Posts Tagged KYOCERA

Dez 7 2017

KYOCERA legt Grundstein für neue Fabrik zur Produktion von keramischen Struktur-Komponenten

Die neue Fabrik ist für die Produktion langlebiger Hochpräzisions-Komponenten zum Einsatz in Anlagen für die Herstellung von Halbleitern und LCDs vorgesehen.

KYOCERA legt Grundstein für neue Fabrik zur Produktion von keramischen Struktur-Komponenten

Grundsteinlegung

Ende November legte Kyocera den Grundstein für eine Erweiterung seines Fabrikkomplexes in Kirishima City, Kagoshima/Japan. Geplant ist eine Verdopplung der Produktionskapazitäten für feinkeramische Struktur-Komponenten.

Die Baumaßnahmen sollen bis Oktober 2018 abgeschlossen sein und werden die bestehende Fabrik um zusätzliche 29.232 Quadratmeter erweitern. Die neue Fläche ist für die Produktion von feinkeramischen Struktur-Komponenten vorgesehen, wie sie insbesondere von Unternehmen bei der Herstellung von Halbleitern und LCD-Panels (Flüssigkristall-Displays) verwendet werden.

Kyocera erwartet einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Halbleitern und LCDs, da Entwicklungen wie das Internet of Things (IoT) und künstliche Intelligenz (AI) zu einem stark erhöhten Bedarf an der Hochgeschwindigkeits- und Hochkapazitäts-Verarbeitung von Daten führen. Der Trend weg von Festplatten-basierten Speicherlösungen hin zu Halbleiter-Speichern und Solid-State-Disks (SSDs) steigert den Bedarf an Halbleiter-Verarbeitungsequipment. Überdies führt auch die zunehmende Verbreitung von High-Definition- (HD-) Displays in TV-Geräten und Smartphones zu einem erhöhten Bedarf an Anlagen, die bei der Produktion von Flachbildschirm-Panels benötigt werden. Die neue Kyocera-Fabrik ist für die Herstellung von Bauelementen vorgesehen, die bei diesen und anderen hochpräzisen Produktionsprozessen eine Schlüsselrolle spielen.

Darüber hinaus trägt diese Investition zur Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen in der Region Kagoshima bei. Die Grundsteinlegung ist Teil einer entsprechenden Vereinbarung, die Kyocera und Kirishima City im Oktober getroffen haben.

Eckdaten der neuen Fabrik:

Name: Kyocera Corporation Kagoshima Kokubu Plant Nr. 4-1
Lage: Auf dem Gelände der bestehenden Kokubu Plant von KYOCERA, Kirishima City, Kagoshima/Japan
Baukosten: Circa 42 Millionen Euro (5,6 Milliarden Japanische Yen)
Gebäude-Grundfläche: 5.562 m2
Gesamte Nutzfläche: 29.232 m2
Geplante Inbetriebnahme: Oktober 2018
Hauptsächliche Produkte: Feinkeramische Struktur-Komponenten für den Einsatz bei der Produktion von Halbleitern und Flachbildschirmpanels
Geplantes Produktionsvolumen im ersten Jahr: Circa 22,5 Millionen Euro (3 Milliarden Japanische Yen) von Oktober 2018 bis März 2019

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Nov 29 2017

KYOCERA baut Entwicklung von Medizinprodukten aus

Geschäft im Gesundheits- und Medizinbereich soll durch die Zusammenlegung von Produktion mit Forschung- und Entwicklung deutlich erweitert werden – einschließlich Wearables und implantierbarer Bauteile

KYOCERA baut Entwicklung von Medizinprodukten aus

KYOCERA Blutfluss-Sensor (Prototyp)

Kyocera plant eine deutliche Erweiterung seiner Kapazitäten im neuen Medical Development Center am Shiga Yasu Standort in Japan. Das Medical Development Center, eröffnet im April 2017, vereint die Herstellung sowie die Forschung und Entwicklung von medizinischen Produkten. Einer der Arbeitsschwerpunkte ist die Entwicklung implantierbarer Bauteile und tragbarer Geräte, sogenannter Wearables.

Bereits heute bietet Kyocera eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen im medizinischen und im Gesundheitsbereich an – darunter orthopädische Implantate und Zahnimplantate, aber auch elektronische Komponenten für medizinische Geräte. Um Synergien zu schaffen, wurde im April diesen Jahres die Kyocera Medical Corporation – eine ehemalige hundertprozentige Tochtergesellschaft – in die Kyocera Muttergesellschaft überführt. Im Rahmen der Konsolidierung führt Kyocera derzeit drei japanische Fertigungsstätten für Medizinprodukte am Shiga Yasu Standort zusammen. Zusätzlich wurde das neue Medical Development Center geschaffen, in dem alle zugehörigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gebündelt werden. Durch die Zusammenlegung aller Aktivitäten an einem Standort plant Kyocera eine Vereinheitlichung beim Herstellungsprozess und bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Zugleich soll das Geschäft im Gesundheits- und Medizinbereich erweitert werden.

Dazu wird Kyocera das F&E-Team deutlich vergrößern und seine vorhandene Kompetenz als Hersteller von Komponenten nutzen, um neue, innovative Medizinprodukte zu entwickeln. Zu den jüngsten Kyocera Innovationen zählt so beispielsweise ein miniaturisierter Blutfluss-Sensor und Ohrhörer, in denen dieser Sensor verbaut ist. Mit den Ohrhörern ist es unter anderem möglich, den Gesundheitszustand beim Hören von Musik zu überwachen. Aktuell wird an weiteren Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten für diesen innovativen Mini-Sensor in Wearables geforscht.

In einem Kooperationsprojekt mit der Universität Kyoto und der Universität Osaka entwickelt Kyocera derzeit außerdem ein neuartiges Cochlea-Implantat für stark Schwerhörige. In einem weiteren Kooperationsprojekt mit der Universität von Tsukuba treibt Kyocera zudem die

Entwicklung eines Künstlichen Intelligenz (KI-) Systems voran, das in der Lage ist, Hauterkrankungen anhand digitaler Bilder der Haut eines Patienten zu diagnostizieren. Auch durch diese Projekte will sich Kyocera neue Geschäftsbereiche im Gesundheits- und Medizinsektor erschließen.

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Nov 14 2017

InPrint 2017: KYOCERA präsentiert neues kompaktes, modulares und gleichzeitig leistungsstarkes UV-LED Licht

Zur Fachmesse InPrint 2017 präsentiert KYOCERA das UV LED Light Air-cooled G5A. Trotz seiner kompakten Bauart erzielt es eine hohe Bestrahlungsleistung von 24 Watt/m2.

InPrint 2017: KYOCERA präsentiert neues kompaktes, modulares und gleichzeitig leistungsstarkes UV-LED Licht

Kyocera UV LED Light Air-cooled G5A

Kyocera präsentiert zur InPrint 2017 das neue UV LED Light Air-cooled G5A. Erstmals setzt Kyocera damit bei einem UV-LED Licht auf Luftkühlung, was eine besonders kompakte Bauweise erlaubt. Dabei bietet das neue Modell alle bekannten Vorzüge der Kyocera UV-LED-Lichter wie sehr hohe Bestrahlungsleistung, dichte LED-Anordnung und optimierte Hitzeverteilung.

Das UV LED Light Air-cooled G5A basiert auf UV-LEDs, die in hoher Dichte auf einem Keramiksubstrat angeordnet sind. Es lässt sich unter anderem für Labeldruck, beim Druck von großformatigen Schildern oder auf Materialien wie Holz oder Kunststoffen einsetzen. Trotz seiner kompakten Dimensionen erzielt das System eine maximale Bestrahlung von 24 Watt pro m2. Bei einer Transportgeschwindigkeit von 50 Metern/Minute entspricht dies einer Energieabgabe von bis zu 350 Millijoule pro cm2. Je nach Einsatzgebiet ist das neue UV-LED Licht mit den UV-Wellenlängen 385 oder 395 Nanometer lieferbar.

Modularer Aufbau und umfangreiche Statusinformationen
Das UV LED Light Air-cooled G5A erlaubt eine sehr einfache und platzsparende Montage. Ein einzelnes Modul deckt eine Bestrahlungsbreite von 80 Millimetern ab. Nach Bedarf lassen sich mehrere Module in Reihe anordnen, was eine flexible Anpassung des Systems an verschiedene Medienbreiten ermöglicht. Gleichzeitig kann das neue UV-LED Licht im Zusammenspiel mit unterschiedliche Druckverfahren verwendet werden – beispielsweise auch in konventionellen analogen Druckmaschinen zum Härten der Farbe oder Tinten.

Über eine RS-485-Schnittstelle stellt das System eine Vielzahl von Statusinformationen zur Verfügung wie etwa die an den LEDs anliegende Spannung, die Temperatur von LEDs und Glas, Dimming und Abstrahldauer der LEDs, die Laufzeit der integrierten Lüfter oder die Einsatzdauer der Filter.

Integrierte vollautomatische Überwachungssysteme können auf demselben Weg auch Warnmeldungen wie erforderliche LED- oder Filterwechsel sowie Fehlerinformationen über LEDs, Temperaturen und Lüfter an übergeordnete Steuer- und Kontrollgeräte übertragen. Darüber hinaus lassen sich über die RS-485-Kommunikationsschnittstelle Einstellungen wie das Dimming der LEDs in zehn Stufen (1 Volt bis 10 Volt) oder eine Justage der Bestrahlungsbreite in 1-Zoll-Schritten vornehmen.

Kompakter und leistungsstarker Zuwachs in der Familie von Kyocera UV-LED Lichtern
Mit dem UV LED Light Air-cooled G5A ergänzt Kyocera sein Sortiment praxisgerechter UV-LED Lichter um ein kompaktes, aber gleichzeitig leistungsstarkes und flexibles Modell für eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzfelder.

InPrint ist die Fachmesse für industrielle Drucktechnologie und findet dieses Jahr vom 14. bis 16. November in München statt. Der Kyocera-Stand befindet sich in Halle A6 und hat die Standnummer 529.

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Nov 13 2017

33. Verleihung des Kyotopreises durch die Inamori-Stiftung

Der Halbleiteringenieur Dr. Takashi Mimura, der Pflanzenphysiologe Dr. Graham Farquhar und der Musikwissenschaftler Dr. Richard Taruskin haben in der alten japanischen Kaiserstadt den Kyoto-Preis für ihr Lebenswerk entgegengenommen.

33. Verleihung des Kyotopreises durch die Inamori-Stiftung

Preisträger von links nach rechts: Dr. Takashi Mimura, Dr. Graham Farquhar, Dr. Richard Taruskin

Bei einer feierlichen Zeremonie wurde am Freitag den diesjährigen Preisträgern aus den Kategorien „Arts and Philosophy“, „Advanced Technology“ und „Basic Sciences“ der Kyoto-Preis überreicht. Die hochdotierte Ehrung wird stets am 10. November durch die Inamori-Stiftung verliehen – dieses Jahr bereits zum 33. Mal. Im Kyoto International Conference Center in der alten japanischen Kaiserstadt nahmen alle drei Laureaten die Auszeichnung im Beisein von Prinzessin Takamado, einem Mitglied der Kaiserfamilie, und mehr als tausend internationalen Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik entgegen. Die Auszeichnung umfasst ein Diplom, die Kyoto-Preis Medaille und das Preisgeld in Höhe von jeweils 50 Millionen Yen (rund 400.000 Euro) pro Kategorie.

Kyoto-Preis: Auszeichnung mit Tradition
Der Kyoto-Preis wurde 1984 von Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologie-Konzerns Kyocera mit Hauptsitz in Kyoto, ins Leben gerufen. Zu den Preisträgern der letzten 32 Jahre zählen bedeutende Persönlichkeiten wie die Choreographin Pina Bausch, der Philosoph Jürgen Habermas, der japanische Modeschöpfer Issey Miyake, der französische Komponist Pierre Boulez sowie der Molekularbiologe Yoshinori Ohsumi, der dieses Jahr den Nobelpreis für seine Forschungsarbeit erhalten hat.

Die Kyoto-Preisträger 2017
Dr. Takashi Mimura, Japan – Gastwissenschaftler Advanced ICT Research Institute
Dr. Takashi Mimura hat Transistoren erfunden, die mit hoher Elektronenbeweglichkeit (high electron mobility transistor – HEMT) zwei Halbleiter miteinander verbinden. Der 72-jährige Gastwissenschaftler am japanischen Advanced ICT Research Institute des National Institute of Information and Communications Technology hat auch ihre umfassende Verwendung im hochfrequenten Bereich erforscht. Heute findet man HEMTs in Mikrowellenempfängern für Radioastronomie, in Empfängern für Satelliten- und GPS-Systeme, in Mobiltelefonen und Basisstationen sowie in KFZ-Abstands-Radars zur Kollisionsvermeidung. Die Erfindung des HEMT hat die Erforschung von Elektronen mit reduzierten Dimensionen entscheidend vorangebracht und maßgeblich zum Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologie beigetragen.

Dr. Graham Farquhar, Australien – Professor an der Australian National University
Dr. Graham Farquhar hat eine Reihe von Prozessmodellen der Photosynthese entwickelt. Sie ermöglichen die Vorhersage von Umweltreaktionen des Kohlendioxidaustausches zwischen Vegetation und Atmosphäre. Die Prozesse sind zugleich unverzichtbar für die Berechnung nahezu aller heute vorhandener Modelle der terrestrischen Biosphären- und Kohlenstoffzyklen. Damit leisten sie einen essentiellen Beitrag für die Erforschung des Klimawandels sowie für die Umweltwissenschaften insgesamt. Auf Basis seiner prozessbasierten Modelle hat Dr. Farquhar außerdem bei der Auswahl von Dürre-resistenten Weizen- und Erdnuss-Sorten mitgearbeitet. Der 69-Jährige war Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change und hat als wissenschaftlicher Berater Australien bei den Verhandlungen zum Kyoto-Protokoll vertreten. Dr. Graham Farquhar ist Tasmanier und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Michigan State University-U.S. Department of Energy Plant Research Laboratory, bevor er an seine Universität, die Australian National University, zurückkehrte.

Dr. Richard Taruskin, USA – emeritierter Professor an der University of California, Berkeley
Dr. Richard Taruskin ist Musikwissenschaftler und -kritiker, der sich konventionellen kritischen Paradigmen widersetzt und zeitgenössische Perspektiven der Musik seinen historischen Forschungen und Essays unterwirft. Seine Methode, die originalen Kompositionen in ihrem kontextuellen Umfeld zu analysieren, gilt als revolutionär. Taruskin argumentiert, dass zeitgenössische Aufführungen der Alten Musik nicht authentisch sind, sondern eher Reflexionen der Ästhetik des späten 20. Jahrhunderts. Seiner Überzeugung nach kann keine strikte Analyse von musikalischen Texten jemals die wahre Absicht des Komponisten offenbaren, die immer ein „Mysterium“ bleiben muss. Die Arbeit des 72-Jährigen zeigt, dass die Musik nicht nur die Auseinandersetzung mit Komposition und Aufführung braucht, sondern vor allem mit ihrem zeitlichen Kontext. Zu den international anerkannten Büchern des gebürtigen New Yorkers zählt die Oxford History of Western Music, die den bis dato umfangreichsten Überblick über die westliche Musikgeschichte bietet.

Weitere Informationen zum Kyoto-Preis sowie zur Inamori-Stiftung finden Sie unter http://www.kyotoprize.org/en/

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Okt 30 2017

KYOCERA veröffentlicht konsolidiertes Konzernergebnis für das erste Halbjahr, das am 30. September 2017 endete

KYOCERA veröffentlicht konsolidiertes Konzernergebnis für das erste Halbjahr, das am 30. September 2017 endete

Kyocera Halbjahresergebnisse und Prognosen

Kyoto/Neuss, 30. Oktober 2017. Die Kyocera Corporation (NYSE:KYO)(TOKYO:6971) veröffentlicht das konsolidierte Konzernergebnis für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2018. Die ersten sechs Monate endeten am 30. September 2017. Diese Pressemitteilung enthält eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Die vollständigen Zahlen liegen bereit unter: https://global.kyocera.com/ir/financial/f_results.html

Zusammenfassung des konsolidierten Ergebnisses
Ein stabiles Marktumfeld für Informations- und Telekommunikationsequipment, Automobilbau und Industriemaschinen befeuerte ein signifikantes Wachstum der Erträge im ersten Halbjahr bei Industriekomponenten, Automobilkomponenten und elektronischen Geräten. Die Erträge des Document Solutions Geschäfts stiegen ebenfalls infolge der Markteinführung neuer Produkte und der damit zusammenhängenden verkaufsfördernden Maßnahmen. Im Ergebnis erreichte das Unternehmen einen Halbjahres-Rekordnettoumsatz in Höhe von 738.345 Millionen Yen (JPY) bzw. 5.551 Millionen Euro. Das entspricht einer Zunahme um 85.102 Millionen Yen (JPY) bzw. 640 Millionen Euro oder 13 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Gewinn stieg im Komponentengeschäft sowie im Equipment und Systems-Segment beträchtlich. Das lag vor allem an der Restrukturierung im vergangenen Jahr sowie an den verstärkten Verkaufs- und Kostenreduzierungsmaßnahmen. Der Betriebsgewinn stieg um 105,7 % auf 69.505 Millionen Yen (JPY) bzw. 523 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Ertragssteuern stieg um 80,8 % auf 87.840 Millionen Yen (JPY) bzw. 660 Millionen Euro, während der Reingewinn zugunsten der Aktionäre der Kyocera Corporation um 69,8 % wuchs und 61.387 Millionen Yen (JPY) bzw. 462 Millionen Euro betrug.

Die durchschnittlichen Wechselkurse in den ersten sechs Monaten zeigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Abwertung des japanischen Yen um nahezu 5,7 % gegenüber dem U.S.-Dollar auf 111 Yen (JPY) und um 6,8 % auf 126 Yen (JPY) gegenüber dem Euro. Als Folge wurden der Gewinn und das Ergebnis vor Ertragssteuern um rund 24 Milliarden Yen (JPY) bzw. 7 Milliarden Yen (JPY) im Vergleich zum vorherigen ersten Halbjahr angehoben.

Erwartungen für das komplette Geschäftsjahr
Die konsolidierte Vorhersage für das am 31. März 2018 endende Geschäftsjahr, die Kyocera am 1. Mai 2017 veröffentlicht hatte, wurde auf Basis der folgenden Gründe nach oben korrigiert:

– Umsatz und Gewinn des ersten Halbjahres wuchsen über die ursprünglichen Vorhersagen hinaus. Grund ist vor allem ein vorteilhaftes Umfeld in den wichtigsten Komponentenmärkten.

– Es wird erwartet, dass in der zweiten Geschäftsjahreshälfte generell die Nachfrage nach Bauteilen steigt, die in Industriemaschinen und Komponenten für den Automotive-Sektor verwendet werden.

– Es ist davon auszugehen, dass der japanische Yen auch in der zweiten Hälfte gegenüber anderen Leitwährungen geringer als ursprünglich vorhergesehen bewertet wird.

„Da die Nachfrage nach Komponenten erwartungsgemäß in der zweiten Hälfte stark bleibt, wird Kyocera die Produktionskapazitäten in Japan, Nordamerika und Asien ausweiten. Das betrifft die Feinkeramik-Komponenten, die Industriewerkzeuge und die elektronischen Geräte“, erklärt Hideo Tanimoto, Präsident der Kyocera Corporation. „Wir planen den Umsatz durch gezielte Investitionen zu steigern sowie durch die Übernahme des Elektrowerkzeuggeschäfts von Ryobi Limited und das Automobilsensorgeschäft von TT Electronics plc, die in diesem Monat von der AVX Corporation, einer US-Tochter von Kyocera, erworben wurde. Für dieses Geschäftsjahr erwarten wir Rekordumsätze.“

Die durchschnittlichen Wechselkurse, die Kyocera am 1. Mai angenommen hatte, wurden für die zweite Geschäftsjahreshälfte angepasst. Sie wurden von 108 Yen (JPY) auf 110 Yen (JPY) für einen US-Dollar und von 115 Yen (JPY) auf 130 Yen (JPY) für einen Euro korrigiert. Als Folge wurde die Prognose für die durchschnittlichen Wechselkurse für das Geschäftsjahr, das am 31. März 2018 endet, auf 111 Yen (JPY) für einen US-Dollar und 128 Yen (JPY) für einen Euro geändert.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Mit Ausnahme der enthaltenen historischen Daten umfasst diese Pressemitteilung Aussagen prognostischen Charakters. Diese Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten durch Faktoren wie (aber nicht beschränkt auf) Produktnachfrage, Wettbewerb, behördlichen Genehmigungen, Einflüssen von ökonomischen Rahmenbedingungen und technischen Problemen sowie weiteren Risiken, die in den bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Unterlagen des Unternehmens aufgeführt und erläutert sind.

Über Kyocera
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Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

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Okt 5 2017

Kyoto Opal Glitter von KYOCERA

Mit funkelnden Fingernägeln in die Festsaison

Kyoto Opal Glitter von KYOCERA

Kyocera Opal Nail Glitter

Der neue Kyoto Opal Glitter zaubert diesen Winter Glanz und Glamour auf die Fingerspitzen. Die schillernden Kristallpartikel werden aus dem synthetischen Edelstein Kyoto Opal hergestellt und lassen sich für luxuriöse Designs oder edle Akzente auf den Fingernägeln einsetzen. Nailart-Stylisten können zwischen 14 Trendfarben von fluoreszierendem Weiß über Koralle und Eisblau bis hin zu Fuchsia Rose wählen. Das Glitterpulver zeigt eine exzellente Transparenz und lässt den Nagellack fein durchschimmern. Nail Labo, US-Hersteller und Anbieter hochwertiger Nagelpflege-Produkte, bietet den „Presto Glitter Kyoto Opal“ exklusiv auf seiner website und im retail store an. In Deutschland ist Nail Labo Zubehör und Gel-Nagellack in verschiedenen Farben bei amazon.de erhältlich.

Bezeichnung des Produkts: Presto Kyoto Opal Glitter
Preis: USD 4,50 (1.0 g)
Vertriebskanal: Nail Labos website und retail store (Kalifornien)

Über den Kyoto Opal
Der synthetische Kyoto Opal wurde vom Technologiekonzern Kyocera im japanischen Kyoto entwickelt. Er unterscheidet sich kaum von seinem natürlichen Vorbild. Im Gegensatz zum organischen Opal kann die künstlich hergestellte Variante in Form geschnitten werden. Spezielle Färbungstechniken ermöglichen zudem vielfältige und feine Farbnuancen. Kyoceras urheberrechtlich geschützte Technologie ermöglicht so eine einzigartige ästhetische Qualität. 2008 brachte Kyocera mit der Marke „Kyoto Opal“ das dekorative Material auf den japanischen Markt. Seither wird es bei einer wachsenden Palette von Produkten verwendet, etwa bei SHEEN Uhren von Casio, Musikinstrumenten von Yamaha und jetzt in Nagelgelen und Glitters.

Weitere Informationen zum Kyoto Opal: http://global.kyocera.com/prdct/kyotoopal/index.html

Weitere Informationen zu Nail Labo: https://www.naillabo.us

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte KYOCERA Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

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Sep 25 2017

Neu und preisgekrönt: KYOCERAS kleinster Schwingquarz der Welt bekommt renommierten Forschungspreis

Der Technologiekonzern KYOCERA stellte kürzlich den ultrakleinen Schwingquarz CX1008 vor, der ab 2018 Smartphones, Wearables und IoT-Lösungen noch leistungsfähiger macht. Jetzt bekam die Innovation in Japan den Inoue Harushige Preis.

Neu und preisgekrönt: KYOCERAS kleinster Schwingquarz der Welt bekommt renommierten Forschungspreis

Hideo Tanimoto (links, Präsident Kyocera Corporation), Dr. Kazuya Yamamura (Universität Osaka)

Kyoto / Neuss, September 2017. Smartphones und Wearables können immer mehr und werden gleichzeitig immer kleiner. Im Zuge des Trends entwickelt sich auch die Elektronik rasant weiter. Ein Vorreiter auf diesem Gebiet ist die Kyocera Chrystal Device Corporation, Spezialist für die Produktion von Bauteilen auf Quarzbasis. Der Technologiekonzern entwickelte exklusiv mit Dr. Kazuya Yamamura, Außerordentlicher Professor an der Universität Osaka, den ein Millimeter kleinen Schwingquarz CX1008. Das im Mai 2017 präsentierte Bauteil aus Quarzkristall misst nur 1,0 x 0,8 mm, weist aber die gleichen Charakteristika auf wie sein größerer Vorgänger CX1210. Für diese Leistung erhielten das Unternehmen und der Entwickler jetzt den hoch angesehenen 42. Inoue Harushige Forschungspreis, der jährlich in Japan verliehen wird. Die Jury überzeugt dabei besonders, dass die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft zu einem marktreifen Produkt führte.

Schwingquarze sind ultrakleine Wunderwaffen, die sicherstellen, dass in digitalen Schaltungen Frequenzen präzise und stabil gehalten werden. Mit dem neuen Schwingquarz CX1008 können nun noch kleinere und leistungsfähigere Smartphones, Hörgeräte und Wearables entwickelt werden. Auch in der Medizintechnik soll das Mini-Bauteil, das ab 2018 produziert wird, zum Einsatz kommen. Ein weiteres Gebiet ist die Entwicklung neuer Oszillatoren für die Fahrzeug-Elektronik, die von Kyocera stark vorangetrieben wird. Für Advanced Driver Assistance Systeme (ADAS), die 5G Mobilkommunikation sowie für IoT-Geräte ermöglicht der Mini-Schwingquarz ebenfalls weitere Minitiaturisierungen.

Über Kyocera
Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Sep 22 2017

Solar Technical Service Center von KYOCERA – jetzt DEKRA-zertifiziert

Herstellerübergreifender Rund-um-Service für Solaranlagen schließt europaweit entstehende Wartungslücke.

Solar Technical Service Center von KYOCERA - jetzt DEKRA-zertifiziert

Das Solar Technical Service Center der Kyocera Fineceramics GmbH bietet einen Rund-um-Service.

Kyoto/Neuss. Unabhängig vom Hersteller bietet das Solar Technical Service Center der Kyocera Fineceramics GmbH einen Rund-um-Service für die Kontrolle und Instandsetzung von Solaranlagen. Der Service ist jetzt auch DEKRA-zertifiziert.

Die Zahl der auf die Wartung von Solaranlagen spezialisierten Firmen hat sich in den vergangenen Jahren als Konsequenz der EEG Novelle 2014 deutlich reduziert. Die Folge: Betreiber und Besitzer von Photovoltaikanlagen suchen Partner für die Optimierung sowie zur Fehleranalyse und für Reparaturen von Solaranlagen. Das Kyocera Solar Technical Service Center übernimmt nicht nur diese Aufgaben, sondern hat seinen Service nun weiter ausgebaut. Es ist jetzt auch Partner für PV-Sachverständigengutachten.

Um die Sicherheit und den wirtschaftlichen Betrieb einer PV-Anlage für viele Jahre zu sichern, übernimmt der DEKRA-zertifizierte Sachverständige die Überprüfung der Anlage. Stellt er Mängel und Schäden an Photovoltaikanlagen fest, dient sein Gutachten zur Klärung von möglichen Gewährleistungs- und Garantieansprüchen. Es kann auch bei Regressansprüchen und Schadensregulierungen herangezogen werden, wenn die versprochene und bei der Installation geplante Leistung nicht erreicht wird.

Das Kyocera Solar Technical Service Center mit Sitz in Esslingen besitzt eine nahezu 20-jährige Expertise in der Kontrolle und Wartung von Solarinstallationen in ganz Europa. Der Fokus liegt dabei auf der Überprüfung und Instandsetzung von beschädigten PV-Anlagen. Das Kyocera Team inspiziert PV-Anlagen in regelmäßigen Intervallen, vor allem aber auch nach akuten Naturereignissen, wie heftigen Gewittern, Sturm und Hagel. Die dabei entstehenden Schäden an der PV-Installationen sind nicht immer sofort erkennbar, sie beeinträchtigen die Funktionsfähigkeit jedoch erheblich. Mit Hilfe unterschiedlicher Prüfmethoden werden Beschädigungen aufgespürt.

Zum Einsatz kommt zum Beispiel die kontakt- und berührungslose Elektrolumineszenz-Methode, bei der spezielle Kameras mit Infrarot-Sensoren eingesetzt werden. Mikrorisse, die etwa durch Hagel, Schnee, PID (potenzialinduzierte Degradation) und Transporte verursacht werden können, lassen sich so sichtbar machen.

Um die Anlageneffizienz und Betriebssicherheit wiederherzustellen, kann das Solar Technical Service Center die benötigten Ersatzmodule problemlos beschaffen. So sind selbst Module für die mehr als 17 Jahre alten Kyocera-Anlagen der KC-Serie verfügbar. Das garantiert die Lagerhaltung von PV-Modul-Kleinstmengen.

Die KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden KYOCERA-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte KYOCERA Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete KYOCERA im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. KYOCERA ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der KYOCERA Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der KYOCERA Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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Aug 3 2017

KYOCERA entwickelt erste 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle mit innovativer Keramiktechnologie

Das neue, hocheffiziente SOFC-System ist insbesondere für den Einsatz in gewerblichen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen geeignet

KYOCERA entwickelt erste 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle mit innovativer Keramiktechnologie

Komplette SOFC-Einheit

Kyoto/Neuss, 27. Juli 2017. Als erster Hersteller weltweit hat Kyocera eine 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle für gewerbliche Anwendungen entwickelt*1. Das sogenannte SOFC-System (englisch für Solid Oxide Fuel Cell), das seit diesem Monat in Japan erhältlich ist, nutzt die patentierten Keramiktechnologien von Kyocera und erreicht mit 52 Prozent die höchste Effizienz aller vergleichbaren SOFC-Systeme auf dem Markt*2. Der Gesamtwirkungsgrad wird durch die Wärmerückgewinnung sogar auf 90 Prozent erhöht. Das neue, innovative System arbeitet mit dem Kyocera Zellenstack, der sich bereits in der Massenproduktion bewährt hat und in Anlagen für den japanischen Wohnungsmarkt zum Einsatz kommt. Das SOFC-System erzeugt effizient Energie und kann sogar die entstehende Abwärme aus dem Energieerzeugungsprozess nutzen, um Wasser zu erhitzen. Damit eignet es sich insbesondere für den Einzelhandel und für Gewerbebetriebe einschließlich kleiner Restaurants.

Hintergrund zur Entwicklung
Japans Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hat im Rahmen seiner Vision einer Gesellschaft mit wasserstoffbasierter Energieversorgung das Ziel ausgegeben, bis 2020 1,4 Millionen Wohngebäude mit Brennstoffzellen auszurüsten. Bis 2030 sollen 5,3 Millionen Brennstoffzellen installiert werden. Mit dem Ziel einer kommerziellen Verfügbarkeit noch in diesem Jahr unterstützt das Ministerium die Forschung und Entwicklung von industriellen SOFC-Systemen.

Durch die Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff gewinnen Brennstoffzellensysteme aus Gas oder Flüssiggas (LPG) Wasserstoff. Dieser wird in der Brennstoffzelle in Elektrizität und Wärme (Warmwasser) umgewandelt. Schon heute verwenden SOFC-Systeme dazu auch Keramik als Elektrolyt, um die Abgaswärme zu recyceln und einen höheren Effizienzgrad zu erzielen – bisher allerdings mit Kompromissen bei der Haltbarkeit. Diese bereits seit vielen Jahren bestehende Herausforderung hat Kyocera mit seinem innovativen Brennstoffzellenstack gelöst.

Kyocera begann bereits 1985 mit der Entwicklung eigener keramischer Technologien für SOFC-Anwendungen. Im Jahr 2011 startete das Unternehmen mit dem „ENE-FARM Typ S“ die Massenproduktion von Geräten auf Basis seiner inzwischen weltweit führenden Brennstoffzellenstacks für den Einsatz in Wohngebäuden. Das im April 2016 vorgestellte effizientere und kompaktere Nachfolgesystem diente nun als Grundlage für das neue 3-Kilowatt-SOFC-System.

Bei der dezentralen Stromerzeugung am Verbrauchsort bieten SOFCs ein großes Potenzial, um Energieverluste im Zusammenhang mit der Stromübertragung zu reduzieren. Des Weiteren können sie die beim Energieerzeugungsprozess entstehende Abwärme besonders effektiv nutzen, zum Beispiel für die Erzeugung von Heißwasser. Dadurch eröffnen SOFC-Systeme erhebliche Möglichkeiten zur Energieeinsparung bei deutlich geringerer CO2-Emission als bei herkömmlichen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit Verbrennungsmotoren oder Gasturbinen.

Hauptmerkmale und Spezifikationen

1. Branchenweit höchste SOFC-Stromerzeugungseffizienz von 52 Prozent
Das neue SOFC-System erreicht seine 3-Kilowatt-Leistung, indem es vier der kleinen und hocheffizienten 700-Watt-Zellenstacks von Kyocera in einem System zusammenfasst. Diese kleineren und bewährten Systeme werden in Japan bereits seit vielen Jahren verkauft. Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung erreicht das neue System mit 52 Prozent die branchenweit höchste Energieeffizienz, sowie eine Gesamtenergieeffizienz von
90 Prozent durch die Abgaswärmerückgewinnung.

2. Bedarfsgerechte und nachfrageabhängige Steuerung
Das System ist zudem in der Lage, die Stromerzeugung proportional zur Nachfrage anzupassen. Neben der Bereitstellung einer konstanten 3-Kilowatt-Leistung kann es so auch zur bedarfsgeregelten Stromversorgung eingesetzt werden.

*1 Erstes kommerziell erhältliches SOFC-KWK-System in der 3-5 kW-Klasse für gewerbliche Anwendungen, basierend auf der Forschung von Kyocera (Stand: 1. Juni 2017)
*2 Höchste Effizienz eines derzeit auf dem Markt erhältlichen 3-5 kW-Klasse-SOFC-Systems. Basierend auf einer Kyocera Recherche (Stand: 1. Juni 2017) gibt es hier, je nach Verbrauch, einen Spielraum von -2,0 Prozent

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 360.000 Euro*).

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Aug 1 2017

Kyocera stellt neue elektronische Steckverbinder mit One-Touch-Verriegelung vor

Langlebige, hitzebeständige FFC-/FPC-Steckverbinder der Serie 6810 erhöhen die Fertigungsproduktivität bei automatisierten Montageprozessen. Einsatzgebiete sind vor allem die Automobil-, Industrie- und Unterhaltungselektronik.

Kyocera stellt neue elektronische Steckverbinder mit One-Touch-Verriegelung vor

FFC-/FPC-Steckverbinder der Serie 6810 mit One-Touch-Verriegelung

Kyoto/Neuss, August 2017. Kyocera hat neue elektronische Steckverbinder für Flachbandleitungen (FFC – Flat Flexible Cable) und flexible Leiterplatten (FPC – Flexible Printed Circuit) entwickelt. Als Besonderheit verriegeln die langlebigen und bis zu 125 °C wärmebeständigen Steckverbinder automatisch, sobald die Leitungen komplett eingeführt sind. Dies bietet insbesondere in automatisierten Fertigungs- und Robotermontageprozessen entscheidende Vorteile. Damit sind die neuen FFC-/FPC-Steckverbinder der Baureihe 6810 ideal für die Produktion in der Automobil-, Industrie- und Unterhaltungselektronik. Sie sind ab sofort weltweit verfügbar.

Der Trend zur automatisierten Fertigung hat international zu einer gesteigerten Nachfrage nach neuen Bauteilen geführt, die sich für eine Robotermontage eignen. Konventionelle Steckverbinder, die ein manuelles Einführen und Verriegeln erfordern, kommen dafür nicht infrage. Im Gegensatz dazu verriegeln die neuen One-Touch-Steckverbinder der Serie 6810 automatisch schnell und stabil, sobald die Verbindung zustande kommt. Damit sind sie ideal für eine automatisierte Montage. Im Rahmen der Hochgeschwindigkeits-Qualitätssicherung unterstützen sie zudem die automatisierte optische Inspektion (AOI) und ermöglichen so eine Steigerung der Produktivität in der Elektronikfertigung.

Die neuen Verbinder der Serie 6810 von Kyocera sind in zwei Konfigurationen erhältlich: in einer geraden Ausführung, die senkrecht zur Platine für senkrechtes Einführen montiert wird, sowie in einer rechtwinkligen Ausführung, die parallel zur Platine für horizontales Einführen montiert wird.

Die Haupteigenschaften im Überblick

1. Die neue One-Touch-Verriegelung
Die von Kyocera entwickelte One-Touch-Verriegelung nutzt Federn an beiden Enden des Verbinders, um die automatische Verriegelung bei erfolgtem Einführen zu erleichtern. Diese Struktur sorgt für schnelle und stabile Verbindungen (Abb. 1).

2. Gesteigerte Produktivität und Qualität
Die neue Serie 6810 ist für Hochgeschwindigkeits-Robotermontageprozesse optimiert. Die Qualitätssicherung kann durch AOI erfolgen.

3. Erhöhte Flexibilität beim Design
Die in zwei Konfigurationen erhältlichen Steckverbinder für horizontales (RA – right angle) und vertikales (ST – straight type ) Einführen passen sich jedem Produktdesign an (Abb. 2).

4. Hitzebeständiger Typ speziell für die Automobilelektronik
Durch ihre hervorragende Haltbarkeit und Hitzebeständigkeit bis zu 125 °C können die Steckverbinder auch in der Nähe von beispielsweise Komponenten des Antriebsstrangs oder von anderen Wärmequellen genutzt werden.

5. RoHS-konform und halogenfrei

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Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 400.000 Euro*).

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