Posts Tagged Lieferkette

Feb 11 2019

Nachhaltige Erzeugung ist besser als Palmöl-Verzicht

Wie wir beim Einkauf den Tropenwald schützen können

Nachhaltige Erzeugung ist besser als Palmöl-Verzicht

Foto: stock.adobe.com / olezzo (No. 6100)

sup.- Palmöl spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung zahlreicher Waren für den täglichen Gebrauch. Ob Waschmittel oder Lippenstift, ob Süß- oder Wurstwaren – die Verarbeitungsprozesse der unterschiedlichsten Produkte basieren auf den speziellen Eigenschaften dieses Rohstoffs. Schätzungen zufolge enthält rund die Hälfte eines typischen Supermarkt-Sortiments in Deutschland Palmöl. Damit rücken natürlich auch bei den hiesigen Verbrauchern und Umweltverbänden die Umstände seiner Erzeugung in Südost-Asien oder Afrika in den Fokus. Um die Rodung von Tropenwäldern für unkontrollierte Anbauplantagen zu verhindern, gibt es mittlerweile anerkannte Zertifizierungssysteme für verantwortungsvoll gewonnenes Palmöl. „Wir setzen uns hierzulande, aber auch auf EU-Ebene dafür ein, dass agrarische Rohstoffe wie Palmöl nachhaltig erzeugt werden“, erläutert der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): „Unser Bedarf an dem wertvollen Pflanzenöl darf nicht dazu führen, dass kostbare Naturwaldflächen abgeholzt werden, Brandrodungen verheerende Waldbrände auslösen oder Landrechte indigener und anderer Bevölkerungsgruppen verletzt werden.“

Das BMEL unterstützt deshalb die Aktivitäten der Gemeinschaftsinitiative „Forum Nachhaltiges Palmöl“, die sich in enger Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern für nachhaltige Anbauverfahren und faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Herstellungs- und Lieferkette einsetzt. Den Erfolg dieser Initiative können auch die deutschen Verbraucher Tag für Tag durch ihr Einkaufsverhalten beeinflussen: Jeder Kauf eines zertifizierten Produktes ist ein kleiner Schritt zu dem erklärten Ziel des Forums, dass bis zum Jahr 2020 in Deutschland ausschließlich nachhaltig erzeugtes Palmöl verwendet wird. In der Lebensmittelbranche ist man dieser Vorgabe mit einem aktuellen Anteil von 85 Prozent bereits nahegekommen. Und der weitere Ausbau dieser zertifizierten Produkte hilft dem Tropenwald nach Auskunft des Ernährungs- und Landwirtschaftsministeriums auch wesentlich mehr als beispielsweise ein bewusster Verzicht auf Palmöl: „Aus Sicht des BMEL ist die Substitution von Palmöl durch andere pflanzliche Öle und Fette wie Kokos oder Soja grundsätzlich keine geeignete Antwort auf die Herausforderungen, da damit die Probleme lediglich verlagert oder abhängig von den jeweiligen Erzeugungsstandards sogar verschlimmert werden könnten.“ Der Grund für diese Befürchtung: Alle Alternativen benötigen wesentlich größere Anbauflächen, da im direkten Vergleich die Ölpalme die ertragreichste und damit flächeneffizienteste Ölfrucht ist.

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Jan 16 2019

Nachhaltiger Kakao ist Umweltschutz

Deutschland hat Vorbildfunktion

Nachhaltiger Kakao ist Umweltschutz

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sup.- Satellitenbilder liefern Umweltschützern die Informationen, wo Flächen für den Anbau von Soja, Kautschuk und auch Kakao gerodet werden. So lässt sich dokumentieren, ob in Anbauländern Absprachen zum Schutz von Waldgebieten eingehalten werden. Die US-Umweltorganisation Mighty Earth legt ihre Analysen in regelmäßigen Berichten vor. Die Experten streben eine nachhaltige und rodungsfreie Lieferkette bei diesen Rohstoffen an.

Die Ergebnisse sind oft ernüchternd. In Anbauländern für Kakao wie der Elfenbeinküste werden immer noch Rodungen in Waldflächen festgestellt. Aber positive Entwicklungen sind Anlass für Optimismus. Mighty Earth lobt ausdrücklich Schokoladenhersteller wie Mars und Ferrero, die an einer nachhaltigen Lieferkette arbeiten. Das verantwortungsvolle Handeln großer Unternehmen ist ein deutliches Signal für die gesamte Branche kakaoverarbeitender Betriebe. Die Quote von Kakao, der unter verbesserten sozialen und ökologischen Aspekten angebaut wird, steigt kontinuierlich. Der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in Deutschland ist von drei Prozent im Jahr 2011 auf 55 Prozent im Jahr 2017 gesteigert worden. Und die Regierung der Elfenbeinküste wird von Mighty Earth für die Änderung von Gesetzen und Richtlinien gelobt, die zu mehr Nachhaltigkeit beim Kakaoanbau führen sollen.

Für die Umsetzung aller Initiativen ist aber auch der Verbraucher gefordert. Am Ende der Kette von der Kakaobohne bis zur Schokolade muss er bereit sein, ein paar Cent mehr für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz zu zahlen. Beim Einkauf bieten die Siegel der Nachhaltigkeitsstandards Fair Trade, Rainforest Alliance Certified und UTZ Certified Orientierung. Informationen liefert auch die Website www.kakaoforum.de.

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Jan 15 2019

Euro Pool System gewinnt Supply Chain Award

in der Kategorie „Project of the Year“

Euro Pool System gewinnt Supply Chain Award

Delhaize und Euro Pool Systems sind Gewinner des Supply Chain Award 2018 „Project of the Year“ (Bildquelle: https://www.supplychainaward.be/en/project-of-the-)

Euro Pool System (EPS), europaweiter Anbieter im Bereich Mehrwegverpackungen für Frischwaren, hat gemeinsam mit seinen Partnern Delhaize und Aucxis den Supply Chain Award in der Kategorie „Project of the Year“ gewonnen. Mit dem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die in ihren Supply-Chain-Projekten mit Partnern Best-Practices-Lösungen umsetzen und dabei Aspekte der Beschaffung, Lagerhaltung, Produktion und Logistik integrieren.

Bei den Supply Chain Awards 2018, die am 20. November im belgischen Antwerpen verliehen wurden, haben EPS und Delhaize die renommierte Auszeichnung für ihr „Reverse Logistics Distribution Centre of the Future“ erhalten, mit dem sie den Einsatz von Mehrwegverpackungen in der Lieferkette optimieren.

„Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung der harten Arbeit, der Energie und der Vision, die notwendig sind, um so ein außergewöhnliches Projekt umzusetzen“, sagt Pieter Thijs, Logistikmanager von EPS. „Wir sind stolz auf unsere Prozesse, die der gesamten Lieferkette zugutekommen. Dass wir als Gewinner des Awards „Project of the Year“ ausgewählt wurden, betrachten wir als große Ehre.“

Euro Pool System ist mit seinen wiederverwendbaren und klappbaren Steigen zum Standard in der europäischen Lieferkette für frische und abgepackte Lebensmittel geworden. Das jetzt ausgezeichnete Projekt bietet Kunden in ganz Europa ein höchst effizientes Poolmanagement für Mehrwegverpackungen über den gesamten Ablauf. Dies umfasst die Bündelung, die Verfolgung sowie einen Rücknahmeservice der Verpackungen durch die Filialen, die die Steigen überprüfen und für einen erneuten Einsatz vorbereiten.

Das Projekt:

– Minimiert den Aufwand des Einzelhändlers, der in der Filiale keine Steigen sortieren oder zählen muss.

– Bietet effizienten Datenaustausch (EDI) zwischen allen Partnern der Lieferkette durch individuelle Barcodes und/oder RFID-Tags an den Steigen, einheitliche Barcodes per Fracht und RFID-Tags an den LKWs.

– Steigert die Effizienz durch automatisiertes Hoflogistik-Management.

– Zählt und identifiziert die zurückgegebenen Artikel exakt und zuverlässig und schafft so vollständige Transparenz an allen Punkten der Lieferkette.

– Verbessert die Effizienz in den Servicezentren durch automatische Förderanlagen, unsortiertes Waschen der Steigen, Qualitätskontrolle, Etikettenentfernung, Trocknung und Sortierung.

– Bietet lückenlose Verfolgung aller Mehrwegverpackungen.

– Reduziert den CO2-Ausstoß und den Wasserverbrauch.

Die Jury berücksichtigte all dies bei der Auswahl des Gewinners, und bei insgesamt fünf Finalisten (Biocartis, Euro Pool System/Delhaize, ODTH, Snack Food Poco Loco/Loglfow und Wase werkplaats/ MURIS) in der Kategorie „Project of the Year“ war es ein glanzvoller Sieg für EPS. Als Gewinner kann sich das Unternehmen nun für den „European Award for Logistics Excellence“ der European Logistics Association bewerben.

Die Euro Pool Group ist der größte europäische Logistikdienstleister von Mehrwegverpackungen für Frischwaren. Sie umfasst zwei Unternehmensbereiche, Euro Pool System (EPS) und La Palette Rouge (LPR). Weitere Informationen: www.europoolgroup.com

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Feb 6 2018

Von der Rebe bis ins Regal

Von der Rebe bis ins Regal

(Mynewsdesk) Die ganze Bandbreite logistischer Dienstleistungen für die Wein- und Spirituosenindustrie zeigt DACHSER Food Logistics auf der ProWein 2018 (18. – 20. März in Düsseldorf). Unter dem Motto „Von der Rebe bis ins Regal“ präsentiert sich der internationale Logistikdienstleister auf der Weltleitmesse. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an kleine und mittelständische Weinbaubetriebe wie an Großkellereien und Importeure.

„Als einer der führenden Lebensmittellogistiker in Europa können wir alle logistischen Ansprüche der Wein- und Spirituosenbranche erfüllen“, sagt Alfred Miller, Managing Director DACHSER Food Logistics. Dazu gehören weltweite Beschaffungs- und Distributionstransporte, Warehousing, die Abwicklung von Zoll und Verbrauchsteuern, Services am Point of Sale sowie Werbemittellogistik.

Allein in Deutschland verfügt DACHSER Food Logistics über 27 eigene Standorte. Europa wird über ein engmaschiges Niederlassungsnetz bedient. Für den weltweiten Im- und Export sorgt DACHSER Air & Sea Logistics: vom Seetransport von Flaschenware oder Flextanks bis zur eiligen Sendung per Luftfracht.

„Wir verstehen uns als One-Stop-Shop und sorgen für effiziente Abläufe über die gesamte Lieferkette hinweg“, erläutert Alfred Miller. „So profitieren auch kleinere Kunden von maßgeschneiderten Dienstleistungen wie der Kombination von Paletten- und Paketversand.“

Den Stand von DACHSER Food Logistics finden die Messebesucher in Halle 14, Stand F80.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im DACHSER

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Über DACHSER:

Das Familienunternehmen DACHSER mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland, zählt zu den führenden Logistikdienstleistern.

DACHSER bietet eine umfassende Transportlogistik, Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb von zwei Business Fields: DACHSER Air & Sea Logistics und DACHSER Road Logistics. Letzteres teilt sich in die beiden Business Lines DACHSER European Logistics und DACHSER Food Logistics auf. Übergreifende Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes europäisches sowie interkontinentales Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.

Mit rund 27.450 Mitarbeitern an weltweit 409 Standorten erwirtschaftete DACHSER im Jahr 2016 einen Umsatz von 5,71 Milliarden Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt 80 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 38,2 Millionen Tonnen. DACHSER ist mit eigenen Landesgesellschaften in 43 Ländern vertreten.

Weitere Pressemitteilungen und News von DACHSER finden Sie unter:

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Jan 15 2018

Supply Chain – Die Lieferkette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied

Supply Chain - Die Lieferkette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied

Supply Chain
Die Lieferkette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Es wird für Organisationen immer wichtiger, die Komplexität ihrer Supply Chain zu kontrollieren. Komplexe Lieferketten – die oft über Landesgrenzen und Kontinente hinweg verlaufen – stellen ein bedeutendes Risiko für jede Organisation dar, können aber auch eine Chance zur Verbesserung sein.

Die Hauptrisiken hängen vor allem mit folgenden Fragen zusammen:

Wie zuverlässig ist die Versorgung gesteuert?
Wie sind Qualität und Absicherung der Lieferkette geregelt?
Wie nachhaltig arbeiten Ihre Partner?
Wie zuverlässig sind die Informationen über die Lieferkette und ihre Glieder?
Diese Risiken und die Komplexität der Supply Chain gilt es zu identifizieren, zu priorisieren und zu reduzieren bzw. zu kontrollieren.

LRQA verfügt über umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet und kann Ihre Organisation optimal bei der Entwicklung von Strategien und Konzepten zur Absicherung der Lieferkette unterstützen.

Vorteile für Ihre Organisation
Unsere maßgeschneiderten kundenspezifischen Assessment-Lösungen geben Ihnen ein zusätzliches Maß an Sicherheit über ihr zertifiziertes Managementsystem hinaus.

Dieser Ansatz gibt Ihnen mehr Sicherheit bei dem Management Ihrer Lieferkette durch z.B.:

das Management ihrer eigenen Lieferketten-Risiken
Identifizierung und Umsetzung von Verbesserungen
Markenimage und die Einbeziehung von Interessenparteien
Ethischer Einkauf
Datenanalyse und -schutz
Unserer Serviceleistungen
Unterstützung bei der Zulassung, Qualifizierung und Auditierung von Lieferanten und ausgelagerten Prozessen, z.B. Aufbau von Lieferantenmanagementsystemen.
Lieferantenaudits (bei internationalen Lokalisierungsprojekten führen wir diese weltweit mit vor Ort ansässigen Auditoren durch und erarbeiten für Sie Lokalisierungsstrategien).
SCOR (Supply Chain Operations Reference Model)
Mediation, Moderation, Interface Management
Value Analysis, Interface Stream Analysis, KPI (Key Performance Indicator)
Informationssicherung in den Lieferketten
Datenanalyse und Benchmarking in den Lieferketten
Trendanalysen

Lieferantenaudits

Der Lieferantenaudit, oftmals auch als Kundenaudit bezeichnet, ist eine Sonderform des Audits und stellt ein wertvolles Instrument für Unternehmen dar, die Transparenz über die gesamte Lieferkette hinweg schaffen und eine nachhaltige Lieferantenauswahl treffen möchten. Der Lieferantenaudit ist nicht zu verwechseln mit der Auditierung eines Managementsystem (z.B. ISO 9001), vielmehr kann er sich auf einzelne technische und/oder organisatorische Bereiche des Lieferanten beschränken, wie beispielsweise die Rückverfolgbarkeit, den Einkauf von Rohstoffen oder die Logistik. Nicht selten können durch diesen Einblick in Wertschöpfungsprozesse Missstände und Verbesserungspotenziale identifiziert werden.

Durch eine stets zunehmende Arbeitsteilung und zahlreiche Supply Chain Akteure wird es für Unternehmen immer komplexer eine realistische Beurteilung der Qualitäts- und Prozessfähigkeit Ihrer Lieferanten, sowie deren Risikoeinschätzung der Zusammenarbeit zu erhalten.

Die Durchführung von Lieferantenaudits / Second Party Audits dienen der Auswahl und Bewertung neuer oder bestehender Lieferanten.

Lieferantenauswahl:
Die Möglichkeit potentielle Lieferanten vor der Auftragserteilung zu qualifizieren, um mögliche Risiken zu erkennen und Chance zu nutzen. Die gewonnen Ergebnisse dienen als Grundlage für die Erarbeitung von individuellen Qualitätsvereinbarungen mit dem potentiellen Lieferanten.

Lieferantenbewertung:
Hierbei werden zunächst die aktuellen organisatorischen und gegebenfalls auch technischen Leistungsfähigkeiten des bestehenden Lieferanten anhand einer IST-Basis begutachtet und bewertet und mit dem vertraglich zwischen beiden Parteien vereinbarten Soll-Zustand verglichen. Die während eines Audit erhobenen Daten über mögliche Schwachstellen dienen anstehenden Korrekturmaßnahmen. Die nach Ansicht des Kunden erforderlichen Optimierungen des Managementsystems werden gemeinsam mit dem Lieferanten erarbeitet, umgesetzt und auf den Erfolg hin stetig geprüft.

Lieferantenentwicklung
In regelmäßigen Abständen werden die Lieferantenaudits wiederholt, um den Lieferanten zu einer ständigen Weiterentwicklung seines Managementsystems und seiner Leistungen zu führen. Ziel eines Lieferantenaudits ist die positive kontinuierliche Lieferantenentwicklung, um die Qualität und Effizienz der eigenen Prozesse und Produkte durch gleichbleibend gute Leistungen des Lieferanten zu optimieren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die zugekauften Produkte (Zulieferteile, Dienstleistungen etc.) in einem gleich bleibend hohen Standard bereitgestellt werden.

Second Party Audits in der Lebensmittelindustrie
LRQA hat sich auf Lieferantenaudits in der Lebensmittelindustrie spezialisiert. Wir stellen sicher, dass Ihre Lieferanten die von Ihrem Unternehmen aufgestellten Anforderungen für Qualität, Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und gesellschaftliche Verantwortung erfüllen.

Unser Service in den folgenden Standards:
ISO 28000: beschreibt ein Managementsystem für die Sicherheit in der gesamten Lieferkette.
SA 8000: Standard zur Bewertung von Arbeitsbedingungen, der von Social Accountability International (SAI) entwickelt wurde.
Sedex SMETA: Sedex Members Ethical Trade Audit ist ein Standard für die Auditierung von ethisch nachhaltiger Produktion in der Lieferkette.

Arten von Audits
-Systemaudit
-Prozessaudit
-Produktaudit
-Internes Audit
-Externes Audit

Vorteile
Hohe Transparenz über die gesamte Lieferkette
Optimierung der Qualität
Einhaltung von Firmenstandards
Sicherstellung einer hohe Lieferqualität und somit Senkung der Ausfälle und Lagerkosten vor Ort
Schutz gegen Imageschädigungen durch Dritte
Kundenzufriedenheit durch kontinuierliche Optimierung erhöhen
Ideales Instrument zur Lieferantenbewertung und Supply Chain Management
Stärkung der Glaubhaftigkeit und des öffentlichen Images

Warum LRQA?
LRQA und Lloyds Register haben über 250 Jahre Erfahrung in den Bereichen Risikomanagement, Verifizierung und Auditierung.

Mit 48 globalen Standorten ist LRQA ein kompetenter Partner für die Durchführung von Lieferantenaudits. Unsere Auditoren verfügen neben Branchenexpertise und jahrelanger Auditerfahrung über entsprechende Sprach- und Kulturkenntnisse, so dass ein weltweiter vor Ort Einsatz bei Ihren Lieferanten möglich ist.

Referenzen: LRQA ist durch McDonalds Europe autorisiert, unabhängige Evaluationen bei seinen Lieferanten durchzuführen, um deren Konformität mit den Anforderungen des Suppliers Quality Management Systems (SQMS) zu überprüfen.

Wenn Sie wissen möchten, wie LRQA Ihre Lieferkette optimieren kann, kontaktieren Sie uns.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: Lloyd´s Register Deutschland GmbH, Carl.Ebelshaeuser@lrqa.com, Adolf – Grimme – Allee 3, 50829 Köln, +49 (0)221 96757700. Oder: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/anfrage-an-lrqa.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Nov 27 2017

Herausforderungen in der Lieferkette Kakao

Armut, Kinderarbeit, Benachteiligung der Frauen

Herausforderungen in der Lieferkette Kakao

Foto: Fotolia / Adam Ján (No. 5933)

sup.- „Immer mehr Bürger erwarten, dass die Entstehung einer Ware auch den Anspruch an eine umweltbewusste und humane Globalisierung erfüllt“, betonte Irene Maria Plank vom Auswärtigen Amt anlässlich einer Veranstaltung des „Forum Nachhaltiger Kakao“ auf der ANUGA in Köln (September 2017). Dies ist eine besondere Herausforderung bei der Verwendung von landwirtschaftlichen Rohstoffen, die in Entwicklungsländern und zudem in ökologisch besonders sensiblen Gebieten angebaut werden.

Kakao, die wichtigste Zutat für die von fast allen Menschen geliebte Schokolade, wird in Deutschland vor allem von der Cote d“Ivoire (ehemals Elfenbeinküste, Westafrika) importiert. Die Forcierung von nachhaltig orientierten Strategien kann beim Rohstoff Kakao nur durch Multistakeholder-Ansätze erreicht werden, die die Verantwortung für die Kleinbauern und ihre Menschenrechte ebenso in den Mittelpunkt stellen wie die Verantwortung für die Umwelt. „In immer komplexer werdenden Zusammenhängen lassen sich Fortschritte nur gemeinsam erzielen, koordiniert und mit allen an der Lieferkette Beteiligten und über Landesgrenzen hinaus“, unterstreicht Wolf Kropp-Büttner, Vorsitzender des „Forum Nachhaltiger Kakao“. Deshalb wurde im Jahr 2012 das Forum als Gemeinschaftsinitiative der Schokoladenindustrie, des Lebensmittelhandels und der Zivilgesellschaft (Fairtrade, Rainforest Alliance) im Verbund mit der Bundesregierung ins Leben gerufen.

Seit ihrer Gründung hat diese Multistakeholder-Organisation bemerkenswerte Fortschritte erzielen können, um die sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in der Kakaoerzeugung zu verbessern und ist deshalb von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 ausgezeichnet worden. Zu den besonderen menschenrechtlichen Herausforderungen gehören dabei die Bekämpfung der Armut, der Kinderarbeit sowie der Benachteiligung der Frauen. Angemessene, faire Preise für Kakao durch Optimierung der Qualität der Ernte mit Hilfe von nachhaltig orientierten Anbaumethoden sind hierzu unerlässlich, denn Armut ist die Hauptursache für Menschenrechtsverletzungen.

Die Bevorzugung von nachhaltig zertifiziertem Kakao, soweit dieser auf dem Markt zunehmend erhältlich ist, gehört deshalb zu den wesentlichen Anliegen des „Forum Nachhaltiger Kakao“. Und in dieser Hinsicht konnten in der Tat in den letzten Jahren beeindruckende Erfolge erreicht werden. Während vor Gründung des Forums der Anteil von nachhaltig erzeugtem Kakao bei den in Deutschland verkauften Schokoladenprodukten nur bei drei Prozent lag, beträgt er mittlerweile bei den Mitgliedern 57 Prozent. Bis zum Jahr 2020 strebt die Gemeinschaftsinitiative einen Marktanteil von mindestens 70 Prozent an. Prominente Unternehmen mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens zu diesem Zeitpunkt bereits ausschließlich nachhaltig zertifizierten Kakao einsetzen. Weitere Infos gibt es unter www.kakaoforum.de.

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Mai 9 2017

So tragen Pharma-Unternehmen zu einer geschützten Lieferkette für Medikamente bei

So tragen Pharma-Unternehmen zu einer geschützten Lieferkette für Medikamente bei

(Mynewsdesk) Gemeinsame Verbände-Pressemitteilung des BAH, BPI, Pro Generika und vfa

Sichere Medikamente: Die reguläre Lieferkette für Medikamente wird vom Hersteller bis zu den Apotheken bei jedem Schritt überwacht und geschützt. Fälschungen haben es nur in Einzelfällen geschafft, hier einzudringen. Denn die Kontrollen der Arzneimittelbehörden und die Abwehrmaßnahmen von Pharma-Unternehmen, Großhändlern, Parallelimporteuren und Apotheken sind wirksam.

Pharma-Unternehmen überprüfen ihre Produktion mit zahlreichen Qualitätstests selbst, ebenso die ihrer Zulieferer. Dazu gehört, dass jede eingehende Charge einer Zulieferung mit chemisch-analytischen Methoden auf Echtheit, Konzentration und Reinheit kontrolliert wird. Zudem führen die Unternehmen Audits bei ihren Zulieferern durch, um festzustellen, dass bestimmungskonform produziert wird.

Auch statten einige Unternehmen bestimmte Medikamente mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen aus, z.B. mit einem Fluoreszenz-Marker, mit DNA-haltiger Druckfarbe oder einem Erstöffnungsschutz (etwa einem Siegel über der Lasche, durch das es offensichtlich wird, wenn die Packung geöffnet wurde).

Die Arzneimittelbehörden kontrollieren die Arbeit der Pharma-Unternehmen und ihrer Zulieferer. Sie nehmen dazu selbst Proben und überprüfen die Ergebnisse unternehmenseigener Kontrollen. Sie kontrollieren außerdem die Großhändler, die Apotheken und die Parallelimporteure.

Diese Kontrollen werden von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA, der US-amerikanischen Behörde FDA, den deutschen Zulassungsbehörden BfArM und Paul-Ehrlich-Institut und weiteren Behörden weltweit durchgeführt – auch in Produktionsstätten außerhalb von EU und USA.

Ein zusätzlicher Schutz kommt 2019: Um die Sicherheit in der regulären Lieferkette EU-weit noch weiter zu erhöhen, müssen ab Februar 2019 die Packungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel einen Erstöffnungsschutz haben, so dass sie nicht unbemerkt geöffnet werden können. Zudem müssen sie dann durch einen Scan in der Apotheke zusätzlich auf Echtheit geprüft werden. Sie erhalten dafür packungsindividuelle Seriennummern. Die Organisation securPharm baut derzeit den deutschen Teil dieses Systems auf. Mehr dazu findet sich unter www.securpharm.de

Weitere Informationen und ein Schaubild finden Sie hier:

* Schaubild zum Schutz der legalen Lieferkette für Medikamente:
www.vfa.de/schutz-vor-gefaelschten-medikamenten
* Informationen zur Arzneimittelsicherheit:
https://www.bah-bonn.de/themen-und-positionen/arzneimittelsicherheit/
* 12 Fakten über Medikamente, die Sie garantiert noch nicht wussten:
www.bpi.de/home/nachrichten/bpi-ratgeber

* Beschreibung der Qualitätssicherung und Fälschungsabwehr bei Pharma-Unternehmen:
www.vfa.de/faelschungsabwehr

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)

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Ansprechpartner:

BPI Bundesverband der Pharmazeutischen IndustrieJulia Richter
Tel. 030 27909-131
jrichter@bpi.de: mailto:jrichter@bpi.de

Pro Generika
Bork Bretthauer
Tel. 030 8161609-10
presse@progenerika.de: mailto:presse@progenerika.de

BAH Bundesverband der Arzneimittel-HerstellerChristof Weingärtner
Tel. 030 3087596-127
weingaertner@bah-bonn.de: mailto:weingaertner@bah-bonn.de

vfa Verband der forschenden Pharma-Unternehmen
Dr. Rolf Hömke
Tel. 030 20604-204
r.hoemke@vfa.de: mailto:r.hoemke@vfa.de: mailto:r.hoemke@vfa.de

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Apr 30 2017

Compliance im Einkauf besonders relevant

Besonders der Einkauf ist durch unklare Regeln und Lockangebote von Lieferanten anfällig für Compliance-Verstöße.

Berlin, 30.04.2017 – In den Einkaufsabteilungen deutscher Firmen werden Milliarden umgesetzt. Viele Lieferanten stehen unter einem enormen Druck, ihre Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Da ist die Versuchung groß, bisweilen mit unlauteren Methoden einen Auftrag zu generieren.

Daher ist besonders der Einkauf für Regelverstöße anfällig. Hier können unsichere Verträge sowie unethisches Verhalten von Lieferanten Korruption und Verstöße gegen das Kartellrecht begünstigen. Nicht immer ist kriminelle Energie seitens des Einkaufs im Spiel, oftmals wissen die Einkäufer nicht, ob sie sich bereits in einer rechtlichen Grauzone befinden. Laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts kommen Überschreitungen von gesetzlichen Regelungen am häufigsten in der Einkaufsabteilung vor, noch vor der Vertriebs- oder der Finanzabteilung.

Lieferanten können ein großes Risiko für Unternehmen darstellen.

Für den Einkauf ist es daher von größter Bedeutung, dass die Lieferanten nach ethischen Grundsätzen arbeiten, da deren Verstöße ein großes Risiko für Unternehmen darstellen. Wenn Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Lieferanten eingehen, die beispielsweise gegen Arbeitsrichtlinien (Kinderarbeit, Nichteinhaltung von Arbeitssicherheitsvorgaben) verstoßen und strafrechtlich verfolgt werden, können enorme Reputationsschäden für das einkaufende Unternehmen entstehen. Eine Verurteilung des Lieferanten kann zudem zu Lieferausfällen führen.

Die intensive Prüfung der Lieferkette ist unerlässlich.

Frühzeitige und umfassende Informationen über bestehende oder potentielle Lieferanten können vor allem bei Partnern im Ausland oder aus anderen Kulturkreisen verhindern, dass das Unternehmen gegen Compliance-Richtlinien verstößt. Der Wirtschaftlich Berechtigte eines Unternehmens ist häufig nicht sofort und auf einen Blick erkennbar. Dies gilt vor allem dann, wenn eine weitläufige internationale Verflechtungsstruktur vorliegt, die zwangsläufig geprüft werden muss. In solchen Fällen ist es für den Einkaufsentscheider wichtig, genügend Zeit für die Recherche über den potentiellen Lieferanten und die Ermittlung des Wirtschaftlich Berechtigten einzuplanen.

Einkauf und Compliance müssen enger zusammen arbeiten.

Die Unternehmensleitung muss die Zusammenarbeit der Abteilungen Einkauf und Compliance fördern. Bei der Geschäftsabwicklung können sich beide Seiten sinnvoll ergänzen, wenn es beispielweise um die Festlegung und Einhaltung von Prozessvorgaben geht. Das Ziel sollte stets eine hohe Transparenz im Beschaffungsprozess sein.

Voraussetzung ist stets die Identifizierung der relevanten Risiken.

Im Rahmen eines spezifischen Einkaufs-Risiko-Audits sollten daher die relevanten Risiken der Einkaufsabteilung identifiziert und bewertet werden. Auf der Grundlage einer bedarfsgerechten Risikostrategie sind dann geeignete Maßnahmen abzuleiten, um den identifizierten Risiken wirksam zu begegnen.

www.agamon-consulting.de

AGAMON Consulting GmbH ist eine Managementberatungsgesellschaft, die sich auf Risikomanagement und Compliance Management spezialisiert hat. Die Leistungsschwerpunkte liegen in der individuellen Beratung mittelständischer Unternehmen bei Aufbau und Implementierung von Risiko- und Compliance Management Systemen. Daneben bietet AGAMON Consulting die Durchführung von Compliance-Audits, Risiko-Audits sowie Compliance Inhouse Schulungen an. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin sowie einen weiteren Standort in München und ist bundesweit tätig.

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Feb 17 2017

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

(Bildquelle: @IStockphoto)

Protektionismus zerstört komplexe Lieferketten. Dennoch hat der US-Präsident genau so etwas Zerstörerisches im Sinn. Wie reagieren internationale Unternehmen?

Mexiko ist nervös. Jährliche Exporte von rund 300 Milliarden Dollar in die USA sind in Gefahr. Auch ein h&z-Kunde findet im Gespräch die Pläne des neuen US-Präsidenten gar nicht zum Lachen. Navico ist Weltmarktführer für Schiffselektronik und bedient den US-Markt von Mexiko aus.

Fast die Hälfte der Wertschöpfung importiert der Hersteller in Form von Bauteilen aus Asien. Er löscht die Ware in Kalifornien, schafft sie auf dem Landweg in das Werk Ensenada in Mexiko, um die fertigen Produkte dann wieder in den USA zu verkaufen. Die hohen Importzölle der USA, die Donald Trump angekündigt hat, träfen die Firma also gleich doppelt.

Noch ist nichts sicher. Keiner weiß, ob Trump seine protektionistischen Maßnahmen mit Strafzöllen von bis zu 45 Prozent tatsächlich durchzieht. Er verhält sich auch im höchsten Amt der USA wie ein Deal Maker aus der Immobilienbranche, der seine Gegner gerne mal mit Maximalforderungen erschreckt, um ihnen am Ende das Gefühl zu geben, sie hätten noch Glück gehabt.

Doch dass der Autohersteller Ford den Bau seiner Fabrik in Mexiko erst einmal gestoppt hat, gibt zu denken. Auch dass die mexikanische Regierung überlegt, mit welchen Anreizen sie die Nachteile der Trumpschen Zollpolitik für Produktionsstandorte in Mexiko ausgleichen könnte, zeigt, dass die Bedrohung ernst genommen wird. Grund
genug, sich gut vorzubereiten.

Protest auch bei US-Firmen

Im Moment sind zwar nicht wenige Ökonomen und Experten dabei, dem Präsidenten zu erklären, dass seine Politik auch die Vorprodukte für US-Fabriken verteuern würde, was entweder die Endverbraucherpreise steigen ließe oder die Gewinne und Zahl der Arbeitsplätze schrumpfen. Die größten Importeure sind oft auch die größten Exporteure: So produziert der deutsche Hersteller BMW in dem großen Werk in Spartanburg (South Carolina) nicht nur für den US-Markt, sondern für die ganze Welt.

Da ist auch der Faktor Zeit: Neue, inländische Lieferanten müssten erst langwierig qualifiziert und zertifiziert werden, aber auch Standorte lassen sich nicht von jetzt auf gleich verlegen. Ein großer deutscher Zulieferer der Luft- und Raumfahrtindustrie etwa sagt gegenüber h&z: „Wir nehmen Trumps Drohungen überhaupt nicht ernst“. Als Lieferant von Boeing sei man kaum ersetzbar. Der Austausch von bewährten Systemkomponenten in einem Flugzeug ist ein Vorgehen, das weder OEMs noch die Betreiber begrüßen würden. „Die USA schnitte sich ins eigene Fleisch und schadete ihren eigenen Unternehmen.“ Gleiches gilt sicherlich in einer Vielzahl von High Tech Unternehmen in den USA.

Die Gleichung der globalen Supply Chain, die ein komplexer Mix aus Spezifikationen, Qualität, Lieferfähigkeit und Preis ist, hat sich über viele Jahre der Globalisierung optimiert.. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass Abschottung den Wettbewerb beschränkt und damit dem Ideenreichtum und der Effizienz der US-Firmen Fesseln anlegt. Dies hätte Auswirkungen auf die eigenen Arbeitnehmer. Denn innovative Köpfe schätzen den Wettbewerb und könnten so ins Ausland gehen. Letztendlich träfe es also den Konsumenten im eigenen Land, der zwar US Produkte im Regal finden würde, die im schlimmsten Fall weniger innovativ und dafür teurer wären. Dies befürchten auch
Handelsketten wie Wal-Mart und Sears, die heute mit global optimierten Zulieferketten die besten Produkte für ihre Kunden anbieten möchten.

Ob die Regierung Trump einen Handelskrieg mit China durchhalten würde, wo die USA doch von den dort geförderten Seltenen Erden maximal abhängig sind, ist fraglich.

„Trumps Pläne sind definitiv nicht gut durchdacht. Wir sind aber vorbereitet, falls sie dennoch realisiert werden“, sagt Jim Brailey, Executive Vice President bei Navico. Man könne die Endmontage zum Beispiel in die USA verlegen oder aber einem bereits bestehenden Werk in Osteuropa zuweisen, falls die Maßnahmen sich nur gegen Mexiko richteten, sagt er. Die zusätzlichen Logistikkosten lägen immer noch unter den angekündigten Strafzöllen.

Sich vorbereiten, das sollten alle Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Lieferkette in irgendeiner Form berührt sein wird durch die Politik des Herrn Trump, ist real – wie real, weiß nur die Regierung selbst.

Denken in Szenarien

Manche Firmen ziehen sich bei solchen Risiken auf die große Unsicherheit zurück, mit denen sie behaftet sind, und warten erst einmal ab. Oder sie fühlen sich stark, etwa allein aufgrund ihrer Bedeutung als Arbeitgeber, wie zum Beispiel der Siemens-Konzern mit seinen 60 Produktionsstandorten und 50.000 Beschäftigten in den USA. Natürlich hat es keinen Sinn, in Panik zu verfallen. Doch das Denken in Szenarien erscheint vernünftig.

Mit Hilfe von Netzwerksimulationen können die Produktion in Verbindung mit möglichen Zöllen aber auch Lieferantenstrukturen analysiert und bewertet werden. Das gilt auch für Standortverlagerungen mit ihren Auswirkungen auf die Gesamtkosten in der Lieferkette. Die strukturierte Erfassung von Risikofeldern und Einzelrisiken mit anschließender Quantifizierung und Bewertung erlaubt die Formulierung von Szenarien, die jeweils genaue Strategien und einen konkreten Maßnahmenkatalog nach sich ziehen.

Es geht nicht nur um Zölle. Die gesamte wirtschaftspolitische Zukunft der USA steht auf dem Prüfstand von Trump. Auch diskriminierende steuerpolitische Maßnahmen sind schon vage angekündigt. Wie wird sich die US-Währung entwickeln, mit welcher Folge für die Zinspolitik? Werden Talente abwandern? Wird die Abschottung Vergeltungsmaßnahmen provozieren?

Ungerührt gab sich diese Woche Siemens-Chef Joe Kaeser: Er reiste wie geplant nach Mexiko und kündigte Investitionen an. Die sind mit 200 Millionen Dollar zwar überschaubar und sollen sich über volle zehn Jahre erstrecken. Dennoch wurde die Geste in Mexiko dankbar aufgenommen. Und solche Treue macht sich vielleicht später noch bezahlt.

Manche Unternehmen trauen dem frisch angetretenen US-Präsidenten also nur eine kurze Laufzeit oder nur begrenzte Unvernunft zu. Tatsächlich scheint es schwer vorstellbar, dass sich Trump am Ende für eine „Lose-lose-Situation“ entscheidet, also einen Zustand, wo alle nur verlieren.

Doch er ist eben ein Deal Maker, ein Pokerspieler, einer der Verluste in Kauf nimmt, so lange die Gewinne auf seiner Seite stehen. Bei solch einem Gegenspieler sollte man besser ein gutes Blatt in der Hand halten oder, wie beim Schach, fünf Züge im Voraus denken.

Autor: Thomas Mrozek
verantwortet als Partner bei der h&z Unternehmensberatung den Bereich Supply Chain
Management. Sein Schwerpunkt ist die Steuerung komplexer Lieferketten. Hier betreut er Unternehmen unter anderen auf ihrem Weg zu umfassenden Serviceverbesserungen.

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h&z steht für Beratung mit Hirn, Herz und Hand – seit 1997. Mit Standorten in München, Düsseldorf, Dubai, Hamburg, Paris, Wien und Zürich gehört das Unternehmen zu Europas führenden Unternehmensberatungen mit den Schwerpunkten Strategie & Optimierung, Einkauf, Supply Chain Management, Technologie & Innovation, Vertrieb & Wachstum, Service und Training. 20 der DAX-30-Unternehmen sowie zahlreiche Mittelständler zählen zu den Kunden. 98 Prozent von ihnen beauftragen h&z wiederkehrend. Als Mitglied der Transformation Alliance ist h&z Teil eines weltweiten Netzwerks mit über 420 Beratern an 13 Standorten. h&z wurde mehrfach mit dem Great-Place-to-Work-Gütesiegel als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Mehr unter www.huz.de

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Dez 15 2016

INFORM auf der LogiMAT

Ludger Schuh identifiziert die Logistiktrends 2017 und spricht über die Relevanz der Messe

INFORM auf der LogiMAT

Ludger Schuh, Leiter des Geschäftsbereichs Inventory & Supply Chain bei INFORM

Aachen, 06. Dezember 2016 – Das Jahr 2017 steht in den Startlöchern. Und bereits im ersten Quartal findet eine der bedeutendsten Messen der Logistikbranche statt: Die LogiMAT bietet vom 14. bis 16. März 2017 eine Plattform, sich über entscheidende Entwicklungen in der Supply Chain zu informieren. Ein Aspekt, der das neue Jahr noch stärker prägen wird als bereits 2016, ist die Digitalisierung mit ihren vielfältigen Konsequenzen für alle Teilaspekte der Supply Chain. Die LogiMAT fordert daher, diesen Wandel „digital“, „vernetzt“ und „innovativ“ zu gestalten.

Ein Leitgedanke, von dem auch das Aachener Softwarehaus INFORM überzeugt ist. Das Unternehmen wird auf der Messe in Halle 7, Stand D61 vertreten sein. Mit seinen Softwaresystemen, die in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen, trifft INFORM den Nerv der Zeit. Sie optimieren nicht nur die interne Lieferkette, sondern unterstützen auch dabei, die Digitalisierung voranzutreiben.

Für Ludger Schuh, Leiter des Geschäftsbereichs Inventory & Supply Chain bei INFORM, ist die digitale Transformation der Lieferkette essentiell für deren Zukunftsfähigkeit. Für Schuh sind dabei vier Trends entscheidend, die die Digitalisierung im Jahr 2017 bestimmen werden:

1.Zukunftsfähige Geschäftsmodelle müssen Logistik-Know-how und IT-Verständnis vereinen und zunehmend wandelbar sein. Um Innovationen schneller umzusetzen, werden flache Hierarchien und schnelle Entscheidungswege immer wichtiger.

2.Die Säulen „digitales“ und „fachliches“ Wissen stehen noch zu isoliert da. Logistikverantwortliche werden in Zukunft verstärkt mit IT-Experten zusammenarbeiten müssen. Denn die digitale Transformation kann nur durch die interdisziplinäre Kooperation und Offenheit für disruptive Ideen zum Erfolg werden.

3.Die effiziente Nutzung von Daten wird 2017 noch anspruchsvoller, denn die Datenmenge wächst. Ein Zufriedengeben mit den gängigen Datenverwaltungssystemen, wie CRM oder ERP, reicht nicht mehr aus, um die notwendige Ausrichtung aller Prozesse auf volatile Marktanforderungen zu erreichen. Eine durchgängige Digitalisierung fordert, Daten in jedem einzelnen Vorgang intelligenter zu nutzen, nicht nur in der Kundenbetreuung, sondern in allen Prozessen der Supply Chain. Nur so können optimierte Entscheidungen getroffen werden.

4.Das Lieferketten-Management wird komplexer. Lieferzeiten werden kürzer, die an der Supply Chain Beteiligten werden zahlreicher und internationaler. Störungen treten damit häufiger auf. Gleichzeitig ist eine direktere Kundenkommunikation über digitale Wege ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Spagat zwischen Komplexität und Kundenwunsch wird die Branche 2017 noch stärker fordern.

„Die Digitalisierung krempelt unsere Arbeitswelt komplett um. Gerade die Logistik wird aber daraus zukunftsentscheidende Mehrwerte ziehen können. Die LogiMAT bietet eine ideale Gelegenheit, sich mit Experten auf diesem Gebiet auszutauschen und neue Impulse für sich zu gewinnen. Wir von INFORM freuen uns, Kunden, Partnern und Interessenten auf der Messe unsere Konzepte vorzustellen, die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Für uns steht schon heute fest: Die LogiMAT ist das Logistik-Event des Jahres“, sagt Ludger Schuh.

INFORM GmbH
INFORM ist spezialisiert auf Softwaresysteme, die nicht bloß Daten verwalten, sondern „mitdenken“ und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic, Operations Research und Statistik, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion sowie der Material- und Warenwirtschaft. Die über 550 Mitarbeiter der INFORM betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen. Mehr über INFORM erfahren Sie unter: http://www.inform-software.de/

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