Posts Tagged Lokhalle

Jun 30 2017

Adel Tawil, JP Cooper und Alma beim NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival in Göttingen

Adel Tawil, JP Cooper und Alma beim NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival in Göttingen

Adel Tawil – Foto Universal Music

Der erste Künstler für das große Festival-Finale „NDR 2 Soundcheck Musikszene Deutschland“ steht fest: Adel Tawil kommt am Sonnabend, 16. September, in die Göttinger Lokhalle. Darüber hinaus sind mit JP Cooper und Alma zwei weitere Acts für das NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival bestätigt.

Als Sänger von Ich + Ich feierte Adel Tawil bereits große Erfolge. Nachdem die Band eine kreative Auszeit verkündete, startete der Berliner vor vier Jahren seine Solo-Karriere. Sein Debüt-Album „Lieder“ erhielt zwei Platin-Auszeichnungen und stand knapp eineinhalb Jahre in den Charts. Im April erschien mit „So schön anders“ sein zweites Solo-Album – das sich direkt auf Platz eins der Charts setzte. Für das NDR 2 Festival-Finale steht er in Göttingen auf der Bühne.

Am Eröffnungsabend des Festivals, Donnerstag, 14. September, holt NDR 2 John Paul Cooper, kurz JP Cooper, ab 21.00 Uhr ins Junge Theater. Mit seiner Debütsingle „September Song“ landete er einen internationalen Hit. Getragen von seiner außergewöhnlichen Stimme vereint der Brite Singer/Songwriter-Musik mit Soul und Dance-Elementen. Sein Debüt-Album soll noch in diesem Sommer erscheinen.

Alma aus Finnland ist ein außergewöhnliches Energiebündel. Dabei überzeugt die Skandinavierin genauso durch ihren ausgefallenen Look wie auch durch ihren Sound und ihre beeindruckende Stimme. Mit „Karma“, „Dye My Hair“ und „Chasing High“ lieferte sie bereits drei erfolgreiche Singles. Als finnische Pop-Prinzessin, die ihre Ecken und Kanten ungeniert zur Schau stellt, sorgte sie über die skandinavischen Grenzen hinaus für Furore. Am Freitag, 15. September, steht sie ab 16.30 Uhr auf der Bühne des Deutschen Theaters.

Weitere Acts im Line-Up des NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festivals sind Anne-Marie, Kaleo, Alice Merton, The xx und Welshly Arms. Das Auftaktkonzert am Donnerstag, 14. September, in der Stadthalle gibt Clueso. Die Konzerte von Anne-Marie, Clueso und Alice Merton sind bereits ausverkauft.

Die bisher feststehenden Konzerte des NDR 2 Festivals im Überblick:

Donnerstag, 14. September

Stadthalle
Clueso | 19.00 Uhr – ausverkauft

Junges Theater
JP Cooper | 21.00 Uhr

Freitag, 15. September

Deutsches Theater
Alma | 16.30 Uhr

Stadthalle
The xx | 17.45 Uhr

Junges Theater
Alice Merton | 19.00 Uhr – ausverkauft

Stadthalle
Welshly Arms | 23.00 Uhr

Sonnabend, 16. September

Stadthalle
Kaleo | 17.30 Uhr

Deutsches Theater – ausverkauft
Anne-Marie | 19.30 Uhr

Lokhalle
NDR 2 Musikszene Deutschland mit Adel Tawil | 21.00 Uhr

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Jun 9 2017

Clueso eröffnet das NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival – Welshly Arms und Kaleo bestätigt

Clueso eröffnet das NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival – Welshly Arms und Kaleo bestätigt

Clueso – Foto von Christoph Köstlin

Den Auftakt macht Clueso. Der gebürtige Erfurter, dessen Studio-Alben bisher sechs Gold- und eine Platinauszeichnung erhielten, eröffnet das diesjährige NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival am Donnerstag, 14. September. Als weitere Acts des NDR 2 Festivals in Göttingen sind bereits Welshly Arms und Kaleo bestätigt.

„Nach Jan Delay, Sarah Connor und Bosse, die das Festival in den vergangenen Jahren eröffnet haben, baut mit Clueso erneut einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Künstler die Startrampe für die nationalen und internationalen Newcomer“, sagt Torsten Engel, Programmchef von NDR 2. Sein aktuelles Album „Neuanfang“, das Clueso erstmalig ohne seine langjährige Band aufnahm, stieg sofort nach Veröffentlichung an die Spitze der Charts. „Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Konzertabend mit Clueso und ein Festival, das auch in diesem Jahr die besten neuen Künstler präsentieren wird “, so Engel weiter.

„Wir freuen uns sehr, dass NDR 2 mit seinem Festival am dritten Septemberwochenende nach Göttingen kommt und unsere Stadt zum Mittelpunkt für aktuell angesagte Musik macht. Ich bin mir sicher, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste unserer Stadt drei außergewöhnliche Tage mit einem beeindruckenden musikalischen Programm erleben werden“, sagt Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler.

Für das Line-Up bereits bestätigt sind neben Clueso außerdem Welshly Arms und Kaleo. Das Sextett Welshly Arms aus Cleveland ist inspiriert von Vorbildern wie Jimi Hendrix, Howlin‘ Wolf und The Temptations. Ihre Single „Legendary“ beeindruckt durch einen hymnischen Rock-Sound. In den USA ließ sich die Band bereits auf Festivals wie dem SXSW Festival, dem Austin City Limits und dem AureLive feiern. Am Freitag, 15. September, spielt sie ab 23.00 Uhr in der Göttinger Stadthalle. Ebenfalls in die Stadthalle kommen Kaleo. Ihr Konzert startet am Sonnabend, 16. September, um 17.30 Uhr. Die Isländer gehören in ihrer Heimat seit drei Jahren zu den erfolgreichsten Bands des Landes – unter anderem landeten sie dort fünf Nummer-Eins-Hits. Anfang des Jahres erschien mit „A/B“ ihr erstes Album in Deutschland – und stieg direkt in die Top Ten bis auf Platz neun. Auch die Single „Way Down We Go“ wurde zu einem Top-Ten-Hit.

Die Festival-Konzertlocations sind die Stadthalle, das Deutsche Theater, das Junge Theater, die Lokhalle und die NDR 2 City Stage auf dem Albaniplatz.

Die bisher feststehenden Konzerte des NDR 2 Festivals im Überblick:

Donnerstag, 14. September

Stadthalle
Clueso | 19.00 Uhr

Freitag, 15. September

Stadthalle
Welshly Arms | 23.00 Uhr

Sonnabend, 16. September

Stadthalle
Kaleo | 17.30 Uhr

Lokhalle
Musikszene Deutschland | 21.00 Uhr

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Jun 24 2016

NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival: Max Giesinger, Matt Simons und Julian Perretta in Göttingen

NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival: Max Giesinger, Matt Simons und Julian Perretta in Göttingen

Max Giesinger – Foto von Klaus Sahm

Der erste Künstler für das große Finale des NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festivals ist bestätigt: Max Giesinger kommt am Sonnabend, 17. September, in die Göttinger Lokhalle. Das Abschlussevent mit einigen der zurzeit populärsten nationalen Acts steht unter dem Motto „Musikszene Deutschland“. Darüber hinaus ergänzen Matt Simons und Julian Perretta mit ihren Live-Shows das dreitägige Konzertprogramm. Tickets für die beiden neuen Einzelkonzerte sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Noch bevor Max Giesinger im Herbst seine große Deutschland-Tour startet, steht er für NDR 2 im Rahmen der „Musikszene Deutschland“ in der Lokhalle auf der Bühne. Mit einer neuen Version seines Songs „80 Millionen“ schuf er die Hymne zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft – und landete damit sogar noch vor David Guettas offiziellem EM-Song direkt auf Platz eins der deutschen Charts. Sein aktuelles Album „Der Junge, der rennt“ erschien im April und zeigt das große Songwriting-Talent des ehemaligen Finalisten von „The Voice Of Germany“.

Ab 14.00 Uhr sind am Sonnabend, 17. September, Matt Simons und seine Band im Deutschen Theater live zu erleben. Ob Gitarre, Piano oder Saxofon – bei seinen Shows wechselt der Singer/Songwriter spielend die Instrumente und begeistert außerdem mit seinem emotionalen Gesang. Dabei wurde er über Nacht zum Star: In den Niederlanden verwendete ein Fernsehproduktionsteam seinen Song „With You“ kurzerhand für eine Serie – und bescherte dem Kalifornier damit seinen ersten Top-Ten-Entry. Eine Remix-Version des Songs „Catch & Release“ wurde Ende 2015 schließlich zum internationalen Nummer-Eins-Hit.

Trotz seiner erst 27 Jahre hat Julian Perretta bereits einige Zeichen gesetzt: Als Sänger begleitete er Star-Produzent Mark Ronson auf dessen Europa-Tour – an der Seite von Amy Winehouse und Lily Allen. Es folgten Support-Auftritte bei den Tourneen von Beyoncé und James Blunt. Mit der Single „Miracle“, die Singer/Songwriter-Sounds und Deep-House-Grooves kombiniert, ist dem in Frankreich lebenden Musiker ein internationaler Hit gelungen. Seine Live-Show beim NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival beginnt am Sonnabend, 17. September, um 15.30 Uhr im Jungen Theater.

Damit stehen von Donnerstag, 15. September, bis Sonnabend, 17. September, zehn Einzelkonzerte fest. Neben Matt Simons und Julian Perretta kommen Alessia Cara, Zara Larsson, Jamie Lawson, Lions Head, Dua Lipa, Louane und Walking On Cars nach Göttingen. Bosse eröffnet das Festival als nationaler Top-Act. Die Shows von Bosse, Dua Lipa und Walking On Cars sind bereits ausverkauft.

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Jun 17 2016

NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival mit zwei neuen Acts – Große Ticket-Nachfrage

NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival mit zwei neuen Acts – Große Ticket-Nachfrage

Zara Larsson – Foto Sony Music

Das Line-Up wächst weiter an: Mit Zara Larsson und Lions Head sind zwei neue Acts für das NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival bestätigt. Damit stehen von Donnerstag, 15. September, bis Sonnabend, 17. September, bereits acht Einzelkonzerte fest. Neben Zara Larsson und Lions Head kommen Alessia Cara, Jamie Lawson, Dua Lipa, Louane und Walking On Cars nach Göttingen. Das Festival eröffnet der nationale Top-Act Bosse. Die Nachfrage nach Konzerttickets ist groß: Alle Tickets für die Shows von Bosse, Dua Lipa und Walking On Cars sind restlos vergriffen.

In ihrer Heimat ist die 18-jährige Zara Larsson bereits ein Top-Star – und das schon seit drei Jahren. Denn im Alter von 15 Jahren landete sie einen Nummer-Eins-Hit in Schweden und gewann zahlreiche Auszeichnungen. Mit dem Song „Lush Life“ gelang ihr schließlich ein internationaler Chartbreaker: sechsfach-Platin in Schweden, vierfach-Platin in Norwegen und jeweils eine Platin-Auszeichnung in Großbritannien und Deutschland. Mit „Never Forget You“ – einer Zusammenarbeit mit dem englischen Musiker MNEK – legte sie erfolgreich nach. Gemeinsam mit David Guetta steuerte sie aktuell den offiziellen Song zur Fußball-Europameisterschaft bei: „This One’s For You“. Beim NDR 2 Soundcheck Neue Musik Festival ist Zara Larsson am Freitag, 16. September, ab 17.45 Uhr live in der Göttinger Stadthalle zu erleben.

Ebenfalls am Freitag, 16. September, kommt Lions Head nach Göttingen. Hinter dem Pseudonym steckt der New Yorker Sänger und Multiinstrumentalist Ignacio Uriarte. Nach einzelnen Bandprojekten und einem Abstecher nach Los Angeles zog es den kreativen Globetrotter fortan durch Europa, wo er nach Zwischenstopps in London, Madrid, Rom, Wien, Hamburg und Berlin letztlich in München landete. Gleich mit seiner ersten Single „Begging“ landete er im Sommer 2015 einen Überraschungserfolg – Anlass für Joris und Milky Chance ihn mit auf ihre jeweilige Tour zu nehmen. Mit „When I Wake Up“ gelang Lions Head ein weiterer Hit. In seinem Sound vereint er gezupfte akustische Gitarre und lockere Clubbeats. Die Live-Show von Lions Head beginnt um 19.00 Uhr im Jungen Theater.

Weitere Künstler gibt NDR 2 in den kommenden Wochen bekannt. Das große Festival-Finale steigt am Sonnabend, 17. September, unter dem Motto „Musikszene Deutschland“ in der Göttinger Lokhalle.

Tickets sind im NDR Ticketshop unter ndrticketshop.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Einzelkonzerttickets gibt es für 15 Euro plus Gebühren. Die Tickets für das große Finale in der Lokhalle kosten 25 Euro zzgl. Gebühren.

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Jun 10 2015

NDR 2 Soundcheck Neue Musik: Vorverkaufsstart mit James Bay, Ella Henderson, Kwabs und Tove Lo

NDR 2 Soundcheck Neue Musik: Vorverkaufsstart mit James Bay, Ella Henderson, Kwabs und Tove Lo

James Bay kommt zu NDR 2 Soundchek Neue Musik nach Göttingen – Foto (c)Universal

Zum vierten Mal wird Göttingen zur Hochburg nationaler und internationaler Newcomer. Von Donnerstag, 10. September, bis Sonnabend, 12. September, verwandelt NDR 2 Göttingen wieder in die „Soundcheck City“. Die ersten vier Acts stehen jetzt fest: James Bay, Ella Henderson, Kwabs und Tove Lo! Tickets sind ab dem 12. Juni im Vorverkauf erhältlich. Weitere Top-Newcomer werden in Kürze bekannt gegeben.

„Auf fünf Bühnen treten an drei Tagen zehn großartige Newcomer auf. Einige der Künstler wird man mit Sicherheit in einem so intimen Rahmen nicht mehr sehen können. Auch Ed Sheeran oder Sam Smith standen zu Beginn Ihrer Karrieren beim NDR 2 Soundcheck Festival auf den Göttinger Bühnen“, sagt NDR 2 Programmchef Torsten Engel. „Die besten Künstler der deutschen Musikszene treten wieder zum Finale in der Lokhalle auf.“

„Großartige Künstler und Göttingen passen perfekt zueinander! Im vergangenen Jahr besuchte ich viele Konzerte und kann sagen, dass die Atmosphäre einzigartig ist. Ich freue mich sehr, dass sich NDR 2 auch dieses Jahr wieder für unsere Stadt entschieden hat. Das Festival bringt Göttingen nicht nur ins Zentrum des Geschehens, es auch ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft“, sagt Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler.

Veranstaltungsorte sind in diesem Jahr die Stadthalle, das Deutsche Theater, das Junge Theater und die Lokhalle. Direkt vor der Stadthalle – auf dem Albaniplatz – ist während der drei Festivaltage die NDR 2 City-Stage. Alle Konzerte werden auf einer Videowand live übertragen. Außerdem kommen die Newcomer für Interviews und Unplugged-Konzerte zur Outdoor-Bühne. Das Bühnenprogramm moderieren die NDR 2 Moderatoren Elke Wiswedel und Jens Mahrhold, das große Festival-Finale „Musikszene Deutschland“ in der Lokhalle Ilka Petersen und Holger Ponik.

Die Schwedin Tove Lo bringt am Freitag, 11. September, anspruchsvollen Elektropop mit sehr persönlichen Texten ins Deutsche Theater. Ihre Single „Habits (Stay High)“ verkaufte sich weltweit mehr als 1,5 Millionen Mal. James Bay kommt am Freitag auf die Bühne in der Stadthalle. Sein Debüt-Album „Chaos And The Calm” stieg in seiner Heimat Großbritannien bis auf Platz eins der Charts. Mit „Hold Back The River“ landete der 24-jährige Singer/Songwriter zuvor bereits einen europaweiten Hit. Einen Tag später, am Sonnabend, 12. September, kommt Ella Henderson ins Deutsche Theater. Das Debüt der 19-jährigen „Chapter One“ wurde in Großbritannien zum Nummer-Eins-Album. Ihr Hit „Ghost“ hielt sich 34 Wochen in den deutschen Singlecharts. Shootingstar Kwabs steht am Sonnabend in der Göttinger Stadthalle auf der Bühne. Seine Single „Walk“ wurde in Deutschland zum Nummer-Eins-Hit und erhielt eine Gold-Auszeichnung.

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Apr 18 2011

Musikevent „Pop meets Classic“ in der Lokhalle Göttingen als Plattform für Nachwuchsbands

Eine Nachwuchsband sorgt mit ihrem Song für Hochspannung:
Wird ihr Orchester-Live-Auftritt beim Musikevent „Pop meets Classic“ in der Lokhalle Göttingen der Karrieredurchbruch?

„Das wird uns sehr, sehr nahe gehen!“

Eine Nachwuchsband sorgt mit ihrem Song für Hochspannung: Wird ihr Orchester-Live-Auftritt beim Musikevent „Pop meets Classic“ in Göttingen der Karrieredurchbruch?

Trotz der ermüdenden Verbreitung von Casting-Shows im Fernsehen kann es noch immer eine umwerfende Erfahrung sein, verborgene echte Talente zu entdecken. Der Moment des Ungeahnten, der Überraschung und des Staunens, darin liegt etwas ungemein Faszinierendes. Für viel Aufsehen sorgte deshalb ein groß angelegtes Casting im südniedersächsischen Göttingen. Für den bedeutendsten Musikevent der Region, „Pop meets Classic“, der für seine diesjährige spektakuläre Show in der Lokhalle Göttingen erstmals mit einen Casting-Aufruf auf die Suche nach neuen Musiktalenten gegangen war, kamen gleich mehrere Überraschungen ans Tageslicht. Wider Erwarten hatten sich nicht nur einer, sondern gleich sieben Musik-Acts qualifiziert. „Sie waren einfach zu gut, um sie nicht zu nehmen“, sagt Projektleiter Kai Ahlborn. Bei der öffentlichen Castingshow im letzten Jahr beeindruckte eine Band ganz besonders: „Higher than Everest“. Mit ihren selbstgeschriebenen Songs und der außergewöhnlichen Stimme des Frontsängers haben die drei Göttinger Musiker das Potenzial, ganz nach oben zu kommen.

Rund 100 Künstler von 8 bis 80 Jahren hatten sich beworben. Alle, so die Vorgabe des Veranstalters, maximal im Umkreis von 40 Kilometern um Göttingen lebend, darunter auch Profis. 15 Acts waren zum Casting eingeladen worden. Den Gewinnern steht im Mai ein einmaliges Erlebnis bevor, das ihr Leben verändern kann: Wer es zu „Pop meets Classic“ schafft, der spielt nicht nur an drei Abenden live auf der Bühne vor insgesamt rund 9.000 Zuschauern. Er spielt seine Musik auch gemeinsam mit einem Symphonie-Orchester. Etwas, das selbst einen so berühmten Musiker wie Sting emotional tief bewegt. Bevor vom 20. bis 22. Mai 2011 zum siebten Mal der inzwischen mit Kultstatus belegte Event durchstartet, der vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren sogar mit dem Award für die „Beste Eigenveranstaltung“ ausgezeichnet wurde, treffen wir die Überraschungsband zu einem Interview.

Shakehands am Konferenztisch. Kaffee, Kekse und Laptop stehen bereit. Hinter den großen Fenstern ein grauer, Wolken verhangener Himmel. Wir sitzen im sogenannten Medienhaus in Göttingen. Nah am Bahnhof und nah am Industriedenkmal Lokhalle, in früheren Zeiten eine Reparaturhalle für Lokomotiven, heute längst eine moderne Großveranstaltungshalle, die multifunktionalen Raum für fast alle Arten von Events, Messen und Kongressen bietet und auch dieses Jahr wieder das gern mit PMC abgekürzte Musikereignis ausrichtet. Zur Einstimmung hören wir nochmals den Song, der beim Casting vor 700 Zuschauern eine solch starke Wirkung entfaltete. Wenige Klicks später präsentiert uns Youtube ihren Song, den „Sunlight“-Teaser, zu einem Bandvideo, das in schwarzweißen, gut geschnittenen Szenen überraschend professionell wirkt. Die Drums locker auf einer Holzkiste geschlagen, dazu rhythmische Gitarrenklänge, und dann diese Stimme, die so prägnant, so tief ist und auf seltsame Weise nahe geht. Spätestens beim Refrain, wenn die Stimme abhebt, wird deutlich, dass dieser Ohrwurm nicht nur Gänsehaut erzeugt, sondern wirkliches Hitpotenzial hat. Die Band nennt ihren eingängigen Stil Alternative Powerpop. Manche vergleichen sie mit „Nickelback“, andere mit dem US-amerikanischen Sänger Alex Max Band.

Eines jedoch ist merkwürdig. Warum läuft der Clip unter dem Bandnamen „FaradiZe“? Drummer Maik Kroner schmunzelt: „Das mit unseren Namensänderungen klingt wirklich eigenartig, ich weiß.“ Die Band hat mittlerweile zwei Namensänderungen hinter sich, bis sie schließlich den heutigen Namen „Higher than Everest“ trugen. FaradiZe, unter dem sie beim Casting noch angetreten waren, sei ihr voriger Bandname gewesen, doch aus rechtlichen Gründen habe man sich umbenennen müssen. Der Name war nicht mehr zu halten gewesen, als Mitte 2010 etwas Unvorhergesehenes geschah. Ein israelischer Künstler hatte unter exakt dem gleichen Namen seine Musik veröffentlicht, ganz offiziell über I-Tunes. „Da ist man erstmal geschockt. Wir haben tagelang gegrübelt. Keiner wollte sich von diesem zweiten Bandnamen trennen.“ An „Faradize“, was soviel bedeutet wie das „Initiieren oder Fortführen eines süchtig machenden elektrisierenden Prozesses oder Trends“, hatte man sich gerade erst gewöhnt. Er war auch der Ersatz für ihren ersten Bandnamen „Long Strange Trip“ gewesen, der sich auf Dauer aber zu schwer aussprechen ließ. „Higher than Everest“, dabei soll es nun endgültig bleiben. Der Begriff markiert für die Band einen sehr hohen Gefühlszustand, Emotionen sehen sie als elementar an. „Die Musik muss aus dem Bauch entstehen“, erklärt Sänger und Texter Jan Fehrs. „es muss uns alle emotional bewegen.“ Die Band sei deshalb schon mehrfach als pathetisch bezeichnet worden. „Aber das muss einem egal sein.“ Der 30jährige Frontmann, dessen Stimmenklang ein wenig an Billy Idol erinnert, will sich, wie die anderen Mitglieder, künftig voll auf die Musik konzentrieren. Das Examen seines Jurastudiums, an dem er momentan auch zu arbeiten hat, will er aber auf jeden Fall beenden. Drummer Maik, nach eigener süffisanter Aussage mit 40 „zu alt für die Bravo“, war einst Tennislehrer, und Gitarrist Andi Twele, ebenfalls schon 40, arbeitet als Therapeut und bei der Stadt Göttingen.

Zeichen dafür, dass in jedem von ihnen eine besondere Begabung schlummert, zeigte das Leben in der Vergangenheit immer wieder. Die Musik begleitet sie schon lange. Maik schwang bereits mit acht Jahren den Schlagstock, nach Auftritten in Schülerbands trommelte er mit 19 Jahren sogar bei Matthias Reim, es folgten weitere Formationen, Wettbewerbe, sogar ein Plattenvertrag. Als junger Pfadfinder zelebrierte Jan Irish Folk auf der Gitarre, die er nach eigener Aussage „schlecht“ beherrsche, sang später viel im Chor und sogar eine Zeit lang in einer Heavy-Metal-Band. Ein Frevel für seine Stimme, auf deren Prägnanz die Band nun ihre weitere musikalische Entwicklung ausrichtet. Andi, ebenfalls ein Göttinger Musiker-Urgewächs, war es, der eines Tages die phantastische Stimme von Jan entdeckte und Maik mit einem „Den musst Du Dir anhören“ anrief. 2009 konnte die Band mit der Finalteilnahme beim norddeutschen Oxmox Bandwettbewerb in Hamburg bereits erste Lorbeeren einfahren. Als schließlich der Drummer der ebenfalls aus Göttingen stammenden bekannten Rockband „Guano Apes“, Dennis Poschwatta, Gefallen an den Jungs fand, die in seinem Studio in einem Göttinger Vorort ihre Songs aufnahmen, und sie nun mit seinem Wissen bei ihrer Professionalisierung unterstützt, war vielleicht die entscheidende Hürde genommen. „Trotz Indikatoren verharrt man irgendwie in der vermeintlichen Sicherheitszone. Aber irgendwann ist die Zeit einfach reif und alles ist auf dem Punkt“, resümiert Maik. „Jetzt wollen wir richtig rauskommen.“

Für „Higher than Everest“, die seit 2008 zusammen spielen, verwirklicht sich mit den geplanten Live-Auftritten an den drei Abenden von „Pop meets Classic“ ein Lebenstraum. Als Zuschauer hat Maik alle PMC-Events erlebt, doch „einmal selbst als Musiker auf dieser Bühne zu stehen und gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester zu spielen, in dieser Atmosphäre – das ist unfassbar.“ Als die Musiker das erste Mal zu hören bekamen, wie ihre Musik in orchestraler Fassung in etwa klingen wird, seien sie vor Freude und emotionaler Ergriffenheit „fast vom Stuhl gefallen“. Die elektronischen Schnipsel, erarbeitet von Jochen Pietsch, dem Arrangeur und technischen Mittler zwischen Band und Orchester, technisch bedingt noch in mäßiger Qualität, seien der krönende Abschluss eines langen Tages mit harter Studioarbeit gewesen. Jans Finger fliegen über das Laptop-Display. Flugs liefert er uns eine entsprechende Kostprobe. In einer Art Intro ertönen Streicher, Flöten und ein zartes Glockenspiel. Dann setzt diese Ohrwurmmelodie von „Sunlight“ ein. Man kann sich gut vorstellen, welch besonderes und eigenständiges Klangerlebnis da zurzeit entsteht. Bereits die Vorstellung von diesem Auftritt ergreift die Band. „So etwas ist einmalig, mit Sicherheit wird uns das alle emotional sehr, sehr nahe gehen.“

Bis dahin, am 20. Mai, dem Start von PMC, haben sich die drei allerdings noch sehr viel vorgenommen. Zum Beispiel die Veröffentlichung ihrer ersten CD, die „Place in my pocket“ heißen soll. Auch hier lauschen wir exklusiv einigen Kostproben inklusive dem Titelsong. Wieder diese tiefe, bewegende und markante Stimme, die vielschichtig irgendwo zwischen Melancholie, Dramatik und Romantik changiert. Neben den ständigen Proben für diese CD, dem Auftritt mit dem Orchester sowie der von dem Guano Apes-Drummer unterstützen Arbeit am CD-Cover laufe auch ein ganzes Paket an Multimedia-Arbeit auf Hochtouren, die man heute eben macht, wenn man eine Marke entwickelt. Neben passenden Smartphone-Apps sind es die Website, die ebenfalls zu PMC in neuem Look und Inhalt online gehen soll, Social Media Netzwerke, Youtube Channel und Corporate Designs mit vorgegebenen Farben. Selbst Ideen für T-Shirt-Bedruckungen existieren bereits. Auch die Kanäle, über die die Musik vertrieben werden soll, wollen beachtet werden: I-Tunes, Amazon, Musikload – das alles soll zum PMC-Event stehen. Schon mancher Musiker ist dabei Gefahr gelaufen, im Perfektionismus zu ersticken. „Higher than Everest“ haben sich dagegen gewappnet: „Die Band soll authentisch und eigenständig bleiben, mit Ecken und Kanten“, betont Andi. „Bloß nicht zu verkopft und perfekt. Kleine Fehler möchten wir deshalb ganz bewusst drin lassen.“

Natürlich weiß aber jeder, dass ihr Song auf der Bühne der Lokhalle Göttingen perfekt sein wird. Das musikalische Niveau des Events ist hoch, das Publikum ist üblicherweise eigentlich sogar Cover-Songs gewöhnt. Dass nun ein noch unbekannter Song gespielt wird, damit betritt auch der „Pop meets Classic“-Veranstalter GWG, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, absolutes Neuland. Der künstlerische Leiter Christoph Jess, selbst bekannter Musiker der beliebten A-Capella-Comedy-Formation „Ganz Schön Feist“, verspricht das „beste und abwechslungsreichste Programm, das es je gab“. In einer rund zweijährigen Kreativpause habe man am Konzept der Veranstaltung, die inzwischen erfolgreich nach Bielefeld, Oldenburg, Braunschweig und Hamburg exportiert wurde, gründlich gefeilt. Man darf also in vielerlei Hinsicht gespannt sein.

Links: www.higherthaneverest.de, www.lokhalle.de

Fotos und Text sind honorarfrei.

Die 1998 in Betrieb genommene Lokhalle bietet modernste Technik und Multifunktionalität in einem historischen Industriedenkmal. Auf 8.400 m² Fläche lassen sich Veranstaltungen von Tagungen, Kongressen, Messen, Konzerten, Sportturnieren bis hin zu TV Produktionen realisieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten in der barrierefreien und somit rollstuhlgerechten Halle sind nahezu unbegrenzt.

Die umgebaute Lok(richt)halle gliedert sich in zwei Hallen mit 5.400 m² bzw. 3.000 m². Mit ihren variablen Gestaltungsmöglichkeiten bietet sie den individuellen Raum für ein breit gefächertes Veranstaltungsspektrum mit den unterschiedlichsten Besucherzahlen. Bei Bedarf verfügt die Lokhalle über maximal 9.000 Steh- oder 3.600 Sitzplätze und ist damit für Großveranstaltungen geeignet. Ebenso lassen sich in der Halle aber auch exclusive Events ab 300 Personen zelebrieren. Dadurch, dass alles in der Halle mobil ist, lassen sich Bühnen, Tribünen, Gastronomie- oder Messestände frei nach Bedarf platzieren.

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH
Andrea Strecker
Bahnhofsallee 1B
37081 Göttingen
strecker@lokhalle.de
0551999580
http://www.lokhalle.de