Posts Tagged Kündigungsschutzklage

Aug 31 2017

Mitarbeiter wünschen Lohn nach Tarif und erhalten die Kündigung – kann das rechtens sein?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Mitarbeiter wünschen Lohn nach Tarif und erhalten die Kündigung - kann das rechtens sein?

Arbeitsrecht

Das hat sich der Arbeitgeber dann doch nicht getraut, Bäckerei-Mitarbeiterinnen zu kündigen, nur weil sie eine Entlohnung nach Tarif forderten: Stattdessen erhielten sie die betriebsbedingte Kündigung, angeblich wegen „betrieblicher Notwendigkeit“, das berichten Lokalmedien aus dem Kreis Aschaffenburg am 25.08.2017.

Wenn Mitarbeiter eine Bezahlung nach Tarif fordern oder einen Betriebsrat gründen wollen, sprechen Arbeitgeber gern „betriebsbedingte“ Kündigungen aus. Damit kommen die meisten Arbeitgeber jedoch nicht weit, denn das Kündigungsschutzgesetz setzt die Hürden hoch: Erlaubt ist eine betriebsbedingte Kündigung nur als letztmögliches Mittel, der Arbeitgeber muss eine korrekte Sozialauswahl treffen, und ein betriebliches Erfordernis muss vorliegen, um nur einige der Voraussetzungen zu nennen. Der Arbeitgeber muss die Kündigungsgründe vor Gericht darlegen und beweisen, auf die Schnelle gelingt das nur selten.

Viele Kündigungen, betriebsbedingt oder verhaltensbedingt, stehen rechtlich auf wackligen Beinen. Bei betriebsbedingten Kündigungen macht der Arbeitgeber oft Fehler bei der Sozialauswahl, bei verhaltensbedingten Kündigungen fehlt die Abmahnung, oder man kann ein arbeitsvertragliches Fehlverhalten nicht beweisen vor dem Arbeitsgericht. Häufig verstößt der Arbeitnehmer gar nicht gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten, sondern er ist einfach nur unbequem und lässt sich nicht alles gefallen; so ist es vermutlich auch bei den Mitarbeiterinnen der Bäckerei.

Wenn der Arbeitgeber mit der Kündigung gegen arbeitsrechtliche Vorgaben verstößt, kann sich der Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage auf seinen Arbeitsplatz zurückklagen oder eine hohe Abfindung verhandeln.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Rufen Sie mich gern an, in einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung sage ich Ihnen, welche Chancen ich sehe für eine Wiedereinstellung mit einer Kündigungsschutzklage und für eine hohe Abfindung. Bitte denken Sie daran, dass eine Kündigungsschutzklage nur eingereicht werden kann innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung, Sie sollten deshalb keine Zeit verlieren. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

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Aug 31 2017

Kündigung erhalten? Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht?

Darauf sollten Sie achten.

Kündigung erhalten? Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht?

Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Sie haben die Kündigung erhalten, oder eine Kündigung steht bevor? Sie suchen anwaltlichen Rat, etwa weil Sie Kündigungsschutzklage einreichen wollen, eine hohe Abfindung erreichen, oder Ansprüche aus Ihrem Arbeitsvertrag durchsetzen wollen? Darauf sollten Sie achten.

Handeln Sie schnell! Im Arbeitsrecht gelten strenge und kurze Fristen, manchmal hat man nur 2-3 Tage Zeit, um seine Rechte zu sichern. Wer sich wochenlang Zeit lässt nach Zugang des Kündigungsschreibens, der geht ein großes Risiko ein und versäumt vielleicht die Frist für eine Kündigungsschutzklage, er vergibt dann die Chance auf eine hohe Abfindung. Auf der sicheren Seite ist, wer am Tag der Kündigung einen Anwalt für Arbeitsrecht anruft und sich einen Beratungstermin geben lässt am selben Tag oder am nächsten Tag.

Suchen Sie sich einen erfahrenen Arbeitsrechtler aus! Einen Anwalt für Arbeitsrecht, der bereits viele Jahre vor Arbeitsgerichten auftritt und der erfahren ist mit Kündigungsschutzklagen und Abfindungs-Verhandlungen, der vor Gericht sowohl Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber vertritt, und der weiß, wie die Gegenseite denkt; jemanden, der vor Gericht überzeugt und in Verhandlungen klug taktiert.

Suchen Sie sich einen Spezialisten für Kündigungsschutz aus! Am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, denn ein Anwalt darf sich nur dann „Fachanwalt für Arbeitsrecht“ nennen, wenn er sich im Arbeitsrecht spezialisiert und regelmäßig weiterbildet. Optimal ist es, wenn sich der Fachanwalt für Arbeitsrecht in der anwaltlichen Praxis weiter spezialisiert hat auf Kündigungsschutz und Abfindungs-Verhandlungen.

Informieren Sie sich gern über meine Qualifizierung und Erfahrung als Fachanwalt für Arbeitsrecht. Auf meinen Websites arbeitsrechtler-in.de und kuendigungen-anwalt.de finden Sie Artikel und Videos zu arbeitsrechtlichen Themen, schwerpunktmäßig zu Kündigung und Abfindung. Auf kuendigungen-anwalt.de erkläre ich unter Anwalt Strategie in einer Reihe von Kurz-Videos, wie ich gegen eine Kündigung vorgehe, und was genau passiert, wenn Sie mich mit einer Kündigungsschutzklage beauftragen.

Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwalts-Kanzlei für Arbeitsrecht unter 030-4000 4999. Haben Sie Fragen zu Ihrer Kündigung? Kostenlos und unverbindlich sage ich Ihnen, welche Chancen ich für Ihre Kündigungsschutzklage sehe und ob es sich aus meiner Sicht lohnt, mit einem Anwalt für eine hohe Abfindung zu kämpfen. Dann entscheiden Sie, ob Sie mich mit Ihrem Fall beauftragen.

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Aug 28 2017

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer?

Arbeitsrecht

Arbeitnehmer hat Kündigung erhalten

Ausgangssituation einer Beratung von mir zum Thema Kündigungsschutzklage ist die, dass der Arbeitnehmer eine Kündigung von seinem Arbeitgeber erhalten hat. Sinnvollerweise wendet er sich umgehend an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Dann gilt es zunächst zu klären, ob es sich lohnt, gegen die Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage vorzugehen. Wann ist das der Fall?

Kündigungsschutzgesetz findet Anwendung

Eine Kündigungsschutzklage lohnt sich zunächst einmal dann, wenn der Arbeitnehmer Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz hat. Das ist der Fall, wenn beim Arbeitgeber regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden und das Arbeitsverhältnis mindestens ein halbes Jahr bestand. Das lässt sich in der Regel innerhalb weniger Minuten klären. Liegen diese Voraussetzungen vor, rate ich Arbeitnehmern auch in aller Regel dazu, die Kündigungsschutzklage zu erheben. Das gilt auch dann, wenn sie nicht mehr weiter für den Arbeitgeber tätig sein wollen, was oftmals der Fall ist. 90 – 95 Prozent der Kündigungsschutzverfahren enden damit, dass der Arbeitgeber eine Abfindung zahlt und das Arbeitsverhältnis beendet wird. Arbeitnehmer erhalten sich also auf diese Wege die Chance auf eine Abfindung. Lässt der Arbeitnehmer dagegen die Frist für die Kündigungsschutzklage ungenutzt verstreichen, wird die Kündigung des Arbeitgebers wirksam und es besteht in aller Regel keine Verhandlungsposition mehr für eine Abfindung.

Besonderer Kündigungsschutz

Unabhängig von den genannten Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes lohnt sich eine Kündigungsschutzklage auch für alle Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer, die einen besonderen Kündigungsschutz genießen. Dazu zählen Schwangere ebenso wie Schwerbehinderte, Datenschutzbeauftragte oder Betriebsratsmitglieder.

Arbeitnehmer sollten sofort aktiv werden

In jedem Fall sollten Arbeitnehmer spätestens ein bis zwei Tage nach Erhalt der Kündigung rechtliche Beratung einholen. Für die Kündigungsschutzklage läuft zwar eine Frist von drei Wochen, unter Umständen lässt sich die Kündigung aber bereits wegen formaler Mängel – z. B. bei der Bevollmächtigung – zurückweisen. Das kann allerdings wiederum nur innerhalb weniger Tage erfolgen. Es gilt also für Arbeitnehmer schnell zu reagieren.

Wo finden Sie weitere Informationen zu den Themen Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zu den Themen Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck in unserer Kanzlei oder auf unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

21.08.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Aug 21 2017

Betriebsbedingte Kündigungen bei der Commerzbank?

Arbeitnehmer-Tipps vom Fachanwalt für Arbeitsrecht

Betriebsbedingte Kündigungen bei der Commerzbank?

Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Commerzbank bietet „großzügige Abfindungen“ an. Der Betriebsrat hat der Commerzbank-Leitung „abgerungen, dass betriebsbedingte Kündigungen nur ultima ratio sein dürfen.“ So berichtet der Versicherungsbote über den geplanten Abbau tausender Stellen bei der Bank bis 2020 (Artikel vom 14.07.2017). Solche Zitate lassen einen Arbeitsrechtler aufhorchen.

Arbeitgeber bieten Abfindungen grundsätzlich nur an, wenn es sich für sie lohnt: Sie wollen verhindern, dass sich die Mitarbeiter wehren gegen betriebsbedingte Kündigungen und dass man sie verklagt vor dem Arbeitsgericht mit einer Welle von Kündigungsschutzklagen. Für den Arbeitgeber sind Kündigungsschutzklagen riskant: Genießt der Arbeitnehmer starken Kündigungsschutz, weil er beispielsweise einen Grad der Behinderung hat, oder mehrere Unterhaltspflichten, oder ein höheres Alter, hat der Arbeitnehmer regelmäßig gute Chancen, vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung vorzugehen und sich zurück zu klagen auf seinen alten Arbeitsplatz. In dem Fall kann man auch deutlich höhere Abfindungen verhandeln.

Ob das „großzügige“ Abfindungs-Angebot für den Arbeitnehmer wirklich attraktiv ist, kann man erst sagen, nachdem man seinen Kündigungsschutz individuell geprüft hat. Erfahrungsgemäß bieten Arbeitgeber regelmäßig erst einmal geringere Abfindungen an. Jeder Arbeitnehmer sollte sich beraten lassen bei einem erfahrenen Arbeitsrechtler, seinen Kündigungsschutz erfahren und herausfinden, welches Abfindungs-Angebot in seinem Fall angemessen wäre. Wer nämlich einen sicheren Arbeitsplatz hat mit einem starken Kündigungsschutz, der kann auch eine hohe Abfindung erwarten für den Verlust des Arbeitsplatzes!

Haben Sie ein Abfindungs-Angebot erhalten? Wollen Sie wissen, ob die Abfindungshöhe angemessen ist, ob Sie einen starken Kündigungsschutz haben? Gern spreche ich mit Ihnen über Ihr Abfindungs-Angebot, gern sage ich Ihnen, ob es sich aus meiner Sicht lohnt, für eine höhere Abfindung zu kämpfen und welche Strategie dafür am besten ist.

Seien Sie kritisch: Arbeitgeber reden gern über die eigene „Großzügigkeit“ beim Arbeitsplatzabbau, man sollte das mit Vorsicht genießen. Bezeichnend ist das vom Versicherungsboten berichtete „Zugeständnis“ der Commerzbank, betriebsbedingte Kündigungen werden nur „ultima ratio“ sein, also die letztmögliche Lösung. Nur: Das Kündigungsschutzgesetz verpflichtet die Bank bereits dazu! Eine betriebsbedingte Kündigung ist per Gesetz sowieso nur als letztes Mittel erlaubt, wenn mildere Mittel ausfallen, wie beispielsweise eine Versetzung oder eine Änderungskündigung.

Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwalts-Kanzlei für Arbeitsrecht: 030-4000 4999. Sprechen wir über Ihre Kündigung und Ihre Abfindungs-Chancen, in einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung gebe ich Ihnen gern Auskunft. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

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Aug 10 2017

Sie haben eine Kündigung erhalten? Ihr Ziel ist eine hohe Abfindung?

Warum Sie jetzt einen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht brauchen.

Sie haben eine Kündigung erhalten? Ihr Ziel ist eine hohe Abfindung?

Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Arbeitnehmer wollen nach einer Kündigung meistens eine hohe Abfindung. Wie erreicht man das? Die besten Ergebnisse gibt es für Arbeitnehmer regelmäßig in Vergleichsverhandlungen vor dem Arbeitsgericht, wenn nämlich der Arbeitnehmer starken Kündigungsschutz genießt und Kündigungsschutzklage einreicht, und wenn man dann vor dem Arbeitsgericht klug verhandelt. Ein erfahrener Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht ist im Bild über die Normen, die den Arbeitnehmer schützen vor einer Kündigung, und er weiß, mit welcher Verhandlungstaktik man das Meiste herausgeholt.

In Verhandlungen mit dem Arbeitgeber geht es um den „Preis des Kündigungsschutzes“: Der Arbeitnehmer „verkauft“ seinen Kündigungsschutz möglichst teuer. Vergleichsverhandlungen vor dem Arbeitsgericht ähneln im Prinzip dem Gebrauchtwagenhandel: Der Arbeitnehmer hat etwas Wertvolles zu verkaufen, nämlich seinen Kündigungsschutz; je stärker ihn das Arbeitsrecht schützt vor der Kündigung, je umfassender die Voraussetzungen der Kündigung, desto höher ist regelmäßig die Abfindung, die ein Arbeitnehmer verhandelt.

Die besten Ergebnisse erzielt regelmäßig ein erfahrener Fachmann im Arbeitsrecht. Worauf sollten Sie bei der Wahl Ihres Anwalts oder Fachanwalts achten? Gut beraten ist, wer auf hohe Expertise im Arbeitsrecht setzt, und auf langjährige Erfahrung mit Kündigungsschutzprozessen und Vergleichsverhandlungen! Diese Expertise und Erfahrung bietet Ihnen Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Haben Sie eine hohe Abfindung zum Ziel? Rufen Sie Alexander Bredereck an in seiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht: In einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch bewertet er die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage, dabei geht Fachanwalt Bredereck auch auf die Abfindungshöhe ein. Fachanwalt Bredereck und sein Team freuen sich auf Ihren Anruf!

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Aug 8 2017

Kündigungsschutzklage: Was tun, wenn der Arbeitgeber die Kündigung zurücknimmt?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Kündigungsschutzklage: Was tun, wenn der Arbeitgeber die Kündigung zurücknimmt?

Arbeitsrecht

Bei Kündigung Kündigungsschutzklage einreichen

Arbeitnehmer sind in aller Regel gut beraten, im Fall einer Kündigung innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einzureichen, sofern das Kündigungsschutzgesetz für sie Anwendung findet. Der entsprechende Kündigungsschutz greift, wenn der Arbeitgeber regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt und der Arbeitnehmer länger als sechs Monate für diesen tätig war.

Rücknahme der Kündigung durch Arbeitgeber

Ich erlebe immer wieder, dass Arbeitnehmer in diesem Zusammenhang zögerlich sind, weil sie sich Sorgen darum machen, der Arbeitgeber könnte die Kündigung zurücknehmen. In der Regel möchte der Arbeitnehmer aber nach einer Kündigung nicht mehr weiter für den Arbeitgeber tätig sein, sondern sich „nur“ noch eine Abfindung sichern. Deshalb droht auch so mancher Arbeitgeber in der Praxis damit, die Kündigung wieder zurückzunehmen.

Rücknahme in der Regel nicht sinnvoll

Diese Drohung werden aber nur die Allerwenigsten tatsächlich wahrmachen. Als Arbeitnehmer sollte man immer von einem vernünftigen und wirtschaftlich denkenden Arbeitgeber ausgehen, wenn man sich in einem Kündigungsschutzverfahren befindet. Und ein solcher wird eine Kündigung meist nicht zurücknehmen. Das gilt allein schon deshalb, weil er dann einen massiven Autoritätsverlust vor der übrigen Belegschaft zu befürchten hätte, wenn er zunächst eine Kündigung aussprechen würde, nur um sie dann wieder zurückzunehmen.

Pokerface wichtig für Arbeitnehmer

So mancher Arbeitgeber wird aber vielleicht trotzdem eine Rücknahme der Kündigung in Kauf nehmen. Hier gilt wiederum, dass Arbeitnehmer gut damit beraten sind, sich ihre Absichten nach Erhalt einer Kündigung nicht anmerken zu lassen. Sofern man sich als Arbeitnehmer von der Ankündigung bzw. Drohung einer Rücknahme nicht beeindrucken lässt, wird der Arbeitgeber auch weniger gewillt sein, diese tatsächlich umzusetzen. Und selbst wenn es dazu kommen sollte, hat man als Arbeitnehmer zunächst einmal seinen Job wieder und damit auch gewonnen. Nicht selten dürfte der Arbeitgeber dann aber im Laufe der Zeit wieder versuchen, eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses herbeizuführen, sei es durch eine weitere Kündigung oder das Angebot eines Aufhebungsvertrags. Entscheidend ist also für Arbeitnehmer, ein Pokerface zu wahren, um sich möglichst zu jedem Zeitpunkt in einer guten Verhandlungsposition zu halten.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck in unserer Kanzlei oder auf unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

17.07.2017

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Jul 28 2017

Kündigungsschutzklagen: Gerichtstermine sind vermeidbar!

Kündigungsschutzklagen: Gerichtstermine sind vermeidbar!

Kiel/Hamburg – „Arbeitnehmer scheuen bei einer Kündigung oft den Klageweg, da sie Angst vor der Konfrontation mit dem Arbeitgeber vor Gericht haben. Dabei sind diese Termine durch im Arbeitsrecht versierte Anwälte oft vermeidbar“, sagt der Anwalt Mirko Hahn der Kanzlei SHB Rechtsanwälte.

Viele Anwälte machen von einem Einigungsversuch vor dem Gerichtstermin durch Kontaktaufnahme mit der Gegenseite keinen Gebrauch. Man wartet auf den Gütetermin, der meist in den nächsten zwei Wochen bereits ansteht. Dabei wird der zwischenmenschliche Faktor bei einer Kündigung unterschätzt. „Eine Kündigung ist vergleichbar mit einer Scheidung. Der Arbeitnehmer hat sich aus seiner Sicht für den Arbeitgeber aufgeopfert und fühlt sich nun verraten, ist wütend ob der Undankbarkeit und Kälte. Der Arbeitgeber ist gegebenenfalls enttäuscht von dem Verhalten des Arbeitnehmers und sieht sein Vertrauen missbraucht. Diese noch unverarbeiteten Gefühle können im Gerichtssaal zu unschönen Szenen führen. Eine Einigung, die für beide eigentlich die beste Lösung wäre, rückt dann in weite Ferne.“ berichtet der Rechtsanwalt Hahn aus der täglichen Praxis.

Der erste Termin im Arbeitsrecht ist immer ein Gütetermin. Sinn und Zweck dieses Vorgehens sind u.a. die Entlastung der Gerichte sowie das große Potenzial einer schnellen Einigung im Arbeitsrecht.

„Das größte Potenzial für eine schnelle Einigung sehe ich jedoch in der Kontaktaufnahme vor dem Gerichtstermin per Telefonat mit dem gegnerischen Rechtsanwalt. Beide Seiten haben kein Interesse daran, den Streit Auge in Auge vor Gericht auszufechten. Dies führt zu erheblichen Stress vor und während des Termins. Daher ist eine zusätzliche Motivation da, den Gerichtstermin durch eine Einigung zu verhindern“, sagt Rechtsanwalt Hahn.
Eine außergerichtliche Einigung vor dem Termin kann dann von den Anwälten als Vergleichstext formuliert werden. Wenn man sich einig ist, wird dieser Text üblicherweise an das Gericht mit der Bitte gesandt, nach § 278 Abs. 6 ZPO zu verfahren. Das Gericht stellt dann im Ergebnis den Vergleichsschluss verbindlich per Beschluss fest und ein Gerichtstermin findet gar nicht mehr statt.

Der Dezernatsleiter im Bereich Arbeitsrecht der Kanzlei SHB erläutert weiter: „Vielfach ist den Parteien durch ihre Rechtsanwälte bereits gesagt worden, dass die Kündigung unwirksam gewesen ist. Somit geht es dann vielfach nur um die Höhe der Abfindung und ein gutes Zeugnis, da die meisten Gekündigten kein Interesse an einer Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses haben.“
„Die Parteien sprechen in der Güteverhandlung ohnehin über die Möglichkeiten einer Einigung. Warum sollte man dies nicht bereits im Vorwege tun? So werden nicht nur die Gerichte sondern auch die Parteien „entlastet“.“ , sagt Rechtsanwalt Hahn.

Für mehr Informationen zum Arbeitsrecht lesen Sie hier auf der Seite der Kanzlei SHB PartG mbB:
Arbeitsrecht | Kanzlei SHB

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Jul 20 2017

Schlechtes Gewissen bei Kündigungsschutzklage?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Schlechtes Gewissen bei Kündigungsschutzklage?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Du hast ein aktuelles Video mit der Frage überschrieben, ob sich Arbeitnehmer schlecht fühlen müssen, wenn sie ihren Arbeitgeber verklagen. Hast du den Eindruck, dass Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einer Kündigungsschutzklage ein schlechtes Gewissen haben?

Fachanwalt Arbeitsrecht: Die Frage ist natürlich etwas provokant formuliert und mir so auch noch nicht konkret gestellt worden. Ich erlebe aber immer wieder bei Mandanten auf Arbeitnehmerseite, dass eine Unsicherheit darüber besteht, ob es jetzt wirklich richtig oder angemessen ist, gegen den Arbeitgeber zu klagen. Eigentlich möchte der Mitarbeiter dann ja vielfach nur eine Abfindung und gar nicht mehr wirklich weiter für den Arbeitgeber tätig werden.

Maximilian Renger: Und was sagst du den Mandanten dann?

Fachanwalt Bredereck: Ich sage immer, dass das Kündigungsschutzverfahren der falsche Zeitpunkt für Emotionen ist. Das klingt vielleicht etwas hart, aber Arbeitnehmer müssen sich Folgendes klarmachen: Wenn wir eine Kündigungsschutzklage einreichen, dann ja vor dem Hintergrund, dass der oder die Betroffene Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz hat. Das bedeutet, der Gesetzgeber hat hier eine Wertung getroffen, nach der Mitarbeiter, die eine gewisse Zeit lang für den Arbeitgeber tätig waren (sechs Monate) und in einem Betrieb von gewisser Größe beschäftigt sind (regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter), besonders vor Kündigungen geschützt sein sollen. Dieser Kündigungsschutz kann besser oder schwächer ausgestaltet sein, letztlich soll der Arbeitgeber den Arbeitnehmer aber nicht so einfach loswerden können. Worauf dann letztlich das Kündigungsschutzverfahren und Verhandlungen über eine Abfindung hinauslaufen, ist der „Verkauf des Kündigungsschutzes“ durch den Arbeitnehmer an den Arbeitgeber.

Maximilian Renger: Also letztlich eine rein wirtschaftliche Angelegenheit?

Fachanwalt Bredereck: Ich empfehle jedenfalls, die Sache rein wirtschaftlich zu betrachten. Die Höhe der Abfindung, auf die man in der Regel hinwirkt, ist letztlich davon abhängig, wie gut der Kündigungsschutz ist. Man muss sich dabei als Arbeitnehmer nicht schlecht fühlen, man hat schließlich auch etwas anzubieten. Ich würde das mit dem Verkauf eines Gebrauchtwagens vergleichen wollen: Man möchte den Wagen zum bestmöglichen Preis verkaufen. Gleiches gilt im Ergebnis für den Kündigungsschutz. Daran gibt es nichts auszusetzen. Der Arbeitgeber wird auf der anderen Seite in aller Regel ja auch wirtschaftlich denken. Das bedeutet, er hat wiederum ein Interesse daran, den Preis für den Kündigungsschutz (also die Abfindung) möglichst gering zu halten. Daraus ergibt sich dann also letztlich die Verhandlungssituation und wir schauen dann, dass wir am Ende zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen. Deshalb mein Rat: Emotionen möglichst raushalten aus der Sache, auch wenn es teilweise schwerfällt. Arbeitnehmer sollten die Sache wirtschaftlich betrachten. Ein schlechtes Gewissen brauchen sie deshalb nicht zu haben.

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17.07.2017

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Jul 10 2017

Betriebsbedingte Kündigung und Sozialauswahl: Sind ältere Arbeitnehmer immer im Vorteil?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Betriebsbedingte Kündigung und Sozialauswahl: Sind ältere Arbeitnehmer immer im Vorteil?

Arbeitsrecht

Er, ein „Urgestein“ der Firma, Jahrgang 1949, seit Anfang der 80er Jahre dabei. Sie, Mitte 30, und mit 7 Jahren Betriebszugehörigkeit verhältnismäßig neu im Team. Eine betriebsbedingte Kündigung steht an, für wen entscheidet sich der Arbeitgeber? Er kündigt dem älteren Kollegen, denn: Die Regelaltersrente lässt ihn weich fallen. Die jüngere Mitarbeiterin, die zwei Unterhaltspflichten hat, würde es härter treffen, deshalb sei sie schutzwürdiger. Dagegen legte der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage ein, mit welchem Ergebnis?

Der Arbeitgeber lag richtig! Das Bundesarbeitsgericht entschied am 27.04.2017 (Aktenzeichen: 2 AZR 67/16): Wer Regelaltersrente beziehen kann, den schützt das Alter deutlich weniger vor einer betriebsbedingten Kündigung, in Zukunft muss man das bei der Sozialauswahl mitberücksichtigen. Allerdings: Dass jemand Regelaltersrente beziehen kann, darf nicht zu seinen Lasten gehen, seine anderen Sozialkriterien hebelt das nicht aus. Und für andere Renten, wie Altersteilzeit oder vorgezogene Altersrente, gilt das nicht, die bleiben irrelevant bei der Sozialauswahl.

In vielen Fällen bleibt es deshalb dabei: Bis zur Regelaltersgrenze können Mitarbeiter das Alter voll in die Waagschale werfen, das Nachsehen haben häufig jüngere Kollegen, wenn sie nicht mit anderen Sozialkriterien eine höhere Schutzwürdigkeit nachweisen, mit ihrer Betriebszugehörigkeit, den Unterhaltspflichten oder einer Schwerbehinderung.

Arbeitnehmer-Tipps vom Fachanwalt: Haben Sie als verhältnismäßig junger Kollege eine betriebsbedingte Kündigung erhalten? Dann lohnt es sich, nach Mitarbeitern Ausschau zu halten, die über 65 Jahre alt sind: Ihre Kündigungsschutzklage hätte in dem Fall deutlich mehr Aussicht auf Erfolg. Älteren Arbeitnehmern kann ich raten: Unterhalb der Regelaltersgrenze sitzen Sie regelmäßig immer noch fest im Sattel, und selbst wenn: Ihre anderen Sozialpunkte, wie Betriebszugehörigkeit und Unterhaltspflichten gelten weiterhin voll! Wichtig: Stellen Sie möglichst bald einen Antrag beim Versorgungswerk auf Anerkennung einer Schwerbehinderung. Ihr Kündigungsschutz verbessert sich noch einmal deutlich, wenn das Amt rechtzeitig vor einer Kündigung einen Grad der Behinderung feststellt.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Dann haben Sie nur 3 Wochen Zeit für eine Kündigungsschutzklage! Rufen Sie mich noch heute in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht an, sprechen wir über Ihre Kündigung, über die Chancen einer Kündigungsschutzklage und über die Aussichten auf eine Abfindung. Unter 030-4000 4999 erreichen Sie meine Mitarbeiterin Nadine, Rechtsanwalts-Fachangestellte und Mediatorin, oder meinen wissenschaftlichen Mitarbeiter Phillip, gern vermitteln sie ein erstes – kostenloses – Gespräch mit mir. Auf Ihren Anruf freuen wir uns!

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Jun 29 2017

Gewünschte Kündigung: Arbeitnehmer will gekündigt werden, Arbeitgeber weigert sich – was tun?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen

Gewünschte Kündigung: Arbeitnehmer will gekündigt werden, Arbeitgeber weigert sich - was tun?

Arbeitsrecht

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Eigene Kündigung des Arbeitnehmers nachteilig

Der Arbeitnehmer könnte natürlich auch selbst kündigen. In diesem Fall gibt es aber zum einen vom Arbeitgeber keine Abfindung. Zum anderen dürfte auch das Arbeitszeugnis mitunter nicht so ausfallen, wie es der Arbeitnehmer gerne hätte. Schließlich droht dann auch eine Sperrzeit beim Bezug des Arbeitslosengeldes durch die Bundesagentur für Arbeit.

Kündigung bei engagiertem Mitarbeiter unwahrscheinlich

Sofern der Arbeitnehmer mit seiner Leistung den Arbeitgeber zufriedengestellt hat, vielleicht sogar positiv herausgestochen ist, wird der Arbeitgeber in aller Regel nicht an eine Kündigung denken. Arbeitgeber denken zumeist wirtschaftlich. In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Kündigung eines engagierten, wertvollen Arbeitnehmers deshalb nicht naheliegend. Da nützt es dann auch nichts, als Arbeitnehmer darum zu bitten, gekündigt zu werden.

Bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber auf Ansprüchen bestehen

Gibt es dagegen bereits gewisse Streitpunkte mit dem Arbeitgeber, z. B. ausstehende Lohnzahlungen oder Überstundenvergütung, ist der Arbeitnehmer in dieser Hinsicht in einer günstigeren Position. Er kann und sollte dann seine Ansprüche geltend machen, und nicht etwa selbst kündigen. So mancher Arbeitgeber wird dann seinerseits im Ärger über den Mitarbeiter an eine Kündigung denken. Dann wiederum kann man auf die begehrte Beendigung inklusive Abfindungszahlung etc. hinwirken.

Keine Straftaten zulasten des Arbeitgebers begehen

Arbeitnehmer sollten umgekehrt aber nicht auf die Idee kommen, den Arbeitgeber etwa durch eine Straftat zu einer Kündigung zu provozieren. Davon hat man als Mitarbeiter später wesentlich größere Nachteile als Vorzüge. Neben einer fristlosen Kündigung droht dann nämlich auch ein Strafverfahren, das sich ggf. verheerend auf die weitere berufliche Laufbahn auswirken kann. Auch wenn es also als Lieblingsmitarbeiter schwer wird, gekündigt zu werden, sollte man nicht versuchen, sich z. B. durch Beleidigungen oder gar einen tätlichen Angriff auf den Arbeitgeber unbeliebt zu machen, um so eine Kündigung zu erwirken. Hier gilt es, nach rechtlicher Beratung im jeweiligen Einzelfall einen gesunden Mittelweg zu finden, der den Arbeitnehmer am besten an sein Ziel führt.

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26.6.2017

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