkt, was sie wahrnimmt und wo sie Verbesserungs- und/oder Handlungsbedarf erkennt. Ihr Ziel ist es, dass ihre Kunden in schwierigen Führungssituationen handlungsfähig bleiben. Gemeinsam werden neue Lösungen und Wege gefunden, die nicht nur gewinnbringend für ihre Kunden sind, sondern auch für das gesamte System, ob in Krankenhäusern oder Unternehmen.

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Nov 20 2017

Anästhesiologie – das neue Fachgebiet in UpToDate

Anästhesiologie - das neue Fachgebiet in UpToDate

Anästhesiologie – UpToDate – Wolters Kluwer

Ein Jubiläum – und ein starkes, ergänzendes Angebot: Wolters Kluwer feiert 25 erfolgreiche Jahre von UpToDate und stellt zugleich sein 25. Fachgebiet vor. Mit der Anästhesiologie bezieht das Wissenssystem für die klinische Entscheidungsunterstützung Themen aus der Anästhesie mit Bezug zu operativen Eingriffen und weiteren Interventionen ein. Schmerzmanagement, Vermeidung von Opiaten, Bluttransfusionen und die Intensivbehandlung nach Eingriffen sind ebenfalls Teil des Informationsspektrums.

Die Themen des 25. Fachgebiets sind so verfasst, dass sie die Anästhesiologen und das Intensivpflegepersonal bei der Identifikation der bestgeeigneten Evidenz unterstützen. Im Mittelpunkt steht die perioperative Betreuung komplexer Fälle mit üblichen ebenso wie seltenen Eingriffen, darunter präoperative Beratung, intraoperatives Anästhesiemanagement, postoperative Akutbehandlung sowie optimales Schmerzmanagement. Unter der Chefredaktion von Roberta Hines, MD, Stephanie B. Jones, MD, und Lena S. Sun, MD, ist hier ferner eine wichtige Ressource für Allgemeinmediziner und für Spezialisten entstanden – wie etwa Chirurgen, die routinemäßig Patienten gemeinsam mit Anästhesiologen betreuen.

Der evidenzbasierte, praxisnahe Inhalt des Fachgebiets wird von 190 weltweit bekannten Experten der Anästhesiologie geschrieben, redigiert und lektoriert. Mit 271 Themen im Kontext des Fachgebietes bietet UpToDate eine umfassende Abdeckung, die durch 897 Graphiken und 96 Empfehlungen abgerundet wird. Sie sind zur Darstellung der Stärke der Empfehlungen und der Qualität der Evidenz gemäß dem GRADE-System kategorisiert. Zusätzlich bieten 19 für Patienten aufbereitete Themen klinische Orientierungshilfen als Grundlage für das Gespräch mit Patienten. Diese Inhalte werden in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

Denise Basow, MD betonte bei der Vorstellung des neuen Fachgebiets: „Der praktische Alltag in der Anästhesie wird immer komplexer und fordernder, da komplizierte Eingriffe an immer mehr Patienten mit signifikanten Komorbiditäten ausgeführt werden.“ Dr. Basow, President & CEO des Bereichs Clinical Effectiveness bei Wolters Kluwer Health, fuhr fort: „Wir feiern ein Vierteljahrhundert der Unterstützung von Klinikern bei der besten medizinischen Entscheidung – und fühlen uns auch in diesem Kontext der Unterstützung der Anästhesiologen ebenso wie der Kliniker anderer Fachgebiete verpflichtet. Ihnen bieten wir umfassende, vertrauenswürdige Orientierung durch Experten des jeweiligen Fachgebiets.“

Weitere Informationen unter: www.uptodate.com

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und Lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gewährleisten.

Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten, die Kunden in über 180 Ländern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.

Der Unternehmensbereich „Health“ von Wolters Kluwer ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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Aug 3 2017

Zukunftssicherung von Krankenhäusern

Sparringspartnerin Andrea Langhold weiß, dass eine gut aufgesetzte Strategie nicht alles ist

Zukunftssicherung von Krankenhäusern

Sparringspartnerin Andrea Langhold weiß, wie Strategien in die Umsetzung kommen können.

Die Ökonomisierung im Gesundheitswesen hat sowohl in Deutschland als auch in Österreich einschneidende Veränderungsprozesse in Krankenhäusern ausgelöst. Es geht nicht mehr nur darum, PatientInnen bestmöglich medizinisch zu versorgen, sondern um Effizienz – und Kostenbewusstsein und somit in vielen Häusern ums Überleben.
Es wird viel Geld in die Hand genommen, um Strategien zu entwickeln, die nachhaltige Wege zur Zukunftssicherung ermöglichen. Externe Berater werden in die Krankenhäuser geholt, die dann, dem jeweiligen Umfeld entsprechend, passende Strategien entwickeln. Aber was dann? „Sobald das Beraterteam das Haus verlässt, verkommt das Strategiepaper oft zum Papierflieger“, so Langhold. Um diesen wirklich zum Fliegen zu bringen, fehlt oft das erforderliche Fingerspitzengefühl und Durchhaltevermögen und das Wissen „wie genau“ die Umsetzung konkret aussehen kann.

„Die Frage, ob die altbewährten Führungs- und Steuerungsmuster einen Kurswechsel initiieren können, ist hier durchaus stellenswert“, weiß Langhold. Als Troubleshooterin ist ihr Ziel in der Arbeit mit Führungskräften – die meist fachorientiert sind – in so schwierigen Führungssituationen handlungsfähig zu bleiben und Kommunikation, Widerstände und Konflikte bestmöglich zu meistern. Sie selbst begleitet Führungskräfte und Teams in Krankenhäusern dabei, in die praktische Umsetzung zu kommen. Damit aus Papierfliegern flugtaugliche Fluggeräte werden.

Nähere Informationen zu Andrea Langhold unter www.andrea-langhold.com

Als am 11. September 2001 die ersten Meldungen auf CNN zu sehen waren, standen Betroffenheit und Verwirrung im Vordergrund. Für Andrea Langhold war sofort klar, was zu tun war: Als ehemalige Einsatzleiterin bei Austrian Airlines holte sie sofort alle Flieger zurück. Es ist ihre Fähigkeit, die noch fehlenden Informationen mit einer ganzheitlichen Wahrnehmung, wie bei einem Puzzle, zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Konflikte bewegen

Heute in der Arbeit mit ihren Kunden spricht die Troubleshooterin und Sparringspartnerin Klartext. Ohne Umschweife bringt sie auf den Punkt, was sie wahrnimmt und wo sie Verbesserungs- und/oder Handlungsbedarf erkennt. Ihr Ziel: Führungskräfte sollen in schwierigen Situationen weiterhin handlungsfähig bleiben. Mit Humor und der Außenperspektive findet sie oft mit Leichtigkeit neue und andere Lösungen. Weil: Vieles ist gar nicht so schwer, wie wir glauben.

Kommen Sie also in Bewegung!

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