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Jun 20 2018

ProService informiert: Wenn Bitcoin & Co. nicht mehr gehandelt werden dürfen

ProService informiert: Wenn Bitcoin & Co. nicht mehr gehandelt werden dürfen

Wo Rauch ist, ist auch Feuer – sagt der Volksmund. Regelmäßig finden sich Meldungen in den Medien, wo über Handelsverbote berichtet wird. So soll z. B. Südkorea Anfang des Jahres ein Handelsverbot für Kryptowährungen entschieden haben.

Immer wenn ein Handelsverbot droht, egal ob real oder nur angedeutet, gerät der Preis des Bitcoin unter Druck. Das ist auch nachvollziehbar, schließlich bedeutet ein Handelsverbot nichts Positives für die noch immer sehr beliebte Kryptowährung. Jedoch gibt es auch Ausnahmen. So hat sich das Handelsverbot in Thailand vom Februar 2018 als nicht besonders relevant für den Preis gezeigt.

Es gibt Gründe, die für ein Handelsverbot sprechen. Zuerst steht die Furcht vor Betrug, Geldwäsche und Unterstützung terroristischer Aktivitäten. Die Begründungen sind vertraut, sind das doch die Standardargumente, wenn man von Regierungsseite etwas verteufeln möchte. Es scheint jedoch so, dass ein Verbot einer Kryptowährung für Anleger überhaupt kein Problem darstellt. Von heute auf Morgen könnte einer Kryptowährung der sprichwörtliche Stecker gezogen werden. Wenn dieses Argument nicht genügt, sich aus den kryptischen Währungen in die echten Werte zurückzuziehen, was soll da noch kommen?

Kryptowährungen sprießen überall auf der Welt wie Pilze aus dem Boden. Zwischenzeitlich existieren mehr als 1.500 verschiedene Kryptowährungen. Man wird sehen, was mit ihnen geschehen wird, ob diese jemals zu einer offiziellen Währung werden, welche Kryptowährung Bestand hat und welche von der Bildfläche verschwindet. Es ist denkbar, dass nicht jede dieser Kryptowährungen überleben wird. Bitcoin, die älteste Kryptowährung, zeigt mit ihrem Kurs-Auf und -Ab, dass er ein reines Spekulationsobjekt geworden ist. Von Bodenständigkeit kann also noch keine Rede sein und die Preisbildung sieht trotz enormer Preisverfälle seit Dezember letzten Jahres nach einer Blase aus, die sich aufbläht, um dann wieder zu kollabieren. Das Auf und Ab des Kurses spricht eindeutig dafür, dass hier lediglich spekuliert wird. Seine Währungsfunktion kann der Bitcoin so nur sehr schwer ausüben.

Wer bewährte Wertspeicher sucht, ist mit Edelmetallen vermutlich viel besser bedient. Edelmetalle sind eine gute Basis für ein Portfolio. Gold z. B. war nach Expertenmeinungen auch bei einem Kurs von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht zu teuer. Aktuell liegt dieser bei etwa 1.296,65 US-Dollar je Feinunze (28.05.2018). Wer noch kein Gold im Portfolio hat, findet nun einen perfekten Zeitpunkt für den Einstieg und für jeden anderen bietet sich der Nachkauf an.

Aber nicht nur Gold ist attraktiv. Derzeit erlebt Silber einen tendenziellen Anstieg. Aber auch Platin oder Palladium haben als wertvolle und für die Wirtschaft bedeutende Rohstoffe ihre Daseinsberechtigung. Und Palladium klettert aktuell auf historische Höchststände. Es ergibt also Sinn, ein Edelmetallportfolio aus unterschiedlichen Edelmetallen aufzubauen. Allerdings sollte dieses physisch geschehen, also in Münzen- oder Barrenform. Mit einem diversifizierten Edelmetallportfolio hat man eine solide Grundlage und sichert einen Teil des Vermögens ab.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Das Wichtigste ist aber, dass diese Edelmetalle in physischer Form vorliegen. Die Barren werden in einem Zollfreilager in der Schweiz, außerhalb der EU gelagert. Dadurch erhält der Edelmetallkäufer einen Vorteil aufgrund eingesparter Mehrwertsteuer bei Silber, Platin und Palladium. Darüber hinaus werden die Edelmetalle bei der ProService zu Preisen großer Barren angeboten, auch bei geringeren Kaufmengen. Sinnvoller geht es nicht.

Die ProService AG ist ein Edelmetallanbieter, der auf Basis der offiziellen Londoner Fixing Kurse Silber, Platin, Palladium und Gold anbietet und verwahrt.
Unsere Kunden geniessen den Vorteil, Edelmetalle ohne Stückelungskosten erwerben zu können.
Zur Verwahrung des physischen Eigentums unserer Kunden nutzen wir eigene Lagerräume in einem Hochsicherheitstresor in der Schweiz.
Dadurch erzielen sie Mehrwertsteuerfreiheit auf alle Edelmetalle.

Darüber hinaus ist der Lagerraum einer externen Zugangskontrolle durch ein Sicherheitsunternehmen unterworfen.

Kontakt
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Konstantina Matana
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9490 Vaduz
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presse@proservice.li
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Mai 4 2018

ProService informiert: Bitcoin-Miner: Vorsicht vor illegalem Material in der Blockchain

ProService informiert: Bitcoin-Miner: Vorsicht vor illegalem Material in der Blockchain

Die Blockchain-Technologie ist das Fundament der Kryptowährung Bitcoin. Sie soll sicher und nicht manipulierbar sein. Was sich einmal in der Blockchain befindet, kann nicht mehr gelöscht werden. Aachener und Frankfurter Wissenschaftler haben nach einer Datenanalyse der Blockchain möglicherweise illegales Material gefunden. Dieses Material könnte sich für Bitcoin-Miner zu einem echten Problem entwickeln, denn durch die Eigenschaften der Blockchain können diese Daten ihren Weg auch auf ihren Rechner finden.

Durch die Verbreitung sämtlicher Daten in der Bockchain, könnte sich ein Bitcoin-Miner unfreiwillig strafbar machen. Laut Informationen der Forscher haben Unbekannte ein illegales in die Blockchain eingebaut. Zusätzlich sollen dort Links zu mindestens 274 illegalen Websites hinterlegt worden sein. Die betreffenden Inhalte sind illegal und strafbar. Die Vorgehensweise während der Ermittlungen zu diesem Strafbestand zieht die Beschlagnahme sämtlicher elektronischer Geräte von Verdächtigen nach sich. Diese Geräte werden gewissenhaft durchsucht und das Vorhandensein verdächtigen Materials kann als Indiz oder Beweis für eine Strafverfolgung genügen. Etwa die Hälfte dieser Links sollen Verweise auf Darknet-Seiten sein, so die Forscher der RWTH Aachen und der Goethe-Universität Frankfurt. Wer also die Blockchain auf seinem Computer oder Server hat, trägt unbewusst auch zur Verbreitung dieses Materials bei.

Die Art und Weise, wie die Blockchain funktioniert, setzt voraus, dass der Inhalt der Blockchain zwangsläufig auf die komplette Rechenpower der Welt verteilt. Es ist somit sehr wahrscheinlich, dass man als Bitcoin-Miner nicht davor geschützt werden kann, wenn illegale Daten ihren Weg in die Blockchain und damit auf die Rechner finden. Wer mit Bitcoin handelt oder damit bezahlt, wird wahrscheinlich mit etwas Glück geschützt sein, da man dafür nicht zwangsweise die gesamte Blockchain benötigt. Allerdings darf man sich dessen nicht sicher sein. Wer allerdings Bitcoins schürft, kann das nur im Besitz der gesamten Blockchain. Aktuell sind somit etwa 12.000 Bitcoin-Nutzer potenziell gefährdet, da diese eine lokale Kopie der Bitcoin-Blockchain auf ihrem Rechner haben.

Daten in der Blockchain werden verschlüsselt und in mehrere Blocks zerteilt. Entschlüsseln ist nur mit der gesamten Rechenpower der Welt möglich. Daraus ergibt sich, dass es quasi unmöglich ist, Daten zu entschlüsseln und zu löschen. Neben den Bitcoins, ihrer Geschichte und den Transaktionen können die Nutzer in die Bitcoin-Blockchain auch andere Informationen einschmuggeln. Beispielsweise können zusätzliche Informationen und Nachrichten zu Transaktionen ins Blockchain-Kassenbuch eingetragen werden. Auf diese Weise wurden auch die fraglichen Links in der Blockchain hinterlegt. Wenn sie im korrekten Format ausgelesen werden, setzen sich auch Textschnipsel zu Dateien zusammen, beispielsweise zu Bilddateien. Jeglicher Schund, illegales Material etc. bleiben in der Blockchain auf ewig, denn die Blockchain unterscheidet nicht zwischen Prüfsummen für Transaktion und anderen Daten.

Die Frage darf gestellt werden, inwieweit der anonyme Charakter der Blockchain zukünftig zweckentfremdet wird. Schließlich ermöglicht sie mit ihrem System nicht nur kriminellen Initiativen Möglichkeiten, sondern kann auch Whistleblowern, Verfolgten oder Aktivisten in autoritären Regimes einen geheimen Kommunikationskanal nach Draußen.

Wenn Daten verbreitet werden, deren Besitz nach deutschem Recht illegal ist, gefährdet das nicht nur die Bitcoin-Miner oder -Nutzer. Für die Behörden ist es nahezu unmöglich, die fraglichen Inhalte aus der Blockchain zu bekommen. Illegale Daten bleiben aufgrund der dezentralen Speicherung auf 12.000 Knotenpunkten in der Blockchain, im Netz. Von diesen 12.000 Knotenpunkten sind etwa 2.000 in Deutschland. Die Frage stellt sich, wo die Entwicklung hingeht. Erfahrungsgemäß entwickelt sich kriminelle Energie sehr schnell und kreativ.

Anleger sollten auf Edelmetalle setzen

Ist Bitcoin unantastbar und nicht aufzuhalten? Offensichtlich ist das zu verneinen. Ist der Bitcoin ein bewährter Wertspeicher wie zum Beispiel das Edelmetall Gold? Offensichtlich ebenfalls nicht, denn Bitcoin ist digital, hat also gar nichts mit Substanz zu tun. Diese Fragen müssen gestellt werden, vor allem jetzt, wo der offensichtliche Missbrauch direkte Risiken für die Nutzer mitbringen kann. Kryptowährungen werden zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu den derzeitigen Geldsystemen. Davon auszugehen, dass die Finanzinstitute das einfach so hinnehmen werden, dürfte blauäugig sein. Die Finanzkonzerne sind dabei, ihre eigenen Kryptowährungen zu entwickeln. Das zeigt, dass das System durchaus Potenzial hat, es belegt aber auch, dass die Banken sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Die Finanzinstitute und die davon abhängigen Staaten werden nicht abwarten und schauen, was passiert. Dessen muss man sich stetig bewusst sein. Es bleibt jedoch abzuwarten, wohin die Reise langfristig gehen wird.

Wer bewährte Wertspeicher sucht, ist mit Edelmetallen wahrscheinlich besser bedient. Edelmetalle sind eine wichtige Ergänzung für jedes Depot. Gold, Silber, Platin oder Palladium bilden eine hervorragende Mischung und gute Streuung. Wer noch keine Edelmetalle im Depot hat, hat jetzt einen sehr günstigen Zeitpunkt für den Einstieg und für jeden anderen bietet sich der Nachkauf an. Es macht durchaus Sinn, ein Edelmetallportfolio aus verschiedenen Edelmetallen aufzubauen. Allerdings sollten diese physisch erworben werden, also in Münzen- oder Barrenform. Mit einem ausgewogenen Edelmetallportfolio hat man eine solide Grundlage und sichert einen Teil des Vermögens ab.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Das Wichtigste ist aber, dass diese Edelmetalle in physischer Form vorliegen. Die Barren werden in einem Zollfreilager in der Schweiz, außerhalb der EU gelagert. Dadurch erhält der Edelmetallkäufer einen Vorteil aufgrund eingesparter Mehrwertsteuer bei Silber, Platin und Palladium. Darüber hinaus werden die Edelmetalle bei der ProService zu Preisen großer Barren angeboten, auch bei geringeren Kaufmengen. Sinnvoller geht es nicht.

Die ProService AG ist ein Edelmetallanbieter, der auf Basis der offiziellen Londoner Fixing Kurse Silber, Platin, Palladium und Gold anbietet und verwahrt.
Unsere Kunden geniessen den Vorteil, Edelmetalle ohne Stückelungskosten erwerben zu können.
Zur Verwahrung des physischen Eigentums unserer Kunden nutzen wir eigene Lagerräume in einem Hochsicherheitstresor in der Schweiz.
Dadurch erzielen sie Mehrwertsteuerfreiheit auf alle Edelmetalle.

Darüber hinaus ist der Lagerraum einer externen Zugangskontrolle durch ein Sicherheitsunternehmen unterworfen.

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Apr 19 2018

ProService informiert: Warum die Börse nichts mehr für private Investoren ist

ProService informiert: Warum die Börse nichts mehr für private Investoren ist

Am 05.02.2018 rutschte der Dow Jones um 4,6 Prozent ab, der Nikkei Index tat es ihm gleich und büßte 4,7 Prozent ein aber auch der Dax machte keine besonders gute Figur. Die Medien liefen zur Höchstform auf. Vom Start eines Börsencrashs bis zu beschwichtigenden Meinungsäußerungen für Nachkäufe war alles dabei. Doch macht es Sinn, als Privatinvestor heutzutage Aktien zu kaufen?

Es gibt eine gefährliche Krankheit an den Börsen. Diese Krankheit bewirkt, dass sich die Aktienkurse völlig unabhängig von Fundamentaldaten der Unternehmen entwickeln und man kaum nachvollziehen kann, warum die Aktien steigen oder fallen. Es geht um den automatischen Handel.

Handels-Robots sind die heutigen Fondsmanager. Über 3 Billionen US Dollar werden derzeit in Fonds verwaltet, die automatisiert gemanagt werden und die nur eine geringe Schwankungsbreite vertragen. Wird die Schwankungsbreite größer, werden Gegenmaßnahmen ergriffen und das passiert ebenfalls voll automatisch. Wenn allerdings der erste Fonds damit beginnt, Papiere zu verkaufen, löst das Verkäufe auch bei den anderen aus und so kommt es schnell zu einem Dominoeffekt, der schwierig zu beherrschen ist. Und es geschieht blitzschnell, eben mit der Reaktionszeit einer Maschine. Der Privatinvestor hat dann überhaupt keine Zeit, rechtzeitig auf so eine Situation zu reagieren. Als Mensch kann man gegen die Maschinen nur verlieren.

Zielführender ist es, sich mit realen Werten einzudecken, zum Beispiel mit Edelmetallen, speziell Gold. Gold besitzt seit Jahrtausenden die Währungsfunktion und ist somit der beste Vermögensspeicher. Physisches Gold ist in vielen unterschiedlichen Barren- und Münzgrößen und -formen erhältlich. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Reales Gold kann beispielsweise auch mittels Goldabonnements mit konstanten oder variablen monatlichen Beträgen erworben werden. Hier gibt es am Markt zahlreiche Möglichkeiten, die sich teilweise nur in den enthaltenen Kosten unterscheiden. Der Vorteil hier liegt in der Art und Weise des Kaufes. Bei konstanten Beträgen kauft man beispielsweise viel Gold, wenn der Preis niedrig ist und weniger Gold, wenn der Goldpreis hochsteht. Das rechnet sich auf lange Sicht.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Das Wichtigste ist aber, dass diese Edelmetalle in physischer Form vorliegen. Die Barren werden in einem Zollfreilager in der Schweiz, außerhalb der EU gelagert. Dadurch erhält der Edelmetallkäufer einen Vorteil aufgrund eingesparter Mehrwertsteuer bei Silber, Platin und Palladium. Sinnvoller geht es nicht.

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Apr 12 2018

ProService informiert: Alles im Lot mit Silber?

ProService informiert: Alles im Lot mit Silber?

Silber entwickelt sich momentan zurückhaltend. Gerade für Spekulanten ist das nicht besonders zufriedenstellend. Wenig Entwicklung beim Preis ist schwierig, wenn man Silber kauft mit dem Ziel, es wieder gewinnbringend veräußern zu wollen. Wer Silber aber wie Gold als sicheres Langfristinvestment betrachtet und für Krisenzeiten hält, wird belohnt werden.

Silber hat wie Gold einen sehr guten Vermögensschutz. Deshalb ergibt es Sinn, neben Gold auch Silber zu erwerben. Wenn man die Preisentwicklung von Silber analysiert, erkennt man, dass sich Silber bei US-Inflationsschüben in 2008 und 2010/11 positiver entwickelte als Gold. Doch nicht nur in jüngerer Vergangenheit schlug Silber Gold. Auch Ende der Siebziger Jahre schnitt Silber bei hoher US-Inflation deutlich besser ab als Gold. Das zeigt, dass Silber gerade bei Zeiten hoher Inflation einen zuverlässigen Vermögensschutz darstellt.

Silber schwankt im Preis viel stärker als Gold, jedoch sollte das den langfristig orientierten Investor nicht beunruhigen. Auf lange Sicht stellt die Kombination aus Gold und Silber ein gutes Fundament dar mit nachhaltigem Vermögensschutz.

Die Entwicklung des Goldpreises in den vergangenen 15 Jahren gibt darüber Aufschluss ganz deutlich einen bis zum Jahr 2013 deutlich gekletterten Goldpreis. In den darauffolgenden Jahren war der Goldkurs rückläufig. Seit 2014 steigt er wieder an.

Daraus muss man jedoch nicht schließen, dass der Goldkurs für Käufe zu hoch ist, im Gegenteil. Gold ist ein echter Sachwert und wird daher immer wertvoll bleiben, auch wenn sich der Preis in Geld nach oben oder unten bewegt. Tatsächlich entwickelt sich nicht der Preis für Gold, sondern nur die Kaufkraft des Zahlungsmittels. Steigt oder sinkt der Goldpreis, nimmt tatsächlich die Kaufkraft des Geldes ab oder zu. Deshalb gibt es auf die Frage, ob es sinnvoll ist, Gold zu erwerben, nur eine Antwort.

Silber hat in 2016 eine ansehnliche Entwicklung hingelegt. In den Siebziger Jahren stand der Silberkurs bei 50 USD, was zeigt, welches Potenzial Silber hat. Derzeit liegt der Silberpreis bei ca. 18 USD. Es gibt also deutlich Luft nach oben und somit deutliche Kaufsignale. Ist es ratsam, bei Silber einzusteigen? Die Antwort heißt ja, der perfekte Einstieg in Edelmetalle und speziell Silber ist immer. Silber ist ein wichtiger Rohstoff mit einem hohen Bedarf und auch bei Investoren wird Silber als Beimischung zu Gold immer begehrter. Dazu kommt, dass es für Silber eine sehr hohe Nachfrage in der Industrie gibt. Silber ist ein Rohstoff mit einer hohen Bedeutung in der Elektronik. Es wird also im Vergleich zu Gold stetig verbraucht und somit verringert sich der Bestand permanent. Gold wird weitestgehend gehortet und gilt als Währung. Es wird somit abgesehen von der Schmuckherstellung nicht verbraucht.

Sowohl Gold mit seiner seit Jahrtausenden bestehenden Funktion als Währung als auch Silber mit der gleichen Funktion aber auch einer recht großen Nachfrage in der Wirtschaft, bieten hervorragende Chancen.

Als Krisenschutz ist die Kombination von Gold und Silber quasi Gold wert. Aufgrund seiner im Gegensatz zu Gold viel geringeren Wertdichte eignet sich Silber quasi als „Kleingeld“, während Gold die größere Währung darstellt. Beim Erwerb von Gold und Silber sind unterschiedliche Einkaufsstrategien sinnvoll. Während Gold als Währung grundsätzlich mehrwertsteuerfrei gehandelt werden kann, fällt auf Silber die Mehrwertsteuer an. Jedoch kann Steuer gespart werden, wenn Silber als Münzen oder Münzbarren erworben wird. Dabei kommt es allerdings auf den Edelmetallhändler an, ob er differenzbesteuertes Silber anbietet.

Ein Händler kann beim Einkauf die Differenzbesteuerung wählen. Dazu wird der Zollwert des Metalls mit der Einfuhrumsatzsteuer von 7 Prozent versteuert und dieser Betrag auf den Einkaufspreis summiert. Bei Veräußerung der Ware wird dann die Umsatzsteuer von 19 Prozent nicht auf den vollen Nettoverkaufspreis aufgeschlagen, sondern es wird die Steuer aus der Differenz zwischen dem Einkaufs- und dem Bruttoverkaufspreis an das Finanzamt abgeführt. Daraus kann sich eine Ersparnis bei Silbermünzen von mehreren Euro ergeben.

Die komplette Mehrwertsteuer entfällt übrigens beim Erwerb Silber, wenn dieses im Zollfreilager verwahrt wird, so wie es die ProService aus Liechtenstein anbietet. Dieser Vorteil findet sich auch bei Platin und Palladium. Dabei ist auch die Form des Metalls zweitrangig. Egal ob es sich um Barren oder Münzen handelt oder um welche Größe, durch die Mehrwertsteuerersparnis erhöht sich der Edelmetallanteil, so dass man mehr fürs Geld bekommt.

Edelmetalle sind eine gute Lösung für sicherheitsliebende Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Sachwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem gemischte Edelmetallportfolios.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Das Wichtigste ist aber, dass diese Edelmetalle in physischer Form vorliegen. Die Barren werden in einem Zollfreilager in der Schweiz, außerhalb der EU gelagert. Dadurch erhält der Edelmetallkäufer einen Vorteil aufgrund eingesparter Mehrwertsteuer bei Silber, Platin und Palladium. Sinnvoller geht es nicht.

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Apr 6 2018

ProService informiert: Wie kommt es eigentlich zur Goldpreisermittlung?

ProService informiert: Wie kommt es eigentlich zur Goldpreisermittlung?

Der Goldpreis schwankt täglich. Täglich wird ein Goldpreis ermittelt, der als Richtlinie für den Goldhandel auf der ganzen Welt gilt. Minengesellschaften, Investoren, Banken und Zentralbanken brauchen einen gemeinsamen Referenzpreis. Goldhändler und Schmuckhersteller überall auf der Welt orientieren sich an diesem Referenzpreis. Darüber hinaus gilt er auch als Basis für den Handel mit Papierzertifikaten. Doch wer legt diesen Preis fest und wie passiert das alles überhaupt?

Die Regeln zum sogenannten Goldfixing führen bis ins Jahr 1919 zurück. Seit damals wird in London einmal täglich festgelegt, wieviel eine Unze Gold kosten soll. Handelnde Personen des Goldfixings sind fünf Banker, die an jedem Börsentag den Goldpreis ermitteln. Dieser Preis hat dann weltweit Gültigkeit und jeder, der mit der Förderung oder dem Handel von Gold zu tun hat, akzeptiert diesen Preis, denn er gilt als Referenzwert für sämtliche Goldgeschäfte.

Seit 1919 bis Ende April 2004 hat sich das Ritual in den Geschäftsräumen der Privatbank N. M. Rothschild & Sons, zu dem das Goldfixing abgehalten wird, nicht verändert. Von 1919 bis 1968 wurde einmal am Tag der Goldpreis festgelegt, danach zweimal am Tag. Am London Bullion Market bieten Gold-Händler laufend Preise, zu denen sie Gold handeln möchten. Die Preise, zu denen die größten Umsätze möglich waren, bildeten die Basis für das Goldfixing. Die Bewertung erfolgte damals in britische Pfund Sterling. Seit 1968 erfolgt die Preisfindung des Goldes in US-Dollar.

Beide Papierwährungen, der US-Dollar und das Britische Pfund, haben gegenüber Gold stark an Kaufkraft verloren. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde beim ersten Fixing 1919 mit 4 Pfund, 18 Shilling und 9 Pence bewertet. Heute darf man 950,11 GBP (26.03.2018) pro Unze berappen. Mit dem US-Dollar steht es nicht anders. 1968 kostete die Unze Gold 40 USD, heute (26.03.2018) 1.350,17 USD.

Nachdem sich Rothschild 2004 aus dem Goldhandel zurückzog, wurden die anderen vier Gründungsmitglieder des Fixings, Mocatta & Goldsmid, Samuel Montagu & Co., Pixley & Abell und Sharps & Wilkins in den Neunzigerjahren von Großbanken übernommen oder verkauften bei dieser Gelegenheit ihre Sitze. Heute handeln HSBC, die britische Barclays Capital, die kanadische Bank of Nova Scotia, die französische Societe Generale und die Deutsche Bank den Preis für das gelbe Metall aus und das nach wie vor nach den Regeln von 1919. Jeden Werktag um 10:30 Uhr und 15:00 Uhr laufen die Sitzungen unter dem jährlich wechselnden Vorsitz einer der teilnehmenden Banken. Seit Mai 2004 werden die Absprachen telefonisch abgehalten oder durch Eingabe der Preise in elektronische Handelssysteme.

Bei den Großbanken wird ein Preis von Händlern vorgeschlagen, der dem Mittel des Nachfrage- und Angebotskurses der letzten Goldtransaktion im Handel zwischen Banken entspricht. Blitzschnell werden diese Preisvorschläge von den Edelmetallhändlern der fünf Goldfixing-Banken an deren Kunden weitergegeben, die diesen Preis wiederum ihren Kunden in anderen Gesellschaften vorschlagen, Goldproduzenten, Dienstleister zur Goldverarbeitung, Notenbanken, Geschäftsbanken und Pensionsfonds. Diese Informationskette führt bis an den Punkt, der zu einer breiten Teilnahme großer institutioneller Kunden führen würde. Der Goldfixing-Chairman erhält alle Informationen und ermittelt einen fairen Marktpreis, zu dem alle Beteiligten dann Gold handeln würden. Nach Feststellung der Kauf- und Verkaufspreise kommt es zur Ermittlung der handelbaren Goldmenge. Ergibt sich ein Gleichgewicht zwischen Kauf- und Verkaufsangeboten kommt es zum Fixing. Kommt es zu keiner Einigung, muss der Prozess erneut gestartet werden. „Wir sind im Gleichgewicht, und wir haben gefixt.“ Nach diesem Ausspruch des Chairmans ist der Prozess nach ca. zehn Minuten später abgeschlossen. Allerdings kann es bei außergewöhnlichen Situationen an den Finanzmärkten oder drohenden Krisen auch mal länger dauern, wenn es erforderlich wird.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Bedenklich wird es, wenn Teilnehmer am Goldfixing nachweislich daran beteiligt sind, den Goldpreis zu manipulieren. Deutsche Bank, UBS und HSBC wurden in den USA mit Strafzahlungen in Höhe von 46,6 Millionen US-Dollar belegt. Diese Strafen wurden verhängt, weil diese Banken für Marktmanipulationen im Handel mit Gold- und Silber-Futures verantwortlich sind. Es bleibt abzuwarten, ob die Strafen einen abschreckenden Effekt haben werden.

Auch die ProService AG, aus Liechtenstein ist an das Fixing gebunden. Daher wird auch dort jeden Tag ein entsprechender Preis für den An- und Verkauf von Gold festgelegt. Die ProService bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium zu Bestpreisen an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Das Wichtigste ist aber, dass diese Edelmetalle in physischer Form vorliegen. Die Barren werden in einem Zollfreilager in der Schweiz, außerhalb der EU gelagert. Dadurch erhält der Edelmetallkäufer einen Vorteil aufgrund eingesparter Mehrwertsteuer bei Silber, Platin und Palladium. Sinnvoller geht es nicht.

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Zur Verwahrung des physischen Eigentums unserer Kunden nutzen wir eigene Lagerräume in einem Hochsicherheitstresor in der Schweiz.
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Dez 7 2017

Die Geschichte des Schmucks ist so alt wie die Eitelkeit

Schmuck als sichtbares Rangabzeichen, belegt den gesellschaftlichen Status – Diskussionsbeitrag der EM Global Service AG aus Liechtenstein, von Ulrich Bock

Die Geschichte des Schmucks ist so alt wie die Eitelkeit

EM Global Service AG, Fürstentum Liechtenstein

Gesellschaftsbildung, Rangabzeichen, Wertgegenstände aus der Natur – Edelmetalle bieten finanzielle Sicherheit. Gleichzeitig besitzen Gold und Silber seit jeher eine herausragende Bedeutung für Rang, gesellschaftlichen Status, Geld, Währung und Inflation. Die Liechtensteiner EM Global Service AG hat sich auf die Verwaltung von Rohstoffen und Edelmetallen spezialisiert. Mitten im Herzen Europas gelegen, sind die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein für ihre politische Sicherheit bekannt, ebenso wie für ihre wirtschaftliche Stabilität, gibt Ulrich Bock, Geschäftsführer der EM Global Service AG zu bedenken.

„In turbulenten Zeiten ist diese Sicherheit und Stabilität zusammen mit Zuverlässigkeit und Diskretion gefragt. Beide Länder gelten von jeher als „sicherer Hafen“ in der Vermögensverwahrung“, erläutert Ulrich Bock. Die meisten Zentralbanken halten einen Teil ihres Vermögens in Gold. Während bis 1971 Währungen durch Gold gedeckt waren, nimmt heute die reine Papiergeldmenge ohne Golddeckung zu. Edelmetalle gelten als wirkungsvoller Inflationsschutz. Die Sicherheit für den Kunden der EM Global Service AG und für das Depot wird durch die Sicherheitsarchitektur des Unternehmens umgesetzt. Der sofortige Eigentumsübergang der Rohstoffe an den Kunden, die sichere Lagerung in der Hochsicherheitstresoranlage, Ankauf nur von zertifizierten Scheideanstalten nach dem London Good Delivery Standard, die Kontrolle der Lagerung durch Treuhänder (nach dem 6-Augen Prinzip), ein jährlicher Prüfbericht durch unabhängigen Wirtschaftsprüfer (zugelassen durch die Liechtensteinische Finanzmarktaufsicht Art. 21 WPRG) bietet die EM Global Service AG als Sicherheitsarchitektur für den Kunden. Zudem sind der Transport zum Kunden und die Bestände gegen Diebstahl versichert, erläutert Ulrich Bock den Umgang der Edelmetalle und Rohstoffe.

Gesellschaftliche Stellung: Schmuck als gesellschaftliches Rangabzeichen

In frühester Zeit befand sich der Mensch in der Lage, mit seinesgleichen eine Gesellschaft zu bilden. Forscher nehmen an, dass dies aus einem Vorwand heraus geschah, um schon damals den Narzissmus zu befriedigen. Damit steht für Forscher fest, die Eitelkeit eine Tugend ist, die den Menschen seit Beginn begleitet. Der Mensch ersann in den ersten gesellschaftlichen Gefügen unterschiedliche Hierarchien, welche Rangabzeichen verlangten. Die Erkennung des gesellschaftlichen Stellenwertes drückten diese Rangabzeichen aus. Ulrich Bock gibt zu bedenken, dass dies kostbare oder von Natur weniger kostbare, erst durch handwerkliches Talent an Wert gesteigerte Gegenstände, waren. Die Bewertung der Materialien steht zu der Ära in Beziehung, in der sie verwendet wurden.

„So lässt sich ein vor über 20.000 Jahren aus Meermuscheln angefertigtes Halsband unter bestimmten Gesichtspunkten mit einem mit großen Perlen bestückten Collier aus der Zeit Ludwigs des XIV. vergleichen“, gibt Ulrich Bock zu bedenken. Die frühesten Beispiele von Personenschmuck sind in Funden aus der Altsteinzeit und auf Felsbildern späterer Epochen zum Vorschein gekommen. Persönliche Kunstwerke, darunter fallen die, die für die Zeitepoche als kostbar angesehen wurden. Wie zum Beispiel Arbeiten aus Elfenbein, Mammutzähnen, Rentiergeweihen, Bernstein oder wertvollen anderen Steinen zählt Ulrich Bock auf.

Bemerkenswert: ähnliche Funde, lassen auf Eitelkeit weltweit schließen – Nord – Süd – West – Ost

Zwischen 40.000 und 10.000 Jahren sind Funde bekannt geworden. Sie tauchten in der Sahara über Spanien und Frankreich quer durch Deutschland auf. Weiterhin gab es Funde nach Norden hin in Schweden nördlich von Göteborg und im Süden auf Sizilien. In Osteuropa wurden prähistorische Funde in Kiew und Russland gefunden. Ulrich Bock gibt zu bedenken, dass von unterschiedlichen Orten in ähnlicher Weise durchlöcherte Stücke stammen, die wahrscheinlich als Anhänger getragen wurden. „Bei einigen von ihnen erreicht die vertiefte oder erhabene Bearbeitung eine solche Feinheit, dass sie sowohl auf ein entwickeltes Formgefühl wie auf ein erstaunliches technisches Können schließen lassen“, meint Ulrich Bock. Diese Gegenstände dienten vermutlich magischen Bräuchen. Offensichtlich aber hatten viele von ihnen zugleich einen dekorativen Zweck, erläutert Ulrich Bock von der EM Global Service AG in der Diskussion.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

Kontakt
EM Global Service AG
Ulrich Bock
Landstrasse 144
9495 Triesen
+423 230 31 21
presse@em-global-service.li
http://www.em-global-service.li

Nov 30 2017

Zeitgeist: Luxus und Protz bedenkenlos zur Schau tragen

Die Wandlung des Zeitgeistes bringt neue Pioniere und Innovationen mit sich, Diskussionsbeitrag von Ulrich Bock, EM Global Service AG, Liechtenstein

Zeitgeist: Luxus und Protz bedenkenlos zur Schau tragen

EM Global Service AG, Liechtenstein

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zeichnete sich durch Florentinische Paläste und Loire-Schlösser aus. Es griffen die Industrialisierung und neue Fabrikationsmethoden auch in der Manufaktur der Schmuckherstellung und des Goldes um sich. Die kleinen Manufakturen und Heimgewerbe, die häufig von einer einzigen Familie betrieben wurden, waren bald auf Gedeih und Verderb den neuen, kapitalkräftigen Unternehmen ausgeliefert. Andere folgenreiche Veränderungen, die die industrielle Entwicklung mit sich brachte, waren: die Kutsche wich der Eisenbahn, die Dampfschiffe verdrängten die Segelschiffe, elektrisches Licht trat anstelle der Kerzen und Fahrräder überholten Einspänner. Eine spannende Zeit der Veränderungen. Keine Branche konnte sich diesem Wandel entziehen. Die EM Global Service AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein ein international ausgerichtetes Unternehmen führt unter Leitung von Ulrich Bock und eingeladenen Referenten regelmäßig Diskussionsveranstaltungen für Unternehmer, Mitarbeiter und Interessierte durch. Edelmetalle boten in früheren Jahrhunderten eine finanzielle Sicherheit, damals galt es das eigene Ansehen durch zur Schaustellung von Luxus und Protz zu untermauern, getreu nach dem Motto: „Zeig was Du hast, hast Du was, bist Du was.“

Zeitgeist: zur Schaustellung von Luxus und Protz

„Jeder sollte durch Luxus und Protz erkennen, welcher Reichtum, welche gesellschaftliche Stellung vorhanden war“, erläutert Ulrich Bock, Geschäftsführer der EM Global Service AG die Zeit des neubarocken Stils. Neue Emporkömmlinge nutzten den neubarocken Stil im Inneren, um auf sich aufmerksam zu machen. Jeder Pomp war recht, wenn er den Reichtum und den Schein von Rang und Adel aufzeigte. Dazu zählte das Anwesen, die Größe, die Garderobe, der Schmuck und alles was zur Darstellung nach Außen wirkte, erläutert Ulrich Bock.

Zeitgleich griff der Wandel vom mechanischem zum industriellen Verfahren um sich. In vielen Branchen blühte das Geschäft, das industrielle Verfahren wurde zur Anwendung gebracht. Die Herstellung von Schmuck, der für die unterschiedlichsten Ansprüche produziert wurde, blieb von den technischen Neuerungen nicht verschont. Massenfabrikation war ein neu aufkommender Trend von exklusiven Juwelierläden. Die Geschichte des modernen Schmucks ist durch die Massenfabrikation geprägt.

Pioniere aus den Reihen der Juweliere: neue Wege mit Innovation und Visionen?

Unter den ersten Firmen, die sich auf die neuen Ansprüche einstellten, befand sich die des russischen Juweliers Faberge. Peter Carl Faberge kam 1846 in St. Petersburg zur Welt. Nach Studium in Russland, Dresden und Frankfurt und Reisen nach Italien, Paris und London trat er in der Firma seiner Familie ein, welche sein Vater 1842 gegründet hatte. Sein erster Lehrer und Kollege war der Finne Peter Pendin, der bei seinem Vater arbeitete und dem Faberge Zeit seines Lebens dankbar verpflichtet blieb. Spuren in den Arbeiten und Werken von Faberge zeugen von seinen Pariser Aufenthalten ebenso wie seine Besuche im „Grünen Gewölbe zu Dresden“. Faberge übernahme im Alter von 24 Jahren die Leitung des Familienunternehmens. Er kaufte neue, geräumige Werkstätten, reorganisierte die Fabrikation in Synergie mit den modernen Anforderungen, er folgte einer Vision. Neue Wege ging Faberge in der Mitarbeiterführung. „Bevor er mit der Produktion eines neuen Stückes begann, pflegte Faberge die Abteilungsleiter seiner Fabrik zusammenzurufen, um alle Einzelheiten der Ausführung und die Verteilung der Arbeitsgänge unter die Goldschmiede, Emailleure, Juweliere und Graveure zu besprechen. Gleichzeitig verwendete Faberge eine größere Vielfalt von Halbedel- und Edelsteinen als je ein Juwelier vor ihm. Mit Vorliebe verarbeitete er Saphire, Smaragde und Rubine, Diamanten fast durchweg im Rosenschliff“, meint Ulrich Bock.

Die Innovationen wurden belohnt: Auf der Pariser Weltausstellung – mit den kaiserlichen Ostereier zum Meistertitel

Ulrich Bock erläutert, dass der Höhepunkt der Karriere Faberges auf der „Pariser Weltausstellung“ um 1900 erreicht wurde. „Zum ersten Mal stellte er alle jene kaiserlichen Ostereier, die er gemacht hatte, und eine Auswahl anderer luxuriöser Gegenstände aus. Damit bekam er den Meistertitel und wurde in die Ehrenlegion aufgenommen“, gibt Ulrich Bock anerkennend zu bedenken.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts nahm Farberge die Impulse der Art nouveau – die floralen Motive und den organischen Linienfluss – in seine raffinierten Entwürfe auf.

Fazit: Pioniergeist und Innovationsmut begleiteten den Juwelier, er prägt den neuen Zeitgeist

Faberges Eklektizismus und Wandlungsfähigkeiten stützten sich auf profundes Wissen und sein Formgefühl, mit dem er eine umfassende Materialkenntnis, hohen Qualitätsanspruch und technische Sorgfalt verband und diese meisterlich umsetzte.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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Sep 22 2017

Platin, ein silberweißes Metall mit Schmelzpunkt

Platin – Edelmetall mit außergewöhnlichen Eigenschaften – Anwendungsbereiche für das Edelmetall Platin? Seminarbeitrag der EM Global Service AG aus Liechtenstein

Platin, ein silberweißes Metall mit Schmelzpunkt

Platin der hidden Champion unter den Edelmetallen.

Schwer, schmiedbar, dehnbar und edel: Platin, ein silberweißes Edelmetall mit einem Schmelzpunkt von 1744°C. Die Inka haben in kleinen Mengen an der Küste von Ecuador nördlich des Golfes von Guayaquil Platin gewonnen. In Form von Platinklümpchen und stahlgrauen Lamellen ist Platin ein zähes und relativ weiches Schwermetall. Platin ein chemisches Element. Im Periodensystem steht es in der Gruppe 10 oder Nickelgruppe. Platin ist seltener als Gold, gibt Ulrich Bock von der EM Global Service AG aus Liechtenstein zu bedenken. Die EM Global Service AG hat ihren Sitz mitten im Herzen Europas. Die Schweiz und Liechtenstein sind für ihre politische Sicherheit ebenso bekannt wie für ihre wirtschaftliche Stabilität. Ulrich Bock verdeutlicht, wie die Entwicklung der Gold, Silber-, und Platinpreise in den vergangenen Jahren die Chancen einer Investition in Edelmetalle beeinflusste. „Die Preisentwicklung von Rohstoffen verläuft nicht parallel, sondern ist höchst unterschiedlich. Der Goldpreis ist beispielsweise praktisch nicht von der Entwicklung der Industrieproduktion abhängig, wohl aber von der Schmucknachfrage und im Wesentlichen von der Inflationsgefahr. Die Preisentwicklung von Silber und Platin ist hingegen abhängig von der Industrienachfrage und somit von der wirtschaftlichen Entwicklung“, führt Ulrich Bock von der EM Global Service AG aus.

Platin vor langer Zeit entdeckt und geschätzt

Die Technik, mit der die Indios Gold und Platin legierten, kann wie folgt rekonstruiert werden: Die kleinen Platinkörnchen wurden mit etwas Goldpulver vermischt, und diese Mischung auf Holzkohle gesetzt. Beim Schmelzen überzog das Gold die Platinkörnchen mit einem goldenen Film und verband sie fest miteinander. Mithilfe eines Brenners wurde das Ganze auf hohe Temperaturen gebracht. Ein Teil des Goldes drang in das Platin ein, während sich ein wenig Platin im geschmolzenen Gold löste. Eine solche Mischung, erwärmt, kann leichtes Hämmern vertragen. Durch abwechselndes Hämmern und Erwärmen war es möglich, die Mischung in eine homogene Masse von weißer Farbe, wie die Farbe des Silbers, zu verwandeln. Die südamerikanischen Indianer der Mayavölker nutzten das Edelmetall bevorzugt zur Herstellung von Plastiken. Ulrich Bock gibt zu bedenken, dass die wichtigsten Vorkommen für gediegenes Platin in der Republik Südafrika im Merensky Reef, im Ural, Stilwater (USA) und Sudbury (Kanada) vorkommen.

Platin – hidden Champion unter den Edelmetallen

In der Öffentlichkeit wird die Bedeutung von Platin oft unterschätzt. „Dass Platin deutlich härter und mechanisch stabiler ist als Gold, erklärt seine Nutzung für die Herstellung besonders wertvoller Schmuckwaren. Diese besondere Eigenschaft wird von Juwelieren geschätzt und für Fassungen von teuren Edelsteinen verwendet“, erläutert EM Global Service AG Ansprechpartner Ulrich Bock. Platin besitzt bemerkenswerte katalytische Eigenschaften. Das macht es in zunehmendem Maß auch für den industriellen Einsatz attraktiv. Beispiele hierfür sind Katalysatoren in Automobilen, aber auch in Brennstoffzellen. Platin lässt sich zu feinen Drähten und Folien verarbeiten. Dazu kommen Großindustrielle Prozesse wie die Herstellung von Salpetersäure.

Fazit: Ressourcenschonung – Platin wird nicht verbraucht, sondern gebraucht!

Ulrich Bock verdeutlicht, dass für das Recycling Platin eine herausragende Rolle spielt. Das wertvolle Edelmetall kann fast vollständig zurückgewonnen werden. Platin zeichnet sich durch seine Schwere, Schmiedbarkeit, Dehnbarkeit und dem edlen Auftreten aus. Dank der sehr guten Korrosionsbeständigkeit findet Platin Verwendung in Fahrzeugkatalysatoren, Laborgeräten, Kontaktwerkstoffen, Zahnimplantaten und bei der Herstellung von Schmuckwaren – ein hidden Champion unter den Edelmetallen.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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Aug 31 2017

EMGS: Das römische Geldwesen prägt das Wirtschaftsleben

Das Währungssystem der römischen Kaiserzeit geht auf Kaiser Augustus zurück. Münzen aus Gold, Silber und Kupferlegierungen waren klar definiert.

EMGS: Das römische Geldwesen prägt das Wirtschaftsleben

Gold, Silber, Kupferlegierungen als wertbeständiges Zahlungsmittel – Geldwesen in Rom, von EM Global

Was war der Grund für die aufwendige Münzprägung? Wie wurden die Münzen als Instrument der römischen Wirtschaft eingesetzt? Die Entstehungsgeschichte und Motivation für das Münzwesen im römischen Reich prägen die Wirtschaftsgeschichte bis in die heutige Zeit, erläutert Niels Haake, Verwaltungsrat der EM Global Service AG. Die EM Global Service AG in Liechtenstein verwaltet hochwertige und einfach lagerfähige Rohstoffe und Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Palladium. In regelmäßigen Diskussionsveranstaltungen im Herzen Europas finden zu Themenschwerpunkten rund um Rohstoffen, Edelmetallen und deren Zukunftsperspektiven statt. Durch die Transparenz im Umgang mit Rohstoffen, Edelmetallen und deren Verwaltung stellt die EM Global Service AG für die Kunden eine gute Sicherheitsarchitektur zur Verfügung. Das römische Münzwesen erlebte seine Blüte in der Kaiserzeit Augustus. Kaiser Augustus hatte einen großen Geldbedarf, neben Rom wurden in weiteren Städten Münzen geprägt. Eine logistische Meisterleistung gelang Kaiser Augustus bei der praktischen Umsetzung des kaiserlichen Münzsystems.

Die Währung in Rom

In Rom ist neben Bronzebeilen und Metallbrocken ebenfalls „Vieh“ die geltende Währung gewesen. Vom Lateinischen „Pecus“ (Vieh) leitet sich der Begriff „pekuniär“ ab. Das Währungssystem entwickelt sich in der römischen Kaiserzeit von Kaiser Augustus 27 v.- 14 n. Chr. zum vereinheitlichen Währungssystem. Kaiser Augustus reorganisierte das Münzwesen der römischen Republik. Münzen aus Gold, Silber und Kupferlegierungen wurden geprägt. Die bekannteste römische Münze der Frühzeit ist der As, eine Schwerkupfer- und Schwererzmünze. Der As wurde in 12 Unzen geteilt. Außerdem gab es Münzen mit 2,4 und 6 Unzen. Das Gewicht dieses Geldstückes sank im Laufe der römischen Geschichte von 267,83 g bis auf 27,3 g. Kaiser Augustus hat als Messingmünzen den Sestertius und den Dupondius als neue Währung eingeführt, während As und Quadrans (3 Unzen) als Kupfermünzen ausgegeben wurden. Wertvoller waren Denare (Silber) und die wertvollste Münze war der Aureus, das Goldstück. Der Wunsch nach Vereinfachung von Handel durch ein einheitliches Münzsystem waren für Kaiser Augustus nicht die stärkste Motivation, sondern die Notwendigkeit staatliche Ausgaben und Einnahmen rationell handzuhaben. Dazu zählten in erster Linie den Unterhalt des Verwaltungs- und Militärapparates und den Steuereinzug zu vereinfachen. Niels Haake gibt zu bedenken, dass dank Augustus Organisation die Bezahlung im ganzen Imperium von Nordafrika bis Britannien gelang. Nach den Inflationen des 3. Jahrhunderts n.Chr. ersetzte der stabkupferhaltige Antoninianus, der frühere Denar, praktisch alle Münzen aus reinem Kupfer, deren Prägung 275 n.Chr. als verlustbringend eingestellt wurde.

Münzen als Instrument der römischen Wirtschaft – Die aufwendige Prägung der Münzen als Marketingbotschaft

Münzen spielten eine wesentliche Rolle in Städten und Militärlagern und den Zentren des regionalen und überregionalen Handels. Verwaltungsrat Niels Haake erläutert, dass so ein alltäglicher Umgang mit verschiedenen Münzeinheiten wie in dieser römischen Zeit erst viele Jahrhunderte später wieder erreicht werden konnte. Münzfunde verdeutlichen, dass große Transaktionen damals nicht auf der Straße, wie der Kleinhandel, stattgefunden haben, sondern an geschützten Orten. Das belegen Ausgrabungen. „Bei Baggerarbeiten zur Fertigstellung der Hafenerweiterung in Gelduba konnten zahlreiche gut erhaltene Münzen geborgen werden. Die Forschung geht davon aus, dass diese meist absichtlich in den römischen Hafen aus unterschiedlichen Gründen gelangten. Zudem gab es Münzfunde in Heiligtümern, als Weihegabe und Grabbeigaben“, erläutert Niels Haake von EM Global Service AG. Ein Teil des Erfolges der römischen Münzen beruht auf der Tatsache, dass im ganzen Imperium Romanum die Geldmünzen akzeptiert wurden. Zudem galten diese als Wertmesser für alle Güter und Dienstleistungen, ersetzten den Tauschhandel. Der Wert des Geldes wurde vom römischen Staat garantiert und damit Stabilität erreicht bis zur Krise im 3. Jahrhundert n. Chr.

Die Münze als Instrument der römischen Wirtschaft schaffte neben der Aufgabe als Zahlungsmittel durch die rasche und allgemeine Verbreitung auch die programmatische Erklärung en miniature. Die Verherrlichung des Kaisers auf Vorder- und Rückseite der Münzen en miniature als Propagandaträger des Herrscherhauses geschah ganz nebenbei, eine neue Marketingstrategie mit Marketingbotschaft.

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Aug 25 2017

Währungen in Europa: Geschichte und Entwicklung Griechenland

Die historische Währung Griechenlands war die Drachme und war in der Antike das Zahlungsmittel Drachme, die älteste Währung der Welt.

Währungen in Europa: Geschichte und Entwicklung Griechenland

(NL/3659108343) Die älteste Währung ist die griechische Drachme. Unterschieden wird die Drachme in modern und antik. Welche Geschichte hat Griechenland bei dem Thema Währung und Entstehung. Diskussionsbeitrag von EM Global Service AG.

Drachmen gehen bis ins 6. Jahrhundert vor Christi zurück, deshalb gibt es eine Unterscheidung zwischen der modernen und antiken Drachme. Die EM Global Service AG mit Sitz in Liechtenstein befindet sich im Herzen Europas. Die Schweiz und Liechtenstein sind für ihre politische Sicherheit wie für die wirtschaftliche Stabilität bekannt. Sicherheit bei der Vermögensverwahrung leistet die EM Global Service AG für ihre Kunden durch die Sicherheitsarchitektur. Sofortiger Eigentumsübergang der Rohstoffe an den Kunden, sichere Lagerung in Hochsicherheitstresoranlagen, Ankauf von zertifizierten Scheideanstalten nach dem London Good Delervery Standard, Kontrolle der Lagerung durch das sechs Augen Prinzip, Versicherung des Transportes zu den Kunden und gegen Diebstahl sowie einen jährlichen Prüfbericht durch unabhängige Wirtschaftsprüfer, erläutert Niels Haake, Verwaltungsrat der EM Global Service AG. Die EM Global Service AG erwirbt und verwahrt alle Edelmetalle physisch. In Hochsicherheitstresoranlagen eines schweizerischen oder liechtensteinerischen Sicherheitsunternehmens findet die Lagerung statt. Edelmetalle gelten als wirkungsvoller Inflationsschutz. Die Geschichte rund um die Währungsentwicklung am europäischen Markt und in den Ländern der Europäischen Union ist spannend. Griechenland blickt auf eine Geschichte mit der ältesten Währung zurück.

Geld im alten Griechenland: Vieh Talent Schatzgeld – Obelos

Im alten Griechenland ist wie bei vielen Naturvölkern das Vieh als Geld gebraucht worden. Bei Homer wird bspw. die goldene Rüstung des Diomedes auf 100 Ochsen und die bronzene Rüstung des Glaukos auf neun Ochsen geschätzt. Eine arbeitstüchtige Frau war damals vier Ochsen wert, und als das goldene Talent als Tauschmittel eingeführt wurde, basierte die Einheit auf dem Preis des Ochsen. Die sog. Ochsenhautbarren aus Rohkupfer, die an vielen Stellen im Mittelmeerraum gefunden worden sind, dürften als eine Art Schatzgeld zu betrachten sein. Doch ist die Form, die auch als doppelbleiförmig bezeichnet wird, wohl nur zufällig der Ochsenhaut ähnlich, erläutert Niels Haake, Verwaltungsrat der EM Global Service AG.

In Delphi taucht eine weitere Form des griechischen Schatzgeldes auf. Die zu einem bedeutenden Vermögen gekommene Hetäre Rhodopis stiftete dem Heiligtum in Delphi ein Zehntel ihres Kapitals in Form eiserner Bratspieße. Noch Herodot hat um 450 v.Chr. das Bündel Bratspieße hinter einem Altar liegen sehen. Anker, Sicheln und Bratspieße aus Eisen oder Bronze sind von den Griechen noch lange als Schatzgeld verwendet worden; in Sparta bis ins 4. Jahrhundert v.Chr. Die griechische Bezeichnung für Bratspieß hieß Obelisco oder Obelos. Die Rhodopis hat also keinesfalls skurrile Gegenstände, sondern reales Geld verschenkt, das bald außer Gebrauch kam, denn das Münzgeld tauchte zur gleichen Zeit auf.

In der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v.Chr. wurden auf Ägina die ersten griechischen Silbermünzen geprägt.

Die Drachme: antik und modern

Die griechische Währungseinheit von 1831 bis 2001 war die Drachme griechische Währungseinheit, aber bereits in der Antike (6. Jahrhundert vor Christi) wurde mit der Drachme gezahlt. Das antike Münzsystem ordnete die Drachme in Talent, Minen, Tetradrachme, Stater, Oboli, Hemidrachme und Trobolos ein. Die moderne Drachme hatte mit der alten wenige Übereinstimmungen. Die moderne Drachme litt unter Schwindsucht und bestand aus Banknoten. Das Wort Drachme soll laut Übersetzung auf das Wort greifen oder ergreifen zurück zu führen sein. Die andere Bedeutung des Wortes Drachme eine Handvoll wird oft als Spruch für Griechenlands wirtschaftliche Stabilität benutzt. Bereits 1893 war Griechenland bankrott und der Schuldenberg betrug 850 Millionen Drachmen. Die Inflation frisst die alte Drachme auf, bei Einführung des Euros lag der Wert der höchsten Banknote 10.000 Drachmen bei 29,35 Euro.

Im Jahre 2001 trat Griechenland der Europäischen Währungsunion bei und 2002 verschwand die Drachme komplett. Mit dem Euro verschwand die Ära der Inflation, aber wie sich aktuell herausstellt nur vordergründig. Die Probleme wurden nicht behoben und einige Jahre später befindet sich Griechenland in großen finanziellen Problemen, die Bürger wünschen sich die Drachme zurück, um den nicht auszuschließenden Staatsbankrott abzuwenden. Die finanzielle Unterstützung Griechenlands durch die Europäische Währungsunion und die Umsetzung eines engmaschigen Sparplans soll die aktuelle Schuldenkrise Griechenlands abwenden. Ob die Wiedereinführung der Drachme die richtige Hilfe wäre, ist fraglich, betont Niels Haake in der Diskussion.

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